• Der Damavand als höchster Berg Persiens erhebt sich mit 5671 m über das gesamte Elburs-Gebirge.
  • Aufstieg am Damavand
  • Nasir ol Molk Moschee
  • Damavand (5671m)
  • Schwefelwolke am Damavand
  • Kurz vorm Kraterrand am Damavand
  • Der Damavand erhebt sich aus der steppenartigen Landschaft. Blick von Nandal (aus NW).
  • Große Schwefelquelle am Damavand
  • Moschee am Damvand
  • Aufstieg zum Damavand
  • Damavand in Wolken

Iran

 

Damavand (5671 m)

10 Tage Expeditionsreise zum höchsten Vulkan Persiens

    
Dauer 10 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 1790 EUR   drucken
Tourcode EXPDAM   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 12    
 
 
 
 

Der höchste Berg Persiens stellt für ambitionierte Bergwanderer keine besonderen Anforderungen an Bergerfahrung, Technik und Ausrüstung. Einzig gute Akklimatisation und Ausdauer sind die Schlüssel zum Gipfelerfolg am 5671 m hohen Damavand. Erleben Sie auf dieser Reise nicht nur die klimatischen Kontraste zwischen den trockenen, wüstenhaften Gebirgszügen des Elburs-Gebirges mit seinem höchsten Vulkan, sondern tauchen Sie nach der Gipfelbesteigung auch in das quirlige Leben der Metropole Teheran ein und genießen Sie das Kontrastprogramm nach der Bergbesteigung! Wer dieses außergewöhnliche Land, seine Menschen und seine Geschichte näher kennenlernen möchte, dem sei ein Anschlussprogramm zu den schönsten Kulturstätten des Iran wärmstens empfohlen!

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Besteigung des Damavand (5671 m) über die Südroute

  • Akklimatisationsgipfel Koloun Bastak (4150 m) und bei 13 Tagen Alam Kuh (4848 m)

  • Deutschsprachig geführtes Kulturprogramm in Teheran

  • DIAMIR-Expeditionsleiter und/oder englischsprachige Bergführer

  • Gepäcktransport mit Lastentieren am Damavand

  • Optional: Verlängerung zu den schönsten Kulturstätten

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Am Abend Flug nach Teheran.

2. Tag: Teheran – Shemshak (F/M/A)

Ankunft in Teheran am zeitigen Morgen. Erledigung der Einreiseformalitäten und Transfer zum Hotel, wo Sie Zeit zum Ausruhen haben. Nachmittags fahren Sie über aussichtsreiche Straßen hinein in das Elburs-Gebirge bis nach Shemshak, einem beliebten Wintersportort. Von hier aus geht es weiter auf einer unbefestigten Straße bis auf ca. 3000 m, wo Sie Ihr Zeltlager für die nächsten Nächte errichten. Das Lager liegt schön mit atemberaubendem Blick auf das zentrale Elburs-Gebirge am Fuß des Koloun Bastak – Ihr Gipfelziel für den nächsten Tag. Übernachtung im Zelt.

3. Tag: Gipfel Koloun Bastak (4150 m) (F/M/A)

Heute besteigen Sie den Koloun Bastak (4150 m). Früh am Morgen beginnt der technisch unkomplizierte Aufstieg über Geröllhänge, bevor Sie gegen Mittag ein herrliches Gipfelpanorama genießen können. Mit etwas Glück kann man im Dunst schon die Silhouette des mächtigen Vulkankegels des Damavand erkennen. Abstieg zurück ins Zeltlager. Diese Tour ist ideal für Ihre Akklimatisation und wird Ihnen in den nächsten Tagen am Damavand zugutekommen. Übernachtung wie am Vortag im Zelt.

4. Tag: Basislager Gousfandsarai (3000 m) (F/M/A)

4. Tag: Basislager Gousfandsarai (3000 m) (F/M/A) 1

Nachdem Sie Ihr Zeltlager abgebaut haben, fahren Sie durch das Elburs-Gebirge zum Damavand. Unterwegs werden letzte Einkäufe für die Gipfeltour erledigt, bevor es weiter in das Bergdorf Poloor geht. Hier am Fuß des Damavand befindet sich auch das Bergsteigerzentrum des iranischen Bergsteigerbundes. Nicht benötigte Ausrüstung kann hier zwischengelagert werden, bevor es mit Allradfahrzeugen weiter ins Basislager Gousfandsarai (3000 m) geht. Übernachtung im Zelt.

5. Tag: Hochlager Bargah Sewom (4150 m) (F/M/A)

5. Tag: Hochlager Bargah Sewom (4150 m) (F/M/A) 1

Nach einem kräftigen Frühstück erfolgt der Aufstieg zum Hochlager Bargah Sewom (4150 m), wo sich neben terrassenförmig angelegten Zeltplätzen auch eine solide Berghütte befindet. Hier verbringen Sie den Nachmittag und beobachten die bunt geschmückten Mulis, die Ihr Hauptgepäck ins Hochlager transportieren werden. Optional empfiehlt sich der Aufstieg in höhere Regionen zur besseren Akklimatisation. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-5h).

6. Tag: Akklimatisierungstag (F/M/A)

Der heutige Tag dient der besseren Akklimatisierung und erhöht Ihre Gipfelchancen! Entweder Sie ruhen sich vor dem Gipfelgang noch einmal richtig aus oder unternehmen eine kleine Wanderung in der Nähe des Hochlagers, beispielsweise zu einem Eisfall einige hundert Höhenmeter oberhalb von Bargah Sewom. Übernachtung wie am Vortag.

7. Tag: Gipfel Damavand (5671 m) (F/M/A)

7. Tag: Gipfel Damavand (5671 m) (F/M/A) 1

Gipfeltag! Der Damavand erfordert eine gute Ausdauer und Kondition. Gefühlt können sich die etwa 1500 Höhenmeter recht in die Länge ziehen – technisch ist der Berg eher unkompliziert. Da der Abstieg auf der gleichen Route verläuft, kann die Besteigung auch jederzeit abgebrochen werden. Ziel ist jedoch der 5671 m hohe Gipfel des Damavand! Der Vulkan ist noch aktiv; zahlreiche qualmende Schwefellöcher auf den letzten Metern zum Gipfel zeugen davon. Eine Umrundung des Kraters ist bei rechtzeitigem Erreichen des Gipfels ebenfalls möglich. Abstieg zurück ins Hochlager. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 8-10h).

8. Tag: Reservetag bzw. Abstieg – Rückfahrt nach Teheran (F/M)

Sollte es am Vortag nicht mit der Besteigung geklappt haben, besteht heute die Möglichkeit, es nochmals zu versuchen. Gegen Mittag sind die Mulis bereit, so dass Sie nur mit kleinem Rucksack den Abstieg antreten können. Nach einem kurzen Zwischenstopp zum Umladen des Gepäcks fahren Sie zurück nach Teheran ins Hotel. Der Abend können Sie sich von den Anstrengungen der letzten Tage zu erholen oder sich in das quirlige Treiben Teherans stürzen. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 3h).

9. Tag: Stadtbesichtigung Teheran (F/A)

9. Tag: Stadtbesichtigung Teheran (F/A) 1

Ganztägiges Kulturprogramm in Teheran. Sie besuchen unter anderem die Altstadt von Teheran, das Archäologische Museum, die Imamzade-Salih-Moschee sowie den benachbarten Tadschrisch-Bazar. Abends Abschiedsessen mit dem Team. Übernachtung im Hotel oder Transfer zum Flughafen (je nach Flugplan).

10. Tag: Heimreise

In der Nacht oder zeitig morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland oder Beginn der Verlängerung.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
27.06.2018 06.07.2018 1790 EUR Anfragen
18.07.2018 27.07.2018 1890 EUR Anfragen
08.08.2018 17.08.2018 1890 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag (nur im Hotel möglich) 135 EUR
7-Tage-Kultur-Verlängerung, ab 4 Personen ab 1150 EUR
EZ-Zuschlag Verlängerung 180 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • DIAMIR-Expeditionsleitung ab 12 Teilnehmern
  • Englischsprachiger Bergführer
  • Deutschsprachige Kulturreiseleitung in Teheran
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Basislager- und Hochlagerausrüstung inkl. Zeltausrüstung und Verpflegung
  • Gepäcktransport mit Lastentieren (max. 15 kg/Person)
  • Alle Eintrittsgelder und Gebühren laut Programm
  • Trekkingsack
  • 6 Ü: Zelt
  • 2 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 8×F, 7×M, 7×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 90 €); optionale Ausflüge; persönliche Bergsteigerausrüstung; Unterwegsverpflegung (z. B. Schokolade oder Energieriegel) für die Bergetappen; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Komfortverzicht; Teamfähigkeit; Kondition für bis zu 10-stündige Tagesetappen, Trittsicherheit in Geröll (selten Schnee) bis zu 35° Steilheit (persönlicher Tourenbericht erforderlich), Ausrüstung gemäß Ausrüstungsliste.

Hinweise

Das Erreichen der Gipfel kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Aufgrund der Visumbestimmungen können wir Buchungen nur bis ca. 2 Monate vor Abreise entgegen nehmen!

Ihr Reisepass darf keinen israelischen Stempel enthalten, ein Stempel der USA ist jedoch kein Problem.

Das Tragen islamischer Kleidung ist für Frauen in der Öffentlichkeit bei den Besichtigungsprogrammen sowie bis zum Hochlager am Damavand Pflicht.

Zusatzinformationen

Gut isolierte und wasserfeste Bergstiefel der Kategorie C bis D erforderlich.

Service

Iran

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Der Iran grenzt an sieben Staaten und zwei Meere: im Westen und Nordwesten an den Irak, die Türkei und Aserbaidschan, an Armenien und das Kaspische Meer (657 km); im Osten und Südosten an Turkmenistan, Afghanistan und Pakistan sowie an dem Golf von Oman bzw. dem Persischen Golf.

Weiterhin gehören zum iranischen Staatsgebiet einige Inseln im Persischen Golf: Qeschm, Kisch, Khark, Farsi, Abu Musa sowie Groß- und Klein Tonb. Der Besitz der letzten drei ist allerdings zwischen Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten umstritten.

Der nördlichste Punkt des Iran liegt auf 39° 47' nördlicher Breite und befindet sich in etwa auf dem gleichen Breitengrad wie Palma de Mallorca (Spanien). Der südlichste Punkt des Iran liegt auf 25° nördlicher Breite und befindet sich in etwa auf dem gleichen Breitengrad wie Doha (Katar). Irans westlichster Punkt liegt auf 44° 02' östlicher Länge und damit in etwa auf einem Längengrad wie Bagdad (Irak). Der östlichste Punkt des Iran liegt auf 63° 20' östlicher Länge und damit ungefähr auf einem Längengrad wie Herat (Afghanistan). Iran ist ein ausgesprochenes Gebirgsland, was das Klima – von den Wüsten abgesehen – auch für Europäer recht erträglich macht. Geologisch wird das Land durch mehrere fast parallele, nach Südosten streichende Gebirgsketten gegliedert, die im Zagros- und Kuhrud-Gebirge mehrmals über 4000 m erreichen. Östlich davon liegen die großen Wüsten Dasht-e-Kavir und Dasht-e-Lut. Aufgrund der geologischen Gegebenheiten und der vermutlich noch anhaltenden Gebirgsbildung treten im Iran häufig Erdbeben auf.

Der höchste Berg Irans ist der 5.671 m hohe Damavand im Elburs – ein erloschener, gletscherbedeckter Vulkan nordöstlich der Hauptstadt Tehran. Zum nur 60 km entfernten Kaspischen Meer hat er fast 6000 m Höhenunterschied.

Klima
Das Klima im Iran ist sehr vielfältig. Daher herrschen im Iran verschiedene Klimazonen. Es überwiegen aride Klimaverhältnisse, doch treten regional – insbesondere im Norden (Kaspisches Meer) und an einigen Gebirgswänden – jährliche Niederschläge bis über 2.000 mm auf. Am trockensten sind die Salzseen im Landesinnern, während es in den Küstengebieten an den südlichen Küsten nachts auch zur Bildung von Nebel kommen kann. Im Sommer ist es trocken und heiß und im Winter kalt. In der Region um Teheran haben wir ein kontinentales Klima. Zwischen den südlichen und nördlichen Regionen/Landesteilen gibt es zeitweise Temperaturunterschiede bis zu 35° Grad.

Zeitverschiebung
Der Zeitunterschied zum Iran beträgt +2 Stunden und 30 Minuten. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es im Iran 14:30 Uhr. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Teheran daher um 2,5 Stunden.

 

Politik und Gesellschaft
Der Iran ist seit 1979 eine Islamische Republik. Die Verfassung ist von 1979. Seit 1989 stellt der 12-köpfige Verfassungsrat das Kontrollorgan für die Konformität von Gesetzen mit dem islamischen Recht dar. Das Parlament besteht aus 290 Abgeordneten.

Das politische System des Iran kann allerdings nicht als „frei“ bezeichnet werden und ist behaftet mit großen Mängeln in den Bereichen der politischen Rechte, der Bürgerrechte und der Pressefreiheit. Im Demokratieindex von 2010 wird es als „autoritäres Regime“ eingestuft. Im Korruptionswahrnehmungsindex belegte der Iran im Jahr 2009 Platz 168 von 180. Der gegenwärtige Verteidigungsminister Ahmad Vahidi wird von der argentinischen Justiz und von Interpol wegen Mordes gesucht, so wie der ehemalige Geheimdienstminister Ali Fallahian.

Seit der islamischen Revolution von 1979 und der Ablösung der Monarchie geht nach der herrschenden iranischen Staatsdoktrin die Staatsgewalt nicht vom Volk aus, sondern wird allein religiös legitimiert. Die oberste Staatsgewalt kommt dem Führer (persisch „Rahbar”) zu, der im deutschen Sprachgebrauch auch Revolutionsführer, geistlicher Führer oder oberster Rechtsgelehrter genannt wird. In dessen Abwesenheit vertritt ein Rat religiöser Amtsträger den Rahbar. Der Revolutionsführer, seit 1989 Seyyed Ali Chamene'i, hat uneingeschränkte Macht und ist auf Lebenszeit gewählt.

Der Regierungschef des Iran ist seit Sommer 2013 der Präsident Hassan Rohani. Er wird in allgemeinen Wahlen für eine vierjährige Amtszeit bestimmt. Die Macht von Präsident, Regierung und Parlament ist jedoch stark beschränkt, denn alle zu wählenden Kandidaten und alle Gesetze müssen vom Wächterrat bestätigt werden. Zudem hat in allen Fragen der oberste Rechtsgelehrte Ali Chamene’i das letzte Wort.

Religionen
Offiziell bekennen sich 98% der Bevölkerung zum Islam (89 % Schiiten und 9 % Sunniten). Der Islam ist auch die Staatsreligion. Die größte religiöse Minderheit stellen die im Iran entrechteten Bahai mit 300.000 Anhängern. Es ist jedoch zu beachten, dass im Iran de facto keine Religionsfreiheit herrscht und laut Gesetz der Abfall vom Islam mit der Todesstrafe geahndet werden kann. Nach offiziellen Angaben gibt es noch etwa 280.000 Orientchristen. Zu 90 % sind diese Christen im Iran Anhänger der armenisch-apostolischen Kirche. Nach Schätzungen gibt es etwa 25.000 Juden, 30.000 Anhänger des Zoroastrismus und einige tausend Mandäer. Anhänger von Religionen wie dem Christentum, Bahai und dem Judentum gelten als Bürger zweiter Klasse und erfahren gesellschaftliche Benachteiligungen, vor allem in der Ausbildung und im Beruf. 

Ramadan
Ramadan ist der islamische Fastenmonat, dessen Daten von Jahr zu Jahr variieren. In dieser Zeit religiöser Besinnung gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen, Getränke, Rauchen sowie z.B. sinnliche Genüsse wie Parfüm) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Auch wenn die Fastenregeln nur für Muslime gelten (wobei Ausnahmen für Schwangere, Kranke, kleine Kinder und Reisende bestehen), sollten auch Nichtmuslime dem Fasten der Muslime mit Respekt begegnen und darauf achten, keine religiösen Gefühle zu verletzen.

Während des Ramadan ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) und mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen zu rechnen.

Der Ramadan liegt 2016 zwischen dem 06. Juni und 04. Juli. Das Fest des Fastenbrechens findet vom 05. bis 07. Juli statt.

Sprache
Amtssprache des Iran ist Persisch, lokal Farsi genannt. Sie ist eine indogermanische Sprache und zugleich die wichtigste unter allen iranischen Sprachen. Persisch ist zwar die einzige Amtssprache im Iran und wird von mehr als der Hälfte der iranischen Bevölkerung als Muttersprache gesprochen, sie ist jedoch nicht die alleinige Landessprache. Türkisch und Kurdisch werden im Nordwesten und Arabisch im südwestlichen Khuzistan gesprochen. Englisch und Französisch werden von einigen Behörden und Geschäftsleuten gesprochen. Insgesamt spricht jedoch fast die gesamte Bevölkerung Irans Persisch entweder als Muttersprache oder Zweitsprache, da schon in den Kindergärten, bis zu den Schulen, Universitäten, Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen nur das Persische gelehrt bzw. gesprochen wird.

Insgesamt werden im Iran 77 verschiedene Sprachen und Idiome gesprochen. Das Persische, ist also trotz des im 7. Jh. einziehenden Islam nie ganz untergegangen. Ein deutlicher Ausdruck der eigenständigen kulturellen und nationalen Identität.

Sicherheit
Iran ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität vor allem in der Millionenmetropole Teheran. Hier kommt es gelegentlich zu Personenkontrollen durch vermeintliche Sicherheitsbeamte. Die Kontrolleure erweisen sich anschließend als Trickbetrüger, welche z.B. nach erfolgter "Kontrolle" die Geldbörse oder deren Inhalt einbehalten. Da Polizisten immer grüne Uniformen tragen und Touristen in der Regel nicht von Ihnen kontrolliert werden, sind die Betrüger leicht zu erkennen. Es wird geraten, darauf zu bestehen, entsprechende Kontrollen lediglich im Hotel oder der nächstgelegenen Polizeistation durchführen zu lassen. Die Zahl der Diebstähle von Pässen, Geld und Taschen in Geschäften und auf der Straße (auch durch Motorradfahrer) ist steigend. Besondere Umsicht ist hier geboten. Vorsicht ist auch bei von Fremden angebotenen Süßigkeiten/Keksen und (offenen) Getränken geboten, da sich Diebe k.o.-Tropfen bedienen, mit denen Touristen betäubt und komplett ausgeraubt werden.

Bei Individualreisen sollten Sie grundsätzlich vermeiden, allein nachts oder in einsamen Gebieten zu reisen.

Bei Reisen in den Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan sowie in den Grenzgebieten Irans mit Pakistan und Afghanistan besteht ein erhebliches Entführungs- und Anschlagsrisiko. Von Reisen in dieses Gebiet wird daher dringend abgeraten. Dies betrifft insbesondere das Gebiet im Dreieck zwischen den Städten Zabol, Bam und Chabahar.

Von nicht notwendigen Individual- oder Trekkingreisen in die Kurdengebiete im Nordwesten Irans, insbesondere entlang der türkischen und irakischen Grenze, wird grundsätzlich abgeraten.

Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

· Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden vermeiden.

· Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen bei sich hat. Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

· Teure Uhren, wertvollen Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, kann man am besten zu Hause lassen.

· Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Brustbeutel, Beintasche, Gürteltasche, Geldgürtel aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise in den Iran benötigen deutsche, österreichische und schweizer Staatsangehörige einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass (ab Einreisedatum), sowie ein Visum, welches vor Einreise beantragt werden muss. Dafür bieten sich zwei Möglichkeiten: die direkte Beantragung bei der iranischen Botschaft oder die Zuhilfenahme eines Visadienstes, welches die sicherste und komfortabelste Möglichkeit ist. Wir empfehlen dazu den Visadienst Bonn GmbH, Agricolastraße 24, 10555 Berlin, Tel.: (030) 3101160, Fax: (030) 31011659, E-Mail: info@visum.de). Weitere Informationen zu Ihrer Visumbeantragung finden Sie auch unter www.visum.de/partner/diamir.

Bitte beantragen Sie das Visum unbedingt erst nach Erhalt der Visaunterlagen und aller zur Visabeantragung erforderlichen Informationen und/oder Visaformulare. Diese erhalten Sie ca. 6 Wochen vor Abreise durch DIAMIR, ggf. mit einer korrigierten Rechnung. 

Die Zeit zur Visabeantragung ist nach Erhalt dieser Infos stets absolut ausreichend - es besteht also kein Grund zu unnötiger Eile. Bitte beachten Sie, dass wir im Falle einer Absage der Reise durch uns keinerlei Kosten für unnötigerweise vorzeitig beantragte Visa übernehmen können.

Schweizer Staatsangehörige sind zusätzlich verpflichtet, Fingerabdrücke bei der zuständigen Kantonspolizei zu hinterlegen, sowie einen Krankenversicherungsnachweis zu erbringen.

Ihr Reisepass darf keinen israelischen Stempel enthalten, ein Stempel der USA ist jedoch kein Problem. 

Reisen nach Iran können sich gemäß Gesetzesbeschluss des US-Kongresses vom 18.12.2015 zur Änderung des Visa Waiver Programms auf spätere Einreisen in die USA auswirken. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/UsaVereinigteStaatenSicherheit.html.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund des Klimas unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten. 

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: www.rki.de

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it!“ („Koch es, schäl es oder vergiss es!“) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. 

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist im Iran wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Die medizinische Versorgung ist in Teheran und anderen großen Städten ausreichend bis gut. In den zahlreichen Apotheken (daru-khane) sind die meisten auch in Europa gebräuchlichen Medikamente zu kaufen und nicht sehr teuer.

Für Teilnehmer der Damavand-Expedition: Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit

Durch die unterschiedlichen Landesregionen Irans und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.

Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut der Einzelne die Höhe vertragen wird.

Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungsschwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie eventuell ihr Tempo zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.

Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. Die Anwendung von sog. „Höhenmitteln“ wie z.B. Diamox etc. ist für eine Reise in diese Höhen völlig unnötig und unter Umständen sogar gefährlich. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Medikamenten dieser Art von unserer Seite her strikt abgelehnt.

Höhenkrankheit, die sogenannte “Acute Mountain Sickness” oder kurz AMS genannt, kann in ihrer schwersten Form zum Tod führen. Ursache der Höhenkrankheit ist eine ungenügende Anpassung (Adaption) des Körpers an große Höhen, meist bedingt durch zu schnelles Aufsteigen in Höhen über 3000m. Am häufigsten und gefährlichsten ist ein Auftreten in Höhen zwischen 3000 und 5000m.

Der Körper stellt sich auf die entsprechende Höhe dadurch ein, dass er die Frequenz und die Intensität der Atmung steigert. Untersuchungen haben gezeigt, dass diejenigen, die sich schnell an die neue Höhe anpassen können, ihre Atemfrequenz und -stärke schnell den veränderten Umständen anpassen, wohingegen diejenigen, die relativ schnell von dieser Krankheit erfasst werden können, ihre Atemfrequenz langsamer anpassen. Der Grund der schnellen oder langsameren Anpassung ist nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse höchstwahrscheinlich genetisch bedingt. Weitere Symptome für eine gute Höhenanpassung sind eine gesteigerte Herzfrequenz und ein Anstieg der roten Blutkörperchen (Hämatokritwert). Innerhalb weniger Tage passt sich der gesunde Körper an eine neue (größere) Höhe an, so dass dann Höhenkrankheit normalerweise nicht mehr auftritt. Diese Anpassung des Körpers gibt aber keine Garantie dafür, dass im Falle eines weiteren Aufstiegs nicht doch noch eine Höhenkrankheit auftreten kann. Unsere Trekkingtouren sind normalerweise so ausgelegt, dass das Risiko, an einer Höhenkrankheit zu erkranken, möglichst gering ist. Langsamer Aufstieg, vernünftige Tagesetappen sowie schrittweise Erhöhung der Schlafhöhe sind die Kernpunkte einer Strategie zur Vermeidung von Höhenproblemen. Völlig ausgeschlossen kann das Risiko jedoch nie hundertprozentig werden.

Der niedrigere Luftdruck in der Höhe sowie das damit verbundene geringere Sauerstoffangebot führen bereits ohne körperliche Anstrengungen, also auch im Ruhezustand, zu einer Erhöhung von Herzfrequenz, Atemzeitvolumen sowie Herzzeitvolumen. Außerdem vergrößert sich durch die zusätzliche Bildung von roten Blutkörperchen die Blutdichte. Dies kann fatale Folgen haben, so dass eine der wichtigsten Regeln beim Aufstieg in die Höhe lautet, viel zu trinken! Um der Bluteindickung entgegenzuwirken und auch die gesamte körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unabdingbar. Dies bedeutet, täglich (!) mindestens 4-5 Liter zu trinken, bei großer körperlicher Anstrengung sogar noch mehr!

Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und manchmal Erbrechen, Schwindelgefühl und Gleichgewichtsstörungen. Je nach Schwere und Symptomen unterscheidet man vier Formen der Höhenkrankheit:

Milde Höhenkrankheit („Mild Acute Mountain Sickness“ – MAMS) ist die leichteste Form, von der bis zu drei Viertel aller Bergsteiger, die den Aconcagua besteigen, betroffen sind. Meist klingen die Symptome nach Abstieg, Ruhepause oder reichlich Flüssigkeitszufuhr schnell wieder ab.

Akute Höhenkrankheit („Severe Acute Mountain Sickness“ – SAMS) ist die schwerere und unter Umständen lebensbedrohliche Form der Höhenkrankheit. Schnellstmöglicher Abstieg und bestenfalls umgehende medizinische Betreuung können lebenswichtig sein! Die physische und psychische Leistungsfähigkeit sind bereits deutlich reduziert und solcherart Erkrankte sollten auf keinen Fall mehr allein unterwegs sein bzw. allein gelassen werden!

Das Höhenlungenödem („High Altitude Pulmonary Edema” – HAPE) gehört bereits zu den akut lebensbedrohlichen Zuständen und wird gekennzeichnet durch die Ansammlung von Wasser bzw. Gewebsflüssigkeit in der Lunge. Die ersten Anzeichen sind Husten, erst trocken, dann mit pinkfarbenem und schaumigem Speichel. Rasselnde Atmung und blasig-schaumiger Auswurf sind deutliche Alarmzeichen, die nur eine Konsequenz haben dürfen: Der/die Betroffene muß unter allen Umständen so schnell wie möglich auf eine geringere Höhe gebracht werden!

Das Höhenhirnödem („High Altitude Cerebral Edema” – HACE) ist die schwerste und gefährlichste Form der Höhenkrankheit, die mit Flüssigkeitsansammlung im Gehirn einhergeht. Der/die Betroffene fühlt sich äußerst erschöpft und entwickelt ein starkes Ruhebedürfnis, bekommt zunehmend Gleichgewichtsprobleme, Schwindelgefühl, Übelkeit und allgemeine Mattigkeit zu spüren. Sicherstes und alarmierendes Alarmzeichen ist der Verlust des klaren Denkens, der sich bei Betroffenen in wirren und unsinnigen Antworten auf gestellte Fragen äußert. Letztendlich fällt der Kranke ins Koma und im Falle eines Nichtabstiegs auf geringere Höhen tritt der Tod ein. Einsofortiger Abstieg/Abtransport in tiefere Lagen kann deshalb bereits bei ersten Anzeichen lebensrettend sein!

Für alle vier Formen der Höhenkrankheit gilt, dass sie vollständig unabhängig von Alter und körperlicher Fitness sind! Und auch ein vorheriges (problemloses) Erreichen einer größeren Höhe auf einer früheren Tour gibt keine Garantie für die Reaktion des Körpers bei erneuter Beanspruchung.

Allgemeine Hinweise beim Auftreten von Höhenkrankheit:

Unsere nachfolgenden Ratschläge erteilen wir zunächst mit dem Ziel, dass niemand eine Höhenkrankheit erleiden wird (was sich leider nie 100%ig ausschließen lässt), vor allem aber mit dem Ziel, dass niemand daran sterben soll!

1. „Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen.“ Dies gilt um so mehr unter körperlicher Belastung, wie bei einer Trekkingtour und erst recht in großer Höhe! Trinken Sie täglich mindestens 4-5 Liter, in großer Höhe, bei starker Sonneneinstrahlung und unter Anstrengung bis zu 6-7 Liter!

2. Es ist wichtig, die Anzeichen einer Höhenkrankheit zu kennen und sie sich vor allem auch einzugestehen! Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schwindelgefühle und Gleichgewichtsstörungen deuten auf Höhenkrankheit hin. Trekkingtouristen und Bergsteiger sind oft sehr zielorientiert und ehrgeizig und tendieren dazu, diese Anzeichen nicht wahrnehmen zu wollen.

3. Sollten Anzeichen auftreten und das geplante Nachtlager noch höher als der momentane Aufenthaltsort liegen, sollte man auf keinen Fall weiter aufsteigen. Beim Auftreten der ersten Symptome ist es nicht unbedingt notwendig, sofort auf niedrigere Höhen abzusteigen, aber sehr wichtig, zunächst einmal nicht weiter aufzusteigen! Mehr oder weniger alle schweren bis tödlichren Fälle von Höhenkrankheit passieren bei denen, die trotz der erwähnten Anzeichen unbeirrt weitergestiegen sind.

In manchen Fällen kann es notwendig sein, erst einen Aufstieg in Kauf zu nehmen, bevor ein Abstieg möglich ist. Vorrang sollte dann stets der sicherste und schnellste Weg in Richtung Tal haben.

4. Wenn die Symptome sich trotz Befolgung all dieser Regeln verschlechtern, ist ein sofortiger Abstieg oder Transport in niedrigere Lagen unabdinglich. Ein weiterer (auch längerer) Aufenthalt in der Höhe, in der die Höhenkrankheit verstärkt aufgetreten ist, wird nicht zu einer Verbesserung führen! Sie müssen sich deshalb unverzüglich unterhalb der Höhe begeben, in der die Symptome begannen. Ist ihnen die Höhe, in der die ersten Anzeichen aufgetreten sind, nicht bekannnt, müssen sie solange absteigen, bis eine Verbesserung Ihres Gesundheitszustandes auftritt.

Sobald sie sich besser fühlen, können Sie sich unbedenklich auf dieser Höhe erholen und akklimatisieren.

5. Medikamentöse Behandlung kann niemals einen Abstieg oder zumindest eine Ruhepause auf der gleichen Höhe ersetzen! Nehmen Sie Medikamente im Zusammenhang mit der Höhenkrankheit nur nach ärztlicher Beratung oder genauester persönlicher Sachkenntnis ein! Die prophylaktische Medikamenteneinnahme sowie Doping jeglicher Art sind keinesfalls ein sinnvolles Mittel zur besseren Höhenverträglichkeit und bergen nicht unerhebliche Gefahren und Risiken für Leib und Leben! Auf unseren Touren ist eine derartige Medikation ohne ausdrückliche Zustimmung von Arzt und Expeditionsleiter verboten und führt den sofortigen Ausschluss aus der Expeditionsmannschaft nach sich.

Während der Reise

Während der Reise

 

Essen und Trinken
Selbstverständlich werden Sie während der Tour verschiedene einheimische Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner lokaler Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen diversen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von umgerechnet ca. 3 bis 10 EUR rechnen. Die heutige persische Küche Irans ist eine orientalische Küche die in ihrer Konsistenz und Würzung einige Gemeinsamkeiten mit der indischen Küche aufweist, ohne jedoch deren Schärfe zu teilen. Sie ist gesund und vitaminreich. Besonders berühmt ist die iranische Küche für ihre phantasievollen und reichhaltigen Reisgerichte und basiert vor allem auf Brot, Reis, frischen Gemüsen, Kräutern, Fleisch (Lamm, Hammel, Schaf, Rind und Huhn, auch ein wenig Fisch). Es gibt zwei Besonderheiten: Im Iran isst man mit Löffel und Gabel, das Messer gehört nicht zum traditionellen Gedeck. Auch ist es in manchen Gegenden noch Sitte, das Essen auf dem Teppich sitzend einzunehmen. Dabei platziert man die Speisen auf einer großen Tischdecke (Sofreh).

Der wichtigste Bestandteil der persischen Küche ist persischer Duftreis bzw. Basmatireis – mit und auch ohne beigemengte Kräuter (wie Koriander und Bockshornklee), Gemüse-, Obstsorten oder Nüssen und Fleischsoßen oder auch gegrilltem Fleisch (Kebab). Einen süß-sauren Geschmack erzielt man durch das Beimengen von Limettensaft, manchmal auch von Orangen- oder Granatapfelsaft. Safran und Kurkuma bilden einen wichtigen Grundstock der Würze aller Speisen. Safran kann man relativ kostengünstig im Iran erwerben.

Getränke
Zu den Hauptgerichten werden meist Wasser und/oder selbstgemachte Obstsäfte getrunken. Unabgekochtes Leitungswasser zu trinken ist nicht empfehlenswert. Wasser in Plastikflaschen gibt es fast überall zu kaufen. Das Wasser ist in den Bergregionen ist jedoch trinkbar und steht reichlich zur Verfügung. Zum Frühstück oder zu der in Europa üblichen Kaffee-Zeit, vor oder nach einem Essen wird Tee (Tschai) serviert. Zur heißen Sommerzeit trinkt man gerne Dugh, ein kühles Getränk aus Joghurt und Wasser mit Salz und Minze. Im Gegensatz zu Tee ist Kaffee im Iran nicht sehr populär und der Iran ist daher kein Kaffeeland. Nehmen Sie sich evtl. etwas (löslichen) Kaffee mit, wenn Sie darauf nicht verzichten wollen. Echter Bohnenkaffe ist selten, Instantkaffee ist eher verbreitet.

Vegetarier/Veganer
Vegetarier müssen im Restaurant speziell und ausdrücklich auf ihren Wunsch hinweisen, da es außer ein paar Beilagen gewöhnlich kein vegetarisches Essen gibt. Auf den Märkten gibt es ein reichhaltiges Angebot an sehr gutem frischem Obst und Gemüse.

Fotografieren
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen usw.
Fotografieren öffentlicher Einrichtungen oder von Fahrzeugen ist verboten und kann als Straftatbestand der Spionage gewertet und mit entsprechend langen Freiheitsstrafen belegt werden. Das Fotografierverbot gilt auch für Botschafts-gebäude. Beim Fotografieren von Menschen ist größte Zurückhaltung erforderlich.

Foto & Film
Nur in den großen Städten kann man Filme und die gängigsten Speicherkarten kaufen. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Filmmaterial und/oder Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé oder mit dem Suchen von Fotoläden verbringen.

Gesundheit
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it!“ („Koch es, schäl es oder vergiss es!“) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist im Iran wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut/Kopftuch und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Die medizinische Versorgung ist in Teheran und anderen großen Städten ausreichend bis gut. In den zahlreichen Apotheken (daru-khane) sind die meisten auch in Europa gebräuchlichen Medikamente zu kaufen und nicht sehr teuer.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Offizielles Zahlungsmittel im Iran ist der iranische Rial (IRR oder auch Rl). Barzahlungen sind üblich. Die letzten Münzen wurden zu 50, 100, 250 und 500 Rial geprägt. Der höchste Schein im Umlauf ist der 500.000-Rial-Schein. Da dieser Schein nur von geringem Wert ist (ca. 14 €) und bei üblichem Gebrauch sehr viele Scheine benötigt werden, benutzt man im Iran selten Geldbörsen. Reiseschecks, EC-Karten oder Kreditkarten werden nicht angenommen! Zur Mitnahme aus Deutschland sind US-Dollar und Euro zu empfehlen. Beim Tausch jeder anderen Währung ist mit horrenden Kursverlusten zu rechnen. Bitte führen Sie daher ausreichend Bargeld in unterschiedlicher Stückelung in US-Dollar und Euro mit. Umtauschen können Sie zu einem sehr guten Kurs in den Hotels. Es besteht in Iran leider keinerlei Möglichkeit, Geld abzuheben. Eine Zahlung mit Kreditkarte ist nur in sehr seltenen Fällen möglich.

Mitgeführte Bargeldbeträge mit einem Gegenwert größer als 5000 USD sind bei Ein- und Ausreise anzumelden. Ein Rücktausch von nicht benötigten Rialbeträgen ist in der Regel nicht möglich.

Es existiert noch eine zweite Währungseinheit im Iran - der sogenannte Tuman. 10 Rial entsprechen 1 Tuman. Bei Preisangaben sollten Sie daher vorab immer klären, ob Tuman oder Rial gemeint sind.

Für die 10-tägigen Expeditionsreisen zum Damavand raten wir, 100 EUR pro Person umzutauschen und für die 2-wöchigen Kulturreisen sollten zunächst 300 EUR pro Person getauscht werden.

Wechselkurse:
1 EUR ca. 34.000 IRR
1 CHF ca. 31.000 IRR
1 US$ ca. 30.000 IRR        (Stand: Oktober 2015)

Stromversorgung   
Im Iran erfolgt die Stromversorgung mit 220 V/50 Hz. Wechselstrom. Die Steckdosen unterscheiden sich in der Regel nicht von den Eurostechern.

Telefonieren/Kommunikation
Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Iran ist 0098, die Vorwahl vom Iran nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Auslandsgespräche kann man von Fernsprechämtern oder von Internet-Cafés aus führen. Für Telefonate innerhalb des Iran stehen auch öffentliche Münz- und Kartentelefone zur Verfügung. Mobilfunk: GSM 900. In abgelegenen Regionen vom Iran kann der Sendebereich und Empfangsbereich eingeschränkt sein. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern im Iran von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

NOTRUFNUMMERN:
Polizei 115
Krankenwagennotruf 123
Verkehrspolizei 197
Feuerwehr 125

Internet:
In allen größeren Städten gibt es Internetcafés, ihre Zahl wächst ständig. Der Internetzugang unterliegt einer Zensur, ebenso ist die Zugangsgeschwindigkeit eingeschränkt worden.

Literatur über Iran

Literatur über Iran

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über Iran. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

· Jason Elliot (Autor), Barbara Heller (Übersetzer), Rudolf Hermstein (Übersetzer): Persien: Gottes vergessener Garten Meine Reisen durch den Iran

· Andrea Claudia Hoffmann: Die verschleierte Hochkultur

· Shirin Ebadi: Mein Iran: Ein Leben zwischen Revolution und Hoffnung

· Werner van Gent, Antonia Bertschinger: Iran ist anders - Hinter den Kulissen des Gottesstaates, Ropunktverlag

· Peter Kerber Iran: Islamischer Staat mit jahrtausendealter Kultur

· Mahmud Doulatabadi: Der Colonel (2010), Die Reise (1999)

· Marjane Satrapi: Persepolis

· Jasmin Tabatabai: Rosenjahre - Meine Familie zwischen Persien und Deutschland

· Mahmoud Rashad: DuMont Kunst Reiseführer Iran

· Mina Djamtorki: Persisch - Wort für Wort: Kauderwelsch, Persisch (Farsi) Wort für Wort

Besondere Vorschriften

Besondere Vorschriften

Besondere (strafrechtliche) Vorschriften:

· Alkoholgenuss ist untersagt.

· Frauen müssen die islamischen Bekleidungsvorschriften einhalten (Kopftuch, Mantel). Männer sollten keine kurzen Hosen tragen.

· An religiösen Orten (Moscheen etc.) sollte außerdem langärmelige Oberbekleidung getragen werden.

· Die für das Verhältnis zwischen Mann und Frau geltenden Gesetze und Regeln sind unbedingt zu beachten. Kontakte zwischen Nichtverheirateten können geahndet werden. Insbesondere bei Übernachtungen bei iranischen Einzelpersonen oder Familien, deren Anschriften nicht bei Visabeantragung oder Einreise angegeben wurden, muss mit Passentzug und Gerichtsverfahren, beim Umgang mit iranischen Frauen oder Männern in der Öffentlichkeit mit Polizeikontrollen gerechnet werden.

· Sexuelle Beziehungen sind nur in der Ehe erlaubt. Homosexuelle Handlungen sind strafbar. Nach iranischem Verständnis unzüchtiges Verhalten wird streng geahndet, teilweise ist es mit der Todesstrafe bedroht.

· Besonders für Individualreisende besteht das Risiko, durch auffälliges Verhalten oder Gebrauch von technisch höher entwickeltem Gerät, wie GPS-Geräten unter Spionageverdacht zu geraten. In diesem Zusammenhang wird bei Aufenthalten in der Nähe von Sicherheitsobjekten besondere Zurückhaltung empfohlen. Schon der bloße Aufenthalt in der Nähe von Militär- oder Atomanlagen kann bereits zu schwerwiegenden Missverständnissen bis hin zu Spionagevorwürfen führen. Aufenthalte in unmittelbarer Nähe von Standorten von Atomanlagen in Busher, Natanz, Qom sowie den entsprechenden Objekten in der Umgebung von Arak und Isfahan sind dementsprechend zu meiden.

· Rauschgiftdelikte werden streng bestraft.

· Handlungen, die nach westlichem Rechtsverständnis strafbar sind, werden auch in Iran gerichtlich geahndet. Die verhängten Strafen sind häufig sehr schwer und mit westlichem Rechtsverständnis oft nicht vereinbar.

Kleidungsvorschriften
In den Sommermonaten sollte man leichte Kleidung aus atmungsaktiven, gut waschbaren Materialien sowie Pullover und Jacken für kühle Abende mitnehmen. Im Winter braucht man warme Kleidung, wie sie auch in Mitteleuropa üblich ist sowie Regenbekleidung. In den Großstädten achtet man sehr auf korrekte Kleidung.

Ausländische Geschäftsreisende sollten daher bei Geschäftsbesuchen stets Jackett und Krawatte tragen. Alle ausländischen Gäste, insbesondere die Frauen müssen sich den islamischen Kleidervorschriften beugen, ansonsten kann die Einreise in den Iran verweigert werden.

Frauen sollten eine knielange langärmelige weite Bluse (Tunika) oder einen leichten Mantel sowie lange Beinbekleidung, ein Kopftuch (bunt erlaubt!) und feste Schuhe tragen. 

Alle weiblichen Reisenden (ab dem Altern von 9 Jahren) müssen sich in der Öffentlichkeit entsprechend der im Iran gültigen islamischen Regeln kleiden. Absolut vorgeschrieben ist die Verschleierung mit Kopftuch, schon bei der Einreise. Reist man mit einer iranischen Fluggesellschaft, gilt dies bereits schon bei Beginn der Flugreise. Dazu gehört körperferne, den Körper bedeckende Kleidung, z.B. ein langer, nicht taillierter Mantel in dezenter Farbgebung, darunter lange Hosen. Mit geschlossenen Schuhen ist eine reisende Frau am besten dran, auch wenn Sandalen akzeptiert werden. Make-up sollte nur dezent aufgetragen werden. Die Hände brauchen nicht bedeckt zu sein.

Kurzärmelige Hemden sind für Männer durchaus erlaubt. Männer dürfen in der Öffentlichkeit jedoch keine kurzen Hosen tragen. Zu beachten ist, dass die Bekleidungsvorschriften in kleineren Städten sowie ländlichen Gebieten besonders genau befolgt werden müssen.

Bei Bergbesteigungen und beim Trekking
Am Berg selbst werden die Kleidervorschriften nicht mehr so streng gesehen. Das Kopftuch kann zumeist ab dem 1. Lager abgelegt werden und auch Mäntel bzw. lange Blusen können gegen T-Shirts getauscht werden. Lange bzw. ¾ lange Hosen sind hingegen während der ganzen Besteigung zu tragen. Blusen und Kopftücher können in verschiedenen Läden in Teheran bzw. auf dem Bazar günstig erworben werden, bitte fragen Sie Ihren Guide oder Ihren Reiseleiter vor Ort, falls Sie sich dort erst ausstatten wollen.

Iran.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Iran und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Iran.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt die Website Iran.eu einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf dieses wundervolle Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR-Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Iran

Iran

Damavand und Kultur
7 Tage Kulturverlängerung zu den Höhepunkten des Landes

  • Die Highlights des Iran in nur einer Woche

  • UNESCO-Welterbe: Shiraz, Persepolis, Isfahan

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Ihr Ansprechpartner 

Marianne Nimsch

Marianne Nimsch

Teamleiter Verkauf Vorderasien

 
+49 (0)351 31 20 7 - 393

E-Mail:
m.nimsch@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 393

 
 

Reiseberichte 

 
Lutz Günther
03.03.2009
 

 
 

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