• Mietwagengruppe
  • Mit dem Mietwagen unterwegs
  • Königspinguinkolonie auf Feuerland
  • Blick auf die Cuernos im NP Torres del Paine
  • Felsspitzen Torres del Paine
  • Wandmalerei in der Cueva de las Manos
  • Gletscher
  • Tango-Vorführung in Buenos Aires
  • Fitz Roy

Argentinien • Chile

 

Traumstraßen Patagoniens

25 Tage Geführte Mietwagentour

    
Dauer 25 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 5990 EUR   drucken
Tourcode ARGMWP   zum Filter
Teilnehmer min. 8 – max. 12    
 
 
 
 

Erleben Sie die traumhaften Landschaften Patagoniens mit dem Mietwagen. Während der gesamten Reise werden Sie von einem deutschsprachigen Tourenleiter begleitet und können so größtmögliche Flexibilität und Sicherheit miteinander kombinieren. Die Reise führt Sie ausgehend von Bariloche in den tiefen Süden des Kontinents. Entlang der Carretera Austral warten viele Nationalparks auf Sie, darunter der Queulat NP oder der Pumalin-Park. Sie übernachten teils in vollkommener Abgeschiedenheit in gemütlichen Estancias. Am Lago General Carrera überqueren Sie die argentinische Grenze und fahren auf der berühmten Ruta 40 gen Süden. Krönendes Ende der Tour sind die Nationalparks Los Glaciares und Torres del Paine, wo Zeit für ausgedehnte Wanderungen bleibt. Die Reise wird abgerundet vom Besuch der pulsierenden Metropolen Buenos Aires und Santiago sowie dem legendären Lake Crossing über die Anden von Bariloche nach Puerto Montt. Besuchen Sie ein Weingut im chilenischen Zentraltal und erleben Sie den berühmten Sonntagsmarkt von San Telmo.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Traumstraßen Carretera Austral und Ruta 40

  • Einsamkeit und Natur im wilden Patagonien

  • Patagoniens Nationalparks Torres del Paine und Los Glaciares

  • Lake Crossing über die Anden

  • Königspinguine auf Feuerland

  • Pulsierende Metropolen Buenos Aires und Santiago

Tourenverlauf

1. Tag: Abflug

1. Tag: Abflug 1

Abflug in Deutschland.

2. Tag: Ankunft in Buenos Aires (A)

2. Tag: Ankunft in Buenos Aires (A) 1

Ankunft in Buenos Aires am frühen Nachmittag. Transfer zum Hotel im Zentrum. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Am Abend Begrüßungsessen in einem typischen Restaurant. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Stadtbesichtigung Buenos Aires (F/A)

3. Tag: Stadtbesichtigung Buenos Aires (F/A) 1

Vormittags unternehmen Sie eine ca. 4-stündige Stadtrundfahrt durch Buenos Aires, das “Paris Südamerikas”. Am Nachmittag besuchen Sie den Markt in San Telmo. Abends Besuch einer Tangoshow inkl. Abendessen. Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag: Buenos Aires – Bariloche (F)

4. Tag: Buenos Aires – Bariloche (F) 1

Morgens Transfer zum Flughafen, Flug nach Bariloche und anschließend Transfer zum Hotel. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug auf dem bekannten Circuito Chico mit Ausflug zum Campanario, einem schönen Aussichtspunkt über die Region. Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Bariloche – Lake Crossing – Puerto Varas (F)

5. Tag: Bariloche – Lake Crossing – Puerto Varas (F) 1

Spektakuläres Lake Crossing über die Anden nach Chile. Transfer zum Hotel in Puerto Varas, welches direkt am Ufer des Llanquihue-Sees liegt. Tourenbesprechung beim Abendessen. Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Carretera Austral – Hornopiren (F)

6. Tag: Carretera Austral – Hornopiren (F) 1

Am Morgen Übernahme der Mietwagen. Bei gutem Wetter Fahrt zum Vulkan Osorno. Anschließend Fahrt entlang des Reloncavi-Fjords vorbei an den Örtchen Cochamo und Puelche bis nach Hornopiren. Unterwegs lohnt der Besuch des Nationalparks Alerce Andino mit seinen jahrtausendealten Alerce-Bäumen. Übernachtung in einer einfachen Hosteria. (Fahrtstrecke ca. 350 km)

7. Tag: Hornopiren – Chaiten (F)

7. Tag: Hornopiren – Chaiten (F) 1

Am Morgen Fährfahrt durch den landschaftlich reizvollen Leptepu-Fjord, vorbei am Park Pumalin. Die Berghänge links und rechts des Fjordes sind von undurchdringlichem Regenwald bedeckt. Nach der Ankunft in Leptepu kurze Fahrt auf einer Schotterpiste durch die schöne Landschaft des Pumalin-Parks. Anschließend erfolgt eine weitere kurze Fährüberfahrt bis Caleta Gonzalo. Dann fahren Sie bis Chaiten. Übernachtung in einer Lodge. (Fahrtstrecke ca. 105 km)

8. Tag: Chaiten – Carretera Austral – Puyuhuapi (F)

8. Tag: Chaiten – Carretera Austral – Puyuhuapi (F) 1

Heute setzen Sie Ihre Reise auf der berühmten Carretera Austral fort. Die rustikale Schotterpiste dringt tief in die unberührte Wildnis vor und führt am türkisblauen Rio Frio entlang, vorbei an gletscherbedeckten Bergmassiven, verträumten Seen und malerischen Wasserfällen. Am Nachmittag erreichen Sie Ihre Lodge nahe Puyuhuapi. Übernachtung in einer Lodge. (Fahrtstrecke ca. 162 km)

9. Tag: Puyuhuapi – Carretera Austral – Coyhaique (F)

9. Tag: Puyuhuapi – Carretera Austral – Coyhaique (F) 1

Sie fahren weiter in Richtung Süden und folgen der Piste durch teilweise dichten Urwald bis Coyhaique. Unterwegs bietet sich der Besuch des Queulat-Nationalparks mit seinem berühmten Hängegletscher an. Übernachtung im Hotel. (Fahrtstrecke ca. 220 km)

10. Tag: Coyhaique – Carretera Austral – Puerto Guadal (F)

10. Tag: Coyhaique – Carretera Austral – Puerto Guadal (F) 1

Frühe Abfahrt zum größten See Chiles, dem Lago General Carrera. Unterwegs lohnt ein Ausflug zum Nationalreservat Cerro Castillo. Rechts der Route thront der Hudson-Vulkan, der 1991 weite Landstriche in Chile und Argentinien unter Asche legte. Es bietet sich ein Besuch der Marmorhöhlen bei Puerto Tranquilo an, welche direkt am Weg liegen. Übernachtung in einer schönen Lodge direkt am See. (Fahrtstrecke ca. 280 km)

11. Tag: Lago General Carrera & Rio Baker (F)

11. Tag: Lago General Carrera & Rio Baker (F) 1

Tag zur freien Verfügung, um die reizvolle Gegend um den See auf eigene Faust zu erkunden. In der Unterkunft können Sie eine Bootstour oder einen Helikopterflug buchen – es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Übernachtung wie Vortag.

12. Tag: Puerto Guadal – Grenzübertritt nach Argentinien – Cueva de las Manos (F)

12. Tag: Puerto Guadal – Grenzübertritt nach Argentinien – Cueva de las Manos (F) 1

Heute geht es in Richtung Osten auf der herrlichen Uferstraße über Chile Chico nach Argentinien zurück, von dort bis zu dem kleinen Dorf Perito Moreno und etwas südlich auf der legendären Ruta 40 bis zu der Estancia Cueva de las Manos. Übernachtung in einer Estancia. (Fahrtstrecke ca. 250 km)

13. Tag: Cueva de los Manos – Ruta 40 – Perito Moreno Nationalpark (F/A)

13. Tag: Cueva de los Manos – Ruta 40 – Perito Moreno Nationalpark (F/A) 1

Am Morgen besuchen Sie die nahe gelegenen Höhlenmalereien der Cueva de las Manos. Am frühen Nachmittag geht es weiter auf der Ruta 40 in Richtung Süden, erst bis Bajo Caracoles, dann weiter bis zur Gabelung zum NP Perito Moreno. Hier verlassen Sie die Ruta 40 und fahren auf einer schönen Schotterstraße in Richtung Anden. Spätestens hier wird dem Besucher klar, was in Patagonien die Unendlichkeit, das Spiel des Sonnenlichts und der Schatten bedeutet. Immer wieder kreuzen Choiques (der heimische Vogel Strauß), Guanakos, wilde Pferde und Gürteltiere den Weg. Ganz selten nur sind ein Haus oder eine abgelegene Estancia zu sehen. Übernachtung in der Estancia Oriental. (Fahrtstrecke ca. 285 km)

14. Tag: Perito Moreno Nationalpark (F/M/A)

14. Tag: Perito Moreno Nationalpark (F/M/A) 1

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung, um die Umgebung der wunderschönen Estancia zu erkunden. Sie unternehmen eine kleine Wanderung zum Condor Felsen nahe der Estancia. Am Nachmittag besteht ausreichend Zeit um weitere Ausflüge zu unternehmen. Die höchste Erhebung im Gebiet ist der beeindruckende und immer schnee- und eisbedeckte San Lorenzo (3706 m). Übernachtung wie am Vortag.

15. Tag: Perito Moreno – Ruta 40 – El Chalten

15. Tag: Perito Moreno – Ruta 40 – El Chalten 1

Sie kehren zurück zur berühmten Ruta 40 und fahren diese weiter gen Süden. Nach einer längeren Fahrtstrecke erreichen Sie am Abend das Bergsteiger-Eldorado El Chalten im Los Glaciares NP. El Chalten ist Ausgangspunkt aller Wanderungen und Expeditionen am Cerro Fitz Roy und Cerro Torre. Übernachtung in einer Hosteria. Fahrtstrecke ca. 490 km

16. Tag: El Chalten und Umgebung (F)

16. Tag: El Chalten und Umgebung (F) 1

Fahrt zum naheliegenden Lago del Desierto, ein Gletschersee an der Grenze zu Chile. Hier können Sie eine kurze Wanderung zum Huemul-Gletscher unternehmen oder eine Bootsfahrt zum Nordende des Sees, an einer Reihe von Hängegletschern vorbei, die dort direkt aus dem südlichen Eisfeld Patagoniens fließen.

17. Tag: El Chalten – El Calafate (F)

17. Tag: El Chalten – El Calafate (F) 1

Vormittag zur freien Verfügung. Es bieten sich zahlreiche Wandermöglichkeiten vor einer beeindruckenden Bergkulisse an. Am Nachmittag Fahrt nach El Calafate. Übernachtung im Hotel. (Fahrtstrecke ca. 220 km)

18. Tag: Perito-Moreno-Gletscher (F)

18. Tag: Perito-Moreno-Gletscher (F) 1

Heute unternehmen Sie einen Ausflug zum nahe gelegenen Perito-Moreno-Gletscher. Der weltberühmte Gletscher ist eine der größten Attraktionen Südpatagoniens. Die Gletscherfront ist mit ihren 4 km Breite und 60 m Höhe eine der beeindruckendsten in den Südanden. Optional kann auch eine Bootstour auf dem Lago Argentino (ca. 1h) unternommen werden. Übernachtung wie am Vortag.

19. Tag: El Calafate – Grenzübertritt nach Chile – Torres del Paine NP (F)

19. Tag: El Calafate – Grenzübertritt nach Chile – Torres del Paine NP (F) 1

Heute fahren Sie von El Calafate wieder zurück nach Chile. In Cerro Castillo überqueren Sie die Grenze. Von hier aus ist es nur noch ein kurzer Weg bis zum berühmtesten Nationalpark Chiles. Nach Lust und Laune besteht die Möglichkeit, eine kleine Wanderung ausgehend von der Unterkunft zu unternehmen oder aber mit Ihrem Fahrzeug die Highlights des Torres-Parks wie die Wasserfälle „Salto Grande“ zu bestaunen. Übernachtung im Hotel. (Fahrtstrecke ca. 200 km)

20. Tag: Torres del Paine NP (F)

20. Tag: Torres del Paine NP (F) 1

Der Tag steht Ihnen für Entdeckungen im berühmten Nationalpark Torres del Paine zur Verfügung. Auf dieser Tour besuchen Sie verschiedene Aussichtspunkte, welche herrliche Blicke auf die verschiedenen Sehenswürdigkeiten des Parks erlauben. Vorbei an Seen und Wasserfällen entdecken Sie den Torres del Paine, bis Sie am Nachmittag den Nordeingang „Laguna Amarga“ erreichen. Übernachtung wie am Vortag.

21. Tag: Torres del Paine NP – Feuerland (F)

21. Tag: Torres del Paine NP – Feuerland (F) 1

Fahrt über Puerto Natales in Richtung Magellanstraße. Fährüberfahrt nach Feuerland und Weiterfahrt bis in das kleine Dorf Cerro Sombrero. Übernachtung in einer Hosteria. (Fahrtstrecke ca. 300 km)

22. Tag: Königspinguine auf Feuerland (F)

22. Tag: Königspinguine auf Feuerland (F) 1

Heute besuchen Sie die einzige Königspinguinkolonie auf Feuerland. Nach ca. 1 Stunde erreichen Sie diese nahe der Stadt Onaisin. Nach einem Aufenthalt bei der Kolonie fahren Sie in ca. 4 Stunden nach Punta Arenas zurück. Übernachtung im Hotel. (Fahrtstrecke ca. 300 km, teils Asphalt/teils Schotter)

23. Tag: Punta Arenas – Santiago de Chile (F/A)

23. Tag: Punta Arenas – Santiago de Chile (F/A) 1

Am Morgen Mietwagenabgabe am Flughafen und Flug nach Santiago. Am Nachmittag besichtigen Sie ein Weingut. Abschlussabendessen. Transfer zum Hotel.

24. Tag: Stadtrundfahrt Santiago de Chile – Abreise (F)

24. Tag: Stadtrundfahrt Santiago de Chile – Abreise (F) 1

Vormittags Stadtrundfahrt. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug.

25. Tag: Ankunft in Deutschland

Mit vielen Eindrucken und nachhaltigen Erinnerungen erreichen Sie Frankfurt.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
12.01.2018 05.02.2018 Erste Anmeldungen liegen vor
Reiseleiter: Jörg Pfennigstorf
5990 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 1660 EUR
Aufpreis Mietwagen 4x4 (Subaru Forester o.ä.) für 2 Personen 490 EUR
Aufpreis Mietwagen 4x4 (Toyota 4Runner o.ä.) für 3 Personen 280 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit LAN oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • 17 Tage Mietwagen 4x4 (Toyota 4Runner o. ä.) ab Puerto Montt/an Punta Arenas jeweils mit unbegrenzten Freikilometern und CDW-Vollkasko ca. 550 € Selbstbehalt (Mietwagen auf Basis von 4 Personen)
  • Alle Transfers laut Tourenverlauf in privaten Fahrzeugen in Buenos Aires, Bariloche und Santiago sowie während des Lake Crossings
  • Einwegmiete
  • Fahrgenehmigung für Argentinien
  • Fährüberfahrt Hornopiren – Galeta Gonzalo
  • Zweitfahrer
  • Kartenmaterial
  • Reiseliteratur
  • 13 Ü: Hotel im DZ
  • 2 Ü: Gästehaus im DZ
  • 6 Ü: Lodge im DZ
  • Mahlzeiten: 21×F, 1×M, 5×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Benzinkosten; evtl. Mautgebühren; Eintritts- und Nationalparkgebühren (ca. 100 USD); Fährüberfahrt nach Feuerland (vor Ort zu zahlen, ca. 25 USD); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Zusatzversicherungen für Mietwagen; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Hinweise

Für die Teilnahme an der Gruppenreise und die Anmietung des Fahrzeuges sind eine Kreditkarte und ein gültiger internationaler Führerschein notwendig.

Wir bemühen uns, für alle Gruppenteilnehmer die gleichen Fahrzeuge zu bekommen. Es kann aber passieren, dass vor Ort andere Modelle mit gleichwertigen Eigenschaften zum Einsatz kommen (Jeep oder Pick-Up mit Allradantrieb). Der Mietwagen stellt eine von DIAMIR vermittelte Reiseleistung dar, bei der ausschließlich die AGB der jeweiligen Mietgesellschaft Gültigkeit besitzen. Vor Ort muss ein Mietvertrag mit der entsprechenden Firma unterschrieben werden. Gerne senden wir Ihnen die AGBs auf Anfrage zu. Der Guide besitzt kein eigenes Fahrzeug sondern fährt abwechselnd bei den Fahrzeugen der Gruppenteilnehmer mit.

Bitte beachten Sie, dass die Eintritte und Nationalparkgebühren nicht inklusive sind.

Service

Chile

Allgemeines

„Bienvenido“ – herzlich willkommen! Chile ist ein Staat im Südwesten Südamerikas. Aufgrund der langen Nord-Süd-Ausdehnung über mehr als 39 Breitengrade, aber auch der beträchtlichen Höhenunterschiede in West-Ost-Richtung weist Chile eine große Vielfalt an Klima- und Vegetationszonen auf. Am dichtesten besiedelt ist der Großraum um die Hauptstadt Santiago de Chile, wo etwa ein Drittel der chilenischen Einwohner lebt. Nach Norden und Süden verringert sich die Bevölkerungsdichte immer stärker. Die Herkunft des Landesnamens ist nicht eindeutig nachgewiesen. Die verbreitetste Erklärung ist, dass sich das Wort aus der Sprache der Aymara herleitet. Dort bedeutet das Wort chilli „Land, wo die Welt zu Ende ist“.

Fakten

Hauptstadt:                            Santiago de Chile
Einwohner:                             17,4 Millionen
 
Bevölkerungsdichte:              23 Einwohner pro km2
Sprachen:                              Spanisch
Währung:                               Chilenischer Peso (CLP)
Unabhängigkeit:                     18.09.1810 (1818 von Spanien anerkannt)

Geografie

Chile grenzt im Westen und Süden an den Pazifischen Ozean, im Norden an Peru, im Nordosten an Bolivien und im Osten an Argentinien sowie an den Atlantischen Ozean. Daneben zählen zum Staatsgebiet die im Pazifik gelegene Osterinsel (Rapa Nui), die Insel Salas y Gomez, die Juan-Fernandez-Inseln (einschließlich der Robinson-Crusoe-Insel), die Desventuradas-Inseln sowie im Süden die Ildefonso-Inseln und die Diego-Ramirez-Inseln. Ferner beansprucht Chile einen Teil der Antarktis. Aufgrund der besonderen Struktur des Landes gibt es in Chile keine längeren Flüsse. Der längste Fluss ist der Rio Loa mit 443 Kilometern. Im Norden des Landes verhindert zusätzlich die extreme Trockenheit der Atacama-Wüste das Aufkommen größerer Wasserläufe. Hier befinden sich viele Salzseen, deren größter und bekanntester der Salar de Atacama (3000 Quadratkilometer) ist. Die chilenischen Anden bilden einen der höchsten Gebirgszüge der Welt und weisen eine Vielzahl von Gipfeln über 6000 m auf. Unter ihnen befindet sich der höchste Berg Chiles, der Ojos del Salado (6893 m), welcher gleichzeitig der höchste Vulkan der Welt ist. Etwa 160 Kilometer vor der chilenisch-peruanischen Küste im Pazifik liegt der Atacama-Graben (Chilegraben) mit maximal 8065 Metern Tiefe, der die Grenze zweier großer Erdplatten ist. Vor fast der gesamten chilenischen Küste liegt die Nazca-Platte. Diese tektonische Platte ist die Ursache vieler schwerer Erdbeben und Tsunamis in Chile. Sie faltet die Anden auf. Das letzte schwere Erdbeben (8,4 auf der Richterskala) ereignete sich nördlich von Santiago de Chile im Jahr 2015.

Politik und Gesellschaft

Chile ist eine Republik und Präsidialdemokratie mit Zweikammerparlament. Der chilenische Staatspräsident hat eine vierjährige Amtszeit, nach der er nicht sofort wieder kandidieren darf. Chile hatte – wie auch Argentinien – in den letzten Jahren einen schweren Übergang von einer Militärdiktatur zu der jetzigen Demokratie. In Chile leben ca. 17 Mio. Menschen (Stand Juli 2014), wovon ca. ein Drittel den Großraum Santiago bevölkert. Ein Großteil der chilenischen Bevölkerung sind Mestizen mit europäischen Vorfahren. Knapp 5% der Chilenen gehören der indigenen Bevölkerung an, davon sind mehr als 90% Mapuche.

Klima

Aufgrund der immensen Nord-Süd-Ausdehnung sowie der unterschiedlichen Höhenlagen weißt Chile eine Fülle von Klimata auf. Dabei nehmen die Temperaturen von Norden nach Süden ab. Chile lässt sich im Groben in drei Klimazonen einteilen. Der Norden wird durch ein tropisch-subtropisches Wüstenklima geprägt, Mittelchile hat ein warm gemäßigtes Winterregenklima und der Süden ist dagegen kühl und niederschlagsreich.

Zeitverschiebung

Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Chile -6 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Chile erst 6 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Chile daher um 6 Stunden zurückstellen. Während der Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -4 Stunden.

Sicherheit

Chile ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie fast überall auf der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der doch hier und da verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles, wie wir es in Deutschland nicht kennen, ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zugunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren. Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Chile benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach chilenischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Ein striktes Einfuhrverbot besteht für frische Nahrungsmittel (Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren) sowie Pflanzen, Waffen, Drogen und pornographisches Material. Schokolade, Müsliriegel oder ähnliches stellen dagegen kein Problem dar. Verstöße (auch der versehentlich nicht deklarierte Apfel im Handgepäck) werden mit Bußgeldern und in schwerwiegenden Fällen auch mit Inhaftierung geahndet.

Sollten Sie irgendwelche Esswaren mit sich führen empfehlen wir Ihnen, auf der Zollerklärung „Si“ (Ja) anzukreuzen und den Beamten alles zu zeigen, was Sie dabei haben. Dagegen dürfen zollfrei bis zu 3 Liter Alkohol, 500 g Tabak oder 500 Stück Zigaretten und 100 Zigarren eingeführt werden.

Wichtige Hinweise zur Einreise nach Chile

Bei der Einreise nach Chile muss eine Zollerklärung ausgefüllt werden, die versichert, dass man keine (frischen) Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fleisch, Honig, Nüsse, Wurst- und Milchprodukte etc.) einführt. Wichtig: Auch Studentenfutter u.ä. zählt darunter. Schokolade oder Riegel sind in der Regel kein Problem, müssen aber deklariert werden.

DESHALB: Sollten Sie Esswaren jedweder Art dabeihaben, empfehlen wir Ihnen, auf der entsprechenden Zoll-Erklärung in jeden Fall „Si“ (Ja) anzukreuzen und den Beamten einfach alles zu zeigen, was Sie dabei haben.

Missachtung wird mit empfindlichen Strafen geahndet (z.B. 200 USD für einen „geschmuggelten“ Apfel oder Studentenfutter). Dafür kann man 3 l alkoholische Getränke, 500 g Tabak, 500 Zigaretten und 100 Zigarren zollfrei einführen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Das chilenische Gesundheitssystem entspricht im Großen und Ganzen dem europäischen Standard. Zwar gibt es in ländlichen Gegenden oftmals kaum bzw. schlechte medizinische Versorgung, dafür gibt es in den Großstädten eine große Ärztedichte, darunter auch deutsch­sprachige Allgemeinmediziner.

Bitte stellen Sie vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden und des damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft sowie eines sehr großen Temperatur­gefälles zwischen Tag und Nacht (ca. 20°C) unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz-Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren werden derzeit Impfungen gegen Gelbfieber bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet auf die Osterinseln gefordert.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

Malaria

Chile ist malariafrei.

Dengue-Fieber

Dengue-Fieber wird derzeit nur auf der Osterinsel durch tagaktive Mücken übertragen. Da es keine Impfung gegen Dengue-Fieber gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung von Mückenstichen.

Hantavirus

Diese seltene Erkrankung kann in ländlichen Gebieten nach Aufnahme von mit Hantaviren kontaminierten Sekreten infizierter Nagetiere über die Atemwege bzw. den Magen-Darm-Kanal zu grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen führen. Eine Impfung bzw. medikamentöse Prophylaxe existiert nicht. Es empfiehlt sich, besonders in abgelegenen Gegenden, Essplätze und Hotelzimmer vor der Benutzung zu reinigen bzw. zu lüften und das Essen sicher zu verwahren. Weitere Informationen erhalten Sie neben dem Hausarzt auch beim Tropeninstitut.

Während der Reise

Während der Reise

Während der Reise sind folgende Aspekte zu beachten:

Magen-Darm-Infektion:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Schließlich sind dies ja die Köstlichkeiten des Landes.

Das Leitungswasser hat zwar Trinkwasserqualität, ist aber stark gechlort. Am besten Leitungswasser und Eiswürfel vermeiden.

Sonnenbrand:

Die Sonneneinstrahlung ist am Äquator wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit

Durch die unterschiedlichen Landesregionen Chiles und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können, vor allem im Altiplano, im Norden Chiles. Dabei spielt Alter oder Fitness der betroffenen Person eine eher unwesentliche Rolle. Lediglich Kinder und Sportler weisen jedoch die Tendenz auf, anfälliger für die Höhenkrankheit zu sein, da sie ggf. ihr Tempo zu schnell wählen, bzw. sich ruckartig bewegen. Die Ursache der Höhenkrankheit ist der abnehmende Luftdruck bei zunehmender Höhe. Somit gelangt weniger Sauerstoff in die Organe und vor allem die Lunge des Menschen und es kommt zur Sauerstoff­unterversorgung (Hypoxie). Um der Höhenkrankheit vorzubeugen, empfehlen wir eine entsprechende Akklimatisierung an die Höhe. Das heißt, dass die Reiseroute so gewählt werden sollte, dass Sie langsam und kontinuierlich sich der Höhe nähern. Dabei ist es wichtig, es in den ersten Tagen ruhig angehen zu lassen, körperliche Anstrengungen zu vermeiden, auf Alkohol und Rauchen zu verzichten, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und leichte Speisen zu wählen. Selbst den Einheimischen kann die Höhe Probleme bereiten. Als Wundermittel hat sich seit jeher das Kokablattkauen bzw. der Kokatee erwiesen. Dieser wird in allen Hotels und Restaurants gereicht. Bitte beachten Sie auch, dass der Konsum von Kokablättern absolut ungefährlich und in Chile völlig legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.

Es spricht nichts dagegen, bei leichten Kopfschmerzen Aspirin einzunehmen sowie ein leichtes Mittel bei Übelkeit. Andere Präparate, die angeblich gegen die Höhenkrankheit helfen sollen, sehen wir als nicht erforderlich an und raten daher davon ab.

Ihr Tourenleiter wird diese Probleme zu Beginn Ihrer Reise noch einmal mit Ihnen besprechen und Ihnen während der gesamten Tour behilflich sein.

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen sollte man mit Kosten von ca. 10 bis 40 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante, Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der Sie sich kostenlos registrieren können.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die chilenische Landeswährung ist der Chilenische Peso (CLP).

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro also auch US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen. Bitte beachten Sie, dass zerrissene oder schmutzige Geldscheine in der Regel nicht akzeptiert werden.

Trinkgeld

Das Zahlen von Trinkgeldern ist in Lateinamerika sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland und wird von den meisten Dienstleistern, wie z.B. Kellnern, Busfahrern oder lokalen Guides oft erwartet. In Restaurants sollte man immer 10-15 % des Rechnungs­betrages Trinkgeld zahlen, da die Kellner ihr Gehalt hauptsächlich durch Trinkgeld generieren und ansonsten oft kaum oder gar nicht bezahlt werden. Guides und Busfahrer erhalten zwar ein marktübliches Gehalt, sind aber selbstverständlich auch über eine kleine „Sonderzuwendung“ durch die Reisenden nicht traurig. Die Höhe des Trinkgeldes sollte selbstverständlich von der Qualität der erbrachten Leistung abhängen. Eine besonders freundliche und hilfsbereite Arbeitsauffassung sollte in jedem Fall auch stärker honoriert werden, als ein eher mittelmäßiges Auftreten. Andererseits sollte man die Zahlungen auch nicht auf ein astronomisches Niveau treiben und so womöglich die örtlichen Preise und Gepflogenheiten nachhaltig verändern. Ihr Tourenleiter ist Ihnen unterwegs gerne mit Tipps zur richtigen Höhe von Trinkgeldern behilflich.

Um immer mal wieder aufkommenden Missverständnissen vorzubeugen, möchten wir Sie an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass alle einheimischen Fahrer, Guides, Träger usw. welche für uns während der Reise tätig sind, nach örtlichen Maßstäben und Gepflogenheiten fair bezahlt werden. Trinkgeldzahlungen sind lediglich als kleines Extra zu verstehen und auf keinen Fall als fester Bestandteil des Lohnes, auch wenn so mancher Fahrer/Träger Ihnen das vielleicht weiszumachen versucht.

Stromversorgung

Die Spannung in Chile beträgt 220 Volt und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. Deutsche Gerätestecker wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind, passen meistens auch ohne Adapter.

Telefonieren

Chile verfügt über ein relativ modernes Telefonnetz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine dieser Telefonzellen. Zu deren Nutzung benötigt man eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden.

Das  Mobilfunknetz Chiles arbeitet mehr und mehr mit dem GSM-Netz, so dass Sie mittlerweile nicht nur in den Ballungszentren Ihr heimisches Handy problemlos nutzen können. Für die Nutzung Ihres Handys müssen Sie ein Triband-Handy besitzen und Ihr Mobilfunkanbieter muss in Chile Roaming anbieten. Die Kosten sind allerdings recht hoch, da nicht nur aus-, sondern auch eingehende Anrufe und SMS zu hohen Roaming-Tarifen bezahlt werden müssen. Im Torres del Paine Nationalpark und auf der Isla Navarino ist kein Netz vorhanden!

Literatur über Chile

Literatur über Chile

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Chile. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften und Bildbänden. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung unserer Reisespezialisten.

Romane

Das Geisterhaus – Isabel Allende (ISBN 978-3-518-46385-7)
Mein erfundenes Land – Isabel Allende (ISBN 978-3-518-45943-0 )

Memoiren

Ich bekenne, ich habe gelebt – Pablo Neruda (ISBN 9783630620411)
Die Allendes: Mit brennender Geduld für eine bessere Welt – Günther Wessel (ISBN 978-3593367750)

Reiseberichte

Chile & Antarktis & Osterinsel – Dirk Heckmann (ISBN 978-3930487585)
In Patagonien: Reise in ein fernes Land
– Bruce Chatwin (ISBN 978-3499128363)
Feuerland und Patagonien – Klaus Bednarz (ISBN 3871345369)

Reise- und Sprachführer

Chile und die Osterinsel – Malte Sieber (Reise Know-How Verlag)
Kauderwelsch, Spanisch für Chile Wort für Wort – Enno Witfeld (Reise Know-How Verlag)

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise nach Chile beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Chile.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Chile und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Chile.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt die Website Chile.eu einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf dieses wundervolle Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR-Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.

Argentinien

Allgemeines

Allgemeines

„Bienvenido“ – herzlich willkommen! Argentinien ist eine Republik im Süden Südamerikas. Es ist der achtgrößte Staat der Erde und der zweitgrößte des Kontinents. Wegen seiner großen Nord-Süd-Ausdehnung hat das Land Anteil an zahlreichen Klima- und Vegetationszonen. Der Name kommt vom lateinischen Wort für Silber – argentum – und liefert einen Hinweis darauf, welche Schätze die Eroberer auf seinem Territorium zu finden glaubten. Bis zu seiner Unabhängigkeit 1816 war es Teil des spanischen Kolonialreiches.

Fakten

Hauptstadt:                            Buenos Aires
Einwohner:                             43 Millionen
 
Bevölkerungsdichte:              15 Einwohner pro km2
Sprachen:                              Spanisch
Währung:                               Argentinischer Peso (ARS)
Unabhängigkeit:                     09.07.1816

Geografie

Argentinien grenzt an den Atlantik, an Chile, Bolivien, Paraguay, Brasilien und Uruguay. Das gesamte westliche Grenzgebiet wird von den Anden eingenommen, der längsten kontinentalen Gebirgskette der Erde. Der zentrale Norden Argentiniens wird vom Gran Chaco, einer heißen Trocken­savanne, eingenommen. Östlich davon schließt sich entlang des Rio Parana das Hügelland der Provinz Misiones an. Dort befinden sich am Dreiländereck Argentinien – Paraguay – Brasilien die Iguazu-Wasserfälle, die zu den größten der Erde zählen. Südlich davon, zwischen den großen Strömen Rio Parana und Rio Uruguay, liegt das feuchte und sumpfige Mesopotamia. Am Rio de la Plata, dem gemeinsamen Mündungstrichter dieser beiden Ströme, befindet sich die Stadt Buenos Aires, das wirtschaftliche Herz Argentiniens. Hier konzentriert sich auch etwa ein Drittel der Einwohner des Landes. Westlich und südlich von Buenos Aires erstrecken sich die Pampas, eine grasbewachsene Ebene, wo der größte Teil der Agrarprodukte des Landes erzeugt wird. Zwischen den Pampas und den Anden liegen im zentralen Argentinien die Gebirgszüge der Sierras Pampeanas. Diese Mittelgebirge erreichen Höhen von 2800 m in den Sierras de Cordoba und bis zu 6250 m in der Sierra de Famatina in La Rioja. Das im Süden Argentiniens gelegene Patagonien ist von starken Westwinden geprägt und hat ein sehr raues Klima. Dieses Gebiet, das etwa ein Viertel der Fläche des Landes ausmacht, ist sehr dünn besiedelt. In den argentinischen Anden gibt es eine Vielzahl sehr hoher Berge über 6000 m Höhe. Hierunter befindet sich auch der höchste Berg des amerikanischen Kontinents, der Aconcagua mit 6962 m und der höchste Vulkan der Erde, der Ojos del Salado mit 6880 m. In den Südanden sind die Höhen der Berge geringer, aber dennoch sind viele wegen des feuchtkalten Klimas mit Schnee bedeckt.

Politik und Gesellschaft

Nach der Verfassung von 1994 ist Argentinien eine föderalistische, republikanische Präsidialdemokratie. Der Präsident der Nation („Presidente de la Nación Argentina“) ist Staatsoberhaupt und Regierungschef in Person und hat eine starke Stellung, unter anderem die Möglichkeit per Dekret zu regieren. Er wird gemeinsam mit dem Vizepräsidenten, der ihn bei Abwesenheit vertritt, alle vier Jahre in zwei Wahlgängen direkt gewählt. Die Legislative (Kongress, bestehend aus Abgeordnetenkammer und Senat) wird meist in allen Provinzen zu anderen Zeitpunkten gewählt. Alleinige Amtssprache ist Spanisch. Daneben existiert eine Reihe von Minderheitensprachen, die von der indianischen Bevölkerung gesprochen werden. Die argentinische Aussprache des Spanischen unterscheidet sich von der in anderen spanischsprachigen Ländern deutlich.

Zeitverschiebung

Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Argentinien -5 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Argentinien erst 7 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Argentinien daher um 5 Stunden zurückstellen. Während der Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -4 Stunden.

Klima

Argentinien hat von tropischen Gebieten im äußersten Nordosten über subtropische im restlichen Norden und eine ausgedehnte gemäßigte Klimazone bis hin zu kalten Klimaregionen im Süden und in den Anden nahezu alle Klimazonen in einem Land vereint.

Der Nordwesten Argentiniens ist im Bereich der Anden trocken mit einer kurzen Regenzeit im Sommer. Hier befindet sich die Hochwüste Puna, deren Westen zu den regenärmsten Gebieten der Welt zählt sowie den steppenhaften, unfruchtbaren Monte am Fuß der Anden.

Die Osthänge der Voranden beherbergen subtropische Nebelwälder, die im Sommer wegen des Abregnens der feuchten Ostwinde sehr niederschlagsreich, im Winter aber relativ trocken sind. Nach Osten hin schließt sich der Gran Chaco im zentralen Norden an, seine Niederschläge konzentrieren sich auf den Sommer, das gleiche gilt für die Region der Sierras Pampeanas in Zentralargentinien. In beiden Regionen nehmen die Niederschläge nach Westen hin ab.

Der Nordosten sowie die Pampa-Region sind das ganze Jahr über feucht, wobei die höchsten Niederschlagsmengen im subtropischen Regenwald der Provinz Misiones auftreten.

Der Süden (Patagonien) liegt in der Westwindzone, weshalb hier der westliche Teil mehr Niederschläge als der Osten erhält. Die Anden sind ständig feucht und von der Temperatur kühl gemäßigt. Sie wirken als Barriere für die feuchten Pazifikwinde, so dass das östlich anschließende patagonische Schichtstufenland sehr trocken und halbwüstenhaft ist. In dieser Region bestimmt der regelmäßig alle ein bis zwei Wochen vom Südwesten her blasende Pampero-Wind das Klima.

Ein Sonderfall ist das Klima im südlichen Teil Feuerlands mit kühlem ozeanischem Klima, wo wegen der dort fehlenden Klimascheide der Anden sowohl pazifische als auch atlantische Einflüsse das Wetter bestimmen. Dort sind die Niederschlagsmengen relativ hoch und die Temperaturen weisen eine relativ geringe Abweichung zwischen Sommer und Winter auf.

Sicherheit

Argentinien ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie fast überall auf der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der doch hier und da weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zugunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren. Ihr Tourenleiter wird Sie dazu am ersten Tag der Reise ausführlich beraten.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Argentinien benötigen deutsche Staatsangehörige einen bei Einreise gültigen Reisepass. Eine Gültigkeitsdauer über die Dauer des geplanten Aufenthalts hinaus wird empfohlen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach argentinischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Argentinien ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden und des damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft sowie eines sehr großen Temperatur­gefälles zwischen Tag und Nacht (ca. 20°C) unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz-Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Des Weiteren werden derzeit Impfungen gegen Gelbfieber (bei Einreise aus einem Risikoland, z.B. Bolivien, für Touren im Regenwald & für die Iguazu-Wasserfälle) empfohlen. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Malaria

Sollte der äußerte Norden Argentinien, also die Regionen des Chaco oder auch Iguazu auf Ihrer Reiseroute stehen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung, nutzen Sie Mückenspray! Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen.

Während der Reise

Während der Reise

Während der Reise sind folgende Aspekte zu beachten:

Magen-Darm-Infektion:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Schließlich sind dies ja die Köstlichkeiten des Landes.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Sonnenbrand:

Die Sonneneinstrahlung ist am Äquator wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit:

Durch die unterschiedlichen Landesregionen Argentiniens und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können. Dabei spielt Alter oder Fitness der betroffenen Person eine eher unwesentliche Rolle. Lediglich Kinder und Sportler weisen jedoch die Tendenz auf, anfälliger für die Höhenkrankheit zu sein, da sie ggf. ihr Tempo zu schnell wählen, bzw. sich ruckartig bewegen. Die Ursache der Höhenkrankheit ist der abnehmende Luftdruck bei zunehmender Höhe. Somit gelangt weniger Sauerstoff in die Organe und vor allem die Lunge des Menschen und es kommt zur Sauerstoff­unterversorgung (Hypoxie). Um der Höhenkrankheit vorzubeugen, empfehlen wir eine entsprechende Akklimatisierung an die Höhe. Das heißt, dass die Reiseroute so gewählt werden sollte, dass Sie langsam und kontinuierlich sich der Höhe nähern. Dabei ist es wichtig, es in den ersten Tagen ruhig angehen zu lassen, körperliche Anstrengungen zu vermeiden, auf Alkohol und Rauchen zu verzichten, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und leichte Speisen zu wählen. Selbst den Einheimischen kann die Höhe Probleme bereiten.

In Argentinien ist die Anwendung von Kokablättern gegen leichte Höhenprobleme sehr weit verbreitet. Das Trinken von Kokatee hilft bei Kopfschmerzen und Unwohlsein. Bitte beachten Sie, dass der Konsum von Kokablättern absolut ungefährlich und im nördlichen Hochland von Argentinien legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.

Es spricht nichts dagegen, bei leichten Kopfschmerzen Aspirin einzunehmen sowie ein leichtes Mittel bei Übelkeit. Andere Präparate, die angeblich gegen die Höhenkrankheit helfen sollen, sehen wir als nicht erforderlich an und raten daher davon ab.

Ihr Tourenleiter wird diese Probleme zu Beginn Ihrer Reise noch einmal mit Ihnen besprechen und Ihnen während der gesamten Tour behilflich sein.

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 10 bis 15 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante, Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der Sie sich kostenlos registrieren können.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel ist seit 1992 der Argentinische Peso (ARS). 1 Peso entspricht 100 Centavos. Der aktuelle Umrechnungskurs beträgt ca. 1 € = 10,6 ARS (Stand: 10/2015).

Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro bzw. US-Dollar zu empfehlen, wobei Euro inzwischen genauso weitläufig akzeptiert werden wie US-Dollar. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Dies ist in der Regel günstiger als der Geldtausch in der Wechselstube. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen. Bitte beachten Sie, dass zerrissene oder schmutzige Geldscheine in der Regel nicht akzeptiert werden.   

Trinkgeld

Das Zahlen von Trinkgeldern ist in Lateinamerika sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland und wird von den meisten Dienstleistern, wie z.B. Kellnern, Busfahrern oder lokalen Guides oft erwartet. In Restaurants sollte man immer 5-10 % des Rechnungs­betrages Trinkgeld zahlen, da die Kellner ihr Gehalt hauptsächlich durch Trinkgeld generieren und ansonsten oft kaum oder gar nicht bezahlt werden. Guides und Busfahrer erhalten zwar ein marktübliches Gehalt, sind aber selbstverständlich auch über eine kleine „Sonderzuwendung“ durch die Reisenden nicht traurig. Die Höhe des Trinkgeldes sollte selbstverständlich von der Qualität der erbrachten Leistung abhängen. Eine besonders freundliche und hilfsbereite Arbeitsauffassung sollte in jedem Fall auch stärker honoriert werden, als ein eher mittelmäßiges Auftreten. Andererseits sollte man die Zahlungen auch nicht auf ein astronomisches Niveau treiben und so womöglich die örtlichen Preise und Gepflogenheiten nachhaltig verändern. Ihr Tourenleiter ist Ihnen unterwegs gerne mit Tipps zur richtigen Höhe von Trinkgeldern behilflich.

Stromversorgung   

Die Spannung in Argentinien beträgt 220 Volt und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. Bei neu gebauten Einrichtungen und Hotels gibt es Schukostecker. Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind, passen meistens auch ohne Adapter.

Telefonieren

Argentinien verfügt über ein relativ modernes Telefonnetz. Man kann von allen öffentlichen Telefonläden problemlos auch nach Hause telefonieren. In allen Städten gibt es oft mehrere Telecentros („Telefonläden“). Auch gibt es zahlreiche Telefonapparate (keine „Zellen“), welche ebenso genutzt werden können. Für Inlandsgespräche sind diese ausreichend, für Gespräche ins Ausland bietet es sich aber an, in den Telefonladen zu gehen.

Für die Nutzung Ihres Handys müssen Sie ein Triband-Handy besitzen und Ihr Mobilfunkanbieter in Argentinien Roaming anbieten. Die Kosten sind allerdings recht hoch, da nicht nur aus-, sondern auch eingehende Anrufe und SMS zu hohen Roaming Tarifen bezahlt werden müssen. Außerhalb der Städte besteht teilweise eingeschränkter bis gar kein Handyempfang.

Literatur über Argentinien

Literatur über Argentinien

Literatur

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über Argentinien. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung unserer Reisespezialisten.

Reiseberichte

Straßentango mit dem Fußballgott. Argentinische Rituale – Fabian von Poser (ISBN 978-3854529491)
Gebrauchsanweisung für Argentinien – Christian Thiele (ISBN 978-3492275828)

In Patagonien: Reise in ein fernes Land – Bruce Chatwin (ISBN 978-3499128363)
Feuerland und Patagonien – Klaus Bednarz (ISBN 3871345369)

Reiseführer

KulturSchock Argentinien – von Carl D. Goerdeler – Reise Know-How Verlag (ISBN 978-3831712687)
Lonely Planet Reiseführer Argentinien – von Danny Palmerlee – MAIRDUMONT (ISBN 978-3829715508)

Sprachführer

Kauderwelsch, Spanisch für Argentinien Wort für Wort – Reise Know-How Verlag (ISBN 978-3894162757)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Argentinien.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Argentinien und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Argentinien.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt die Website Argentinien.eu einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf dieses wundervolle Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR-Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.

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