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Georgien • Kaukasus

Vom verborgenen Swanetien zum Prometheus-Berg

12 Tage oder 17 Tage Trekking mit zwei Gipfeloptionen

    
Dauer 12 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 1550 EUR   drucken
Tourcode GEOSWA   zum Filter
Teilnehmer min. 8 – max. 12    
 
 
 
 

Eine Reise nach Georgien gleicht einem Trip in die Vergangenheit, bei dem man die letzten großen Abenteuer Transkaukasiens erleben kann. Insbesondere im verborgenen Swanetien, der ursprünglichsten und bizarrsten Region Georgiens, werden Sie ein spannendes Trekking bestreiten und sich kontinuierlich Ihrem großen Ziel, der Besteigung des Kasbek nähern. Ob im Angesicht der legendären Uschba (4700 m) oder zu Füßen des Schchara (5068 m) – während der Wanderungen zwischen Bergdörfern mit Wehrtürmen und Trutzburgen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, werden die Gipfel des Zentralkaukasus Sie begeistern! In drei Tagesetappen besteigen Sie anschließend den Kasbek (optional) und haben bei guter Sicht fantastische Ausblicke sogar bis hin zum Elbrus. Nach „rauen“ Tagen im Gebirge runden Sie die Reise kulturell mit Besuchen in Klöstern, Kirchen und den Weinanbaustätten in Kachetien ab und nehmen ein Stück Vergangenheit mit nach Hause.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Mittelschweres Trekking mit Tagesgepäck

  • Übernachtungen in festen Unterkünften

  • Alle Highlights Swanetiens

  • Kulturstätten Westgeorgiens

  • Optional: Kasbek (5047 m)

  • Optional: Weinregion Kachetien

Tourenverlauf

1.Tag: Anreise

Flug am Abend von Deutschland nach Tiflis.

2.Tag: Tiflis – Provinz Imereti (Westgeorgien) (F/A)

Am frühen Morgen Ankunft in Tiflis. Abholung und Transfer ins Hotel. Zeit zum Ausruhen und/oder Frühstücken. Am Vormittag Start in Richtung Westgeorgien in die Provinz Imereti, das „Land des Goldenen Vlieses“. Ziel ist Kutaissi, die zweitgrößten Stadt Georgiens. Besichtigungen. Ü im Gästehaus.

3.Tag: Swanetien bis zum Fuße der Uschba (4700 m) (F/M/A)

Heute geht es nach Swanetien, der georgischen Bergregion mit den höchsten Bergen und Gletschern und den ungewöhnlichsten Traditionen. Von Kutaissi aus fahren Sie nach Zugdidi, wo Sie auf Geländewagen umsteigen und bis zum Dorf Betscho weiterfahren. Ü im Gästehaus.

4.Tag: Wanderung zum Gletscher (2200 m) (F/M/A)

Kurze Geländewagenfahrt zum benachbarten Ort Schichra. Von dort Wanderung bis an den Gletscher der Uschba (2200 m). Sie kommen an wildromantischen Gebirgsbächen und etlichen Wasserfällen vorbei. Auf dem Gletscher vor den zwei Türmen der Uschba zu stehen, ist ein überwältigendes Erlebnis. Ü wie am Vortag. (Gehzeit ca. 7-9h, 1200 m↑↓).

5.Tag: Wanderung von Betscho nach Mestia (F/M/A)

Der heutige Tag ist einer der anstrengendsten der Reise, aber auch einer der schönsten! Wanderung von Betscho nach Mestia. Höchster Punkt der Tour ist der Guli-Pass (3000 m). Wanderung hinab nach Mestia, dem Hauptort Swanetiens. Ü im Gästehaus. (Gehzeit ca. 9h, 1500 m↑↓).

6.Tag: Trekking nach Adischi (F/M/A)

Von Mestia Fahrt nach Mulachi. Die swanetischen Wehrtürme dieses Dorfes sind das Symbol dieser Gegend. Von hier starten Sie eine landschaftlich wunderschöne Trekkingtour nach Adishi. Der dominierende Blickfang des Tages ist der vergletscherte Gipfel des Berges Tetnuldi (4858 m). Ü im Gästehaus. (Gehzeit ca. 6-8h).

7.Tag: Trekking nach Iprari (F/M/A)

Die heutige Etappe führt Sie ins kleine Bergdorf Iprari. Ü im Gästehaus. (Gehzeit ca. 6-8h).

8.Tag: Trekking nach Ushguli (F/M/A)

Ihr Tagesziel ist Ushguli, eine der ältesten Siedlungen in Swanetien. Auch Ushguli gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als die höchste dauerhaft besiedelte Ortschaft Europas. Ü im Gästehaus. (Gehzeit ca. 6-8h).

9.Tag: Tageswanderung Ushguli (F/M/A)

Herrliche Tageswanderung entlang des Oberlaufs des Enguri zum Fuße der Schchara (5068 m), dem höchsten Berg Georgiens. Am Abend Rückfahrt nach Mestia und Ü im Gästehaus. (Gehzeit: ca. 5h, 600 m↑↓).

10.Tag: Mestia und Umgebung (F/M/A)

Vormittags unternehmen Sie eine Wanderung in der Umgebung von Mestia. Möglichkeit zum Museumsbesuch in Mestia. Selbstverständlich werden Sie auch einen der Wehrtürme von innen besichtigen. Danach Fahrt nach Kutaissi. Ü im Gästehaus. (Gehzeit ca. 3h).

11.Tag: Rückfahrt nach Tiflis (F/A)

Rückfahrt nach Tiflis, wo noch etwas Freizeit für einen kleinen Stadtbummel zur Verfügung steht. Abends Abschiedsessen. Ü im Hotel.

12.Tag: Heimreise

Transfer zum Flughafen und Heimflug oder Anschlussprogramm.

17-Tage-Reise mit Kasbek

 

 

11.Tag: Kasbegi (F/M/A)

Statt zurück nach Tiflis, Fahrt entlang der georgischen Heerstraße über den Kreuz-Pass nach Kasbegi. Unterwegs Besuch der Wehrkirche Ananuri (17. Jh.). Die Fahrt führt durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet in höhere Lagen des großen Kaukasus. Ü im Gästehaus.

12.Tag: Aufstieg zur Meteorologischen Station (F/M/A)

Heute beginnt die Besteigung des Kasbek. Zunächst Besuch der Dreifaltigkeitskirche von Gergeti Zminda Sameba (15. Jh, 2170 m). Von der Kirche aus schöne Aussicht auf Kasbegi und auf die umliegenden Berge. Über eine Wiese geht es dann in Richtung Gletscher. Sie sehen schon von weitem das Tagesziel – die 1933 errichtete Meteorologische Station auf 3680 m Höhe. Ü in Berghütte. (Gehzeit: ca. 8h, 2000 m↑, 14 km).

13.Tag: Akklimatisations- / Ruhetag (F/M/A)

Ein Akklimatisations- und Ruhetag bietet sich für Ausflüge in der näheren Umgebung der Meteorologischen Station an. Der Berg Ortsveri (4200 m) ist ein lohnendes Ziel. Bereits frühzeitig geht es ins Bett, denn der Gipfelaufstieg zum Kasbek beginnt schon kurz nach Mitternacht. Ü wie am Vortag.

14.Tag: Gipfeltag (F/M/A)

Von der Meteorologischen Station bis zum Gipfel sind es 12 km und der Aufstieg dauert ca. 7-10h, sodass bereits kurz nach Mitternacht aufgestanden wird, um das erste Stück des Weges noch im Dunkeln zurückzulegen. Bald erreichen Sie den Gletscher und es beginnt ein langer Aufstieg über schnee- und eisbedeckte Hänge. Aufgrund der Spaltengefahr ist ein Gehen in Seilschaften erforderlich. Auf den letzten 100 Metern (40-45°) erleichtert je nach Verhältnissen ein Fixseil den Aufstieg. Für den Abstieg müssen Sie sich nochmals konzentrieren, ehe die Meteorologische Station erreicht ist. Ü wie am Vortag. (Gehzeit ca. 9-11h, 1400 m↑↓).

15.Tag: Reservetag – Abstieg (F/M/A)

Sollte es gestern nicht geklappt haben, steht heute der Reservetag für einen zweiten Gipfelversuch zur Verfügung. Bei gutem Wetter steigen Sie in Ruhe nach Kasbegi ab. Ü im Gästehaus. (Gehzeit ca. 4-5h).

16.Tag: Tiflis (F/A)

Rückfahrt nach Tiflis, wo noch etwas Freizeit für einen kleinen Stadtbummel zur Verfügung steht. Abschiedsessen. Ü im Hotel.

17.Tag: Heimreise

Transfer zum Flughafen und Rückflug oder Anschlussprogramm.

Anschlussprogramm GEOKAC – 4 Tage Kachetien

1.Tag: Tiflis – Kloster Davit Garedscha, Lavra, Udabno – Telavi (F/A)

Fahrt nach Davit Garedscha, dem Höhlenkloster aus dem 6. Jh. inmitten stark zerklüfteter Halbwüste. Besichtigung des Klosters Lavra und Wanderung zum Kloster Udabno. Unterwegs genießen Sie den traumhaften Ausblick über Aserbaidschan sowie die wunderbaren Höhlenmalereien. Am Abend Ankunft in Telavi, der Hauptstadt dieser Region. Ü im Gästehaus. 

2.Tag: Weinregion Kachetien (F/A)

Fahrt durch die Weinregion Kachetien, wo Sie unterwegs lokale Spezialitäten probieren können. Zunächst Besuch des Weingutes „Schuchmann“ mit Weinverkostung und tollem Blick von der Veranda über das Alasani-Tal. Weiterhin Besuch der Weinkelterei von Kchareba. Lernen Sie viel über die traditionelle Weinherstellung Georgiens. Fahrt nach Signagi. Dieses malerische Kleinstädtchen ist umgeben von einer Verteidigungsmauer mit 23 Wehrtürmen. Dieser Befestigungsring wurde von König Erekle II. im 18. Jh. errichtet. Am Abend Rundgang in Stadtkern mit wundervollem Blick ins Alasani-Tal. Besuch eines alten Weinkellers mit Verkostung und Abendessen. Ü im Hotel.

3.Tag: Region Kartli – Tiflis (F/A)

Entlang der alten Seidenstraße Fahrt in die Region Kartli. Besuch der Höhlenstadt Uphlisziche aus dem 1. Jh. v. Chr., durch die ein Zweig der legendären Seidenstraße führte. Die altertümliche Stadtstruktur mit ihrem eigenwilligen Straßensystem, den Theatern und verschiedenen Palästen ist noch heute gut erkennbar. Anschließend Fahrt nach Tiflis. Ü im Hotel.

4.Tag: Heimreise

Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Termine und Preise

  Anreise Abreise Bemerkungen   Preis p.P.    
04.09.2014 15.09.2014 1890 EUR Anfragen
04.09.2014 20.09.2014 mit Kasbek 2690 EUR Anfragen
08.07.2015 19.07.2015 1550 EUR Anfragen
08.07.2015 24.07.2015 mit Kasbek Verlängerung 2350 EUR Anfragen
22.07.2015 02.08.2015 1590 EUR Anfragen
22.07.2015 07.08.2015 mit Kasbek Verlängerung 2390 EUR Anfragen
06.08.2015 17.08.2015 1590 EUR Anfragen
06.08.2015 22.08.2015 mit Kasbek Verlängerung 2390 EUR Anfragen
20.08.2015 31.08.2015 1590 EUR Anfragen
20.08.2015 05.09.2015 mit Kasbek Verlängerung 2390 EUR Anfragen
28.08.2015 08.09.2015 1550 EUR Anfragen
28.08.2015 13.09.2015 mit Kasbek Verlängerung 2350 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen
Diese Reise ist auch als DIAMIR-Privatreise buchbar ab 1990 EUR pro Person Jetzt Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag (12 Tage) 120 EUR
EZ-Zuschlag (17 Tage) 170 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Flug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Lufthansa (via München) oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.14)
  • deutschsprachige Tourenleitung
  • Wander-/Bergführer
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • 1 Ü im Hotel im DZ
  • 9/11 Ü in einfachen Privathäusern
  • 3 Ü in einfacher Berghütte (Kasbek)
  • Englisch-/Russischsprachiger Bergführer (Kasbek)
  • Mahlzeiten: 10/15xF, 8/13xM, 10/15xA
  • Reiseliteratur

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafengebühren im Reiseland; optionale Ausflüge und Besichtigungen; evtl. Unterwegsverpflegung (z.B. Schokolade und Energieriegel) für die Wanderetappen; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.14; Trinkgelder; Persönliches

 

 

Infos

Anforderungen

Trekking
Für die Tour sind Trittsicherheit und ausreichend Kondition für lange Tagesetappen notwendig, zudem Aufgeschlossenheit gegenüber anderer Mentalitäten, Sitten und Gebräuchen. Das Hauptgepäck wird auf den Trekkingetappen mit Fahrzeugen transportiert und jeder Teilnehmer trägt nur seinen persönlichen Tagesrucksack.

Kasbek (5047m)
Komfortverzicht, Teamfähigkeit, Kondition für bis zu 10-stündige Tagesetappen, gute Kenntnisse der Hochlagerlogistik (Materialtransport bis zu 15 kg), Trittsicherheit in Geröll, Schnee und Eis bis zu 45°Grad Steilheit, Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Steigeisen, gute Kenntnisse alpiner Seil- und Sicherungstechnik (persönlicher Tourenbericht erforderlich), Schalenbergstiefel obligatorisch. 2 von 3 Schwierigkeitsgraden.

Hinweise

Georgien – 4 Tage Kachetien

Tourcode: GEOKAC

Ab 2 Personen 670 €

Ab 4 Personen 480 €

Ab 6 Personen 440 €

Ab 8 Personen 420 €

Ab 10 Personen 390 €

EZ-Zuschlag: 80 €

 

 

Service

Georgien

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Georgien erstreckt sich auf einer Landbrücke, die im Osten und im Westen von zwei Binnenmeeren – dem Kaspischen und dem Schwarzen Meer – begrenzt wird. Zu dieser Landbrücke gehören außerdem Aserbaidschan und Armenien. In seiner Ausdehnung misst Georgien 70.000 km², von denen mehr als die Hälfte von Bergen bedeckt sind, die an einigen Stellen über 5000 m ansteigen. Gebirge bestimmen das Landschaftsbild Georgiens – über die Hälfte des Landes liegt höher als 1000 m. Der Große Kaukasus mit dem Kasbek (5047 m) bedeckt die nördlichen Landesteile, während der Kleine Kaukasus mit Höhen bis 3300 m im Süden eine natürliche Grenze bildet. Die sich von Nordwest nach Südost erstreckenden zwei Gebirgszüge sind durch das Surami-Gebirge miteinander verbunden. Diese knapp 2000 m erreichende Gebirgsschwelle formt eine Wasser- und Klimascheide zwischen den westlichen Flachlandgebieten und den stärker gegliederten Senkungszonen der östlichen Landesteile.

Klima
Die Schwarzmeerküste und die sich anschließende Kolchis (Kolchische Niederung) weisen subtropisches Klima auf. Hier werden atlantisch-mediterrane Luftmassen wirksam, die für milde Winter, mäßig warme Sommer, reiche Niederschläge (bis zu 2.500 mm!) und eine üppige Vegetation sorgen. Östlich des Surami-Gebirges nimmt das Klima kontinentale Züge an. Die Winter sind deutlich kälter, die Sommer trocken-heiß, die Niederschlagsmenge sinkt bis auf 200-300 mm. Die Region nimmt den Charakter eines von Trockenwäldern durchsetzten Steppenlandes an. In den Gebirgszonen herrscht alpines Klima. Die Durchschnittstemperaturen für ganz Georgien schwanken im Januar zwischen minus 2 und plus 3 Grad Celsius und im August zwischen 23 und 26 Grad Celsius. So kann man den Tag über in den Hochgebirgsregionen über Gletscher wandern und die Abende am warmen Meer verbringen – oder umgekehrt. In Bakuriani und Gudauri währt die Wintersportsaison von November bis April, die Badesaison am Schwarzen Meer dauert von April bis Oktober/November. Zwischen April/Mai und September/Oktober ist das Reisen angenehm. In einigen östlichen Landesteilen kann es von etwa Mitte Juni bis Mitte August recht heiß werden.

Georgien liegt zwischen dem 40. und 45. Grad nördlicher Breite, das heißt ungefähr auf dem halben Weg vom Nordpol zum Äquator. Tbilissi und Rom befinden sich auf gleicher geografischer Breite, Madrid liegt etwas südlicher.

Generelle Aussagen über das Klima in Georgien zu treffen ist schwer bzw. unmöglich. Das Land erstreckt sich zwischen zwei Meeren, ist bedeckt von Gebirgszügen und Tälern sowie Ebenen und Hochplateaus. All das bildet ein kompliziertes Netz von mikroklimatischen

Bedingungen. Die klimatischen Bedingungen ändern sich mit zunehmender Höhe über dem Meeresspiegel sowie in der Entfernung von den Meeren hin ins Landesinnere.

Dennoch kann man einige Klimazonen relativ klar umreißen. Im Westen und Südwesten überwiegen Bedingungen, die denen des subtropischen Klimas am Mittelmeer vergleichbar sind. In den Küstenregionen fallen die meisten Niederschläge (1000 bis 2800 Millimeter jährlich), die in den Bergen, die den Westen vom Osten trennen, zunehmen.

Im Landesinneren nimmt die Niederschlagsmenge wieder ab (nur noch 300 bis 600 Millimeter jährlich).

Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden. 
Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden.

Politik und Gesellschaft
Eigenbezeichnung: Sakartvelo. Georgien erlebte im Mittelalter seine Blütezeit. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts stand das Land unter der Kuratel Russlands, erlebte später wenige Jahre der Unabhängigkeit, wurde dann Unionsrepublik der UdSSR. 1991 Proklamation der Unabhängigkeit. 1992 wurde der frühere sowjetische Außenminister Eduard Schewardnadse georgisches Staatsoberhaupt. Militärische Konflikte zwischen 1989 und 1993 mit der Autonomen Republik Abchasien und dem Autonomen Gebiet Südossetien, die sich von Georgien lossagten und Russland annäherten, verlangten auf beiden Seiten einen hohen Blutzoll, richteten enormen materiellen Schaden an, lösten Flüchtlingsströme aus, warfen das Land in seiner Entwicklung dramatisch zurück. Etwas anders lag der Konflikt mit der Autonomen Republik Adscharien, die jahrelang von einer „quasimafiosen Familiendynastie“ regiert wurde, ohne freilich den Austritt aus dem georgischen Staat zu erklären.

Die Nach-Schewardnadse-Ära sieht sich vor gewaltigen Aufgaben, hat sie sich doch zum Ziel gesetzt, die territoriale Einheit des Landes wiederherzustellen. Im Falle der Provinz Adscharien ist schon ein erster Erfolg zu verzeichnen, nachdem sich ihr dubioser Machthaber Abaschidse ins Moskauer Exil absetzte und Adscharien unter die Herrschaft der Zentralregierung zurückkehrte.

Ungleich schwieriger gestaltet sich das Ringen um die beiden anderen abtrünnigen Provinzen Abchasien und Südossetien auch deshalb, weil Moskau die Hände im Spiel hat und nach Kräften die georgischen Konfliktszenarien schürt, um seine Interessen in der Schwarzmeer- und Kaukasusregion zu unterstreichen. Dabei braucht Georgien nichts dringlicher als Frieden und Versöhnung, um den desolaten inneren Zustand der Gesellschaft zu beenden und dem ruinierten Wirtschaftssektor gesicherte Entwicklungsperspektiven zu geben. 

Im Oktober 2013 wurde Georgi Margwelaschwili zum neuen Präsidenten des Landes gewählt. Die Politik kontrolliert allerdings der milliardenschwere Großunternehmer und Premierminister Bidsina Iwanischwili mit seiner Partei „Georgischer Traum“. Damit wurde der Ära Saakaschwili und seiner spannungsgeladenen Beziehung zu Russland ein Ende gesetzt. Man erhofft sich nun für die Zukunft eine Politik der „guten Nachbarschaft“ und die Fortsetzung des westlich orientierten Kurses in Politik und Wirtschaft.

Bevölkerung

Die für das Kaukasusgebiet so charakteristische ethnische Differenzierung spiegelt sich auch in Georgien wider. Rund 100 zum Teil eng verwandte, zum anderen Teil aber auch in Kultur, Sprache, Religion sehr unterschiedliche Volksgruppen siedeln auf dem Territorium Georgiens. Neben der Titularnation der Georgier (ein Zusammenschluss verschiedener autochthoner Kaukasusstämme, Eigenbezeichnung: Kartveli), die etwa 71 % der Gesamtbevölkerung von 5,3 Mio. ausmacht, sind Armenier mit 7 %, Aserbaidschaner (6 %), Russen (9 %), Osseten (3 %, Nachfahren der iranischstämmigen Alanen), Abchasen (ein autochthones Kaukasusvolk) und Griechen mit je 1,8 %, Ukrainer (1 %), Kurden (0,6 %) weitere zahlenmäßig relevant vertretene Ethnien.

Religion

65 % der Einwohner des Landes sind Mitglieder der Georgischen Orthodoxen Kirche, 10 % bezeichnen sich als Anhänger der Russischen Orthodoxen Kirche, 8 % gehören zur Armenischen Apostolischen Kirche. 11 % der georgischen Bevölkerung sind Muslime: Die Aserbaidschaner hängen mehrheitlich der schiitischen Glaubensrichtung an, die Adscharen der sunnitischen, auch die Abchasen sind überwiegend sunnitische Muslime, zu einem geringen Teil orthodoxe Christen.

Sprache/Schrift

Die georgische und die adscharische Sprache gehören zum südwestlichen Zweig der Kaukasussprachen (Kartveli-Sprachgruppe), dagegen zählt Abchasisch wie auch das verwandte Tscherkessisch zur nordwestkaukasischen Sprachgruppe. Das Idiom der ossetischen Minderheit gehört zur nordöstlichen Gruppe der iranischen Sprachen. Andere wichtige Minderheitensprachen sind Russisch, Armenisch und Aserbaidschanisch.

Georgisch ist Amtssprache, Russisch (mit rasch abnehmender Bedeutung) gilt als „interethnische Kommunikationssprache“. Nach der Überlieferung wurde die georgische Schrift im 3. Jh. eingeführt, Schriftzeugnisse existieren seit dem 5. Jh. Als Schrift dient das seit dem 5. Jh. gebräuchliche Mchedruli-Alphabet. Neben dem Armenischen ist Georgisch die einzige Sprache des Kaukasus mit einer alten Literatur. Abchasen und Osseten benutzen das kyrillische Alphabet.

Wirtschaft

Seit dem Zerfall der Sowjet-Union liegen die mit den einstigen Sowjetrepubliken verzahnten Industriesektoren brach, doch einige Branchen beginnen sich zu regenerieren. Auch die seinerzeit florierende, exportorientierte Landwirtschaft, das zweite Standbein, verlor an Bedeutung, vermag aber heute das Land weitgehend selbst zu versorgen. Der Strukturwandel im Lande war mithin enorm. Allein der Dienstleistungssektor (hier: Handel, Transport, Kommunikation) zeigt eine konstante Aufwärtsbewegung. Auf dem Weltmarkt hat Georgien wegen der geringen Qualität und hoher Produktionskosten seiner Erzeugnisse einen schweren Stand. Etwas optimistischer wird eine verstärkte Entwicklung des Tourismussektors eingeschätzt und groß sind die Hoffnungen, die man auf ausländische Investoren setzt: hier geht es zum einen um die Ausbeutung der reichen Vorkommen georgischer Bodenschätze, vor allem aber um die international stark geförderten Infrastrukturprojekte Erdöl- und Erdgaspipelines, die Georgien als internationalen Transportkorridor zwischen den Lagerstätten am Kaspischen Meer (Baku, Aserbaidschan) und Schwarzmeer- bzw. Levantehäfen (Supsa in Georgien und Ceyhan sowie Erzurum in der Türkei) nutzen werden oder schon zur Weiterbeförderung auf europäische Märkte nutzen.

Tourismus

Fremdenverkehr in großem Maßstab ist bis auf weiteres nicht zu erwarten. Nach dem Wegfall der besonders unter Russen beliebten abchasischen Küste („Sowjet-Riviera“) mit den Badeorten Suchumi, Pizunda und Gagra, bemüht man sich verstärkt um die touristische Entwicklung von Batumi und anderer alternativer Küstenbäder. Auch die Erschließung der Bergwelt des Kaukasus für den Wander- und Skitourismus sowie die Verbesserung der touristischen Infrastruktur von Tiflis und diversen Kurbädern stehen auf dem Programm.

Sicherheit

Georgien ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise zu den Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

· Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

· Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

· Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

· Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind!

· Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Georgien
z.Zt. Sheraton Metechi Palace Hotel, Telawi Str. 20, 0103 Tiflis
Tel.: +995 - 32 - 44 73 00, Fax: +995 - 32 - 44 73 64

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche, Österreicher und Schweizer können visumfrei nach Georgien einreisen, solange die Aufenthaltsdauer nicht 90 Tage pro Kalenderjahr überschreitet. Es ist jedoch ein gültiger Reisepass notwendig – der Personalausweis allein ist nicht ausreichend.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach georgischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Schwerwiegende Krankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

· CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

· Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

· Liste der Gelbfieberimpfstellen: www.fit-for-travel.de/index.jsp

· Robert Koch Institut: www.rki.de

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Gefrühstückt wird kräftig mit Eierspeisen, Brot, Käse und verschiedenen Gemüsebeilagen. Auch Honig und andere Fruchtmarmeladen erfreuen sich großer Beliebtheit. Über die Mittagszeit werden gern Suppen mit Brot oder Fleischspeisen (Schaschlik) gegessen – je nachdem wie viel Zeit man hat. Wodka wird stets in Verbindung mit kleinen Häppchen (Brot, Speck, Wurst, Eingesalzenem, sauren Gurken) getrunken. Auch so sind die Georgier wahre Helden, wenn es um Eingekochtes/Eingelegtes geht. Im Sommer ist die Aubergine eine der dominierenden Gemüsesorten, die in allen Varianten verarbeitet wird. Und auch abends wird gekochtes Fleisch zu Tische gebracht, nicht selten mit verschiedenen Breien aus Hirse, Grieß oder Reise (russ. Kascha), Eierkuchen oder gebratenen Eiern, gebratenen Würstchen oder Buletten, dazu gebackene Kartoffeln, Gemüse und Brot.

Ob das jetzt auch immer 100% auf Ihre Reise zutrifft, sei dahingestellt. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Reiseleiter ab, wenn Sie den Grad an Authentizität erhöhen möchten.  

Alkoholika

Alkoholische Getränke sind in Georgien  nicht verboten. Aus sowjetischer Zeit erfreut sich der Wodka ausgesprochener Beliebtheit und in jeder Hotelbar ist eine breite Palette alkoholischer Getränke erhältlich. Das Trinken hat eine lange Tradition und ist mit vielen Ritualen verbunden. Jeder sollte mindesten einmal auf dieser Reise einen einheimischen Wodka probiert haben. Der einheimische Wodka ist qualitativ und geschmacklich um ein vielfaches besser als die uns bekannten Produkte à la „Wodka Gorbatschow“! Der einheimische Obstler heißt Tscha-Tscha und wird ebenso zu Speisen gereicht. Auch die Biere sind sehr schmackhaft und gekühlt bei hochsommerlichen Temperaturen ein großartiges Erfrischungserlebnis. Unbedingt sollten Sie den vollmundigen Wein Georgiens probieren. Die Weinherstellung hat hierzulande große Tradition und während der Reise werden Sie öfter, vor allem mit roten Tropfen, anstoßen. Auch Cognac erfreut sich bei Georgiern immer größerer Beliebtheit. Die besten Tropfen werden aus der früheren Sowjetrepublik Armenien (Jerewan) importiert.

Trinkwasser

Unabgekochtes Leitungswasser zu trinken ist nicht empfehlenswert. Wasser in Plastikflaschen gibt es fast überall zu kaufen. Bei Tee und angebotenen Getränken können Sie bedenkenlos zugreifen.

Vegetarier

Vegetarier müssen im Restaurant speziell auf ihren Wunsch hinweisen. Das Angebot an Gemüse und Obst ist vielfältig. Vor allem Käseliebhaber kommen in Georgien voll auf ihre Kosten. Auf den Märkten gibt es ein reichhaltiges Angebot an frischem Obst und Gemüse. Bitte sagen Sie uns schon vor der Reise, wenn Sie spezielle Mahlzeiten wünschen – wir können uns so im Vorfeld darauf einstellen.

Kaffee

Der deutsche Bohnenkaffee ist so nicht bekannt. Was es gibt, sind der typische „Türkische“ oder eine Nachahmung des Espresso.

Achtung! Cafés sind nicht mit unseren Tee- oder Kaffeestuben gleichzusetzen, denn in Georgien sind diese kleinen Restaurants oder Imbissstuben mit einer Auswahl an herzhaften Speisen (Schaschlik) oder Gebäck ausgestattet.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film
In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung
Bequeme und robuste Kleidung bietet sich für solch eine Reise am ehesten an. Man wird zwar als Tourist auffallen, weil die Kleiderordnung der Einheimischen doch etwas anders ist als in Mitteleuropa – doch ist es kein Problem – auch das Tragen von kurzen Hosen bei Männern ist längst nicht verpönt, wie es oft beschrieben wurde. Georgier legen selbst in ihrer Freizeit auf korrekt sitzende und saubere Kleidung viel Wert. Wanderschuhe, Sandalen und lockere Bekleidung sieht man selten auf der Straße. Zur speziellen Ausrüstung siehe bitte die Mitnahmeempfehlung.

Gesundheit
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or leave it“

(„Koch es, schäl es oder lass es!“) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Gästehäusern einer Rundreise können Sie jedoch Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Landeswährung ist der Lari (GEL). Ein Lari sind 100 Tetri. Lari ist ein altgeorgisches Wort für Geld. Tetri bedeutet "weiß" und war der Name der Silbermünzen in Kolchis. Die georgische Währung gibt es seit 1994. Die beliebtesten Währungen sind US-Dollar und die EURO, die man problemlos umtauschen kann. Andere Währungen werden nur von den Banken akzeptiert. Für die Fahrten ins Landesinnere, besonders in die Bergregionen sollte man ausreichend Lari mitnehmen, weil die anderen Währungen nicht gefragt sind.

Geld- und Kreditkarten werden bisher in den großen Hotels akzeptiert und teilweise gibt es in Tiflis auch schon Automaten in der Stadt. Am beliebtesten sind VISA und Mastercard, Traveller Schecks sind nicht mehr empfehlenswert. Einige Banken sind seit kurzem an das internationale Geldkartensystem angeschlossen und verfügen über Bankautomaten; unter ihnen die Absolutbank, die Intellectbank, die Tbilcredditbank und die Tbilcombank. Geldüberweisungen sind über Western Union und einige Banken möglich.

Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Geldkarten zusammenstellen. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse Geldreserve einplanen.

Der Gebrauch von Kreditkarten ist bisher nur in den größeren Städten möglich und auch da bei weiten nicht normal. Verlassen Sie sich also bitte nicht auf dieses Zahlungsmittel. Als Reserve ist eine Kreditkarte allerdings sehr zu empfehlen.

Stromversorgung
Die Spannung in den einzelnen Gebieten in Georgien beträgt 220 Volt (Wechselspannung) wie in Europa. Um ein Gerät zu benutzen, das auf eine Spannung von 110/120 Volt ausgerichtet ist (z.B. aus den USA), brauchen Sie einen Spannungswandler.

Stromausfälle und Spannungsschwankungen sind in ländlichen Gebieten (Swanetien) keine Seltenheit. Die Stecker sind zweipolig, meistens ohne Schutzkontakt, ohne einheitliches Format. Es empfiehlt sich ein Adapter. Trotzdem passen deutsche Stecker fast immer in georgische Steckdosen.

Telefonieren
Die Vorwahl aus dem Ausland nach Georgien ist 00995. Die Vorwahl für Tiflis ist 32.

Münz-/Kartensprecher gibt es vorwiegend in den Großstädten. Man geht gewöhnlich auf  die Post oder telefoniert im Hotel. Unsere Handys (beispielsweise mit D2-Vertrag) funktionieren problemlos. In unserer Sommerzeit +2h, im Winter +3h. 

Literatur über Georgien

Literatur über Georgien

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Georgien (Grusinien). Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

· Thea Kvastiani, Vadim Spolanski, Andreas Sternfeld: Georgien entdecken. Unterwegs zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer. Trescher

· Gumppenberg, Marie-Carin von. Steinbach, Udo (Hrsg.): Der Kaukasus. Geschichte-Kultur-Politik. Verlag C.H. Beck

· Bock, Ulrich: Georgien und Armenien. DuMont Reise

· Fähnrich, Heinz: Kulturland Georgien. Kurzführer für Touristen. Reichert

· Hoffmann, Tessa. Woskanjan, Margarita: Armenien und Georgien. Zwischen Ararat und Kaukasus. Ein EXpress Reisehandbuch. Mundo

· Laub, Joachim (Hrsg.): Georgien. Geschichte, Geographie, Politik, Kultur, Alltag, Reiserouten, Küche, praktische Tips. Geschichtsverlag Silke Brück

· Gink, Károly. Tompos, Erzsébet: Georgien. Werner Dausien

· Reisser, Ilma: Georgien. Herder

· Metreveli, Roin: Georgien. Ein Überblick. Tbilisis Univ. Gamomcemloba, Tbilisi 1996.

· Reissner, Ilma: Georgien: Goldenes Vlies und Weinrebenkreuz. Verlagsbuchhandlung "Der Christliche Osten"

· Rohrbacher, Heinrich: Materialien zur georgischen Bibliographie. Deutsches Schrifttum. Habelt

· Rosen, Roger. Foxx, Jeffrey Jay: Georgia. Sovereign Country of the Caucasus (Odyssey Georgia). Odyssey Publications

· Nasmyth, Peter: Georgia. In the Mountains of Poetry. Cruzon Press

· Natrochvili, Nathalie. Meliava, Vakhtang: Le Guide de la Géorgie. Nouvelles Editions de l'Université

· Wagner, Horst-Günter: Erdöl und Erdgas in der Kaukasus-Kaspi-Region. in: Geographische Rundschau. Westermann-Verlag, Braunschweig Bd 49.1997

· Mühlfried, Florian: Postsowjetische Feiern. Das Georgische Bankett im Wandel. Mit einem Vorwort von Kevin Tuite. Ibidem-Verlag

· Kriegenherdt, Marlies: Georgien. Handbuch für individuelles Entdecken. 1. Auflage. Reise Know-How Verlag

· Fritz Pleitgen: Durch den wilden Kaukasus (Taschenbuch): Der Kaukasus - eine der geheimnisvollsten, und abenteuerlichsten Regionen der Welt. Fritz Pleitgens Buch ist ein literarischpolitischer Reisebericht über den Kaukasus und sein Geschichte, über seine grandiosen Landschaften und Kulturen, über Kriegsgebiete und Handelsstraßen, über faszinierende Menschen und ihre uralten Traditionen, über grenzenlose Gast-freundschaft, aber auch über unausrottbare Blutrache und Völkerfeindschaft.

Sprachführer

· Kauderwelsch Russisch: Verlag: Reise Know-How Verlag

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

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