• Yukon in Herbstfarben
  • Trekking in der fantastischen Bergwelt Yukons
  • Die seltenen, schneeweißen Dallschafe
  • Wanderung im Yukon
  • Atemberaubende Gletscher im Kluane Nationalpark
  • Unterwegs im Yukon
  • Herbststimmung im Yukon

Kanada • USA | Yukon • Alaska

 

Durch die Wildnis des Yukon und Alaskas

15 Tage Wanderrundreise

    
Dauer 15 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2790 EUR   drucken
Tourcode KANYUA   zum Filter
Teilnehmer min. 3 – max. 12    
 
 
 
 

Auf dieser Reise werden Sie in den spektakulärsten Landschaften und Nationalparks in Alaska und im Yukon unterwegs sein. Auf der abwechslungsreichen Route erschließen Sie sich nahezu unberührte Natur, folgen den Spuren des Goldrausches und können mit etwas Glück Bären, Wölfe und Karibus beobachten.
Fast täglich unternehmen Sie verschiedenste Wanderungen, um das ganz besondere Wildnisgefühl der nordamerikanischen Arktis zu erleben. Sie entdecken zudem das maritime Tierleben und die imposanten Gletscher im Süden Alaskas, den weltberühmten Denali-Nationalpark mit dem höchsten Berg Nordamerikas, dem Mt. Denali, die atemberaubende Bergkette der Alaska Range am Denali Highway, die historischen Gebäude in Dawson City und Skagway oder die einsame Berglandschaft der Tombstone Mountains am Dempster Highway. Eine Reise für Abenteuerlustige und Wanderfreunde, die nicht auf den Komfort guter Hotels verzichten und trotzdem die einsame Natur des Nordens erkunden möchten.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Abwechslungsreiche Wanderreise mit vielen Ausflügen

  • Unterwegs durch die Geschichte des Goldrausches

  • Einsame unverfälschte Natur im Denali und Kluane NP

  • Beobachtung von Dallschafen, Grizzlys, Karibus und Walen

  • Spektakuläre Highway-Abschnitte

Tourenverlauf

1. Tag: Anchorage

1. Tag: Anchorage 1

Individuelle Anreise nach Anchorage. Empfang am Flughafen durch den Reiseleiter und Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Anchorage – Seward

2. Tag: Anchorage – Seward 1

Am Vormittag haben Sie Zeit, um Anchorage auf eigene Faust zu erkunden. Entlang des Turnagain Arms und der Chugach Mountains fahren Sie dann Richtung Süden auf die Kenai-Halbinsel in das Küstenstädtchen Seward. Am Nachmittag können Sie am Exit Glacier eine Wanderung direkt neben dem Gletscher unternehmen. Übernachtung im Hotel in Seward.

3. Tag: Seward

3. Tag: Seward 1

Heute stehen Ihnen mehrere Aktivitäten zur Auswahl: Sie können eine Wanderung in der Gegend um Seward unternehmen oder optional an einer der attraktiven 6- oder 9-stündigen Schiffstouren in den Kenai-Fjords-Nationalpark teilnehmen, eine der besten Möglichkeiten, das maritime Tierleben und die einzigartige Gletscherwelt Südalaskas kennenzulernen. Am Abend laden die Restaurants zum Essen oder die Kneipen zur Livemusik ein! Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag: Seward – Denali-Nationalpark

4. Tag: Seward – Denali-Nationalpark 1

Von Seward aus geht es heute zum berühmten Denali-Nationalpark, unterwegs haben Sie vielleicht schon die Chance einen Blick auf den Mt. Denali, dem mit 6190 m höchsten Berg Nordamerikas, werfen zu können. Abends besteht die Option zur Teilnahme an einem ca. 1h Gletscherflug. Übernachtung im Hotel in der Nähe des Parks.

5. Tag: Denali-Nationalpark

5. Tag: Denali-Nationalpark 1

Den heutigen Tag verbringen Sie im einzigartigen Denali-Nationalpark. Mit dem parkeigenen Shuttlebus fahren Sie auf der einzigsten Straße in die beeindruckende Landschaft, in dem sich auch der Mt. Denali befindet. Mit etwas Glück können Sie unterwegs Bären, Elche, Karibus, Dallschafe und vielleicht auch Wölfe beobachten. Bei jeder Tiersichtung hält der Bus an, damit Sie Zeit zum Beobachten und Fotografieren haben. Am Abend Rückkehr zum Parkeingang. Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag: Denali-Nationalpark – Glennallen

6. Tag: Denali-Nationalpark – Glennallen 1

Auf der wohl schönsten Straße Alaskas fahren Sie heute auf dem Denali Highway Richtung Osten. Die 218 km lange Schotterstraße führt Sie immer entlang der Alaska Range mit fantastischen Panoramablicken. Die Landschaft lädt immer wieder auf speziell angelegten Wegen zu kürzeren Wanderungen ein. Übernachtung im Hotel in Glennallen.

7. Tag: Glennallen – Dawson City

7. Tag: Glennallen – Dawson City 1

Die Reise führt weiter nach Norden. Sie folgen dem Highway und gelangen schließlich auf den „Top of the World Highway“. Am höchstgelegenen und nördlichsten Grenzübergang gelangen Sie von Alaska nach Kanada in den Yukon. Vorher werden Sie sicher noch für einen Kaffee in Chicken Halt machen, einem kleinen Goldgräberort mit 15 Einwohnern. Die Fähre über den Yukon River bringt Sie dann in das historische Dawson City. Übernachtung im Hotel.

8. Tag: Dawson City

8. Tag: Dawson City 1

Dawson City liegt an der Mündung von Klondike und Yukon River. Am Klondike wurde 1896 ein großes Goldvorkommen entdeckt, das den Goldrausch auslöste: an dessen Höhepunkt lebten in Dawson über 40.000 Menschen – heute sind es 1350! Die Gebäude in Dawson sind liebevoll restauriert oder im alten Stil neu aufgebaut und vermitteln nach wie vor das Flair aus Goldgräberzeiten. Bis heute wird hier nach Gold gesucht und Sie werden eine der aktiven Goldminen besuchen. Am Abend lassen Sie sich bei der Klondike-Show im Diamond Tooth Gerties noch einmal in die alten Zeiten zurückversetzen. Übernachtung wie am Vortag.

9. Tag: Dempster Highway

9. Tag: Dempster Highway 1

Am heutigen Tag erwartet Sie eine spektakuläre Tageswanderung am Dempster Highway – diese Schotterpiste ist die einzige Straßenverbindung bis hoch hinauf nach Inuvik. An den Tombstone Mountains, nur 100 km entfernt von Dawson, erwartet Sie eine reizvolle Kombination aus Bergwelt und Tundralandschaft. Übernachtung wie am Vortag.

10. Tag: Dawson City – Whitehorse

10. Tag: Dawson City – Whitehorse 1

Von Dawson führt die heutige Fahrt entlang des mächtigen Yukon Rivers, den Sie wiederholt zu Gesicht bekommen werden. Sie besichtigen die „Five-Finger-Rapids“, die bekannten Stromschnellen des Yukon Rivers – zu Goldsucherzeiten ein gefährliches Hindernis für die Schiffe auf dem Weg zum Klondike. Unterwegs werden Sie die Ortschaften und Gebäude am sogenannten Klondike Loop Highway immer wieder an die alten Goldsucherzeiten erinnern. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Whitehorse – Haines Junction

11. Tag: Whitehorse – Haines Junction 1

In Whitehorse besuchen Sie die „Fish-Ladder“, eine „Treppe“ für die Lachse, die dort auf ihrem Weg zum Laichen den Staudamm überwinden können. Danach fahren Sie über den Alaska Highway nach Kluane Country – unterwegs gehören Stopps im kleinen Indianerort Champagne und auf einer Huskyfarm zum Programm. Nachmittags unternehmen Sie auf dem Auriol Trail eine Wanderung (4h) durch die herrliche Landschaft des Kluane-Nationalparks. Übernachtung im Hotel in Haines Junction.

12. Tag: Kluane-Nationalpark

12. Tag: Kluane-Nationalpark 1

Den heutigen Tag werden Sie im Kluane-Nationalpark verbringen, dem größten Nationalpark Kanadas, der nahezu unberührt ist und damit vielen Tieren Lebensraum bietet, u.a. den scheuen Dallschafen. Außerdem befinden sich hier auch die größten zusammenhängenden Gletscher Nordamerikas und mit dem Mt. Logan (5959 m) der höchste Berg Kanadas. Zahlreiche Wege bieten die Möglichkeit, sich diese herrliche Landschaft zu erwandern. Optional können Sie auch bei einem Rundflug die gewaltigen Dimensionen des Kluane-Nationalparks und der gigantischen Gletscher aus der Luft bestaunen. Übernachtung wie am Vortag.

13. Tag: Haines Junction – Skagway

13. Tag: Haines Junction – Skagway 1

Sie verlassen die beeindruckende Gebirgslandschaft um Kluane und fahren in die Küstenregion und damit in eine neue Klimazone. Unterwegs passieren Sie das Tal der Bald Eagle. Nach Ankunft im Küstenstädtchen Haines werden Sie mit der Fähre durch den Lynn-Fjord nach Skagway fahren und dabei vielleicht Seeotter, Papageientaucher, Seelöwen oder sogar Wale beobachten können. In Skagway sollten Sie den Abend unbedingt in einer der historischen Bars mit Live-Musik ausklingen lassen. Übernachtung im Hotel in Skagway.

14. Tag: Skagway – Whitehorse

14. Tag: Skagway – Whitehorse 1

In Skagway kehren Sie wieder zurück in die Zeit des Goldrausches. In dem kleinen Städtchen landeten die Schiffe mit den Goldsuchern aus dem Süden, es war damit Ausgangspunkt um u.a. über die beschwerliche Chilkoot-Pass-Route und auf dem Yukon River zu den Goldfeldern am Klondike zu gelangen. Heute steht die komplette Ortschaft unter Denkmalschutz. Von Skagway geht es über den Klondike Highway wieder Richtung Whitehorse, dem Endpunkt der Reise. Unterwegs unternehmen Sie noch eine wunderschöne Wanderung zum Montana Mountain mit schönen Ausblicken auf die umliegende Seenlandschaft. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Abreise

15. Tag: Abreise 1

Transfer zum Flughafen und individuelle Heim- oder Weiterreise.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
06.08.2017 20.08.2017 2790 EUR Anfragen
20.08.2017 03.09.2017 umgekehrter Tourenverlauf 2790 EUR Anfragen
03.09.2017 17.09.2017 2790 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 990 EUR
EZ-Zuschlag 1400 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab Anchorage/an Whitehorse

  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Alle Transfers in privaten Fahrzeugen
  • Fährfahrt von Haines nach Skagway durch den Lynn-Fjord
  • Tagestour in den Denali-Nationalpark
  • Alle Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 14 Ü: Hotel im DZ

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; ESTA-Registrierung USA (ca. 14 US$); eTA-Registrierung Kanada (ca. 7 CA$); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Hinweise

Diese Tour ist eine Zubuchertour (deutschsprachige Gruppe).

Die Buchung eines halben Doppelzimmers ist bei dieser Tour nicht möglich.

Service

Kanada

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Kanada ist ein Staat in Nordamerika, der zwischen dem Atlantik im Osten und dem Pazifik im Westen liegt und nordwärts bis zum Arktischen Ozean reicht.

Die einzige Landgrenze ist jene zu den Vereinigten Staaten von Amerika im Süden und im Nordwesten. Gemessen an der Fläche ist Kanada der zweitgrößte Staat der Erde, doch nur im Süden existieren städtische Ballungsräume.

Die größte Nord-Süd-Ausdehnung, von Kap Columbia auf Ellesmere in Nunavut zur Insel Middle Island im Eriesee, beträgt 4634 Kilometer. Die größte Ost-West-Entfernung beträgt 5514 Kilometer von Cape Spear auf Neufundland bis zur Grenze des Yukon-Territoriums mit Alaska.

Die Gesamtlänge der Grenze zwischen Kanada und den USA beträgt 8890 Kilometer. Kanada hat mit 243.042 Kilometern zugleich die längste Küstenlinie der Welt.

Der höchste Berg in Kanada ist der Mount Logan (5959 m) und damit nach dem Denali (Alaska) der zweithöchste Berg in Nordamerika. Er gehört zur Eliaskette im Territorium Yukon.

Das bedeutendste kanadische Gebirge sind die westlichen Kordilleren mit den Rocky Mountains, den Coast und Mackenzie Mountains im Westen Kanadas. Ein zweites wichtiges System verläuft entlang der Nord-Ost Küste von Ellesmere Island bis zu den Torngat Mountains in Quebec und Neufundland & Labrador. Im Osten Kanadas finden sich die nördlichen Appalachen und Laurentiden.

Kanada ist zudem ein überaus seenreiches Land. 7,6% seiner Landmasse sind mit insgesamt rund zwei Millionen Seen bedeckt. 563 Seen sind größer als 100 Quadratkilometer.

Zu den größten Seen gehören der Große Bärensee (31.153 km²), der Great Slave Lake (27.048 km²), der Winnipegsee (24.420 km²), der Athabascasee (7850 km²) sowie die Großen Seen (zusammen rund 245.000 km²), durch die mit Ausnahme des Michigansees die Grenze zu den USA verläuft. Der größte gänzlich in Kanada gelegene See ist der Große Bärensee in den Nordwest-Territorien.

Der wichtigste Fluss Kanadas ist der 3058 Kilometer lange Sankt-Lorenz-Strom. Er dient als Wasserstraße zwischen den Großen Seen und dem Atlantik. Kanadas zweitlängster Fluss ist der Mackenzie River (1903 km) in den Nordwest-Territorien. Weitere bedeutende Flüsse sind der Yukon River und der Columbia River, die teilweise auch in den Vereinigten Staaten verlaufen.

Politik und Gesellschaft
Formal ist Kanada eine konstitutionelle Monarchie innerhalb des Commonwealth of Nations mit Königin Elisabeth II. als Staatsoberhaupt, mit dem Titel "Königin von Kanada", welche durch Generalgouverneur David Johnston vertreten wird. Neben der formalen Monarchie ist das Land auch eine parlamentarische Demokratie, welche in Form eines Bundesstaates organisiert ist. Chef der Regierung ist Premierminister Stephen Harper.

In Kanada gelten Englisch und Französisch als Amtssprache. In Kanada leben derzeit ca. 34,8 Mio Menschen. Davon gehören ca. 73% einer christlichen Konfession an. Die meisten Kanadier, nämlich 54,5%, leben in den 30 größten Metropolen.

Kanada ist begehrtes Einwanderungsziel. Dadurch hat die ethnische und kulturelle Vielfalt des Landes stark zugenommen. 2006 erreichte der Anteil der Bevölkerung, der nicht in Kanada geboren wurde, mit knapp 20 Prozent die höchste Rate seit 75 Jahren. Kanada liegt damit noch weit vor den USA (12,5 %) und knapp hinter Australien (22,2 %). Kamen früher die Einwanderer vor allem aus europäischen Ländern, so betrug bei der Erhebung von 2006 der Anteil der in Asien und im Mittleren Osten geborenen Einwanderer fast 41 Prozent. Seit 2001 kommen die meisten Einwanderer aus China und Indien.

Innerhalb der letzten fünfzig Jahre hat sich die Einwohnerzahl Kanadas fast verdoppelt. Dabei ist Kanada zu einem der ethnisch und kulturell vielfältigsten Länder der Erde geworden.

Sicherheit
Kanada ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, wie z.B. Taschendiebstählen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Klima
In Kanada reichen die Klimazonen vom Polarklima bis zum gemäßigten Klima. Überwiegend herrscht das boreale Klima mit langen Wintern und kurzen, heißen Sommern, vor.

An der Westküste findet man maritimes Klima mit hohen Niederschlägen, bedingt durch feuchte vom Pazifik kommende Luft, welche sich am Westrand des Küstengebirges abregnet.

Zeitverschiebung
In Kanada gibt es 6 Zeitzonen (vgl. zur MEZ):

- Neufundland Standard Time -4,5 Stunden (Neufundland)

- Atlantic Standard Time -5 Stunden (Labrador, New Brunswick, Nova Scotia, Prince Edward Island)

- Eastern Standard Time -6 Stunden (Mittel- und Ost-Ontario, Quebec)

- Central Standard Time -7 Stunden (Manitoba, Ost-Saskatchewan, West-Ontario)

- Mountaion Standard Time -8 Stunden (Alberta, Northwest Territories, West Saskatchewan)

- Pacific Standart Time -9 Stunden (British Columbia, Yukon)

Vom ersten Sonntag im April bis zum letzten Sonntag im Oktober gilt auch in Kanada Sommerzeit (DST = Daylight Saving Time), außer in Saskatchewan.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Ab 15. März 2016 wird Kanada mit der elektronischen Registrierung eTA neue Einreisebedingungen für die Einreise nach Kanada für alle Reisenden ohne Visumpflicht, also auch für Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einführen.

Besucher füllen rechtzeitig vor dem Abflug einen Onlineantrag aus und erhalten dann innerhalb weniger Minuten die Einreisgenehmigung. Die Registrierung ist bereits ab dem 01. August 2015 online möglich.

Das neue System der Electronic Travel Authorization (eTA) wird besonders benutzerfreundlich funktionieren. Die einmal erteilte Genehmigung ist fünf Jahre gültig – in dieser Zeit kann man beliebig oft reisen. Der Preis beträgt sieben Kanadische Dollar.

Für den Antrag sind einige persönliche Angaben notwendig, die bereits jetzt bei der Einreise nach Kanada erfragt werden. Das Konzept ist angelehnt an ähnliche Programme in den USA und Australien.

Weiter Informationen sind im Internet unter www.canada.ca/eta zu finden.

Für die Einreise nach Kanada benötigen deutsche Staatsangehörige einen für die gesamte Dauer des Besuches und noch 6 Monate gültigen Reisepass.

Bei Ihrer Einreise wird Ihnen ein Beamter der Einwanderungsbehörde vielleicht einige Fragen stellen. Sie müssen nachweisen können, dass Sie sich nur für einen begrenzten Zeitraum in Kanada aufhalten wollen und über genügend Geld verfügen, um für die Kosten während Ihres Aufenthalts für sich selbst sowie gegebenenfalls auch für unterhaltsberechtigte Angehörige aufzukommen.

Außerdem müssen Sie gesund sein. Sollte es Grund zu der Annahme geben, dass Ihnen die Einreise aus gesundheitlichen Gründen nicht gestatten werden kann, müssen Sie sich eventuell einer medizinischen Untersuchung unterziehen.

Sie bekommen einen Stempel in Ihren Reisepass, der das genaue Datum angibt, bis zu dem Sie spätestens wieder ausreisen müssen. Die maximale Aufenthaltsdauer für Touristen beträgt in der Regel sechs Monate.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der teilweise hohen Temperaturen unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B, sowie eine Zeckenschutzimpfung zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

 

 

Während der Reise

Während der Reise

Foto & Film
In allen Städten kann man problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Kanada ist der Kanadische Dollar, unterteilt in 100 Cents.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch CA-Dollar zu empfehlen. An Geldautomaten kann man problemlos Bargeld abheben, darüber hinaus ist in Kanada die Nutzung von Kreditkarten sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland.

Die Reisekasse sollte sich trotzdem aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Stromversorgung
Während in Europa meist 220 Volt von 50 Hertz Netzspannung üblich sind, hat Kanada eine Netzspannung von 110 Volt von 60 Hertz Wechselstrom. Mitgenommene Elektrogeräte sollten also entsprechend umschaltbar sein. Für amerikanische Flachsteckdosen ist außerdem ein Adapter notwendig, den man sich am besten vor dem Reiseantritt im Fachhandel beschafft; in den Kanada selbst ist ein Adapter zum Beispiel an Flughäfen erhältlich.

Telefonieren
Kanada verfügt über ein modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. Nach Europa wählt man von Kanada aus die 011 danach die jeweilige Ländervorwahl ohne 0.

Mobiltelefone, die die nordamerikanische Frequenz (GSM bzw. PCS bei 1900 MHz) unterstützen, sowie Triple-Band-Handys können in Kanada benutzt werden.

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Kanada.eu

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Kanada und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Kanada.eu. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt die Website Kanada.eu einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf dieses wundervolle Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR-Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.

Alaska

Allgemeines

Geografie
Alaska wird im Norden vom Nordpolarmeer, im Westen von der Beringsee und im Süden vom Pazifik umgeben, im Osten grenzt es an Kanada - insgesamt verfügt Alaska damit über ca. 10.770 km Küstenlinie. Die Beringstraße bildet auch die Grenze zu Russland und ist gleichzeitig Datumsgrenze.

Im Südwesten befindet sich die Alaska-Halbinsel und die über 2000 km langen Aleuten-Kette mit der höchsten Vulkankonzentration weltweit.

Der Südosten wird wegen seiner Form auch als Panhandle – also Pfannenstiel – bezeichnet: ein schmaler Küstenstreifen, der von der Inside Passage bis zur Glacier Bay reicht. Im Südwesten liegen die Wrangell Mountains, unter ihnen höchsten Berge der USA. Der höchste Berg ganz Nordamerikas ragt aus der Alaska-Range in Zentralalaska hervor, der Mt. Denali mit 6194 Metern. Im Norden bestimmt die Brooks Range die Landschaft, an die sich die Küstenebene anschließt. In dieser Region befindet sich auch auf 66 Grad der nördliche Polarkreis. Alaska verfügt über unzählige Flüsse und Seen - der mächtigste Strom, der sich von Ost nach West zieht, ist der Yukon River, der in den kanadischen Rocky Mountains entspringt.

Regionen
Alaska teilt sich in fünf Regionen:

Inside Passage

Von Gletschern geformt und bedeckt mit majestätischen Hemlocktannen und Fichten ist Alaskas Inside Passage eine Region von unberührten Wasser, hohen schneebedeckten Bergen, tiefen Fjorde und bewaldeten Inseln. Mit seinen nassen und milden Meeresklima ist diese Region ein idealer Lebensraum für Weißkopfadler, Seelöwen, Delfine und Wale.

Die wichtigsten Städte sind Juneau, die Hauptstadt des Bundestaates; Sitka, das ursprünglich die Hauptstadt von Russisch-Amerika war; Skagway, die Stadt des Goldrausches von 1898 und Ketchikan mit der weltweit größten Sammlung von Totempfählen.

Südliches Zentralalaska

Das südliche Zentralalaska ist die am leichtesten zugängliche Region. Sie reicht vom Golf von Alaska im Süden bis zur Alaska Range Norden. Mehr als die Hälfte der Einwohner Alaskas leben hier, ein Urlaubsparadies mit Gletschern, Fjorden, Seen, Stränden und Lachs-Flüssen und mehreren Nationalparks. Die moderne Großstadt Anchorage ist der Mittelpunkt der Region, in der alle wichtigen Verkehrsverbindungen zusammen laufen.

Im Südwesten liegt die Kenai-Halbinsel, ein landschaftlich reizvolles Anglerparadies und mit dem Kenai Fjords National Park ein exzellenter Ort für Wildtierbeobachtungen, Kajaktouren und Wanderungen. Im Westen befindet sich der Wrangell-St.-Elias-Nationalpark.

Südwesten

Südwest-Alaska reicht vom windumtosten Grasland der Aleuten bis zu der unwirklichen Vulkan-Landschaft des Katmai-Nationalparks. Im McNeil River State Game Sanctuary versammeln sich im Sommer bis zu 2.500 Braunbären zum „Lachs fischen“, die Pribilof-Inseln bieten unübertroffene Meeresvögel-und Pelzrobbenbeobachtungen und nur per Flugzeug erreichbare Angel-Lodges säumen die Wildnis. Die wichtigsten Orte sind Kodiak, Dillingham, Dutch Harbour und King Salmon.

Zentral Alaska

Der Yukon fließt quer durch Zentral-Alaska, vom historischen Klondike in die Beringsee. Das Herz der Region ist Fairbanks, die zweitgrößte Stadt Alaskas.

Der Mt. Denali ist umgeben vom berühmten Denali-Nationalpark. Als Teil der Alaska Range bietet dieses Gebiet spektakuläre Bergpanoramen, eine mit Beeren beladene Tundra und eine Fülle von Wildtieren, darunter Karibus, Elche, Dall, Schafe, Wölfe und Grizzlybären.

Hoher Norden

Nördlich des Yukon River und der Brooks Range bestimmen die Tundra und wilde Flüsse die Landschaft bis hoch zur rauen Küste am Eismeer. Eine unberührte Region mit zahlreichen Nationalparks und Schutzgebieten und ein Paradies für Wildnispaddler.

Der Gates of the Arctic National Park & Preserve umfasst zusammen mit den benachbarten Noatak National Preserve und dem Kobuk Valley National Park eine der weltweit größten Parkanlagen. Die 180.000 Tier umfassende Porcupine-Karibu-Herde wandert durch das Arctic National Wildlife Refuge. Die beiden größten Eskimo Gemeinden Alaskas, Kotzebue und Barrow und das historische Nome sind die wichtigsten Städte in dieser Region. Die einzige Zufahrtsstraße nach Norden ist der Dalton Highway, eine Schotterstraße, die von Fairbanks bis nach Prudhoe Bay an der Eismeerküste führt.

Zeitverschiebung
Es gibt 2 Zeitzonen in Alaska:

Die Alaskan Standart Time Zone (AKST) mit minus 10 Stunden Unterschied zu Deutschland – diese Zeitzone gilt fast in ganz Alaska. Nur auf den recht unzugänglichen Aleuten Island gilt die Hawaii-Aleutian Standard Time Zone mit minus 11 Stunden.

In Alaska gilt außerdem von April bis Oktober die Sommerzeit.

Wichtigster Ankunftsort ist Anchorage (neben Fairbanks), der u.a. von Condor direkt aus Frankfurt angeflogen wird. Da Anchorage und Fairbanks zur Alaska Standard Zeitzone gehört, müssen Sie bei Anreise im Sommer Ihre Uhr 10 Stunden zurückstellen.

Politik und Gesellschaft
Wie die anderen Bundessatten der USA auch, wird Alaska von einem Gouverneur regiert

Zwei Senatoren gehören dem Kongress an, das Repräsentantenhaus der USA wird nur durch einen Abgeordneten des Staates vertreten.

Klima
In Alaska gibt es kein einheitliches Klima – eine Grundregel gibt es jedoch: einem langen kalten, dunklen Winter folgt ein kurzer, aber relativ warmer Sommer. Beste Reisezeit ist von Mitte Juni bis Mitte September.

Die Südlichen Regionen Alaskas sind vom Meeresklima geprägt. Im Südosten regnet es viel, die Temperaturen im Sommer liegen nur um die 13 - 15 Grad, dafür herrscht dort ein relativ milder Winter mit max. minus 10 Grad – gleiches gilt für die Region im Südwesten. Im Süden ist es an den Küsten oft stürmisch und nass – jede weiter man sich aber in Richtung Zentralalaska bewegt, desto weniger Regen gibt es und die Temperaturen steigen auf über 20 Grad an. Die Winter sind dann entsprechend kälter mit Temperaturen bis minus 20 Grad. Zentralalaska wird bestimmt von kontinentalem Klima – im Sommer können durchaus Temperaturen von über 30 Grad erreicht werden. Die Region ist durch hohe Berge abgeschirmt, was zu wenig Niederschlag führt. Die Winter sind extrem kalt mit bis zu minus 40 Grad. In Nordalaska herrscht kaltes Polarklima mit geringen Temperaturen von max. 5 Grad und wenig Niederschlag im Sommer (aber dafür mit 24 Stunden Sonnenlicht von Mai bis August) und mit ca. minus 25 Grad im 9 monatigen Winter.

 

Vor der Reise

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

 

Einreisebestimmungen
Für Alaska gelten allgemein Einreisebestimmungen der USA: Deutsche Staatsangehörige nehmen am Visa Waiver-Programm der USA teil und können als Touristen, Geschäftsreisende oder zum Transit im Regelfall bis zu einer Dauer von neunzig Tagen ohne Visum in die USA einreisen, wenn sie:

- im Besitz eines zur Teilnahme berechtigenden Reisedokuments sind

- mit einer regulären Fluglinie oder Schifffahrtsgesellschaft einreisen

- ein Rück- oder Weiterflugticket (welches – außer für Personen mit festem Wohnsitz in diesen Ländern – nicht in Kanada, Mexiko oder den Karibikinseln enden darf) gültig für den Zeitraum von max. 90 Tagen ab der ersten Einreise in die USA, vorweisen können und

-im Besitz einer elektronischen Einreiseerlaubnis sind („Electronic System for Travel Authorization“-ESTA-, siehe unten)

Bitte beachten Sie, dass seit dem 18.01.2016 eine Änderung des Visa-Waiver-Programmes stattgefunden hat, welches Reisende, die sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit eines dieser Länder besitzen, weitestgehend von der Teilnahme am Visa Waiver Programm ausschließt. Diese Änderungen könnten bereits in den nächsten Wochen / bis Ende Januar 2016 in Kraft gesetzt werden. Aktuelle Informationen erhalten Sie stets beim Auswärtigen Amt.

 

Auch die Einreise auf dem Landweg von Kanada ist im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms möglich. Bei Einreise auf dem Landweg entfällt die Pflicht der Vorlage eines Rück- oder Weiterflugtickets sowie der elektronischen Einreiseerlaubnis.

Auch die Erfüllung der obigen Kriterien zur Teilnahme am „Visa Waiver“ Programm begründet keinen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der zuständige US-Grenzbeamte.

Bei der visumfreien Einreise wird die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer vom US-Grenzbeamten individuell festgelegt. Eine spätere Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung – wenn sich beispielsweise Ihre Ausreise durch unvorhergesehene Umstände verzögert – ist nicht möglich! Der Tag, an dem Sie spätestens die USA wieder verlassen müssen, wird bei der Einreise in den Pass eingestempelt („admitted until xx-xx-xx“. Beachten Sie bitte das amerikanische Datumsformat - der Monat wird zuerst genannt, dann der Tag: ‚3-10‘ ist der 10. März, nicht der 3. Oktober!).

Jeder Reisende benötigt ein eigenes Reisedokument. Das Reisedokument muss für die gesamte Aufenthaltsdauer (also bis mindestens einschließlich Tag der Ausreise aus den USA) gültig sein.

Mit einem gültigen Reisepass ist die visumfreie Einreise also für deutsche Staatsangehörige im Rahmen des US „Visa Waiver“ Programms möglich. Ein vorläufiger Reisepass (grün, höchstens ein Jahr gültig)  gilt nicht, hier wäre ein Visum für die Einreise erforderlich. Der Personalausweis oder ein vorläufiger Personalausweis sind hingegen nicht für US-Reisen zugelassen.

Electronic System for Travel Authorization (ESTA)

Seit dem 12. Januar 2009 müssen alle Reisenden, die im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms (VWP) in die USA reisen, vor der beabsichtigten Einreise zwingend via Internet (https://esta.cbp.dhs.gov) eine elektronische Einreiseerlaubnis einholen. Die Beantragung über Dritte (z.B. Reisebüro) ist möglich. Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.

Die ESTA-Beantragung ist seit dem 8. September 2010 gebührenpflichtig. Es werden 14 USD erhoben, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte (MasterCard, VISA, American Express, Discover) im Internet.

Die Webseite mit dem elektronischen Antragsformular ist in deutscher und 20 weiteren Sprachen verfügbar. In aller Regel erhält der Antragsteller innerhalb kurzer Zeit eine Antwort. Es wird empfohlen, die Erlaubnis auszudrucken und bei Reisen mit sich zu führen. Im Falle einer Ablehnung durch ESTA kann die Reise zunächst nicht angetreten werden. Sie müssen sich in einem solchen Fall zur Beantragung eines Visums an die zuständige US-Auslandsvertretung wenden. Erst im Rahmen der Visumbeantragung werden Ihnen ggf. auch die Gründe für die Ablehnung der elektronischen Einreiseerlaubnis mitgeteilt. Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-Genehmigung versucht werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist in solchen Fällen mit einer Zurückweisung des Reisenden an der US-Grenze zu rechnen.

Bitte beachten Sie, dass auch bei Vorliegen einer Einreiseerlaubnis nach diesem neuen elektronischen Verfahren (wie auch bei Vorliegen eines gültigen US-Einreisevisums) die abschließende Entscheidung über die Einreise weiterhin den US-Grenzbeamten vorbehalten bleibt.

Alle weitergehenden Fragen über Ihre Einreise in die USA sollten Sie rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen amerikanischen Auslandsvertretung klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

 

Sicherheit
Alaska ein hauptsächlich sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Die Kriminalitätsrate ist gering. Allerdings sollte man sich vor allem in der „Großstadt“ Anchorage auf den gesunden Menschenverstand verlassen und bestimmte Gegenden meiden.

Gefahren lauern eher in freier Natur: Bären und vor allem die Wetterverhältnisse können zu ernsthaften Problemen führen. Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten.

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der teilweise extremen Temperaturen unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B bei längeren Aufenthalten zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de 

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en  (auf Englisch)

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel in den USA ist der US-Dollar, unterteilt in 100 Cents.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. An Geldautomaten können Sie mit Ihrer Kreditkarte oder EC-Karte Bargeld abheben, was Sie allerdings Gebühren kostet, falls Sie bei einer Fremdbank abheben. Bitte informieren Sie sich darüber bei Ihrer Bank. Generell ist in den USA die Nutzung von Kreditkarten sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland. Die Reisekasse sollte sich trotzdem aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen.

Einkaufen

In Anchorage und Fairbanks kann man problemlos in großen Einkaufszentren alles Notwendige für die Reise einkaufen. Es gibt dort außerdem sehr gute Outdoor-Läden, die zudem etwas günstigere Preise als in Deutschland haben. Außerhalb dieser größeren Städte ist das Angebot begrenzt.

Stromversorgung

Während in Europa meist 220 Volt/50 Hertz Netzspannung üblich sind, haben die USA eine Netzspannung von 110/115 Volt/60 Hertz Wechselstrom. Mitgenommene Elektro-geräte sollten also entsprechend umschaltbar sein. Für amerikanische Flachsteckdosen ist außerdem ein Adapter notwendig. In den USA finden Sie Adapter nur in so genannten Outfittern oder am Flughafen.

Je nach Tourenverlauf und Charakter kann es sein, dass es für einige Tage keine Möglichkeit gibt, Akkus zu laden. Aber meistens gibt es auch auf den Zeltplätzen Strom. Unterwegs besteht stark eingeschränkt die Möglichkeit, im Fahrzeug Akkus zu laden.

Telefonieren und Internet

Die USA verfügen über ein modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. Handyempfang ist allerdings nur in den Städten möglich. Gleiches gilt für das Internet/WLAN. Viele Hotels in Alaska stellen ihren Gästen einen oder mehrere Computer zur Verfügung, an denen man das Internet nutzen kann. Auch kabelloses Internet (WLAN) wird in den meisten Fällen angeboten. Dieses ist entweder im Preis inbegriffen oder muss separat bezahlt werden. Des Weiteren gibt es in den größeren Städten zahlreiche Internetcafés, in denen Sie kostengünstig das Internet nutzen können. Außerhalb der Städte wird allerdings an vielen Plätzen das Signal nur über Satellit übertragen und ist recht langsam.

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

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