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Türkei

 

Familienreise – Von Istanbul zum Weltkulturerbe Kappadokien und Aladaglar Nationalpark

10 Tage Familienreise, Kultur- und Erlebnisrundreise

    
Dauer 10 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 1350 EUR   drucken
Tourcode TURFA1   zum Filter
Teilnehmer min. 3 – max. 17    
 
 
 
 

Ein buntes Potpourri aus türkischer Kultur, Tradition und aktivem Naturgenuss vereinen sich auf dieser Reise zu einer spannenden und vielfältigen Familientour. Nehmen Sie sich zwei Tage Zeit für die 3000jährige Geschichte Istanbuls. Diese Metropole gilt als eine der ältesten noch bestehenden Städte der Welt, und sie ist die einzige Stadt, die auf zwei Kontinenten liegt! Erwandern und erleben Sie mit uns anschließend die weltweit einzigartige Wunderwelt Kappadokiens! Vor Millionen von Jahren haben Wind, Regen und Frost die großartige und sagenhafte Gegend Kappadokiens geformt. Bekannt ist diese außergewöhnliche Tufflandschaft durch die unzähligen Feenkamine, die eine fantastische und bizarre Landschaft bilden. Die oft bereits schon vor Beginn unserer Zeitrechnung raffiniert angelegten Höhlensysteme oder später entstandene Kirchen und Fresken sowie die geologischen Formationen gehören zu den bedeutendsten Naturwundern der Welt und stehen heute unter dem Schutz der UNESCO. Der Aladaglar Nationalpark im Zentraltaurus bietet darüber hinaus Wanderungen in einer Welt, in der es von 3000ern nur so wimmelt. Die Strecken sind so gewählt, dass sie auch für Kinderbeine gut zu schaffen sind, obgleich sie doch kein Kinderspiel sind. Diese Tour ist ganz gezielt für Familien konzipiert. Spannende kulturelle Besichtigungen wechseln sich ab mit ausreichend individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. So kann jeder über das passende Maß frei entscheiden.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Für Familien mit Kindern ab 7 Jahren geeignet

  • wenig Unterkunftswechsel

  • Istanbul entspannt in Familie genießen

  • Reiten, Mountainbike und Wanderungen in Kappadokien

  • Feste Camps im Aladaglar Nationalpark

  • Unterirdische Stadt Derinkuyu und Töpfern in Avanos

  • Optionale Aktivitäten: Flug mit dem Heißluftballon, Besuch im Türkischen Bad (Hamam)

Tourenverlauf

1. Tag: Ankunft in Istanbul

Ankunft in Istanbul. Transfer zum Hotel, welches im Altstadtbereich Sultanahmet/Sirkeci liegt. Je nach Ankunftszeit ist es möglich, Istanbul und seine Altstadt kennenzulernen. Istanbul, die wohl bekannteste türkische Stadt, trug lange Zeit den Namen Konstantinopel. Istanbul erstreckt sich über zwei Kontinente – denn es liegt sowohl auf der europäischen wie auch auf der asiatischen Seite des Bosporus. Mit über 10 Millionen Einwohnern und seiner dreitausendjährigen Geschichte darf sich Istanbul zurecht als spannende Metropole bezeichnen. Willkommen! Fahrstrecke ca. 18 km. 2 Übernachtungen im komfortablen Istanbul Centrum Hotel oder einem Hotel des gleichen Standards.

2. Tag: Istanbul - Bootsfahrt auf dem Bosporus - Nachmittag zur freien Verfügung (F)

Nicht nur für Kinder spannend: Eine Bootsfahrt auf dem Bosporus zählt wohl zu den Highlights eines Istanbul Besuches! Der Bosporus, die alte „Straße von Konstantinopel“, ist 30 Kilometer lang und bis zu 2,5 km breit! Einer antiken Sage zufolge musste Jason auf seiner Fahrt nach Kolchis die damals lebensgefährlichen Symplegaden passieren. Das sind zwei mythologische Felseninseln, die an der Einmündung des Bosporus in das Schwarze Meer liegen. Sie hingegen können sich heute mit Ihren Kindern ganz der sagenhaften Geschichte des Bosporus hingeben! Genießen Sie den herrlichen Blick auf die Stadt mit all ihren historischen Gebäuden, prachtvollen Villen und Palästen, dem Galata Turm, den Bosporus Brücken bis hin zu den osmanischen Festungsanlagen. Im Anschluss daran können Sie Istanbul je nach Lust, Laune und Ausdauer weiter individuell erkunden oder ins Hotel zurückkehren. Beispielsweise bietet sich optional ein Besuch der Hagia Sophia an, oder der Blauen Moschee. Einst als Kuppelbasilika errichtet hat die Hagia Sophia noch heute eine enorme Symbolkraft für die orthodoxe Christenheit. Steht man im Inneren der beeindruckenden Kuppel ist es leicht zu erahnen, warum die Sophienkirche einst als achtes Weltwunder galt. Die Blaue Moschee ist Istanbuls bedeutendste Moschee und eines der wenigen islamischen Gotteshäuser der Welt mit sechs Minaretten. Nur die Hauptmoschee in Mekka hat mit neun Minaretten mehr. Beide Ziele liegen nur etwa 15 Minuten von Ihrem Hotel entfernt. Müden Kinderfüßen muss heute unbedingt begegnet werden! Vielleicht helfen türkische Leckereien? Zu den optionalen Aktivitäten berät Sie Ihr Reiseleiter vor Ort gern. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Istanbul – Kayseri – Kappadokien – Cavusin – Pasabaglari; das Tal der Mönche – Klostertal von Zelve (F/M/A)

Szenenwechsel. Nach dem Frühstück fahren Sie zum Flughafen von Istanbul und nehmen Ihren Flug nach Kayseri. Von dort geht die Fahrt weiter nach Kappadokien, wo Sie erst einmal Ihr Hotel beziehen. Am Nachmittag starten Sie zu Ihrer ersten und leichten Wanderung in Cavusin. Sie steigen entlang der Ruinen zu einem kleinen Wanderpfad hinauf, der Sie über das Tal der Mönche (Pasabaglari) bis hin zum Freilichtmuseum und Klostertal von Zelve führt. Besonderer Höhepunkt der Wanderung ist ein wunderschöner Blick hinunter zum Pasabaglari und seiner umliegenden Tuff Formationen. Das Areal besteht aus drei Tälern, deren Wände komplett mit Höhlen durchzogen sind, die von den Bewohnern in den weichen Tuffstein gehauen wurden. Darunter sind Wohnungen, Wirtschaftsräume, Kirchen und ein großer Klosterkomplex. Fast alle Räume sind untereinander durch Gänge und Stollen verbunden, die zum Teil durch die für kappadokische Höhlen typischen Rollsteine verschließbar sind. Vorsicht: Abenteuerlust! Von Zelve aus fahren Sie zum Pasabaglari und bestaunen mit Ihren Kindern die einzigartigen Tuff Formationen einmal aus nächster Nähe. Übernachtung für 4 Nächte in Kappadokien im Tourist Hotel – oder Hotel gleichen Standards. Fahrstrecken: ca. 18 km vom Hotel zum Istanbul Atatürk Int. Airport; ca. 75 km  Kappadokien – Kayseri. Wanderstrecke: ca. 6 km (Cavusin bis Zelve) 60 m↑ / 80 m↓.

4. Tag: Kappadokien – Freilichtmuseum von Goreme – die Rote Schlucht & Tal der Rosen (F/M/A)

Am frühen Morgen gibt es für Sie und Ihre Familie optional die Möglichkeit, Kappadokien bei Sonnenaufgang in einem Heißluftballon zu erleben, und über diese bizarre Landschaft zu schweben. Nach dem gemeinsamen Frühstück besuchen Sie das Goreme Freilichtmuseum, was seit 1985 mit zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und frühchristliche Höhlenkirchen wie die Tokali Kirche und die Karanlik (Dunkle) Kirche beherbergt. Anschließend startet die heutige Wanderung im Red Valley, der Roten Schlucht. Je nach Zeit können Sie mit Ihren Kindern hier die versteckt gelegenen, in die Felsen hineingemeißelten Kirchen ‘Uzumlu (Trauben)‘, ‘Hacli (Kreuz)‘ und ‘Üchacli (drei Kreuz)‘ entdecken. Die Wanderung führt weiter nach Cavusin, einem der ersten Christlichen Dörfer Kappadokiens, das im gegenseitigen Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei aufgegeben wurde. Die türkische Bevölkerung siedelte sich etwas unterhalb der heute in Ruinen liegenden christlichen Stadt an, was auch dazu führte, das ehemalige christliche und griechische Häuser und Unterkünfte, darunter eine der ältesten Höhlenkirchen von Kappadokien, immer noch bestehen und besichtigt werden können. Am späten Nachmittag oder frühen Abend schließlich können Sie optional ein traditionelles türkisches Bad, auch bekannt als Hamam, zu besuchen. Der Hamam ist nicht nur der Förderung der Gesundheit wegen ein wichtiger Ort, sondern auch einmaliges Entspannungserlebnis. Ruhe und Gelassenheit bestimmen den Aufenthalt in einem Türkischen Bad.  Wanderstrecke: ca. 6 km. 80 m↑ / 138 m↓. Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Kappadokien – Reitausflug zur Karawanserei von Saruhan – Avanos, Stadt der Töpfer (F/M/A)

Vielleicht gehört dies zu den Dingen, die Ihre Kinder kaum erwarten können: Der Reitausflug beginnt heute an der Pferderanch in Avanos. Sie reiten über das Sahardirlar Dorf, entlang des Flusses Kizilirmak zur Karawanserei von Saruhan. Diese stammt aus dem 13. Jahrhundert! Von dort geht es weiter, und bald laden die bizarren Tuff-Formationen von Devrent Sie ein, sie zu deuten und in ihnen das zu sehen was Sie und Ihre Kinder sich vorstellen können. Nun geht es zurück in die Töpferstadt Avanos. Schon weit vor unserer Zeitrechnung wurden von den Siedlern hier Töpferwaren hergestellt, die dafür die tonhaltigen Ablagerungen aus dem Roten Fluss nutzten. Noch heute gelten die komplizierten Schnabelkannen aus jener Zeit zu den schwierigsten Drehformen des Töpferhandwerkes. So wird nun seit über 3000 Jahren in den Höhlen und Tuffsteinhäusern entlang des Flusses die Töpferkunst an die Kinder und Enkel weitergegeben. Auch Sie können sich mit ihren Kindern heute in der Kunst des Töpferns probieren! Reitausflug: ca. 3h. Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Kappadokien – mit dem Mountainbike von Goreme über das Akvadi (weiße Tal) zur Uchisar Zitadelle (F/M/A)

Frühstücken Sie heute kräftig – denn heute geht es mit dem Mountainbike durch Kappadokien! Diese Etappe beginnt in Goreme und führt zunächst ins Akvadi Tal (Weißes Tal). Hohe, schlanke Feenkamine und zahlreiche Schreibergarten und Weinreben bestimmen hier das Bild. Sie folgen dem Tal hinauf bis in den Ort Uchisar. Hier überrascht sie die aus vielen Höhlen bestehende Uchisar Festung mit der wohl schönsten Aussicht über Kappadokien. Bei klarer Sicht kann man sogar den Mt. Erciyes sehen. Bei einem traditionellen türkischen Cay können Sie die fantastische Aussicht genießen und die Muskeln lockern. Anschließend fahren Sie weiter, zunächst ein Stück auf einer asphaltierten Straße, bevor es dann wieder über stabile Schotterwege und entlang kleiner Schreber- und Weintraubengärten zurück nach Goreme geht. Strecke mit dem Mountainbike ca. 20 km (ca. 15 km Schotterweg), Wechselhafte Auf/Abfahrten, ca. 50m↓, 30 m↑, 20 m↓, 300 m↑, 20 m↓, 30 m↑, 260 m↓) Übernachtung im Hotel. Am späten Nachmittag haben Sie optional die Möglichkeit, die Tanzenden Derwische von Mevlana Celaleddin-i Rumi zu besuchen und sie während ihres spirituellen Tanzes zu beobachten. Die Sema Zeremonie widerspiegelt die mystische Reise, den spirituellen Aufstieg des Geistes, des Herzens und des Verstandes hin zu Perfektion. Durch das Drehen in Richtung der Wahrheit wächst die Liebe, das eigene Ich wird verlassen und indem man sich nun zeitweilig von der Welt abwendet, wird die Wahrheit gefunden und die Perfektion erreicht. Unvergesslich!

7. Tag: Kappadokien - Unterirdische Stadt Derinkuyu – Aladaglar Nationalpark – Demirkazik – Sokulupinar (Camp) (F/M/A)

Nachdem gemeinsamen Frühstück verlassen Sie Kappadokien und fahren ins Taurus Gebirge, hinein in den Aladaglar Nationalpark. Auf dem Weg dorthin besuchen Sie die Unterirdische Stadt von Derinkuyu. Derinkuyu ist unglaublich: Bis zu 8 Stockwerke reichen 50 bis 60 m tief unter der Erde! Die Stadt konnte einst mehrere tausend Menschen beherbergen und bot Ihnen Schutz während der Christenverfolgungen. Anschließend geht es weiter: der Aladaglar Nationalpark ist der einzige Nationalpark im gesamten Taurusgebirge. Hier befindet sich die dichteste Ansammlung von über 3.000 m hohen Bergen im Zentraltaurus, ein Naturschauspiel! Ihr Mittagessen nehmen Sie heute an einer wunderschön gelegenen Forellenzucht ein, nahe der Dörfer Demirkazik und Cukurbag. Im Anschluss beginnt Ihre erste leichte Wanderung in diesem Gebiet. Stabilen Schotterwegen folgend bietet sich bald ein wunderschöner Blick auf die Nordseite des 3756 m hohen Demirkazik, bis Sie Ihr Camp im Sokulupinar erreichen. Übernachtung im Camp im Zelt. Wanderzeit: ca. 2h., ca. 300 m↑ / 0 m↓, Fahrtstrecke: ca. 120 km.

8. Tag: Aladaglar Nationalpark – Sokulupinar – Eznevit Plato (2538 m) – Siyirmalik Tal – Emli Tal (F/M/A)

Nach dem gemeinsamen Frühstück beginnen Sie Ihre Wanderung direkt vom Camp aus. Zunächst auf stabilen Schotterwegen, später einem schmalen Wanderpfad folgend, gelangen Sie zu den Eznevit Weiden, auch bekannt als Eznevit Plato. Hier ist Zeit zum Ausruhen. Ihr Picknick wird mit der beeindruckenden Aussicht auf die fantastischen Gipfel des Alaca (3588 m), Guzeller (3461 m) und Kaldi (3736 m) umso besser schmecken. Von hier aus gelangen Sie auf einem schmalen Hirtenpfad ins Syirmalik Tal hinunter, eine Art Kessel, umgeben von mehreren 3000er Gipfeln. Anschließend wandern Sie auf Wanderpfaden und durch Nadelwälder, bis Sie schließlich auf stabilen Schotterwegen wieder ins Camp im Emli Tal gelangen. Übernachtung im Zelt. Wanderzeit: ca. 6h, ca. 540 m↑ / 790 m↓)

9. Tag: Aladaglar Nationalpark – Alaca Plateau (F/M/A)

Über die Mangirci Schlucht und einem kleinen Nadelwald steigen Sie hinauf auf das Alaca Plateau (2400 m) Im Frühjahr kann man hier ebenfalls Nomaden und ihre Herden sehen, die sich auf den hohen Weideflächen niederlassen. Nach unserem Mittags-Picknick steigen Sie über das Oluksekisi und anschließend durch einen kleinen Wald wieder in das Camp im Emli Tal hinab. Wanderzeit: ca. 5h, Aufstieg/Abstieg ca. 550 m. Übernachtung und Abendessen im Camp.

10. Tag: Aladaglar Nationalpark – Kayseri – Heimreise (F)

Transfer zum Flughafen von Kayseri und anschließende Heimreise. Fahrtstrecke: ca. 145 km (Aladaglar Nationalpark – Flughafen Kayseri).

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
29.09.2017 08.10.2017 Erwachsenenpreis 1350 EUR Anfragen
06.10.2017 15.10.2017 Erwachsenenpreis 1350 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Kinderermäßigung (7-12 Jahre, 1 Kind im Zimmer der Eltern) -150 EUR
EZ-Zuschlag 170 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutsch-englischsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Deutsch- oder englischsprachige Tourenleitung
  • Alle Transfers und Fahrten laut Programm in privaten Fahrzeugen
  • Alle Aktivitäten und Eintrittsgebühren für Museen, Historische Plätze und Besichtigungen
  • Tag 2: Bootsfahrt auf dem Bosporus (öffentliche Fähre, ca. 3h)
  • Tag 5: Reitausflug (ca. 3h) und Besuch eines Töpferateliers in Avanos
  • Tag 6: Mountainbike-Tour
  • Tag 7: Mittagessen in einer Fischfarm (Forellenzucht) im Aladaglar Nationalpark
  • Taurus Gebirge und Aladaglar Nationalpark Eintritt & Campinggebühren
  • 6 Ü im Hotel im DZ oder Mehrbettzimmern
  • 3 Ü im Zelt
  • Campingausrüstung (2-3 Personen Zelte, Schlafmatten, alle Küchen- und Kochutensilien) sowie Schlafsäcke (4-Seasons) für Tag 7 bis 9
  • (Sicherheits-) Ausrüstung für sämtliche Aktivitäten
  • Mahlzeiten: 9xF, 7xM, 7xA
  • Reiseliteratur
  • 6 Ü: Hotel im DZ
  • 3 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 9×F, 7×M, 7×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, alle optionale Besichtigungen und Aktivitäten, soft- und alkoholische Getränke aller Art, Flaschen-Wasser; Flughafen- und Ausreisegebühren; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Interesse und Toleranz für andere Kulturen, Ausdauer und Kondition für die Wanderetappen bis max. 6h

Zusatzinformationen

Ausführliche Informationen für Familien:

Hotels:

Bei den Übernachtungen in den Hotels handelt es sich um ortsübliche Hotels. Da eine Aufbettung im DZ i.d.R. nicht möglich ist, empfehlen wir für Familien auf 3- bis 4 Bett-Zimmer oder 2 DZ auszuweichen. Bitte nehmen Sie zu uns Kontakt auf. Spielmöglichkeiten für Kinder sind in den Hotels in der Regel nicht vorhanden. Camping: Während des Campings stehen 2-3 Personen Zelte und Schaumstoffmatten (ca. 8/10 cm) zu Verfügung. Vorgesehen ist, die Zelte mit nicht mehr als 2 Personen zu belegen, damit genügend Komfort und Platz vorhanden ist. Im Camp sind ausreichend Zelte vorhanden und können auf Wunsch zusätzlich aufgebaut werden. Ebenso können Sie auf Wunsch zusätzliche Matten erhalten.

Mahlzeiten:

Das Frühstück in den Hotels besteht i.d.R. aus einem offenen Buffet. In den Städten und Orten wird das Mittagessen, falls inkludiert, üblicherweise im Restaurant eingenommen, das Abendessen ebenfalls im Restaurant oder im Hotel.

Verpflegung in den Camps:

Zum Frühstück werden üblicherweise warme Getränke wie Tee und Kaffee serviert (ausreichend Warmwasser für die eigene Thermoskanne ist jederzeit verfügbar), sowie verschiedene Marmeladen, Honig, Aufschnitt, Käsesorten, Oliven, Tomaten, Gurken, Frühstücksmargarine, Schokoaufstrich, täglich wechselnde Warmspeisen (Rührei, Omelette u.ä.). Bitte beachten Sie, dass z.B. Schwarz- und Vollkornbrot, Müsli und Flockensorten nur bedingt und nicht immer/überall vorhanden sind, die Optionen in der Türkei diesbezüglich stark begrenzt sind. Zum Mittagessen üblich sind: Tee und Kaffee, Warmes Wasser für die eigene Thermoskanne, türkische Käsesorten und Aufschnitt (Türkische Wurstsorten vergleichbar mit europäischen Geflügelwurstsorten), Türkische Kleinkonservengerichte mit Auberginen und Tomatensauce, Sarma (gefüllte Weintraubenblätter), Thunfisch, Schoko- und Müsliriegel (Müsliriegel in der Türkei nicht ganz vergleichbar mit der Europäischen Qualität), verschiedene Trockengebäcksorten, kleinere Kuchensorten, Auswahl an verschiedenen Gemüse- und Obstsorten, Orangen oder Multisaft, versiegelte Flaschenwasser zum Auffüllen der Getränkeflasche. Das Abendessen während der Bergetappen im Camp besteht aus einer warmen Vorspeise (Suppe), einem warmen Hauptgericht (Gemüse und/oder Fleisch wie Lamm oder Hühnchen), mit Beilagen wie Kartoffeln, Reis und/oder Pasta/Nudelsorten, Gemüsesalat, zum Nachtisch Obstteller und/oder türkische Süßspeisen (z.B. Baklava).

Medizinische Versorgung:

In Istanbul, Kappadokien, Antalya, Kas ist das nächste Krankenhaus/Klinik oder auch Ländliche Krankenstation in wenigen Minuten erreichbar, in der Regel in ca. 10/15 Minuten Fahrdistanz mit dem Krankenwaqen. In Aladaglar ist die nächste ländliche Krankenstation von den Camps in der Regel in ca. 15/20 Minuten erreichbar, das Krankenhaus in Camardi in ca. 20 Minuten. Bitte beachten Sie, das wir im Notfall und nach erforderlichen Erstmaßnahmen (Erste Hilfe) zur nächst weiteren Versorgung, der Lebenserhaltung und Notwendigkeit entsprechend, die nächst gelegene Klinik/Krankenhaus aufsuchen. Dies kann in diesem Fall auch eine staatliche Klinik/Krankenhaus sein. Je nach Erfordernissen empfehlen wir dann die Verlegung in private Kliniken, die den europäischen Kriterien und Normen weitestgehend ähneln und entsprechen. Bitte denken Sie an eine ausreichende Versicherung.

Persönliche (Lebensnotwendige) & Verschreibungspflichtige Medikamente:

Bitte führen sie benötigte Medikamente für die Dauer ihres Aufenthaltes in der Türkei in ausreichender Menge mit. Wir empfehlen Ihnen, sich vor Antritt der Reise ärztlich beraten zu lassen. Bitte beachten Sie, das persönliche/ lebensnotwendige Medikamente in der Türkei nur bedingt bis teilweise vielleicht nicht verfügbar/vorhanden wären bzw. nicht jederzeit erhältlich sind. Wartezeiten von mindestens 2-3 Tagen und mehr sind üblich. Auch kann es sehr oft der Fall sein, das Medikamente in der Türkei von den Ihnen verschriebenen Medikamenten in Inhaltsstoffen und/oder aufgrund eines anderen Produktherstellers stark abweichen können.

Impfschutz:

Das Auswärtige Amt (

Service

Türkei

Allgemeines

Allgemeines

Geographie
Die Türkei erstreckt sich geografisch über zwei Kontinente. Anatolien, der asiatische Teil des türkischen Staatsgebiets, nimmt etwa 97 % der Fläche ein (ca. 760.000 km²). Den europäischen Teil bildet das östliche Thrakien, er umfasst etwa 3 % der Landesfläche (23.623 km²).

Die Landesgrenzen der Türkei haben eine Gesamtlänge von ca. 9.850 km, davon sind 7.200 km vom Meer umgrenzt. Im Westen der Türkei liegt das Ägäische Meer, im Süden das Mittelmeer und im Norden das Schwarze Meer. Daneben teilt die Türkei mit acht Nachbarländern eine Grenze mit einer Gesamtlänge von 2.648 km. Im Nordwesten grenzt sie an Griechenland (206 km Grenze) und Bulgarien (240 km), im Nordosten an Georgien (252 km), Armenien (268 km), Aserbaidschan (Exklave und autonome Republik Nachitschevan, 9 km), im Osten an den Iran (499 km) und im Süden an den Irak (352 km) und Syrien (822 km). Die politisch geteilte Insel Zypern mit der Republik Zypern und der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern befinden sich ebenfalls nicht weit von der türkischen Küste entfernt.

Die Türkei liegt größtenteils auf der Anatolischen Platte, die im Norden und Osten an die Eurasische Platte, im Süden an die Arabische Platte und im Südwesten an die Afrikanische Platte grenzt. Durch die Nordanatolische Verwerfung, eine Transformstörung, gehört vor allem der Norden der Türkei zu den am stärksten erdbebengefährdeten Regionen der Welt und wurde in den letzten Jahren immer wieder von Erdbeben erschüttert. Da eine gewisse chronologische Ost-West-Abfolge der Erdbeben in der Nordtürkei festzustellen ist, gehen Experten davon aus, dass in absehbarer Zeit auch ?stanbul von einem großen Beben erschüttert werden könnte. Die letzten großen Beben in der Provinz Kocaeli, wie das Erdbeben von Gölcük, waren weniger als 100 km von Istanbul entfernt.

Die Türkei wird in sieben geographische Gebiete oder Regionen unterteilt: Marmararegion, Ägäisregion, Schwarzmeerregion, Zentralanatolien, Mittelmeerregion, Ost- und Südostanatolien. Diese Regionen unterscheiden sich stark bezüglich Vegetation und Wetterbedingungen.

Thrakien liegt westlich vom Bosporus auf der europäischen Seite. Auf der thrakischen Hochebene bildet der Fluss Meriç die Grenze zu Griechenland. Östlich vom Bosporus liegt die Marmara-Region. Das Marmarameer trennt Europa von Asien und das Ägäische Meer vom Schwarzen Meer. Zum Mittelmeer hin erstrecken sich die Dardanellen auf einer Länge von 60 km. Die beiden Landzungen sind bei Çanakkale mit bis zu 4 km am breitesten. Am Bosporus liegt die Millionen-Metropole ?stanbul. Die Landschaft in dieser Region ist hügelig und von Büschen und Wäldern bedeckt. Der fruchtbare Ackerboden weicht im Osten einer Steppenlandschaft. Die Region bildet das wirtschaftliche Zentrum der Türkei. Die Millionenstadt Bursa ist Kurort und berühmt für ihre Schwefel- und Thermalquellen. Sie liegt zu Füßen des Uluda-Gebirges. Der Berg ist ganzjährig ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Ägäis-Region wird ebenfalls landwirtschaftlich intensiv genutzt. Die stark hügelige Landschaft erstreckt sich entlang der Westküste zwischen Çanakkale und Bodrum. Die Küstenregion gehört zu den am besten touristisch erschlossenen Regionen der Türkei. Neben Zypressen und Ölbäumen prägen Weinreben die Landschaft. In dieser Region finden sich viele antike Bauten aus der Zeit der griechischen Besiedlung, z. B. Troja, Assos (Behramkale), Pergamon (Bergama), Ephesus (Efes), Priene, Milet, Didyma und Euromos.

Die Schwarzmeer-Region umfasst den nördlichen Küstenstreifen der Türkei. Sie ist geprägt durch ein mildes, feuchtes Klima, und auf ihrer bergigen Landschaft erstrecken sich große Wälder. Auf dem sehr fruchtbaren Boden werden Tee, Tabak, Mais und Haselnüsse angebaut.

Die zentralanatolische Region umfasst die inneranatolischen Hochebenen. Hier liegen der Salzsee Tuz Gölü und Gebirgsketten, die stellenweise bis zu 3.900 m hochragen. Im Osten liegt Kappadokien, das wegen seiner in Tuffstein getriebenen Wohnhöhlen und Felsenkirchen in bis zu 2.000 m hohen Bergkegeln berühmt ist. Inneranatolien ist überwiegend durch eine Steppenlandschaft geprägt und gehört zu den trockensten Gebieten Anatoliens; in der Region um den Tuz Gölü nimmt die Landschaft wüstenähnliche Gestalt an. Deshalb ist die landwirtschaftliche Nutzung in dieser Region nicht so stark ausgebildet wie in den zuvor genannten Regionen. Vor allem Weizen, Gerste und Obst werden hier angebaut. Das Klima dieser Region ist geprägt durch heiße, trockene Sommer mit kalten Abenden. Die Winter sind mit Temperaturen bis unter ?20 Grad Celsius sehr kalt.

Die Mittelmeerregion wird im Norden vom Taurus- und im Osten vom Amanosgebirge begrenzt. In dieser Region werden überwiegend Zitrusfrüchte, Bananen, Tomaten, Erdnüsse und Baumwolle angebaut.

Südostanatolien ist die älteste Kulturregion der Türkei. Sie wird vom Taurus-Gebirge umschlossen. Hier verlaufen die beiden Flüsse Euphrat und Tigris. Landwirtschaftlich wird diese Region durch Weizen-, Gersten-, Wein-, Oliven- und Pistazienanbau genutzt. Neben Gebirgsverläufen ist die Region östlich des Euphrat durch ein Hochplateau geprägt. Zur weiteren landwirtschaftlichen Kultivierung werden im Rahmen des Südostanatolien-Projekts entlang des Euphrat und Tigris über 22 Staudämme errichtet.

Politik und Gesellschaft
In der Türkei herrscht eine Gewaltenteilung zwischen der Legislative, Exekutive und der Judikative. Nach der Verfassung aus dem Jahr 1982 ist die Türkei eine parlamentarische Demokratie mit einem relativ mächtigen Präsidenten und einer unabhängigen Justiz. Im September 2010 wurde in einem Referendum über die umfassendste Verfassungsänderung seit 1982 entschieden.

Staatsoberhaupt ist der vom Volk für fünf Jahre gewählte Staatspräsident. Eine Wiederwahl des Staatspräsidenten ist für eine weitere Amtszeit möglich (5+5). Der Staatspräsident beauftragt den Parteivorsitzenden der Mehrheitspartei mit der Bildung der Regierung. Regierungschef ist der Ministerpräsident, der die Mehrheitspartei oder die Regierungskoalition repräsentiert. Der Staatspräsident segnet die Minister der Regierung ab.

Das Verfassungsgericht ist einer der obersten Gerichtshöfe der Türkei. Es entscheidet über die Verfassungsmäßigkeit der vom Parlament verabschiedeten Gesetze. Erstmals wurde 2005 mit Tülay Tugcu eine Frau zur Vorsitzenden des Verfassungsgerichts gewählt, die das Amt bis zum 12. Juni 2007 bekleidete.

Die genaue ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung in der Türkei ist nicht exakt feststellbar. Bei offiziellen Volkszählungen wird die ethnische Zugehörigkeit nicht erfasst. Ermittelt wird hingegen Muttersprache und Zweitsprache, wobei die Zahlen bei vielen Minderheiten aufgrund der türkischen Assimilationspolitik stark rückläufig sind. Hinzu kommt, dass sich in der Türkei seit Jahrhunderten die verschiedensten Volksgruppen mischen, so dass die Zurechnung eines Menschen zu einer Volksgruppe vielfach schwerfällt.

Besonders umstritten ist die genaue Zahl der Kurden und Zaza, der größten und sich der Assimilation am stärksten entziehenden Volksgruppen. Die Angaben zu den Ethnien differieren je nachdem, welche Quellen herangezogen werden, stark.

Die Bevölkerungsgruppe der Türken wird unterschiedlich definiert. Die türkische Regierung zählt seit 1965 Bevölkerungsgruppen dazu, die von anderen Quellen zum Teil als Angehörige anderer Turkvölker angesehen werden. Dies betrifft etwa 600.000 Aserbaidschaner, jeweils bis zu 200.000 Mescheten und Turkmenen, etwa 15.000 Gagausen, jeweils etwa 1.000 Kasachen, Kirgisen, Kumyken, Usbeken und 500 Uiguren.

Die Türkei ist gleichzeitig ein Auswanderungs- und Einwanderungsland. Aus dem Balkan, Nahen Osten, Griechenland, Iran, Zentralasien, Krim usw. kamen nach dem Fall der eisernen Mauer Aussiedler in die Republik. Auf der anderen Seite verließen viele Minderheiten die Türkei, etwa Kurden, Assyrer, Griechen, Juden, Jesiden, Zaza usw. sowie Millionen von eigentlichen Türken.

Sicherheit
Die Türkei ist ein beliebtes Reiseland, das Touristen herzlich und offen empfängt. Die Sicherheitsstandards sind landesweit auf hohem Niveau. Wie auch in anderen Urlaubsländern gibt es jedoch einige wichtige Punkte, die beachtet werden sollten, um einen sorglosen Aufenthalt verbringen zu können.

Die Türkei zeichnet sich bislang als ein Land mit vergleichsweise gering ausgeprägter Gewaltkriminalität aus. In letzter Zeit waren jedoch auch Reisende Opfer von Gewaltverbrechen. Es wird deshalb besonders bei einem Aufenthalt an einsamen Orten und gemeinsamen Unternehmungen mit wenig bekannten Personen zu Vorsicht geraten.

Vorsicht vor Taschendieben ist besonders in der Großstadt Istanbul angezeigt. Die Zahl von Straßendiebstählen, besonders in belebten Zonen, ist in Istanbul weiterhin hoch. Allgemein gilt, dass auf Taschen und Geldbörsen überall da, wo Menschenmengen sind, besonders geachtet werden sollte. Vor allem im Stadtteil Beyo?lu wurden vermehrt Betrugsfälle bekannt, in denen Touristen unter einem Vorwand in einer Bar eingeladen und anschließend gezwungen wurden, zur Begleichung der extrem überhöhten Rechnung eine größere Summe Bargeld von einem Geldautomaten abzuheben.

In Istanbul kommt es immer wieder zu zahlreichen Passdiebstählen. Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden, Pässe und Ausweispapiere an sicherer Stelle zu verwahren (etwa im Hotel-Safe) und lediglich Kopien mitzuführen.

Bei Zahlung mit Bank- oder Kreditkarten ist Vorsicht vor Betrügern geboten, die versuchen, unbemerkt die Bankkarte des Reisenden zu kopieren und den zugehörigen PIN-Code auszuspähen, um dann mit gefälschten Karten an Geldautomaten Geld abzuheben. Reisenden wird daher geraten, bei Zahlung ihre Bankkarte stets im Auge zu behalten und die Geheimnummer nur verdeckt einzugeben. Bei Benutzung von Bank- und Kreditkarten mit PIN-Code in Wechselstuben wird zu Vorsicht geraten.

Informationen der deutschen Botschaft Ankara zufolge sind deutsche Türkei-Urlauber nach ihrer Rückkehr in das Bundesgebiet in letzter Zeit Opfer von Betrugsfällen geworden. Unter dem Vorwand einer fälligen Steuerrückzahlung oder einer Gebühr für einen Lotteriegewinn werden die Urlauber telefonisch zu einer Geldüberweisung per Western Union Transfer in die Türkei veranlasst. Diese Aufforderungen entbehren jeglicher rechtlicher Grundlage. Das Auswärtige Amt empfiehlt, sich in solchen Fällen vorab an die zuständen Polizeibehörden in Deutschland zu wenden.

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Auf Grund der angespannten Situation hinsichtlich der Flüchtlingsströme aus Syrien und Irak (2014) kann es vor allem in den Großstädten Istanbul, Ankara und Izmir zu Demonstrationen kommen. Es wird dringend geraten, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten und Vorsicht walten zu lassen. 

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

-Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

- Dringend wird davon abgeraten, in der Öffentlichkeit politische Äußerungen gegen den türkischen Staat zu machen oder Sympathie mit terroristischen Organisationen zu bekunden.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Klima

Die Türkei zeichnet sich durch mehrere Klimazonen aus, weist aber weitgehend ein freundliches, im Süden eher heißes und trockenes Mittelmeerklima aus. In der Region rund um das Schwarze Meer herrscht ganzjährig ein mildes, angenehmes Klima. Allerdings ist es auch das regenreichste klimatische Gebiet der Türkei mit Niederschlagsmengen von knapp 1.200 mm im Jahr. Die Temperaturen im Sommer liegen durchschnittlich um die 20° Celsius und im Winter bei 6°.

Diese Region könnte somit eine gute Alternative zu den im Sommer sehr heißen Küstenregionen im Süden des Landes sein.

Hier sind vor allem die Türkische Rivieira mit den beliebten Urlaubsorten Alanya und Side zu nennen. Im Sommer sind kaum Niederschläge zu erwarten. Temperaturen um die 30° Celsius bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit erweisen sich während der Mittagszeit allerdings für Mitteleuropäer als sehr unangenehm. Auch im Winter fallen die Temperaturen im Schnitt nur knapp unter 10° Celsius. In dieser Jahreszeit ist aber verstärkt mit Regenschauern zu rechnen. Als Reisezeit sollte der Zeitraum von November bis Februar gemieden werden. In den Sommermonaten erweist sich das Klima in der Türkei im Gebiet der Ägäis als erheblich angenehmer. Zwar sind auch hier hohe Temperaturen zu erwarten, allerdings bei verhältnismäßig nicht so hoher Luftfeuchtigkeit.

Im Schnitt liegen die Temperaturen auch knapp zwei Grad niedriger als in der Region rund um Alanya. In der Zentraltürkei im Inneren des Landes liegt eher ein kontinentales Klima vor. Es zeichnet sich durch höhere Temperaturschwankungen und höheren Niederschlägen aus. Im anatolischen Hochland zeigt sich die Türkei zum Teil von seinem weniger schönen Wetter. Vor allem im Winter ist diese Gegend geprägt von heftigen Schauern und kühlem Klima. Gerade in den türkischen Gebirgen müssen Urlauber mit starken Wetterwechseln rechnen. Insofern sollten sich Wanderer zum Beispiel bei Touren durch das Taurusgebirge gerade in den Übergangszeiten über das aktuelle Wetter genauestens informieren. Generell lässt sich aber sagen, dass die Türkei gerade im Sommer ideal für einen Badeurlaub im Süden des Landes ist.

Sollte der Reiseschwerpunkt bei Besichtigungen und Wanderungen liegen, wäre der Mai bzw. der September als Reisemonat ideal.

Zeitverschiebung
Zwischen Deutschland und der Türkei besteht 1h Zeitverschiebung. Die Uhr stellt man dort im Vergleich zur mitteleuropäischen Zeit eine Stunde vor. Da die Türkei im Sommer ebenfalls auf Sommerzeit umstellt, gilt die Zeitverschiebung das ganze Jahr hindurch.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Als deutscher Staatsbürger kann man sich für touristische Zwecke bis zu 90 Tage visumfrei im Land aufhalten. Es werden für die Einreise in die Türkei ein gültiger Reisepass oder ein gültiger Personalausweis anerkannt. 

Für österreichische Staatsbürger besteht Visapflicht. Die Beantragung erfolgt online über das „Electronic Visa Application System“. Weitere Informationen zum e-Visum finden Sie auf der Homepage des türkischen Generalkonsulats in Wien. 

http://vienna.emb.mfa.gov.tr/

Ein Touristenvisum erlaubt grundsätzlich einen Aufenthalt von 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen bei mehrmals möglicher Einreise. Eine Verlängerung im Land ist grundsätzlich möglich. 

Staatsangehörige der Schweiz (d. h. Schweizer Staatsbürger) benötigen für die Einreise in die Türkei kein Visum. Schweizer können sowohl mit einem gültigen Reisepass, aber auch mit einem gültigen Personalausweis einreisen.

Achtung! Gilt für alle Ararat-Besteigungen
Die Anmeldungen samt Passdaten und Passkopie für die Ararat-Besteigungen müssen mind. 2 Monate vor Abreise vorliegen, da die Genehmigungen für den Ararat beim hiesigen Militär eingeholten werden müssen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. 

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in der Türkei wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Landesweit ist eine ärztliche Versorgung abgesichert. Allerdings muss man zum Teil erhebliche Abstriche machen, was die Hygiene, medizinische Geräte und den Ausbildungsstand angeht. Hier sollte man, wenn möglich, auf einer Behandlung in einem privaten Krankenhaus drängen, da diese einen besseren Standard garantieren.

Bitten Sie im Falle eines Falles Ihren Reiseleiter um Hilfe. Oftmals gibt es in den Communities vor Ort Informationen über deutsch- oder englischsprechende Ärzte, welche zum größten Teil im Ausland ausgebildet wurden.

Es wird dringend dazu geraten, eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen und besonders darauf zu achten, dass eine zuverlässige Reiserückholversicherung im Versicherungspaket enthalten ist. Rechnen Sie damit, dass Sie zunächst die Behandlung bezahlen müssen, bevor der Arzt mit der Behandlung beginnt. 

Viele Medikamente, unter anderem auch Antibiotika, sind rezeptfrei und in der „Eczane“ (Apotheke) zu erhalten.


Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit
Durch die unterschiedlichen Landesregionen der Türkei und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.

Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut der Einzelne die Höhe vertragen wird. Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungsschwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie eventuell ihr Tempo zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.

Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. Die Anwendung von sog. „Höhenmitteln“ wie z.B. Diamox etc. ist für eine Reise in diese Höhen völlig unnötig und unter Umständen sogar gefährlich. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Medikamenten dieser Art von unserer Seite her strikt abgelehnt.

Ihr Tourenleiter wird diese Probleme zu Beginn Ihrer Reise noch einmal mit Ihnen durchsprechen und Ihnen während der gesamten Tour behilflich sein.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 8 bis 15 EUR rechnen.

Die gegenwärtige türkische Küche ist das Resultat einer Vermischung der ursprünglichen einfachen nomadischen Kochtradition der türkischen Stämme mit der indischen, persischen, kurdischen und arabischen Küche. Sie bezieht seit ihrer Völkerwanderschaft darüber hinaus Einflüsse aus dem Mittelmeerraum ein. Diese Vielfalt der Einflüsse entwickelte sich durch die Jahrhunderte besonders unter der Prägung der osmanischen Kultur und Lebensweise zur heutigen charakteristischen türkischen Küche.

Die türkische Küche hat auch die griechische und die Balkanküche geprägt. So stammt zum Beispiel der „Zaziki“ aus dem türkischen „Cacik“ und „Cevapcici“ kommt von „Kebap Sisi“ (Kebap-Spieß; Spießbraten). Auch der „Jogurt“ kommt vom türkischen „Yogurt“. Döner Kebap wird aus Rind-, Kalb- oder Geflügelfleisch hergestellt. In der Türkei, aber auch in anderen (europäischen) Ländern, wird der Döner auch auf dem Teller serviert.

Vegetarier müssen im Restaurant speziell auf ihren Wunsch hinweisen.

Man bekommt in der Türkei überall vegetarische Küche gereicht – das ist überhaupt kein Problem. Auf den Märkten gibt es ein reichhaltiges Angebot an frischem Obst und Gemüse. Für die Reisevorbereitung wäre es hilfreich, wenn Sie uns über spezielle Essgewohnheiten im Voraus informieren. Man kann sich dann besser darauf einstellen. Schmackhaft sind die Oliven aus den Holzfässern und auch der Ziegen- bzw. Schafskäse. Dies zusammen mit frischen Tomaten und Fladenbrot – ein Traum!

Alkoholika
Beliebt sind Raki und auch das schmackhafte Efes-Bier, was man fast überall bekommt. Alkoholische Getränke sind recht teuer. Manchmal gibt es spezielle Läden wo man z. B. Bier bekommt.

Trinkwasser
Unabgekochtes Leitungswasser zu trinken ist nicht empfehlenswert. Wasser in Plastikflaschen gibt es überall zu kaufen.

Kaffee
Kaffee oder Tee – man bekommt alles. Darin sind die Türken wahre Meister!

Brot
Fladenbrotland!

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In Museen ist das Filmen und Fotografieren oft nur gegen eine Gebühr erlaubt. Für das professionelle Fotografieren in Moscheen ist eine spezielle Genehmigung einzuholen. In Sonderfällen kann man sich mit dem zuständigen Priester (Imam) in Verbindung setzen.

Foto & Film
In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung
Im Allgemeinen gibt es keine strengen Kleiderordnungen, besonders nicht in den großen Städten, wo gerade junge Leute alle Kleidungsfreiheiten genießen. Oft trifft man Frauen, die Kopftücher oder lange schwarze Kleider tragen, doch das geschieht freiwillig ist keinesfalls eine Vorschrift oder hat irgendwas mit der Religion zu tun. Kurze, sommerliche Kleidung ist bei Männern und Frauen gleichermaßen akzeptiert – es gibt jedoch regionale Unterschiede. Anatolien ist konservativer als beispielsweise der Westen der Türkei.

Bitte achten Sie auf eine angemessene Kleiderordnung in Moscheen oder anderen heiligen Plätzen.  

Gesundheit
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in der Türkei wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Landesweit ist eine ärztliche Versorgung abgesichert. Allerdings muss man zum Teil erhebliche Abstriche machen, was die Hygiene, medizinische Geräte und den Ausbildungsstand angeht. Hier sollte man, wenn möglich, auf einer Behandlung in einem privaten Krankenhaus drängen, da diese einen besseren Standard garantieren.

Bitten Sie im Falle eines Falles Ihren Reiseleiter um Hilfe. Oftmals gibt es in den Communities vor Ort Informationen über deutsch- oder englischsprechende Ärzte, welche zum größten Teil im Ausland ausgebildet wurden.

Es wird dringend dazu geraten, eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen und besonders darauf zu achten, dass eine zuverlässige Reiserückholversicherung im Versicherungspaket enthalten ist. Rechnen Sie damit, dass Sie zunächst die Behandlung bezahlen müssen, bevor der Arzt mit der Behandlung beginnt. 

Viele Medikamente, unter anderem auch Antibiotika, sind rezeptfrei und in der „Eczane“ (Apotheke) zu erhalten.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in der Türkei ist die Türkische Lira. Währungskürzel: YTL, TRL (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20, 10 und 5 YTL, Münzen in den Nennbeträgen 1 YTL und 50, 25, 10, 5 und 1 Yeni Kuru.

Zur Mitnahme aus Deutschland ist der Euro zu empfehlen. Mit EC-Karten kann man aber auch fast überall problemlos Geld von Maestro-Bankautomaten ziehen. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Alle Umtausch- und Einkaufsbelege müssen als Nachweis für legalen Umtausch aufbewahrt werden. Die Kurse können in Deutschland, Österreich und der Schweiz von Bank zu Bank unterschiedlich sein. Geld und Reiseschecks können an allen PTT-Ämtern getauscht werden. Flughäfen, Hotels und Banken verlangen hohe Provisionen. Besser sucht man eine der zahlreichen freien Wechselstuben (Döviz Bürosu) auf. Wechselstuben haben meist auch am Wochenende und während der Hochsaison oft bis Mitternacht geöffnet. Karten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol werden europa- und weltweit akzeptiert. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. American Express, MasterCard, Visa, Diners Club und Eurocard werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Euro- und Travellerschecks werden von Banken in den Urlaubsregionen akzeptiert.

Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr der Landeswährung, es besteht jedoch Deklarationspflicht. Die Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen ist bis zu einem Betrag im Gegenwert von 5.000 US$ erlaubt.

Wechselkurs Stand September 2014

1 EUR = 2,28 YTL

Stromversorgung   
Die Spannung in der Türkei beträgt 220 Volt (50Hz). Um ein Gerät zu benutzen, das auf eine Spannung von 110/120 Volt ausgerichtet ist (z.B. aus den USA), brauchen Sie einen Spannungswandler. Die Stromstärke dieses Geräts bestimmt die Art des Spannungswandlers. Die europäischen Stecker sind zweipolig. Keine Adapter notwendig.

Telefonieren
Die Türkei verfügt über ein relativ modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine dieser Telefonzellen. Zu deren Nutzung benötigt man eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gern behilflich.

Da die Telefongebühren im Hotel ziemlich teuer sind, telefoniert man besser von den öffentlichen Telefonzellen. Diese funktionieren inzwischen mit Telefonkarten. Man erhält die Telefonfonkarten an vielen Zeitungsständen oder bei der Post (PTT).

Für Auslandsgespräche wählt man die internationale Vorwahl des jeweiligen Landes: Deutschland +49, Österreich +43, Schweiz +41. Für Gespräche in die Türkei lautet die Vorwahl 0090.

Handys sind in der Türkei sehr gebräuchlich, das Land ist flächendeckend für den Handyempfang ausgerüstet. Deutsche Handys funktionieren, es ist aber kostspielig, sie zu benutzen.

Notrufnummern:
Polizei: 155
Krankenwagen: 112
Feuerwehr: 110

Internet
DSL ist in den großen Städten problemlos möglich. In der Peripherie und auf dem Land ist die Verbindung  eher langsam und nicht immer stabil.

 

Internet-Cafes sind überall zu finden und ermöglichen den Zugang zum Netz ohne eigenen Anschluss.

Literatur über Türkei

Literatur über Türkei

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über die Türkei Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

KulturSchock Türkei: Andere Länder - andere Sitten: Alltagskultur, Tradition, Verhaltensregeln, Religion, Tabus, Mann und Frau, Stadt- und Landleben – Manfred Ferner (ISBN 3831713162)

Türkei: Wiege der Zivilisation – Michael Zick (ISBN 3806221103)

Biographien

Atatürk Eine Biographie - Prof. Dr. Klaus Kreiser  (ISBN 978-3-406-57671-3)

Romane

Das Geheimnis meiner Türkischen Großmutter – Dilek Güngör (ISBN3492252664)

Zwischen zwei Träumen – Selim Özdogan – (ISBN 10 3785716249)

Das Haus am Bosporus – Irfan Orga – (ISBN 10 3716026042)

Sprachführer

Kauderwelsch, Türkisch Wort für Wort (Taschenbuch) (ISBN 3-89416-4883 )

 

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

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Ihr Ansprechpartner 

Stefan Hilger

Stefan Hilger

Produktmanager Zentral- & Südasien, Russland, Expeditionen

 
+49 (0)351 31 20 7 - 322

E-Mail:
s.hilger@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 322

 
 

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