• Wanderung durch bunt gefärbte Tundra
  • Rembrandt unter Segeln seitlich
  • Im Rodefjord trifft roter Sandstein auf weiße Eisberge
  • Packeis in Nordspitzbergen
  • Mit Schnee muss man in Grönland immer rechnen
  • Walbeobachtung hautnah
  • Traumhafter Sonnenuntergang in Grönland
  • Eisbär
  • Herbstliche Tundra und goldenes Abendlicht
  • Ostgrönland trumpft mit farbenprächtigem Gestein auf

Spitzbergen • Grönland

 

Herbstlicher Farbrausch mit dem Segelschiff

18 Tage Expeditions-Segelkreuzfahrt Spitzbergen • Ostgrönland

    
Dauer 18 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. auf Anfrage   drucken
Tourcode SPISGR   zum Filter
Teilnehmer min. 24 – max. 33    
 
 
 
 

Spitzbergen und Grönland: zweimal Arktis pur! Die beiden Ziele lassen sich auf einer außergewöhnlichen Reise gut miteinander verbinden und könnten dennoch kaum unterschiedlicher sein: Spitzbergen, benannt nach seinen schroffen Gipfeln, ist für exzellente Tierbeobachtungen bekannt – hier treffen Sie auf Eisbären, Polarfüchse, Walrosse, Rentiere und Robben. Der Osten Grönlands hingegen trumpft mit spektakulären Gesteinsformationen und gigantischen Eisbergen im größten Fjordsystem der Erde auf.

Mit dem gemütlichen historischen Segelschiff Rembrandt van Rijn erkunden Sie auf unserer intensivsten Arktis-Kreuzfahrt zuerst den Norden Spitzbergens, wo gute Chancen bestehen, die Tierwelt des Archipels hautnah zu erleben. Dann nimmt das Schiff Kurs auf Ostgrönland – denn erst jetzt, im Spätsommer, ist der Eingang zu den Fjorden eisfrei. Hier erwarten Sie ausgedehnte Wanderungen in herbstlich bunter Tundra und stille Stunden an Bord, in denen Sie die gewaltigen und farbenfrohen Berge bestaunen können, während riesige Eisberge in allen Schattierungen von Weiß und Blau vorbeiziehen… Mit etwas Glück beobachten Sie Schneehasen oder Moschusochsen, und bei gutem Wetter ziehen nachts die grünen Schleier des Nordlichts über den eindrucksvollen Sternenhimmel.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Intensive Kreuzfahrt mit historischem Segelschiff

  • Vom Tierparadies Spitzbergen zum Geburtsort der Eisberge in Grönland

  • Scoresby-Sund: spektakuläre geologische Formationen im größten Fjordsystem der Welt

  • Chancen zur Beobachtung von Robben, Rentieren, Eisbären, Schneehasen, Walen und Moschusochsen

Tourenverlauf

1. Tag: Longyearbyen – Einschiffung (A)

Individuelle Anreise nach Longyearbyen. Vor dem Einschiffen bleibt evtl. Zeit für einen Rundgang durch die Stadt oder einen Besuch im sehr sehenswerten Svalbard-Museum. Am späten Nachmittag Einschiffung. Am Abend verlässt das Schiff den Hafen und Sie fahren nach Trygghamna. Übernachtung an Bord.

2. Tag: Alkhornet (F/M/A)

Am Morgen besichtigen Sie in Tryghamna die Reste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und die Ruinen einer Siedlung russischer Pomoren aus dem 18. Jahrhundert. Anschließend Wanderung nach Alkhornet zu einem Vogelfelsen, an dessen Hängen oft Polarfüchse beobachtet werden können. In der Gegend grasen häufig Rentiere. Später landen Sie – je nach Bedingungen – bei Sarstangen an oder besuchen bei Poolepynten einen Ruheplatz von Walrossen. Übernachtung an Bord.

3. Tag: Fuglefjord – Raudfjord (F/M/A)

Sie fahren in den Fuglefjorden mit Blick auf Svitjodbreen und Birgerbukta. Im Sommer brüten hier Raubmöwen und die Chancen stehen gut, Eisbären zu sehen. Später geht es in den spektakulären Raudfjord an der Nordküste Spitzbergens. Zahlreiche Gletscher wälzen sich an seinen Hängen entlang ins Meer, auf Eisschollen ruhen oft Bart- oder Ringelrobben. Belugawale und Eisbären werden sehr oft im Raudfjord gesichtet. Übernachtung an Bord.

4.–6. Tag: Auf See 3×(F/M/A)

Das Schiff nimmt Kurs Richtung Westen. Sie durchqueren die Grönlandsee, wo man oft in der Ferne die gewaltigen Eismassen des Ostgrönlandstromes sehen kann. Unterwegs gibt es eine Reihe von Vorträgen und während der Zeit an Deck sollten Sie Ausschau halten nach Seevögeln, Buckel- und Grönlandwalen oder anderen Walarten. 3 Übernachtungen an Bord.

7. Tag: Foster Bugt (F/M/A)

Sie nähern sich Grönland und versuchen durch das Eis in die Foster Bugt zu fahren, wo Sie auf eine Anlandung bei Myggebugten hoffen. Hinter der alten Jagdhütte (norwegische Trapper jagten hier früher Eisbären) breitet sich die offene Tundra aus, die von Moschusochsen bewohnt wird. Auf den kleinen Seen sind Gänse beheimatet. Übernachtung an Bord.

8. Tag: Kaiser-Franz-Joseph-Fjord (F/M/A)

Sie steuern durch den Kaiser-Franz-Joseph-Fjord, umringt von hohen Bergen und gefüllt von riesigen Eisbergen. Voraussichtlich gegen Abend erreichen Sie das „Teufelsschloss“, ein herausragender Berg mit faszinierender Geologie. Er ist Teil der sogenannten Eleonora-Bay-Supergruppe: Sedimentgesteine, die vor 950 bis 610 Millionen Jahren in einer Tiefe von 16 Kilometern entstanden sind. Die Landschaft wird in den nächsten Tagen von diesen einzigartigen Geisteinen dominiert. Übernachtung an Bord.

9. Tag: Blomster Bugt (F/M/A)

Bei guten Wetter- und Eisverhältnissen landen Sie in der Blomster Bugt, um dort die schönen geologischen Formationen zu besuchen. Schneehasen und seltene Vogelarten kann man hier zu sehen bekommen, manchmal sieht man Eistaucher oder sogar Moschusochsen. Das Gelände ist hervorragend für Wanderungen geeignet. Am Nachmittag wagen Sie sich tiefer in den Kaiser-Franz-Joseph-Fjord hinein und suchen Schutz in Renbugten. Das relativ schmale Fjordsystem wird geprägt von riesigen Eisbergen und einer spektakulären Landschaft. Übernachtung an Bord.

10. Tag: Antarctic Sound (F/M/A)

Sie versuchen, in Renbugten anzulanden und hoffen dabei auf die Sichtung von Moschusochsen und Schneehasen. Später geht es nach Osten und in den Antarctic Sound, immer mit Blick auf die alten Sedimentgesteine. Durch die Bewegung der tektonischen Platten wurden Sedimentschichten aufgerichtet und formen nun eine farbenfrohe, einmalige Landschaft. Ziel ist, am Abend Maria Ø zu erreichen. Übernachtung an Bord.

11. Tag: Kong-Oscar-Fjord (F/M/A)

Sie fahren in den Kong-Oscar-Fjord und suchen eine Anlandungsstelle in der Nähe von Menander Øer. Eine Wanderung führt in die Tundra und es gibt gute Chancen, Moschusochsen zu beobachten. Übernachtung an Bord.

12. Tag: Kong-Oscar-Fjord (F/M/A)

Sie verbringen noch einen Tag im Kong-Oscar-Fjord, einem der größten Fjorde der Region. Sie wandern rund um Antarcticahavn in einem breiten, tiefen Tal. Die Tundra trägt bereits ihr Herbstkleid und so wird die Gegend von warmen Rot- und Orangetönen dominiert. Übernachtung an Bord.

13. Tag: Auf See (F/M/A)

Sie sind unterwegs in Richtung des größten Fjordsystems der Welt, Scoresby-Sund. Mit etwas Glück treffen Sie auf Buckel- oder die seltenen Grönlandwale. Übernachtung an Bord.

14. Tag: Danmarks Ø (F/M/A)

Sie landen auf der Danmarks Ø an, wo Sie die Überreste einer Inuit-Siedlung besuchen, die bereits vor 200 Jahren verlassen wurde. Sie sehen Kreise aus Steinen („Zeltringe“), wo früher die Sommerbehausungen standen, und Fundamentreste der Winterhäuser. Die Fundstätte ist in überraschend gutem Zustand, selbst heute kann man noch die Eingänge der Häuser und bärensichere Speisekammern ausmachen. Später fahren Sie Richtung Milne-Land, wo Sie riesigen Eisbergen begegnen werden. Übernachtung an Bord.

15. Tag: Scoresby-Land (F/M/A)

Sie gehen in der Nähe vom Sydkap an Land, wo eine Wanderung schöne Aussichten auf die Umgebung bietet. Oft kann man hier Schneehasen beobachten. Am Nachmittag treffen Sie auf gigantische Eisberge. Einige sind über 100 m hoch und mehr als einen Kilometer lang. Da der Fjord selbst nur etwa 400 m tief ist, sind die meisten dieser Eisgiganten hier auf Grund gelaufen. Übernachtung an Bord.

16. Tag: Ittoqqortoormiit (F/M/A)

Sie besuchen Ittoqqortoormiit, die größte Siedlung in der Region am Scoresby-Sund mit etwa 400 Einwohnern. Sie haben Zeit, durch das Dorf zu schlendern: Vor bunt gestrichenen Holzhäusern schlafen Schlittenhunde und hängen die Felle von Robben, Moschusochsen und Eisbären zum Trocknen. Sie können Postkarten nach Hause schicken und traditionelle Handarbeiten aus Perlen oder Moschusochsen-Wolle kaufen. Übernachtung an Bord.

17. Tag: Jameson-Land (F/M/A)

Am Morgen landen Sie an einer Lagune an der Südküste von Jameson-Land, nahe Kap Stewart, wo sich Watvögel und Gänse für ihre herbstliche Migration sammeln. Moschusochsen und Halsbandlemminge schaffen es, vom kargen Pflanzenwuchs der Tundra zu leben. Tiefer im Hurry Inlet landen Sie am Fjordende an und unternehmen einen Spaziergang zu einem der Flüsse, die hier in den Fjord münden. Je nach Bedingungen unternehmen Sie einen Ausflug in der Nähe von Hareelv und steigen auf den J.-P.-Kochs-Fjeld. In dieser Gegend fand man Fossilien, die die Verbindung zwischen Fischen und Amphibien in den unteren Kreidezeit beweisen. Sie verbringen die Nacht vor Anker unweit von Nerlerit Inaat. Übernachtung an Bord.

18. Tag: Nerlerit Inaat – Heimreise (F)

Ausschiffung am Flughafen Nerlerit Inaat. Individuelle Heimreise (z.B. Charterflug, über uns buchbar).

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 590 EUR
Charterflug Grönland – Island ab 520 EUR
Zuschlag Zweibett-Kabine (innen) 530 EUR
Zuschlag Zweibett-Kabine (außen) 1100 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab Longyearbyen/an Nerlerit Inaat (Constable Point)

  • Englischsprachiges Expeditionsteam
  • Alle Landgänge, Wanderungen und Schlauchbootfahrten laut Programm abhängig von Wetter- und Eisbedingungen
  • Umfangreiches, wissenschaftlich fundiertes Vortragsprogramm an Bord
  • Reiseliteratur
  • 17 Ü: Schiff in gebuchter Kabinenkategorie
  • Mahlzeiten: 17×F, 16×M, 17×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Treibstoffzuschlägen nach dem 1.5.16; optionale Aktivitäten; evtl. nötige Zusatzübernachtungen vor oder nach der Tour; Reisekrankenversicherung (obligatorisch); Serviceleistungen an Bord; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Für die Zodiactouren sowie Anlandungen brauchen Sie keine speziellen körperlichen Voraussetzungen. Die Wanderungen werden den Gegebenheiten vor Ort sowie der Kondition der Gruppe angepasst.

Flexibilität ist Grundvoraussetzung für diese Tour, da sich der Tourenverlauf je nach vor Ort herrschenden Bedingungen ändern kann. Bitte stellen Sie sich auf z.T. kalte Temperaturen, starken Wind, Schnee sowie evtl. raue See ein.

Die Arktis ist ein äußerst sensibles Ökosystem – Respekt vor den Tieren und Pflanzen ist unbedingt nötig, Anweisungen der Tourenleiter ist Folge zu leisten, Tiere dürfen nicht berührt, bedrängt oder anderweitig gestört werden.

Kleiderordnung an Bord: sportlich-leger.

Hinweise

Der Tourenverlauf dient der groben Orientierung. Der endgültige Verlauf wird täglich den örtlichen Eis- und Witterungsbedingungen sowie den Tierbeobachtungsmöglichkeiten angepasst.

Bitte beachten Sie, dass eine gültige Krankenversicherung Teilnahmevoraussetzung für die Schiffsreisen ist (über uns buchbar). Es empfiehlt sich auch der Abschluss einer Such- und Bergungskostenversicherung.

Für diese Reise gelten gesonderte Zahlungs- und Stornobedingungen:

Anzahlung: 25% des Reisepreises, Restzahlung: 60 Tage vor Abreise

Stornierung bis einschließlich 90.Tag vor Reiseantritt: 20%, Stornierung ab dem 89. bis zum 60.Tag vor Reiseantritt: 50%, Stornierung ab dem 59.Tag bis einschließlich des Abreisetages: 98% des Reisepreises.

Diese Reise ist eine Zubuchertour (internationale Gruppe).

Zusatzinformationen

Alleinreisende…

…können „geteilte Kabinen“ buchen – Sie haben dann ein Bett in einer Kabine Ihrer Wahl und teilen die Kabine mit einer oder zwei (je nach Kabinenkategorie) gleichgeschlechtlichen Mitreisenden. Es fällt kein Zuschlag an.

Wer Sie eine Kabine allein nutzen möchten, können Sie Einzelkabinen in allen Zweibett-Kategorien buchen (Dreibett-Kabinen sind nicht allein nutzbar). Der Zuschlag berechnet sich 1,7 x Reisepreis.

Service

Grönland

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Grönland ist im Süden ein leicht gewelltes Hochland, das an der Küste durch zahlreiche Fjorde, Buchten und Meeresstraßen gegliedert ist. Im Zentrum und im Norden besteht der Untergrund aus einem riesigen, zum Teil unter dem Meeresspiegel liegenden Becken. Grönland umsäumen an seinem Hochlandsrand sehr hohe Berge und Gebirge, die im Watkins Gebirge am Ostrand der Insel mit dem Gunnbjorn Fjeld, das auch als Hvitserk bezeichnet wird, bis zu ca. 3.700 m hoch aufragen.

Grönland hat überaus große Eisvorkommen. Das bis zu 3400 m mächtige, durchschnittlich 2000 m starke Inlandeis bewegt sich an den Küsten zum Meer und lässt oft Eisberge von mehreren Kilometern Länge entstehen. Lediglich etwa 410.000 km² der Fläche Grönlands sind eisfrei. In Grönland befinden sich mit 3.400 m die zweitgrößten Eisdicken der Welt, nur die Antarktis weist noch größere auf. Das Inlandeis ist weniger eine Folge des heutigen Klimas, vielmehr ist es ein Überbleibsel der letzten Eiszeit vor circa 11.500 Jahren.

Der Ostgrönlandstrom bringt große Mengen Packeis mit sich und blockiert den Süden Grönlands von etwa Mai bis Mitte Juni für die Schifffahrt. Daher findet unsere Südgrönland-Reise nicht in dieser Zeitspanne statt. Auch im Juli kann es vorkommen, dass Eismassen den Schiffsverkehr behindern, dies ist jedoch sehr selten der Fall. Wenn es dazu kommt, ist es unmöglich auf dem Seeweg von Qaqortoq nach Nanortalik zu gelangen, so dass in diesem seltenen Fall eine Alternativroute realisiert wird. Im August ist dann das Packeis beinahe verschwunden, auf dem Meer treiben nur noch zahlreiche Eisberge.

Die Städte und Siedlungen liegen durchweg im eisfreien Küstenstreifen, aus klimatischen Gründen überwiegend an der Westküste. Im küstenfernen Inlandeis wurden zeitweilig Forschungsstationen wie Eismitte und North Ice unterhalten.

Grönland zählt zu den wenigen Orten, an denen auch im Sommer, hauptsächlich ab August, Nordlichter zu sehen sind. Im Juli ist aufgrund der hohen Zahl der Sonnenstunden die Sicht erschwert, aber ab September sind die Auroras Borealis fast täglich zu beobachten.

Klima
In Grönland herrscht polares und subpolares Klima, das an der Westküste durch den Grönlandstrom gemildert wird. Die Temperatur auf dem Inlandeis hat ein absolutes Temperaturminimum von -70ºC; im Sommer kommt sie bis an 0ºC heran. Die Küstenstreifen, an der Westküste bis 150 km breit, und alle vorgelagerten Inseln sind eisfrei und haben Tundravegetation, die nach Norden hin stark abnimmt.

Das Wetter Grönlands ist wechselhaft, im Allgemeinen recht freundlich, doch natürlich müssen Sie über eine wetterfeste Ausrüstung verfügen. Die Durchschnittstemperatur im Juli liegt bei ca. 11ºC, im August bei ungefähr 8ºC. In den Wintermonaten kann die Temperatur auch mal bis auf ca. -20ºC sinken.

Zeitunterschied
Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt zu Ostgrönland -3 Stunden und zu Westgrönland -4 Stunden. Die Umstellung auf Sommerzeit erfolgt zur gleichen Zeit wie im mitteleuropäischen Raum.

Tierwelt
Der bekannteste Vertreter der grönländischen Tierwelt ist der Eisbär (grönlandisch: Nanoq). Dieser hat seinen eigentlichen Lebensraum in erster Linie im äußersten Norden und im nordostgrönländischen Nationalpark, dem größten Nationalpark der Welt. Mit dem Treibeis, welches mit dem Ostgrönlandstrom um Kap Farvel bis nach Südgrönland kommt, gelangen Eisbären auf der Jagd nach Robben bis in den äußersten Süden (Nanortalik), und mit anderen Treibeisströmungen nach Upernavik in Nordwestgrönland.

Der zweitgrößte Landsäuger Grönlands ist der Moschusochse, der ursprünglich nur in Nordostgrönland vorkam, wo er in oft großen Herden vorkam. Der Moschusochse wurde jedoch auch an der Westküste ausgesetzt, etwa in Kangerlussuaq, Ivittuut und bei Upernavik, wo heute etwa 4000 Tiere leben.

Rentiere kommen, teilweise in großen Herden, vor allem an der Westküste vor.

Auch die Welt der Meeressäuger ist mit verschiedenen Walen- und Robbenarten und Walrössern besonders vielfätlig. Die Inuit zählen auch den Eisbär zu den Meeressäugern, weil dieser die meiste Zeit seines Lebens auf dem Meer bzw. Pack- und Treibeis verbringt.

Die Vogelwelt ist ebenfalls reichhaltig. Am weitesten verbreitet sind Kolkrabe, Gryllteiste, Dreizehenmöwe, Schneeammer, Eiderente, Eistaucher, Odinshühnchen und Alpen­schneehuhn.


Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern. 

Die Sprache
Die Amtssprache ist Grönländisch, Kalaallisut genannt. Sie umfasst eine Sprechergruppe von 50.000 Personen und lässt sich in drei Hauptdialekte unterteilen: Zum einen in den westgrönlandischen Dialekt, der die größte Sprechergruppe besitzt, in den im Norden gesprochenen Dialekt Inuhumiutut und den an der Ostküste, der Tunumiutut genannt wird. Beinahe jeder Grönländer spricht auch etwas dänisch, die zweite offizielle Landessprache.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebedingungen
Für EU-Bürger genügt zur Einreise in Grönland ein gültiger Reisepass, welcher bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Bürger anderer Nationen erkundigen sich bitte beim dänischen Konsulat über die Einreisebedingungen. 

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Gesundheit
Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Hausarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Bei dauerhaften gesund-heitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und evtl. Influenza wieder auffrischen müssen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch Arzt ersetzen. Um Ihrem Arzt die Gelegenheit zu geben, einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

 

 

 

Während der Reise

Während der Reise

Geld
Die Währungseinheit in Grönland ist die Dänische Krone (1 € = 7,44 DKK, Stand: Oktober 2016).

Kreditkarten werden quasi überall innerhalb Grönlands als bargeldloses Zahlungsmittel in Städten und in den meisten Hotels, Unterkünften und Touristeninformationen akzeptiert.

Geldautomaten finden Sie in den Städten bei Banken oder Postämtern, das heißt Sie können unkompliziert Bargeld mit der Kreditkarte beziehen. Beachten Sie jedoch, dass die meisten Banken Gebühren für Bargeldabhebungen in Grönland erheben. Bitte informieren Sie sich hierzu bei Ihrer Bank.

Grönland ist eins der teuersten Länder der Welt. Die Preise sind 2 bis 4mal höher als im restlichen Europa. Das Taschengeld für die Extraausgaben während der Reise liegt durchschnittlich zwischen 450 bis 1.000 Kronen (50 bis 130 €). Souvenirs und Geschenkartikeln können Sie im Gästehaus unseres Vor-Ort-Partners in Narsarsuaq mit Euro bezahlen.

Elektrizität
Die Stromspannung beträgt 220 Volt. Die Steckdosen entsprechen den europäischen, ein Adapter ist nicht nötig.

Telefonieren
In den Städten und größeren Siedlungen gibt es Münztelefone, von denen Sie ins Ausland telefonieren können. Die Mobiltelefone haben in der Regel in den städtischen Zentren und an vielen Küstengegenden Empfang. Die Camps sind jeweils mit einem Satellitentelefon IRIDIUM und Radioverbindung ausgestattet (für den Notfall). Die Zodiaks verfügen über eine Funkverbindung, die mit dem Seenotdienst in Verbindung steht.

Wasserverkehr
Fast alle Schifffahrten finden in Schnellbooten (Art Zodiaks) statt, die dank ihrer Geschwindigkeit eine Optimierung der Reisezeit zulassen. Der geringe Tiefgang ermöglicht Zugang zu ansonsten unerreichbaren Gegenden. Diese Boote ermöglichen Beweglichkeit, Vielseitigkeit und den Hauch von Abenteuer und genügen dabei immer den höchsten Sicherheitsansprüchen.

Internet
In den größeren Städten (u.a. Nuuk, Qaqortoq, Sisimiut und Ilulissat) haben Sie die Möglichkeit in Internetcafés das Internet kostenpflichtig zu nutzen. In den Gästehäusern wird Internet kostenpflichtig angeboten (circa 5 € pro 30 Minuten).

Literatur über Grönland

Literatur über Grönland

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über Grönland Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu Sprachführern. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Literatur lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Sabine Barth „DuMont Reisetaschenbuch Grönland“ DuMont Reiseverlag

Stephan Orth „Opas Eisberg: Auf Spurensuche durch Grönland“ Malik Verlag

Markus Lanz „Grönland, Meine Reise ans Ende der Welt“ National Geografic 

Fridtjof Nansen „Auf Schneeschuhen durch Grönland“ Edition Erdmann

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Spitzbergen

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Zum Königreich Norwegen gehören neben dem kontinentalen „Hauptland“ (hovedlandet) auch die im Nordatlantik bzw. Nordpolarmeer gelegene Inselgruppe Svalbard mit Spitzbergen und der Bäreninsel, sowie die Insel Jan Mayen im Nordatlantik.

Unter norwegischer Verwaltung steht ferner die Bouvetinsel im Südpolarmeer. Sie gilt jedoch nicht als Teil des Königreichs Norwegen, sondern als „Nebenland“ (biland).

Spitzbergen (norwegisch: Spitsbergen) gehört zur Inselgruppe Svalbard zwischen dem Nordatlantik und dem Arktischen Ozean, die eine Gesamtfläche von 61.723 km² hat. Oft wird auch ganz Svalbard als Spitzbergen bezeichnet, das ist aber eigentlich nicht korrekt.

Nach dem Svalbard-Vertrag von 1920 wurden die Inseln Norwegen zugesprochen, gleichzeitig aber allen Vertragsparteien das Recht zugestanden, dort Wirtschaft zu betreiben – diese Fragen waren mit der Entdeckung von Kohlevorkommen virulent geworden. Von diesem Recht machen von den 39 Ländern, welche den Vertrag unterzeichnet haben, heute nur Norwegen und Russland Gebrauch.

Heute arbeitet die Bevölkerung (hauptsächlich Norweger und Russen) der dünn besiedelten Insel in der Forschung, im Tourismus oder im Bergbau, vorwiegend in den Städten Longyearbyen und Barentsburg. Die beiden Städte sind untereinander nicht mit Straßen verbunden.

Die Inselgruppe Svalbard liegt nördlich des Polarkreises zwischen 74 und 81 Grad nördlicher Breite sowie zwischen 10 und 35 Grad östlicher Länge. Die größten Inseln sind Spitzbergen, Nordostland (Nordaustlandet), Barentsøya, Edgeøya und Prinz-Karl-Vorland (Prins Karls Forland). Aber auch kleinere Inseln, wie beispielsweise die südlicher gelegene Bäreninsel (Bjørnøya) und Hopen, das König-Karl-Land im Osten oder aber die im äußersten Nordosten Svalbards gelegene Insel Kvitøya zählen dazu.

Die höchste Erhebung der Insel Spitzbergen ist der Newtontoppen, dessen Höhe meist mit 1717 m angegeben wird. Die Küsten der Inseln sind, ähnlich wie die Westküste von Norwegen, stark zerklüftet und von Fjorden durchsetzt. Das Boot ist ein wichtiges Verkehrsmittel, besonders im Sommer, wenn die sumpfige Tundra nicht auf dem Landweg durchquert werden kann. Mehr als 60 Prozent der Landfläche von Svalbard ist von Gletschern bedeckt.

Politik und Gesellschaft
Die norwegische Verfassung vom 17. Mai 1814 ist von der französischen Verfassung Ende des 18. Jahrhunderts inspiriert. Das Prinzip der Gewaltenteilung von Montesquieu war wesentliches Vorbild.

In Norwegen gilt das Prinzip des Parlamentarismus. Das Parlament, das aus 169 Abgeordneten besteht, besitzt die Macht. Alle vier Jahre werden neue Repräsentanten gewählt.

Hauptort von Svalbard ist Longyearbyen auf der Insel Spitzbergen mit ca. 1800 Einwohnern. Dort befindet sich auch die Universität. Des Weiteren gibt es die russisch-ukrainische Siedlung Barentsburg mit rund 900 Einwohnern. Ny-Alesund ist ein norwegisch-internationales Forschungszentrum, in dem zwischen 40 und 100 Forscher tätig sind (abhängig von der Jahreszeit). In Svea arbeiten bis zu 200 Grubenarbeiter, die aber als Pendler dort keinen festen Wohnsitz haben. Eine polnische Forschungsstation am Hornsund zählt acht Bewohner. Die russische Kohlegrube in Pyramiden wurde 1998 stillgelegt, die Siedlung selbst (zu Spitzenzeiten bis zu 1000 Einwohner) wurde im Jahr 2000 aufgegeben. Ebenfalls aufgegeben wurde die ehemalige sowjetische Siedlung Grumant. Insgesamt hat Svalbard

Klima auf Spitzbergen
Das Klima um Spitzbergen ist arktisch. Es ist das ganze Jahr kühl bei zwar regelmäßigen, aber geringen Niederschlägen. Die Küstenregionen sind im Sommer nur für etwa sechs Wochen schneefrei, die Fjorde frieren im Winter nur zeitweise zu. Bei kühlen Sommern sind die Winter trotz der nördlichen Lage sehr mild, da der Westspitzbergenstrom, ein Ausläufer des Golfstromes, entlang der Westküste relativ warmes Wasser ins Nordpolarmeer transportiert. Er ist der Hauptgrund dafür, dass die Inselgruppe überhaupt bewohnbar ist.

Im Sommer, der Anfang Juni sonnig beginnt und im September mit Nebel, Regen und Schnee endet, liegen die Temperaturen zwischen 2 °C und +17 °C. Im Winter ist es zwischen 25 °C und +5 °C kalt, und es gibt häufig Schneefall und Nebel. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 4,5 °C.

Spitzbergen liegt weit nördlich des Polarkreises. In Longyearbyen dauert die Polarnacht vom 26. Oktober bis zum 16. Februar. Von Mitte November bis Ende Januar bleibt die Sonne mehr als sechs Grad unter dem Horizont, es tritt also nicht einmal eine Dämmerung ein. Im Sommer geht die Sonne vom 20. April bis zum 26. August nicht unter. Die jährlichen Sonnenstunden betragen 1150 Stunden, wobei die meisten auf die Zeit zwischen Mai und Juli fallen.

Sicherheit
Norwegen (und auch Spitzbergen) ist ein sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Die Kriminalitätsrate liegt – auch in den Städten – unter derjenigen der mitteleuropäischen Staaten. Bitte achten Sie vor allem auf den Flughäfen trotzdem auf Ihr Gepäck.

Zeitverschiebung
Es gibt keine Zeitverschiebung zu Norwegen oder Spitzbergen. Im Sommer gilt wie in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Obwohl für die Einreise nach Festland-Norwegen ein Personalausweis ausreicht, benötigen Sie für die Einreise nach Spitzbergen dagegen einen gültigen Reisepass! Spitzbergen gehört im Gegensatz zum restlichen Norwegen nicht zum Bereich des Schengen-Abkommens, daher passieren Sie bei Rückkehr aus Spitzbergen in Norwegen die Außengrenze des Schengen-Gebietes, und an Außengrenzen herrscht Passpflicht

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Hausarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Bei dauerhaften gesund-heitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch Arzt ersetzen. Um Ihrem Arzt die Gelegenheit zu geben, einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Foto & Film
Das Nachkaufen von Filmen oder Speicherkarten könnte auf Spitzbergen problematisch sein. Bitte nehmen Sie daher einen ausreichend großen Vorrat mit.

Gesundheit
Auf der Reise

Bitte achten Sie (besonders ab Februar) auf ausreichenden Sonnenschutz durch Sonnenbrille und -creme (auch für die Lippen). Die Sonneneinstrahlung wird durch die Reflexion im Schnee verstärkt. Bei empfindlicher Haut sollte im Gepäck eine Sonnencreme mit mind. LSF 20 nicht fehlen. Wenn möglich, besorgen Sie Sonnencreme ohne Wasseranteil, so beugen Sie Erfrierungen vor. 

Medizinische Versorgung von hohem Standard ist nur in Longyearbyen gewährleistet. Die Kosten hat zunächst der Patient zu begleichen. Die Rechnung kann aber in der Regel bei der eigenen Krankenversicherung zur Erstattung eingereicht werden. Wir empfehlen dringend eine Auslands-Krankenversicherung mit Rücktransport-Absicherung sowie Bergungskosten-Versicherung. Sollte Ihnen in Spitzbergen etwas zustoßen ist fast immer die Anforderung eines Helikopters nötig, was beträchtliche Kosten verursacht!

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die offizielle Landeswährung ist die Norwegische Krone. Banknoten gibt es zu 50, 100, 200, 500 und 1000 Kronen, Münzen zu 50 Øre, 1, 5, 10 und 20 Kronen. Die 1-, 2,- 5-, 10- und 25-Øre-Münzen sind nicht mehr im Umlauf, Preise werden daher in Geschäften bei Barzahlung auf 50 Øre gerundet.

Kreditkarten (Visa, American Express, Master- und Eurocard) werden in der Regel akzeptiert. Außerdem können Sie mit EC-Karte (mit Cirrus-Zeichen) an Geldautomaten Geld abheben. In den meisten Geschäften kann sogar mit EC-Karte bezahlt werden. Die Reisekasse sollte sich trotzdem aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen, besonders, wenn Sie in abgelegenen Regionen unterwegs sind.

Stromversorgung   
Die Netzspannung in Norwegen und Spitzbergen beträgt 220 bzw. 230 V. Die Steckdosen entsprechen den mitteleuropäischen, ein Adapter ist nicht nötig.

Telefonieren
Eine flächendeckende Abdeckung des Telefonnetzes kann  nur im Bereich Longyearbyens garantiert werden. Im Gelände gibt es normalerweise keine Telekommunikation. Unsere Tourenbetreuer kennen in Teilen des Tourgebietes Punkte, von denen aus in der Regel Mobiltelefonverbindung möglich ist.

 

Literatur über Spitzbergen

Literatur über Spitzbergen

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über Norwegen. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu Sprachführern. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Reiseführer

Martin Schmidt „Norwegen“ Reise Know-How Verlag

Ebba D. Drolshagen „Gebrauchsanweisung für Norwegen“ Piper

Land und Leute

Hauke Trinks „Das Spitzbergen-Experiment“ Frederking & Thaler

Christiane Ritter „Eine Frau erlebt die Polarnacht“ Ullstein

Sprachführer

Niel V. Som „Norwegisch Wort für Wort“ Kauderwelsch, Reise Know-How Verlag

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

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Ihr Ansprechpartner 

Livia Sloma

Livia Sloma

Abteilungsleiter Europa, Nordamerika, Arktis & Antarktis

 
+49 (0)351 31 20 7 - 511

E-Mail:
l.sloma@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 511

 
 

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