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  • Sambia.2010 SWS 003
  • Sambia 2012 TIB Sonnenuntergang-ueber-dem-South-Luangwa 21
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Sambia • Malawi • Mosambik • Südafrika

Entlang der Handelsroute

22 Tage Campingsafari

      
Dauer 22 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 1945 EUR   drucken
Tourcode SAMSWC    
Teilnehmer min. 4 – max. 12    
 
 
 
 

Vier Länder auf einen Streich! Die Rundreise führt Sie auf bekannten, aber auch entlegenen Wegen durch Sambia, Malawi und entlang der Küste Mosambiks nach Südafrika. Die Faszination des südlichen Afrika liegt in seiner unglaublich kulturellen und landschaftlichen Vielfalt. Von den mächtigen Victoria-Fällen reicht das Spektrum bis hin zu wildtierreichen Nationalparks, tropischen Inseln, herrlichen Sandstränden und lebhaftem, afrikanischen Treiben. In kleiner Gruppe sind Sie zu Fuß, mit Booten, im offenen Geländewagen und mit einem Expeditionstruck unterwegs und nächtigen auf Zeltplätzen oder Privatland sowie in Lodges und in Schilfgrashütten am Strand. Begeben Sie sich auf die Pfade der alten Handelsrouten, schlendern Sie über Märkte und entdecken Sie ein ursprüngliches und buntes Afrika!

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Ideale Kombination aus Safari, Kultur & Strand

  • Besuch der weltberühmten Victoria-Fälle

  • Ganztägige Kanufahrt auf dem Sambesi

  • Lusaka – Sambias quirlige Hauptstadt

  • South Luangwa NP: Wanderung und Pirschfahrt in einem der schönsten Parks Afrikas

  • Schnorcheln und Baden im kristallklaren Wasser des Malawi-Sees

  • Stadtrundgang durch das historische Inhambane

  • endlose Sandstrände, Lagunen und Fahrt mit traditioneller Dhau entlang Mosambiks Küste

  • Pirsch im Krüger NP nach den „Big Five“

Tourenverlauf

1.-2.Tag Livingstone und Umgebung

Die Reise beginnt in Livingstone, Sambia, wo die Reisegruppe gegen 14 Uhr zusammentrifft. Nach einem Besuch der mächtigen und imposanten Victoria-Fälle können Sie je nach Interesse an den vielfältig angebotenen Aktivitäten wie Wildwasser-Rafting, Elefantenausritte, Helikopterflüge, Bungee-Jumping etc. teilnehmen (alles optional). 2 Ü im Zelt. (1xF/-/-)

3.Tag Livingstone – Kafue-Fluss

Nach einer langen Fahrt durch die hügeligen und bewaldeten Miombo Hills erreichen Sie schließlich die Savannenhochebenen und Steilhänge des südlichen Sambia. Am Kafue-Fluss errichten Sie Ihr Camp. Ü im Zelt. (F/M/A)

4.-5.Tag Kafue-Fluss – Sambesi

Nächstes Ziel ist das Lower Zambezi Valley, wo Sie zwei Nächte auf einer Insel des Flusses verbringen. Die Einheimischen betrachten den Sambesi als Heimat ihres Gottes Nyami Nyami. Während einer Kanu-Tour auf dem Fluss können Sie Elefanten, Vogelschwärme und zahlreiche weitere Wildtiere beobachten. Auch am folgenden Tag werden Sie mit den Kanu auf Pirsch gehen. Begleitet werden Sie von lokalen Guides. Im Anschluss werden Sie per Motorboot zum Camp zurückgefahren. Am Lagerfeuer können Sie die ereignisreichen Tage Revue passieren lassen. 2 Ü im Zelt (am 4.Tag keine Sanitäranlagen vorhanden). 2x(F/M/A)

6.Tag Sambesi – Lusaka

Lusaka ist Ihre nächste Zwischenstation. In den Geschäften und auf den quirligen Märkten der sambischen Hauptstadt werden die Vorräte für die kommenden Reisetage aufgestockt. Weiterfahrt auf der Great East Road; zum Sonnenuntergang ist das Camp am Luangwa-Fluss erreicht; Pool und Bar laden zum Erfrischen ein. Ü im Zelt. (F/M/A)

7.-9.Tag Lusaka – South-Luangwa-Nationalpark

Der wilde und entlegene South Luangwa NP im Tal des Luangwa-Flusses ist das nächste Ziel. Der Park gilt als eines der schönsten Wildtiergebiete Afrikas und hat mit einer Vielzahl an Flusspferden, Krokodilen, Elefanten, Löwen und Leoparden einen Wildtierreichtum, wie er kaum in anderen Wildreservaten zu finden ist. In Begleitung einheimischer Guides erkunden Sie während zweier Wildwanderungen dieses faszinierende Rückzugsgebiet. Ein besonderer Höhepunkt ist die Nachtfahrt im offenen Geländewagen, um nachtaktive Tiere zu beobachten. Gezeltet wird auf einem schönen Campingplatz mit Pool am Ufer des Luangwa-Flusses. 3 Ü im Zelt. 3x(F/M/A)

10.-11.Tag South-Luangwa-Nationalpark – Malawisee

Sie erreichen Malawi, das „warme Herz Afrikas“. In der Hauptstadt Lilongwe werden die Vorräte mit frischen Lebensmitteln ergänzt. Anschließend geht die Reise weiter zum Malawisee, an dessen Ufer das Camp errichtet wird. Bei einer Bootstour zu den Inseln erkunden Sie fantastische einsame  Buchten. 2 Ü im Zelt. 2x(F/M/A)

12.-13.Tag Malawisee – Tete Region

Die Fahrt geht weiter Richtung Süden, wo Sie die Grenze in Zobue überqueren und nach Mosambik einreisen. Wieder kreuzen Sie den Sambesi, bevor Sie die Weiterreise durch die relativ unerschlossene Tete-Region führt. Lernen Sie ein noch ursprüngliches Afrika kennen. 2 Ü im Zelt. 2x(F/M/A)

14.-15.Tag Tete Region – Bazaruto Inseln

Nachdem Sie den Indischen Ozean erreicht haben, geht es weiter nach Süden mit dem Ziel Vilankulo. Ein ganzer Tag ist der Erkundung der Inselwelt mit einer Dhau, dem traditionellen Fischer-Segelschiff, gewidmet. Eine atemberaubend blaue See, endlose weiße Strände, köstliche Fische und Meeresfrüchte – ein Tag wie ein Traum! 2 Ü in Chalet. (2xF/2xM/1xA)

16.-17.Tag Bazaruto Inseln – Inhambane

In Inhambane herrschen starke arabische Einflüsse, die noch an die Zeit erinnern, als dort mit Sklaven, Elfenbein, Gold und Gewürzen gehandelt wurde. Entdecken Sie auf eigene Faust Inhambane und seine 200 Jahre alte Kirche „Nossa Senhora de Conceicão“. Danach brechen Sie nach Praia de Barra zu Ihren Schilfgrashütten unter Palmen am Strand auf. Dhau-Ausfahrten und Tauchen am Korallenriff sind möglich (optional). 2 Ü in Schilfgrashütte. (2xF/2xM/1xA)

18.Tag Inhambane – Bilene

Fahrt nach Bilene an den Ufern der Uembje-Lagune. Die Lagune ist 8 km weit und 27 km lang; klares Wasser und weiße Strände erwarten Sie. Erkundung der Lagune am Nachmittag. Wer mag, kann auch aktiv werden: beim Kajakfahren und Schnorcheln (beides optional) oder beim Schwimmen im flachen, ruhigen Wasser. Ü im Zelt. (F/M/-)

19.-20.Tag Bilene – Krüger-Nationalpark

Ein Höhepunkt der Reise: Sie fahren durch den Transfrontier Limpopo NP und erreichen den Krüger NP in Südafrika. Im Land der „Big Five“ begeben Sie sich auf Pirschfahrten am Morgen und Nachmittag durch den Park, um Löwen, Giraffen und Elefanten aufzuspüren. Das Gefühl der echten afrikanischen Wildnis ist allgegenwärtig. 2 Ü im Zelt auf einem komfortablen, mit Restaurant und Pool ausgestatteten Zeltplatz. 2x(F/M/A)

21.-22.Tag Krüger-Nationalpark – Johannesburg

Nach einer letzten frühmorgendlichen Pirschfahrt geht es entlang der berühmten Panoramaroute nach Mpumalanga. Unterwegs besuchen Sie die Bourke´s Luck Potholes. Durch die Bewegung von Steinen in Strudeln sind hier tiefe Auswaschungen im Dolomitgestein des Blyde River Canyon entstanden. Genießen Sie den grandiosen Ausblick vom „God’s Window“ und lassen Sie die vielen Eindrücke und Erfahrungen der vergangenen Tage auf sich wirken. Am späten Nachmittag erreichen Sie Johannesburg, wo die Tour endet. 1 Ü im Chalet. (2xF/1xM/1xA)

Änderungen der Reiseroute bleiben vorbehalten.

Termine und Preise

  Anreise Abreise Bemerkungen   Preis p.P.    
29.06.2013 20.07.2013 1945 EUR Anfragen
06.07.2013 27.07.2013 Anfragen
27.07.2013 17.08.2013 1945 EUR Anfragen Buchen
03.08.2013 25.08.2013 Anfragen
31.08.2013 21.09.2013 1945 EUR Anfragen Buchen
21.09.2013 12.10.2013 1945 EUR Anfragen Buchen
28.09.2013 19.10.2013 1945 EUR Anfragen Buchen
19.10.2013 09.11.2013 1945 EUR Anfragen Buchen
26.10.2013 16.11.2013 1945 EUR Anfragen Buchen
16.11.2013 07.12.2013 Anfragen
23.11.2013 14.12.2013 1945 EUR Anfragen Buchen

Zusatzkosten

Internationale Flüge: ab 980 EUR
Einzelzelt-Zuschlag: 110 EUR
Flughafentransfer: 30 EUR
Vorortzahlung: 300 USD
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung
englischsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Ab Livingstone/an Johannesburg
  • Englischsprachige Tourenleitung und englisch- oder deutschsprachige Tourenbegleitung (s. Termin)
  • Wechselnde lokale Guides
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen, Safaritruck, Minibus, 4x4 laut Programm
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • 2 Ü in Schilfgrashütte im DZ
  • 3 Ü in Chalets im DZ
  • 16 Ü im Zelt
  • Mahlzeiten: 21xF, 19xM (teilweise als Lunchpaket), 16xA
  • Reiseliteratur

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Mosambik (ca. 85 US$), Sambia (ca. 50 US$); Flughafentransfers; optionale Aktivitäten und Ausflüge; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.12; evtl. Zusatzübernachtungen vor der Tour; Trinkgelder; Vorortzahlung 300 US$; Persönliches

Infos

Anforderungen

Bereitschaft zum Komfortverzicht, Toleranz, Interesse für andere Kulturen, Hitzeverträglichkeit, Ausdauer bei langen und schwierigen Fahretappen.

Diese Tour ist eine aktive Safari, in der Sie abwechselnd im Zelt und in festen Unterkünften übernachten. Die offiziellen Campingplätze sind sehr gut ausgestattet und verfügen i.d.R. über gute Sanitäranlagen mit Heiß- und Kaltwasserduschen, Restaurants/Bar, Waschmöglichkeiten und Telefon. Die Zelte werden nach Einweisung von den Gästen selbstständig auf- und abgebaut. Die Unterstützung der Teilnehmer bei allen anfallenden Arbeiten wie Be- und Entladen des Fahrzeugs, Hilfe bei der Essenszubereitung, beim Abwaschen, Aufräumen etc. wird zum Gelingen der Reise ganz wesentlich beitragen. Der Reiseleiter übernimmt das Einkaufen und die Zubereitung der Mahlzeiten. Die Verpflegung unterwegs erfolgt in Form eines Picknicks. Die Abendessen werden am Lagerfeuer eingenommen.

Hinweise

Vorortzahlung (Local Payment): Am ersten Reisetag sind 300 US$ pro Person in bar an den Reiseleiter zu übergeben. Mit der Vorortzahlung werden unterwegs Nationalparkgebühren, Verpflegung, lokale Guides sowie weitere Kosten bezahlt. Aus organisatorischen Gründen können diese Zahlungen nur direkt vor Ort und in bar geleistet werden. Dieser Betrag ist nicht im Reisepreis enthalten.

Anreise: Hinflug nach Livingstone mit Ankunft am ersten Tag der Rundreise oder einen Tag vor Reisebeginn. Wir buchen Ihnen gern eine Vorübernachtung in der Lodge, an welcher die Reise beginnt. Der Rückflug kann am 22.Tag ab 20 Uhr erfolgen.

EZ nur während der Zeltübernachtungen. In den festen Unterkünften teilen Sie automatisch mit anderen Einzelreisenden gleichen Geschlechts ein Zimmer.

In der Regenzeit (Dez.-Apr.) kann es am 7.-9.Tag zu Änderungen des Reiseverlaufs kommen. Durch das hohe Gras kann die Fußpirsch zu gefährlich sein. Aus diesem Grund werden dann zwei zusätzliche Pirschfahrten im offenen 4x4-Geländewagen durchgeführt (ohne Aufpreis). 

Bitte beachten Sie, dass Sie für diese Reise eine gültige Gelbfieberimpfung benötigen. 

Zusatzinformationen

Diese Reise ist eine Zubuchertour (internationale Gruppe).

Service

Sambia

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Die Republik Sambia ist ein Binnenland im südlichen Afrika. Es grenzt im Norden an Tansania, im Osten an Malawi und Mosambik, im Süden an Simbabwe, Botswana und den Caprivi-Zipfel Namibias, im Westen an Angola und im Nordwesten an die Demokratische Republik Kongo. Sambia ist ein vorwiegend welliges Hochplateau in durchschnittlich 1000 bis 1400 m Höhe. In mehreren Gebirgsketten wie beispielsweise in dem Muchinga-Gebirge gibt es Erhebungen über 2000 m. Der Sambesi-Fluss bildet eine natürliche Grenze zu Simbabwe. Er ist nur über kurze Strecken schiffbar, da es im gesamten Flussverlauf viele Stromschnellen und Wasserfälle gibt, darunter eines der Naturwunder Afrikas, die weltberühmten Victoria-Fälle. In den neun Provinzen (Zentral, Copperbelt, Osten, Luapula, Lusaka, Norden, Nord-West, Süden, Westen) des 752.614 km² großen Landes finden 11,6 Millionen Menschen Ihre Heimat.

Die Savanne ist mit Laubbäumen, Sträuchern, Grasebenen und Sümpfen bedeckt und ist Lebensraum für die artenreiche Tierwelt. 

Klima
Sambia hat mildes tropisches Klima, das jedoch bedingt durch die Höhenlage des Landes für Europäer gut verträglich ist. Es gibt drei Jahreszeiten: eine kühle Trockenzeit von Mai bis September mit Temperaturen zwischen 15 und 27°C. In den Monaten Juni und Juli können die morgendlichen Temperaturen auf 10°C und die Nachttemperaturen auf 4°C fallen. Durch den jetzt fallenden Regen ist das Land sehr grün. Die heiße Trockenzeit ist im Oktober und November, mit Temperaturen zwischen 24 und 32°C. Von Dezember bis April herrscht die heiße, schwüle Regenzeit mit heftigen tropischen Stürmen und durchschnittlichen Temperaturen zwischen 27 und 38°C. Sonniges Wetter wechselt sich mit starken Regenfällen ab.

Die beste Reisezeit für Sambia liegt zwischen Mai und Oktober. Von Mai bis August ist die Landschaft grün und die Temperaturen sind etwas kühler. Der Zeitraum August bis Oktober ist ideal für Tierbeobachtungen.

Kultur, Politik und Gesellschaft
Sambia ist eine ehemalige britische Kolonie und erlangte 1964 unter Kenneth Kaunda als Nord-Rhodesien die Unabhängigkeit. Kenneth Kaunda regierte das Land 27 Jahre lang. Die meiste Zeit davon war seine United National Independence Party (UNIP) die einzige zugelassene Staatspartei. Politisch gilt das Land als eines der politisch stabileren Länder Afrikas, seit 1991 gibt es in Sambia wieder ein Mehrparteiensystem, das an das britische und amerikanische System angelehnt ist. Den Parteien mangelt es zwar noch an innerparteilicher Demokratie, trotzdem agieren viele Parteien seriös und strukturiert. Nach einer chaotischen und unfairen Wahl im Jahr 2002, die Lewy Mwanawasa für sich entschied, regiert seit November 2008 Präsident Rupiah Banda das Land. Die Legislative liegt bei der Nationalversammlung. Daneben besteht als beratendes Gremium das House of Chiefs. Chiefs sind die traditionellen Führer der 72 ethnischen Gruppen des Landes. Zu den wichtigsten zählen die Bemba, Nyanja und Tonga. Rund zwei Drittel der Bevölkerung bekennen sich zum Christentum, etwas weniger als ein Viertel sind Animisten. Daneben gibt es eine islamische und hinduistische Minderheit. In Sambia werden insgesamt mehr als 70 Sprachen gesprochen (v.a. Bantusprachen). Englisch dient als offizielle Amtssprache und wird von der sambischen Bevölkerung neben den lingua franca Bemba und Njanja zur völkerübergreifenden Verständigung genutzt.

Sicherheit
Lesen Sie bitte folgende Hinweise, um Begegnungen mit Kriminalität weitestgehend auszuschließen und selbst etwas zu einem reibungslosen Ablauf Ihrer Reise beizutragen:

- Für Fahrten von Sambia nach Namibia in und durch die Caprivi-Region sind unbedingt die Sicherheitshinweise zur Republik Namibia zu beachten

- Über Taschendiebstähle, Autoeinbrüche, "car-jacking" bis hin zu bewaffneten Überfällen wird vor allem aus der Innenstadt von Lusaka und den anderen Ballungsgebieten sowie von öffentlichen Verkehrsmitteln (Überlandbusse, Nachtzüge) und der Überlandstraße in der Region des Kupfergürtels (ca. 200 km nördlich von Lusaka) berichtet

- Überlandfahrten bei Dunkelheit sind wegen der Kriminalität, aber auch wegen hoher Unfallgefahren (liegen gebliebene Fahrzeuge, schlechter Straßenzustand, Freiwild) risikoreich

- Autotüren und -fenster sollten während der Fahrt durch städtische Gebiete verriegelt bzw. geschlossen bleiben, Handtaschen sollten nicht getragen oder im Auto sichtbar platziert werden

- Zudem ist bei Überlandreisen mit dem eigenen Fahrzeug mit häufigen Polizeikontrollen zu rechnen, dabei wird zu korrektem Verhalten gegenüber Polizeibeamten geraten

- Gehen Sie nicht alleine an offensichtlich menschenleere Orte. Versuchen Sie immer in Gruppen zu laufen und nehmen Sie sich nach Einbruch der Dunkelheit ein Taxi. Erhöhte Achtsamkeit ist vor allem in Großstädten und bei Menschenansammlungen gefragt.

- Taxis sollten bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reserviert werden.

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form und nur mit ortskundiger Führung stattfinden.

- Geldscheine sollten besser einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitgeführt werden. Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld in der Unterkunft/im Safe. Dort sollten Sie auch alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit. Am besten, Sie lassen wertvolle Gegenstände zu Hause.

- Wir raten Ihnen, unter ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen. Auf diese Weise kann man den meisten Taschendieben das Leben sehr schwer machen. Entsprechende Brustaschen, Gürteltaschen etc. werden im Ausrüstungshandel angeboten. Bitte denken Sie stets daran, dass Ihr Reisepass das wichtigste Dokument ist, welches Sie mit sich führen. Der Verlust ist mit einer sehr langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden.

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhandengekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei.

Zeitverschiebung
In Sambia gilt MEZ + 1 Stunde. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit besteht also kein Zeitunterschied, im Winterhalbjahr ist uns Sambia um eine Stunde voraus.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

  

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Sambia benötigen Sie einen mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültigen Reisepass. Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Reise nach Sambia ein Visum. Das Touristenvisum wird gebührenpflichtig bei der Einreise am Flughafen oder an den Landesgrenzen erteilt. Die Gebühr für die Ausstellung eines für eine Einreise gültigen Touristenvisums (Single Entry) beträgt für deutsche Staatsangehörige 50 US$ (Stand 1.8.12). Für mehrfache Einreise (Double/Multiple Entry) fallen Visagebühren in Höhe von 80 US$ (Stand1.8.12) an. Die Gebühren sind in US-Dollar in bar zu entrichten. Wechselgeld ist nur bedingt vorhanden.

Ausreisegebühr:

Seit dem 1.Oktober 2012 verlangt Sambia von jedem Reisenden der das Land verlässt eine sogenannte Ausreisegebühr. Diese Gebühr ist vor Ort in bar und in der Landeswährung Sambesische Kwacha zu entrichten. Die Ausreisegebühr beträgt für Domestikflüge 28.000 Kwacha p.P. (ca. 5 €) bzw. internationale Flüge 56.000 Kwacha p.P. (ca. 10 €).

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

 

Gesundheit

Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden kann eine sofortige medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden.

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte. Man sollte auf jeden Fall eine Reiseapotheke mitnehmen, da Sie auf Safari oft keinen Zugang zu Apotheken haben. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine Impfbescheinigung einer gültigen Gelbfiberimpfung für die Weiter- oder Rückreise via Südafrika ist erforderlich. Ebenfalls besteht das Risiko einer Cholera Infektion in einzelnen Abschnitten. Die Erkrankungsgefahr bei Reisenden ist sehr gering. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen.

Malariaschutz ist das ganze Jahr über in Sambia erforderlich. In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf (z.B. No Bite, Anti Brumm Forte). Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite oder Anti Brumm Forte. Weitere Informationen und ausführliche Testergebnisse zu Mückenschutzmitteln finden Sie in Test 05/2010 (Stiftung Warentest). Wir empfehlen Ihnen zusätzlich, unter dem Moskitonetz schlafen.

Wasser aus der Leitung sollte generell entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Der Verzehr von Milchprodukten und gut durchgebratenen bzw. –gekochten Fleischgerichten ist unbedenklich. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten, ungeschältem Gemüse und Mayonnaise sollte vermieden werden. Des Weiteren besteht hohes Tollwut-Risiko landesweit, auch in Städten, vor allem durch Hunde.

Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de

Hinweis Gelbfieber

Seit November 2011 verlangt Südafrika bei der Einreise aus Sambia - auch für Durchreise im Flughafentransit - die Vorlage eines gültigen Gelbfieber-Impfzertifikats. Wird bei Kontrollen beim Flughafen-Check-in in Sambia der Impfschutz nicht nachgewiesen, können die Fluglinien die (Rück-)Beförderung nach Südafrika verweigern.

Daher ist eine Impfung erforderlich! Diese bekommen Sie bei einem Tropen- bzw. Reisemediziner. Bitte bedenken Sie, dass die Beratung und Impfung einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Die Küche Sambias ist reichhaltig und gut, aber keine ausgefeilte Spezialitätenküche. Gern wird gegrillt, was man im südlichen Afrika „Braai“ nennt (ein Afrikaans-Ausdruck). Das Fleisch ist meist von sehr guter Qualität. Kartoffeln und Reis werden häufig gegessen, Nudeln etwas seltener. An den großen sambischen Seen kommen Sie in den Genuss von frischem Fisch. Traditionelle Gerichte wie Nshima bzw. Shuma (Maisbrei), getrocknete Kapentafische aus dem Karibasee und geröstete Mopanewürmer werden manchmal als einheimische Spezialitäten in Lodges und Hotels angeboten. Biltong ist ein getrocknetes Wild- oder Rindfleisch, das als Zwischenmahlzeit sehr beliebt ist und eine Spezialität des südlichen Afrikas darstellt. Vereinzelt werden das schmackhafte Krokodilfleisch und Wildgerichte wie Impala Stew, Büffelbraten, Elen- und Zebrasteak angeboten. Bekannte Getränke sind der erfrischende, alkoholfreie Rock Shandy, die einheimischen Biersorten Castle, Mosi und Rhino sowie der süße Amarula Likör.

Fotografie und Film
Sambia bietet traumhafte Fotomotive. Begeistern Sie Ihre Freunde und Verwandten mit atemberaubenden Aufnahmen von Landschaften, Tieren und Einblicken in interessante Kulturen, beachten Sie jedoch auch einige Regeln bei der Fotopirsch. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Feiner Staub, Feuchtigkeit oder starke Hitzeeinwirkungen sind eine echte Gefahr für jede Fotoausrüstung. Befolgen Sie demnach unsere Tipps, um Ihre Ausrüstung bestmöglich vor Umwelteinwirkungen zu schützen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Stößen und Staub schützt. Verschließen Sie nach der Aufnahme sofort den Objektivdeckel und reinigen Sie die Linse regelmäßig mit einem Foto Pinsel oder Blasebalg. Eine ausreichende Anzahl an Ersatzbatterien/-akkus und Speicherkarten in der Fotoausrüstung erspart Ihnen die Enttäuschung wegen entgangener Aufnahmen. Farblose UV Filter verbessern das Bild und schützen zusätzlich das Objektiv. Für analoge Kameras empfiehlt sich tagsüber ein Film mit 100 ASA, in der Dämmerung mindestens 200 bis 400 ASA. Ihre Kamera und andere Elektrogeräte können Sie mit passendem Adapter in den meisten Unterkünften am Netzstrom aufladen.

Bekleidung
Leichte, atmungsaktive Kleidung, die gut waschbar sein sollte, ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die kühlere Zeit von Mitte April bis August sowie für die Morgen- und Abendstunden sollte man jedoch auch etwas wärmere Kleidung mitnehmen. Ein Regenmantel, gutes Schuhwerk, eine gute Sonnenbrille und ein Sonnenhut sind unbedingt erforderlich. Lange Kleidung und hohe Schuhe schützen vor Insektenstichen. In den Safari-Lodges sollte man abends nicht allzu sportliche Kleidung tragen. In den großen Hotels ist abends etwas feinere Kleidung erwünscht.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung Sambias ist der Sambische Kwacha. US-Dollar ist die praktischste und beliebteste Währung. Bitte achten Sie darauf, dass es neue Noten sind, mit großen „Kopf“. Der Euro hat sich in Sambia noch nicht überall durchgesetzt, wird jedoch von vielen Banken und Wechselstuben inzwischen anerkannt. Tauschen Sie niemals Geld auf offener Straße bei fliegenden Händlern, Sie bekommen garantiert ungültige Scheine oder die Währungen anderer Länder mit untergeschoben. Tauschen Sie wegen des besseren Wechselkurses erst vor Ort in die Landeswährung.

Namhafte Kreditkarten werden von größeren Unternehmen zunehmend, aber nicht durchgehend angenommen. Einige Geldautomaten akzeptieren Visa- und/oder Master-Kreditkarten, vereinzelt ist an einigen Automaten inzwischen auch die Geldabhebung mit EC- (Maestro- bzw. Cirrus-) Karten möglich.

Wenn Sie planen, an den Victoria-Fällen an optionalen Aktivitäten teilzunehmen, können Sie diese in US-Dollar bezahlen. Bei Zahlung per Kreditkarte wird häufig ein Aufschlag von 3 bis 5 % erhoben.

Stromversorgung
Die Spannung in Sambia beträgt 220 bis 240 Volt Wechselstrom. Beachten Sie, dass für die weit verbreiteten dreipoligen Steckdosen ein gesonderter Adapter nötig ist (britischer Stecker). In vielen Lodges besteht kein Stromanschluss, manchmal wird abends nur für wenige Stunden ein Generator eingesetzt. Zum Aufladen von Akkus ist ein Ladegerät für den Anschluss ans Auto-Bordnetz vorteilhaft.

Telefonieren
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Sambia ist 00260, von Sambia nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. In Sambia gibt es Telefonkarten, mit denen Ferngespräche weitaus preiswerter geführt werden können, als vom Hotel aus. Für Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr wählen Sie die 999.

Telefonieren über einen deutschen Mobilfunkanbieter ist in Sambia nur stellenweise möglich. Jedoch kann für einen Gegenwert von unter 1 € eine SIM-Karte eines lokalen Anbieters erworben werden, so dass nach dem Prepaid-System nach Deutschland telefoniert werden kann bzw. Sie aus Deutschland angerufen werden können. Der Versand/Empfang von SMS-/Textnachrichten nach/aus Deutschland ist nur eingeschränkt möglich.

Literatur über Sambia

Literatur über Sambia

Literatur über Sambia

Reisen in Zambia und Malawi von Ilona Hupe und Manfred Vachal, Ilona Hupe Verlag (Broschiert – 2012)

 

Sambia.eu

Sambia.eu

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Sambia und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Sambia.eu. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Sambia.eu einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf dieses Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Malawi

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Allgemeines

Geografie
Malawi grenzt im Norden und Nordosten an Tansania, im Osten, Süden und Südwesten an Mosambik und im Norden und Nordwesten an Sambia. Die Landesfläche umfasst etwa 118.484 km², davon 31% Wald- und Buschland, 25% Wasserfläche, 20% Ackerland, 15% Wiesen und Weiden. Malawi liegt nahezu vollständig im Bereich des ostafrikanischen Grabenbruchsystems. Die Landschaftsgestalt wird von Hochflächen, die von einzelnen Inselbergen überragt werden, weiten Ebenen und dem Malawisee bestimmt. Die nördliche Region ist bergig und die höchsten Gipfel steigen hier bis zu 3000 m über den Meeresspiegel an. Mit einer Fläche von etwa 29.600 km², 570 km Länge und einer Breite bis zu 80 km ist der Malawisee der größte See Malawis und zugleich das drittgrößte Binnengewässer Afrikas. Er gehört überwiegend zum malawischen Staatsgebiet und bildet die östliche Grenze zu Tansania und Mosambik. Südlich des Sees setzt sich der Grabenbruch fort. Das aus einer Ebene mit grünen Teeplantagen herausragende Mulanje-Massiv bildet die höchste Erhebung des Landes, der höchste Berg ist der Sapitwa mit 3.002 m Höhe. Im Norden liegen die Nyika- und die Viphya-Hochebene. Die zentrale Region wird landwirtschaftlich genutzt. Sie besteht zum großen Teil aus einer 1.000 m hohen Ebene. Flachland herrscht in der südlichen Region vor, im Süden des Malawi-Sees erstreckt sich die Zomba-Hochebene und im Südosten befindet sich das Mulanje-Gebirgsmassiv.

Klima
Das angenehme, subtropische Klima wird durch die Lage Malawis in den wechselfeuchten Tropen bestimmt und teilt sich in vier Jahreszeiten. Die kühle Saison liegt zwischen Mai und Mitte August. Zwischen Mitte August und November wird es heiß. In der Regenzeit zwischen November und April kann die Luftfeuchtigkeit in den Morgenstunden fast 100% betragen.

Am Malawisee ist es am wärmsten, jedoch weht meistens ein erfrischender Wind. Die durchschnittlichen Temperaturen in Malawi schwanken zwischen 14 und 24°C von November bis April und zwischen 19 und 32°C von Mai bis Oktober. Der Juli ist der kühlste Monat. Die Nächte können kalt sein, besonders im Bergland. Die beste Reisezeit ist die angenehm kühle Trockenzeit von Mai bis September. Diese ist für Tierbeobachtungen gut geeignet. In der wärmeren Regenzeit wirkt Malawi durch die sprießenden Pflanzen grüner. Eine gute Kombination aus beiden findet man in den Monaten Mai und Juni.

Politik und Gesellschaft
Malawi ist seit 1966 eine Präsidialrepublik, die im Commonwealth vertreten ist. Die aktuelle Verfassung ist seit 1995 in Kraft. Malawi ist seit dem 6. Juli 1964 von Großbritannien unabhängig. Seit dem 24. Mai 2004 übernimmt Bingu wa Mutharika die Rolle des Regierungschefs und Staatsoberhauptes. In Malawi sind 15,44 Mio. Einwohner in insgesamt 28 Distrikten zuhause. Mit 130 Einwohnern pro km² gehört Malawi zu den am dichtesten bevölkerten Ländern Afrikas. Neben Englisch ist Chichewa, die Muttersprache über der Hälfte der Bevölkerung, Amtssprache. Außerdem werden regional Chinyanja, Chiyao, Chitumbuka, Chisena, Chilomwe, Chitonga und andere Sprachen gesprochen.

Sicherheit
Seitens des Auswärtigen Amts gibt es derzeit keine landesspezifischen Sicherheitshinweise für Malawi. Trotzdem verzeichnet das Land eine angestiegene Kriminalität mit vermehrten Diebstählen. Die gilt insbesondere für die Stadt Zomba, aber auch für Lilongwe, Blantyre, Mzuzu und die Touristenziele am Malawisee. Wir möchten Sie bitten, folgende Hinweise aufmerksam durchzulesen, um Begegnungen mit Kriminalität weitestgehend auszuschließen:

- Reisenden wird empfohlen, abendliche Spaziergänge, Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit und Nachtfahrten, insbesondere außerhalb von Städten, sowie Fahrten abseits der Hauptstraßen zu vermeiden

- Autofenster und –türen sollten immer verriegelt sein, da Diebe stehende Fahrzeuge an Ampeln und Kreuzungen ins Visier nehmen

- Öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht, dagegen privat betriebene Minibusse und die sog. "Stagecoaches" - Busse, die für Überlandfahrten eingesetzt werden und deren Sicherheitsstandards sowie die Fahrweise der Busfahrer bedenklich sind

- Vorsicht ist auch vor sogenannten „tour-guides“ geboten, die ihre fälschlichen Dienste als Reiseleiter anbieten

- Von Dezember bis April ist Regenzeit, was das Fortkommen auf den z.T. ungeteerten Straßen erschweren kann. Meist ist der Süden des Landes betroffen, bei Fahrten auf unbefestigten Straßen in der Regenzeit sollten unbedingt vorher Informationen zum Straßenzustand eingeholt werden

- Es wird geraten, jederzeit eine Kopie des Reisepasses und ggf. der gültigen malawischen Aufenthaltsgenehmigung bei sich zu führen, um für den Fall einer Personenkontrolle durch die malawische Einwanderungsbehörde gerüstet zu sein

Sollten Sie weitere Fragen zu länderspezifischen Sicherheitsfragen haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Zeitverschiebung
Während der mitteleuropäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied, im Winterhalbjahr ist uns Malawi um eine Stunde voraus.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

 

 

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen bei einer Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen kein Visum zur Einreise nach Malawi. Bei der Einreise erteilt der Grenzbeamte zunächst eine kostenlose Aufenthaltsgenehmigung von 30 Tagen. Ist ein längerer Aufenthalt erwünscht, muss nach der Einreise ein entsprechender Antrag bei Malawi Immigration gestellt werden. Diese Behörde erteilt auf Antrag kostenpflichtige Verlängerungen bis zu einer Gesamtaufenthaltsdauer von 90 Tagen (Verlängerung um 30 Tage: ca. 25€, Verlängerung um 60 Tage ca. 50 €). Nach 90 Tagen kann der Aufenthalt außerdem durch Beantragung einer kostenpflichtigen "Temporary Residence Permit" verlängert werden. Flugreisende sollten im Besitz eines Rückflugtickets sein. Da bisweilen bei der Einreise Gesundheitskontrollen durchgeführt werden, sollte der Impfausweis auf jeden Fall mitgeführt werden. Bei der Einreise aus Gelbfiebergebieten wird der Nachweis eines Gelbfieberschutzes (Impfausweis oder entsprechende Bescheinigung) verlangt.

Um Ihnen die Visabesorgung möglichst einfach zu gestalten, möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners Visa Dienst Bonn GmbH empfehlen. Dieser steht Ihnen auch bei weiteren Fragen in Sachen Visum jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen den Visa Dienst unter Tel. 030 - 31 01 16 0 oder im Internet unter www.visum.de. Die notwendigen Unterlagen zur Beantragung des Visums erhalten Sie von uns gemeinsam mit der Restrechnung ca. 4 - 5 Wochen vor Abreise. Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen ausschließlich für deutsche Staatsbürger gelten. Staatsangehörige anderer Nationen wenden sich bitte direkt an die oben genannte Nummer des Visa Dienst Bonn oder an ein entsprechendes Unternehmen in ihrem Land bzw. direkt  an die diplomatische Vertretung des Reiselandes.

Visa Dienst Bonn GmbH & Co. KG
Büro Bonn
Körnerstr. 28
53175 Bonn

Telefon:(0228) 3 67 99-0
Telefax:(0228) 3 67 99-36

E-Mail: Bonn@visum.de

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

 

Gesundheit

Gesundheit

Gesundheit
Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden kann eine sofortige medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden. Sollten Sie unter einer Krankheit leiden, die Ihre Reise in irgendeiner Form beeinträchtigen könnte, setzen Sie bitte am ersten Urlaubstag die Reiseleitung in Kenntnis. Dies ist sehr wichtig und liegt in Ihrem Interesse, damit Ihnen in Notfällen sofort angemessen geholfen werden kann.

Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt außerdem Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei längerem Aufenthalt auch gegen Hepatitis B, eventuell Meningokokken-Meningitis. Bei häufigeren oder längeren Reisen im Land unter einfachen Bedingungen ist eine Typhus-Impfung sinnvoll. Die vorbeugende Impfung gegen Tollwut wird bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Buschwanderungen, Jogging, Hundebesitzer u.a.) empfohlen.

Malaria-Risiko besteht ganzjährig in allen Landesteilen, insbesondere in der Nähe des Malawisees. Unbehandelt kann insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85% der Fälle in Malawi) bei nicht-immunen Europäern tödlich verlaufen. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Prophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Zusätzlich wird allen Reisenden empfohlen, körperbedeckte, helle Kleidung zu tragen, in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen und unter einem Moskitonetz zu schlafen.

Aids ist im Land leider weit verbreitet und sexuelle Kontakte mit Einheimischen, Berührungen mit unsauberen Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen bergen ein hohes Risiko. Zudem besteht die Gefahr eines Cholera-Ausbruchs, nicht zuletzt bedingt durch die schlechten sanitären Verhältnisse in den dicht besiedelten Slumbezirken Lilongwes. Weitere Infektionskrankheiten sind die bakterielle Hirnhautentzündung Meningitis und die Schlafkrankheit,  durch einen Stich der Tsetse-Fliegen ausgelöst.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Verwenden Sie kein Leitungswasser zum Trinken, Abwaschen oder Zähneputzen, sondern nur Flaschenwasser oder im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Eine regelmäßige Händedesinfektion und die Verwendung von Einmalhandtüchern schützen Sie vor Infektionen.

Die medizinische Versorgung in Malawi ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Zudem sollte eine individuelle Reiseapotheke mitgenommen werden.

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Das Speiseangebot in Malawi ist sehr schlicht gehalten. Beinahe überall wird Nsima, ein Brei aus Maismehl, gereicht. Der Brei wird üblicherweise mit der rechten Hand gegessen, da die linke Hand für hygienische Aufgaben reserviert ist. In Restaurants wird dafür eine Schüssel mit warmem Wasser und Seife zum Händereinigen gereicht. Zum Nsima können Sie zwischen Hühnern, Rind oder Fisch und verschiedenem Gemüse wie Bohnen oder Kraut wählen. In Restaurants werden bevorzugt auch Kartoffeln, Reis oder Omelett angeboten. Trinkwasser in Flaschen ist fast überall erhältlich. Ein einheimisches Getränk ist Mahewu (auch: Maheu). Es hat eine Farbe und Konsistenz wie Trinkjoghurt und wird aus Maismehl hergestellt, weshalb es etwas körnig ist. Um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, sollten Sie nichts Ungekochtes oder Ungeschältes zu sich nehmen und darauf achten, dass das Fleisch gut durchgebraten ist und Eier sowie Milchprodukte frisch sind. 

Fotografie und Film
Die besten Lichtverhältnisse zum Fotografieren bieten die Monate von Ende der Regenzeit bis in den August. Ein UV Filter ist empfehlenswert für Aufnahmen von Sonnenuntergängen oder Teleaufnahmen. Portraits gelingen am Besten mit Blitzlicht. Die schönsten Aufnahmen entstehen jedoch morgens oder spät nachmittags, wenn die schräg stehende Sonne alles in ein sanftes Licht taucht. Ausreichend Filmmaterial, Ersatzbatterien und Speichermedien ersparen Ihnen die Enttäuschung entgangener Aufnahmen. Ferner sollten Sie an entsprechenden Staub- und Hitzeschutz für die Fotoausrüstung denken. Beachten Sie, dass das Fotografieren öffentlicher Einrichtungen wie Häfen, Bahnhöfe, Flughäfen, Regierungssitze sowie aller militärischen Fahrzeuge und Personen verboten ist. Im Zweifelsfalle sollten Sie immer um Erlaubnis fragen. Verhalten Sie sich rücksichtsvoll bei Fotoaufnahmen von Menschen und bitten Sie immer höflich um Erlaubnis.

Bekleidung
Generell ist in den Tropen angenehme Baumwollbekleidung angebracht. Für Safaris empfehlen wir naturfarbene, legere Kleidung und bequeme Lauf- oder Wanderschuhe. Am Strand des Malawisees sind bequeme Freizeitkleidung und Sandalen üblich. Auf alle Fälle sollten Sie neben der leichten Sommerkleidung auch einen wärmenden Pullover und eine Jacke für die kühlen Nächte und Morgenstunden einpacken. Regenschutz, Badesachen und Sonnenhut gehören ins Gepäck. In den Städten oder auf dem Land bilden nackte Frauenbeine eher einen ungewohnten Anblick. Shorts und Miniröcke sind in Malawi nicht üblich. Daher ist es geschickter, in der Öffentlichkeit jenseits von Strand und Safari knielange Hosen oder weite Röcke und Kleider zu tragen.

 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Malawi ist die Landeswährung Malawi Kwacha (MWK), unterteilt in 100 Tambala. US-Dollar, britische Pfund und südafrikanische Rand können ohne Probleme bei Tauschbüros und Banken in die Landeswährung gewechselt werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar und Rand in bar. In den großen Hotels und Restaurants der Hauptstadt werden die bekanntesten Kreditkarten wie Visa, MasterCard, Diners Club und American Express angenommen (meist jedoch mit einem hohen Aufschlag von 5 bis 10%). In der Stanbic und National Bank und in einigen Wechselstuben kann mit Kreditkarte Bargeld abgehoben werden.

Stromversorgung
220/240 Volt Wechselstrom (englische 3-Pol-Stecker werden benötigt; Adapter mitbringen). In vielen Lodges besteht kein Stromanschluss, manchmal wird nur in den Abendstunden ein Generator angeschaltet. Zum Aufladen von Video- und Fotoakkus ist ein Ladegerät für den Anschluss ans Auto-Bordnetz vorteilhaft.

Telefonieren
Für Gespräche von Europa nach Malawi lautet die Länderkennung 00265. Es gilt landesweit die Ortsvorwahl „01“ vor der sechsstelligen Teilnehmernummer (bei Auslandsgesprächen die Null weglassen). Sie empfangen in Malawi mit dem deutschen D1 und D2-Netz, E-Plus und O² in allen größeren Ortschaften. 

Literatur über Malawi

Literatur über Malawi


Reisen in Zambia und Malawi von Ilona Hupe und Manfred Vachal, Ilona Hupe Verlag (Broschiert – 2012)

Chichewa für Malawi – Wort for Wort. Kauderwelsch von Susanne Jordan, Helmut Jordan, und Niklas Gebert (Broschiert - Mai 2007)

Bradt Travel Guide Malawi (Taschenbuch) von Philip Briggs

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Bitte vergessen Sie nie, dass Sie durch Afrika reisen! Europäische Wertvorstellungen und afrikanische Mentalität sind dabei nicht immer zu vereinen. Üben Sie ein wenig Toleranz und Gelassenheit, wenn einmal nicht alles sofort und in der gewohnten Qualität erledigt wird.

VAZAHA, MORA MORA – „Langsam, langsam!“ wird die bei weiten häufigste Antwort auf etwaige Fragen sein. Es kann immer zu notwendigen Änderungen im Tourenverlauf kommen, bedingt durch Wetter, Behördenwillkür oder andere Probleme. Wir bitten dann um Ihr Verständnis!

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

 

 

Mosambik

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Mosambik erstreckt sich an der Südost-Küste Afrikas am Indischen Ozean und berührt die Nachbarländer Südafrika, Swasiland, Simbabwe, Sambia, Malawi und Tansania. Der lang gezogene Staat an der Südostküste Afrikas erreicht eine Nord-Süd-Ausdehnung von 1.900 km bei 60 bis 600 km Breite. Mosambiks Meeresküsten erreichen eine Länge von 2.700 km. Vom Tieflandbereich unter 200 Höhenmetern über Bergplateaus bis hin zu Höhen über 2.000 m mit der höchsten Erhebung, dem Monte Binga mit 2.436 m sind vielfältige Landschaftsformen vertreten. Offene Busch- und Strauchlandschaften sind die häufigste Vegetationsform Mosambiks. In Tieflandzonen und Küstennähe herrschen Trockenwälder vor. Die Meeresküsten werden von Palmenwäldern und Mangrovengürteln bestimmt.

Klima
Das Klima Mosambiks lässt sich in zwei Zeiten einteilen. Die Regenzeit von Oktober bis März ist geprägt von heftigen Regenfällen an der Küste und häufigen Zyklonen, die große Verwüstungen anrichten können. In der stärksten Regenperiode von Januar bis Februar sind in den südlichen Regionen des Landes Überschwemmungen möglich. Während der Trockenzeit von April bis September halten die Dürreperioden vor allem im Süden und in zentralen Regionen an. Die durchschnittlichen Temperaturen in der Hauptstadt Maputo liegen im Juli zwischen 13 und 24°C und im Februar zwischen 22 und 31°C. Im Jahr fallen durchschnittliche Niederschlagsmengen von 760 mm/Jahr. Die beste Reisezeit liegt in den Monaten April und Oktober. Das Klima wird im nördlichen und zentralen, tropischen Teil  vom NO-Monsun (Nov. bis April) und im subtropischen Süden (subtropisch) vom Südost-Passat (Mai bis Aug.) bestimmt.

Politik und Gesellschaft
Die Landes- und Amtssprache der Präsidialrepublik Mosambik ist Portugiesisch. Als Geschäftssprachen werden auch Englisch und Französisch sowie verschiedene Bantu-Sprachen wie u.a. Suaheli, Makua und Nyanja gesprochen. Seit 1975 ist die ehemals portugiesische Kolonie unabhängig. 1990 wurde eine neue Verfassung im Land eingeführt, welche den Menschen u.a. freie Wahlen und eine freie Marktwirtschaft ermöglicht hat. Heute werden alle fünf Jahre 250 Mitglieder ins Parlament gewählt. Seit Januar 2010 regiert Ministerpräsident Aires Ali das Land. Gemessen am Pro-Kopf-Einkommen zählt Mosambik nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt. Nur ein geringer Teil der Staatsausgaben wird in das Gesundheitssystem investiert, was für das Land ein großes Problem darstellt. So hat die Bevölkerung mit der schnellen Ausbreitung von Aids und anderen Infektionskrankheiten zu kämpfen, welche in Zusammenhang mit mangelnder Hygiene stehen.

Sicherheit
Besonders innerhalb der Städte wird ein hohes Niveau an Gewaltkriminalität verzeichnet. Beachten Sie daher folgende Sicherheitshinweise:

- Überlandfahrten bei Dunkelheit sind gefährlich und sollten möglichst unterlassen werden

- Auf einigen wenigen Nebenstrecken, vor allem bei Brücken und Bahnübergängen, besteht noch ein Minenrisiko

- In Mosambik besteht Ausweispflicht, darum wird empfohlen, stets den Pass im Original und den Führerschein (bei Selbstfahrern) mit sich zu führen

- Bei Reisen über Land muss mit mangelndem Zustand der Infrastruktur gerechnet werden, was zu erhöhtem Unfallsrisiko führt

- In der Regenzeit können selbst Nationalstraßen aufgrund von Überschwemmungen unpassierbar sein

Sollten Sie weitere Fragen zu länderspezifischen Sicherheitsfragen haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

ZeitverschiebungIn Mosambik gilt MEZ + 1 Stunde. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied, im Winterhalbjahr ist uns Mosambik um eine Stunde voraus. Da das Land an der Ostgrenze dieser Zeitzone liegt, bedeutet dies für Mosambik, dass es hier besonders früh hell und wieder dunkel wird. Tageslicht hat das Land im Juni/Juli zwischen 05.30 und 16.30 h, im Dezember von ca. 04.30 und 17.30h. 

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Mosambik benötigen EU-Bürger einen Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Ebenfalls benötigen deutsche Staatsbürger ein Visum (Einfachvisum).

Es gibt zwei Möglichkeiten, dieses zu erhalten:

a) Beantragung vor Reiseantritt bei der Botschaft der Republik Mosambik:

Visa Dienst Bonn GmbH
Stromstraße 47
10551 Berlin

Tel: 030 / 39876500 / Fax: 030 / 39876503

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 09.30 - 12.30 Uhr

Um Ihnen die Visabesorgung möglichst einfach zu gestalten möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners Visa Dienst Bonn GmbH empfehlen. Dieser steht Ihnen auch bei weiteren Fragen in Sachen Visum jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen den Visa Dienst unter www.visum.de.

Gern schicken wir Ihnen alle zur Visabeantragung erforderlichen Informationen und/oder Visaformulare zu. Bitte beantragen Sie das Visum unbedingt erst nach Erhalt der Restrechnung ca. 4 - 6 Wochen vor Abreise. Die Zeit zur Visabeantragung ist nach Erhalt dieser Infos stets noch absolut ausreichend - es besteht also kein Grund zu unnötiger Eile. Bitte beachten Sie, dass wir im Falle einer Absage der Reise durch uns keinerlei Kosten für unnötigerweise vorzeitig beantragte Visa übernehmen können.

b) Sie können das Visum jedoch auch problemlos direkt an den Grenzübergängen oder den Flughäfen Maputo, Inhambane, Vilankulo, Nampula und Pemba erwerben. Ein Einfachvisum für bis zu 30 Tage kostet ca. 85 US$. Bitte den Betrag passend in US$ bereithalten. Ein Lichtbild ist dafür nicht erforderlich.

Eine Verlängerung des Visums um weitere 30 Tage ist vor Ort möglich. Falls Ausflüge in den angrenzenden südafrikanischen Krüger-Park beabsichtigt sind, sollte man vor der ersten Abreise/Einreise nach Mosambik eine Mehrfacheinreise (visto mùltiplo) beantragen. An Grenzübergängen in Mosambik ist ein Wiedereinreisevisum nicht erhältlich.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de.

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden kann eine sofortige medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden. Sollten Sie unter einer Krankheit leiden, die Ihre Reise in irgendeiner Form beeinträchtigen könnte, setzen Sie bitte am ersten Urlaubstag die Reiseleitung in Kenntnis. Dies ist sehr wichtig und liegt in Ihrem Interesse, damit Ihnen in Notfällen sofort angemessen und richtig geholfen werden kann.

Größte Gefährdung für Bevölkerung und Besucher stellt die landesweite und ganzjährige Malaria-Infektionsgefahr dar. Auch das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber und die Schlafkrankheit kommen landesweit vor. Eine medikamentöse Prophylaxe kann durchaus sinnvoll sein. Dafür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf (z.B. No Bite, Anti Brumm Forte). Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite oder Anti Brumm Forte. Weitere Informationen und ausführliche Testergebnisse zu Mückenschutzmitteln finden Sie in Test 05/2010 (Stiftung Warentest).

Als Impfschutz werden der Schutz vor Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B empfohlen.

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden.

Durch hygienisches, d.h. gekochtes bzw. gut durchgebratenes Essen und sterilisiertes Trinken und konsequenter Mückenschutz (Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten Infektionserkrankungen ganz vermieden werden.

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Im südeuropäisch geprägten Mosambik wird abwechslungsreicher, stärker gewürzt und oft in mehreren Gängen gegessen als in den ehemals britischen Nachbarländern. Vorspeisen heißen hier Entradas und bestehen gerne aus Salaten, Garnelen oder Suppen wie der berühmten Schellfischsuppe. Typische Hauptgerichte entlang der Küste sind Fisch und Meeresfrüchte, aber auch Huhn- oder Rindfleisch. Als Beilagen werden vor allem Reis, Pommes Frites und der afrikanische Maisbrei gereicht. Zu beliebten Speisen zählen scharfes Huhn, Bohneneintopf, Avocadosalat und gegrillte Tintenfischringe. Zahlreiche Früchte wie Ananas, Papaya, Melone, Mango oder Banane werden intensiv bei der Zubereitung von Hauptgerichten verarbeitet und verleihen den Speisen eine exotische Note.

Der einheimische Wein ist kräftig und hat fast schon sherryähnlichen Charakter. Beliebtes Volksgetränk ist das Bier. In Mosambik werden die lokalen Marken „Manica“, „Laurentina“ und „2M“ gebraut.

Fotografie und Film
Die besten Lichtverhältnisse zum Fotografieren bieten die Monate von Ende der Regenzeit bis in den August. Für die diesige Luft, die ab August/September einsetzt, empfiehlt sich der Einsatz eines Polfilters. Auch leisten UV-Filter gute Dienste, und bei Sonnenuntergang- oder Teleaufnahmen können Sie mit einem Stativ gute Ergebnisse erzielen. Aufnahmen von Menschen gelingen am Besten mit Blitzlicht. Die schönsten Aufnahmen entstehen morgens oder spät nachmittags, wenn die schräg stehende Sonne alles in ein sanftes Licht taucht.

Wir empfehlen, ausreichend Filmmaterial und Ersatzbatterien mitzubringen. Vor Ort sind diese Dinge nur in größeren Städten zu bekommen und darüber hinaus möglicherweise veraltet. Da Mosambik ein heißes, staubiges Reiseland ist, sollten Sie auch an entsprechenden Schutz für die Fotoausrüstung denken.

Bekleidung
Leichte Sommerkleidung, die atmungsaktiv und gut waschbar sein sollte, ist ganzjährig ausreichend. Abends und nachts sollte man langärmelige bzw. lange Kleidung tragen, da diese besser vor Mücken schützt. Bereist man Mosambik in der Regenzeit, sollte man unbedingt eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz mitnehmen.

Geld, Strom, Internet

Geld, Strom, Internet

Geld
An Geldautomaten kann in allen größeren Städten Bargeld mit EC- oder Kreditkarten abgehoben werden. Kreditkarten werden z.T. in Hotels, Restaurants und Supermärkten in Maputo und anderen größeren Städten akzeptiert. Es wird dennoch empfohlen, ausreichend Bargeld mitzuführen, insbesondere, wenn Reisen ins Landesinnere geplant sind. In Mosambik werden auch US-Dollar und insbesondere im südlichen Mosambik südafrikanische Rand akzeptiert. Euro werden außerhalb Maputos nur selten akzeptiert. Darüber hinaus sind telegrafische Bargeldüberweisungen nach Mosambik möglich

Stromversorgung
Mosambik hat 220/240 Volt Wechselstrom. Ein mitgebrachter universaler Adapter oder südafrikanischer Drei-Pol-Stecker, wie sie in Maputo verkauft werden, sind empfehlenswert. Teilweise gibt es auch Euro-Steckdosen. Viele Strandresorts haben keinen Stromanschluss, manchmal wird dort ein Generator für die Abendstunden eingesetzt.

Telefonieren
Inlandsgespräche kann man von Telefonzellen (telefone pública) tätigen. Internationale Ferngespräche müssen über die staatliche Telekomgesellschaft TDM abgewickelt werden, die in den Provinzhauptstädten Büros und im restlichen Land ein relativ dichtes Netz an Telefoncontainern unterhält. Ein 3-Minuten-Gespräch nach Europa kostet ca. 4 €. Telefonkarten und Kartentelefone können für regionale Gespräche in die Nachbarländer und sogar für Ferngespräche nach Europa verwendet werden. Für Mobiltelefone gibt es zwei lokale Anbieter, Mcell und Vodacom. Mit den deutschen Netzen von T-Mobile, D2, O2 und E-plus ist man in den Städten und entlang der EN 1 fast lückenlos erreichbar. Die Vorwahl für ein Telefonat von Mosambik nach Deutschland ist die 0049, umgekehrt die 00258.

Literatur über Mosambik

Literatur über Mosambik

Romane

Der Chronist der Winde von Henning Mankell, Paul Zsolnay Verlag in Wien, 1995

Wind der Apokalypse von Paulina Chiziana, Brandes&Apsel Verlag

Sprach- und Reiseführer

Reisen in Mosambik, von Ilona Hupe und Manfred Vachal, Ilona Hupe Verlag, 6. Aktualisierte Auflage 2010

Fauna und Flora im südlichen Afrika (2008) von Vincent Carruthers, Struik Verlag, Südafrika. 

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Bitte vergessen Sie nie, dass Sie durch Afrika reisen! Europäische Wertvorstellungen und afrikanische Mentalität sind dabei nicht immer zu vereinen. Üben Sie ein wenig Toleranz und Gelassenheit, wenn einmal nicht alles sofort und in der gewohnten Qualität erledigt wird.

VAZAHA, MORA MORA – „Langsam, langsam!“ wird die bei weiten häufigste Antwort auf etwaige Fragen sein. Es kann immer zu notwendigen Änderungen im Tourenverlauf kommen, bedingt durch Wetter, Behördenwillkür oder andere Probleme. Wir bitten dann um Ihr Verständnis!

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Südafrika

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Südafrika liegt am südlichsten Rand des afrikanischen Kontinents und hat eine Küstenlinie, die sich über mehr als 2.500 km ausdehnt und an zwei Ozeanen liegt (dem Atlantischen und dem Indischen Ozean). Das Land grenzt im Nordwesten an Namibia, im Norden an Botswana und Simbabwe, im Nordosten an Mosambik und Swasiland. Lesotho wird komplett von Südafrika umschlossen. Mit 1.219.912 km² ist Südafrika drei- bis viermal so groß wie Deutschland. Das Zentralplateau, auch Highveld genannt, liegt in einer Höhe zwischen 900 und 2.000 m. Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten, wo sie mit dem Thabana Ntlenyana ihren höchsten Punkt (3.482 m) erreichen. Die meisten Flüsse in Südafrika entspringen in den Drakensbergen und fließen nach Osten in Richtung Indischer Ozean. Der längste Fluss, der Oranje, mit einer Länge von 1.860 km entspringt auch in den Drakensbergen, fließt aber nach Westen und mündet in den Atlantischen Ozean. Weitere wichtige Flüsse sind der Limpopo, der als Grenzfluss in Nordostrichtung nach ca. 1.600 km in den Indischen Ozean mündet, und der Vaal, ein Nebenfluss des Oranje. Am Kap Agulhas, der äußersten Südspitze des Kontinents, treffen sich Atlantik und Indischer Ozean. Westlich davon liegt das Kap der Guten Hoffnung (Kaap van die Goeie Hoop). 

Klima
Das Land ist ganzjährig hervorragend zu bereisen. Da Südafrika in der südlichen Hemisphäre liegt, sind die Jahreszeiten unseren entgegengesetzt.

Der südafrikanische Frühling (Mitte September bis Mitte Dezember) lockt mit milden Temperaturen und einer Blütenpracht in den halbariden Zonen entlang der Westküste und blühendem Fynbos an der Garden Route.

Im Sommer (Mitte Dezember bis Mitte März) ist Hochsaison. Es kann sehr heiß werden, besonders an der Ostküste und im Krügerpark. Von Januar bis Anfang März treten leichte Schauer bis hin zu schweren Regenfällen im gesamten Land auf.

Der Herbst (Mitte März bis Mitte Juni) ist beschaulich, es kühlt ab.

Ideal für Tierbeobachtungen ist der südafrikanische Winter (Mitte Juni bis Mitte September) mit seinen klaren, meist trockenen und warmen Tagen. Jedoch kann es nachts kühl bis sehr kalt (in den Gebirgen) werden. 

Politik und Gesellschaft
In der Regenbogennation leben etwa 50,5 Mio. Menschen. Der Name Rainbow Nation bezieht sich in erster Linie auf die Menschen unterschiedlichster Hautfarben und die vielen verschiedenen Kulturen, die das Land mit ihren Einflüssen prägen und bereichern. Die Bevölkerung setzt sich aus vier Hauptgruppen zusammen: die Schwarzafrikaner, die 79,4% der Gesamtbevölkerung ausmachen, 9% Weiße (zum großen Teil Buren), 9% Mischlinge und 2,5% Asiaten. Südafrika weist in Afrika die größte europäisch-stämmige Bevölkerung und die größte Einwohnerzahl mit indischer Herkunft auf und ist damit eines der ethnisch vielfältigsten auf dem afrikanischen Kontinent. Etwa 1 Mio. Einwohner Südafrikas sind deutschstämmig, ca. 100.000 haben einen deutschen Pass. Südafrika hat elf amtliche Landessprachen: Englisch, Afrikaans, isiZulu, Siswati, isiNdebele, Sesotho, Nördliches Sotho, Xitsonga, Setswana, Tshivenda und isiXhosa. Die Englische bildet sich jedoch als die Führende heraus. Bei aller Schönheit und Vielfalt des Landes darf man allerdings auch die Probleme nicht verschweigen, denn die Kriminalität ist hoch, Rassenkonflikte schwelen und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer noch erschreckend weit auseinander.

Südafrika hat eine moderne und vielseitige Wirtschaft, die sich auf eine effiziente und sehr gut ausgebaute Infrastruktur stützt. In Südafrika gibt es derzeit drei große Parteien, namentlich ANC (African National Congress), DA (Democratic Alliance) und COPE (Congress of the People). Daneben existiert eine Reihe von kleinen Parteien, die ohne 5%-Hürde ebenfalls im 400-Sitze-Parlament vertreten sind. Die südafrikanische Regierung wurde zuletzt im April 2009 neu gewählt. Für eine Amtsperiode von 5 Jahren wurde der ANC Vorsitzende Jacob Zuma gewählt, der am 9. Mai 2009 den Amtseid ablegte.

Sicherheit
Südafrika ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Leider ist in einigen Landesteilen eine erhöhte Kriminalität zu beobachten, sodass vor allem Individualreisende die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beherzigen sollten. Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihre Fragen gern beantworten. Unterwegs wird Ihnen Ihr Tourenleiter darüber hinaus mit vielen Tipps zur Seite stehen.

- Meiden Sie nach Geschäftsschluss und an Sonntagen die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden

- Meiden Sie bei Ausflügen in Nationalparks abgelegene Wanderwege und laufen Sie wenn möglich in kleinen Gruppen

- Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten)

- Taxis sollten Sie möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren

- Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten

- Lehnen Sie von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants wegen eventuell beigemischten „K.O.-Tropfen“ dankend ab

- Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und so genannten „smash-and-grab“-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein

- Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld im Safe. Sie sollten alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass, im Safe bzw. der Unterkunft aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat (ATM) abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit.

- Wir raten Ihnen, unter Ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen.

- Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die so genannte Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen

- In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen

- Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind

- Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, für die Dauer des Aufenthaltes ein Mobiltelefon zu benutzen.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhanden gekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei.

- Wichtige Notfall-Nummern:

§   Polizei-Notruf (SAPS) vom Festnetz/Münztelefon: 10111

§   Notruf vom Mobiltelefon: 112

§   Krankenwagen: 10177

§   Allgemeine Notruf-Nummer: 107

§   Sperr-Notruf für Deutschland (EC-, Kreditkarten): 0049 116 116

Zeitverschiebung
Während der mitteleuropäischen Sommerzeit gibt es keine Zeitverschiebung, in unserer Winterzeit ist uns Südafrika um eine Stunde voraus (also MEZ + 1 Stunde). 

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Reisende aus EU-Ländern benötigen zurzeit kein Visum für einen Urlaubsaufenthalt bis maximal 90 Tage. Nicht EU-Mitglieder müssen ein Visum bei der Botschaft oder im Konsulat beantragen. Der Reisepass muss eine Gültigkeit von mindestens dreißig (30) Tagen über die Ausreise aus der Republik Südafrika hinaus besitzen und mindestens eine (1) freie Seite für Sichtvermerke haben. Dies gilt auch für Kinderausweise, die nur mit Foto gültig sind. 

Um Ihnen die Visabesorgung möglichst einfach zu gestalten, möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners Visa Dienst Bonn GmbH empfehlen. Dieser steht Ihnen auch bei weiteren Fragen in Sachen Visum jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen den Visa Dienst unter Tel. 030 - 31 01 16 0 oder im Internet unter www.visum.de. Die notwendigen Unterlagen zur Beantragung des Visums erhalten Sie von uns gemeinsam mit der Restrechnung ca. 4 - 5 Wochen vor Abreise. Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen ausschließlich für deutsche Staatsbürger gelten. Staatsangehörige anderer Nationen wenden sich bitte direkt an die oben genannte Nummer des Visa Dienst Bonn oder an ein entsprechendes Unternehmen in ihrem Land bzw. direkt  an die diplomatische Vertretung des Reiselandes.

Visa Dienst Bonn GmbH & Co. KG
Büro Bonn
Körnerstr. 28
53175 Bonn

Telefon:(0228) 3 67 99-0
Telefax:(0228) 3 67 99-36

E-Mail: Bonn@visum.de

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

 

Gesundheit

Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden ist medizinische Hilft oft schwierig zu erhalten. Es gibt keine Impfvorschriften für Besucher aus Europa. Sinnvolle Impfungen sind derzeit: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis A.

Besonders im Norden und Osten des Landes ist es in der Regenzeit (Dezember bis März) ratsam, sich effektiv vor Moskitostichen zu schützen. In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme, z.B. No Bite oder Anti Brumm Forte regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf. Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite. Nächtigen Sie unter einem Moskitonetz bzw. halten Sie das Zelt stets geschlossen. Sie können sich auch in einer Apotheke vor Ort beraten lassen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich.

Die medizinische Infrastruktur ist ausgezeichnet. Dennoch ist es ratsam, vom Arzt verschriebene Medikamente in ausreichender Menge mitzubringen. Das Wasser aus dem Hahn ist sauber und Gesundheitsregularien kontrollieren Essensverkäufer auf der Straße.

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nicht lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (u.a. Insektenschutzmittel, Mückennetz, bedeckende Kleidung) können die meisten z.T. auch gefährlichen Infektionserkrankungen wie Malaria und Durchfälle vermieden werden.

Um das Risiko des häufig auftretenden Zeckenfiebers einzudämmen, empfiehlt es sich, bei Wanderungen ein spezielles Antizeckenmittel auf die Schuhe und die Kleidung aufzutragen (z.B. Bayticol). Durch das Tragen knöchelhoher Schuhe können Sie das Risiko eines Schlangenbisses weitestgehend ausschließen. Bilharziose-Gefahr besteht in stehenden Gewässern mit niedrigem Wasserstand. Tuberkulose gehört zwar zu den Hauptkrankheiten des Landes, als Tourist kommen Sie aber nur selten damit in Kontakt. AIDS ist weit verbreitet.

Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de

Oftmals wird die Stärke der afrikanischen Sonne unterschätzt – besonders, wenn man gerade mit Besichtigungen beschäftigt ist. Bevor man sich nicht vollständig akklimatisiert hat, sollte sich nicht allzu lange der Sonne direkt aussetzt werden. Gerade während der heißen Tageszeit sollte der Kopf am besten mit einem Hut bedeckt werden. Natürlich sollte auch eine Sonnencreme genutzt und wiederholt auf die Haut aufgetragen werden. Dabei sollte ständig viel Flüssigkeit zu sich genommen werden – weit mehr als man von zu Hause gewohnt ist. Die UV-Strahlung ist in hochgelegenen Städten (z.B. Johannesburg) und am Meer besonders intensiv, daher ist Vorsicht immer angebracht. 

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Gourmets schwärmen von der exquisiten Vielfalt der südafrikanischen Küche, die durch ihren multikulturellen Einschlag jeden Tag Abwechslung bieten kann. Die heimische Küche verdient besonders viel Aufmerksamkeit. Kap-holländische Gerichte zeichnen sich durch eine gelungene Mischung aus europäischer Hausmannskost mit Kräutern und Gewürzen von den ehemaligen Gewürzkolonien aus. Der asiatische Einfluss spiegelt sich wider in Bredies (Eintöpfen), in der Spezialität Bobotie, einem raffinierten Hackfleischgericht, in Kürbisleckereien mit Zimt oder Ingwertörtchen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Kingklip-Fisch und Austern. Fleisch gibt es in vielen Variationen und in bester Qualität. Unbedingt sollten Sie Wild wie Kudu, Nyala, Impala oder Strauß probieren. Besondere Spezialitäten sind Masonja (Mopana-Würmer), Xi Fu Fu Nu Nu, so nennt sich die größte Larve des Scarabäus-Käfers, oder etwas für den europäischen Gaumen wie Ngwiri (wilde Süßkartoffel) oder Nkaanyi (zerkleinerte, geröstete Nüsse des Marulabaumes). Bekannte Nachspeisen sind die Koeksisters (Siruptörtchen), Souskluitjies (eine Art Krapfen) oder Melktert (ein cremiger Kuchen). Zu den Tee-Spezialitäten zählt der gesunde Rooibos-Tee. Zudem sind Südafrikas Weine weltberühmt. Das südafrikanische Bier ist auch nicht von schlechten Eltern und die meist deutschstämmigen Braumeister verstehen ihr Handwerk.

Fotografie und Film
Mit langer Sonnenscheindauer, trockener Luft, meist optimalen Lichtverhältnissen und großartigen Wolkenbildungen ist Südafrika ein ideales Land für alle, die Freude am Fotografieren haben. Das intensive Licht beschert der Landschaft kräftige, satte Farben und der Himmel beeindruckt durch strahlendes Blau oder eindrucksvolle Wolkenformationen. Die Sonnenuntergänge mit ihren tiefen Rot-, Ocker- und Lilafarben bleiben unvergessen. Fügen Sie die Vielfalt der Naturlandschaften, die reiche Tierwelt und die Menschen der Regenbogennation hinzu und Sie erhalten ein Land, das man einfach festhalten muss!

Aufgrund der großen Helligkeit genügen ASA 100-Filme oder eine entsprechende Einstellung bei Digitalkameras. Tagsüber ist ein UV-Filter ratsam. Höher empfindliche Filme (200 oder 400 ASA) sind für die längeren Belichtungszeiten des Teleobjektivs oder für Dämmerungsaufnahmen notwendig. Nehmen Sie ausreichend Filme bzw. Akkus und Speicherkapazität mit, um die unendliche Vielfalt des Landes festhalten zu können. Kamerazubehör gibt es zu kaufen, allerdings teurer als in Deutschland. Sie sollten wissen, dass Gebäude, unter anderem Einrichtungen, die der Verteidigung und Sicherheit dienen, in Südafrika nicht fotografiert werden dürfen. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Umwelteinwirkungen schützt. Gegen Sand und Staub helfen eine Bürste mit eingebautem Blasebalg, Reinigungsflüssigkeit und Linsentücher.

Bekleidung
Lockere, legere Freizeitkleidung gehört in jedes Gepäck. Für Wanderungen durch den Busch sind lange Hosen und feste Schuhe unverzichtbar, ebenso ein Sonnenhut oder eine Kappe. Zur Tierbeobachtung sind Naturtöne und sanfte Farben für die Kleidung am besten geeignet. Die Abende können durchaus kühl werden, besonders in den bergigen Regionen, deshalb sollten Sie eine warme Grundausstattung (Fleece-Jacke, Winterjacke) dabei haben. Während in den Wildparks eine legere Kleidung durchaus angebracht ist, wählen Sie für das Dinner in einem Hotel oder Restaurant eine feinere Garderobe. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die südafrikanische Währung heißt Rand (ZAR). Es gibt Scheine im Wert von 10, 50, 100 und 200 Rand sowie Münzen im Wert von 5, 10 und 50 Cents und 1, 2 und 5 Rand. Scheine zu 100 und 200 Rand können oft nicht gewechselt werden.

Es gibt in allen größeren Städten Banken und offizielle Wechselstuben (Banken: 09.00 - 15.30 Uhr: montags bis freitags; 08.30 Uhr - 11.00 Uhr: samstags. Der Schalter am Flughafen ist 24 Stunden rund um die Uhr geöffnet). Bei den meisten Banken können Sie bequem Geld aus dem Automaten ziehen. Unter den Kreditkarten sind VISA und Master/Eurocard am meisten verbreitet. Jedoch werden auch American Express und Diners Club akzeptiert. Die EC-Karte kann nur zum Geldabheben bei einem automatischen Bankautomaten (ATM=Automatic Telling Machine) verwendet werden. Vorausgesetzt, die Bank in Südafrika hat ein Abkommen mit Maestro oder Cirrus (einen entsprechenden Hinweis finden Sie auf dem ATM). In den meisten Restaurants und Geschäften kann man per Kreditkarte zahlen. Des Weiteren finden Sie Geldautomaten in Supermärkten, Einkaufszentren und an Tankstellen. Allerdings sollten Sie an solchen Orten ein entsprechendes Maß an Vorsicht walten lassen. Bitte beachten Sie, dass man im Gegensatz zu Deutschland an den meisten Tankstellen nur mit Bargeld bezahlen kann.

Für Ihre persönlichen Ausgaben während einer geführten Rundreise empfehlen wir die Mitnahme von Euro in Bargeld sowie zusätzlich als Reiseschecks. Bargeld bringt die besseren Wechselkurse, da beim Umtausch von Reiseschecks meist Gebühren erhoben werden. Reiseschecks sind sicherer, können in allen größeren Städten getauscht. Jedoch dauert der Wechsel meist etwas länger. Nicht akzeptiert werden Reiseschecks in Swasiland.

Wichtig ist, sich nach den Umtauschkursen in den Wechselstuben zu erkunden, da oft horrende Gebühren erhoben werden. Der Umtausch von Rand in Deutschland ist nicht zu empfehlen, denn es bestehen Einfuhrbeschränkungen, und der Umtauschkurs in Südafrika ist erheblich besser. Tauschen Sie niemals auf offener Straße bei fliegenden Händlern, Sie bekommen garantiert ungültige Scheine oder die Währungen anderer Länder mit untergeschoben.

Stromversorgung
220 V, 50 Hz. Die Steckdosen in Südafrika sind meist 3-polige Rundstecker, die in Europa kaum zu finden sind. Internationale Adapter funktionieren nicht. Am besten besorgen Sie sich einen passenden Adapter in Südafrika. Zum Teil werden diese auch an Hotelrezeptionen verliehen. 

Telefonieren
Öffentliche Telefonzellen arbeiten mit Münzgeld oder Telefonkarten, die in vielen Geschäften und Supermärkten, auf der Post, auf Flughäfen oder in Buchläden verkauft werden. Es ist empfehlenswert, sich eine WORLD-CALL-CARD zu besorgen, mit der Sie über eine Hotline von jedem Telefon aus anrufen können. 

Suedafrika.travel

Suedafrika.travel

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Südafrika und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Suedafrika.travel. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Suedafrika.travel einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Südafrika. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

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Ihr Ansprechpartner 

Marlen Rogaczewski

Marlen Rogaczewski

Produktmanager Südliches Afrika

 
+49 (0) 351 31 20 727

E-Mail:
m.rogaczewski@diamir.de

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