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China

 

Innere Mongolei – Kameltrekking in der Wüste Gobi

17 Tage Kameltrekking und Naturrundreise

    
Dauer 17 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 4490 EUR   drucken
Tourcode CHNGOB   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 14    
 
 
 
 

Im Südwesten der Gobi befindet sich die Badain Jaran, eine Sandwüste, welche mit den höchsten Sanddünen der Welt (über 400 m Höhe) und zauberhaften spiegelglatten Salzseen aufwarten kann. Schier unendlich scheint das Dünenmeer, welches sich Ihnen bei einem sechstägigen Wüstentrekking erschließt. Ausgehend von Alashan Youqi erreichen Sie die Badain Jaran und wandern in Tagesetappen von 7 bis 14 km im Sandmeer der Gobi. Besteigen Sie unter anderem den höchsten Sandgipfel der Welt, von welchem Sie einen Rundblick auf sieben Wüstenseen genießen können – an einem von ihnen erwartet Sie am letzten Trekkingtag das von der Welt fast vergessene buddhistische Kloster Badain Jaran. Die Wanderung durch den Steinwald des Gelben Flusses (Huang He) sowie der Besuch des farbenprächtigen Zhangye-Danxia-Geoparks – beide abseits ausgetretener Touristenpfade – runden diese spektakuläre Reise optimal ab. Erleben Sie eine einmalige Wüstenerfahrung kombiniert mit ausgewählten Höhepunkten der Provinz Gansu.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • 6 Tage Kameltrekking in der Wüste Gobi

  • Ewige Sanddünenlandschaft, traumhafte Sternenhimmel und spiegelglatte Wüstenseen

  • Heiliger See Yingderithu, höchster Dünengipfel Biluthu & buddhistisches Kloster Badain Jaran

  • Wanderung durch den Steinwald des Gelben Flusses

  • Farbenspiel im Zhangye-Danxia-Geopark

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug nach China.

2. Tag: Anreise nach Lanzhou (A)

Heute erreichen Sie eine der großen Städte Chinas, Peking oder Shanghai. Nach der Passkontrolle checken Sie unkompliziert (Hinweisschilder in Englisch) zum Inlandsflug nach Lanzhou ein. In Lanzhou werden Sie am Flughafen erwartet und in Ihr Hotel begleitet. Am Abend Begrüßungsessen mit typischen Gerichten der Provinz Gansu. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Lanzhou und Fahrt zum Steinwald des Gelben Flusses (F/M/A)

3. Tag: Lanzhou und Fahrt zum Steinwald des Gelben Flusses (F/M/A) 1

Nach einem Spaziergang durch den Fünf-Quellen-Park Wuquanshan am Fuße des Gaolan-Berges verlassen Sie Lanzhou und fahren gen Norden zum Steinwald des Gelben Flusses. Übernachtung im Gästehaus bei einer Bauernfamilie. (Fahrzeit ca. 3h, 180 km).

4. Tag: Steinwald und Fahrt nach Jingtai (F/M/A)

4. Tag: Steinwald und Fahrt nach Jingtai (F/M/A) 1

Erleben Sie den Steinwald, während Sie unter anderem durch die 4,5 km lange Schlucht mit wunderschönen Lössformationen wandern. Am Nachmittag fahren Sie nach Jingtai und besuchen unterwegs die abgelegene, 400 Jahre alte Ruinenstadt von Yongtai. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 2h, 90 km; Gehzeit ca. 4-5h, 19 km).

5. Tag: Fahrt nach Alashan Youqi (F/M/A)

5. Tag: Fahrt nach Alashan Youqi (F/M/A) 1

Nach dem Frühstück brechen Sie auf in Richtung Innere Mongolei. Unterwegs fahren Sie durch das östliche Ende des Hexi-Korridors, welcher ehemals das Tor zum Reich der Mitte bildete, und können Ruinen der Signalfeuertürme der Großen Mauer sehen. Sie gelangen durch die wüstenhafte Landschaft der Inneren Mongolei auf zum Teil einfachen Straßen nach Alashan Youqi, der letzten größeren Ortschaft am Rande der riesigen Gobi. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5-6h, 430 km).

6. Tag: Fahrt zur Wüste & Kameltrekking bis zum Baoritaolegai-See (F/M/A)

6. Tag: Fahrt zur Wüste & Kameltrekking bis zum Baoritaolegai-See (F/M/A) 1

Am südwestlichen Ende der Gobi befindet sich mit der Badain Jaran eine Sandwüste, welche mit den höchsten Sanddünen der Welt (über 400 m Höhe) und zauberhaften Salzseen aufwarten kann. Sie verlassen Alashan Youqi und fahren bis zum Eingang der Badain Jaran, wo die Kamele, die Kamelführer und der Koch auf die Gruppe warten. Sie beginnen Ihr Kameltrekking und Wüstenabenteuer und wandern heute bis zum Süßwassersee Baoritaolegai. Am späten Nachmittag haben Sie ggf. noch Zeit, die große „singende“ Sanddüne zu besteigen. Sie verbringen die erste Nacht in der Wüste entweder im Zelt oder, wenn Sie wollen, unter freiem Sternenhimmel. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 2h, 80 km; Gehzeit ca. 7h, 14-15 km).

7. Tag: Kameltrekking Baoritaolegai – Suhaitu (F/M/A)

7. Tag: Kameltrekking Baoritaolegai – Suhaitu (F/M/A) 1

Während des Trekkings übernehmen die Kamele die Lasten (Gruppengepäck, Nahrungsmittel, Campingausrüstung und Wasser), damit Sie bequem mit dem Tagesrucksack auf dem Rücken die zauberhaften Landschaften der Badain Jaran zu Fuß entdecken können. Sie wandern heute durch fantastische Dünenlandschaften nach Suhaitu. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h, 12-13 km).

8.–9. Tag: Kameltrekking Suhaitu – Wutuntu – Biluthu 2×(F/M/A)

8.–9. Tag: Kameltrekking Suhaitu – Wutuntu – Biluthu 2×(F/M/A) 1

Zwei weitere Tage wandern Sie durch das unendlich scheinende Dünenmeer und vorbei am Salzsee Nortu, dem schönsten und mit einer Fläche von 147 Hektar und einer Tiefe von fast 27 m auch größten See in der Wüste Badain Jaran. 2 Übernachtungen im Zelt. (Gehzeit täglich ca. 5-7h, 11-13 km).

10. Tag: Kameltrekking nach Yingderithu (F/M/A)

10. Tag: Kameltrekking nach Yingderithu (F/M/A) 1

In der Nähe Ihres Zeltlagers befindet sich der höchste Sandgipfel der Welt – der Biluthu. Sie können entweder zuerst bergab zum Biluthu-See laufen und dann die knapp 520 Meter hohe und steile Biluthu-Düne hinaufsteigen. Oder Sie wählen für den Aufstieg den etwas flacheren Weg direkt vom Camp aus und entlang der anderen Dünen. Vom Gipfel aus haben Sie in alle Himmelsrichtungen einen fantastischen Blick auf insgesamt sieben Wüstenseen. Ein grandioser und gleichzeitig skurril anmutender Anblick. Inmitten endlos scheinender Sanddünen wirken die Seen wie eine Fata Morgana. Ziel Ihrer heutigen Trekkingetappe ist der heilige See Yingderithu. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-5h, 8 km).

11. Tag: Kameltrekking Yingderithu - Kloster Badain Jaran (F/M/A)

11. Tag: Kameltrekking Yingderithu - Kloster Badain Jaran (F/M/A) 1

Die heutige Etappe führt Sie über Bagajilin und den Engel-Gipfel zu dem Mitte des 18. Jh. errichteten Kloster Badain Jaran. Die Klosteranlage liegt malerisch zwischen zwei Seen und wird von einem einzigen Mönch betrieben, der aber im Alltag bäuerlichen Tätigkeiten nachgeht und nur während der Besichtigungen die Mönchskutte überzieht. Heute haben Sie wahlweise die Möglichkeit, im Zelt oder bei einer Nomadenfamilie zu übernachten. (Gehzeit ca. 4h, 7-8 km).

12. Tag: Rückfahrt nach Alashan Youqi (F/M/A)

Heute verlassen Sie die Wüste und fahren zuerst mit geländegängigen Fahrzeugen und später mit dem Bus zurück in die Zivilisation nach Alashan Youqi. Unterwegs halten Sie an einigen schönen Seen und haben Zeit zum Fotografieren. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, 130 km).

13. Tag: Fahrt nach Zhangye & Danxia-Geopark (F/M/A)

13. Tag: Fahrt nach Zhangye & Danxia-Geopark (F/M/A) 1

Weiterfahrt nach Zhangye und mitten hinein in den bereits erwähnten Hexi-Korridor, durch welchen die historischen Routen der Seidenstraße führten. Etwa 40 km westlich von Zhangye an den nördlichen Ausläufern des Qilian-Gebirges erwartet Sie der Danxia-Geopark. Dieser Nationalpark überrascht mit einer farbenprächtigen Felslandschaft und wird Sie beeindrucken. In Zhangye beenden Sie diesen spannenden Tag mit dem Besuch des Großen-Buddha-Tempels. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5h, 220 km).

14. Tag: Fahrt nach Wuwei & Konfuzius-Tempel (F/M/A)

14. Tag: Fahrt nach Wuwei & Konfuzius-Tempel (F/M/A) 1

Sie fahren nach Wuwei, wo Sie den weitläufigen Konfuzius-(Wenmiao)-Tempel sowie die Leitai-Gräber aus der Han-Dynastie (ca. 200 v. Chr.) besichtigen. In einem der Gräber fanden Archäologen 1969 das berühmte „Fliegende Pferd“, das zum Wahrzeichen des Tourismus der VR China wurde. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3h, 240 km).

15. Tag: Fahrt nach Lanzhou & Stadtbesichtigung (F/M/A)

15. Tag: Fahrt nach Lanzhou & Stadtbesichtigung (F/M/A) 1

Rückfahrt nach Lanzhou – ehemals eine sehr wichtige Stadt an der Seidenstraße und heute die Hauptstadt der Provinz Gansu. Dort besichtigen Sie die 17 m hohe, siebenstöckige Weiße Pagode auf einem kleinen Berg. Der Aufstieg wird mit einem fantastischen Blick über Lanzhou und den Gelben Fluss belohnt. Zum Wahrzeichen der Stadt Lanzhou gehört auch die Eiserne Brücke, die 1907 – 1909 von einer deutschen Firma als erste feste Brücke über den Gelben Fluss gebaut wurde. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3h, 270 km).

16. Tag: Freizeit und Abreise (F)

Der Vormittag ist ohne Programm und steht Ihnen für individuelle Unternehmungen zur freien Verfügung. Am Nachmittag erfolgen der Transfer zum Flughafen und der Flug mit Zwischenstopp nach Deutschland.

17. Tag: Abreise

Rückflug nach Deutschland.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
08.09.2017 24.09.2017 4490 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ-/Einzelzeltzuschlag 330 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage) mit Air China oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Inlandsflüge Shanghai oder Peking – Lanzhou – Shanghai oder Peking in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Campingausrüstung (Zelte, Mannschaftszelt, Kochutensilien)
  • Tragetiere während des Trekkings
  • Reiseliteratur
  • 7 Ü: Hotel im DZ
  • 6 Ü: Zelt
  • 1 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 14×F, 13×M, 14×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 155 €); Reitkamel (ca. 430 €); optionale Ausflüge, Eintrittsgelder und Fotogenehmigungen; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Das extreme Wüstenklima setzt eine gute Klimaverträglichkeit voraus. Teils lange Fahrstrecken erfordern ein gewisses Durchhaltevermögen. Bei nicht optimalen gesundheitlichen Voraussetzungen sollten Sie ein Reitkamel (Zusatzkosten) in Anspruch nehmen. Es wird empfohlen, sich durch Wandern und Joggen auf diese Reise vorzubereiten.

Service

China

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Die Volksrepublik China hat das flächenmäßig viertgrößte Staatsgebiet der Welt. Kein anderer Staat hat mehr direkte Nachbarländer: Vietnam, Laos, Myanmar, Bhutan, Nepal, Indien, Pakistan, Afghanistan, Tadschikistan, Kirgistan, Kasachstan, Russland, Mongolei und Nordkorea. Festlandchina ist mit 9,5 Mio. km² so groß wie die USA oder Europa bis zum Ural.

Die Nord-Süd-Ausdehnung Chinas beträgt ca. 4.500 km; die Ost-West-Ausdehnung 4.200 km. Der längste Fluss Chinas ist mit 6.300 km der Yangtze, der höchste Berg der Mount Everest mit 8.848 m und der größte See der Qinghai-See mit ca. 5.000 km².

Das gesamte Territorium kann man grob in drei Bereiche unterteilen: Der Osten Chinas ist von vier großen, dicht besiedelten Schwemmebenen geprägt. An den Küsten befinden sich die Deltas seiner größten Flüsse. Der südöstliche Küstenstreifen ist gebirgig, während der Süden eher hügelig ist. Das Gebiet hat eine Höhe von maximal 500 m über dem Meeresspiegel. Westlich an die Ebenen schließen sich zahlreiche Gebirge mit Hochebenen und großen Becken an: die Mongolische Hochebene, das Tarimbecken, das Sichuan-Becken, das Lössplateau oder das Yunnan-Guizhou-Hochland. Die Berge haben hier Höhen von etwa 1.000 bis 2.000 m.

Westchina hat einen ausgesprochenen Hochgebirgscharakter mit dazwischen liegenden Hochebenen. Die größten Gebirge sind: Himalaya, Tianshan, Pamir und das Hochland von Tibet. Die Gesamtregion liegt durchschnittlich 4.000 m über dem Meeresspiegel und gehört damit zu den höchstgelegenen Ebenen der Welt. Der Westen ist zusammen mit der Inneren Mongolei auch der trockenste Landesteil, für dessen ausgeprägtes Wüstenklima die Gobi und die Taklamakan stehen.

Die zwei wichtigsten – und längsten – Flüsse sind der Yangtze und der Gelbe Fluss Huang He. Die Flüsse fließen von Westen nach Osten, d. h. aus den Hochregionen mit Schnee und Gletschern, aber wenig Niederschlag, in die Ebenen mit viel Niederschlag.

Aus der Größe Chinas ergibt sich eine Vielfalt an Landschaften, Völkern und Kulturen, die in der gebirgigen Westhälfte noch ausgeprägter als im flacheren Osten sind. Auch die klimatischen Bedingungen und damit die Bewohnbarkeit der einzelnen Regionen unterscheiden sich stark. Das Hochland von Tibet ist tw. sehr dünn besiedelt, das uigurische Xinjiang etwas dichter, die Wüsten Taklamakan und Dsungarei sind praktisch menschenleer.

Klima

Das Klima ist so vielfältig wie die Geografie: Im Westen, Norden und Nordosten herrscht ausgeprägtes Kontinentalklima mit sehr kalten Wintern und heißen Sommern. Im Süden ist das Klima hingegen subtropisch bis tropisch. Tibet hat ein spezielles Hochgebirgsklima. Beste Reisezeit für Zentralchina (inkl. Tibet) sind die Monate April bis Juni und Mitte August bis Mitte Oktober. Beste Reisezeit für Westchina sind die Sommermonate.

Zeitverschiebung

Die Zeitdifferenz zu Deutschland beträgt während unserer Sommerzeit +6h und während unserer Winterzeit +7h. Generell ist in ganz China die Pekinger Zeit maßgebend, d.h. innerhalb des kompletten Landes gibt es keine Zeitverschiebungen. Es exisitiert darüber hinaus eine inoffizielle Xinjiang-Zeit von +5h, so dass man sich im Zweifelsfall über die korrekte Uhrzeit vergewissern sollte.

Politik und Gesellschaft
Die Volksrepublik China ist mit 1,34 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Erde und der flächengrößte Staat in Ostasien.

In der Geschichte des Landes waren Überbevölkerung und die damit verbundenen Probleme bei der Ernährung der Menschen Ursache für tiefe politische und wirtschaftliche Krisen und Hungersnöte. Die Volksrepublik China geht deshalb in der Bevölkerungspolitik Wege, die weltweit einzigartig sind und im Inland wie Ausland Kontroversen auslösen (siehe Einkindpolitik).

Das heutige Staatsgebiet gliedert sich in 22 Provinzen und 5 Autonome Gebiete. Davon machen die größten 3 Provinzen 45 % der Staatsfläche aus: Xinjiang und Tibet im Westen sowie die Innere Mongolei im Norden. Ca. 92 % der Bevölkerung Chinas sind Han-Chinesen. Dazu existieren über 55 anerkannte nationale Minderheiten. Die Bevölkerungsdichte beträgt ca. 136 Einwohner/ km². Diese geringe Zahl ist darauf zurückzuführen, dass etwa Westchina eine sehr niedrige Bevölkerungszahl auf großem Territorium aufweist. Der bei weitem größte Teil der Bevölkerung lebt in den Küstenregionen. Etwa 115 Mio. Menschen, also fast 10 % der chinesischen Bevölkerung, konzentrieren sich auf einer Fläche von nur 50.000 km².

Verbreitete Religionen sind Buddhismus, Daoismus, Islam, Christentum und Lamaismus (in Tibet und der Inneren Mongolei), daneben ist alter chinesischer Volksglauben sehr einflussreich. Offiziell ist die VR China ein atheistischer Staat.

Am 1. Oktober 1949 proklamierte Mao Zedong die Volksrepublik China und errichtete einen kommunistischen Staat, welcher von der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) regiert wird. Damit wurde zwar Chinas Unabhängigkeit wieder hergestellt, jedoch kostete die teils desaströse Politik Maos Dutzende Millionen von Menschen das Leben, wie zum Beispiel „im großen Sprung nach vorn” oder der Kulturrevolution. Nach Maos Tod übernahm der pragmatischere Deng Xiaoping die Führung. Durch die Reformpolitik Deng Xiaopings wurde der Grundstein für das moderne China gelegt.

China wurde bis in die 1990er Jahre als Entwicklungsland eingestuft, entwickelt sich aber seit der teilweisen wirtschaftlichen Öffnung zunehmend zu einer Großmacht. 

Westchina
Westchina ist ein politischer, aber weniger ein geografischer Begriff. In etwa sind dazu die zwei westlichen Autonomen Gebiete Tibet und Xinjiang zu zählen. Sie machen zusammen 32 % der Fläche der Volksrepublik China aus, aber nur etwa 2 % der Bevölkerung.

Diese Gebiete wurden von China im Verlauf der Geschichte immer wieder annektiert, haben aber auch zeitweilig ihre Selbständigkeit zurück erlangt. Seit dem Ende des chinesischen Bürgerkriegs 1949 werden für die zum Teil harte Politik gegenüber den Westprovinzen auch bevölkerungspolitische und kulturelle Gründe ins Feld geführt.

Tibet (1.268.947 km², 2,81 Millionen Einwohner) wurde 1950 von China okkupiert und wird seither trotz nomineller Autonomie politisch bevormundet. Viele Tibeter sind seitdem nach Indien und in andere Staaten geflüchtet oder ausgewandert; die verbliebenen etwa zwei Millionen Tibeter sehen als ihr Oberhaupt mehrheitlich den Dalai Lama an.

Das nordwestliche Autonome Gebiet Xinjiang (1.774.034 km², 19,99 Mio. Einwohner) ist mehrheitlich von muslimischen Uiguren bewohnt, die in den letzten Jahren vermehrt auf eine echte Autonomie drängen. In den letzten Jahren kann hier vermehrt die Bildung von Gruppen und Organisationen beobachtet werden, die dieses Ziel sowohl mit gewaltlosem Widerstand aber auch mit Mitteln der Gewalt durchsetzen wollen. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA werden diese Aktionen von Seiten Chinas offiziell als Terrorismus betrachtet.

Sicherheit
China ist vergleichsweise ein sehr sicheres Reisegebiet. Die Kriminalitätsrate liegt weit unter der in den meisten anderen Ländern der Erde.

Auf Grund der leider in ländlichen Gegenden weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles kommt trotz der strengen Gesetze und der im allgemeinen überaus ehrlichen und aufrichtigen Menschen bedauerlicherweise Diebstahl an Touristen hin und wieder vor. Man sollte sich dabei jedoch einmal folgendes vor Augen halten: Ein Großteil der ländlichen Bevölkerung lebt unter dem Existenzminimum. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die manchmal Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung keine richtige Straftat ist. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z. B. auf Märkten besteht daher vereinzelt die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. 

Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, bitten wir Sie, Wertgegenstände, Dokumente und Geld möglichst sicher und körpernah verwahrt zu tragen bzw. vor allem nicht durch „Zur-Schau-stellen“ zum Diebstahl zu animieren. Achten Sie darüber hinaus stets in einem gesunden Maß auf Ihr Reisegepäck („Gelegenheit macht Diebe!“).

Sollte dennoch etwas wegkommen, wenden Sie sich bitte zuerst an Ihren Reiseleiter und/oder den Beherbergungsbetrieb und dann an die Polizei (Notrufnummer auch in China/Tibet 110, Feuerwehr 119, Krankenwagen 120). In schwierigen Situationen setzen Sie sich mit der Botschaft bzw. dem Konsulat in Verbindung.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger benötigen ein Visum zur Einreise in die VR China. Der Reisepass sollte nach Ausreise noch mindestens 6 Monate Gültigkeit haben.

 

 

Chinesische Botschaft in Deutschland

Märkisches Ufer 54
10179  Berlin

Tel.: 030-27588 0
Fax: 030-27588 221
Web: www.china-botschaft.de

Besuchen Sie während Ihrer Reise Tibet, ist ein spezielles Permit (Erlaubnisschein) erforderlich, welche von DIAMIR für unsere Gruppen besorgt wird. Dazu ist es zwingend erforderlich, dass etwa 14 Tage vor Reisebeginn eine farbige Kopie des China-Visums sowie eine farbige Kopie des Reisepasses (Farbbildseite) bei DIAMIR vorliegen. Den Visa-Antrag erhalten Sie ca. 6 Wochen vor Reisebeginn samt Ausfüllhinweisen und Informationen zur Visa-Beschaffung von uns per Post.

Für die Einreise nach Hongkong und Macau ist für Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger kein Visum erforderlich. Erfolgt die Einreise von „Festlandchina“ aus, so ist unbedingt zu beachten, dass dies visatechnisch eine Ausreise aus der VR China bedeutet. Eine Wiedereinreise nach „Festlandchina“ ist daher nur möglich, wenn das chinesische Visum für zwei- bzw. mehrfache Einreisen ausgestellt ist. Hierauf muss bei entsprechender Reiseplanung bereits bei Beantragung des Visums für die VR China geachtet werden.

Die Einfuhr von Waffen (Messer jeglicher Form und Größe, außer Besteckmesser), Rauschgift und Pornographieartikeln (weite Auslegung!) ist verboten. 400 Zigaretten und 2 Flaschen Spirituosen sowie Devisen in unbegrenzter Höhe dürfen zollfrei eingeführt werden. Devisen und Wertsachen (z. B. Kameras) müssen theoretisch bei der Einreise deklariert werden und zusammen mit der Deklaration bei der Ausreise wieder vorgelegt werden. Wenn etwas davon fehlt, müssen Bescheinigungen der betreffenden Behörden vorgelegt werden oder es wird den Zollvorschriften entsprechend Einfuhrsteuer erhoben. Profi-Videokameras sind genehmigungspflichtig. Die Ausfuhr von Antiquitäten (vor 1959) ist strengstens verboten. Das Gepäck wird bei Ein- und Ausreise genauestens kontrolliert. Auf dem Flughafen Lhasa und bei der Ausreise über Land nach Kathmandu erfolgt eine Röntgenkontrolle des Reisegepäcks.

Achtung: Sehen Sie bitte von der Mitnahme von Bildern des Dalai Lama sowie seinen Schriften ab. Führen Sie bitte keine Unterlagen von „Free Tibet“- Kampagnen oder eine tibetische Fahne mit sich. Sie bringen damit sich, Ihre Reisegruppe, DIAMIR als Reiseveranstalter und die Tibeter selbst in Gefahr!

Reisegepäck

Mit jeder Reisebuchung erhalten Sie von uns detaillierte Empfehlungen für alle auf Ihrer Reise erforderlichen Ausrüstungsgegenstände. Bitte beachten Sie dabei jedoch, dass es sich dabei nur um eine allgemeine Auflistung handelt. Spezielles, persönliches Gepäck ist daher nicht aufgeführt.

Gegen geringe Kosten kann übrigens oft der in größeren Hotels angebotene Wäschedienst (laundry service) genutzt werden, meist sogar über Nacht (Achtung: Eventuell zu beachtende Pflegehinweise in Deutsch können nicht gelesen werden!)

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten.

Für Reisende, die an einer unserer Trekkingtouren teilnehmen möchten, empfiehlt sich dringend der Abschluss einer separaten Notfall- und Bergungskostenversicherung. Auch hier hoffen wir natürlich, dass all dies niemals benötigt wird. Den relativ geringen finanziellen Aufwand sollten Sie aber in Ihrem eigenen Interesse trotzdem nicht scheuen. Eine solche Versicherung können Sie oft nur für eine Deckungssumme von € 5.000 abschließen - ein Betrag, der im Fall eines erforderlichen Hubschrauberfluges schnell erschöpft ist. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

 

 

Gesundheit

Gesundheit

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch China geben. Diese Informationen beruhen auf langjährigen Erfahrungen unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen selbst sehr entscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat (siehe ebenfalls Punkt: Impfungen). Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Im Großen und Ganzen ist China in Sachen Gesundheit ein recht sicher zu bereisendes Land. Bei der Einreise sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Reisende, die sich innerhalb der letzten sechs Tage in einem Land mit Gelbfiebervorkommen aufgehalten haben, müssen bei der Einreise eine Impfbescheinigung vorweisen. Trekking- und Abenteuerreisen verlangen generell eine gute Gesundheit und Kondition. Aufgrund der Höhenlage aller Reiseziele in Tibet ist eine gute körperliche Verfassung erforderlich. Chinesische Ärzte behandeln Ausländer mit besonderer Sorgfalt, müssen jedoch sofort bezahlt werden. Vergessen Sie in einem solchen Fall die Quittung für Ihre Krankenversicherung nicht! Bei einem Unfall holen Sie am besten sofort Hilfe, z. B. bei Ihrem Reiseleiter, im Hotel, bei einem Polizisten, beim Amt für öffentliche Sicherheit oder bei einem Taxifahrer. Falls notwendig, schalten Sie die deutschen diplomatischen Vertretungen ein, wo Sie ggf. auch kompetente Ratschläge bekommen können. Einige bessere Hotels besitzen einen Vertragsarzt oder gar eine Erste-Hilfe-Station. Regelmäßig benötigte Medikamente nehmen Sie bitte unbedingt in ausreichendem Umfang mit.

Ihre Reiseapotheke besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt.

Vorschläge für die Reiseapotheke

·  leichtes bis mittleres Schmerzmittel in ausreichenden Mengen (Paracetamol, Aspirin)

·  Breitbandantibiotikum

·  Mittel gegen Übelkeit, Reisekrankheit

·  Tabletten gegen Durchfall und ebenfalls Abführmittel

·  Medikamente zur Wundbehandlung

· gegen Magen- und Darmbeschwerden

·  Augentropfen (gegen Bindehautentzündung)

· beim Trekking zusätzlich Erste Hilfe Material

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wären Impfungen gegen Tollwut, Hepatitis A, Gelbfieber (nur bei Einreise aus einem Risikoland vorgeschrieben) und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B sinnvoll. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten. Der Besitz eines internationalen Impfausweises ist Vorschrift für die Einreise.

Vor der Reise

Bitte besuchen sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt. Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour die leckere einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazufinden sie viele einheimischer Restaurants. Hier kann man zwischen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten und speziell auf Touristen abgestimmten Gerichten wählen. Für ein Essen sollte man mit Kosten von ca. 2 – 20 EUR rechnen.

Bei den in unseren Reisen im Preis inbegriffenen Mahlzeiten bieten wir eine aus abwechslungsreichen, bekömmlichen Speisen bestehende Verpflegung an. Sollten Sie jedoch unterwegs auch gern einmal eine Kleinigkeit essen oder beispielsweise an einer Trekkingtour teilnehmen, so empfiehlt sich die Mitnahme entsprechender Unterwegs-verpflegung (z. B. Schokolade oder Energieriegel) nach Ihrem persönlichen Geschmack.

Bitte stellen Sie sich bei der Essensversorgung in China teils auf sehr große Restaurants ein. Wir sind natürlich trotzdem immer darum bemüht, Ihnen attraktive und bequeme Örtlichkeiten anzubieten. Jedoch findet man das kleine, gemütliche Restaurant, wie wir es oft in Europa bevorzugen, in China nur selten vor. Die Ursachen liegen in der hohen Anzahl an Menschen, die hier gleichzeitig ihr Essen zu sich nehmen möchten und daran, dass es in China üblich ist, sein Essen zur Mittagszeit im Restaurant einzunehmen, was natürlich gewisse Stoßzeiten verursacht, die erst mal bewerkstelligt werden müssen. Auch dies ist einfach „chinatypisch“ und als Reisegruppe nicht zu umgehen.

Beim Frühstück in China stellen Sie sich bitte darauf ein, dass man in China herzhaft frühstückt. Dadurch kommen vor allem Süßspeisen und Teigwaren etwas kurz. 

Fotografieren & Filmen

Prinzipiell kann in China uneingeschränkt fotografiert werden, ausgenommen sind militärische Anlagen/Operationen sowie strategisch wichtige Bauwerke. In Museen, Tempeln und vielen anderen Sehenswürdigkeiten, besonders religiöser Natur, ist das Fotografieren meist entweder verboten oder nur gegen zusätzliche (oft erhebliche!) Gebühr gestattet. Profi-Videokameras sind bereits bei der Einreise genehmigungspflichtig. Ansonsten werden Filmverbote oft strenger gehandhabt als Fotografierverbote bzw. sind in vielen Museen/Tempeln deutlich höhere Gebühren für Videokameras als für Fotoapparate fällig.

Bekleidung

Es ist allgemein besser, in China etwas ordentlicher angezogen zu sein. Man braucht sich keineswegs steif und formell anzuziehen, sondern kann ruhig bequeme Kleidung wählen, die den Körper weitgehend bedeckt. Aber kurze, knappe Kleidung, Shorts, Sonnentops und Strandkleidung, unbedeckte Schultern und freier Rücken sind nicht angemessen.

Souvenirs

„Typische“ Mitbringsel, die nicht nur bloßen Erinnerungswert haben, sind vor allem Handarbeiten und Erzeugnisse des einheimischen Handwerks. Teppiche, Schnitzereien und Kunstgegenstände werden auch von Fachleuten sehr geschätzt; ferner Stickarbeiten, und Ledererzeugnisse sowie Schmuck aus Kupfer, Messing, Silber und Gold sowie Edelsteine, Holzschnitzereien und Töpferwaren.

Beachten Sie beim Kauf von Souvenirs bitte stets die Zollbestimmungen sowie internationale Artenschutzabkommen, die den Handel mit Tieren und bestimmten Tierprodukten verbieten.

Zu einem gelungenen Urlaub in China gehört für jeden Chinesen der Besuch in großen Souvenirshops, welche meist auf ein Produkt spezialisiert sind (Seide, Jade usw.). Auf uns Europäer wirkt dies oft befremdlich und ähnelt unangenehmen Verkaufsveranstaltungen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir diese Stopps leider nicht auslassen können, da die Agentur vor Ort dazu angehalten ist, diese in das Programm mit aufzunehmen. Nutzen Sie diese Programmpunkte als reine Informationsveranstaltung, indem Sie ausschließlich die Wissensvermittlung zum jeweils angebotenen Produkt (Herstellung, Verarbeitung usw.) wahrnehmen oder als kleine Teepause. Ein Kauf ist kein Muss, sehen Sie sich bitte nicht dazu genötigt. 

Gesundheit während der Reise

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind neben Erkältungskrankheiten in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und / oder ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen.

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen außerdem die alte Globetrotter-Regel „Cook it, peel it or forget it“ (Koch es, schäl es oder vergiss es!) gelten. Also auch wenn es schwerfällt: Salate oder nicht zu schälendes Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Ihr Tourenleiter wird Ihnen während der gesamten Tour behilflich sein.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Stromversorgung

An den Steckdosen in China liegt 220 Volt (50 Herz) Wechselstrom an. Für die Nutzung der Steckdosen sind keine Adapter notwendig. Akkus von Fotoapparaten, Videokameras, Handys etc. können problemlos aufgeladen werden.

 

Telefonieren

Auslandstelefonate sind von den Poststationen, Telefonläden, den öffentlichen Büros von China-Telecom bzw. größeren Hotels oft möglich. Des Weiteren findet man die gelb-orangenen Schilder mit dem Hinweis „International Phone“ zunehmend auch in kleinen Lebensmittelshops. Die Vorwahlen sind 0049 (nach Deutschland), 0043 (nach Österreich) und 0041 (in die Schweiz). Telefonieren in diesen kleinen Läden ist unkompliziert. Man gibt die gewünschte Nummer an und der Ladenbesitzer wählt. Während des Telefonats wird mit der Stoppuhr die Zeit gemessen und anschließend sekundengenau abgerechnet. In allen Städten und auch fast landesweit hat man Handy-Empfang. Über Auslandstarife für die Nutzung Ihres Handys in der VR China informieren Sie sich bitte bei Ihrem persönlichen Mobilfunkanbieter. Die Vorwahl für Telefonate in die VR China ist 0086.

E-Mail

In jedem Ihrer Hotels (in den größeren Städten) sollte ein Business-Center samt gut ausgestatteten Computern mit Internetverbindung preiswert zur Verfügung stehen. In kleineren Orten gibt es oft Internet-Cafés und „Computer-Spielhöllen“, von wo aus preiswert E-Mails versendet und empfangen werden können. Abgerechnet wird in der Regel im Minutentakt der Internetnutzung.

Post

Die chinesische Post ist sehr zuverlässig und genau. Bis in die letzten kleinen Winkel Tibets fahren furchtlos die grüngelben Fahrzeuge der China-Post. Briefmarken und Ansichtskarten bekommt man allerdings nur auf den Postämtern in größeren Städten oder den Rezeptionen der größeren Hotels. Eine Postkarte nach Deutschland kostet ca. 4,60 Yuan. Sie ist ca. 14 Tage unterwegs.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten variieren sehr stark. Geschäfte, Banken und Ämter öffnen meist gegen 9:00 Uhr, machen zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr eine Mittagspause und 18:00 Uhr Feierabend. Märkte schließen oft erst um 21:00 Uhr. Der Sonntag ist arbeitsfrei.

Geld

Die Währung in China ist der Yuan (ugs. Kuai, Kürzel CNY). Ein Yuan unterteilt sich in 10 Jiao (ugs. Mao) oder 100 Fen. Es gibt Banknoten zu 1, 2, 5, 10, 50 und 100 Yuan. Im derzeitigen Wechselkurs (Stand September 2016) entspricht 1 EUR ca. 7,50 Yuan, 1 USD ca. 6,68 CNY und 1 CHF ca. 6,86 CNY.

Fremdwährung darf in unbeschränkter Höhe ein- und ausgeführt werden, muss jedoch deklariert werden. Umgetauscht werden können vor allem USD oder EUR. Geld können Sie in der Regel problemlos in Hotels, auf den internationalen Flughäfen und bei der Bank of China wechseln. In Hotels und größeren Geschäften ist eine Bezahlung mit den gängigen Kreditkarten oftmals möglich.

An Geldautomaten kann man mit den üblichen Kreditkarten (Visa, Eurocard /Mastercard) und auch mit einer europäischen EC-Karte Geld abheben, wenn sie das mit dem Mastercard-Logo identische Maestro-Logo oder das Cirrus-Logo tragen. Bitte versichern Sie sich bei Ihrer Bank, dass Ihre EC-Karte für diese Reise freigeschalten ist.

Vielerorts in abgelegenen Provinzen (z.B. Tibet) sind allerdings noch keine bzw. nur sehr wenige Geldautomaten verfügbar, so dass wir für die Reisekasse in dem Fall Bargeld empfehlen.

Für Ihre Chinareise empfehlen wir Ihnen die Mitnahme von Bargeld in EUR und/oder USD Ebenfalls sollten Sie eine Kreditkarte sowie die EC-Karte mit sich führen. Generell ist China von den Lebenshaltungskosten ein preiswertes Reiseland. Zum Beispiel ist eine Mahlzeit in einem Mittelklasserestaurant in etwa 60-70% preiswerter als in Deutschland. Eine Flasche Mineralwasser kostet ca. 3 Yuan. Die Höhe des Betrages in Ihrer Reisekasse hängt natürlich von Ihren persönlichen Bedürfnissen und Ansprüchen ab. Als einen Anhaltspunkt empfehlen wir die Faustregel von 20 EUR pro Reisetag extra.

Um für den Ankunftstag in China Yuan-Bargeld zu haben, ist es ratsam bereits in Deutschland einen kleinen Betrag (ca. 30 EUR p.P.) in Yuan zu tauschen. Der Kurs ist in Deutschland in der Regel ungünstiger als in China. Unsere Erfahrungen zeigen allerdings, dass gerade bei zeitigen oder sehr späten Ankünften oder Ankünften an Wochenenden in China nur schwierig Geld gewechselt werden kann.

WICHTIG: für Reisegäste aus der Schweiz bei Touren nach Tibet: Wir empfehlen Ihnen für Ihre Reisekasse die Mitnahme von Euro oder Dollar, da es mitunter schwierig ist in Tibet Schweizer Franken in Yuan zu tauschen.

Trinkgeld

Für zufriedenstellend erbrachte Dienstleistungen werden in China Trinkgelder erwartet. Diese sollten sich aber im eigenen Interesse und im Interesse derer, die nach Ihnen dieses Land bereisen, im Rahmen halten. In Restaurants und Taxis rundet man den Rechnungsbetrag höchstens auf, für hilfsbereite Hotelangestellte sollten maximal 5-10 Yuan in der Regel völlig ausreichen.

Praktische Tipps

Praktische Tipps

Noch ein paar praktische Tipps:

· Fühlen Sie sich nicht beleidigt, wenn eine tibetische Frau zögert, Ihnen die Hand zu geben.

· Öffentliche Gesten der Zuneigung zwischen Mann und Frau sind in vielen Regionen Chinas nicht üblich und werden besonders von der älteren Generation missbilligend gesehen. Vermeiden Sie daher bitte derartige Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit.

· Drogenmissbrauch und Drogenhandel werden strengstens verfolgt. Der Besitz von Drogen ist in China ein ernsthaftes Vergehen und wird streng bestraft

· Almosen erzeugen noch mehr Bettler, lösen aber die zugrunde liegenden Probleme keineswegs! Aus diesen Gründen sollten Sie Bettelei nicht unbedacht noch mit Ihrer Großzügigkeit weiter fördern. Wenn Sie wirklich Gutes tun wollen, fragen Sie Ihren Tourenleiter/Guide danach und spenden Sie Geld an eine Schule, ein Waisenhaus oder eine andere Einrichtung.

· Nehmen Sie sich vor Kundenwerbern in Acht, die angeben, Sie auf der Einkaufstour zu beraten und billige Preise für Sie auszuhandeln! In solchen Fällen werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit erst recht abgezockt.

· Benutzen Sie die Safes der Hotels für Wertsachen. Lassen Sie Geld oder Wertsachen nicht offen im Zimmer liegen.

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise nach China beantwortet zu haben. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, stehen Ihnen unsere für China verantwortlichen Bearbeiter. 

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Petra Kahl

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Verkauf & Beratung China/Tibet

 
+49 (0)351 31 20 7 - 357

E-Mail:
p.kahl@diamir.de

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