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| Dauer | 15 Tage | ||
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| Kosten p.P. | ab 1990 EUR | ||
| Tourcode | USBKUL | ||
| Teilnehmer | min. 8 – max. 12 | ||
Diese Reise entführt Sie zu großartigen Zeugnissen der islamischen Architektur in die Handelsmetropolen entlang der alten Seidenstraße. Erleben Sie die quirligen Oasen inmitten der Wüsten Kysylkum und Karakum, wo sich einst schwer beladene Kamelkarawanen ihren Weg bahnten. Ob vor dem Registan von Samarkand oder bei einer Besichtigung der Stadt Buchara mit ihren über 100 Monumenten – tauchen Sie einfach ein in das Treiben dieses orientalischen Landes. Verbringen Sie eine Nacht in einer traditionellen Jurte in der Wüste Kysylkum und erleben Sie den Sternhimmel aus „Tausendundeiner Nacht“ am knisternden Lagerfeuer mit musikalischer Untermalung eines Akyn (Folkloresängers). Nicht zuletzt werden Sie besonders von den lebhaften Basaren Mittelasiens begeistert sein, wo Sie noch heute Spuren aus glanzvollen Zeiten der Herrscher entlang der Seidenstraße entdecken können.
Mittelasiatische Kultur entlang der Seidenstraße
Taschkent – Hauptstadt Mittelasiens
Das 2500 Jahre alte Chiwa mit seiner historischen Altstadt „Itschan-Kala“ (UNESCO)
Fahrt durch die Wüste Kysylkum entlang der alten Seidenstraßenroute
Bauwerke der Oasenstadt Buchara (UNESCO)
Felszeichnungen von Sarmysch nahe Nurata
Jurten-Übernachtung in Jangigasgan
Samarkand (UNESCO) mit dem berühmten Registan
Ausflug mit kleiner Wanderung in die Ausläufer des Tienschan-Gebirges
Sondertermin im Winter
Optional: Fahrt ins Ferganatal über den Kamtschik-Pass oder Verlängerung in Kirgistan
Flug nach Taschkent. Ankunft am Abend oder am frühen Morgen des nächsten Tages (je nach Flugverbindung) und Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel. (-/-/-)
Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt. Sie besuchen den Theaterplatz, die Medrese (Koranschule) Barak-Khan, das Mausoleum von Kaffal-Schaschi, Werkstätten verschiedener Handwerker und den großen Basar. Am Nachmittag besichtigen Sie einige der schönsten Metrostationen der Hauptstadt, die die erste in Zentralasien war! Später machen Sie sich auf den Weg nach Chiwa. Zunächst fliegen Sie in den Nordwesten des Landes nach Urgentsch. Von hier fahren Sie ins 30 km entfernte und mitten in der Wüste gelegene Chiwa. Die ca. 2500 Jahre alte Festungsstadt war einstmals eine wichtige Handelsstation an der Seidenstraße. Nach Ankunft Check-In im Hotel. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 1h, 30 km). (F/-/-)
Stadtbesichtigung in Chiwa. In die Altstadt gelangen Sie durch eines der alten Stadttore. Die wuchtige Festungsmauer ist noch heute fast komplett erhalten und im Inneren der Altstadt „Itschan-Kala“ (UNESCO-Weltkulturerbe) finden Sie ausschließlich historische Gebäude: das Mausoleum Pachlavan-Machmud, die Medrese und das Minarett Islam-Hodsha, die Karawanserei, das Stadttor Palvan-Darvosa, die Medrese Kutlymurad-Inak, das Schloss des Khans Tasch-Hauli. Besonders dominant ist das bunte und nur 28 m hohe „Stummelminarett“, das einst so hoch gebaut werden sollte, das man von der Spitze bis ins weit entfernte Buchara blicken sollte. Sie besichtigen weiterhin die Residenz des Khans Kunja-Ark, das Minarett Kok-Minor, die Medressen Muchammad Amin-Khan und Muchammad Rachim-Khan, das Minarett und die Moschee Dshuma. Übernachtung im Hotel. (F/-/-)
Sie haben in Chiwa genug Zeit, die Stadt noch einmal auf eigene Faust zu erforschen und zu genießen. Ob einfach beim gemütlichen Entspannen in einer der typischen Teestuben oder beim Besuch auf dem orientalischen Markt, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Auch eine Besichtigung weiterer Baudenkmäler ist möglich. Übernachtung wie am Vortag. (F/-/-)
Sie nutzen die kühlen Morgenstunden und machen sich auf die lange aber sehr interessante Fahrt durch die Wüste Kysylkum nach Buchara. Am Wegesrand können Sie hin und wieder kleine Oasenstädte sehen, die künstlich mit dem Wasser des Flusses Amudarja bewässert werden. Sie überqueren den berühmten Amudarja und legen ausreichend Fotostopps am Ufer des Flusses und in der Wüste ein. Gegen Abend erreichen Sie die einstige Metropole Buchara. Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 9h, 450 km). (F/-/-)
Heute unternehmen Sie eine große Stadtführung durch die mehr als 2300 Jahre alte Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe). Besichtigung der Festung Ark, der Moschee Bolo-chaus, des Mausoleums Tschaschma-Ajub und des ältesten Denkmals von Buchara: das Mausoleums der Samaniden. Nachmittags Fortsetzung der Führung: Sie besichtigen den architektonischen Komplex Poi-Kaljan mit dem Minarett und der Moschee Kaljan und der Medrese Miri-Arab. Sie besuchen die überkuppelten Gewölbe und Handelsgassen der Goldschmiede Toki-Sargaron, das architektonische Ensemble der Kosch-Medrese mit den Medressen Ulugbek und Abdulasis-Khan, den Basar der Seidenstoffe Tim Abdulla-Khan und die überkuppelten Gewölbe der Mützenmacher Toki Telpak-Furuschon. Im historischen Stadtzentrum des 17. und 18. Jahrhunderts entspannen Sie bei einer Tasse Tee am kühlenden Wasserbecken am Ljabi-chaus mit den Medressen Nadir Divan-begi und Kukeldasch und der Herberge für Dervische Chanako Nadir Divan-begi. Am Abend sind Sie zu Gast bei einer Folkloreveranstaltung. Übernachtung wie am Vortag. (F/-/-)
Nach dem Frühstück fahren Sie nach Gishduvan (45 km). Unterwegs besichtigen Sie die ehemalige Sommerresidenz des letzten Emirs von Buchara – Sitorai Mochi-chossa. In den Räumen befindet sich jetzt das Museum für angewandte Kunst. Fortsetzung der Fahrt nach Gishduvan. Nach Ankunft besuchen Sie eine Keramikwerkstatt. Der Meister der Werkstatt erklärt Ihnen Wissenswertes über die Historie der usbekischen Keramik, zeigt Ihnen verschiedene Schulen und deren Charakteristika auf. Er demonstriert Ihnen den Prozess der Herstellung der gishduvaner Keramik. Im Museum können Sie die schönsten Stücke bewundern! Eine Weberin demonstriert Ihnen die Herstellung des traditionellen Baumwollstoffes an einem traditionellen Handwebstuhl. Sicher können Sie hier auch einige schöne Souvenirs der Keramiker, Stickerinnen, Weberinnen und Schneiderinnen erwerben. Nach der Rückkehr nach Buchara werden Sie noch das wundervolle kleine Bauwerk Tschor Minor besichtigen. Die Moschee mit vier blauen Kuppeln weicht vom bekannten usbekischen Baustil ab und orientiert sich am indischen Taj Mahal. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrstrecke 2x ca. 1h, 45 km). (F/-/-)
Am heutigen Tag haben Sie reichlich Gelegenheit, die schönsten Ecken des historischen Buchara auf eigene Faust zu erkunden. Dabei können Sie in aller Ruhe die Stadt genießen, eine lange Teepause an einem der kühlenden Wasserbecken einlegen, typische Gerichte probieren oder weitere Sehenswürdigkeiten bestaunen. Auch der Basar ist einen ausgedehnten Besuch wert. Übernachtung wie am Vortag. (F/-/-)
Nach dem Frühstück verlassen Sie die mittlerweile lieb gewonnene Oasenstadt Buchara und fahren in den kleinen Pilgerort Nurata (Fahrstrecke ca. 3h, ca. 175 km). Zu Mittag speisen Sie in einem traditionellen Haus und nach dem Essen besuchen Sie die Ruinen der alten Festung. Hier sollen sich die Truppen von Alexander dem Großen auf den Überfall von Samarkand vorbereitet haben! Außerdem sehen Sie sich zwei Moscheen und eine sehr ungewöhnliche Wasserquelle an, die durch ihr kristallklares Wasser besticht und den Namen "heiliges Wasser" trägt. Anschließend setzen Sie Ihre Fahrt Richtung Jangigasgan fort. Rings um das Wüstendorf befinden sich einige Jurtencamps. Angekommen, beziehen Sie Ihre Jurte, in der ca. 4-6 Teilnehmer schlafen können - in Ausnahmefällen finden auch bis zu 8 Personen Platz. Nach dem Abendessen lauschen Sie am Lagerfeuer usbekischen Liedern, die von einem Akyn (Folkloresänger) vorgetragen werden. Übernachtung in einer Jurte mit je 4-6 Personen. (Fahrstrecke ca. 4 h, 250 km). (F/M/A)
Nach dem Frühstück haben Sie die Möglichkeit Ihre Fähigkeiten beim Kamelreiten unter Beweis zu stellen. Anschließend erfolgt die Weiterfahrt zum Aidarkulsee und Sie können ein Bad im See nehmen. Am Ufer des Sees werden Sie ein schönes Picknick in der Ruhe und Abgeschiedenheit genießen. Weiter geht die Reise ins weltberühmte Samarkand. Gegen Abend erreichen Sie Samarkand. Mit etwas Glück erleben Sie einen fotogenen Sonnenuntergang hinter dem weltberühmten Registan von Samarkand – dem bekanntesten Bauwerk Usbekistans. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 5h, 300 km). (F/M/-)
Sie werden heute den ganzen Tag die Sehenswürdigkeiten der über 2700 Jahre alten Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe) besichtigen: Der Registan mit seinen drei berühmten Medressen Ulugbek, Tilla-Kori, Scher-Dor. Aber auch die Moschee Bibi-Khanym, der alte Basar, die Sternwarte von Ulugbek, der Mausoleenkomplex Schachi-Sinda und das Mausoleum Gur-Emir stehen auf dem Programm. Anschließend werden Sie zu Gast sein im Museum der Samarkander Weinkellerei und natürlich auch an einer Weinprobe teilnehmen. Übernachtung wie am Vortag. (F/-/-)
Wie schon in Buchara haben Sie auch in Samarkand genug Zeit, die Stadt noch einmal ganz auf eigene Faust zu erforschen und zu genießen. Ob einfach beim gemütlichen Entspannen in einer der typischen Teestuben oder beim Besuch auf dem orientalischen Markt, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Auch eine Besichtigung weiterer Baudenkmäler ist möglich. Übernachtung wie am Vortag. (F/-/-)
Nach dem Frühstück Abfahrt nach Taschkent. Nach Ankunft Check-In im Hotel und am Nachmittag Besuch der Medrese Abdul-Kassym, in deren Räumen sich heute Handwerker traditioneller Gewerbe niedergelassen haben. Sie können Ihnen beim Arbeiten über die Schulter schauen, viel Wissenswertes erfahren und sicher auch noch das ein oder andere schöne Stück erwerben. Nach der Besichtigung werden Sie einen entspannenden Spaziergang im daneben liegenden Navoi-Park unternehmen und können sich auch sehr gerne noch weitere Metrostationen auf einer Fahrt mit der U-Bahn ansehen. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 5h, 360 km). (F/-/-)
Nach dem Frühstück fahren Sie in den Tschimgan, welcher ein Ausläufer des Tien Schan ist. Heute werden Sie einen wunderbaren ganztägigen Bergausflug unternehmen und dabei eine leichte Wanderung machen. Sie besichtigen eine schöne Bergschlucht und werden in den Bergen mit der typischen Flora und Fauna Bekanntschaft schließen. Gegen Mittag können Sie bei toller Aussicht ein schönes warmes Picknick genießen und all das Gesehene der letzten Tage ein wenig Revue passieren lassen. Rückkehr nach Taschkent gegen Abend. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke 2x ca. 2h, 100 km; Gehzeit 3-4h, 500m↑, 500m↓, 12 km). (F/M/-)
Zeitiger Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland oder Anschlussprogramm im Ferganatal bzw. Kirgistan. (-/-/-)
Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Nach dem Frühstück fahren Sie über den Kamtschik-Pass (2520 m) in Richtung Fergana. Unterwegs Besuch der berühmten Kokander Schule der Holzschnitzer in Dangara. Fortsetzung der Fahrt bis nach Rischtan, wo Sie eine Keramikwerkstatt besuchen. Hier erfahren Sie vom Meister persönlich gern mehr über den Prozess der Keramikherstellung. Anschließend sind Sie im Hause des Meisters zum Teetrinken eingeladen. Danach Fortsetzung der Fahrt nach Fergana. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 5h, 360 km). (F/-/-)
Heute geht es auf zu einer Rundtour. Zuerst fahren Sie in die Siedlung Achsikent und besichtigen dort die archäologischen Ausgrabungen. Anschließend Weiterfahrt nach Namangan. Die dortige Stadtrundfahrt bringt Sie zur Medrese Mullah Kyrgys und zum Mausoleum von Khodsha Amin Kabri aus dem 18. Jahrundert. Rückfahrt nach Fergana. Übernachtung wie Vortag. (Fahrstrecke ca. 5h, 335 km). (F/-/-)
Heute geht die Reise weiter nach Margilan und zum Besuch der Seidenfabrik „Jodgorlik“, wo Ihnen der gesamte Produktionsprozess vom Anfang bis zum Ende, also bis zur fertigen Seide demonstriert wird. Weiterfahrt nach Kokand und dort Stadtrundfahrt mit Besichtigung des Palastes des letzten Kokander Herrschers Khudojar-Khan, der Freitagsmoschee und einiger Mausoleen. Fortsetzung der Fahrt nach Taschkent. Ankunft am Abend. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 5h, 350 km). (F/-/-)
Nach dem zeitigen Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug. (F/-/-)
Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Fahrt nach Osch, eine der ältesten Städte Asiens, welche im Jahr 2000 ihr 3000-jähriges Bestehen beging. Seinerzeit war Osch das Zentrum einer landwirtschaftlich ergiebigen, dicht besiedelten Region und ein Umschlagplatz für Kaufleute aus verschiedenen Ländern. Besuch des großartigen heiligen Suleiman-Berges (UNESCO-Weltkulturerbe), auf dem der Prophet betete sowie des bunten orientalischen Marktes. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrstrecke ca. 3h, 130 km). (F/-/A)
Arslan-Bob heißt heute Ihr Tagesziel. Die Walnusswälder in Arslan-Bob sind die größten natürlich gewachsenen der Erde und machen Arslan-Bob zu einem ganz außergewöhnlichen Ort. Unterwegs in Usgen besichtigen Sie ein Minarett und ein aus drei Mausoleen bestehendes Grab-Ensemble aus dem 12. Jahrhundert. Am Nachmittag Wanderung zum Wasserfall. Übernachtung bei einer Gastfamilie. (Fahrstrecke ca. 4h, 250 km). (F/-/A)
Die heutige Fahrt führt Sie über 350 landschaftlich großartige Kilometer entlang des größten Stausees Kirgistans, dem Toktogul in die Schlucht Tschitschkan. Unterwegs legen Sie am See einen sehr erfrischenden Badestopp ein. Übernachtung in einem Gästehaus. (Fahrstrecke ca. 5h, 350 km). (F/-/A)
Heute fahren Sie zum Song-Kul-See (3016 m), dem zweitgrößten See Kirgisiens. Die Fahrt geht über die Suusamyr-Hochebene und den Kara-Ketsche-Pass (3360 m), von dem aus sich eine beeindruckende Hochgebirgslandschaft eröffnet. Am Ufer des Song-Kul-Sees stehen die Jurten der Nomaden, deren Schaf-, Pferde- und Yakherden nur den Sommer hier verbringen und wo auf den saftigen Wiesen mehr Edelweiß und Enzian als in den Alpen wachsen. Übernachtung in einer traditionellen Jurte. (Fahrstrecke ca. 5h, 300 km). (F/-/A)
Fahrt nach Karakol durch pittoreske Tienschanlandschaft und entlang des Südufers des Issyk-Kul-Sees. Der See mit einer Oberfläche von 6200 km² ist der zweitgrößte Binnensee der Welt. Er wurde zum Naturschutzgebiet erklärt, weil er verschiedenen Wasservogelarten und mehreren Säugetieren eine Schutzzone bietet. Sie überqueren den Kalmak-Aschuu-Pass (3446 m), von dem aus sich eine beeindruckende Hochgebirgslandschaft öffnet. In Kochkorka besuchen Sie eine Filzerei mit einem kleinem Museum, in dem u.a. die interessanten Erzeugnisse (Teppiche, Matten, Vorhänge und Geschirr aus Leder, Holz, Samt, Wolle oder Schilf) kirgisischer Handwerker aus dem 19.-20. Jh. gezeigt werden. Unterwegs machen Sie einen Abstecher in die Schlucht Jety Öguz, die für ihre bizarren roten Felsen das “Gebrochene Herz” und die “Sieben Ochsen” bekannt ist. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrstrecke ca. 6h, 400 km). (F/-/A)
Heute besichtigen Sie die kleine Stadt Karakol. Als ehemaliger russischer Vorposten in Zentralasien im Jahre 1869 gegründet hieß es früher Przewalsk. Es wurde zu Ehren des russischen Asienforschers Nikolai Przewalski so benannt. Sein Grab kann man am Ufer des Issyk Kul noch heute besichtigen. Die Stadt ist russisch-zaristisch geprägt und besitzt viele Bauwerke aus dem 19. Jahrhundert. Sie sehen u.a. die orthodoxe Dreifaltigkeitskathedrale von 1896, eine aus Holz erbaute Dunganen-Moschee im Pagodenstil von 1899, eine Mädchenschule und das Haus des Bürgermeisters. Nach der Stadtbesichtigung brechen Sie auf zu einem Ausflug in den wunderschönen Canyon Altyn-Araschan, der für seine heißen Thermalquellen bekannt ist und in denen schon so mancher hoher Staatsgast ein Bad nahm. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrstrecke ca. 1h, 45 km). (F/-/A)
Heute fahren Sie nach Bischkek entlang des nördlichen Ufers des Issyk Kul. Sie besuchen den pittoresken Boom-Canyon, der aus roten Sandsteinformationen besteht und unternehmen unterwegs eine kleine Wanderung in der malerischen Semenow-Schlucht. Oben angelangt haben Sie eine schöne Aussicht auf Issyk Kul. Nach der Ankunft in Bischkek gehen Sie noch auf eine kurze Stadtbesichtigung. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 7h, 420 km). (F/-/A)
Zeitiger Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland. (-/-/-)
Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 70 €); Flughafengebühren im Reiseland; optionale Ausflüge; evtl. Foto- bzw. Videogenehmigungen; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.12; Trinkgelder; Persönliches
Enthaltene Leistungen
• Deutschsprachige Tourenleitung
• alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
• alle Eintrittsgelder laut Programm
• 3 Ü im Hotel im DZ
• Mahlzeiten: 4xF
• Mineralwasser auf den langen Fahrten zwischen den Städten
Nicht enthaltene Leistungen
An/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 70 €); optionale Ausflüge; evtl. Foto- bzw. Videogenehmigungen; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.12; Trinkgelder; Persönliches
Enthaltene Leistungen
• Deutschsprachige Tourenleitung
• alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
• alle Eintrittsgelder laut Programm inkl. Baden in den heißen Quellen von Altyn Araschan
• 2 Ü im Hotel im DZ
• 4 Ü in privaten Gästehäusern im DZ
• 1 Ü in einer Jurte (4-6 Personen)
• Mahlzeiten: 7xF, 7xA
• Reiseliteratur
Nicht enthaltene Leistungen
An/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafengebühren im Reiseland; optionale Ausflüge (z.B. Reittouren); evtl. Foto- bzw. Videogenehmigungen; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.12; Trinkgelder; Persönliches
Für diese Tour sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich, Sie müssen sich aber auf heißes Klima und zum Teil lange Fahrtstrecken einstellen.
Hinweis:
Seit dem 15. Oktober 2012 hat die Usbekische Regierung eine Bettensteuer landesweit eingeführt. D.h. Touristen aller Länder, die nach Usbekistan reisen, müssen ab diesem Reisedatum pro Person und Reisetag 2 USD entrichten. In Folge dieser Abgabe mussten wir leider den Preis für Ihre gebuchte Reise verändern. Die Abgabe ist in den Leistungen der von Ihnen gebuchten Reise nicht kalkuliert und deshalb sind wir leider gezwungen, diesen Zuschlag an Sie weiterzureichen. Den geänderten Reisepreis finden Sie in dieser Rechnung, wobei die Bettensteuer separat ausgewiesen ist. Leider können wir Ihnen keine andere Alternative anbieten und hoffen, Sie akzeptieren die veränderten Reisebedingungen. Sollten wir innerhalb von 21 Tagen nichts Gegenteiliges von Ihnen gehört haben, gehen wir von der Akzeptanz dieser neuen Reisebedingungen aus. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
DIAMIR PRIVAT
Täglich (Mär. – Nov.) ab 2 Personen, deutschsprachige Tourenleitung, ab 2690 €
Anschlussprogramm
4 Tage Anschlussprogramm im Ferganatal / Preis pro Person
410 € (ab 5 Personen) / 430 € (ab 4 Personen) / 470 € (ab 3 Personen) / 520 € (ab 2 Personen)
EZ-Zuschlag: 70 €
8 Tage Anschlussprogramm in Kirgistan / Preis pro Person
790 € (ab 5 Personen) / 950 € (ab 4 Personen) / 1100 € (ab 3 Personen) / 1450 € (ab 2 Personen)
EZ-Zuschlag: 120 €
Die Sondertermine im Winter und zum Neujahrsfest „Navrus“ haben andere Tourenverläufe und Leistungen. Genaue Informationen auf Anfrage und im Internet unter www.diamir.de.
Geografie
Usbekistan hat eine Fläche von 447.400 km² und liegt im mittleren Zentralasien. Usbekistan und Liechtenstein sind die einzigen Binnenstaaten der Erde, die ihrerseits nur von Binnenstaaten umgeben sind. Man muss also zwei Staatsgrenzen überqueren, um in einen Staat mit Zugang zum offenen Meer zu gelangen.
Usbekistan erstreckt sich von den Wüsten am Aralsee im Westen über ca. 1.200 km bis zum fruchtbaren Ferganatal im Osten. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Anbauflächen befinden sich in den großen Oasen um Samarkand, Buchara und Taschkent sowie im Ferganatal.
Im Osten Usbekistans liegen die Turkestankette und die vorgebirgige Landschaft des Tienschan. Der höchste Berg Usbekistans liegt im Hissargebirge und erreicht eine Höhe von 4.643 Metern. Dieser trug einst den Namen Berg des 22. Kongresses der Kommunistischen Partei, trägt aber heute den Namen Hazrat Sulton. Die tiefste Stelle im Land liegt 12 m unter dem Meeresspiegel im Kysylkum.
Durch Usbekistan fließen die zwei ehemals wichtigsten Zuflüsse des Aralsees und größten Ströme Zentralasiens, der Amudarja (usbek. Amudaryo, in der Antike Oxus genannt), welcher 2.743 Kilometer lang ist, aber als Amudarja nur 1.414 Kilometer fließt und der Syrdarja (usbek. Sirdaryo) welcher 2.212 km lang ist. Beide Flüsse liegen jedoch nur mit einem Teil ihres Laufes in Usbekistan. Ihre Quellflüsse entspringen außerhalb Usbekistans im zu Tadschikistan und Afghanistan gehörenden Pamir (für den Amudarja) bzw. im zu Kirgisistan gehörenden Tienschan (für den Syrdarja). Der Syrdarja durchquert in seinem Mittellauf den zu Usbekistan gehörenden Teil des Ferganatals, fließt dann über das Territorium Tadschikistans, südwestlich von Taschkent erneut eine kurze Strecke durch Usbekistan, während sein Unterlauf zu Kasachstan gehört. Der Amudarja bildet in seinem Mittellauf zunächst die usbekisch-afghanische Grenze und verläuft sodann parallel zur Grenze Usbekistans zu Turkmenistan, die jedoch nur in einem Teilstück dem Fluss direkt folgt.
Der von vollständiger Austrocknung bedrohte Aralsee ist mittlerweile in mehrere Teile zerfallen. Dieser seit etwa 1960 zunehmende Prozess stellt weltweit eine der größten vom Menschen verursachten Umweltkatastrophen dar. Mit ursprünglich rund 68.000 Quadratkilometern Ausdehnung war der Aralsee früher der viertgrößte Binnensee der Erde. Die Verlandung und Versalzung stellen eine irreversible Umweltverschmutzung dar. Südwestlich des Sees befindet sich das flachwellige, wüstenhafte Ustjurt-Plateau, dessen Westhälfte zu Kasachstan gehört und ein großes Naturreservat bildet.
Der größte Teil der Fläche Usbekistans wird von Wüsten eingenommen. Südöstlich des Aralsees im Tiefland von Turan erstreckt sich die Kysylkum (usbek. Qizilqum), die vier Zehntel der Staatsfläche Usbekistans umfasst und sich auf dem angrenzenden Territorium Kasachstans fortsetzt. Sie wird nur durch einige Restmassive unterbrochen, die im Gora Aktau 920 m Höhe erreichen.
Weitere wichtige Flüsse sind der Surchundarja (usbek. Surxondaryo), der Kaschkadarja (usbek. Qashqadaryo), der die Oase von Qarshi erreicht und der Zarafshon, der die Oasen von Samarkand und Buchara bewässert und schließlich in der Wüste südwestlich von Buchara endet, ohne den Amudarja erreicht zu haben.
Politik und Gesellschaft
Usbekistan ist eine Republik. Usbekisch ist die offizielle Amtsprache, jedoch ist Russisch weit verbreitet. Etwa 80% der Bevölkerung bekennt sich zum Islam. Ansonsten sind Glaubensrichtungen wie russisch-orthodox, christlich und auch eine Minderheit an jüdisch Gläubigen vertreten. Die Präsidialrepublik wurde am 1. September 1991 gegründet. Nach der Proklamation der Unabhängigkeit Usbekistans wurden in einer kurzen Zeit die Rechtsgrundlagen des neuen Staates geschaffen, die auf eine umfassende Entwicklung der Demokratie ausgerichtet sind und den Übergang zur Marktwirtschaft sowie die Rechtstaatlichkeit und die Gewaltenteilung in Legislative, Exekutive und Judikative sichern sollen.
Politische Beziehungen
Usbekistan sieht in Deutschland einen wichtigen Partner in Westeuropa. Es bezeichnet das deutsche politische und wirtschaftliche System als Vorbild, betrachtet Deutschland als einen bevorzugten Partner und erklärt, in Menschenrechtsfragen und bezüglich der Rahmenbedingungen für Handel und Investitionen dialogbereit zu sein. Usbekistan sieht sich – auch nach den Ereignissen von Andijan im Mai 2005 – als Teil der weltweiten Anti-Terror-Koalition. Dies wird u.a. durch die weitere Kooperation bei der Nutzung des Lufttransportstützpunktes Termes durch ein Einsatzgeschwader der Bundeswehr deutlich. Durch die dortige Stationierung von ca. 300 Bundeswehrsoldaten zur logistischen Unterstützung der ISAF-Kontingente in Afghanistan hat die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Usbekistan eine wahrnehmbare sicherheitspolitische Komponente erhalten.
Im Rahmen eines hochrangigen bilateralen Besuchsaustauschs und kritischen Dialogs werden von deutscher Seite die Fortsetzung demokratischer Reformen und die Verbesserung der Menschenrechtslage gefordert.
Wirtschaftsbeziehungen
Deutschland ist nach Russland, China, Südkorea und den USA fünftwichtigstes Lieferland Usbekistans. Das Handelsvolumen hat sich seit 1999 jedoch halbiert. Nach dem Tiefstand von 214 Mio. Euro 2001 ist es wieder stetig gestiegen und nach 270 Mio. Euro im Jahr 2005 nochmals um 10% in den ersten sechs Monaten 2006 gewachsen. Die Zunahme ist vor allem auf die Lieferung von Maschinen und Ersatzteilen in der Textilbranche und der Landwirtschaft zurückzuführen. Zudem nutzen deutsche Unternehmen verstärkt den Weg über Russland und China auf den usbekischen Markt.
In der zentralen Frage der Währungskonvertibilität hat Usbekistan einen wichtigen Schritt nach vorn unternommen. Seit dem 15. Oktober 2003 gilt volle Konvertibilität. Ob sich damit der Devisenzugang für Importeure entspannt, kann erst die längerfristige Praxis zeigen. Gleichzeitig versucht die Regierung Usbekistans, makroökonomische Stabilität über eine stark reglementierte Geldpolitik zu erreichen. Mit der außergewöhnlich starken Kontingentierung der Bargeldmenge sollen Wirtschaft und Handel kontrolliert und Währung und Inflation stabil gehalten werden. Dies behindert das Wirtschaftsleben. Allerdings sind 2005 ein Wachstum von 7%, ein solider Haushalt und ein positives Außenhandelssaldo erreicht worden. Doch makroökonomische Stabilität bringt noch kein wirkliches Wachstum im Handel und Privatsektor sowie Wohlstand mit sich.
Es gibt ca. 55 deutsche Firmenvertretungen in Usbekistan (ca. 15 mit entsandten Deutschen), darunter Siemens und drei deutsche Banken, die sowohl Baumwollhandel als auch Liefergeschäfte mit Usbekistan finanzieren.
Sicherheit
Usbekistan ist ein sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Grossteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben welche den Diebstahl, besonders von Touristen, zu Ihrer Erwerbsgrundlage gemacht haben oder welchen auf Grund Ihrer persönlichen Situation nichts anderes übrig bleibt. Oft arbeiten diese in Gruppen zusammen und gehen dabei mit äußerster Geschicklichkeit vor. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die große Gefahr einiger Dinge entledigt zu werden. Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden wird sich Ihr Tourenleiter am ersten Tag der Reise mit ihnen zusammensetzen und dieses Problem besprechen. In Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie, die dabei gegebenen Hinweise zu beachten.
Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihre Fragen gern beantworten. Unterwegs wird Ihnen Ihr Tourenleiter darüber hinaus mit vielen Tipps und Tricks zu diesen Problemen zur Seite stehen.
Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:
· Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden vermeiden.
· Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.
· Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.
· Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Reise bedeuten kann.
Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.
Klima
In Usbekistan überwiegt ein kontinentales Halbwüstenklima mit kurzen Wintern und starken Frösten in den Gebirgen sowie langen und heißen Sommern. Niederschläge fallen meist nur im Osten des Landes. Der Jahresniederschlag beträgt - je nach Region - nur 50–200 mm, steigt jedoch in den Gebirgen teilweise auf 1.000 mm jährlich an. Die Temperaturen schwanken sowohl jahres- als auch tageszeitlich stark. Die Sommer sind meist heiß und wolkenlos, die Winter unbeständig und kalt.
Zeitverschiebung
Es gilt mitteleuropäische Zeit (MEZ) plus vier Stunden. Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied plus drei Stunden.
Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Usbekistan benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass, sowie ein Visum, welches vor Einreise bei der zuständigen Botschaft oder durch eine anderen Visumdienst beantragt werden muss. Für ein Touristenvisum bis zu drei Monaten benötigen Sie Ihren Pass, eine Passkopie, ein ausgefülltes Antragsformular (online auszufüllen) und zwei Passbilder. Bei Antragstellung per Post sollte ein adressierter Rückumschlag per Einschreiben, welcher unbedingt ausreichend frankiert sein muss beigefügt werden. Bitte vergessen Sie nicht, Ihr Visum spätestens drei Wochen vor Reisebeginn zu beantragen.
Die derzeitigen Visumgebühren für ein 15 Tage-Visum betragen 70 € die per Verrechnungsscheck oder Postanweisung bzw. in bar entrichtet werden können. Bitte geben Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass acht, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel deponieren und nur die Kopie mit sich führen. Eine solche Vorgehensweise wird auch von der Touristenpolizei empfohlen.
Visum
Bitte beantragen Sie das Visum online ca. drei bis vier Wochen vor Abreise, also nach Erhalt der Restrechnung, wenn sicher ist, dass Ihre Reise wie geplant stattfindet. Dies kann ca. zehn bis zwölf Tage in Anspruch nehmen. Dafür bieten sich zwei Möglichkeiten: die direkte Beantragung bei der usbekischen Botschaft (Adresse siehe Visaformular) oder die Zuhilfenahme eines Visadienstes, welches die sicherste und komfortabelste Möglichkeit ist. Wir empfehlen dazu den Visadienst Bonn GmbH, Außenstelle Berlin (Dessauer Strasse 28/29, 10963 Berlin, Tel.: (030) 3101160, Fax: (030) 31011659, E-Mail: info@visum.de). Weitere Informationen zu Ihrer Visumbeantragung finden Sie auch unter www.visum.de.
Sollte die Erteilung der Visa aus irgendwelchen Gründen verweigert werden oder Sie Probleme damit haben, wenden Sie sich bitte umgehend an uns.
Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.
Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de
Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.
Vor der Reise
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt. Etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was man sich wünscht. Darüber hinaus besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.
Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob sie die üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.
Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:
- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)
- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp
- Robert Koch Institut: www.rki.de
Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.
Gesundheit
Während der Reise
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ („Koch es, schäl es oder vergiss es!“) merken. Essen Sie nur gekochte oder vollständig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis, Eis in Getränken, frisch gepresste Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Gästehäusern einer Reise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.
Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.
Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer sehr ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Mittelasien wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.
Essen & Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch verschiedene einheimische Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Speisen wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 5 bis 12 EUR rechnen.
Die Herkunft usbekischer Rezepte lässt sich teilweise über hunderte von Jahren zurückverfolgen. Traditionelle Rituale beim Zubereiten der Speisen sind nach wie vor üblich. Grundnahrungsmittel ist das usbekische Brot, das früher als heilig galt und um das sich zahlreiche Legenden ranken. Es wird immer noch traditionell an den Innenwänden eines großen Tonofens gebacken, ist sehr knusprig, duftet angenehm und schmeckt hervorragend. Dazu trinkt man grünen oder schwarzen Tee oder Fruchtsaft - eine komplette Mahlzeit.
Daneben wird viel Reis gegessen. Das Nationalgericht, Plow, wird aus Reis zubereitet, und man isst es zu allen Gelegenheiten - in der einfachen Hütte ebenso wie beim prunkvollsten Fest. Plow schmeckt durch verschiedene Zutaten immer wieder anders. Das machen die Beigaben von Hammelfleisch oder Fisch, von vielerlei Gemüse, Zwiebeln und Knoblauch, natürlich auch von den unterschiedlichen Gewürzen oder aber von Obst (vor allem Quitten oder Rosinen). Was in solcher Vielfalt auf den Tisch kommt verrät die ganze gastronomische Phantasie der Usbeken. (Keineswegs nur der Usbekinnen! Denn die besten Plows werden - so jedenfalls behaupten die Usbeken selbst - von Männern zubereitet.)
Zum Nachtisch gibt es Obst (die Melonen aus Usbekistan sind legendär!) oder getrocknete Früchte - und vor allem Halwa. Dies besteht aus Nüssen, Mehl und viel, viel Zucker.
Alkoholika
Alkoholische Getränke und Speisen sind in Usbekistan weder verboten noch geächtet. Noch aus der sowjetischen Ära erfreut sich der Wodka ausgesprochener Beliebtheit und in jeder Hotelbar ist eine breite Palette alkoholischer Getränke erhältlich.
Trinkwasser
Unabgekochtes Leitungswasser zu trinken ist nicht empfehlenswert. Wasser in Plastikflaschen gibt es fast überall zu kaufen. Während unserer Touren wird abgepacktes Wasser während der langen Fahrten zwischen den Städten unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Vegetarier/Veganer
Vegetarier und Veganer müssen im Restaurant speziell auf ihre Wünsche hinweisen, da es außer ein paar Beilagen gewöhnlich kein vegetarisches Essen gibt. Auf den Märkten gibt es jedoch ein reichhaltiges Angebot an frischem Obst und Gemüse.
Kaffee
Usbekistan ist kein Kaffeeland. Im Gegensatz zu Tee ist Kaffee in Usbekistan nicht sehr populär. An manchen Orten gibt es gar keinen. Echter Bohnenkaffe ist selten, Instant-Kaffee ist eher verbreitet. Hier bestimmen der grüne und schwarze Tee die Getränkekarte. Nehmen Sie sich evtl. etwas Kaffeepulver oder auch löslichen Kaffee mit, wenn Sie darauf nicht verzichten wollen.
Brot
In Usbekistan ist das traditionelle Fladenbrot sehr verbreitet. Dieses wird auf traditionelle Weise im Lehmofen gebacken und häufig auf der Straße verkauft. Dieses Brot ist immer frisch, meist sogar noch warm und Usbeken, die außerhalb ihres Landes leben vermissen dieses Lebensmittel am meisten!
Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen usw.
Foto & Film
In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.
Bekleidung
Im Allgemeinen gibt es keine strenge Kleiderordnung, besonders nicht in Taschkent oder anderen großen Städten, wo gerade junge Leute alle Kleidungsfreiheiten genießen. Oft trifft man auf Frauen, die Kopftücher tragen, doch das geschieht freiwillig ist keinesfalls eine Vorschrift.
Trotzdem gibt es ländliche Provinzen, wie etwa das Ferganatal, wo man das Tragen von Shorts besser unterlassen sollte. Dasselbe gilt für den Besuch von religiösen Stätten wie Moscheen oder Mausoleen. An diesen Orten sollten Frauen ihre Schultern und den Ausschnitt bedeckt halten und am besten einen Hut oder ein Kopftuch tragen. Letzteres ist gerade im Sommer sehr leicht zu befolgen, da die Sonne unbarmherzig vom Himmel brennt…
Geld
Die offizielle usbekische Währung ist der Som (UZS). Es gibt Banknoten zu 50, 100, 200, 500 und 1.000 Som. Obwohl es Münzen gibt, werden diese selten benutzt, so zum Beispiel zum Bus- und Metrofahren.
Getauscht werden kann recht unkompliziert in Banken und Hotels. Bei beiden gibt es keinen schlechteren Kurs als bei Geldtauschern auf der Straße, also gehen Sie gar nicht erst das Risiko ein. Geldautomaten gibt es recht selten, auch nicht ganz so oft in Taschkent. Der Gebrauch von Kreditkarten ist somit bei weitem nicht normal. Verlassen Sie sich also bitte nicht auf Karten als Zahlungsmittel. Als Reserve ist eine Kreditkarte allerdings zu empfehlen. Reiseschecks sind nicht zu empfehlen. Daher empfiehlt es sich EURO, CHF oder US$ in bar mitzunehmen.
Rücktausch von Som in EUR ist auch mit der letzten Umtauschquittung problematisch. Kalkulieren Sie gegen Ende der Reise lieber genau. Heben Sie Ihre Umtauschquittungen auf. Es kann sein, dass Sie bei der Ausreise danach gefragt werden. Nur in großen Hotels und Geschäften werden Master Card und Visa Card akzeptiert. Ihr Tourenleiter wird Ihnen beim Geldwechsel selbstverständlich behilflich sein. Außerdem sollte man eine gewisse Geldreserve einplanen.
Die Einfuhr von Devisen nach Usbekistan ist in unbeschränkter Höhe möglich. Über die Deviseneinfuhr muss bei der Einreise eine Zollerklärung in zweifacher Ausfertigung ausgefüllt werden. Es ist unbedingt darauf zu achten, in der Zollerklärung die mitgeführten Devisen anzugeben. Eine Überschreitung der Summe der seinerzeit eingeführten ausländischen Devisen ist nur unter Vorlage einer Bestätigung der Zentralbank der Republik Usbekistan oder einer bevollmächtigten Bank möglich. Falsche Angaben werden in der Regel mit Geldstrafe geahndet. Bei Unstimmigkeiten kann es in Einzelfällen zu einer Verzögerung der Ausreise auch um mehrere Tage kommen.
Stromversorgung
Die Spannung in Usbekistan beträgt 220 Volt. Die Stecker sind zweipolig, meistens ohne Schutzkontakt. Trotzdem passen deutsche Stecker fast immer in usbekische Steckdosen.
Telefonieren
Die Vorwahl für Usbekistan ist + 998. Danach schließt sich die Vorwahl der jeweiligen Stadt an, für Taschkent ist das die 71. Ist die Nummer des Teilnehmers dann sechsstellig (alte Telefonnummern), müssen Sie noch eine 2 vor der sechsstelligen Nummer des Teilnehmers wählen. Bei den modernen, siebenstelligen Nummern entfällt diese 2. Dann können Sie nach der Stadtvorwahl sofort die Nummer des Teilnehmers wählen. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Usbekistan von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.
Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
· Egon Erwin Kisch: Zaren, Popen, Bolschewiken. Asien gründlich verändert. China geheim. 1932
· Hans Werner Richter: Karl Marx in Samarkand. Luchterhand, 1967.
· Bernhard Chiari und Magnus Pahl (Hrsg.): Wegweiser zur Geschichte: Usbekistan. Paderborn, 2009.
· James Critchlow: Nationalism in Uzbekistan: A Soviet republic’s road to sovereignty. Westview Press, 1991.
· Julia M. Eckert: Das unabhängige Usbekistan auf dem Weg von Marx zu Timur. Politische Strategien der Konfliktregelung in einem Vielvölkerstaat. Berliner Studien zur Internationalen Politik. Münster, 1996.
· Jürgen Nowak: Die ethnopolitische Situation Usbekistans. Berichte des Bundesinstituts für Ostwissenschaftliche und Internationale Studien. Köln, 1995.
· Resul Yalcin: The rebirth of Uzbekistan: Politics, economy and society in the post-Soviet era., 2002.
· Judith Peltz: Usbekistan entdecken. Entlang der Seidenstraße nach Samarkand, Buchara und Chiwa. Berlin, 2005.
· Britta Wollenweber, Peter Franke: Usbekistan – Land zwischen Orient und Okzident. Der Reiseführer für den Hintergrund. Wostok Verlag, Juli 2007.
Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben.
Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.
Annette Bouvain
Produktmanager Indien, Südostasien
E-Mail:
a.bouvain@diamir.de
Telefon:
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