• So sehen Sieger aus.
  • Das kleinste Hochgebirge der Welt
  • Gut gesichert bergab
  • Urige Hütten laden zum Verweilen ein
  • In den hohen Lagen liegt oft noch Schnee
  • Wanderung über ein altes Schneefeld
  • Auf dem Hauptkamm der Tatra
  • Blick zur Lomnitzspitze
  • Ausblick auf die Weiße Tatra
  • Auf dem Weg zur Rysy-Hütte
  • Das malerische Tal Malá Studená Dolina

Slowakei • Polen

 

Überschreitung des kleinsten Hochgebirges der Welt

8 Tage Trekkingreise

    
Dauer 8 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 780 EUR   drucken
Tourcode SLOTRE   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 8    
 
 
 
 

Mitten im Herzen Europas erhebt sich aus sanften Tälern und dichten Wäldern steil die Hohe Tatra – der höchste Teil des Karpatenbogens und ein Geheimtipp für alle Trekkingfreunde. Zwischen der Slowakei und Polen gelegen, bietet der Nationalpark einmalige Wandererlebnisse. Die Berge (mit dem höchsten Gipfel Gerlachovsky Stit, 2655 m), 32 Täler und 85 Seen breiten sich über nur ca. 26 km aus und machen die Tatra zum kleinsten Hochgebirge der Welt. Die Süd-Nord-Überquerung beginnt im slowakischen Tatranska Lomnica. Von dort geht es hinauf in die alpine Gebirgswelt. Über Pässe, über den Gipfel des Rysy (2499 m) und durch herrliche Täler überschreiten Sie den Hauptkamm hinab in den polnischen Teil der Tatra zum See Morskie Oko, dem größten und wohl auch schönsten Bergsee des Gebirges. Auf den panoramareichen, teils herausfordernden, teils gemütlichen Etappen erleben Sie die Ruhe der Berge und die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt der Hohen Tatra. Urige Gebirgshütten und Herbergen bieten am Abend nicht nur ein Plätzchen zum Übernachten, sondern auch herrliche Ausblicke auf schroffe Bergspitzen und tiefe Täler sowie eine heiße Tasse Tatra-Tee…

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Anspruchsvolles Trekking in wenig bekannter Region

  • Übernachtung in urigen Berghütten und Pensionen

  • Besteigung des Rysy-Gipfels (2499 m)

  • Klare Bergseen, schroffe Gipfel, rauschende Wasserfälle und blühende Wiesen

  • Vielfältige Flora und Fauna im höchsten Teil des Karpatenbogens

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Busfahrt nach Tatránska Lomnica. Der Zustieg ist in Ebersbach (Sachsen), Görlitz oder in Krakau am Flughafen möglich. Übernachtung in Pension.

2. Tag: Tatranska Lomnica – Téryho-Hütte (F)

2. Tag: Tatranska Lomnica – Téryho-Hütte (F) 1

Aufstieg von Tatranska Lomnica (850 m) vorbei an den Wasserfällen Velky und Maly Skryty zur Zamkovckeho-Hütte (1475 m). Nach einer Rast wandern Sie weiter durch das malerische Tal Malá Studená Dolina bis zur Téryho-Hütte (Terry-Hütte, 2015 m). Übernachtung in der Hütte. (Gehzeit ca. 5-6h).

3. Tag: Zum Schlesierhaus (F)

3. Tag: Zum Schlesierhaus (F) 1

Die heutige Etappe führt über drei Gebirgspässe und verspricht Hochgebirgsfeeling pur. Von der Téryho-Hütte geht es zunächst zum Priečne-Sedlo (Prinzensattel, 2352 m, teilweise Kettensicherungen), dann weiter zur Zbojnicka-Chata (Räuberhütte). Danach steigen Sie über den Prielom-Pass (2288 m) und den Polski-Hrebet-Pass (2200 m) zum Sliezsky-Dom (Schlesierhaus, 1670 m) hinab. Übernachtung im einfachen Berghotel. (Gehzeit ca. 7-8h).

4. Tag: Popradsee (F)

4. Tag: Popradsee (F) 1

Sie wandern entlang der Tatra Magistrála zum Berghotel Popradské-Pleso am Ufer des Popradsees (1494 m). Unterwegs können Sie immer wieder die traumhaften Ausblicke hinunter ins Tal genießen. Übernachtung im Berghotel. (Gehzeit ca. 3-4h).

5. Tag: Popradské-Pleso – Morskie Oko (F)

5. Tag: Popradské-Pleso – Morskie Oko (F) 1

Sie steigen von der Popradské-Pleso-Hütte zur Chata pod Rysmi auf (Rysy-Hütte, 2250 m). Weiter geht es mit spektakulären Tiefblicken hinauf zum Gipfel des 2499 m hohen Rysy. Nach einer kurzen Rast passieren Sie die slowakisch-polnische Grenze und steigen in den polnischen Teil der Hohen Tatra zur Hütte am Bergsee Morskie Oko (1410 m) ab. Übernachtung in der Berghütte. (Gehzeit ca. 6-7h).

6. Tag: Ruhetag (F)

6. Tag: Ruhetag (F) 1

Heute gönnen Sie sich einen Ruhetag in der Morskie-Oko-Hütte. Alternativ können Sie eine Rundwanderung unternehmen, die ins Dolina Pieciu Stawów Polskich (Tal der fünf polnischen Seen), zur Fünf-Seen-Hütte (1672 m), zum Siklawa-Wasserfall und über den Szpiglasowa-Pass (2110 m) führt. Am Pass haben Sie noch die Gelegenheit zum Aufstieg auf den 2172 m hohen Spiglasowy Wierch. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 8h).

7. Tag: Abstieg (F)

7. Tag: Abstieg (F) 1

Abstieg vom Morskie Oko nach Lysá Polana und Fahrt nach Zakopane. Am Nachmittag haben Sie Zeit das hübsche Städtchen auf eigene Faust zu erkunden. Übernachtung in einer Pension. (Gehzeit ca. 2h).

8. Tag: Rückreise (F)

Am Morgen Rückfahrt nach Deutschland über Krakau und Görlitz nach Ebersbach.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
02.09.2017 09.09.2017 780 EUR Anfragen
09.09.2017 16.09.2017 780 EUR Anfragen
10.09.2017 17.09.2017 Sonderreise: Die große Überschreitung Ost nach West
NEU im Programm mit höherem Schwierigkeitsgrad
780 EUR Anfragen
16.06.2018 23.06.2018 785 EUR Anfragen
23.06.2018 30.06.2018 785 EUR Anfragen
01.09.2018 08.09.2018 785 EUR Anfragen
08.09.2018 15.09.2018 785 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Fluganreise auf Anfrage
EZ-Zuschlag (4 Übernachtungen) 110 EUR
EZ-Zuschlag Sonderreise (2 Übernachtungen) 70 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • An- und Abreise im Reisebus ab/an Ebersbach/Sachsen
  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Alle Nationalparkgebühren
  • 3 Ü: Hütte im MBZ
  • 2 Ü: Pension im DZ
  • 2 Ü: Hotel (einfach)
  • Mahlzeiten: 7×F

Nicht in den Leistungen enthalten

nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; evtl. An-/Abreise nach Krakau; Transfers; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Gute Kondition für Trekking in mittelschwerem bis anspruchsvollem, teils alpinem Gelände bis auf 2500 m Höhe. Gehzeiten von ca. 5-8 Stunden mit einigen steilen Auf- und Abstiegen, Geröll und Felsstufen. Für Abschnitte mit Steighilfen und Kettensicherungen sind Schwindelfreiheit und Trittsicherheit Voraussetzungen. Jeder Teilnehmer trägt sein persönliches Gepäck für 6 Tage.

Hinweise

Diese Reise wird von einem DIAMIR-Partner veranstaltet. Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten ausschließlich die AGB unseres Partner-Veranstalters, welche wir Ihnen auf Anfrage gern zusenden.

Service

Slowakei

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Die Slowakei hat eine Ausdehnung in Ost-West-Richtung von 410 Kilometern und in Nord-Süd-Richtung von 100 bis 190 Kilometern. Im Norden und in der Mitte hat sie den Charakter eines Gebirgslandes, reicht aber im Süden bis in die Große und Kleine Ungarische Tiefebene. Der Staat hat einen Flächenanteil von fast einem Drittel am gesamten Karpatenbogen, vor allem an den Westkarpaten.

Die Slowakei hat folgende Grenzlängen zu den Nachbarländern: Österreich 127, Tschechien 265, Polen 597, Ukraine 98 und Ungarn 679 Kilometer. Wichtige Grenzflüsse sind die March (zu Tschechien und Österreich), die Donau (zu Österreich und Ungarn) und die Eipel (zu Ungarn).

Zu den wichtigsten Gebirgen gehören (von West nach Ost) die Kleinen Karpaten (Höhe bis 770 Meter) an der Grenze zu Österreich, nordöstlich anschließend die Weißen Karpaten (Biele Karpaty, bis 1000 Meter), weiter östlich die Kleine und die Große Fatra (Malá/Velká Fatra, bis 1700 Meter), die Niedere Tatra (Nízke Tatry, bis 2040 Meter) die Tatra (Tatry, höchste Gipfel 2400–2655 Meter). Die Mitte der Slowakei nimmt das Slowakische Erzgebirge (Slovenské rudohorie, bis knapp 1500 Meter) ein. Östlich schließen sich kleinere Gebirgszüge an, sowie der Beginn der Ostkarpaten (in dieser Region auf Deutsch auch Waldkarpaten genannt).

Die Mittelgebirge sind großteils bewaldet; hingegen zeigt das Land vor allem in der Tatra ein hochalpines Bild. Nennenswertes Flachland gibt es nur im Südwesten (Donautiefland) im Bereich Bratislava und Nitra und im Südosten (Ostslowakisches Tiefland östlich von Kosice).

Die größten Flüsse der Slowakei sind die Donau (an ihrem mittleren Abschnitt), Waag (Váh), March (Morava) und Gran (Hron). Die höchste Erhebung ist der Gerlachovsky stít (Gerlsdorfer Spitze) in der Hohen Tatra mit 2655 Meter (zugleich der höchste Berg der gesamten Karpaten); die Zahl der Zweitausender beträgt etwa 100.

Bevölkerung
Im Land leben etwa 5,43 Millionen Einwohner. Die Bevölkerungsentwicklung hatte seit der Unabhängigkeit einen eher stagnierenden Verlauf. Mit einem Durchschnittsalter von 35,5 Jahren gehört die Slowakei zu den Staaten Europas mit einer eher jungen Bevölkerung.

Sicherheit
Die Slowakei ist ein sehr sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Bitte achten Sie, wie in allen größeren Städten besonders auf Ihre Wertsachen und am Flughafen auf Ihr Gepäck, vor allem auf den Flughäfen.

Klima
Die Winter sind in der Slowakei sehr kalt, wobei der Januar der kälteste Monat ist. Die Durchschnittstemperatur beträgt -2°C. In den Bergregionen liegt bis zu 130 Tagen im Jahr Schnee. Die kälteste Region ist das Tatragebirge. 

Die Sommer sind meistens ziemlich warm mit einer Durchschnittstemperatur von 21°C. Der August ist der heißeste Monat und die Donautäler stellen die heißeste Region da. 

In den Bergregionen fällt der meiste Niederschlag, da sie den atlantischen Winden ausge- setzt sind. Am trockensten ist es im Donautal. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Hausarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Bei dauerhaften gesund-heitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. 

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme einer kleinen Reiseapotheke. Diese sollte die üblichen Medikamente wie Schmerztabletten, Mittel gegen Durchfall, Pflaster, Blasenpflaster, Mullbinde, Rettungsdecke usw. enthalten. Bedenken Sie, dass Medikamente teils nicht, oder nur in anderer Zusammensetzung bzw. Dosierung als in Deutschland erhältlich sind. Stellen Sie deshalb Ihre individuelle Reiseapotheke zusammen. Achten Sie darauf, eine ausreichende Menge von regelmäßig benötigten Medikamenten einzupacken. Sorgen Sie für einen ausreichenden und gültigen Auslandskrankenschutz sowie für eine Krankenrückholversicherung!

Für weiterführende Informationen zum Thema Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

Auf der Reise
Bitte achten Sie auf ausreichenden Sonnenschutz durch Sonnenbrille und -creme (auch für die Lippen). Bei empfindlicher Haut sollte eine Sonnencreme mit mind. LSF 20 nicht fehlen. 

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Die slowakische Küche ist die nationale Küche der Slowakei. Aufgrund historischer Verhältnisse ist sie von den umliegenden Staaten, insbesondere der ungarischen, österreichischen und tschechischen Küche beeinflusst worden. Traditionell basiert die slowakische Küche auf der Verwendung von Schweinefleisch, Kartoffeln, Gemüse (vor allem Sauerkraut) und Milchprodukten.

Geld
Die offizielle Währung in der Slowakei ist der Euro. 

Literatur über Slowakei

Literatur über Slowakei

Kauderwelsch, Slowakisch Wort für Wort von John Nolan
Reise Know-How Verlag, Bielefeld, 2010

Slowakei: Reiseführer mit vielen praktischen Tipps von André Micklitza Müller  
Erlangen, 6. Februar 2013

Slowakei: Unterwegs zwischen Donau, Tatra und Beskiden von Frieder Monzer Trescher Verlag, 1. April 2009

Polen

Allgemeines

Geografie
Polens Staatsgebiet bedeckt eine Fläche von 312.679 km². Im Norden grenzt es an die Ostsee und die russische Oblast Kaliningrad, im Osten an Litauen, Weißrussland und die Ukraine, im Süden an die Slowakei und Tschechien und im Westen an Deutschland. Insgesamt hat Polen 3.583 Kilometer Staatsgrenze, 524 Kilometer davon in der Ostsee und auf 1.221 Kilometer verläuft die Grenze an Flüssen.

Nördlichster Punkt Polens ist das Kap Rozewie, südlichster der Gipfel des Opolonek in den Bieszczady. Die Entfernung zwischen den beiden Punkten beträgt 649 Kilometer. Der westlichste Punkt ist die Stadt Cedynia das östliche Pendant ist das Knie des Bug in der Gemeinde Horodlo, 689 Kilometer entfernt. Der Gradnetzmittelpunkt liegt bei Ozorków, der Schwerpunkt weicht geringfügig davon ab.

Das Gebiet Polens kann in sechs geographische Räume eingeteilt werden. Von Nord nach Süd sind dies: die Küstengebiete, die Rückenlandschaften, das Tiefland, die Hochländer, die Vorgebirge und die Gebirge. Die Übergänge zwischen den einzelnen Gebieten sind dabei fließend und werden in der Literatur jeweils leicht abweichend abgegrenzt.

Die Küstenlinie verläuft im Norden Polens an der Ostsee. Die Küstenniederungen sind schmal und um das Stettiner und das Frische Haff zungenförmig ausgeweitet. Die Landschaften bestehen aus flachen, breiten Tälern und ausgedehnten Grundmoränenplatten. Vor allem sandige, lehmhaltige und Moorböden dominieren die Bodenarten.

Klima
Das Klima Polens ist ein gemäßigtes Übergangsklima. Hier trifft die trockene Luft aus dem eurasischem Kontinent mit der feuchten Luft des Atlantiks zusammen. Im Norden und Westen herrscht vor allem ein gemäßigtes Seeklima, im Osten und Südosten Kontinentalklima. Als Trennlinie gilt die Achse zwischen oberer Warthe und unterer Weichsel.

Im Juli bis September wehen die Winde meist aus westlicher Richtung, im Winter, besonders im Dezember und Januar, dominieren Winde aus Osten. Im Frühjahr und Herbst wechseln die Windrichtungen zwischen West und Ost. Die Windgeschwindigkeit liegt an der Ostsee in der Regel zwischen 2 und 10 m/s, in den Bergen treten auch Winde von über 30 m/s auf. In der Tatra treten Föhnwinde auf.

An 120 bis 160 Tagen beträgt die Bewölkung über 80 Prozent, an 30 bis 50 Tagen ist die Bewölkung unter 20 Prozent. Mit 1700 mm pro Jahr im mehrjährigen Mittel fallen in der Tatra die höchsten Niederschläge, die geringsten Niederschläge fallen mit unter 500 mm nördlich von Warschau, am Goplosee, westlich von Posen und bei Bydgoszcz. Weiter nördlich steigen die Niederschläge wieder auf 650 bis teilweise 750 mm. Die niederschlagreichsten Monate sind der April und der September. Im unteren Oder-Warthe-Gebiet fällt an etwa 30 Tagen Schnee, im Nordosten, den Karpaten und in den Beskiden sind es 100 bis 110 Tage. In den Gebirgen bleibt der Schnee 200 oder mehr Tage liegen.

Politik und Gesellschaft
Die Republik Polen ist eine parlamentarische Demokratie. Das Parlament besteht aus zwei Kammern, Sejm (460 Abgeordnete) und Senat (100 Senatoren).

Der polnische Sejm gehört zu den ältesten Parlamenten der Welt; er existiert in verschiedenen Formen und mit Unterbrechungen seit 1493. Er hat, zusammen mit dem Senat, die Legislative inne. Die im Parlament vertretenen polnischen Parteien gruppieren sich als Fraktionen in eine Regierung und die Opposition. Die Exekutive wird von einem Ministerpräsidenten (Prezes Rady Ministrów, kurz Premier) und einem Ministerrat ausgeführt, die vom Staatspräsidenten ernannt werden und mit diesem gewisse Kompetenzen (Landesverteidigung, Außenpolitik) teilen, aber dem Parlament verantwortlich sind. Der Präsident wird alle fünf Jahre vom Volk direkt gewählt. Einmalige Wiederwahl ist möglich.

Sicherheit
Polen ist ein sehr sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Bitte achten Sie, wie in allen größeren Städten besonders auf Ihre Wertsachen und am Flughafen auf Ihr Gepäck, vor allem auf den Flughäfen.

Vor der Reise

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Die folgenden Tipps beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Hausarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Bei dauerhaften gesund-heitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. 

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Wir empfehlen Ihnen die Mitnahme einer kleinen Reiseapotheke. Diese sollte die üblichen Medikamente wie Schmerztabletten, Mittel gegen Durchfall, Pflaster, Blasenpflaster, Mullbinde, Rettungsdecke usw. enthalten. Bedenken Sie, dass Medikamente teils nicht, oder nur in anderer Zusammensetzung bzw. Dosierung als in Deutschland erhältlich sind. Stellen Sie deshalb Ihre individuelle Reiseapotheke zusammen. Achten Sie darauf, eine ausreichende Menge von regelmäßig benötigten Medikamenten einzupacken. Sorgen Sie für einen ausreichenden und gültigen Auslandskrankenschutz sowie für eine Krankenrückholversicherung!

Für weiterführende Informationen zum Thema Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de 

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en  (auf Englisch)

Auf der Reise
Bitte achten Sie auf ausreichenden Sonnenschutz durch Sonnenbrille und -creme (auch für die Lippen). Bei empfindlicher Haut sollte eine Sonnencreme mit mind. LSF 20 nicht fehlen. 

Während der Reise

GeldDie offizielle Währung in Polen ist der Zloty. 

Essen und Trinken
Die polnische Küche ist vielschichtig und vor allem mit den Küchen der östlichen Nachbarländer Polens verwandt, weist aber auch zu den mitteleuropäischen und skandinavischen Küchen einige Parallelen auf. In den Eigenheiten der polnischen Küche spiegeln sich die historische Adelskultur und die bäuerliche Kultur des Landes ebenso wider wie seine geografischen Gegebenheiten.

Bräuche
Nationale und regionale Bräuche werden vor allem auf dem Land aufrechterhalten. Sie sind mit den verschiedenen Religionen, besonders der römisch-katholischen, verbunden.

Wichtig sind die Feste der verschiedenen religiösen Gemeinschaften: weihnachtliche Sternsinger, Friedhofsfeiern an Allerheiligen, das Fronleichnamsfest in Lowicz, der Palmsonntag, die Mysterienspiele in Kalwaria Zebrzydowska, das kaschubische Bootsfest, der Dominikaner Jahrmarkt in Danzig, aber auch das orthodoxe Jordanfest in Drohiczyn und das muslimisch-tatarische Kurban Bajram in Bohoniki. Pilgerfahrten erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, etwa die katholischen Wallfahrten nach Tschenstochau, Heiligelinde, Lichen Stary, Kalwaria Zebrzydowska, Lagiewniki und zum St. Annaberg, aber auch die jüdischen Grabbesuche der chassidischen Mystiker Elimelech aus Lezajsk und Moses Remuh aus Krakau und die orthodoxe Wallfahrt nach Grabarka. Viele der lokalen Bräuche und Riten stehen in Zusammenhang mit den Jahreszeiten (z. B. die Zuwasserlassung der Wianki, die Versenkung der Marzanna und der Krakauer Lajkonik.

Literatur über Polen

Kristine Jaath: "Polen Masuren, Ermland, Danziger Bucht: Reiseführer für individuelles Entdecken"
Reise Know-How Verlag Rump, 1. Juni 2010

Izabella Gawin: "Polen - der Süden: Reiseführer für individuelles Entdecken"  Reise Know-How Verlag Rump, 23. Januar 2012

Radek Knapp: "Gebrauchsanweisung für Polen"
Piper Taschenbuch, 1. April 2005


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Ihr Ansprechpartner 

Katrin Pohlink

Katrin Pohlink

Verkauf & Beratung Europa, Mietwagen

 
+49 (0)351 31 20 7 - 595

E-Mail:
k.pohlink@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 595

 
 

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