• Stolzer Tukan
  • Kathedrale Leon
  • Auf dem Markt in Granada unterwegs
  • Kaffee
  • Kathedrale in Granada, Nicaragua
  • Bananenplantage
  • Copan
  • Aras in Copan
  • Buntes Markttreiben

Guatemala • Honduras • El Salvador • Nicaragua • Costa Rica

 

Von Guatemala nach Costa Rica

18 Tage Natur- und Kulturrundreise

    
Dauer 18 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 3450 EUR   drucken
Tourcode GUAENC   zum Filter
Teilnehmer min. 2 – max. 16    
   
 
 
 
 

Reisen Sie entlang der Pazifikküste Mittelamerikas von Guatemala nach Costa Rica. Bezaubernde Länder warten auf mit Hochkulturen, Gastfreundlichkeit, imposanten Sehenswürdigkeiten und vielfältiger Landschaft: aktive Vulkane, mystische Nebelwälder, traumhafte Strände und beeindruckendes Bergland. Neben dem Natur- und Tierparadies Costa Rica entführt Sie diese Reise vor allem in die weniger bekannten Länder Guatemala, Honduras, El Salvador und Nicaragua. Bisher weitestgehend vom Massentourismus verschont, bieten sie authentische Erlebnisse, wahrlich koloniale Pracht, sehenswerte, wenig besuchte Mayastätten und vieles mehr. Gehen Sie auf Entdeckungsreise im echten und authentischen Mittelamerika!

Höhepunkte

Höhepunkte

  • 5 vielfältige Länder und ihre Höhepunkte

  • Copan: Beeindruckende Maya-Ruinen in Honduras

  • Koloniales Flair in Granada, Leon, Suchitoto und Antigua

  • Besuch des aktiven Vulkans Masaya in Nicaragua

  • Spannende Tierbeobachtungen in Costa Ricas

  • Nah an Land und Leuten: Besuch einer Kaffeefinca, vieler bunter Märkte und eines lokalen Bauern

Tourenverlauf

1. Tag: Ankunft in Guatemala-Stadt

1. Tag: Ankunft in Guatemala-Stadt 1

Ankunft am Flughafen von Guatemala-Stadt und kurzer Transfer ins nahegelegene Stadthotel. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Guatemala-Stadt – Chichicastenango – Panajachel (F)

2. Tag: Guatemala-Stadt – Chichicastenango – Panajachel (F) 1

Unser Tagesziel ist heute der berühmte Hochlandmarkt von Chichicastenango. Chichi, wie es von seinen Bewohnern liebevoll genannt wird, ist in zweierlei Hinsicht ganz besonders bekannt: nicht nur war und ist es bis heute ein wichtiger überregionaler Marktort, sondern es ist auch ein Ort, an welchem vorchristliche, schamanistische Rituale ausgeübt werden, die der Stadt eine ganz eigene Mystik verleihen. In Chichicastenango angekommen haben Sie Gelegenheit zu einem Bummel über den wohl schönsten und farbenprächtigsten Markt der Hochlandindianer. Angeboten werden eine unglaubliche Vielfalt landestypischer, handgearbeiteter Produkte. Nach dem Bummel haben Sie die Möglichkeit, in der über 400 Jahre alten Kirche Santo Tomas katholischen und alten Maya-Riten beizuwohnen, die zu einem mystischen Synkretismus verschmelzen. Am Nachmittag geht Ihre Fahrt durch das Hochland bis zum Atilan-See, von Aldous Huxley als „der schönste See Lateinamerikas“ bezeichnet. Fruchtbare Hügel und drei mächtige Vulkane verleihen dem See eine märchenhafte Atmosphäre. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Panajachel – Atitlan-See – Antigua (F)

3. Tag: Panajachel – Atitlan-See – Antigua (F) 1

Die einzigartige Atmosphäre des Atitlan-Sees und seiner Umgebung lernen Sie heute auf einem Bootsausflug kennen. Ziel ist das Dorf Santiago de Atitlan, am Fuße der mächtigen Vulkane gelegen und Zentrum der Tzutujil-Maya. Das Dorf blickt auf eine jahrhundertealte Maya-Vergangenheit zurück. Trotz des Einzugs des Tourismus spiegelt sich diese Vergangenheit noch heute in Tradition, Lebensweise und natürlich auch im täglichen Leben auf den Straßen und Märkten wider. Nach diesem interessanten Einblick kehren Sie nach Panajachel zurück und fahren anschließend nach Antigua weiter. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Antigua Stadtführung & Kaffeefinca (F)

4. Tag: Antigua Stadtführung & Kaffeefinca (F) 1

Der heutige Tag führt Sie durch eine der historisch bedeutsamsten wie auch architektonisch einmaligsten Städte nicht nur Guatemalas, sondern ganz Zentralamerikas. Antigua ist eine der ältesten Städte und frühere koloniale Hauptstadt Zentralamerikas. 1543 gegründet und 1773 durch ein Erdbeben fast vollständig zerstört, wurde sie schließlich 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Nach der Besichtigung des quirligen Hauptplatzes, wo sich auch die Kathedrale und die Stadtverwaltung befinden, besuchen Sie die Ruinen eines Ordensklosters. Über die ganze Stadt verstreut findet man zahlreiche Klöster, Kirchen und Konvente. Der anschließende Besuch einer Kaffee-Finca rundet den Tag ab. Übernachtung wie am Vortag.

5. Tag: Antigua – Guatemala-Stadt: City Tour – Copan, Honduras (F)

5. Tag: Antigua – Guatemala-Stadt: City Tour – Copan, Honduras (F) 1

Während des Vormittags haben Sie die Gelegenheit, sich einen Eindruck von der Metropole Guatemala-Stadt zu verschaffen. Sie besuchen die Plaza Central, den Hauptplatz der Stadt im historischen Zentrum und die Monumente ringsum: der Palacio Nacional und die Kathedrale Metropolitana. Um einen ersten Eindruck und Überblick der Geschichte des Landes zu erhalten, besuchen Sie das Museum der Archäologie und Ethnologie. Nach der Führung fahren Sie weiter in Richtung Honduras. Nutzen Sie die Fahrt, um die wunderschöne und abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft dieser Region zu bestaunen. An der guatemaltekisch-honduranischen Grenze erledigen Sie die Einreiseformalitäten, bevor Sie den kleinen Ort Copan Ruinas erreichen. Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Copan: Mayastätte & Museum (F)

6. Tag: Copan: Mayastätte & Museum (F) 1

Die Ruinen von Copan gehören neben Tikal, Chichen Itza und Uxmal zu den herausragendsten Bauwerken, welche die Maya je geschaffen haben. Hier besichtigen Sie die Akropolis, den sehenswerten Ballspielplatz, die berühmte Hieroglyphentreppe und die Plaza Central mit ihren künstlerischen Stelen. Der in Copan vorhandene Vulkan-Andesit-Stein erlaubte es, dass die Epigraphen eine 400-jährige Geschichte so genau wie an keinem anderen Ort nachvollziehen können. Anschließend Besuch des angegliederten Skulpturenmuseums. Übernachtung wie am Vortag.

7. Tag: Copan – El Poy, El Salvador – Santa Ana – Joya de Ceren – San Salvador – Suchitoto (F)

7. Tag: Copan – El Poy, El Salvador – Santa Ana – Joya de Ceren – San Salvador – Suchitoto (F) 1

Nach dem Frühstück fahren Sie zur Grenze von El Salvador. Nach Erledigung der Grenzformalitäten setzen Sie Ihre Reise Richtung Santa Ana fort, bekannt für seine Kathedrale und das Theater. Danach besichtigen Sie Joya de Ceren, die bekannte Ausgrabungsstätte der Maya, die unter einer dicken Schicht Vulkanasche erstaunlich gut erhalten geblieben ist – daher wird es auch als das Pompeji Amerikas bezeichnet. Die Fahrt geht weiter über die Hauptstadt San Salvador, das Wirtschaftszentrum des Landes, nach Suchitoto, eine der besterhaltensten Kolonialstädte El Salvadors. Übernachtung im Hotel.

8. Tag: Suchitoto & Suchitlan-See (F)

8. Tag: Suchitoto & Suchitlan-See (F) 1

Heute besuchen Sie das koloniale Juwel El Salvadors. In der Sprache Nahuatl bedeutet Suchitoto “Ciudad Pajaro Flor” (Stadt der Vögel und Blumen). Suchitoto ist voller Traditionen und Kultur inmitten einer wunderschönen Landschaft und besitzt großartige Denkmäler und pittoreske Häuser mit antiken Balkonen. Während eines Stadtrundgangs schlendern Sie über die Pflasterstraßen und besuchen die koloniale Kirche aus dem 17. Jahrhundert sowie eine Indigo-Werkstatt. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Bootstour auf dem Suchitlan-See zur Vogelinsel. Hier können Sie eine Vielzahl an Vögeln inmitten des dichten Blätterwerks beobachten. Übernachtung wie am Vortag.

9. Tag: Suchitoto – Honduras – Leon, Nicaragua (F)

9. Tag: Suchitoto – Honduras – Leon, Nicaragua (F) 1

Die heutige Fahrt nach Leon führt Sie über den Panamerican Highway und durch Honduras durch. Ihr neues Team mit Reiseleitung und Fahrer aus Nicaragua begrüßt Sie an der Grenze von Honduras und Nicaragua. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten setzen Sie Ihre Reise nach Leon fort, dem heutigen Etappenziel. Übernachtung im Hotel.

10. Tag: Leon – Managua – Masaya NP – Granada (F)

10. Tag: Leon – Managua – Masaya NP – Granada (F) 1

Am Vormittag lernen Sie bei einer Stadtführung durch Leon die frühere Hauptstadt Nicaraguas kennen. Sie besichtigen u.a. die berühmte Kathedrale, von deren Dach aus Sie eine herrliche Aussicht auf die Stadt und die umliegenden Vulkane haben. Außerdem bietet Leon eine Vielzahl von großartigen Museen. Je nach Interesse haben Sie optional die Gelegenheit z.B. das Museum des berühmten Dichters Rubén Darío zu besuchen. Dann fahren Sie nach Süden in die Hauptstadt Managua, wo Sie einen Stopp an der Loma de Tiscapa machen, dem einstigen Platz des Präsidentenpalastes. Anschließend geht es weiter zum Vulkan Masaya NP. Hier haben Sie die einzigartige Gelegenheit, in den Krater eines aktiven Vulkans zu schauen. Trotz der schwefelhaltigen Dämpfe, die hier aufsteigen, haben sich viele Vögel den Krater als ihr Zuhause ausgesucht. Anschließend setzen Sie die Reise in die charmante Kolonialstadt Granada fort. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Granada: Stadtführung & Las Isletas Bootstour (F)

11. Tag: Granada: Stadtführung & Las Isletas Bootstour (F) 1

Nach dem Frühstück besichtigen Sie Granada, die älteste Siedlung Zentralamerikas, und ihre Sehenswürdigkeiten wie das Convento & Museo San Francisco mit Statuen von der Insel Zapatera, die Kirche La Merced mit einer tollen Aussicht auf die Stadt und das Casa de los Tres Mundos, das heutige Kulturhaus der Stadt. Am Nachmittag fahren Sie in der Pferdekutsche zum riesigen Nicaragua-See, wo Sie eine erholsame Bootsfahrt entlang der beeindruckenden Las Isletas unternehmen. Die Inseln sind bedeckt mit tropischer Vegetation und Sie haben Zeit, die Natur und das Leben dort zu genießen. Nach der Bootstour kehren Sie nach Granada zurück. Der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung, um z.B. in einem der vielen Restaurants der Innenstadt zu Abend zu essen. Übernachtung wie am Vortag.

12. Tag: Granada – Juigalpa – San Carlos – Las Tablillas, Costa Rica – La Fortuna (F/A)

12. Tag: Granada – Juigalpa – San Carlos – Las Tablillas, Costa Rica – La Fortuna (F/A) 1

Am frühen Vormittag verlassen Sie Granada und fahren am Nicaragua-See entlang nach San Carlos. Sie können die abwechslungsreiche Landschaft von Chontales genießen und erfahren von Ihrer Reiseleitung mehr über diese Gegend Nicaraguas. In der Nähe von Las Tablillas überqueren Sie eine Brücke, die Nicaragua und Costa Rica verbindet und reisen über die Grenze Las Tablillas erneut nach Costa Rica ein. Nach den Grenzformalitäten fahren Sie nach La Fortuna am Vulkan Arenal gelegen. Im Laufe des Nachmittages trifft ein weiterer Teil der Reisegruppe ein, der die Reise heute morgen in der Hauptstadt San Jose begonnen hat. Mit dieser Gruppe stößt auch Ihre Reiseleitung für den Costa Rica-Teil zu Ihnen. Gemeinsam fahren Sie am späten Nachmittag zu einer der lokalen Thermalquellen, wo Sie sich im warmen Wasser entspannen und bei einem leckeren Abendessen Ihre neuen Mitreisenden kennenlernen können. Rückkehr zum Hotel. Übernachtung im Hotel.

13. Tag: La Fortuna: Lavawanderung & Kaffeeplantage – Puerto Viejo de Sarapiqui (F)

13. Tag: La Fortuna: Lavawanderung & Kaffeeplantage – Puerto Viejo de Sarapiqui (F) 1

Nach dem Frühstück fahren Sie näher an den Vulkan Arenal heran und unternehmen eine Wanderung über erkaltete Lavafelder im NP. Die Kulisse des majestätischen Vulkanes sowie der Blick über den Arenalsee sind ein ganz besonderes Erlebnis. Danach setzen Sie die Rundreise fort und fahren rund 2h östlich nach San Miguel, wo Sie eine organische Kaffeefinca besuchen und alles über den Prozess der Kaffeeherstellung erfahren. Im Anschluss fahren Sie weiter nach Sarapiqui in Ihr Hotel, wo Sie die Gelegenheit haben als Gruppe Ihren eigenen Baum zu pflanzen. Übernachtung im Hotel.

14. Tag: Finca der Familie Gomez – Tirimbina Reservat – Schokoladentour (F/M)

14. Tag: Finca der Familie Gomez – Tirimbina Reservat – Schokoladentour (F/M) 1

Heute besuchen Sie Familie Gomez auf ihrer nachhaltig wirtschaftenden Finca. Don Rodolfo führt Sie stolz zu seinen Zitrusgewächsen, den Maniokpflanzen, dem Zuckerrohr und den Ananasplantagen. Sie werden heute auch selbst einige Ananas-Setzlinge pflanzen, bevor Sie gemeinsam zu Mittag essen. Nachmittags führen Sie Ihre Reise zum Tirimbina Regenwaldreservat fort. Hier können Sie einen kurzen Spaziergang durch den üppigen Wald genießen und mit etwas Glück Affen, Faultiere, Nasenbären und zahlreiche verschiedene Vogelarten entdecken. Danach lernen Sie alles Wissenswerte über Schokolade. Ein einheimischer Führer erklärt Ihnen den gesamten Prozess der Kakaoherstellung von der Bohne bis zur köstlichen Schokoladentafel – natürlich dürfen Sie dabei auch naschen! Übernachtung wie am Vortag.

15. Tag: Puerto Viejo de Sarapiqui – Guapiles – Tortuguero NP (F/M/A)

15. Tag: Puerto Viejo de Sarapiqui – Guapiles – Tortuguero NP (F/M/A) 1

Noch vor dem Frühstück fahren Sie heute weiter über Puerto Viejo und Horquetas nach Guapiles, wo Sie die Hauptstraße San Jose – Limon erreichen. Hier genießen Sie ein typisches Frühstück und fahren dann weiter in die Gegend von La Pavona oder Caño Blanco, ein wichtiger Produktionsort für Bananen. Ihr Guide wird Sie in die Geheimnisse der gelben Frucht einweihen. Danach unternehmen Sie eine Bootstour entlang der örtlichen Flüsse und Kanäle, vorbei an wunderschönen natürlichen Inseln bis nach Tortuguero. Nach dem Mittagessen steht ein Ausflug ins nahegelegene Dorf Tortuguero auf dem Programm, wo Sie Gelegenheit haben das Schildkrötenmuseum zu besuchen (US$ 2,-, vor Ort zu zahlen). Die Einnahmen helfen, diese vom Aussterben bedrohten Tiere zu schützen. Von Juli bis September können Sie nach dem Abendessen einen optionalen Nachtausflug zum Strand von Tortuguero buchen, wo die gefährdeten Meeresschildkröten ihre Eier ablegen (US$ 40,-, vor Ort zu zahlen). Übernachtung in einer Lodge.

16. Tag: Tortuguero NP (F/M/A)

16. Tag: Tortuguero NP (F/M/A) 1

Heute steht die Entdeckung der Kanäle des Tortuguero NP mit ihrer eindrücklichen Tier- und Pflanzenwelt auf dem Programm. Bei den beiden inbegriffenen Kanalfahrten können Sie nebst einer eindrücklichen Flora mit etwas Glück auch Tiere, wie Krokodile, Kaimane, Süßwasserschildkröten, Leguane, Fledermäuse und mit Bestimmtheit eine große Anzahl Vögel beobachten. Außerdem steht ein entspannter Spaziergang auf den Wegen der Lodge auf Ihrem Programm, wobei Sie Frösche, Schmetterlinge und viele weitere Insekten und Tierarten in der freien Natur zusammen mit Ihrem Reiseleiter entdecken können. Übernachtung wie am Vortag.

17. Tag: Tortuguero NP – San Jose (F/M)

17. Tag: Tortuguero NP – San Jose (F/M) 1

Heute fahren Sie per Boot zurück bis La Pavona oder Caño Blanco und weiter mit dem Bus Richtung San Jose. Auf der Rückfahrt können Sie vom Bus aus die üppige Flora des Braulio Carillo NP bestaunen, der als dichtester Dschungel Zentralamerikas gilt. Wir bringen Sie danach ins Stadthotel in San Jose. Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.

18. Tag: Abreise (F)

18. Tag: Abreise (F) 1

Entsprechend Ihrer Flugzeit erfolgt der Transfer zum internationalen Flughafen für Ihren Rückflug. Gerne organisieren wir Ihnen auch ein individuelles Verlängerungsprogramm z.B. nach Rincon de la Vieja, Cahuita oder eine Badeverlängerung auf der Nicoya-Halbinsel.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
07.10.2017 24.10.2017 3450 EUR
04.11.2017 21.11.2017 3520 EUR Anfragen
25.11.2017 12.12.2017 3520 EUR Anfragen
06.01.2018 23.01.2018 3520 EUR Anfragen
20.01.2018 06.02.2018 3520 EUR Anfragen
03.02.2018 20.02.2018 3520 EUR Anfragen
17.02.2018 06.03.2018 3520 EUR Anfragen
10.03.2018 27.03.2018 3520 EUR Anfragen
21.04.2018 08.05.2018 3520 EUR Anfragen
19.05.2018 05.06.2018 3520 EUR Anfragen
09.06.2018 26.06.2018 3520 EUR Anfragen
07.07.2018 24.07.2018 3520 EUR Anfragen
04.08.2018 21.08.2018 3520 EUR Anfragen
18.08.2018 04.09.2018 3520 EUR Anfragen
15.09.2018 02.10.2018 3520 EUR Anfragen
06.10.2018 23.10.2018 3520 EUR Anfragen
03.11.2018 20.11.2018 3520 EUR Anfragen
24.11.2018 11.12.2018 3520 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen
Diese Reise ist auch als DIAMIR-Privatreise buchbar ab 5390 EUR pro Person zzgl. Flug. Jetzt Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 990 EUR
EZ-Zuschlag 720 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab Guatemala-Stadt/an San Jose

  • Deutschsprachige, wechselnde Tourenleitung (außer Tag 12)
  • Transfer von Las Tablillas nach La Fortuna am Tag 12 nur mit spanischsprachigem Fahrer
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Alle Bootsfahrten laut Programm
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Trinkgeld für Kofferträger in Guatemala
  • 2 Ü: Lodge im DZ
  • 15 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 17×F, 4×M, 3×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An- und Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafen- und Ausreisegebühren in den Reiseländern (ca. 40 US$); Touristenkarte Nicaragua (ca. 10 US$); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Für die Wanderung auf dem Vulkan Masaya an Tag 10 ist eine normale bis gute physische Kondition erforderlich.

Hinweise

Diese Reise ist eine Zubuchertour (deutschsprachige Gruppe).

Anmerkung zu Tag 13: Sollte das Hotel zum Zeitpunkt der Reservierung ausgebucht sein, kann das optionale Pflanzen des Baumes nicht garantiert werden, weil wir in diesem Fall auf Alternativhotels ausweichen.

Anmerkung zu Tag 14: Unerwartete Wetterbedingungen oder andere operative Ursachen können gegebenenfalls zu Änderungen im Programmablauf führen.

Anmerkung zu Tag 15: Bitte beachten Sie, dass auf dem Weg nach Tortuguero und zurück eine Gepäckbeschränkung von 12 kg pro Person gilt. Wir empfehlen die Dinge, die für Tag 15 – 17 benötigt werden, in ein kleineres Gepäckstück zu packen und das Hauptgepäck dem Fahrer mitzugeben. Dieses wird solange im Hotel in San Jose für Sie aufbewahrt.
Zudem werden die Bootsfahrten von Tag 15-17 u.U. zusammen mit anderen Gästen Ihrer Lodge durchgeführt.

Zusatzinformationen

DIAMIR Privat

buchbar ab 5390 EUR zzgl. Flug, Täglich ab 2 Personen, deutschsprachige Tourenleitung (Transfers von und nach Tortuguero finden im Gruppenservice statt)

Service

Nicaragua

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Nicaragua grenzt im Norden an Honduras (Grenzlänge 922 km) und im Süden an Costa Rica (Grenzlänge 309 km), sowie im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik. Die gesamte Länge der Landesgrenzen beträgt 1.231 Kilometer. An der Pazifikküste befinden auch die Zentren und wichtigsten Siedlungsräume des Landes, die östlichen und südlichen Landesteile sind nur dünn besiedelt. Prägend im Landschaftsbild sind zwei große Binnenseen, der größere, im Südwesten gelegene  Nicaraguasee (Lago Cocibolca) und der kleinere Managuasee im Westen. Der höchste Berg Nicaraguas ist der Pico Mogotón mit 2.438 Metern.

Klima

Die Durchschnittstemperatur liegt bei 27 - 30° Celsius, die Jahresniederschläge erreichen in den Regenzeiten von Mai bis August und von September bis Oktober knapp 2.000 mm. Nicaragua hat unterschiedliche Trocken - und Regenzeiten, deren Zeiten von Küste zu Küste variieren. Zwischen Mai und November herrscht auf der pazifischen Seite die Regenzeit, am feuchtesten ist es im September und Oktober. Trockezeit ist von November bis April. Gegen Ende der Trockenzeit verlieren die Bäume in den pazifischen Wälder ihre Blätter und die Wasserstände in den Seen gehen zurück. Auf der Atlantikseite, vor allem entlang des Río San Juan, ist es im ganzen Jahr regnerisch.

Zeitverschiebung

Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Nicaragua -6 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Nicaragua 5 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Lima daher um 7 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -6 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es in Nicaragua nicht.

Politik und Gesellschaft

Nicaragua ist seit 1987 eine Präsidialrepublik. Aller fünf Jahre werden die 93 Mitglieder der Nationalversammlung (Asamblea Nacional) gewählt. Der Präsident wird ebenfalls direkt und auf fünf Jahre gewählt. Seit dem 10. Januar 2007 ist Daniel Ortega der Staatspräsident. Das Land ist in 15 Verwaltungsbezirke (Departamentos) und zwei Autonome Gebiete (Regiones Autónomas del Atlántico) gegliedert. In Nicaragua leben derzeit etwa 5,68 Millionen Menschen. Die Bevölkerung besteht zu 69,7 % aus Mestizen, die sich selber als Nicas bezeichnen und zu 17,6 % aus Weißen (beziehungsweise Spanier). 9,2 % sind afrikanischer Herkunft und 3,2 % sind Indígenas, mehrheitlich Miskito sowie die kleineren ethnischen Gruppen Sumo (Mayangna) und Rama. Außerdem leben in Nicaragua etwa 30.000 Araber (hauptsächlich Syrer und Libanesen).  

Rund 80 Prozent der Nicaraguaner sind heute römisch-katholisch. Zugleich gewinnen protestantische Freikirchen zunehmend an Einfluss. Spanisch ist die Amtssprache und wird von den meisten europäischstämmigen Mestizen sowie den meisten Indígenas als Zweitsprache gesprochen. Insgesamt 90% sprechen Spanisch als Muttersprache, gefolgt von Kreolisch (Karibisches Englisch), das besonders an der Ostküste Nicaraguas verbreitet ist.

Sicherheit

Nicaragua ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet: 

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Kameraausrüstungen möglichst bedeckt halten, Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Nicaragua benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, sie kostet derzeit etwa 10,00 US-Dollar, zuzüglich einer Einreisegebühr von 2,- USD. Bei der Ausreise wird die Gebühr von 2,-USD ebenfalls verlangt. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument aufzubewahren. Beim Aufenthalt in Städten lassen Sie Ihren Reisepass besser im Hotel. Eine solche Vorgehensweise wird seit langem auch von der Touristenpolizei empfohlen.

 

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Schwerwiegende Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten (außer Dschungel!) normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Grundsätzlich ist es ratsam eine Reiseapotheke mitzunehmen: Durchfall- und Magenmedikamente, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, eine antibakterielle Wund- und Heilsalbe, sowie Erkältungsmittel sind empfehlenswert.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. 

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden und der damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie eines sehr großen Temperaturgefälles zwischen Tag und Nacht (ca. 20 °C), unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria

Falls Sie Zeit in Dschungelregionen verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Nicaragua eher unwirksam.

Impfungen

Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Wenn Reisende aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet kommen, müssen sie allerdings bei der Einreise nach Nicaragua einen gültigen Impfschutz nachweisen, im Land selbst besteht kein Ansteckungsrisiko. Das Auswärtige Amt empfiehlt für Reisen nach Nicaragua außerdem einen Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio und Diphtherie. Bei einem Langzeitaufenthalt sind auch Impfungen gegen Typhus , Hepatitis B, und Tollwut sinnvoll.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Auswärtiges Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/NicaraguaSicherheit_node.html

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 1 bis 8 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung.

Foto & Film

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc. Generell empfiehlt sich luftige, lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Mücken einzupacken, sowie feste Schuhe für Wanderung dabei zu haben.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel in Nicaragua ist der Córdoba Oro (Gold-Córdoba). Ein Córdoba Oro wird in 100 Centavos unterteilt. Im Juni 2015 entsprach 1 USD = 27,2 Córdoba Oro  bzw. 1 EUR = 30,6 Córdoba Oro.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind US-Dollar zu empfehlen, es sollte immer auch Bargeld - US-Dollar in kleiner Stückelung, auf mehrere Stellen verteilt - mitgeführt werden.  Kreditkarten (Visa und Mastercard) werden in vielen Hotels, Supermärkten und Lokalen akzeptiert, gelegentlich kann es jedoch zu Problemen bei der Liquiditätsabfrage kommen. Es ist wichtig die Kreditkarte immer im Auge zu behalten um eventuelle Kopien oder Diebstähle zu vermeiden. Es ist außerdem zu empfehlen, dass man die PIN-Nummer der mitgeführten Kreditkarte kennt. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Darüber hinaus kann man meist nur begrenzt Beträge an den Automaten abheben. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. 

Stromversorgung  

In Nicaragua kommen überwiegend Spannungen von 110 Volt aus der Steckdose. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn). Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen eventuell auch ohne Adapter. Ansonsten werden Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt.

Telefonieren

Enitel ist die nationale Telefon-Gesellschaft und hat in allen grösseren Städten Telefonzentren. Außerdem ist es möglich Telefonkarten zu kaufen, um lokale Telefongespräche von Telefonkabinen aus zu führen. Um nach Europa zu telefonieren, ist es am günstigsten, einen Internetshop aufzusuchen, in dem Telefonieren via Internet angeboten wird oder einfach Skype zu nutzen. Ein Anruf von 10 Minuten, nach Europa kostet hier rund 3 Euro. Die Vorwahl um nach Nicaragua zu telefonieren ist 505. Für Ihr deutsches Handy können Sie günstig Prepaid Karten kaufen (Movistar oder Claro) und relativ günstig innerhalb des Landes telefonieren und Kurznachrichten (SMS) versenden, Anrufe nach Deutschland mit dem Handy sind sehr teuer.

Literatur über Nicaragua

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über Nicaragua. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Isabel Ramos, Miguel Ramos: Nicaragua – Ein Land mit Herz. Nicaragua Reiseführer. (ISBN 3-89841-294-6)  . 

Dieter Jungblut: Nicaragua Reise-Handbuch und Inselkunde. Unterwegs-Verlag, 1997, (ISBN 3-86112-052-6 )

Martin Kriele: Nicaragua – Das blutende Herz Amerikas. Piper, 1986. 

Sergio Ramírez: Die Spur der Caballeros., ISBN 3-423-10158-X. 

Lisa Luger, Bärbel Sulzbacher: SOMOS Nicaraguas Frauen zwischen Alltag und Befreiung. Berlin 1986, (ISBN 3923020082)

 

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Honduras

Allgemeines

Allgemeines

Honduras ist ein landschaftlich faszinierendes Land. Gelegen im Zentrum Amerikas bietet Mittelamerika seinem Besucher generell ein kulturelles Erbe, welches immens ist - und noch längst nicht vollständig erforscht. Jahr für Jahr werden neue Entdeckungen gemacht und es besteht immer die Möglichkeit, dass die Geschichte danach wieder ein wenig umgeschrieben werden muss.

Klima

Die Temperaturen in Honduras sind abhängig von der Höhenlage. Zwischen 600 bis 1800 m herrscht gemäßigtes Klima, die durchschnittliche Temperatur beträgt 16 – 20°C. An der Nordküste ist es heiß mit ganzjährigen Niederschlägen. Im Süden an der Pazifikküste herrscht feuchtwarmes, tropisches Klima mit einer ausgeprägten Trockenzeit. Die Regenzeit ist von Mai bis Oktober. In der Zeit von Juni bis September muß mit tropischen Stürmen gerechnet werden. 

Zeitverschiebung

Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Honduras -8 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Honduras 5 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach San Pedro Sula daher um 8 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -7 Stunden. 

Politik und Gesellschaft

Honduras ist seit 1982 eine Präsidialrepublik. Das Einkammerparlament umfasst 128 Mitglieder. Staatsoberhaupt und Regierungschef ist derzeit Porfirio Lobo. In Honduras leben insgesamt ca. 6,8 Millionen Menschen. Die Bevölkerung konzentriert sich auf das Hochland im Nordwesten, das Gebiet um Tegucigalpa sowie den pazifischen Süden. Anders als etwa in Guatemala gehört der überwiegende Teil der honduranischen Bevölkerung zu den Mestizen, Nachfahren von europäischen Einwanderern und den Ureinwohnern des Landes. Sie stellen etwa 90% der Bevölkerung dar. Der Rest der Bevölkerung sind Indigene (7%), Afrikaner (2%) und Europäer (1%).

 

Die Bevölkerung gehört überwiegend der römisch-katholischen Glaubensrichtung an, eine Minderheit bilden die Protestanten. Landessprache ist Spanisch. Die indigene Bevölkerung spricht jedoch meist in ihrer Muttersprache. Englisch ist nicht weit verbreitet und wird nur in besseren Hotels und auf Flughäfen verstanden. 

Sicherheit

Honduras ist größtenteils ein sicher und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Abendliche und nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Kameraausrüstungen möglichst bedeckt halten, Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Honduras benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden.

Einzelne Grenzübergänge verlangen eine Ausreisegebühr, die sehr unterschiedlich festgesetzt wird. Eine zentrale Gebührenregelung gibt es nicht. 

Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach Landesrecht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Schwerwiegende Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten (außer Dschungel!) normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage im Gebirge und des damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie die sehr großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht (ca. 20 °C), unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz-/Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria

Falls Sie Zeit in Dschungelregionen oder der Karibik verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Honduras eher unwirksam.

Impfungen

Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Bei Einreise aus sogenannten gelbfieberendemischen Gebieten sollte eine Gelbfieberschutzimpfung vorliegen.

Des Weiteren werden derzeit Impfungen gegen Typhus empfohlen.

Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

 Auswärtiges Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/HondurasSicherheit_node.html 

 

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 12 USD rechnen.

Die Grundnahrungsmittel der Honduraner sind Mais, Reis und Bohnen. Der Mais wird v.a. in Form von flachen Tortillas zu so gut wie jeder Mahlzeit gereicht.

In einigen Restaurants bekommt man als Vorspeise ein so genanntes Anafre: Auf dem Tisch des Gastes wird ein spezielles Tongefäß platziert, in dem glühende Kohlestückchen Käsestreifen in Bohnenmus zerschmelzen lassen. Die entstehende Masse wird dann mithilfe von knusprig frittierten Tortilla-Stückchen („tostadas“) zum Mund geführt.

 

An der Nordküste, insbesondere in den afrohonduranischen Gemeinschaften, wird viel mit Kokos (-milch, -raspeln usw.) gekocht. Eine besondere Spezialität der Garífunas ist Casabe, eine Art Fladen aus Maniok.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Erwachsene Männer in kurzen Hosen (z.B. beim Stadtrundgang) werden von den meisten Peruanern als irgendetwas zwischen exotisch und peinlich eingestuft und der Kurzehosenträger kann in aller Regel nicht erwarten, sonderlich respektvoll behandelt zu werden. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Gesundheit

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen und Abwaschen von Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse. Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 30, bei empfindlicher Haut sogar von 50 und mehr. Ratsam ist es diese bereits in Deutschland zu erwerben, da die Sonnencremen vor Ort meist sehr teuer und mit geringerer Wirkungskraft sind.

 

Vergessen Sie nicht, sich besonders in den Dschungelregionen ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen. Hierzu empfiehlt sich lange helle Kleidung.

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel in Honduras ist der Lempira, 100 Centavos sind ein Lempira. 1 USD = 22 Lempira und 1 EUR = 24,7 Lempira (Stand: Juni 2015).

 

 

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankkarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Darüber hinaus kann man meist nur begrenzt Beträge an den Automaten abheben. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sein. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Stromversorgung

In Honduras kommen überwiegend Spannungen von 110 Volt aus der Steckdose. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn). Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen eventuell auch ohne Adapter. Ansonsten werden Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt.

Telefonieren

Honduras verfügt über noch nicht über moderne Telefon(fest)netze. Jedoch ist es in fast jedem Internetcafé möglich recht günstig nach Europa zu telefonieren, z.B. via Skype. Das  Mobilfunknetz in diesem Land arbeitet mehr und mehr mit dem GSM-Standard, so dass Sie mittlerweile nicht nur in den großen Ballungszentren Ihr heimisches Handy problemlos nutzen können

 

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Guatemala

Allgemeines

Guatemala bietet ein dramatisches landschaftliches Profil, eine reiche indigene Kultur, dazu zahlreiche Zeugen der Mayakultur sowie eine bewegte Geschichte: Guatemala ist eines der beeindruckensten Länder Zentralamerikas. Gewaltige von Flusstälern zerfurchte und von Hochebenen durchzogene Gebirge fallen steil zur Pazifikküste und wie eine Rampe zum Lago Izabal und dem Bananenland der Karibikküste ab. 33 Vulkane, darunter der mit 4220m höchste Zentralamerikas, der erloschene Tajumulco, überragen die Sierras. Nordöstlich erheben sich die von Kaffeeplantagen, dichten Nadelwäldern und reißenden Flüssen geprägten Gebirge von Verapaz, um in eine Karstlandschaft der Kegelberge und schließlich den dichten Dschungel des Petén überzugehen. Im ganzen Land finden sich Ruinen der einst hier vorherrschenden alten Mayakultur, die berühmtesten freilich liegen im Petén: Tikal, Uaxactún, Dos Pilas oder Aguateca. Immer noch dominieren die Nachfahren der alten Maya das Land.  Sie sind im Straßenbild mit Ihren bunten Trachten unübersehbar. 

Geografie

Der geographische Mittelpunkt des amerikanischen Doppelkontinents befindet sich in Guatemala, im Herzen Zentralamerikas. Im Norden grenzt das Land an Mexico, im Osten an Belize und im Süden an Honduras und El Salvador. Guatemala besitzt einen kleinen Zugang zum karibischen Meer im Osten sowie eine Küstenlinie am Pazifik. Der nordöstliche Teil, Petén, ist Tiefland mit fast durchgehendem tropischem Regenwald. Im Zentrum Guatemalas liegt das Hochland mit zum Teil aktiven Vulkanen. Hier ist auch einer der höchsten Vulkane Mittelamerikas zu finden, der Tajumulco. Mit seinen 4.220 m überragt er das Hochland von Guatemala.

Klima

Das Klima in Guatemala variiert zwischen Hochland (1500-2500m) und der Tropischen Tiefebene (Meereshöhe - 500m). Die Küstenregionen und der Nordosten sind über das ganze Jahr durchschnittlich 25°C warm, manchmal steigt die Temperatur auf 37°C. Generell sind die Nächte das ganze Jahr hindurch klar. Im Hochland ist es täglich bis zu 25° warm, die Temperatur kann nachts (besonders von Dez. - Feb.) auf unter 5°C fallen. Die Regenzeit verläuft von Mai bis Oktober, im Tiefland bis Dezember.

Zeitverschiebung

Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Guatemala -8 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Guatemala 5 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Guatemala Stadt daher um 8 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -7 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es in Guatemala nicht.

Politik und Gesellschaft

Guatemala wird in Form einer Präsidialdemokratie mit einem Ein-Kammer-Parlament regiert. Bei der letzten Wahl im Jahr 2011 ging dieses Mal die Partido Patriota als Sieger hervor. Seitdem ist Staatsoberhaupt und Regierungschef der Ex-General Otto Pérez Molina. Die Bevölkerung von ca. 14 Mio. Einwohner setzt sich hauptsächlich aus ca. 40% Mayas (indígenas) und ca. 58,3% Mestizen (ladinos) zusammen. Der Rest ist europäischer oder asiatischer Abstammung sowie ein kleiner Teil schwarzer Minderheit an der Atlantikküste. Das Hochland ist das kulturelle und bevölkerungsreichste Zentrum Guatemalas. In einem tiefer gelegenen Teil dieser Hochlandregion liegt die heutige Hauptstadt Guatemala-Stadt. Die vorherrschende Sprache ist Spanisch mit 65%, hinzukommen 53 verschieden indigene Sprachen und Idiome, darunter 21 Maya-Sprachen.

 

Sicherheit

Guatemala ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen <st1:time minute="0" hour="0" w:st="on">nachts</st1:time> in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

 

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

 

- Abendliche und nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

 

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Kameraausrüstungen möglichst bedeckt halten, Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Guatemala benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach guatemaltekischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument aufzubewahren. Beim Aufenthalt in Städten lassen Sie Ihren Reisepass besser im Hotel.

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Schwerwiegende Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten (außer Dschungel!) normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Grundsätzlich ist es ratsam eine Reiseapotheke mitzunehmen: Durchfall- und Magenmedikamente, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, eine antibakterielle Wund- und Heilsalbe, sowie Erkältungsmittel sind empfehlenswert.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage im Gebirge und des damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie die sehr großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht (ca. 20 °C), unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz-/Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria

Falls Sie Zeit in den Dschungelregionen verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Guatemala eher unwirksam.

Impfungen

Bitte überprüfen Sie auch, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten. Des Weiteren werden derzeit Impfungen gegen Typhus empfohlen.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

- Auswärtiges Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/GuatemalaSicherheit.html

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 12 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc. Generell empfiehlt sich luftige, lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Mücken einzupacken, sowie feste Schuhe für Wanderung dabei zu haben.  

Gesundheit

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise können Sie jedoch Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen und Abwaschen von Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse. Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis. 

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 30, bei empfindlicher Haut sogar von 50 und mehr. Ratsam ist es diese bereits in Deutschland zu erwerben, da die Sonnencremen vor Ort meist sehr teuer und mit geringerer Wirkungskraft sind.

Vergessen Sie nicht, sich besonders in den Dschungelregionen ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Der Quetzal Guatemalas ist außerhalb  des Landes extrem schwer zu erhalten und nach einer Ausreise aus Guatemala schwer zurückzutauschen. Besuchern wird dringend empfohlen, die lokale Währung vor dem Abflug zu tauschen. Es kann schwierig sein, falsche Noten zu erkennen. Übrig gebliebene lokale Währung kann bei der Bank auf dem Flughafen umgetauscht werden. 1 Quetzal (GTQ; symbol Q) = 100 centavos. Die Noten werden in Stückelungen von Q 100, 50, 20, 10, 5 und 1 und 50 Cents ausgegeben, Münzen im Wert von Q 1, 50, 25, 10, 5 und 1 Cents. 1 USD = 7,7 Quetzales und 1 EUR = 8,6 Quetzales (Stand: Juni 2015).

 

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankkarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Darüber hinaus kann man meist nur begrenzt Beträge an den Automaten abheben. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Stromversorgung   

In Guatemala kommen überwiegend Spannungen von 110 Volt aus der Steckdose. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn). Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen eventuell auch ohne Adapter. Ansonsten werden Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt.

Telefonieren

Guatemala verfügt noch nicht über ein modernes Telefon(fest)netz. Jedoch ist es in fast jedem Internetcafé möglich recht günstig nach Europa zu telefonieren, z.B. via Skype.

Das  Mobilfunknetz Guatemalas arbeitet mehr und mehr mit dem GSM-Netz, so dass Sie mittlerweile nicht nur in den Ballungszentren wie z.B. Guatemala Stadt Ihr heimisches Handy problemlos nutzen können. 

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

El Salvador

Allgemeines

El Salvador (spanisch: Der Heiland oder Der Erretter) ist ein Staat in Zentralamerika und grenzt an Guatemala, Honduras sowie an den Pazifik. El Salvador, das in einem Erdbebengebiet liegt, ist das kleinste Land Mittelamerikas mit der gleichzeitig höchsten Bevölkerungsdichte.

Geografie

Mit einer Fläche von 21.041 km² ist El Salvador ungefähr so groß wie Hessen und damit das kleinste der zentralamerikanischen Länder. Im Süden grenzt es an den Pazifik und den Golf von Fonseca mit einer Küstenlänge von 307 km. Es hat als einziges Land in Mittelamerika keinen direkten Zugang zum Karibischen Meer.

El Salvador ist geprägt durch eine Kette von Vulkanen, die das Land grob in drei Regionen unterteilt: den südlichen Küstenstreifen, die zentralen Hochebenen und Täler und die nördlichen Berge. Der höchste Berg ist der El Pital (2.730 m) an der Grenze zu Honduras. Der höchste Vulkan ist der Santa Ana im Westen mit einer Höhe von 2.365 m. Der längste Fluss ist der Río Lempa mit 320 km auf Staatsgebiet (422 km insgesamt).

 

Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): San Salvador 525.990 Einwohner, Soyapango (329.708 Einwohner), Santa Ana (176.661 Einwohner), San Miguel (161.880 Einwohner), Mejicanos (160.317 Einwohner), Santa Tecla (124.694 Einwohner) und Apopa (112.158 Einwohner).

 

Klima

In El Salvador herrscht heißes subtropisches Klima mit hohen Tagestemperaturen und kühlen Nächten. Die Küstengegenden sind besonders heiß und die Regenzeit verläuft von Mai bis Oktober. In Höhenlagen herrscht ein kühleres und gemäßigteres Klima.

 

Zeitverschiebung

Die Zeitverschiebung zur mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt -7 Stunden. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit beträgt die Zeitverschiebung -8 Stunden. Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu El Salvador -8 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in El Salvador 4 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Lima daher um 8 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -7 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es in El Salvador nicht.

 

 

Politik und Gesellschaft

Die sozialen Probleme sind nach Ende des Bürgerkriegs immer noch groß. Es gibt eine hohe Gewaltrate, auch Kindesentführungen sind verbreitet, ebenso herrschen große Unterschiede zwischen arm und reich. Durch den Friedensvertrag von 1992 wurden viele Kämpfer arbeitslos und ca. eine Million Waffen sind immer noch im Umlauf, sodass die Sicherheitslage im Land prekär bleibt. Ca. 90 % der Bevölkerung sind Mestizen, 9 % europäischer Abstammung und 1 % Indigene. Bis in die 1930er Jahre gehörten etwa 20 % der Bevölkerung indigenen Völkern an. Seit der Zeit nach der Matanza 1932 ist das Sprechen einer indigenen Sprache und das Tragen traditioneller Kleidung ein Überlebensrisiko. So ist heute Kekchí, das auch in Guatemala gesprochen wird, mit vielleicht noch 10.000 Sprechern die letzte verbliebene indigene Sprache in El Salvador. Eine der wichtigsten Sprachen war früher das Nawat (Pipil), das heute nur noch von einer Handvoll Menschen gesprochen wird. Im ethnischen Sinne werden immerhin noch etwa 200.000 Menschen als Pipil eingestuft, des Weiteren einige Tausend als Lenca und Cacaopera, deren Sprachen bereits ausgestorben sind. 48 % der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze.

 

Sicherheit

El Salvador weist in Lateinamerika und weltweit eine der höchsten Kriminalitätsraten auf. Im Jahresschnitt kommen mehr als zehn Menschen pro Tag durch Tötungsdelikte ums Leben. Die Gefahr von Gewaltverbrechen - insbesondere in der Nähe der touristisch interessanten Vulkane und am Strand - ist überaus hoch, die Hemmschwelle beim Gebrauch von Schuss- oder Stichwaffen niedrig. Im Falle eines Überfalles ist es dringend geboten, auf Widerstand zu verzichten. Bewaffnete Raubüberfälle, Diebstahl von Autos oder Gegenständen, die sich darin befinden, aber auch Morde und Vergewaltigungen sind sehr häufig zu verzeichnen. Die Zahl der Entführungen ist zwar zurückgegangen, es gibt sie aber nach wie vor. Stark angestiegen sind Erpressungsdelikte gegenüber dem Kleingewerbe, Privatpersonen und insbesondere dem öffentlichen Nahverkehr. Die Fahrt in zugelassenen Taxis ist daher der Benutzung von Bussen in jedem Fall vorzuziehen. Die Busse wie auch die Taxis sind oft in einem bedenklichen technischen Zustand. Für Direktverbindungen in die Hauptstädte der umliegenden Länder bestehen jedoch einige gute Buslinien, die teils auch eigenes Sicherheitspersonal mit sich führen.

Reisen über Land: Als besonders gefährlich müssen insbesondere die großen Städte San Salvador, Santa Ana und San Miguel sowie die Departamentos La Paz, La Libertad und Sonsonate angesehen werden. Auch in der Nähe der großen Hotels der Hauptstadt („Zona Rosa“) kommt es regelmäßig zu Überfällen. Es wird empfohlen, auch bei kurzen Wegstrecken ein Auto (zugelassene Taxis haben ein „A“ als ersten Buchstaben auf dem Nummernschild) zu benutzen. Die Flughafentaxis werden von der Kooperative ACACYA betrieben. Reisende sollten unter keinen Umständen auf Taxis oder sonstige Fahrzeuge zurückgreifen, deren Fahrer dort ihre Dienste außerhalb des eingezäunten ACACYA-Parkplatzes anbieten.

Einzelreisende sollten besonders vorsichtig sein. Nach Möglichkeit sollte nur auf Hauptstraßen gereist und Nebenstraßen vermieden werden. Auf Wandertouren oder ähnliche Ausflüge ohne kundige Begleitung abseits der Hauptverkehrsstraßen sollte verzichtet werden.

 

Halten Sie die Türen und Fenster Ihres Autos geschlossen. Nehmen Sie keine Anhalter mit und halten Sie auch nicht bei einem scheinbaren Unfall, sondern verständigen Sie die nächste Polizeidienststelle (schon mancher Unfall wurde fingiert, um den zu Hilfe Eilenden auszurauben).

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach El Salvador benötigen deutsche Staatsangehörige kein Visum für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen. Bei Einreise auf dem Luftweg muss das Reisedokument noch sechs Monate gültig sein. Bei Einreise auf dem Landweg reicht es aus, wenn das Reisedokument am Tag der Einreise noch gültig ist.

Bei der Einreise sollte darauf geachtet werden, dass die Bewilligung, die im Pass eingetragen wird, für den gesamten Aufenthalt (bis zu 90 Tagen) eingetragen wird, um eine spätere Verlängerung der Einreisebewilligung zu vermeiden. Für Reisende im sogenannten CA-4-Gebiet (El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua) gilt die Sonderreglung, dass ein touristischer Aufenthalt von maximal 90 Tagen in diesem Raum zulässig ist. Bei Einreise von einem anderen CA-4-Staat erhalten Reisende keinen Aus- und Einreisestempel.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument aufzubewahren. Beim Aufenthalt in Städten lassen Sie Ihren Reisepass besser im Hotel.

Reiseversicherung

Wir empfehlen unseren Reisegästen dringend den Abschluss einer Krankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit dessen ist zwar sehr gering, es können dabei jedoch Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch eine Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Um einen optimalen Versicherungsschutz für Gepäck, Reiserücktritt, Abbruch, Krankheit und Unfall sowie Notfall zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen dringend den DIAMIR Premium-Schutz. Gerne beraten wir Sie dazu.

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Schwerwiegende Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten (außer Dschungel!) normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Grundsätzlich ist es ratsam eine Reiseapotheke mitzunehmen: Durchfall- und Magenmedikamente, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, eine antibakterielle Wund- und Heilsalbe, sowie Erkältungsmittel sind empfehlenswert.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei der Einreise nach El Salvador sind Pflichtimpfungen nicht erforderlich, außer man reist aus sog. gelbfieberendemischen Gebieten bzw. Ländern ein. In diesen Fällen ist eine mindestens 10 Tage vor Einreise ausgestellte Impfbescheinigung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Zu den hiervon betroffenen Ländern zählen derzeit Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guyana, Paraguay, Peru, Venezuela und der afrikanische Kontinent.

Entgegen offiziellen Bestimmungen kann es der Fall sein, dass bei der Einreise ein Cholera-Impfzertifikat verlangt wird. Dieses ist insbesondere dann der Fall, wenn die Ankunft aus einem Land mit Cholera erfolgt oder außerhalb des internationalen Flughafens der Hauptstadt eingereist wird.

Für Kurzaufenthalte im Gastland empfiehlt sich ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie; bei einem längerfristigen Aufenthalt sind Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, und Tollwut empfehlenswert.

Malaria

Insbesondere in den nördlichen Provinzen El Salvadors sowie möglicherweise in den Mangrovenwäldern in Küstennähe und am Ilopangosee gibt es ein mittleres Malariarisiko. Die Hochlagen sowie die Städte sind malariafrei. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in El Salvador eher unwirksam.

Während der Reise

Während der Reise

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen und Abwaschen von Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse. Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis. 

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 30, bei empfindlicher Haut sogar von 50 und mehr. Ratsam ist es diese bereits in Deutschland zu erwerben, da die Sonnencremen vor Ort meist sehr teuer und mit geringerer Wirkungskraft sind.

Vergessen Sie nicht, sich besonders in den Dschungelregionen ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen.

Essen & Trinken

 

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 12 USD rechnen. 

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung.

 

Foto & Film

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc. Generell empfiehlt sich luftige, lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Mücken einzupacken, sowie feste Schuhe für Wanderung dabei zu haben.

Geld, Strom

Geld

Die Landeswährung ist der El-Salvador-Colón welcher 100 Centavos entspricht. Der US-Dollar ist in El Salvador ebenfalls offizielle Währung, 1 US-Dollar entspricht 100 Cents. Colon-Banknoten sind im Wert 5, 10, 25, 50, 100 und 200 C im Umlauf, Münzen im Wert von 1, 2, 3, 5, 10 und 25 Centavos sowie 1 C. US-Dollar-Banknoten gibt es im Wert von 1, 2 (selten), 5, 10, 20, 50 und 100 US-Dollar, Münzen sind Wert von 1, 5, 10, 25 und 50 Cent sowie 1 US-Dollar im Umlauf. In El Salvador werden allerdings oft nur kleinere US-Dollar-Scheine angenommen, meistens bis zum Wert von 20 US-Dollar. Im Juni 2015 entsprach 1 USD = 8,75 El-Salvador-Colón bzw. 1 EUR = 9,9 El-Salvador-Colón.

 

 

Geldwechsel: vor der Ausreise (auch nach Guatemala und Honduras) sollten alle übrigen Colónes zurückgetauscht werden, da der Colon außerhalb des Landes nicht gewechselt wird.

Stromversorgung   

In El Salvador kommen überwiegend Spannungen von 115 Volt aus der Steckdose. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn). Ansonsten werden Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt.

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Costa Rica

Allgemeines

Allgemeines

„Bienvenido“ – herzlich willkommen! Costa Rica ist ein landschaftlich faszinierendes Land. Gelegen im Zentrum Amerikas bietet es seinem Besucher eine große Mannigfaltigkeit der Natur. Die natürliche Schönheit dieses faszinierenden Landes ist immens und noch längst nicht vollständig erforscht. Geprägt von Nebelwäldern, Regenwäldern im Hochland und Dschungel mit weitreichenden Mangroven-Landschaften an den Küsten der Karibik und des Pazifik steht die Natur hier völlig im Vordergrund. Costa Rica hat die höchste Dichte an Nationalparks mit 27% der Landesfläche.

Fakten

Hauptstadt:                           San Jose
Einwohner:                           4,3 Millionen
Bevölkerungsdichte:              84 Einwohner pro km2
Sprachen:                             Spanisch
Währung:                             Colon (CRC)
Unabhängigkeit:                   15. September 1821

Geografie

Costa Rica ist ein Staat in Zentralamerika. Er grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama. Begrenzt wird Costa Rica im Osten durch die Karibik und im Westen durch den Pazifik. Topografisch lässt sich Costa Rica in fünf Großräume gliedern: in die vulkanischen Bergketten der Cordilleras, das Valle Central mit der Hauptstadt San Jose, die Schwemm­landebenen der Karibikküste, die zentrale Pazifikküste und die trockene Halbinsel Nicoya im Nordwesten. In den Cordilleras gibt es eine Vielzahl noch aktiver und erloschener Vulkane, darunter der Turrialba. Die drei am meisten besuchten sind der Poas (2704 m), der Arenal (1633 m) und der Irazu (3432 m). Der Chirripo Grande (3820 m) ist der höchste Berg des Landes. Wie bei einem Großteil Mittelamerikas lässt sich auch Costa Ricas Erdgeschichte auf das Aufeinandertreffen der Cocos-Platte mit der karibischen Platte zurückverfolgen. Sichtbare und spürbare Folgen dieses Prozesses sind auch heute noch Erdbeben und vulkanische Aktivitäten.

Politik und Gesellschaft

Costa Rica ist eine Republik mit einem Parlament und einem Präsidenten, welcher praktisch die gesamte Macht in seinen Händen hält. Beide werden vom Volk frei gewählt. Etwa 96% der Bevölkerung sind spanischstämmig, ca. 2% sind afrikanischer Abstammung. Jeweils 1% sind chinesische Einwanderer sowie Nachkommen der indigenen Ureinwohner. Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist christlich (ca. 77% römisch-katholisch, 14% Protestanten). Die Landessprache ist Spanisch. An der Karibikküste wird auch Garifuna gesprochen. In den touristisch entwickelten Regionen des Landes ist Englisch weit verbreitet, in abgelegenen Regionen, z.B. Urwäldern hingegen nicht.

Zeitverschiebung

Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied -8 Stunden. Wenn es also in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Costa Rica erst 4 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach San José daher um 8 Stunden zurückstellen. Während der Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -7 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es nicht.

Klima

Durch seine Lage im Zentrum Mittelamerikas, eingegrenzt von Karibik auf der einen und Pazifik auf der anderen Seite, verfügt Costa Rica über ein sehr angenehmes Klima.

Im Zentrum des Landes, welches von vielen erloschenen wie auch aktiven Vulkanen sowie riesigen Regen- und Nebelwaldgebieten beherrscht wird, findet man ein je nach Höhenlage frühlingshaftes bis tropisch warmes Klima. An beiden Küsten ist mit sommerlich warmen bis tropisch heißen Temperaturen zu rechnen. Jedoch herrscht vor allem an der Pazifikküste eine erheblich geringere Luftfeuchtigkeit. Es gibt zwei Jahreszeiten in Costa Rica: die Trockenzeit von ca. Dezember bis April und die Regenzeit von ca. Mai bis November. Innerhalb der Regenzeit kommt es meistens nachmittags für 2-3 Stunden zu „Tropengüssen“, während es den Rest des Tages in der Regel sonnig ist. Innerhalb der Hurrikanzeit von ca. Juni bis November kann es vereinzelt zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen.

Sicherheit

Costa Rica ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Teil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist.

Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben welche den Diebstahl, besonders von Touristen, zu ihrer Erwerbsgrundlage gemacht haben oder welchen aufgrund Ihrer persönlichen Situation nichts anderes übrig bleibt. Oft arbeiten diese in Gruppen zusammen und gehen dabei mit äußerster Geschicklichkeit vor. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr einiger Dinge entledigt zu werden.

Dies gilt besonders in Zentren wie San Jose und Quepos. Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, wird sich Ihr Tourenleiter am ersten Tag der Reise mit Ihnen zusammensetzen und dieses Problem besprechen.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Costa Rica benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach costa-ricanischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument aufzubewahren. Beim Aufenthalt in Städten lassen Sie Ihren Reisepass besser im Hotel.

Sollte Ihre Anreise auf dem Landweg über Panama erfolgen, ist es zwingend erforderlich, zusätzlich zwei Passkopien sowie Ihr ausgedrucktes Flugticket für die Einreise bei sich zu führen.

Sollte Ihre Anreise per Flug mit einem Zwischenstopp in den USA stattfinden, ist die Teilnahme am US-Visa-Waiver-Verfahren notwendig und es muss daher eine elektronische Einreisegenehmigung (Electronic System for Travel Authorization – ESTA) eingeholt werden.

Electronic System for Travel Authorization (ESTA)

Seit dem 12. Januar 2009 müssen alle Reisenden, die im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms (VWP) in die USA reisen, vor der beabsichtigten Einreise zwingend via Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov eine elektronische Einreiseerlaubnis („Electronic System for Travel Authorization“ – ESTA) einholen. Die Beantragung über Dritte (z.B. Reisebüro) ist möglich. Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.

Die ESTA-Beantragung ist seit dem 8. September 2010 gebührenpflichtig. Es werden 14 USD erhoben, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte (MasterCard, VISA, American Express, Discover) im Internet. Alternativ kann die Bezahlung auch über Dritte (z.B. Reisebüro) erfolgen.

Die Webseite mit dem elektronischen Antragsformular ist in deutscher und 20 weiteren Sprachen verfügbar. In aller Regel erhält der Antragsteller innerhalb kurzer Zeit eine Antwort. Es wird empfohlen, die Erlaubnis auszudrucken und bei Reisen mit sich zu führen. Im Falle einer Ablehnung durch ESTA kann die Reise zunächst nicht angetreten werden. Sie müssen sich in einem solchen Fall zur Beantragung eines Visums an die zuständige US-Auslandsvertretung wenden. Erst im Rahmen der Visumbeantragung werden Ihnen ggf. auch die Gründe für die Ablehnung der elektronischen Einreiseerlaubnis mitgeteilt. Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-Genehmigung versucht werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist in solchen Fällen mit einer Zurückweisung des Reisenden an der US-Grenze zu rechnen. Bitte beachten Sie, dass auch bei Vorliegen einer Einreiseerlaubnis nach diesem neuen elektronischen Verfahren (wie auch bei Vorliegen eines gültigen US-Einreisevisums) die abschließende Entscheidung über die Einreise weiterhin den US-Grenzbeamten vorbehalten bleibt. Die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer wird vom US-Grenzbeamten individuell festgelegt. Alle weitergehenden Fragen über Ihre Einreise in die USA sollten Sie rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen amerikanischen Auslandsvertretung klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Ausreise Costa Rica

Beim Verlassen von Costa Rica wird am Flughafen eine Ausreisesteuer von z.Zt. 29 USD sowie ggf. eine Sicherheitsgebühr von z.Zt. 6 USD erhoben. Falls diese nicht explizit in den Reiseunterlagen als inkludiert ausgewiesen sind, begleichen Sie diese vor Ort in USD oder Colon.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Costa Rica ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

Im Großen und Ganzen ist Costa Rica in Sachen Gesundheit kein problematisches Land. Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten normalerweise sehr selten anzutreffen. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie trotzdem dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Bitte beachten Sie dazu auch die nachfolgenden Gesundheitsempfehlungen. Grundsätzlich ist es ratsam eine Reiseapotheke mitzunehmen: Durchfall- und Magenmedikamente, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, eine antibakterielle Wund- und Heilsalbe, sowie Erkältungsmittel sind empfehlenswert.

Die medizinische Versorgung in Costa Rica ist gut, speziell in Privatkrankenhäusern. In nahezu jeder Stadt findet man heute ein gutes Krankenhaus. In den größeren Ortschaften erhalten Sie alle gängigen Medikamente in einer der zahlreichen Apotheken, von denen einige sogar 24 Stunden geöffnet sind. Falls Sie regelmäßig spezielle Medikamente benötigen, besuchen Sie vor der Abreise am besten Ihren Hausarzt und nehmen einen ausreichenden Vorrat mit.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Insbesondere bei Herz-Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich - aktuell (Stand 13.07.16) wird der Nachweis für Einreisende aus Panama NICHT verlangt. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Malaria

In gewissen Landesteilen besteht ein geringes bis minimales Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Costa Rica eher unwirksam.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen.

Während der Reise

Während der Reise

Während der Reise sind folgende Aspekte zu beachten:

Magen-Darm-Infektion:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Schließlich sind dies ja die Köstlichkeiten des Landes.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Sonnenbrand:

Die Sonneneinstrahlung ist am Äquator wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen sollte man mit Kosten von ca. 7-20 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante, Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der Sie sich kostenlos registrieren können.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc. Generell empfiehlt sich luftige, lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Mücken einzupacken sowie feste Schuhe für Wanderung dabei zu haben.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel ist der Colon, unterteilt in 100 Centimos. 1 USD = 544 Colones (CRC) bzw. 1 EUR = 610 Colones (Stand Oktober 2015).

Zur Mitnahme aus Deutschland sind ausschließlich US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) oder gängigen Kreditkarten, Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Darüber hinaus kann man meist nur begrenzt Beträge an den Automaten abheben. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich bitte nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und verschiedenen Karten zusammensetzen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Das Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Dafür ist eine Bank- oder Kreditkarte sehr zu empfehlen. Wichtig ist auch, die Kreditkartenabrechnung genau zu kontrollieren, da die Karten dann und wann auch mal doppelt durchgezogen werden.

Stromversorgung

In Costa Rica kommen überwiegend Spannungen von 110 Volt aus der Steckdose. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn). Ansonsten werden Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt.

Telefonieren

Das  Mobilfunknetz Costa Rica arbeitet mittlerweile großflächig auch mit dem europäischen GSM-Mobilfunkstandard und ist daher mit unseren Handys kompatibel. Voraussetzung dafür ist, dass das Gerät in der Lage ist, GSM 1800 zu empfangen, was aber nahezu alle modernen Mobiltelefone können. Natürlich erstreckt sich die Netzabdeckung vor allem auf dichtbesiedelte Gebiete. Außerhalb dieser kann es zu Empfangsschwierigkeiten kommen.

Da Costa Rica über ein relativ modernes Telefon(fest)netz verfügt, kann man von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine dieser Telefonzellen. Zu deren Nutzung benötigt man allerdings eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gerne behilflich. Darüber hinaus besteht in vielen Internetcafés ebenfalls die Möglichkeit, Gespräche nach Europa zu führen, z.B. via Skype.

Literatur über Costa Rica

Literatur über Costa Rica

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Costa Rica. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

Nationalparks in Costa Rica: Der Naturguide für Nationalparks und Reservate – Jochen Fuchs (ISBN 978-3899302486)

Naturführer
A Guide to the Birds of Costa Rica – Stiles und Skutch(ISBN 978-0801496004)

The Birds of Costa Rica: A Field Guide – Garrigues und Dean (ISBN 978-0801473739)

Literaturwissenschaft

Mujeres Letradas: Fünf zentralamerikanische Autorinnen und ihr Beitrag zur modernen Literatur: Carmen Naranjo, Ana María Rodas, Gioconda Belli, Rosario Aguilar und Gloria Guardia (ISBN 978-3925867842)

Belletristik

Der Mönch, das Kind und die Stadt – Fernando Contreras Castro (ISBN 978-3875122664)

Sprachführer

Kauderwelsch, Spanisch für Costa Rica Wort für Wort – Reise Know-How Verlag (ISBN 978-3831764303)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Costarica.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Costa Rica und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal costarica.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt die Website Costa Rica.eu einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf dieses wundervolle Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR-Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Guatemala

Guatemala

Tikal & Yaxha
3 Tage Kulturbaustein

  • Tikal – Maya-Tempel im Dschungel des Peten

  • Mayastätte Yaxha – Kultur inmitten reicher Artenvielfalt

GUATI2 1
 
ab 910 EUR
 
 
Costa Rica

Costa Rica

Tortuguero-Nationalpark – im Herzen des Regenwaldes
3 Tage Reisebaustein

  • Per Boot durch die Kanäle des Tortuguiero NP

  • Vielfältige Tierbeobachtungsmöglichkeiten

COSTOR
 
ab 360 EUR
 
 
 
 
 

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E-Mail:
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