• Fest in Peking
  • Kloster Sera
  • Großer Panda
  • Chinese
  • Terrakotta-Armee in Xian
  • Kaiserpalast in Peking
  • eine der Schluchten des Yangtze
  • Pudong bei Nacht in Shanghai
  • Pilgerer auf dem Barkhor in Lhasa
  • Pilgerin am Jokhang in Lhasa
  • Terrakotta-Armee in Xian
  • Große Mauer bei Badaling nahe Peking
  • Pilger im Sera-Kloster
  • eine der Schluchten des Yangtze
  • Große Pandas in der Aufzuchtstation von Chengdu
  • Platz vor dem Jokhang-Tempel in Lhasa
  • Verbotene Stadt in Peking
  • Himmelstempel in Peking
  • Terrakotta-Armee in Xian
  • Panda Aufzuchtstation
  • Terrakotta-Armee in Xian
  • im Jokhang-Tempel in Lhasa

China • Tibet

 

Fernöstliche Vielfalt – Chinas Höhepunkte mit Lhasa

19 Tage Schiffs- und Bahnreise

    
Dauer 19 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2980 EUR   drucken
Tourcode CHNSTP   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 14    
 
 
 
 

Auf dieser 19-tägigen Reise erleben Sie die Gegensätze im Reich der Mitte hautnah. Die Metropolen Shanghai und Peking stehen im Kontrast zu der üppig grünen Märchenlandschaft des Yangtze und dem traditionell-religiös geprägten Tibet. Zu Reisebeginn tauchen Sie ein in Shanghais geschäftige Nanjing Road und unternehmen eine Radtour durch die Französische Konzession. An Bord des komfortablen 4-Sterne-Kreuzfahrtschiffes durchfahren Sie die Schleusen des Drei-Schluchten-Staudamms und erkunden unberührte Gebiete. Danach erwartet Sie die Metropole Chengdu, die Hauptstadt der Provinz Sichuan, wo Sie die possierlichen Panda-Bären in der weltbekannten Aufzuchtstation in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten können. In Lhasa erleben Sie tief religiöse Rituale und jahrhundertealte Pilgertraditionen der Tibeter. Sie besichtigen den Potala-Palast, das Wahrzeichen der Stadt und einst Kloster und Sitz des Dalai Lama, sowie den Jokhang-Tempel, der ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Genießen Sie die Fahrt mit dem legendären Himmelszug nach Xian zur weltberühmten Terrakotta-Armee. In Chinas Hauptstadt Peking bestaunen Sie zum Ende der Reise die Große Mauer, flanieren über den Platz des Himmlischen Friedens und erkunden die Verbotene Stadt, bevor Sie Ihre mit Eindrücken und Erlebnissen bereicherte Heimreise antreten.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Chinas Höhepunkte mit Abstecher nach Tibet

  • Weltmetropolen Peking (UNESCO) und Shanghai

  • Yangtze-Kreuzfahrt mit Drei-Schluchten-Staudamm

  • Besuch der weltgrößten Panda-Aufzuchtstation

  • Lhasa (UNESCO) mit Wanderung am Kloster Sera

  • Mit dem Himmelszug von Lhasa nach Xian

  • Große Mauer und Terrakotta-Armee (UNESCO)

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug von Frankfurt nach Shanghai.

2. Tag: Ankunft in Shanghai

Ihr Reiseleiter empfängt Sie am Flughafen in Shanghai und begleitet Sie zum Hotel. Am Nachmittag bummeln Sie über den Bund, Shanghais berühmte Uferpromenade entlang des Huangpu-Flusses mit Blick auf die weltberühmte Skyline von Pudong. Später flanieren Sie über die Nanjing Road, Chinas bekannteste Einkaufsstraße. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Shanghai: Bund, Altstadt und Französische Konzession (F/A)

3. Tag: Shanghai: Bund, Altstadt und Französische Konzession (F/A) 1

Der Morgen beginnt für Sie typisch chinesisch mit einem Tai Chi-Kurs (Teilnahme ist freiwillig) auf dem Bund. Danach erkunden Sie Shanghais historische Altstadt mit dem Yu-Garten. Dieser vermittelt einen kleinen Eindruck von der alten chinesischen Architektur. Nach dem Mittagessen startet eine entspannte Radtour durch die Art-Decó-Oase „Französische Konzession“. Das Viertel wurde 1849 von französischen Geschäftsleuten und Händlern gegründet. Von Platanen gesäumte Alleen, koloniale Wohngebäude und zahlreiche Cafés und Bäckereien laden zum Verweilen ein. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Shanghai – Yichang (F/M)

Mit dem Schnellzug gelangen Sie in ca. 8 Stunden nach Yichang, wo Sie am späten Nachmittag zur Kreuzfahrt einschiffen. Übernachtung auf dem Schiff.

5.–7. Tag: Yangtze-Kreuzfahrt Yichang – Chongqing 3×(F/M/A)

5.–7. Tag: Yangtze-Kreuzfahrt Yichang – Chongqing 3×(F/M/A) 1

Drei Tage werden Sie mit dem komfortablen Kreuzfahrtschiff auf dem Yangtze unterwegs sein und die einzigartigen Natur- und Kulturlandschaften im Herzen Chinas kennen lernen. Während der Kreuzfahrt von Yichang nach Chongqing passieren Sie den östlichen Abschnitt der Xiling-Schlucht. Am Drei-Schluchten-Staudamm gehen Sie für eine Besichtigung von Bord. Die darauffolgende Fahrt durch die fünfstufige Schleuse ist ein Erlebnis für sich. Am zweiten Tag durchqueren Sie die berühmten Schluchten Wu und Qutang. Mit kleinen Booten erkunden Sie das Leben und die Natur eines Nebenflusses des Yangtze. Am dritten Tag kommen Sie an der Shibaozhai-Pagode vorbei, welche durch den Bau des Drei-Schluchten-Damms gefährdet war und mittels eines extra errichteten Kofferdamms geschützt werden konnte. Übernachtung auf dem Schiff.

8. Tag: Chongqing – Chengdu (F/A)

Am Morgen gehen Sie in Chongqing von Bord. Das Verwaltungsgebiet Chongqing ist so groß wie Österreich und gilt als die bevölkerungsstärkste Stadt der Welt. Am Volkspalast mit dem imposanten Volksauditorium machen Sie einen Fotostopp und besuchen den Altstadtteil „Ci Qi Kou“. Anschließend fahren Sie mit dem Zug in das ca. 2 Stunden entfernte Chengdu. Übernachtung im Hotel.

9. Tag: Chengdu: Volkspark & Panda-Aufzuchtstation (F/A)

9. Tag: Chengdu: Volkspark & Panda-Aufzuchtstation (F/A) 1

Am Morgen besuchen Sie die den Volkspark, welcher von den Einheimischen als Treffpunkt zum Tee trinken, Majiong spielen, Sport treiben und tanzen genutzt wird. Anschließend begeben Sie sich zur Panda-Forschungs- und Aufzuchtstation, welche 1987 gegründet wurde und heute die Größte der Welt ist. Übernachtung im Hotel.

10. Tag: Chengdu – Lhasa (F/A)

10. Tag: Chengdu – Lhasa (F/A) 1

Heute fliegen Sie über das gesamte osttibetische Hochplateau in einem spektakulären Flug nach Lhasa (3650 m). Nach dem etwa einstündigen Transfer ins Hotel in der Stadt (der Gongkar Airport liegt ca. 95 km von Lhasa entfernt) unternehmen Sie einen ersten Spaziergang entlang des Barkhor, dem Pilgerpfad um den Jokhang. Bei jeder Aktivität sollte ab heute ständig eine Flasche Mineralwasser in Ihrem Handgepäck oder in Ihrer Reichweite sein. Regelmäßiges Trinken unterstützt den Körper enorm bei der Höhenanpassung. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Lhasa: Jokhang-Tempel & Potala-Palast (F/A)

11. Tag: Lhasa: Jokhang-Tempel & Potala-Palast (F/A) 1

Heute erleben Sie tief religiöse Rituale und jahrhundertealte Pilgertraditionen der Tibeter bei der Umrundung eines ihrer größten Heiligtümer – dem Jokhang. Anschließend besichtigen Sie den Potala-Palast, offizielle Residenz und Regierungssitz der Dalai Lamas. Bis heute zählt er zu den wichtigsten Pilgerstätten der tibetischen Buddhisten. Übernachtung im Hotel.

12. Tag: Lhasa: Sera Kloster (F/M)

12. Tag: Lhasa: Sera Kloster (F/M) 1

Am heutigen Tag besichtigen Sie das Kloster Sera. Mit ein wenig Glück können Sie die nachmittägliche Debattierübung der Mönche im Innenhof des Klosters miterleben. Mit diesem ebenso eindrucksvollen wie lautstarken Ritual fragen die Mönche sich gegenseitig das im Studium erworbene Wissen ab. Das Kloster gehört zum Gelukpa-Gelbmützen-Orden und war früher in ganz Zentral- und Nordost-Asien als buddhistische Universität berühmt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen begeben Sie sich auf eine leichte Wanderung auf dem Pilgerweg gleich hinter dem Kloster. Übernachtung im Hotel.

13. Tag: Lhasa – Zug nach Xian (F/A)

13. Tag: Lhasa – Zug nach Xian (F/A) 1

Wer China bereist, sollte nicht auf eine Nachtfahrt mit dem Zug verzichten. Denn dies ist der Klassiker unter den Fortbewegungsmitteln in China, um die großen Distanzen bequem und trotzdem erlebnisreich zu überwinden. Die Fahrt mit dem Himmelszug über Xining bis nach Xian nimmt fast zwei volle Tage in Anspruch. Zeit zum Entspannen, Eindrücke sortieren und die Natur an einem vorbeiziehen lassen. 960 km der Strecke befinden sich in über 4000 m Höhe. 530 km der Strecke führen über Permafrostgebiete. Sie überqueren den Tanggula-Pass auf 5072 m sowie den höchsten Tunnel der Erde, den Fenghuo Shan auf 4905 m. Unterwegs passieren Sie großartige Wüstenlandschaften und menschenleere Weiten des Qinghai-Tibet-Plateaus. Ihr Gepäck nehmen Sie mit in das Schlafabteil. Übernachtung im Schlafabteil im Zug.

Hinweis: Nicht jeder Reisende möchte im Zug speisen. Der hygienische Standard und der Service in den Zugrestaurants ist schwankend und kann von Diamir auch praktisch nicht beeinflusst werden. Wir haben daher für die Bahnfahrt keine Mahlzeiten eingeplant. Sie haben jedoch die Möglichkeit, Getränke und Snacks vor Ihrer Abfahrt zu kaufen.

14. Tag: Zugfahrt bis Xian

14. Tag: Zugfahrt bis Xian 1

Auf der Bahnstrecke von Xining nach Xian durchfahren Sie beeindruckende Lösslandschaften. Ankunft in Xian am Abend und Transfer zu Ihrem Hotel. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Xian: Radttour auf der Stadtmauer & Terrakotta-Armee (F/A)

15. Tag: Xian: Radttour auf der Stadtmauer & Terrakotta-Armee (F/A) 1

Heute besichtigen Sie zunächst die alte Stadtmauer aus der Ming-Dynastie. Bei einer Radtour auf der Mauer lernen Sie Xian aus einem ganz anderen Blickwinkel kennen. Gegen Mittag steht der Besuch der weltbekannten Terrakotta-Armee an. Die knapp 8000 Mann zählende, tönerne Armee schützt das Grabmal des chinesischen Kaisers Qín Shîhuándì, welcher im Jahr 210 v. Chr. beigesetzt wurde. Seit 1987 zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Flug Xian – Peking (F/A)

Sie fliegen von Xian nach Peking. Dort spazieren Sie durch die Altstadt und haben die Gelegenheit einen einheimischen Gemüsemarkt zu besuchen, um mehr über die chinesische Esskultur zu erfahren und typische Gerichte der Straßenküche kennenzulernen. Am Abend besuchen Sie eine chinesische Familie und kochen gemeinsam eine traditionelle Speise: Jiaozi – chinesische Maultaschen. Übernachtung im Hotel.

17. Tag: Peking: Große Mauer (F/A)

17. Tag: Peking: Große Mauer (F/A) 1

Die Große Chinesische Mauer ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten um Peking. Sie fahren nach Gubeikou und unternehmen eine 3-stündige Wanderung auf der „wilden“ Großen Mauer, die diesen Namen trägt, weil sie noch teilweise unrestauriert ist, was das Wandern besonders abwechslungsreich macht. Rückfahrt nach Peking. Übernachtung im Hotel.

18. Tag: Peking: Verbotene Stadt, Himmelstempel & Abreise (F/A)

18. Tag: Peking: Verbotene Stadt, Himmelstempel & Abreise (F/A) 1

Sie beginnen den Tag mit dem geschichtsträchtigen Tiananmen-Platz, Pekings wohl bekanntesten und größten Versammlungsplatz. Anschließend besuchen Sie die kaiserliche Residenzstadt, wo bis zur Revolution 1911 die chinesischen Kaiser der Ming und Qing-Dynastie residierten. Der einfachen Bevölkerung war der Zugang zum Kaiserpalast verwehrt, woraus der Name „Verbotene-Stadt“ hervorging. Der Besuch im Himmelstempel rundet den Tag ab. Lassen Sie beim gemeinsamen Abendessen Ihre Eindrücke und faszinierenden Erlebnisse Revue passieren und die Reise in Ruhe ausklingen. Transfer zum Flughafen und Heimreise.

19. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
10.09.2017 28.09.2017 3490 EUR
22.10.2017 09.11.2017 20-Tage-Tour: 1 Tag Verlängerung in Peking! 3190 EUR Anfragen
30.03.2018 17.04.2018 3140 EUR Anfragen
11.05.2018 29.05.2018 2980 EUR Anfragen
03.07.2018 21.07.2018 3180 EUR Anfragen
31.08.2018 18.09.2018 3180 EUR Anfragen
12.10.2018 30.10.2018 3180 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag ab 690 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage) mit Air China oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • Deutschsprachige Tourenleitung (außer auf der Nachtzugfahrt)
  • Inlandsflüge Chengdu – Lhasa, Xian – Peking in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • Alle Fahrten und Transfers in privaten Fahrzeugen
  • Zugfahrten Shanghai – Yichang, Chongping – Chengdu in 2. Klasse
  • Nachtzugfahrt Lhasa – Xining im Mehrbettabteil, Tagesfahrt Xining – Xian (eventuell Zugwechsel in Xining)
  • Flusskreuzfahrt auf dem Yangtze
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 4 Ü: Schiff in Doppel-Kabine
  • 11 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Zug (4-Bett-Abteil)
  • Mahlzeiten: 15×F, 5×M, 13×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 99 €); Eintrittsgelder und Fotogenehmigungen; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Trinkgelder (obligatorisch ca. 21 € pro Person auf der Kreuzfahrt); Persönliches

Infos

Anforderungen

Tibet: Aufgrund der Höhe über 3600 m sind körperliche Gesundheit und Durchhaltevermögen wichtige Voraussetzungen für diese Reise.

Hinweise

In Tibet erlangen Sie einen sehr interessanten Einblick in das Leben der Tibeter auf dem Dach der Welt. Sie sollten sich jedoch auch bewusst sein, dass dieses einmalige Erlebnis mit eingeschränktem Reisekomfort (auch im Himmelszug) verbunden ist.

Service

Tibet

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Jeder kennt die Redewendung: „Tibet ist das Dach der Welt.“. Und in der Tat, ist das tibetische Hochplateau, mit einer durchschnittlichen Höhe von 4.600 m und einer Fläche von 2,3 Millionen Quadratkilometern das extremste Hochland unserer Erde. Die physischen Ausdehnungen betragen: Nord-Süd: 1.300 km und Ost-West 2.600 km. Es wird im Süden vom Himalaya, im Norden von der Kunlunkette und im Westen vom Karakorum eingeschlossen. Landschaftlich kann man Tibet in drei Teile gliedern. Zentraltibet, die Changtang-Ebene und Osttibet. Zentraltibet befindet sich zu beiden Seiten des Tsangpo (später als Brahmaputra durch Indien fließend) und ist mit einer durchschnittlichen Höhe von 3.700 m das größte Anbaugebiet für die tibetischen Bauern.

Es wird im Norden durch den Transhimalaya und im Süden von den Bergen der Himalaya-Hauptkette begrenzt. Lhasa, Shigatse, Gyanthse und die Route nach Nepal befindet sich in Zentraltibet.

Die Changtang-Ebene im Nordwesten Tibets ist ein spärlich begrastes, steppen- bzw. wüstenhaftes Gebiet (ca.440.000 m² - 70% des tibetischen Hochplateaus) und ist im Durchschnitt 4.500 m hoch. In diesem menschenfeindlichen Naturraum herrschen im Jahresmittel Temperaturen unter Null Grad. Nur Nomaden und vereinzelt Jäger und Sammler durchstreifen die Weiten dieser Landschaft.

Osttibet wird beherrscht von 7.000 m hohen Bergketten. Vier der mächtigsten Flüsse Asiens (Jangtse, Mekong, Irawaddy und Salween) bahnen sich in tiefen Schluchten ihren Weg durch diese Barriere.

Politik und Gesellschaft

In der heutigen autonomen Region Tibet (TAR) leben 2,44 Millionen Tibeter. Hinzu kommen noch 100.000e Han-Chinesen als Siedler, Geschäftsleute, Beamte, Ingenieure und Lehrer und etwa 500.000 chinesische Soldaten - Tendenz immer noch steigend.

Auf dem tibetischen Plateau existieren heute dadurch zwangsläufig zwei völlig verschiedene und voneinander getrennte Gesellschaften. Es handelt sich hierbei um die traditionell-tibetische und die modern-chinesische Kultur. Überall wird der ausländische Reisende mit den daraus resultierenden Auswirkungen konfrontiert. Alte tibetische Häuser müssen nun zwischen riesigen chinesischen Zweckbauten existieren. Junge Tibeter stehen den Traditionen ihres Volkes fremd gegenüber. Tibetische Mönche wandeln, leicht verloren wirkend, über die sterilen Einkaufsstraßen des chinesischen Teils Lhasas.

Lässt man jedoch den modernen Teil der Stadt hinter sich und taucht in das quirlige Leben im eigentlichen historischen Lhasa ein, begibt man sich auf eine Zeitreise der besonderen Art. Lassen Sie sich überraschen, lassen Sie sich treiben im Geschehen rund um den wichtigsten Tempel des Landes, den Jokhang im Herzen der historischen Altstadt Lhasas.

Religion

In Tibet entwickelte sich eine eigenständige Strömung des Buddhismus. Eine Vermischung des alten schamanischen Volksglaubens (Bön) mit den Lehren Buddhas führte zur Ausbildung des Mahayana Buddhismus (Sanskrit: großes Fahrzeug). So fanden die alten Geister, Dämonen und Orakel Platz neben neuen buddhistischen Heiligen, Bhoddisatvas und Buddha selbst. Der Glaube ist im täglichen Leben, Denken und Handeln der Bevölkerung tiefst verwurzelt. Fast überall kann man die Menschen Tibets beim Beten, Pilgern oder kleineren religiösen Feierlichkeiten zu fast jeder Tageszeit beobachten. Für uns als Außenstehende ein faszinierendes Erlebnis und sicher auch einer der Höhepunkte Ihrer Tibetreise.

Das religiöse und politische Oberhaupt der Tibeter ist der Dalai Lama. Nach der Besetzung Tibets durch die Chinesen floh die jetzige Reinkarnation, seine Heiligkeit, der 14. Dalai Lama, im Jahr 1959 nach Indien und lebt seither in Dharamsalsa im Exil. Für sein intensives Wirken zur friedlichen Lösung der Tibetfrage erhielt er im Jahre 1989 den Friedensnobelpreis. Er ist einer der größten Humanisten unserer Zeit.

Sprache und Schrift

So wie die beiden Kulturen nebeneinander leben müssen, existieren auch die jeweiligen voneinander völlig verschiedenen Sprachen und prallen teils gegeneinander. Verkehrshinweisschilder und Leuchtreklamen sind nicht selten in chinesisch und gleichzeitig in tibetischer Schrift ausgefertigt. In zunehmender Weise auch in Englisch, mit zum Teil sinnfreien und wilden Wortkonstruktionen.

Die offizielle Amtssprache ist allerdings Chinesisch. In öffentlichen Einrichtungen, Hotels, in Banken, der Post und Stellen an denen der ausländische Tourist Auskunft sucht, sollte er ohne Probleme mit Englisch weiter kommen oder einen Englisch sprechenden Angestellten finden.

Formulare auf dem Flughafen, in Banken und Hotels sind ebenfalls in Englisch. Ansonsten hilft immer die universelle Weltsprache mit Händen und Füßen weiter. Sollten Sie während Ihres Aufenthaltes einen Arzt aufsuchen müssen, geben Sie bitte Ihrem Reiseleiter/Ihrer Reiseleiterin Bescheid. Er/Sie wird eine dolmetschende Begleitung organisieren oder Sie ggf. persönlich begleiten.

Sitten

In Tibet gilt, wie überall auf der Welt: „Andere Länder, andere Sitten“. Sollte Ihnen einmal ein Tibeter oder eine Tibeterin die Zungenspitze zeigen, lassen Sie sich nicht irritieren. Sie werden dadurch als sympathisch akzeptiert und klar gemacht, dass Sie in den Augen Ihres Gegenübers kein Geist sind.

Die tibetische Begrüßungsformel lautet „Tashi Delek“ dies bedeutet auf Deutsch: „Glück und Frieden“. Bei der Begrüßung sind Nicken, Handschlag oder das Aneinanderlegen der Handflächen (wie zum christlichen Gebet) üblich. Gewohnheiten wie öffentliches Umarmen oder gar Küssen pflegen weder Tibeter noch Chinesen. Regelmäßiges Reinigen des Rachens wird mehrmals stündlich genussvoll durchgeführt. Das Resultat wird an Ort und Stelle lauthals ausgespuckt. Etwa 95% der männlichen Chinesen und Tibeter sind Raucher. Geraucht wird vor dem Essen, nach dem Essen und auch während der Mahlzeiten, in Bussen, engen Fahrstühlen, Kaufhäusern, eigentlich überall.

Pünktlichkeit ist besonders im chinesischen Hauptland eine wichtige Tugend und Grundregel der Höflichkeit. In Tibet nimmt man es damit jedoch oft nicht so genau…

In Tibet wird man vielerorts auch Bettler antreffen. Hierzu sollte man wissen, dass in Tibet oft aus religiösen Beweggründen gebettelt wird: Pilger, die weite Wegstrecken zurücklegen, werden traditionell von den Tibetern mit Spenden unterstützt und auch als Tourist darf man dazu durchaus beitragen. Nichts spricht insbesondere dagegen, bettelnden älteren Leuten, Kranken und Körperbehinderten etwas zu geben. Bettelnde Kinder sollte man jedoch auf keinen Fall unterstützen. Auch sollte man nichts von Kindern kaufen.

Sicherheit

China im Allgemeinen und Tibet im Speziellen sind vergleichsweise sehr sichere Reisegebiete.Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Aufgrund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles sind vor allem Diebstähle an der Tagesordnung. Man sollte sich einmal vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Es gibt eine gewisse Anzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben, die oft auf Motorrädern unterwegs sind. Oft arbeiten sie in Gruppen zusammen und gehen dabei mit äußerster Geschicklichkeit vor. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, besteht Gefahr.

Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, bitten wir Sie, Wertgegenstände, Dokumente und Geld möglichst sicher und körpernah verwahrt zu tragen bzw. vor allem nicht durch „Zur-Schau-stellen“ zum Diebstahl zu animieren. Achten Sie darüber hinaus stets in einem gesunden Maß auf Ihr Reisegepäck („Gelegenheit macht Diebe!“), so wird Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit kein derartiger Vorfall die Freude an Ihrer Reise verderben.

Sollte dennoch etwas wegkommen, wenden Sie sich bitte zuerst an Ihren Reiseleiter und/oder den Beherbergungsbetrieb und dann an die Polizei (Notrufnummer auch in China/Tibet 110, Feuerwehr 119, Krankenwagen 120). In schwierigen Situationen setzen Sie sich mit der Botschaft bzw. dem Konsulat in Verbindung.

Klima

Tibet ist nicht nur geographisch ein extremes Reiseland. Auch das Klima auf dem Dach der Welt kann als außergewöhnlich bezeichnet werden. Alle vier Jahreszeiten an einem Tag zu erleben, ist keine Seltenheit. In der Sonne schwitzt man, verbrennt sich, drei Meter weiter im Schatten, bekommt man vor Kälte eine Gänsehaut.

Der Himalaya stellt im Süden eine natürliche vertikale Barriere für die tropischen Monsunregen aus Indien und Nepal dar. Die Luftfeuchtigkeit ist daher sehr gering. Die Winde sind stark und die Sonneneinstrahlung durch die Höhe sehr intensiv. In den meisten Bereichen Tibets herrscht kontinental-trockenes und windiges Klima.

Die Tagesdurchschnittstemperaturen liegen im Sommer bei 20°C und im Winter bei Minus 10°C. Der Jahresniederschlag fällt fast ausschließlich in den Sommermonaten. Von daher sind die Winter zwar kalt, aber eher trocken und es fällt unter 5.000 m Höhe verhältnismäßig wenig Schnee. Als gute Reisezeit bieten sich die Monate März bis November an, bevorzugt werden jedoch wegen des besten Wetters meist April und Mai sowie August-Oktober.

Zeitverschiebung

In Tibet gilt, wie überall in China, offiziell die Peking-Zeit. Die Zeitdifferenz zu Deutschland beträgt während unserer Sommerzeit +6h und während unserer Winterzeit +7h. Generell ist in ganz China die Pekinger Zeit maßgebend, d.h. innerhalb der VR China gibt es keine Zeitverschiebungen.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger benötigen ein Visum zur Einreise in die Volksrepublik China und damit auch nach Tibet. Für unsere Touren beantragen wir jeweils ein Gruppenvisum. Dafür und für die Beschaffung der „Tibetpermits“ (Reisegenehmigungen) benötigen wir spätestens 4 Wochen nach Ihrer Reiseanmeldung eine Kopie Ihres Reisepasses, sowie ein aktuelles Passbild. Achtung: Für das rechtzeitige Vorliegen der dafür erforderlichen Unterlagen (Passkopie und aktuelles Passfoto) im DIAMIR-Büro in Dresden (vier Wochen nach Anmeldung!) sind jedoch Sie allein verantwortlich.

Der Reisepass sollte nach Ausreise noch mindestens sechs Monate Gültigkeit haben. Im Falle der Einreise über Nepal wird von uns das Gruppenvisum in Kathmandu arrangiert. Bei der Einreise müssen alle Touristen ein Einreiseformular (entry card) und eine kurze Gesundheitserklärung ausfüllen sowie Pass und Visum zur Überprüfung vorlegen. Zur Ausreise benötigen Sie eine ausgefüllte Ausreisekarte (departure card). Die Formulare liegen in der Regel an der Passkontrolle aus.

Die Einfuhr von Waffen, Rauschgift und Pornographieartikeln (weite Auslegung!) ist verboten. 400 Zigaretten und 2 Flaschen Spirituosen sowie Devisen in unbegrenzter Höhe dürfen zollfrei eingeführt werden. Devisen und Wertsachen (z.B. Kameras) müssen theoretisch bei der Einreise deklariert werden und zusammen mit der Deklaration bei der Ausreise wieder vorgelegt werden. Wenn etwas davon fehlt, müssen Bescheinigungen der betreffenden Behörden vorgelegt werden oder es wird den Zollvorschriften entsprechend Einfuhrsteuer erhoben. Profi-Videokameras sind genehmigungspflichtig. Generell verboten ist die Ein- und Ausfuhr von Rauschgift aller Art. Jedem Reisenden sei hiermit die äußerste Strenge der Einhaltung dieser Gesetze und die Beachtung der Vorschriften ans Herz gelegt.

Die Ausfuhr von Antiquitäten (alles was vor 1959 entstand) ist strengstens verboten. Das Gepäck wird bei Ein- und Ausreise genauestens kontrolliert. Auf dem Flughafen Lhasa und bei der Ausreise überland nach Kathmandu erfolgt eine Röntgenkontrolle des Reisegepäcks.

Achtung: Sehen Sie bitte von der Mitnahme von Bildern seiner Heiligkeit des 14. Dalai Lama, sowie seinen Schriften ab. Führen Sie bitte keine Unterlagen von „Free Tibet“- Kampagnen oder eine tibetische Fahne mit sich. Bitte führen Sie keine Bücher mit sich in welchen seine Heiligkeit der 14.Dalai Lama abgebildet ist (dazu zählen leider der DUMONT Kunstreiseführer-Tibet und der Lonely Planet-Tibet). Sie bringen damit sich, Ihre Reisegruppe, DIAMIR als Reiseveranstalter und die Tibeter selbst in Gefahr! 

Ein- und Ausreisemöglichkeiten

Lange vorbei sind die Zeiten in denen sich der furchtlose Reisende, wollte er aufs Dach der Welt, in ein mehrjähriges Abenteuer begeben musste, welches nicht selten im Misserfolg endete. Heutzutage kann man Lhasa bequem mit dem Flugzeug, mit dem Himmelszug von Peking und auf mehreren Strecken über Land, erreichen.

Flugzeug

Lhasa, die Hauptstadt Tibets, verfügt über einen internationalen Flughafen, den Gonkhar International Airport, 80 km südlich der Stadt.

Der Flug von Kathmandu nach Lhasa und umgekehrt ist wohl der spektakulärste Flug in der zivilen Luftfahrt, überquert man dabei doch den Himalaya-Hauptkamm und hat mit ein wenig Glück Sicht auf die Sieben- und Achttausender Nepals, inklusive Mount Everest.

Zug

Eine weitere Anreisemöglichkeit ergab sich mit Vollendung der Tibetbahn im Juli 2006. Die ca. 2000 Streckenkilometer von Peking nach Lhasa können in 48 Stunden bewältigt werden.

Auto

Die Straßenverbindung von Nepal nach Lhasa (der Friendship Highway) wurde in den vergangenen Jahren grundlegend saniert (Asphaltdecke) und ausgebaut. Sollte man eine Anreise aus Kathmandu überland gewählt haben, muss man sich jedoch der Tatsache bewusst sein, dass nicht der Straßenzustand diese Einreisemöglichkeit so anstrengend macht, sondern die dabei in den ersten Tagen zu absolvierende Höhenexposition.

Eine Einreise über den Landweg von Kashgar, welches im äußersten Westen der VR China gelegen ist, sollte jedoch nur von erfahrenen Asienreisenden ins Auge gefasst werden. Hier sind tage- bzw. wochenlange entbehrungsreiche Fahrten auf LKW-Pritschen oder in alten Überlandbussen auf staubigen Schotterpisten zu absolvieren. Dem Reisenden wird dabei eine Menge Durchhaltevermögen, Ausdauer und Sitzfleisch abverlangt.

Zu Fuß

Bei unseren Kailash Touren erreichen Sie das Dach der Welt nach einem sechstägigen Trekking in Westnepal. Dabei überqueren Sie den Himalaya zu Fuß und erreichen über den Nara La Pass die Grenzstation von Hilsa.

Achtung: Bei der Einreise nach dem Trekking über Simikot wird das Gepäck gründlich von chinesischen Grenzbeamten in Hilsa durchsucht.

Unterwegs auf dem Dach der Welt

Eine Reise nach Tibet ist unter allen Gesichtspunkten ein außergewöhnliches Erlebnis. Sie stellt ebenfalls hohe Anforderungen an den toleranten und aufgeklärten Reisenden. Der Tibetreisende stellt sich zum Einen dem oben beschriebenen Klima und dem Einfluss der Höhe (siehe: Gesundheit), er sieht unglaublich schöne Dinge, die wie aus einer fernen Vergangenheit wirken und erlebt ein außergewöhnliches, tiefreligiöses und noch traditionell lebendes Volk.

Er wird allerdings auch mit einem uns fremden nicht demokratisch gewachsenen Staats- und Gesellschaftssystem und seinem Apparat konfrontiert.

Längere Überlandfahrten auf z.T. sehr staubigen Schotterpisten in schlechtem Zustand aber auch Strecken auf sehr gut ausgebauten Asphaltstraßen werden absolviert. Die Fahrzeuge (meist „Toyota Landcruiser 4500“) sind nach unseren europäischen Maßstäben ausgewählt, aber nicht immer in einwandfreien Zustand. Diese Tatsache ist den hohen Anforderungen (klimatische Bedingungen, Straßenzustand) an die Autos geschuldet. Die Fahrer sind allerdings sehr erfahren und kennen die Strecken und ihr Auto sehr gut. Bei den Fahrten werden mehrmals 5000 m hohe Pässe überquert. Zu allen Jahreszeiten kann es in Höhen über 4.500 m zu Kälteeinbrüchen mit Schneefall kommen.

Um die Ursprünglichkeit der Landschaft und der Kultur auf dem Dach der Welt zu erleben, muss man sich auf einfache Verhältnisse einstellen können. Jedem sollte bewusst sein, dass er sich auf diese Lebensweise und den damit verbundenen Abstrichen in Ordnung, Sauberkeit und Hygiene einlassen muss. Dies gilt vor allem für die Tage und Nächte, die außerhalb der Städte verbracht werden. Während Trekkingetappen in Nepal (bei den Kailash-Touren), am Kailash und Fahrten durch Westtibet erfolgt die Unterbringung in Zweimannzelten. Übernachtungen in Städten erfolgen in guten und von uns ausgesuchten Unterkünften. Sollten Notübernachtungen in Herbergen kleinerer Dörfer anfallen, so werden Sie dort einfachste Bedingungen vorfinden (siehe dazu auch „Unterkünfte“).

Tibet hat als autonome Region einen Sonderstatus innerhalb der Volksrepublik China, der sich natürlich auch auf den Tourismus auswirkt. Reisen nach und in Tibet bedürfen einer offiziellen Genehmigung und werden streng kontrolliert. Ausländischen Reisenden ist es z.B. nicht erlaubt, sich frei und uneingeschränkt in Tibet zu bewegen. Von der vorgesehenen, eingereichten, angemeldeten  und genehmigten Reiseroute darf nicht abgewichen werden. Wer als ausländischer Tourist von A nach B möchte muss dies vorher bei offiziellen Stellen genauestens angeben, um die erforderlichen Permits (Erlaubnisscheine) zu erhalten. Zwar bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel, aber offizielle Anordnungen sollten stets verbindlich gehandhabt werden.

Achtung: Behalten Sie Ihre Reisedokumente immer sicher verpackt bei sich im „Handgepäck“ und nicht im großen Gepäck, an welches Sie unter Umständen bei Kontrollen nur schwer herankommen.

Reiseversicherung

Wir empfehlen unseren Reisegästen dringend den Abschluss einer Reisekranken-versicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher von Nöten ist, ist zwar äußerst gering, aber sollte dieser Fall eintreten, können dabei schnell Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen. Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Für Reisende, die an einer unserer Trekkingtouren teilnehmen möchten, empfiehlt sich dringend der Abschluss einer separaten Notfall- und Bergungskostenversicherung. Auch hier hoffen wir natürlich, dass all dies niemals wirklich benötigt wird. Den relativ geringen finanziellen Aufwand sollten Sie aber in Ihrem eigenen Interesse trotzdem nicht scheuen. Eine solche Versicherung können Sie i.d.R. für eine Deckungssumme von 5.000 EUR abschließen - ein Betrag, der im Fall eines erforderlichen Hubschrauberfluges (bei einer Flugstunde bis zu 2500 USD) nicht immer ausreichend ist. Um einen optimalen Versicherungsschutz für Gepäck, Reiserücktritt, Abbruch, Krankheit und Unfall sowie Notfall zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen dringend den DIAMIR Premium-Schutz. Für nur 5 Euro Aufpreis pro Person kann der Betrag der versicherten Bergungskosten von 5.000 EUR auf 15.000 EUR erhöht werden. Dies empfehlen wir besonders unseren  Trekking- und Expeditions-reisenden. Gern beraten wir Sie bei der Buchung unserer Touren auch ausführlich zu damit zusammenhängenden Versicherungsfragen.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Seit der weltweiten Ausbreitung des H1N1 Virus (Schweinegrippe) muss bei der Einreise in die VR China von jedem Einreisenden ein kurzes unkompliziertes Formular über den derzeitigen Gesundheitszustand ausgefüllt werden.

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Tibet geben. Diese Informationen beruhen auf langjährigen Erfahrungen unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen selbst sehr entscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat (siehe ebenfalls Punkt: Impfungen). Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Im Großen und Ganzen ist Tibet in Sachen Gesundheit ein recht sicher zu bereisendes Land. Bei der Einreise sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Reisende, die sich innerhalb der letzten sechs Tage in einem Land mit Gelbfiebervorkommen aufgehalten haben, müssen bei der Einreise eine Impfbescheinigung vorweisen. Trekking- und Abenteuerreisen verlangen generell eine gute Gesundheit und Kondition. Aufgrund der Höhenlage aller Reiseziele in Tibet ist eine gute körperliche Verfassung erforderlich. Gegebenenfalls konsultieren Sie bitte vor Antritt der Reise Ihren Hausarzt. Chinesische Ärzte behandeln Ausländer mit besonderer Sorgfalt, müssen jedoch sofort bezahlt werden. Vergessen Sie in einem solchen Fall die Quittung für Ihre Krankenversicherung nicht! Bei einem Unfall holen Sie am besten sofort Hilfe, z.B. bei Ihrem Reiseleiter, im Hotel, bei einem Polizisten, beim Amt für öffentliche Sicherheit oder bei einem Taxifahrer. Falls notwendig, schalten Sie die deutschen diplomatischen Vertretungen ein, wo Sie ggf. auch kompetente Ratschläge bekommen können. Einige bessere Hotels besitzen einen Vertragsarzt oder gar eine Erste-Hilfe-Station. In Lhasa findet man heute auch ein Krankenhaus mit vertretbarem Standard. Regelmäßig benötigte Medikamente nehmen Sie bitte unbedingt in ausreichendem Umfang mit.

Ihre Reiseapotheke besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt.

Vorschläge für die Reiseapotheke

· Leichtes bis mittleres Schmerzmittel in ausreichenden Mengen (Paracetamol, Aspirin)

· Breitbandantibiotikum

· Mittel gegen Übelkeit, Reisekrankheit

· Tabletten gegen Durchfall und ebenfalls Abführmittel

· Medikamente zur Wundbehandlung

· Gegen Erkältung, Husten und Halsweh

· Gegen Magen- und Darmbeschwerden

· Augentropfen (gegen Bindehautentzündung), Halstabletten, Nasenöl

· Beim Trekking zusätzlich Erste Hilfe Material

Impfungen

Der Besitz eines internationalen Impfausweises ist Vorschrift für die Einreise. Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wären Impfungen gegen Tollwut, Hepatitis A, Gelbfieber (nur bei Einreise aus einem Risikoland vorgeschrieben) und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B sinnvoll. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt. Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Teilen Sie ihm bitte ebenfalls mit, dass Sie sich mehrere Wochen permanent in Höhen zwischen 3.500 m und 4.800 m aufhalten werden.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit

Die bei all unseren Tibettouren erreichten Höhen von bis über 5000 m setzen guten körperlichen Allgemeinzustand und (bisher bekannte) gute Höhenverträglichkeit voraus! Bei Ihrer Reise halten Sie sich, wie oben aufgeführt, permanent über 3.500m auf, verbringen mehrere Nächte über 4.600m und überqueren über 5.000m hohe Pässe im Auto. In einer Höhe von 3.600m ist der Luftdruck wesentlich geringer als auf Meeresspiegelhöhe. Der Körper kann sich auf solche Umweltbedingungen einstellen, braucht jedoch seine Zeit dafür. Generell sollte man es die ersten Tage in Tibet ruhig angehen lassen, dem Körper Zeit geben, Anstrengungen vermeiden und reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen. Man sollte permanent etwas zu trinken (keinen Alkohol!!) in Reichweite haben. Allgemein kann man sagen, dass man über den Tag verteilt, zusätzlich zum normalen Flüssigkeitskonsum, etwa drei Liter extra zu sich nehmen sollte. Von leichten Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit in den ersten Tagen auf dem Dach der Welt sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Beschwerden sollten nach einigen Tagen von allein verschwinden. Sollte dies nicht der Fall sein, informieren Sie bitte umgehend Ihren Reiseleiter.

An der Höhenkrankheit (Höhenlungenödem, Höhenhirnödem) „erkrankt“ man nicht, wenn man frühzeitig die Symptome beachtet und entsprechend reagiert.

Im Einzelnen sind das: permanente sehr starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Appetitverlust, hoher Puls, Atemprobleme. Die Höhenkrankheit kündigt sich mit o.g. Symptomen an und kann somit vermieden werden. Gehen Sie Ihre ersten Tage in Tibet ruhig an. Stressen Sie sich nicht. Machen Sie es so, wie es die Sherpas in Nepal raten: „Lassen Sie nur die guten Gedanken in sich hinein und freuen Sie sich, dass Sie im Himalaya sind“.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Während Ihrer Tibetreise übernachten Sie zumeist im Zelt. Generell sind die Unterkünfte entsprechend deren städtischer oder ländlicher Lage ganz unterschiedlicher Standards. Genaue Auskünfte darüber stehen explizit im detaillierten Tourenverlauf jeder Tour. Die Hotels in China sind wie fast überall auf der Welt in fünf Kategorien unterteilt, jedoch sind die Sterne-Kategorien in Tibet meist nicht mit westlichen Maßstäben identisch! Generell gilt, dass in kleineren Ortschaften einfache Unterkünfte die Regel sind. Ganz egal, über welchen Luxus die Häuser verfügen – das wichtigste sind für uns bei DIAMIR stets Sauberkeit und Hygiene, die meist auch in einfachen Gästehäusern gewährleistet sind. Leider sind die Standards jedoch auch hier besonders in kleineren Orten längst nicht mit unseren Maßstäben identisch! Selbst Stromanschluss, Heizung, fließendes warmes und kaltes Wasser oder gar Duschen sind leider noch längst nicht überall vorhanden, doch stets gibt es Toiletten und Waschgelegenheiten. Im Extremfall steht jedoch zum Waschen auch mal lediglich eine Schüssel mit Wasser zu Verfügung und für den Toilettengang lediglich ein Plumpsklo.

In größeren Ortschaften sind die Hotels für tibetische Verhältnisse recht gut ausgestattet und bieten in der Regel auch Duschen und fließendes warmes & kaltes Wasser. In den kleineren Ortschaften muss man jedoch sehr starke Abstriche am Komfort machen!

Unterkünfte

Während Ihrer Tibetreise übernachten Sie zumeist im Zelt. Generell sind die Unterkünfte entsprechend deren städtischer oder ländlicher Lage ganz unterschiedlicher Standards. Genaue Auskünfte darüber stehen explizit im detaillierten Tourenverlauf jeder Tour. Die Hotels in China sind wie fast überall auf der Welt in fünf Kategorien unterteilt, jedoch sind die Sterne-Kategorien in Tibet meist nicht mit westlichen Maßstäben identisch! Generell gilt, dass in kleineren Ortschaften einfache Unterkünfte die Regel sind. Ganz egal, über welchen Luxus die Häuser verfügen – das wichtigste sind für uns bei DIAMIR stets Sauberkeit und Hygiene, die meist auch in einfachen Gästehäusern gewährleistet sind. Leider sind die Standards jedoch auch hier besonders in kleineren Orten längst nicht mit unseren Maßstäben identisch! Selbst Stromanschluss, Heizung, fließendes warmes und kaltes Wasser oder gar Duschen sind leider noch längst nicht überall vorhanden, doch stets gibt es Toiletten und Waschgelegenheiten. Im Extremfall steht jedoch zum Waschen auch mal lediglich eine Schüssel mit Wasser zu Verfügung und für den Toilettengang lediglich ein Plumpsklo.

In größeren Ortschaften sind die Hotels für tibetische Verhältnisse recht gut ausgestattet und bieten in der Regel auch Duschen und fließendes warmes & kaltes Wasser. In den kleineren Ortschaften muss man jedoch sehr starke Abstriche am Komfort machen!

Gesundheit während der Reise

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind neben Erkältungs-krankheiten in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und / oder ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen!

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen außerdem die alte Globetrotter-Regel „Cook it, peel it or forget it“ (Koch es, schäl es oder vergiss es!) gelten. Also auch wenn es schwerfällt: Salate oder nicht zu schälendes Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Fotografieren & Filmen

Für digitale Fotografie kann man problemlos in Lhasa und Shigatse Speichereinheiten nachkaufen. In den Internetcafes in Lhasa sollte es ebenfalls möglich sein, den Inhalt voller Speicherkarten auf CDs zu brennen. Die Analog-Fotografen sollten genügend Filme von zuhause mitnehmen. In Tibet bekommt man, abgesehen von Lhasa (überhöhte Preise), eher selten Nachschub. Prinzipiell kann in Tibet uneingeschränkt fotografiert werden. Ausgenommen sind Flughäfen und militärische Anlagen, Militäroperationen sowie strategisch wichtige Bauwerke (Brücken!!).

Innenaufnahmen in Klöstern müssen (z.T. etagengenau) und nicht selten für jede Kapelle extra bezahlt werden. Im Potala und im Allerheiligsten des Jokhang sind Fotografieren und Filmen strengstens verboten. Profi-Videokameras sind bereits bei der Einreise genehmigungspflichtig. Ansonsten werden Filmverbote oft strenger gehandhabt als Fotografierverbote.

Bekleidung

Es ist besser ordentlicher als unordentlicher angezogen zu sein. Man braucht sich keineswegs steif und formell anzuziehen, sondern kann ruhig bequeme Kleidung wählen, die den Körper weitgehend bedeckt. Kurze, knappe Kleidung, Shorts, Sonnentops und Strandkleidung, unbedeckte Schultern und freier Rücken sind nicht angemessen.

Souvenirs

„Typische“ Mitbringsel, die nicht nur bloßen Erinnerungswert haben, sind vor allem Handarbeiten und Erzeugnisse des einheimischen Handwerks. Teppiche, Schnitzereien und Kunstgegenstände werden auch von Fachleuten sehr geschätzt; ferner Stickarbeiten, und Ledererzeugnisse sowie Schmuck aus Kupfer, Messing, Silber und Gold sowie Edelsteine, Holzschnitzereien und Töpferwaren. Beachten Sie beim Kauf von Souvenirs bitte stets die Zollbestimmungen sowie internationale Artenschutzabkommen, die den Handel mit Tieren und bestimmten Tierprodukten verbieten.

Geld, Strom, Telefon, E-Mail

Geld, Strom, Telefon, E-Mail

Geld

Die Währung in Tibet ist wie in China der Yuan. Ein Yuan unterteilt sich in 10 Jiao oder 100 Fen. Es gibt Banknoten zu 1, 2, 5, 10, 50 und 100 Yuan.

Wechselkurs (Stand September 2015) entspricht 1 EUR = 6,72 CNY.

Fremdwährung darf in unbeschränkter Höhe ein- und ausgeführt werden, muss jedoch bei der Einreise deklariert werden.

Umgetauscht werden können - neben anderen konvertierbaren Währungen - vor allem USD oder EUR. Wechselstuben befinden sich in der Regel an den Grenzstationen und in Hotels, wo zum offiziell festgelegten Kurs getauscht wird. Schwarztausch ist verboten. Ansonsten ist ausschließlich die „Bank of China“ berechtigt Devisen in Yuan zu tauschen. Die Bank of China in Lhasa ist auch am Wochenende (10:00Uhr bis 17:00Uhr) geöffnet. Bei der Ausreise kann man die Yuan gegen Vorlage der aufbewahrten Wechselbestätigungen in ausländische Devisen zurücktauschen. Die Ein- und Ausfuhr von Yuan ist auf 6.000 Yuan pro Person beschränkt.

In Hotels und größeren Geschäften ist eine Bezahlung mit den gängigen Kreditkarten mehr und mehr etabliert, doch beschränkt sich dies fast ausnahmslos auf Lhasa selbst.

An Geldautomaten kann man mit den üblichen Kreditkarten (Visa, Eurocard /Mastercard) und auch mit einer europäischen EC-Karte Geld abheben, wenn sie das mit dem Mastercard-Logo identische Maestro-Logo oder das Cirrus-Logo tragen.

EC-Automaten existieren in Tibet jedoch nur in Lhasa sowie Shigatse und dort auch nur in geringer Stückzahl.

Für Ihre Tibetreise empfehlen wir Ihnen die Mitnahme von Bargeld in EUR und/oder USD. Ebenfalls sollten Sie eine Kreditkarte sowie die EC-Karte mit sich führen. Generell ist China und somit auch Tibet von den Lebenshaltungskosten ein preiswertes Reiseland. Zum Beispiel ist eine Mahlzeit in einem Mittelklasserestaurant in etwa 60-70% preiswerter als in Deutschland. Eine Flasche Mineralwasser kostet ca. 3 Yuan.

Die Höhe des Betrages in Ihrer Reisekasse hängt natürlich von Ihren persönlichen Bedürfnissen und Ansprüchen ab. Als einen Anhaltspunkt empfehlen wir die Faustregel von 20 EUR pro Reisetag extra.

Bei der Einreise über Simikot kann auf tibetischer Seite in Taklakot nur schwer getauscht werden. Wir empfehlen daher, bereits in Kathmandu einen Betrag von etwa 70-90 EUR in Yuan zu tauschen

WICHTIG für Reisegäste aus der Schweiz: Wir empfehlen Ihnen für Ihre Reisekasse die Mitnahme von Euro oder Dollar, da es schwierig ist in Tibet Schweizer Franken in Yuan zu tauschen.

Stromversorgung

Durch nahezu ganz Tibet ziehen sich entlang der Hauptverkehrsstraßen mittlerweile Stromleitungen. Sogar abgelegen Ortschaften werden Schritt für Schritt ans Stromnetz angeschlossen. In entlegenen Dörfern sieht man Solarzellen auf den Dächern stehen und Autobatterien, die für die nötigste Versorgung sorgen. An den Steckdosen in China/Tibet liegt 220Volt (50Herz) Wechselstrom an. Für die Nutzung der Steckdosen sind keine Adapter notwendig. Akkus von Fotoapparaten, Videokameras, Handys etc. können problemlos aufgeladen werden.

Telefonieren

Auslandstelefonate sind von den Poststationen, Telefonläden, den öffentlichen Büros von China-Telecom bzw. größeren Hotels oft möglich. Des Weiteren findet man die gelb-orangenen Schilder mit dem Hinweis „International Phone“ zunehmend auch in kleinen Lebensmittelshops. Die Vorwahlen sind 0049 (nach Deutschland), 0043 (nach Österreich) und 0041 (in die Schweiz). Telefonieren in diesen kleinen Läden ist unkompliziert. Man gibt die gewünschte Nummer an und der Ladenbesitzer wählt. Während des Telefonats wird mit der Stoppuhr die Zeit gemessen und anschließend sekundengenau abgerechnet. In allen Städten und auch fast landesweit hat man Handy-Empfang. Über Auslandstarife für die Nutzung Ihres Handys in der VR China informieren Sie sich bitte bei Ihrem persönlichen Mobilfunkanbieter. Die Vorwahl für Telefonate in die VR China ist 0086.

E-Mail

In größeren Orten gibt es oft kleine Internet-Cafés und „Computer-Spielhöllen“, von wo aus preiswert E-Mails versendet und empfangen werden können. Abgerechnet wird in der Regel im Minutentakt der Internetnutzung.

Post

Die chinesische Post ist sehr zuverlässig und genau. Bis in die letzten kleinen Winkel Tibets fahren furchtlos die grüngelben Fahrzeuge der China-Post. Briefmarken und Ansichtskarten bekommt man allerdings nur auf den Postämtern in größeren Städten oder den Rezeptionen der größeren Hotels. Tipp: Die schönsten Ansichtskarten mit Tibetmotiven gibt es in Kathmandu, Nepal.

Eine Postkarte nach Deutschland kostet 4,60 Yuan. Sie ist ca. 14 Tage unterwegs.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten variieren sehr stark. Geschäfte, Banken und Ämter öffnen meist gegen 9:00 Uhr, machen zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr eine Mittagspause und 18:00 Uhr Feierabend. Märkte schließen oft erst um 21:00 Uhr. Der Sonntag ist arbeitsfrei. Die Hauptfiliale der „Bank of China“ in Lhasa hat auch sonntags geöffnet (siehe: Geld)

Literatur über Tibet

Literatur über Tibet

Zur einstimmenden Vorbereitung und auch zur anschließenden Reflektion Ihres Aufenthalts in Tibet, empfehlen wir folgende Literatur und Filme:

 

 

 

 

Bücher:         

Ulli Franz: Gebrauchsanweisung für Tibet

Heinrich Harrer: Sieben Jahre in Tibet

Karl-Heinz Everding: Tibet Kulturreiseführer

Bruno Baumann: Kailash, Tibets heiliger Berg

Colin Thuborn: Ein Berg in Tibet

Alexandra David Neel: Meine Reise nach Lhasa

Alexandra David Neel: Leben in Tibet

Anagarika Govinda: Der Weg der weißen Wolken

Sabriye Tenberken: Tashis neue Welt (mit Fotos v. Olaf Schubert)

Sabriye Tenberken: Mein siebtes Jahr: Die blinden Kinder von Tibet

Schubert, Olaf: Tibet, ein Bildband, Verlag: Kahl Verlag

Schubert und Dodin: Tibet; Verlag: Rosenheimer Verlagshaus

Filme:

„Sieben Jahre in Tibet“       

„Little Buddha“                                                                    

„Kundun“                                

„Himalaya“                              

Praktische Tipps

Praktische Tipps

Verhaltensregeln

Wie überall auf der Welt ist es nicht zu vermeiden, dass dem Reisenden gelegentlich Unzulänglichkeiten begegnen oder Verhaltensfehler unterlaufen. Eine Grundregel dabei sollte jedoch lauten: Niemals wirklich laut werden oder gar die Fassung verlieren! Besondere Sensibilität und Zurückhaltung, auch wenn es in diesem Falle schwer fällt, ist sturen Beamten und Staatsangestellten der chinesischen Verwaltung und Armee gegenüber wichtig. Siehe hierzu auch unsere Ausführungen unter dem Punkt: Charakter Ihrer Reise und Anforderungen. Aufgrund der intensiven Religionsausübung und der damit verbundenen sehr lebendigen und farbenfrohen Feste wird in Tibet dem Touristen ein einmaliger Einblick in die jahrhundertealte Kultur gewährt. Im Gegenzug wird höfliche Zurückhaltung und Toleranz erwartet, die dem Reisenden in einem fremden Land jedoch eigentlich selbstverständlich sein sollten. Besonders wenn Sie religiöse Handlungen, Zeremonien und Feierlichkeiten oder auch Heiligtümer fotografieren oder filmen wollen, sollten Sie stets darauf achten, die Gefühle der Menschen nicht zu verletzen und ihre Geduld nicht übermäßig zu strapazieren.

So gelten kurze (kniefreie) Hosen beim Besuch von Tempeln und religiösen Stätten als unschicklich, wobei der Einfluss des zunehmenden Tourismus hier bereits sichtbar wird und diese Regelung oft nicht mehr ganz so streng gehandhabt wird.

Auch wenn sich andere Reiseteilnehmer oder Touristen einmal nicht an derartige Anstandsregeln halten, so sollte man selbst trotzdem immer darauf bedacht sein und eine gewisse Vorbildwirkung kann ja bekanntlich ebenfalls nicht schaden.

Noch ein paar praktische Tipps

· Fühlen Sie sich nicht beleidigt, wenn eine tibetische Frau zögert, Ihnen die Hand zu geben.

· Drogenmissbrauch und Drogenhandel werden strengstens verfolgt. Der Besitz von Drogen ist in Tibet ein ernsthaftes Vergehen und wird streng bestraft!

· Almosen erzeugen noch mehr Bettler, lösen aber die zugrunde liegenden Probleme keineswegs! Aus diesen Gründen sollten Sie die Bettelei nicht unbedacht noch mit Ihrer Großzügigkeit weiter fördern. Wenn Sie wirklich gutes tun wollen, fragen Sie Ihren Tourenleiter/Guide danach und spenden Sie Geld an eine Schule, ein Waisenhaus oder eine andere Einrichtung

· Nehmen Sie sich vor Kundenwerbern in Acht, die angeben, Sie auf der Einkaufstour zu beraten und billige Preise für Sie auszuhandeln! In solchen Fällen werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit erst recht abgezockt.

· Benutzen Sie die Safes der Hotels für Wertsachen. Lassen Sie Geld oder Wertsachen nicht offen im Zimmer liegen.

China

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Die Volksrepublik China hat das flächenmäßig viertgrößte Staatsgebiet der Welt. Kein anderer Staat hat mehr direkte Nachbarländer: Vietnam, Laos, Myanmar, Bhutan, Nepal, Indien, Pakistan, Afghanistan, Tadschikistan, Kirgistan, Kasachstan, Russland, Mongolei und Nordkorea. Festlandchina ist mit 9,5 Mio. km² so groß wie die USA oder Europa bis zum Ural.

Die Nord-Süd-Ausdehnung Chinas beträgt ca. 4.500 km; die Ost-West-Ausdehnung 4.200 km. Der längste Fluss Chinas ist mit 6.300 km der Yangtze, der höchste Berg der Mount Everest mit 8.848 m und der größte See der Qinghai-See mit ca. 5.000 km².

Das gesamte Territorium kann man grob in drei Bereiche unterteilen: Der Osten Chinas ist von vier großen, dicht besiedelten Schwemmebenen geprägt. An den Küsten befinden sich die Deltas seiner größten Flüsse. Der südöstliche Küstenstreifen ist gebirgig, während der Süden eher hügelig ist. Das Gebiet hat eine Höhe von maximal 500 m über dem Meeresspiegel. Westlich an die Ebenen schließen sich zahlreiche Gebirge mit Hochebenen und großen Becken an: die Mongolische Hochebene, das Tarimbecken, das Sichuan-Becken, das Lössplateau oder das Yunnan-Guizhou-Hochland. Die Berge haben hier Höhen von etwa 1.000 bis 2.000 m.

Westchina hat einen ausgesprochenen Hochgebirgscharakter mit dazwischen liegenden Hochebenen. Die größten Gebirge sind: Himalaya, Tianshan, Pamir und das Hochland von Tibet. Die Gesamtregion liegt durchschnittlich 4.000 m über dem Meeresspiegel und gehört damit zu den höchstgelegenen Ebenen der Welt. Der Westen ist zusammen mit der Inneren Mongolei auch der trockenste Landesteil, für dessen ausgeprägtes Wüstenklima die Gobi und die Taklamakan stehen.

Die zwei wichtigsten – und längsten – Flüsse sind der Yangtze und der Gelbe Fluss Huang He. Die Flüsse fließen von Westen nach Osten, d. h. aus den Hochregionen mit Schnee und Gletschern, aber wenig Niederschlag, in die Ebenen mit viel Niederschlag.

Aus der Größe Chinas ergibt sich eine Vielfalt an Landschaften, Völkern und Kulturen, die in der gebirgigen Westhälfte noch ausgeprägter als im flacheren Osten sind. Auch die klimatischen Bedingungen und damit die Bewohnbarkeit der einzelnen Regionen unterscheiden sich stark. Das Hochland von Tibet ist tw. sehr dünn besiedelt, das uigurische Xinjiang etwas dichter, die Wüsten Taklamakan und Dsungarei sind praktisch menschenleer.

Klima

Das Klima ist so vielfältig wie die Geografie: Im Westen, Norden und Nordosten herrscht ausgeprägtes Kontinentalklima mit sehr kalten Wintern und heißen Sommern. Im Süden ist das Klima hingegen subtropisch bis tropisch. Tibet hat ein spezielles Hochgebirgsklima. Beste Reisezeit für Zentralchina (inkl. Tibet) sind die Monate April bis Juni und Mitte August bis Mitte Oktober. Beste Reisezeit für Westchina sind die Sommermonate.

Zeitverschiebung

Die Zeitdifferenz zu Deutschland beträgt während unserer Sommerzeit +6h und während unserer Winterzeit +7h. Generell ist in ganz China die Pekinger Zeit maßgebend, d.h. innerhalb des kompletten Landes gibt es keine Zeitverschiebungen. Es exisitiert darüber hinaus eine inoffizielle Xinjiang-Zeit von +5h, so dass man sich im Zweifelsfall über die korrekte Uhrzeit vergewissern sollte.

Politik und Gesellschaft
Die Volksrepublik China ist mit 1,34 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Erde und der flächengrößte Staat in Ostasien.

In der Geschichte des Landes waren Überbevölkerung und die damit verbundenen Probleme bei der Ernährung der Menschen Ursache für tiefe politische und wirtschaftliche Krisen und Hungersnöte. Die Volksrepublik China geht deshalb in der Bevölkerungspolitik Wege, die weltweit einzigartig sind und im Inland wie Ausland Kontroversen auslösen (siehe Einkindpolitik).

Das heutige Staatsgebiet gliedert sich in 22 Provinzen und 5 Autonome Gebiete. Davon machen die größten 3 Provinzen 45 % der Staatsfläche aus: Xinjiang und Tibet im Westen sowie die Innere Mongolei im Norden. Ca. 92 % der Bevölkerung Chinas sind Han-Chinesen. Dazu existieren über 55 anerkannte nationale Minderheiten. Die Bevölkerungsdichte beträgt ca. 136 Einwohner/ km². Diese geringe Zahl ist darauf zurückzuführen, dass etwa Westchina eine sehr niedrige Bevölkerungszahl auf großem Territorium aufweist. Der bei weitem größte Teil der Bevölkerung lebt in den Küstenregionen. Etwa 115 Mio. Menschen, also fast 10 % der chinesischen Bevölkerung, konzentrieren sich auf einer Fläche von nur 50.000 km².

Verbreitete Religionen sind Buddhismus, Daoismus, Islam, Christentum und Lamaismus (in Tibet und der Inneren Mongolei), daneben ist alter chinesischer Volksglauben sehr einflussreich. Offiziell ist die VR China ein atheistischer Staat.

Am 1. Oktober 1949 proklamierte Mao Zedong die Volksrepublik China und errichtete einen kommunistischen Staat, welcher von der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) regiert wird. Damit wurde zwar Chinas Unabhängigkeit wieder hergestellt, jedoch kostete die teils desaströse Politik Maos Dutzende Millionen von Menschen das Leben, wie zum Beispiel „im großen Sprung nach vorn” oder der Kulturrevolution. Nach Maos Tod übernahm der pragmatischere Deng Xiaoping die Führung. Durch die Reformpolitik Deng Xiaopings wurde der Grundstein für das moderne China gelegt.

China wurde bis in die 1990er Jahre als Entwicklungsland eingestuft, entwickelt sich aber seit der teilweisen wirtschaftlichen Öffnung zunehmend zu einer Großmacht. 

Westchina
Westchina ist ein politischer, aber weniger ein geografischer Begriff. In etwa sind dazu die zwei westlichen Autonomen Gebiete Tibet und Xinjiang zu zählen. Sie machen zusammen 32 % der Fläche der Volksrepublik China aus, aber nur etwa 2 % der Bevölkerung.

Diese Gebiete wurden von China im Verlauf der Geschichte immer wieder annektiert, haben aber auch zeitweilig ihre Selbständigkeit zurück erlangt. Seit dem Ende des chinesischen Bürgerkriegs 1949 werden für die zum Teil harte Politik gegenüber den Westprovinzen auch bevölkerungspolitische und kulturelle Gründe ins Feld geführt.

Tibet (1.268.947 km², 2,81 Millionen Einwohner) wurde 1950 von China okkupiert und wird seither trotz nomineller Autonomie politisch bevormundet. Viele Tibeter sind seitdem nach Indien und in andere Staaten geflüchtet oder ausgewandert; die verbliebenen etwa zwei Millionen Tibeter sehen als ihr Oberhaupt mehrheitlich den Dalai Lama an.

Das nordwestliche Autonome Gebiet Xinjiang (1.774.034 km², 19,99 Mio. Einwohner) ist mehrheitlich von muslimischen Uiguren bewohnt, die in den letzten Jahren vermehrt auf eine echte Autonomie drängen. In den letzten Jahren kann hier vermehrt die Bildung von Gruppen und Organisationen beobachtet werden, die dieses Ziel sowohl mit gewaltlosem Widerstand aber auch mit Mitteln der Gewalt durchsetzen wollen. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA werden diese Aktionen von Seiten Chinas offiziell als Terrorismus betrachtet.

Sicherheit
China ist vergleichsweise ein sehr sicheres Reisegebiet. Die Kriminalitätsrate liegt weit unter der in den meisten anderen Ländern der Erde.

Auf Grund der leider in ländlichen Gegenden weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles kommt trotz der strengen Gesetze und der im allgemeinen überaus ehrlichen und aufrichtigen Menschen bedauerlicherweise Diebstahl an Touristen hin und wieder vor. Man sollte sich dabei jedoch einmal folgendes vor Augen halten: Ein Großteil der ländlichen Bevölkerung lebt unter dem Existenzminimum. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die manchmal Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung keine richtige Straftat ist. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z. B. auf Märkten besteht daher vereinzelt die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. 

Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, bitten wir Sie, Wertgegenstände, Dokumente und Geld möglichst sicher und körpernah verwahrt zu tragen bzw. vor allem nicht durch „Zur-Schau-stellen“ zum Diebstahl zu animieren. Achten Sie darüber hinaus stets in einem gesunden Maß auf Ihr Reisegepäck („Gelegenheit macht Diebe!“).

Sollte dennoch etwas wegkommen, wenden Sie sich bitte zuerst an Ihren Reiseleiter und/oder den Beherbergungsbetrieb und dann an die Polizei (Notrufnummer auch in China/Tibet 110, Feuerwehr 119, Krankenwagen 120). In schwierigen Situationen setzen Sie sich mit der Botschaft bzw. dem Konsulat in Verbindung.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger benötigen ein Visum zur Einreise in die VR China. Der Reisepass sollte nach Ausreise noch mindestens 6 Monate Gültigkeit haben.

 

 

Chinesische Botschaft in Deutschland

Märkisches Ufer 54
10179  Berlin

Tel.: 030-27588 0
Fax: 030-27588 221
Web: www.china-botschaft.de

Besuchen Sie während Ihrer Reise Tibet, ist ein spezielles Permit (Erlaubnisschein) erforderlich, welche von DIAMIR für unsere Gruppen besorgt wird. Dazu ist es zwingend erforderlich, dass etwa 14 Tage vor Reisebeginn eine farbige Kopie des China-Visums sowie eine farbige Kopie des Reisepasses (Farbbildseite) bei DIAMIR vorliegen. Den Visa-Antrag erhalten Sie ca. 6 Wochen vor Reisebeginn samt Ausfüllhinweisen und Informationen zur Visa-Beschaffung von uns per Post.

Für die Einreise nach Hongkong und Macau ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger kein Visum erforderlich. Erfolgt die Einreise von „Festlandchina“ aus, so ist unbedingt zu beachten, dass dies visatechnisch eine Ausreise aus der VR China bedeutet. Eine Wiedereinreise nach „Festlandchina“ ist daher nur möglich, wenn das chinesische Visum für zwei- bzw. mehrfache Einreisen ausgestellt ist. Hierauf muss bei entsprechender Reiseplanung bereits bei Beantragung des Visums für die VR China geachtet werden.

Die Einfuhr von Waffen (Messer jeglicher Form und Größe, außer Besteckmesser), Rauschgift und Pornographieartikeln (weite Auslegung!) ist verboten. 400 Zigaretten und 2 Flaschen Spirituosen sowie Devisen in unbegrenzter Höhe dürfen zollfrei eingeführt werden. Devisen und Wertsachen (z. B. Kameras) müssen theoretisch bei der Einreise deklariert werden und zusammen mit der Deklaration bei der Ausreise wieder vorgelegt werden. Wenn etwas davon fehlt, müssen Bescheinigungen der betreffenden Behörden vorgelegt werden oder es wird den Zollvorschriften entsprechend Einfuhrsteuer erhoben. Profi-Videokameras sind genehmigungspflichtig. Die Ausfuhr von Antiquitäten (vor 1959) ist strengstens verboten. Das Gepäck wird bei Ein- und Ausreise genauestens kontrolliert. Auf dem Flughafen Lhasa und bei der Ausreise über Land nach Kathmandu erfolgt eine Röntgenkontrolle des Reisegepäcks.

Achtung: Sehen Sie bitte von der Mitnahme von Bildern des Dalai Lama sowie seinen Schriften ab. Führen Sie bitte keine Unterlagen von „Free Tibet“- Kampagnen oder eine tibetische Fahne mit sich. Sie bringen damit sich, Ihre Reisegruppe, DIAMIR als Reiseveranstalter und die Tibeter selbst in Gefahr!

Reisegepäck

Mit jeder Reisebuchung erhalten Sie von uns detaillierte Empfehlungen für alle auf Ihrer Reise erforderlichen Ausrüstungsgegenstände. Bitte beachten Sie dabei jedoch, dass es sich dabei nur um eine allgemeine Auflistung handelt. Spezielles, persönliches Gepäck ist daher nicht aufgeführt.

Gegen geringe Kosten kann übrigens oft der in größeren Hotels angebotene Wäschedienst (laundry service) genutzt werden, meist sogar über Nacht (Achtung: Eventuell zu beachtende Pflegehinweise in Deutsch können nicht gelesen werden!)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten.

Für Reisende, die an einer unserer Trekkingtouren teilnehmen möchten, empfiehlt sich dringend der Abschluss einer separaten Notfall- und Bergungskostenversicherung. Auch hier hoffen wir natürlich, dass all dies niemals benötigt wird. Den relativ geringen finanziellen Aufwand sollten Sie aber in Ihrem eigenen Interesse trotzdem nicht scheuen. Eine solche Versicherung können Sie oft nur für eine Deckungssumme von € 5.000 abschließen - ein Betrag, der im Fall eines erforderlichen Hubschrauberfluges schnell erschöpft ist. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

 

 

Gesundheit

Gesundheit

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch China geben. Diese Informationen beruhen auf langjährigen Erfahrungen unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen selbst sehr entscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat (siehe ebenfalls Punkt: Impfungen). Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Im Großen und Ganzen ist China in Sachen Gesundheit ein recht sicher zu bereisendes Land. Bei der Einreise sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Reisende, die sich innerhalb der letzten sechs Tage in einem Land mit Gelbfiebervorkommen aufgehalten haben, müssen bei der Einreise eine Impfbescheinigung vorweisen. Trekking- und Abenteuerreisen verlangen generell eine gute Gesundheit und Kondition. Aufgrund der Höhenlage aller Reiseziele in Tibet ist eine gute körperliche Verfassung erforderlich. Chinesische Ärzte behandeln Ausländer mit besonderer Sorgfalt, müssen jedoch sofort bezahlt werden. Vergessen Sie in einem solchen Fall die Quittung für Ihre Krankenversicherung nicht! Bei einem Unfall holen Sie am besten sofort Hilfe, z. B. bei Ihrem Reiseleiter, im Hotel, bei einem Polizisten, beim Amt für öffentliche Sicherheit oder bei einem Taxifahrer. Falls notwendig, schalten Sie die deutschen diplomatischen Vertretungen ein, wo Sie ggf. auch kompetente Ratschläge bekommen können. Einige bessere Hotels besitzen einen Vertragsarzt oder gar eine Erste-Hilfe-Station. Regelmäßig benötigte Medikamente nehmen Sie bitte unbedingt in ausreichendem Umfang mit.

Ihre Reiseapotheke besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt.

Vorschläge für die Reiseapotheke

·  leichtes bis mittleres Schmerzmittel in ausreichenden Mengen (Paracetamol, Aspirin)

·  Breitbandantibiotikum

·  Mittel gegen Übelkeit, Reisekrankheit

·  Tabletten gegen Durchfall und ebenfalls Abführmittel

·  Medikamente zur Wundbehandlung

· gegen Magen- und Darmbeschwerden

·  Augentropfen (gegen Bindehautentzündung)

· beim Trekking zusätzlich Erste Hilfe Material

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wären Impfungen gegen Tollwut, Hepatitis A, Gelbfieber (nur bei Einreise aus einem Risikoland vorgeschrieben) und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B sinnvoll. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten. Der Besitz eines internationalen Impfausweises ist Vorschrift für die Einreise.

Vor der Reise

Bitte besuchen sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt. Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour die leckere einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazufinden sie viele einheimischer Restaurants. Hier kann man zwischen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten und speziell auf Touristen abgestimmten Gerichten wählen. Für ein Essen sollte man mit Kosten von ca. 2 – 20 EUR rechnen.

Bei den in unseren Reisen im Preis inbegriffenen Mahlzeiten bieten wir eine aus abwechslungsreichen, bekömmlichen Speisen bestehende Verpflegung an. Sollten Sie jedoch unterwegs auch gern einmal eine Kleinigkeit essen oder beispielsweise an einer Trekkingtour teilnehmen, so empfiehlt sich die Mitnahme entsprechender Unterwegs-verpflegung (z. B. Schokolade oder Energieriegel) nach Ihrem persönlichen Geschmack.

Bitte stellen Sie sich bei der Essensversorgung in China teils auf sehr große Restaurants ein. Wir sind natürlich trotzdem immer darum bemüht, Ihnen attraktive und bequeme Örtlichkeiten anzubieten. Jedoch findet man das kleine, gemütliche Restaurant, wie wir es oft in Europa bevorzugen, in China nur selten vor. Die Ursachen liegen in der hohen Anzahl an Menschen, die hier gleichzeitig ihr Essen zu sich nehmen möchten und daran, dass es in China üblich ist, sein Essen zur Mittagszeit im Restaurant einzunehmen, was natürlich gewisse Stoßzeiten verursacht, die erst mal bewerkstelligt werden müssen. Auch dies ist einfach „chinatypisch“ und als Reisegruppe nicht zu umgehen.

Beim Frühstück in China stellen Sie sich bitte darauf ein, dass man in China herzhaft frühstückt. Dadurch kommen vor allem Süßspeisen und Teigwaren etwas kurz. 

Fotografieren & Filmen

Prinzipiell kann in China uneingeschränkt fotografiert werden, ausgenommen sind militärische Anlagen/Operationen sowie strategisch wichtige Bauwerke. In Museen, Tempeln und vielen anderen Sehenswürdigkeiten, besonders religiöser Natur, ist das Fotografieren meist entweder verboten oder nur gegen zusätzliche (oft erhebliche!) Gebühr gestattet. Profi-Videokameras sind bereits bei der Einreise genehmigungspflichtig. Ansonsten werden Filmverbote oft strenger gehandhabt als Fotografierverbote bzw. sind in vielen Museen/Tempeln deutlich höhere Gebühren für Videokameras als für Fotoapparate fällig.

Bekleidung

Es ist allgemein besser, in China etwas ordentlicher angezogen zu sein. Man braucht sich keineswegs steif und formell anzuziehen, sondern kann ruhig bequeme Kleidung wählen, die den Körper weitgehend bedeckt. Aber kurze, knappe Kleidung, Shorts, Sonnentops und Strandkleidung, unbedeckte Schultern und freier Rücken sind nicht angemessen.

Souvenirs

„Typische“ Mitbringsel, die nicht nur bloßen Erinnerungswert haben, sind vor allem Handarbeiten und Erzeugnisse des einheimischen Handwerks. Teppiche, Schnitzereien und Kunstgegenstände werden auch von Fachleuten sehr geschätzt; ferner Stickarbeiten, und Ledererzeugnisse sowie Schmuck aus Kupfer, Messing, Silber und Gold sowie Edelsteine, Holzschnitzereien und Töpferwaren.

Beachten Sie beim Kauf von Souvenirs bitte stets die Zollbestimmungen sowie internationale Artenschutzabkommen, die den Handel mit Tieren und bestimmten Tierprodukten verbieten.

Zu einem gelungenen Urlaub in China gehört für jeden Chinesen der Besuch in großen Souvenirshops, welche meist auf ein Produkt spezialisiert sind (Seide, Jade usw.). Auf uns Europäer wirkt dies oft befremdlich und ähnelt unangenehmen Verkaufsveranstaltungen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir diese Stopps leider nicht auslassen können, da die Agentur vor Ort dazu angehalten ist, diese in das Programm mit aufzunehmen. Nutzen Sie diese Programmpunkte als reine Informationsveranstaltung, indem Sie ausschließlich die Wissensvermittlung zum jeweils angebotenen Produkt (Herstellung, Verarbeitung usw.) wahrnehmen oder als kleine Teepause. Ein Kauf ist kein Muss, sehen Sie sich bitte nicht dazu genötigt. 

Gesundheit während der Reise

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind neben Erkältungskrankheiten in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und / oder ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen.

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen außerdem die alte Globetrotter-Regel „Cook it, peel it or forget it“ (Koch es, schäl es oder vergiss es!) gelten. Also auch wenn es schwerfällt: Salate oder nicht zu schälendes Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Ihr Tourenleiter wird Ihnen während der gesamten Tour behilflich sein.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Stromversorgung

An den Steckdosen in China liegt 220 Volt (50 Herz) Wechselstrom an. Für die Nutzung der Steckdosen sind keine Adapter notwendig. Akkus von Fotoapparaten, Videokameras, Handys etc. können problemlos aufgeladen werden.

 

Telefonieren

Auslandstelefonate sind von den Poststationen, Telefonläden, den öffentlichen Büros von China-Telecom bzw. größeren Hotels oft möglich. Des Weiteren findet man die gelb-orangenen Schilder mit dem Hinweis „International Phone“ zunehmend auch in kleinen Lebensmittelshops. Die Vorwahlen sind 0049 (nach Deutschland), 0043 (nach Österreich) und 0041 (in die Schweiz). Telefonieren in diesen kleinen Läden ist unkompliziert. Man gibt die gewünschte Nummer an und der Ladenbesitzer wählt. Während des Telefonats wird mit der Stoppuhr die Zeit gemessen und anschließend sekundengenau abgerechnet. In allen Städten und auch fast landesweit hat man Handy-Empfang. Über Auslandstarife für die Nutzung Ihres Handys in der VR China informieren Sie sich bitte bei Ihrem persönlichen Mobilfunkanbieter. Die Vorwahl für Telefonate in die VR China ist 0086.

E-Mail

In jedem Ihrer Hotels (in den größeren Städten) sollte ein Business-Center samt gut ausgestatteten Computern mit Internetverbindung preiswert zur Verfügung stehen. In kleineren Orten gibt es oft Internet-Cafés und „Computer-Spielhöllen“, von wo aus preiswert E-Mails versendet und empfangen werden können. Abgerechnet wird in der Regel im Minutentakt der Internetnutzung.

Post

Die chinesische Post ist sehr zuverlässig und genau. Bis in die letzten kleinen Winkel Tibets fahren furchtlos die grüngelben Fahrzeuge der China-Post. Briefmarken und Ansichtskarten bekommt man allerdings nur auf den Postämtern in größeren Städten oder den Rezeptionen der größeren Hotels. Eine Postkarte nach Deutschland kostet ca. 4,60 Yuan. Sie ist ca. 14 Tage unterwegs.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten variieren sehr stark. Geschäfte, Banken und Ämter öffnen meist gegen 9:00 Uhr, machen zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr eine Mittagspause und 18:00 Uhr Feierabend. Märkte schließen oft erst um 21:00 Uhr. Der Sonntag ist arbeitsfrei.

Geld

Die Währung in China ist der Yuan (ugs. Kuai, Kürzel CNY). Ein Yuan unterteilt sich in 10 Jiao (ugs. Mao) oder 100 Fen. Es gibt Banknoten zu 1, 2, 5, 10, 50 und 100 Yuan. Im derzeitigen Wechselkurs (Stand September 2016) entspricht 1 EUR ca. 7,50 Yuan, 1 USD ca. 6,68 CNY und 1 CHF ca. 6,86 CNY.

Fremdwährung darf in unbeschränkter Höhe ein- und ausgeführt werden, muss jedoch deklariert werden. Umgetauscht werden können vor allem USD oder EUR. Geld können Sie in der Regel problemlos in Hotels, auf den internationalen Flughäfen und bei der Bank of China wechseln. In Hotels und größeren Geschäften ist eine Bezahlung mit den gängigen Kreditkarten oftmals möglich.

An Geldautomaten kann man mit den üblichen Kreditkarten (Visa, Eurocard /Mastercard) und auch mit einer europäischen EC-Karte Geld abheben, wenn sie das mit dem Mastercard-Logo identische Maestro-Logo oder das Cirrus-Logo tragen. Bitte versichern Sie sich bei Ihrer Bank, dass Ihre EC-Karte für diese Reise freigeschalten ist.

Vielerorts in abgelegenen Provinzen (z.B. Tibet) sind allerdings noch keine bzw. nur sehr wenige Geldautomaten verfügbar, so dass wir für die Reisekasse in dem Fall Bargeld empfehlen.

Für Ihre Chinareise empfehlen wir Ihnen die Mitnahme von Bargeld in EUR und/oder USD Ebenfalls sollten Sie eine Kreditkarte sowie die EC-Karte mit sich führen. Generell ist China von den Lebenshaltungskosten ein preiswertes Reiseland. Zum Beispiel ist eine Mahlzeit in einem Mittelklasserestaurant in etwa 60-70% preiswerter als in Deutschland. Eine Flasche Mineralwasser kostet ca. 3 Yuan. Die Höhe des Betrages in Ihrer Reisekasse hängt natürlich von Ihren persönlichen Bedürfnissen und Ansprüchen ab. Als einen Anhaltspunkt empfehlen wir die Faustregel von 20 EUR pro Reisetag extra.

Um für den Ankunftstag in China Yuan-Bargeld zu haben, ist es ratsam bereits in Deutschland einen kleinen Betrag (ca. 30 EUR p.P.) in Yuan zu tauschen. Der Kurs ist in Deutschland in der Regel ungünstiger als in China. Unsere Erfahrungen zeigen allerdings, dass gerade bei zeitigen oder sehr späten Ankünften oder Ankünften an Wochenenden in China nur schwierig Geld gewechselt werden kann.

WICHTIG: für Reisegäste aus der Schweiz bei Touren nach Tibet: Wir empfehlen Ihnen für Ihre Reisekasse die Mitnahme von Euro oder Dollar, da es mitunter schwierig ist in Tibet Schweizer Franken in Yuan zu tauschen.

Trinkgeld

Für zufriedenstellend erbrachte Dienstleistungen werden in China Trinkgelder erwartet. Diese sollten sich aber im eigenen Interesse und im Interesse derer, die nach Ihnen dieses Land bereisen, im Rahmen halten. In Restaurants und Taxis rundet man den Rechnungsbetrag höchstens auf, für hilfsbereite Hotelangestellte sollten maximal 5-10 Yuan in der Regel völlig ausreichen.

Praktische Tipps

Praktische Tipps

Noch ein paar praktische Tipps:

· Fühlen Sie sich nicht beleidigt, wenn eine tibetische Frau zögert, Ihnen die Hand zu geben.

· Öffentliche Gesten der Zuneigung zwischen Mann und Frau sind in vielen Regionen Chinas nicht üblich und werden besonders von der älteren Generation missbilligend gesehen. Vermeiden Sie daher bitte derartige Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit.

· Drogenmissbrauch und Drogenhandel werden strengstens verfolgt. Der Besitz von Drogen ist in China ein ernsthaftes Vergehen und wird streng bestraft

· Almosen erzeugen noch mehr Bettler, lösen aber die zugrunde liegenden Probleme keineswegs! Aus diesen Gründen sollten Sie Bettelei nicht unbedacht noch mit Ihrer Großzügigkeit weiter fördern. Wenn Sie wirklich Gutes tun wollen, fragen Sie Ihren Tourenleiter/Guide danach und spenden Sie Geld an eine Schule, ein Waisenhaus oder eine andere Einrichtung.

· Nehmen Sie sich vor Kundenwerbern in Acht, die angeben, Sie auf der Einkaufstour zu beraten und billige Preise für Sie auszuhandeln! In solchen Fällen werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit erst recht abgezockt.

· Benutzen Sie die Safes der Hotels für Wertsachen. Lassen Sie Geld oder Wertsachen nicht offen im Zimmer liegen.

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise nach China beantwortet zu haben. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, stehen Ihnen unsere für China verantwortlichen Bearbeiter. 

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Ihr Ansprechpartner 

Petra Kahl

Petra Kahl

Verkauf & Beratung China/Tibet

 
+49 (0)351 31 20 7 - 357

E-Mail:
p.kahl@diamir.de

Telefon:
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