• Kloster Taktshang (Tigernest)
  • kleine Mönche In Sikkim
  • Toy Train in Darjeeling
  • Bhaktapur
  • IND_Sikkim_2006_6INY_004.jpg
  • Thakin (Mischung aus Widder und Rind)
  • Nationaltier Thakin
  • Bhutaner
  • Memorial Chörten in Thimphu
  • Bhaktapur
  • Kloster Tashiding - der heiligste Platz für Sikkims Buddhisten
  • Boudhanath in Kathmandu
  • Dzong in Punakha

Sikkim • Bhutan • Nepal

 

Teeplantagen, Dzongs und Stupas

16 Tage Kultur- und Naturrundreise

    
Dauer 16 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 3790 EUR   drucken
Tourcode INDSBN   zum Filter
Teilnehmer min. 8 – max. 12    
 
 
 
 

Aus der westbengalischen Tiefebene heraus führt Sie diese Reise in drei Regionen am Fuße des Himalaya, die sich durch jahrhundertelange Isolation ihre Traditionen, ob buddhistisch oder hinduistisch, bewahren konnten. Von den grünen Teeplantagen in Darjeeling gelangen Sie entlang einer grandiosen Bergkette in das ehemalige Königreich Sikkim. Hier erhalten Sie einen ersten Einblick in die buddhistische Klosterkultur und traditionelle Lebensweise. Am indisch-bhutanischen Grenzort Phuentsholing betreten Sie dann das Land des Donnerdrachen – Willkommen in Bhutan. Ein verstecktes Paradies, wo das Recht auf Glück sogar in der Verfassung steht. Die altertümlichen, mit aufwendigen Schnitzereien verzierten Häuser und die traditionellen Gewänder der Bewohner erzählen von Berggöttern und Schutzgeistern. Bhutans Nationaltier ist der Thakin – eine Mischung aus Widder und Rind. Beeindrucken wird Sie das auf 3150 m an einer Felswand hängende Kloster Taktshang (Tigernest). Auf dem Flug von Paro nach Kathmandu haben Sie bei gutem Wetter einen herrlichen Panoramablick auf sechs Achttausender. Abschließend erleben Sie in der Hauptstadt Nepals die unvergleichliche kulturelle Vielfalt des hinduistischen Landes, in dem auch Buddha geboren wurde…

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Königreiche des Himalaya kompakt erleben

  • Darjeeling: Teeplantagen, Toy Train und Tiger Hill

  • Wanderung zum Kloster Taktshang (Tigernest)

  • Grüne Berge, Klosterfeste und bunte Gebetsfahnen

  • Intensive Berührung mit Bhutans Kultur & Traditionen

  • Panoramaflug von Bhutan nach Nepal

  • Welterbestätten Kathmandu und Bhaktapur (UNESCO)

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug nach Indien.

2. Tag: Delhi – Bagdogra – Darjeeling (M/A)

2. Tag: Delhi – Bagdogra – Darjeeling (M/A) 1

Ankunft zeitig am Morgen in Delhi und Weiterflug nach Bagdogra. Nach einem späten Mittagessen fahren Sie von der indischen Ebene in die berühmte Teestadt Darjeeling in den Bergen des Vorhimalaya. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, 90 km).

3. Tag: Darjeeling (F/A)

3. Tag: Darjeeling (F/A) 1

Beginnen Sie Ihren Aufenthalt in Darjeeling mit einer Fahrt mit dem berühmten und zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Toy Train. Am Nachmittag besuchen Sie das Mountaineering Institute im Padmaja-Naidu-Zoo mit seiner Aufzuchtstation für Schneeleoparden und dem Roten Panda. Anschließend spazieren Sie durch die Tee-Plantage Happy Valley und lernen den Herstellungsprozess des weltberühmten Darjeeling-Tees kennen. Beim Besuch der Japanischen Friedenspagode können Sie buddhistisches Flair und bei guten Wetter eine schöne Aussicht genießen. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Darjeeling – Pelling/Geyzing (F/A)

Heute starten Sie sehr zeitig, um bei klarem Wetter ein besonderes Naturschauspiel zu erleben: den Sonnenaufgang am Kanchenjunga vom berühmten Aussichtspunkt Tiger Hill (2590 m). Auf dem Rückweg besichtigen Sie das Ghoom-Kloster. Nach dem Frühstück im Hotel verlassen Sie Darjeeling und fahren in die kleine Stadt Pelling. Sie befindet sich mitten im ehemaligen Königreich in Sikkim, umgeben von wunderschöner Bergnatur: Das Kanchenjunga-Massiv und andere Himalaya-Berge erscheinen zum Greifen nah! Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, 112 km).

5. Tag: Klöster Tashiding, Pemayangtse & Rapdentse, Fahrt nach Kewzing (F/M (LB)/A)

5. Tag: Klöster Tashiding, Pemayangtse & Rapdentse, Fahrt nach Kewzing (F/M (LB)/A) 1

Fahrt zum Kloster Tashiding, dem heiligsten Platz für Sikkims Buddhisten. Anschließend besuchen Sie das Kloster Pemayangste, eines der ältesten und wichtigsten Klöster Sikkims. Gleich in der Nähe befinden sich auch die Ruinen des Klosters Rabdentse. Weiter reisen Sie in das kleine Dörfchen Kewzing. Dort sind Sie heute zu Gast bei einer Familie und übernachten in einem einfachen Bauernhaus – beste Gelegenheit, um einen Blick auf die traditionelle Lebensweise von Sikkims Landbevölkerung zu werfen. Übernachtung in einem einfachen Privathaus (Homestay). (Fahrzeit ca. 5h, 75 km).

6. Tag: Kewzing – Ravangla – Gangtok (F/A)

6. Tag: Kewzing – Ravangla – Gangtok (F/A) 1

Nach dem Frühstück verabschieden Sie sich von Ihren Gastgebern und fahren nach Gangtok, der Hauptstadt Sikkims. Unterwegs halten Sie in der kleinen Marktstadt Ravangla auf ca. 2000 m Höhe und besuchen den Buddha-Park. Etwa eine Stunde vor Gangtok besichtigen Sie das berühmte Kloster Rumtek, der historische Sitz des Oberhauptes der Kagyüpa-Schule, des Karmapa. In Gangtok haben Sie etwas Freizeit für eigene Erkundungen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, 112 km).

7. Tag: Gangtok – Phuentsholing (F/A)

Noch vor Sonnenaufgang fahren Sie zum 20 min entfernt liegenden Tashi Viewpoint. Wieder erwartet Sie bei gutem Wetter ein einmaliges Naturschauspiel, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Kanchenjunga erreichen. Nach dem Frühstück reisen Sie weiter bis zum bhutanischen Grenzort Phuentsholing. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 7h, 225 km).

8. Tag: Phuentsholing – Paro (F/M/A)

8. Tag: Phuentsholing – Paro (F/M/A) 1

Die folgenden fünf Tage reisen Sie im Königreich Bhutan. Fahrt nach Paro (2280 m). Dort besichtigen Sie den prächtigen Paro Dzong (Dzong = Festung/Burg, Verwaltungssitz und Kloster). Der Paro Dzong ist ein typisches Beispiel für bhutanische Architektur und eines der beeindruckendsten Bauwerke des kleinen Königreichs. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 160 km).

9. Tag: Kloster Taktshang (Tigernest), Kyichu Lhakhang, Fahrt nach Thimphu (F/M/A)

9. Tag: Kloster Taktshang (Tigernest), Kyichu Lhakhang, Fahrt nach Thimphu (F/M/A) 1

Nordwestlich von Paro unternehmen Sie einen Ausflug zum berühmten Kloster Taktshang (ca. 3150 m). Nach einem etwa zweieinhalbstündigem Aufstieg auf teilweise unbefestigtem Weg (festes Schuhwerk erforderlich) erreichen Sie diesen für die Bhutaner heiligsten Ort, ca. 900 m über dem Paro-Tal. Das Kloster wird wegen seiner exponierten Lage und einer Sage über den Tantriker Padmasambhava (Guru Rinpoche) auch Tigernest genannt. Nach der Besichtigung steigen Sie wieder ins Tal hinab und nehmen unterwegs in der Taktshang Cafeteria Ihr Mittagessen ein. Auf der Weiterfahrt besichtigen Sie einen der ältesten Tempel Bhutans, den Kyichu Lhakhang aus dem 7. Jh. Die Statue des Avalokiteshvara mit tausend Augen und tausend Armen wird Sie beeindrucken. Später erreichen Sie die bhutanische Hauptstadt Thimphu (2320 m). Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 4h, Fahrzeit ca. 1,5h, 50 km).

10. Tag: Thimphu (F/M/A)

10. Tag: Thimphu (F/M/A) 1

In Thimphu erwartet Sie ein umfangreiches Besichtigungsprogramm: Im Tiergehege können Sie das bhutanische Nationaltier Thakin, eine Mischung aus Widder und Rind sehen. Anschließend erwartet Sie eine leichte Wanderung durch einen Pinienwald zum Wangduetse-Tempel (Gehzeit ca. 1,5h). Von hier hat man einen herrlichen Blick auf das Tal von Thimphu. Einen ebenfalls schönen Ausblick haben Sie von Kuenselphodrang (Buddha Point, 2600 m) – die 61 Meter hohe Buddha-Statue ist in den letzten Jahren ein Wahrzeichen der Stadt Thimphu geworden. Der Memorial Chörten ist Treffpunkt für viele Bhutaner, um sich zu unterhalten oder zu beten. Eine spannende Erfahrung ist auch der Besuch der Astrologischen Klosterschule. Am Abend fahren Sie zum beeindruckenden Tashi Chodzong. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Thimphu – Punakha (F/M/A)

11. Tag: Thimphu – Punakha (F/M/A) 1

Eine erlebnisreiche Fahrt führt Sie über den Dochu-La-Pass (3150 m) nach Punakha (1250 m). Von der mit 108 kleinen Chörten markierten Passhöhe haben Sie an klaren Tagen einen fantastischen Blick über die Bergwelt des Ost-Himalaya. In Punakha erwartet Sie der gleichnamige, über 400 Jahre alte Dzong – eine der prächtigsten Anlagen Bhutans. Nach dem Mittags-Picknick am Flussufer haben Sie die Möglichkeit, Bhutans Nationalsport Bogenschießen auszuprobieren. Falls noch Zeit ist, wandern Sie zum Aussichtspunkt am Khamsun Yulley Namgyel Chörten (Gehzeit ca. 1,5h). Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 2-3h, 70 km).

12. Tag: Punakha – Paro (F/M/A)

12. Tag: Punakha – Paro (F/M/A) 1

Rückfahrt über den Dochu-La-Pass nach Paro. Unterwegs halten Sie für eine kurze Wanderung (Gehzeit ca. 1h) zum Fruchtbarkeitstempel Chime Lhakhang, um dessen Entstehung sich eine alte Sage rankt. Je nach Straßenverhältnissen und Vorankommen haben Sie am Nachmittag in Paro noch etwas Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Am Abend besteht die Möglichkeit, ein traditionelles bhutanisches Gewand (Kira für die Frauen oder Go für die Männer) anzuprobieren. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5h, 110 km).

13. Tag: Flug Paro – Kathmandu (F/A)

13. Tag: Flug Paro – Kathmandu (F/A) 1

Heute fliegen Sie in das ehemalige Königreich Nepal. Auf dem Flug nach Kathmandu haben Sie bei gutem Wetter einen herrlichen Blick auf sage und schreibe sechs der 14 Achttausender. In Kathmandu erkunden Sie Pashupatinath sowie die Boudhanath Stupa, eines der Wahrzeichen der nepalesischen Hauptstadt. Je nach Ankunft Ihres Fluges aus Paro, besichtigen Sie auch die buddhistische und hinduistische Tempelanlage von Swayambhunath. Übernachtung im Hotel.

Besichtigung Pashupatinath (hinduistische Tempel und Verbrennungsstätten): Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass hier Leichenverbrennungen stattfinden. Für Nicht-Hindus mag dies abschreckend wirken, für die Hindus gehört das aber zum Alltag. Es ist generell mit starken Luftverunreinigungen zu rechnen. Wir bitten außerdem um Diskretion beim Fotografieren.

14. Tag: Ausflug nach Bhaktapur (F/A)

14. Tag: Ausflug nach Bhaktapur (F/A) 1

Besuch der alten Königsstadt Bhaktapur (UNESCO-Weltkulturerbe). Beim Bummel entlang der altertümlich gepflasterten Straßen und Gassen können Sie die zahlreichen prachtvollen Tempel und Paläste auf engstem Raum bestaunen. Neben der herausragenden Baukunst bestimmen auch Handel, Töpferhandwerk und eine traditionelle, aber sehr lebendige Musikszene das Stadtbild. Später Rückfahrt nach Kathmandu. Übernachtung im Hotel.

15. Tag: Flug Kathmandu – Delhi (F/A)

15. Tag: Flug Kathmandu – Delhi (F/A) 1

Flug von Kathmandu nach Delhi. Abholung vom Flughafen und Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Am Abend lassen Sie Ihre Reise bei einem gemeinsamen Abschiedsessen im Szeneviertel Hauz Khas ausklingen. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Abreise (F)

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
21.09.2017 06.10.2017 mit Klosterfestival in Thimphu 3890 EUR
12.10.2017 27.10.2017 Kleingruppenzuschlag von 300 € p.P. 4050 EUR Anfragen
16.02.2018 03.03.2018 mit Klosterfestival in Punakha 3790 EUR Anfragen
23.03.2018 07.04.2018 3790 EUR Anfragen
12.09.2018 27.09.2018 mit Klosterfestival in Thimphu 4190 EUR Anfragen
29.09.2018 14.10.2018 4090 EUR Anfragen
16.02.2019 03.03.2019 3890 EUR Anfragen
23.03.2019 07.04.2019 4190 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 430 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit Air India oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • Wechselnde deutschsprachige Tourenleitung
  • Inlandsflug Delhi – Bagdogra sowie Linienflüge Paro – Kathmandu und Kathmandu – Delhi in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Fahrt mit dem Toy Train
  • Sondergenehmigungen zur Einreise nach Sikkim
  • Visum Bhutan
  • Reiseliteratur
  • 13 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 13×F, 6×M, 1×M (LB), 14×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Indien (ca. 80 €), Nepal (ca. 22 €); evtl. Flughafengebühren in Indien; evtl. Foto- und Videogenehmigungen; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Bitte reisen Sie mit Interesse und Toleranz für fremde Kulturen und Religionen und stellen Sie sich besonders in Indien auf lange Fahrstrecken ein.

Hinweise

Das Homestay-Projekt in Sikkim wird von der Dorfgemeinschaft betrieben und dabei darauf geachtet, dass jede Familie in einem rotierenden System gleichmäßig berücksichtigt wird. Da die Familien und Unterkünfte (auch im Standard) sehr unterschiedlich sind, können die Homestay-Erfahrungen innerhalb der Reisegruppe verschieden sein.

Bitte beachten Sie, dass sich die Festivaltermine aufgrund lokaler Ereignisse oder Mondkalenderberechnungen noch einmal verschieben können und DIAMIR für deren Durchführung keine Garantie übernimmt.

Bitte stellen Sie sich auf die eine oder andere Baustelle sowie auf relativ schlechte Straßenverhältnisse bei der Überlandfahrt zwischen der Einreise in Sikkim und dem Ort Pelling ein. Trotz komfortabler Fahrzeuge kann dieser Streckenabschnitt recht anstrengend sein.

Service

Nepal

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Nepal liegt in Asien zwischen den beiden bevölkerungsreichsten Staaten der Erde: der autonomen Region Tibet in der Volksrepublik China im Norden und Indien im Süden, Westen und Osten. Im Norden und Osten erstreckt sich ein großer Teil des Himalaya-Gebirges, unter anderem der Mount Everest, dessen Gipfel mit 8848 Meter den höchsten Punkt der Erde darstellt, und sieben weitere der zehn höchsten Berge der Erde. Nepal ist das durchschnittlich höchstgelegene Land der Welt, über 40 Prozent des Landes liegen über 3000 Meter.

Naturräumlich lässt sich Nepal in drei Hauptregionen gliedern, das Terai, das Mittelland und die Hochgebirgsregion. An diese Gliederung sind auch sozioökonomische, kulturelle und ethnische Gliederungen des Landes gebunden.

Klima

Durch seine zentrale Lage im Herzen der asiatischen Hochgebirge und die großen Gegensätzlichkeiten der Landschaft (Hochgebirge – Tiefebene) verfügt Nepal über verschiedene Klimazonen. In allen Landesteilen herrscht jedoch starker Monsuneinfluss, der jahreszeitlich bedingte Niederschlagsperioden mit sich bringt. Während der von Juni bis Mitte September andauernden Monsunzeit kommt es in ganz Nepal zu anhaltenden Regenfällen, die in der Folge auch zu plötzlich auftretenden Überschwemmungen und Erdrutschen führen können, was wiederum Reisebehinderungen nach sich zieht. Zu den von uns ausgesuchten Reiseterminen ist mit derartigen Behinderungen jedoch normalerweise nicht zu rechnen. Während der klassischen Reisezeiten im Vor- und Nachmonsun (März-Mai und Oktober-Dezember) sowie auch im Januar/Februar ist das Wetter in Nepal meist freundlich und die Niederschlagshäufigkeit und -menge eher gering. Nachmittägliche Quellwolkenbildung und daraus resultierende Niederschläge sind möglich, doch Schlechtwetterperioden dauern nur sehr selten länger als 3-4 Tage und bringen in den Tallagen keine übermäßigen Niederschlagsmengen.

Die Witterungsbedingungen in Nepal hängen von der Jahreszeit und im Gebirge zusätzlich von der Höhenlage ab. Aus diesem Grund ist es schwierig, für die Trekkingrouten präzise Temperaturvorhersagen zu machen. Am besten verdeutlicht dies das Temperaturdiagramm von Namche Bazar im Everest-Gebiet (s.u.). Generell gilt auch in Nepal, dass das Wetter dort genauso wenig vorhersehbar ist wie bei uns.

Im Wesentlichen kann man das Jahr in drei Jahreszeiten einteilen: Frühjahr (Ende Februar-Mai), Monsunzeit (Juni-Mitte September) und Herbst (Oktober-November).

Im Frühjahr herrschen angenehm warme Temperaturen, die Sicht ist nicht so klar wie im Herbst (meist ab Mittag Dunstbildung und Quellwolken), dafür kann man sich ab Mitte März (je höher, desto später) an der Blüte der Rhododendren und anderer Blumen erfreuen. Ab März steigt auch die Wahrscheinlichkeit für Regenschauer am Nachmittag.

Ab Mai beginnt die Vormonsunzeit, es ist der heißeste Monat im Jahr mit schwüler und feuchter Luft. Dennoch zählt der Mai als Reisezeit, die Nachttemperaturen im Gebirge sind am höchsten, es gibt wie im März und April nur gelegentliche Schauer und die Sicht ist nicht wesentlich schlechter als im April.

Ab Juni beginnt die Monsunzeit, immer mehr feuchte Luft dringt von Süden vor. An den Bergketten des Himalaya steigt diese Luft auf und regnet sich ab. Zum Ende des Monats hin werden die Niederschläge ausgiebiger und andauernd, bis Ende August herrscht nun oft tagelanger Regen.

Das Ende der Monsunzeit leitet den Herbst ein. Ab Mitte September gibt es deutlich weniger Regen. Das Wetter wird klarer, alles ist vom Regen sauber gewaschen und die Landschaft leuchtet satt grün. Im Oktober/November gibt es oft langanhaltende und stabile Schönwetterlagen mit klarer Sicht. In niedrigen Lagen herrschen recht milde Temperaturen, aber in den Bergen sind die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht recht groß. Sie sollten sich bewusst sein, dass es vor allem in den Lodges im Gebirge keine Heizungen und nicht immer warmes Wasser gibt (wenn, dann gegen Gebühr). Teilweise können Sie sich hier jedoch auch warme Decken ausleihen.

Zum Dezember hin wird es deutlich kühler, auch in Kathmandu, besonders nachts. Bis Mitte/Ende Februar dauert der Winter, es herrscht weitestgehend klares und trockenes Wetter. Da es in der Winterjahreszeit auch mal empfindlich kalt werden kann und es in den nepalesischen Unterkünften generell keine Heizungen gibt, empfehlen wir Ihnen warme Kleidung und eventuell auch ein wärmendes Fleece-Inlet für die Nacht. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Aufenthaltsräume sparsam beheizt werden, da Feuerholz vor allem in den Bergen ein extrem rares Gut ist. Ungern möchten wir zur Rodung der Wälder Nepals beitragen.  

Mögliche Auswirkungen des Klimas auf Ihre Reise

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass alle Inlandsflüge in Nepal Sichtflüge sind und es deshalb bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen kann. Auch wenn wir besonders bei unseren Trekkingtouren gewisse „Puffertage“ eingeplant haben, ist die Einhaltung unserer Programme von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig.  Bitte beachten Sie, dass jegliche Wetterprobleme rechtlich zum „allgemeinen Lebensrisiko“ zählen und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten (für z.B. alternative Hubschrauberflüge) nicht von DIAMIR übernommen oder erstattet werden können! Bitte beachten Sie, dass solche Hubschrauberflüge mehrere hundert Euro kosten können, besonders auf dem Rückflug von Lukla nach Kathmandu.

Als Ihr Reiseveranstalter sind wir verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, dass seit dem 5.12.2013 sämtliche Luftfahrtunternehmen Nepals auf der Liste derjenigen Fluggesellschaften stehen, die keine Betriebserlaubnis für Langstreckenflüge in die EU haben. Wir nutzen für die Langstreckenflüge definitiv keine dieser Fluglinien

Zeitverschiebung

Nepal liegt 4 Stunden 45 Minuten vor der mitteleuropäischen Zeit (MEZ), während der Sommerzeit eine Stunde weniger. Wenn es in Deutschland 12 Uhr ist, ist es in Nepal 16 Uhr und 45 Minuten, während der Sommerzeit 15 Uhr und 45 Minuten.

Politik und Gesellschaft

Seit den Wahlen vom April 2008 befindet sich Nepal im politischen Wandel. Die Wahlen wurden von der Partei der Maoisten gewonnen und seit Mai 2008 wurde Nepal zur Republik ausgerufen. Der offizielle Staatsname ist jetzt Demokratische Republik Nepal (Federal Democratic Republic of Nepal), regiert wird in Form einer Parlamentarischen Demokratie. Der letzte König des ehemaligen Königreiches musste seinen Palast in Kathmandu verlassen und die konstitutionelle Monarchie wurde damit abgeschafft. Staatsoberhaupt ist Dr. Rambaran Yadav. Seitdem ist der 29. Mai neuer Nationalfeiertag (Republic day) Nepals.

In Nepal leben zurzeit etwa 30 Millionen Menschen, die den verschiedensten Bevölkerungsgruppen angehören. Bei einer Fläche von 147.181 km² entspricht dies einer Bevölkerungsdichte von durchschnittlich etwa 192 Einwohnern pro Quadratkilometer, wobei die fruchtbaren Täler und Ebenen wesentlich dichter besiedelt sind, als die Gebirgsregionen des Himalaya. Circa 3-5 Millionen Menschen leben in der multikulturellen Hauptstadt Kathmandu und in ihren Vororten.

Das jährliche Bevölkerungswachstum liegt mit 2,4% relativ hoch und hält seit Jahren unvermindert an. Die Bevölkerung gehört verschiedenen religiösen Gruppierungen an, die jedoch alle friedlich nebeneinander existieren. Den 80% Hindus stehen zwar nur 15% Buddhisten (sowie jeweils reichlich 2% Moslems und Christen) gegenüber, doch prägen die Zeugnisse der buddhistischen Kultur und Religion besonders in den touristisch erschlossenen Regionen oft das Bild. Die offizielle Landessprache ist Nepali. Als zweite Amtssprache ist Englisch jedoch sehr weit verbreitet und wird fast überall verstanden und gesprochen.

Kultur und Religion

Nepal ist, was die Freiheit der Religionsausübung anbelangt, geradezu vorbildlich weltoffen und tolerant. Obwohl über 80% der Bevölkerung Hindus sind, existieren alle Religionen friedlich nebeneinander, ohne dass es dabei zu größeren Problemen oder gar gewalttätigen Auseinandersetzungen fanatischer Religionsanhänger kommt. Das traditionell gute Verhältnis zwischen Hindus und Buddhisten spiegelt sich darin wieder, dass oft religiöse Stätten und Heiligtümer auf engem Raum nebeneinander existieren oder gar von Anhängern beider Religionen gleichermaßen verehrt werden.

Aufgrund der intensiven Religionsausübung und der damit verbundenen sehr lebendigen Feste und Feierlichkeiten wird hier dem Touristen ein einmaliger Einblick in die jahrhundertealte Kultur gewährt. Im Gegenzug wird höfliche Zurückhaltung und Toleranz erwartet, die dem Reisenden in einem fremden Land jedoch eigentlich selbstverständlich sein sollten. Besonders wenn Sie religiöse Handlungen, Zeremonien und Feierlichkeiten oder auch Heiligtümer fotografieren oder filmen wollen, sollten Sie stets darauf achten, die Gefühle der Menschen nicht zu verletzen und Ihre Geduld nicht übermäßig zu strapazieren. Hier noch einige nützliche Tipps und Hinweise:

· In einigen Tempeln ist der Zutritt für Nicht-Hindus verboten.

· Lederartikel dürfen generell nicht in den Tempelbezirk mitgenommen werden.

· Von Besuchern eines Hindutempels oder eines buddhistischen Schreins wird erwartet, dass man als Zeichen des Respekts seine Schuhe auszieht. Deshalb sind offene Sandalen das praktischste und bequemste, wenn Sie Tempel und Stupas besuchen.

· Es ist besser Opfergaben oder Personen, die auf dem Weg zu einem Schrein sind, nicht zu berühren.

· Rindfleisch ist für Hindus verboten. Alle weiblichen Tiere werden grundsätzlich nicht geschlachtet.

· Man geht traditionell im Uhrzeigersinn um einen Tempel oder um eine Stupa! Das Gleiche gilt auch für Mani - Mauern oder -Steine, die man im Uhrzeigersinn umrundet oder auf der linken Seite passiert.

· Im Allgemeinen ist es erlaubt Tempel, Stupas und Monumente zu fotografieren. Es ist jedoch besser, vorher eine autorisierte Person um Erlaubnis zu fragen.

Sicherheit

Nepal ist im Allgemeinen ein sehr sicheres Reiseland. Auch wenn ab und an über politische Demonstrationen in Kathmandu zu hören ist, bedeutet dies nach einhelliger Einschätzung aller Reiseexperten für Gruppenreisende kein erhöhtes Risiko, insbesondere wenn einheimische Guides mit den Touristen unterwegs sind.

Grundsätzlich muss aber in Nepal jederzeit mit Zwangsstreiks jedweder Art, auch im Kathmandutal und mit Blockaden/Straßensperren gerechnet werden, die kurzfristig ausgerufen bzw. organisiert und manchmal auch gewaltsam durchgesetzt werden. Nach den bisherigen Erfahrungen können diese Protestaktionen das öffentliche Leben empfindlich stören bzw. lähmen, aber Touristen sind dabei noch nicht zu Schaden gekommen. Auf unseren Touren bereisen wir im Übrigen ausschließlich Gebiete, deren allgemeine Sicherheit nach den Erfahrungen vieler Jahre kein Risiko für den Reisenden darstellt. Der nepalesische Staat tut darüber hinaus allerhand für die Bekämpfung von Kriminalität und den Schutz ausländischer Touristen.

Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles kommt trotz der strengen Gesetze und der im Allgemeinen überaus ehrlichen und aufrichtigen Menschen bedauerlicherweise Diebstahl an Touristen hin und wieder vor. Man sollte sich dabei jedoch einmal folgendes vor Augen halten: Ein Großteil der nepalesischen Bevölkerung lebt nach wie vor weit unter dem europäischen Existenzminimum. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht.

Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Basaren oder während der Fahrt im Bus besteht daher vereinzelt die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden.

Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, bitten wir Sie, Wertgegenstände, Dokumente und Geld möglichst sicher und körpernah verwahrt zu tragen bzw. vor allem nicht durch „Zur-Schau-Stellen“ zum Diebstahl zu animieren. Achten Sie darüber hinaus stets in einem gesunden Maß auf Ihr Reisegepäck („Gelegenheit macht Diebe!“), so wird Ihnen wahrscheinlich kein derartiger Vorfall die Freude an Ihrer Reise verderben.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für eine Reise nach Nepal ist ein Visum erforderlich, welches von den Vertretungen Nepals (Botschaften und Konsulate) bei Vorlage eines noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepasses ausgestellt wird (Kinderausweise für Kinder bis zum 16. Lebensjahr werden anerkannt, wenn sie mit einem Lichtbild versehen sind). Die weitaus einfachste Möglichkeit, die wir auch empfehlen, ist die Ausstellung des Visums bei der Einreise auf dem Flughafen in Kathmandu.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach nepalesischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, mehrere Fotokopien anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen.

Bitte beachten Sie unbedingt, dass zur Ausstellung jeglicher Visa jeweils 1 Passbild benötigt wird! Dieses muss bei der Visa-Ausstellung bei Einreise auf dem Flughafen ebenso bereit gehalten werden wie die möglichst passende Visa-Gebühr (in USD oder Euro) und der gültige Reisepass (Änderungen jederzeit möglich, die aktuellsten Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt unter www.auswaertiges-amt.de).

Inzwischen gibt es in der Ankunftshalle am Flughafen in Kathmandu Automaten, wo Sie Ihren Pass selber scannen, alle für das Visum benötigte Informationen eingeben und dank integrierter Webcam ein Foto machen können. Damit ist das Visum inklusive Foto online gespeichert und Sie brauchen das Visa-Formular nicht per Hand ausfüllen. Dieser Service ist kostenlos und geht relativ schnell, aber bei Stromausfall oder anderen technischen Störungen können diese Automaten auch außer Betrieb sein. Danach müssen Sie sich trotzdem noch am Schalter für Passkontrolle und Visa-Ausstellung anstellen. Dort wird das per Hand ausgefüllte Einreise-Formular (arrival information) eingesammelt und nach Bezahlung der Visa-Gebühren bekommen Sie Ihr Visum in den Pass eingeklebt.

Zollbestimmungen

Für die Ein- und Ausfuhr von Zigaretten, Tabak, Alkohol, Parfum usw. gelten die allgemein üblichen Bedingungen, d.h. ein gewisser Eigenbedarf kann zollfrei ein- bzw. ausgeführt werden. Auch Ausrüstungsgegenstände und Proviant sind zollfrei, wobei aber keine Ausrüstungsteile im Lande verkauft werden dürfen.

Generell verboten ist die Ein- und Ausfuhr von Rauschgift aller Art. Verboten ist darüber hinaus auch die Ausfuhr von Gegenständen, die älter als 100 Jahre sind.

Reiseversicherung

Wir empfehlen unseren Reisegästen dringend den Abschluss einer Reisekranken-versicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher von Nöten ist, ist zwar äußerst gering, aber sollte dieser Fall eintreten, können dabei schnell Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen. Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Für Reisende, die an einer unserer Trekkingtouren teilnehmen möchten, empfiehlt sich dringend der Abschluss einer separaten Notfall- und Bergungskostenversicherung. Eine solche Versicherung können Sie i.d.R. für eine Deckungssumme von 5000 EUR abschließen - ein Betrag, der im Fall eines erforderlichen Hubschrauberfluges nicht immer ausreichend ist. Um einen optimalen Versicherungsschutz für Gepäck, Reiserücktritt, Abbruch, Krankheit und Unfall sowie Notfall zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen den DIAMIR-Premium-Schutz. Für nur 5 Euro Aufpreis pro Person kann der Betrag der versicherten Bergungskosten von 5000 EUR auf 15.000 EUR erhöht werden. Dies empfehlen wir besonders unseren  Trekking- und Expeditionsreisenden. Bei Fragen zu Versicherungen beraten wir Sie gern!

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Nepal geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mit entscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren. Im Großen und Ganzen ist Nepal in Sachen Gesundheit ein recht sicher zu bereisendes Land. Vereinzelt sind in einigen Gebieten verschiedene Tropenkrankheiten anzutreffen. Zur Vorbeugung können daher verschiedene Schutzmaßnahmen, wie z.B. Impfungen notwendig sein. Die Gebirgsregionen sind davon jedoch ausgenommen. Bitte beachten Sie auch die nachfolgenden Gesundheitsempfehlungen. Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und / oder ungewohntes Essen. 

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt. Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Impfungen

Der Besitz eines internationalen Impfausweises ist keine Vorschrift für die Einreise, allerdings ist die Mitnahme dessen sicherlich kein Nachteil. Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wären Impfungen gegen Hepatitis A und ggf. auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Impfungen gegen Tollwut, Typhus, Japanische Enzephalitis und Gelbfieber (nur bei Einreise aus einem Risikoland vorgeschrieben) sind nicht zwingend erforderlich und sind lediglich bei längeren Aufenthalten empfehlenswert. Lassen Sie sich dazu bitte von Ihrem Arzt beraten.

Malaria

Auch wenn schon Fälle gemeldet wurden, ist das Risiko einer Malaria-Erkrankung für Touristen in Nepal sehr gering. Es gibt kein Malaria-Risiko in Kathmandu, Pokhara oder in der Gebirgsregion.

Malaria kommt lediglich im südlichen Gürtel Nepals (im Terai) vor und das größte Risiko besteht in den Monaten Juni bis August. Obwohl sich der Chitwan-Nationalpark auch im Terai befindet, ist das Risiko einer Malaria-Erkrankung dort glücklicherweise außerordentlich gering (kein uns bekannter Fall in den letzten 20 Jahren bei vielen hunderttausend Besuchern). Wir empfehlen, dass Sie sich vor Moskitostichen schützen, halten aber eine medikamentöse Malariaprophylaxe bei kurzen Besuchen im Chitwan-Nationalpark für nicht notwendig.

Eine medikamentöse Prophylaxe gegen Malaria empfiehlt sich für Reisen ins Terai in den warmen Monaten von April bis Oktober, speziell in den Distrikten Dandeldhura, Kanchanpur, Kailali, Bardia und Banke ganz im Westen; Nawalparasi im zentralen Terai; Sindhuli, Mahottari und Dhanusha weiter östlich; Morang, Jhapa und Ilam ganz im Osten; und Kavre östlich angrenzend an das Kathmandutal.

Vorschläge für die Reiseapotheke

· Leichtes bis mittleres Schmerzmittel in ausreichenden Mengen (Paracetamol, Aspirin)

· Breitbandantibiotikum

· Mittel gegen Übelkeit, Reisekrankheit

· Tabletten gegen Durchfall, Abführmittel / Mittel gegen Magen- & Darmbeschwerden

· Medikamente zur Wundbehandlung

· Mittel gegen Erkältung, Husten und Halsweh

· Augentropfen (gegen Bindehautentzündung), Halstabletten, Nasenöl

· Beim Trekking zusätzlich Erste-Hilfe-Material

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen lokalen Gerichte kennenlernen. In den Restaurants kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten und speziell auf Touristen abgestimmten Gerichten wählen. Sämtliche Restaurants und Bars im Touristenviertel Thamel schließen um 23 Uhr.

Während unserer Trekkingtouren bieten wir eine aus abwechslungsreichen, bekömmlichen Mahlzeiten bestehende à la carte-Vollverpflegung an. 

Fotografieren und Filmen

Dies ist prinzipiell überall möglich und Nepal bietet durch seine landschaftliche Schönheit und kulturelle Vielfalt auch unzählige lohnende Motive. Bitte bringen Sie ausreichend Akkus von zu Hause mit! Respektieren Sie bitte auch unbedingt die in Einzelfällen bestehenden Fotografier-Verbote, besonders in religiösen Stätten und Heiligtümern!

Für professionelle Videoaufnahmen in Nationalparkregionen ist eine spezielle Genehmigung erforderlich, die gegen Gebühr erteilt wird. Die Höhe dieser Gebühren („Film Permit“) ist oft beträchtlich und variierte in den letzten Monaten mehrfach. Aktuelle Auskünfte zur derzeitigen Situation erteilen wir auf Anfrage. Für die Nichtbeachtung der Vorschriften und evtl. daraus resultierende Strafen können wir keinerlei Haftung übernehmen. Aufnahmen mit normalen Camcordern sind davon ausgenommen.

Bekleidung

Für den normalen Touristen ist je nach Landesgegend und Jahreszeit tagsüber leichte, luftige Sommerkleidung und wegen der im Gebirge empfindlichen Kühle am Abend warme Reservekleidung zu empfehlen. Für die oft kurzen aber heftigen Regenschauer ist entsprechende wetterfeste Bekleidung (z.B. Goretex-Jacke und -Hose) empfehlenswert, bei ausgedehnten Trekkingtouren obligatorisch.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich in einem sehr religiösen Land befinden, in dem auf gewisse Dinge besonders Wert gelegt wird. So gelten kurze (kniefreie) Hosen, knappe Kleidung, unbedeckte Schultern und freier Rücken beim Besuch von Tempeln und religiösen Stätten als unschicklich, wobei der Einfluss des zunehmenden Tourismus hier bereits sichtbar wird und diese Regelung oft nicht mehr sehr streng gehandhabt wird. Man braucht sich keineswegs steif und formell anzuziehen, sondern kann ruhig bequeme Kleidung wählen, die den Körper weitgehend bedeckt. Das Mitführen einer praktikablen Kopfbedeckung (Schirmmütze, Kopftuch o.ä.) zum Schutz vor der intensiven Sonne ist (nicht nur im Gebirge) dringend anzuraten.

Gesundheit

Man muss die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen sollten Sie folgende Hinweise beachten:

· Trinken Sie niemals Leitungswasser.

· nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden; zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis,

· nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen; auf das Steak medium sollte während der Reise verzichtet werden,

·  keine Salate oder nichtschälbares Obst essen

· kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen außerdem die alte Globetrotter-Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) gelten.

Des Weiteren sollten Sie sich vor Sonnenbrand schützen, z.B. durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich besonders im Hochgebirge die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder -lotions mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr. Für die Lippen ist ein spezieller Sunblock-Lippenstift (LSF mind. 20) sinnvoll, der gleichzeitig rückfettend wirkt und raue Lippen vermeidet.

Ihr Tourenleiter wird Ihnen während der gesamten Tour auch in medizinischen Fragen stets behilflich sein. Bedenken Sie jedoch bitte, dass unsere DIAMIR-Tourenleiter trotz bestem Wissen und umfangreicher Erfahrungen einen Arzt nicht ersetzen können.

Reisegepäck

Eine Übersicht aller benötigten Ausrüstungsgegenstände und Gepäckstücke können Sie unserer detaillierten Mitnahmeempfehlungen entnehmen. Sollten Sie zum Thema Reisegepäck noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gern.

Um den Transport nicht unnötig zu komplizieren und die Menge des Gepäckes übersichtlich zu halten, empfehlen wir Ihnen dringend, nur so viel Gepäck mitzuführen wie nötig. Bedenken Sie, dass Sie sich auf einer Rundreise befinden werden, bei der Sie nicht selten täglich den Übernachtungsort wechseln. Ein handliches Gepäckstück ist dabei von sehr großem Vorteil. In den verschiedenen Städten, welche wir auf einigen unserer Reisen besuchen, gibt es in Hotels auch oft die Möglichkeit, Kleidung für wenig Geld waschen zu lassen (in Kathmandu ca. 50 bis 100 Rupien pro Kilo).

Die beste und bequemste Form des Gepäcktransportes sind Rucksack oder Reisetasche. Auf Grund der Besonderheiten des Gepäcktransportes möchten wir Sie dringend bitten, bei Reisen mit Trekkingteil von der Benutzung von Koffern abzusehen. Der Gebrauch einer stabilen Schutzhülle für Ihr Gepäckstück (z. B. Seesack) zum Schutz vor Staub und Regen sowie Langfingern hat sich als sehr praktisch erwiesen - auch weil die Rucksäcke bzw. Reisetaschen ohne Schutzhülle teilweise durch den Transport durch die Träger leiden können. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, einen der bewährten, aber nicht wasserdichten  DIAMIR-Packsäcke als Schutzhülle für Ihren Rucksack oder Ihre Reisetasche vor Ort in Kathmandu zum Preis von 15 EUR zu erwerben. Als ergänzender Schutz vor Regen empfiehlt es sich, jegliche Bekleidung mit wasserdichten Plastiktüten zu schützen.

Souvenirs

„Typische“ Mitbringsel, die nicht nur bloßen Erinnerungswert haben, sind vor allem Handarbeiten und Erzeugnisse des einheimischen Handwerks. Teppiche, Schnitzereien und Kunstgegenstände werden auch von Fachleuten sehr geschätzt; ferner Stickarbeiten, und Ledererzeugnisse sowie Schmuck aus Kupfer, Messing, Silber und Gold sowie Edelsteine, Holzschnitzereien und Töpferwaren.

Während in einigen wenigen Läden feste Preise gelten, lohnt es sich in fast allen Geschäften und besonders auf Basaren stets zu feilschen. Der erstgenannte Preis ist besonders bei einem Fremden mit Sicherheit deutlich zu hoch. Der Versuch, zu handeln, wird erwartet und bleibt er aus, ist der Verkäufer oft regelrecht enttäuscht und schätzt Sie als arrogant ein. Der nach langem Handeln dann schließlich ganz zerknirscht gewährte „einmalige, ganz ungewöhnliche Sonderrabatt“ ist einkalkuliert und bringt den Händler und seine Familie mitnichten an den Bettelstab, wie dieser Ihnen vielleicht weismachen will.

Beachten Sie beim Kauf von Souvenirs jedoch stets die Zollbestimmungen sowie internationale Artenschutzabkommen, die den Handel mit Tieren und bestimmten Tierprodukten verbieten. Außerdem ist es strengstens verboten, Gegenstände die über 100 Jahre alt sind, aus Nepal auszuführen. Zuwiderhandlungen können in einem solchen Fall extrem teuer werden und Ihnen den Spaß an der Reise gründlich verderben.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel ist überall die Nepalesische Rupie (Kurs etwa 1:118, Stand September 2016). EUR werden ebenso wie USD im Einzelhandel normalerweise nicht angenommen. Daher ist es erforderlich, sich am Beginn der Reise (nach der Ankunft im Hotel in Kathmandu) mit der Landeswährung einzudecken. Der Umtausch von EUR (genau wie CHF oder USD) als Bargeld ist problemlos in zahlreichen Wechselstuben oder auch im Hotel möglich. Reiseschecks (nur als Notfall-Reserve zu empfehlen, da Eintausch nur gegen schlechten Kurs) oder andere Währungen werden oft nur in größeren Banken entgegengenommen. Kreditkarten werden zwar zunehmend zur Zahlung größerer Beträge akzeptiert (besonders VISA), jedoch ist die überwiegende Mehrzahl aller Einkäufe nach wie vor nur mit Bargeld möglich. Die Auszahlung von Bargeld von Ihrem Kreditkartenkonto oder mit EC-Card ist nur in den größeren Kreditinstituten in Kathmandu möglich und an die stark begrenzten Öffnungszeiten gebunden. Bitte versichern Sie sich bei Ihrer Bank, dass Ihre EC-Karte für diese Reise freigeschalten ist. Geldautomaten sind mittlerweile in den größeren Orten, besonders in Kathmandu, Pokhara, Patan/Lalitpur und Bhaktapur verfügbar. Gern gibt Ihnen unser DIAMIR-Tourenleiter auch einen Tipp, wo und wie Sie am günstigsten umtauschen bzw. zu Bargeld kommen. Bitte beachten Sie, dass Sie meist maximal 10.000/20.000 Rupien auf einem Mal abheben können. Es ist für uns gewöhnlich sehr schwierig abzuschätzen, wie viel Geld für persönliche Ausgaben jeder unserer Reisegäste unterwegs benötigt. 

Daher als Anhaltspunkt im Folgenden einige durchschnittliche Preise:

Mittag- oder Abendessen
ca. 5 EUR im Kathmandutal, je tiefer in den Bergen desto teurer, 10-15 EUR

Eine große Flasche Bier
ca. 3-5 EUR und je höher desto teurer 5-8 EUR

Alkoholfreie Getränke
Wasser ca. 20-100 Rupien (0,20-1,00 EUR), je tiefer in den Bergen desto teurer, 2-3 EUR

Die o.g. Lebensmittelpreise sollen natürlich nur als Richtwert dienen. Logischerweise sind alle Dinge, die erst mühsam dorthin transportiert werden müssen, im Gebirge (vor allem im Everest-Gebiet) deutlich teurer, da die Transportkosten in entlegenen Gegenden nicht selten ein Vielfaches des Warenwertes ausmachen. Und natürlich ist es fast überall möglich, sich sowohl billiger als auch teurer zu verpflegen bzw. Einkäufe zu tätigen.

Um Ihnen einen Anhaltspunkt für die Mitnahme von Geld zu geben, hier die langjährigen Erfahrungswerte zu den durchschnittlichen Ausgaben unserer Reisegäste:

Kulturrundreise: ca.   80…150 EUR / Woche 

Lodgetrekking: ca. 100…150 EUR / Woche

Zelttrekking: ca.   50…100 EUR / Woche

Planen Sie dabei lieber eine kleine Reserve für Souvenirs oder unvorhergesehene Ausgaben ein, denn die Bargeldbeschaffung z. B. im Gebirge kann unter Umständen nur schwer (schlechter Kurs) oder gar nicht möglich sein.

Detaillierte Informationen zum Thema Trinkgeld finden Sie in den Toureninformationen, wo alle häufig gestellten Fragen beantwortet werden. 

Stromversorgung   

Bitte beachten Sie, dass elektrischer Strom, wie er z.B. für das Wiederaufladen von Akkus etc. benötigt wird, während Trekkingtouren oft nur in begrenztem Umfang zur Verfügung steht (häufig nur an zentraler Stelle z.B. im Aufenthaltsraum und meist gegen Gebühr). In den Haupttrekkingregionen ist elektrischer Strom normalerweise in allen Orten verfügbar. Normalerweise heißt dabei jedoch, dass keine Garantie dafür übernommen werden kann, da die kleinen Wasserkraftwerke bei Defekten oft tagelang nicht repariert werden können.

Ein Adapter für die Steckdosen ist nicht erforderlich und normale Flachstecker sind i.d.R. überall passend. Bitte beachten Sie, dass es in dem armen Land Nepal völlig normal ist, dass der Strom für mehrere Stunden am Tag abgeschaltet wird. Die Versorgung läuft dann meist über Notstrom, was aber nicht garantiert werden kann. Zum Beispiel wird Kathmandu nur sechs Stunden pro Tag mit Strom versorgt, d.h. 18 Stunden Stromausfall täglich. In vielen Hotels laufen während dieser Zeiten Diesel-Aggregate. Allerdings können auch diese die Grundversorgung nicht abdecken, da Kraftstoff generell knapp und teuer ist.

Kommunikation

Nach der sicheren Landung und der Ankunft in Kathmandu oder auch später einmal besteht bei vielen Reisenden der Wunsch, sich zu Hause zu melden. Dies ist in größeren Städten per Telefon, Fax oder E-Mail problemlos möglich. In Kathmandu gibt es zahlreiche kleine Läden, die diese Dienstleistungen zu sehr günstigen Preisen anbieten (schon ab 50 Rupien pro Minute). Stets sollte man sich dabei vorher verbindlich über Preis und Abrechnungstakt informieren. E-Mail-Zugang und internationale Telefonverbindungen sind auch von Lukla und Namche Bazar (Everest-Region) aus möglich. Dies kann jedoch technisch bedingt auch einmal mehrere Tage hintereinander nicht funktionieren, so dass man sich nicht darauf verlassen sollte. Zum Telefonieren mit deutschem Mobiltelefon gibt es eingeschränkt Roaming-Verträge zwischen deutschen und nepalesischen Telefonanbietern. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Anbieter, ob Sie in Nepal mit Ihrem Handy telefonieren können. Aktuell hatten vor allem Gäste mit vodafone-Handys kein Netz in Kathmandu.

Wenn Sie in Nepal mit Ihrem Handy telefonieren möchten, empfehlen wir Ihnen eine örtliche SIM-Karte für Ihr Handy zu kaufen. Diese gibt es z.B. von NTC oder NCELL in speziellen Läden für ca. 500 Rupien (inkl. Guthaben). Sie benötigen für den Kauf der SIM-Karte ein Passfoto und eine Passkopie sowie ein SIM-lock-freies Handy.

Anrufer aus Deutschland müssen für Nepal folgende Vorwahl nutzen: 00977 (Folgenummer ohne „0“). Folgende Vorwahlen wählen Sie nach Dtl. (0049), A (0043) und CH (0041).

Wir empfehlen, Postkarten im Hotel abzugeben, diese werden regelmäßig auf die Post gebracht und dort direkt abgestempelt. Leider gibt es für die roten Briefkästen keine Garantie, wann und ob diese geleert werden. 

Literatur über Nepal

Natürlich gibt es sehr viele Bücher über Nepal, vor allem Romane und Reisebeschreibungen. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. 

Rother Wanderführer, Annapurna Treks – Stephan Baur & Susanne Kauper (ISBN 978-3763343942) 

Wanderführer von outdoor – der Weg ist das Ziel:

· Nepal: Mount Everest Trek 
  Kai Gildhorn (ISBN 978-3866863279)
· Nepal: Trekking in Langtang, Helambu, Gosaikund und Tamang Heritage Trail 
  Kay Tschersich, Sophie Streck (ISBN 978-3866861527)
· Nepal: Annapurna 
  Iris Kürschner (ISBN 978-3866863729) 

Nepal: Mit Kathmandu, Annapurna, Mount Everest und den schönsten Trekkingtouren - Ray Hartung (ISBN 978 3897943568) 

Göttin auf Zeit. Amitas Kindheit als Kumari in Kathmandu – Gerhard Haase-Hindenberg (ISBN 978-3453120334)

Reise Know-How Sprachführer Nepali - Wort für Wort – Hans Gayaka Vossmann (ISBN 978-3831764839)

Great Himalaya Trail: Auf der höchsten Trekking-Route der Welt durch Nepal - Gerda Maria Pauler (ISBN 978-3944365282)

Praktische Tipps

Sonstiges

Insbesondere in der Monsunzeit und in flacheren, feuchten Gebieten kann es Blutegel geben. Diese sind nicht gefährlich, aber sehr flink und können durch fast jede Kleiderfalte schlüpfen. Am besten prüfen Sie auf Wanderungen durch feuchtes Gras ab und zu, ob Sie einen Blutegel finden. Sollte sich ein Blutegel an Ihnen festgesaugt haben, bestreuen Sie ihn am besten mit Salz - dann fällt er ab.

Ein anderes Tier, welches sich ab und zu ungebeten ins Hotelzimmer schleichen kann, ist der Gecko. Diese nützlichen Tiere werden von Licht angelockt. Sie fressen gerne Moskitos und andere Insekten und sind völlig harmlos.

Noch ein paar praktische Tipps

· Fühlen Sie sich nicht beleidigt, wenn eine nepalesische Frau zögert, Ihnen die Hand zu geben. Normalerweise gibt man in Nepal nicht die Hand, besonders nicht Frauen, sondern grüßt mit “Namaste”, einer Geste, die an eine Gebetshaltung erinnert, bei der die beiden Handflächen zusammengelegt werden.

· Öffentliche Gesten der Zuneigung zwischen Mann und Frau sind in Nepal nicht üblich und werden besonders von der älteren Generation missbilligend gesehen. Vermeiden Sie daher bitte derartige Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit.

· Drogenmissbrauch und Drogenhandel werden strengstens verfolgt. Der Besitz von Drogen ist in Nepal ein ernsthaftes Vergehen und wird streng bestraft!

· Almosen erzeugen noch mehr Bettler, lösen aber die zugrunde liegenden Probleme keineswegs! Aus diesen Gründen sollten Sie die Bettelei besser nicht noch mit Ihrer Großzügigkeit weiter fördern. Wenn Sie wirklich Gutes tun wollen, fragen Sie Ihren Tourenleiter/Guide danach und spenden Sie Geld an eine Schule, ein Waisenhaus oder eine andere Einrichtung, aber nicht an Straßenbettler (auch wenn diese noch so rührige Geschichten auftischen!)

· Nehmen Sie sich vor Kundenwerbern in Acht, die angeben, Sie auf der Einkaufstour zu beraten und billige Preise für Sie auszuhandeln! In solchen Fällen werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit erst recht abgezockt.

· Außerdem werden Sie in Nepal mit einem etwas gewöhnungsbedürftigen „Ritual“ konfrontiert: Regelmäßiges Reinigen des Rachens wird mehrmals stündlich genussvoll durchgeführt. Das Resultat wird an Ort und Stelle lauthals ausgespuckt.

· Benutzen Sie die Safes der Hotels für Wertsachen. Lassen Sie Geld oder Wertsachen nicht offen im Zimmer liegen.

· Tischsitten in Nepal sind ganz anders als zu Hause. In einem typischen nepalesischen Haushalt mag es weder Teller, Messer, Gabeln oder Löffel zu Tisch geben. Die Nepalesen benutzen die rechte Hand zum Essen. Das heißt jedoch nicht, dass Gäste keine Gabeln oder Löffel benutzen dürfen.

· Berühren Sie mit der linken Hand keine Personen oder Lebensmittel. Die linke Hand wird in vielen Ländern als „unrein“ angesehen.

· Ziehen Sie beim Betreten von Wohnhäusern bitte Ihre Schuhe aus, da auch diese als „unrein“ betrachtet werden. Achten Sie darauf, dass Ihre Fußsohlen auf niemanden zeigen.

· Alles, was mit einem benutzten Messer, Löffel, mit den Fingern, mit den Lippen oder etwas anderem, das mit Speichel in Berührung gekommen sein könnte, in Kontakt kommt, wird als “Jutho” –  das heißt “unrein” – betrachtet. Es würde einen Nepalesen demütigen, wenn ihm solch unreines Essen angeboten würde. Auch sollte ein Teller, auf dem solche Esswaren lagen, nicht wieder benutzt werden, ohne ihn abzuwaschen. Die Küche eines Nepalesen sollten Sie nicht betreten.

Nepal.de

Nepal.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Nepal und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsmaterial Nepal.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Nepal.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

Indien

Allgemeines

Allgemeines

Indien beeindruckt schon durch seine enorme Landfläche. Nicht selten wird es als Kontinent oder Subkontinent bezeichnet. Sowie die Landschaft als auch die Kultur wartet mit einer unvergleichlichen Vielfalt auf.    

Das kulturelle Erbe des Landes ist immens und noch längst nicht vollständig erforscht. Jahr für Jahr werden neue Entdeckungen gemacht und es besteht immer die Möglichkeit, dass die Geschichte danach wieder ein wenig umgeschrieben werden muss.

Die Inder sind ein sehr gastfreundliches und offenherziges Volk. Viele Sitten und Gesten des sozialen Miteinanders wirken für Reisende aus dem Westen erst einmal ungewohnt. Reisen Sie nach Indien mit Interesse und Toleranz für diese fremde Kultur!

„Wer einmal nicht nur mit den Augen, sondern mit der Seele in Indien gewesen ist, dem bleibt es ein Heimwehland.“ - Hermann Hesse-

Die Bundesrepublik Indien gliedert sich administrativ in 28 Bundesstaaten und sieben bundesunmittelbare Gebiete. Der Himalaya bildet die natürliche Nordgrenze Indiens, im Süden umschließt der Indische Ozean das Staatsgebiet. Indien grenzt an Pakistan, die chinesische autonome Region Tibet, Nepal, Bhutan, Myanmar (Birma) und Bangladesch. Weitere Nachbarstaaten im Indischen Ozean sind Sri Lanka und die Malediven. Indien ist ein multiethnischer Staat und mit über 1,2 Milliarden Einwohnern (2013) das zweitbevölkerungsreichste Land der Erde. 

Geografie                                                                                                       

Indien ist mit einer Fläche von 3.287.590 Quadratkilometern der siebtgrößte Staat der Erde und erstreckt sich in West-Ost-Richtung über rund 3000 km. Von Nord nach Süd beträgt die Ausdehnung rund 3200 km. Indien grenzt an sechs Staaten: Pakistan, China (Tibet), Nepal, Bhutan, Myanmar und Bangladesch. Da der nördliche Teil des umstrittenen Kaschmir seit 1949 unter pakistanischer Kontrolle steht (Waffenstillstand nach dem Kaschmir-Konflikt), hat Indien keine gemeinsame Grenze mit Afghanistan mehr. 

Die natürliche Grenze im Norden und Nordosten bildet der Himalaya, das höchste Gebirge der Welt, das im äußersten Nordwesten durch das Hochtal des Indus vom Karakorum getrennt wird. Südlich an den Himalaya schließen sich die breiten, fruchtbaren Stromebenen der Flüsse Ganges und Brahmaputra an. Im Westen geht das Stromland des Ganges in die Wüste Thar über, die im Osten und Süden vom Aravalligebirge begrenzt wird. Südlich davon liegen die Sümpfe des Rann von Kachchh sowie die Halbinsel Kathiawar. Den Nordosten Indiens, einschließlich der Brahmaputra-Ebene, verbindet nur ein schmaler Korridor zwischen Bangladesch und Nepal bzw. Bhutan mit dem übrigen Land. Die Nordostregion wird durch das bis zu 3800 m hohe Patkai- oder Purvachalgebirge von Myanmar sowie das knapp 2000 m hohe Khasigebirge von Bangladesch abgeschirmt.

Das Hochland von Dekkan nimmt den größten Teil der keilförmig in den Indischen Ozean vorragenden indischen Halbinsel ein. Das Vindhya- und das Satpuragebirge schirmen den Dekkan von der Gangesebene im Norden ab. Im Westen wird er von den bis zu 2700 m hohen Westghats, im Osten von den flacheren Ostghatsbegrenzt. Beide Gebirgszüge treffen im Süden, wo die Halbinsel spitz zum Kap Komorin zuläuft, zusammen. Die Westghats fallen steil zur Konkan- und Malabarküste entlang des Arabischen Meeres ab. Die Ostghats gehen in die breiteren östlichen Küstenebenen am Golf von Bengalen über.

Zu Indien gehören außerdem drei dem Indischen Subkontinent vorgelagerte Inselgruppen. Rund 300 Kilometer westlich der Malabarküste liegen die Korallenatolle von Lakshadweep, das die Inselgruppen der Lakkadiven und Amindiven sowie die Insel Minicoy umfasst. Südöstlich der Halbinsel, zwischen 1000 und 1600 km vom indischen Festland entfernt, erstrecken sich die Andamanen und Nikobaren.

Höchster Punkt Indiens ist der Berg Kangchendzönga mit 8598m Höhe. Er liegt im äußersten Westen Sikkims; über ihn verläuft die die Grenze zu Nepal. Der höchste vollständig auf indischem Gebiet liegende Berg ist die Nanda Devi mit 7822m. Der tiefste Punkt ist die zwei Meter unter dem Meeresspiegel gelegene Kuttanad-Senke an der Malabarküste. 

Bevölkerung

Nach der Volkszählung 2011 beträgt die Einwohnerzahl Indiens 1.210.193.422. Damit ist Indien nach der Volksrepublik China der zweitbevölkerungsreichste Staat der Erde. Die Bevölkerungsdichte beträgt 382 Einwohner je km² (Deutschland: 231 je km²). Gleichwohl sind nicht alle Landesteile derart dicht besiedelt. Sie ballt sich vor allem in fruchtbaren Landstrichen wie der Stromebene des Ganges, Westbengalen und Kerala, während der Himalaya, die Berggegenden des Nordostens sowie trockenere Regionen in Rajasthan und auf dem Dekkan nur eine geringe Besiedlungsdichte aufweisen. So leben in Bihar durchschnittlich 1102 Menschen auf einem Quadratkilometer, während es in Arunachal Pradesh nur 17 sind.

Am 11. Mai 2000 überschritt Indiens Bevölkerungszahl offiziell die Milliardengrenze. Während es von 1920 – damals hatte Indien 250 Millionen Einwohner – 47 Jahre bis zu einer Verdoppelung der Bevölkerung dauerte, waren es von 1967 bis 2000 nur noch 33 Jahre. Das Wachstum der Bevölkerung hat sich in den letzten Jahrzehnten nur wenig abgeschwächt und liegt im Moment bei 1,4 Prozent pro Jahr, was einem jährlichen Bevölkerungszuwachs von 15 Millionen Menschen entspricht. Damit verzeichnet Indien im Moment den größten absoluten Zuwachs aller Staaten der Erde. Der relative Zuwachs liegt jedoch nur wenig über dem Weltdurchschnitt.

Schätzungen zufolge wird sich das Bevölkerungswachstum in Indien kaum abschwächen und China bis zum Jahre 2025 als bevölkerungsreichstes Land der Erde abgelöst haben. Das Bevölkerungswachstum erklärt sich nicht aus einer gestiegenen Geburtenrate, sondern aus der in den letzten Jahrzehnten gestiegenen Lebensdauer aufgrund einer Verbesserung der Gesundheitsfürsorge. Die Fruchtbarkeitsrate ging von 5,2 Kindern je Frau (1971) auf 3,6 (1991) zurück, für 2006 wird sie auf 2,73 geschätzt.

Das durchschnittliche Alter der indischen Bevölkerung lag 2006 bei 24,9 Jahren, während die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer 63,9 Jahre (1971 waren es nur 44 Jahre) und für Frauen 65,6 Jahre (1971: 46 Jahre) betrug. Ein Drittel der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre. Indien gehört auch zu den Ländern, in denen es deutlich mehr Männer gibt: Laut der Volkszählung 2001 kommen auf 1000 Männer 940 Frauen. 

Religion                                                                                                          

In Indien entstanden vier der großen Religionen: Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Sikhismus. Der Islam kam infolge von Eroberungen, das Christentum durch frühe Missionierungen im ersten Jahrhundert und dann durch den Kolonialismus, der Parsismus (Zoroastrismus) aufgrund von Einwanderungen ins Land. Indien bietet also eine außerordentlich reichhaltige Religionslandschaft. Die Religionen verteilen sich wie folgt: 80,5 Prozent Hindus, 13,4 Prozent Moslems (hauptsächlich Sunniten), 2,3 Prozent Christen, 1,9 Prozent Sikhs, 0,8 Prozent Buddhisten, 0,4 Prozent Jainas und 0,6 Prozent andere: (zum Beispiel Adivasi, Bahai, Parsen).

Die Wurzeln des Hinduismus liegen im Veda (wörtl.: Wissen), mehreren religiösen Texten. Die Bezeichnung „Hinduismus“ wurde jedoch erst im 19. Jahrhundert allgemein üblich. Er verbindet viele Strömungen mit ähnlicher Glaubensgrundlage und Geschichte, die besonders bei den Lehren von Karma, dem Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara) und dem Streben nach Erlösung übereinstimmen. Er kennt keinen einzelnen Religionsstifter, kein einheitliches Glaubensbekenntnis und keine religiöse Zentralbehörde. Die wichtigsten populären Richtungen sind der Shivaismus, der Vishnuismus und der Shaktismus. Religiöse Lehrer (Gurus) und Priester haben einen großen Stellenwert für den persönlichen Glauben.

Die Adivasi (Ureinwohner) widersetzten sich oft den Missionsversuchen der großen Religionen und behielten teilweise ihre eigene Religion. Die indigenen Völker Indiens haben einiges mit dem Hinduismus gemeinsam, so etwa den Glauben an die Reinkarnation, eine äußere Vielfalt von Göttern und eine Art von Kastenwesen. Nicht selten werden lokale Gottheiten oder Stammesgottheiten einfach in das hinduistische Pantheon integriert – eine Herangehensweise, die historisch zur Ausbreitung des Hinduismus beigetragen hat. 

Der Buddhismus ist heute vor allem als „Neobuddhismus“ bei den unberührbaren Kasten, die auf diese Art und Weise versuchen, den Diskriminierungen des Kastensystems zu entkommen. Hinzu kommen kleinere Gruppen tibetischer Buddhisten in den Himalaya-Gebieten von Ladakh, Sikkim und Arunachal Pradesh sowie die tibetische Exilgemeinde in Dharamsala, dem Sitz des amtierenden Dalai Lama sowie der tibetischen Exilregierung. 

Die Parsen, die heute hauptsächlich in Mumbai leben, bilden eine kleine, überwiegend wohlhabende und einflussreiche Gemeinschaft (etwa 70.000 Menschen). Nicht zuletzt auch durch ihr ausgeprägtes soziales Engagement spielen sie trotz geringer Bevölkerungsanzahl in der indischen Gesellschaft eine wichtige Rolle. In Europa sind sie durch ihre Bestattungsgepflogenheiten („Türme des Schweigens“) bekannt. 

Auch die Jainas sind oft wohlhabend, da sie aufgrund ihres Glaubens, der das Töten von Lebewesen verbietet, überwiegend Kaufleute und Händler sind. Parsen und Jainas gehören meist der Mittel- und Oberschicht an.

Die Mehrheit der indischen Muslime gehört der sunnitischen Richtung an, außerdem leben mehr als 20 Millionen Schiiten in Indien. Die Situation der Muslime in Indien ist schwierig. Sie sind ärmer und weniger gebildet als der Durchschnitt. In Politik und Staatsdienst sind sie unterrepräsentiert. 

Die Sikhs sind hauptsächlich im Nordwesten Indiens (Punjab) beheimatet. Ihre Stellung in der Gesellschaft ist geprägt durch den Erfolg vor allem im militärischen Bereich, aber auch im politischen Leben. 

53 n. Chr. soll ein Apostel Jesu, Thomas, nach Indien gekommen sein und dort entlang der südlichen Malabarküste mehrere christliche Gemeinden gegründet haben. Portugiesische Missionare führten im späten 15. Jahrhundert den römischen Katholizismus ein und verbreiteten ihn entlang der Westküste, etwa in Goa. Die Briten zeigten zwar wenig Interesse an der Missionierung, dennoch konvertierten viele Stammesvölker im Nordosten zur Anglikanischen Kirche oder anderen evangelischen Konfessionen. 

Als Indien seine Unabhängigkeit erlangte, lebten auch noch rund 25.000 Juden in Indien. Nach 1948 verließen jedoch die meisten von ihnen ihre Heimat gen Israel. Heute wird die Zahl der in Indien verbliebenen Juden auf 5000 bis 6000 geschätzt, wovon die Mehrheit in Mumbai lebt.

Politik und Gesellschaft

Gemäß der Verfassung von 1950 ist Indien eine parlamentarische Demokratie. Indien ist nach der Zahl der Bürger die größte Demokratie der Erde. Das indische Parlament ist die gesetzgebende Gewalt und besteht aus zwei Kammern: dem Unterhaus (Lok Sabha) und dem Oberhaus (Rajya Sabha). Das Unterhaus wird auf fünf Jahre nach dem Prinzip des Mehrheitswahlrechtes gewählt. Wahlberechtigt ist jeder Staatsbürger, der das 18. Lebensjahr vollendet hat. Das Oberhaus ist die Vertretung der Bundesstaaten auf nationaler Ebene. Seine Mitglieder werden von den Parlamenten der Staaten gewählt.

Die Parteienlandschaft des Landes ist äußerst vielfältig. Viele Parteien sind zwar auf bestimmte Bundesstaaten beschränkt, dennoch ergibt sich immer wieder die Notwendigkeit, Koalitionen zu bilden.

Der Präsident als Staatsoberhaupt wird von einem Gremium der Abgeordneten des Bundes und der Länder auf fünf Jahre gewählt. Die Verfassung sieht vor, dass Bundesstaaten unter President’s rule gestellt werden können, wenn das Land als „unregierbar“ gilt. Das Präsidentenamt ist jedoch überwiegend von zeremoniellen oder repräsentativen Aufgaben geprägt, die politische Macht liegt beim Premierminister. Üblicherweise erteilt der Premierminister dem Präsidenten einen entsprechenden „Rat“, der in der Regel befolgt wird. Der Präsident ist auch oberster Befehlshaber der Streitkräfte.

 

Der Regierungschef in den 28 Bundesstaaten sowie in zwei von sieben Unionsterritorien ist der Chief Minister, der vom Parlament des jeweiligen Gebiets gewählt wird.

Klima und Reisezeit

Das Klima in Indien ist sehr unterschiedlich, von der dürren Wüste von Rajasthan bis zum kühlen Hochland von Assam, dem angeblich feuchtesten Ort auf der Erde. Außerhalb der Gebirgsregionen dominiert im nördlichen und zentralen Indien subtropisches Kontinentalklima, in den Küstenregionen und im Süden herrscht dagegen maritimes, tropisches Klima. Im Norden schwanken die Temperaturen im Jahresverlauf erheblich: in den Tiefebenen des Nordens liegen die Temperaturen im Dezember und Januar zwischen 10 und 15 °C, zwischen April und Juni dagegen zwischen 40 und 50 °C. In südlichen Regionen ist es im ganzen Jahr konstant heiß.

Der Indische Monsun bestimmt die saisonalen Niederschlagsmengen in ganz Indien. Der Südwest- (oder Sommer-)monsun beginnt in den meisten Regionen im Juni, je nach Region fallen bis September oder Oktober starke Niederschläge. Durch die sehr unterschiedliche Topographie ist die Verteilung der Niederschläge sehr ungleichmäßig, die höchsten Werte werden an der Westküste, in den Westghats, an den Himalayahängen sowie in Nordostindien erreicht. Die wenigsten Niederschläge fallen in der Wüste Thar. Die aus Zentralasien wehenden Nordost- oder Wintermonsunwinde gewinnen von Oktober bis Juni an Einfluss, bringen aber kaum Regen. In den meisten Regionen fallen daher 80 bis mehr als 90 % der gesamten Niederschläge im Sommer. Eine Ausnahme bildet der Südosten Indiens, wo es auch während des Nordostmonsuns regnet, da der Monsun über dem Golf von Bengalen Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Das Klima spielt eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung, wann Indien besucht werden sollte. Denken Sie daran, dass die klimatischen Bedingungen im Norden deutlich anders sind als im äußersten Süden.

Vereinfacht gesagt kann das Klima durch drei Jahreszeiten definiert werden - die heiße Saison, die nasse Saison (Monsun) und die kühle, von denen die Dauer von Norden nach Süden variiert. Die angenehmste Zeit für einen Besuch in den meisten Orten ist die kühlere Zeit: November bis etwa Mitte Februar.

In den nördlichen Tiefebenen beginnen die Temperaturen ab Februar zu steigen, im April und Mai ist es heiß, der Höhepunkt liegt im Juni. In Zentral-Indien sind Temperaturen von 45°C und mehr nicht ungewöhnlich. Südindien wird während dieser Zeit unangenehm heiß.

Ende Mai kommt es in einigen Regionen zu ersten Anzeichen des Monsuns - hohe Luftfeuchtigkeit, Gewitter, kurze Regenfälle und Staubstürme, die den Tag verdunkeln. In der heißen Jahreszeit sollte man die Ebenen verlassen und die kühleren Hügeln besuchen, wo jetzt die Hillstations besonders angenehm (und belebt) sind.

Wenn der Monsun beginnt, fällt stetiger Regen, in der Regel ab etwa Anfang Juni im äußersten Süden, bis Anfang Juli hat der Monsun auch den Norden erreicht. Der Hauptmonsun kommt aus südwestlicher Richtung, die Südostküste (und das südliche Kerala), ist allerdings durch den kurzen und feuchten Nordostmonsun beeinflusst, der von Oktober bis Anfang Dezember Regen bringt.

Die Temperaturen fallen im Monsun kaum: das heiße, trockene und staubige Wetter wird nur durch heiße, feuchte und schlammige Bedingungen ersetzt. Es fällt normalerweise jeden Tag Regen, aber nicht am ganzen Tag. Im Zusammenspiel mit Sonnenschein ergibt dies fast eine Dampfbadatmosphäre.

Um den Oktober endet für die meisten Regionen des Landes der Monsun. Dies ist die Haupttourismussaison für Indien - für einen Besuch in Ladakh ist es dann aber zu spät, Mai bis Oktober ist hier die optimale Zeit. Im Oktober und November ist es im Allgemeinen nicht zu heiß und nicht zu kühl (obwohl es in einigen Regionen im Oktober noch sehr heiß und/oder feucht sein kann). Im Winter (etwa ab Mitte Dezember bis Mitte Januar), kann es in Delhi und anderen nördlichen Städten überraschend kalt sein, vor allem bei Nacht - im äußersten Norden sogar sehr kalt. Im Süden sind die Temperaturen in diesem Zeitraum angenehm.

Es lohnt sich, Festivals in Indien zu besuchen. Sie sind bunt und fesselnd wie das Land selbst. Die Hochzeits-Saison fällt zwischen November und März, in dieser Zeit ist es nicht unwahrscheinlich, dass Sie bunte, lebhafte Prozessionen in den Straßen sehen. In den Sommermonaten finden meist im Süden Feste statt. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmung und Visa

Visaanträge werden nicht mehr von den indischen Botschaften und Konsulaten bearbeitet. Die Beantragung eines Visums für Indien kann nur noch online erfolgen. Detaillierte Informationen senden wir Ihnen mit Ihren Reiseunterlagen etwa 5-6 Wochen vor Abreise zu. Dieser Zeitraum ist zur Beantragung absolut ausreichend.

Seit Anfang des Jahres 2015 gibt es eine weitere Möglichkeit das Visum für Indien bei Ankunft mit der "Electronic Travel Authorization" (ETA) zu erhalten. Die Reisenden beantragen und bezahlen ihre Einreiseerlaubnis per Internet. Anschließend erhalten sie eine Bestätigung per E-Mail, die sie als Ausdruck bei der Einreise am Flughafen vorlegen. Dort wird ihnen dann das Visum in den Pass gestempelt. Es ist 30 Tage gültig und wird an den Flughäfen von Delhi, Mumbai, Chennai, Kolkata, Hyderabad, Bengaluru, Thiruvananthapuram, Kochi und Goa ausgestellt. Das Visum kostet 60 US-Dollar und wird maximal zweimal pro Kalenderjahr erteilt. (Stand 

Für eine Reise nach Indien ist ein noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass und ein Visum erforderlich. Zur Beantragung des Visums muss das Antragsformular von Ihnen online ausgefüllt werden. Dafür benötigen Sie 1 Ausdruck des ausgefüllten Online-Antragsformular (keine Kopie, kein Fax); zwei identische Original-Passfotos im Format 5x5 cm, randlos, in Farbe und mit weißem Hintergrund und Original-Reisepass, der  mindestens noch 6 Monate über die beantragte Visagültigkeit hinaus gültig ist. 

Reguläre Touristenvisa werden grundsätzlich mit einer Gültigkeitsdauer von 6 Monaten ab dem Tag des Ausstellungsdatums ausgestellt, wobei mehrmalige Einreisen möglich sind (multiple entry visa). Die bisherige Regelung, die nach erfolgter Ausreise aus Indien eine erneute Einreise grundsätzlich erst wieder nach zwei Monaten vorsah, ist nach offizieller Verlautbarung des indischen Innenministeriums seit Anfang Dezember 2012 aufgehoben. Die Änderung gilt gemäß Auskunft der indischen Behörden auch für bereits ausgestellte Visa, die noch einen Hinweis auf die alte Regelung erhalten.

Es kommt immer wieder vor, dass Pässe bei der Einreise von den Grenzbehörden nicht gestempelt werden. Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass Sie einen Einreisestempel erhalten! Ohne Einreisestempel kommt es bei der Ausreise zu erheblichen Schwierigkeiten. Mehrtägige Verzögerungen durch Erwerb einer Ausreiseerlaubnis beim FRO und Ministry of Home Affairs (nur in Delhi) sind die Regel. Dies gilt auch im Fall eines Passverlustes während des Indienaufenthalts und der erforderlichen Erteilung eines Ersatzdokuments durch die zuständige deutsche Auslandsvertretung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Adressen der Botschaft und der Konsulate in Deutschland

Deutschland Berlin
Indische Botschaft
Tiergartenstr. 17
10785 Berlin
Tel: (0 30) 25 79 50
e-Mail: consular@inidanembassy.de

Deutschland München
Widenmayerstr. 15
80538 München
Tel: (0 89) 21 02 390
Fax: (0 89) 21 02 39 80
Email: congendmun@t-online.de

Deutschland Frankfurt, Konsulat
Friedrich-Ebert-Anlage 26
60325 Frankfurt
Tel:(0 69) 1 53 00 50/510
Fax:(0 69) 55 41 2
Email: consular@cgifrankfurt.de

Deutschland Hamburg, Konsulat
Graumannsweg 57
22087 Hamburg
Tel:(0 40) 33 80 36 / 324744 / 330557
Fax:(0 40) 32 37 57
Email: cgihh@aol.com

Österreich
Indische Botschaft, Österreich
Kaerntnerring 2
A-1015 Vienna
Tel.: +43-1-5058666
Fax: +43-1-5059219
Email: indemb@eoivien.vienna.at
Web: www.indianembassy.at

Schweiz
Indische Botschaft Schweiz
Kirchenfeldstr. 28
CH-3005 Bern
Tel: +41-31-350113
Fax: +41-31-3511557
Email:india@indembassybern.ch

Italien
Indische Botschaft Italien
Via XX Settembre, 5
00184 Roma, Italy
Tel: +39-064884642-3-4-5
Fax: +39-064819539
Email: gen.email@indianembassy.it
Web: www.indianembassyrome.in

Reiseversicherung
Wir empfehlen unseren Reisegästen dringend den Abschluss einer Krankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit dessen ist zwar sehr gering, es können dabei jedoch Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch eine Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Um einen optimalen Versicherungsschutz für Gepäck, Reiserücktritt, Abbruch, Krankheit und Unfall sowie Notfall zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen dringend den DIAMIR Premium-Schutz. Gerne beraten wir Sie dazu.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. 

Impfungen

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen Standard-Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio, Tetanus, Pertussis usw. wieder auffrischen müssen (gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes). Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und ggf. auch gegen Hepatitis B und Tollwut zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Bei Direktflug aus Europa ist keine Impfung vorgeschrieben. Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus allen Ländern mit endemischen Gebieten - sowie aus Trinidad und Tobago - vorgeschrieben. Eine Gelbfieberimpfung kann gelegentlich auch bei Einreise aus südafrikanischen Ländern (z.B. Sambia) verlangt werden, die laut WHO nicht zu den endemischen Gebieten gehören, siehe auch www.who.int. Bei der Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung erforderlich.

Ab dem 01.03.2014 müssen Reisende bei Einreise aus Ländern in denen ein Infektionsrisiko besteht (Afghanistan, Äthiopien, Kenia, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien) eine orale Polio-Impfung nachweisen. Die Impfung muss spätestens 6 Wochen vor Einreise erfolgen und ist für ein Jahr gültig. Die Regelung gilt nicht für Ausländer aus Regionen ohne Poliorisiko, die in den o.g. Ländern leben und von dort nach Indien reisen. Transitreisende sind ebenfalls von der Regelung ausgenommen.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Die Übertragung der Malaria erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles- Mücken. Die Beschwerden bei einer Malaria (Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall, u. a.) sind meist uncharakteristisch und von einer Grippe oder einer ähnlichen Erkrankung nicht zu unterscheiden. Bei rechtzeitiger Diagnosestellung kann auch die Malaria tropica zuverlässig behandelt werden, ohne dass es zu bleibenden Schäden oder Beschwerden kommt.

Außer in Höhenlagen über ca. 1500 Meter besteht in Indien ganzjährig ein mittleres Übertragungsrisiko für Malariaerkrankungen mit saisonalen Schwankungen: besonders in den Monaten während und nach der Regenzeit steigen die Fallzahlen an.

Das Risiko ist im Tiefland im Nordosten und im Bundesstaat Orissa am höchsten und nimmt vom Norden und den zentralen Landesteilen nach Süden hin ab. Dabei handelt es sich landesweit in über der Hälfte der Fälle um die potentiell lebensbedrohliche, durch Plasmodium falciparum verursachte, Malaria tropica.  

Es gibt keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Ein ausreichender Schutz vor Stechmücken (Expositionsprophylaxe), insbesondere während der Dämmerung und nachts, ist der wichtigste Schutz vor einer Malariaerkrankung. 

· Das Tragen langer, heller und gegen Insekten imprägnierter Bekleidung im Freien,

· Das konsequente Einreiben aller Hautflächen mit einem geeigneten Repellent und das Benutzen imprägnierter Moskitonetze während der Nacht oder

· Der Aufenthalt in Mückengeschützten Räumen (Fliegengitter, Klimaanlagen)

vermindern das Risiko einer Übertragung deutlich und schützen auch vor anderen stechmückenübertragenen Erkrankungen wie Dengue Fieber, Chikungunya und Japanischer Enzephalitis. Die vorbeugende Einnahme von Medikamenten (Chemoprophylaxe) wird nicht generell empfohlen (www.dtg.org) und ist nur in Ausnahmefällen zu erwägen. Aufgrund des Risikos in Indien, gefälschte Medikamente zu erwerben, ist das Mitführen eines verschreibungspflichtigen Malariamittels zur so genannten Notfalltherapie angeraten. Die individuelle Auswahl des Medikaments und mögliche Nebenwirkungen, beziehungsweise Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten, müssen entsprechend dem Reiseverlauf und persönlichen Umständen mit einem Tropen- oder Reisemediziner vor Ausreise besprochen werden. Beim Auftreten von Fieber nach einem Aufenthalt in Indien ist eine umgehende Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet immer notwendig.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner, einheimischer, guter Restaurants an. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 6 bis 18 Euro rechnen. Leckere Sachen wie masala dosas sind für wenige Cent zu haben. Eine Flasche Mineralwasser kostet ca. 70 INR. Alkohol dagegen kann etwas teurer sein. Ein einheimisches Bier wie Kingfisher kostet ab ca. 250 INR, in größeren Hotels auch das Zwei- bis Dreifache. Importierter Alkohol ist wesentlich teurer. 

Die indische Küche spiegelt sowohl die regionale Vielfalt als auch die unterschiedlichen historischen und religiösen Prägungen des Landes wider. Von einer einheitlichen Kochkultur kann daher nicht die Rede sein. Allgemein nimmt Fleisch einen geringeren Stellenwert als in den westlichen Küchen ein. Die meistverzehrte Fleischsorte ist Huhn. Am beliebtesten sind Fleischgerichte noch bei Muslimen, die aber kein Schweinefleisch zu sich nehmen, während viele Hindus ganz vegetarisch leben. Rindfleisch lehnen die meisten von ihnen – ebenso wie die Sikhs – strikt ab. Jains ist sogar der Genuss jeglicher tierischer Nahrungsmittel strengstens untersagt. 

Als Grundnahrungsmittel dienen in Nord- und Westindien neben Reis verschiedene Weißbrotsorten (Roti), deren verbreitete Variante Chapati, ein ungesäuertes Fladenbrot aus Weizenvollkornmehl, ist. Im Gegensatz dazu wird das im Nordwesten verbreitete Naanbrot mit Hefe gebacken. In Süd- und Ostindien ist Reis das wichtigste Nahrungsmittel schlechthin. Als Beilagen sind Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen, Straucherbsen und Mungobohnen üblich. Das in der westlichen Welt als Gewürzmischung bekannte und als Sinnbild der indischen Küche angesehene Wort „Curry“ ist in Indien ein Begriff für die Zubereitungsart einer Vielzahl vegetarischer oder fleischhaltiger Gerichte in einer oft stark gewürzten Soße. Tatsächlich sind die „Masala“ genannten Gewürzmischungen in der indischen Küche unentbehrlich, ihre Rezeptur und Verwendung variiert jedoch je nach Region beträchtlich. Milchprodukte, beispielsweise Ghee (Butterschmalz) und Joghurt, sind ebenfalls gängige Zutaten vieler Speisen und Soßen.

Beliebte Getränke sind Kaffee, Tee, Masala Chai (Milchtee mit Gewürzen), Fruchtsäfte und Getränke auf Milchgrundlage wie Lassi (ein Joghurtgetränk). Alkoholische Getränke werden von vielen Indern aus religiösen Gründen abgelehnt. In einigen Orten, wie z. B. in Pushkar  ist Alkohol sogar generell nicht erhältlich.

Alu Ghobhi: Gemüsegericht aus Kartoffeln (Alu) und Blumenkohl (Gobhi). 

Barfi: Süßspeise aus Milch, viel Zucker und diversen anderen Zutaten. 

Biryani: Reisgericht mit Gemüse (Vegetable Biryani) oder mit Huhn (Chicken Biryani). Manchmal mit Nüssen und Trockenfrüchten gemischt. 

Channa Masalla: Gericht aus großen Kichererbsen.

Chapati: Dünnes, knuspriges Fladenbrot.

Dal Bhat: Ein herzhaftes Gericht aus Linsenbrei (Dal) und Reis.

Gulab Jamum: Süße Teigbälle, eingelegt in Zuckersirup.

Mattar Paneer: Gemüsegericht mit Erbsen (Mattar) und Käsestückchen (Paneer).

Nan: Großes, dreieckiges Fladenbrot, manchmal gefüllt mit Käse (Cheese Nan) oder Zwiebel (Onion Nan).

Puri: in Fett gebackener Teigfladen, der dabei wie ein Ballon aufgeht.

Tandoori: Zubereitung erfolgt im Lehmofen (tandur). Das Fleisch wird vorher in Joghurt und Gewürzen mariniert, ein sehr würziges und nicht scharfes Gericht. 

Korma: Curry-Gericht aus geschmortem Fleisch. 

Kofta: Hackfleischspieß, meist in Curry zubereitet. 

Sizzler: kurz gebratenes Fleisch serviert auf einer glühend heißen Steinplatte. 

Tikka: geschnetzeltes Fleisch ohne Knochen.

Fotografie

Indien bietet eine Vielfalt an wunderschönen Motiven an. Wir möchten Sie bitten, Menschen nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z. B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw. 

Bekleidung

Die Auswahl der richtigen Kleidungsstücke hängt von der Reiseart und Reisezeit ab. Generell sollte man bedenken, dass es abends auch recht kühl werden kann. In der Regel haben indische Hotels keine Zentralheizungen, sodass es sich anbietet auch warme Wäsche für die Nacht einzupacken. Sollte es Ihnen zu kalt während der Nacht sein, können Sie um im Hotel um eine zusätzliche Decke bitten. Für längere Fahrten wie z. B. mit dem Zug sollte ein warmer Pullover griffbereit sein. Ein paar feste Schuhe sind bei den staubigen Straßen empfehlenswert. Gegen die starken Sonnenstrahlen hilft eine Kopfbedeckung. 

Für den Besuch von Tempeln und anderen heiligen Stätten sind lange Hosen und langärmlige Oberbekleidung vorgeschrieben. Beim Betreten eines Tempels, einer Moschee oder eines Privathauses zieht man die Schuhe aus und lässt sie vor dem Eingang stehen. Wem das Barfußlaufen unangenehm ist, sollte ein Paar Socken im Handgepäck haben.

Gesundheit

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis. Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr. Vergessen Sie nicht, sich besonders in den Dschungelregionen ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

 

Geld

Die Landeswährung ist die Indische Rupie (INR). Die kleinere Einheit ist die Paisa, wobei 100 Paisa einer Rupie entsprechen.

Kurs: 1 € = 75 INR (Stand September 2016)

Die indische Währung darf weder ein- noch ausgeführt werden. Fremde Währung darf in beliebiger Höhe eingeführt werden, muss aber bei einem Wert über 2.500 US-Dollar Bargeld oder bei gemischte Währung im Wert von über 5.000 US-Dollar bei der Einreise auf einem besonderen Formular (Currency Declaration Form) deklariert werden. Es gibt Scheine im Wert von 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 Rupien. Gelegentlich findet man auch Scheine im Wert von 1, 2 und 5 Rupien. Münzen beginnen im Wert von 5 Paisa, dann 10, 20, 25, und 50 Paisa. 

Der Euro ist überall in Indien genauso akzeptiert wie US-Dollar. Wegen der Umtausch-differenzen ist es praktischer, den Hauptanteil des Reisebudgets in Euro zu bestreiten. 

Umtauschmöglichkeiten findet man bei der Einreise in den internationalen Flughäfen, aber auch Hotels tauschen für ihre Gäste Geld um. Die großen Banken bieten ebenfalls Umtauschmöglichkeiten. Die Banken sind meist von Mo-Fr 10-14 Uhr geöffnet. Nur autorisierte Geldwechselstuben dürfen fremde Währung in Rupien umtauschen. Umtauschquittungen sollten aufgehoben werden. Ein Rücktausch nicht verbrauchter Rupien ist bei der Ausreise nur mit einer solchen Quittung möglich. Viele Stellen, vor allem große Geschäfte und Hotels akzeptieren die gängigen Kreditkarten (MasterCard, Visa, u.a.).

Geldautomaten gibt es in Indien in größeren Städten, werden als ATM bezeichnet und funktionieren erstaunlich gut. EC-Karten werden akzeptiert - die Karte muss das "Maestro" Symbol tragen. Die Kosten für eine Abhebung hängt natürlich von Ihrem Geldinstitut ab.

Tauschen Sie größere Beträge, achten Sie bitte darauf, dass Sie das Geld hauptsächlich in 1000-, 500- und kleineren Rupien-Scheinen ausgezahlt bekommen. In Indien ist es eine beliebte Ausrede, kein Wechselgeld zu haben. Besonders auf dem Lande und in kleineren Dörfern sollte man deshalb genug Kleingeld dabei haben. Oftmals ist es schon unmöglich, einen 50-Rupien-Schein gewechselt zu bekommen. Bitte checken Sie ebenfalls beim Geldwechsel den Zustand der Geldscheine. Angerissene oder alte Geldscheine werden selten akzeptiert. 

Über den aktuellen Wechselkurs können Sie sich unter http://www.finanzen.net/waehrungsrechner/ informieren. 

Stromversorgung   
Wie in Europa wird in Indien Wechselstrom von 230-240 Volt benutzt. Hauptsächlich gibt es dreipolige Steckdosen, mit denen nicht alle europäischen Zweipolstecker kompatibel sind. Die Mitnahme eines internationalen Adapters empfiehlt sich. Da Stromausfälle in Indien häufig sind, gehört eine Taschenlampe zur Standardausrüstung.

Telefonieren
Möchten Sie nach Indien telefonieren, dann wählen Sie die internationale Vorwahl für Indien 0091, gefolgt von der Ortsvorwahl ohne führende Null. Beispiel: +91 - (0) 11 - 24 61 5148 wird dann zu 00 91 11 24615148. Beachten Sie auch die Zeitverschiebung, wenn Sie anrufen! 

Möchten Sie von Indien nach Deutschland telefonieren, wählen Sie die internationale Rufnummer für Deutschland +49. 

"Telefonzellen" sind in Indien meist kleine Shops, die durch die Lettern STD, ISD gekennzeichnet sind. STD steht für nationale und ISD für internationale Gespräche. Die Abrechnung erfolgt über ein kleines Gerät, welches den zu zahlenden Preis entweder anzeigt oder ausdruckt. Eine Minute nach Mitteleuropa kostet ab ca. 15 Rupies.

Sollten Sie länger in Indien verweilen, dann empfiehlt es sich, ein Mobiltelefon zu kaufen bzw. mitzubringen. Europäische Handys funktionieren auch in Indien und können preisgünstig mit der SIM-Karte eines indischen Netzbetreibers ausgestattet werden. Eine "Pre-Paid-Card" kostet ca. 200 Rupies. In jeder großen Stadt gibt es Internetcafés. Eine Stunde surfen kostet ca. 80 Rupies.

In Ladakh funktionieren europäische Mobiltelefone nicht!

Empfehlenswert und preiswert telefonieren Sie per Skype. Viele Hotels bieten WiFi kostenlos bzw. gegen eine Gebühr an. 

Literatur über Indien

Literatur über Indien

Krack, Rainer: Kulturschock Indien - Über die Begegnung mit fremden Menschen und ihrer Kultur.

Hermann Kulke, Dietmar Rothermund; Geschichte Indiens - Sehr umfassende Darstellung des heutigen Indien und seiner Geschichte.

Trojanow, Ilija: Der Sadhu an der Teufelswand. Reportagen aus einem anderen Indien. - Spannende Berichte aus dem täglichen Kampf zwischen Tradition und Moderne - von den Festen der Götter bis zur Philosophie des Straßenverkehrs.

Rushdie, Salman: Die Mitternachtskinder - Teils historischer, teils fiktiver Roman über die Unabhängigkeit Indiens.

Sidwha, Babsi: Ice Candy Man - Erzählt die Geschichte der Trennung Indiens und Pakistans im Lahore der vierziger Jahre. Sehr interessanter Roman von der besten Autorin Pakistans in englischer Sprache, wurde verfilmt.

Roy, Arundhati: Der Gott der kleinen Dinge - Geschichte einer Familie, die in Kerala lebt. Bestseller!

Sutcliffe, William: Are you experienced? (in engl.) - Die Erfahrungen eines Rucksacktouristen in Indien. Sehr amüsant!

Mistry, Rohinton: Das Gleichgewicht der Welt - Lässt den Subkontinent vor den Augen des Lesers entstehen... Spielt in Bombay zur Regierungszeit Indhira Gandhis.

Riemenschneider, Dieter: Shiva tanzt - Lesebuch, in dem indische Autoren einen in die Tiefe gehenden Einblick in die Kultur, Geschichte und Philosophie Indiens, aber auch in die Realitäten ihres eigenen Lebens geben.

Seth, Vikram: A suitable boy (in engl.) - Dicker Schmöker (ca. 1500 Seiten), der nahezu alle Facetten des indischen Lebens aufzeigt. Spielt im postkolonialen Indien der 50er Jahre und erzählt die Geschichte von vier Familien. 

Praktische Tipps

Praktische Tipps

Noch ein paar praktische Tipps

- Es wird empfohlen auf seine Garderobe zu achten. Damit ist nicht gemeint das Sie im Anzug und Kostüm auf die Reise gehen sollen, aber zivile und bequeme Kleidung wählen, die den Körper weitgehend bedeckt. Kurze, knappe Kleidung, Shorts, Sonnentops, unbedeckte Schultern und freier Rücken sind außer an den Stränden nicht angemessen.

- Fühlen Sie sich nicht beleidigt, wenn eine indische Frau zögert, Ihnen die Hand zu geben. Normalerweise gibt man in Indien nicht die Hand, besonders nicht Frauen, sondern grüßt mit “Namaste”, einer Geste, die an eine Gebetshaltung erinnert, bei der die beiden Handflächen zusammengelegt werden.

- Öffentliche Gesten der Zuneigung zwischen Mann und Frau sind in Indien nicht üblich und werden besonders von der älteren Generation missbilligend gesehen. Vermeiden Sie daher bitte derartige Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit.

- Drogenmissbrauch und Drogenhandel werden strengstens verfolgt. Der Besitz von Drogen ist in Indien ein ernsthaftes Vergehen und wird streng bestraft!

- Almosen erzeugen noch mehr Bettler, lösen aber die zugrunde liegenden Probleme keineswegs! Aus diesen Gründen sollten Sie die Bettelei nicht noch mit Ihrer Großzügigkeit weiter fördern. Wenn Sie wirklich Gutes tun wollen, fragen Sie Ihren Tourenleiter/Guide danach und spenden Sie Geld an eine Schule, ein Waisenhaus oder eine andere Einrichtung, aber nicht an Straßenbettler (auch wenn diese noch so rührige Geschichten auftischen!)

- Nehmen Sie sich vor Kundenwerbern in Acht, die angeben, Sie auf der Einkaufstour zu beraten und billige Preise für Sie auszuhandeln! In solchen Fällen werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit erst recht abgezockt.

- Benutzen Sie die Safes der Hotels für Wertsachen. Lassen Sie Geld oder Wertsachen nicht offen im Zimmer liegen.
 
- Tischsitten in Indien unterscheiden sich deutlich von den europäischen Bräuchen. In einem typischen indischen Haushalt mag es weder Teller, Messer, Gabeln oder Löffel zu Tisch geben. Die Inder benutzen die rechte Hand zum Essen. Das heißt jedoch nicht, dass Gäste keine Gabeln oder Löffel benutzen dürfen.

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, steht Ihnen unser verantwortlicher Bearbeiter während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Indien.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Indien und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal indien.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt die Website Indien.eu einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf dieses wundervolle Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR-Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.

Bhutan

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Bhutan ist ein reines Binnenland und grenzt im Norden an China und im Süden an Indien.
Die Oberflächengestalt Bhutans ist vom Himalaya geprägt. Über 80 Prozent des Landes liegen über 2.000 Meter Höhe. Das Land hat mit 38.000 km² etwa die Größe der Schweiz. 72% der Oberfläche sind mit dichtem Wald und Dschungel überzogen.

Das Land gliedert sich, ähnlich wie das benachbarte Nepal, in drei Landschaften. Im Süden, an der indischen Grenze, verläuft die Duar-Ebene, eine schmale Niederung, die zu den Ausläufern des Ganges-Brahmaputra-Tieflandes gehört. Nördlich davon steigt das Land steil an. Die 2.000 bis 3.000 Meter hohen Berge des Vorderhimalaya sind das Hauptsiedlungsgebiet bevor sich die Berge bis über 7500 m (an der tibetischen Grenzregion im Norden) erheben. Die höchsten Berge Bhutans sind Kula Kangri (7554 m) und der Gangkhar Puensum (7541 m). Letzterer ist der höchste unbestiegene Berg der Welt. Die größten Städte sind Thimphu (ca. 80.000 Einwohner), Phuentsholing (ca. 30.000 Einwohner), Gelaphu (ca. 10.000 Einwohner) und Wangdue (ca. 7.000 Einwohner).

Klima

Durch seine zentrale Lage im Herzen der asiatischen Hochgebirge und die großen Gegensätzlichkeiten der Landschaft (Hochgebirge – Tiefebene) verfügt Bhutan über verschiedene Klimazonen. In allen Landesteilen herrscht jedoch starker Monsuneinfluss, der jahreszeitlich bedingte Niederschlagsperioden mit sich bringt. Während der von Juni bis Anfang/Mitte September andauernden Monsunzeit kommt es in ganz Bhutan zu anhaltenden Regenfällen.

Zu den von uns ausgesuchten Reiseterminen ist mit massiven Behinderungen jedoch normalerweise nicht zu rechnen. Während der klassischen Reisezeiten im Vor- und Nachmonsun (März-Mai und Oktober-November) sowie auch im Januar/ Februar ist das Wetter in Bhutan meist freundlich und die Niederschlagshäufigkeit und -menge eher gering. Nachmittägliche Quellwolkenbildung und daraus resultierende Niederschläge sind möglich, doch Schlechtwetterperioden dauern nur sehr selten länger als 3-4 Tage und bringen in den Tallagen keine übermäßigen Niederschlagsmengen.

Die Temperaturen sind im Gebirge meist angenehm, besonders im Frühjahr oft schon fast zu warm. Auch im Winter ist es bei dem häufig vorherrschenden sonnigen Wetter angenehm mild und in den Tälern durchaus recht warm. Die Tagestemperaturen erreichen im Gebirge und während der Trekkingtouren zu allen Jahreszeiten etwa 10 bis 20°C. Dabei ist es im Winter nachts durchschnittlich etwa 5 Grad kälter, was jedoch kaum ins Gewicht fällt und die anderen Vorteile der Wintertermine keineswegs aufhebt (z.B. die deutlich bessere Sicht).

In Zentral-Bhutan herrschen durchweg angenehm warme Temperaturen. Während der Sommermonate Mai bis September kann es mit Temperaturen von +30°C und darüber bereits ziemlich heiß werden. Im Herbst und Winter sorgt die nächtliche Abkühlung für angenehmere Luft als im Frühjahr, wobei die Tagestemperaturen trotzdem recht warm bleiben.

Zeitverschiebung

Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Paro +4 Stunden. Während der sog. Winterzeit zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung +5 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es in Bhutan nicht.

Politik und Gesellschaft

Seit der Unterzeichnung der Verfassung durch den König am 18. Juli 2008 ist Bhutan auch formal eine konstitutionelle Monarchie. Das politische System Bhutans entspricht seit den Wahlen zum Oberhaus 2007 und Unterhaus 2008 erstmals westlichen Vorstellungen einer Demokratie. Besonders richtet sich Bhutan nach den Vorgaben des Westminster-Modells und folgt explizit dem Parlamentsmodell Großbritanniens. Daher gibt es in Bhutan ebenfalls ein Zwei-Kammer-System, jedoch wird das Oberhaus als Nationalrat und das Unterhaus als Nationalversammlung bezeichnet.

Die Staatsreligion, der etwa 72 % der Bevölkerung anhängen, ist die tantrische Form des Mahayana-Buddhismus (Vajrayana), verteilt auf die Strömungen Drukpa-Kagyü und die Nyingma. Bhutan ist das einzige Land, das den Mahayana-Buddhismus als Staatsreligion praktiziert. Neben der Philosophie Buddhas hat sich, vor allem durch indische und nepalesische Immigranten, auch der Hinduismus (25 %) in Bhutan etabliert. Es gibt ferner auch Minderheiten von Muslimen (3 %) und Christen in Bhutan (mitsamt der Katholischen Gemeinde Bhutans).

Die Bevölkerung Bhutans setzt sich aus drei Gruppen zusammen: den im westlichen Hochland lebenden, im Mittelalter aus Tibet eingewanderten Ngalongs, einer Schicht, der auch das Königshaus angehört, und den im östlichen Bergland lebenden, ethnisch den Bergstämmen Nord-Ost-Indiens nahestehenden Sarchops, wobei beide Gruppen durch ihre Zugehörigkeit zum Buddhismus verbunden sind, sowie als dritte Gruppe den im Tiefland an der indischen Grenze überwiegenden Süd-Bhutanern (nepalesische Bhutaner oder Lhotshampas). Etwa drei Viertel der Bevölkerung gehören zum tibetischen Völkerkreis. Die Lebenserwartung liegt bei ca. 66 Jahren. Eine im Jahre 1980 durchgeführte Volkszählung ergab eine Zahl von 690.000 Bhutanern.

Sicherheit

Bhutan ist eines der sichersten und angenehmsten zu bereisenden Reiseländer Asiens.

Von Seiten des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland besteht derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis.

Dennoch bitten wir Sie als aufgeklärten Reisenden Ihre Wertgegenstände, Dokumente und Geld möglichst sicher und körpernah verwahrt zu tragen bzw. vor allem nicht durch „Zur-Schau-Stellen“ zum Diebstahl zu animieren. Achten Sie darüber hinaus stets in einem gesunden Maß auf Ihr Reisegepäck („Gelegenheit macht Diebe!“), so wird Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit kein derartiger Vorfall die Freude an Ihrer Reise verderben.

Verantwortung

Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Bhutan benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Die Einreise ist grundsätzlich nur über einen Reiseveranstalter als Tourist (in Gruppe oder Einzelreisender) oder als Gast der Regierung möglich. Für die Einreise ist ein Visum erforderlich, welches für DIAMIR Reisegäste von DIAMIR besorgt wird. Die Visagebühr von 40 US$ ist in allen DIAMIR-Bhutan Reiseangeboten enthalten. Die Einreise ist nur über den Flughafen in Paro oder bei der Anreise mit dem Auto über Phuentsholing im Südwesten und Samdrup Jongkhar im Osten des Landes möglich.
Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. In Bhutan gibt es keine deutsche Botschaft. Für Angelegenheiten in Bhutan ist die Vertretung der Bundesrepublik in Delhi zuständig.

Adresse und Erreichbarkeit

Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 613
New Delhi 110001
Indien

Tel: (0091-11) 44199 199
FAX: (0091-11) 2687 31 17
http://www.new-delhi.diplo.de

Wichtige Visumdetails

Alle Touristen benötigen für die Einreise nach Bhutan ein Visum, welches von der DIAMIR-Partneragentur in Bhutan und nicht bei einer diplomatischen Vertretung von Bhutan im Ausland beantragt wird (werden kann). Für die Beantragung Ihres Visums benötigen wir von Ihnen spätestens 10 Tage nach Erhalt der Reisebestätigung eine farbige Kopie Ihres noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepasses. Ihre Visumsnummer schicken wir Ihnen gemeinsam mit den finalen Reiseunterlagen etwa 14 Tage vor Abreise. Das Visum wird dann bei der Einreise nach Bhutan nach Vorlage und Überprüfung der Visumsnummer an der bhutanischen Grenze oder am Flughafen in Paro in Ihren Pass gestempelt.

Bitte achten Sie darauf, dass Sie mit dem gleichen Reisepass nach Bhutan einreisen, von dem Sie uns eine Kopie geschickt hatten und der auf dem Bhutan-Visum eingetragen ist. Bei Einreise mit einem anderen Reisepass entstehen Ihnen in Bhutan Kosten von mindestens 100 US$, die nicht von DIAMIR übernommen oder erstattet werden können. Bitte prüfen Sie deshalb auch nochmals Ihre Passdaten auf dem Bhutan-Visum.

Zollbestimmungen

In Bhutan ist überall strengstes Rauchverbot. Auf die Einfuhr von Zigaretten (erlaubt sind max. 1 Stange pro Person) werden hohe Zölle erhoben. Stammen die Zigaretten aus einem der Nachbarländer Nepal oder Indien, beträgt der Zoll 100%. Stammen die Zigaretten aus einem Drittland (Europa), so beträgt der Zoll 200%.

Für die Ein- und Ausfuhr von Alkohol, Parfum usw. gelten die allgemein üblichen Bedingungen, d.h. ein gewisser Eigenbedarf kann zollfrei ein- bzw. ausgeführt werden. Auch Ausrüstungsgegenstände und Proviant sind zollfrei, wobei aber keine Ausrüstungsteile im Lande verkauft werden dürfen.

Generell verboten ist die Ein- und Ausfuhr von Rauschgift aller Art. Verboten ist darüber hinaus auch die Ausfuhr von alten religiösen Gegenständen, Antiquitäten, Pflanzen, Schmetterlingen und Tierprodukten. Die äußerste Strenge der Gesetze sollte die Beachtung dieser Vorschriften, besonders auch im Hinblick auf historische Souvenirs, jedem ans Herz legen!

Statuen, Gebetsmühlen, Reliquiare, Glocken, Donnerkeile und andere religiöse Objekte sowie neue Thangkas dürfen ausgeführt werden, wenn man eine Kaufquittung hat.

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Im Großen und Ganzen ist Bhutan in Sachen Gesundheit ein recht sicher zu bereisendes Land.

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Bhutan geben. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mit entscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und / oder ungewohntes Essen. 

Vor der Reise

Bitte besuchen sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Impfungen

Der Besitz eines internationalen Impfausweises ist keine Vorschrift für die Einreise, allerdings ist die Mitnahme dessen sicherlich kein Nachteil. Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wären Impfungen gegen Hepatitis A und ggf. auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Impfungen gegen Tollwut, Typhus, Japanische Enzephalitis und Gelbfieber (nur bei Einreise aus einem Risikoland vorgeschrieben) sind nicht zwingend erforderlich und sind lediglich bei längeren Aufenthalten empfehlenswert. Lassen Sie sich dazu bitte von Ihrem Arzt beraten.

Malaria

Malaria kommt nur im südlichen Teil Bhutans vor, aber das Risiko einer Malaria-Erkrankung ist glücklicherweise außerordentlich gering. Die Entscheidung bzgl. einer medikamentösen Malariaprophylaxe sollten Sie jedoch stets gemeinsam mit Ihrem Arzt treffen. Werden lediglich Gebirgsregionen besucht (wie dies bei den meisten Touristen der Fall ist), so ist eine medikamentöse Malariaprophylaxe nicht erforderlich.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

· CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

· Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

· Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

· Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Vorschläge für die Reiseapotheke

· leichtes bis mittleres Schmerzmittel in ausreichenden Mengen (Paracetamol, Aspirin)

· Breitbandantibiotikum

· Mittel gegen Übelkeit, Reisekrankheit

· Tabletten gegen Durchfall und ebenfalls Abführmittel

· Medikamente zur Wundbehandlung

· gegen Erkältung, Husten und Halsweh

· gegen Magen- und Darmbeschwerden

· Augentropfen, Halstabletten, Nasenöl

· beim Trekking zusätzlich Erste Hilfe Material

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit

Bei Kulturrundreisen durch Bhutan erreichen Sie keine kritischen Höhen über 3000 m. Erst in Touren bei welchen sich der Reisende mehrere Tage deutlich über 3000 m (z.B. DRUK Path Trekk) aufhält, spielt die Höhenakklimatisierung eine ernstzunehmende Rolle. Höhen von bis über 5000 m setzen guten körperlichen Allgemeinzustand und (bisher bekannte) gute Höhenverträglichkeit voraus! In einer Höhe von 3.600m ist der Luftdruck wesentlich geringer als auf Meeresspiegelhöhe. Der Körper kann sich auf solche Umweltbedingungen einstellen, braucht jedoch seine Zeit dafür. Generell sollte man es die ersten Tage über 3000 m ruhig angehen lassen, dem Körper Zeit geben, Anstrengungen vermeiden und reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen. Man sollte permanent etwas zu trinken (keinen Alkohol!!) in Reichweite haben. Allgemein kann man sagen, dass man über den Tag verteilt, zusätzlich zum normalen Flüssigkeitskonsum, etwa drei Liter extra zu sich nehmen sollte. Von leichten Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit in den ersten Tagen auf dem Dach der Welt sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Beschwerden sollten nach einigen Tagen von allein verschwinden. Sollte dies nicht der Fall sein, informieren Sie bitte umgehend Ihren Reiseleiter. An der Höhenkrankheit (Höhenlungenödem, Höhenhirnödem) „erkrankt“ man nicht, wenn man frühzeitig die Symptome beachtet und entsprechend reagiert.

Im Einzelnen sind das: permanente sehr starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Appetitverlust, hoher Puls, Atemprobleme. Die Höhenkrankheit kündigt sich mit o.g. Symptomen an und kann somit vermieden werden. Gehen Sie Ihre ersten Tage „in der Höhe“ ruhig an. Stressen Sie sich nicht. Machen Sie es so, wie es die Sherpas in Nepal raten: „Lassen Sie nur die guten Gedanken in sich hinein und freuen Sie sich, dass Sie im Himalaya sind“.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl einheimischer Restaurants an. Im Reisepreis einer jeden Bhutanreise sind sämtliche Hauptmahlzeiten enthalten. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim entdecken der bhutanischen Küche.

 

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film

In Paro und Thimphu kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung

Es ist besser ordentlicher als unordentlicher angezogen zu sein. Man braucht sich keineswegs steif und formell anzuziehen, sondern kann ruhig bequeme Kleidung wählen, die den Körper weitgehend bedeckt, aber kurze, knappe Kleidung, Shorts, Sonnentops und Strandkleidung, unbedeckte Schultern und freier Rücken sind nicht angemessen.

Zeitverschiebung

Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Paro +4 Stunden. Während der sog. Winterzeit zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung +5 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es in Bhutan nicht.

Im Vergleich mit Indien geht die bhutanische Zeit eine halbe Stunde vor, aber gegenüber Nepal besteht ein Unterschied von nur 20 Minuten. Gegenüber Thailand geht die Zeit in Bhutan eine Stunde nach.

Gesundheit während der Reise

Man muss die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen sollten Sie folgende Hinweise beachten:

· Trinken Sie niemals Leitungswasser. 

·  Nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden; zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis,

· Nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen; auf das Steak medium sollte während der Reise verzichtet werden,

· Keine Salate oder nichtschälbares Obst essen

·  Kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen außerdem die alte Globetrotter-Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) gelten.

Des Weiteren sollten Sie sich vor Sonnenbrand schützen, z.B. durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich besonders im Hochgebirge die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder -lotions mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr. Für die Lippen ist ein spezieller Sunblock-Lippenstift (LSF mind. 20) sinnvoll, der gleichzeitig rückfettend wirkt und raue Lippen vermeidet.

Ihr Reiseleiter wird Ihnen während der gesamten Tour auch in medizinischen Fragen stets behilflich sein. Bedenken Sie jedoch bitte, dass ihr Reiseleiter trotz bestem Wissen und umfangreicher Erfahrungen einen Arzt nicht ersetzen kann!

Geld, Strom, Telefon, E-Mail

Geld, Strom, Telefon, E-Mail

Geld

Offizielles Zahlungsmittel in Bhutan ist der Ngultrum, unterteilt in 100 Chhertum. Der Ngultrum ist an die indische Rupie gekoppelt, welche (ausgenommen 500-und 1000 Rupien-Scheine) ebenfalls als Zahlungsmittel akzeptiert wird.

Zur Mitnahme aus Deutschland ist der Euro in kleinen Scheinen bis zu 50,-Euro-Scheinen zu empfehlen. Bargeld wird dann vor Ort in Paro oder Thimphu in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Reiseleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sein. In Thimphu finden Sie auch Geldautomaten. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Kurs:      1 € = ca. 75 Ngultrum (Stand September 2016)

Es ist in Bhutan schwierig den Ngultrum zurück in Devisen zu tauschen. Dafür existieren nur auf dem Flughafen in Paro zwei Schalter.

Stromversorgung

An den Steckdosen in Bhutan liegt 220Volt (50Herz) Wechselstrom an. Für die Nutzung der Steckdosen sind keine Adapter notwendig. Akkus von Fotoapparaten, Videokameras, Handys etc. können problemlos aufgeladen werden.

Telefonieren

Auslandstelefonate sind von den Poststationen, Telefonläden bzw. größeren Hotels möglich. Die Vorwahlen sind 0049 (nach Deutschland), 0043 (nach Österreich) und 0041 (in die Schweiz). Die Vorwahl für Telefonate nach Bhutan ist +975.

E-Mail

In größeren Orten und in den Hotels gibt es oft kleine Internet-Cafés von wo aus preiswert E-mail versendet und empfangen werden können. Abgerechnet wird in der Regel im Minutentakt der Internetnutzung.

Literatur über Bhutan

Literatur über Bhutan

Literatur und Filme über Bhutan

Zur einstimmenden Vorbereitung und auch zur anschließenden Reflektion Ihres Aufenthalts in Bhutan, empfehlen wir folgende Literatur und Filme:

 

 

 

Bücher:          

Jamie Zeppa: „Mein Leben in der Festung der Götter“

Jamie Zeppa:  „Mein Leben in Bhutan – Als Frau im Land der Götter“

Linda Leaming: ,,Das glücklichste Land der Welt. Mein Leben in Bhutan.“

Filme:

„Little Buddha“: Die Geschichte des Prinzen Sidharta und wie er zu Buddha wurde.

„The Other Final“: Lohnenswerte Dokumentation über „Das andere Finale“ parallel zum Fußball-WM Finale 2002. 

„What Happiness is“: Eine sehr lohnenswerte Dokumentation über die tapfere Arbeit des bhutanischen Glücksministeriums auf der Suche nach dem Bruttoinlandsglück.

                                               

Praktische Tipps

Praktische Tipps

Noch ein paar praktische Tipps

· Führen Sie immer einen kleinen Regenschirm (Knirps) in Ihrem Tagesgepäck mit.

· Drogenmissbrauch und Drogenhandel werden strengstens verfolgt. Der Besitz von Drogen ist in Bhutan ein ernsthaftes Vergehen und wird streng bestraft!

· Almosen erzeugen noch mehr Bettler, lösen aber die zugrunde liegenden Probleme keineswegs! Aus diesen Gründen sollten Sie die Bettelei nicht unbedacht noch mit Ihrer Großzügigkeit weiter fördern. Wenn Sie wirklich gutes tun wollen, fragen Sie Ihren Tourenleiter/Guide danach und spenden Sie Geld an eine Schule, ein Waisenhaus oder eine andere Einrichtung

· Benutzen Sie die Safes der Hotels für Wertsachen. Lassen Sie Geld oder Wertsachen nicht offen im Zimmer liegen.

Ein paar leichte Sätze für unterwegs:

Guten Morgen[Tag] - Kusuzangpola

Danke! - Kadinchela!

Wie geht es Ihnen? - Leschombe yo ga la?

Wie heißt du? - Cho gyi min katchi mo?

Ich Komme aus Europa. - Nga Europa le in la.

Mir gefällt Bhutan! - Nga Bhutan gai!

Bis bald. - Lo di che ge la

Darf ich ein Foto von Ihnen machen? - Pa Tabnai Schokola?

Bhutan.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Bhutan und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Bhutan.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt die Website Bhutan.eu einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf dieses wundervolle Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR-Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Nepal

Nepal

Im buddhistischen Kloster bei Ramkot
3 Tage Reisebaustein

  • Zeit und Ruhe für Besinnung und Einkehr

  • Teilnahme am authentischen Klosterleben

NEPRAM 1
 
ab 170 EUR
 
 
Indien

Indien

Goldenes Dreieck
3 Tage Reisebaustein

  • Weltberühmtes Taj Mahal (UNESCO)

  • Maharadscha-Palast in Jaipur

INDGOL3 1
 
ab 390 EUR
 
 
Indien

Indien

Aus der Vogelperspektive – Ballonfahrten
1 Tage Reisebaustein

  • Einzigartige Perspektive auf Indiens Kulturerbe und Landschaft

  • Ballonfahrten zum Sonnenauf- und Untergang möglich

INDBAL 1
 
ab 250 EUR
 
 
 
 
 

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Konstanze Sturm

Konstanze Sturm

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+49 (0)351 31 20 7 - 351

E-Mail:
k.sturm@diamir.de

Telefon:
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