• Rotaugenlaubfrosch
  • Vulkan Arenal vom NP aus betrachtet
  • Panama-Kanal-Schleuse
  • Granada Kathedrale Nicaragua
  • Mädchen der Kunas
  • Exotischer Vogel
  • Tukan
  • Roter Ara

Costa Rica • Nicaragua • Panama

 

Naturerlebnis Mundo Verde

15 Tage Naturreise

    
Dauer 15 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 3250 EUR   drucken
Tourcode COSCNP   zum Filter
Teilnehmer min. 2 – max. 16    
 
 
 
 

Auf dieser Reise durch drei Länder Zentralamerikas kommen Naturfreunde ganz besonders auf ihre Kosten: Bei Wanderungen an zum Teil aktiven Vulkanen erleben Sie die Naturgewalten hautnah. Sie wandern durch uralten Nebelwald mit einer unglaublich hohen Artenvielfalt an Orchideen und farbenprächtigen Schmetterlingen. Auf den Streifzügen durch die schönsten Nationalparks können Sie sich in märchenhafter Landschaft von Moosen, Farnen und majestätisch hohen Bäumen verzaubern lassen. Beim Schnorcheln im warmen karibischen Meer erleben Sie einen faszinierenden Artenreichtum. Und mit etwas Glück entdecken Sie auf Ihren Streifzügen den scheuen Quetzal, Krokodile, Affen, Leguane, Pfeilgiftfrösche, Faultiere oder sogar Meeresschildkröten! Natürlich besuchen Sie auch die lohnenswertesten zivilisatorischen Highlights der Region: Granada – die älteste Kolonialstadt des Kontinents, San Jose, Panama-Stadt und unternehmen eine spektakuläre Teildurchquerung des weltberühmten Panamakanals.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Ein wahres Naturerlebnis mit den Vulkanen Masaya, Arenal und dem Kratersee Laguna de Apoyo

  • Entspannen in Thermalbädern mit Vulkanblick

  • Teildurchquerung des legendären Panama-Kanals

  • Erkundung per Boot und zu Fuß im Tortuguero NP

  • Üppig grüne Märchenwelt im Nebelwald Monteverde

  • Koloniale Atmosphäre in "der Perle" Granada

Tourenverlauf

1. Tag: Ankunft in Costa Rica

Individuelle Anreise nach Costa Rica. Am Flughafen gleich nach der Passkontrolle erwartet Sie ein Vertreter der örtlichen Agentur, der Sie durch die Gepäckausgabe und Zollkontrolle zum Ausgang des Flughafens begleitet. Dort treffen Sie auf Ihre Tourenleitung. Transfer zum Hotel in San Jose. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: San Jose – Monteverde – Monteverde-Reservat (F)

2. Tag: San Jose – Monteverde – Monteverde-Reservat (F) 1

Heute beginnt das Naturerlebnis Mundo Verde mit einer Fahrt in das Nebelwaldparadies. Bei Las Juntas beginnt die ca. 35 km lange, holprige Straße nach Monteverde. Hier besuchen Sie das berühmte Nebelwald-Reservat und unternehmen eine ca. 2-stündige Wanderung entlang der gut begehbaren Pfade. Diese Region ist bekannt für das imposante Grün und die vielen Vogelarten, darunter auch der Quetzal, Göttervogel der Maya. Im Anschluss Check-in im Hotel. Der restliche Tag steht Ihnen zu Ihrer freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Monteverde – Peñas Blancas – Ometepe (Nicaragua) (F)

3. Tag: Monteverde – Peñas Blancas – Ometepe (Nicaragua) (F) 1

Früh machen Sie sich auf den Weg und fahren entlang der Panamericana über Cañas und Liberia nach Peñas Blancas zur Grenze nach Nicaragua. Ihre Tourenleitung ist Ihnen bei den Grenzformalitäten behilflich. Auf der nicaraguanischen Seite erwartet Sie bereits Ihre zweite Tourenleitung und Sie fahren entlang des riesigen Nicaragua-Sees zur Hafenstadt San Jorge. Mit der Fähre setzen Sie über zur vulkanischen Insel Ometepe (Fahrzeit ca. 1h). Nach Ankunft in Moyogalpa fahren Sie nach Playa Santo Domingo. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Ometepe – Granada (F/A)

4. Tag: Ometepe – Granada (F/A) 1

Am Vormittag setzen Sie die Reise fort. Zuerst unternehmen Sie einen Abstecher in die Museen El Ceibo und zur legendären Lagune Charco Verde. Dann geht es mit der Fähre zurück zum Festland und von dort entlang der Panamericana nach Granada, der ältesten Kolonialstadt des amerikanischen Kontinentes. Zu Fuß erkunden Sie das historische Zentrum und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das Abendessen genießen Sie in einem gemütlichen Lokal. Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Granada – Vulkan Masaya – Las Isletas – Granada (F/M)

5. Tag: Granada – Vulkan Masaya – Las Isletas – Granada (F/M) 1

Im Nationalpark Vulkan Masaya können Sie einen Blick in den beeindruckenden Krater Santiago werfen. Weiter geht es nach Catarina, einem traditionellen Dorf mit einem herrlichen Ausblick auf die Laguna de Apoyo. Hier besuchen Sie einen Pflanzenzüchter, bei dem Sie viel Interessantes über die einheimische Vegetation lernen können. Im Anschluss erwartet Sie ein weiterer Stop in Catarinas Nachbardorf San Juan de Oriente, bekannt für sein Töpferhandwerk. Hier haben Sie die Gelegenheit, direkt mit einem der Künstler in Kontakt zu kommen, Fragen zu stellen und von Inspirationen zu hören. Danach unternehmen Sie eine gemütliche Bootsfahrt auf dem Nicaragua-See entlang der tropischen „Isletas“, bei der Sie die üppige Vegetation und Vogelwelt beobachten können. Anschließend geht es zurück nach Granada, um die Stadtbesichtigung fortzusetzen. Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag: Granada – Los Chiles (Costa Rica) – La Fortuna (F/A)

6. Tag: Granada – Los Chiles (Costa Rica) – La Fortuna (F/A) 1

Am Vormittag verlassen Sie Granada, fahren nach San Carlos und überqueren die Brücke, die Nicaragua und Costa Rica an dieser Stelle verbindet. Sie reisen über die Grenze Las Tablillas erneut nach Costa Rica ein und es erwartet Sie erneut Ihre Tourenleitung für Costa Rica. Von hier ist es nunmehr eine gute Stunde bis Muelle und nochmals 20 Minuten bis La Fortuna am Fuße des aktiven Vulkans Arenal. Hier beziehen Sie die Zimmer im Hotel. Nach dem Abendessen haben Sie noch bis 22:00 Uhr Gelegenheit, die hoteleigenen Thermalquellen zu genießen. Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Nationalpark Arenal (F)

7. Tag: Nationalpark Arenal (F) 1

Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine Wanderung durch den Nationalpark Arenal, den Vulkan immer im Blick. Später kommen Sie durch einen kleinen Wald bis zu einem beeindruckenden Lavafeld aus dem Jahr 1992. Im Anschluss wandern Sie über die zwischen den Bäumen gespannten Hängebrücken und beobachten hierbei die interessante Natur. Abends haben Sie wieder Gelegenheit für die Thermalquellen. Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: La Fortuna – Tortuguero (F/M/A)

8. Tag: La Fortuna – Tortuguero (F/M/A) 1

Heute beginnt Ihr Tag noch vor Sonnenaufgang. Über Sarapiqui und Horquetas fahren Sie nach Guapiles. Nach einem typischen Frühstück in einem Restaurant fahren Sie weiter im Bus der Lodge in die Gegend von La Pavona bzw. Caño Blanco. Weiter geht es per Boot nordwärts nach Tortuguero. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können am Hotel-Pool entspannen oder mit Ihrer Tourenleitung einen Ausflug ins Dorf unternehmen, wo Sie optional das Meeresschildkröten-Museum besuchen können (Eintritt ca. USD 2 pro Person). Übernachtung in einer Lodge.

Zwischen Juli und September empfehlen wir Ihnen einen nächtlichen Ausflug mit Spaziergang an den Atlantikstrand (nicht inklusive, vor Ort buchbar, ca. USD 35 pro Person), um den Meeresschildkröten bei der Eiablage zuzuschauen.

9. Tag: Tortuguero-Nationalpark (F/M/A)

9. Tag: Tortuguero-Nationalpark (F/M/A) 1

Am frühen Morgen erkunden Sie in kleineren Booten zusammen mit Ihrer Tourenleitung die Kanäle des Nationalparkes und halten Ausschau nach Tieren. Mit etwas Glück sehen Sie Krokodile, Affen, Faultiere, Leguane, Süßwasser-Schildkröten, Fledermäuse und zahlreiche Wasservögel. Aber auch die Flora überrascht mit einer kaum zu überbietenden Vielfalt. Rückkehr zur Lodge zum Frühstück. Anschließend erkunden Sie das Reservat bei einer Wanderung. Am Nachmittag unternehmen Sie eine weitere Bootstour. Das Abendessen wird nach Einbruch der Dunkelheit im offenen Restaurant des Hotels serviert. Übernachtung wie am Vortag.

10. Tag: Tortuguero – Cahuita (F)

10. Tag: Tortuguero – Cahuita (F) 1

Mit dem Boot geht es zurück nach La Pavona bzw. Caño Blanco. Dort erwartet Sie wieder Ihr Bus. Sie fahren zur Karibikküste, vorbei an der Hafenstadt Limon, nach Cahuita, einem kleinen Dorf mit typisch karibischem Ambiente. Nach dem Check-in im Hotel haben Sie Freizeit. Genießen Sie zum Ausklingen des Tages einen Drink in einer Reggae-Bar. Auch die Strände laden zum Verweilen ein. Übernachtung in einer Lodge.

11. Tag: Cahuita – Sixaola – Bocas del Toro (Panama) (F)

11. Tag: Cahuita – Sixaola – Bocas del Toro (Panama) (F) 1

Bei einer Wanderung im Nationalpark Cahuita können Sie neben zahlreichen Vogelarten mit etwas Glück auch Faultiere und Affen sehen. Anschließend geht es zur Grenze in Sixaola. Über eine Brücke geht es zu Fuß nach Panama zur Hafenstadt Almirante. Per Boot fahren Sie zu den Bocas del Toro, einer Ansammlung idyllischer Inseln im Karibischen Meer. Auf der Hauptinsel Colon gibt es gemütliche Bars, Restaurants und Läden. Entspannen Sie an den einsamen Stränden oder erkunden Sie die Unterwasserwelt beim Tauchen oder Schnorcheln. Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.

12. Tag: Archipel Bocas del Toro (F)

12. Tag: Archipel Bocas del Toro (F) 1

Heute unternehmen Sie einen Bootsausflug zur Laguna Bocatorito, wo Sie Delfine bewundern können. In einem kleinen lokalen Restaurant können Sie anschließend verschiedene Meeresfrüchte probieren (optional). Coral Key ist auch optimal zum Schnorcheln geeignet. Nachmittags geht es zum Red Frog Beach, wo Sie Zeit zum Schwimmen oder zum Erkunden der Insel haben. Danach fahren Sie über den Hospital Point zurück zur Hauptinsel. Übernachtung wie am Vortag.

13. Tag: Bocas del Toro – Panama-Stadt (F)

13. Tag: Bocas del Toro – Panama-Stadt (F) 1

Transfer zur Flugpiste und Flug nach Panama-Stadt (ca. 1h). Transfer zum Hotel. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt und besuchen die Ruinen der alten Stadt Panama, welche 1671 durch den Piraten Sir Henry Morgan zerstört wurde, sowie den alten Stadtteil mit der Kathedrale und dem Nationaltheater. Anschließend Fahrt nach Miraflores, um einen ersten Blick auf den berühmten Panamakanal zu werfen. Übernachtung im Hotel.

14. Tag: Teildurchquerung des Panamakanals (F/M)

14. Tag: Teildurchquerung des Panamakanals (F/M) 1

Am Morgen brechen Sie zu einem ganz besonderen Erlebnis auf: der Teildurchquerung des Panamakanals. Sie durchfahren einen Teil dieses technischen Wunderwerks, passieren verschiedene Schleusen und erhalten interessante Informationen über die Geschichte. Schauen Sie den riesigen Frachtschiffen bei den Manövern zu und lassen Sie sich das Mittagessen an Bord schmecken. Übernachtung wie am Vortag.

15. Tag: Abreise (F)

Transfer zum Flughafen von Panama-Stadt und individuelle Heimreise.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
30.07.2017 13.08.2017 3250 EUR Anfragen
13.08.2017 27.08.2017 3250 EUR Anfragen
27.08.2017 10.09.2017 3250 EUR Anfragen
10.09.2017 24.09.2017 3250 EUR Anfragen
24.09.2017 08.10.2017 3250 EUR Anfragen
15.10.2017 29.10.2017 3250 EUR Anfragen
04.11.2017 18.11.2017 3250 EUR Anfragen
18.11.2017 02.12.2017 3250 EUR Anfragen
02.12.2017 16.12.2017 3250 EUR Anfragen
16.12.2017 30.12.2017 3250 EUR Anfragen
06.01.2018 20.01.2018 3250 EUR Anfragen
13.01.2018 27.01.2018 3250 EUR Anfragen
20.01.2018 03.02.2018 3250 EUR Anfragen
03.02.2018 17.02.2018 3250 EUR Anfragen
10.02.2018 24.02.2018 3250 EUR Anfragen
17.02.2018 03.03.2018 3250 EUR Anfragen
03.03.2018 17.03.2018 3250 EUR Anfragen
10.03.2018 24.03.2018 3250 EUR Anfragen
17.03.2018 31.03.2018 3250 EUR Anfragen
07.04.2018 21.04.2018 3250 EUR Anfragen
21.04.2018 05.05.2018 3250 EUR Anfragen
05.05.2018 19.05.2018 3250 EUR Anfragen
19.05.2018 02.06.2018 3250 EUR Anfragen
02.06.2018 16.06.2018 3250 EUR Anfragen
16.06.2018 30.06.2018 3250 EUR Anfragen
07.07.2018 21.07.2018 3250 EUR Anfragen
21.07.2018 04.08.2018 3250 EUR Anfragen
04.08.2018 18.08.2018 3250 EUR Anfragen
18.08.2018 01.09.2018 3250 EUR Anfragen
01.09.2018 15.09.2018 3250 EUR Anfragen
15.09.2018 29.09.2018 3250 EUR Anfragen
06.10.2018 20.10.2018 3250 EUR Anfragen
20.10.2018 03.11.2018 3250 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 900 EUR
EZ-Zuschlag 560 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab San Jose/an Panama-Stadt

  • Deutschsprachige, je Reiseland wechselnde Tourenleitung außer 6. Tag (Bootsfahrt mit spanischsprachigem Bootsführer), 13.Tag (unbegleiteter Flug), 14.Tag (englischsprachiger Guide bei der Teildurchquerung Panamakanal)
  • Inlandsflug Bocas del Toro – Panama-Stadt in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.7.16)
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Alle Bootsfahrten laut Programm
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • 11 Ü: Hotel im DZ
  • 3 Ü: Lodge im DZ
  • Mahlzeiten: 14×F, 4×M, 4×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafen- und Ausreisegebühren in den Reiseländern (ca. 33 US$); optionale Ausflüge; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.7.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Hinweise

Diese Reise ist eine Zubuchertour (deutschsprachige Gruppe).

Das Gepäcklimit auf dem Bootstransport nach/von Tortuguero beträgt 12 kg pro Person. Wir empfehlen, für diese 3 Tage eine kleinere Tasche zu packen. Das Hauptgepäck geben Sie am 8.Tag dem Fahrer mit und erhalten es am 10.Tag zurück.

Die Reise kann an Tag 11 unterbrochen werden. Nachdem der Bus die Gäste nach Sixaola gebracht hat, fährt er zurück nach Cahuita, von wo Sie ein Transfer nach San Jose bringt. Übernachtung im Hotel in San Jose und Transfer zum Flughafen am nächsten Tag.

Auf dem Schiff am Tag 14 ist die Reiseleitung ausschließlich auf Englisch möglich.

Auf dem Flug an Tag 13 sind nur 20 kg Freigepäck erlaubt. Je kg Übergepäck müssen vor Ort ca. 1,5 US$ gezahlt werden.

Service

Panama

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Panama grenzt im Nordwesten an Costa Rica und im Südosten an Kolumbien. Die Gesamtlänge der Grenzen beträgt ungefähr 555 km Die zentralamerikanische Kordillere, die Panama küstenparallel durchzieht, trägt im Westen mit dem Vulkankegel des Volcán Barú (3477 m) den höchsten Berg des Landes. Die nordöstliche, karibische Küste bietet mit den Traumstränden von Bocas del Toro ein beliebtes Touristisches Ziel. Die Halbinsel Azuero liegt etwa auf halber Strecke zwischen Panama-Stadt und David. Sie wird überwiegen Weideflächen geprägt. Nach und nach geht die Strecke in das Canajagua-Bergland über, in dem die Erosion eigenartige, kegelartige Hügel hinterlassen hat. Im südwestlichen Teil, dem trockensten Gebiet Panamas, liegt der etwa 8.000 ha große, halbwüstenartige Nationalpark Parque Nacional Sarigua. Die südliche Grenzregion wird hingegen vom tropischen Regenwald geprägt.

Klima

Dadurch das Panama unweit des Äquators liegt, herrscht das gesamte Jahr ein tropisches Klima vor. Die Tagestemperaturen liegen bei ca. 30 C tagsüber, nachts wird es ca. 20 C. Von Dezember bis April dauert die Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von Mai bis November. 

Zeitverschiebung

Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Panama -7 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Perú 6 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Panama City daher um 7 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -6 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es in Panama nicht.

Politik und Gesellschaft

Panama ist eine Republik mit vom Volk frei gewähltem Parlament und Präsidenten, welcher praktisch die gesamte Macht in seinen Händen hält. Im südlichsten Land Mittelamerikas leben derzeit ca. 3 Mio. Menschen. Etwa 60 % sind Mestizen (Nachkommen von Weißen und  indianischer Bevölkerung). Die zweitgrößte Gruppe bilden Schwarze und Mulatten mit ca. 15 %. Die indigene Bevölkerung hat einen Anteil von ungefähr 8 %. Der Rest sind Einwanderer aus verschiedenen Teilen der Welt. Etwa 80 % der panamaischen Bevölkerung ist Römisch Katholisch. Landessprache ist Spanisch. Englisch ist nicht weit verbreitet und wird nur in besseren Hotels, Flughäfen und touristischen Zentren verstanden.

Sicherheit

Panama ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Teil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist.

Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben welche den Diebstahl, besonders von Touristen, zu ihrer Erwerbsgrundlage gemacht haben oder welchen auf Grund Ihrer persönlichen Situation nichts anderes übrig bleibt. Oft arbeiten diese in Gruppen zusammen und gehen dabei mit äußerster Geschicklichkeit vor. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren. 

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Busfahrten und Stadtrundgänge, vor allem dunkle Seitenstraßen und fragwürdige Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Kameraausrüstungen möglichst bedeckt halten, Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen. 

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Panama benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 180 Tagen nicht erforderlich. Es muss entweder ein Rückflugticket nach Deutschland oder ein gültiges Weiterreiseticket (Land-/Luftweg) und eine gültige Aufenthaltserlaubnis für das Land der Weiterreise (ein Touristenvisum allein ist nicht ausreichend) vorgelegt werden. Des Weiteren sollte man bei der Einreise nach Panama nachweisen können, ausreichend finanzielle Mittel für den Aufenthalt mit sich zu führen. Dies bedeutet entweder 500 US-Dollar in bar oder die Verfügbarkeit der entsprechenden Summe auf dem Kreditkartenkonto (per Kreditkartenkontoauszug nachweisbar). Für die Ein- und Ausreise aus Panama auf Schiffen jeglicher Art (Segelschiffe, Jachten, Katamarane etc.) gelten Sonderbestimmungen: Bei Einreise wird eine Einreisegebühr in Höhe von 100,- bis 200,- US-$ erhoben. Achtung: Touristisch Reisende erhalten bei Einreise per Schiff lediglich ein Visum für 72 Stunden. Wer länger als 72 Stunden in Panama bleiben möchten, sollte sich unmittelbar bei der zuständigen Migrationsbehörde am Anlandungshafen informieren, wie ein reguläres Touristenvisum erlangt werden kann.


Wichtiger Hinweis für Familien:

Bei der Ausreise aus Panama werden auch von ausländischen Reisenden regelmäßig die Geburtsurkunden der mitreisenden Kinder verlangt. Familien mit Kindern sollten daher (internationale) Geburtsurkunden aller Kinder mit sich führen. Will ein Elternteil allein mit einem/ mehreren Kindern aus Panama ausreisen, ist die Vorlage einer notariell beglaubigten Vollmacht des anderen Elternteils – in spanischer Sprache – zwingend notwendig.

 

Bei der Einreise von Costa Rica nach Panama auf dem Landweg sollte darauf geachtet werden, dass sowohl der costa-ricanische Ausreisestempel als auch der panamaische Einreisestempel im Reisepass angebracht werden. Achtung: Reisende müssen zuerst Steuermarken der Gemeindeverwaltung (Municipalidad) kaufen und sich dann an einem separaten Schalter der Einwanderungsbehörde (Migración) einen Einreisestempel geben lassen. Generell sollten Reisende stets kontrollieren ob sie einen Einreisestempel erhalten haben. Ohne Einreisestempel im Pass muss mit erheblichen Schwierigkeiten bei der Ausreise oder bei Straßenkontrollen gerechnet werden. Da es sich hierbei um einen Rechtsverstoß handelt, wird dieser mit Inhaftierung und Zahlung einer sehr hohen Geldbuße sowie Ausweisung aus Panama geahndet.

 

Die Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass DIAMIR Erlebnisreisen oder das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet werden. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach panamaischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen. 

Sollte Ihre Anreise per Flug mit einem Zwischenstopp in den USA stattfinden, ist die Teilnahme am US-Visa-Waiver-Verfahren notwendig und es muss daher eine elektronische Einreisegenehmigung eingeholt werden.

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Panama geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie  sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Im Großen und Ganzen ist Panama in Sachen Gesundheit kein problematisches Land. Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten normalerweise sehr selten anzutreffen. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie trotzdem dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Bitte beachten Sie dazu auch die nachfolgenden Gesundheitsempfehlungen. Grundsätzlich ist es ratsam eine Reiseapotheke mitzunehmen: Durchfall- und Magenmedikamente, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, eine antibakterielle Wund- und Heilsalbe, sowie Erkältungsmittel sind empfehlenswert.

 

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria 

Falls Sie Zeit in den Dschungelregionen verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Panama eher unwirksam.

Impfungen

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren werden derzeit Impfungen gegen Gelbfieber (bei Einreise aus einem Risikoland, z.B. Bolivien, und Touren im Regenwald vorgeschrieben!) und Typhus empfohlen. Aktuell (Stand 13.07.16) wird der Nachweis für Einreisende aus Panama nach Costa Rica NICHT verlangt.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Auswärtiges Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/PanamaSicherheit_node.html

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 12 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Erwachsene Männer in kurzen Hosen (z.B. beim Stadtrundgang) werden von den meisten Panamaern als irgendetwas zwischen exotisch und peinlich eingestuft und der „Kurzehosenträger“ kann in aller Regel nicht erwarten, sonderlich respektvoll behandelt zu werden. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc. Generell empfiehlt sich luftige, lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Mücken einzupacken, sowie feste Schuhe für Wanderung dabei zu haben.

Gesundheit

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. 

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen und Abwaschen von Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse. Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 30, bei empfindlicher Haut sogar von 50 und mehr. Ratsam ist es diese bereits in Deutschland zu erwerben, da die Sonnencremen vor Ort meist sehr teuer und mit geringerer Wirkungskraft sind. Vergessen Sie nicht, sich besonders in den Dschungelregionen ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen.

Geld, Strom, Telefon, Internet

Geld, Strom, Telefon, Internet

Geld

Offizielles Zahlungsmittel in Panama ist der Balboa, welcher 1:1 an den US-Dollar gekoppelt ist. 1 Balboa unterteilt sich in 100 Centimos; ab 1 Balboa wird mit Dollarnoten bezahlt, als Münzen sind Centimosmünzen im Umlauf. Im Juni 2015 entsprach 1 EUR = 1,09 Panamaische Balboa.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind ausschließlich US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) oder gängigen Kreditkarten, Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Darüber hinaus kann man meist nur begrenzt Beträge an den Automaten abheben. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich bitte nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und verschiedenen Karten zusammensetzen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Das Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Dafür ist eine Bank- oder Kreditkarte sehr zu empfehlen. Wichtig ist auch, die Kreditkartenabrechnung genau zu kontrollieren, da die Karten dann und wann auch mal doppelt durchgezogen werden.

Stromversorgung   

Die Spannung in Panama beträgt 110 Volt (in Panama City 120 Volt) und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn).

Telefonieren

Panama verfügt über ein relativ modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine dieser Telefonzellen. Zu deren Nutzung benötigt man eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gern behilflich. Das Mobilfunknetz Panamas arbeitet mehr und mehr mit dem GSM-Netz, so dass Sie mittlerweile nicht nur in den Ballungszentren wie z.B. Panama City Ihr heimisches Handy problemlos nutzen können.

Internet

Viele Hotels in Panama stellen ihren Gästen einen oder mehrere Computer zur Verfügung, an denen man das Internet nutzen kann. In modernen Hotels wird oft schon kabelloses Internet (WiFi) angeboten. Dieses ist entweder im Preis inbegriffen oder muss separat bezahlt werden. Des Weiteren gibt es in den größeren Städten zahlreiche Internetcafés in denen Sie kostengünstig das Internet nutzen können. Hier ist bei der Verwendung von eigenen Datenträgern (USB-Sticks, SD-Karten) Vorsicht geboten, da sich viele Betreiber von Internetcafés oft keinen ausreichenden Virenschutz leisten können.

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Nicaragua

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Nicaragua grenzt im Norden an Honduras (Grenzlänge 922 km) und im Süden an Costa Rica (Grenzlänge 309 km), sowie im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik. Die gesamte Länge der Landesgrenzen beträgt 1.231 Kilometer. An der Pazifikküste befinden auch die Zentren und wichtigsten Siedlungsräume des Landes, die östlichen und südlichen Landesteile sind nur dünn besiedelt. Prägend im Landschaftsbild sind zwei große Binnenseen, der größere, im Südwesten gelegene  Nicaraguasee (Lago Cocibolca) und der kleinere Managuasee im Westen. Der höchste Berg Nicaraguas ist der Pico Mogotón mit 2.438 Metern.

Klima

Die Durchschnittstemperatur liegt bei 27 - 30° Celsius, die Jahresniederschläge erreichen in den Regenzeiten von Mai bis August und von September bis Oktober knapp 2.000 mm. Nicaragua hat unterschiedliche Trocken - und Regenzeiten, deren Zeiten von Küste zu Küste variieren. Zwischen Mai und November herrscht auf der pazifischen Seite die Regenzeit, am feuchtesten ist es im September und Oktober. Trockezeit ist von November bis April. Gegen Ende der Trockenzeit verlieren die Bäume in den pazifischen Wälder ihre Blätter und die Wasserstände in den Seen gehen zurück. Auf der Atlantikseite, vor allem entlang des Río San Juan, ist es im ganzen Jahr regnerisch.

Zeitverschiebung

Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Nicaragua -6 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Nicaragua 5 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Lima daher um 7 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -6 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es in Nicaragua nicht.

Politik und Gesellschaft

Nicaragua ist seit 1987 eine Präsidialrepublik. Aller fünf Jahre werden die 93 Mitglieder der Nationalversammlung (Asamblea Nacional) gewählt. Der Präsident wird ebenfalls direkt und auf fünf Jahre gewählt. Seit dem 10. Januar 2007 ist Daniel Ortega der Staatspräsident. Das Land ist in 15 Verwaltungsbezirke (Departamentos) und zwei Autonome Gebiete (Regiones Autónomas del Atlántico) gegliedert. In Nicaragua leben derzeit etwa 5,68 Millionen Menschen. Die Bevölkerung besteht zu 69,7 % aus Mestizen, die sich selber als Nicas bezeichnen und zu 17,6 % aus Weißen (beziehungsweise Spanier). 9,2 % sind afrikanischer Herkunft und 3,2 % sind Indígenas, mehrheitlich Miskito sowie die kleineren ethnischen Gruppen Sumo (Mayangna) und Rama. Außerdem leben in Nicaragua etwa 30.000 Araber (hauptsächlich Syrer und Libanesen).  

Rund 80 Prozent der Nicaraguaner sind heute römisch-katholisch. Zugleich gewinnen protestantische Freikirchen zunehmend an Einfluss. Spanisch ist die Amtssprache und wird von den meisten europäischstämmigen Mestizen sowie den meisten Indígenas als Zweitsprache gesprochen. Insgesamt 90% sprechen Spanisch als Muttersprache, gefolgt von Kreolisch (Karibisches Englisch), das besonders an der Ostküste Nicaraguas verbreitet ist.

Sicherheit

Nicaragua ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet: 

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Kameraausrüstungen möglichst bedeckt halten, Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Nicaragua benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, sie kostet derzeit etwa 10,00 US-Dollar, zuzüglich einer Einreisegebühr von 2,- USD. Bei der Ausreise wird die Gebühr von 2,-USD ebenfalls verlangt. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument aufzubewahren. Beim Aufenthalt in Städten lassen Sie Ihren Reisepass besser im Hotel. Eine solche Vorgehensweise wird seit langem auch von der Touristenpolizei empfohlen.

 

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Schwerwiegende Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten (außer Dschungel!) normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Grundsätzlich ist es ratsam eine Reiseapotheke mitzunehmen: Durchfall- und Magenmedikamente, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, eine antibakterielle Wund- und Heilsalbe, sowie Erkältungsmittel sind empfehlenswert.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. 

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden und der damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie eines sehr großen Temperaturgefälles zwischen Tag und Nacht (ca. 20 °C), unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria

Falls Sie Zeit in Dschungelregionen verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Nicaragua eher unwirksam.

Impfungen

Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Wenn Reisende aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet kommen, müssen sie allerdings bei der Einreise nach Nicaragua einen gültigen Impfschutz nachweisen, im Land selbst besteht kein Ansteckungsrisiko. Das Auswärtige Amt empfiehlt für Reisen nach Nicaragua außerdem einen Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio und Diphtherie. Bei einem Langzeitaufenthalt sind auch Impfungen gegen Typhus , Hepatitis B, und Tollwut sinnvoll.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Auswärtiges Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/NicaraguaSicherheit_node.html

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 1 bis 8 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung.

Foto & Film

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc. Generell empfiehlt sich luftige, lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Mücken einzupacken, sowie feste Schuhe für Wanderung dabei zu haben.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel in Nicaragua ist der Córdoba Oro (Gold-Córdoba). Ein Córdoba Oro wird in 100 Centavos unterteilt. Im Juni 2015 entsprach 1 USD = 27,2 Córdoba Oro  bzw. 1 EUR = 30,6 Córdoba Oro.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind US-Dollar zu empfehlen, es sollte immer auch Bargeld - US-Dollar in kleiner Stückelung, auf mehrere Stellen verteilt - mitgeführt werden.  Kreditkarten (Visa und Mastercard) werden in vielen Hotels, Supermärkten und Lokalen akzeptiert, gelegentlich kann es jedoch zu Problemen bei der Liquiditätsabfrage kommen. Es ist wichtig die Kreditkarte immer im Auge zu behalten um eventuelle Kopien oder Diebstähle zu vermeiden. Es ist außerdem zu empfehlen, dass man die PIN-Nummer der mitgeführten Kreditkarte kennt. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Darüber hinaus kann man meist nur begrenzt Beträge an den Automaten abheben. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. 

Stromversorgung  

In Nicaragua kommen überwiegend Spannungen von 110 Volt aus der Steckdose. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn). Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen eventuell auch ohne Adapter. Ansonsten werden Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt.

Telefonieren

Enitel ist die nationale Telefon-Gesellschaft und hat in allen grösseren Städten Telefonzentren. Außerdem ist es möglich Telefonkarten zu kaufen, um lokale Telefongespräche von Telefonkabinen aus zu führen. Um nach Europa zu telefonieren, ist es am günstigsten, einen Internetshop aufzusuchen, in dem Telefonieren via Internet angeboten wird oder einfach Skype zu nutzen. Ein Anruf von 10 Minuten, nach Europa kostet hier rund 3 Euro. Die Vorwahl um nach Nicaragua zu telefonieren ist 505. Für Ihr deutsches Handy können Sie günstig Prepaid Karten kaufen (Movistar oder Claro) und relativ günstig innerhalb des Landes telefonieren und Kurznachrichten (SMS) versenden, Anrufe nach Deutschland mit dem Handy sind sehr teuer.

Literatur über Nicaragua

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über Nicaragua. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Isabel Ramos, Miguel Ramos: Nicaragua – Ein Land mit Herz. Nicaragua Reiseführer. (ISBN 3-89841-294-6)  . 

Dieter Jungblut: Nicaragua Reise-Handbuch und Inselkunde. Unterwegs-Verlag, 1997, (ISBN 3-86112-052-6 )

Martin Kriele: Nicaragua – Das blutende Herz Amerikas. Piper, 1986. 

Sergio Ramírez: Die Spur der Caballeros., ISBN 3-423-10158-X. 

Lisa Luger, Bärbel Sulzbacher: SOMOS Nicaraguas Frauen zwischen Alltag und Befreiung. Berlin 1986, (ISBN 3923020082)

 

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Costa Rica

Allgemeines

Allgemeines

„Bienvenido“ – herzlich willkommen! Costa Rica ist ein landschaftlich faszinierendes Land. Gelegen im Zentrum Amerikas bietet es seinem Besucher eine große Mannigfaltigkeit der Natur. Die natürliche Schönheit dieses faszinierenden Landes ist immens und noch längst nicht vollständig erforscht. Geprägt von Nebelwäldern, Regenwäldern im Hochland und Dschungel mit weitreichenden Mangroven-Landschaften an den Küsten der Karibik und des Pazifik steht die Natur hier völlig im Vordergrund. Costa Rica hat die höchste Dichte an Nationalparks mit 27% der Landesfläche.

Fakten

Hauptstadt:                           San Jose
Einwohner:                           4,3 Millionen
Bevölkerungsdichte:              84 Einwohner pro km2
Sprachen:                             Spanisch
Währung:                             Colon (CRC)
Unabhängigkeit:                   15. September 1821

Geografie

Costa Rica ist ein Staat in Zentralamerika. Er grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama. Begrenzt wird Costa Rica im Osten durch die Karibik und im Westen durch den Pazifik. Topografisch lässt sich Costa Rica in fünf Großräume gliedern: in die vulkanischen Bergketten der Cordilleras, das Valle Central mit der Hauptstadt San Jose, die Schwemm­landebenen der Karibikküste, die zentrale Pazifikküste und die trockene Halbinsel Nicoya im Nordwesten. In den Cordilleras gibt es eine Vielzahl noch aktiver und erloschener Vulkane, darunter der Turrialba. Die drei am meisten besuchten sind der Poas (2704 m), der Arenal (1633 m) und der Irazu (3432 m). Der Chirripo Grande (3820 m) ist der höchste Berg des Landes. Wie bei einem Großteil Mittelamerikas lässt sich auch Costa Ricas Erdgeschichte auf das Aufeinandertreffen der Cocos-Platte mit der karibischen Platte zurückverfolgen. Sichtbare und spürbare Folgen dieses Prozesses sind auch heute noch Erdbeben und vulkanische Aktivitäten.

Politik und Gesellschaft

Costa Rica ist eine Republik mit einem Parlament und einem Präsidenten, welcher praktisch die gesamte Macht in seinen Händen hält. Beide werden vom Volk frei gewählt. Etwa 96% der Bevölkerung sind spanischstämmig, ca. 2% sind afrikanischer Abstammung. Jeweils 1% sind chinesische Einwanderer sowie Nachkommen der indigenen Ureinwohner. Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist christlich (ca. 77% römisch-katholisch, 14% Protestanten). Die Landessprache ist Spanisch. An der Karibikküste wird auch Garifuna gesprochen. In den touristisch entwickelten Regionen des Landes ist Englisch weit verbreitet, in abgelegenen Regionen, z.B. Urwäldern hingegen nicht.

Zeitverschiebung

Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied -8 Stunden. Wenn es also in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Costa Rica erst 4 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach San José daher um 8 Stunden zurückstellen. Während der Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -7 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es nicht.

Klima

Durch seine Lage im Zentrum Mittelamerikas, eingegrenzt von Karibik auf der einen und Pazifik auf der anderen Seite, verfügt Costa Rica über ein sehr angenehmes Klima.

Im Zentrum des Landes, welches von vielen erloschenen wie auch aktiven Vulkanen sowie riesigen Regen- und Nebelwaldgebieten beherrscht wird, findet man ein je nach Höhenlage frühlingshaftes bis tropisch warmes Klima. An beiden Küsten ist mit sommerlich warmen bis tropisch heißen Temperaturen zu rechnen. Jedoch herrscht vor allem an der Pazifikküste eine erheblich geringere Luftfeuchtigkeit. Es gibt zwei Jahreszeiten in Costa Rica: die Trockenzeit von ca. Dezember bis April und die Regenzeit von ca. Mai bis November. Innerhalb der Regenzeit kommt es meistens nachmittags für 2-3 Stunden zu „Tropengüssen“, während es den Rest des Tages in der Regel sonnig ist. Innerhalb der Hurrikanzeit von ca. Juni bis November kann es vereinzelt zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen.

Sicherheit

Costa Rica ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Teil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist.

Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben welche den Diebstahl, besonders von Touristen, zu ihrer Erwerbsgrundlage gemacht haben oder welchen aufgrund Ihrer persönlichen Situation nichts anderes übrig bleibt. Oft arbeiten diese in Gruppen zusammen und gehen dabei mit äußerster Geschicklichkeit vor. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr einiger Dinge entledigt zu werden.

Dies gilt besonders in Zentren wie San Jose und Quepos. Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, wird sich Ihr Tourenleiter am ersten Tag der Reise mit Ihnen zusammensetzen und dieses Problem besprechen.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Costa Rica benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach costa-ricanischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument aufzubewahren. Beim Aufenthalt in Städten lassen Sie Ihren Reisepass besser im Hotel.

Sollte Ihre Anreise auf dem Landweg über Panama erfolgen, ist es zwingend erforderlich, zusätzlich zwei Passkopien sowie Ihr ausgedrucktes Flugticket für die Einreise bei sich zu führen.

Sollte Ihre Anreise per Flug mit einem Zwischenstopp in den USA stattfinden, ist die Teilnahme am US-Visa-Waiver-Verfahren notwendig und es muss daher eine elektronische Einreisegenehmigung (Electronic System for Travel Authorization – ESTA) eingeholt werden.

Electronic System for Travel Authorization (ESTA)

Seit dem 12. Januar 2009 müssen alle Reisenden, die im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms (VWP) in die USA reisen, vor der beabsichtigten Einreise zwingend via Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov eine elektronische Einreiseerlaubnis („Electronic System for Travel Authorization“ – ESTA) einholen. Die Beantragung über Dritte (z.B. Reisebüro) ist möglich. Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.

Die ESTA-Beantragung ist seit dem 8. September 2010 gebührenpflichtig. Es werden 14 USD erhoben, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte (MasterCard, VISA, American Express, Discover) im Internet. Alternativ kann die Bezahlung auch über Dritte (z.B. Reisebüro) erfolgen.

Die Webseite mit dem elektronischen Antragsformular ist in deutscher und 20 weiteren Sprachen verfügbar. In aller Regel erhält der Antragsteller innerhalb kurzer Zeit eine Antwort. Es wird empfohlen, die Erlaubnis auszudrucken und bei Reisen mit sich zu führen. Im Falle einer Ablehnung durch ESTA kann die Reise zunächst nicht angetreten werden. Sie müssen sich in einem solchen Fall zur Beantragung eines Visums an die zuständige US-Auslandsvertretung wenden. Erst im Rahmen der Visumbeantragung werden Ihnen ggf. auch die Gründe für die Ablehnung der elektronischen Einreiseerlaubnis mitgeteilt. Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-Genehmigung versucht werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist in solchen Fällen mit einer Zurückweisung des Reisenden an der US-Grenze zu rechnen. Bitte beachten Sie, dass auch bei Vorliegen einer Einreiseerlaubnis nach diesem neuen elektronischen Verfahren (wie auch bei Vorliegen eines gültigen US-Einreisevisums) die abschließende Entscheidung über die Einreise weiterhin den US-Grenzbeamten vorbehalten bleibt. Die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer wird vom US-Grenzbeamten individuell festgelegt. Alle weitergehenden Fragen über Ihre Einreise in die USA sollten Sie rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen amerikanischen Auslandsvertretung klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Ausreise Costa Rica

Beim Verlassen von Costa Rica wird am Flughafen eine Ausreisesteuer von z.Zt. 29 USD sowie ggf. eine Sicherheitsgebühr von z.Zt. 6 USD erhoben. Falls diese nicht explizit in den Reiseunterlagen als inkludiert ausgewiesen sind, begleichen Sie diese vor Ort in USD oder Colon.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Costa Rica ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

Im Großen und Ganzen ist Costa Rica in Sachen Gesundheit kein problematisches Land. Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten normalerweise sehr selten anzutreffen. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie trotzdem dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Bitte beachten Sie dazu auch die nachfolgenden Gesundheitsempfehlungen. Grundsätzlich ist es ratsam eine Reiseapotheke mitzunehmen: Durchfall- und Magenmedikamente, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, eine antibakterielle Wund- und Heilsalbe, sowie Erkältungsmittel sind empfehlenswert.

Die medizinische Versorgung in Costa Rica ist gut, speziell in Privatkrankenhäusern. In nahezu jeder Stadt findet man heute ein gutes Krankenhaus. In den größeren Ortschaften erhalten Sie alle gängigen Medikamente in einer der zahlreichen Apotheken, von denen einige sogar 24 Stunden geöffnet sind. Falls Sie regelmäßig spezielle Medikamente benötigen, besuchen Sie vor der Abreise am besten Ihren Hausarzt und nehmen einen ausreichenden Vorrat mit.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Insbesondere bei Herz-Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich - aktuell (Stand 13.07.16) wird der Nachweis für Einreisende aus Panama NICHT verlangt. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Malaria

In gewissen Landesteilen besteht ein geringes bis minimales Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Costa Rica eher unwirksam.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen.

Während der Reise

Während der Reise

Während der Reise sind folgende Aspekte zu beachten:

Magen-Darm-Infektion:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Schließlich sind dies ja die Köstlichkeiten des Landes.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Sonnenbrand:

Die Sonneneinstrahlung ist am Äquator wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen sollte man mit Kosten von ca. 7-20 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante, Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der Sie sich kostenlos registrieren können.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc. Generell empfiehlt sich luftige, lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Mücken einzupacken sowie feste Schuhe für Wanderung dabei zu haben.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel ist der Colon, unterteilt in 100 Centimos. 1 USD = 544 Colones (CRC) bzw. 1 EUR = 610 Colones (Stand Oktober 2015).

Zur Mitnahme aus Deutschland sind ausschließlich US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) oder gängigen Kreditkarten, Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Darüber hinaus kann man meist nur begrenzt Beträge an den Automaten abheben. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich bitte nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und verschiedenen Karten zusammensetzen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Das Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Dafür ist eine Bank- oder Kreditkarte sehr zu empfehlen. Wichtig ist auch, die Kreditkartenabrechnung genau zu kontrollieren, da die Karten dann und wann auch mal doppelt durchgezogen werden.

Stromversorgung

In Costa Rica kommen überwiegend Spannungen von 110 Volt aus der Steckdose. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn). Ansonsten werden Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt.

Telefonieren

Das  Mobilfunknetz Costa Rica arbeitet mittlerweile großflächig auch mit dem europäischen GSM-Mobilfunkstandard und ist daher mit unseren Handys kompatibel. Voraussetzung dafür ist, dass das Gerät in der Lage ist, GSM 1800 zu empfangen, was aber nahezu alle modernen Mobiltelefone können. Natürlich erstreckt sich die Netzabdeckung vor allem auf dichtbesiedelte Gebiete. Außerhalb dieser kann es zu Empfangsschwierigkeiten kommen.

Da Costa Rica über ein relativ modernes Telefon(fest)netz verfügt, kann man von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine dieser Telefonzellen. Zu deren Nutzung benötigt man allerdings eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gerne behilflich. Darüber hinaus besteht in vielen Internetcafés ebenfalls die Möglichkeit, Gespräche nach Europa zu führen, z.B. via Skype.

Literatur über Costa Rica

Literatur über Costa Rica

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Costa Rica. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

Nationalparks in Costa Rica: Der Naturguide für Nationalparks und Reservate – Jochen Fuchs (ISBN 978-3899302486)

Naturführer
A Guide to the Birds of Costa Rica – Stiles und Skutch(ISBN 978-0801496004)

The Birds of Costa Rica: A Field Guide – Garrigues und Dean (ISBN 978-0801473739)

Literaturwissenschaft

Mujeres Letradas: Fünf zentralamerikanische Autorinnen und ihr Beitrag zur modernen Literatur: Carmen Naranjo, Ana María Rodas, Gioconda Belli, Rosario Aguilar und Gloria Guardia (ISBN 978-3925867842)

Belletristik

Der Mönch, das Kind und die Stadt – Fernando Contreras Castro (ISBN 978-3875122664)

Sprachführer

Kauderwelsch, Spanisch für Costa Rica Wort für Wort – Reise Know-How Verlag (ISBN 978-3831764303)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Costarica.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Costa Rica und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal costarica.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt die Website Costa Rica.eu einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf dieses wundervolle Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR-Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.

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