• Am Rande des Kluane Nationalparks
  • Yukon in Herbstfarben
  • Herbststimmung im Yukon
  • Die seltenen, schneeweißen Dallschafe
  • Historische Häuserfronten in Dawson City
  • Atemberaubende Gletscher im Kluane Nationalpark

Kanada • USA | Yukon • Alaska

 

Höhepunkte des Yukon und Alaskas

15 Tage Naturrundreise

    
Dauer 15 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2990 EUR   drucken
Tourcode KANYUK   zum Filter
Teilnehmer min. 1 – max. 20    
 
 
 
 

Yukon, Alaska – wer hat bei diesen Worten nicht Bilder von abenteuerlustigen Goldwäschern im Kopf, die auf der Suche nach dem ganz großen Glück alles hinter sich ließen? Sie finden auf Ihrem Weg ganze Ortschaften, in denen die historischen Gebäude dieser Zeit erhalten geblieben sind und liebevoll restauriert wurden. Aber Alaska und der Yukon sind nicht nur aus geschichtlicher Perspektive interessant. Hier im hohen Norden des amerikanischen Kontinents werden Sie auch eine gewaltige Natur mit Gletschern und imposanten Bergmassiven entdecken, während Sie auf einigen der landschaftlich schönsten Straßen der Welt fahren. Sie erleben die kanadische Tundra entlang des Dempster Highway, fahren über den Alaska Highway zum größten zusammenhängenden Gletschergebiet der Welt und genießen die einzigartige Natur des Denali-Nationalparks. Mit etwas Glück beobachten Sie in diesen spektakulären Regionen Bären, Karibus, die sehr scheuen, schneeweißen Dallschafe oder – entlang der Küste zwischen Valdez und Whittier – sogar Wale. Eine Reise für Abenteuerlustige, die nicht auf den Komfort guter Hotels verzichten und trotzdem die einsame Natur des Nordens erkunden möchten.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Abwechslungsreiche Rundreise mit vielen Ausflügen

  • Unterwegs durch die Geschichte des Goldrausches

  • Einsame unverfälschte Natur im Denali und Kluane NP

  • Beobachtung von Dallschafen, Grizzlys, Karibus, Walen

  • Spektakuläre Highway-Strecken: Tundra, Seen, Flüsse, Gletscher, Bergketten

  • Historische Ortschaften und lebhafte Städte

Tourenverlauf

1. Tag: Anchorage

1. Tag: Anchorage 1

Individuelle Anreise nach Anchorage. Empfang am Flughafen durch den Reiseleiter und Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Anchorage – Denali NP

2. Tag: Anchorage – Denali NP 1

Sie verlassen die größte Stadt Alaskas und fahren Richtung Denali-Nationalpark. Hier erwartet Sie eine atemberaubende Landschaft mit Gletschern in der Ferne und Biberdämmen im nahen Fluss. Am Nachmittag optional Gletscherflug in der Nähe des Denali (ca. 1h). Übernachtung im Hotel in der Nähe des Parks.

3. Tag: Denali NP

3. Tag: Denali NP 1

Den Vormittag verbringen Sie im Denali-Nationalpark auf der Suche nach Wildtieren. Im speziellen, parkeigenen Bus geht es bis zum Wonder Lake, dem größten See der Region. Bei gutem Wetter erblicken Sie den majestätischen Denali (6194 m). Mit ein wenig Glück sehen Sie Wölfe, Dallschafe, Elche, Karibus und Grizzlys. Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag: Denali NP – Fairbanks

4. Tag: Denali NP – Fairbanks 1

Fahrt nach Fairbanks, unterwegs Stopp in Nenana mit der Möglichkeit, das Alaska-Railroad-Museum zu besuchen. Der Nachmittag ist für Erkundungen in Fairbanks eingeplant: Besuchen Sie den Pioneer Park, das Alaska Dog Mushing Museum oder eines der vielen guten Restaurants. Wir empfehlen eine Raddampferfahrt auf dem Chena River (optional). Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Fairbanks – Dawson City

5. Tag: Fairbanks – Dawson City 1

Vorbei an zahllosen Flüssen und Seen geht es südwärts, unter anderem auf dem „Top of the World Highway“. Jenseits der Baumgrenze durchfahren Sie alpine Hochplateaus und überqueren am Little Gold Creek den höchst gelegenen Grenzübergang zwischen Kanada und den USA. Am Nachmittag erreichen Sie den Yukon River, Fährüberfahrt nach Dawson City. Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Dawson City

6. Tag: Dawson City 1

Im historischen Städtchen Dawson wird noch heute nach Gold gegraben. Wer möchte, kann selbst sein Glück versuchen (optional). Sie besichtigen den berühmten Bonanza Creek, die Jack London Cabin, das Goldgräber-Museum, den Midnight Dome (den Hausberg) und bummeln durch die Straßen mit den liebevoll restaurierten, original erhaltenen Gebäuden. Abends Besuch von Diamond Tooth Gerties mit Casino und Cancan-Show. Übernachtung wie am Vortag.

7. Tag: Dempster Highway

7. Tag: Dempster Highway 1

Fahrt auf dem Dempster Highway, der einzigen Straßenverbindung zur am Polarmeer gelegenen Stadt Inuvik. Entdecken Sie die Tombstone Mountains und staunen Sie über die spektakuläre Tundra-Landschaft, die zu jeder Jahreszeit einen einzigartigen Reiz hat. Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: Dawson City – Whitehorse

8. Tag: Dawson City – Whitehorse 1

Über den Klondike Highway geht es bis Whitehorse, unterwegs sehen Sie immer wieder den mächtigen Yukon River. Sie besichtigen die berüchtigten Five Finger Rapids – eine gewaltige und für Schiffe gefährliche Stromschnelle. Alte Poststationen, Rasthäuser und Ortschaften erinnern immer wieder an die Zeit des Goldrausches. Übernachtung im Hotel.

9. Tag: Skagway

9. Tag: Skagway 1

Fahrt über den Klondike Highway zur alten Küsten-Goldgräberstadt Skagway. Landschaftliche Sehenswürdigkeiten laden zu kurzen Stopps ein, z.B. an der Carcross Desert, der kleinsten Wüste der Welt, oder am Emerald Lake, der auch Rainbow Lake genannt wird. Optional spektakuläre Bahnfahrt über den White Pass. Übernachtung wie am Vortag.

10. Tag: Whitehorse – Haines Junction

10. Tag: Whitehorse – Haines Junction 1

Kurze Fahretappe über den Alaska Highway. Ankunft in Haines Junction am Fuße des Kluane-Nationalparks. Der weitestgehend unberührte Nationalpark ist der größte Kanadas und beherbergt neben einer vielfältigen Tierwelt auch das größte zusammenhängende Gletschergebiet der Erde außerhalb der Polarregionen. Je nach Interesse der Gruppe geführte Wanderung im Nationalpark. Optional Flug im Buschflugzeug oder Helikopter über die imposante Gletscherwelt. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Haines Junction – Tok

11. Tag: Haines Junction – Tok 1

Es geht zunächst entlang des malerischen Ufers des riesigen Kluane Lake. Halt am Sheep Mountain Visitor Center. In den umliegenden Bergen bestehen beste Chancen, einige der seltenen Dallschafe zu beobachten. Übernachtung im Hotel in Tok.

12. Tag: Tok – Valdez

12. Tag: Tok – Valdez 1

Fahrt über den Tok Cutoff Highway, entlang zahlloser Flüsse, Seen und Gletscher, weiter an die Pazifikküste zur kleinen Hafenstadt Valdez. Spektakulär ist dabei die Überquerung des Küstengebirges mit direkt an der Straße gelegenen Wasserfällen. Valdez wurde bekannt, weil hier die Trans-Alaska-Pipeline endet. Übernachtung im Hotel.

13. Tag: Valdez – Whittier – Seward

13. Tag: Valdez – Whittier – Seward 1

Mit der Fähre geht es vorbei an kalbenden Gletschern durch den Prince William Sound, zweifellos einer der landschaftlichen Höhepunkte Alaskas. Mit ein wenig Glück bekommen Sie neben Seeottern und Papageientauchern auch Seelöwen oder sogar Wale zu sehen. Wieder an Land kurzer Besuch des Portage-Gletschers. Übernachtung im Hotel in Seward.

14. Tag: Seward – Anchorage

14. Tag: Seward – Anchorage 1

Vormittags Möglichkeit zur Kenai-Fjord-Tour (optional). Fahrt entlang des Turnagain-Meeresarms bis nach Anchorage. In der Bucht werden oft Belugawale gesichtet! In Alaskas größter Stadt gibt es viel zu entdecken: das Kunstmuseum, das Museum für Geschichte, typisch amerikanische Shoppingmalls, gemütliche Kneipen und kleine Hausbrauereien. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Abreise

Vor dem Abflug können Sie je nach Zeit noch verschiedene Ausflüge unternehmen, z.B. zum größten Flugplatz für Wasserflugzeuge am Lake Spenard. Transfer zum Flughafen und individuelle Heimreise oder Verlängerung.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
29.07.2017 12.08.2017 2990 EUR Anfragen
30.07.2017 13.08.2017 ab/an Whitehorse 2990 EUR Anfragen
12.08.2017 26.08.2017 2990 EUR Anfragen
13.08.2017 27.08.2017 ab/an Whitehorse 2990 EUR Anfragen
26.08.2017 09.09.2017 2990 EUR Anfragen
27.08.2017 10.09.2017 ab/an Whitehorse 2990 EUR Anfragen
09.09.2017 23.09.2017 2990 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 990 EUR
EZ-Zuschlag 1530 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab/an Anchorage

  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Alle Transfers in privaten Fahrzeugen
  • Fährfahrt im Prince William Sound
  • Eintritt für Diamond Tooth Gerties und Goldgräbermuseum in Dawson City
  • Alle Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 14 Ü: Hotel im DZ

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; ESTA-Registrierung USA (ca. 14 US$), eTA-Registrierung Kanada (ab 15.3.16, ca. 7 CA$); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.15; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Hinweise

Diese Tour ist eine Zubuchertour (deutschsprachige Gruppe).

Die Buchung eines halben Doppelzimmers ist bei dieser Tour nicht möglich.

Service

Kanada

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Kanada ist ein Staat in Nordamerika, der zwischen dem Atlantik im Osten und dem Pazifik im Westen liegt und nordwärts bis zum Arktischen Ozean reicht.

Die einzige Landgrenze ist jene zu den Vereinigten Staaten von Amerika im Süden und im Nordwesten. Gemessen an der Fläche ist Kanada der zweitgrößte Staat der Erde, doch nur im Süden existieren städtische Ballungsräume.

Die größte Nord-Süd-Ausdehnung, von Kap Columbia auf Ellesmere in Nunavut zur Insel Middle Island im Eriesee, beträgt 4634 Kilometer. Die größte Ost-West-Entfernung beträgt 5514 Kilometer von Cape Spear auf Neufundland bis zur Grenze des Yukon-Territoriums mit Alaska.

Die Gesamtlänge der Grenze zwischen Kanada und den USA beträgt 8890 Kilometer. Kanada hat mit 243.042 Kilometern zugleich die längste Küstenlinie der Welt.

Der höchste Berg in Kanada ist der Mount Logan (5959 m) und damit nach dem Denali (Alaska) der zweithöchste Berg in Nordamerika. Er gehört zur Eliaskette im Territorium Yukon.

Das bedeutendste kanadische Gebirge sind die westlichen Kordilleren mit den Rocky Mountains, den Coast und Mackenzie Mountains im Westen Kanadas. Ein zweites wichtiges System verläuft entlang der Nord-Ost Küste von Ellesmere Island bis zu den Torngat Mountains in Quebec und Neufundland & Labrador. Im Osten Kanadas finden sich die nördlichen Appalachen und Laurentiden.

Kanada ist zudem ein überaus seenreiches Land. 7,6% seiner Landmasse sind mit insgesamt rund zwei Millionen Seen bedeckt. 563 Seen sind größer als 100 Quadratkilometer.

Zu den größten Seen gehören der Große Bärensee (31.153 km²), der Great Slave Lake (27.048 km²), der Winnipegsee (24.420 km²), der Athabascasee (7850 km²) sowie die Großen Seen (zusammen rund 245.000 km²), durch die mit Ausnahme des Michigansees die Grenze zu den USA verläuft. Der größte gänzlich in Kanada gelegene See ist der Große Bärensee in den Nordwest-Territorien.

Der wichtigste Fluss Kanadas ist der 3058 Kilometer lange Sankt-Lorenz-Strom. Er dient als Wasserstraße zwischen den Großen Seen und dem Atlantik. Kanadas zweitlängster Fluss ist der Mackenzie River (1903 km) in den Nordwest-Territorien. Weitere bedeutende Flüsse sind der Yukon River und der Columbia River, die teilweise auch in den Vereinigten Staaten verlaufen.

Politik und Gesellschaft
Formal ist Kanada eine konstitutionelle Monarchie innerhalb des Commonwealth of Nations mit Königin Elisabeth II. als Staatsoberhaupt, mit dem Titel "Königin von Kanada", welche durch Generalgouverneur David Johnston vertreten wird. Neben der formalen Monarchie ist das Land auch eine parlamentarische Demokratie, welche in Form eines Bundesstaates organisiert ist. Chef der Regierung ist Premierminister Stephen Harper.

In Kanada gelten Englisch und Französisch als Amtssprache. In Kanada leben derzeit ca. 34,8 Mio Menschen. Davon gehören ca. 73% einer christlichen Konfession an. Die meisten Kanadier, nämlich 54,5%, leben in den 30 größten Metropolen.

Kanada ist begehrtes Einwanderungsziel. Dadurch hat die ethnische und kulturelle Vielfalt des Landes stark zugenommen. 2006 erreichte der Anteil der Bevölkerung, der nicht in Kanada geboren wurde, mit knapp 20 Prozent die höchste Rate seit 75 Jahren. Kanada liegt damit noch weit vor den USA (12,5 %) und knapp hinter Australien (22,2 %). Kamen früher die Einwanderer vor allem aus europäischen Ländern, so betrug bei der Erhebung von 2006 der Anteil der in Asien und im Mittleren Osten geborenen Einwanderer fast 41 Prozent. Seit 2001 kommen die meisten Einwanderer aus China und Indien.

Innerhalb der letzten fünfzig Jahre hat sich die Einwohnerzahl Kanadas fast verdoppelt. Dabei ist Kanada zu einem der ethnisch und kulturell vielfältigsten Länder der Erde geworden.

Sicherheit
Kanada ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, wie z.B. Taschendiebstählen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Klima
In Kanada reichen die Klimazonen vom Polarklima bis zum gemäßigten Klima. Überwiegend herrscht das boreale Klima mit langen Wintern und kurzen, heißen Sommern, vor.

An der Westküste findet man maritimes Klima mit hohen Niederschlägen, bedingt durch feuchte vom Pazifik kommende Luft, welche sich am Westrand des Küstengebirges abregnet.

Zeitverschiebung
In Kanada gibt es 6 Zeitzonen (vgl. zur MEZ):

- Neufundland Standard Time -4,5 Stunden (Neufundland)

- Atlantic Standard Time -5 Stunden (Labrador, New Brunswick, Nova Scotia, Prince Edward Island)

- Eastern Standard Time -6 Stunden (Mittel- und Ost-Ontario, Quebec)

- Central Standard Time -7 Stunden (Manitoba, Ost-Saskatchewan, West-Ontario)

- Mountaion Standard Time -8 Stunden (Alberta, Northwest Territories, West Saskatchewan)

- Pacific Standart Time -9 Stunden (British Columbia, Yukon)

Vom ersten Sonntag im April bis zum letzten Sonntag im Oktober gilt auch in Kanada Sommerzeit (DST = Daylight Saving Time), außer in Saskatchewan.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Ab 15. März 2016 wird Kanada mit der elektronischen Registrierung eTA neue Einreisebedingungen für die Einreise nach Kanada für alle Reisenden ohne Visumpflicht, also auch für Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einführen.

Besucher füllen rechtzeitig vor dem Abflug einen Onlineantrag aus und erhalten dann innerhalb weniger Minuten die Einreisgenehmigung. Die Registrierung ist bereits ab dem 01. August 2015 online möglich.

Das neue System der Electronic Travel Authorization (eTA) wird besonders benutzerfreundlich funktionieren. Die einmal erteilte Genehmigung ist fünf Jahre gültig – in dieser Zeit kann man beliebig oft reisen. Der Preis beträgt sieben Kanadische Dollar.

Für den Antrag sind einige persönliche Angaben notwendig, die bereits jetzt bei der Einreise nach Kanada erfragt werden. Das Konzept ist angelehnt an ähnliche Programme in den USA und Australien.

Weiter Informationen sind im Internet unter www.canada.ca/eta zu finden.

Für die Einreise nach Kanada benötigen deutsche Staatsangehörige einen für die gesamte Dauer des Besuches und noch 6 Monate gültigen Reisepass.

Bei Ihrer Einreise wird Ihnen ein Beamter der Einwanderungsbehörde vielleicht einige Fragen stellen. Sie müssen nachweisen können, dass Sie sich nur für einen begrenzten Zeitraum in Kanada aufhalten wollen und über genügend Geld verfügen, um für die Kosten während Ihres Aufenthalts für sich selbst sowie gegebenenfalls auch für unterhaltsberechtigte Angehörige aufzukommen.

Außerdem müssen Sie gesund sein. Sollte es Grund zu der Annahme geben, dass Ihnen die Einreise aus gesundheitlichen Gründen nicht gestatten werden kann, müssen Sie sich eventuell einer medizinischen Untersuchung unterziehen.

Sie bekommen einen Stempel in Ihren Reisepass, der das genaue Datum angibt, bis zu dem Sie spätestens wieder ausreisen müssen. Die maximale Aufenthaltsdauer für Touristen beträgt in der Regel sechs Monate.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der teilweise hohen Temperaturen unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B, sowie eine Zeckenschutzimpfung zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

 

 

Während der Reise

Während der Reise

Foto & Film
In allen Städten kann man problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Kanada ist der Kanadische Dollar, unterteilt in 100 Cents.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch CA-Dollar zu empfehlen. An Geldautomaten kann man problemlos Bargeld abheben, darüber hinaus ist in Kanada die Nutzung von Kreditkarten sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland.

Die Reisekasse sollte sich trotzdem aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Stromversorgung
Während in Europa meist 220 Volt von 50 Hertz Netzspannung üblich sind, hat Kanada eine Netzspannung von 110 Volt von 60 Hertz Wechselstrom. Mitgenommene Elektrogeräte sollten also entsprechend umschaltbar sein. Für amerikanische Flachsteckdosen ist außerdem ein Adapter notwendig, den man sich am besten vor dem Reiseantritt im Fachhandel beschafft; in den Kanada selbst ist ein Adapter zum Beispiel an Flughäfen erhältlich.

Telefonieren
Kanada verfügt über ein modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. Nach Europa wählt man von Kanada aus die 011 danach die jeweilige Ländervorwahl ohne 0.

Mobiltelefone, die die nordamerikanische Frequenz (GSM bzw. PCS bei 1900 MHz) unterstützen, sowie Triple-Band-Handys können in Kanada benutzt werden.

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Kanada.eu

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Kanada und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Kanada.eu. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt die Website Kanada.eu einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf dieses wundervolle Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR-Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.

Alaska

Allgemeines

Geografie
Alaska wird im Norden vom Nordpolarmeer, im Westen von der Beringsee und im Süden vom Pazifik umgeben, im Osten grenzt es an Kanada - insgesamt verfügt Alaska damit über ca. 10.770 km Küstenlinie. Die Beringstraße bildet auch die Grenze zu Russland und ist gleichzeitig Datumsgrenze.

Im Südwesten befindet sich die Alaska-Halbinsel und die über 2000 km langen Aleuten-Kette mit der höchsten Vulkankonzentration weltweit.

Der Südosten wird wegen seiner Form auch als Panhandle – also Pfannenstiel – bezeichnet: ein schmaler Küstenstreifen, der von der Inside Passage bis zur Glacier Bay reicht. Im Südwesten liegen die Wrangell Mountains, unter ihnen höchsten Berge der USA. Der höchste Berg ganz Nordamerikas ragt aus der Alaska-Range in Zentralalaska hervor, der Mt. Denali mit 6194 Metern. Im Norden bestimmt die Brooks Range die Landschaft, an die sich die Küstenebene anschließt. In dieser Region befindet sich auch auf 66 Grad der nördliche Polarkreis. Alaska verfügt über unzählige Flüsse und Seen - der mächtigste Strom, der sich von Ost nach West zieht, ist der Yukon River, der in den kanadischen Rocky Mountains entspringt.

Regionen
Alaska teilt sich in fünf Regionen:

Inside Passage

Von Gletschern geformt und bedeckt mit majestätischen Hemlocktannen und Fichten ist Alaskas Inside Passage eine Region von unberührten Wasser, hohen schneebedeckten Bergen, tiefen Fjorde und bewaldeten Inseln. Mit seinen nassen und milden Meeresklima ist diese Region ein idealer Lebensraum für Weißkopfadler, Seelöwen, Delfine und Wale.

Die wichtigsten Städte sind Juneau, die Hauptstadt des Bundestaates; Sitka, das ursprünglich die Hauptstadt von Russisch-Amerika war; Skagway, die Stadt des Goldrausches von 1898 und Ketchikan mit der weltweit größten Sammlung von Totempfählen.

Südliches Zentralalaska

Das südliche Zentralalaska ist die am leichtesten zugängliche Region. Sie reicht vom Golf von Alaska im Süden bis zur Alaska Range Norden. Mehr als die Hälfte der Einwohner Alaskas leben hier, ein Urlaubsparadies mit Gletschern, Fjorden, Seen, Stränden und Lachs-Flüssen und mehreren Nationalparks. Die moderne Großstadt Anchorage ist der Mittelpunkt der Region, in der alle wichtigen Verkehrsverbindungen zusammen laufen.

Im Südwesten liegt die Kenai-Halbinsel, ein landschaftlich reizvolles Anglerparadies und mit dem Kenai Fjords National Park ein exzellenter Ort für Wildtierbeobachtungen, Kajaktouren und Wanderungen. Im Westen befindet sich der Wrangell-St.-Elias-Nationalpark.

Südwesten

Südwest-Alaska reicht vom windumtosten Grasland der Aleuten bis zu der unwirklichen Vulkan-Landschaft des Katmai-Nationalparks. Im McNeil River State Game Sanctuary versammeln sich im Sommer bis zu 2.500 Braunbären zum „Lachs fischen“, die Pribilof-Inseln bieten unübertroffene Meeresvögel-und Pelzrobbenbeobachtungen und nur per Flugzeug erreichbare Angel-Lodges säumen die Wildnis. Die wichtigsten Orte sind Kodiak, Dillingham, Dutch Harbour und King Salmon.

Zentral Alaska

Der Yukon fließt quer durch Zentral-Alaska, vom historischen Klondike in die Beringsee. Das Herz der Region ist Fairbanks, die zweitgrößte Stadt Alaskas.

Der Mt. Denali ist umgeben vom berühmten Denali-Nationalpark. Als Teil der Alaska Range bietet dieses Gebiet spektakuläre Bergpanoramen, eine mit Beeren beladene Tundra und eine Fülle von Wildtieren, darunter Karibus, Elche, Dall, Schafe, Wölfe und Grizzlybären.

Hoher Norden

Nördlich des Yukon River und der Brooks Range bestimmen die Tundra und wilde Flüsse die Landschaft bis hoch zur rauen Küste am Eismeer. Eine unberührte Region mit zahlreichen Nationalparks und Schutzgebieten und ein Paradies für Wildnispaddler.

Der Gates of the Arctic National Park & Preserve umfasst zusammen mit den benachbarten Noatak National Preserve und dem Kobuk Valley National Park eine der weltweit größten Parkanlagen. Die 180.000 Tier umfassende Porcupine-Karibu-Herde wandert durch das Arctic National Wildlife Refuge. Die beiden größten Eskimo Gemeinden Alaskas, Kotzebue und Barrow und das historische Nome sind die wichtigsten Städte in dieser Region. Die einzige Zufahrtsstraße nach Norden ist der Dalton Highway, eine Schotterstraße, die von Fairbanks bis nach Prudhoe Bay an der Eismeerküste führt.

Zeitverschiebung
Es gibt 2 Zeitzonen in Alaska:

Die Alaskan Standart Time Zone (AKST) mit minus 10 Stunden Unterschied zu Deutschland – diese Zeitzone gilt fast in ganz Alaska. Nur auf den recht unzugänglichen Aleuten Island gilt die Hawaii-Aleutian Standard Time Zone mit minus 11 Stunden.

In Alaska gilt außerdem von April bis Oktober die Sommerzeit.

Wichtigster Ankunftsort ist Anchorage (neben Fairbanks), der u.a. von Condor direkt aus Frankfurt angeflogen wird. Da Anchorage und Fairbanks zur Alaska Standard Zeitzone gehört, müssen Sie bei Anreise im Sommer Ihre Uhr 10 Stunden zurückstellen.

Politik und Gesellschaft
Wie die anderen Bundessatten der USA auch, wird Alaska von einem Gouverneur regiert

Zwei Senatoren gehören dem Kongress an, das Repräsentantenhaus der USA wird nur durch einen Abgeordneten des Staates vertreten.

Klima
In Alaska gibt es kein einheitliches Klima – eine Grundregel gibt es jedoch: einem langen kalten, dunklen Winter folgt ein kurzer, aber relativ warmer Sommer. Beste Reisezeit ist von Mitte Juni bis Mitte September.

Die Südlichen Regionen Alaskas sind vom Meeresklima geprägt. Im Südosten regnet es viel, die Temperaturen im Sommer liegen nur um die 13 - 15 Grad, dafür herrscht dort ein relativ milder Winter mit max. minus 10 Grad – gleiches gilt für die Region im Südwesten. Im Süden ist es an den Küsten oft stürmisch und nass – jede weiter man sich aber in Richtung Zentralalaska bewegt, desto weniger Regen gibt es und die Temperaturen steigen auf über 20 Grad an. Die Winter sind dann entsprechend kälter mit Temperaturen bis minus 20 Grad. Zentralalaska wird bestimmt von kontinentalem Klima – im Sommer können durchaus Temperaturen von über 30 Grad erreicht werden. Die Region ist durch hohe Berge abgeschirmt, was zu wenig Niederschlag führt. Die Winter sind extrem kalt mit bis zu minus 40 Grad. In Nordalaska herrscht kaltes Polarklima mit geringen Temperaturen von max. 5 Grad und wenig Niederschlag im Sommer (aber dafür mit 24 Stunden Sonnenlicht von Mai bis August) und mit ca. minus 25 Grad im 9 monatigen Winter.

 

Vor der Reise

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

 

Einreisebestimmungen
Für Alaska gelten allgemein Einreisebestimmungen der USA: Deutsche Staatsangehörige nehmen am Visa Waiver-Programm der USA teil und können als Touristen, Geschäftsreisende oder zum Transit im Regelfall bis zu einer Dauer von neunzig Tagen ohne Visum in die USA einreisen, wenn sie:

- im Besitz eines zur Teilnahme berechtigenden Reisedokuments sind

- mit einer regulären Fluglinie oder Schifffahrtsgesellschaft einreisen

- ein Rück- oder Weiterflugticket (welches – außer für Personen mit festem Wohnsitz in diesen Ländern – nicht in Kanada, Mexiko oder den Karibikinseln enden darf) gültig für den Zeitraum von max. 90 Tagen ab der ersten Einreise in die USA, vorweisen können und

-im Besitz einer elektronischen Einreiseerlaubnis sind („Electronic System for Travel Authorization“-ESTA-, siehe unten)

Bitte beachten Sie, dass seit dem 18.01.2016 eine Änderung des Visa-Waiver-Programmes stattgefunden hat, welches Reisende, die sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit eines dieser Länder besitzen, weitestgehend von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausschließt. Diese Änderungen könnten bereits in den nächsten Wochen / bis Ende Januar 2016 in Kraft gesetzt werden. Aktuelle Informationen erhalten Sie stets beim Auswärtigen Amt.

 

Auch die Einreise auf dem Landweg von Kanada ist im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms möglich. Bei Einreise auf dem Landweg entfällt die Pflicht der Vorlage eines Rück- oder Weiterflugtickets sowie der elektronischen Einreiseerlaubnis.

Auch die Erfüllung der obigen Kriterien zur Teilnahme am „Visa Waiver“ Programm begründet keinen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der zuständige US-Grenzbeamte.

Bei der visumfreien Einreise wird die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer vom US-Grenzbeamten individuell festgelegt. Eine spätere Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung – wenn sich beispielsweise Ihre Ausreise durch unvorhergesehene Umstände verzögert – ist nicht möglich! Der Tag, an dem Sie spätestens die USA wieder verlassen müssen, wird bei der Einreise in den Pass eingestempelt („admitted until xx-xx-xx“. Beachten Sie bitte das amerikanische Datumsformat - der Monat wird zuerst genannt, dann der Tag: ‚3-10‘ ist der 10. März, nicht der 3. Oktober!).

Jeder Reisende benötigt ein eigenes Reisedokument. Das Reisedokument muss für die gesamte Aufenthaltsdauer (also bis mindestens einschließlich Tag der Ausreise aus den USA) gültig sein.

Mit einem gültigen Reisepass ist die visumfreie Einreise also für deutsche Staatsangehörige im Rahmen des US „Visa Waiver“ Programms möglich. Ein vorläufiger Reisepass (grün, höchstens ein Jahr gültig)  gilt nicht, hier wäre ein Visum für die Einreise erforderlich. Der Personalausweis oder ein vorläufiger Personalausweis sind hingegen nicht für US-Reisen zugelassen.

Electronic System for Travel Authorization (ESTA)

Seit dem 12. Januar 2009 müssen alle Reisenden, die im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms (VWP) in die USA reisen, vor der beabsichtigten Einreise zwingend via Internet (https://esta.cbp.dhs.gov) eine elektronische Einreiseerlaubnis einholen. Die Beantragung über Dritte (z.B. Reisebüro) ist möglich. Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.

Die ESTA-Beantragung ist seit dem 8. September 2010 gebührenpflichtig. Es werden 14 USD erhoben, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte (MasterCard, VISA, American Express, Discover) im Internet.

Die Webseite mit dem elektronischen Antragsformular ist in deutscher und 20 weiteren Sprachen verfügbar. In aller Regel erhält der Antragsteller innerhalb kurzer Zeit eine Antwort. Es wird empfohlen, die Erlaubnis auszudrucken und bei Reisen mit sich zu führen. Im Falle einer Ablehnung durch ESTA kann die Reise zunächst nicht angetreten werden. Sie müssen sich in einem solchen Fall zur Beantragung eines Visums an die zuständige US-Auslandsvertretung wenden. Erst im Rahmen der Visumbeantragung werden Ihnen ggf. auch die Gründe für die Ablehnung der elektronischen Einreiseerlaubnis mitgeteilt. Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-Genehmigung versucht werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist in solchen Fällen mit einer Zurückweisung des Reisenden an der US-Grenze zu rechnen.

Bitte beachten Sie, dass auch bei Vorliegen einer Einreiseerlaubnis nach diesem neuen elektronischen Verfahren (wie auch bei Vorliegen eines gültigen US-Einreisevisums) die abschließende Entscheidung über die Einreise weiterhin den US-Grenzbeamten vorbehalten bleibt.

Alle weitergehenden Fragen über Ihre Einreise in die USA sollten Sie rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen amerikanischen Auslandsvertretung klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

 

Sicherheit
Alaska ein hauptsächlich sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Die Kriminalitätsrate ist gering. Allerdings sollte man sich vor allem in der „Großstadt“ Anchorage auf den gesunden Menschenverstand verlassen und bestimmte Gegenden meiden.

Gefahren lauern eher in freier Natur: Bären und vor allem die Wetterverhältnisse können zu ernsthaften Problemen führen. Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten.

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der teilweise extremen Temperaturen unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B bei längeren Aufenthalten zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de 

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en  (auf Englisch)

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel in den USA ist der US-Dollar, unterteilt in 100 Cents.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. An Geldautomaten können Sie mit Ihrer Kreditkarte oder EC-Karte Bargeld abheben, was Sie allerdings Gebühren kostet, falls Sie bei einer Fremdbank abheben. Bitte informieren Sie sich darüber bei Ihrer Bank. Generell ist in den USA die Nutzung von Kreditkarten sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland. Die Reisekasse sollte sich trotzdem aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen.

Einkaufen

In Anchorage und Fairbanks kann man problemlos in großen Einkaufszentren alles Notwendige für die Reise einkaufen. Es gibt dort außerdem sehr gute Outdoor-Läden, die zudem etwas günstigere Preise als in Deutschland haben. Außerhalb dieser größeren Städte ist das Angebot begrenzt.

Stromversorgung

Während in Europa meist 220 Volt/50 Hertz Netzspannung üblich sind, haben die USA eine Netzspannung von 110/115 Volt/60 Hertz Wechselstrom. Mitgenommene Elektro-geräte sollten also entsprechend umschaltbar sein. Für amerikanische Flachsteckdosen ist außerdem ein Adapter notwendig. In den USA finden Sie Adapter nur in so genannten Outfittern oder am Flughafen.

Je nach Tourenverlauf und Charakter kann es sein, dass es für einige Tage keine Möglichkeit gibt, Akkus zu laden. Aber meistens gibt es auch auf den Zeltplätzen Strom. Unterwegs besteht stark eingeschränkt die Möglichkeit, im Fahrzeug Akkus zu laden.

Telefonieren und Internet

Die USA verfügen über ein modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. Handyempfang ist allerdings nur in den Städten möglich. Gleiches gilt für das Internet/WLAN. Viele Hotels in Alaska stellen ihren Gästen einen oder mehrere Computer zur Verfügung, an denen man das Internet nutzen kann. Auch kabelloses Internet (WLAN) wird in den meisten Fällen angeboten. Dieses ist entweder im Preis inbegriffen oder muss separat bezahlt werden. Des Weiteren gibt es in den größeren Städten zahlreiche Internetcafés, in denen Sie kostengünstig das Internet nutzen können. Außerhalb der Städte wird allerdings an vielen Plätzen das Signal nur über Satellit übertragen und ist recht langsam.

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

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Stefanie Richter

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