• Victoriafälle, Simbabwe, Victoria Falls
  • Bootsfahrt mit Tierbeobachtung
  • Sonnenuntergang in Botswana
  • Dünen im Sossusvlei
  • Camp Chobe
  • Caprivi-Region
  • endlose Weite im Naukluft Gebirge
  • Caprivi-Region
  • perfekte Tarnung: Löwe in Botswana
  • Nunda River Lodge
  • Nunda River Lodge
  • Zebras in Botswana
  • Etosha-Nationalpark
  • Im Etosha-Nationalpark
  • Elefanten
  • Namibia beflügelt…Souvenir-Shop

Namibia • Botswana • Simbabwe

 

Vom Wüstenmeer zum Wassersturm

15 Tage Lodgesafari

    
Dauer 15 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 3999 EUR   drucken
Tourcode NAMCCA   zum Filter
Teilnehmer min. 1 – max. 12    
 
 
 
 

Diese Reise steht ganz im Zeichen von Begegnungen auf Augenhöhe. In Kontakt kommen Sie mit den Händlern auf dem Oshetu Community Market in Windhoeks Vorstadt Katutura. Von Stärke zeugt das Engagement des Teams im Waisenhaus Ngatuve Vatere. Die kleinen Bewohner geben Ihnen gern Einblicke in ihren Alltag. Im Lebenden Museum der Mafwe in der Caprivi-Region treten Sie in den interkulturellen Dialog. Die Mafwe stellen Ihnen lebhaft ihren traditionellen Lebensstil vor und während Sie sich in der Handwerkskunst probieren, bleibt Zeit für einen Austausch. Begegnen werden Ihnen unterwegs im Etosha-Nationalpark, im Bwabwata-Nationalpark und am Chobe-Fluss jedoch auch zahlreiche Bewohner auf vier Beinen: Löwen auf leisen Pfoten, Zebras im schwarz-weiß-gestreiften-Gewand, laut brüllende Flusspferde, badende Elefanten und Antilopen mit kunstvoll geschwungenen Hörnern. Und nicht zu vergessen: die bunt gefiederten Bewohner von Namibia und Botswana, deren Konzerte stets für Entspannung und Träumereien sorgen. Das Besondere ist der Kontrast zwischen den einsamen Fluss- und Buschlandschaften mit der üppigen Natur und der trockenen Wüstenlandschaft mit dem goldenen Dünenmeer. Neben Sandkörnern auf der Haut spüren Sie auch das erfrischende Nass während mehrerer Bootsfahrten. Eine perfekte Kombination aus Wüstentour, Pirschfahrten und Wassersafaris. Den Rahmen dafür bilden die Aufenthalte in traumhaften Lodges sowie Gästehäusern mit herzlichen Gastgebern, die für Ihr Wohlbefinden sorgen.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Naturwunder Namibias kombiniert mit Chobe-Nationalpark und Victoriafällen

  • Übernachtung in stilvollen, hochwertigen und naturnahen Lodges und Gästehäusern

  • Stille im Namib-Naukluft-Nationalpark

  • Höhepunkte Namibias: Pirsch im Etosha NP und Wanderung durch das Sossusvlei

  • Interkultureller Dialog mit den Mafwe im "Lebenden Museum“

  • Wassersafaris durch die tierreiche Flusslandschaft in der Caprivi-Region und durch den Chobe NP

  • Berauschend: Wassermassen der Victoriafälle (UNESCO-Weltnaturerbe)

  • Durchführungsgarantie aller Termine

Tourenverlauf

1. Tag: Frankfurt

1. Tag: Frankfurt 1

Am Abend in Frankfurt kommen Sie langsam in Urlaubsstimmung. Spätestens wenn Sie im Flugzeug sitzen, lassen Sie die Seele baumeln, blättern im Reiseführer und träumen von der Weite Namibias und von feinen roten Sandkörnern.

2. Tag: Zwischenstopp Johannesburg – Ankunft Windhoek (A)

2. Tag: Zwischenstopp Johannesburg – Ankunft Windhoek (A) 1

Ein bisschen Sand haben Sie vielleicht von der Nacht im Flugzeug noch in den Augen. Das ist jedoch gar nichts im Vergleich zu den Sandbergen, die Sie in den nächsten Tagen bewundern werden. Doch nun begrüßt Sie am Vormittag erst einmal Ihr Reiseleiter am Flughafen. Ihre Unterkunft in Klein-Windhoek erstrahlt in warmen Gelb- und Orangetönen, nach einer kurzen Erfrischung ruft jedoch die Hauptstadt. Herrlich in einem Tal gelegen vereint sie die Architektur einer modernen Stadt mit historischen Gebäuden aus deutscher Kolonialzeit. Die Innenstadt demonstriert nur eine Seite von Windhoek. Die andere lernen Sie beim Besuch des Oshetu Community Markets in der Vorstadt Katutura kennen. Der lebhafte Markt bietet Gerichte und Waren aller Art an und gibt authentische Einblicke in das Leben der Einheimischen. Und Sie selbst sind mittendrin in dieser Geräusch- und Geruchskulisse und können gern mit den Händlern interagieren. Der erste Abend in Namibia findet im Restaurant „La Marmite“ seinen Ausklang. Übernachtung im Gästehaus Casa Piccolo.

3. Tag: Windhoek – Namib-Naukluft-Nationalpark (F)

3. Tag: Windhoek – Namib-Naukluft-Nationalpark (F) 1

Die Stadt lassen Sie hinter sich und auf kurvenreichen Straßen geht es durch die Auas-Berge und Rehoboth sowie am Naukluft-Gebirge entlang zu Ihrer Lodge. Der Pistenstaub lässt ein Gefühl von Abenteuer aufkommen und beim Blick in die weite Graslandschaft verlieren sich Ihre Gedanken. Sie beziehen Ihr rustikales Natursteinchalet und nach einer Erfrischung im kleinen Swimmingpool starten Sie mit Ihrem Reiseleiter zur Erkundungstour in die Umgebung (Gehzeit ca. 1,5h). Mit Dornenbusch und Kameldornbaum lernen Sie zwei berühmte Vertreter der namibischen Pflanzenwelt kennen. Eine ganze Reihe von Tieren haben sich an die trockene Wüste angepasst. Sie dürfen gespannt sein, ob sich einige der Geckos, Oryxantilopen, Springböcke oder Strauße Ihnen vorstellen werden. Zwischen der Stille, die sich abends über die Lodge legt, hören Sie (abhängig vom Reisezeitraum) die Lärmgeckos, die bei Sonnenuntergang anfangen zu klacken, um ein Weibchen anzulocken. Übernachtung in der A Little Sossus Lodge.

4. Tag: Namib-Naukluft-Nationalpark – Sossusvlei (F/A)

4. Tag: Namib-Naukluft-Nationalpark – Sossusvlei (F/A) 1

Nur wer früh kommt, fängt die ersten Sonnenstrahlen im Dünental ein. Um in die Magie der morgendlichen Stimmung am zauberhaften Sossusvlei einzutauchen, fällt es leicht, das Bett in der Lodge gegen einen Platz im Allradshuttle zu tauschen. Dieser bringt Sie die letzten fünf Kilometer bis ins Vlei. Nun heißt es: Schuhe aus und bei einem Spaziergang durch das Dünenmeer den warmen Sand unter den Füßen spüren. Der Weg zur Spitze führt Sie direkt am Grat entlang. Der Ausblick von den hohen Dünen lässt Sie innehalten, ehe es in einer lustigen Rutschpartie wieder hinab geht. Die besten Bilder gelingen bei der tief stehenden Sonne am frühen Morgen, denn die Dünen kommen durch ihren Schattenwurf besonders zur Geltung. Auch dem Deadvlei mit seinen über 500 Jahre alten abgestorbenen Akazien statten Sie einen Besuch ab. Ein letzter Höhepunkt vor dem Verlassen des Parks ist die Erkundung des Sesriem-Canyons zu Fuß. Auf der Gästefarm unweit von Solitaire werden Sie am späten Nachmittag bereits erwartet. Lassen Sie den Tag auf der Veranda oder im Swimmingpool ausklingen. Gaumenfreuden gibt es zum Abendessen, bei dem Sie ein Buffet mit burischer Farmküche verwöhnt. Übernachtung auf der Solitaire Guest Farm.

5. Tag: Sossusvlei – Swakopmund (F)

5. Tag: Sossusvlei – Swakopmund (F) 1

Durch die älteste Wüste der Welt geht es zum Atlantischen Ozean. Sie unternehmen einen Abstecher nach Walvis Bay. Die dortige Lagune ist die Älteste in Namibia und ein international bekanntes Vogelschutzgebiet. Halten Sie Ausschau nach Flamingos, Seeschwalben und Pelikanen. Danach reisen Sie weiter nach Swakopmund, eine Stadt, welche an eines der deutschen Seebäder erinnert. Mit Meeresduft in der Nase geht es dort auf Erkundungstour. Gestalten Sie den restlichen Tag ganz nach Ihrem Geschmack bei einer der zahlreichen Aktivitäten, vom Stadtbummel über Sand-Boarding bis hin zur Quadtour über die Dünen (alle Aktivitäten optional). Das Abendessen genießen Sie in einem der Restaurants der Stadt (optional). Übernachtung im The Delight.

6.–7. Tag: Swakopmund – Etosha-Nationalpark 2×(F)

6.–7. Tag: Swakopmund – Etosha-Nationalpark 2×(F) 1

Nachdem Sie etwas Stadt- und Meeresluft geschnuppert haben, geht es über Omaruru und Outjo bis kurz vor den Etosha-Nationalpark. Davor gibt es noch ganz besondere Begegnungen. In Kalkfeld besuchen Sie das Waisenhaus Ngatuve Vatere und lernen seine kleinen Bewohner sowie das engagierte Team kennen. Erfahren Sie mehr über den Alltag im Kinderhaus, über die Herausforderungen, die es zu meistern gilt und die zahlreichen Erfolge des Projektes, welches von vielen deutschen Partnern unterstützt wird. In Gedanken versunken und dankbar, eine kurze Momentaufnahme aus dem Leben der Kinder bekommen zu haben, fahren Sie weiter zum Etosha Safari Camp. Es liegt direkt am Etosha-Nationalpark und ist nur zehn Kilometer vom Andersson-Tor entfernt. Wunderschön ist die Veranda auf dem erhöhten Deck mit einer tollen Aussicht über den Mopanewald. Das Restaurant im Township-Stil und die typische Shebeen-Bar bieten den Rahmen für ein entspanntes und genussvolles Abendprogramm.
Am 7. Tag dringen Sie tief ins Innere des Etosha-Nationalparks ein. „Der große weite Ort des trockenen Wassers“ gehört zu den tierreichsten Schutzgebieten des südlichen Afrikas. Die ganztätige Pirschfahrt durch das Herzstück des Parks führt zu zahlreichen Wasserlöchern, welche Elefanten, Gnus, Zebras, Giraffen, Antilopen, Spitzmaulnashörner und Löwen anlocken. In Olifantsbad gibt es einen umzäunten kleinen Hügel und im Gegensatz zu anderen Wasserstellen dürfen Sie hier das Fahrzeug verlassen. Eine willkommene Abwechslung, um sich ein wenig die Füße zu vertreten. 2 Übernachtungen im Etosha Safari Camp.

8. Tag: Etosha-Nationalpark – Otavi-Dreieck (F/A)

8. Tag: Etosha-Nationalpark – Otavi-Dreieck (F/A) 1

Den Vormittag verbringen Sie wieder auf Pirsch im Etosha und gehen auf Beobachtungsposten an den Wasserlöchern. Es ist immer wieder spannend, in welcher Konstellation sich die Springböcke, Zebras, Oryxantilopen und Elefanten zusammenfinden, um zu baden oder zu trinken. An der Wasserstelle Klein-Namutoni wird der letzte Stopp eingelegt. Vielleicht erspähen Sie hier das kleine Damara-Dikdik. Auf Wiedersehen Etosha und Willkommen Gästefarm! Geschichtsinteressierte kommen hier auf Ihre Kosten, denn die heutige Gästefarm wurde 1895 als Missionsstation gegründet und die Missionsschule war noch bis Mitte der 1990er Jahre in Betrieb. Die ursprünglichen Gebäude wurden detailgetreu renoviert und die neu hinzugefügten Bauten im selben Stil errichtet, um den historischen Charakter zu erhalten. Im Garten locken der Pool und die riesigen schattenspendenden Palmen. Übernachtung in der Gästefarm Ghaub.

9. Tag: Otavi-Dreieck – Rundu – Okavango-Fluss (F)

9. Tag: Otavi-Dreieck – Rundu – Okavango-Fluss (F) 1

Am Vormittag unternehmen Sie mit Ihrem Reiseleiter einen leichten Spaziergang auf gut markierten Wegen in die Umgebung der Farm und begeben sich auf die Spuren der früheren Missionsstation, z.B. dem ehemaligen Missionsfriedhof. Ein Flair aus vergangenen Zeiten kommt auf und von einem Quarzhügel bietet sich ein schöner Ausblick auf das Ghaub-Tal. Auf dem Weg nach Rundu, das Tor zur Caprivi-Region, passieren Sie kurz hinter Grootfontein die „Rote Linie“, einen Veterinärzaun, der quer durch Namibia verläuft. Hier ändert sich das Landschaftsbild schlagartig von der für Namibia typischen unbewohnten Weite zu einem dichter besiedelten Gebiet mit zahlreichen kleinen Dörfern sowie hohen Bäumen und Palmen. Der mächtige Okavango prägt die Region. Am Nachmittag erkunden Sie die Flusslandschaft zu Fuß und staunen über Fischreiher, Rosenpapageien und den kleinen Scharlachspint. Optional können Sie im offenen Geländewagen oder per Boot auf Entdeckungsreise gehen. Aber Sie können auch einfach in der Lodge entspannen und beim Blick auf die Flusslandschaft mit Papyrus und riesigen Bäumen ins Träumen geraten. Direkt am Okavango gelegen, überzeugt die Lodge durch den Swimmingpool sowie durch die Safarizelte, die jeweils auf Holzplattformen unter großen schattenspendenden Bäumen stehen. Übernachtung in der Nunda River Lodge.

10. Tag: Okavango-Fluss – Popafälle – Bwabwata-Nationalpark (F)

10. Tag: Okavango-Fluss – Popafälle – Bwabwata-Nationalpark (F) 1

Die schön gelegene Lodge möchte man fast nicht mehr verlassen, aber die Stromschnellen der Popafälle sind eine annehmbare und ebenso verlockende Alternative. Wer Abkühlung sucht, kann seine Füße ins Nass eintauchen. Sie setzen Ihre Reise durch die Caprivi-Region bis zur nächsten Lodge fort. Eine Bootsfahrt am Nachmittag auf dem Kwando-Fluss, der später in den Sambesi mündet, bietet Gelegenheit zur Wildtierbeobachtung. Und auch in dieser Lodge fühlt es sich an wie im Traum: die zehn Luxuszelte sind in natürlicher Umgebung jeweils in einen Baum gebaut und die erhöhten Holzplateaus der Lodge bieten einen atemberaubenden Blick über das Überflutungsgebiet des Kwandos mit seiner grünen Weite und dem reichen Wild- und Vogelbestand. Übernachtung in der Kazile Island Lodge.

11. Tag: Östlicher Bwabwata-Nationalpark (F)

11. Tag: Östlicher Bwabwata-Nationalpark (F) 1

Vormittags unternehmen Sie eine Bootsfahrt durch verschlungene Wasserarme, welche Sie zu immer neuen, paradiesisch anmutenden Regionen führen. Die Vogelwelt hat lange geprobt und vollführt ein Konzert der Extraklasse. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der intensiven Tierbeobachtung. Im offenen Geländewagen geht es etwa drei Stunden durch den Bwabwata-Nationalpark. In diesem noch weitgehend unberührten Nationalpark begegnen Ihnen sicherlich jede Menge tierische Bewohner von Adler bis Zebra. Die Hufeisenbiegung des Kwandos ist ein beliebter Treffpunkt für größere Elefanten- und Büffelherden. Übernachtung wie am Vortag.

12. Tag: Östlicher Bwabwata-Nationalpark – Lebendes Museum – Chobe-Fluss (F/A)

12. Tag: Östlicher Bwabwata-Nationalpark – Lebendes Museum – Chobe-Fluss (F/A) 1

Wie lebt es sich in der Caprivi-Region? Antworten dazu finden sich im Lebenden Museum der Mafwe. Erbaut wurde ein traditionelles Dorf mit authentischen Hütten und während der Darstellung bieten sich interessante Einblick in das traditionelle und das heutige Leben dieser Ethnie. Sie sitzen unter riesigen Baobabs und tauchen ein in Geschichten rund um Ackerbau, Fischerei, Viehzucht und Jagd. Doch es geht auch um Interaktivität und wer mag, darf mit den Mafwe zusammen tanzen und singen, sich im Kulturhandwerk probieren oder eine der angebotenen traditionellen Speisen probieren. Mit spannenden Eindrücken im Gepäck geht es durch Katima Mulilo zum Camp Chobe direkt am am Chobe-Fluss. Sie beziehen Ihren erhöht am Ufer stehenden Zeltbungalow und gönnen sich eine kleine Pause auf der privaten Terrasse. Sehr oft ziehen große Herden von Elefanten, Büffeln oder Impalas an der Lodge vorbei oder ruhen sich am Wasser aus. „Boot Ahoi!“ heißt es am Nachmittag bei der etwa zweistündigen Kanu-Fahrt auf dem Chobe. Mit etwas Glück beobachten Sie nicht nur eine Vielzahl von Dickhäutern, Flusspferden, Sattelstörchen und Gabelracken, sondern auch zahlreiche andere Tiere. Genießen Sie das gemeinsame Abendessen mit der Gruppe im Restaurant der Lodge. Übernachtung im Camp Chobe.

13. Tag: Chobe-Fluss – Chobe-Nationalpark – Victoria Falls (F)

13. Tag: Chobe-Fluss – Chobe-Nationalpark – Victoria Falls (F) 1

Das Frühstück wird heute auf dem Wasser serviert. Direkt am Camp steigen Sie frühmorgens ins Boot und begeben sich auf eine ausgedehnte Wassersafari auf dem Chobe direkt durch den Chobe-Nationalpark. Welche Tiere genehmigen sich ein Bad im Fluss? Wer stillt wohl seinen Durst? Welche Jagdszenen spielen sich ab? Auch wenn nicht klar ist, welches Naturschauspiel sich Ihnen bietet, ist eines gewiss: es wird atemberaubend! In Kasane bekommen Sie wieder festen Boden unter die Füße und fahren zu den gigantischen Victoriafällen. Den Nachmittag verbringen Sie mit einem ausgiebigen Spaziergang im Regenwald des Nationalparks und betrachten die imposanten Fälle, die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören. Wahrhaft berauschend! Übernachtung in der Ilala Lodge.
Hinweis: Während der Bootsfahrt erhalten Sie umfangreiche Informationen von einem englischsprachigen Reiseleiter. Ihre Reiseleitung fährt währenddessen den Kleinbus über die Grenze nach Botswana und erwartet Sie nach der Bootssafari in Kasane.

14.–15. Tag: Victoria Falls – Abflug Victoria Falls – Ankunft Frankfurt (F)

14.–15. Tag: Victoria Falls – Abflug Victoria Falls – Ankunft Frankfurt (F) 1

Das Leben in Afrika erwacht und Sie können sich die Zeit bis zur Abreise aktiv vertreiben, z.B. mit Schwimmen im Pool oder mit einem Stadtbummel und dem Erwerb von Souvenirs. Gegen Mittag werden Sie vom Reiseleiter zum Flughafen gebracht. Über Johannesburg geht es am Abend weiter nach Frankfurt, wo Sie am Morgen von Tag 15 landen und in Ihren Heimatort reisen.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
20.08.2017 03.09.2017 4199 EUR Anfragen
27.08.2017 10.09.2017 4199 EUR Anfragen
31.08.2017 14.09.2017 1 Restplatz 4299 EUR Anfragen
03.09.2017 17.09.2017 4299 EUR Anfragen
10.09.2017 24.09.2017 4299 EUR Anfragen
14.09.2017 28.09.2017 4299 EUR Anfragen
17.09.2017 01.10.2017 4299 EUR Anfragen
21.09.2017 05.10.2017 4299 EUR Anfragen
24.09.2017 08.10.2017 4399 EUR Anfragen
28.09.2017 12.10.2017 4399 EUR Anfragen
01.10.2017 15.10.2017 4399 EUR Anfragen
05.10.2017 19.10.2017 4399 EUR Anfragen
08.10.2017 22.10.2017 4399 EUR Anfragen
15.10.2017 29.10.2017 4399 EUR Anfragen
22.10.2017 05.11.2017 1 Restplatz 4399 EUR Anfragen
26.10.2017 09.11.2017 4299 EUR Anfragen
29.10.2017 12.11.2017 4299 EUR Anfragen
02.11.2017 16.11.2017 1 Restplatz 4299 EUR Anfragen
05.11.2017 19.11.2017 4299 EUR Anfragen
09.11.2017 23.11.2017 4299 EUR Anfragen
12.11.2017 26.11.2017 4199 EUR Anfragen
19.11.2017 03.12.2017 Auf Anfrage 4099 EUR Anfragen
26.11.2017 10.12.2017 3999 EUR Anfragen
30.11.2017 14.12.2017 3999 EUR Anfragen
03.12.2017 17.12.2017 3999 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 399 EUR
Zubringerflug ab D/A ab 199 EUR
Zubringerflug ab CH ab 229 EUR
Zuschlag Business-Class inkl. Rail & Fly (DE) 1. Klasse ab 2800 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung
keinesprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug mit South African Airways in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen von Frankfurt nach Windhoek und zurück von Victoria Falls nach Frankfurt (Stand 1.8.16)
  • Rail & Fly (ICE-Bahnfahrt innerhalb Deutschlands) in der 2. Klasse
  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Wechselnde lokale Guides
  • Alle Fahrten im klimatisierten Reiseminibus/Safaribus
  • Alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.16)
  • Reiseliteratur
  • 1 Ü: Hotel im DZ
  • 5 Ü: Gästehaus im DZ
  • 6 Ü: Lodge im DZ
  • Mahlzeiten: 12×F, 4×A

Nicht in den Leistungen enthalten

nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Simbabwe (ca. 30 US$, einmalige Einreise); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Tourismussteuer Botswana (30 US$ zahlbar bei Einreise ab 1.6.17); Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Für diese Reise sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich. Sie sollten sich aber auf zum Teil längere Fahrtstrecken einstellen. Bitte bringen Sie Flexibilität und Teamgeist sowie Toleranz und Interesse für andere Kulturen mit.

Hinweise

Sie übernachten in hochwertigen und naturnahen Lodges, Gästehäusern und auf einer Gästefarm. Die benannten Unterkünfte im Reiseverlauf werden vorrangig genutzt. Sollte in Ausnahmefällen dennoch eine Alternative in Frage kommen, weist diese einen ähnlichen Standard auf.

Diese Reise wird von einem DIAMIR-Partner veranstaltet. Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten ausschließlich die AGB unseres Partner-Veranstalters, welche Ihren Unterlagen beiliegen.

Service

Namibia

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Auf einer Reise zu den höchsten Dünen und ältesten Wüsten der Welt, entlang an einem einsamen Küstenstreifen bis hin zu tropischen Feuchtgebieten im Caprivi wird die Vielfalt der Natur Namibias zu einem facettenreichen Erlebnis. Namibia liegt im südwestlichen Afrika. Das überwiegend karge Land grenzt im Norden an Angola, im Osten an Botswana und im Süden an Südafrika. Eine schmale Landzunge, der Caprivi-Zipfel, grenzt an Sambia und Simbabwe. Der ca. 1.400 km² lange Küstenstreifen Namibias ist einer der eindrucksvollsten und einsamsten der Welt. Entlang dieser Küste erstreckt sich die Namib-Wüste mit ihren riesigen Wanderdünen 80-130 km ins Landesinnere. Ihr schließt sich nach einer Steilstufe, dem Brandbergmassiv, welliges Hochland an, das im Osten zur Kalahariwüste abfällt. Im Norden liegt in 1.050 m Höhe die Etosha Pfanne, eine der größten Salzpfannen Afrikas. Im Nordwesten erheben sich die 66.000 km² umfassenden Kaokoveld-Berge.

Klima
Das Land hat durchschnittlich 300 Sonnentage pro Jahr. Gelegentliche Niederschläge gibt es im (Süd-) Sommer; sie fallen normalerweise als Gewitterschauer am späten Nachmittag oder in den frühen Abendstunden. Die „kleine" Regenzeit fällt in die Monate September bis Oktober. In der Zeit liegen die Temperaturen zwischen angenehmen 15 bis 25 Grad. Die „große" Regenzeit fällt in die Monate Dezember bis April. Im namibischen Sommer von November bis März betragen die Temperaturen zwischen 20 und 35 Grad. Von Januar bis März gibt es nachmittags oft kurze, heftige Regenschauer. Von Juni bis Anfang September ist in Namibia “Winter“. Dann können in der Nacht die Temperaturen bis um den Gefrierpunkt abkühlen. An der Atlantikküste ist es wesentlich kühler als im Inland, bedingt durch den kalten Benguelastrom. Im Winter werden dort jedoch oft hohe Temperaturen verzeichnet, wenn der Ostwind aus dem Inland weht. Ansonsten sind die Winter an der Küste kühl und feucht. Im Sommer herrschen südwestliche Winde vor, und es ist mild und warm. Der Niederschlag an der Küste ist minimal, unter 20 mm pro Jahr, wobei die Luftfeuchtigkeit wesentlich höher als im trockenen Inland ist.

Zeitverschiebung
Zur europäischen Sommerzeit ist es in Namibia eine Stunde früher, zur Winterzeit eine Stunde später. Die Zeitumstellung in Namibia erfolgt am 02. April und 02. September.

Kultur und Gesellschaft
Die Republik Namibia zählt mit 1,9 Einwohnern pro km² mit Ausnahme von Windhoek und dem Ovamboland zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Afrikas. Die offizielle Amtssprache ist Englisch und wird fast überall verstanden. Sonstige Sprachen sind Afrikaans, Oshivambo, Otjiherero, Nama, Damara und Deutsch. Rund 100.000 Weiße leben in Namibia. Davon sind 20% deutscher Abstammung, 20% sind englischer und 60% afrikaanser Herkunft. Die Bevölkerung setzt sich aus zahlreichen, verschiedenartigen ethnischen Gruppen zusammen. Die Weißen sind größtenteils als Farmer in der Verwaltung, im Handel, in der Industrie und im Tourismus tätig. Die Nicht-Weißen Namibias, überwiegend Bantu-Völker, sind sprachlich und ethnisch von sehr unterschiedlicher Herkunft. Von den 1,8 Mio. Namibiern gehören rund 900.000 der Ovambo Volksgruppe an, deren Kernland nördlich der Etosha-Pfanne liegt, mit der Stadt Oshakati als Zentrum. Östlich des ehemaligen Ovambolands am südlichen Ufer des Okavango Flusses siedeln die etwa 150.000 Kavangos, welche vom Ackerbau leben. Ganz im nordöstlichen Zipfel Namibias leben die rund 50.000 Caprivianer von Viehzucht, Ackerbau und Fischfang. Die drittgrößte Gruppe sind die rund 150.000 Hereros, die ihre Heimat vorwiegend in Zentralnamibia haben und anhand ihrer weiten, bunten Röcke und der hörnerartige Kopfbedeckung zu erkennen sind. Eng mit den Hereros verwandt sind die Himbas, die in der Abgeschiedenheit des Kaokovelds im Nordwesten ihren traditionellen halbnomadischen Lebensstil bislang bewahren konnten. Der gesamte Süden Namibias wird traditionell vom Volk der Namas bewohnt. Sie sprechen einen schwer erlernbaren Khoisan Dialekt mit Schnalz- und Klicklauten. Auch die rund 90.000 Damaras sprechen diese Sprache. Die Ureinwohner Namibias sind die Buschmänner oder San. Es gibt Anzeichen, dass sie schon vor 20.000 Jahren hier lebten und heute noch von ihren Vorahnen erzählen.

Sicherheit 
Verinnerlichen Sie bitte folgende Hinweise, um Begegnungen mit Kriminalität weitestgehend auszuschließen und selbst einen Teil zu dem reibungslosen Ablauf Ihrer Reise beizutragen:

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden

- Diebstähle und Raubdelikte gegen Touristen kommen nicht nur in Windhuk häufig vor, sondern auch in der Provinz (z. B. Okahandja u.a.). Von Spaziergängen in der Dunkelheit wird grundsätzlich abgeraten.

- Meiden Sie bei Ausflügen in Nationalparks abgelegene Wanderwege und laufen Sie wenn möglich in kleinen Gruppen

- Steigen Sie nur in ein deutlich als solches gekennzeichnetes Taxi, wählen Sie möglichst ein Fahrzeug, wo sich außer dem Fahrer keine weitere Person aufhält und lassen Sie möglichst niemanden zusteigen

- Lehnen Sie von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants wegen eventuell beigemischten „K.O.-Tropfen“ dankend ab

- Sollten Sie selbst mit einem Fahrzeug unterwegs sein, meiden Sie abgelegene, unbewachte Rastplätze

- Verriegeln Sie insbesondere in den Städten während der Fahrt die Türen und schließen Sie die Fenster

- Fahren Sie nicht in der Dunkelheit mit Ihrem Fahrzeug - neben erhöhter Gefährdung durch kriminelle Übergriffe besteht das Risiko eines Verkehrsunfalls bei Begegnungen mit Wild

- Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind

- Besondere Vorsicht wird bei Fahrten auf Schotterpisten empfohlen und mit rasanten Überholmanövern der Einheimischen muss stets gerechnet werden

- In der Regenzeit können wenig befahrene Straßen besonders in den Monaten Februar bis April in großem Ausmaß von Überschwemmungen betroffen sein, beachten Sie dazu die Ausschilderung

- Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld im Safe. Sie sollten alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass, im Safe bzw. der Unterkunft aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat (ATM) abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Achten Sie bei Kreditkartenzahlungen möglichst darauf, die Karte während des gesamten Zahlungsvorgangs im Auge zu behalten. Scheuen Sie sich ggf. nicht, im Restaurant nach dem (immer weiter verbreiteten) mobilen Kartenlesegerät zu fragen oder den/die Kellner(in) zur Kasse zu begleiten. Die Zahl der Fälle von Kreditkartenbetrug nimmt leider rapide zu; Touristen sind bevorzugte Opfer.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit.

- Wir raten Ihnen, unter ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen.

- Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhandengekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei

Straßenverhältnisse
Namibia ist ein weitläufiges Land, in dem man oft lange Strecken zurücklegen muss. Bei den meisten Touren ist mit Tagesetappen von 300 – 500 km zu rechnen. Die Straßen Namibias sind im Allgemeinen in gutem Zustand. Es gibt etwa 5500 km Teerstraßen, 37.500 km Schotterstraßen sowie Farmwege. Die meisten Straßen sind mit einem normalen PKW befahrbar, auch die Hauptstrecken durch die Wüsten. Nur im Kaokoveld, im Kaudom und für die letzten Kilometer zum Sossusvlei ist ein Allradfahrzeug erforderlich.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

 

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Namibia kein Visum. Bei der Ankunft in Namibia wird eine Aufenthaltsgenehmigung für bis zu 90 Tage in den Pass eingetragen. Es empfiehlt sich, bei der Einreise zu kontrollieren, ob das Visum für die gewünschte Aufenthaltsdauer erteilt und in den Pass gestempelt wurde. Der Pass muss noch mindestens sechs Monate über den geplanten Ausreisetag hinaus gültig sein. Außerdem sollte er genug freie Seiten für die Ein- und Ausreisestempel enthalten. Für eine reine Namibiareise ist eine Doppelseite ausreichend. Reisen Sie anschließend nach Simbabwe und Botswana, sind mindestens vier freie Seiten erforderlich. Bei Selbstfahrerreisen in den Etosha Nationalpark müssen Sie Ihren Reisepass vorzeigen. Sie erhalten bereits am Tor eine Rechnung für die Parkgebühr, die dann im nächst gelegenen Restcamp zu zahlen ist.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…  

Gesundheit

Gesundheit

Gesundheit
Namibia ist ein sehr trockenes Land. Nur wenige Krankheitserreger können in diesem Wüstenklima überleben. Der Standard des Gesundheitswesens und die hygienischen Bedingungen in Namibia liegen weit über dem afrikanischen Durchschnitt und können als sehr gut bezeichnet werden. Leitungswasser kann fast überall bedenkenlos getrunken werden. Um Sie abzusichern, möchten wir Ihnen dennoch einige Hinweise zu möglichen gesundheitlichen Risiken während Ihrer Reise nach Namibia geben. 

Malaria
Von den typischen afrikanischen Tropenkrankheiten stellt die Malaria ein Gesundheitsrisiko dar, welches in den nördlichen Landesteilen höher ist als südlich des Etosha-Nationalparks.

In der Trockenzeit von Mai bis Oktober besteht allerdings kein großes Risiko. Das ändert sich zum Jahreswechsel mit Einsetzen der Regenzeit. Je mehr Niederschläge in einem Gebiet fallen, desto größer ist das Malaria-Risiko. Der feuchte Caprivi-Zipfel birgt ein ganzjährig hohes Malariapotential.

In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme, z.B. No Bite oder Anti Brumm Forte regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf. Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite. Nächtigen Sie unter einem Moskitonetz bzw. halten Sie das Zelt stets geschlossen. Sie können sich auch in einer Apotheke vor Ort beraten lassen.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem Markt erhältlich. Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de 

Impfungen
Für Namibia besteht derzeit keine Pflichtimpfung, es ist jedoch empfehlenswert, sich mit einer Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis A zu schützen. Für Hepatitis A und B gibt es eine Doppelschutzimpfung, die einen Schutz gegen beide Krankheiten bis zu 10 Jahren gewährt.

Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Mehr Informationen über Malaria und Medikamente gibt es auch in den Apotheken vor Ort, etwa in der International Pharmacy in Windhoek, wo deutschsprachige Apothekerinnen gern Auskunft geben (Sam Nujoma Drive, /Ae//gams Mall, Klein Windhoek)

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Die namibische Küche, die unter anderem von deutschen Einflüssen geprägt ist, entspricht internationalen Maßstäben. In Namibia zählen Fleischproduktion und Fischfang zu den Haupteinnahmequellen – entsprechend fällt das Angebot aus. Sehr gutes, mageres Fleisch liefern Antilopen, z.B. Kudu, Oryx, Springbok, und auch Strauß. Biltong (luftgetrocknete Fleischstreifen), Droewors (luftgetrocknete, dünne Dauerwurst) und Braaivleis (gegrilltes Fleisch) sind die wirklichen Nationalgerichte. An frischen Meerestieren werden Kabeljau, Langusten und Austern serviert.

Das Grillen, im Freien ist Teil der Lebensart und wird traditionell "Braai" genannt. "Potjiekos" ist eine Spezialität der Buren, und besteht aus schmorendem, würzigen Fleisch, Hähnchen, oder Fisch und wird in einem dreifüßigen Eisentopf auf offenem Feuer gekocht. Traditionelle deutsche Gerichte sind ein wichtiger Bestandteil der namibischen Küche. In den Delikatessenläden wird eine große Auswahl verschiedener Wurst- und Brotsorten sowie ein reiches Sortiment an Süßwaren angeboten. Kartoffeln, Reis und Gemüse und Obst werden zum großen Teil importiert.

Das Windhoeker und Swakopmunder Bier wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Zu den beliebtesten Getränken gehört der Rockshandy, eine Mischung (shandy) aus halb Soda und halb Limonade auf Eiswürfeln (rock) mit ein paar Spritzern Angostura-Bitter. Besonders nach langen, staubigen Fahrten wirkt der Rockshandy durstlöschend und sehr erfrischend, er ist fast alkoholfrei. Gute Weine aus dem Kapland und andere importierte Getränke sind überall erhältlich.

Die Öffnungszeiten der Supermärkte variieren von Ort zu Ort. Supermärkte in Windhoek sind täglich von 8–19 Uhr geöffnet, am Wochenende entweder ebenfalls durchgehend oder stundenweise, 9–13 Uhr und 16–18 Uhr, auch sonntags. In Swakopmund schließen die Supermärkte um 18 Uhr und in Lüderitz beispielsweise schon um 17 Uhr.

Fotografie & Film
Namibia ist ein Traumland für Fotografen, ein Land der Kontraste und der klaren Farben. Begeistern Sie Ihre Freunde und Verwandten mit atemberaubenden Aufnahmen von Landschaften, Tieren und interessanten Kulturen, beachten Sie jedoch auch einige Regeln.

Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen von Menschen. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken und Polizeistationen. Der feine Staub und die Hitze sind eine echte Gefahr für jede Fotoausrüstung. Befolgen Sie demnach unsere Tipps, um Ihre Ausrüstung bestmöglich vor den Einwirkungen zu schützen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Stößen und Staub schützt. Verschließen Sie nach der Aufnahme sofort den Objektivdeckel und reinigen Sie die Linse regelmäßig mit einem Foto Pinsel oder Blasebalg. Eine ausreichende Anzahl an Ersatzbatterien und Speicher-Karten in der Fotoausrüstung erspart Ihnen die Enttäuschung entgangener Aufnahmen. Farblose UV Filter verbessern das Bild und schützen zusätzlich das Objektiv. Für analoge Kameras empfiehlt sich tagsüber ein Film mit 100 ASA, in der Dämmerung mindestens 200 – 400 ASA. Ihre Kamera und andere Elektrogeräte können Sie mit passendem Adapter in den meisten Unterkünften am Netzstrom aufladen. 

Bekleidung
Leichte, bequeme Kleidung, am besten aus Baumwolle, ist überall passend. Beige weite Hemden und Hosen halten außerdem mögliche Moskitos vom Körper. Egal zu welcher Jahreszeit Sie nach Namibia reisen, für die kühlen Morgen- und Abendstunden wird Ihnen eine Fleece Jacke gut tun. Für eine Reise in den afrikanischen Wintermonaten Mai bis September benötigen Sie zusätzlich warme Kleidung (Schal, Winterjacke, Mütze, Handschuhe, warme Schlafbekleidung). In den Nächten sind Temperaturen um die 0 Grad möglich und in den Unterkünften sind Heizungen selten.  Zudem sind Regenbekleidung und eine Windjacke unerlässlich.

Ein hochwertiges Sonnenschutzmittel für Körper und Gesicht, eine luftige Kopfbedeckung, leichte Bekleidung, eine Sonnenbrille und vor allem ausreichend Getränke gehören zur Grundausstattung in heißen Sonnenstunden. In bequemen leichten Turnschuhen oder Sandalen sind Sie für die Stadttouren oder einen Aufenthalt an der Küste Namibias gut gerüstet. Im Busch benötigen Sie festes Schuhwerk. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung ist der Namibia-Dollar (N$). In Namibia sind der Namibia-Dollar und der Südafrikanische Rand (ZAR) gleichwertige Zahlungsmittel. Bei Ankunft finden Sie im Flughafen Terminal Bankschalter für den Geldwechsel sowie einen Geldautomaten der nur VISA Karten akzeptiert. Es ist zu empfehlen, insbesondere wenn man den Ankunftstag nicht in Windhoek verbringt, ZAR/N$1000 oder mehr schon in Deutschland einzutauschen. Das Umtauschen in Namibia kann zeitaufwändig sein, vor allem bei den beiden Wechselschaltern am Flughafen.

Bargeld kann in jeder Bank getauscht werden. In größeren Städten werden auch Kreditkarten (Visa-, Diners- und Mastercard) akzeptiert. Mit der EC-Karte kann bisher nur bei der Standard Bank Geld abgehoben werden, die jedoch in allen größeren Ortschaften vertreten ist. Fast alle Hotels und Geschäfte nehmen Kreditkarten an, einige Gästefarmen und Restaurants jedoch nicht. Tankstellen dürfen keine Kreditkarten annehmen. Es empfiehlt sich, einen gewissen Betrag an Bargeld mitzuführen. Touristen dürfen 3000 Namibia-Dollar bzw. Rand pro Person einführen. Mitunter wird der Umtauschbeleg verlangt. Ausländische Währungen unterliegen keiner Beschränkung. Es ist zu empfehlen, insbesondere wenn man den Ankunftstag nicht in Windhoek verbringt, bereits ZAR/N $ 1000 oder mehr bereits in Deutschland einzutauschen.

Die Banken in Namibia haben im Allgemeinen folgende Öffnungszeiten: Mo–Fr 8.30–15.30 Uhr, Sa 8.30–12 Uhr.

Stromversorgung
Die Spannung in Namibia beträgt 220 bis 240 Volt Wechselstrom. Beachten Sie, dass für die weit verbreiteten dreipoligen Steckdosen ein gesonderter Adapter nötig ist. Diese passenden Zwischenstecker können Sie für wenige Euro in Namibia in fast jedem Supermarkt kaufen.

Telefonieren
Das landesweite Telefonnetz ist zwischenzeitlich recht gut ausgebaut. SIM Karten für Ihr Handy erhalten Sie in Windhoek. D1 und D2 Karten können Sie auch in Namibia benutzen. Die Vorwahl für Gespräche von Namibia nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041; bei der Ortsvorwahl lässt man die 0 weg.

Die internationale Vorwahl Namibias ist 00264.

Literatur über Namibia

Literatur über Namibia

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

Namibia  - Daniela Schetar-Köthe, Friedrich Köthe, und Clemens Emmler

Where fiere speaks – A visit with the Himba, Sandra Shield und David Campion

Biographien

Traumreise durch Namibia - Klaus G. Förg 

Historische Augenzeugenberichte

Die Völker Namibias -  Johan S. Malan und Kuno F. R. Budack

Romane

Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste, von Henno Martin

Welwitschia mirabellis: Ein Namibia-Roman, von Manfred Gebert (2008)

Sprach- und Reiseführer

Stefan Loose Travel Handbücher Namibia, Livia und Peter Rack

Kauderwelsch, Afrikaans Wort für Wort, Thomas Suelmann

Namibia kompakt, Daniela Schetar und Friedrich Köthe

Namibia Touren Manuel, Christian Pehlemann

Namibia Handbuch; Walther Verlag

Reisehandbuch Namibia; Michael Iwanowski

Gästefarm-Führer Namibia, Michael Iwanowski

Naturschutzgebiete in Namibia; Willie und Sandra Oliver

 

Namibia.de

Namibia.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Namibia und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Namibia.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Namibia.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Namibia. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Botswana

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Botswana grenzt im Westen und Norden an Namibia, im Süden an Südafrika, im Osten an Simbabwe und an einem Punkt im Nordosten an Sambia. Das Binnenland Botswana liegt im tropischen Hochbecken des südlichen Afrika, etwas 1.000 m über dem Meeresspiegel. Der bei weitem größte Teil des Landes wird von der Kalahari, einer weithin ebenen Dornsavanne, in der nur extensive Viehhaltung möglich ist, bedeckt. Im Südwesten bestimmen Sanddünen das Bild, im Norden das Binnendelta des Okavango, südlich davon der Ngamisee und südöstlich die Makgadikgadi-Salzpfanne. Nur entlang der Nordostgrenze findet sich Trockenwald, in dem Mopanebäume vorherrschen. Etwa 20 % der Landesfläche von Botswana besteht aus Nationalparks. Am bekanntesten sind das Okavango-Delta mit dem Moremi-Schutzgebiet sowie der Chobe-Nationalpark. Im Südwesten des Landes befindet sich der Gemsbok-Nationalpark, der mit dem südafrikanischen Kalahari-Gemsbok-Nationalpark den Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark bildet. Das Central Kalahari Game Reserve liegt im Landeszentrum.

Klima
Die Jahreszeiten sind denen in Europa entgegengesetzt, d. h. um sechs Monate verschoben. Das Klima Botswanas hat  vorwiegend subtropischen Charakter. Der Norden des Landes reicht bis in die Tropen. 

Botswana ist ein aufregendes und abwechslungsreiches Reiseland, zu jeder Jahreszeit hat es für seine Gäste viel zu bieten.

Juni – August sind die kältesten Monate des Jahres. Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 20 und 27 Grad, nachts und in den frühen Morgenstunden kann es bis auf 0 bis 8 Grad abkühlen.

Dies sind die beliebtesten Reisemonate für Botswana, da der Wasserstand im Okavango-Delta in dieser Jahreszeit am höchsten ist und somit zahlreiche Wildtiere anlockt.

Darüber hinaus geht die Vegetation zurück, so dass optimale Beobachtungsmöglichkeiten bestehen.

In vielen Ländern der nördlichen Hemisphäre ist in diesen Monaten Ferienzeit.

September - Oktober, steigen die Temperaturen, die Landschaft wird trockener und die Tiere sammeln sich an den Wasserstellen. Viele bezeichnen diese Monate als die ideale Zeit für Wildbeobachtungen in Botswana, allerdings werden tagsüber regelmäßig 40 Grad erreicht, was für manchen Reisenden zu heiß ist.

November - März wird im Allgemeinen „Green Season“ genannt, da die sommerlichen Regenfälle einsetzen. Die Temperaturen erreichen am Tag etwa 30 – 35 Grad und können während der Regenfälle auf bis zu 15 - 18 Grad sinken. Die Regenschauer sind generell kurz und heftig, oftmals begleitet von spektakulären Gewitterstürmen was Tierbeobachtungen erschweren kann. Die „Green Season“ ist dennoch eine gute Reisezeit, da der Regen sehr unregelmäßig fällt und sich Regenschauer mit langen Trockenperioden abwechseln. Für Reisende in die Kalahari oder die Linyanti Region bietet diese Zeit (aufgrund natürlicher Wanderungen) große Tierherden und eine Vielfalt an Vögeln. Aufgrund der idealen Bedingungen gebären zahlreiche Tiere ihre Jungen.

April und Mai in Botswana sind wunderschöne und angenehme Monate. Die Luft ist klar, die Landschaft ist immer noch saftig und grün. Die nächtlichen Temperaturen sinken langsam und mit warmen Tagen und kühleren Nächten herrscht ein perfektes Reisewetter. In dieser Zeit bietet es sich an die Kalahari und das Okavango-Delta zu besuchen, da die Straßen abtrocknen und der Zugang zu diesen Gegenden vereinfacht wird. Bitte beachten Sie, dass das Okavango Delta mildere Temperaturen als die trockene Kalahari hat. 

Kleiner Diskurs Victoriafälle
Die meisten Reisenden in Botswana besuchen auch die Victoriafälle. Diese entspringen aus dem Sambesi und liegen genau zwischen den beiden Ländern Sambia und Simbabwe. Die Fälle sind, nach unterschiedlichen Messungen, die größten und gewaltigsten Wasserfälle der Welt. Obendrein haben sie eine sehr ungewöhnliche Form und sind die Heimat einer Vielzahl an unterschiedlichen wilden Tieren, welche relativ leicht gesichtet werden können. Aufgrund dessen sind die Victoriafälle sehr beliebt bei ihren Besuchern. Dadurch dass sich der Wasserstand des Sambesis während des Jahres periodisch verändert, variiert auch der Wasserstand der Victoriafälle: 

„Hoher Wasserstand“ tritt zwischen Februar und Juli auf, und hat seinen Höhepunkt zwischen März und April. Während diesen Monaten steigt das Wasser des Sambesi Rivers um 1 m an was wiederum zu einem Ansteigen von 5 m in der Schlucht führt. Der Sprühnebel/Regen der Fälle ist zu dieser Jahreszeit sehr dicht, durchnässend und von dicken Regenbögen umgeben – was einen fantastischen Anblick vor allem von der Luft aus garantiert. 

„Niedriger Wasserstand“ tritt zwischen August und Januar ein und ist am geringsten zwischen November und frühem Dezember. Zu dieser Zeit ist der Sprühnebel/Regen der Fälle gering und die Besucher können die geologische Formation der Fälle in voller Länge und Breite erkennen. Das Wasser in der Schlucht geht zurück und der Sambesi River wird seinem Ruf als beste Wildwasserrafting Destination gerecht.

Hinweis: Während des niedrigen Wasserstandes ist der Anblick der Fälle auf der Simbabwe Seite beeindruckender, als auf der Sambia Seite, besonders in den Monaten Oktober, November, Dezember, wenn der Regen noch keinen großen Unterschied machen konnte.

Zeitverschiebung
In Botswana gilt MEZ + 1 Stunde. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit besteht also kein Zeitunterschied, im Winterhalbjahr ist uns Botswana um eine Stunde voraus.

Politik, Kultur und Gesellschaft
Im Jahre 2003 wurde die bestehende Verfassung des Landes geändert, um kulturelle Unterschiede zu vermindern und die Einheit des Landes zu kräftigen. Botswana ist Mitglied der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft SADC und steht somit in gutem Kontakt zu der Europäischen Union. Dies ist besonders auf Grund von bedeutenden Zuschüssen in die Entwicklungshilfe entstanden.

Eigenständige kulturelle Überlieferungen finden sich in Volkstänzen und im Volksgesang. Die größte kulturelle Veranstaltung ist das alljährlich im April stattfindende Maitisong-Festival in der Hauptstadt Gaborone, zu dem Theater- und Musikgruppen aus dem ganzen südlichen Afrika anreisen. Botswana hat die zwei Amtssprachen Englisch und Setswana. Letztere ist die Muttersprache der meisten Einheimischen und wird in vielen Ämtern verwendet. Bereits ab der Sekundarstufe lernen die Kinder Englisch in der Schule. Auf der Straße wird hingegen hauptsächlich Setswana gesprochen. Die meisten Einwohner von Botswana verstehen und sprechen tatsächlich beide Sprachen. Von den rund 1,6 Mio. Einwohnern ist der Hauptteil den Bantu-Völkern, welche die Bantu-Sprache sprechen, zugehörig. Daneben werden rund 50.000 Buschleute, 35.000 Hereros und rund 12.000 Nichtafrikaner geschätzt.

Sicherheit
Botswana ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Gewaltdelikte gegen Touristen sind so gut wie unbekannt. Seitens des Auswärtigen Amtes besteht für Botswana derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis. 

Bitte konsultieren Sie für aktuellste Informationen die Seiten des Auswärtigen Amtes. 

Die Straßenkriminalität beschränkt sich im Wesentlichen auf Taschendiebstahl und Kreditkartenraub in den Großstädten. In besonderem Maße hat die Kriminalität in Maun, dem Eingang zum Okavango-Delta, zugenommen.

Verinnerlichen Sie bitte folgende Hinweise, um Begegnungen mit Kriminalität weitestgehend auszuschließen und selbst einen Teil zu dem reibungslosen Ablauf Ihrer Reise beizutragen:

- Bitte hören Sie aufmerksam auf die Sicherheitserklärungen der Guides und Manager in den unterschiedlichen Camps/Lodges

- Gehen Sie nicht alleine an offensichtlich menschenleere Orte. Versuchen Sie immer in Gruppen zu laufen und nehmen Sie sich nach Einbruch der Dunkelheit ein Taxi. Erhöhte Achtsamkeit ist vor allem in Großstädten und bei Menschenansammlungen gefragt.

- Taxis sollten bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reserviert werden

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form und nur mit ortskundiger Führung stattfinden.

- Lehnen Sie ein von Fremden angebotenes Getränk in Bars oder Restaurants dankend ab, da beigemischte „K.O.-Tropfen“ auftreten können

-       Bewahren Sie Kopien ihres Ausweises, ihrer Visa und ihres Flugtickets getrennt von den Originaldokumenten auf

- Geldscheine sollten besser einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitgeführt werden. Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld in der Unterkunft/im Safe. Dort sollten Sie auch alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit. Am besten, Sie lassen wertvolle Gegenstände zu Hause.

- Wir raten Ihnen, unter ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen. Auf diese Weise kann man den meisten Taschendieben das Leben sehr schwer machen. Entsprechende Brustaschen, Gürteltaschen etc. werden im Ausrüstungshandel angeboten. Bitte denken Sie stets daran, dass Ihr Reisepass das wichtigste Dokument ist, welches Sie mit sich führen. Der Verlust ist mit einer sehr langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden.

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Bitte an Flughäfen oder Grenzübergängen kein Gepäck unbeaufsichtigt lassen

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhandengekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei.

- Je nach Reiseprogramm kann es sein, dass Sie einen kurzen Aufenthalt in Livingstone (Sambia) bzw. Victoria Falls (Simbabwe) haben. Während dieser Zeit ist es unwahrscheinlich, dass Sie etwas von der politischen Situation des restlichen Landes mitbekommen.

Sollten Sie weitere Fragen zu länderspezifischen Sicherheitsfragen haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für Deutsche, Österreicher und Schweizer wird ein Visum für touristische Zwecke bei Einreise gebührenfrei erteilt. Der Aufenthalt ist eingeschränkt auf 90 Tage pro Kalenderjahr. Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass, Gültigkeit mindestens 6 Monate bei Einreise.

Vorläufiger Reisepass, Gültigkeit mindestens 6 Monate bei Einreise.

Geschenke

Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden ist medizinische Hilfe oft schwierig zu erhalten. Sollten Sie unter einer Krankheit leiden, von der die Reiseleitung in Ihrem eigenen Interesse wissen sollte, teilen Sie dies bitte schon am ersten Tag der Reise mit. Dies ist wichtig, damit Ihnen in Notfällen sofort angemessen und richtig geholfen werden kann.

Vorgeschriebene Impfungen:
Für eine Botswana Reise besteht zurzeit keine Pflichtimpfung. Sinnvolle Schutzimpfungen sind derzeit der Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis. Für Hepatitis A und B gibt es eine Doppelschutzimpfung, die einen Schutz gegen beide Krankheiten bis zu 10 Jahren gewährt.

Bilharziose:
Bilharziose-Erreger kommen vor allem in Binnengewässern vor, wo Schwimmen und Waten vermieden werden sollte. An einigen Stellen im Okavango-Delta ist Baden unbedenklich. Ihr Reiseleiter informiert Sie über sichere Badestellen. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind ebenfalls unbedenklich. 

Malaria:
Eine Malariaprophylaxe ist erforderlich, wofür verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem Markt erhältlich sind.

In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf (No Bite, Anti Brumm Forte). Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. No Bite. Weitere Informationen und ausführliche Testergebnisse zu Mückenschutzmitteln finden Sie in Test 05/2010 (Stiftung Warentest). 

Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de

Trinkwasser:
Das Leitungswasser ist in den Städten stark gechlort und gilt als trinkbar. Dennoch sollte es sicherheitshalber abgekocht, gefiltert oder mit Mikropur-Tabletten entkeimt werden.

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Die Küche Botswanas orientiert sich stark an der südafrikanischen. Besonders gern wird Fleisch gegrillt, was man im südlichen Afrika „Braai“ nennt. Als klassische Beilagen werden Reis und Kartoffeln serviert. Im Okavango-Delta und am Panhandle bekommen Sie frischen Fisch wie Brassen oder Katzenfische. Ein sehr beliebtes, alkoholfreies Erfrischungsgetränk ist der Rock Shandy, der zu gleichen Teilen aus Sodawasser und Lime-Juice sowie ein paar Tropfen des bitteren Angostura besteht. Ansonsten trinkt man vor allem Importbiere aus Südafrika und Namibia, wie Castle, Amstel, Lion und Windhoek.

Bei besonderen Ernährungswünschen bitten wir um Information im Voraus. Gerne stellen sich die Camps auf die Wünsche ihrer Gäste ein. Glutenfreie und vegane Ernährung bringt die Camps an ihre Grenzen und die Camps bitten ihre Gäste besondere Nahrungsmittel selbst mitzubringen, da in Botswana nicht alles erhältlich ist. 

Fotografie und Film
Das vielseitige Botswana bietet zahlreiche faszinierende Fotomotive. Begeistern Sie Ihre Freunde und Verwandten mit atemberaubenden Aufnahmen von Landschaften, Tieren und interessanten Kulturen, beachten Sie jedoch auch einige Regeln. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Der feine Staub und die Hitze sind eine echte Gefahr für jede Fotoausrüstung. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die die Kamera vor Stößen und Staub schützt. Verschließen Sie nach der Aufnahme sofort den Objektivdeckel und reinigen Sie die Linse regelmäßig mit einem Foto Pinsel oder Blasebalg. Eine ausreichende Anzahl an Ersatzbatterien und Speicher-Karten in der Fotoausrüstung erspart Ihnen die Enttäuschung wegen entgangener Aufnahmen.

Farblose UV Filter verbessern das Bild und schützen zusätzlich das Objektiv. Für analoge Kameras empfiehlt sich tagsüber ein Film mit 100 ASA, in der Dämmerung mindestens 200 – 400 ASA. Ihre Kamera und andere Elektrogeräte können Sie mit passendem Adapter in den meisten Unterkünften am Netzstrom aufladen.

Bekleidung
Generell eignet sich für eine Botswanareise leichte, atmungsaktive Sommerkleidung aus gut waschbarem Material und für kalte Morgenstunden und Nächte besonders in der kühlen Jahreszeit von Juni bis August ein dicker Pullover bzw. eine entsprechende Jacke. Auf Safari kleidet man sich leger in gedeckten Naturfarben und trägt Knöchel hohe, bequeme Lauf- oder Wanderschuhe. Sonnenhut, Badebekleidung und Regenschutz nicht vergessen! Auch in den Lodges wird legere Kleidung getragen. In den Hotels und Restaurants wird nach Sonnenuntergang eine förmlichere Kleidung erwartet. Für Ausflüge in den Busch sowie ins Okavango-Delta sind lange Hosen und möglichst auch Jacken und Blusen mit langem Arm zum Schutz gegen Insektenstiche notwendig.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung Botswanas ist 1 Pula, welcher sich in 100 Thebe unterteilt. Die Währung wurde nach dem Staatsmotto "Pula", was so viel wie "Regen" heißt, bzw. nach einem feierlicher Willkommensgruß (etwa: "Es möge Regen kommen!") benannt. Das Wort stammt aus der Sprache der Tswana. Dies verdeutlicht, wie wichtig Wasser und Regen den Menschen in Botswana sind. Regen und Reichtum sind hier untrennbar miteinander verknüpft. 

Wir empfehlen, erst vor Ort Geld in Pula zu wechseln, da der Wechselkurs im Land besser ist. Geldwechsel ist auf dem Flughafen sowie in den größeren Städten auf der Reiseroute möglich. Tauschen Sie niemals Geld auf offener Straße bei fliegenden Händlern, Sie bekommen garantiert ungültige Scheine oder die Währungen anderer Länder mit untergeschoben. In größeren Städten gibt es Bankautomaten (Victoria Falls, Maun, Kasane und Livingstone), an denen mit der Kreditkarte Geld abgehoben werden kann. Kreditkarten werden nur in einigen Restaurants und Geschäften in den Städten akzeptiert.

Bargeld in US Dollars ist ein anerkanntes Zahlungsmittel in Botswana. Wenn möglich, legen Sie die jetzt schon feststehenden Beträge wie Einreisegebühren und Flughafensteuern passend zurück.

Falls Sie Botswana Pula übrig haben, können Sie diese in Victoria Falls oder Livingstone zu relativ guten Wechselkursen umtauschen. Sollten Sie außerhalb dieser Gegenden wünschen ihre Botswana Pulas umzutauschen, müssen Sie mit eher schlechten Wechselkursen rechnen.

Stromversorgung
In Botswana gibt es 220/240 Wechselstrom. Es werden englische 3-Pol-Stecker verwendet.

Telefonieren
Botswana verfügt über ein modernes Telefonsystem. Zwei unterschiedliche Betreiber unterhalten öffentliche Münz- und Kartentelefone, mit denen auch Überseegespräche geführt werden können. Telefonkarten sind in Läden, Hotels oder Tankstellen erhältlich.

Kosten: pro Minute ca. 2 €. Mit dem Mobiltelefon sind Sie mit dem deutschen D²-netz, T-Mobile, 0 2 und E-plus in den meisten Städten und Ortschaften erreichbar.

Die Vorwahl für Deutschland ist 0049, für Österreich 0043, in die Schweiz 0041

Tipp: Günstiger telefonieren Sie mit SIM-Karten von Botswana Vista, Mascom oder be.mobile. 3-Minuten-Gespräche ins deutsche Festnetz kosten ca. 1 Euro. 

Literatur über Botswana

Literatur über Botswana

Populärwissenschaftliche Abhandlungen
Unterwegs in Botswana -Sabina Gebauer   

Biographien

Botswana - Bilder und Eindrücke einer Safari-Reise: Durch die nördlichen Naturschutzreservate Xugana, Kwara, Moremi, Savute und Chobe - Mathias Conze  

Romane
Ein Engländer in Botswana - Will Randall und Eva Kornbichler

Ein Gentleman für Mma Ramotswe  - Alexander McCall Smith Ein Kürbis für Mma Ramotswe - Alexander McCall Smith

Der dritte Fall der 'No. 1 Ladies' Detective Agency.

Ein Koch für Mma Ramotswe - Alexander McCall Smith

Weitere Empfehlungen: www.afrikaroman.de  

Reiseliteratur
Botswana – Handbuch für individuelles Entdecken, Reise Know How (5. Aktualisierte Auflage 2011)  

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen Ihnen unsere für Botswana verantwortlichen Bearbeiter während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Botswana.eu

Botswana.eu

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Botswana beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Botswana.eu. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Botswana.de einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf das Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Simbabwe

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Simbabwe liegt zwischen dem 15° und 22° südlicher Breite und ist damit das südlichste Land Afrikas innerhalb der tropischen Zone. Mit einem Staatsgebiet von etwa 390.000 km² hat es die gleiche Fläche wie die Bundesrepublik Deutschland und die Schweiz zusammen. Simbabwe ist ein Binnenland ohne direkten Zugang zum Meer. Anders als viele Staaten des Kontinents verfügt es vorwiegend über natürliche Grenzen. Im Norden trennt der Sambesi, der größte Fluss des Subkontinents, das Land von Sambia. Die längste Grenze mit über 1200 km zu Mosambik bilden im Norden die Zuflüsse zum Cahora Bassa-Stausee und im Osten die Bergzüge der Eastern Highlands. Im Süden trennt der Limpopo als natürliche Grenze Simbabwe und Südafrika. Lediglich zu Botswana ist im Westen entlang der östlichen Ausläufer des Kalahari-Beckens eine willkürliche Grenze gezogen worden. Im äußersten Westen berührt Simbabwe Namibia am Endpunkt des Caprivi-Zipfels. Im hügeligen Hochland in der Landesmitte entspringen zahlreiche Flüsse, die in den Kariba-Stausee im Nordwesten, in die Feuchtwassergebiete Botswanas im Westen oder in den Sambesi-Fluss im Nordosten fließen. 

Klima
In Simbabwe herrscht subtropisches Klima, welches sich in eine Regenzeit von November bis März, eine kühle Trockenzeit von Mai bis August und eine warme Trockenzeit von August bis Oktober aufteilt. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Juli zwischen 7 und 21°C und im November zwischen 16 bis 27°C.

Das Klima auf der Hochebene ist mild und freundlich mit warmen Tagen und kühlen Nächten. In der kühlen Trockenzeit von Mai bis August sind die Tage trocken und sonnig und die Tageshöchsttemperaturen betragen etwa 23°C. Die meisten Abende in Simbabwe sind jedoch sehr kühl, oft sogar kalt. Die beste Reisezeit für Pirsch- und Überlandtouren in Simbabwe liegt zwischen März und November. In den Monaten Juni bis September fallen nur geringe Niederschläge.

Politik, Kultur und Gesellschaft
Am 18. April 1980 konnte sich das Land vom Vereinigten Königreich unabhängig machen. Noch heut feiert man jedes Jahr diesen Tag. Er ist als nationaler Feiertag anerkannt. Simbabwe unterteilt sich in insgesamt acht Provinzen. Die Provinzen des Landes werden unterteilt in 59 verschiedene Bezirke, welche wiederum in insgesamt 1200 Gemeinden unterteilt werden. Die Politik des Landes beschäftigte sich in der Vergangenheit vor allem mit den Punkten Bildung und Gesundheit. Hier herrschte Nachholbedarf. Auch das Gesundheitswesen wird vom Staat sehr unterstützt. Es ist wichtig, dass sehr viele neue Ärzte ins Land kommen, die den Menschen helfen können. Krankenhäuser müssen ausgebaut werden. Weiterhin ist es wichtig, dass neue Medikamente besorgt werden. Auch die Aufklärung, vor allem was Aids angeht, muss weiterhin ausgebaut werden. Die Hauptstadt des Landes Simbabwe ist die Stadt Harare.

Sicherheit
Beachten Sie daher folgende Sicherheitshinweise:

- Vor allem in den Innenstädten von Harare und Bulawayo, aber auch in den kleineren Städten sind verstärkt Taschendiebstähle und „smash and grab“-Überfälle zu verzeichnen

- Im Auto sollten daher die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen,

- Spaziergänge und Ausfahrten sollten nach Einbruch der Dunkelheit nicht unternommen werden, denn nachts besteht ein erhöhtes Überfallrisiko, besonders in den Städten, an roten Ampeln und unbeleuchteten Kreuzungen

- Bei Reisen mit dem eigenen PKW oder Mietwagen sollten die Hauptstraßen nicht verlassen werden und wegen erhöhter Unfallgefahr sollte nach Einbruch der Dunkelheit auf Überlandfahrten verzichtet werden

- Es empfiehlt sich, bei der Anmietung eines Fahrzeuges eine gute Versicherung abzuschließen, da Sie sonst auch bei Fremdverschulden für den Schaden haften

- Vor Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen wird gewarnt, da diese wegen fehlenden Ersatzteilen und mangelnder Wartung in schlechtem technischen Zustand sind

- Das Fotografieren von Militäranlagen und –fahrzeugen, Soldaten, VIPs und sicherheitsrelevanten öffentlichen Gebäuden ist nicht gestattet

- Homosexuelle Handlungen werden mit Geldstrafen oder bis zu einem Jahr Haft bestraft und werden wie in vielen anderen afrikanischen Ländern traditionell als unmoralisch empfunden

Sollten Sie weitere Fragen zu länderspezifischen Sicherheitsfragen haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

ZeitverschiebungDer Zeitunterschied zwischen Simbabwe und Mitteleuropa beträgt in der Winterzeit eine Stunde, wenn es bei uns 12 Uhr ist, ist es in Simbabwe 13 Uhr. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit herrscht Zeitgleichheit.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise nach Simbabwe ein Visum. Dieses wird bei der Einreise an den Flughäfen in Harare, Bulawayo oder Victoria Falls sowie an den Grenzübergängen erteilt. Hierbei ist eine Gebühr von USD 30,-- (eine Einreise) bzw. USD 45,-- (zwei Einreisen) in bar zu entrichten. Es wird darauf hingewiesen, dass das bei Einreise erhältliche Visum ein touristisches Visum ist.

Versicherungen
Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung (mit Kostenübernahme bei medizinisch notwendigem Rücktransport, auch per Flugzeug) wird dringend empfohlen. Bitte schließen Sie diese rechtzeitig vor Reiseantritt ab.

Im Krankheitsfall sollten Sie schnellstmöglich die 24h Hotline Ihrer Versicherung kontaktieren. In der Regel müssen sämtliche Behandlungskosten sofort bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden. Die Kosten können dann gegen Vorlage der Rechnungen im Original zu Hause geltend gemacht werden. Größere Rechnungen, wie zum Beispiel einen Krankenhausaufenthalt, trägt die Auslandskrankenversicherung.

Mit der Reisebestätigung verschicken wir das Versicherungsheft unseres Partners, der Hanse Merkur. Dort werden verschiedene Reiseversicherungen angeboten. Wichtig ist auch eine Reiserücktrittskostenversicherung (RRV). Man kann die RRV mit einer Auslands-Krankenversicherung kombinieren. Ganz unkompliziert können Sie Ihren Versicherungsschutz online über www.urlaubsschutz24.de bzw. mit beiliegenden Formularen abschließen.

Geschenke

Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Das landestypische Gericht von Simbabwe ist „Sadza“, ein Brei aus Maismehl, der in vielen afrikanischen Ländern als Grundnahrungsmittel für weite Teile der Bevölkerung dient. Dieser Brei ähnelt der Polenta und ist im ostafrikanischen Raum unter dem Namen Ugali, in Malawi und Sambia als „Nsima“ sowie in Namibia als „Pap“ bekannt. Traditionsgemäß wird die Sadza mit der rechten Hand gegessen (die linke ist für Aufgaben der Hygiene reserviert). Dabei formen Sie die Sadza in die Form eines Tischtennisball großen Balls, drücken eine Mulde hinein und löffeln damit die Beilagen auf. Zu Sadza wird in der Regel ein einfacher Eintopf gereicht, der an Festtagen mit Fleisch angereichert wird. Dieses Essen ist sehr günstig und sättigend. Zu Trinken gibt es unteranderem einheimische Biersorten. Mutige unter Ihnen können das selbst gebraute „Chibuku“ kosten, was vermutlich nichts entspricht, was sie außerhalb von Afrika schon einmal getrunken haben.

Fotografie und Film
Das vielseitige Simbabwe bietet zahlreiche faszinierende Fotomotive. Begeistern Sie Ihre Freunde und Verwandten mit atemberaubenden Aufnahmen von Landschaften, Tieren und interessanten Kulturen, beachten Sie jedoch auch einige Regeln.

Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen; hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Der feine Staub und die Hitze sind eine echte Gefahr für jede Fotoausrüstung. Befolgen Sie demnach unsere Tipps, um Ihre Ausrüstung bestmöglich vor den Einwirkungen zu schützen.

Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Stößen und Staub schützt. Verschließen Sie nach der Aufnahme sofort den Objektivdeckel und reinigen Sie die Linse regelmäßig mit einem Foto Pinsel oder Blasebalg. Eine ausreichende Anzahl an Ersatzbatterien/-akkus und Speicherkarten in der Fotoausrüstung erspart Ihnen die Enttäuschung wegen entgangener Aufnahmen. Farblose UV Filter verbessern das Bild und schützen zusätzlich das Objektiv.

Bekleidung
Leichte, gut waschbare und strapazierfähige Kleidung reicht grundsätzlich aus. Um sich gegen Mückenstiche und Kälte am Abend zu schützen, sollte man jedoch nicht auf lange Kleidung verzichten. Um einem Sonnenstich vorzubeugen ist das Tragen eines Hutes am Tag zu empfehlen. Packen Sie auch einen Satz feinere Kleidung ein, falls Sie einer Einladung in ein schickes Hotel oder Restaurant folgen möchten. Mit festem Schuhwerk sind Sie gut gerüstet auf Wanderungen in unwegsamem Gelände. Sie sollten, wie in anderen außereuropäischen Ländern auch, auf allzu freizügige Kleidung verzichten und sich diesbezüglich an dem Beispiel der Einheimischen orientieren. 

Geld, Telefon

Geld, Telefon

Geld
Im Frühjahr 2009 wurde die nationale Währung Zimbabwe-Dollar wegen der Hyperinflation komplett aus dem Verkehr gezogen. Seither sind US-Dollar und SA-Rand die gängigen und offiziellen Zahlungsmittel in Simbabwe, wobei vor allem in US-Dollar ausgezeichnet und verrechnet wird. Es besteht die Möglichkeit, bei den Banken in Victoria Falls oder in den Hotels andere Devisen, z.B. Euro, in US-Dollar zu wechseln. Günstigere Wechselkurse für US-Dollar erhält der Reisende aber voraussichtlich in seinem Heimatland, daher empfiehlt es sich, bei der Ankunft bereits ausreichend Bargeldbestände in US-Dollar dabei zu haben. Kreditkartenzahlung mit VISA und MasterCard ist in touristischen Geschäften, Hotels und Restaurants weit verbreitet.

Bitte wechseln Sie keine Zimbabwe-Dollars. Die Inflationsrate ist extrem hoch und meist werden in Simbabwe nur noch US-Dollars akzeptiert

Telefonieren
Von einer Reihe öffentlicher Telefonzellen aus können Sie v. a. in den Großstädten mit einer Telefonkarte relativ problemlos nach Hause anrufen. Für ein Telefonat von Simbabwe nach Deutschland wählen Sie als Vorwahl die 00 49. Die Landesvorwahl nach Simbabwe lautet 263. Das Mobilnetz in Simbabwe heißt GSM 900. Betreiber sind sowohl Econet, Net One Cellular und Telcel Zimbabwe. Mit Mobilfunkgesellschaften in Deutschland bestehen Roamingverträge, allerdings ist das Mobilfunknetz in Simbabwe ausschließlich auf städtische Gegenden beschränkt.

Literatur über Simbabwe

Literatur über Simbabwe

Simbabwe – Botswana – Malawi – Mosambik & Sambia, von Reiner Boremann, Wolfgang Hämel, Renate E. Ahrens, 1998

Zimbabwe Regionalführer Viktoriafälle und Umgebung, von Ilona Hupe, Manfred Vachal, Ilona Hupe Verlag, 2010 

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Bitte vergessen Sie nie, dass Sie durch Afrika reisen! Europäische Wertvorstellungen und afrikanische Mentalität sind dabei nicht immer zu vereinen. Üben Sie ein wenig Toleranz und Gelassenheit, wenn einmal nicht alles sofort und in der gewohnten Qualität erledigt wird.

VAZAHA, MORA MORA – „Langsam, langsam!“ wird die bei weiten häufigste Antwort auf etwaige Fragen sein. Es kann immer zu notwendigen Änderungen im Tourenverlauf kommen, bedingt durch Wetter, Behördenwillkür oder andere Probleme. Wir bitten dann um Ihr Verständnis!

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Karte

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Ihr Ansprechpartner 

Franziska Hänel

Franziska Hänel

Verkauf & Beratung Südliches Afrika

 
+49 (0) 351 31 207 265

E-Mail:
f.haenel@diamir.de

Telefon:
+49 (0) 351 31 207 265

 
 

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