• Aufstieg zum Aragats-Südgipfel
  • Ziegenabtrieb in Jermuk
  • Trekkingtour Armenien
  • Akna-See am Aragats
  • Steinkromlech - Zhorakar
  • Kloster Khor Virap und Ararat
  • Wildnistrekking in der Region Tavusch
  • Höchster Pass Armeniens
  • Verkostung von Cognac
  • Blick auf Aragats (4090m)

Armenien

 

Almen, Klöster und Berge

17 Tage Natur- und Trekkingrundreise

    
Dauer 17 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2650 EUR   drucken
Tourcode ARMTRE   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 14    
 
 
 
 

Im wenig bekannten Hochgebirgsland Armenien erwartet Sie eine große Vielfalt an Eindrücken. Vor über 1.700 Jahren entstand hier der erste christliche Staat der Welt, noch heute zeugen eine Vielzahl von mittelalterlichen Kirchen, Klöstern, Burgen und kostbaren Handschriften vom reichen Kulturerbe.
Almwiesen, Bergseen, Hirtensiedlungen, Felszeichnungen, die alte Seidenstraße und Klosteranlagen säumen unsere Wege, darunter gleich mehrere UNESCO-Weltkulturdenkmäler. Eine Kombination aus viel Wandern, Natur und den großen Kulturstätten Armeniens.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Beste Aktivreise in Armenien. Top!

  • Alle wichtigen Highlights des Landes

  • Wenig fahren, viel Programm

  • 5 Tage Trekking zum Mt. Ashdahak (3597 m)

  • 3 Tage Trekking zum Mt. Khustup (3201 m)

  • Großes Finale am Aragats-Westgipfel (4030 m)

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug nach Jerewan.

2. Tag: Jerewan (F/A)

Landung in Jerewan am frühen Morgen. Transfer in Ihr Hotel. Am Vormittag Zeit zum Ausruhen. Nach einem späten Frühstück Rundgang durch das Zentrum der etwa 1000m hoch gelegenen Hauptstadt: Altstadt, Cascade (Aussichtspunkt über die Stadt mit erstem Blick auf den Ararat), Opernhaus, Parks. Kaffeepause in einem der vielen lebendigen Open-Air-Kaffeehäusern.
Jerewan gilt als eine der schönsten Hauptstädte der ehemaligen Sowjetunion und besitzt viele sehenswerte Museen und Prachtbauten. Natürlich findet man hier auch viele für die Sowjetunion so typische Beton-Hochhäuser und Wohnblocks – vor allem in den Außenbezirken. Die Stimmung ist auf alle Fälle höchst lebendig und sehr südländisch. Die Innenstadt ist am Abend voll mit herausgeputzten Spaziergängern, die vielen Straßen- und Parkcafes alle voller Leute.
Besuch des Matenadaran-Museums, das über 14.000 alte Manuskripte - die größte Sammlung der Welt - enthält.
Besuch des Historischen Museums. Eine faszinierende Reise durch die reiche Geschichte des Landes von den ersten Niederlassungen der Steinzeit über das Mittelalter bis ins 19. Jh. Die jüngere Geschichte von Armenien unter Herrschaft der Sowjetunion ab 1922 ist ebenso faszinierend – und vor allem im ganzen Land unübersehbar. Armenien war bis zu seiner Unabhängigkeit 1991 ein hoch industrialisiertes Land – das kann man noch heute auf der ganzen Reise an den vielen Industrieruinen sehen.

Am Abend erwartet uns ein Willkommens-Abendessen in einem Restaurant mit traditionellem armenischem Essen. Die armenische Küche ist sicher ein weiteres Highlight der ganzen Reise! Übernachtung im Hotel in Jerewan.

Wir haben bewusst in Jerewan an manchen Abenden keine Abendessen im Hotel inkludiert, um Ihnen hier eine größere Freiheit zum Besuch von Veranstaltungen, etc. zu geben. Es gibt eine große Auswahl an Restaurants in der Nähe des Hotels – Preise ca. EUR 15.- für ein Abendessen – Ihr Reiseleiter wird Sie hierzu mit ausführlichen Informationen und Tipps versorgen.

Unser Tipp: Jerewan ist sehr lebendig und besitzt eine reiche Jazz-Szene (…wird auch das „New Orleans“ des Ostens genannt!), viele Rock und Popgruppen, ein Opernhaus mit fast täglichen Vorstellungen und zahlreiche Konzertsäle. Nutzen Sie einen der Abende zu einem Besuch eines Konzerts oder einer Oper. Unser Reiseleiter wird Sie vor Ort informieren und Ihnen auf Wunsch Karten besorgen.

3. Tag: Geghama-Berge: See Akna (F/M/A)

Ca. 1 Std. Fahrt zum Dorf Sevanaberd (ca. 2100 m). Hier beginnt unsere 5- tägige Trekkingtour in die Geghama Berge. Der Pfad führt vom Dorf weg durch Wiesen, Almen und entlang von kleinen Bächen und bietet grandiose Aussichten auf die umliegenden Berge. Die Berglandschaft ist hier weit und nicht schroff und steil. Abendessen am See (ca. 3000 m). Übernachtung im Zelt.
(Fahrzeit ca. 1h, 50 km, Gehzeit ca. 6h).

4. Tag: Geghama-Berge: See Akna – Ajdahak (3597m) (F/M/A)

Nach einem herzhaften Frühstück im Camp am Bergsee besteigen Sie heute den 3597 m hohen Ajdahak-Gipfel. Von hier reichen die Blicke über ganz Zentralarmenien bis zum großen Sevansee im Norden und zum mächtigen Ararat im Süden. Der Weg führt auch heute durch Wiesen, vorbei an Seen, über weitgezogene Bergrücken und Plateaus. Abstieg zu einem Schäfercamp, in dessen Nähe auch Sie Ihre Zelte aufschlagen (ca. 2900m). Übernachtung im Zelt.
(Gehzeit ca. 6-7h; ca. 600 m↑, ca. 700 m↓).

5. Tag: Geghama-Berge: Schäfercamp – Vanksee (F/M/A)

Heute am Vormittag führt Sie die Wanderung zu eindrucksvollen Felsbildern. Ein einmaliger Eindruck. Mitten im Gebirge auf ca. 3000m treffen Sie hier auf die Spuren einer uralten Zivilisation. Nach ausgiebiger Erforschung und einem herzhaften Picknick führt der Weg dann vom Hochgebirge wieder abwärts über weite Almwiesen bis zum Zeltlager am Vanksee (2800m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca.4h; ca. 100 m↑, ca. 300 m↓).

6. Tag: Geghama-Berge: Vanksee (F/M/A)

Der Weg führt am Plateaurand entlang eines Abbruches begleitet von traumhaften Weitblicken. Tief unten im Canyon liegt malerisch das weltberühmte Geghard Kloster. Auf unserer Wanderung erreichen wir die, wunderschön am Rand eines Hochplateaus gelegenen, mittelalterlichen Klosterruinen von Havuts Tar aus dem 11. - 13 Jh. Wir erreichen unser Zeltlager im Nationalpark auf ca. 2000m. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h; ca. 800 m↓).

7. Tag: Geghama-Berge: Havuts Tsar Kloster – Garni, Kloster Geghard (F/M/A)

Auf unserer Wanderung erreichen Sie die, wunderschön am Rand eines Hochplateaus gelegenen, mittelalterlichen Klosterruinen von Havuts Tar aus dem 11. - 13 Jh. Kurzer Abstieg vom Kloster hinunter in eine faszinierende Schlucht. Hier stehen, wie Orgelpfeifen, 6-eckige Basaltsäulen. Der Fluss hat diese Relikte aus der vulkanischen Vergangenheit freigespült. Eine Brücke aus dem 13. Jh. führt uns dann zu einem absoluten Highlight der Reise. Auf der anderen Seite des Flusstales steht – hoch über dem Abgrund, wie auf einem Podest - der griechisch-römische Tempel von Garni (erbaut 66 n. Chr.). Kurzer Anstieg und Besichtigung des vollständig erhaltenen Garni-Tempels, der Badeanlagen und der römischen Mosaike.
Nun steht schon der Bus bereit und fährt uns ein kurzes Stück in den Canyon hinein zum Geghard Kloster (7. Jh., UNESCO Weltkulturerbe). Das Kloster haben wir schon am Vortag von oben gesehen. Nach einer Besichtigung des Klosters, das zum Teil aus dem Fels herausgeschlagen wurde, genießen wir ein herzhaftes Mittagessen im Hof einer Familie in Garni. Hier können wir dann auch zusehen, wie auf traditionelle Weise (mit viel Spaß) im Erdofen das Lavash-Fladenbrot zubereitet wird.
Am Nachmittag 5-stündige Fahrt in den Norden von Armenien. Zwischenstopp, um den sehenswerten Friedhof eines kurdischen Dorfes anzusehen. Weiterfahrt über den Spitakpass (ca. 2000 m) nach Spitak (die Stadt wurde 1988 bei einem gewaltigen Erdbeben fast völlig zerstört) und nach Vanadzor. Die drittgrößte Stadt Armeniens war zu Sowjetzeiten eines der größten Industriezentren. Heute zeugen hier riesige verlassene Fabriken und industrielle Einrichtungen von den „glorreichen“ sowjetischen Zeiten.
Sie verbringen die Nacht im mit viel Stil und Geschmack neu errichteten 4* Hotel im„Debet Canyon“. Heute genießen Sie das Abendessen in luxuriösem Ambiente!
(Fahrzeit ca. 5h, 240 km; Gehzeit ca. 2h, ca. 100 m↑, ca. 700 m↓).

8. Tag: Haghpat und Sanahin Klöster (UNESCO-Weltkulturerbe) (F/M/A)

Fahrt und Besichtigung des Haghpat-Klosterkomplexes (10. Jh.; UNESCO-Weltkulturerbe). Wanderung durch Dörfer und Wälder mit herrlichen Blicken von Haghpat zum Sanahin-Kloster. (10. Jh.; ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe) Diese zwei herausragenden Meisterwerke armenischer Architektur bildeten im Mittelalter wichtige Forschungszentren und waren berühmt für ihre Handschriften. Von Sanahin geht es weiter zum Sevansee ins Hotel Avan Marak Tsapatagh. Dieses Hotel gehört, so wie das Hotel Avan Villa Dzoraget, zu den „Tufenkian Heritage Hotels“. Fitnesscenter, Tennisplätze, Sauna und Schwimmbad stehen zu Ihrer Verfügung. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 4h, Fahrzeit ca. 1-2h, ca. 40 km).

9. Tag: Freier Tag am Sevansee (F/M/A)

Freier Tag zum Entspannen und Erholen im 4*-Hotel am Sevansee im Avan Marak Tsapatagh Hotel. Wer möchte kann von hier aus eine 2-stündige Wanderung in der Umgebung von Sevansee machen. Der Sevansee ist die Perle Armeniens und mit 1900 m Seehöhe und 78 km Länge einer der höchstgelegenen großen Süßwasserseen der Welt. Wunderschöne Lichtstimmungen und Blicke auf den See und die dahinterliegenden Gerama-Berge. Gutes Essen im schönen, hoteleigenen Restaurant. Übernachtung wie am Vortag.

10. Tag: Sevanavank – Selim-Pass – Caravansaray – Goris/Sissian (F/M/A)

Nach dem Erholungstag sind Sie wieder fit und aufnahmefähig für einen Tag mit vielfältigen Kultur- und Landschaftseindrücken. Der heutige Tag ist mit 320 km der längste Fahrtag der Reise. Zunächst fahren Sie entlang des Ostufers des Sees mit wunderschönen See- und Bergpanoramen. Besuch des Sevan-Klosters (9.Jh.) auf einer ehemaligen Insel bei einem kleinen Spaziergang. Durch die Stromerzeugung sank der Wasserstand des Sees im vorigen Jahrhundert stark und so wurde eine Halbinsel daraus. Am anderen Ufer des Sees besuchen Sie den berühmten Friedhof von Noratus mit hunderten mittelalterlichen armenischen Kreuzsteinen. Die Fahrt führt Sie über weite Hochebenen und kahle Bergrücken über den 2410m hohen Selim-Pass. Hier in der Nähe liegt als eindrucksvolle Erinnerung an die alten Karawanen eine vollständig erhaltene mittelalterliche Karawanserei aus dem 14.Jh. Sie befinden sich auf einer der Routen der berühmten Seidenstraße. Über diese Reisewege wurden damals Güter aus Asien und dem fernen Osten nach Europa transportiert. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 1h, Fahrzeit ca. 6-7h, ca. 320 km).

11. Tag: Trekking Mount Khustup (F/M/A)

Von Goris fahren Sie, nahe der Grenze zu Aserbaidschan, nach Kapan, der wichtigsten Stadt im Süden Armeniens. Das Trekking zum Mount Khustup (3201 m) beginnen Sie beim Dorf Baghaburj (ca. 1100 m). Die erste Etappe führt nach dem Verlassen des bewohnten Tales durch eine wildromantische Bergwelt zu Ihrem Zeltlager auf ca. 2100 m, wo Sie für zwei Nächte bleiben. Den steilen Weg säumen Wildrosen, Orchideen und andere Gebirgsblumen. Daneben werden Sie mit atemberaubenden Ausblicken belohnt. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, ca. 1000 m↑).

12. Tag: Trekking Mount Khustup – Gipfelwanderung (F/M/A)

Heute brechen Sie sehr zeitig zum Aufstieg auf den Gipfel des Mount Khustup auf, der die Spitze eines felsigen Bergkammes bildet. Am Ziel angelangt, genießen Sie bei Schönwetter einen unglaublichen Ausblick auf das Bergpanorama im südlichen Armenien. Nach einer stärkenden Mittagsrast geht es zurück ins Zeltlager. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6-7h, ca. 1100 m↑, ca. 1100 m↓).

13. Tag: Trekking Mount Khustup (F/M/A)

Der letzte Trekkingtag beginnt wie immer mit einem guten Frühstück, dann bauen Sie Ihre Zelte ab und wandern zurück zum Dorf Baghaburj. Rückfahrt nach Goris, wo Sie auch übernachten. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 4h, ca 1000 m↓).

14. Tag: Goris/Sissian – Noravank – Khor Virap – Jerewan (F/M)

Fahrt nach Zorats Karer, einer vor über 6000 Jahren erbauten Sternwarte, die als „armenisches Stonehenge“ bezeichnet wird. Anschließend Weiterfahrt in einen farbprächtigen Canyon an dessen Ende das berühmte Noravank-Kloster, eine Einsiedelei aus dem 13. Jh. liegt. Die Anlage liegt wunderschön, umrahmt von den rötlichen Felsen in einer Schlucht. Kurze Wanderung auf eine Anhöhe mit schönem Blicken auf das Kloster und dessen Lage. Am späten Nachmittag erreichen Sie dann das Khor Virap Kloster (4.-17. Jh.), das sicherlich meist besuchte Kloster Armeniens. Es ist vor allem die wunderschöne Lage, direkt vor der schneebedeckten Nordwand des Ararat, der den Zauber dieses Ortes ausmacht. Zudem ist Khor Virap eines der ältesten christlichen Bauwerke Armeniens. Die erste Kirche aus dem 4. Jh. erinnert an das Martyrium des heiligen Gregor, der hier wegen seines Glaubens 13 Jahre in einem Erdloch eingesperrt war. Weiterfahrt nach Jerewan. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5-6h).

15. Tag: Karisee und der Berg Aragats (F/M)

Sie verlassen Jerewan nach Nordosten. Die Fahrt zeigt Ihnen die große Ausdehnung der Stadt und eröffnet weite Blicke über das wunderschöne Ararat-Tal mit grandiosen Bergpanoramen. Ca. 1,5h Fahrt hinauf auf 3200 m zum Karilich-See, einem Gletschersee mitten im mächtigen – ehemals vulkanischen – Aragatsmassiv, dem höchsten Berg Armeniens. Ca. 4 Std. Aufstieg (zum Teil über Schneefelder) auf den 4030 m hohen Westgipfel. Das Panorama reicht hier vom Kraterrand des riesigen Vulkans weit über das Hochland von Armenien mit Schluchten, Wiesen, Plateaus, Wasserfällen und dahinter dem mächtigen Gipfel des Ararat als dominierendes Wahrzeichen des Landes. Nach Landschafts-, Gipfel- und Brotzeit Abstieg und Rückfahrt nach Jerewan. Fakultativer Besuch eines Konzerts am Abend. Übernachtung wie am Vortag.
(Fahrzeit ca. 2-3h, ca. 90 km, Gehzeit ca. 6-7h, ca. 800 m↑, ca. 800 m↓).

16. Tag: Echmiadzin – Jerewan (F/A)

Nach dem Frühstück im Hotel fahren Sie nach Echmiadzin. Hier besichtigen Sie die Hauptkathedrale (303 n. Chr, UNESCO – Weltkulturerbe), das Museum und die Kirche von St. Hripsime (618 n. Chr.). Echmiadzin ist die Amtsresidenz des Katholikos, des Oberhauptes der armenisch-apostolischen Kirche. Die 303 n. Chr. erbaute Kathedrale ist die erste offizielle christliche Kirche der Welt! Auf der Rückfahrt nach Jerewan besuchen Sie den Zvartnots-Tempel (UNESCO-Weltkulturerbe). Die Ruinen zeigen eine Rundkirche aus dem 7. Jh. Die riesige runde Kathedrale ist in ihrer Art und Form einzigartig und eines der nationalen Wahrzeichen des Landes. Auch das Opernhaus und der Platz der Republik in Jerewan hatten diesen Tempel zum Vorbild. Gegen Mittag sind Sie wieder retour in Jerewan. Freier Nachmittag und am Abend gemeinsames Abschiedsessen in einem stilvollen Restaurant. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 1-2h, ca. 50 km).

In Jerewan haben Sie an Ihrem Nachmittag folgende Optionen (Ihr Führer ist Ihnen bei der Auswahl und beim Auffinden der Orte behilflich!):

• Besuch der „Vernissage“, eines riesigen Open-Air-Marktes mit Kunstgewerben, Malern und einem großen Markt an Schmuck, Büchern, Teppichen etc. Eine tolle Fundgrube für Souvenirs!
•Besuch einer armenischen Teppichfabrik
•Besuch des sehenswerten Parajanov-Hauses (Museums des surrealistischen Regisseur und Künstlers)
•Besuch der Gemäldegalerie
•Besuch einer Brandy-Verkostung (Ararat)
•am Abend ev. Besuch eines Konzertes…

17. Tag: Heimreise

Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
10.08.2017 26.08.2017 2650 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag (nur im Hotel möglich) ab 350 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Flug ab/an Frankfurt oder Wien mit Lufthansa/Austrian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Campingausrüstung
  • Gepäcktransport beim Trekking (max. 13 kg pro Person)
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 8 Ü: Hotel im DZ
  • 7 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 15×F, 13×M, 13×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge und Besichtigungen; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder ca. 50 € p.P.; Versicherungen; Persönliches; Zusätzliche Kosten bei Krankheit, Bergrettung, Änderung der Route durch höhere Gewalt bzw. Flugzeitverschiebungen

Infos

Anforderungen

Anforderungen Wanderungen
Genussvolles Erleben der Natur steht im Vordergrund. Wanderungen auf meist leicht begehbaren Wegen. Gute Grundkondition ist ausreichend. Gehzeiten bis ca. 4-5 Std. täglich.

Anforderungen Besteigung Aragats
Der Aragats-Westgipfel ist mit ca. 4030 m der zweithöchste der Aragats-Gipfelkette, die ihren höchsten Punkt im Aragats-Nordgipfel mit 4095 m hat und zudem die höchste Erhebung Armeniens darstellt. Für die Tour sind Trittsicherheit und ausreichend Kondition für eine Tagesetappe zwischen 5-8h notwendig. Start der Bergwanderung ist am Akna-See auf 3200 m. Jeder Teilnehmer trägt seinen persönlichen Tagesrucksack.

Zusatzinformationen

Diese Reise wird von einem DIAMIR-Partner veranstaltet. Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten ausschließlich die AGB unseres Partner-Veranstalters, welche wir Ihnen auf Anfrage gern zusenden.

Service

Armenien

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Armenien liegt am Übergang zwischen Kleinasien und (dem aus europäischer Sicht so benannten) Transkaukasien, zwischen 38° 51' und 41° 16' nördlicher geografische Breite sowie 43° 29' und 46° 37' östlicher geografische Länge. Der heutige Staat umfasst ein Gebiet von 29.800 Quadratkilometern im Nordosten des Armenischen Hochlands und am Südrand des Kleinen Kaukasus.

Die Landesfläche Armeniens ist etwa so groß wie die des Bundeslandes Brandenburg. Es grenzt im Norden an Georgien, im Osten an Aserbaidschan, im Südosten an den Iran, im Süden an die aserbaidschanische Exklave Nachitschewan und von Südwesten bis Westen an die Türkei. Die heutige Bevölkerungszahl liegt bei etwa 3,3 Millionen.

Armenien ist ein sehr ausgeprägtes Gebirgsland, denn 90 Prozent der Landesfläche liegen mehr als 1.000 Meter über dem Meeresspiegel; die mittlere Höhe beträgt sogar 1.800 Meter. Von Norden her erstrecken sich die über 3.000 Meter hohen Ausläufer des Kleinen Kaukasus. Die höchste Erhebung ist der erloschene Vulkan Aragaz (4.090 Meter) (unweit des biblischen Ararat), der tiefste Punkt liegt rund 380 Meter hoch am Ufer des Aras an der Grenze zur Türkei. Das Gebiet liegt in einem Faltengebirge – es entstand und verändert sich nach wie vor durch den Zusammenstoß der Eurasischen Platte mit der Arabischen Platte – und ist dementsprechend stark erdbebengefährdet. Das Gestein ist oft vulkanischen Ursprungs. Unter den nachgewiesenen Bodenschätzen sind verschiedene Kupferoxide am wichtigsten, die als Nebenprodukt Molybdän, Eisen und Gold enthalten, außerdem Uran, verschiedene Halbmetalle, Schmucksteine und Gesteinsarten wie Tuff, Basalt, Marmor u. a. Hinzu kommen Mineralwasserquellen, deren Wasser für Heilzwecke und im Alltagsgebrauch Verwendung findet. Die längsten Flüsse Armeniens sind Aras, Worotan, Kasach, Hrasdan und Debed. 

Klima
Das Territorium der Republik Armenien liegt zwar in den Subtropen, doch ergeben sich durch die beträchtlichen Höhenunterschiede – der Aragaz (4.090 Meter) und das Tal des Aras (rund 380 Meter) liegen beispielsweise nur rund 80 Kilometer voneinander entfernt – und die kleinteilige Landschaft unterschiedliche lokale Klimata. Einerseits wirken die nahen Meere ausgleichend, andererseits begünstigen die Hochgebirge der Umgebung extreme Schwankungen. Die hohen Gipfel des Kaukasus wirken starken Kälteeinbrüchen von Norden her entgegen. In den Tälern und Niederungen ist das Klima kontinental, wobei die Mittagstemperaturen im Sommer meistens über 30 °C liegen, in den Bergen insgesamt etwas kühler und an der Grenze zum Iran subtropisch und sehr trocken.

Der größte See Armeniens ist der östlich von Jerewan etwa 1.900 Meter hoch gelegene Sewansee mit einer Fläche von derzeit ungefähr 940 Quadratkilometern. Durch Wasserentnahme ist seine Fläche stark zurückgegangen (1984: 1.262 Quadratkilometer).

Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden.

Politik und Gesellschaft
Am 21. September 1991 erklärte sich Armenien von der sich in Auflösung befindlichen Sowjetunion für unabhängig. Das Parlament, die Nationalversammlung, wird alle vier Jahre gewählt. Es gibt nur eine Kammer. Die bedeutendsten Parteien sind die Republikanische Partei Armeniens (die mit Andranik Markarjan bis zu dessen Tod am 25. März 2007 den Premierminister stellte) und die Armenische Revolutionäre Föderation (gegründet 1890).

Armenien ist eines der wenigen Länder der so genannten Zweiten Welt, in dem (ex-) kommunistische Parteien nie an der Regierung beteiligt waren.

Am 6. Oktober 1991 wurde Lewon Ter-Petrosjan zum ersten Präsidenten der armenischen Republik gewählt. Am 22. September 1996 wurde er wiedergewählt. Seine Popularität sank jedoch zunehmend. Im Februar 1998 wurde er zum Rücktritt gezwungen, weil er im Krieg um die Region Bergkarabach zusätzliche Zugeständnisse an Aserbaidschan zur Lösung des Konflikts machte. Lewon Ter-Petrosjans Minister, angeführt von Premierminister und späterem Nachfolger im Präsidentenamt Robert Kotscharjan, lehnten einen Friedensplan ab, den internationale Vermittler im September 1997 vorgeschlagen hatten und den Lewon Ter-Petrosjan und Aserbaidschan befürworteten. Kotscharjan gewann 1998 die vorgezogenen Präsidentschaftswahlen. Seine Wiederwahl 2003 war von Unregelmäßigkeiten und Protesten von Demonstranten begleitet. Im Januar 2006 trat eine vom Europarat schon seit langem geforderte Verfassungsänderung in Kraft, die dem Parlament mehr Rechte einräumt. Der Präsident darf beispielsweise nach wie vor den Ministerpräsidenten ernennen, er muss nun aber vom Parlament bestätigt werden.

Das Gebäude des Außenministeriums am Platz der Republik in Jerewan.

Bei der Präsidentenwahl vom 19. Februar 2008 kam es zu Ausschreitungen mit laut offiziellen Angaben 8 Todesopfern und zahlreichen Verletzten. Anhänger der Opposition und ihres Kandidaten Lewon Ter-Petrosjan protestierten tagelang gegen angebliche Wahlfälschungen. Ihr Kandidat kam auf nur 21,5 % der Stimmen, während Amtsinhaber Sersch Sargsjan 49,9 % – und damit sehr knapp bereits im ersten Wahlgang eine Mehrheit – erreichte. Beobachter der OSZE stellten zwar Unregelmäßigkeiten fest, konnten jedoch keinen Wahlbetrug feststellen. Die Regierung verhängte einen vierwöchigen Ausnahmezustand und ging mit massiver Waffengewalt gegen die Demonstranten der Opposition vor. Zurzeit befinden sich trotz Protests der internationalen Gemeinschaft noch immer 79 Oppositionspolitiker in politischer Gefangenschaft. 2013 konnte der Amtsinhaber Sersch Sargsjan ein weiteres Mal die Wahl für sich entscheiden.

Wirtschaft
1988 wurde Armenien durch ein sehr starkes Erdbeben schwer getroffen, was einige Regionen noch immer belastet. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR geriet der junge Staat (ähnlich wie die meisten anderen ehemaligen Unionsrepubliken) in eine schwere Wirtschaftskrise. Neben den üblichen tiefgreifenden Problemen, die sich bei einer Umstellung von einer Zentralverwaltungswirtschaft auf eine liberale Marktwirtschaft ergeben, kam erschwerend der Konflikt um Bergkarabach mit Aserbaidschan hinzu.

Sicherheit
Armenien ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Sie können sich sicher durch die Städte bewegen. Lediglich als Frau sollten Sie abends nicht unbedingt allein auf der Straße sein, um Anpöbeleien zu vermeiden. In der Hauptstadt Jerewan sollten Sie bei größeren Menschenansammlungen besonders aufmerksam auf Ihre persönlichen Dinge achten. 

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Jerevan

Tscharenz Straße 29, 0025 Eriwan, Armenien Telefon: (++374 10) 52 32 79, 52 45 81) Fax: (++374 10) 52 47 81)

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche, Österreicher und Schweizer können visumfrei nach Armenien einreisen, solange die Aufenthaltsdauer nicht 180 Tage pro Kalenderjahr überschreitet. Es ist jedoch ein gültiger Reisepass notwendig – der Personalausweis allein ist nicht ausreichend.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. 

Schwerwiegende Krankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten  normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden und der damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie eines sehr großen Temperaturgefälles zwischen Tag und Nacht (ca. 20 °C), unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Abendessen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 10 bis 20 EUR rechnen. In Jerewan entsprechend teurer als in ländlichen Gebieten. Bei Ihrer Tour sind fast alle Mahlzeiten inkludiert, nur einige Mahlzeiten in der Hauptstadt überlassen wir Ihren Vorlieben.

Die Armenische Küche ist die Landesküche Armeniens. Sie ähnelt den Küchen der anderen Länder des Kaukasus, dennoch gibt es einige Unterschiede. Während in Georgien Mais das wichtigste Getreide ist und in Aserbaidschan Reis, ist es in Armenien das aus Weizen hergestellte Bulgur. Die daraus zubereiteten Gerichte werden plov genannt und ähneln einem Pilaw. Typisch ist die Verwendung von Mehlmischungen aus Weizen, Mais und Kartoffeln. Weitere wichtige Grundnahrungsmittel sind Lammfleisch, Auberginen, Joghurt und Brot.

Eine traditionelle Speise Armeniens, deren Zubereitung in früheren Zeiten bestimmten Zeremonien unterlag ist die aus Weizenkörnern und Hühnerfleisch bestehende Harissa. Sie wird auch heute noch zu Feierlichkeiten von Armeniern weltweit gekocht.

Khash ist ein aus Kuhfüßen hergestelltes traditionelles Gericht.

Das in Armenien meist verwendete und in der Herstellung sehr einfache Brot ist das Lawasch. Ursprünglich wurde es auf heißen Steinen des Lehmofens als Fladen gebacken.

Als Teigtaschen werden Boraki zubereitet, die zylinderförmig und mit gebratenem Hackfleisch gefüllt sind.

Ob das jetzt auch immer 100% auf Ihre Reise zutrifft, sei dahingestellt. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Reiseleiter ab, wenn Sie den Grad an Authentizität erhöhen möchten.  

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film
In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung
Im Allgemeinen gibt es keine strengen Kleiderordnungen, besonders nicht in Jerewan oder anderen großen Städten, wo gerade junge Leute alle Kleidungsfreiheiten genießen. Oft trifft man Frauen, die Kopftücher oder lange schwarze Kleider tragen, doch das geschieht freiwillig ist keinesfalls eine Vorschrift oder hat irgendwas mit der Religion zu tun. Früher waren kurze Hosen bei Männern verpönt oder wurden belächelt – das hat sich aber in den letzten Jahren sehr verändert. Kurze, sommerliche Kleidung ist bei Männern und Frauen gleichermaßen akzeptiert.   

Bitte achten Sie auf eine angemessene Kleiderordnung in Kirchen, Klöstern oder anderen heiligen Plätzen.  

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld & Währung
Dram ist die Währung Armeniens. Er wird von der Zentralbank der Republik Armenien ausgegeben.

1 Dram ist unterteilt in 100 Luma, Luma-Münzen waren jedoch nur für kurze Zeit im Umlauf. Der Dram wurde 1993 eingeführt und löste den russischen Rubel ab. Damals wurden 200 Rubel gegen 1 Dram eingetauscht.

Es existieren folgende Banknoten: 500 / 1.000 / 5.000 / 10.000 / 20.000 / 50.000 Dram. Davon sind die Banknoten 500 / 20.000 / 50.000 Dram kaum im Umlauf vorhanden.

Es gibt folgende Münzen: 10 (zwei verschiedene Versionen aus Aluminium) / 20 + 50 (Kupfer) / 100 (Nickel) / 200 (Nordisches Gold) / 500 Dram (Nickel/Nordisches Gold).

Wechselkurs (Stand Oktober 2015):
1EUR = ca. 542AMD    1US$ = ca. 470AMD    1CHF = ca. 488AMD

US$-Noten neueren Datums und Euro können getauscht werden. Beim Rücktausch von Landeswährung in Euro sollten die Euro-Noten sorgfältig geprüft werden, da Fälschungen im Umlauf sein sollen. Hinweise zur Erkennung von gefälschten Euro-Noten finden Sie z.B. hier: www.bundesbank.de/bargeld/bargeld_falschgeld.php

Die Annahme ausländischer Währungen ist Geschäften und Dienstleistern offiziell nicht gestattet, so dass die Bezahlung in der armenischen Landeswährung „Dram“ (AMD) zu erfolgen hat. Manche Geschäfte, die hochwertige Waren anbieten, haben eigene Wechselstuben und akzeptieren Kreditkarten (i. d. R. Master-/Visa-Card).

In der Jerewaner Innenstadt gibt es zwar zahlreiche Geldautomaten, jedoch ist die  Geldversorgung (insbesondere mit EC/Maestro-Karte) hierüber derzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Reisenden sei daher geraten, genügend Bargeld (Euro oder Dollar) oder Traveller Cheques mitzunehmen. An einigen ausgewählten Stellen kann noch mit Visa-Karte abgehoben werden; auch das sog. Cash-Advance-Verfahren wird stellenweise ermöglicht.

Außerhalb Jerewans ist die Bargeldversorgung über Geldautomaten nicht flächendeckend möglich. Es wird daher empfohlen, Reisen außerhalb der Hauptstadt nur mit ausreichenden Bargeldreserven anzutreten. Standorte von Geldautomaten des Visa- und des MasterCard/Maestro-Netzwerks können folgenden Webseiten entnommen werden:

www.mastercard.com/atmlocator/cobrand/index.jsp?lang=en&country=ARM&var=COBRAND

http://visa.via.infonow.net/locator/global/

Einige Restaurants, Geschäfte und Hotels für gehobene Ansprüche akzeptieren gängige Kreditkarten. Es kommt jedoch – besonders außerhalb der Hauptstadt – gelegentlich zu technischen Schwierigkeiten; in diesen Fällen ist nur Barzahlung möglich.

Preise werden gelegentlich noch in US$ angegeben, aber die Bezahlung sollte in der armenischen Landeswährung, dem Dram (AMD), erfolgen. Die Annahme ausländischer Währungen ist in Geschäften und bei Dienstleistern offiziell nicht gestattet. Manche Geschäfte, die hochwertige Waren anbieten, haben eigene Wechselstuben.

Stromversorgung   
Die Spannung in Armenien beträgt 220 Volt (50Hz). Um ein Gerät zu benutzen, das auf eine Spannung von 110/120 Volt ausgerichtet ist (z.B. aus den USA), brauchen Sie einen Spannungswandler. Die Stromstärke dieses Geräts bestimmt die Art des Spannungswandlers. Die europäischen Stecker sind zweipolig.

Telefonieren
Die Vorwahl für Armenien ist 00 374. Danach schließt sich die Vorwahl der jeweiligen Stadt an, für Jerewan ist das die 1. In Armenien ist in jedem Fall Handyempfang gegeben! 

Literatur über Armenien

Literatur über Armenien

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Armenien (Hayastan). Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Bertold Spuler (Hg.): Handbuch der Orientalistik; Teil 1: Wolfgang Schramm: Einleitung in die assyrischen Königsinschriften; Teil 2: Wolfgang Schramm: 934–722 v. Chr.. Brill, Leiden 1973

Tessa Hofmann: Annäherung an Armenien. Geschichte und Gegenwart. Beck, München 1997

Jakob Künzler: Im Lande des Blutes und der Tränen. Erlebnisse in Mesopotamien während des Weltkrieges (1914–1918). Reihe ZeitZeugnisse. Tempel-Verlag, Potsdam 1921; Nachdruck: Chronos, Zürich 1999

Adriano Alpago Novello: Die Armenier. Brücke zwischen Abendland und Orient. Belser, Stuttgart und Zürich 1986. ISBN 3-7630-2335-6

Huberta von Voss: Portrait einer Hoffnung: Die Armenier. Lebensbilder aus aller Welt.Schiler, Berlin 2004

Haig E. Asenbauer: Zum Selbstbestimmungsrecht des armenischen Volkes von Berg-Karabach. Ethnos 41. Braumüller, Wien 1993  

Artem Ohandjanian: Armenien, der verschwiegene Völkermord. Böhlau, Wien Köln Graz: 1989

Editha Wolf Crome (Hg.): Aufbruch nach Armenien. Reise- und Forschungsberichte aus dem Lande Urartu – Armenien. Reimer, Berlin 1985

Franz Werfel – Die vierzig Tage des Musa Dagh, Taschenbuch: 989 Seiten Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 17 (1. Mai 1990)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

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Ihr Ansprechpartner 

Stefan Hilger

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Produktmanager Zentral- & Südasien, Russland, Expeditionen

 
+49 (0)351 31 20 7 - 322

E-Mail:
s.hilger@diamir.de

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