• Berggorilla im Dickicht
  • Berggorilla im Porträt
  • Auf zum Gorillatracking
  • Gorillajunges
  • Unterwegs im Arusha National Park
  • Auf Pirschfahrt im Ngorongoro Krater
  • Die grünen Hänge des Ngorongoro Kraters
  • Löwe im hohen Savannengras
  • Büffelherde in der Serengeti
  • Gnus und Zebras
  • Flusspferde müssen sich in der Trockenzeit dicht aneinander drängen
  • Ein Zebra im Detail
  • Elefantenjunges am Fluss
  • Elegant und einfach schön – der Leopard
  • Zebras im Abendlicht
  • Einfach mal alle Fünfe grade sein lassen…
  • Mafia Strand mit Palmen
  • Zimmer der Mafia Island Lodge
  • Tauchen vor Mafia Island
  • Taucher vor Mafia Island

Ruanda • Uganda •Tansania

 

Berggorillas, Serengeti und Mafia Island

16 Tage Komfortsafari und Strand

    
Dauer 16 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 4850 EUR   drucken
Tourcode TANLTC16   zum Filter
Teilnehmer min. 4 – max. 7    
   
 
 
 
 

Die letzten Silberrücken der Erde aufspüren, auf Safari im berühmtesten Nationalpark der Welt, zu Füßen des Mount Meru wandern und auf einer einsamen Insel die Unterwasserwelt des Indischen Ozeans erkunden – ein Traum, der mit dieser Reise wahr wird! Ein erster Höhepunkt der Reise erwartet Sie in Uganda: die Begegnung mit den imposanten Berggorillas ist so nah und einfach großartig, dass Sie sich vielleicht für einen Moment fragen, ob das alles gerade wirklich passiert. Sie bewegen sich leise durch dichten Bergregenwald, bis plötzlich nur wenige Meter von Ihnen entfernt eine Gorillafamilie auftaucht! Die Tage auf Safari stehen ganz im Zeichen der afrikanischen Tierwelt, wie man sie sich vorstellt: durch die Savanne streifende Elefanten, Giraffen, Zebras, Gnus, Antilopen, stets gefolgt von Raubkatzen, die wachsam ihren Blick schweifen lassen. In der Serengeti ziehen Millionen Gnus und Zebras im ewigen Kreislauf durch die Savanne – immer auf der Suche nach saftigem Gras und frischem Wasser. Ihr Safari Camp wechselt mehrfach im Jahr seinen Standort, sodass Sie immer da sind, wo die große Migration gerade ist: zwischen Dezember und Februar trennt Sie nur eine kurze Fahrt von den riesigen Herden, im März können Sie die unbeholfenen Schritte der Gnukälber und Zebrafohlen beobachten, zwischen Juli und Oktober haben Sie die Chance, eine der weltberühmten Flussdurchquerungen mitzuerleben. Im Ngorongoro-Krater konzentriert sich eine große Zahl an Wildtieren auf kleinem Raum, im Lake Manyara NP stolzieren rosa Flamingos durch das mineralhaltige Wasser, im Tarangire NP streifen Elefanten durch den Busch und entlang monumentaler Baobab-Bäume. Nach einem erlebnisreichen Safaritag kehren Sie zurück in komfortable, naturnahe Lodges und Camps. Genießen Sie mit allen Sinnen das gediegene Ambiente und lauschen Sie abends mit einem Gin Tonic in der Hand den Klängen der afrikanischen Wildnis. Einen entspannenden Ausklang verspricht Mafia Island im Indischen Ozean. Die Gewässer um Mafia Island gehören zum Schutzgebiet des Marine Park Reserve, das auch das Rufiji-Flussdelta einschließt. Sie eignen sich hervorragend zum Schnorcheln, Tauchen und für ausgedehnte Spaziergänge entlang des Mangrovenwald-Strandes. Sehr angenehm ist, dass das Eiland deutlich weniger besucht ist als Sansibar und noch als Geheimtipp gilt. Umgeben von tropischer Vegetation und dem Flair einer einsamen Insel sind hier Robinson-Crusoe-Feeling und Entspannung garantiert!

Holen Sie sich doch schon mal einen ersten Vorgeschmack Ihrer Reise durch dieses Video:
DIAMIR – Tansania – Auf Fotosafari in der Serengeti

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Komfortsafari durch 3 Länder Ostafrikas

  • Gorilla-Tracking im Bwindi NP, Uganda

  • Wandersafari im Arusha-Nationalpark

  • Große Migration & Raubkatzen in der Serengeti

  • Safari Camp, das der Tierwanderung folgt

  • Übernachtung in komfortablen Lodges & Camps

  • Inselparadies Mafia Island mit Unterwasserschutzgebiet

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug ab Frankfurt nach Ruanda.

2. Tag: Kigali – Uganda, Bwindi NP (A)

2. Tag: Kigali – Uganda, Bwindi NP (A) 1

Sie werden am Flughafen Kigali abgeholt und fahren über die Grenze nach Uganda in den, seinem Namen nach „undurchdringlichen“ Bwindi NP, die Heimat der noch immer bedrohten und schutzbedürftigen Berggorillas. Auch hier im Grenzgebiet zwischen der DR Kongo, Uganda und Ruanda gibt es noch eine Heimat für die mächtigen Primaten. Dank des unerschöpflichen Einsatzes von Dian Fossey gibt es sie heutzutage überhaupt noch. Übernachtung im Bird’s Nest Resort.

3. Tag: Unvergessliches Gorilla-Tracking – Kigali (F/M)

3. Tag: Unvergessliches Gorilla-Tracking – Kigali (F/M) 1

Erleben Sie den ersten Höhepunkt dieser Reise im märchenhaft anmutenden Bwindi-Wald. Hier ins Dickicht des Bergregenwaldes haben sich die letzten Silberrücken Ugandas zurückgezogen. Die unmittelbare Begegnung mit den sanften Riesen wird Sie tief bewegen. Der Anmarsch in die Reviere der Gorillas führt z.T. durch dichten Dschungel und kann daher recht beschwerlich sein (Gehzeit ca. 4-6h). Ist die Gorillagruppe erreicht, haben Sie eine Stunde Zeit, um ausgiebig zu fotografieren oder einfach das Miteinander in der Gorillafamilie zu beobachten. Nachmittags Rückfahrt nach Kigali in Ruanda. Übernachtung im Flame Tree Village.

4. Tag: Flug nach Tansania (F)

4. Tag: Flug nach Tansania (F) 1

Sie werden zum Flughafen Kigali gebracht und fliegen zum Kilimanjaro Airport in Tansania. Ankunft und Transfer zur kleinen, gemütlichen Lodge in der Nähe von Arusha. Entspannen Sie im weitläufigen Garten oder am Pool. Ein deutschsprachiger Ansprechpartner ist vor Ort. Übernachtung in der African View Lodge.

5. Tag: Safari im Arusha NP (F/M (LB))

5. Tag: Safari im Arusha NP (F/M (LB)) 1

Sie wandern zu Fuß an den Hängen des Mt. Meru durch die Bergwälder des Arusha-Nationalparks. Am Momella Gate treffen Sie Ihren bewaffneten Wildhüter. Er führt Sie durch eine faszinierende Landschaft aus Savanne und Bergwald, zahlreiche Tierbeobachtungen sind möglich. Büffel und Giraffen grasen in der Nähe, die Wälder bieten den markanten schwarz-weißen Colobusaffen ein Zuhause. Auf dem Rückweg zum Momella Gate ist ein Abstecher zu einem idyllischen Wasserfall möglich. Am Nachmittag geht es im Fahrzeug auf Pirsch durch den Park. An den Momella-Seen sammeln sich rosa Flamingos, vom Rand eröffnet sich ein herrlicher Blick in den Ngurdoto-Krater. Giraffen, Zebras, Warzenschweine, Antilopen und mit etwas Glück auch Elefanten sind zu beobachten. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit max. 4h, max. 200 m↑↓).

6. Tag: Safari im Tarangire NP (F/M (LB)/A)

6. Tag: Safari im Tarangire NP (F/M (LB)/A) 1

Sie fahren in den Tarangire NP. Hier sind vor allem große Herden von Elefanten zu finden aber auch Kudu-Antilopen, Gnus, Geparden, Leoparden und Löwen. Riesige Baobabs (Affenbrotbäume) prägen das Landschaftsbild. Am Tarangire-Fluss sammeln sich besonders während der trockenen Monate zahlreiche Tiere. Übernachtung in der Sangaiwe Tented Lodge.

7.–8. Tag: Safaris in der Serengeti 2×(F/M/A)

7.–8. Tag: Safaris in der Serengeti 2×(F/M/A) 1

Fahrt in die Serengeti, die von den Massai als „endlose Ebene“ bezeichnet wird. Der wohl berühmteste Nationalpark der Welt erstreckt sich über eine Fläche von fast 15.000 km². Die bekannten „Großen Fünf“ (Leopard, Löwe, Elefant, Büffel, Nashorn) können Sie während der ausgiebigen Pirschfahrten mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Gesicht bekommen, vielleicht sogar Geparden auf der Jagd. In den Flüssen aalen sich Krokodile in der Sonne. Die weiten Savannen der Serengeti sind ein Paradies für Weidetiere. Unterbrochen wird die Ebene nur durch die typischen Kopjes (glatt geschliffene Granithügel). Von Mai bis Juli ziehen unzählige Gnus, Zebras und Antilopen auf ihrer jährlichen großen Wanderung in Richtung Masai Mara, gefolgt von Löwen, Geparden und Hyänen. Im November/Dezember wandern die Herden wieder nach Süden. Ihr Safari Camp ist semipermanent und verwöhnt Sie mit allen Annehmlichkeiten, die Sie in der Wildnis benötigen. Der jeweilige Standort wird jahreszeitlich der großen Tierwanderung angepasst – das Camp ist immer dort zu finden, wo sich die Gnu- und Zebraherden gerade aufhalten. So sind Sie immer ganz nah an der Migration und genießen somit bestmögliche Safari-Erlebnisse! Lassen Sie sich vom klassischen “Hemingway-Style” überraschen und genießen Sie die Abende in der Wildnis beim Sundowner am Lagerfeuer mit zahllosen Sternen über Ihnen. Sehr empfehlenswert ist eine Ballonfahrt, um die Savanne aus der Vogelperspektive zu erleben (optional, ab 546 US$ p.P.). 2 Übernachtungen im Serengeti View Camp oder in der Serengeti Serena Lodge (April-Mai).

9. Tag: Safari im Ngorongoro-Krater (F/M (LB)/A)

9. Tag: Safari im Ngorongoro-Krater (F/M (LB)/A) 1

Auf dem Weg ins kühle Ngorongoro-Hochland haben Sie nochmals Gelegenheit zu fabelhaften Tierbeobachtungen. Dann erleben Sie eine Safari im Inneren des Ngorongoro-Kraters, der seit 1978 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes ist. Bernhard Grzimek sagte einmal: „Es ist unmöglich, in Worten die Größe und Schönheit des Kraters wiederzugeben. Er ist eines der Weltwunder". Vom Rand (ca. 2286 m) hat man einen grandiosen Blick auf das ca. 259 km² große Areal aus Steppe, Seen und Buschland. Herden von Zebras und Gnus sowie Nashörner, Elefanten, Löwen und Geparden können gesichtet werden. In den Wasserlöchern grunzen Flusspferde. Übernachtung in der Endoro Lodge.

10. Tag: Safari im Lake Manyara NP (F/M (LB))

10. Tag: Safari im Lake Manyara NP (F/M (LB)) 1

Pirschfahrt im Lake Manyara NP, welcher auf dem Grund des Großen Ostafrikanischen Grabenbruches liegt. Hier leben viele Elefanten, Zebras, Impalas, Dikdiks, Streifengnus, Büffel, Giraffen und Anubis-Paviane. Der Park ist für seine baumkletternden Löwen bekannt, die man mit etwas Glück aufspüren kann. Außerdem gibt es mit über 400 Arten eine große Vielfalt: z.B. Flamingos, Pelikane, Nashornvögel, Nimmersattstörche, Kormorane und Greifvögel. Am späten Nachmittag Rückfahrt in die Nähe von Arusha. Übernachtung in der African View Lodge.

11. Tag: Panoramaflug auf die Insel Mafia (F/A)

11. Tag: Panoramaflug auf die Insel Mafia (F/A) 1

Die heutige Art der Weiterreise ist ein absolutes Abenteuer: Ein Flug mit dem Kleinflugzeug auf die Insel Mafia! Während des Fluges eröffnet sich Ihnen die unglaubliche Weite des Landes und die oft beschriebene Vielfalt. Ankunft und Transfer zur Lodge. Übernachtung in der Mafia Island Lodge.

12.–14. Tag: Erholung am Strand 3×(F/A)

12.–14. Tag: Erholung am Strand 3×(F/A) 1

Genießen Sie drei Tage am Strand des Indischen Ozeans zur Erholung, für Wassersport oder zum Erkunden der Insel Mafia – die weitaus ruhigere Nachbarinsel Sansibars. Die dortigen Korallenriffe sind Teil des Unterwasserschutzgebietes rund um das Inselparadies und wie auch die kleinen, naheliegenden Inseln ein Paradies für Taucher und Schnorchler. In der Chole-Bucht im Südteil der Insel laden Sandbänke, kleine Inseln und tropische Strände zum Tauchen, Schnorcheln, Segeln und Baden ein. 3 Übernachtungen wie am Vortag.

15. Tag: Abreise (F)

Transfer zur Flugpiste und Flug im Kleinflugzeug nach Dar es Salaam. Umstieg und Weiterflug nach Deutschland.

16. Tag: Ankunft in Deutschland

Ankunft in Frankfurt.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
06.10.2017 21.10.2017 5490 EUR Anfragen
20.10.2017 04.11.2017 5260 EUR Anfragen
16.11.2017 01.12.2017 EZ-Zuschlag: 470 € 4850 EUR Anfragen
15.12.2017 30.12.2017 5260 EUR Anfragen
25.01.2018 09.02.2018 5260 EUR Anfragen
11.02.2018 26.02.2018 5260 EUR Anfragen
22.03.2018 06.04.2018 EZ-Zuschlag: 470 € 4850 EUR Anfragen
15.06.2018 30.06.2018 5260 EUR Anfragen
17.08.2018 01.09.2018 5260 EUR Anfragen
14.09.2018 29.09.2018 5260 EUR Anfragen
12.10.2018 27.10.2018 5260 EUR Anfragen
16.11.2018 01.12.2018 EZ-Zuschlag: 470 € 4850 EUR Anfragen
18.12.2018 02.01.2019 5260 EUR Anfragen
18.01.2019 02.02.2019 5260 EUR Anfragen
Diese Reise ist auch als DIAMIR-Privatreise buchbar ab 4950 EUR pro Person zzgl. Flug. Jetzt Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 550 EUR
Gorilla Permit ca. 600 USD
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutsch-englischsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit Ethiopian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • Flug Kigali – Kilimanjaro Airport in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschläge (Stand 1.8.17)
  • Englischsprachige Tourenleitung in Uganda
  • Deutschsprachige Tourenleitung (Fahrer-Guide) in Tansania
  • Inlandsflüge Arusha - Mafia - Dar es Salaam im Kleinflugzeug (max. 15 kg Gepäck p.P. erlaubt)
  • Safari im Allradfahrzeug mit Fensterplatzgarantie
  • Alle Transfers und Fahrten laut Programm
  • Reservierung eines Gorilla-Permits
  • Alle Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.17)
  • Auf Safari eine Flasche Mineralwasser pro Person und Tag
  • Reiseliteratur
  • 9 Ü: Lodge im DZ
  • 3 Ü: Tented Camp (geräumiges Hauszelt mit eigenem Bad)
  • 1 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 13×F, 3×M, 4×M (LB), 9×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Tansania (ca. 50 US$), Uganda (ca. 50 US$), Ruanda (2x ca. 30 US$); Gorilla-Permit (ca. 600 US$, mit der Anzahlung zu begleichen); Marine-Park-Gebühren Mafia Island (ca. US$ 23,60 pro Person pro Tag); evtl. Flughafen- und Ausreisegebühren in den Reiseländern; optionale Ausflüge; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Zum Gorilla-Tracking: Teamgeist, gute Ausdauer und Kondition. Das Mindestalter für das Gorilla-Tracking beträgt 15 Jahre und die Teilnehmer dürfen nicht an infektiösen Krankheiten leiden.

Bei Flügen mit Kleinflugzeugen beträgt die Gesamt-Freigepäckgrenze p.P. 15 kg inkl. Handgepäck. Aufgrund des begrenzten Stauraums können keine Hartschalenkoffer befördert werden, wählen Sie daher unbedingt ein „weiches“ Gepäckstück (z.B. eine Reisetasche).

Hinweise

Beim Vorprogramm in Uganda kann es zu einer abweichenden Teilnehmerzahl als auf der Safari in Tansania kommen. Bei Unterschreitung der Mindestteilnehmerzahl für den Uganda-Teil kann ein Aufpreis entstehen.

Bitte beachten Sie die gesonderten Stornobedingungen für das Gorilla-Permit: Dieses wird direkt nach Reiseanmeldung für Sie bestellt, auf Ihren Namen ausgestellt und ist nicht erstattungsfähig. Wir empfehlen deshalb den Abschluss einer Reise-Rücktrittsversicherung.

Zusatzinformationen

Sollten Unterkünfte zu Hochsaisonterminen nicht verfügbar sein, so buchen wir eine gleichwertige Alternative für Sie. Dies stellt keinen Minderungsgrund dar.

DIAMIR Privat

buchbar ab 4950 EUR zzgl. Flug, Täglich ab 2 Personen, englischsprachige Tourenleitung

Service

Tansania

Allgemeines

Allgemeines

Geographie
Tansania (offizielle Hauptstadt Dodoma) liegt am Indischen Ozean und grenzt im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an Burundi, Ruanda und die Demokratische Republik Kongo und im Süden an Sambia, Malawi und Mosambik.

Der höchste Berg Tansanias/ Afrikas, ja sogar der höchste freistehende Berg der Welt, ist der Kilimanjaro, der „König der Berge“ mit seinen 5895 Metern.

Das tansanische Festland besteht aus der 16 - 64 km breiten Küstenebene mit üppiger tropischer Vegetation, der 213 - 1.067 m hoch gelegenen Maasai-Savanne im Norden und dem Hochplateau im Süden (900 - 1.200 m), das bis nach Sambia und zum Malawisee reicht. Der Zentralafrikanische Graben berührt Tansania nur im Westen, der Ostafrikanische Graben verläuft durch das Landeszentrum. Zeugen der geologischen Vorgänge in der tektonischen Bruchzone sind riesige Krater und Vulkane wie der Rungwe (3175 m), der Mount Meru (4566 m) oder der höchste Berg Afrikas, der Kilimanjaro.

Feucht- und Trockensavannen mit Schirmakazien und Baobab-Bäumen bestimmen den größten Teil des Landes, Halbwüsten und Küstenebenen (zum Teil von Mangrovensümpfen bedeckt) machen die verbleibende Landschaft aus.

Binnengewässer bedecken eine Fläche von über 53.000 km2, den größten Anteil haben die Seen des Rift Valleys, dem ostafrikanischen Grabenbruch wie der Tanganyikasee und Malawisee. Daneben ist der Viktoriasee zu nennen.

Sansibar liegt 37 km vor der Küste Tansanias und besteht aus zwei Inseln: Unguja mit der Hauptstadt Sansibar und Pemba, das 40 km nordöstlich von Unguja liegt. Zusammen bilden sie die Verwaltungseinheit Sansibar, einen weitgehend autonomen Teilstaat innerhalb Tansanias.

Politik und Gesellschaft
Tansania ist Präsidialrepublik, wobei Sansibar eine weitgehende Autonomie eingeräumt wird. Tansania (United Republic of Tanzania), mit einer Fläche von 945.087 km² und etwa 41 Millionen Einwohnern, entstand aus dem Zusammenschluss der ehemals deutschen Kolonie Tanganyika mit Sansibar. Die Amtssprache ist Kiswahili und als Verkehrssprache gilt Englisch. In Tansania leben über 120 Ethnien, die größeren davon sind die Sukuma, Gogo, Swahili und Chagga. Muslime, Christen, Anhänger verschiedener Naturreligionen sowie hinduistische Minderheiten leben hier friedlich zusammen. Über 90 % der Bevölkerung Sansibars gehören dem Islam an. Daneben sind noch Minderheiten von Christen und Hindus vertreten.

Sicherheit
Ostafrika ist relativ sicher zu bereisen. Doch natürlich gibt es auch hier Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Ein Großteil der Bevölkerung lebt unter dem Existenzminimum. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist sehr reich, auch wenn dies nach unseren Maßstäben häufig nicht der Realität entspricht. Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr recht schnell, seiner Sachen entledigt zu werden. Niemals sollte man offen zeigen was man an Wertsachen besitzt, Geldscheine sollten besser einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitgeführt werden. Die Brieftasche sollte gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe bleiben. Bitte denken Sie stets daran, dass Ihr Reisepass das wichtigste Dokument ist, welches Sie mit sich führen. Der Verlust ist mit einer sehr langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden.

In Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie die folgenden Hinweise zu beachten:

- lassen Sie Ihr Gepäck niemals aus den Augen und achten Sie gegenseitig darauf

- bewahren Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände in Hand- oder

- Umhängetaschen auf

- verzichten Sie besonders in größeren Städten auf das offene Tragen von Schmuck, Uhren oder Fotoapparaten

- benutzen Sie für den Transport von Pass, Reiseschecks und Flugticket am besten einen verdeckt getragenen Geldgürtel, einen Brust- oder Beinbeutel oder eine flache einklappbare Gürteltasche. Führen Sie immer eine Kopie der wichtigsten Dokumente mit sich und bewahren Sie diese getrennt von den Originalen auf.

Klima
Tansania liegt südlich vom Äquator. Das Klima im Hochland ist sehr angenehm. Hier erwarten Sie Tagestemperaturen von ca. 22 bis 29 °C. Die Nächte können kühl werden. An der Küste zum Indischen Ozean herrscht tropisches Klima mit hoher Luftfeuchte und durchschnittlichen Temperaturen von 30 °C. Regenzeit herrscht in Nord-Tansania  üblicherweise im späten Oktober/ November und April/ Mai und in Süd-Tansania im April/ Mai. Somit liegt die „Hauptsaison“ für Bergbesteigungen im Januar und Februar sowie im  Juni bis September. Während des Bergtrekkings durchlaufen Sie verschiedene Klimazonen, von tropischer Wärme bis zu arktischer Kälte. In den Höhenlagen ist durchaus mit Schnee zu rechnen und am Kilimanjaro ist morgens am Gipfel u. U. eine Temperatur von bis zu -20 °C zu erwarten. Die äquatoriale Sonne ist sehr intensiv. Bitte verwenden Sie daher Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.

Die Niederschläge sind im Kilimanjaro-Gebiet stark höhenabhängig. Die Niederschlagsmenge auf dem Kilimanjaro ändert sich mit der Höhe und dem Einfluss des vorherrschenden Windes aus dem Indischen Ozean. Über der Massai-Steppe südlich des Kilimanjaro fallen jährlich 50 cm Regen. Die höchste Niederschlagsmenge ist mit 300 cm jährlich auf 2.100 Metern Höhe über dem zentralen Südhang zu verzeichnen.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Zeitverschiebung
Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Tansania +1 Stunde. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Tansania 13 Uhr. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung +2 Stunden. Die Zeitrechnung der Swahili-Kultur beginnt mit Sonnenaufgang. Ab Sonnenaufgang wird von 0 bis 12 Uhr durchgezählt.

  

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Tansania ist für Deutsche Staatsbürger ein Visum erforderlich. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre können mit dem Kinderausweis, sofern mit Lichtbild, einreisen. Sie können das Visum bereits in Deutschland (z. Zt. 50,- € zuzüglich Gebühren und Porto) beantragen oder problemlos bei Einreise (US$ 50,- in bar) ausstellen lassen. Wir empfehlen letztere Variante, sie ist unkomplizierter und preiswerter.

Bei Beantragung in Deutschland benötigen Sie folgende Unterlagen: Ihren Reisepass, der 6 Monate über den Rückreisetag hinaus gültig sein sollte, 1 Antragsformular (ausgefüllt – sonst kann es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung kommen; das Hotel der ersten Übernachtung sollte namentlich und mit Adresse angegeben werden, erkundigen Sie sich im Zweifelsfalle bei uns), 1 Lichtbild und eine Buchungsbestätigung über den Rückflug. Bei Antragsstellung per Post sollte ein adressierter Rückumschlag per Einschreiben mit ausreichender Frankierung beigefügt werden. Bitte vergessen Sie nicht, das ganze mindestens 3 Wochen vor Reiseantritt zu beantragen. Die Visagebühren können per Verrechnungsscheck oder Postanweisung bzw. in bar entrichtet werden. Staatsangehörige anderer Länder erkundigen sich bitte bei der Tansanischen Botschaft ihres Landes.

Bei Einreise wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung kontrolliert. Bei Ankunft am Kilimanjaro Airport oder in Dar es Salaam begibt man sich zunächst zum Health Desk, wo der Eintrag der Gelbfieberimpfung im Internationalen Impfpass der WHO kontrolliert wird. Ohne einen entsprechenden Vermerk der Gesundheitsbehörde wird keine Einreisegenehmigung erteilt.

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr erforderlich - siehe auch  www.who.int. Das tansanische Gesundheitsministerium hat dazu folgende Regelung verbindlich festgelegt:

1. Reisende aus Endemiegebieten (Nachbarländer) benötigen eine Gelbfieberimpfung (wie oben festgehalten).

2. Reisende aus Nicht-Endemiegebieten (z. B. Europa) benötigen nur dann eine Gelbfieberimpfung, wenn sie in einem Gelbfiebergebiet den Flughafen beim Zwischenstopp verlassen oder mindestens 12 Stunden in diesem Flughafen auf ihren Anschlussflug warten. Da die Behörden auf Sansibar Einreisen vom Festland als Ankunft aus einem Endemiegebiet ansehen, wird für die Weiterreise auf die Insel der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich.

Jeder Tourist hat seinen Reisepass ständig mit sich zu führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Von Vorteil kann auch ein Scan wichtiger Unterlagen sein, welchen Sie sich auf Ihr Email-Konto speichern und so über einen Internetanschluss Zugriff haben. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Bei der Ausreise aus Tansania wird eine Ausreisekarte verlangt (liegt jeweils vor der Passkontrolle aus). Momentan wird am Flughafen ggf. von Ihnen eine Flugsicherheitsgebühr bzw. Ausreisesteuer (10,- US$ in bar) am Ckeck in Schalter verlangt (Stand: August 2012). Zahlen Sie die Steuer nur gegen Ausgabe einer Quittung. Die Höhe kann sich allerdings u. U. kurzfristig ändern. 

Botschaft von Tansania in Deutschland (Visa-Abteilung)
Eschenallee 11, 14050 Berlin
Tel: 030 – 3030800, www.Tanzania-gov.de

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Informationen zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Tansania geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, kann letztendlich nur ein Arzt Sie wirklich umfassend und kompetent beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen- und Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig gegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen dabei die alte Globetrotterregel  „cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl’ es oder vergiss es) helfen. Also, auch wenn es schwer fällt, Salate oder ungeschältes Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten, diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Die häufigsten Erkrankungen betreffen die Luftwege und den Magen-Darm-Trakt (Durchfälle). Es empfiehlt sich die Mitnahme von „nicht-Antibiotika-haltigen“ Halstabletten (Lutschtabletten) und Nasentropfen, so z.B. Emser Pastillen oder Nasivinetten. Elektrolyte in Pulverform (Saltadol), sowie für den schmerzlosen, nicht blutigen Durchfall Imodium. Erste Maßnahme ist in den Tropen immer Fieber zu messen und dafür gehört das eigene Fieberthermometer in die persönliche Reiseapotheke. Bitte in jedem Fall den Blutgruppenpass mitnehmen. Bei den vielerorts zweifelhaften Blutkonserven könnte eine gegenseitige Blutspende auch einmal lebensrettend sein! 

Bitte besuchen sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt; etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt  einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Malaria
Insbesondere in den niedrigeren Höhenlagen ist das Risiko einer Malaria Erkrankung gegeben. Unabhängig von den Jahreszeiten existiert ein hohes Infektionsrisiko unterhalb von ca. 1800 Höhenmetern. Die Städte sind davon nicht ausgeschlossen. Als Folge der Erderwärmung ist in den letzten Jahren das Ansteckungsrisiko über diese Grenze hinweg  angestiegen und es wird zu entsprechende Schutzmaßnahmen geraten.

Eine Malariaprophylaxe wird empfohlen, wenngleich keines der Medikamente einen vollständigen Schutz bietet. Deswegen gilt es, sich vor allem in den Morgen- und Abendstunden vor Stechmücken zu schützen. Lange, helle Kleidung und die Benutzung von Mückenschutzmitteln in Form von Spray oder Creme sind zu empfehlen. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie persönlich geeignet sind.                                                                                          

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen (als zweimalige Kombinations-Impfung, Kosten werden von einigen Krankenkassen ganz bzw. teilweise übernommen). Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren ist, wie oben schon erwähnt, eine Impfung gegen Gelbfieber bei der Einreise nachzuweisen. Die Immunisierung hält 10 Jahre und wird für nahezu alle Fernreisen in tropische Länder benötigt.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)
- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/Aerztesuche/Gelbfieberimpfstelle
- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Reiseapotheke:
Besprechen Sie diese bitte mit Ihrem Hausarzt.

Unsere Vorschläge:
- Breitbandantibiotikum
- Mittel gegen Übelkeit, Reisekrankheit
- Tabletten gegen Durchfall, Abführmittel
- Medikamente zur Wundbehandlung
- Mittel gegen Erkältung, Husten und Halsweh
- Medikamente gegen Magen- und Darmbeschwerden
- Augentropfen
- Halstabletten, Nasenöl
- beim Trekking zusätzlich Erste Hilfe Material- leichtes bis mittleres Schmerzmittel in ausreichenden Mengen (Paracetamol)

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Während der Safaris erhalten Sie oftmals Vollverpflegung, wobei das Mittagessen oft in Form von Lunchpaketen gereicht wird. Abends wird dann wieder warm gegessen. Preise im Hotel für Mineralwasser liegen bei ca. 1,- US$, ein Bier kostet ca. 2 bis 3,- US$, ein Abendessen im Hotelrestaurant kostet meist ca. 15,- bis 20,- US$, in Einzelfällen bis zu 35,- US$. Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen, aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man, je nach Standard und Gericht, mit Kosten von ca. 2,- bis 10,- US$ rechnen.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren (oft genügt eine Geste mit der Kamera). Manche lassen sich z. B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. So muss vor Aufnahmen der Massai meist ein finanzielles Entgelt ausgehandelt werden. Bitte fragen Sie prinzipiell um die Erlaubnis zum Fotografieren und akzeptieren Sie bitte ein „Nein“. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Fotospeicher
In den großen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Bitte nehmen Sie auch ausreichend Ersatz-Akkus mit.

Bekleidung
In der Öffentlichkeit sollte dezente Kleidung getragen werden. Zu kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten nicht getragen werden, auch wenn andere Reisende diese Regeln nicht praktizieren.

Auf Sansibar sollten Sie aus Respekt gegenüber Religion und Traditionen der Bevölkerung in der Öffentlichkeit ausreichend lange Hosen bzw. Röcke (die Knie sollten beim Sitzen bedeckt sein) und keine schulterfreie bzw. tief ausgeschnittene Oberbekleidung tragen.

Gesundheit
Man muss die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen und Sonnenbrand sollten Sie folgende Hinweise beachten:

- nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden, zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis (Mikropur, Romin etc.),

- nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen, auf das Steak medium sollte während der Reise verzichtet werden.

- keine Salate oder unschälbares Obst essen

- kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken

- Schutz vor Sonnenbrand durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille, es empfiehlt sich besonders im Gebirge die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder -lotionen mit einem Sonnenschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung in Tansania der Tansanische Shilling. (1 TSH = 100 Cents). Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro und US-Dollar zu empfehlen. Man sollte US-Dollar in bar für die Zahlung von Visum, Ausreisesteuern und Flugsicherheitsgebühr mitführen. Auch Trinkgelder werden üblicherweise in USD überreicht. Es werden in Tansania nur Dollarnoten mit großem Präsidentenkopf, die ab 2006 gedruckt wurden, akzeptiert (nur Ein-Dollar-Noten mit kleinem Kopf sind ebenfalls zulässig). Bargeld kann dann vor Ort nach und nach in die Landeswährung umgetauscht werden. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Kalkulieren Sie Ihren Geldbedarf für die anfallenden Vorortausgaben (vgl. „nicht in den Leistungen enthalten“) und planen Sie dabei eine gewisse Reserve mit ein. Der Gebrauch von Kreditkarten ist bisher nur in den größeren Städten möglich und auch da bei weitem nicht normal. Außerdem werden oft relativ hohe Gebühren beim Einsatz der Karten verlangt. Verlassen Sie sich also bitte nicht auf dieses Zahlungsmittel. Als Reserve ist eine Kreditkarte allerdings sehr zu empfehlen. Man kann mittlerweile an einigen ATMs (Geldautomaten) mit VISA-Card und PIN-Nummer Landeswährung im Gegenwert von ca. 250 € pro Tag abheben. Allerdings funktionieren die Automaten nicht immer. Die Ausfuhr der tansanischen Währung ist untersagt.

Stromversorgung
Die Spannung ist 220 Volt und es wird ein Adapter (3-Loch)  für britische Dreifachkontakte (Flach-/ Rundkontakte) benötigt. Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind, passen bei den Rundkontakten auch ohne Adapter.

Telefonieren
Das  Mobilfunknetz Tansanias arbeitet auch überwiegend mit dem GSM-Netz (GSM 450, GSM 900, GSM 1800), so dass Sie Ihr heimisches Handy fast problemlos nutzen können. Günstiger ist es durchaus, sich vor Ort eine SIM-Card zu kaufen (ca. 1 USD) und dann für 1 USD pro Minute nach Hause zu telefonieren

Literatur über Tansania

Literatur über Tansania

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Tansania. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Rolf Ackermann – „Die weiße Jägerin“, ISBN: 3426631660 

Gianni Giansanti „Völker des Morgens. Vom Verschwinden der traditionellen Kulturen Afrikas“, ISBN: 3-89405-631-2

Tom Kunkler „Kilimanjaro - Tanzania - Safari - Sansibar. Trekking und Abenteuer am höchsten Berg Afrikas", ISBN: 3-00-028528-8

Jörg Gabriel „Tansania, Sansibar, Kilimanjaro: Das komplette Reisehandbuch“, ISBN: 3831719748

Christoph Friedrich „Sprachführer Kauderwelsch-Kisuaheli Wort für Wort“, ISBN: 3894160748

Bartholomäus Grill „Ach, Afrika: Berichte aus dem Inneren eines Kontinents“,  ISBN: 3442153379

Hardy Krüger „Eine Farm in Afrika. Wer stehend stirbt, lebt länger“, ISBN: 3404150716

Wolfgang Denzer „Kenia, Tansania und Uganda“, ISBN: 978-3-931587-86-4

 Bernhard Grzimek, DVD - „Serengeti darf nicht sterben / Kein Platz für wilde Tiere“

 Reinhard Radke, DVD - „Serengeti, so haben Sie Afrika noch nie gesehen“

Ein kleiner Sprachführer

Nachfolgend eine kleine Auswahl an nützlichen Vokabeln bzw. Redewendungen in Swahili:

jambo                     hallo

mambo vipi?           Wie geht’s, alles klar? (Antwort: „Poa!“ – „Spitze“)

karibu                     Willkommen bzw. „Bitte“ als Erwiderung auf „Danke“

habari gani             Wie geht es Ihnen?

mzuri (sana)           (Sehr) gut

si mbaya                  nicht schlecht


mzungu                    Weißer, Tourist

rafiki / dada             Freund / Schwester (umgangssprachl. Anreden)

watoto                       Kinder


asante (sana)           danke (sehr)

tafadhali                    bitte


choo wapi?                Wo ist eine Toilette?

kwa                            für                              

wanaume                   Männer

wanawake                 Frauen

maji                            Wasser

soda                           Limonaden (Coca Cola etc.)

moto / baridi              heiß / kalt

kahawa / chai            Kaffee / Tee

mkahawa                    Gaststätte

nataka kulipa              Ich möchte bezahlen

pombe / bia                Bier

chakula                       Essen

supu                            Suppe

matunda                      Früchte


sipendi                         ich möchte nicht

kwa heri                       Auf Wiedersehen

chai                              eigentl. „Tee“, meint: Trinkgeld

kitu kidogo                   eigentl. „etwas kleines“, meint: Trinkgeld

hapana, sina hela        Nein, ich habe kein Geld.

Tansania.de

Tansania.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Tansania und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Tansania.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Tansania.de einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf das Land Tansania. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Ruanda

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Ruanda liegt in Ost-Zentralafrika etwas südlich des Äquators. Der Binnenstaat grenzt an Burundi, die Demokratische Republik Kongo, an Uganda und Tansania. Das Staatsgebiet umfasst etwa 26.000 Quadratkilometer; damit ist Ruanda flächenmäßig etwas kleiner als das Land Brandenburg. Wegen seiner in weiten Teilen hügeligen Landschaft, vor allem im Zentrum des Landes, wird Ruanda auch das „Land der tausend Hügel“ genannt.

Auf ruandischem Territorium verläuft die Hauptwasserscheide des afrikanischen Kontinents zwischen den Einzugsgebieten des Nil und des Kongo.

Den Norden dominieren die Vulkane der Virungakette mit dem Volcanoes-Nationalpark und dem höchsten Gipfel Ruandas. Der Karisimbi (4507 m) ist ein schlafender Vulkan, und wie die gesamte Kette gehört er zum Ostafrikanischen Grabenbruch. Im Westen bildet der Kivusee mit seinen schönen Stränden und vielen kleinen Inseln die Grenze zur DR Kongo. In den Tiefländern im Osten Ruandas, an der Grenze zu Tansania, befindet sich der Akagera-Nationalpark mit dem gewundenen Lauf des Akagera-Flusses, einem Seen- und Sumpflabyrinth sowie typischer Savannenlandschaft. Der dritte Nationalpark des Landes ist der Nyungwe-Nationalpark im Südosten. Er schützt den größten zusammenhängenden Bergregenwald in Ost- und Zentralafrika und ist damit einen der ältesten Wälder überhaupt, dessen Ursprünge bis in die letzte Eiszeit reichen.

Klima
Im Gegensatz zu den meisten anderen afrikanischen Regionen hat Ruanda ein angenehm ausgeglichenes, gemäßigtes Klima. Das tropische Hochlandklima sorgt dafür, dass die Tageshöchsttemperaturen auf 1.500 m Höhe meist unter 30 °C liegen und die Nachttemperaturen selten unter 15°C sinken. Durch die spürbare Abkühlung während der Nacht ist ein erfrischender Schlaf gewährleistet.

Dennoch darf die Kraft der Sonne während des Tages nicht unterschätzt werden. Europäische Besucher sind in jedem Fall gut beraten, für Aufenthalte im Freien ausreichenden Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnencreme etc.) mitzunehmen.

Das Klima ist vom Wechsel der Regen- und Trockenzeiten gekennzeichnet, die durch den ostafrikanischen Monsunregen beeinflusst werden, allerdings auch einige Unregelmäßigkeiten aufweisen. Als Anhaltspunkt kann gelten: Von März bis Mai ist die große Regenzeit, danach folgt von Juni bis Mitte September die große Trockenzeit. Im Oktober und November ist die kleine Regenzeit, anschließend folgt bis Januar die kleine Trockenzeit. Die Durchschnitts-Tagestemperaturen schwanken im jahreszeitlichen Wandel nur leicht; in Kigali auf etwa 1.500 m Höhe liegen sie ganzjährig bei rund 20°C.

Zeitverschiebung
Ruanda ist der mitteleuropäischen Zeit (MEZ) um eine Stunde voraus – wenn es hierzulande 14 Uhr ist, ist es in Ruanda 15 Uhr. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit gibt es gar keinen Zeitunterschied.

Politik und Gesellschaft
Ruanda ist eine präsidiale Republik. Die aktuelle Verfassung wurde 2003 per Volksabstimmung verabschiedet – bis 2003 waren politische Organisationen verboten.

Die meisten der insgesamt rund elf Millionen Einwohner Ruandas leben auf dem Land. Größte Stadt mit etwa 900.000 Bewohnern ist die Hauptstadt Kigali im Zentrum des Landes.

Die Bevölkerung setzt sich aus den Volksgruppen der Hutu (ca. 85 %), der Tutsi (ca. 14 %) und der Twa (ca. 1 %) zusammen. Ruanda gehört jedoch zu den wenigen afrikanischen Ländern, in denen die Bevölkerung eine gemeinsame Sprache und eine gemeinsame Kultur teilt. Landessprache ist Kinyarwanda, daneben wird zunehmend auch Englisch und Französisch gesprochen.

Sicherheit
Ruanda ist ein sicheres Reiseziel – die politische Lage ist stabil, die Sicherheit gewährleistet, Reisen im Land sind unbedenklich. Eine Ausnahme gilt für das unmittelbare Grenzgebiet zur DR Kongo, das nicht bereist werden sollte. Auch an der Grenze zu Burundi kann es kurzfristig zu vorübergehenden Schließungen von Grenzübergängen kommen.

Die auf Reisen generell anzuratende Vorsicht ist auch in Ruanda angebracht – auch hier gibt es – wie überall auf der Welt – Kriminalität. So rät das österreichische Außenministerium, bei Stadtrundgängen in Kigali sollten Reisende keine größeren Bargeldbeträge bei sich tragen; die Sicherheitslage gilt zwar in der Stadt generell als gut, doch können Überfälle nie gänzlich ausgeschlossen werden.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beraten Sie gern.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen für den Aufenthalt in Ruanda seit dem 01.11.2014 ein Visum. Dieses kann zum Preis von 30 US $ (zahlbar auch in Euro) bei Einreise beantragt und für die Dauer von 90 Tagen erteilt werden.


Österreicher und Schweizer erhalten das Visum ebenfalls bei der Einreise. Dazu ist eine vorherige Online-Registrierung nötig. Sie können die Registrierung hier vornehmen. Oder wenden Sie sich direkt an die diplomatische Vertretung des Reiselandes.


Seit Anfang 2014 besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit ein East African Visa (Ostafrika-Visa), gültig zur mehrfachen Einreise für die Länder Kenia, Uganda und Ruanda zu beantragen. Die Kosten betragen 100 US $. Das Visum wird am Flughafen erteilt.Oder wenden Sie sich direkt an die diplomatische Vertretung des Reiselandes.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotelsafe lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren  gelben Impfausweis im Handgepäck mitführen, um ihn bei eventuellen Impfkontrollen parat zu haben.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Reisegepäck

Ein komplettes Verzeichnis aller benötigten Ausrüstungsgegenstände und Gepäckstücke können Sie der beiliegenden Liste entnehmen. Sollten Sie zum Thema Reisegepäck noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an – wir beraten Sie gern.

Um den Transport nicht unnötig zu komplizieren und die Menge des Gepäckes übersichtlich zu halten, empfehlen wir Ihnen, nur so viel Gepäck mitzuführen wie nötig.
Bedenken Sie, dass Sie an einer Rundreise teilnehmen, während der Sie nicht selten alle ein bis zwei Tage den Übernachtungsort wechseln. Ein handliches Gepäckstück ist dabei von sehr großem Vorteil – schon mancher hat sich die schönsten Tage des Jahres dadurch belastet, dass er viel mehr Gepäck mitgenommen hatte als eigentlich nötig gewesen wäre.

Die beste und bequemste Form des Gepäcktransportes ist sicherlich eine robuste Reisetasche. Auf Grund der Besonderheiten des Gepäcktransports in engen Gepäckabteilen oder oft auch auf dem Fahrzeugdach möchten wir Sie dringend bitten, von der Benutzung eines Koffers abzusehen. Aus den gleichen Gründen hat sich der Gebrauch eines stabilen Plastiksackes (als Hülle) zum Schutz vor Staub und Regen sowie Langfingern als sehr praktisch erwiesen.

 

 

Gesundheit

Gesundheit

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate oder bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Meningokokken-Krankheit (ACWY). Auch ein Impfschutz gegen Tollwut und Typhus kann sehr sinnvoll sein, ebenso eine Malaria-Chemoprophylaxe. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. einem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung können Sie sich näher informieren. Eine gültige Gelbfieberimpfung ist zur Einreise für alle Personen älter als ein Jahr vorgeschrieben!

HIV/Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen sowie Bluttransfusionen können ein erhebliches, lebensgefährliches Risiko bergen.

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur Abgekochtes, nichts lau Aufgewärmtes) können die meisten z. T. auch gefährlichen Durchfälle, durch konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Moskitonetz, körperbedeckende helle Kleidung, Verhalten) auch viele andere Tropen- und Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen Denguefieber und Malaria. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen wie Schlafkrankheit oder Schistosomiasis (Bilharziose) kommen vor, allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung der Reisenden.

Medikamente zur Prophylaxe gegen Malaria, besonders gegen die vorherrschende Form Plasmodium falciparum, sind sinnvoll. Sie müssen vor der Reise im Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt individuell festgelegt werden, u. a. abhängig von der tatsächlichen Reiseroute im Lande.

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reise-rückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette). Auch hierzu ist eine individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.

Während der Reise

Während der Reise

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren – bei Sprachschwierigkeiten hilft oft schon ein Lächeln oder eine freundliche Geste um das Eis zu brechen. Der Flughafen von Kigali, Brücken, Regierungsgebäude sowie militärische Einrichtungen dürfen nicht fotografiert werden.

Eine ausreichende Anzahl an Kamera-Akkus, Speicherkarten oder Filmen sollten Sie mitbringen.

Beim Gorillatracking kommt man relativ nahe an die Tiere heran; die Lichtverhältnisse können im Bergnebelwald durch die dichte Vegetation allerdings problematisch sein. Der Einsatz von Blitzgeräten ist nicht erlaubt.

Bekleidung
Angesichts der warmen Tagestemperaturen empfiehlt sich leichte Kleidung. Lange Ärmel und lange Hosenbeine sind wegen des besseren Schutzes vor Mückenstichen und Sonnenbrand vorzuziehen. Pullover oder Fleecejacke für kühle Abende ergänzen die Ausrüstung. Wenn die Reise in größere Höhen geht, sollte auch warme Kleidung nicht fehlen.

Beim Gorillatracking ist robuste, strapazierfähige Outdoor-Bekleidung (lange Hose, Oberteil mit langem Arm) samt stabilen Wanderschuhen von entscheidendem Vorteil. Aufgrund der Höhenlage kann es gerade im Volcanoes-Nationalpark empfindlich kühl oder sogar kalt werden.

Ein Hut oder eine Mütze schützen gleichermaßen vor Sonne, Regen und Kälte, und eine wasserdichte Jacke bietet Schutz vor Regenschauern. Für weitere Einzelheiten legen wir Ihnen unsere erprobte Ausrüstungsliste ans Herz, die Ihren Reiseunterlagen beigefügt ist. Weitere Informationen zum Thema Bekleidung erhalten Sie auch direkt bei uns.

Verpflegung
Auf der Reise erhalten Sie meistens Vollverpflegung, wobei das Mittagessen des Öfteren in Form von Lunchpaketen gereicht wird. Abends wird dann wieder warm gegessen. Die Preise für Mineralwasser liegen bei ca. 1,50 EUR (1,5 Liter), ein Bier kostet ca. 1,50 EUR, ein Abendessen im Hotel kostet ca. 8 EUR. Sie werden während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner Restaurants an. Hier kann man oft zwischen verschiedenen einheimischen, aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 15 USD rechnen.

Safari
Wir möchten Sie hiermit noch einmal auch auf folgende Aspekte hinweisen: Die Straßenverhältnisse in und zwischen den Nationalparks sind sehr schlecht und besonders in der Trockenzeit ist mit Belastungen durch Staub und Hitze zu rechnen. Trotz guter Federung der Landrover und Minibusse sind die Transfers anstrengend. Die Entfernungen zwischen den Nationalparks sind zudem teilweise sehr groß, und durch Pannen oder Straßenschäden können Änderungen im Reiseverlauf notwendig werden. Sollten Sie eine Zeltsafari gebucht haben, stellen wir Doppelzelte inkl. Schaumstoffmatte. Sie sollten sich jedoch ein Bettlaken, Inlett o. ä. aus Deutschland mitbringen. Bitte beachten Sie, dass die Zeltplätze zum größten Teil sehr einfach ausgestattet sind und die sanitären Einrichtungen nicht dem europäischen Standard entsprechen.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung in Ruanda heißt Ruanda-Franc (Abkürzung: RWF). 1 RWF unterteilt sich in 100 Centimes. 1 EUR entspricht rund 827 RWF (Stand Februar 2012). Im Land kann man gegen USD oder EUR Ruanda-Franc eintauschen.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind US-Dollar zu empfehlen, da Ruanda-Franc in Deutschland nicht erhältlich sind. Bitte achten Sie genau darauf, dass alle Ihre Dollarnoten im oder nach dem Jahr 2003 gedruckt wurden. Ältere Noten werden in Ruanda NICHT akzeptiert! Das Druckjahr ist in kleiner Schrift auf jedem Schein angegeben. Optische Neuwertigkeit ist keine Garantie für die Akzeptanz der Scheine. Sogar druckfrisch aussehende Banknoten können aus früheren Jahren stammen.

Reiseschecks bieten Ihnen, im Gegensatz zu Bargeld, bei Verlust die Sicherheit der Erstattung, Sie erhalten aber beim Umtausch vor Ort einen wesentlich schlechteren Kurs. Sowohl Schecks als auch Bargeld können vor Ort nach und nach in die Landeswährung umgetauscht werden. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Kalkulieren Sie Ihren Geldbedarf für die anfallenden Vorortausgaben (vgl. „nicht in den Leistungen enthalten“) und planen Sie dabei auch eine gewisse Reserve mit ein.

Überlegen Sie auch, ob für Ihre Zwecke überhaupt Schecks erforderlich sind, denn die Gebühren für den Umtausch der Schecks im Reiseland sind oft sehr hoch und der Umtauschkurs in jedem Fall schlechter. Darüber hinaus kann das Eintauschen von Schecks in Bargeld langwierig und umständlich sein. Möglicherweise lässt es sich nur in der Hauptstadt Kigali bewerkstelligen. Wenn Sie sich für Reiseschecks entscheiden, vergessen Sie nicht die Umtauschbescheinigung zu den Reiseschecks, da die problemlose Wiederbeschaffung nur bei Vorlage dieser Bescheinigung möglich ist. Kreditkarten sind in Ruanda nicht gebräuchlich und werden als Zahlungsmittel in den allermeisten Fällen nicht akzeptiert. Lediglich für den Notfall (etwa zum Abheben an den nur sehr spärlich vorhandenen Geldautomaten) ist eine Kreditkarte zu empfehlen.

Stromversorgung

Die Spannung beträgt 220 Volt. Ein Adapter ist empfehlenswert, denn in die dreipoligen Steckdosen passen europäische Flachstecker, aber nicht die Schuko- oder Konturenstecker. Generell ist das Stromnetz nicht so zuverlässig wie das europäische; es kann zu Stromausfällen kommen.

Telefonieren
Der Gebrauch von Handys ist in allen größeren Städten mit dem GSM900-Netz (D1 und D2) möglich. Auch O2 hat einen Roamingvertrag mit einem ruandischen Anbieter. Erkundigen Sie sich bitte auf jeden Fall vor der Abreise bei Ihrem Mobilfunkanbieter über Möglichkeiten, Modalitäten und Kosten – Handyanrufe und SMS aus dem Ausland nach Deutschland sind in der Regel teuer. Vor Ort gibt es lokale SIM-Karten. Die internationale Vorwahl für Ruanda ist +250. Internet-Cafés sind vorhanden und verfügen zumindest teilweise über WLAN/WiFi.

 

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Bitte vergessen Sie nie, dass Sie durch Afrika reisen! Europäische Wertvorstellungen und afrikanische Mentalität sind dabei nicht immer zu vereinen. Üben Sie ein wenig Toleranz und Gelassenheit, wenn einmal nicht alles sofort und in der gewohnten Qualität erledigt wird.

VAZAHA, MORA MORA – „Langsam, langsam!“ wird die bei weiten häufigste Antwort auf etwaige Fragen sein. Es kann immer zu notwendigen Änderungen im Tourenverlauf kommen, bedingt durch Wetter, Behördenwillkür oder andere Probleme. Wir bitten dann um Ihr Verständnis!

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Uganda

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Die Gesamtfläche des Landes umfasst 241.038 Quadratkilometer, also in etwa zwei Drittel der Fläche Deutschlands. Fast ein Sechstel des Landes wird von Wasserflächen eingenommen. Uganda grenzt im Südosten an den Viktoriasee, im Süden an Ruanda und Tansania, im Osten an Kenia, im Norden an den Sudan und im Westen an die Demokratische Republik Kongo.

In Nord-Süd-Ausrichtung durchzieht der zentralafrikanische Grabenbruch das Land. Dieser geht zurück auf die erdgeschichtlich jungen Krustenbewegungen in der afrikanischen Platte. Auf dem Boden des Grabenbruchs liegen der Edward- und der Albertsee. Die Murchison-Fälle im Westen des Landes stürzen sich mehrere hundert Meter von der oberen Stufe des Grabens hinab. Der höchste Punkt des Landes, die Margherita-Spitze (5110 m), liegt im schneebedeckten Ruwenzori-Bergmassiv, das sich an der westlichen Landesgrenze zur DR Kongo entlangzieht. Von den Ruwenzoris nach Süden gehend wechselt die Landschaft von Savannen zu terrassenartigen Hügeln, Teeplantagen und letztlich zu tropischen Bergwäldern, die schon an das Hochland von Ruanda und Burundi erinnern.

Der Norden des Landes ist semiarid und unfruchtbar. Aus dieser Region erhebt sich der 4321 m hohe Vulkan Mt. Elgon. Die fruchtbarste Region ist die dicht besiedelte Region Baganda.

Politik und Gesellschaft
Seit 1991 besteht in Uganda eine präsidiale Republik. Das Parlament setzt sich aus 276 Mitgliedern zusammen, von denen 214 gewählt und 62 vom Präsidenten ernannt werden. Seit der Absetzung des totalitären Systems im Jahr 1986 ist Yoweri Kaguta Museveni Präsident des Landes. Die Regierung ist sowohl von demokratischen, als auch von totalitären Zügen geprägt. Politisch wirksam ist faktisch nur Musevenis Partei. Jedoch plädierte 2005 eine große Mehrheit der Bevölkerung für die von Museveni vorgeschlagene schrittweise Entwicklung eines Mehrparteiensystems.

Die Bevölkerung, geschätzt auf ca. 31,4 Millionen Personen, weist ein jährliches Bevölkerungswachstum von 3,3 % auf. Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung liegt bei 15 Jahren, zwei Drittel der über 15jährigen können lesen und schreiben, 98 % verfügen über Grundschulbildung. 40 % der Einwohner bekennen sich zum katholischen Glauben, 35 % zum anglikanischen, 12 % sind Muslime und ca. 12 % gehören lokalen, traditionellen Religionen an.

Neben Kisuaheli ist auch Englisch Landessprache. Ansonsten sind zahlreiche Bantusprachen wie Buganda, Banyoro sowie west- und ostnilotische Sprachen verbreitet.

Klima
Einer der Hauptgründe, weshalb Uganda von Europäern seit jeher geschätzt wurde, ist das nahezu mitteleuropäische Klima. Im Gegensatz zu den meisten afrikanischen Regionen hat Uganda ein ausgeglichenes, gemäßigtes Klima, das daraus resultiert, dass ein Großteil des  tropischen Landes auf einem Plateau von ca. 1000 m Höhe liegt. Die Tagestemperaturen bewegen sich in der Regel zwischen 25 °C und 35 °C, nachts fallen die Temperaturen auf 12 °C bis 18 °C.  Durch die spürbare Abkühlung während der Nacht ist ein erfrischender Schlaf gewährleistet. Dies soll und darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kraft der Sonne in dem am Äquator gelegenen Uganda während des Tages nicht unterschätzt werden darf. Europäische Besucher sind in jedem Fall gut beraten, für Aufenthalte im Freien ausreichenden Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnencreme etc.) mitzunehmen. Die Niederschläge (1000–1500 mm) fallen größtenteils in den Monaten April und Mai, aber auch Oktober und November sind regenreicher als der Rest des Jahres. Niederschläge fallen zumeist als kurze Platzregen. Mehrstündige Regenfälle kommen nur selten vor. Aus diesem Grund ist jede Jahreszeit für Reisen geeignet und bietet spezifische Reize.

Sicherheit
Uganda ist, von einigen Gebieten im Norden des Landes abgesehen, ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Aufgrund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl an der Tagesordnung. Man sollte sich einmal vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich – egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher ist man vielerorts der Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Dies ist in Uganda nicht anders als in vielen anderen Ländern der Welt, und mit einem umsichtigen Verhalten und der Beachtung allgemeingültiger Sicherheitsmaßnahmen können im Allgemeinen Sicherheitsprobleme verhindert werden.

Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Äußerste Achtsamkeit bei größeren Menschenansammlungen, z. B. auf Märkten, Flughäfen, in Bussen

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o. ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z. B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Zeitverschiebung
Die Lokalzeit in Uganda entspricht im Winter der Zeit in Deutschland + 2h. Während der europäischen Sommerzeit sind die ugandischen Uhren den deutschen nur um eine Stunde voraus.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen für den Aufenthalt in Uganda ein Visum. Kinderausweise werden nur mit Lichtbild anerkannt. Es ist möglich, sich bei Einreise nach Uganda ein Visum ausstellen zu lassen. Dies ist sowohl am Einreiseflughafen Entebbe möglich, als auch bei Überlandeinreisen, z. B. aus Ruanda. Die Gebühren in Höhe von 50 US$ sind in bar zu entrichten und sind (besonders bei der Einreise per Flug) im Handgepäck mitzuführen.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotelsafe lassen und nur die Kopie mit sich führen. Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus (potentiellen) Infektionsgebieten (z. B. Kenia, Äthiopien) einreisen – also auch bei Zwischenlandung in Addis Abeba mit Ethiopian Airlines. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren gelben Impfausweis bei der Einreise im Handgepäck mitführen müssen, um ihn bei eventuellen Impfkontrollen parat zu haben.

Wenn Sie Ihr Visum trotzdem bereits vor Abreise aus Europa erhalten möchten, möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners Visa Dienst Bonn GmbH empfehlen. Sie erreichen den Visa Dienst unter Tel. 030–3101160 oder im Internet unter www.visum.de. Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen für deutsche Staatsbürger gelten. Staatsangehörige anderer Nationen wenden sich bitte direkt an die oben genannte Nummer des Visa Dienst Bonn oder an ein entsprechendes Unternehmen in ihrem Land bzw. direkt an die diplomatische Vertretung des Reiselandes.

Beachten Sie bitte, dass Sie jegliche Visa erst nach Erhalt der Restrechnung beantragen sollten.

Botschaft der Rep. Uganda
Axel-Springer-Str. 54a
D-10117 Berlin

Tel.: 030-24047556 / 030-24047556
Fax: 030-24047557

Generalkonsulat der Republik Uganda
Forchheimergasse 5
A-1230 Wien,

Bankverbindung: Creditanstalt, Konto Nr. 0160-33870/00, BLZ.: 11000
Tel.: 0043 1 863 11 40 0043 1 863 11 40
Fax.: 0043 1 863 11 43

Section consulaire de l'Ambassade
Ouganda (République de l'Ouganda)
1202 Genève
Rue Antoine Carteret 6bis

Tel.: 004122/339 88 10
Fax: 004122/340 70 30
E-Mail: mission.uganda@ties.itu.ch  


Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit


Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise nach Uganda geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Die medizinische Versorgung in Uganda ist mit mitteleuropäischem Standard nicht vergleichbar. Neben den Großstädten gibt es auch in ländlichen Gegenden staatliche oder private, z. T. kirchliche Krankenhäuser bzw. Gesundheitsstationen. In den staatlichen Krankenhäusern können Versorgungsengpässe in der Bereitstellung von Medikamenten, Verbands- und anderem medizinischen Verbrauchsmaterial vorkommen. Sowohl in den größeren als auch in kleineren Städten gibt es Apotheken, in denen Antibiotika, Durchfallmittel, Verbandsmaterial etc. erworben werden können.  

Vor der Reise

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz ist dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette).

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren um mit ihm alles genau zu besprechen.

Impfungen

Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren werden derzeit folgende Impfungen empfohlen:

- Gelbfieber (vorgeschrieben)

- Typhus

- evtl. Tollwut

Um Ihrem Arzt die Gelegenheit zu geben einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: www.rki.de    

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Malaria
Eine medikamentöse Vorbeugung gegen Malaria ist in der Regel zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Tragen Sie bitte zum Schutz außerdem lange, helle Kleidung, nutzen Sie Mückenspray!

Höhenkrankheit
Höhenlagen über 2.000 m sind grundsätzlich nur für Reisende ohne Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu empfehlen. Um dies zu überprüfen, ist ab 45 Jahren eine ärztliche Vorsorgeuntersuchung sinnvoll, u. U. mit Belastungs-EKG. Die Höhenkrankheit tritt bei fehlender Höhenanpassung auf. Sie ist gefährlich, wenn Frühzeichen der Erkrankung nicht beachtet werden. Dabei ist das Erkrankungsrisiko bei gesunden Erwachsenen etwa gleich (Raucher gleich Nichtraucher, Sportler gleich Untrainierte, Ältere gleich Jüngere). Bei Kindern und Kleinkindern besteht ein etwas höheres Risiko. Herz-Kreislauf- und Lungenkranke sollten sich nicht über 2.000 m Höhe aufhalten. Da vernünftiges Verhalten auch noch nach Beginn der Erkrankung Vielen helfen kann, ist die Beachtung helfender Maßnahmen wichtig.

Die Erkrankung

Akute milde Höhenkrankheit: Sie ist häufig (bei ca. 30 % der Bergwanderer über 3.000 m) und wird ausgelöst durch "höhentaktische Fehler" bei der Höhenanpassung: Überanstrengung und Eile beim Aufstieg, Alkohol, Flüssigkeitsdefizit durch Schwitzen, Infekte sowie Schlafmittel verschlimmern den Verlauf. Allgemeine Symptome wie Kopfschmerz, Schwindel, Schwäche, Sehstörungen und psychiatrische Störungen wie Kritiklosigkeit, Überaktivität, vernunftwidriges Verhalten werden oft noch toleriert, sind aber besonders gefährlich durch Auslösen schwerer Bergunfälle. Auch ohne Unfall fördert der weitere Anstieg unter Beschwerden die Verschlimmerung des Zustandes; dann beginnt häufig die schwere Höhenkrankheit: Wasser lagert sich in Lunge und/oder Gehirn ein und führt zu einer lebensbedrohlichen Situation: Lungen- und/oder Hirnödem. Nur schnelle Therapie durch raschen Abtransport unter 2.500 m Höhe, Sauerstoff und Medikamente können helfen.

Erkennen der Gefahr

1. Frühzeichen: Kopfschmerz, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, kurze nächtliche Atemstörung, Leistungsabfall, Wasserödeme unter der Haut, Sehstörungen, Herzschlag beschleunigt um über 20 %.

2. Warnzeichen: Rapider Leistungsabfall, konstante schwere Kopfschmerzen, Atemnot bei Anstrengung, nächtliche Atemnot in Ruhe, schnelle Atmung, Herzjagen, Schlaflosigkeit, schwere Übelkeit, Erbrechen, trockener Husten, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Benommenheit, Lichtempfindlichkeit, Gang-/ Stehunsicherheit, weniger als ½ Liter Urinausscheidung pro 24 Stunden. Der Patient darf nicht alleine absteigen!

3.Alarmzeichen: schwerkranker, bewusstloser oder "verrückter" Patient, Atemnot in Ruhe, schwerer Husten mit braunem Auswurf, Bewegungsstörungen, Druck auf der Brust, rasselnde Atmung.

Maßnahmen

1. bei Frühzeichen gilt: zumeist ist eine Nachtruhe auf gleicher Höhe verantwortbar. Verschwinden alle Probleme in Ruhe, kann der Betroffene möglicherweise langsam weiter aufsteigen. Bringen Sie sich in Ruhelage. Falls sich dadurch keine Besserung einstellt, steigen Sie nach einigen Stunden auf niedrigere Höhen ab (einzige wirk-same und sinnvolle Therapie).

2. Verschlimmert wird die Höhenkrankheit z. B. durch Verzögern der Therapie, sie kann dann sehr gefährlich werden. Wenn irgend möglich sollten Aktivitäten in den ersten zwei Tagen sehr reduziert werden. Leichte Mahlzeiten, kein Alkohol, viel Flüssigkeit trinken, keine kohlensäurehaltigen Getränke (Sprudel ausquirlen!), keine Nahrungsmittel, die Blähungen fördern.

3. Bei Warnzeichen gilt: nur der sofortige, auch nächtliche Abstieg kann helfen. Warten auf gleicher Höhe ist gefährlich.

4. Bei Alarmsymptomen gilt: aktuelle Lebensgefahr!

Ein Abtransport durch Träger ist meist möglich, dauert aber oft zu lange für den Patienten in Lebensgefahr. Die sichere Prophylaxe (langsame Höhenanpassung) ist bekannt und einfach, wird aber selten realisiert. Medikamente wie z. B. Diamox sind zur prophylaktischen Einnahme völlig ungeeignet und höchst umstritten, eine Einnahme kommt allenfalls unter ärztlicher Aufsicht beim Abstieg in Frage. Empfohlene, wirksame Medikamente zur Therapie im Falle einer schweren Erkrankung sind dem Arzt vorbehalten (Nifedipin, Lasix). Sauerstoff aus mitgeführten Flaschen hilft nur, Zeit für den Transport zu gewinnen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Die ugandische Küche ist im Allgemeinen gut und bekömmlich. Bessere Restaurants weisen durchaus in punkto Hygiene europäischen Standard auf, aber auch in den Garküchen lässt sich in der Regel unbedenklich essen. In Afrika nimmt man sich für das Essen viel Zeit, weshalb Sie Geduld für längere Wartezeiten mitbringen müssen.

Es ist nicht notwendig, für eine Reise nach Uganda Lebensmittelvorräte mitzubringen. Auf den Märkten gibt es ein großes Angebot an Früchten und Straßenhändler bieten preiswerte Lebensmittel und Snacks an.

Afrikaner trinken meistens Wasser und auch Reisende können unterwegs unproblematisch Mineralwasser in großen oder kleinen Plastikflaschen erwerben. Auch Fruchtsäfte und Softdrinks werden an Kiosks und von Straßenhändlern feilgeboten. Überall in Uganda wird schmackhaftes Bier verkauft, das vorwiegend aus den einheimischen Brauereien stammt und auf das die Ugander stolz sind.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z. B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw. Mit einigen freundlichen Worten gelingt in den allermeisten Fällen ein gelungener Schnappschuss.

Das sicherste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität und Ersatzakkus. So müssen Sie auf Ihrer Reise nicht auf die vielleicht besten Fotos verzichten. Ihre Ersatzakkus können Sie problemlos in Hotels und Unterkünften mit Stromanschluss wieder aufladen. Für die ugandischen Steckdosen benötigen Sie einen Adapter für das britische, dreipolige System.

Bekleidung und Reisegepäck
Wir empfehlen für das feuchtheiße Klima leichte, weite und strapazierfähige Baumwollkleidung. Während des gesamten Jahres kann leichte Freizeitkleidung getragen werden, dazu eine (Fleece-)Jacke oder ein Pullover für den Morgen und Abend. Auch eine Regenjacke sollte im Gepäck sein. Für Abends empfiehlt sich zum Schutz gegen Malaria außerdem lange, helle Kleidung, zusätzlich eingesprüht mit Mückenspray. Bei Besuchen in Kirchen bzw. Moscheen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten in dieser Situation im Gepäck bleiben. Auf Safari sollten Sie die Menge der Kleidung den Transportkapazitäten anpassen und neutrale Farben wie zum Beispiel khaki, braun oder grün bevorzugen.

Um den Transport nicht unnötig zu komplizieren und die Menge des Gepäckes übersichtlich zu halten, empfehlen wir Ihnen, nur so viel Gepäck mitzuführen wie nötig. Bedenken Sie, dass Sie sich an einer Rundreise teilnehmen, während der Sie alle 1 bis 2 Tage den Übernachtungsort wechseln. Ein handliches Gepäckstück ist dabei von sehr großem Vorteil. Schon so mancher hat sich die schönsten Tage des Jahres  dadurch belastet, weil er viel mehr Gepäck mitgenommen hatte, als eigentlich von Nöten gewesen wäre. Bitte vergessen Sie auch nicht, dass sich einfache Gelegenheiten zum Waschen bieten.

Die beste und bequemste Form des Gepäcktransportes ist sicherlich eine robuste Reisetasche. Auf Grund der Besonderheiten des Gepäcktransportes in engen Gepäckabteilen oder oft auch auf dem Fahrzeugdach, möchten wir Sie dringend bitten von

der Benutzung von Koffern abzusehen. Aus gleichen Gründen hat sich der Gebrauch eines stabilen Plastiksackes (als Hülle) zum Schutz vor Staub und Regen sowie Langfingern als sehr praktisch erwiesen.

Ein komplettes Verzeichnis aller benötigten Ausrüstungsgegenstände und Gepäckstücke können Sie der beiliegenden Liste entnehmen. Sollten Sie zum Thema Reisegepäck noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an - wir beraten Sie gern.

Gesundheit

Während der Reise
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser (z. B. auf Trekkingtouren). Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können viele andere Tropen- und Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch das Denguefieber und die Malaria. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung der Reisenden. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Uganda ist der Uganda Shilling (1 € = ca. 3000 USh). Es gibt Münzen zu 100, 200 und 500 USh und Banknoten zu 1000, 5000, 10.000, 20.000 und 50.000 USh. Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro und US$ in bar zu empfehlen, die Landeswährung ist in Deutschland nicht erhältlich. Beide Währungen können problemlos in Uganda Shilling gewechselt werden, allerdings nur in größeren Städten, z. B. Entebbe, Kampala und Fort Portal. Kleinere Wechselstuben haben in der Regel bessere Wechselkonditionen als Banken. US$ werden teilweise auch als direktes Zahlungsmittel akzeptiert.

Bitte beachten Sie, dass das Visum bei der Einreise in jedem Fall in US$ und bar bezahlt werden muss. Während Bargeld in der Regel ohne Gebühren getauscht wird, wird bei Reiseschecks eine manchmal ziemlich hohe Gebühr erhoben. (je nach Bank bis zu 5 % des Scheckwertes). Sollten Sie Reiseschecks verwenden, vergessen Sie bitte nicht die Umtauschbescheinigung dafür, da die problemlose Wiederbeschaffung nur bei deren Vorlage möglich ist. Außerdem sollte man eine gewisse Geldreserve einplanen. In den größeren Städten (Entebbe, Kampala, Fort Portal) stehen auch Geldautomaten zur Verfügung, an denen sie mit VISA oder Maestro (ec-Karte) Bargeld abheben können. Die Bezahlung mit Kreditkarte (am besten VISA) ist bisher nur in exklusiven Safarilodges und in größeren Städten möglich und auch da bei weitem nicht normal. Verlassen Sie sich also bitte nicht auf dieses Zahlungsmittel. Als Reserve ist eine Kreditkarte allerdings sehr zu empfehlen.

Stromversorgung
Die Spannung in Uganda beträgt 250 Volt/ 50 Hz. Für Steckdosen benötigen Sie einen Adapter für das britische, dreipolige System.

Telefonieren und Kommunikation
Soweit man sich in Gebieten mit Netzempfang befindet, ist es problemlos möglich mit deutschen Mobilfunktelefonen zu telefonieren oder SMS zu schreiben. Viel günstiger ist es allerdings, sich lokale Prepaid-Karten zu kaufen z. B. von MTN, welche in allen größeren Städten in offiziellen Läden verkauft werden. Aufladeguthaben können Sie auch in kleineren Orten und in kleinen Läden kaufen.

Internationale Anrufe nach Uganda erfordern die internationale Landesvorwahl 00256. Um nach Deutschland telefonieren zu können, müssen Sie die Vorwahl 0049 wählen, anschließend die gewünschte Ortsvorwahl ohne 0. Am Beispiel Berlin: 0049 30...

Email- und Internetzugang erhalten Sie in Entebbe, Kampala und Fort Portal. 

Literatur über Uganda

Literatur über Uganda

Informationsmaterial zu Uganda

Die Literatur über Uganda ist recht überschaubar, dennoch zieht sich die Bandbreite von Reiseführern und Reisebeschreibungen bis hin zu Romanen. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Reiseführer

Uganda/Ruanda, Reise Know How 2010 (ISBN 3-8317-1909-8)

Kenia/Tansania/Uganda, Natur- und Tierverlag (ISBN 3-931-58786-4)

Uganda Landkarte 1:600.000, Verlag Reise-Know-How (ISBN 3-8317-7213-4)

Romane und Reiseberichte

Hey, Muzungu! Reisenotizen aus Uganda, N. Weber (ISBN 3-981-32751-9)

Die Schlangengrube – Moses Isegawa (ISBN 3-896-67160-X)

Der letzte König von Schottland – Giles Foden (ISBN 3-746-62337-5)

Abessinische Chronik – Moses Isegawa (ISBN 3-89667-100-6)

Bildbände 

Perle Afrikas: Impressionen aus Uganda (ISBN 3-981-29440-8)

Uganda.de

Uganda.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Uganda und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. 

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Uganda.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Uganda.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Uganda. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Tansania

Tansania

Hatari Lodge – Retro Chic auf Hardy Krügers Spuren
4 Tage Komfortsafari

  • Stilvolle Lodge mit historischem Hintergrund

  • Geheimtipp für Natur- und Trekkingfreunde

TANHAT 1
 
ab 1240 EUR
 
 
Tansania

Tansania

Massaidorf Olpopongi
2 Tage Kulturreise

  • Savannenwanderung mit Massai-Guide

  • Authentische Übernachtung im Massaidorf

TANMAS 1
 
ab 270 EUR
 
 
Tansania

Tansania

Tagesausflüge ab/an African View Lodge bei Arusha
1 Tage individuelle Tagesausflüge

  • Massaidorf Olpopongi (Tagestour)

  • Marktbesuch & Kanufahren (Tagestour)

TANTAG 0
 
ab 45 EUR
 
 
Tansania

Tansania

Sansibar „aktiv“
7 Tage Kultur- und Naturreise

  • Verbindet Kultur in der Altstadt, Ausflüge und Strandurlaub

  • Übernachtung im Orientalischen Hotel und in kleiner Strandlodge

TANZAK 1
 
ab 580 EUR
 
 
 
 
 

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Tansania

Lodgesafari und ...

 
 
 

Karte

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Ihr Ansprechpartner 

Katja Pietzsch

Katja Pietzsch

Teamleiter Verkauf Gruppenreisen Tansania

 
+49 (0)351 31 20 7 - 246

E-Mail:
k.pietzsch@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 246

 
 

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