• Leopard im Krüger-Nationalpark
  • Böhms ZeederbergAfrika Südafrika Mpumalanga
Panorama Route Zimmer106 x 71 cm
  • Impalas, Krüger-Nationalpark, Südafrika
  • Leopard im Krüger-Nationalpark
  • Pavian, Krüger-Nationalpark, Südafrika
  • Blyde River Canyon, Mpumalanga
  • Three Rondavels, Blyde River Canyon
  • Stannards Gästehaus, Knysna
  • Featherbed Tour, Knysna, Südafrika
  • Knysna Lagune
  • Cango Caves bei Oudtshoorn
  • Vogel Strauß, Oudtshoorn
  • Blick auf Kapstadt
  • V&A Waterfront in Kapstadt

Südafrika • Swasiland

Höhepunkte Südafrikas

18 Tage Selbstfahrerreise

     
Dauer 18 Tage  
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Kosten p.P. ab 1350 EUR   zum Filter
Tourcode SUEHIF    
Teilnehmer min. 2    
 
 
 
 

Auf dem Weg von Johannesburg zum Krüger-Nationalpark bietet die Panorama-Route rund um den Blyde-River-Canyon magische und spektakulären Ausblicke. Durch das bergige Königreich Swasiland führt die Route weiter zum Küstenort St. Lucia, Zentrum des iSimangaliso Wetland Parks (UNESCO). Von Durban fliegen Sie bequem nach Port Elizabeth, wo Sie Ihre Reise im Addo-Elephant-Nationalpark fortsetzen. Nach einer Begegnung mit den grauen Riesen führt Sie die berühmte Garden-Route immer gen Süden über die Straußenhochburg Oudtshoorn bis nach Kapstadt. Eine Reise die Ihnen die größten Höhepunkte Südafrikas bietet und Abwechslung garantiert!
Optional können Sie die Reise ohne Regionalflug buchen. Sie fahren dann die gesamte Strecke mit dem Mietwagen und statten den historischen Schlachtfelder bei Isandlwana einen Besuch ab. Von Durban geht es weiter zu den gigantischen Drakensbergen (UNESCO). Danach durchfahren Sie die Karoo nach Graaf Reinet. Von hier aus entdecken Sie die malerische Garden-Route, die Sie bis Kapstadt führt.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Im eigenen Tempo vom Krüger-Nationalpark bis Kapstadt
  • Durch Inlandsflug mehr Zeit an den schönen Orten

Tourenverlauf

1. Tag: Fahrt Johannesburg bis Sabie

1. Tag: Fahrt Johannesburg bis Sabie 1

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen OR Tambo in Johannesburg nehmen Sie Ihren Mietwagen entgegen und fahren nach Sabie, wo Sie im Böhm’s Zeederberg Country House einchecken. Sabie ist ein malerischer kleiner Ort am Sabie River. Wie viele andere Orte im Gebiet entstand Sabie um 1880, nach den ersten Goldfunden, und da man hier zunächst nicht allzu viel Gold fand, diente Sabie selbst als Holzlieferant für die Goldgräberstädte. Der Name Sabie leitet sich vom Shangaanwort uluSaba - Fluss der Angst- ab, welchen der Fluss vermutlich durch seine häufigen, plötzlichen Überschwemmungen erhielt. Bereits 1876 begann Joseph Brook Shires mit den ersten Pflanzungen in diesem relativ feuchtwarmen Gebiet und heute ist die Region das mit Abstand größte Forstgebiet in Südafrika. In Südafrika sind natürliche größere Wälder nur an der Gartenroute vorhanden und daher hat Sabie durch diese Aufforstung immer noch eine hohe Bedeutung. Heute liefert man aus der Region etwa 50 Prozent des Holzbedarfes in Südafrika´s. Böhm’s Zeederberg Country House ist ein kleines privat geführtes Hotel im Landhausstil und liegt in einem wunderschönen hügeligen Flusstal zwischen Sabie und Hazyview und bietet einen idealen Platz der Ruhe, nur 4,5 Stunden Fahrt von Johannesburg, in einer Malaria freien Gegend. Böhm's Zeederberg hat 10 Zimmer, 8 im Gartenbereich und 2 im Hauptgebäude. Die Zimmer bieten eine eigene Veranda mit wunderschöner Aussicht ins Sabie-Tal. Jeweils 2 Zimmer gehören zu einem Chalet, das sehr großzügig gebaut wurde und jedem Raum optimal ausreichende Privatsphäre und Platz bietet. Alle Zimmer sind mit Minibar, Telefon, Fön, elektrischer Heizung, Klimaanlage und Deckenventilator sowie der Möglichkeit selbst Kaffee oder Tee zuzubereiten ausgestattet. Alle Zimmer haben ein eigenes Badezimmer mit Bad und/oder Dusche und Toilette. Genießen Sie den Swimmingpool, Sauna und Jacuzzi. Unternehmen Sie einen Spaziergang und erfreuen Sie sich an der Vielfalt der einheimischen Vögel. Am Abend verwöhnt Sie das Haus Böhm mit hervorragender Küche und Keller. Übernachtung im Böhms Zeederberg Country House. (Fahrstrecke ca. 370 km).

2. Tag: Panorama-Route (F)

2. Tag: Panorama-Route (F) 1

Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Nach dem Frühstück empfehlen wir einen Ausflug zur Panorama-Route, eines der schönsten und bekanntesten Reiseziele in Südafrika. Dieser Tagesausflug über die landschaftlich hübsche und interessante Panorama-Route führt Sie zuerst in das ehemalige Goldminenstädtchen Pilgrim’s Rest. Hier wurde 1873 das erste Gold gefunden und noch bis 1971 abgebaut. Heute ist Pilgrim’s Rest ein Nationaldenkmal und lebendes Museum. Viele der ehemaligen Minenhäuser wurden liebevoll restauriert und beherbergen kleine Geschäfte, Bars, Restaurants, ein Hotel und ein Museum. Von hier fahren Sie an Ohrigstad vorbei zum Blyderiverspoort Nature Reserve. Das Reservat beherbergt eines der größten Naturwunder Südafrikas, den Blyde-River-Canyon, der mit einer Länge von 60 km der drittgrößte Canyon der Welt ist und nur übertroffen wird vom Grand-Canyon in den USA und dem Fish-River-Canyon in Namibia. Entlang des Canyons gibt es immer wieder Aussichtspunkte, von wo man in den 600 m tiefen Canyon blicken kann. Höhepunkte auf Ihrer Fahrt durch das Reservat sind im Norden die Three Rondavels-Berggruppe und in der Mitte die Bourke’s Luck Potholes. Hier hat der Blyde-River über Millionen Jahre hinweg faszinierende zylindrische Löcher in das Dolomitgestein gefräst. Bei God’s Window im Süden hat man bei gutem Wetter einen herrlichen Ausblick auf die Steilabhänge der Drakensberge, das darunter liegende Lowveld und den Blyde River Canyon. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrstrecke je nach individuellen Fahrten).

3. Tag: Sabie – Krüger-Nationalpark (F)

3. Tag: Sabie – Krüger-Nationalpark (F) 1

Nach dem Frühstück fahren Sie in den Krüger-Nationalpark, wo Sie durch das Paul Kruger Gate zum Skukuza Rastlager gelangen. Der Krüger-Nationalpark, der 1898 von Paul Kruger, dem damaligen Präsidenten der Burenrepublik, zum Schutze der Fauna und Flora dieser Region gegründet wurde, erstreckt sich über fast 2 Mio. ha. Der Park grenzt im Osten an Mosambik und im Norden an Simbabwe. Im Westen des Parks befinden sich zahlreiche private Wildreservate deren Zäune zum Park entfernt wurden und so ein freies Ziehen des Wilds erlauben. Die beste Zeit zur Wildbeobachtung ist im Winter (Mai bis September), wenn das Klima mild und die Landschaft trocken und kahl ist. Mit den ersten Sommerregenfällen im November erwacht die Natur zu neuem Leben. Dies ist auch die Zeit, wo die meisten Tiere ihre Jungen zur Welt bringen. Der Krüger Park bietet eine Tierwelt, die zu einer der vielfältigsten und eindrucksvollsten Afrikas zählt. Neben den „Big Five“ (Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard) können Sie auf Ihren Pirschfahrten mit etwas Glück auch Giraffen, Zebras, Antilopen, Warzenschweine, Impalas und mehrere Vogelarten beobachten. Skukuza ist das größte der Rastlager im Nationalpark und befindet sich direkt am Ufer des Sabie-Flusses. Das Camp ist mit allen nötigen Einrichtungen, wie einer eigenen Tankstelle, einem Shop und einem ausgezeichneten Restaurant ausgestattet. Sie werden dort in einem der komfortablen Bungalows, im typisch afrikanischen Stil, übernachten, welche alle über ein eigenes Bad verfügen. Im Restaurant wird Ihnen ein sehr reichhaltiges Buffet serviert (optional). Übernachtung im Skukuza Rastlager. (Fahrstrecke ca. 150 km).

4. Tag: Krüger-Nationalpark (F)

4. Tag: Krüger-Nationalpark (F) 1

Dieser Tag steht Ihnen für spannende Tierbeobachtungen von Ihrem Mietwagen aus zur Verfügung. Der Krüger-Nationalpark ist wunderbar geeignet, um auf eigene Faust im Mietwagen auf Safari zu gehen. Das gut angelegte Wegenetz lässt Abenteuerlustige Flora und Fauna selbst entdecken. Am besten geeignet sind Fahrzeuge mit erhobenen Sitzpositionen. Generell darf das Fahrzeug nur an Aussichtspunkten, Picknickplätzen und Restcamps verlassen werden. Die Mannigfaltigkeit der dort heimischen Wildarten wird von keinem anderen Wildschutzgebiet der Welt übertroffen. Erleben Sie die unterschiedlichen Stimmungen im Busch während der Fahrt! Übernachtung wie am Vortag. (Fahrstrecke je nach individuellen Fahrten).

5. Tag: Krüger-Nationalpark – Swasiland (F/A)

5. Tag: Krüger-Nationalpark – Swasiland (F/A) 1

Heute verlassen Sie den Krüger Park und fahren in das kleine afrikanische Königreich Swasiland. Das Königreich Swasiland umfasst 17.000 km² und ist eines der kleinsten souveränen Länder der Welt. Die bis zu 1800 m hohen Khahlamba-Berge bilden im Westen die natürliche Grenze zu Südafrika. Die Lebombo-Berge, ein Höhenrücken mit 600 m Höhe, schließt das Land im Osten ab. Swasiland ist, abgesehen von der Hauptstadt Mbabane und der Flughafenstadt Manzini, sehr ländlich und die Bevölkerung, die Swazis leben hauptsächlich von der Landwirtschaft. Das Land besticht durch seine freundlichen Bewohner und seine besondere Naturschönheit. Bei einem Besuch der Hauptstadt Mbabane sollte man sich den exotischen Swazi Market nicht entgehen lassen. Mbabane ist für sein hochwertiges Kunsthandwerk bekannt. Ebenfalls empfehlenswert ist ein Besuch der Kerzenmanufaktur. Zudem besitzt das kleine Land 5 größere Nationalparks und Wildreservate. Übernachtung im Foresters Arms. (Fahrstrecke ca. 210 km).

6. Tag: Swasiland – St. Lucia (F)

6. Tag: Swasiland – St. Lucia (F) 1

Von Swasiland aus führt Sie Ihr Weg heute an die Küste nach St. Lucia. St. Lucia ist der zentrale Punkt des 1939 gegründeten St. Lucia Wetland Parks der 1992 zum Greater St. Lucia Wetland Park erweitert wurde. Der Park ist ein erstaunliches Feuchtgebiet, der aufgrund seiner vielfältigen Flora und Fauna 2002 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Der Greater St. Lucia Wetland Park umfasst etwa eine Viertel Million Hektar und erstreckt sich von der Sodwana Bay im Nordosten über St. Vidal, südwärts die Küste entlang bis nach St. Lucia Village und Mapelane. In dem Gebiet findet man Mangrovensümpfe, Wasser- und Wildtierreservate, Dünen, Strände, Seen, Flussmündungen und Berge. Übernachtung in der Lidiko Lodge. (Fahrstrecke ca. 320 km).

7. Tag: St. Lucia (F)

7. Tag: St. Lucia (F) 1

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Wir empfehlen eine 2-stündige Bootsfahrt, bei der Sie viele Vogelarten sowie Krokodile und Nilpferde aus nächster Nähe sehen können. Das Mündungsgebiet des Mfolozi-Flusses in St. Lucia ist bekannt für sein vielfältiges Vogelleben. Trotz der Tatsache, dass die Wassertiefe meist zwischen 1 und 1,5 Metern liegt, ist der See reich an Algen, Mikroorganismen, Schalentieren und Fischen, die es Vögeln erlauben, aus so weit entfernten Gegenden wie Sibirien oder Eurasien alljährlich wieder hierher zu kommen. Zu den Vogelarten, die am Lake St. Lucia schon gesehen wurden, gehören unter anderem Pelikane, Flamingos, Enten, Löffler und Ibise. Bei einer informativen Bootsfahrt auf der Lagune können Sie nicht nur Vögel, sondern auch Flusspferde und Krokodile beobachten. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrstrecke je nach individuellen Fahrten).

8. Tag: St. Lucia – Ballito (F)

8. Tag: St. Lucia – Ballito (F) 1

Heute fahren Sie in Richtung Durban bis Ballito. Ballito, das Herz der Delphinküste, liegt zwischen den Feldern von Natal’s berühmtem„grünen Gold“ und wird zum Osten von goldenen Stränden mit verschwiegenen Buchten und dem warmen Indischen Ozean eingerahmt. Sie checken im Boathouse ein. „The Boat House“ liegt direkt am Strand der „Dolphin Coast" ca. 45 km nördlich von Durban. Mit etwas Glück kann man hier Delphine beobachten. Entspannen Sie sich am Pool und genießen Sie die Sicht über die Salmon Bucht. In unmittelbarer Nähe gibt es einen Golfplatz sowie die Möglichkeit zum Segeln. Das Gästehaus besteht aus acht Doppelzimmern, alle sehr geschmackvoll und individuell eingerichtet mit modernen Badezimmern, Klimaanlage, Satelliten TV, Telefon und einer Küchenzeile. Von der Terrasse bietet sich Ihnen ein schöner Blick auf die Salmon Bucht. Übernachtung im Boathouse. (Fahrstrecke ca. 230 km).

9. Tag: Durban – Port Elizabeth – Addo-Elephant-Nationalpark (F)

9. Tag: Durban – Port Elizabeth – Addo-Elephant-Nationalpark (F) 1

Nach dem Frühstück fahren Sie zum Flughafen Durban, wo Sie Ihren Mietwagen abgeben. Per Linienflug fliegen Sie nach Port Elizabeth, wo Sie Ihren 2. Mietwagen entgegennehmen und in den Addo-Elephant-Nationalpark fahren. Tief im dichten Buschland der Sundays River Region im Eastern Cape befindet sich der Addo-Elephant-Nationalpark. Am Abend hören sie die eindringlichen Rufe des Schakals, morgens erklingt das Zwitschern der Fasane. Das Gebiet des Parks wurde 1931 erschlossen, als nur noch 11 Elefanten hier ihr Zuhause hatten. Heute ist das penibel abgestimmte Ökosystem Rückzugsort für über 450 Elefanten, Kap-Büffel, Nashörner, verschiedene Arten von Antilopen und dem einzigartigem flugunfähigen Mistkäfer, der fast ausschließlich im Addo-Nationalpark heimisch ist. Übernachtung im Addo Rastlager. (Fahrstrecke ca. 60 km).

10. Tag: Addo-Elephant-Nationalpark (F)

10. Tag: Addo-Elephant-Nationalpark (F) 1

Nutzen Sie den Tag für einen Game Drive und Naturbeobachtungen. Der über 12.000 Hektar große Addo-Elephant-Nationalpark liegt zwischen den Zuurbergen und dem Tal des Sundays River. Er wurde 1931 eingerichtet, um die letzten Kapelefanten vor dem Aussterben zu bewahren. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrstrecke je nach individuellen Fahrten).

11. Tag: Addo-Elephant-Nationalpark – Knysna (F)

11. Tag: Addo-Elephant-Nationalpark – Knysna (F) 1

Sie machen sich nach dem Frühstück auf in Richtung der Garden Route, nach Knysna. Diese charmante Stadt, mit vielen Künstlern, Bars und interessanten Geschäften, liegt eingebettet zwischen dem Bergwald der Outentiquaberge und einer großen Salzwasser-Lagune, welche zum nationalen Naturdenkmal erklärt wurde. Die Stannards Guest Lodge ist eine 4-Sterne Unterkunft, in einem von Bäumen gesäumten Außenbezirk von Knysna im Herzen der landschaftlich reizvollen Gartenroute in Südafrika. Ideal gelegen, nur wenige Minuten von Knysnas Stadtzentrum, den Badestränden und renommierten Golfplätzen entfernt. Das Haus liegt in einem üppigen einheimischen Garten, umgeben von einem schönen Baumbestand mit über 80 verschiedenen Vogelarten. Der Garten bietet einen breiten Rasen, einen Salzwasser-Pool, eine Liegewiese mit Pergola sowie einen großen Grillplatz. Parkplätze abseits der Straße sind ebenfalls vorhanden. Übernachtung in der Stannards Guest Lodge. (Fahrstrecke ca. 320 km).

12. Tag: Knysna (F)

12. Tag: Knysna (F) 1

Knysna gilt als das touristische Zentrum der Gartenroute. Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Wir empfehlen einen Ausflug in den Nachbarort. Auf der Straße nach Plettenberg Bay befindet sich der „Garden of Eden“ und der „Big Tree“. Der Baum ist ein über 1000 Jahre alter gewaltiger Yellowwood-Baum, der etwa 40 Meter hoch und einen Stammumfang von mehr als 7 Meter besitzt. Vom Parkplatz aus führt ein etwa 2 km langer einfacher Wanderweg durch den Wald zu ihm. Alternativ können Sie aber auch das Knysna Featherbed-Naturreservat erkunden: Das Featherbed-Naturreservat ist ein 150 ha großes privates Naturreservat auf dem Western Head und nur per Fähre über die Knysna Lagune zu erreichen. Eine Tour dauert etwa 4 Stunden. Von der Anlegestelle werden Sie mit 4x4 Fahrzeugen auf den westlichen Head gebracht. Sie halten an einem Aussichtspunkt und Ihr Reiseleiter informiert Sie über das Reservat und über Knysna. Von der Spitze des Western Heads führt ein 2,2 km langer Weg hinunter zur Küste und zurück zum Restaurant. Dort haben Sie noch genügend Zeit zum Essen, bevor Sie mit der Fähre wieder zurückgebracht werden. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrstrecke je nach individuellen Fahrten).

13. Tag: Knysna – Oudtshoorn (F)

13. Tag: Knysna – Oudtshoorn (F) 1

Heute fahren Sie nach dem Frühstück zurück nach Oudtshoorn. Dort bleiben Sie für zwei Nächte auf der De Zeekoe Guest Farm. Oudtshoorn ist die „Welthauptstadt“ der Straußenzucht, denn der flugunfähige Vogel hat die Stadt Anfang des letzten Jahrhunderts berühmt gemacht. Damals waren Straußenfedern sehr begehrt und der Ort entwickelte sich durch die Zucht der Tiere rasant. Die De Zeekoe Guest Farm ist eine 2000 ha große Farm mit 3000 Straußen und 250 Springböcken. Alle Chalets sind mit Fußbodenheizung, Klimaanlage, TV, Fön, Minibar und einem Tee-/Kaffee-Kocher ausgestattet. Die Häuschen sind 3 Minuten Fahrt vom Hauptgebäude entfernt, so dass Sie Ihre Privatsphäre so richtig genießen können. Alle haben einen eigenen Kamin, eine komplett ausgestattete Küche und eine eigene Terrasse mit Blick auf die Berge. Übernachtung auf der De Zeekoe Guest Farm. (Fahrstrecke ca. 130 km).

14. Tag: Oudtshoorn (F)

14. Tag: Oudtshoorn (F) 1

Nutzen Sie den heutigen Tag um eine der berühmten Straußenfarmen zu besuchen sowie die bekannten Cango Caves mit ihren surrealen Stalaktiten und Stalagmiten - eines der größten Naturwunder Südafrikas. In Oudsthoorn befindet sich ferner noch eine Krokodilfarm, an die ein Geparden–Projekt angeschlossen ist. Auch ein Ausflug in den nördlich von Oudtshoorn gelegenen Ort Prince Albert lohnt sich. Hierhin gelangen Sie über einen der landschaftlich spektakulärsten Pässe Südafrikas, dem Swartberg Pass. In Prince Albert befinden sich typische Beispiele für Häuser im kapholländisch-viktorianisch gebauten Stil. Ebenfalls finden Sie hier eine Wassermühle - eine der letzten im Lande. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrstrecke je nach individuellen Fahrten).

15. Tag: Oudtshoorn – Kapstadt (F)

15. Tag: Oudtshoorn – Kapstadt (F) 1

Sie verlassen die Karoo und fahren zur Mutterstadt Südafrika´s, nach Kapstadt. Umgeben vom Atlantischen Ozean und am Fuße des 1086 m hohen Tafelberges gelegen, wird Kapstadt nicht umsonst als eine der schönsten Städte der Welt bezeichnet. Die Innenstadt Kapstadts ist sehr gut zu Fuß zu erforschen, und Sie sollten einen Tag nutzen, um sich einfach von der bunten Mischung aus Europa und Afrika überwältigen zu lassen. 1652 von der Holländisch-Ost-Indischen Kompanie als Versorgungsstation für Schiffe auf und von dem Weg nach Indien gegründet, werden Sie sehr viele Überbleibsel dieser Zeit in Kapstadt entdecken. Das Malaien-Viertel, auch Bo-Kaap genannt, liegt am Fuße des Signal Hills und wurde im 18. und 19. Jahrhundert gegründet. Es ist geprägt von Moscheen und farbenfroh gestrichenen Häusern. Viele Vorfahren der heute im Bo-Kaap lebenden Menschen stammen von Sklaven ab. Bei einem Besuch des Bo-Kaap Museums erhalten Sie einen guten Eindruck vom damaligen Leben der muslimischen Sklaven. Übernachtung im Acorn House. (Fahrstrecke ca. 440 km).

16. Tag: Kapstadt - Tafelberg (F)

16. Tag: Kapstadt - Tafelberg (F) 1

Tag zur freien Verfügung. Wir empfehlen Ihnen einen Ausflug auf den berühmten Tafelberg. Vorausgesetzt allerdings, dass der steile Felsen nicht gerade mit seinem „Tafeltuch“ bedeckt ist und sich in dichten Nebel hüllt. An sonnigen Tagen aber haben Sie einen herrlichen Rundumblick auf die City, den Ozean und auf die Bergspitzen der Cape Peninsula. Im Anschluss können Sie über den Greenmarket Square schlendern, er liegt im Herzen der Stadt und ist für seinen Flohmarkt mit Souvenirs, Kunst und diversen afrikanischen Schnitzereien bekannt. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrstrecke je nach individuellen Fahrten).

17. Tag: Kap der Guten Hoffnung (F)

17. Tag: Kap der Guten Hoffnung (F) 1

Heute können Sie auf einem Tagesausflug das Kap der Guten Hoffnung erkunden. König Johann von Portugal bezeichnete nach der Rückkehr von Dias die steile stürmische Landzunge am südlichen Ende Afrikas aber als Cabo Boa Esperance (Kap der Guten Hoffnung). Er sah in der Umrundung dieses Kaps ein gutes Omen und hatte gute Hoffnung auf Indien, das orientalische sowie bis dahin in Europa unbekannte Reich der Gewürze. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrstrecke je nach individuellen Fahrten).

18. Tag: Abreise (F)

Nach dem Frühstück und Check Out aus dem Hotel, Fahrt zum Flughafen in Kapstadt und Abgabe des Mietwagens. Wir wünschen eine angenehme Heimreise. (Fahrstrecke ca. 30 km).

Termine und Preise

  Zeitraum von Zeitraum bis Hinweis   Preis p.P.
01.03.2017 31.12.2017 ab 1350 EUR

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • ab Johannesburg/an Kapstadt
  • 2x Nationalparkgebühren im Krüger-Nationalpark
  • 2x Nationalparkgebühren im Addo-Nationalpark
  • Reiseliteratur
  • 1 Ü: Hotel im DZ
  • 14 Ü: Gästehaus im DZ
  • 2 Ü: Lodge im DZ
  • Mahlzeiten: 17×F, 1×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; Inlandsflug Durban – Port Elizabeth inkl. Tax und Kerosinzuschlägen; Mietwagen; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Hinweise

Die benannten Unterkünfte im Tourenverlauf werden vorrangig genutzt. Sollte in Ausnahmefällen dennoch eine Alternative in Frage kommen, weist diese einen ähnlichen Standard auf.

Der Mietwagen stellt eine von DIAMIR Erlebnisreisen GmbH vermittelte Reiseleistung dar, bei der ausschließlich die AGB der jeweiligen Mietgesellschaft Gültigkeit besitzen.Gern senden wir Ihnen diese auf Anfrage im Original zu.

Zusatzinformationen

Service

Swasiland

Allgemeines

Geografie
Das Königreich Swasiland ist mit einer Fläche von 17.363 Quadratkilometern der zweit kleinste Staat auf dem afrikanischen Kontinent. Die Nachbarländer des Binnenstaates sind Mosambik im Osten und die südafrikanischen Provinzen Mpumalanga im Norden und Westen sowie KwaZulu-Natal im Süden. Die Länge der Staatsgrenze beträgt insgesamt 535 Kilometer, wovon 105 Kilometer mit Mosambik und 430 Kilometer mit Südafrika geteilt werden. Der Lusutfu, auch Great Usutu River und im weiteren Verlauf Maputo genannt, ist der längste Fluss des Landes. Swasiland ist in die vier Distrikte Hhohho (im Norden und Nordwesten), Manzini im Westen und in der Mitte, Shiselweni im Süden und Lubombo im Osten aufgeteilt.

Swasiland gliedert sich von West nach Ost in vier Landschaftszonen. Im Westen des Landes liegt das Highveld (Hochland), das eine mittlere Höhe von 1.300 Metern aufweist und nach Westen in die südafrikanischen Drakensberge übergeht. Die höchste Erhebung innerhalb Swasilands ist der 1.862 Meter hohe Emlembe nahe der Westgrenze. Etwa ein Sechstel des Highvelds ist von Wäldern bedeckt. Die Hauptstadt Mbabane liegt in dieser Region (im Ezulwini Tal). Das Middleveld (Mittelland) liegt durchschnittlich etwa 700 Meter hoch und besteht aus fruchtbarem Hügelland. Hier liegt auch mit Manzini die größte Stadt Swasilands. Nach Osten hin schließt sich das Lowveld (Tiefland) an, das vor allem aus Buschland besteht und dessen niedrigster Punkt 21 Meter über dem Meeresspiegel am Lusutfu liegt. Das Lowfeld wird vor allem zum Zuckerrohr-Anbau genutzt. Entlang der Ostgrenze Swasilands liegt der südliche Teil der Lubombo-Berge (auch Lebombo-Berge), die dort bis 776 Meter hoch sind.

Klima

Die Klimazonen entsprechen den vier Landschaftszonen Swasilands und sind insgesamt subtropisch. Im Highveld fällt mit über 1.000 Millimeter der meiste Regen. Die meisten Niederschläge fallen im Sommer (Oktober bis März). Meistens sind es Schauer, länger anhaltende Regenfälle sind selten. Die Temperaturen sind überwiegend warm bzw. mild. Die Luftfeuchtigkeit ist meist hoch. In Mbabane erreichen die Durchschnittstemperaturen im Sommer 26 °C. Im Winter sinken sie auf rund 13 °C.
Im Lowveld fallen deutlich weniger Niederschläge. Das Klima ist hier am wärmsten. In den Lubombo-Bergen herrscht ebenfalls trockenes, subtropisches Klima mit etwas kühleren Temperaturen als im Lowveld.

Bevölkerung
Über 90 Prozent der Bevölkerung von Swasiland gehören dem Bantuvolk der Swasi an. Ferner leben dort Sotho, Zulu, Tsonga, Weiße und Coloureds (Mischlinge). Fast alle Swazi sprechen als Muttersprache siSwati, eine Nguni-Sprache. Wenige Einwohner sprechen als erste Sprache isiZulu bzw. Xitsonga. Englisch ist Bildungs- und zweite Amtssprache in Swasiland.
Die meisten Bewohner Swasilands sind Christen. Rund 35 Prozent der Bevölkerung sind Protestanten, etwa 30 Prozent gehören zionistischen Kirchen an, 25 Prozent der katholischen Kirche, die im Bistum Manzini zusammengefasst sind.

Wirtschaft

Swasiland gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. Ein Großteil der Bevölkerung lebt von weniger als einem Euro pro Tag. Etwa 200.000 Menschen (rund ein Fünftel der Gesamtbevölkerung) waren 2005 auf Lebensmittelhilfe internationaler Organisationen angewiesen. 60 Prozent der Bevölkerung betreiben Subsistenzwirtschaft, das heißt, sie produzieren nur für sich und ihre Familien und nicht für den Verkauf auf dem Markt oder den Export. Zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnissen gehören Zuckerrohr, Baumwolle, Mais, Tabak, Reis, Zitrusfrüchte, Hirse und Erdnüsse. Außerdem werden Rinder, Schafe und Ziegen gezüchtet. Die Bedeutung des Bergbaus ist zurückgegangen, da seit 1978 die hochwertigen Eisenerzvorkommen erschöpft sind. Außerdem ist die Nachfrage nach dem gesundheitsschädlichen Asbest weltweit zurückgegangen. Die einst längste Materialseilbahn der Welt, die Asbest von Bulembu über die Grenze zum Bahnhof von Barberton in Südafrika beförderte, musste daher 2002 stillgelegt werden. Es werden heute nur noch Diamanten, Steinkohle und Kaolin gefördert.

Sicherheit
Swasiland ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland.Dennoch sollten Sie darauf achten, dass Schwierige soziale, wirtschaftliche und politische Verhältnisse im Königreich Swasiland  immer wieder zu Protestkundgebungen und Demonstrationsmärschen führen. Die swasiländischen Sicherheitsbehörden versuchen, zumeist durch präventive Straßenkontrollen auf den Zufahrtswegen zu größeren Siedlungen, Herr der Lage zu bleiben.Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihre Fragen gern beantworten. Unterwegs wird Ihnen Ihr Tourenleiter darüber hinaus mit vielen Tipps zur Seite stehen.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern. 

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Reisende aus Deutschland benötigen zurzeit kein Visum für einen Urlaubsaufenthalt bis maximal 90 Tage. Der Reisepass muss eine Gültigkeit von mindestens 6 Monaten über die Ausreise aus Swasiland hinaus besitzen. Dies gilt auch für Kinderreisepässe.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Swasiland geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte  trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen!

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen dabei die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) gelten. Also auch wenn es schwerfällt, Salate oder unschälbares Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Vor der Reise

Bitte besuchen sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt. Etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt  einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza wieder auffrischen müssen.

Während der Reise

Geld
Bargeld (Euro oder US-Dollar) kann in Swasiland gewechselt werden, sollte aber nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. Zweckmäßiger ist die Nutzung von Maestro- oder Kreditkarten. Wenn diese den gängigen internationalen Systemen angeschlossen sind, können Geldautomaten in der Hauptstadt Mbabane, in Manzini und einigen anderen Städten benutzt werden. Viele Restaurants und Hotels akzeptieren eine Zahlung mit Kreditkarten.

Die Währung Swasilands (1 Lilangeni, Mehrzahl: Emalangeni) ist im Verhältnis 1 zu 1 fest an die südafrikanische Währung Rand gekoppelt. Emalangeni und Rand sind in Swasiland gesetzliches Zahlungsmittel. Der Umtausch von Rand oder Emalangeni in Deutschland ist nicht zu empfehlen, da Einfuhrbeschränkungen bestehen und der Umtauschkurs vor Ort erheblich besser ist.

Telefon
Mobiltelefone mit deutschen SIM-Cards der meisten Anbieter können in Swasiland nicht benutzt werden. Es lässt sich bei deutschen Anbietern in Erfahrung bringen, ob Roaming-Abkommen mit Swasiland bestehen. Allerdings ist der Empfang in vielen Gegenden Swasiland schwach oder unzureichend und Gesprächsabbrüche ("dropped calls") sind häufig.

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

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Allgemeines

Geografie
Südafrika liegt am südlichsten Rand des afrikanischen Kontinents und hat eine Küstenlinie, die sich über mehr als 2.500 km ausdehnt und an zwei Ozeanen liegt (dem Atlantischen und dem Indischen Ozean). Das Land grenzt im Nordwesten an Namibia, im Norden an Botswana und Simbabwe, im Nordosten an Mosambik und Swasiland. Lesotho wird komplett von Südafrika umschlossen. Mit 1.219.912 km² ist Südafrika drei- bis viermal so groß wie Deutschland. Das Zentralplateau, auch Highveld genannt, liegt in einer Höhe zwischen 900 und 2.000 m. Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten, wo sie mit dem Thabana Ntlenyana ihren höchsten Punkt (3.482 m) erreichen. Die meisten Flüsse in Südafrika entspringen in den Drakensbergen und fließen nach Osten in Richtung Indischer Ozean. Der längste Fluss, der Oranje, mit einer Länge von 1.860 km entspringt auch in den Drakensbergen, fließt aber nach Westen und mündet in den Atlantischen Ozean. Weitere wichtige Flüsse sind der Limpopo, der als Grenzfluss in Nordostrichtung nach ca. 1.600 km in den Indischen Ozean mündet, und der Vaal, ein Nebenfluss des Oranje. Am Kap Agulhas, der äußersten Südspitze des Kontinents, treffen sich Atlantik und Indischer Ozean. Westlich davon liegt das Kap der Guten Hoffnung (Kaap van die Goeie Hoop). 

Klima
Das Land ist ganzjährig hervorragend zu bereisen. Da Südafrika in der südlichen Hemisphäre liegt, sind die Jahreszeiten unseren entgegengesetzt.

Der südafrikanische Frühling (Mitte September bis Mitte Dezember) lockt mit milden Temperaturen und einer Blütenpracht in den halbariden Zonen entlang der Westküste und blühendem Fynbos an der Garden Route.

Im Sommer (Mitte Dezember bis Mitte März) ist Hochsaison. Es kann sehr heiß werden, besonders an der Ostküste und im Krügerpark. Von Januar bis Anfang März treten leichte Schauer bis hin zu schweren Regenfällen im gesamten Land auf.

Der Herbst (Mitte März bis Mitte Juni) ist beschaulich, es kühlt ab.

Ideal für Tierbeobachtungen ist der südafrikanische Winter (Mitte Juni bis Mitte September) mit seinen klaren, meist trockenen und warmen Tagen. Jedoch kann es nachts kühl bis sehr kalt (in den Gebirgen) werden. 

Politik und Gesellschaft
In der Regenbogennation leben etwa 52 Mio. Menschen. Der Name Rainbow Nation bezieht sich in erster Linie auf die Menschen unterschiedlichster Hautfarben und die vielen verschiedenen Kulturen, die das Land mit ihren Einflüssen prägen und bereichern. Die Bevölkerung setzt sich aus vier Hauptgruppen zusammen: die Schwarzafrikaner, die 79,4% der Gesamtbevölkerung ausmachen, 9% Weiße (zum großen Teil Buren), 9% Mischlinge und 2,5% Asiaten. Südafrika weist in Afrika die größte europäisch-stämmige Bevölkerung und die größte Einwohnerzahl mit indischer Herkunft auf und ist damit eines der ethnisch vielfältigsten auf dem afrikanischen Kontinent. Etwa 1 Mio. Einwohner Südafrikas sind deutschstämmig, ca. 100.000 haben einen deutschen Pass. Südafrika hat elf amtliche Landessprachen: Englisch, Afrikaans, isiZulu, Siswati, isiNdebele, Sesotho, Nördliches Sotho, Xitsonga, Setswana, Tshivenda und isiXhosa. Englisch bildet sich jedoch als führende Sprache heraus. Bei aller Schönheit und Vielfalt des Landes darf man allerdings auch die Probleme nicht verschweigen, denn die Kriminalität ist hoch, Rassenkonflikte schwelen und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer noch erschreckend weit auseinander.

Südafrika hat eine moderne und vielseitige Wirtschaft, die sich auf eine effiziente und sehr gut ausgebaute Infrastruktur stützt. In Südafrika gibt es derzeit drei große Parteien, namentlich ANC (African National Congress), DA (Democratic Alliance) und COPE (Congress of the People). Daneben existiert eine Reihe von kleinen Parteien, die ohne 5%-Hürde ebenfalls im 400-Sitze-Parlament vertreten sind. Die südafrikanische Regierung wurde zuletzt im Mai 2014 neu gewählt. Für eine Amtsperiode von 5 Jahren wurde der ANC Vorsitzende Jacob Zuma gewählt.

Sicherheit
Südafrika ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Leider ist in einigen Landesteilen eine erhöhte Kriminalität zu beobachten, sodass vor allem Individualreisende die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beherzigen sollten. Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihre Fragen gern beantworten. Unterwegs wird Ihnen Ihr Tourenleiter darüber hinaus mit vielen Tipps zur Seite stehen.

- Meiden Sie nach Geschäftsschluss und an Sonntagen die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden

- Meiden Sie bei Ausflügen in Nationalparks abgelegene Wanderwege und laufen Sie wenn möglich in kleinen Gruppen

- Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten)

- Taxis sollten Sie möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren

- Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten

- Lehnen Sie von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants wegen eventuell beigemischten „K.O.-Tropfen“ dankend ab

- Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und so genannten „smash-and-grab“-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein

- Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld im Safe. Sie sollten alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass, im Safe bzw. der Unterkunft aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat (ATM) abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit.

- Wir raten Ihnen, unter Ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen.

- Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die so genannte Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen

- In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen

- Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind

- Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, für die Dauer des Aufenthaltes ein Mobiltelefon zu benutzen.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhanden gekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei.

- Wichtige Notfall-Nummern:

§   Polizei-Notruf (SAPS) vom Festnetz/Münztelefon: 10111

§   Notruf vom Mobiltelefon: 112

§   Krankenwagen: 10177

§   Allgemeine Notruf-Nummer: 107

§   Sperr-Notruf für Deutschland (EC-, Kreditkarten): 0049 116 116

Zeitverschiebung
Während der mitteleuropäischen Sommerzeit gibt es keine Zeitverschiebung, in unserer Winterzeit ist uns Südafrika um eine Stunde voraus (also MEZ + 1 Stunde). 

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen/Visa
Reisende aus Deutschland benötigen derzeit kein Visum für einen Urlaubsaufenthalt bis maximal 90 Tage. Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich: Reisepass oder vorläufiger Reisepass.

Die Reisedokumente müssen maschinenlesbar und mindestens 30 Tage über die Reise hinaus gültig sein. Sie sollten auch bei Ausreise noch über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen. Auch bei Weiterreise von Südafrika in andere Länder mit anschließender Rückkehr nach Südafrika sollten Reisende daher darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben.

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit 2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Bitte beachten Sie: maschinenlesbare Pässe, die manuell verlängert wurden, werden bei Einreise nicht akzeptiert.

Einreise von Minderjährigen
Maschinenlesbare Pässe, die verlängert wurden, werden nicht akzeptiert. Unseren Kenntnissen zufolge betrifft dies ausschließlich Kinderreisepässe, die nach Ablauf der ursprünglichen Gültigkeitsdauer von sechs Jahren einmalig verlängert werden können, jedoch maximal bis zur Vollendung des 12. Lebensjahrs. Wir empfehlen dringend allen Südafrika-Reisenden mit Kindern, die Gültigkeit des Kinderreisepasses zu überprüfen. Wurde dieser manuell verlängert, berechtigt dieser Pass fortan nicht mehr zur Einreise nach Südafrika. Bei kurzfristig anstehenden Abreisen ist daher ein neuer, vorläufiger Reisepass für das Kind zu beantragen.

Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine internationale Geburtsurkunde vorweisen (beim Standesamt anzufordern). Diese können nach jüngsten Auskünften des südafrikanischen Innenministeriums auch in anderen Sprachen als Englisch abgefasst sein. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden, wird daher bis auf weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen. Wenn vorhanden, können Sie auch eine Kopie Ihres Stammbuches mitnehmen

Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung („affidavit“), beglaubigte Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).

Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine beglaubigte Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche Versicherungen („affidavit“), beglaubigte Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Fragen in diesem Zusammenhang kann nur das Department of Home Affairs www.dha.gov.za bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.

Mehr Informationen finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts unter www.auswaertiges-amt.de

Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen ausschließlich für deutsche Staatsbürger gelten.

 

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden ist medizinische Hilft oft schwierig zu erhalten. Es gibt keine Impfvorschriften für Besucher aus Europa. Sinnvolle Impfungen sind derzeit: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis A und B.

Besonders im Norden und Osten des Landes ist es in der Regenzeit (Dezember bis März) ratsam, sich effektiv vor Moskitostichen zu schützen. In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme, z.B. No Bite oder Anti Brumm Forte regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf. Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite. Nächtigen Sie unter einem Moskitonetz bzw. halten Sie das Zelt stets geschlossen. Sie können sich auch in einer Apotheke vor Ort beraten lassen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich.

Die medizinische Infrastruktur ist ausgezeichnet. Dennoch ist es ratsam, vom Arzt verschriebene Medikamente in ausreichender Menge mitzubringen. Das Wasser aus dem Hahn ist sauber und Gesundheitsregularien kontrollieren Essensverkäufer auf der Straße.

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nicht lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (u.a. Insektenschutzmittel, Mückennetz, bedeckende Kleidung) können die meisten z.T. auch gefährlichen Infektionserkrankungen wie Malaria und Durchfälle vermieden werden.

Um das Risiko des häufig auftretenden Zeckenfiebers einzudämmen, empfiehlt es sich, bei Wanderungen ein spezielles Antizeckenmittel auf die Schuhe und die Kleidung aufzutragen (z.B. Bayticol). Durch das Tragen knöchelhoher Schuhe können Sie das Risiko eines Schlangenbisses weitestgehend ausschließen. Bilharziose-Gefahr besteht in stehenden Gewässern mit niedrigem Wasserstand. Tuberkulose gehört zwar zu den Hauptkrankheiten des Landes, als Tourist kommen Sie aber nur selten damit in Kontakt. AIDS ist weit verbreitet.

Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de

Oftmals wird die Stärke der afrikanischen Sonne unterschätzt – besonders, wenn man gerade mit Besichtigungen beschäftigt ist. Bevor man sich nicht vollständig akklimatisiert hat, sollte sich nicht allzu lange der Sonne direkt aussetzt werden. Gerade während der heißen Tageszeit sollte der Kopf am besten mit einem Hut bedeckt werden. Natürlich sollte auch eine Sonnencreme genutzt und wiederholt auf die Haut aufgetragen werden. Dabei sollte ständig viel Flüssigkeit zu sich genommen werden – weit mehr als man von zu Hause gewohnt ist. Die UV-Strahlung ist in hochgelegenen Städten (z.B. Johannesburg) und am Meer besonders intensiv, daher ist Vorsicht immer angebracht. 

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Gourmets schwärmen von der exquisiten Vielfalt der südafrikanischen Küche, die durch ihren multikulturellen Einschlag jeden Tag Abwechslung bieten kann. Die heimische Küche verdient besonders viel Aufmerksamkeit. Kap-holländische Gerichte zeichnen sich durch eine gelungene Mischung aus europäischer Hausmannskost mit Kräutern und Gewürzen von den ehemaligen Gewürzkolonien aus. Der asiatische Einfluss spiegelt sich wider in Bredies (Eintöpfen), in der Spezialität Bobotie, einem raffinierten Hackfleischgericht, in Kürbisleckereien mit Zimt oder Ingwertörtchen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Kingklip-Fisch und Austern. Fleisch gibt es in vielen Variationen und in bester Qualität. Unbedingt sollten Sie Wild wie Kudu, Nyala, Impala oder Strauß probieren. Besondere Spezialitäten sind Masonja (Mopana-Würmer), Xi Fu Fu Nu Nu, so nennt sich die größte Larve des Scarabäus-Käfers, oder etwas für den europäischen Gaumen wie Ngwiri (wilde Süßkartoffel) oder Nkaanyi (zerkleinerte, geröstete Nüsse des Marulabaumes). Bekannte Nachspeisen sind die Koeksisters (Siruptörtchen), Souskluitjies (eine Art Krapfen) oder Melktert (ein cremiger Kuchen). Zu den Tee-Spezialitäten zählt der gesunde Rooibos-Tee. Zudem sind Südafrikas Weine weltberühmt. Das südafrikanische Bier ist auch nicht schlecht und die meist deutschstämmigen Braumeister verstehen ihr Handwerk. Als Snack zwischendurch empfiehlt sich Biltong, an der Luft getrocknetes Rind- oder Wildfleisch.

Fotografie und Film
Mit langer Sonnenscheindauer, trockener Luft, meist optimalen Lichtverhältnissen und großartigen Wolkenbildungen ist Südafrika ein ideales Land für alle, die Freude am Fotografieren haben. Das intensive Licht beschert der Landschaft kräftige, satte Farben und der Himmel beeindruckt durch strahlendes Blau oder eindrucksvolle Wolkenformationen. Die Sonnenuntergänge mit ihren tiefen Rot-, Ocker- und Lilafarben bleiben unvergessen. Fügen Sie die Vielfalt der Naturlandschaften, die reiche Tierwelt und die Menschen der Regenbogennation hinzu und Sie erhalten ein Land, das man einfach festhalten muss!

Aufgrund der großen Helligkeit genügen ASA 100-Filme oder eine entsprechende Einstellung bei Digitalkameras. Tagsüber ist ein UV-Filter ratsam. Höher empfindliche Filme (200 oder 400 ASA) sind für die längeren Belichtungszeiten des Teleobjektivs oder für Dämmerungsaufnahmen notwendig. Nehmen Sie ausreichend Filme bzw. Akkus und Speicherkapazität mit, um die unendliche Vielfalt des Landes festhalten zu können. Kamerazubehör gibt es zu kaufen, allerdings teurer als in Deutschland. Sie sollten wissen, dass Gebäude, unter anderem Einrichtungen, die der Verteidigung und Sicherheit dienen, in Südafrika nicht fotografiert werden dürfen. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Umwelteinwirkungen schützt. Gegen Sand und Staub helfen eine Bürste mit eingebautem Blasebalg, Reinigungsflüssigkeit und Linsentücher.

Bekleidung
Lockere, legere Freizeitkleidung gehört in jedes Gepäck. Für Wanderungen durch den Busch sind lange Hosen und feste Schuhe unverzichtbar, ebenso ein Sonnenhut oder eine Kappe. Zur Tierbeobachtung sind Naturtöne und sanfte Farben für die Kleidung am besten geeignet. Die Abende können durchaus kühl werden, besonders in den bergigen Regionen, deshalb sollten Sie eine warme Grundausstattung (Fleece-Jacke, Winterjacke) dabei haben. Während in den Wildparks eine legere Kleidung durchaus angebracht ist, wählen Sie für das Dinner in einem Hotel oder Restaurant eine feinere Garderobe. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die südafrikanische Währung heißt Rand (ZAR). Es gibt Scheine im Wert von 10, 20, 50, 100 und 200 Rand sowie Münzen im Wert von 5, 10, 20 und 50 Cents und 1, 2 und 5 Rand. Geldbeträge werden auf volle 5 Cent gerundet. Scheine zu 100 und 200 Rand können oft nicht gewechselt werden.

Es gibt in allen größeren Städten Banken und offizielle Wechselstuben. Der Schalter am Flughafen ist 24 Stunden geöffnet. Bei den meisten Banken können Sie bequem Bargeld am Automaten abheben. Unter den Kreditkarten sind VISA und Mastercard am meisten verbreitet. Jedoch werden auch American Express und Diners Club akzeptiert. Die EC-Karte kann zum Geldabheben an den sogenannten ATM-Bankautomaten (Automatic Teller Machine) verwendet werden. Vorausgesetzt, die Bank ist dem Maestro-System angeschlossen (einen entsprechenden Hinweis finden Sie auf dem ATM). In den meisten Restaurants und Geschäften kann man per Kreditkarte zahlen. Des Weiteren finden Sie Geldautomaten in Supermärkten, Einkaufszentren und an Tankstellen. Bitte beachten Sie, dass man im Gegensatz zu Deutschland an den meisten Tankstellen nur mit Bargeld bezahlen kann.

Für Ihre persönlichen Ausgaben während einer geführten Rundreise empfehlen wir die Mitnahme von Euro in Bargeld. Wir empfehlen, Geld bei der Ankunft in Südafrika am Flughafen zu tauschen. Tauschen Sie während der Rundreise, erkundigen Sie sich nach den Umtauschkursen in den Wechselstuben, da oft hohe Gebühren erhoben werden. Der Umtausch von Rand in Deutschland ist nicht zu empfehlen, denn es bestehen Einfuhrbeschränkungen, und der Umtauschkurs in Südafrika ist erheblich besser.

Strom
220 V, 50 Hz. Die Steckdosen in Südafrika sind meist 3-polige Rundstecker (Steckertyp D, M). Sie benötigen einen Reisestecker (Steckdosenadapter). Passende Adapter sind direkt vor Ort günstig in jedem Supermarkt zu erwerben. Zum Teil werden diese auch an Hotelrezeptionen verliehen.

Telefon/Internet
Mobiltelefone mit deutschen SIM-Karten und Roaming-Funktion können fast überall benutzt werden. Informieren Sie sich über die zurzeit gültigen Roamingverträge am besten vor Ihrer Abreise aus Deutschland bei Ihrem Netzbetreiber.

Öffentliche Telefonzellen arbeiten mit Münzgeld oder Telefonkarten, die in vielen Geschäften und Supermärkten, auf der Post, auf Flughäfen oder in Buchläden verkauft werden. Die Telefonzellen für Münzen sind blau, für Telefonkarten grün. Es ist empfehlenswert, sich eine WORLD-CALL-CARD zu besorgen, mit der Sie über eine Hotline von jedem Telefon aus anrufen können. Ebenfalls möglich ist der Kauf einer SIM-Karte vor Ort. Die SIM-Karte wird beim Kauf registriert. Hierzu benötigen Sie Ihren Reisepass und die Adresse Ihrer Unterkunft. Vorwahl von Europa nach Südafrika ist 00 27, von Südafrika nach Deutschland 00 49, nach Österreich 00 43, in die Schweiz 00 41.

Die meisten Städte und auch kleinere Orte sind mit mindestens einem Internet-Café oder Cyber-Shop ausgestattet. Der Zugang zum Internet ist schnell, die Kosten für die Benutzung preiswert. Nahezu alle Hotels sind mit Fax-Anschluss und einer Möglichkeit der Internetnutzung ausgestattet.

Südafrika.de

Südafrika.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Südafrika und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Südafrika.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Südafrika.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Südafrika. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

Karte

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Ihr Ansprechpartner 

Carola Tille

Carola Tille

Teamleiter Verkauf Südliches Afrika

 
+49 (0)351 31 20 7 - 263

E-Mail:
c.tille@diamir.de

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