• Sufi
  • Kamelmarkt Omdurman
  • Pyramiden von Meroe
  • Wadi Hoffrah in der Nubischen Wüste
  • Pyramiden von Meroe
  • Camping in der Wüste
  • Händler in Kerma
  • Traditionelle Teezubereitung in Sudan
  • nubische Moschee

Sudan

 

Durch das Land der Beja-Nomaden

16 Tage Natur- und Kulturrundreise mit Expeditionscharakter

    
Dauer 16 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2990 EUR   drucken
Tourcode SUDBEJ   zum Filter
Teilnehmer min. 8 – max. 12    
   
 
 
 
 

Reisen Sie entlang Jahrhunderte alter Karawanenrouten vom Niltal durch die unwirtliche Nubische Wüste bis ans Rote Meer. Auf Ihrem Weg folgen Sie den Mekka-Pilgern, die nur mit Hilfe der lokalen Beja-Nomaden dieses riesige Gebiet aus schroffen Bergformationen und grünen Wadis zu durchqueren vermochten. Inmitten dieser Abgeschiedenheit treffen Sie immer wieder auf die Spuren der Pharaonen, die hier ihre Goldminen betrieben haben. Am Roten Meer erwarten Sie dann endlos weiße Strände und eines der besten Tauchgebiete der Erde. In dem lange als Mythos geltenden Suakin, dem „Venedig des Roten Meeres“, erkunden Sie die ehemaligen Herbergen und Handelskontore osmanischer, jemenitischer und ägyptischer Händler. In der ehemaligen „Hillstation“ Erkowit genießen Sie einen atemberaubenden Ausblick bis hinunter an das Rote Meer. Der beeindruckende Pyramidenfriedhof von Meroe bildet den Endpunkt dieser abwechslungsreichen Reise durch den Ostsudan.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Ideale Reise für Abenteurer und Wüstenfans

  • Eindrucksvolles Pyramidenfeld von Meroe

  • Durchquerung der Nubischen Wüste

  • Goldminen der Pharaonen von Berenike Panchrysium

  • Stolze Beja-Nomaden mit ihren Nomadenzelten

  • Suakin – das „Venedig des Roten Meeres“

  • Wanderung in den Bergen der ehemaligen „Hillstation“ von Erkowit

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug von Deutschland in den Sudan. Ankunft in Khartoum und Fahrt ins Hotel. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Khartoum – Karima – Jebel Barkal (F/M/A)

Nil-Überquerung und Fahrt durch die Weiten der Bayuda-Wüste in Richtung Karima. Gegen späten Nachmittag haben Sie vom Jebel Barkal einen tollen Blick auf den Sonnenuntergang. Übernachtung in einem nubischen Haus.

3. Tag: Jebel Barkal – Atbara (F/M/A)

In Nuri besichtigen Sie die Pyramiden, die in der Zeit des Pharao Taharka und seiner Söhne aus der 25. Dynastie erbaut worden sind. Vom heiligen Berg „Jebel Barkal“ haben Sie einen tollen Blick auf das Ruinenfeld des antiken Napata (UNESCO-Weltkulturerbe). Von Karima aus durchqueren Sie die Wüste und übernachten in Atbara, dem ehemaligen Eisenbahnknotenpunkt des Sudan. Übernachtung im Hotel.

4.–5. Tag: Atbara – Mahattah Raqm Sitta – Nubische Wüste 2×(F/M/A)

In Abu Hamed werden noch einmal alle Vorräte aufgefüllt und genügend Treibstoff an Bord genommen. Hier steigen auch Ihre beduinischen Führer zu. Weiterfahrt entlang der von den Briten gebauten Eisenbahnstrecke nach Wadi Halfa. An der Station Nr. 6 verlassen Sie die Gleise und fahren ab nun Richtung Osten. Leichte sandige Passagen und erste Dünenzüge kündigen die Nubische Wüste an. 2 Übernachtungen im Zelt.

6.–7. Tag: Wadi Ghabgaba – Berenike 2×(F/M/A)

Sie folgen nun dem Wadi Ghabgaba, welches über mehrere hundert Kilometer bis nach Ägypten verläuft. Immer wieder wechseln sich schroffe Bergketten mit dem weiß der versandeten Täler und dem Grün der wenigen Akazien ab. Die hier lebenden Beja-Nomaden sind vollständig an das Leben abseits der Zivilisation angepasst. Am 7.Tag erreichen Sie das Wadi Allaqi, in dessen Verlauf Sie das mystische Berenike Panchrysium erreichen. Zu pharaonischer Zeit wurde hier in Minen Gold abgebaut. Die wenigen verbliebenen Ruinen verleihen dem Ort eine besondere Atmosphäre. 2 Übernachtungen im Zelt.

8. Tag: Wadi Hoffrah (F/M/A)

Sie verlassen die Minen der Pharaonen und fahren weiter in Richtung Osten entlang des Wadi Hoffrah. Übernachtung im Zelt.

9.–10. Tag: Wadi Oko – Rotes Meer 2×(F/M/A)

Noch einmal erleben Sie Wüste und Berge pur. Auf Ihrer Fahrt Richtung Rotes Meer durchqueren Sie das Wadi Oko, ein großes Wadi, das parallel zum Meer verläuft und erst in Ägypten in selbiges mündet. Mit etwas Glück treffen Sie die hier als Nomaden lebenden Beja. Sie überqueren die letzte Bergkette mit Gipfeln bis weit über 2000 m und campieren im Schutz der Felsen. 2 Übernachtungen im Zelt.

11. Tag: Baden am Roten Meer (F/M/A)

Fahrt entlang der Küste Richtung Port Sudan. Am Nachmittag erreichen Sie ein kleines Beachresort, wo Sie den Staub der Wüste abspülen können. Übernachtung im Bungalow.

12. Tag: Port Sudan (F/M/A)

Am Vormittag besteht die Möglichkeit, in einem der ursprünglichsten Unterwasserreviere der Welt zu schnorcheln oder zu tauchen. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Port Sudan, dem einzigen Überseehafen des Landes. Die vergleichbar liberale Stadt lädt zu einem Bummel über den Markt ein. Am Abend kann man auf der Corniche dem Treiben der Menschen zuschauen. Übernachtung im Hotel.

13. Tag: Suakin – Erkowit (F/M/A)

Am Morgen fahren Sie nach Suakin, dem ehemaligen „Venedig des Roten Meeres“. Bevor Port Sudan von den Briten errichtet worden ist, wurde der gesamte Handel über diese kleine Insel, deren Häuser aus weißen Korallen erbaut worden sind, abgewickelt. Arabische, türkische und jemenitische Händler trieben Jahrhunderte lang Handel mit dem Hinterland. Heute ist jedoch nur noch wenig vom ehemaligen Glanz übrig geblieben. Nach dem Mittag Weiterfahrt nach Erkowit, einer ehemaligen Hill Station der Briten. Genießen Sie die kühle Brise und den atemberaubenden Ausblick auf die Küstenebene. Nach den Briten ließ sich auch Numeri, ehemaliger Präsident des Landes, hier eine Villa bauen. Übernachtung im Hotel.

14. Tag: Erkowit – Meroe (F/M/A)

Sie verlassen die Berge und fahren auf der Teerstraße zurück bis ins Niltal. Unterwegs sehen Sie immer wieder die Zelte der Beja-Nomaden, die denen der Afar in der Danakil-Wüste stark ähneln. Am Abend erreichen Sie Meroe, deren Pyramiden im Sonnenuntergang beeindrucken. Übernachtung im einfachen Hotel.

15. Tag: Meroe – Khartoum (F/M)

Besuch des wohl eindrucksvollsten Pyramidenfeldes der Antike mit mehr als 100 Pyramiden sowie der Hauptstadt des meroitischen Reiches. Am Nachmittag Ankunft in Khartoum, wo Ihnen einen Tageszimmer zur Verfügung steht. Wenn die Zeit es erlaubt, Fahrt nach Omdurman, wo Sie die tanzenden Derwische bei einem ihrer Auftritte am Grab des Ordensgründers Hamed am Nil erleben können. Am späten Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug.

16. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
17.11.2017 02.12.2017 Reiseleiter: Joachim Seeländer-Jacobsen 2990 EUR Anfragen
22.12.2017 06.01.2018 3180 EUR Anfragen
02.02.2018 17.02.2018 Reiseleiter: Norman Steffen Kirchner 3190 EUR Anfragen
23.02.2018 10.03.2018 3240 EUR Anfragen
16.11.2018 01.12.2018 3290 EUR Anfragen
21.12.2018 05.01.2019 3690 EUR Anfragen
08.02.2019 23.02.2019 3240 EUR Anfragen
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Diese Reise ist auch als DIAMIR-Privatreise buchbar ab 3690 EUR pro Person zzgl. Flug. Jetzt Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 140 EUR
Aufpreis bei 6-7 Teilnehmern 150 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit Turkish Airlines in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • Deutsche DIAMIR-Tourenleitung
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Passregistrierung
  • Reiseliteratur
  • Tageszimmer am letzten Tag
  • 7 Ü: Zelt
  • 5 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Hütte im DZ
  • 1 Ü: Gästehaus im MBZ (Gemeinschaftsbad)
  • Mahlzeiten: 14×F, 14×M, 13×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 40 €); optionale Ausflüge; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Fotogebühren; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Interesse, Toleranz und Einfühlungsvermögen für andere Kulturen sowie gute Ausdauer und Kondition für die Besichtigungen bei teils heißem Klima sind neben Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht Grundvoraussetzungen für diese Reise mit Expeditionscharakter. Bei mehr als 3000 km Offroad, kann nicht immer alles minutiös geplant werden. Flexibilität und Unvoreingenommenheit sind ebenso wichtig, da sich der Tourenverlauf ändern kann.

Hinweise

Während der Zeltübernachtungen gibt es nur ein Buschklo; in den Privathäusern und Hotels im Sudan sind oft nur einfachste Sanitäranlagen vorhanden. In der Wüste übernachten Sie in Zweipersonenzelten. Matratzen und die Campingausrüstung werden genauso gestellt wie eine kleine Schüssel, wo sich die Reisenden waschen können. Sie reisen in Allradfahrzeugen und werden von einem Versorgungsfahrzeug begleitet, das Wasser, Diesel und Verpflegung mitführt genauso wie den Koch und die Küche. In den Allradfahrzeugen kommen vier Reisende und ein Fahrer auf ein Fahrzeug.

Bitte beachten Sie die lange Vorlaufzeit zur Beantragung des Visums.

Zusatzinformationen

Bei Begegnungen mit der Bevölkerung sollte der Fotoapparat nicht das erste sein, sondern Ihr freundliches Gesicht. Natürlich können Sie ausgiebig fotografieren. Wir bitten aber um respektvolle Aufmerksamkeit gegenüber der jeweiligen Situation. Bei Porträts holen Sie sich am besten kurz das Einverständnis der betreffenden Person. Dazu reicht oftmals ein Lächeln und ein freundliches deuten auf die Kamera. Bitte treten Sie den Menschen freundlich und respektvoll gegenüber.

DIAMIR Privat

buchbar ab 3690 EUR zzgl. Flug, täglich (Oktober- März) ab 2 Personen, englischsprachige Tourenleitung

Service

Sudan

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Die Republik Sudan ist ein Staat in Nordost-Afrika, der am Roten Meer liegt und an Ägypten, Libyen, den Tschad, die Zentralafrikanische Republik, die Demokratische Republik Kongo, Uganda, Kenia, Äthiopien und Eritrea grenzt. Der Sudan ist das flächengrößte Land Afrikas mit Khartum als Hauptstadt und gehört geografisch sowohl zu Nordafrika als auch zu Ost- und Zentralafrika.

Ein Teil des Staates Sudan ist Teil der „Großlandschaft Sudan“. Diese kennzeichnet den Übergang zwischen Trockenzone und Regenwald mit der Vegetationsform Savanne.

Durch den Sudan verlaufen die Nordäquatorialschwelle und die Zentralafrikanische Schwelle. Weitere geographische Objekte, an denen der Sudan Anteil hat, sind die Nubische Wüste, die Sahelzone und der Nil. Der höchste Berg ist der Kinyeti (3.187 m ü. NN). Diese Vielfalt gepaart mit einer faszinierenden Kultur macht den Sudan zu einem äußerst reizvollen und interessanten Land.

Politik und Gesellschaft
Der Islam ist im Sudan Staatsreligion. 68 % der Bevölkerung sind sunnitische Muslime, ca. 10 % Christen (davon ca. 5 % Katholiken) und ca. 18-22 % Animisten. Die Nichtmuslime leben hauptsächlich im Süden des Landes.

Die wichtigste Sprachen sind: Arabisch (Sudanesisch-Arabisch; wird vor allem im Norden gesprochen), Nuer-Dinka (im Süden von 17 % der Gesamtbevölkerung gesprochen), Nubisch (am mittleren Nil von 9 % der Bevölkerung gesprochen), Bedscha (im Nordosten von 6 % der Bevölkerung gesprochen), Azande (im Südwesten von 3 % der Bevölkerung gesprochen), Bari (im Südosten von 2 % der Bevölkerung gesprochen). Eine kleine Bevölkerungsgruppe spricht Ndogo.

52 % der Bevölkerung sind Schwarzafrikaner, 39 % sind arabischer Abstammung, 6 % gehören zum Volk der Beja, 2 % sind Ausländer (meist Flüchtinge der diversen Kriege in Afrika) und 1 % anderer Zugehörigkeit.

Sicherheit
Der Sudan ist mittlerweile wieder ein größtenteils sicher zu bereisendes Land. Die Sicherheitslage hat sich seit dem Abschluss eines Friedensabkommens zwischen der sudanesischen Regierung und der südsudanesischen Rebellenorganisation SPLM/A am 09.01.2005 wieder gebessert. Allerdings stellt der Konflikt in Darfur ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko für die Region dar. Jedoch gibt es nach wie vor kritische Gebiete, die dem Tourismus unzugänglich sind.

Es gibt für einige Regionen des Sudan Reisehinweise des Auswärtigen Amtes, das von Fahrten in bestimmte Teile des Landes abrät. Dadurch, dass sich diese Hinweise ständig ändern, möchten wir Sie bitten bzw. darauf hinweisen, sich selbstständig auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes regelmäßig über die aktuellen Reisehinweise zu informieren. Den Link zum AA finden Sie unter:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/SudanSicherheit.html

Wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut und eines starken sozialen Gefälles, ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung.

Man sollte sich einmal vor Augen führen, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist.

Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z. B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus besteht die große Gefahr einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren. Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, wird sich Ihr Tourenleiter am ersten Tag der Reise mit Ihnen zusammensetzen und dieses Problem besprechen. In Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie, die dabei gegebenen Hinweise zu beachten.

Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihre Fragen gern beantworten. Unterwegs wird Ihnen Ihr Tourenleiter darüber hinaus mit vielen Tipps und Tricks zu diesen Problemen zur Seite stehen.

Klima
Verschiedene Vegetationsgürtel ziehen sich von der ariden Sahara im Norden zum tropischen Regenwald im Süden. Im Norden steigen die Temperaturen im Sommer bis auf Werte über 50 °C mit Sandstürmen (Haboubs) und wenigen kurzen Regenfällen. Im Süden und Südwesten fallen die Höchstniederschläge von April bis November.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise ist ein Reisepass erforderlich, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Er darf keine israelischen Stempel enthalten. Ferner wird für die Einreise ein Visum benötigt. Es kostet 40,- € (Stand August 2012).

Um Ihnen die Visabesorgung möglichst einfach zu gestalten, möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners Visa Dienst Bonn GmbH empfehlen. Dieser steht Ihnen auch bei weiteren Fragen in Sachen Visum jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen den Visa Dienst unter Tel. 030 -  3101160 oder im Internet unter www.visum.de. Die notwendigen Unterlagen zur Beantragung des Visums erhalten Sie von uns gemeinsam mit der Restrechnung ca. 4-5 Wochen vor Abreise. Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen ausschließlich für deutsche Staatsbürger gelten. Staatsangehörige anderer Nationen wenden sich bitte direkt an die oben genannte Nummer des Visa Dienst Bonn oder an ein entsprechendes Unternehmen in ihrem Land bzw. direkt  an die diplomatische Vertretung des Reiselandes. Die sudanesische Botschaft in der Schweiz erreichen Sie unter 02273126/66 oder 63.

Schweizer Staatsbürger müssen folgende Unterlagen bereithalten:

- 2 original ausgefüllte Visaanträge (keine Kopie, kein Fax)

- 2 originale Passfotos (keine Scan-Bilder)

- eine Reisebuchungsbestätigung

- einen mind. 6 Monate gültigen Reisepass

- 92 CHF

Beachten Sie bitte, dass Sie das Visum erst nach Erhalt der Restrechung beantragen können. Das Visum ist ab Einreisedatum 30 Tage gültig und berechtigt zu einer einmaligen Einreise mit einer maximalen Aufenthaltsdauer von 30 Tagen.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Botschaft in Deutschland:

Botschaft der Republik Sudan
Kurfürstendamm 151
10709 Berlin
Tel.: (030) 890 69 80

Fax: (030) 894 09 693

Botschaft in der Schweiz:
Section consulaire de l'Ambassade
Avenue Blanc 47
1211 Genève 19

9h30 - 12h00 (visa)
Tel.: 022-731 26 66 oder 022-731 26 63
Fax: 022-731 26 56 oder 022-716 19
E-Mail: mission.sudan@ties.itu.int

Konsulat in Österreich:

Konsularabteilung des Sudan
Reisnerstraße 29/5
1030 Wien

Tel. (+43/1) 7102343-44
Fax: (+43/1) 7102346
Mo - Fr 09.00 - 11.00

E-Mail: botschaft.d.rep.sudan@chello.at

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de 

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. 

Empfohlen wird der Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A, Hepatitis B, Typhus und insbesondere auch Polio und Meningokokken-Meningitis ACWY, nachdem es in den ersten Monaten des Jahres 2005 zu Ausbrüchen von Polio- und Meningitis-Erkrankungen in verschiedenen Regionen des Landes kam. Ebenfalls wird eine Malariaprophylaxe empfohlen. Gegebenenfalls kann auch ein Impfschutz gegen Tollwut sehr sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollten diese und andere Fragen entschieden werden.

Schwerwiegende Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten, diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte  trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen!

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen dabei die alte Globetrotterregel "cook it, peel it or forget it" (koch es, schäl es oder vergiss es) dienen. Also auch wenn es schwer fällt, Salate oder unschälbares Obst sollte während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise ihren Zahnarzt. Etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt  einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Impfungen:

Sie bereisen auf der Tour Malariagebiete. Eine medikamentöse Vorbeugung gegen Malaria ist deshalb ratsam. Die Entscheidung darüber sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt treffen.

Bei Reisen entlang des Nils, südlich des Nasser Sees, sowie in den mittleren und südlichen Landesteilen besteht ein ganzjähriges Malariarisiko. Der Schutz vor Mückenstichen ist daher besonders wichtig, z. B. durch entsprechende Kleidung, Benutzung von Moskitonetzen und/oder durch Verwendung mückenabweisender Mittel wie Autan, NoBite, DEET. Schlaf- und Aufenthaltsräume können durch Sprühmittel wie Baygon mückenfrei gehalten werden. Um Ihrem Arzt die Gelegenheit zu geben, einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren.

Während der Reise

Während der Reise

Gesundheit
Man muss die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen und Sonnenbrand sollten Sie folgende Hinweise beachten:

- nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden

- zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis

- nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen, auf das Steak Medium sollte während der Reise verzichtet werden

- keine Salate oder unschälbares Obst essen

- kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken

- Schutz vor Sonnenbrand durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille, außerdem empfiehlt sich besonders im Hochgebirge die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder –lotions mit einem Sonnenschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr

-  nicht in Süßwasser baden (Gefahr u. a. der Bilharziose)

Ihr Tourenleiter wird diese Probleme zu Beginn Ihrer Reise noch einmal mit Ihnen durchsprechen und Ihnen während der gesamten Tour behilflich sein.

Verpflegung
Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Bitte beachten Sie, dass laut dem islamischen Recht Alkohol verboten ist.

Geld, Trinkgeld, Reisegepäck

Geld, Trinkgeld, Reisegepäck

Geld
Offizielles Zahlungsmittel im Sudan ist das sudanesische Pfund. Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro oder US-Dollar zu empfehlen. Bitte beachten Sie, es werden im Sudan KEINE Kreditkarten akzeptiert. Als Zahlungsmittel haben sich Euro und US-Dollar in kleinen Noten bewährt.

Trinkgeld
Bitte denken Sie immer daran, dass Trinkgeld kein Muss ist, sondern für guten Service und verlässliche Arbeit an die jeweiligen Fahrer, Köche und Guides gezahlt wird. Nichtsdestotrotz sind die Angestellten im Tourismus oft auf die Trinkgelder der Gäste angewiesen, da die landesüblichen Löhne meist nicht zum Leben ausreichen. Prinzipiell kann man als Anhaltspunkt 1 USD pro Tag für den Reiseleiter als Trinkgeld veranschlagen, wenn er seine Sache gut gemacht hat. Auf Ihrer Reise in den Sudan werden Sie aber auch von einem Team aus Fahrern, Köchen und lokalen Guides begleitet. Für Fahrer und Köche ist der halbe Trinkgeldsatz als für den Guide zu veranschlagen. Wie gesagt, diese Summen sind als Anhaltspunkte zu betrachten. Sollte der Fahrer oder Guide seine Aufgaben über die des Üblichen erfüllen, so können Sie natürlich auch gern mehr zahlen. Jedoch sollte dies auch weiterhin im Verhältnis zu den landesüblichen Löhnen stehen. Es sollten keine „Almosen“ an vermeintliche Bedürftige verteilt werden (außer an Moscheen, hier ist es sogar gewollt!). Trinkgelder sollten nur gegen Leistungen gegeben werden. Für Aufpasser (Kaffire) an Sites ca. 20 Pfund pro Reisegruppe, für Kinder auf der Straße nur Bonbon (besser: Stifte, Malbücher, Schreibblöcke), für Bettler an Moscheen ca. 3 bis 5 Pfund, Fahrer des Teams ca. 200 Pfund pro Reisegruppe, sudanesischer Tourleiter ca. 400 Pfund

Reisegepäck
Ein komplettes Verzeichnis aller empfohlener Ausrüstungsgegenstände und Gepäck-stücke können Sie der beiliegenden Liste entnehmen. Sollten Sie zum Thema Reisegepäck noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an, wir beraten Sie gern.
Um den Transport nicht unnötig zu komplizieren und die Menge des Gepäckes übersichtlich zu halten, empfehlen wir Ihnen, nur soviel Gepäck wie nötig mitzuführen.

Bedenken Sie, dass Sie sich auf einer Rundreise befinden werden, bei der Sie nicht selten alle 1 bis 2 Tage den Übernachtungsort wechseln. Ein handliches Gepäckstück ist dabei von sehr großem Vorteil. Schon so mancher hat sich die schönsten Tage des Jahres nur dadurch verdorben, weil er viel mehr Gepäck mitgenommen hatte als eigentlich von Nöten gewesen wäre. Die beste und bequemste Form des Gepäcktransportes ist sicherlich der Rucksack. Auf einigen unserer Touren ist ein solcher obligatorisch. Auf allen anderen zumindest zu empfehlen. Auf Grund der Besonderheiten des Gepäcktransportes auf dem Fahrzeugdach, möchten wir Sie dringend bitten, von der Benutzung von Koffern abzusehen. Aus gleichen Gründen hat sich der Gebrauch eines stabilen Plastiksackes (als Hülle) zum Schutz vor Staub und Regen sowie Langfingern als sehr praktisch erwiesen.

Literatur über Sudan

Literatur über Sudan

In Vorbereitung auf Ihre Reise als auch als Lektüre während Ihres Aufenthaltes möchten wir Ihnen folgende Titel empfehlen:

Adwok Nyaba, Peter: “The politics of Liberation of Southern Sudan”
(Ghana University Press) ISBN: 978-9970021024

Scroggins, Deborah: „Emma's War: Love, Betrayal and Death in the Sudan”, Überleben in der Wüste Danakil (Harpercollins UK),  ISBN: 978-0006551478

Riefenstahl, Leni: “Africa” (Taschenverlag) ISBN: 978-3836523172

Deng, Francis: “The Man Called Deng Majok: A Biography of Power, Polygyny and Change.” (Red Sea Press,U.S.),  ISBN: 978-1569023006 

Pritchard, Evans: “The Nuer: A Description of the Modes of Livelihood and Political Institutions of a Nilotic People.” (Oxford University Press) ISBN: 978-0195003222

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Karte

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Ihr Ansprechpartner 

Alexander Renn

Alexander Renn

Teamleiter Verkauf Arabische Halbinsel & Nordafrika

 
+49 (0)351 31 20 7 - 281

E-Mail:
a.renn@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 281

 
 

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