
Skip navigation and go to main content
| Ihr Merkzettel ist leer. | ||

|
|
|||
|---|---|---|---|
| Dauer | 19 Tage | ||
| Schwierigkeit |
|
||
| Kosten p.P. | ab 4190 EUR | ||
| Tourcode | PATAGO | ||
| Teilnehmer | min. 8 – max. 12 | ||
Viele Reisende behaupten, Patagonien wäre die schönste Region der Erde. Geprägt von schroffen Felstürmen, vom Wind gebeugten Südbuchen, riesigen Gletschern und unglaublich blauen Lagunen, ist es auf jeden Fall einzigartig in seiner Wildheit und Schönheit. Sie erkunden diese traumhafte Natur auf zwei mehrtägigen Trekkings. Während der ersten Tour im Nationalpark Torres del Paine in Chile umrunden Sie das Paine-Massiv. Diese nur selten angebotene Runde verspricht ein Naturerlebnis fernab der Touristenströme. Der zweite Teil der Reise führt weiter in den Norden nach Argentinien, wo Sie ganz nah an die riesige Eiswand des Perito-Moreno-Gletschers heran kommen und mit etwas Glück das mit lautem Getöse verbundene Kalben des blau schimmernden Eisgiganten erleben. Von El Chaltén aus wandern Sie zu den steil in den Himmel ragenden Felsnadeln von Cerro Torre und Fitz Roy, einem der schönsten Berge der Welt. Eisbedeckte Gipfel, Gletscher, blaue Seen und kristallklare Gebirgsbäche prägen hier das Bild. Wenn Sie dann nach Punta Arenas zurückkehren, sind Sie vielleicht auch der Meinung, in der schönsten Gegend der Welt gewesen zu sein…
7-tägiges Trekking im Torres del Paine NP mit Umrundung des Paine-Massivs
Ausflug zum Perito-Moreno-Gletscher
Punta Arenas, eine der südlichsten Städte der Welt mit buntem Völkermix
Magellan-Pinguin-Kolonie am Seno Otway
Lamm-Barbecue auf einer patagonischen Estancia
Puerto Natales am Ultima-Esperanza-Fjord
Fahrten durch traumhafte Landschaften
Beobachtungsmöglichkeit von Guanakos, Andenkondoren und Nandus
Mit etwas Glück: kalbende Gletscher
Wanderungen bei El Chaltén im NP Los Glaciares
Die Felsnadeln des Fitz Roy und Cerro Torre
Flug über Santiago de Chile nach Punta Arenas. (-/-/-)
Ankunft in Punta Arenas und Transfer zum Gästehaus. Am Nachmittag haben Sie Zeit, sich vom Flug zu erholen und können erste Erkundungen auf eigene Faust in der Stadt unternehmen. Zu empfehlen ist ein Besuch des Friedhofs oder zweier Museen, in denen man einen interessanten Einblick in das traurige Schicksal der Ureinwohner Patagoniens bekommt, die von ehemals eingewanderten Siedlern, welche sich teilweise zu mächtigen Schafbaronen entwickelten und hier sesshaft wurden, nach und nach aus ihrem Lebensraum verdrängt wurden. Bei einem gemeinsamen Abendessen können Sie mit Ihrem Reiseleiter Fragen zur Tour und zu Land und Leuten besprechen. Übernachtung im Gästehaus. (-/-/A)
Sie verlassen am Vormittag Punta Arenas in Richtung Norden und besuchen am Seno Otway eine Kolonie der hier heimischen Magellan-Pinguine. Tausende dieser possierlichen Tiere haben hier ihre Brut- und Nistplätze. Am Nachmittag kehren Sie auf einer urigen patagonischen Estancia ein, wo Sie ein typisches „Asado al palo“ geniessen und Einblick in das entbehrliche Farmleben bekommen werden. Am Abend erreichen Sie Puerto Natales, das kleine Städtchen am Ultima-Esperanza-Fjord. Bei gutem Wetter bietet sich bereits von hier ein erstes eindrückliches Panorama auf das Paine-Massiv und den Monte Balmaceda. Übernachtung im Gästehaus. (F/-/-)
Am Morgen verlassen Sie Puerto Natales in Richtung Torres del Paine Nationalpark. Während Ihrer Fahrt durch das „Dunkle Blau“, wie das Gebiet aufgrund der Verfärbung der Berge in den abendlichen Dämmerstunden von den Einheimischen genannt wird, haben Sie mit etwas Glück die Möglichkeit, Guanakos zu beobachten. Gegen Mittag erreichen Sie das Refugio Las Torres, von wo aus Sie Ihre erste Wanderung bis zum Camp Seron unweit des Rio Paine antreten. Übernachtung im Zelt am Rio Paine. (Gehzeit: ca. 4-5h, 170 m↑↓) (F/-/A)
Die zweite Trekkingetappe steht auf dem Programm. Sie folgen dem Rio Paine nordwärts, passieren den gleichnamigen See und umlaufen dabei den Gebirgszug. Sie durchwandern die scheinbar unwirtliche und doch so faszinierende Landschaft des herrlichen Torres del Paine Nationalparks und nehmen sich unterwegs Zeit, Näheres über die hier vorkommende Flora und Fauna zu erfahren. Am Abend erreichen Sie den Lago Dickson, wo Sie das Camp für die heutige Nacht errichten. (Gehzeit: ca. 6-7h, 250 m↑↓) (F/-/A)
Der heutige Abschnitt führt Sie entlang des Rio Perros vorbei an Urwald und Felsen bis hin zur gleichnamigen Lagune. Dabei überwinden Sie die ersten Höhenmeter des Anstieges zum John-Garner-Pass. Übernachtung in Zelten im Camp Los Perros, wunderschön gelegen neben einer Lagune und mit traumhaftem Blick auf den Perros-Gletscher. (Gehzeit: ca. 4h, 400 m↑) (F/-/A)
Der längste und anstrengendste Abschnitt der Trekkingtour steht heute bevor. Sie wandern entlang der Moränen des Grey-Gletschers vorbei an imposanten Granitspitzen. Dabei geht es vor allem die letzte Stunde vor Erreichen des John-Garner-Passes (1250 m) recht steil bergauf. Bei gutem Wetter wird man allerdings gebührend für die Mühen bei der Überquerung des Passes entlohnt. Es eröffnet sich ein traumhaftes Panorama mit spektakulärem Blick auf die gigantischen Eismassen des Grey-Gletschers. Vom Pass gelangen Sie zunächst über einen holprigen Weg steil bergab, bevor das Gelände nach ca. eineinhalb Stunden wieder ein wenig ebener wird. Dann geht es wieder auf einem angenehm begehbaren Weg durch mit Südbuchen und Feuerbüschen bestandene Haine, immer entlang des Gletschers, bis hinab in das Camp Grey, wo Sie in der Nähe des ewigen Eises in Zelten übernachten. (Gehzeit: ca. 9-10h, 750 m↑, 1.200 m↓) (F/-/A)
Heute wandern Sie durch den vom patagonischen Wind gebeugten Südbuchenwald vorbei am Lago Grey, welcher mit einer Vielzahl von tiefblauen Eisabbrüchen des Gletschers bestückt ist. Danach gelangen Sie über den „Pfad des Windes“ bis zur Laguna Los Patos. Immer wieder haben Sie atemberaubende Ausblicke auf den vor Ihnen liegenden Gipfel des Paine Grande und den hinter Ihnen liegenden Grey-Gletscher und seinen gleichnamigen See. Nach einer Mittagspause am Lago Pehoé wandern Sie entlang des Lago Skottsberg bis zum Campamento Italiano direkt am Rio Frances. In der Nähe befindet sich eine Hängebrücke, von der aus man einen tiefen Einblick in die Bergwelt des Paine Grande bekommt. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h, 350 m↑↓) (F/-/A)
Die heutige Wanderung führt Sie zunächst entlang der Felsformationen der Los Cuernos bis zum Ufer des türkisfarbenen Lago Nordenskjöld, wo Sie die Mittagspause verbringen können. Weiter geht es durch die bizarre Szenerie dieses Landstrichs mit zahlreichen grandiosen Ausblicken auf eisbedeckte Gipfel, Gletscher und Seen, bis Sie das Camp Las Torres erreichen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h, 400 m↑↓) (F/-/A)
Ausgehend vom Camp unternehmen Sie eine Tageswanderung durch teilweise sehr dichten Südbuchenwald zum Fuß der fast senkrecht aufragenden Türme des Torres del Paine. Über das Moränenfeld des Ventisquero-Gletschers geht es das letzte Stück steil bergan, bevor sich der ersehnte Anblick auf die Felsnadeln auftut. Nach einer kurzen Rast und Wanderung kehren Sie zurück zum Camp Las Torres. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 750 m↑↓) (F/-/A)
Bevor Sie nun wieder nach Puerto Natales zurückkehren besuchen Sie noch die Wasserfälle „Cascada del Paine“. Dabei präsentieren sich Ihnen die Torres-Türme in einen ganz anderen Blickwinkel als am Vortag. Rückkehr mit dem Bus nach Puerto Natales. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung, um das kleine Städtchen näher zu erkunden. Übernachtung im Gästehaus. (F/-/-)
Heute verlassen Sie Chile mit dem öffentlichen Bus und fahren durch die endlos wirkende argentinische Pampa nach Calafate. Der Rest des Tages steht in diesem idyllischen Städtchen zur freien Verfügung. So kann man in Ruhe Souvenirs erwerben oder in einem der zahllosen Cafes Kaffee trinken und ein Stück hausgemachten Kuchen essen. Übernachtung im Hotel. (F/-/-)
Mit dem öffentlichen Bus verlassen Sie Calafate. Erst entlang des Lago Argentino und später wieder durch die unendlichen Weiten der Pampa erreichen Sie gegen Mittag Chaltén. Dieser Ort am Rande des Los Glaciares Nationalparks ist der Ausgangspunkt für die nächste Trekkingtour. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung und Sie können das kleine Städtchen etwas genauer erkunden, eine kurze Wanderung zum Wasserfall Chorillo del Salto unternehmen oder einfach nur faulenzen. Übernachtung im Gästehaus in Mehrbettzimmern. (F/-/-)
Das erste Stück der heutigen Wanderung führt teils durch dichten Wald, teils vorbei an Moränen und kleinen Lagunen, bevor Sie nach ca. 3 Stunden das Camp Poincenot erreichen. Es ist kaum zu glauben, aber selbst hier wachsen Orchideen. Nach einer kurzen Rast geht es nun über eine Moräne recht steil bergan, bevor Sie die Laguna de los Tres am Fuße des Fitz Roy (3405 m) erreichen. Gewaltig baut sich die Eiswand des Gletschers De Los Tres auf und ragt weit in den See hinein. Wer möchte, kann von hier den kurzen Weg zur Laguna Sucia antreten. Nach einem kurzen Aufenthalt kehren Sie nun, vorbei am Lago Capri mit grandiosem Blick auf den Gipfel des Fitz Roy, zurück nach Chaltén. Übernachtung im Gästehaus in Mehrbettzimmern. (Gehzeit: ca. 8-9h, 750 m↑↓) (F/-/-)
Die letzte Wanderung steht bevor – zu keinem geringeren Ziel als zum Cerro Torre (3102 m). Nach einem kurzen Anstieg erreichen Sie die weite Ebene des Rio Fitz Roy und bei guten Bedingungen hat man schon nach gut einer Stunde des Weges das herrliche Panorama mit der steil in den Himmel ragenden Felsnadel im Blick. Entlang des Ufers des Rio Fitz Roy gelangen Sie bis zum Camp De Agostini. Von hier ist es nun nur noch ein Katzensprung. Nach einem letzten kurzen Aufstieg haben Sie den Cerro Torre mit der gleichnamigen Lagune vor sich. Eine Rast am Ufer des Sees ist sehr zu empfehlen. Wer möchte, kann nun zum Aussichtspunkt Maestri wandern um einen noch besseren Blick auf den Torre-Gletscher zu erhaschen. Anschließend kehren Sie nach Chaltén zurück. Übernachtung im Gästehaus in Mehrbettzimmern. (Gehzeit: ca. 6-7h, 250 m↑↓) (F/-/-)
Heute heißt es früh aufstehen, denn der Bus wartet bereits. Er bringt Sie zurück nach Calafate, wo Sie gegen Mittag eintreffen. Nach einem kurzen Stopp starten Sie zu einer Exkursion zum weltbekannten Perito-Moreno-Gletscher. Von einem gut angelegten Rundweg, gegenüber der bis zu 70 m hohen Gletscherwand, hat man wunderbare Blicke auf nahezu alle Seiten des Gletschers. Mit etwas Glück können Sie das mit gewaltigem Krachen und Getöse verbundene Kalben des Gletschers hautnah erleben. Rückkehr nach Calafate und Übernachtung im Hotel. (F/-/-)
Sie verlassen Argentinien und kehren zurück nach Chile. Nach einem Zwischenstopp in Puerto Natales geht die Fahrt weiter und Sie erreichen am Abend Punta Arenas, den Ausgangspunkt Ihrer Reise. Am Abend treffen Sie sich zu einem gemeinsamen Abschiedsessen. (F/-/A)
Der Vormittag steht für eigene Erkundungen und letzte Einkäufe zur freien Verfügung. Gegen Mittag Transfer zum Flughafen und Sie treten Ihre Heimreise an. (F/-/-)
Ankunft in Deutschland. (-/-/-)
Änderungen der Reiserouten und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafengebühren im Reiseland; optionale Ausflüge; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.12; Trinkgelder; Persönliches
Trittsicherheit, eine gute Kondition, körperliche Fitness, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht sind wichtige Voraussetzungen für diese Tour.
Chile ist ein landschaftlich und kulturell faszinierendes Land. Gelegen an der Westküste Südamerikas bietet es seinem Besucher eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und eine große Mannigfaltigkeit der Natur. Das kulturelle Erbe dieses Landes ist immens und noch längst nicht vollständig erforscht. Jahr für Jahr werden neue Entdeckungen gemacht und es besteht immer die Möglichkeit, dass die Geschichte danach wieder ein wenig umgeschrieben werden muss. Chile ist ein erdbebengefährdetes Land. Das letzte schwere Erdbeben ereignete sich südlich von Santiago im Jahr 2010.
Geografie
Chiles Geografie wird vor allen geprägt durch die Anden, welche sich wie ein Band von Nord nach Süd des über 4000 km langen Landes ziehen. Die Anden, welche im Norden Höhen bis knapp 7000 Meter erreichen, bilden die natürliche und politische östliche Grenze zu den Nachbarstaaten Argentinien und Bolivien. Im Westen wir das Land auf seiner gesamten Länge durch den pazifischen Ozean begrenzt. Im Norden existiert mit der Atacamawüste einer der trockensten Orte auf der Welt, während weiter im Süden im fruchtbaren Zentraltal sowie in der Seenregion intensiv Landwirtschaft betrieben werden kann. In Patagonien findet man eher eine raue Landschaft geprägt von riesigen Eisfeldern und Gletscherseen vor.
Klima
Chile weißt aufgrund der immensen Nord-Süd-Ausdehnung sowie der unterschiedlichen Höhenlagen eine Fülle von Klimata auf. Die Temperaturen nehmen von Norden nach Süden ab.
Chile lässt sich im Groben in drei Klimazonen einteilen. Der Norden wird durch ein tropisch-subtropisches Wüstenklima geprägt, Mittelchile hat ein warm gemäßigtes Winterregenklima und der Süden ist dagegen kühl und niederschlagsreich.
Zeitverschiebung
Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Chile -6 Stunden. Wenn es also in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Chile erst 6 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Santiago de Chile daher um 6 Stunden zurückstellen. Während der sogenannten Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Mitte März beträgt die Zeitverschiebung zu Chile -4 Stunden.
Politik und Gesellschaft
Chile ist eine Republik und Präsidialdemokratie mit Zweikammerparlament. Der chilenische Staatspräsident hat eine vierjährige Amtszeit, nach der er nicht sofort wieder kandidieren darf. Chile hatte – wie auch Argentinien – in den letzten Jahren einen schweren Übergang von einer Militärdiktatur zu der jetzigen Demokratie.
In Chile leben knapp 17 Mio. Menschen (Schätzung 2008), wovon ca. ein Drittel den Großraum Santiago bevölkert.
Ein Großteil der chilenischen Bevölkerung sind Mestizen mit europäischen Vorfahren. Knapp 5% der Chilenen gehören der indigenen Bevölkerung an, davon sind mehr als 90% Mapuche.
Spanisch ist die offizielle Landessprache.
Sicherheit
Chile ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie fast überall auf der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der doch hier und da verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles, wie wir es in Deutschland nicht kennen, ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung.
In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist.
Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben, welche das Bestehlen von Touristen zu Ihrer Erwerbsgrundlage gemacht haben oder welchen auf Grund Ihrer persönlichen Situation nichts anderes übrig bleibt. Oft arbeiten diese in Gruppen zusammen und gehen dabei mit äußerster Geschicklichkeit vor. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug, besteht die große Gefahr einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren. In Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie, die dabei gegebenen Hinweise zu beachten.
Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihre Fragen gern beantworten. Unterwegs wird Ihnen Ihr Tourenleiter darüber hinaus mit vielen Tipps und Tricks zu diesen Problemen zur Seite stehen.
Einreisebestimmungen
Bei Einreise deutscher Staatangehöriger nach Chile für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist kein Visum erforderlich. Nur Ihr Reisepass muss bei Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach chilenischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.
Ein striktes Einfuhrverbot besteht für frische Nahrungsmittel (Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren) sowie Pflanzen, Waffen, Drogen und pornographisches Material. Schokolade, Müsliriegel oder ähnliches stellen dagegen kein Problem dar. Verstöße (auch der versehentlich nicht deklarierte Apfel im Handgepäck) werden mit Bußgeldern und in schwerwiegenden Fällen auch mit Inhaftierung geahndet.
Sollten Sie irgendwelche Esswaren mit sich führen empfehlen wir Ihnen, auf der Zollerklärung „Si“ (Ja) anzukreuzen und den Beamten alles zu zeigen, was Sie dabei haben. Dagegen dürfen zollfrei bis zu 3 Liter Alkohol, 500 g Tabak oder 500 Stück Zigaretten und 100 Zigarren eingeführt werden.
Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.
Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de
Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Chile geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.
Im Großen und Ganzen ist Chile in Sachen Gesundheit kein problematisches Land. Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten normalerweise nicht anzutreffen. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder ungewohntes Essen. Vor allem der Genuß von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, dass Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis, sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen!
Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen dabei die alte Globetrotterregel Cook it, peel it or forget it (koch es, schäl es oder vergiss es) gelten. Also auch wenn es schwerfällt, Salate oder unschälbares Obst sollte während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.
Vor der Reise
- bitte besuchen sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.
- bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.
Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob sie die üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.
Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:
CRM Centrum für Reisemedizin – www.crm.de
Weltgesundheitsorganisation - www.who.int/countries/en (in Englisch)
Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um Ihrem Arzt die Gelegenheit zu geben, einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mitzunehmen.
Höhenprobleme und Höhenkrankheit
Durch die unterschiedlichen Landesregionen Chiles und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.
Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut der Einzelne die Höhe vertragen wird. Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungsschwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie eventuell ihr Tempo zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.
Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. In Argentinien ist die Anwendung von Coca-Blättern gegen leichte Höhenprobleme sehr weit verbreitet. Im gemäßigten Fall werden die Blätter mit heißem Wasser zum sogenannten Mate de Coca aufgegossen, welcher dann unter Zusatz von Zucker Literweise getrunken werden kann. Als sozusagen verschärfte Form dieser Anwendung kann man es aber auch der einheimischen Landbevölkerung gleichtun und sich einige Coca-Blätter zusammen mit einer Art natürlichem Katalysator in den Mund stecken und diese stundenlang kauen. Dies ergibt eine wesentlich stärkere Wirkung und hilft tatsächlich gegen Kopfschmerzen und Unwohlsein, ist allerdings geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig. Darüber hinaus sollten beim gesunden Menschen keine weiteren Probleme entstehen. Die Anwendung von sog. „Höhenmitteln“ wie z.B. Diamox etc. ist für eine Reise in diese Höhen völlig unnötig und unter Umständen sogar gefährlich. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Medikamenten dieser Art von unserer Seite her strikt abgelehnt.
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch, dass der Konsum von Coca-Blättern absolut ungefährlich und im Norden Chiles legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.
Malaria
Chile ist kein Malariagebiet.
Essen & Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 10 bis 25 USD rechnen.
Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.
In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.
Gesundheit
Man muss die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen und Sonnenbrand sollten Sie folgende Hinweise beachten:
- nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden, zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis,
- nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen, auf das Steak medium sollte während der Reise verzichtet werden.
- keine Salate oder unschälbares Obst essen
- kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken
- Schutz vor Sonnenbrand durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille, außerdem empfiehlt sich besonders im Hochgebirge die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder –lotions mit einem Sonnenschutzfaktor von mind. 30, bei empfindlicher Haut sogar von 50 und mehr.
Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Chile ist der Chilenische Peso, jeweils unterteilt in 100 Centimos. Chile ist mittlerweile gleichermaßen auf den Euro als auch den USD eingestellt.
Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme von USD als auch Euro. Bitte achten Sie darauf, dass die Geldscheine neu bzw. unbeschädigt sind. Diese können Sie vor Ort in Bargeld umtauschen.
Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro- und/oder Cirrus-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich bitte nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Geld-Karten zusammensetzen.
1 USD = 480 chil. Peso, 1 Euro = 610 chil. Peso (Stand 05/2013)
Telefonieren
Chile verfügt über ein relativ modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine dieser Telefonzellen. Zu deren Nutzung benötigt man eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden.
Für die Nutzung Ihres Handys müssen Sie ein Triband Handy besitzen und Ihr Mobilfunkanbieter in Chile Roaming anbieten. Die Kosten sind allerdings recht hoch, da nicht nur aus-, sondern auch eingehende Anrufe und SMS zu hohen Roaming Tarifen bezahlt werden müssen. Im Torres del Paine – Nationalpark und auf der Isla Navarino ist kein Netz vorhanden!
Achtung: Der Empfang ist nur auf der Panamericana und in größeren Städten gewährleistet!
Für die einfachere Kommunikation bei Mietwagentouren und Individualreisen bieten wir unseren Kunden für ein geringes Entgeld das Leihen eines chilenisches Mobiltelefons an. Dies vereinfacht die Kommunikation vor Ort erheblich.
Stromversorgung
Die Spannung ist 220 Volt und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind, passen meistens auch ohne Adapter.
Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Chile. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften und Bildbänden. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung unserer Reisespezialisten und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Dirk Heckmann: Chile & Antarktis & Osterinsel. OPS, München 1998 (ISBN 3-930487-58-6)
Günter Wessel: Die Allendes. Bastei-Lübbe, Bergisch Gladbach 2004 (ISBN 3-404-61537-9)
Isabell Allende: Aphrodite. Eine Feier für die Sinne. Suhrkamp, 2002 (ISBN 978-3518409688)
Klaus Bednarz: Feuerland und Patagonien. Rowohlt, Berlin (ISBN 3871345369)
Von Kunden für unsere Patagonien Touren empfohlen
Bruce Chatwin – Patagonien Reise in ein fernes Land. (ISBN 3499128365)
Klaus Bednarz – Eine Reise durch Feuerland und Patagonien (ISBN 3499619423)
Bildbände
Ralf Gantzhorn: Patagonien und Feuerland. Bergverlag Rother (ISBN 9783763370351)
Enno Witfeld: Kauderwelsch, Spanisch für Chile Wort für Wort. Reise Know-How Verlag, Bielefeld (ISBN 3894162962)
Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise nach Chile beantwortet zu haben.
Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.
Geografie
Argentiniens Geografie wird vor allen geprägt durch die Anden, welche sich wie ein Band von Nord nach Süd des über 4000 km langen Landes ziehen. Die Anden, welche im Norden Höhen bis knapp 7000 Meter erreichen, bilden die natürliche und politische östliche Grenze zum Nachbarstaat Chile. Nacht Osten läuft das Land Flach aus. Während im Süden größtenteils ungenutzte Steppe vorzufinden ist, wird die sogenannte Pampa im Norden und in der Mitte größtenteils für die Viehzucht genutzt. An der Grenze zu Paraguay befindet sich mit dem Chaco eine große flache Ebene.
Klima
Argentinien hat von tropischen Gebieten im äußersten Nordosten über subtropische im restlichen Norden und eine ausgedehnte gemäßigte Klimazone bis hin zu kalten Klimaregionen im Süden und in den Anden nahezu alle Klimazonen in einem Land vereint.
Der Nordwesten Argentiniens ist im Bereich der Anden trocken mit einer kurzen Regenzeit im Sommer. In ihr findet man die Hochwüste Puna, deren Westen zu den regenärmsten Gebieten der Welt zählt, sowie den steppenhaften, unfruchtbaren Monte am Fuß der Anden. Die Osthänge der Voranden beherbergen subtropische Nebelwälder, die im Sommer wegen des Abregnens der feuchten Ostwinde sehr niederschlagsreich, im Winter aber relativ trocken sind. Nach Osten hin schließt sich der Gran Chaco im zentralen Norden an, seine Niederschläge konzentrieren sich auf den Sommer, das gleiche gilt für die Region der Sierras Pampeanas in Zentralargentinien. In beiden Regionen nehmen die Niederschläge nach Westen hin ab.
Der Nordosten sowie die Pampa-Region sind das ganze Jahr über feucht, wobei die höchsten Niederschlagsmengen im subtropischen Regenwald der Provinz Misiones auftreten.
Der Süden (Patagonien) liegt in der Westwindzone, weshalb hier der westliche Teil mehr Niederschläge als der Osten erhält. Die Anden sind ständig feucht und von der Temperatur kühl gemäßigt. Sie wirken als Barriere für die feuchten Pazifikwinde, so dass das östlich anschließende patagonische Schichtstufenland sehr trocken und halbwüstenhaft ist. In dieser Region bestimmt der regelmäßig alle ein bis zwei Wochen vom Südwesten her blasende Pampero-Wind das Klima. Ein Sonderfall ist das Klima im südlichen Teil Feuerlands mit kühlem ozeanischem Klima, wo wegen der dort fehlenden Klimascheide der Anden sowohl pazifische als auch atlantische Einflüsse das Wetter bestimmen. Dort sind die Niederschlagsmengen relativ hoch und die Temperaturen weisen eine relativ geringe Abweichung zwischen Sommer und Winter auf.
Zeitverschiebung
Die Zeitverschiebung zu Mitteleuropa (MEZ) beträgt normalerweise -4 Stunden. „Normalerweise“ deshalb, weil sie während der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) -5 Stunden ausmacht und während der argentinischen Sommerzeit (Mitte Oktober bis Mitte März) nur -3 Stunden.
Politik und Gesellschaft
Nach der Verfassung von 1994 ist Argentinien eine föderalistische, republikanische Präsidialdemokratie. Der Präsident der Nation („Presidente de la Nación Argentina“) ist Staatsoberhaupt und Regierungschef in Person und hat eine starke Stellung, unter anderem die Möglichkeit per Dekret zu regieren. Er wird gemeinsam mit dem Vizepräsidenten, der ihn bei Abwesenheit vertritt, alle vier Jahre in zwei Wahlgängen direkt gewählt. Die Legislative (Kongress, bestehend aus Abgeordnetenkammer und Senat) wird meist in allen Provinzen zu anderen Zeitpunkten gewählt.
Alleinige Amtssprache ist in Argentinien Spanisch. Daneben existiert eine Reihe von Minderheitensprachen, die von der indianischen Bevölkerung gesprochen werden. Die argentinische Aussprache des Spanischen unterscheidet sich deutlich von der in Spanien und auch von der in anderen lateinamerikanischen Ländern üblichen.
Sicherheit
Argentinien ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl in den Großstädten bedauerlicherweise an der Tagesordnung.
Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren.
Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Argentinien benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach argentinischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.
Sollten Sie irgendwelche Esswaren mit sich führen empfehlen wir Ihnen, auf der Zollerklärung „Si“ (Ja) anzukreuzen und den Beamten alles zu zeigen, was Sie dabei haben. Dagegen dürfen zollfrei bis zu 3 Liter Alkohol, 500 g Tabak oder 500 Stück Zigaretten und 100 Zigarren eingeführt werden.
Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.
Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de
Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.
Im Großen und Ganzen ist Argentinien in Sachen Gesundheit kein problematisches Land. Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten normalerweise nicht anzutreffen. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder ungewohntes Essen. Vor allem der Genuß von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, dass Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis, sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen!
Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen dabei die alte Globetrotterregel Cook it, peel it or forget it (koch es, schäl es oder vergiss es) gelten. Also auch wenn es schwerfällt, Salate oder unschälbares Obst sollte während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.
Vor der Reise
- bitte besuchen sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.
- bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.
Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.
Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:
- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)
- Liste der Gelbfieberimpfstellen:
www.fit-for-travel.de/reisemedizin/empfehlungen/ginst0.htm
Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um Ihrem Arzt die Gelegenheit zu geben, einen Impfplan aufzu-stellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.
Sollte der äußerte Norden Argentinien, also die Regionen des Chaco oder auch Iguazu auf Ihrer Reiseroute stehen empfiehlt sich unter Umständen eine Gelbfieberimpfung.
Höhenprobleme und Höhenkrankheit
Durch die unterschiedlichen Landesregionen Argentiniens und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.
Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut der Einzelne die Höhe vertragen wird. Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungsschwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie eventuell ihr Tempo zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.
Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. In Argentinien ist die Anwendung von Coca-Blättern gegen leichte Höhenprobleme sehr weit verbreitet. Im gemäßigten Fall werden die Blätter mit heißem Wasser zum sogenannten Mate de Coca aufgegossen, welcher dann unter Zusatz von Zucker Literweise getrunken werden kann. Als sozusagen verschärfte Form dieser Anwendung kann man es aber auch der einheimischen Landbevölkerung gleichtun und sich einige Coca-Blätter zusammen mit einer Art natürlichem Katalysator in den Mund stecken und diese stundenlang kauen. Dies ergibt eine wesentlich stärkere Wirkung und hilft tatsächlich gegen Kopfschmerzen und Unwohlsein, ist allerdings geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig. Darüber hinaus sollten beim gesunden Menschen keine weiteren Probleme entstehen. Die Anwendung von sog. „Höhenmitteln“ wie z.B. Diamox etc. ist für eine Reise in diese Höhen völlig unnötig und unter Umständen sogar gefährlich. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Medikamenten dieser Art von unserer Seite her strikt abgelehnt.
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch, dass der Konsum von Coca-Blättern absolut ungefährlich und im nördlichen Hochland Argentiniens völlig legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.
Malaria
Argentinien ist bis auf den äußersten Norden (Chaco und Iguazu) kein Malariagebiet.
Eine Malariaprophylaxe auf Standby Basis ist beim bereisen dieser Gebiete ratsam. Bitte lassen Sie sich hierzu in Ihrem Tropeninstitut beraten.
Essen & Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 10 bis 25 USD rechnen.
Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.
In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.
Gesundheit
Man muss die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen und Sonnenbrand sollten Sie folgende Hinweise beachten:
- nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden, zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis,
- nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen, auf das Steak medium sollte während der Reise verzichtet werden.
- keine Salate oder unschälbares Obst essen
- kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken
- Schutz vor Sonnenbrand durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille, außerdem empfiehlt sich besonders im Hochgebirge die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder –lotions mit einem Sonnenschutzfaktor von mind. 30, bei empfindlicher Haut sogar von 50 und mehr.
Geld
Offizielles Zahlungsmittel ist seit 1992 der Argentinische Peso (ARG). 1 Peso entspricht 100 Centavos.
Es ist nicht unbedingt notwendig vorher USD einzutauschen, da Euros inzwischen genauso weitläufig akzeptiert werden. In jeder größeren Stadt als auch an den internationalen Flughäfen gibt es Geldautomaten an denen man Bargeld mit der Eurocard oder aber auch mit allen gängigen Kreditkarten abheben kann. Dies ist in der Regel günstiger als der Geldtausch in der Wechselstube.
Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich bitte nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Geld-Karten zusammensetzen.
1 USD = 5,2 arg. Peso, 1 Euro = 6,6 arg Peso (Stand 05/2013)
Telefonieren
Argentinien verfügt über ein relativ modernes Telefonnetz. Man kann von allen öffentlichen Telefonläden problemlos auch nach Hause telefonieren. In allen Städten gibt es oft mehrere solcher „Telefonläden“. Auch gibt es zahlreiche Telefonzellen, welche ebenso genutzt werden können. Für Inlandsgespräche sind diese ausreichend, für Gespräche ins Ausland bietet es sich aber an in den Telefonladen zu gehen.
Für die Nutzung Ihres Handys müssen Sie ein Triband Handy besitzen und Ihr Mobilfunkanbieter in Argentinien Roaming anbieten. Die Kosten sind allerdings recht hoch, da nicht nur aus-, sondern auch eingehende Anrufe und SMS zu hohen Roaming Tarifen bezahlt werden müssen.
Außerhalb der Städte besteht oft eingeschränkter bis gar kein Handyempfang.
Sollten Sie lange in Argentinien bleiben wollen, bzw. auf eigene Faust unterwegs sein kann sich der Kauf eines argentinischen Prepaid Handys lohnen. Auf diese Art und Weise sind kostengünstige Anrufe innerhalb des Landes möglich.
Stromversorgung
Die Spannung ist 220 Volt und es wird mancherorts ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. Bei neu gebauten Einrichtungen und Hotels gibt es Schukostecker. Deutsche Gerätestecker wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen meistens auch ohne Adapter.
Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über Argentinien. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung unserer Reisespezialisten und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
KulturSchock Argentinien von Carl D. Goerdeler, Reise Know-How Verlag
Lonely Planet Reiseführer Argentinien von Danny Palmerlee, MAIRDUMONT
Kauderwelsch, Spanisch für Argentinien Wort für Wort, Reise Know-How Verlag
Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben.
Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.
Christian Leistner
Produktmanager Nord- und Südamerika
E-Mail:
c.leistner@diamir.de
Telefon:
+49 (0) 351 31 20 7511