• Regenbogen und Regen in der Schlucht
  • Tatev
  • Kartoffeln und Fleisch auf Spieß
  • Aragats Gipfelkreuz
  • UAZ bei Flussdurchfahrt
  • Petroglyphenfeld im Armenischen Hochland
  • Das ist Armenien
  • Aufstieg zum Aragats

Armenien

 

Armenien zu Fuß entdecken

14 Tage Natur-, Kultur- und Wanderrundreise

    
Dauer 14 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 1890 EUR   drucken
Tourcode ARMWAN   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 12    
 
 
 
 

Die wilde Schönheit des Kleinen Kaukasus, zwischen Kasbek und Ararat, wurde schon vor Jahrhunderten weithin gerühmt. Geändert hat sich daran bis heute nicht viel. Noch immer besticht Armenien durch weite Hochplateaus, tiefe Schluchten, fruchtbare Ebenen und eine umfassende Artenvielfalt in Flora und Fauna. Auf kleinstem Raum finden sich unterschiedlichste Landschaftsformen. Nicht umsonst hat Noah hier die erste Weinrebe nach der Anlandung am Ararat gepflanzt. Grundidee unserer Wanderreise ist die Kombination aus mittelschweren bis anspruchsvollen Wanderungen zu Klöstern, Kirchen und unzähligen Kulturgütern, die das kleine Land fast im Überfluss besitzt. Dabei werden Routen auf längst vergessenen Hirtenpfaden in teils völliger Einsamkeit gewählt. Oftmals wird in Gästehäusern genächtigt und ein Blick hinter die Kulissen des Alltags der Einheimischen gewährt. Wer ein aktives Kulturerlebnis mit allerlei Begegnungen sucht, sowie der großherzigen Gastfreundschaft der Armenier entgegentreten möchte, wird mit Sicherheit keine Langeweile verspüren. Hier, auf der Schwelle zum Orient, treffen Sie auf tiefe christliche Wurzeln, den Stolz eines großen Volkes und ein Stück verbliebener Sowjetära eingebettet in großartiger Natur.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Armeniens Kulturschätze aktiv entdecken

  • Mittelschwere Tageswanderungen auf wenig begangenen Pfaden

  • Wenig fahren, viel Natur&Programm

  • Liebevoll ausgesuchte Unterkünfte

  • Kulturelle und kulinarische Vielfalt am Tor zum Orient

  • Großes Finale am Aragats-Westgipfel (4001 m)

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug nach Jerewan.

2. Tag: Sonnenstadt Jerewan und Echmiadzin (F/A)

Ankunft am frühen Morgen in Jerewan. Kurze Transferfahrt zum Hotel in der Stadt, Check-in und Zeit zum Erholen. Nach einer Runde durch die Stadt fahren Sie nach Echmiadzin, was vom 2.-4. Jh. Hauptstadt Armeniens war. Heute ist sie der Sitz des Katholikos der Armenier, des geistlichen Oberhauptes der Armenisch Apostolischen Kirche. Besuch der großen Bibliothek Matenadaran, dem Zentralarchiv für alte armenische Handschriften. Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Am Berge Noahs (F/M/A)

Heute erkunden Sie die Araratebene, wo Noah nach dem Abstieg vom Berg Ararat einst die erste Weinrebe pflanzte. Fahrt zum Kloster Chor Virap, von wo der Ararat zum Greifen nah erscheint. Besichtigung des am Ende der wunderschönen Schlucht Amaghu gelegenen Klosters Noravank, das durch seine besonderen Außenreliefs beeindruckt und durch seine rötliche Fassade bei untergehender Sonne kaum von seiner felsigen Umgebung zu unterscheiden ist. Weiterfahrt zur Stadt Jeghegnadzor. Übernachtung im Gästehaus. (Gehzeit ca. 1,5h, 300 m↑, 400 m↓, 8 km).

4. Tag: Eine Festung in den Bergen (F/M (LB)/A)

Ziel heute ist die Festungsruine von Smbataberd aus dem 10. Jh. Unter anderem wurden hier Einfälle der Sassaniden von Süden vereitelt. Auf kleinen Pfaden erreichen Sie die scheinbar alles dominierende Bergfestung. Mittagspicknick unterwegs. Weiter geht die Tour zur kleinen Kirche von Tsaghats Kar, von wo Sie die Festungsruinen nochmals schön im Blick haben. Abstieg ins kleine Dörfchen Eghegis. Rückfahrt nach Jeghegnadzor. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5-6h, 700 m↑ 700 m↓, 12 km).

5. Tag: Himmel und Hölle im Süden (F/M (LB)/A)

Heute überfahren Sie zunächst den über 2000 m hohen Worotan-Pass. Ab hier ändert sich das Landschaftsbild völlig. Ziel ist das kleine Dorf Ltsen, wo Ihre Wanderung zum Kloster Tatev beginnt. Die 16 km sind purer Genuß, denn der Pfad verläuft oberhalb der Worotan-Schlucht über Hochalmen und durch kleine Wäldchen. Unterwegs Picknick. Das Kloster Tatev ist das bedeutendste Kloster im Süden des Landes. Eine spektakuläre Fahrt mit einer der längsten Pendelseilbahnen der Welt, bringt Sie zum Dorf Halidsor. Übernachtung im Gästehaus in Goris. (Gehzeit ca. 5-6 h, 600 m↑, 600 m↓, 16 km).

6. Tag: Höhlenstadt, Menhire und Mineralquellen (F/M (LB)/A)

Von Goris aus fahren Sie zum Ausgangspunkt einer Wanderung nach Khndzoresk. Es geht hinab in ein malerisches Tal mit bizarren Felsformationen und Höhlensystemen. Nun geht es zurück durch das Hochland in Richtung Jermuk. Unterwegs besichtigen Sie noch das mystische Gesteinsfeld von Karahunj. Nach dem Mittag fahren Sie in den Luftkurort Jermuk, der auf über 2000 m liegt. Gegen Abend unternehmen Sie noch eine kleine Wanderung zu warmen Quellen, wo Sie ein Bad nehmen können. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 2-3h, ca. 8 km).

7. Tag: Von Jermuk zu einem alten Vulkan (F/M (LB)/A)

Heute besichtigen Sie zunächst den Stausee von Ketschut, der eine Besonderheit aufweist. Ein unterirdischer Wasserkanal wurde zum Sewansee ausgebaut und in Zeiten von Wasserniedrigstand wird der Sewan von hier stabil gehalten. Danach beginnt die Fahrt zu einem alten Vulkan, dem Vayots-Sar (2580 m), den Sie mit einem Kratergang erkunden. Unterwegs haben Sie ein schönes Picknick. Vom Kraterrand haben Sie einen fantastischen Blick über die Weinregion von Armenien, sie sogenannte Region Vayotz Dzor. Bei entsprechendem Wetter kann man bis hin zum Ararat blicken. Der Krater selbst ist über 90 m tief. Rückfahrt am Nachmittag nach Jermuk. Übernachtung in Jermuk. (Gehzeit ca. 2h, Fahrzeit ca. 3h, 3-4 km).

8. Tag: Wanderung zum Meer der Armenier (F/M (LB)/A)

Sehr früh startet die Fahrt Richtung Selim-Pass (2500 m). Auf dem Weg besuchen Sie die Selim-Karawanserei aus dem 14. Jh. Das ehemalige Gästehaus zählt zu den am besten erhaltenen Karawansereien der Seidenstraße. Von hier oben haben Sie einen herrlichen Blick über das weite Tal und die umliegende Bergwelt. Eine eindrückliche Wanderung führt Sie über den Vulkan Armaghan (2840 m) von dessen Kraterrand Sie den besten Blick über den Sewansee genießen. Am Ende des Tages fahren Sie in die sogenannte „Schweiz der Armenier“ nach Dilidschan. Übernachtung im Gästehaus. (Gehzeit ca. 3-4h, 600 m↑, 800 m↓, 12 km).

9. Tag: Wälder, Blumenwiesen und steinalte Klöster (F/M (LB)/A)

Heute geht es in die Wälder das Dilidschan-Nationalparks. Vom versteckten Pars-See führt die Wanderung entlang kleiner Waldpfade auf eine freie Hochebene, von wo Sie einen schönen Rundblick auf die umliegenden Berge haben. Die riesigen Blumenwiesen der Region Tavusch werden Sie begeistern. Besichtigung des Klosters Goshavank. Auf der Fahrt gen Norden in die Region Lori besuchen Sie noch das Kloster Haghartsin. Ihr Zielort für heute ist die Ortschaft Haghpat, oberhalb eines spektakulären Canyons. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 2-3h, 400 m↑, 400 m↓, 10 km).

10. Tag: Spirituelle Kraft der Klösterstraße (F/M (LB)/A)

Im waldreichsten Gebiet Armeniens mit seinen unzugänglichen Dörfern verbergen sich bedeutende Klöster und Bildungsstätten des Mittelalters. Zunächst besichtigen Sie das Kloster Sanahin (UNESCO). Auf einem einsamen Hochplateau besuchen Sie im Anschluss das Kloster Haghpat (UNESCO). Von hier wandern Sie über einen Bergrücken und durch Wälder zur kleinen Kirche Achtala, deren Innenräume sich mit herrlichster Freskomalerei zieren. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 2-3h, 500 m↑, 500 m↓, 12 km).

11. Tag: Eine Festung im Himmel (F/M (LB)/A)

Sie fahren durch das Tal des Debed zurück zum höchsten Gebirgsmassiv des Landes. Eine landschaftlich reizvolle Fahrt bringt Sie nun zum Aragats, dessen Gebirgsstock man bereits aus der Ferne wahrnehmen kann. Die gut erhaltene, weil „uneinnehmbare“ Festung Amberd (7. Jh.) ist Ihr erstes Ziel. Sie befindet sich bereits weit oben im Hochland auf ca. 2300 m. Die kleine Wanderung führt Sie zum Kloster Dgher. Ein kleines nettes Hotel (2200 m) ist Ihre Bleibe für die Nacht. (Gehzeit ca. 3-4h, 1000 m↓, 12 km).

12. Tag: Aragats-Westgipfel 4001 m (F/M (LB)/A)

Gipfeltag! Kurze Anfahrt zum Kari-See (Steinsee) auf knapp 3200 m, wo sich der Ausgangspunkt befindet. Zunächst geht es über Bergwiesen und alpine Matten. Ihr erstes Ziel ist erreicht – der Südgipfel (3900 m). Weiter geht es über den Südsattel über bröckliges Gestein zum Westgipfel 4001 m. Ihr Bergführer wird für Sie je nach Weg- und Witterungsverhältnissen den bestmöglichen Aufstieg wählen und nach 5-6h stehen Sie auf dem Gipfel des Aragats und genießen die Ausblicke „hinüber“ zum Ararat und hinein in die Kraterlandschaft dieses beeindruckenden Berges. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 8-9h, 800 m↑, 800 m↓).
* in Absprache mit der Gruppe und dem Reiseleiter kann auch der höchste Punkt (Nordgipfel 4095 m) bestiegen werden. Dafür benötigt es aber weitere Bergführer. Dies ist möglich durch die Zahlung eines Aufpreises.

13. Tag: Von Höhlenkirchen und hellenistischen Tempeln (F/M (LB)/A)

Es geht zum Höhlenkloster von Geghard, dem beliebtesten Wallfahrtsort Armeniens. Von hier beginnt Ihre Wanderung in Richtung Garni. Die Tour führt über Hochweiden, sanfte Berghänge und entlang des beeindruckenden Garni-Canyons. Der zweite Abschnitt der Wanderung führt Sie nun zum Sonnentempel von Garni (1200 m), den Sie schon von weitem erblicken können. Nach Besichtigung des Tempels Fahrt in ein kleines Dorf zum Abendessen. Zuvor können Sie in einer traditionellen Bäckerei die Herstellung des berühmten Lawasch (armenische Brotfladen) erleben. Nach dem Abendessen Rückfahrt nach Jerewan ins Hotel. (Gehzeit ca. 4-5h, 600 m↑, 400 m↓, 13 km).

14. Tag: Heimreise

Transfer zum Flughafen und Rückreise.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
08.09.2017 21.09.2017 Verlängerungsoption nach Bergkarabach möglich! 1990 EUR Anfragen
22.09.2017 05.10.2017 1890 EUR Anfragen
11.05.2018 24.05.2018 1990 EUR Anfragen
01.06.2018 14.06.2018 1990 EUR Anfragen
29.06.2018 12.07.2018 1990 EUR Anfragen
20.07.2018 02.08.2018 1990 EUR Anfragen
10.08.2018 23.08.2018 1990 EUR Anfragen
31.08.2018 13.09.2018 1990 EUR Anfragen
21.09.2018 04.10.2018 1990 EUR Anfragen
05.10.2018 18.10.2018 1990 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 220 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Flug ab/an Frankfurt mit Austrian Airlines oder Aeroflot in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Lokale Wander- und Bergführer
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Gebühr für Seilbahn in Tatev
  • Reiseliteratur
  • 8 Ü: Hotel im DZ
  • 4 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 12×F, 1×M, 10×M (LB), 12×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge und Besichtigungen; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Das aktive Erleben der Natur in Verbindung mit der Besichtigung von Kulturschätzen steht im Mittelpunkt dieser Reise. Die leichten bis mittelschweren Wanderungen sind technisch gesehen nicht schwierig und für jeden Wanderfreund gut zu meistern. Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Mentalitäten, Sitten und Gebräuchen ist Voraussetzung für ein gutes Gelingen der Reise. Spontane Begegnungen und Einladungen sind nicht ausgeschlossen.

Der Aragats-Nordgipfel ist mit ca. 4095 m der höchste der Aragats-Gipfelkette. Die Gruppe wird bis zum Westgipfel (4001 m) gehen. Ein ausgebildeter Bergführer wird die Gruppe, vor allem am finalen Gipfelaufschwung, anleiten. Für die Tour sind Trittsicherheit und ausreichend Kondition für eine Tagesetappe von ca. 8 bis 9 h notwendig. Start der Bergwanderung ist am Akna-See auf 3000 m. Jeder Teilnehmer trägt seinen persönlichen Tagesrucksack. Umkehren und sicheres zurückgehen ist jederzeit möglich.

Zusatzinformationen

Gästehäuser in Armenien:
Wie in Georgien haben sich die Gästehäuser auch in Armenien als beliebter Übernachtungsplatz etabliert. Oftmals ist es so, dass man am privaten Haus des Eigentümers einen Anbau vorfindet, in dem eine es überschaubare Anzahl an Zimmern gibt. Man ist quasi auf dem Grund und Boden eines privaten Anbieters zu Gast und kann auch das Areal voll nutzen. Die Zimmer sind alle individuell und liebevoll gestaltet. Klar, es ist kein Hotel, aber es hat einen ganz besonderen Charme und unsere Gäste wollen, wenn einmal dort gewesen, eigentlich nur noch in Gästehäusern schlafen. Es wird selbstverständlich auch von der Hausfrau gekocht und man erlebt wahre Gaumenfreuden. Im Garten sitzt man oft unter Weinreben, Aprikosen oder Granatapfelbäumen und kann sich ganz relaxed bewegen. Der Blick hinter die Kulissen einer armenischen Familie ist stets eine interessante Erfahrung. Wer ein authentisches Erlebnis will und kein Problem hat den Menschen in Armenien ein stückweit näher zu kommen, ist hier genau richtig.

Service

Armenien

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Armenien liegt am Übergang zwischen Kleinasien und (dem aus europäischer Sicht so benannten) Transkaukasien, zwischen 38° 51' und 41° 16' nördlicher geografische Breite sowie 43° 29' und 46° 37' östlicher geografische Länge. Der heutige Staat umfasst ein Gebiet von 29.800 Quadratkilometern im Nordosten des Armenischen Hochlands und am Südrand des Kleinen Kaukasus.

Die Landesfläche Armeniens ist etwa so groß wie die des Bundeslandes Brandenburg. Es grenzt im Norden an Georgien, im Osten an Aserbaidschan, im Südosten an den Iran, im Süden an die aserbaidschanische Exklave Nachitschewan und von Südwesten bis Westen an die Türkei. Die heutige Bevölkerungszahl liegt bei etwa 3,3 Millionen.

Armenien ist ein sehr ausgeprägtes Gebirgsland, denn 90 Prozent der Landesfläche liegen mehr als 1.000 Meter über dem Meeresspiegel; die mittlere Höhe beträgt sogar 1.800 Meter. Von Norden her erstrecken sich die über 3.000 Meter hohen Ausläufer des Kleinen Kaukasus. Die höchste Erhebung ist der erloschene Vulkan Aragaz (4.090 Meter) (unweit des biblischen Ararat), der tiefste Punkt liegt rund 380 Meter hoch am Ufer des Aras an der Grenze zur Türkei. Das Gebiet liegt in einem Faltengebirge – es entstand und verändert sich nach wie vor durch den Zusammenstoß der Eurasischen Platte mit der Arabischen Platte – und ist dementsprechend stark erdbebengefährdet. Das Gestein ist oft vulkanischen Ursprungs. Unter den nachgewiesenen Bodenschätzen sind verschiedene Kupferoxide am wichtigsten, die als Nebenprodukt Molybdän, Eisen und Gold enthalten, außerdem Uran, verschiedene Halbmetalle, Schmucksteine und Gesteinsarten wie Tuff, Basalt, Marmor u. a. Hinzu kommen Mineralwasserquellen, deren Wasser für Heilzwecke und im Alltagsgebrauch Verwendung findet. Die längsten Flüsse Armeniens sind Aras, Worotan, Kasach, Hrasdan und Debed. 

Klima
Das Territorium der Republik Armenien liegt zwar in den Subtropen, doch ergeben sich durch die beträchtlichen Höhenunterschiede – der Aragaz (4.090 Meter) und das Tal des Aras (rund 380 Meter) liegen beispielsweise nur rund 80 Kilometer voneinander entfernt – und die kleinteilige Landschaft unterschiedliche lokale Klimata. Einerseits wirken die nahen Meere ausgleichend, andererseits begünstigen die Hochgebirge der Umgebung extreme Schwankungen. Die hohen Gipfel des Kaukasus wirken starken Kälteeinbrüchen von Norden her entgegen. In den Tälern und Niederungen ist das Klima kontinental, wobei die Mittagstemperaturen im Sommer meistens über 30 °C liegen, in den Bergen insgesamt etwas kühler und an der Grenze zum Iran subtropisch und sehr trocken.

Der größte See Armeniens ist der östlich von Jerewan etwa 1.900 Meter hoch gelegene Sewansee mit einer Fläche von derzeit ungefähr 940 Quadratkilometern. Durch Wasserentnahme ist seine Fläche stark zurückgegangen (1984: 1.262 Quadratkilometer).

Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden.

Politik und Gesellschaft
Am 21. September 1991 erklärte sich Armenien von der sich in Auflösung befindlichen Sowjetunion für unabhängig. Das Parlament, die Nationalversammlung, wird alle vier Jahre gewählt. Es gibt nur eine Kammer. Die bedeutendsten Parteien sind die Republikanische Partei Armeniens (die mit Andranik Markarjan bis zu dessen Tod am 25. März 2007 den Premierminister stellte) und die Armenische Revolutionäre Föderation (gegründet 1890).

Armenien ist eines der wenigen Länder der so genannten Zweiten Welt, in dem (ex-) kommunistische Parteien nie an der Regierung beteiligt waren.

Am 6. Oktober 1991 wurde Lewon Ter-Petrosjan zum ersten Präsidenten der armenischen Republik gewählt. Am 22. September 1996 wurde er wiedergewählt. Seine Popularität sank jedoch zunehmend. Im Februar 1998 wurde er zum Rücktritt gezwungen, weil er im Krieg um die Region Bergkarabach zusätzliche Zugeständnisse an Aserbaidschan zur Lösung des Konflikts machte. Lewon Ter-Petrosjans Minister, angeführt von Premierminister und späterem Nachfolger im Präsidentenamt Robert Kotscharjan, lehnten einen Friedensplan ab, den internationale Vermittler im September 1997 vorgeschlagen hatten und den Lewon Ter-Petrosjan und Aserbaidschan befürworteten. Kotscharjan gewann 1998 die vorgezogenen Präsidentschaftswahlen. Seine Wiederwahl 2003 war von Unregelmäßigkeiten und Protesten von Demonstranten begleitet. Im Januar 2006 trat eine vom Europarat schon seit langem geforderte Verfassungsänderung in Kraft, die dem Parlament mehr Rechte einräumt. Der Präsident darf beispielsweise nach wie vor den Ministerpräsidenten ernennen, er muss nun aber vom Parlament bestätigt werden.

Das Gebäude des Außenministeriums am Platz der Republik in Jerewan.

Bei der Präsidentenwahl vom 19. Februar 2008 kam es zu Ausschreitungen mit laut offiziellen Angaben 8 Todesopfern und zahlreichen Verletzten. Anhänger der Opposition und ihres Kandidaten Lewon Ter-Petrosjan protestierten tagelang gegen angebliche Wahlfälschungen. Ihr Kandidat kam auf nur 21,5 % der Stimmen, während Amtsinhaber Sersch Sargsjan 49,9 % – und damit sehr knapp bereits im ersten Wahlgang eine Mehrheit – erreichte. Beobachter der OSZE stellten zwar Unregelmäßigkeiten fest, konnten jedoch keinen Wahlbetrug feststellen. Die Regierung verhängte einen vierwöchigen Ausnahmezustand und ging mit massiver Waffengewalt gegen die Demonstranten der Opposition vor. Zurzeit befinden sich trotz Protests der internationalen Gemeinschaft noch immer 79 Oppositionspolitiker in politischer Gefangenschaft. 2013 konnte der Amtsinhaber Sersch Sargsjan ein weiteres Mal die Wahl für sich entscheiden.

Wirtschaft
1988 wurde Armenien durch ein sehr starkes Erdbeben schwer getroffen, was einige Regionen noch immer belastet. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR geriet der junge Staat (ähnlich wie die meisten anderen ehemaligen Unionsrepubliken) in eine schwere Wirtschaftskrise. Neben den üblichen tiefgreifenden Problemen, die sich bei einer Umstellung von einer Zentralverwaltungswirtschaft auf eine liberale Marktwirtschaft ergeben, kam erschwerend der Konflikt um Bergkarabach mit Aserbaidschan hinzu.

Sicherheit
Armenien ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Sie können sich sicher durch die Städte bewegen. Lediglich als Frau sollten Sie abends nicht unbedingt allein auf der Straße sein, um Anpöbeleien zu vermeiden. In der Hauptstadt Jerewan sollten Sie bei größeren Menschenansammlungen besonders aufmerksam auf Ihre persönlichen Dinge achten. 

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Jerevan

Tscharenz Straße 29, 0025 Eriwan, Armenien Telefon: (++374 10) 52 32 79, 52 45 81) Fax: (++374 10) 52 47 81)

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche, Österreicher und Schweizer können visumfrei nach Armenien einreisen, solange die Aufenthaltsdauer nicht 180 Tage pro Kalenderjahr überschreitet. Es ist jedoch ein gültiger Reisepass notwendig – der Personalausweis allein ist nicht ausreichend.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. 

Schwerwiegende Krankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten  normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden und der damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie eines sehr großen Temperaturgefälles zwischen Tag und Nacht (ca. 20 °C), unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Abendessen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 10 bis 20 EUR rechnen. In Jerewan entsprechend teurer als in ländlichen Gebieten. Bei Ihrer Tour sind fast alle Mahlzeiten inkludiert, nur einige Mahlzeiten in der Hauptstadt überlassen wir Ihren Vorlieben.

Die Armenische Küche ist die Landesküche Armeniens. Sie ähnelt den Küchen der anderen Länder des Kaukasus, dennoch gibt es einige Unterschiede. Während in Georgien Mais das wichtigste Getreide ist und in Aserbaidschan Reis, ist es in Armenien das aus Weizen hergestellte Bulgur. Die daraus zubereiteten Gerichte werden plov genannt und ähneln einem Pilaw. Typisch ist die Verwendung von Mehlmischungen aus Weizen, Mais und Kartoffeln. Weitere wichtige Grundnahrungsmittel sind Lammfleisch, Auberginen, Joghurt und Brot.

Eine traditionelle Speise Armeniens, deren Zubereitung in früheren Zeiten bestimmten Zeremonien unterlag ist die aus Weizenkörnern und Hühnerfleisch bestehende Harissa. Sie wird auch heute noch zu Feierlichkeiten von Armeniern weltweit gekocht.

Khash ist ein aus Kuhfüßen hergestelltes traditionelles Gericht.

Das in Armenien meist verwendete und in der Herstellung sehr einfache Brot ist das Lawasch. Ursprünglich wurde es auf heißen Steinen des Lehmofens als Fladen gebacken.

Als Teigtaschen werden Boraki zubereitet, die zylinderförmig und mit gebratenem Hackfleisch gefüllt sind.

Ob das jetzt auch immer 100% auf Ihre Reise zutrifft, sei dahingestellt. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Reiseleiter ab, wenn Sie den Grad an Authentizität erhöhen möchten.  

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film
In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung
Im Allgemeinen gibt es keine strengen Kleiderordnungen, besonders nicht in Jerewan oder anderen großen Städten, wo gerade junge Leute alle Kleidungsfreiheiten genießen. Oft trifft man Frauen, die Kopftücher oder lange schwarze Kleider tragen, doch das geschieht freiwillig ist keinesfalls eine Vorschrift oder hat irgendwas mit der Religion zu tun. Früher waren kurze Hosen bei Männern verpönt oder wurden belächelt – das hat sich aber in den letzten Jahren sehr verändert. Kurze, sommerliche Kleidung ist bei Männern und Frauen gleichermaßen akzeptiert.   

Bitte achten Sie auf eine angemessene Kleiderordnung in Kirchen, Klöstern oder anderen heiligen Plätzen.  

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld & Währung
Dram ist die Währung Armeniens. Er wird von der Zentralbank der Republik Armenien ausgegeben.

1 Dram ist unterteilt in 100 Luma, Luma-Münzen waren jedoch nur für kurze Zeit im Umlauf. Der Dram wurde 1993 eingeführt und löste den russischen Rubel ab. Damals wurden 200 Rubel gegen 1 Dram eingetauscht.

Es existieren folgende Banknoten: 500 / 1.000 / 5.000 / 10.000 / 20.000 / 50.000 Dram. Davon sind die Banknoten 500 / 20.000 / 50.000 Dram kaum im Umlauf vorhanden.

Es gibt folgende Münzen: 10 (zwei verschiedene Versionen aus Aluminium) / 20 + 50 (Kupfer) / 100 (Nickel) / 200 (Nordisches Gold) / 500 Dram (Nickel/Nordisches Gold).

Wechselkurs (Stand Oktober 2015):
1EUR = ca. 542AMD    1US$ = ca. 470AMD    1CHF = ca. 488AMD

US$-Noten neueren Datums und Euro können getauscht werden. Beim Rücktausch von Landeswährung in Euro sollten die Euro-Noten sorgfältig geprüft werden, da Fälschungen im Umlauf sein sollen. Hinweise zur Erkennung von gefälschten Euro-Noten finden Sie z.B. hier: www.bundesbank.de/bargeld/bargeld_falschgeld.php

Die Annahme ausländischer Währungen ist Geschäften und Dienstleistern offiziell nicht gestattet, so dass die Bezahlung in der armenischen Landeswährung „Dram“ (AMD) zu erfolgen hat. Manche Geschäfte, die hochwertige Waren anbieten, haben eigene Wechselstuben und akzeptieren Kreditkarten (i. d. R. Master-/Visa-Card).

In der Jerewaner Innenstadt gibt es zwar zahlreiche Geldautomaten, jedoch ist die  Geldversorgung (insbesondere mit EC/Maestro-Karte) hierüber derzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Reisenden sei daher geraten, genügend Bargeld (Euro oder Dollar) oder Traveller Cheques mitzunehmen. An einigen ausgewählten Stellen kann noch mit Visa-Karte abgehoben werden; auch das sog. Cash-Advance-Verfahren wird stellenweise ermöglicht.

Außerhalb Jerewans ist die Bargeldversorgung über Geldautomaten nicht flächendeckend möglich. Es wird daher empfohlen, Reisen außerhalb der Hauptstadt nur mit ausreichenden Bargeldreserven anzutreten. Standorte von Geldautomaten des Visa- und des MasterCard/Maestro-Netzwerks können folgenden Webseiten entnommen werden:

www.mastercard.com/atmlocator/cobrand/index.jsp?lang=en&country=ARM&var=COBRAND

http://visa.via.infonow.net/locator/global/

Einige Restaurants, Geschäfte und Hotels für gehobene Ansprüche akzeptieren gängige Kreditkarten. Es kommt jedoch – besonders außerhalb der Hauptstadt – gelegentlich zu technischen Schwierigkeiten; in diesen Fällen ist nur Barzahlung möglich.

Preise werden gelegentlich noch in US$ angegeben, aber die Bezahlung sollte in der armenischen Landeswährung, dem Dram (AMD), erfolgen. Die Annahme ausländischer Währungen ist in Geschäften und bei Dienstleistern offiziell nicht gestattet. Manche Geschäfte, die hochwertige Waren anbieten, haben eigene Wechselstuben.

Stromversorgung   
Die Spannung in Armenien beträgt 220 Volt (50Hz). Um ein Gerät zu benutzen, das auf eine Spannung von 110/120 Volt ausgerichtet ist (z.B. aus den USA), brauchen Sie einen Spannungswandler. Die Stromstärke dieses Geräts bestimmt die Art des Spannungswandlers. Die europäischen Stecker sind zweipolig.

Telefonieren
Die Vorwahl für Armenien ist 00 374. Danach schließt sich die Vorwahl der jeweiligen Stadt an, für Jerewan ist das die 1. In Armenien ist in jedem Fall Handyempfang gegeben! 

Literatur über Armenien

Literatur über Armenien

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Armenien (Hayastan). Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Bertold Spuler (Hg.): Handbuch der Orientalistik; Teil 1: Wolfgang Schramm: Einleitung in die assyrischen Königsinschriften; Teil 2: Wolfgang Schramm: 934–722 v. Chr.. Brill, Leiden 1973

Tessa Hofmann: Annäherung an Armenien. Geschichte und Gegenwart. Beck, München 1997

Jakob Künzler: Im Lande des Blutes und der Tränen. Erlebnisse in Mesopotamien während des Weltkrieges (1914–1918). Reihe ZeitZeugnisse. Tempel-Verlag, Potsdam 1921; Nachdruck: Chronos, Zürich 1999

Adriano Alpago Novello: Die Armenier. Brücke zwischen Abendland und Orient. Belser, Stuttgart und Zürich 1986. ISBN 3-7630-2335-6

Huberta von Voss: Portrait einer Hoffnung: Die Armenier. Lebensbilder aus aller Welt.Schiler, Berlin 2004

Haig E. Asenbauer: Zum Selbstbestimmungsrecht des armenischen Volkes von Berg-Karabach. Ethnos 41. Braumüller, Wien 1993  

Artem Ohandjanian: Armenien, der verschwiegene Völkermord. Böhlau, Wien Köln Graz: 1989

Editha Wolf Crome (Hg.): Aufbruch nach Armenien. Reise- und Forschungsberichte aus dem Lande Urartu – Armenien. Reimer, Berlin 1985

Franz Werfel – Die vierzig Tage des Musa Dagh, Taschenbuch: 989 Seiten Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 17 (1. Mai 1990)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

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