• Sonnenaufgang vor der Kagga Kamma Lodge
  • SUE_2017_2NVR_Namaqualand.jpg
  • Elefant im Madikwe-Wildreservat
  • Etali Safari Lodge; Zimmerbeispiel Suite
  • Vier aufmerksamme Erdmänchen
  • kämpfende Gnus im Kgalagadi-Transfrontier-Park
  • Augrabiesfälle
  • Umgebung der Augrabiesfälle
  • Blick von der Melkboomsdrift Lodge
  • Kagga Kama im Westkap in Südafrika
  • Blick auf die Zimmer von der Kagga Kamma Lodge
  • Fahrzeug der Kagga-Kamma-Lodge in den Zederbergen
  • Kap der guten Hoffnung
  • Chapman's Peak mit Sicht auf Hout Bay
  • Weinland um Stellenbosch
  • Fotoreiseleiter Nicolas van Ryk

Südafrika

 

Durch das blühende Namaqualand nach Kapstadt

16 Tage Fotoreise mit Nicolas van Ryk

    
Dauer 16 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 5590 EUR   drucken
Tourcode SUEFO2   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 10    
 
 
 
 

Südafrika ist faszinierend bunt und vielseitig – nicht umsonst gilt es als das „schönste Ende der Welt“. Eine Fotoreise nach Südafrika ist ein Fest für die Sinne und abwechslungsreicher Genuss zugleich: Fotografieren Sie unter professioneller Anleitung Natur und Tierwelt, Landschaft und Architektur, Menschen und Momente. Entdecken Sie dabei die enorme landschaftliche Vielfalt von der trockenen Kalahari über die blühende Karoo bis hin zum fruchtbaren Weinland sowie den Tierreichtum mit den „Big Five“ und vielen weiteren großen und kleinen Wildtieren.
Der Fokus auf dieser Route durch den Nordwesten liegt auf dem Madikwe-Wildreservat, der Kalahari und dem blühenden Namaqualand, ehe Sie Kapstadt und die angrenzende Weinregion erkunden. Beim intensiven Fotografieren entdecken Sie das Land der Kontraste in allen Facetten. Entspannen und fachsimpeln Sie abends in den traumhaften Lodges und Hotels, und lassen Sie die Tage unter einem fantastischen Sternenhimmel ausklingen. Sie werden mit einem reichen Fundus an besonderen Erlebnissen und außergewöhnlichen Aufnahmen heimkehren.

Nicolas van Ryk
ist Mitglied der Fotografenagentur Visum, Olympus-Visionary und Dozent an der Volkshochschule Karlsruhe. Er führt zahlreiche Fotoreisen durch und hat bislang 51 Länder bereist. Für National Geographic hat er in Südafrika und in verschiedenen nationalen und internationalen Zeitungen und Magazinen Reportagen und Beiträge veröffentlicht.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • DIAMIR-Fotoreiseleitung durch Nicolas van Ryk mit Fotoworkshops

  • Auf Pirschfahrten zu den „Big Five“ im Madikwe-Wildreservat

  • Fotografische Streifzüge im Kagalagadi-Transfrontier-Park

  • Ort des großen Lärmes: Augrabiesfälle im Sucher

  • Blühendes Namaqualand in voller Pracht erleben

  • Kapstadt intensiv mit Tafelberg, Cape Point, Robben Island

  • Schnappschüsse in schwarz-weiß: Brillenpinguine am Boulders Beach

  • Auf Motivsuche zwischen Weinreben und in historischen Weingütern

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Am Abend Flug von Frankfurt nach Johannesburg.

2. Tag: Johannesburg – Pretoria

2. Tag: Johannesburg – Pretoria 1

Am Morgen landen Sie in Johannesburg und werden von Ihrem Fahrer abgeholt. Auf dem Weg zu Ihrem Hotel haben Sie Gelegenheit das UNESCO-Weltkulturerbe „Cradel of Humankind“ in Sterkfontein zu besuchen. Anschließend geht es weiter nach Pretoria, wo Sie den Regierungssitz, das Vortkrekker Denkmal und den Freedom Park besichtigen. Übernachtung im Court Classique Suite Hotel.

3. Tag: Pretoria – Madikwe-Wildreservat (F/M/A)

3. Tag: Pretoria – Madikwe-Wildreservat (F/M/A) 1

Nach dem Frühstück brechen Sie auf zum malariafreien Madikwe-Wildreservat. Dieses Reservat am Rand der Kalahari ist bekannt für ungestörte Wildbeobachtungen bedingt durch die geringe Anzahl von Safari-Fahrzeugen. Gegen Mittag erreichen Sie Ihre luxuriöse Lodge und können sich auf der privaten Terrasse mit Whirlpool von der Fahrt ausruhen. Am Nachmittag unternehmen Sie eine erste Pirschfahrt oder, wie man im südlichen Afrika sagt, einen „Game Drive“. Halten Sie Ihre Kameras bereit! Das Schutzgebiet ist bekannt für sein Großwild. Hier sind die „Big Five“ und Wildhunde zu Hause sowie über 300 Vogelarten. Diese unglaublich reiche Tierwelt resultiert daraus, dass hier zwei Vegetationsarten aufeinandertreffen: die trockene Kalahari und das dicht bewachsene Buschveld, indem auch Antilopen der Savanne und Wassersäugetiere gesichtet werden können. Nach diesem Einblick in die afrikanische Tierwelt kehren Sie zur Lodge zurück und stärken sich beim traditionellen Braai-Abendessen. Übernachtung in der Etali Safari Lodge.

4. Tag: Madikwe-Wildreservat – Vryburg (F)

4. Tag: Madikwe-Wildreservat – Vryburg (F) 1

Am Morgen starten Sie sehr früh zu einer Pirschfahrt durch das Madikwe-Wildreservat. Somit haben Sie die Chance, die Tiere bei der Jagd zu beobachten. Zurück in der Lodge stärken Sie sich am Frühstücksbuffet. Anschließend reisen Sie weiter nach Vryburg in der Nordwest-Provinz auf der Route nach Namibia und Botswana. Die moderne Game View Lodge liegt direkt neben dem Leon-Taljaard-Wildpark. Am Abend genießen Sie Ihren Sundowner auf der Lodgeterrasse der mit Blick auf die Wildtiere des Parks. Übernachtung in der Game View Lodge.

5. Tag: Vryburg – Kgalagadi-Transfrontier-Park (F)

5. Tag: Vryburg – Kgalagadi-Transfrontier-Park (F) 1

Die Fahrt geht weiter Richtung Osten – heutiges Ziel ist die Kalahari. Die Molopo Kalahari Lodge ist die sprichwörtliche Oase in dieser Halbwüstenregion, die auch als die grüne Kalahari bekannt ist. Sie liegt unweit von Botswana und ca. 60 km vom bekannten Kgalagadi-Transfrontier-Park entfernt. Übernachtung in der Molopo Kalahari Lodge.

6. Tag: Kgalagadi-Transfrontier-Park (F)

6. Tag: Kgalagadi-Transfrontier-Park (F) 1

Heute unternehmen Sie einen Ganztagesausflug in den Kgalagadi-Transfrontier-Park, einem grenzüberschreitenden Naturschutzgebiet in der Kalahariwüste. Staunen Sie über die ausgedehnte rote Dünenlandschaft mit ihren einzigartigen Halbwüstengewächsen und Gräsern und spüren Sie Großkatzen und Raubtiere auf! Ein Besonderheit sind die hier lebenden Schwarzmähnenlöwen. Auch Oryxantilopen, Streifengnus und Springböcke werden Ihren Weg kreuzen. Die Silhouetten der Wildtiere vor der untergehenden Sonne und die Weite der Kalahari lassen jedes Fotografenherz höher schlagen. Übernachtung wie am Vortag.

7. Tag: Kgalagadi-Transfrontier-Park – Augrabiesfälle (F)

7. Tag: Kgalagadi-Transfrontier-Park – Augrabiesfälle (F) 1

Ein weiteres landschaftliches Highlight steht auf dem Programm: die Augrabies-Wasserfälle. Der Augrabies-Falls-Nationalpark (UNESCO-Weltnaturerbe) ist ein 15000 ha großes Gebiet, das einer wüstenhaften Mondlandschaft gleicht. Auf den warmen Felsen tummeln sich Klippschliefer und Geckos, auch Antilopenarten sind hier vorzufinden. Durch tektonische Verschiebungen hat sich der Oranje über Jahrmillionen tief in den Granitfels geschnitten. Über mehrere Kaskaden stürzt er 191 Meter tief in eine 18 Kilometer lange, canyonartige Schlucht. Über einen künstlich angelegten Pfad mit mehreren Aussichtsplattformen nähert man sich den Fällen. Im Anschluss beziehen Sie Ihr Gästehaus. Im Oranje-Tal, umgeben von grünen Weinreben der lokalen Weinbauern, werden Sie sich wohlfühlen. Übernachtung im Vergelegen Guesthouse.

8. Tag: Augrabiesfälle – Goegap-Naturreservat (F)

8. Tag: Augrabiesfälle – Goegap-Naturreservat (F) 1

Nach dem Frühstück geht es weiter nach Springbok, wo Sie das Goegap-Naturschutzgebiet besuchen. Gerade zur Blütezeit verwandeln sich die weiten sandigen Ebenen in ein riesiges, traumhaft schönes Blütenmeer. Die Farbenpracht ist überwältigend – ein absolutes Fest für Fotografen! Halten Sie dennoch gelegentlich Ausschau und die Ohren gespitzt, denn der Park ist auch ein Paradies für Vögel, Antilopen und Zebras. Einen herrlichen Blick über das Tal haben Sie von einem der Aussichtspunkte. Zum Abendessen kehren Sie in ein Restaurant in Springbok oder direkt in das Hotelrestaurant ein (auf eigene Kosten). Übernachtung im Okiep Country Hotel.

9. Tag: Geogap-Naturreservat – Vredendal (F)

9. Tag: Geogap-Naturreservat – Vredendal (F) 1

Die Fahrt geht durch das blühende Namaqualand über Hondeklipbaai nach Vredendal. Unterwegs werden immer wieder Fotostopps eingelegt. Ihre nächste Unterkunft liegt an den Ausläufern des Olifants-Flusses. Ihre Lodge begeistert Sie mit authentisch südafrikanischem Farmleben. Genießen Sie die Ruhe und bei einem Glas Wein die wunderschön Aussicht auf die Weinberge. Übernachtung in der Melkboomsdrift Lodge.

10. Tag: Vredendal – Kagga-Kamma-Naturreservat (F/M/A)

10. Tag: Vredendal – Kagga-Kamma-Naturreservat (F/M/A) 1

Über Glanwilliam, Zentrum des Rooibostees, geht es zum privaten Kagga-Kamma-Naturreservat. Die außergewöhnlichen Felsformationen der Zederberge, der unendlich scheinende klare Himmel und die Felsenkunst alter Kulturen – das ist Kagga-Kamma-Naturreservat. Am späten Nachmittag erkunden Sie das Reservat bei einer Pirschfahrt und genießen danach einen Braai (Grillen). Ihre Lodge ist ebenso ungewöhnlich und einzigartig wie die Landschaft und fügt sich hervorragend ein. Das Essen am Lagerfeuer und der beeindruckende Sternenhimmel bieten wieder zahlreiche Fotomotive. Übernachtung in der Kagga Kamma Lodge.

11. Tag: Kagga-Kamma-Naturreservat – Tulbagh (F)

11. Tag: Kagga-Kamma-Naturreservat – Tulbagh (F) 1

Die Reise geht weiter in das schöne Weindorf Tulbagh, dessen historischer Ortskern mit den zahlreichen Häusern im kapholländischen Baustil Sie wieder zur Kamera greifen lässt. Bei einer Weinprobe überzeugen Sie sich davon, dass die Tulbagh-Weine zu den besten am Kap zählen. Das Tulbagh Heritage Boutique Hotel ist zentral in der Ortsmitte gelegen, sodass Sie bequem die historische Church Street und andere Sehenswürdigkeiten erkunden können. Das Haupthaus des Hotels wurde bereits im Jahre 1859 erbaut und empfängt seine Gäste in modernen und großzügig eingerichteten Zimmern. Übernachtung im Tulbagh Hotel.

12. Tag: Tulbagh – Kap-Halbinsel – Kapstadt (F)

12. Tag: Tulbagh – Kap-Halbinsel – Kapstadt (F) 1

Es geht entlang der Küstenstraße in das idyllische Fischerstädtchen Hout Bay. Freuen Sie sich auf einen Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung. Über den Chapman‘s Peak Drive und vorbei an Noordhoek, einem der längsten, breitesten und schönsten Strände am Kap, geht es weiter zum Naturreservat am Kap der Guten Hoffnung. Unterwegs bieten sich immer wieder neue Ausblicke auf Buchten und den Atlantik. Anschließend besuchen Sie die Kolonie der Brillenpinguine am Boulders Beach. Am Abend erreichen Sie Kapstadt. Das Hotel liegt zentral im grünen Kapstädter Vorort Tamboerskloof am Fuße des Tafelberges. Übernachtung im Cape Milner Hotel.

13. Tag: Kapstadt (F)

13. Tag: Kapstadt (F) 1

Es geht auf Motivsuche in Kapstadt, das Sie bei einer City Tour kennenlernen. Wenn der Wettergott freundlich gestimmt ist, geht es zur Talstation der Tafelberg-Seilbahn. Die verglasten und sich langsam drehenden Kabinen ermöglichen eine Rundumsicht. Vom Plateau aus haben Sie einen hervorragenden Blick auf Kapstadt, die ehemalige Gefängnisinsel Robben Island und die zahlreichen Strände. Schlendern Sie danach durch den Botanischen Garten in Kirstenbosch und genießen Sie ein Gläschen Wein auf dem historischen Weingut Goot Constantia. Übernachtung wie am Vortag.

14. Tag: Stellenbosch und Kapstadt (F)

14. Tag: Stellenbosch und Kapstadt (F) 1

Einen ebenso beeindruckenden wie informativen Einblick in die Vergangenheit bekommen Sie beim Besuch von Robben Island (wetterbedingt), wo Nelson Mandela von 1964 bis 1982 im Gefängnis saß. Hier erfahren Sie viel Wissenswertes zu den Hintergründen und Folgen der Apartheidspolitik. Danach lassen Sie die Stadt hinter sich und besuchen das Warwick-Weingut in den Winelands. Tauchen Sie in dessen traditionsreiche Geschichte ein – die Leidenschaft der Winzer für ihre Arbeit ist beeindruckend. Abschließend genießen Sie einen besonderen Tropfen im Glas! Übernachtung wie am Vortag.

15. Tag: Abflug (F)

15. Tag: Abflug (F) 1

Spazieren Sie nochmals zu Ihren Lieblingsorten von Kapstadt und schlendern Sie über den Greenmarket Square, bevor Sie zum Flughafen gebracht werden und Südafrika und der Rainbow Nation „good-bye“ sagen.

16. Tag: Heimreise

Sie landen am Morgen in Frankfurt.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
01.09.2018 16.09.2018 5590 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 900 EUR
Rail und Fly 40 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit South African Airways oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.5.17)
  • Deutschsprachiger Reiseleiter/Fahrer und Fotoreiseleitung durch Nicolas van Ryk
  • Flughafentransfer bei An- und Abreise passend zum Reisetermin
  • Alle Fahrten im klimatisierten Fahrzeug
  • Alle Ausflüge, Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren laut Programm
  • Auf Wunsch erhält jeder Reiseteilnehmer eine professionelle Olympus-Kamera aus der OMD- oder PEN-Serie kostenlos für die Dauer der Reise
  • Reiseliteratur
  • Gepäckträgergebühren
  • 6 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Gästehaus im DZ
  • 6 Ü: Lodge im DZ
  • Mahlzeiten: 13×F, 2×M, 2×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Nicht im Reiseverlauf aufgeführte Eintrittsgelder und Ausflüge; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.5.17; Trinkgelder; Persönliche Ausgaben

Infos

Anforderungen

Für diese Tour sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich. Bitte bringen Sie Flexibilität und Teamgeist sowie Toleranz und Interesse für andere Kulturen mit.

Service

Südafrika

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Südafrika liegt am südlichsten Rand des afrikanischen Kontinents und hat eine Küstenlinie, die sich über mehr als 2.500 km ausdehnt und an zwei Ozeanen liegt (dem Atlantischen und dem Indischen Ozean). Das Land grenzt im Nordwesten an Namibia, im Norden an Botswana und Simbabwe, im Nordosten an Mosambik und Swasiland. Lesotho wird komplett von Südafrika umschlossen. Mit 1.219.912 km² ist Südafrika drei- bis viermal so groß wie Deutschland. Das Zentralplateau, auch Highveld genannt, liegt in einer Höhe zwischen 900 und 2.000 m. Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten, wo sie mit dem Thabana Ntlenyana ihren höchsten Punkt (3.482 m) erreichen. Die meisten Flüsse in Südafrika entspringen in den Drakensbergen und fließen nach Osten in Richtung Indischer Ozean. Der längste Fluss, der Oranje, mit einer Länge von 1.860 km entspringt auch in den Drakensbergen, fließt aber nach Westen und mündet in den Atlantischen Ozean. Weitere wichtige Flüsse sind der Limpopo, der als Grenzfluss in Nordostrichtung nach ca. 1.600 km in den Indischen Ozean mündet, und der Vaal, ein Nebenfluss des Oranje. Am Kap Agulhas, der äußersten Südspitze des Kontinents, treffen sich Atlantik und Indischer Ozean. Westlich davon liegt das Kap der Guten Hoffnung (Kaap van die Goeie Hoop). 

Klima
Das Land ist ganzjährig hervorragend zu bereisen. Da Südafrika in der südlichen Hemisphäre liegt, sind die Jahreszeiten unseren entgegengesetzt.

Der südafrikanische Frühling (Mitte September bis Mitte Dezember) lockt mit milden Temperaturen und einer Blütenpracht in den halbariden Zonen entlang der Westküste und blühendem Fynbos an der Garden Route.

Im Sommer (Mitte Dezember bis Mitte März) ist Hochsaison. Es kann sehr heiß werden, besonders an der Ostküste und im Krügerpark. Von Januar bis Anfang März treten leichte Schauer bis hin zu schweren Regenfällen im gesamten Land auf.

Der Herbst (Mitte März bis Mitte Juni) ist beschaulich, es kühlt ab.

Ideal für Tierbeobachtungen ist der südafrikanische Winter (Mitte Juni bis Mitte September) mit seinen klaren, meist trockenen und warmen Tagen. Jedoch kann es nachts kühl bis sehr kalt (in den Gebirgen) werden. 

Politik und Gesellschaft
In der Regenbogennation leben etwa 52 Mio. Menschen. Der Name Rainbow Nation bezieht sich in erster Linie auf die Menschen unterschiedlichster Hautfarben und die vielen verschiedenen Kulturen, die das Land mit ihren Einflüssen prägen und bereichern. Die Bevölkerung setzt sich aus vier Hauptgruppen zusammen: die Schwarzafrikaner, die 79,4% der Gesamtbevölkerung ausmachen, 9% Weiße (zum großen Teil Buren), 9% Mischlinge und 2,5% Asiaten. Südafrika weist in Afrika die größte europäisch-stämmige Bevölkerung und die größte Einwohnerzahl mit indischer Herkunft auf und ist damit eines der ethnisch vielfältigsten auf dem afrikanischen Kontinent. Etwa 1 Mio. Einwohner Südafrikas sind deutschstämmig, ca. 100.000 haben einen deutschen Pass. Südafrika hat elf amtliche Landessprachen: Englisch, Afrikaans, isiZulu, Siswati, isiNdebele, Sesotho, Nördliches Sotho, Xitsonga, Setswana, Tshivenda und isiXhosa. Englisch bildet sich jedoch als führende Sprache heraus. Bei aller Schönheit und Vielfalt des Landes darf man allerdings auch die Probleme nicht verschweigen, denn die Kriminalität ist hoch, Rassenkonflikte schwelen und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer noch erschreckend weit auseinander.

Südafrika hat eine moderne und vielseitige Wirtschaft, die sich auf eine effiziente und sehr gut ausgebaute Infrastruktur stützt. In Südafrika gibt es derzeit drei große Parteien, namentlich ANC (African National Congress), DA (Democratic Alliance) und COPE (Congress of the People). Daneben existiert eine Reihe von kleinen Parteien, die ohne 5%-Hürde ebenfalls im 400-Sitze-Parlament vertreten sind. Die südafrikanische Regierung wurde zuletzt im Mai 2014 neu gewählt. Für eine Amtsperiode von 5 Jahren wurde der ANC Vorsitzende Jacob Zuma gewählt.

Sicherheit
Südafrika ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Leider ist in einigen Landesteilen eine erhöhte Kriminalität zu beobachten, sodass vor allem Individualreisende die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beherzigen sollten. Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihre Fragen gern beantworten. Unterwegs wird Ihnen Ihr Tourenleiter darüber hinaus mit vielen Tipps zur Seite stehen.

- Meiden Sie nach Geschäftsschluss und an Sonntagen die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden

- Meiden Sie bei Ausflügen in Nationalparks abgelegene Wanderwege und laufen Sie wenn möglich in kleinen Gruppen

- Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten)

- Taxis sollten Sie möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren

- Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten

- Lehnen Sie von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants wegen eventuell beigemischten „K.O.-Tropfen“ dankend ab

- Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und so genannten „smash-and-grab“-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein

- Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld im Safe. Sie sollten alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass, im Safe bzw. der Unterkunft aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat (ATM) abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit.

- Wir raten Ihnen, unter Ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen.

- Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die so genannte Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen

- In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen

- Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind

- Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, für die Dauer des Aufenthaltes ein Mobiltelefon zu benutzen.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhanden gekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei.

- Wichtige Notfall-Nummern:

§   Polizei-Notruf (SAPS) vom Festnetz/Münztelefon: 10111

§   Notruf vom Mobiltelefon: 112

§   Krankenwagen: 10177

§   Allgemeine Notruf-Nummer: 107

§   Sperr-Notruf für Deutschland (EC-, Kreditkarten): 0049 116 116

Zeitverschiebung
Während der mitteleuropäischen Sommerzeit gibt es keine Zeitverschiebung, in unserer Winterzeit ist uns Südafrika um eine Stunde voraus (also MEZ + 1 Stunde). 

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen/Visa
Reisende aus Deutschland benötigen derzeit kein Visum für einen Urlaubsaufenthalt bis maximal 90 Tage. Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich: Reisepass oder vorläufiger Reisepass.

Die Reisedokumente müssen maschinenlesbar und mindestens 30 Tage über die Reise hinaus gültig sein. Sie sollten auch bei Ausreise noch über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen. Auch bei Weiterreise von Südafrika in andere Länder mit anschließender Rückkehr nach Südafrika sollten Reisende daher darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben.

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit 2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Bitte beachten Sie: maschinenlesbare Pässe, die manuell verlängert wurden, werden bei Einreise nicht akzeptiert.

Einreise von Minderjährigen
Maschinenlesbare Pässe, die verlängert wurden, werden nicht akzeptiert. Unseren Kenntnissen zufolge betrifft dies ausschließlich Kinderreisepässe, die nach Ablauf der ursprünglichen Gültigkeitsdauer von sechs Jahren einmalig verlängert werden können, jedoch maximal bis zur Vollendung des 12. Lebensjahrs. Wir empfehlen dringend allen Südafrika-Reisenden mit Kindern, die Gültigkeit des Kinderreisepasses zu überprüfen. Wurde dieser manuell verlängert, berechtigt dieser Pass fortan nicht mehr zur Einreise nach Südafrika. Bei kurzfristig anstehenden Abreisen ist daher ein neuer, vorläufiger Reisepass für das Kind zu beantragen.

Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine internationale Geburtsurkunde vorweisen (beim Standesamt anzufordern). Diese können nach jüngsten Auskünften des südafrikanischen Innenministeriums auch in anderen Sprachen als Englisch abgefasst sein. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden, wird daher bis auf weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen. Wenn vorhanden, können Sie auch eine Kopie Ihres Stammbuches mitnehmen

Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung („affidavit“), beglaubigte Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).

Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine beglaubigte Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche Versicherungen („affidavit“), beglaubigte Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Fragen in diesem Zusammenhang kann nur das Department of Home Affairs www.dha.gov.za bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.

Mehr Informationen finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts unter www.auswaertiges-amt.de

Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen ausschließlich für deutsche Staatsbürger gelten.

 

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden ist medizinische Hilft oft schwierig zu erhalten. Es gibt keine Impfvorschriften für Besucher aus Europa. Sinnvolle Impfungen sind derzeit: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis A und B.

Besonders im Norden und Osten des Landes ist es in der Regenzeit (Dezember bis März) ratsam, sich effektiv vor Moskitostichen zu schützen. In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme, z.B. No Bite oder Anti Brumm Forte regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf. Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite. Nächtigen Sie unter einem Moskitonetz bzw. halten Sie das Zelt stets geschlossen. Sie können sich auch in einer Apotheke vor Ort beraten lassen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich.

Die medizinische Infrastruktur ist ausgezeichnet. Dennoch ist es ratsam, vom Arzt verschriebene Medikamente in ausreichender Menge mitzubringen. Das Wasser aus dem Hahn ist sauber und Gesundheitsregularien kontrollieren Essensverkäufer auf der Straße.

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nicht lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (u.a. Insektenschutzmittel, Mückennetz, bedeckende Kleidung) können die meisten z.T. auch gefährlichen Infektionserkrankungen wie Malaria und Durchfälle vermieden werden.

Um das Risiko des häufig auftretenden Zeckenfiebers einzudämmen, empfiehlt es sich, bei Wanderungen ein spezielles Antizeckenmittel auf die Schuhe und die Kleidung aufzutragen (z.B. Bayticol). Durch das Tragen knöchelhoher Schuhe können Sie das Risiko eines Schlangenbisses weitestgehend ausschließen. Bilharziose-Gefahr besteht in stehenden Gewässern mit niedrigem Wasserstand. Tuberkulose gehört zwar zu den Hauptkrankheiten des Landes, als Tourist kommen Sie aber nur selten damit in Kontakt. AIDS ist weit verbreitet.

Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de

Oftmals wird die Stärke der afrikanischen Sonne unterschätzt – besonders, wenn man gerade mit Besichtigungen beschäftigt ist. Bevor man sich nicht vollständig akklimatisiert hat, sollte sich nicht allzu lange der Sonne direkt aussetzt werden. Gerade während der heißen Tageszeit sollte der Kopf am besten mit einem Hut bedeckt werden. Natürlich sollte auch eine Sonnencreme genutzt und wiederholt auf die Haut aufgetragen werden. Dabei sollte ständig viel Flüssigkeit zu sich genommen werden – weit mehr als man von zu Hause gewohnt ist. Die UV-Strahlung ist in hochgelegenen Städten (z.B. Johannesburg) und am Meer besonders intensiv, daher ist Vorsicht immer angebracht. 

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Gourmets schwärmen von der exquisiten Vielfalt der südafrikanischen Küche, die durch ihren multikulturellen Einschlag jeden Tag Abwechslung bieten kann. Die heimische Küche verdient besonders viel Aufmerksamkeit. Kap-holländische Gerichte zeichnen sich durch eine gelungene Mischung aus europäischer Hausmannskost mit Kräutern und Gewürzen von den ehemaligen Gewürzkolonien aus. Der asiatische Einfluss spiegelt sich wider in Bredies (Eintöpfen), in der Spezialität Bobotie, einem raffinierten Hackfleischgericht, in Kürbisleckereien mit Zimt oder Ingwertörtchen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Kingklip-Fisch und Austern. Fleisch gibt es in vielen Variationen und in bester Qualität. Unbedingt sollten Sie Wild wie Kudu, Nyala, Impala oder Strauß probieren. Besondere Spezialitäten sind Masonja (Mopana-Würmer), Xi Fu Fu Nu Nu, so nennt sich die größte Larve des Scarabäus-Käfers, oder etwas für den europäischen Gaumen wie Ngwiri (wilde Süßkartoffel) oder Nkaanyi (zerkleinerte, geröstete Nüsse des Marulabaumes). Bekannte Nachspeisen sind die Koeksisters (Siruptörtchen), Souskluitjies (eine Art Krapfen) oder Melktert (ein cremiger Kuchen). Zu den Tee-Spezialitäten zählt der gesunde Rooibos-Tee. Zudem sind Südafrikas Weine weltberühmt. Das südafrikanische Bier ist auch nicht schlecht und die meist deutschstämmigen Braumeister verstehen ihr Handwerk. Als Snack zwischendurch empfiehlt sich Biltong, an der Luft getrocknetes Rind- oder Wildfleisch.

Fotografie und Film
Mit langer Sonnenscheindauer, trockener Luft, meist optimalen Lichtverhältnissen und großartigen Wolkenbildungen ist Südafrika ein ideales Land für alle, die Freude am Fotografieren haben. Das intensive Licht beschert der Landschaft kräftige, satte Farben und der Himmel beeindruckt durch strahlendes Blau oder eindrucksvolle Wolkenformationen. Die Sonnenuntergänge mit ihren tiefen Rot-, Ocker- und Lilafarben bleiben unvergessen. Fügen Sie die Vielfalt der Naturlandschaften, die reiche Tierwelt und die Menschen der Regenbogennation hinzu und Sie erhalten ein Land, das man einfach festhalten muss!

Aufgrund der großen Helligkeit genügen ASA 100-Filme oder eine entsprechende Einstellung bei Digitalkameras. Tagsüber ist ein UV-Filter ratsam. Höher empfindliche Filme (200 oder 400 ASA) sind für die längeren Belichtungszeiten des Teleobjektivs oder für Dämmerungsaufnahmen notwendig. Nehmen Sie ausreichend Filme bzw. Akkus und Speicherkapazität mit, um die unendliche Vielfalt des Landes festhalten zu können. Kamerazubehör gibt es zu kaufen, allerdings teurer als in Deutschland. Sie sollten wissen, dass Gebäude, unter anderem Einrichtungen, die der Verteidigung und Sicherheit dienen, in Südafrika nicht fotografiert werden dürfen. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Umwelteinwirkungen schützt. Gegen Sand und Staub helfen eine Bürste mit eingebautem Blasebalg, Reinigungsflüssigkeit und Linsentücher.

Bekleidung
Lockere, legere Freizeitkleidung gehört in jedes Gepäck. Für Wanderungen durch den Busch sind lange Hosen und feste Schuhe unverzichtbar, ebenso ein Sonnenhut oder eine Kappe. Zur Tierbeobachtung sind Naturtöne und sanfte Farben für die Kleidung am besten geeignet. Die Abende können durchaus kühl werden, besonders in den bergigen Regionen, deshalb sollten Sie eine warme Grundausstattung (Fleece-Jacke, Winterjacke) dabei haben. Während in den Wildparks eine legere Kleidung durchaus angebracht ist, wählen Sie für das Dinner in einem Hotel oder Restaurant eine feinere Garderobe. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die südafrikanische Währung heißt Rand (ZAR). Es gibt Scheine im Wert von 10, 20, 50, 100 und 200 Rand sowie Münzen im Wert von 5, 10, 20 und 50 Cents und 1, 2 und 5 Rand. Geldbeträge werden auf volle 5 Cent gerundet. Scheine zu 100 und 200 Rand können oft nicht gewechselt werden.

Es gibt in allen größeren Städten Banken und offizielle Wechselstuben. Der Schalter am Flughafen ist 24 Stunden geöffnet. Bei den meisten Banken können Sie bequem Bargeld am Automaten abheben. Unter den Kreditkarten sind VISA und Mastercard am meisten verbreitet. Jedoch werden auch American Express und Diners Club akzeptiert. Die EC-Karte kann zum Geldabheben an den sogenannten ATM-Bankautomaten (Automatic Teller Machine) verwendet werden. Vorausgesetzt, die Bank ist dem Maestro-System angeschlossen (einen entsprechenden Hinweis finden Sie auf dem ATM). In den meisten Restaurants und Geschäften kann man per Kreditkarte zahlen. Des Weiteren finden Sie Geldautomaten in Supermärkten, Einkaufszentren und an Tankstellen. Bitte beachten Sie, dass man im Gegensatz zu Deutschland an den meisten Tankstellen nur mit Bargeld bezahlen kann.

Für Ihre persönlichen Ausgaben während einer geführten Rundreise empfehlen wir die Mitnahme von Euro in Bargeld. Wir empfehlen, Geld bei der Ankunft in Südafrika am Flughafen zu tauschen. Tauschen Sie während der Rundreise, erkundigen Sie sich nach den Umtauschkursen in den Wechselstuben, da oft hohe Gebühren erhoben werden. Der Umtausch von Rand in Deutschland ist nicht zu empfehlen, denn es bestehen Einfuhrbeschränkungen, und der Umtauschkurs in Südafrika ist erheblich besser.

Strom
220 V, 50 Hz. Die Steckdosen in Südafrika sind meist 3-polige Rundstecker (Steckertyp D, M). Sie benötigen einen Reisestecker (Steckdosenadapter). Passende Adapter sind direkt vor Ort günstig in jedem Supermarkt zu erwerben. Zum Teil werden diese auch an Hotelrezeptionen verliehen.

Telefon/Internet
Mobiltelefone mit deutschen SIM-Karten und Roaming-Funktion können fast überall benutzt werden. Informieren Sie sich über die zurzeit gültigen Roamingverträge am besten vor Ihrer Abreise aus Deutschland bei Ihrem Netzbetreiber.

Öffentliche Telefonzellen arbeiten mit Münzgeld oder Telefonkarten, die in vielen Geschäften und Supermärkten, auf der Post, auf Flughäfen oder in Buchläden verkauft werden. Die Telefonzellen für Münzen sind blau, für Telefonkarten grün. Es ist empfehlenswert, sich eine WORLD-CALL-CARD zu besorgen, mit der Sie über eine Hotline von jedem Telefon aus anrufen können. Ebenfalls möglich ist der Kauf einer SIM-Karte vor Ort. Die SIM-Karte wird beim Kauf registriert. Hierzu benötigen Sie Ihren Reisepass und die Adresse Ihrer Unterkunft. Vorwahl von Europa nach Südafrika ist 00 27, von Südafrika nach Deutschland 00 49, nach Österreich 00 43, in die Schweiz 00 41.

Die meisten Städte und auch kleinere Orte sind mit mindestens einem Internet-Café oder Cyber-Shop ausgestattet. Der Zugang zum Internet ist schnell, die Kosten für die Benutzung preiswert. Nahezu alle Hotels sind mit Fax-Anschluss und einer Möglichkeit der Internetnutzung ausgestattet.

Südafrika.de

Südafrika.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Südafrika und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Südafrika.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Südafrika.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Südafrika. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

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Carola Tille

Carola Tille

Teamleiter Verkauf Südliches Afrika

 
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