• Entlang des Alaska Highways Richtung Alaska
  • Ein Grizzly beim Grasen
  • Der Kluane Lake nahe der Grenze zu Alaska
  • Der Peyto Lake im Banff-Nationalpark

Kanada • USA | Alberta • British Columbia • Yukon • Alaska

 

Im Schulbus durch Kanadas Westen

17 Tage Wander- und Naturreise

    
Dauer 17 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2450 EUR   drucken
Tourcode KANABU   zum Filter
Teilnehmer min. 4 – max. 16    
 
 
 
 

Erleben Sie die wilden Seiten Kanadas und Alaskas auf der Fahrt von Calgary nach Anchorage in einem umgebauten Schulbus. Sie folgen auf dieser Reise den Spuren der Goldgräber des Goldrausches von 1898! In Calgary steigen Sie in den Overland-Schulbus, der zu einem bequemen „Abenteuer-Reisebus“ mit komfortablen Sitzen und Tischen, großen Fensterfronten und sogar einer Aussichtsplattform auf dem Dach umgebaut wurde. Natürlich ist genug Platz für individuellem Stauraum und sogar das Feuerholz fürs Lagerfeuer ist an Bord. Der Weg in den Hohen Norden führt durch British Columbia, Alberta, den Yukon und bis nach Alaska. Auf Exkursionen und Wanderungen erkunden Sie die einzigartige Natur, erfahren an historischen Orten faszinierendes über die Geschichte und Kultur aus Goldgräberzeiten und aus dem Leben der „First Nation“ und beobachten sicherlich Bären, Elche und Karibus. Mit etwas Glück können Sie in Dawson City sogar selber etwas Gold finden…

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Im umgebauten amerikanischen Schulbus von Calgary bis nach Anchorage

  • Abwechslungsreiche Naturreise mit vielen Wanderungen

  • Auf den Spuren der Goldgräber bis nach Alaska

  • Höhepunkte im Westen Kanadas: Banff NP, Jasper NP, Whitehorse und Goldgräberstadt Dawson

  • Sehr gute Chancen für Bärenbeobachtungen

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

1. Tag: Anreise 1

Individuelle Anreise nach Calgary, nicht weit vom Banff-Nationalpark entfernt. Treff mit dem Reiseleiter und der Gruppe im Gästehaus und Tourbesprechung. Übernachtung im Gästehaus.

2.–3. Tag: Banff NP (2×F/M/M (LB)/2×A)

2.–3. Tag: Banff NP (2×F/M/M (LB)/2×A) 1

Fahrt nach Banff – genießen Sie den Kleinstadt-Flair! Der Banff-Nationalpark liegt mitten in den Rocky Mountains und gehört zum UNESCO-Welterbe, er ist geprägt von schneebedeckten Gipfeln, schimmernden Gletschern und türkisblauen Bergseen. Nach einer Wanderung zum wunderschönen Bergsee Lake Louise können Sie sich ein Bad in den heißen Quellen in Banff gönnen (optional). Am nächsten Tag stehen Wanderungen auf den Tunnel oder Sulphur Mountain (optional) auf dem Programm. 2 Übernachtungen im Zelt.

4. Tag: Icefields Parkway (F/M/A)

4. Tag: Icefields Parkway (F/M/A) 1

Die Fahrt auf dem Icefields Parkway ist eine der atemberaubendsten Strecken in Nordamerika, vorbei an türkisblauen Seen, Wasserfällen und schneebedeckten Gipfeln. Es bestehen gute Chancen, Bären zu beobachten. Übernachtung im Zelt.

5.–6. Tag: Jasper NP (2×F/M/M (LB)/A)

5.–6. Tag: Jasper NP (2×F/M/M (LB)/A) 1

Sie genießen die Annehmlichkeiten von Jasper, mitten im gleichnamigen Nationalpark. Sie sollten auf jeden Fall das Besucherzentrum des NP besichtigen und die historischen Gebäude der Stadt anschauen. Optional können Mountainbike-Touren, Wanderungen, Raftings, Reit- und Angeltouren gebucht werden. An einem Abend probieren Sie gemeinsam die lokalen Spezialitäten. 2 Übernachtungen im Zelt.

7. Tag: Yellowhead Highway (F/M/A)

Über den Yellowhead Highway fahren Sie Richtung westkanadische Seenplatte, auch „Schwanenhochburg der Welt“ genannt. Umgeben von Bergen und tiefen Tälern folgen Sie dem Fraser Valley. Sie zelten am Fraser Lake und erkunden den „Old Fur-Trading Post“. Übernachtung im Zelt.

8. Tag: `Ksan Village (F/M/A)

8. Tag: `Ksan Village (F/M/A) 1

Sie besuchen das `Ksan Historical Village oder die Nsga‘a Tribe, wo Sie einen Einblick in die Kultur der Indianer bekommen und den Erzählungen der Dorfbewohner lauschen können. Es ist auch eine perfekte Gelegenheit, etwas über die heutigen Traditionen der Ureinwohner Kanadas zu lernen und um Totempfähle zu bestaunen. Übernachtung im Zelt.

9. Tag: Meziadin Lake (F/M/A)

9. Tag: Meziadin Lake (F/M/A) 1

Sie schlagen Ihr Lager am Meziadin Lake auf. In dieser Gegend gibt es sehr viele Schwarz- und Braunbären – mit etwas Glück können Sie sie beobachten. Am Nachmittag Besuch des Bear Glacier. Bei guten Witterungsbedingungen fahren wir nach Hyder – den südlichsten Zipfel von Alaska. Übernachtung im Zelt.

10. Tag: Cassiar Highway (F/M/A)

10. Tag: Cassiar Highway (F/M/A) 1

Es geht in die Wildnis: der Cassiar Highway ist eine der einsamsten Straßen Nordamerikas, er führt entlang von Wäldern, Wiesen und Seen. Oft kann man hier Bären, Elche und andere Wildtiere beobachten. Übernachtung im Zelt.

11. Tag: Teslin (F/M/A)

Auf dem Weg nach Teslin Stopp in Watson Lake, wo Sie den bekannten Schilderwald „Sign Post Forest“ besuchen. Er umfasst etwa 50.000 Straßen-, Orts- und andere Schilder aus aller Welt. Später Besuch im Naturkundemuseum. Weiterfahrt nach Teslin, das Zuhause der Tlingit-Indianer. Übernachtung im Zelt.

12.–13. Tag: Whitehorse (2×F/M/M (LB)/2×A)

12.–13. Tag: Whitehorse (2×F/M/M (LB)/2×A) 1

Whitehorse liegt direkt am berühmten Yukon River. Zur Zeit des Klondike-Goldrauschs war Whitehorse ein wichtiger Umschlagplatz für die Versorgungsgüter der Goldsucher. Ein Spaziergang entlang des Flusses in die Innenstadt und zum historischen Museumsschiff SS Klondike ist empfehlenswert. Am zweiten Tag unternehmen Sie eine Kanutour auf dem Yukon River und besuchen die Takhini Hot Springs. 2 Übernachtungen im Zelt.

14.–15. Tag: Dawson City (2×F/M/M (LB)/A)

14.–15. Tag: Dawson City (2×F/M/M (LB)/A) 1

Zwei Tage sind Sie im Goldrausch und erkunden die Goldgräberstadt Dawson City. Früher war Dawson nur über den White Pass oder den berüchtigten Chilkoot Trail erreichbar. Heute ist dies etwas einfacher, trotzdem bleibt die Abgeschiedenheit der Tundra ein Erlebnis. Zahlreiche Häuser der Goldgräberstadt wurden restauriert und in einen historischen Bezirk eingegliedert. Auf einer Stadtführung lernen Sie das historische Spielkasino „Diamond Tooth Gerties“ kennen, später versuchen Sie sich im Goldschürfen. Optional können Sie das Jack-London-Museum besuchen, zum Midnight Dome wandern oder sich im Glücksspiel versuchen. 2 Übernachtungen im Zelt.

16. Tag: Tok (F/M/A)

Fährfahrt über den Yukon River und weiter auf dem Top of the World Highway nach Tok, vorbei an alten Kupferminen und über den nördlichsten Grenzübergang zwischen Alaska und Kanada. Übernachtung im Zelt.

17. Tag: Anchorage (F/M)

17. Tag: Anchorage (F/M) 1

Ein letzter atemberaubender Fahrtag führt vorbei an den Wrangell und Chugach Mountains. Das Mittagessen gibt es heute vor der Kulisse des Matanuska-Gletschers. Ankunft in Anchorage. Auch wenn Anchorage die größte Stadt Alaskas ist, leben im Stadtgebiet über tausend Elche, zweihundertfünfzig Schwarzbären und hundert Grizzlys! Außerdem finden den ganzen Sommer über die verschiedensten Festivals statt; wer Live-Musik liebt, kommt voll auf seine Kosten. Individuelle Heim- oder Weiterreise.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
03.09.2017 19.09.2017 umgekehrter Reiseverlauf 2450 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 1100 EUR
EZ-Zuschlag auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
englischsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab Calgary/an Anchorage

  • Englischsprachige Tourenleitung
  • Alle Fahrten im umgebauten USA-Schulbus
  • Campingausrüstung inkl. Campingküche und Stühle (außer Schlafsack und Isomatte)
  • Alle Campinggebühren, Nationalparkgebühren und Permits
  • Goldschürfen in Dawson
  • Kanutour auf dem Yukon River
  • Eintrittsgelder für „Diamond Tooth Gerties“, `Ksan Historical Village und Banff Hot Springs
  • Reiseliteratur
  • 15 Ü: Zelt
  • 1 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 16×F, 12×M, 4×M (LB), 13×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; Flughafentransfers (ca. 20-50 US$ pro Strecke); nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; ESTA-Registrierung USA (ca. 14 US$), eTA-Registrierung Kanada (ca. 7 CA$); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Je nach Lust und Kondition werden Wanderungen verschiedener Länge und Schwierigkeit angeboten – durch zwei Tourenleiter kann flexibel entschieden werden. Alle Wanderungen mit Tagesgepäck. Komfortverzicht und Eigeninitiative sind für diese Tour Voraussetzung, die Mithilfe bei allen anfallenden Tätigkeiten (Verladen des Gepäcks, Kochen, Lager aufbauen usw.) wird erwartet. Normale bis gute Kondition und Trittfestigkeit sollten Sie mitbringen.

Hinweise

Diese Tour ist eine Zubuchertour (internationale Gruppe).

Service

USA

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Die Grenze zu Kanada hat insgesamt eine Länge von 8895 km und die Grenze zu Mexiko 3326 km, wobei die Gesamtlänge der US-Landesgrenzen 12.221 km beträgt. Die Nord-Süd-Ausdehnung zwischen der kanadischen und der mexikanischen Grenze beträgt etwa 2500 km, die Ausdehnung zwischen Atlantik und Pazifik rund 4500 km, wobei die Küstenlinie an Atlantik, Pazifik und Golf von Mexiko insgesamt 19.924 km umfasst. Die Landfläche des Staates beträgt 9.161.924 km², hinzu kommen 664.706 km² Wasserflächen, so dass sich ein Staatsgebiet von 9.826.630 km² ergibt.

Der Hauptteil des Landes liegt etwa zwischen dem 24. und 49. nördlichen Breitengrad sowie zwischen dem 68. und 125. westlichen Längengrad und ist in insgesamt vier Zeitzonen eingeteilt. Es erstrecken sich einige Gebirgszüge, wie die vulkanische Kaskadenkette, die Faltengebirge der Rocky Mountains und der Appalachen von Nord nach Süd. Während auf ihrer Wetterseite ausgedehnte Wälder bestehen, erstrecken sich in ihrem Windschatten riesige Trockengebiete mit Wüsten- oder Graslandschaften (Prärien). Flusssysteme wie die von Mississippi und Missouri ermöglichten schon früh eine dichte Besiedlung, während die umgebenden trockenen Regionen bis heute dünn besiedelt sind.

Zeitverschiebung
Es gibt 4 Zeitzonen auf dem Kontinent. Der Zeitunterschied beträgt zu New York 6 Stunden, zu San Francisco dagegen 9 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in New York 6 Uhr am Morgen, in San Francisco erst 3 Uhr. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges in die USA daher um 6 bis 9 Stunden zurückstellen. In einigen Bundestaaten gibt es außerdem eine Sommerzeit.

Politik und Gesellschaft
Die Vereinigten Staaten verfügen nach den Konföderationsartikeln bereits über ihre zweite Verfassung seit der Gründung. Sie sieht ein präsidiales, föderales und republikanisches Regierungssystem vor, das horizontal Legislative, Exekutive und Judikative sowie vertikal die Bundesebene von den Bundesstaaten vergleichsweise strikt trennt.

In den Vereinigten Staaten hat sich, durch das einfache Mehrheitswahlrecht begünstigt, ein Zweiparteiensystem gebildet. Diese Parteien sind seit dem 19. Jahrhundert die Demokraten und die Republikaner. Die Demokraten sind zurzeit die größte Partei mit 72 Millionen registrierten Anhängern (42,6%), gefolgt von den Republikanern mit 55 Millionen Anhängern (32,5 %) und 42 Millionen Anhängern anderer Gruppierungen (24,9 %).

Die ersten kolonialen Einwanderer auf dem von Indianern besiedelten Kontinent waren Europäer, zunächst vorrangig spanischer, französischer und englischer Herkunft. Ab Mitte des 18. und verstärkt zur Mitte des 19. Jahrhunderts folgten Europäer deutschsprachiger und irischer Herkunft. Später kamen Einwanderer aus anderen Regionen Europas, vor allem aus Italien, Skandinavien und Osteuropa dazu, einschließlich osteuropäischer Juden. Während der Volkszählung im Jahr 2000 gaben etwa 42,8 Millionen Personen eine deutsche Herkunft an. Die Amerikaner mit europäischen Vorfahren bilden heute 75 % der Gesamtbevölkerung. Afroamerikaner stellen etwas mehr als 12 %. Sie leben vor allem im Süden und in den großen Industriestädten des Nordens. Asiatische Einwanderer, zu großen Teilen aus China, Japan, Korea, Indien und den Philippinen, sind mit rund 4 % vertreten. Im Südwesten der USA und in Florida gibt es einen hohen Bevölkerungsanteil lateinamerikanischer Herkunft, die dort pauschal als „Hispanics“ oder „Latinos“ bezeichnet werden. Ihr Anteil wuchs in den letzten Jahrzehnten stetig (bis 2004 auf knapp 13 %), da viele Lateinamerikaner vor wirtschaftlicher Not in den Norden fliehen. Die Indianer („Native Americans“ oder „American Indians“) stellen heute nur noch rund 1 % der Bevölkerung. Nur in Alaska erreichen sie einen zweistelligen Prozentanteil an der Bevölkerung. Weitere Schwerpunkte bilden Kalifornien, Arizona, New Mexico, South Dakota und Oklahoma. Insgesamt gibt es 562 anerkannte Stämme, hinzu kommen 245 Gruppen, die derzeit nicht als Stamm (tribe) anerkannt sind. 62% der Bevölkerung gehören 238 Religionsgemeinschaften an, davon 26% der römisch-katholischen Kirche, 27,5% protestantischen Gemeinschaften (Baptisten, Methodisten, Lutheraner, Presbyterianer), 2,6% Juden.

Sicherheit
Die USA sind ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, wie z.B. Taschendiebstählen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren. Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Abendliche und nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Klima
Wichtigster Einflussfaktor des Klimas ist der polare Jetstream (Polarfrontjetstream), der umfangreiche Tiefdruckgebiete vom Nordpazifik bringt. Verbinden sich die Tiefs mit denjenigen von der atlantischen Küste, bringen sie im Winter als Nor'easters schwere Schneefälle. Da kein Gebirgszug westostwärts verläuft, bringen Winterstürme oftmals große Schneemengen weit in den Süden, während im Sommer die Hitze weit nordwärts bis nach Kanada reicht.

Die Gebiete zwischen den Gebirgszügen weisen dementsprechend hohe Temperaturextreme auf, dazu eine mehr oder minder große Trockenheit, die nach Süden und Westen zunimmt. Die Pazifikküste hingegen ist im Norden ein sehr regenreiches, häufig nebliges Gebiet. Das Gebiet um den Golf von Mexiko ist bereits subtropisch mit hohen Temperaturen im Sommer und häufig hoher Luftfeuchtigkeit. Zudem wird das Gebiet häufig von tropischen Wirbelströmen erreicht.

In Alaska herrscht arktisches Klima, die Gebirge sind zugleich die höchsten der USA (Mount McKinley, 6195 m). Hawaii, dessen Mauna Kea 4205 m hoch ist, weist hingegen tropisches Klima auf.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige nehmen am Visa Waiver-Programm der USA teil und können als Touristen, Geschäftsreisende oder zum Transit im Regelfall bis zu einer Dauer von neunzig Tagen ohne Visum in die USA einreisen, wenn sie:

· im Besitz eines zur Teilnahme berechtigenden Reisedokuments sind,

· mit einer regulären Fluglinie oder Schifffahrtsgesellschaft einreisen,

· ein Rück- oder Weiterflugticket (welches – außer für Personen mit festem Wohnsitz in diesen Ländern – nicht in Kanada, Mexiko oder den Karibikinseln enden darf), gültig für den Zeitraum von max. 90 Tagen ab der ersten Einreise in die USA, vorweisen können und

· im Besitz einer elektronischen Einreiseerlaubnis sind („Electronic System for Travel Authorization“-ESTA-, siehe unten).

Zur Einreise in die USA brauchen deutsche Staatsangehörige sowie die meisten EU-Bürger einen für die Dauer der Reise gültigen Reisepass sowie eine elektronische Autorisierung der Einreisebehörden, wenn Sie per Flug oder Schiff einreisen – die ESTA-Registrierung (Electronic System for Travel Authorization). Diese müssen Sie über die Webseite https://esta.cbp.dhs.gov/esta/ beantragen. Es fallen Gebühren von ca. 14 US$ an, die per Kreditkarte gezahlt werden müssen. Die Genehmigungen liegen in der Regel innerhalb von Minuten vor, eine Garantie dafür gibt es aber nicht. Wir empfehlen daher eine rechtzeitige Beantragung. Eine erteilte Genehmigung gilt dann für 2 Jahre und beliebig viele Einreisen. Ausnahmen gelten grundsätzlich für Personen, die sich seit 2011 im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan oder Syrien aufgehalten haben oder eine doppelte Staatsangehörigkeit mit einem dieser Länder besitzen – hier gilt Visapflicht. Aktuelle Informationen erhalten Sie stets beim Auswärtigen Amt.

Auch die Einreise auf dem Landweg von Kanada oder Mexiko ist im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms möglich. Bei Einreise auf dem Landweg entfällt die Pflicht der Vorlage eines Rück- oder Weiterflugtickets sowie der elektronischen Einreiseerlaubnis.

Auch die Erfüllung der obigen Kriterien zur Teilnahme am „Visa Waiver“ Programm begründet keinen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der zuständige US-Grenzbeamte.

Bei der visumfreien Einreise wird die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer vom US-Grenzbeamten individuell festgelegt. Eine spätere Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung – wenn sich beispielsweise Ihre Ausreise durch unvorhergesehene Umstände verzögert – ist nicht möglich! Der Tag, an dem Sie spätestens die USA wieder verlassen müssen, wird bei der Einreise in den Pass eingestempelt ("admitted until xx-xx-xx". Beachten Sie bitte das amerikanische Datumsformat - der Monat wird zuerst genannt, dann der Tag: '3-10' ist der 10. März, nicht der 3. Oktober!).

Jeder Reisende benötigt ein eigenes Reisedokument. Das Reisedokument muss für die gesamte Aufenthaltsdauer (also bis mindestens einschließlich Tag der Ausreise aus den USA) gültig sein.

Mit einem gültigen Reisepass ist die visumfreie Einreise also für deutsche Staatsangehörige im Rahmen des US „Visa Waiver“ Programms möglich. Ein vorläufiger Reisepass (grün, höchstens ein Jahr gültig)  gilt nicht, hier wäre ein Visum für die Einreise erforderlich. Der Personalausweis oder ein vorläufiger Personalausweis sind hingegen nicht für US-Reisen zugelassen.

Electronic System for Travel Authorization (ESTA)
Seit dem 12. Januar 2009 müssen alle Reisenden, die im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms (VWP) in die USA reisen, vor der beabsichtigten Einreise zwingend via Internet (https://esta.cbp.dhs.gov) eine elektronische Einreiseerlaubnis einholen. Die Beantragung über Dritte (z.B. Reisebüro) ist möglich. Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.

Die ESTA-Beantragung ist seit dem 8. September 2010 gebührenpflichtig. Es werden 14 USD erhoben, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte (MasterCard, VISA, American Express, Discover) im Internet. Alternativ kann die Bezahlung auch über Dritte (z.B. Reisebüro) erfolgen.

Die Webseite mit dem elektronischen Antragsformular ist in deutscher und 20 weiteren Sprachen verfügbar. In aller Regel erhält der Antragsteller innerhalb kurzer Zeit eine Antwort. Es wird empfohlen, die Erlaubnis auszudrucken und bei Reisen mit sich zu führen. Im Falle einer Ablehnung durch ESTA kann die Reise zunächst nicht angetreten werden. Sie müssen sich in einem solchen Fall zur Beantragung eines Visums an die zuständige US-Auslandsvertretung wenden. Erst im Rahmen der Visumbeantragung werden Ihnen ggf. auch die Gründe für die Ablehnung der elektronischen Einreiseerlaubnis mitgeteilt. Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-Genehmigung versucht werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist in solchen Fällen mit einer Zurückweisung des Reisenden an der US-Grenze zu rechnen.

Bitte beachten Sie, dass auch bei Vorliegen einer Einreiseerlaubnis nach diesem neuen elektronischen Verfahren (wie auch bei Vorliegen eines gültigen US-Einreisevisums) die abschließende Entscheidung über die Einreise weiterhin den US-Grenzbeamten vorbehalten bleibt.

Alle weitergehenden Fragen über Ihre Einreise in die USA sollten Sie rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen amerikanischen Auslandsvertretung klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der teilweise hohen Temperaturen unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B bei längeren Aufenthalten zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in den USA ist der US-Dollar, unterteilt in 100 Cents.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. An Geldautomaten können Sie mit Ihrer Kreditkarte oder EC-Karte Bargeld abheben, was Sie allerdings Gebühren kostet, falls Sie bei einer Fremdbank abheben. Bitte informieren Sie sich darüber bei Ihrer Bank. Generell ist in den USA die Nutzung von Kreditkarten sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland.

Die Reisekasse sollte sich trotzdem aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen. Eine sichere Zahlungsmethode sind zudem Traveller-Checks. Sie sind nicht nur eine gebührenfreie Bargeldquelle, sondern werden bei Verlust (z.B. Diebstahl) kostenlos ersetzt und haben ohne Vorlage eines gültigen Reisepasses oder Personalausweises keinerlei Wert. Beachten Sie deshalb, dass Sie bei Bezahlung mit Traveller-Checks immer Ihren Reisepass zur Hand haben.

Foto & Film
In allen Städten kann man problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität.

Stromversorgung   
Während in Europa meist 220 Volt/50 Hertz Netzspannung üblich sind, haben die USA eine Netzspannung von 110/115 Volt/60 Hertz Wechselstrom. Mitgenommene Elektro-geräte sollten also entsprechend umschaltbar sein. Für amerikanische Flachsteckdosen ist außerdem ein Adapter notwendig, den man sich am besten vor dem Reiseantritt im Fachhandel beschafft. In den USA finden Sie Adapter nur in so genannten Outfittern oder am Flughafen.

Telefonieren
Die USA verfügen über ein modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren.

Durch ein gut ausgebautes Mobilfunknetz können Sie auch Ihr heimisches Handy problemlos nutzen.

Internet
Die meisten Hotels in den Vereinigten Staaten stellen ihren Gästen einen oder mehrere Computer zur Verfügung, an denen man das Internet nutzen kann. Auch kabelloses Internet (WiFi) wird in den meisten Fällen angeboten. Dieses ist entweder im Preis inbegriffen oder muss separat bezahlt werden. Des Weiteren gibt es in den größeren Städten zahlreiche Internetcafés in denen Sie kostengünstig das Internet nutzen können.

 

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Kanada

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Kanada ist ein Staat in Nordamerika, der zwischen dem Atlantik im Osten und dem Pazifik im Westen liegt und nordwärts bis zum Arktischen Ozean reicht.

Die einzige Landgrenze ist jene zu den Vereinigten Staaten von Amerika im Süden und im Nordwesten. Gemessen an der Fläche ist Kanada der zweitgrößte Staat der Erde, doch nur im Süden existieren städtische Ballungsräume.

Die größte Nord-Süd-Ausdehnung, von Kap Columbia auf Ellesmere in Nunavut zur Insel Middle Island im Eriesee, beträgt 4634 Kilometer. Die größte Ost-West-Entfernung beträgt 5514 Kilometer von Cape Spear auf Neufundland bis zur Grenze des Yukon-Territoriums mit Alaska.

Die Gesamtlänge der Grenze zwischen Kanada und den USA beträgt 8890 Kilometer. Kanada hat mit 243.042 Kilometern zugleich die längste Küstenlinie der Welt.

Der höchste Berg in Kanada ist der Mount Logan (5959 m) und damit nach dem Denali (Alaska) der zweithöchste Berg in Nordamerika. Er gehört zur Eliaskette im Territorium Yukon.

Das bedeutendste kanadische Gebirge sind die westlichen Kordilleren mit den Rocky Mountains, den Coast und Mackenzie Mountains im Westen Kanadas. Ein zweites wichtiges System verläuft entlang der Nord-Ost Küste von Ellesmere Island bis zu den Torngat Mountains in Quebec und Neufundland & Labrador. Im Osten Kanadas finden sich die nördlichen Appalachen und Laurentiden.

Kanada ist zudem ein überaus seenreiches Land. 7,6% seiner Landmasse sind mit insgesamt rund zwei Millionen Seen bedeckt. 563 Seen sind größer als 100 Quadratkilometer.

Zu den größten Seen gehören der Große Bärensee (31.153 km²), der Great Slave Lake (27.048 km²), der Winnipegsee (24.420 km²), der Athabascasee (7850 km²) sowie die Großen Seen (zusammen rund 245.000 km²), durch die mit Ausnahme des Michigansees die Grenze zu den USA verläuft. Der größte gänzlich in Kanada gelegene See ist der Große Bärensee in den Nordwest-Territorien.

Der wichtigste Fluss Kanadas ist der 3058 Kilometer lange Sankt-Lorenz-Strom. Er dient als Wasserstraße zwischen den Großen Seen und dem Atlantik. Kanadas zweitlängster Fluss ist der Mackenzie River (1903 km) in den Nordwest-Territorien. Weitere bedeutende Flüsse sind der Yukon River und der Columbia River, die teilweise auch in den Vereinigten Staaten verlaufen.

Politik und Gesellschaft
Formal ist Kanada eine konstitutionelle Monarchie innerhalb des Commonwealth of Nations mit Königin Elisabeth II. als Staatsoberhaupt, mit dem Titel "Königin von Kanada", welche durch Generalgouverneur David Johnston vertreten wird. Neben der formalen Monarchie ist das Land auch eine parlamentarische Demokratie, welche in Form eines Bundesstaates organisiert ist. Chef der Regierung ist Premierminister Stephen Harper.

In Kanada gelten Englisch und Französisch als Amtssprache. In Kanada leben derzeit ca. 34,8 Mio Menschen. Davon gehören ca. 73% einer christlichen Konfession an. Die meisten Kanadier, nämlich 54,5%, leben in den 30 größten Metropolen.

Kanada ist begehrtes Einwanderungsziel. Dadurch hat die ethnische und kulturelle Vielfalt des Landes stark zugenommen. 2006 erreichte der Anteil der Bevölkerung, der nicht in Kanada geboren wurde, mit knapp 20 Prozent die höchste Rate seit 75 Jahren. Kanada liegt damit noch weit vor den USA (12,5 %) und knapp hinter Australien (22,2 %). Kamen früher die Einwanderer vor allem aus europäischen Ländern, so betrug bei der Erhebung von 2006 der Anteil der in Asien und im Mittleren Osten geborenen Einwanderer fast 41 Prozent. Seit 2001 kommen die meisten Einwanderer aus China und Indien.

Innerhalb der letzten fünfzig Jahre hat sich die Einwohnerzahl Kanadas fast verdoppelt. Dabei ist Kanada zu einem der ethnisch und kulturell vielfältigsten Länder der Erde geworden.

Sicherheit
Kanada ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, wie z.B. Taschendiebstählen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Klima
In Kanada reichen die Klimazonen vom Polarklima bis zum gemäßigten Klima. Überwiegend herrscht das boreale Klima mit langen Wintern und kurzen, heißen Sommern, vor.

An der Westküste findet man maritimes Klima mit hohen Niederschlägen, bedingt durch feuchte vom Pazifik kommende Luft, welche sich am Westrand des Küstengebirges abregnet.

Zeitverschiebung
In Kanada gibt es 6 Zeitzonen (vgl. zur MEZ):

- Neufundland Standard Time -4,5 Stunden (Neufundland)

- Atlantic Standard Time -5 Stunden (Labrador, New Brunswick, Nova Scotia, Prince Edward Island)

- Eastern Standard Time -6 Stunden (Mittel- und Ost-Ontario, Quebec)

- Central Standard Time -7 Stunden (Manitoba, Ost-Saskatchewan, West-Ontario)

- Mountaion Standard Time -8 Stunden (Alberta, Northwest Territories, West Saskatchewan)

- Pacific Standart Time -9 Stunden (British Columbia, Yukon)

Vom ersten Sonntag im April bis zum letzten Sonntag im Oktober gilt auch in Kanada Sommerzeit (DST = Daylight Saving Time), außer in Saskatchewan.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Ab 15. März 2016 wird Kanada mit der elektronischen Registrierung eTA neue Einreisebedingungen für die Einreise nach Kanada für alle Reisenden ohne Visumpflicht, also auch für Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einführen.

Besucher füllen rechtzeitig vor dem Abflug einen Onlineantrag aus und erhalten dann innerhalb weniger Minuten die Einreisgenehmigung. Die Registrierung ist bereits ab dem 01. August 2015 online möglich.

Das neue System der Electronic Travel Authorization (eTA) wird besonders benutzerfreundlich funktionieren. Die einmal erteilte Genehmigung ist fünf Jahre gültig – in dieser Zeit kann man beliebig oft reisen. Der Preis beträgt sieben Kanadische Dollar.

Für den Antrag sind einige persönliche Angaben notwendig, die bereits jetzt bei der Einreise nach Kanada erfragt werden. Das Konzept ist angelehnt an ähnliche Programme in den USA und Australien.

Weiter Informationen sind im Internet unter www.canada.ca/eta zu finden.

Für die Einreise nach Kanada benötigen deutsche Staatsangehörige einen für die gesamte Dauer des Besuches und noch 6 Monate gültigen Reisepass.

Bei Ihrer Einreise wird Ihnen ein Beamter der Einwanderungsbehörde vielleicht einige Fragen stellen. Sie müssen nachweisen können, dass Sie sich nur für einen begrenzten Zeitraum in Kanada aufhalten wollen und über genügend Geld verfügen, um für die Kosten während Ihres Aufenthalts für sich selbst sowie gegebenenfalls auch für unterhaltsberechtigte Angehörige aufzukommen.

Außerdem müssen Sie gesund sein. Sollte es Grund zu der Annahme geben, dass Ihnen die Einreise aus gesundheitlichen Gründen nicht gestatten werden kann, müssen Sie sich eventuell einer medizinischen Untersuchung unterziehen.

Sie bekommen einen Stempel in Ihren Reisepass, der das genaue Datum angibt, bis zu dem Sie spätestens wieder ausreisen müssen. Die maximale Aufenthaltsdauer für Touristen beträgt in der Regel sechs Monate.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der teilweise hohen Temperaturen unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B, sowie eine Zeckenschutzimpfung zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

 

 

Während der Reise

Während der Reise

Foto & Film
In allen Städten kann man problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Kanada ist der Kanadische Dollar, unterteilt in 100 Cents.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch CA-Dollar zu empfehlen. An Geldautomaten kann man problemlos Bargeld abheben, darüber hinaus ist in Kanada die Nutzung von Kreditkarten sehr viel weiter verbreitet als in Deutschland.

Die Reisekasse sollte sich trotzdem aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Stromversorgung
Während in Europa meist 220 Volt von 50 Hertz Netzspannung üblich sind, hat Kanada eine Netzspannung von 110 Volt von 60 Hertz Wechselstrom. Mitgenommene Elektrogeräte sollten also entsprechend umschaltbar sein. Für amerikanische Flachsteckdosen ist außerdem ein Adapter notwendig, den man sich am besten vor dem Reiseantritt im Fachhandel beschafft; in den Kanada selbst ist ein Adapter zum Beispiel an Flughäfen erhältlich.

Telefonieren
Kanada verfügt über ein modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. Nach Europa wählt man von Kanada aus die 011 danach die jeweilige Ländervorwahl ohne 0.

Mobiltelefone, die die nordamerikanische Frequenz (GSM bzw. PCS bei 1900 MHz) unterstützen, sowie Triple-Band-Handys können in Kanada benutzt werden.

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Kanada.eu

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Kanada und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Kanada.eu. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt die Website Kanada.eu einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf dieses wundervolle Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR-Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.

Diese Reisen könnten Sie ebenfalls interessieren

 

USA | Alaska

Abenteuer im hohen ...

 
 

 

Kanada | Alberta • British Columbia

Kanadas Westen – ...

 
 

 

Kanada | Alberta • British Columbia

Die nördlichen ...

 
 

 

Kanada • USA | Yukon • Alaska

Auf den Spuren des ...

 
 

 

Kanada | Alberta • British Columbia

Westkanada mit ...

 
 

 

Kanada | Alberta • British Columbia

Durch die ...

 
 

 

USA | Alaska

Im Schulbus durch ...

 
 

 

Kanada • USA | Yukon • Alaska

Durch die Wildnis ...

 
 

 

Kanada | Alberta

Mit der ganzen ...

 
 
 

Karte

KANABU_Karte_2015
 
 
 

Ihr Ansprechpartner 

Stefanie Richter

Stefanie Richter

Verkauf & Beratung Nordamerika, Nordeuropa

 
+49 (0)351 31 20 7 - 522

E-Mail:
s.richter@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 522

 
 

Rückrufservice 

Sie möchten zurückgerufen werden?

 
 
 

Banner

 
 
 

Banner

 
 
 

Banner

 
 
 

Banner