• Grizzly streift am Flussufer entlang
  • Bär entspannt beim Sonnenbaden am Flussufer

USA - Alaska

Campingabenteuer: Bären beobachten im Katmai-Nationalpark

3 Tage Naturreise

     
Dauer 3 Tage  
Schwierigkeit   drucken
Kosten p.P. ab 2430 EUR   zum Filter
Tourcode ALACAM    
Teilnehmer min. 2    
 
 
 
 
Von Homer fliegen Sie mit Ihrem Tourenleiter zu einem Strand an der Ostküste des Katmai-Nationalparks, wo Sie ein kleines Zeltlager errichten, das zum Schutz vor Bären von Elektrozäunen umgeben sein wird. Von dort aus erwandern Sie die Umgebung, erkunden die Tierwelt und lernen die wunderschöne Landschaft Alaskas kennen, die fantastische Fotomotive bietet.

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Von Homer fliegen Sie mit Ihrem Tourenleiter zu einem Strand an der Ostküste des Katmai-Nationalparks, wo Sie ein kleines Zeltlager errichten, das zum Schutz vor Bären von Elektrozäunen umgeben sein wird. Von dort aus erwandern Sie die Umgebung, erkunden die Tierwelt und lernen die wunderschöne Landschaft Alaskas kennen, die fantastische Fotomotive bietet.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Einzigartiges Campingabenteuer in der Wildnis Alaskas
  • Bären in ihrer natürlichen Umgebung beobachten
  • Wanderungen an der Ostküste des Katmai-Nationalparks

Tourenverlauf

1. Tag: Von Homer in den Katmai-Nationalpark (M/A)

Der Abflug von Homer wird je nach Wettersituation am Vormittag oder gegen Mittag erfolgen, Ankunft im Camp dementsprechend am Nachmittag. Sie haben genug Zeit, um das Zelt aufzubauen und dann später am Abend, wenn die Bärenaktivität am größten ist, im schönen Abendlicht zu fotografieren und die Bären zu beobachten.

2. Tag: Wanderung und Bärenbeobachtung (F/M/A)

Heute unternehmen Sie entweder eine Wanderung am Fluss entlang bis zum Gletscher. Der Fluss fließt an einer Bergkette entlang, bevor er in den Gletschersee mündet. Oder Sie verbringen den Tag damit, die Bären am Strand oder auf den Wiesen zu beobachten. Die Ausflüge finden in der Umgebung von Hallo Bay und Swikshak Lagoon statt. Übernachtung im Zelt.

3. Tag: Rückflug nach Homer (F/M)

Nutzen Sie noch einmal das Morgenlicht, um Bilder von den Bären beim Fischfang zu machen. Am Nachmittag Rückflug nach Homer.

Termine und Preise

  Zeitraum von Zeitraum bis Hinweis   Preis p.P.
01.06.2017 19.08.2017 täglich ab/an Homer ab 2430 EUR

Zusatzkosten

0 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • ab/an Homer
  • Englischsprachige Tourenleitung
  • Inlandsflug Homer – Katmai-Nationalpark – Homer
  • Camping- und Sicherheitsausrüstung
  • Nationalparkgebühren
  • 2 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 2×F, 3×M, 2×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; ESTA-Registrierung (ca. 14 US$); evtl. Erhöhung von Gebühren und Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Komfortverzicht und Eigeninitiative sind für diese Tour Voraussetzung, die Mithilfe bei allen anfallenden Tätigkeiten (Verladen des Gepäcks, Kochen, Lager aufbauen usw.) wird erwartet.

Hinweise

Bitte beachten Sie, dass Flüge zum/vom Katmai-Nationalpark stark vom Wetter abhängig sind und aufgrund von starkem Nebel mitunter verschoben werden müssen. Daher sollten Sie vor und nach der Reise einen Puffertag in Homer einplanen. Wir buchen gern entsprechende Unterkünfte.

Für diesen Reisebaustein gelten gesonderte Zahlungs- und Stornobedingungen, die wir Ihnen auf Anfrage gern zusenden.

Diese Tour ist eine Zubuchertour (internationale Gruppe).

Service

Alaska

Allgemeines

Geografie
Alaska wird im Norden vom Nordpolarmeer, im Westen von der Beringsee und im Süden vom Pazifik umgeben, im Osten grenzt es an Kanada - insgesamt verfügt Alaska damit über ca. 10.770 km Küstenlinie. Die Beringstraße bildet auch die Grenze zu Russland und ist gleichzeitig Datumsgrenze.

Im Südwesten befindet sich die Alaska-Halbinsel und die über 2000 km langen Aleuten-Kette mit der höchsten Vulkankonzentration weltweit.

Der Südosten wird wegen seiner Form auch als Panhandle – also Pfannenstiel – bezeichnet: ein schmaler Küstenstreifen, der von der Inside Passage bis zur Glacier Bay reicht. Im Südwesten liegen die Wrangell Mountains, unter ihnen höchsten Berge der USA. Der höchste Berg ganz Nordamerikas ragt aus der Alaska-Range in Zentralalaska hervor, der Mt. Denali mit 6194 Metern. Im Norden bestimmt die Brooks Range die Landschaft, an die sich die Küstenebene anschließt. In dieser Region befindet sich auch auf 66 Grad der nördliche Polarkreis. Alaska verfügt über unzählige Flüsse und Seen - der mächtigste Strom, der sich von Ost nach West zieht, ist der Yukon River, der in den kanadischen Rocky Mountains entspringt.

Regionen
Alaska teilt sich in fünf Regionen:

Inside Passage

Von Gletschern geformt und bedeckt mit majestätischen Hemlocktannen und Fichten ist Alaskas Inside Passage eine Region von unberührten Wasser, hohen schneebedeckten Bergen, tiefen Fjorde und bewaldeten Inseln. Mit seinen nassen und milden Meeresklima ist diese Region ein idealer Lebensraum für Weißkopfadler, Seelöwen, Delfine und Wale.

Die wichtigsten Städte sind Juneau, die Hauptstadt des Bundestaates; Sitka, das ursprünglich die Hauptstadt von Russisch-Amerika war; Skagway, die Stadt des Goldrausches von 1898 und Ketchikan mit der weltweit größten Sammlung von Totempfählen.

Südliches Zentralalaska

Das südliche Zentralalaska ist die am leichtesten zugängliche Region. Sie reicht vom Golf von Alaska im Süden bis zur Alaska Range Norden. Mehr als die Hälfte der Einwohner Alaskas leben hier, ein Urlaubsparadies mit Gletschern, Fjorden, Seen, Stränden und Lachs-Flüssen und mehreren Nationalparks. Die moderne Großstadt Anchorage ist der Mittelpunkt der Region, in der alle wichtigen Verkehrsverbindungen zusammen laufen.

Im Südwesten liegt die Kenai-Halbinsel, ein landschaftlich reizvolles Anglerparadies und mit dem Kenai Fjords National Park ein exzellenter Ort für Wildtierbeobachtungen, Kajaktouren und Wanderungen. Im Westen befindet sich der Wrangell-St.-Elias-Nationalpark.

Südwesten

Südwest-Alaska reicht vom windumtosten Grasland der Aleuten bis zu der unwirklichen Vulkan-Landschaft des Katmai-Nationalparks. Im McNeil River State Game Sanctuary versammeln sich im Sommer bis zu 2.500 Braunbären zum „Lachs fischen“, die Pribilof-Inseln bieten unübertroffene Meeresvögel-und Pelzrobbenbeobachtungen und nur per Flugzeug erreichbare Angel-Lodges säumen die Wildnis. Die wichtigsten Orte sind Kodiak, Dillingham, Dutch Harbour und King Salmon.

Zentral Alaska

Der Yukon fließt quer durch Zentral-Alaska, vom historischen Klondike in die Beringsee. Das Herz der Region ist Fairbanks, die zweitgrößte Stadt Alaskas.

Der Mt. Denali ist umgeben vom berühmten Denali-Nationalpark. Als Teil der Alaska Range bietet dieses Gebiet spektakuläre Bergpanoramen, eine mit Beeren beladene Tundra und eine Fülle von Wildtieren, darunter Karibus, Elche, Dall, Schafe, Wölfe und Grizzlybären.

Hoher Norden

Nördlich des Yukon River und der Brooks Range bestimmen die Tundra und wilde Flüsse die Landschaft bis hoch zur rauen Küste am Eismeer. Eine unberührte Region mit zahlreichen Nationalparks und Schutzgebieten und ein Paradies für Wildnispaddler.

Der Gates of the Arctic National Park & Preserve umfasst zusammen mit den benachbarten Noatak National Preserve und dem Kobuk Valley National Park eine der weltweit größten Parkanlagen. Die 180.000 Tier umfassende Porcupine-Karibu-Herde wandert durch das Arctic National Wildlife Refuge. Die beiden größten Eskimo Gemeinden Alaskas, Kotzebue und Barrow und das historische Nome sind die wichtigsten Städte in dieser Region. Die einzige Zufahrtsstraße nach Norden ist der Dalton Highway, eine Schotterstraße, die von Fairbanks bis nach Prudhoe Bay an der Eismeerküste führt.

Zeitverschiebung
Es gibt 2 Zeitzonen in Alaska:

Die Alaskan Standart Time Zone (AKST) mit minus 10 Stunden Unterschied zu Deutschland – diese Zeitzone gilt fast in ganz Alaska. Nur auf den recht unzugänglichen Aleuten Island gilt die Hawaii-Aleutian Standard Time Zone mit minus 11 Stunden.

In Alaska gilt außerdem von April bis Oktober die Sommerzeit.

Wichtigster Ankunftsort ist Anchorage (neben Fairbanks), der u.a. von Condor direkt aus Frankfurt angeflogen wird. Da Anchorage und Fairbanks zur Alaska Standard Zeitzone gehört, müssen Sie bei Anreise im Sommer Ihre Uhr 10 Stunden zurückstellen.

Politik und Gesellschaft
Wie die anderen Bundessatten der USA auch, wird Alaska von einem Gouverneur regiert

Zwei Senatoren gehören dem Kongress an, das Repräsentantenhaus der USA wird nur durch einen Abgeordneten des Staates vertreten.

Klima
In Alaska gibt es kein einheitliches Klima – eine Grundregel gibt es jedoch: einem langen kalten, dunklen Winter folgt ein kurzer, aber relativ warmer Sommer. Beste Reisezeit ist von Mitte Juni bis Mitte September.

Die Südlichen Regionen Alaskas sind vom Meeresklima geprägt. Im Südosten regnet es viel, die Temperaturen im Sommer liegen nur um die 13 - 15 Grad, dafür herrscht dort ein relativ milder Winter mit max. minus 10 Grad – gleiches gilt für die Region im Südwesten. Im Süden ist es an den Küsten oft stürmisch und nass – jede weiter man sich aber in Richtung Zentralalaska bewegt, desto weniger Regen gibt es und die Temperaturen steigen auf über 20 Grad an. Die Winter sind dann entsprechend kälter mit Temperaturen bis minus 20 Grad. Zentralalaska wird bestimmt von kontinentalem Klima – im Sommer können durchaus Temperaturen von über 30 Grad erreicht werden. Die Region ist durch hohe Berge abgeschirmt, was zu wenig Niederschlag führt. Die Winter sind extrem kalt mit bis zu minus 40 Grad. In Nordalaska herrscht kaltes Polarklima mit geringen Temperaturen von max. 5 Grad und wenig Niederschlag im Sommer (aber dafür mit 24 Stunden Sonnenlicht von Mai bis August) und mit ca. minus 25 Grad im 9 monatigen Winter.

 

Vor der Reise

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

 

Einreisebestimmungen
Für Alaska gelten allgemein Einreisebestimmungen der USA: Deutsche Staatsangehörige nehmen am Visa Waiver-Programm der USA teil und können als Touristen, Geschäftsreisende oder zum Transit im Regelfall bis zu einer Dauer von neunzig Tagen ohne Visum in die USA einreisen, wenn sie:

- im Besitz eines zur Teilnahme berechtigenden Reisedokuments sind

- mit einer regulären Fluglinie oder Schifffahrtsgesellschaft einreisen

- ein Rück- oder Weiterflugticket (welches – außer für Personen mit festem Wohnsitz in diesen Ländern – nicht in Kanada, Mexiko oder den Karibikinseln enden darf) gültig für den Zeitraum von max. 90 Tagen ab der ersten Einreise in die USA, vorweisen können und

-im Besitz einer elektronischen Einreiseerlaubnis sind („Electronic System for Travel Authorization“-ESTA-, siehe unten)

Bitte beachten Sie, dass seit dem 18.01.2016 eine Änderung des Visa-Waiver-Programmes stattgefunden hat, welches Reisende, die sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit eines dieser Länder besitzen, weitestgehend von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausschließt. Diese Änderungen könnten bereits in den nächsten Wochen / bis Ende Januar 2016 in Kraft gesetzt werden. Aktuelle Informationen erhalten Sie stets beim Auswärtigen Amt.

 

Auch die Einreise auf dem Landweg von Kanada ist im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms möglich. Bei Einreise auf dem Landweg entfällt die Pflicht der Vorlage eines Rück- oder Weiterflugtickets sowie der elektronischen Einreiseerlaubnis.

Auch die Erfüllung der obigen Kriterien zur Teilnahme am „Visa Waiver“ Programm begründet keinen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der zuständige US-Grenzbeamte.

Bei der visumfreien Einreise wird die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer vom US-Grenzbeamten individuell festgelegt. Eine spätere Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung – wenn sich beispielsweise Ihre Ausreise durch unvorhergesehene Umstände verzögert – ist nicht möglich! Der Tag, an dem Sie spätestens die USA wieder verlassen müssen, wird bei der Einreise in den Pass eingestempelt („admitted until xx-xx-xx“. Beachten Sie bitte das amerikanische Datumsformat - der Monat wird zuerst genannt, dann der Tag: ‚3-10‘ ist der 10. März, nicht der 3. Oktober!).

Jeder Reisende benötigt ein eigenes Reisedokument. Das Reisedokument muss für die gesamte Aufenthaltsdauer (also bis mindestens einschließlich Tag der Ausreise aus den USA) gültig sein.

Mit einem gültigen Reisepass ist die visumfreie Einreise also für deutsche Staatsangehörige im Rahmen des US „Visa Waiver“ Programms möglich. Ein vorläufiger Reisepass (grün, höchstens ein Jahr gültig)  gilt nicht, hier wäre ein Visum für die Einreise erforderlich. Der Personalausweis oder ein vorläufiger Personalausweis sind hingegen nicht für US-Reisen zugelassen.

Electronic System for Travel Authorization (ESTA)

Seit dem 12. Januar 2009 müssen alle Reisenden, die im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms (VWP) in die USA reisen, vor der beabsichtigten Einreise zwingend via Internet (https://esta.cbp.dhs.gov) eine elektronische Einreiseerlaubnis einholen. Die Beantragung über Dritte (z.B. Reisebüro) ist möglich. Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.

Die ESTA-Beantragung ist seit dem 8. September 2010 gebührenpflichtig. Es werden 14 USD erhoben, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte (MasterCard, VISA, American Express, Discover) im Internet.

Die Webseite mit dem elektronischen Antragsformular ist in deutscher und 20 weiteren Sprachen verfügbar. In aller Regel erhält der Antragsteller innerhalb kurzer Zeit eine Antwort. Es wird empfohlen, die Erlaubnis auszudrucken und bei Reisen mit sich zu führen. Im Falle einer Ablehnung durch ESTA kann die Reise zunächst nicht angetreten werden. Sie müssen sich in einem solchen Fall zur Beantragung eines Visums an die zuständige US-Auslandsvertretung wenden. Erst im Rahmen der Visumbeantragung werden Ihnen ggf. auch die Gründe für die Ablehnung der elektronischen Einreiseerlaubnis mitgeteilt. Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-Genehmigung versucht werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist in solchen Fällen mit einer Zurückweisung des Reisenden an der US-Grenze zu rechnen.

Bitte beachten Sie, dass auch bei Vorliegen einer Einreiseerlaubnis nach diesem neuen elektronischen Verfahren (wie auch bei Vorliegen eines gültigen US-Einreisevisums) die abschließende Entscheidung über die Einreise weiterhin den US-Grenzbeamten vorbehalten bleibt.

Alle weitergehenden Fragen über Ihre Einreise in die USA sollten Sie rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen amerikanischen Auslandsvertretung klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

 

Sicherheit
Alaska ein hauptsächlich sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Die Kriminalitätsrate ist gering. Allerdings sollte man sich vor allem in der „Großstadt“ Anchorage auf den gesunden Menschenverstand verlassen und bestimmte Gegenden meiden.

Gefahren lauern eher in freier Natur: Bären und vor allem die Wetterverhältnisse können zu ernsthaften Problemen führen. Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten.

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der teilweise extremen Temperaturen unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B bei längeren Aufenthalten zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de 

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en  (auf Englisch)

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel in den USA ist der US-Dollar, unterteilt in 100 Cents.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. An Geldautomaten können Sie mit Ihrer Kreditkarte oder EC-Karte Bargeld abheben, was Sie allerdings Gebühren kostet, falls Sie bei einer Fremdbank abheben. Bitte informieren Sie sich darüber bei Ihrer Bank. Generell ist in den USA die Nutzung von Kreditkarten sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland. Die Reisekasse sollte sich trotzdem aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen.

Einkaufen

In Anchorage und Fairbanks kann man problemlos in großen Einkaufszentren alles Notwendige für die Reise einkaufen. Es gibt dort außerdem sehr gute Outdoor-Läden, die zudem etwas günstigere Preise als in Deutschland haben. Außerhalb dieser größeren Städte ist das Angebot begrenzt.

Stromversorgung

Während in Europa meist 220 Volt/50 Hertz Netzspannung üblich sind, haben die USA eine Netzspannung von 110/115 Volt/60 Hertz Wechselstrom. Mitgenommene Elektro-geräte sollten also entsprechend umschaltbar sein. Für amerikanische Flachsteckdosen ist außerdem ein Adapter notwendig. In den USA finden Sie Adapter nur in so genannten Outfittern oder am Flughafen.

Je nach Tourenverlauf und Charakter kann es sein, dass es für einige Tage keine Möglichkeit gibt, Akkus zu laden. Aber meistens gibt es auch auf den Zeltplätzen Strom. Unterwegs besteht stark eingeschränkt die Möglichkeit, im Fahrzeug Akkus zu laden.

Telefonieren und Internet

Die USA verfügen über ein modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. Handyempfang ist allerdings nur in den Städten möglich. Gleiches gilt für das Internet/WLAN. Viele Hotels in Alaska stellen ihren Gästen einen oder mehrere Computer zur Verfügung, an denen man das Internet nutzen kann. Auch kabelloses Internet (WLAN) wird in den meisten Fällen angeboten. Dieses ist entweder im Preis inbegriffen oder muss separat bezahlt werden. Des Weiteren gibt es in den größeren Städten zahlreiche Internetcafés, in denen Sie kostengünstig das Internet nutzen können. Außerhalb der Städte wird allerdings an vielen Plätzen das Signal nur über Satellit übertragen und ist recht langsam.

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Karte

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Ihr Ansprechpartner 

Stefanie Richter

Stefanie Richter

Verkauf & Beratung Nordamerika, Nordeuropa

 
+49 (0)351 31 20 7 - 522

E-Mail:
s.richter@diamir.de

Telefon:
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