• Bergbesteigung Huayna Potosi
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  • Hochlager am Huayna Potosi
  • See am Illimani
  • Copacabana am Titicacasee
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  • La Paz mit dem Hausberg Illimani
  • Der Aufstieg am Huayna Potosí führt entlang spannender Gletscherformationen.
  • Illimani
  • Gletscher am Huayna Potosi
  • Inkastatue am Titicacasee

Bolivien | Cordillera Real

 

Huayna Potosi (6088 m) und Illimani (6439 m)

19 Tage Expeditionsreise

    
Dauer 19 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 3490 EUR   drucken
Tourcode EXPHPI   zum Filter
Teilnehmer min. 8 – max. 12    
 
 
 
 

Die Cordillera Real in Bolivien ist mit ihren schroffen Felslandschaften und kühnen Eisgipfeln ein Traumreiseziel für Bergsteiger, Wanderer und Naturliebhaber! Sie beginnen Ihre Bergexpedition in der „Königskordillere“ mit einer spektakulären, mehrtägigen Trekkingtour, auf der Sie sich optimal akklimatisieren und die Sie direkt zu Ihrem ersten Gipfelziel über 6000 m führt, dem Huayna Potosi. Unweit davon und immer im Blickfeld wartet der zweite Eisriese auf Sie: Der Illimani, Hausberg und Wahrzeichen von La Paz. Vom Gipfel des zweithöchsten Berges Boliviens werden Sie grandiose Ausblicke über die gesamte Bergkette bis zum Titicacasee und über die Metropole La Paz haben. Wer davon noch nicht genug hat, kann optional an einer Verlängerung zum höchsten Berg Boliviens, dem Sajama (6542 m), teilnehmen. In La Paz lassen Sie die Reise ausklingen und können im südamerikanischen Flair der Millionenstadt auf Ihre Gipfelerfolge anstoßen.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Huayna Potosi (6088 m) und Illimani (6439 m) über Normalroute

  • Trekking über Zongo-Pass mit mehreren Akklimatisationsgipfeln

  • Komplette Zeltausrüstung inkl. Vollverpflegung

  • DIAMIR-Expeditionsleiter und lokales Begleitteam

  • Gepäcktransport auf dem Trekking mit Lastentieren

  • Bootstour auf dem Titicacasee

  • Optional: Verlängerung Sajama (6542 m)

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug nach La Paz.

2. Tag: Ankunft in La Paz (A)

Ankunft am Nachmittag. Schon der Anflug auf La Paz zwischen mehreren vereisten 6000ern kann einem den Atem verschlagen. Nach der Landung ist es dann die große Höhe von 4000 m, die Sie aber schnell wieder verlassen und ins tiefer gelegene Hotel im Zentrum der Stadt fahren. Hier haben Sie Zeit zum Ausruhen. Am Abend gemeinsames Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel. (Schlafhöhe ca. 3500 m).

3. Tag: Stadtführung La Paz (F)

Heute erkunden Sie La Paz. Bei einer Stadtführung besuchen Sie die Plaza Murillo mit dem Regierungspalast, das Convento San Francisco sowie das weltweit einzige Coca-Museum. Auch die Prachtstraße des Prado sowie die berühmte Calle Linares, eine lebendige Gasse, die praktisch ein einziger Marktplatz ist, stehen auf dem Programm. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Titicacasee – Copacabana (F)

Ihr heutiges Ziel ist der riesige Titicacasee, der höchste schiffbare See der Welt, an dessen Ufer der beschauliche Wallfahrtsort Copacabana liegt. Am Strand können Sie frische Forellen genießen und etwas entspannen, bevor Sie eine kleine Wanderung auf den Aussichtsberg Cerro Calvario unternehmen. Vom Gipfel haben Sie einen fantastischen Blick über den See, der unendlich scheint und nur weit am Horizont von den Bergketten der Cordillera Real mit ihren Eisriesen begrenzt wird. Kurz vor Sonnenuntergang erwartet Sie ein einmaliges Farbenspiel über dem Wasser! Übernachtung im Hotel. (Schlafhöhe ca. 3850 m).

5. Tag: Isla del Sol – La Paz (F)

Am Morgen starten Sie vom Hafen des Ortes zu einer Bootsfahrt zur Isla del Sol (ca. 2h). Der Legende nach soll hier der erste Inka den Fluten des Titicacas-Sees entstiegen sein, was die Insel zum Ursprung des später riesigen Inka-Reiches macht. Vom Nordende der Insel unternehmen Sie eine aussichtsreiche Wanderung über den Hauptkamm. Dabei überschreiten Sie ohne große Mühe bereits die 4000-Meter-Marke. Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Copacabana, wo am Hafen bereits das Fahrzeug wartet, um Sie zurück nach La Paz zu fahren. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 5h, 200 m↑↓).

6. Tag: Serranias Allminallis (5108 m) (F)

Heute steht der erste 5000er auf dem Programm: Der Serranias Allminallis ist die höchste Erhebung einer kleinen Untergruppe der „Königskordillere“ und nicht weit von La Paz entfernt. Vom Incachaca-Stausee führt der Weg über Grasflächen und steile Schuttfelder vorbei an der Laguna Encanto bis zu einem Sattel unterhalb des Gipfels. Der Schlussanstieg führt etwas ausgesetzt über loses Geröll bis zum Gipfel. Von hier genießen Sie großartige Ausblicke auf den nahen Huayna Potosi, Illimani und viele weitere Gipfel. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 5-6h, 800 m↑↓).

7. Tag: Trekking: Incachaca Stausee – Laguna Ajua Khota (F/M/A)

Auf bereits bekannter Strecke fahren Sie heute erneut zum Incachaca-Stausee, wo Ihre Trekkingtour über den Zongo-Pass zum Huayna Potosi beginnt. Nach dem Verladen Ihres Gepäcks auf die Mulis führt der Weg über einen Pass von gut 4800 m Höhe mit toller Aussicht ins Hampaturi-Gebiet weiter zur Laguna Ajua Khota. Wer möchte, erwandert nebenbei noch den Gipfel des Cerro Kinkillosa (5008 m). Übernachtung im Zelt an der Lagune. (Gehzeit ca. 5h, 600 m↑↓, Schlafhöhe ca 4400 m).

8. Tag: Trekking: Coroico-Pass (4800 m) (F/M/A)

Eine schöne Wanderung führt Sie heute von der Laguna Ajua Khota hinauf zum Coroico-Pass. Auch heute haben Sie die Möglichkeit, unterwegs einen Gipfel „mitzunehmen" (ca. 5100 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 700 m↑↓, Schlafhöhe ca. 4200 m).

9. Tag: Trekking: Zongo-Pass (4700 m) (F/M/A)

Der Weg führt unter den Eiswänden des Cerro Manquilizani (5392 m) und Charkini (5394 m) entlang in Richtung Zongo-Pass (4700 m). Unterwegs müssen Sie noch einen aussichtsreichen Pass von knapp 4900 m überwinden. Mit nur 100 m Mehraufwand können Sie erneut einen 5000er besteigen. Übernachtung in einer einfachen Berghütte (4750 m).

10. Tag: Hochlager Huayna Potosi (5130 m) (F/M/A)

Mit der inzwischen erlangten Akklimatisation geht es nun zum Huayna Potosi (6088 m), einen der schönsten Berge der Anden und Hausberg von La Paz. Von der Hütte am Zongo-Pass aus steigen Sie über schmale Pfade vorbei an einem Gletschersee hinauf zur aussichtsreich gelegenen Berghütte auf 5130 m. Dabei muss das komplette Gepäck selbst getragen werden. Übernachtung in einfacher Berghütte. (Gehzeit ca. 3h, 400 m↑).

11. Tag: Gipfeltag Huayna Potosi (6088 m) (F/M)

In der Nacht beginnt der Gipfeltag! Im Licht der Stirnlampen verlassen Sie die Berghütte und stoßen nach kurzer Zeit auf den Gletscher. Der Anstieg verläuft relativ seicht bis zu einer kurzen, 70° steilen Eiswand, die jedoch leichter als erwartet und auch ohne Seilsicherung problemlos zu bewältigen ist. Mit den ersten Sonnenstrahlen erreichen Sie ein großes Plateau unterhalb vom Gipfelgrat. Das letzte Stück über den exponierten Grat verlangt sicheres Steigeisengehen und leichte Felskletterei. Für Ihre Mühen werden Sie mit einem atemberaubenden Gipfelpanorama mit Blick auf den Titicacasee, La Paz und unzählige Firngipfel der Cordillera Real belohnt. Nach kurzer Gipfelrast steigen Sie wieder hinunter zur Berghütte und weiter bis zum Pass, wo bereits die Fahrzeuge auf Sie warten und Sie zurück nach La Paz bringen. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 9-10h, 900 m↑, 1400 m↓).

12. Tag: Reservetag – La Paz (F)

Reservetag für den Huayna Potosi im Fall von Schlechtwetter. Übernachtung im Hotel.

13. Tag: Basislager Illimani (4500 m) (F/M/A)

Fahrt von La Paz in Richtung Pinaya. Kurz vor dem Dorf endet die befahrbare Straße. Hier warten bereits die Lastentiere, die Sie bis ins Basislager hinter dem Ort begleiten werden. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 4h, Gehzeit ca. 2-3h, 300 m↑, Schlafhöhe ca. 4500 m).

14. Tag: Hochlager Illimani (5500 m) (F/M/A)

Der Aufstieg ins Hochlager des Illimani (auch „Kondornest“ genannt, ca. 5500 m) mit Gepäck ist eine anstrengende Tagesetappe (Träger optional zubuchbar). Vom Lager aus haben Sie einen wunderbaren Blick auf das Häusermeer von La Paz. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 1000 m↑, Schlafhöhe ca. 5500 m).

15. Tag: Gipfeltag Illimani (6439 m) (F/M/A)

Gegen Mitternacht starten Sie zum Gipfel des Illimani. Der ca. 8-stündige Aufstieg durch grandiose Gletscherlandschaften führt zunächst über flaches Gelände von max. 30°-40°. Kurz vor dem Gipfelgrat ist eine etwas steilere Wand von ca. 50° zu bezwingen, bevor Sie den höchsten Gipfel der Cordillera Real und zweithöchsten Gipfel Boliviens erreichen und einen unglaublichen Ausblick genießen können. Nach kurzer Gipfelrast erfolgt der Abstieg bis zum Basislager. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 11-12h, 900 m↑, 1900 m↓).

16. Tag: Reservetag – La Paz (F/M/A)

Sie wandern zurück nach Pinaya. Am Anfang der Straße warten bereits die Fahrzeuge, um Sie zurück nach La Paz zu fahren. Sollte am Vortag der Gipfel nicht nach Plan erreicht worden sein, wäre der heutige Tag als Reservetag nutzbar. In diesem Fall müssten Sie direkt vom Gipfel bis nach Pinaya absteigen, was eine sehr lange, aber gut machbare Tagesetappe wäre. Am Abend Abschiedsessen in La Paz. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, Gehzeit ca. 2h, 300m↓).

17. Tag: La Paz (F)

Tag (flugbedingt) zur freien Verfügung. Optional ist ein Ausflug zum Aussichtspunkt Muela del Diablo möglich (ab 2 Personen) Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, Gehzeit ca. 2h, 300m↓).

18. Tag: Heimreise (F)

Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

19. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
01.08.2017 19.08.2017 3490 EUR Anfragen
10.05.2018 27.05.2018 3590 EUR Vormerken
02.08.2018 19.08.2018 3590 EUR Vormerken

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag (nur Hotels) 150 EUR
6-Tage-Verlängerung Sajama, ab 4 Personen 500 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit LAN oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • DIAMIR-Expeditionsleitung
  • Lokale, englisch-/spanischsprachige Bergführer und Kochteam
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Komplette Zeltausrüstung
  • Gepäcktransport auf dem Trekking und zum Illimani-Basislager mit Lastentieren (max. 15 kg/Person)
  • Alle Eintrittsgelder und Gebühren laut Programm
  • Trekkingsack
  • 9 Ü: Hotel im DZ
  • 5 Ü: Zelt
  • 2 Ü: Hütte im MBZ (Gemeinschaftsbad)
  • Mahlzeiten: 16×F, 9×M, 9×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge; persönliche Bergsteigerausrüstung; Unterwegsverpflegung für die Bergetappen (z.B. Schokolade oder Energieriegel); evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Komfortverzicht; Teamfähigkeit; Kondition für bis zu 12-stündige Tagesetappen; gute Kenntnisse der Hochlagerlogistik (Materialtransport bis zu 15 kg, Zeltaufbau); Trittsicherheit in Geröll, Schnee und Eis bis zu 70° Steilheit; gute und anwendungsbereite Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Steigeisen; gute Kenntnisse alpiner Seil- und Sicherungstechniken (persönlicher Tourenbericht erforderlich); Ausrüstung laut Ausrüstungsliste

Hinweise

Das Erreichen der Gipfel kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Zusatzinformationen

Gut isolierte, steigeisenfeste und wasserfeste (Schalen-) Bergstiefel der Kategorie D erforderlich.
Träger für Gepäcktransport in die Hochlager vor Ort buchbar (ca. 25 €/Tag).
Ausrüstung kann vor Ort gegen eine Ausleihgebühr geliehen werden.

Service

Bolivien

Allgemeines

Allgemeines

„Bienvenido“ – herzlich willkommen! Bolivien ist ein Binnenstaat in Südamerika, benannt nach dem südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfer und Nationalhelden Simon Bolivar. Die verfassungsmäßige Hauptstadt Boliviens ist Sucre, Regierungssitz und damit heimliche Hauptstadt ist allerdings La Paz, welches damit den falschen Titel der höchstgelegenen Hauptstadt der Welt tapfer verteidigt. Mit einer Höhe von 3200 bis 4100 m ist die Stadt der höchstgelegene Regierungssitz der Erde. Das Klima in Bolivien ist, bedingt durch die enormen Höhenunterschiede, sehr vielfältig. Etwas über 55% der Bevölkerung Boliviens gehören den indigenen Völkern an.

Fakten

Hauptstadt:                             Sucre
Einwohner:                             10,6 Millionen
Bevölkerungsdichte:                10 Einwohner pro km2
Sprachen:                                Spanisch
Währung:                                Boliviano (BOB)
Unabhängigkeit:                      6. August 1825

Geografie

Bolivien grenzt im Norden und Osten an Brasilien, im Süden an Paraguay sowie Argentinien und im Westen an Chile und Peru. Der Staat wird von zwei großen und weit auseinander liegenden Ketten der Anden durchzogen, deren Höhe bis über 6500 m reicht. Die höchsten Berge sind der Sajama (6542 m) und der Hausberg von La Paz – der Illimani (6439 m). Dazwischen liegt das zentrale Hochland, das 3000 m bis 4000 m hohe Altiplano. Dieses bis weit in das Nachbarland Peru reichende und im Süden den Nordwesten von Argentinien einschließende Gebiet ist das eigentliche Kernland, in dem rund 80% aller Bolivianer leben, obwohl es nur etwa ein Drittel der Fläche Boliviens ausmacht. Inmitten des Altiplano liegt der Titicacasee – der größte See des Landes und auch zweitgrößter See Südamerikas, durch dessen Mitte die Grenze zum Nachbarland Peru verläuft. Mit einer Länge von 233 km und einer Breite von 97 km ist der Titicacasee zudem der höchste schiffbare See der Welt. Der Salar de Uyuni ist mit einer Fläche von 12.000 km² der weltweit größte Salzsee. Zwischen dem Ostabhang der Anden und dem ostbolivianischen Bergland erstrecken sich die Yungas in einer Höhe zwischen 1200 m und 1800 m. Der flächenmäßig größte Teil Boliviens sind die Llanos, die sich vom ostbolivianischen Bergland bis an die Grenzen nach Brasilien und Paraguay erstrecken. Dieses nur äußerst dünn besiedelte tropisch-heiße Tiefland untergliedert sich in die trockenen Savannen des Gran Chaco und die tropischen Regenwaldgebiete Amazoniens.

Zeitverschiebung

Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Bolivien -6 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Bolivien erst 6 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Bolivien daher um 6 Stunden zurückstellen. Während der Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -5 Stunden.

Klima

Bolivien hat allgemein ein tropisches Klima mit einer kurzen Regenzeit im Sommer von Dezember bis März und einer langen Trockenzeit in den Monaten April bis November. Durch die Höhenlage haben das Altiplano und die Andenkordilleren ein gemäßigtes, trockenes und recht kaltes Klima. Die feuchten Tiefebenen weisen ein tropisches Savannenklima mit trockenen Wintern auf und in den trockenen Tiefebenen des Chaco sowie in Teilen von Santa Cruz herrscht warmes Steppenklima mit trockenen Wintern. Der Temperatur­durchschnitt in der Tiefebene beträgt ca. 25°C, auf dem Altiplano 10°C und in den Tälern 18°C. Die warmen Luftmassen des Amazonasbeckens und besonders die kalten Luftmassen aus dem Süden im Herbst und Winter beeinflussen das Altiplano. Am Salar de Uyuni sind Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht von bis zu 40°C keine Seltenheit. Die nächtlichen Temperaturen können bis auf -20°C absinken. Die Niederschläge nehmen von Nord nach Süd ab.

Politik und Gesellschaft

Bolivien hat eine Präsidialdemokratie mit Zweikammerparlamenten. Der bolivianische Präsident wird auf fünf Jahre gewählt. Das Land hatte in den letzten Jahren einen schweren Übergang von einer Militärdiktatur zur jetzigen Demokratie. Seit 2006 hat zum ersten Mal mit Evo Morales ein aus der indigenen Bevölkerung stammender sozialistisch orientierter Vertreter dieses Amt inne. Die Amtssprache ist Spanisch, zusätzlich sind die indigenen Sprachen Ayamara und Quechua offiziell anerkannt.

Sicherheit

Bolivien ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Aufgrund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zugunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z. B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Bolivien benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach bolivianischen Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Alle Reisende, die älter als 12 Monate sind und vorhaben, in Gelbfieber gefährdete Gebiete Boliviens zu reisen, müssen auf Verlangen bei Einreise ein Gelbfieber-Impfzertifikat vorweisen können. Es ist empfehlenswert, stets ein Impfzertifikat mitzuführen, auch wenn keine Gelbfieber gefährdete Gebiete besucht werden, da die Rechtslage und die Verwaltungspraxis nicht immer übereinstimmen. Die Impfung muss spätestens 10 Tage vor der Einreise erfolgen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Bolivien ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten, sind jedoch nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz-Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Bei Reisen in das Amazonasgebiet ist ebenfalls eine Gelbfieberimpfung zu empfehlen. Für die Weiterreise in ein Risikoland oder die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Bolivien) kann die Impfung vorgeschrieben sein. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Malaria:

Ein hohes Risiko besteht im Norden an der Grenze zu Brasilien, in den Departements Pando und Beni, insbesondere im Gebiet von Guayaramerin, Riberalta und Puerto Rico sowie in den tieferen Lagen von Tarija, Cochabamba und La Paz. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. 

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen.

Während der Reise

Während der Reise

Während der Reise sind folgende Aspekte zu beachten:

Magen-Darm-Infektion:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Schließlich sind dies ja die Köstlichkeiten des Landes.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis. Aufgrund der Höhe von 3000 m kocht Wasser bereits bei ca. 90 Grad, was bedeutet, dass Bakterien nicht zu 100% abgetötet werden.

Sonnenbrand:

Die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Höhenkrankheit:

Durch die unterschiedlichen Landesregionen Boliviens und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht ein gewisses Risiko, dass ab ca. 2500 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit (sog. „Soroche“) auftreten können. Dabei spielt Alter oder Fitness der betroffenen Person eine eher unwesentliche Rolle. Lediglich Kinder und Sportler weisen jedoch die Tendenz auf, anfälliger für die Höhenkrankheit zu sein, da sie ggf. ihr Tempo zu schnell wählen, bzw. sich ruckartig bewegen. Die Ursache der Höhenkrankheit ist der abnehmende Luftdruck bei zunehmender Höhe. Somit gelangt weniger Sauerstoff in die Organe und vor allem die Lunge des Menschen und es kommt zur Sauerstoff­unterversorgung (Hypoxie). Um der Höhenkrankheit vorzubeugen, empfehlen wir eine entsprechende Akklimatisierung an die Höhe. Das heißt, dass die Reiseroute so gewählt werden sollte, dass Sie langsam und kontinuierlich sich der Höhe nähern. Dabei ist es wichtig, es in den ersten Tagen ruhig angehen zu lassen, körperliche Anstrengungen zu vermeiden, auf Alkohol und Rauchen zu verzichten, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und leichte Speisen zu wählen. Selbst den Einheimischen kann die Höhe Probleme bereiten.

In Bolivien ist die Anwendung von Kokablättern gegen leichte Höhenprobleme sehr weit verbreitet. Das Trinken von Kokatee bzw. das Kokablattkauen hilft bei Kopfschmerzen und Unwohlsein. Bitte beachten Sie, dass der Konsum von Kokablättern absolut ungefährlich und in Bolivien legal ist. Die Einfuhr der Blätter nach Deutschland ist allerdings verboten.

Es spricht nichts dagegen, bei leichten Kopfschmerzen Aspirin einzunehmen sowie ein leichtes Mittel bei Übelkeit. Andere Präparate, die angeblich gegen die Höhenkrankheit helfen sollen, sehen wir als nicht erforderlich an und raten daher davon ab.

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bietet sich eine Vielzahl einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollten Sie mit ca. 5-10 USD rechnen.

Zollvorschriften

Für die Rückreise aus Bolivien nach Deutschland wird in Ergänzung der allgemeinen deutschen Zollvorschriften darauf hingewiesen, dass selbst kleine Mengen von losem oder auch abgepacktem Kokatee vom deutschen Zoll beschlagnahmt werden und die versuchte Einfuhr einen Verstoß gegen das deutsche Betäubungsmittelgesetz darstellt.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls (www.zoll.de) einsehen oder telefonisch erfragen. 

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen gar nicht fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren in Kirchen und militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante, Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der Sie sich kostenlos registrieren können.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Die bolivianische Währung ist der Boliviano (1 Boliviano entspricht 100 Centavos). 1 € = ca. 8 BOB (Stand Oktober 2015).

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. Euro werden nur in den Großstädten gewechselt. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich bitte nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank- oder Kreditkarte sehr zu empfehlen.

Trinkgeld

Das Zahlen von Trinkgeldern ist in Lateinamerika sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland und wird von den meisten Dienstleistern, wie z.B. Kellnern, Busfahrern oder lokalen Guides oft erwartet. In Restaurants sollte man immer 10-15 % des Rechnungs­betrages Trinkgeld zahlen, da die Kellner ihr Gehalt hauptsächlich durch Trinkgeld generieren und ansonsten oft kaum oder gar nicht bezahlt werden. Guides und Busfahrer erhalten zwar ein marktübliches Gehalt, sind aber selbstverständlich auch über eine kleine „Sonderzuwendung“ durch die Reisenden nicht traurig. Die Höhe des Trinkgeldes sollte selbstverständlich von der Qualität der erbrachten Leistung abhängen. Eine besonders freundliche und hilfsbereite Arbeitsauffassung sollte in jedem Fall auch stärker honoriert werden, als ein eher mittelmäßiges Auftreten. Andererseits sollte man die Zahlungen auch nicht auf ein astronomisches Niveau treiben und so womöglich die örtlichen Preise und Gepflogenheiten nachhaltig verändern. Ihr Tourenleiter ist Ihnen unterwegs gerne mit Tipps zur richtigen Höhe von Trinkgeldern behilflich.

Stromversorgung   

Die Stromversorgung in Bolivien ist unterschiedlich. Die Spannung kann je nach Region 220 V, 50 Hz oder 110 V, 50 Hz betragen. Daher ist es ratsam, einen ein Adapter für amerikanische Flachkontakte mitzuführen.

Telefonieren

Verschiedene Telefongesellschaften bieten unterschiedlich gestaffelte Tarife an. Gewählt wird die dreistellige Nummer der Telefongesellschaft und dann die Landesvorwahl (Deutschland 0049). In den Städten gibt es Münz- und Kartentelefone sowie Telefonzentren (mit ruhigen Kabinen). Eine weitere günstige Alternative stellen Prepaid-Telefonkarten dar. Mit diesen Karten kann man von jedem Handy oder Telefon aus für einen festen Tarif ins Ausland telefonieren. Karten können an Kiosken und vielen weiteren Verkaufsstellen erworben werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gerne behilflich.

Sie können auch Ihr eigenes Handy (mit mind. Triband-Technologie) nutzen. Die Flächendeckung ist weitestgehend im ganzen Land gesichert. Diese Variante ist allerdings sehr teuer, da nicht nur aus-, sondern auch eingehende Anrufe und SMS zu hohen Roaming-Tarifen bezahlt werden müssen.

Literatur über Bolivien

Literatur über Bolivien

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über Bolivien. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu Sprachführern. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung unserer Reisespezialisten und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Reiseberichte und Zeitgenössisches

Von bitterer Politik und würziger Küche:  Nahrung und Kultur in Bolivien, mit zahlreichen Rezepten  – Daniel Haller (ISBN 978-3859900400)
Nescafé & Nirwana – Alfred Globisch (ISBN 978-3833407970)
Die Kumpel vom Tío: Geschichten aus den Gruben Boliviens – René Poppe (ISBN 978-3901928185)
Das weiße Gold der Zukunft – Bolivien und das Lithium – Benjamin Beutler (ISBN 978-3867891264)

Reiseführer

Bolivien Handbuch für individuelles Reisen – Reise Know-How Verlag (ISBN 978-3896625908)
Kunst Reiseführer Peru und Bolivien – Rolf Seeler, DuMont Reiseverlag (ISBN 978-3770147861)

Sprachführer

Spanisch für Bolivien – Wort für Wort. Kauderwelsch – Britta Horstmann & Zacarias Garcia, Reise Know-How Verlag (ISBN 978-3894163662)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise nach Bolivien beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

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Maximilian Delang

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+49 (0)351 31 20 7 - 392

E-Mail:
m.delang@diamir.de

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