• Namibia 2011 JE 0553 5d1
  • Namibia 2010 GM 1464
  • Namibia.2006 JE 068
  • Botsw 2012 LAM 0504

Namibia

Höhepunkte Namibias

20 Tage Komfortsafari

      
Dauer 20 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 3850 EUR   drucken
Tourcode NAMLOD    
Teilnehmer min. 8 – max. 12    
 
 
 
 

Namibia – Inbegriff von stilvollem Abenteuerurlaub in Afrika! Ihre Füße tauchen ein in das Sandmeer am Sossusvlei, über Ihnen erstreckt sich der blaue Himmel. Auf der Düne angekommen, schweift Ihr Blick über die weite rotgelbe Landschaft. Ein Augenblick zum Durchatmen. Im Etosha-Nationalpark begeben Sie sich auf Streifzug durch seine weiß flimmernde Salzpfanne. Vielleicht stoßen Sie auf Namibias Wappentier, die Oryx-Antilope, auf Elefanten, Zebras und mit etwas Glück Nashörner, Löwen und Geparden. Im Süden lockt der Fish River Canyon, eine faszinierende, raue Schluchtenlandschaft, die durch eine atemberaubende Panoramasicht besticht. Bei Begegnungen mit den San und Himba erhalten Sie Einblicke in deren Alltagsleben und erfahren, wie der Spagat zwischen Tradition und Moderne gelingt. Namibia hat aber noch mehr zu bieten: Erkunden Sie das Seebad Swakopmund sowie den Jugendstilcharme von Lüderitz am Atlantik. Schön gelegene und gemütliche Unterkünfte machen diese Reise zum Erlebnis für Aktive und Genießer zugleich.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Familiäre Gästefarmen und exklusive Lodges

  • Wanderung im Waterberg-Plateau-Park

  • Besuch des Cheetah Conservation Fund (CCF)

  • Übernachtung in der Kempinski Mokuti Lodge am Etosha NP

  • San-Bushmen-Kultur in der Kalahari

  • Ausgedehnte Pirschfahrten im Etosha NP

  • Besuch eines Himba-Kraals

  • Fahrt über den Grootberg-Pass im Damaraland

  • Felszeichnungen von Twyfelfontein (UNESCO)

  • 240 Millionen Jahre alter versteinerter Wald

  • Kolonialflair am Atlantik in Swakopmund

  • Sossusvlei – rote Dünen der Namibwüste

  • Lüderitz: „Jugendstil-open-air-Museum“

  • „Diamantengeisterstadt“ Kolmanskop

  • Fish River Canyon und Köcherbaumwald

Tourenverlauf

1.Tag Abflug

Am Abend Flug von Deutschland nach Windhoek. (-/-/-).

2.Tag Windhoek

Am Morgen werden Sie am Flughafen von Ihrer deutschsprachigen Reiseleitung empfangen und nach Windhoek, zu Ihrer Unterkunft, dem Londiningi Gästehaus gebracht. Dieses liegt in einem ruhigen Stadtteil Windhoeks. Die neun Zimmer sind individuell mit einheimischer Kunst ausgestattet. Das Frühstück wird auf der Terrasse mit Blick in einen schönen Garten serviert, der eine entspannte, erholsame Atmosphäre bietet. Unter Schatten spendenden Bäumen können Sie sich nach dem langen Flug am Swimming Pool erholen. Gestalten Sie die Zeit bis zum Nachmittag nach Ihren Vorstellungen. Am Nachmittag genießen Sie eine ausführliche Stadtrundfahrt und besuchen den lebendigen Stadtteil Katutura. In diesem Vorort von Windhoek besuchen Sie das Frauen-Projekt „Penduka“ und erhalten einen Einblick in den namibischen Alltag. Zahlreiche Kleinunternehmerinnen aus den Bereich Kunsthandwerk und Gastronomie haben sich zusammengeschlossen und sichern sich gegenseitig Unterstützung zu. Stöbern Sie durch einen Kunsthandwerksladen und kommen Sie mit den Frauen ins Gespräch. Diese geben gern Einblicke in die einzelnen Schritte des Herstellungsprozesses Ihrer Erzeugnisse. Lassen Sie den ersten Abend in Afrika beim gemeinsamen Abendessen ausklingen. Ü im Gästehaus Londiningi. (-/-/-)

3.Tag Windhoek – Waterberg

Von Windhoek aus führt Sie der Weg über Okahandja zum Waterberg. Der Waterberg Plateau Park liegt am Rande der Kalahari und verfügt über mehrere Quellen sowie eine außergewöhnliche Fauna und Flora. Die gut angelegten Wanderwege laden zu einer kleinen Erkundungstour zu Fuß ein. Auf dem Mountain View Trail gelangen Sie zur Kante des Waterbergs. Unterwegs stoßen Sie auf wilde Feigenbäume, Feuerlilien und Korallenbäume und mit etwas Glück auf verschiedene Antilopenarten. Anschließend geht es in Richtung Otjiwarongo. Die Otjibamba Lodge ist schön angelegt und hat einen eigenen kleinen Wildpark, in dem gewandert werden kann. Während einer Fußpirsch beobachten Sie Giraffen, Oryx-Antilopen, Kudus, Gnus und Springböcke. Ü in Otjibamba Lodge. (F/-/A)

4.Tag Waterberg – Norden

Auf den Weg Richtung Norden besuchen Sie den CCF. Der Cheetah Conservation Fund (CCF) ist eine international anerkannte Institution, die sich der Erforschung der Geparden verschrieben hat. Vorrangiges Ziel der Organisation ist es, den Lebensraum und das Überleben der Geparden zu sichern. Die Forschung wird dazu genutzt, konkrete Naturschutz- und Bildungsprogramme zu entwickeln.  Ihr Besuch beinhaltet eine Fahrt im Gehege am Hauptzentrum zu den Tieren. Machen Sie einmalige Fotos von diesen eleganten Katzen! So nah werden Sie den Geparden wohl kaum wieder sein. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Mokuti Lodge. Genießen das Abendessen im Restaurant. Ü in der Mokuti Lodge (F/-/A)

5.Tag San-Buschmänner in der Kalahari

Heute unternehmen Sie einen Tagesausflug in die nördliche Kalahari zum Historic Living Village /XAO-O JU/HOANSI GA, das zwischen Grootfontein und Tsumkwe liegt. /XAO-O JU/HOANSI GA bedeutet soviel wie „das Leben der Ju/Hoansi San“. Die historische San-Siedlung ist neben dem heutigen Dorf wie in früheren Zeiten aufgebaut und besteht aus einigen traditionellen Grashütten unter großen alten Mangettibäumen. Die traditionelle Kleidung sowie alle Ausrüstungsgegenstände wurden von den dort ansässigen San selbst gefertigt. Ein San wandert mit Ihnen durch die semiaride Savannenlandschaft und teilt mit Ihnen sein Wissen über die hiesige Tier- und Pflanzenwelt. Sie erfahren mehr über das ursprüngliche Leben dieser Jäger und Sammler und den Spagat zwischen Tradition und Moderne. Lassen Sie sich auf die Menschen hier ein und Sie bekommen einen authentischen Einblick in das frühere und heutige Leben dieser Ethnie. Ü in der Mokuti Lodge (F/-/A).

6.Tag Kalahari – Etosha NP

Sie unternehmen eine Tierbeobachtungsfahrt quer durch den Etosha-Nationalpark. Spätestens zum Sonnenuntergang geht es zum Etosha Safari Camp. Dieses ist die ideale Übernachtungsmöglichkeit direkt am Etosha-Nationalpark. Es befindet sich nur 10 km vor dem Andersson Tor (bei Okaukuejo) und ist somit bestens als Ausgangspunkt für Fahrten im Park geeignet. Die an einem der wenigen kleinen Hügel in diesem Gebiet erbauten Safari-Bungalows schmiegen sich zwischen Mopane-Bäume und vermitteln das klassische „Safari-Feeling“. Die kreativ gestalteten, gut ausgestatteten Bungalows, mit teilweise handbemalten Böden oder Wänden, versprühen Gemütlichkeit und die Veranda lädt zum Verweilen ein. Lassen Sie den Abend nach dem Essen im Restaurant in der traditionell eingerichteten „Shebeen“-Bar ausklingen. Ü im Etosha Safari Camp. (F/-/A)

7.Tag Etosha NP

Der Etosha-Nationalpark, „der große weite Ort des trockenen Wassers“, gehört zu den größten Schutzgebieten weltweit. Einen ganzen Tag durchstreifen Sie das Wildschutzgebiet auf der Suche nach Löwen, Elefanten, dem Eland (der größten Antilope), dem Damara-Dikdik (der kleinsten Antilope), Giraffen und vielem mehr. Unterwegs sind Sie im Herzstück des Parks, der riesigen weiten Salzpfanne sowie an den zahlreichen Wasserlöchern. Hier sammeln sich die Herden und stillen Ihren Durst. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie den Augenblick und das Gefühl, mitten in Afrika zu sein. Zum Sonnenuntergang geht es zurück zum Etosha Safari Camp. Ü im Etosha Safari Camp. (F/-/A)

8.Tag Etosha NP – Himbadorf

Es heißt Abschied nehmen von der abwechslungsreichen Tierwelt im Etosha. Die weitere Reise führt Sie zur Rustig Toko Lodge. Diese befindet sich nördlich von Kamanjab am Südwestrand des Etosha National Parks. Erleben Sie eine herzliche Gastfreundschaft in angenehmer Atmosphäre. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug zu einem Himba-Village, das ca. 20 km südlich von Kamanjab liegt. Bei einer geführten Tour durch das Dorf erfahren Sie Wissenswertes über Kultur und Lebensweise der „Roten Nomaden“. Die Rinder stehen im Zentrum des wirtschaftlichen und rituellen Lebens und spiegeln sich in Kleidung, Schmuck und Haartracht deutlich wieder. Ü in der Rustig Toko Lodge. (F/-/A)

9.Tag Himbadorf – Twyfelfontein

Nach dem Frühstück setzen Sie Ihre Reise durch Namibia fort und erleben die wildromantische Landschaft des Damaralandes mit afrikanischer Savanne, sandigen Trockenflüssen und imposanten Granitfelsen. Die Fahrt führt auch über den landschaftlich schönen Grootbergpass. Am Nachmittag besuchen Sie das Weltkulturerbe Twyfelfontein. Hier besichtigen Sie auf einer ca. zweistündigen Wanderung entlang eines Bergpfades einen Teil der über 2500 Felsgravuren und Felsmalereien. Ihr lokaler Guide führt Sie über das Gelände und teilt mit Ihnen sein Wissen über die Entstehung und das Alter der in den rotbraunen Sandstein gravierten Symbole. Nächstes Ziel ist die Damara Mopane Lodge, östlich von Khorixas. Der Einfallsreichtum, der die Lodges der Gondwana Collection auszeichnet, zeigt sich hier besonders in den afrikanischen Lehmbungalows, in deren Wände die Motive der Gravuren von Twyfelfontein geritzt sind. Die Bungalows sind wie ein halbes Labyrinth um das Hauptgebäude angelegt. Privatsphäre wird durch die kleine Mauer garantiert, die jedes Chalet umgibt. Darin befindet sich ein eigener kleiner Gemüsegarten, aus dem Kräuter und Gemüse für das Abendessen kommen. Der große Swimmingpool bietet willkommene Erfrischung nach der staubigen Fahrt. In der Lodge erwartet Sie zum Abendessen eine leckere Vesper-Platte aus frischen Zutaten. Ü in Damara Mopane Lodge. (F/-/A)

10.Tag Twyfelfontein – Swakopmund

Die Reise führt vorbei am Brandberg, dem höchsten Berg Namibias, und durch die Namib bis zur Atlantikküste nach Swakopmund. Bevor Sie das Küstenstädtchen erreichen, unternehmen Sie einen Abstecher zur riesigen Robbenkolonie am Cape Cross. Die nächsten zwei Nächte verbringen Sie in der gemütlichen Pension Rapmund, mit Blick auf Gartenanlagen und das Meer. Vom Gästehaus ist das Zentrum in nur wenigen Minuten zu erreichen und lädt zu einem ausgiebigen Stadtbummel ein. Zahlreiche Kolonialbauten prägen nach wie vor das Stadtbild des auch bei Einheimischen sehr beliebten Seebads. Ü in Pension Rapmund. (F/-/-)

11.Tag Swakopmund

Es steht Ihnen ein ganzer Tag für die Erkundung des kleinen Küstenstädtchens zur Verfügung. Lohnenswert ist ein Besuch des Museums, der Kristallgalerie oder des Schlangenparks. Auch das Umland hat viel zu bieten. Vor Ort können Sie einen faszinierenden Rundflug über die Wüste und die Dünen sowie zu den Schiffswracks von Conception Bay buchen. Außerdem besteht die Möglichkeit zu einem Ausflug nach Cape Cross oder nach Walvis Bay. In Walvis Bay empfehlen wir Ihnen, an einer Rundfahrt mit einem Katamaran durch den Hafen und die Lagune teilzunehmen. Sie haben die Möglichkeit, Delphine, Robben und zahlreiche Meeresvögel zu beobachten. An Bord werden frische Atlantikaustern und südafrikanischer Sekt angeboten. Ein weiterer empfehlenswerter Ausflug geht in die Namib-Wüste. Die etwa fünfstündige Tour führt zu besonders reizvollen Landschaften am Khan Rivier sowie zur Mondlandschaft und zum Swakop Rivier. Sie sehen Pflanzen und Tiere, die sich mit ihren Überlebensstrategien an die unsteten Klimaverhältnisse angepasst haben. (alle Aktivitäten optional). Ü in Pension Rapmund. (F/-/-)

12.Tag Swakopmund – Namib-Wüste

Fahrt quer durch die Namib bis nach Sesriem mit Abstecher durch die Mondlandschaft zur uralten Welwitschia mirabilis. Im Kuiseb Canyon lebte im Zweiten Weltkrieg der Autor des Buches „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“, Dr. Henno Martin, zweieinhalb Jahre lang. Nun erwartet Sie der komfortable Aufenthalt auf eine der schönsten Farmen Namibias. Die Namib Desert Lodge liegt nördlich von Sesriem am Fuße einer wunderbaren Dünenlandschaft. Der Sonnenauf- und Sonnenuntergang ist im schönsten Antlitz der Namib besonders eindrucksvoll, Fotografen finden hier geradezu paradiesische Lichtverhältnisse und Fotomotive. Während der optionalen Sundowner-Fahrt wird der Kontrast zwischen den etwa 18 Millionen Jahre alten versteinerten Dünen und den etwa 2–3 Millionen Jahre alten Sanddünen deutlich. Es ergeben sich fantastische Ausblicke von den hohen Dünen hinunter in die Ebene, die von einzelnen Granithügeln durchsetzt ist. Hier sind Stille und Zeitlosigkeit physisch erlebbar. Der Swimmingpool lädt zum Verweilen und Entspannen ein. Auf der gemütlichen Terrasse des Restaurants mit Blick auf die Dünen genießen Sie Ihr Abendessen. Oryx-Antilopen und Springböcken stillen regelmäßig Ihren Durst an der beleuchteten Wasserstelle. Ü in der Namib Desert Lodge. (F/-/A)

13.Tag Sossusvlei

Heute fahren Sie ins Herz der Namib-Wüste, zu den aprikotfarbenen Dünen beim Sossusvlei. Für die letzten fünf Kilometer wird ein Allrad-Shuttle benutzt. Wanderliebhaber können die letzten Kilometer bis in die Pfanne zu Fuß zurücklegen. Sie haben die Möglichkeit, eine der höchsten Dünen der Welt zu besteigen und werden durch einen atemberaubenden Ausblick in die unendliche Sandwüste belohnt. 

Früh morgens ist das einmalige Licht- und Schattenspiel am intensivsten zu erleben. Die gewaltigsten Kräfte unseres Planeten, Sonne, Wind und Wasser, haben in 80 Millionen Jahren diese einmalige Landschaft aus Sand geformt. Bei einem Spaziergang durch das benachbarte Dead Vlei bestaunen Sie eine bizarre Landschaft aus trockenen Ästen abgestorbener Kameldornbäume, die in den Himmel ragen. Bei der Rückfahrt besuchen Sie den 30 Meter tiefen Sesriem-Canyon und brechen auf zu einer kurzen Wanderung durch die enge schattige Schlucht. Ü in der Namib Desert Lodge. (F/-/A)

Auf Wunsch können Sie die Rundreise nach 14 Tagen beenden.

14.Tag Namib-Wüste – Süden

Nach einem letzten Frühstück auf der Namib Desert Lodge fahren Sie weiter Richtung Süden zur Dabis Gästefarm. Die Farm liegt wenige Kilometer nördlich von Helmeringhausen und hier erwartet Sie eine deutsch-namibische familiäre Atmosphäre. Jennifer und Stefan Gaugler sind eine der letzten großen Züchterfamilien der Karakulschafe. Bei einer Farmrundfahrt gewinnen Sie Einblicke in das Farmleben und die Schafzucht und erfahren Wissenswertes über die spezielle Form der Farmerei in ariden Gebieten. Den Nachmittag können Sie am Pool entspannen und auf Wunsch wird Kaffee und Kuchen serviert. Das Abendessen ist aus frischen Farmprodukten zubereitet. Ü in der Dabis Gästefarm. (F/-/A)

15.Tag Lüderitz am Atlantik

Über Aus geht es an die Atlantikküste nach Lüderitz, dem „Jugendstil open air Museum“ am Rande der Namib Wüste. Lüderitz stellt sich heute als Reise in die Vergangenheit dar. Bummeln Sie durch die sehr farbenprächtige Stadt mit den zahlreichen, aus der deutschen Kolonialzeit stammenden, liebevoll gepflegten Bauten im damals beliebten Jugendstil und wilhelminischen Baustil. Mehr zur Geschichte der Stadt und den Diamantenbergbau erfahren Sie beim Besuch im Museum. Am Hafen lässt sich ein geschäftiges Treiben beobachten: Fischkutter laufen ein und aus, Fische werden entladen und abgefahren. Lassen Sie sich den stürmischen Atlantikwind um die Nase wehen. Das Nest Hotel ist in einer kleinen Bucht mit privatem Strand, direkt am Meer gelegen. Alle Zimmer bieten ungehinderten Blick aufs Meer. Das Restaurant ist bekannt für seine Auswahl an frischen Meeresfrüchten inklusive der beliebten Lüderitzer Austern und Langusten. Ü im Lüderitz Nest Hotel. (F/-/-)

16.Tag Lüderitz – Fish River-Canyon

Sie besuchen die „Geisterstadt“ Kolmannskuppe oder Kolmanskop (Afrikaans), eine ehemalige Diamantenstadt in der Nähe von Lüderitz. Die Stadt entwickelte sich damals schnell zu einer Siedlung der Extraklasse mit einer gut ausgebauten Infrastruktur. Nachdem der Diamantenabbau eingestellt wurde, zerfielen die Häuser und die Wüste übernahm die Oberhand. Heute sind die Ruinen mit Sand gefüllt. Anziehungskraft übt dieser Ort nach wie vor aus. Es geht weiter Richtung Süden, zum zweitgrößten Canyon der Welt, dem Fish River Canyon. Strategisch günstig, direkt an der Parkgrenze zum Fish River Canyon, liegt Ihre nächste Unterkunft, das Cañon Roadhouse. Das alte Farmhaus wurde restauriert und ergänzt, so dass hier ein gemütliches Restaurant mit einer rustikalen Bar entstanden ist. Die Zimmer sind liebevoll gestaltet. Der Swimmingpool sorgt für Abkühlung. Im Farmhaus gibt es ein Informationszentrum mit mehr als 20 Schautafeln über den Fish River Canyon und die Geschichte des Gondwana Cañon Parks. Ihr Abendessen genießen Sie im Restaurant, das originell mit alten Fahrzeugteilen dekoriert ist. Ü im Cañon Roadhouse. (F/-/A)

17.Tag Fish River-Canyon – Kalahari

Den Morgen verbringen Sie am Fish River-Canyon. Die gewaltigen Schluchten winden sich durch die felsige Landschaft. Canyon ist etwa 160 km lang, bis zu 27 km breit und 500 m tief. Während einer Wanderung am Ostrand des Canyons haben Sie einen wunderschönen Ausblick in die Schlucht und in die Ferne. Danach geht die Fahrt über Keetmanshoop und am Köcherbaumwald vorbei in Richtung Mariental. Der ideale Stopp auf dem Weg nach Windhoek ist die Anib Lodge, eine wahre Oase am Rande der roten Dünen der Kalahari. Der üppige, grüne Garten mit Swimmingpool lädt zum Verweilen ein und bietet Schutz vor der flimmernden Hitze der Wüste. Ü in der Anib Lodge. (F/-/A)

18.Tag Kalahari

Heute haben Sie einen ganzen Tag in der Anib Lodge zur Verfügung um die Eindrücke der letzten Tage setzen zu lassen. Die zusätzlich angebotene Nachmittagsrundfahrt führt über die roten Saifdünen der Kalahari, in deren Tälern unter anderem Springböcke, Oryx- und andere Antilopen sowie Strauße beobachtet werden können. Aktive Genießer können die Gegend auf angelegten Wanderwegen erkunden. Einen bleibenden Eindruck hinterlässt der Sundowner mit Blick auf die Dünen der Kalahari. Im Restaurant genießen Sie Ihr letztes Abendessen in Namibia. Ü in der Anib Lodge. (F/-/A)

19.Tag Abflug

Den Vormittag können Sie noch in der Anib Lodge genießen. Anschließend Fahrt durch die Ausläufer der Kalahari und Windhoek zum International Airport. Dort verabschiedet sich Ihre Reiseleitung von Ihnen. In Windhoek haben Sie die Chance noch letzte Souvenireinkäufe zu tätigen. Anschließend Heimflug.(F/-/-)

20.Tag Heimreise

Landung in Deutschland am Morgen und Weiterreise zum Heimatort. (-/-/-)

Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.

Termine und Preise

  Anreise Abreise Bemerkungen   Preis p.P.    
02.06.2013 21.06.2013 3850 EUR Anfragen
30.06.2013 19.07.2013 3890 EUR Anfragen Buchen
04.08.2013 23.08.2013 4250 EUR Anfragen Buchen
08.09.2013 27.09.2013 4090 EUR Anfragen Buchen
15.09.2013 04.10.2013 1 Platz frei 4190 EUR Anfragen Buchen
06.10.2013 25.10.2013 4250 EUR Anfragen Buchen
20.10.2013 08.11.2013 Anfragen
01.11.2013 20.11.2013 3950 EUR Anfragen Buchen
03.11.2013 22.11.2013 1 Platz frei 3950 EUR Anfragen Buchen
10.11.2013 29.11.2013 3890 EUR Anfragen Buchen
15.12.2013 03.01.2014 3990 EUR Anfragen Buchen
21.12.2013 09.01.2014 4290 EUR Anfragen Buchen
02.02.2014 21.02.2014 3950 EUR Anfragen Buchen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag: 280 EUR
Rail & Fly: 45 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Ab/an Frankfurt
  • Linienflug ab/an Frankfurt mit Air Namibia oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.12)
  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Wechselnde lokale Führer
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen, Geländewagenshuttle zum Sossusvlei
  • 17 Ü in Lodge/Pension/Gästefarm im DZ
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm (Stand 1.8.12)
  • Mahlzeiten: 17xF, 13xA
  • Reiseliteratur

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.12; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Toleranz, Interesse für andere Kulturen, Hitzeverträglichkeit, Ausdauer bei langen und schwierigen Fahretappen, Teamgeist.

Hinweise

Die benannten Lodges und Gästefarmen sind die auf dieser Reise vorrangig genutzten Unterkünfte, die sich in Ausnahmefällen jedoch noch ändern können. Alternative Unterkünfte weisen einen ähnlichen Standard auf. Fast alle Unterkünfte verfügen über einen Swimmingpool. Den ausführlichen Reiseverlauf mit Informationen zu den Unterkünften entnehmen Sie bitte unserer Homepage.

Frühstück wird an allen Tagen in der Unterkunft serviert (außer am Ankunftstag). Während der Mittagszeit sind Sie meist unterwegs. Es besteht die Möglichkeit, Lunchpakete mitzunehmen, die die Unterkünfte anbieten oder es wird unterwegs in einem Café oder an einem Imbiss gehalten. Am Abend nehmen Sie sich Zeit für ausgiebige Mahlzeiten in den erstklassigen Restaurants der Unterkünfte. Auf den Gästefarmen erwartet Sie leckere und frische Hausmannskost. Die Lodges überzeugen mit einer kreativen und modernen Kochkunst. Das Abendessen ist meistens in Büffet-Form oder als  3-Gänge-Menü. Genießen Sie hervorragende Fleischgerichte (Rindfleisch, Wildfleisch von Kudu, Oryx und Springbok sowie Straußenfleisch). Frischen Fisch, Hummer und Muscheln gibt es vor allem in Swakopmund und Lüderitz. In Windhoek und Swakopmund ist das Abendessen nicht inkludiert. Hier gehen Sie mit der Gruppe in ein Restaurant im Zentrum.

Service

Namibia

Allgemeines

Allgemeines

Geographie
Auf einer Reise zu den höchsten Dünen und ältesten Wüsten der Welt, entlang an einem einsamen Küstenstreifen bis hin zu tropischen Feuchtgebieten im Caprivi wird die Vielfalt der Natur Namibias zu einem facettenreichen Erlebnis. Namibia liegt im südwestlichen Afrika. Das überwiegend karge Land grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika. Eine schmale Landzunge, der Caprivi-Zipfel, grenzt an Sambia und Simbabwe. Der ca. 1.400 km² lange Küstenstreifen Namibias ist einer der eindrucksvollsten und einsamsten der Welt. Entlang dieser Küste erstreckt sich die Namib-Wüste mit ihren riesigen Wanderdünen 80-130 km ins Landesinnere. Ihr schließt sich nach einer Steilstufe, dem Brandbergmassiv, welliges Hochland an, das im Osten zur Kalahariwüste abfällt. Im Norden liegt in 1.050 m Höhe die Etosha Pfanne, eine der größten Salzpfannen Afrikas. Im Nordwesten erheben sich die 66.000 km² umfassenden Kaokoveld-Berge.

Klima
Das Land hat durchschnittlich 300 Sonnentage pro Jahr. Gelegentliche Niederschläge gibt es im (Süd-) Sommer; sie fallen normalerweise als Gewitterschauer am späten Nachmittag oder in den frühen Abendstunden. Die „kleine" Regenzeit fällt in die Monate September bis Oktober. In der Zeit liegen die Temperaturen zwischen angenehmen 15 bis 25 Grad. Die „große" Regenzeit fällt in die Monate Dezember bis April. Im namibischen Sommer von November bis März betragen die Temperaturen zwischen 20 und 35 Grad. Von Januar bis März gibt es nachmittags oft kurze, heftige Regenschauer. Von Juni bis Anfang September ist in Namibia “Winter“. Dann können in der Nacht die Temperaturen bis um den Gefrierpunkt abkühlen. An der Atlantikküste ist es wesentlich kühler als im Inland, bedingt durch den kalten Benguelastrom. Im Winter werden dort jedoch oft hohe Temperaturen verzeichnet, wenn der Ostwind aus dem Inland weht. Ansonsten sind die Winter an der Küste kühl und feucht. Im Sommer herrschen südwestliche Winde vor, und es ist mild und warm. Der Niederschlag an der Küste ist minimal, unter 20 mm pro Jahr, wobei die Luftfeuchtigkeit wesentlich höher als im trockenen Inland ist.

Kultur und Gesellschaft
Die Republik Namibia zählt mit 1,9 Einwohnern pro km² mit Ausnahme von Windhoek und dem Ovamboland zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Afrikas. Die offizielle Amtssprache ist Englisch und wird fast überall verstanden. Sonstige Sprachen sind Afrikaans, Oshivambo, Otjiherero, Nama, Damara und Deutsch. Rund 100.000 Weiße leben in Namibia. Davon sind 20% deutscher Abstammung, 20% sind englischer und 60% afrikaanser Herkunft. Die Bevölkerung setzt sich aus zahlreichen, verschiedenartigen ethnischen Gruppen zusammen. Die Weißen sind größtenteils als Farmer in der Verwaltung, im Handel, in der Industrie und im Tourismus tätig. Die Nicht-Weißen Namibias, überwiegend Bantu-Völker, sind sprachlich und ethnisch von sehr unterschiedlicher Herkunft. Von den 1,8 Mio. Namibiern gehören rund 900.000 der Ovambo Volksgruppe an, deren Kernland nördlich der Etosha-Pfanne liegt, mit der Stadt Oshakati als Zentrum. Östlich des ehemaligen Ovambolands am südlichen Ufer des Okavango Flusses siedeln die etwa 150.000 Kavangos, welche vom Ackerbau leben. Ganz im nordöstlichen Zipfel Namibias leben die rund 50.000 Caprivianer von Viehzucht, Ackerbau und Fischfang. Die drittgrößte Gruppe sind die rund 150.000 Hereros, die ihre Heimat vorwiegend in Zentralnamibia haben und anhand ihrer weiten, bunten Röcke und der hörnerartige Kopfbedeckung zu erkennen sind. Eng mit den Hereros verwandt sind die Himbas, die in der Abgeschiedenheit des Kaokovelds im Nordwesten ihren traditionellen halbnomadischen Lebensstil bislang bewahren konnten. Der gesamte Süden Namibias wird traditionell vom Volk der Namas bewohnt. Sie sprechen einen schwer erlernbaren Khoisan Dialekt mit Schnalz- und Klicklauten. Auch die rund 90.000 Damaras sprechen diese Sprache. Die Ureinwohner Namibias sind die Buschmänner oder San. Es gibt Anzeichen, dass sie schon vor 20.000 Jahren hier lebten und heute noch von ihren Vorahnen erzählen.

Sicherheit 
Verinnerlichen Sie bitte folgende Hinweise, um Begegnungen mit Kriminalität weitestgehend auszuschließen und selbst einen Teil zu dem reibungslosen Ablauf Ihrer Reise beizutragen:

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden

- Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen kommen nicht nur in Windhuk häufig vor, sondern auch in der Provinz (z. B. Okahandja u.a.). Von Spaziergängen in der Dunkelheit wird grundsätzlich abgeraten.

- Meiden Sie bei Ausflügen in Nationalparks abgelegene Wanderwege und laufen Sie wenn möglich in kleinen Gruppen

- Steigen Sie nur in ein deutlich als solches gekennzeichnetes Taxi, wählen Sie möglichst ein Fahrzeug, wo sich außer dem Fahrer keine weitere Person aufhält und lassen Sie möglichst niemanden zusteigen

- Lehnen Sie von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants wegen eventuell beigemischten „K.O.-Tropfen“ dankend ab

- Sollten Sie selbst mit einem Fahrzeug unterwegs sein, meiden Sie abgelegene, unbewachte Rastplätze

- Verriegeln Sie insbesondere in den Städten während der Fahrt die Türen und schließen Sie die Fenster

- Fahren Sie nicht in der Dunkelheit mit Ihrem Fahrzeug - neben erhöhter Gefährdung durch kriminelle Übergriffe besteht das Risiko eines Verkehrsunfalls bei Begegnungen mit Wild

- Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind

- Besondere Vorsicht wird bei Fahrten auf Schotterpisten empfohlen und mit rasanten Überholmanövern der Einheimischen muss stets gerechnet werden

- In der Regenzeit können wenig befahrene Straßen besonders in den Monaten Februar bis April in großem Ausmaß von Überschwemmungen betroffen sein, beachten Sie dazu die Ausschilderung

- Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld im Safe. Sie sollten alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass, im Safe bzw. der Unterkunft aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat (ATM) abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Achten Sie bei Kreditkartenzahlungen möglichst darauf, die Karte während des gesamten Zahlungsvorgangs im Auge zu behalten. Scheuen Sie sich ggf. nicht, im Restaurant nach dem (immer weiter verbreiteten) mobilen Kartenlesegerät zu fragen oder den/die Kellner(in) zur Kasse zu begleiten. Die Zahl der Fälle von Kreditkartenbetrug nimmt leider rapide zu; Touristen sind bevorzugte Opfer.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit.

- Wir raten Ihnen, unter ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen.

- Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhandengekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei

Straßenverhältnisse
Namibia ist ein weitläufiges Land, in dem man oft lange Strecken zurücklegen muss. Bei den meisten Touren ist mit Tagesetappen von 300 – 500 km zu rechnen. Die Straßen Namibias sind im Allgemeinen in gutem Zustand. Es gibt etwa 5500 km Teerstraßen, 37.500 km Schotterstraßen sowie Farmwege. Die meisten Straßen sind mit einem normalen PKW befahrbar, auch die Hauptstrecken durch die Wüsten. Nur im Kaokoveld, im Kaudom und für die letzten Kilometer zum Sossusvlei ist ein Allradfahrzeug erforderlich.

Zeitverschiebung
Zur europäischen Sommerzeit ist es in Namibia eine Stunde früher, zur Winterzeit eine Stunde später. Die Zeitumstellung in Namibia erfolgt am 02. April und 02. September.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

 

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Namibia kein Visum. Bei der Ankunft in Namibia wird eine Aufenthaltsgenehmigung für bis zu 90 Tage in den Pass eingetragen. Es empfiehlt sich, bei der Einreise zu kontrollieren, ob das Visum für die gewünschte Aufenthaltsdauer erteilt und in den Pass gestempelt wurde. Der Pass muss noch mindestens sechs Monate über den geplanten Ausreisetag hinaus gültig sein. Außerdem sollte er genug freie Seiten für die Ein- und Ausreisestempel enthalten. Für eine reine Namibiareise ist eine Doppelseite ausreichend. Reisen Sie anschließend nach Simbabwe und Botswana, sind mindestens vier freie Seiten erforderlich.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…  

 

Gesundheit

Gesundheit

Gesundheit
Namibia ist ein sehr trockenes Land. Nur wenige Krankheitserreger können in diesem Wüstenklima überleben. Der Standard des Gesundheitswesens und die hygienischen Bedingungen in Namibia liegen weit über dem afrikanischen Durchschnitt und können als sehr gut bezeichnet werden. Leitungswasser kann fast überall bedenkenlos getrunken werden. Um Sie abzusichern, möchten wir Ihnen dennoch einige Hinweise zu möglichen gesundheitlichen Risiken während Ihrer Reise nach Namibia geben. 

Malaria
Von den typischen afrikanischen Tropenkrankheiten stellt die Malaria ein Gesundheitsrisiko dar, welches in den nördlichen Landesteilen höher ist als südlich des Etosha-Nationalparks.

In der Trockenzeit von Mai bis Oktober besteht allerdings kein großes Risiko. Das ändert sich zum Jahreswechsel mit Einsetzen der Regenzeit. Je mehr Niederschläge in einem Gebiet fallen, desto größer ist das Malaria-Risiko. Der feuchte Caprivi-Zipfel birgt ein ganzjährig hohes Malariapotential.

In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme, z.B. No Bite oder Anti Brumm Forte regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf. Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite. Nächtigen Sie unter einem Moskitonetz bzw. halten Sie das Zelt stets geschlossen. Sie können sich auch in einer Apotheke vor Ort beraten lassen.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem Markt erhältlich. Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de 

Impfungen
Für Namibia besteht derzeit keine Pflichtimpfung, es ist jedoch empfehlenswert, sich mit einer Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis A zu schützen. Für Hepatitis A und B gibt es eine Doppelschutzimpfung, die einen Schutz gegen beide Krankheiten bis zu 10 Jahren gewährt.

Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Mehr Informationen über Malaria und Medikamente gibt es auch in den Apotheken vor Ort, etwa in der International Pharmacy in Windhoek, wo deutschsprachige Apothekerinnen gern Auskunft geben (Sam Nujoma Drive, /Ae//gams Mall, Klein Windhoek)

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Die namibische Küche, die unter anderem von deutschen Einflüssen geprägt ist, entspricht internationalen Maßstäben. In Namibia zählen Fleischproduktion und Fischfang zu den Haupteinnahmequellen – entsprechend fällt das Angebot aus. Sehr gutes, mageres Fleisch liefern Antilopen, z.B. Kudu, Oryx, Springbok, und auch Strauß. Biltong (luftgetrocknete Fleischstreifen), Droewors (luftgetrocknete, dünne Dauerwurst) und Braaivleis (gegrilltes Fleisch) sind die wirklichen Nationalgerichte. An frischen Meerestieren werden Kabeljau, Langusten und Austern serviert.

Das Grillen, im Freien ist Teil der Lebensart und wird traditionell "Braai" genannt. "Potjiekos" ist eine Spezialität der Buren, und besteht aus schmorendem, würzigen Fleisch, Hähnchen, oder Fisch und wird in einem dreifüßigen Eisentopf auf offenem Feuer gekocht. Traditionelle deutsche Gerichte sind ein wichtiger Bestandteil der namibischen Küche. In den Delikatessenläden wird eine große Auswahl verschiedener Wurst- und Brotsorten sowie ein reiches Sortiment an Süßwaren angeboten. Kartoffeln, Reis und Gemüse und Obst werden zum großen Teil importiert.

Das Windhoeker und Swakopmunder Bier wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Zu den beliebtesten Getränken gehört der Rockshandy, eine Mischung (shandy) aus halb Soda und halb Limonade auf Eiswürfeln (rock) mit ein paar Spritzern Angostura-Bitter. Besonders nach langen, staubigen Fahrten wirkt der Rockshandy durstlöschend und sehr erfrischend, er ist fast alkoholfrei. Gute Weine aus dem Kapland und andere importierte Getränke sind überall erhältlich.

Die Öffnungszeiten der Supermärkte variieren von Ort zu Ort. Supermärkte in Windhoek sind täglich von 8–19 Uhr geöffnet, am Wochenende entweder ebenfalls durchgehend oder stundenweise, 9–13 Uhr und 16–18 Uhr, auch sonntags. In Swakopmund schließen die Supermärkte um 18 Uhr und in Lüderitz beispielsweise schon um 17 Uhr.

Fotografie & Film
Namibia ist ein Traumland für Fotografen, ein Land der Kontraste und der klaren Farben. Begeistern Sie Ihre Freunde und Verwandten mit atemberaubenden Aufnahmen von Landschaften, Tieren und interessanten Kulturen, beachten Sie jedoch auch einige Regeln.

Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen von Menschen. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken und Polizeistationen. Der feine Staub und die Hitze sind eine echte Gefahr für jede Fotoausrüstung. Befolgen Sie demnach unsere Tipps, um Ihre Ausrüstung bestmöglich vor den Einwirkungen zu schützen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Stößen und Staub schützt. Verschließen Sie nach der Aufnahme sofort den Objektivdeckel und reinigen Sie die Linse regelmäßig mit einem Foto Pinsel oder Blasebalg. Eine ausreichende Anzahl an Ersatzbatterien und Speicher-Karten in der Fotoausrüstung erspart Ihnen die Enttäuschung entgangener Aufnahmen. Farblose UV Filter verbessern das Bild und schützen zusätzlich das Objektiv. Für analoge Kameras empfiehlt sich tagsüber ein Film mit 100 ASA, in der Dämmerung mindestens 200 – 400 ASA. Ihre Kamera und andere Elektrogeräte können Sie mit passendem Adapter in den meisten Unterkünften am Netzstrom aufladen. 

Bekleidung
Leichte, bequeme Kleidung, am besten aus Baumwolle, ist überall passend. Beige weite Hemden und Hosen halten außerdem mögliche Moskitos vom Körper. Egal zu welcher Jahreszeit Sie nach Namibia reisen, für die kühlen Morgen- und Abendstunden wird Ihnen eine Fleece Jacke gut tun. Für eine Reise in den afrikanischen Wintermonaten Mai bis September benötigen Sie zusätzlich warme Kleidung (Schal, Winterjacke, Mütze, Handschuhe, warme Schlafbekleidung). In den Nächten sind Temperaturen um die 0 Grad möglich und in den Unterkünften sind Heizungen selten.  Zudem sind Regenbekleidung und eine Windjacke unerlässlich.

Ein hochwertiges Sonnenschutzmittel für Körper und Gesicht, eine luftige Kopfbedeckung, leichte Bekleidung, eine Sonnenbrille und vor allem ausreichend Getränke gehören zur Grundausstattung in heißen Sonnenstunden. In bequemen leichten Turnschuhen oder Sandalen sind Sie für die Stadttouren oder einen Aufenthalt an der Küste Namibias gut gerüstet. Im Busch benötigen Sie festes Schuhwerk. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung ist der Namibia-Dollar (N$). In Namibia sind der Namibia-Dollar und der Südafrikanische Rand (ZAR) gleichwertige Zahlungsmittel. Bei Ankunft finden Sie im Flughafen Terminal Bankschalter für den Geldwechsel sowie einen Geldautomaten der nur VISA Karten akzeptiert. Es ist zu empfehlen, insbesondere wenn man den Ankunftstag nicht in Windhoek verbringt, ZAR/N$1000 oder mehr schon in Deutschland einzutauschen. Das Umtauschen in Namibia kann zeitaufwändig sein, vor allem bei den beiden Wechselschaltern am Flughafen.

Bargeld kann in jeder Bank getauscht werden. In größeren Städten werden auch Kreditkarten (Visa-, Diners- und Mastercard) akzeptiert. Mit der EC-Karte kann bisher nur bei der Standard Bank Geld abgehoben werden, die jedoch in allen größeren Ortschaften vertreten ist. Fast alle Hotels und Geschäfte nehmen Kreditkarten an, einige Gästefarmen und Restaurants jedoch nicht. Tankstellen dürfen keine Kreditkarten annehmen. Es empfiehlt sich, einen gewissen Betrag an Bargeld mitzuführen. Touristen dürfen 3000 Namibia-Dollar bzw. Rand pro Person einführen. Mitunter wird der Umtauschbeleg verlangt. Ausländische Währungen unterliegen keiner Beschränkung. Es ist zu empfehlen, insbesondere wenn man den Ankunftstag nicht in Windhoek verbringt, bereits ZAR/N $ 1000 oder mehr bereits in Deutschland einzutauschen.

Die Banken in Namibia haben im Allgemeinen folgende Öffnungszeiten: Mo–Fr 8.30–15.30 Uhr, Sa 8.30–12 Uhr.

Stromversorgung
Die Spannung in Namibia beträgt 220 bis 240 Volt Wechselstrom. Beachten Sie, dass für die weit verbreiteten dreipoligen Steckdosen ein gesonderter Adapter nötig ist. Diese passenden Zwischenstecker können Sie für wenige Euro in Namibia in fast jedem Supermarkt kaufen.

Telefonieren
Das landesweite Telefonnetz ist zwischenzeitlich recht gut ausgebaut. SIM Karten für Ihr Handy erhalten Sie in Windhoek. D1 und D2 Karten können Sie auch in Namibia benutzen. Die Vorwahl für Gespräche von Namibia nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041; bei der Ortsvorwahl lässt man die 0 weg.

Die internationale Vorwahl Namibias ist 00264.

Literatur über Namibia

Literatur über Namibia

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

Namibia  - Daniela Schetar-Köthe, Friedrich Köthe, und Clemens Emmler

Where fiere speaks – A visit with the Himba, Sandra Shield und David Campion

Biographien

Traumreise durch Namibia - Klaus G. Förg 

Historische Augenzeugenberichte

Die Völker Namibias -  Johan S. Malan und Kuno F. R. Budack

Romane

Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste, von Henno Martin

Welwitschia mirabellis: Ein Namibia-Roman, von Manfred Gebert (2008)

Sprach- und Reiseführer

Stefan Loose Travel Handbücher Namibia, Livia und Peter Rack

Kauderwelsch, Afrikaans Wort für Wort, Thomas Suelmann

Namibia kompakt, Daniela Schetar und Friedrich Köthe

Namibia Touren Manuel, Christian Pehlemann

Namibia Handbuch; Walther Verlag

Reisehandbuch Namibia; Michael Iwanowski

Gästefarm-Führer Namibia, Michael Iwanowski

Naturschutzgebiete in Namibia; Willie und Sandra Oliver

 

Namibia.de

Namibia.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Namibia und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Namibia.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Namibia.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Namibia. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

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NAMLOK NAMLOD Karte
 
 
 

Ihr Ansprechpartner 

Lars Eichapfel

Lars Eichapfel

Produktmanager südliches Afrika

 
l.eichapfel@diamir.de +49 (0) 351 31 20 722

E-Mail:
l.eichapfel@diamir.de

Telefon:
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