• Tauchen an der Küste von Mosambik
  • Kosi Bay Naturschutzgebiet
  • Löwen in Südafrika
  • Mkuze-Wildreservat
  • Palmgrove Lodge, Inhambane
  • Dhow vor der Küste Mosambiks
  • Mkuze-Wildreservat
  • Phezulu Safari Park, KwaZulu-Natal
  • Begegnung im Zulu-Dorf
  • Kosi Bay Naturschutzgebiet
  • Guide während der Pirschfahrt
  • Palm Grove Lodge
  • Leckeres Essen direkt am Indik
  • Taucher mit geflecktem Riesenzackenbarsch
  • Frau auf einem Markt mit Bananen
  • Elefanten im Krüger-Nationalpark
  • Zimmerbeispiel von der Zululand Lodge
  • Blick in die Weite von der Zululand Lodge

Südafrika • Swasiland • Mosambik

 

Tropische Strände und afrikanischer Busch

14 Tage Safari

    
Dauer 14 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 1680 EUR   drucken
Tourcode MOCSWL   zum Filter
Teilnehmer min. 4 – max. 12    
 
 
 
 

Nashornpirsch im Mkuze-Wildreservat, „Big Five“-Safari im Krüger-Nationalpark und Baden im Indischen Ozean – diese Kombination ist perfekt für aktive Genießer. Gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter tauchen Sie ein in die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt. Vom trockenen Grasland bis hin zu saftig-grünen Sumpfgebieten erwartet Sie das landschaftlich abwechslungsreiche Mkuze-Wildreservat. Erkunden Sie diese Region von KwaZulu-Natal auf der Suche nach den geschützten Spitzmaulnashörnern, Elefanten und einer Vielzahl an Vogelarten. Bei einem Dorfbesuch erhalten Sie interessante Einblicke in die Geschichte und Kultur der Zulu. Zu Fuß erkunden Sie das Naturschutzgebiet Kosi Bay mit seinen zauberhaften Seen, Dünenwäldern, exotischen Mangroven und Lagunen. In Mosambik locken bunte Märkte und pulsierende Städte, welche durch afrikanische, arabische und portugiesische Einflüsse geprägt sind. Weiße palmengesäumte Strände laden zum Träumen, Schnorcheln und Baden ein. Spannende Tierbeobachtungen im weltberühmten Krüger-Nationalpark runden diese erlebnisreiche Entdeckungstour durch das südliche Afrika ab.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Busch und Strand entspannt kombiniert

  • Pirschgang und -fahrt im Mkuze-Wildreservat

  • Zu Fuß entlang der prachtvoll grünen Kulisse um Kosi Bay

  • Swasiland: Fährtenlesen mit dem Ranger

  • Tagträume an endlos weißen Palmenstränden

  • Abtauchen ins Blaue: Safari in die Unterwasserwelt

  • Den „Big Five“ auf der Spur im Krüger-Nationalpark

Tourenverlauf

1.–3. Tag: Johannesburg – Zululand (2×F/3×M/3×A)

1.–3. Tag: Johannesburg – Zululand (2×F/3×M/3×A) 1

Sie starten sehr früh am Morgen, gegen 6:30 Uhr, von Johannesburg in das Herz der Provinz KwaZulu-Natal zum Mkuze-Wildreservat. Am zweiten Tag erkunden Sie vormittags die reizvolle Landschaft zu Fuß. Am Nachmittag können Sie sich im Fahrzeug zurücklehnen: es geht zur Pirschfahrt durch das Wildreservat. Das Reservat setzt sich für den Schutz der hier lebenden Breit- und Spitzmaulnashörner ein. Die Tiere kommen regelmäßig an die Wasserlöcher im Park, also halten Sie Augen auf und Ohren gespitzt! Im Park tummeln sich ebenfalls Elefanten, Giraffen, Löwen sowie zahlreiche weitere Wildtiere. Auch Vogelliebhaber geraten hier ins Schwärmen. Freuen Sie sich auch am dritten Tag auf Tierbegegnungen der besonderen Art, diesmal bei einer Pirschfahrt durch den Hluhluwe-iMfolozi-Park. Die tierischen Bewohner haben Sie nun kennengelernt, doch wer lebt noch in dieser Region? Sie erfahren es am Nachmittag bei dem Besuch eines Zulu-Dorfes und erhalten Einblicke in Geschichte, Kultur und traditionelle Lebensweise der Zulus. 3 Übernachtungen in der Zululand Lodge.

4.–5. Tag: Zululand – Kosi Bay 2×(F/M/A)

4.–5. Tag: Zululand – Kosi Bay 2×(F/M/A) 1

Im Naturreservat Kosi Bay finden Sie eine Landschaft aus fruchtbarem Schwemmland, Mangroven, Dünenwäldern sowie Seen vor. Zu Fuß erkunden Sie diese faszinierende Region. Die Kosi Bay-Flussmündung bietet optimale Möglichkeiten zum Schnorcheln. Aufsehenerregende Korallenriffe verzücken Taucher und Schnorchler gleichermaßen. Beobachten Sie die einheimischen Fischer bei der raffinierten und speziellen Fangmethode mit traditionellen Fischreusen. Zwischen November und Januar können Sie außerdem mit etwas Glück die Meeresschildkröten bei der Eiablage entdecken. Bei einem geführten Ausflug (optional, buchbar vor Ort) erfahren Sie mehr über diese Panzertiere. 2 Übernachtungen im Camp Amangwane in Kosi Bay.

6. Tag: Kosi Bay – Swasiland (F/M/A)

6. Tag: Kosi Bay – Swasiland (F/M/A) 1

Die Reise führt weiter in das kleine Königreich Swasiland. Sie übernachten direkt im Hlane-Royal-Nationalpark. Dichter Busch und große, schattenspendende Bäume prägen die Szenerie dieses Wildreservates. Direkt vor Ihrer Unterkunft befindet sich eine Wasserstelle, zu der häufig Nashörner und andere Tiere zum Trinken kommen. Während einer Fußpirsch begleiten Sie einen Ranger des Hlane-Parks, üben das Spurenlesen und sehen eine fantastische Vogelwelt. Übernachtung im Chalet.

7. Tag: Swasiland – Maputo (F/M)

7. Tag: Swasiland – Maputo (F/M) 1

Weiter geht es nach Mosambik, in die Hauptstadt Maputo, bis zur Unabhängigkeit 1975 noch unter dem Namen Lourenço Marques bekannt. Hier mischen sich portugiesische und afrikanische Kultur, was sich in der lebhaften Atmosphäre und der exzellenten Kochkunst widerspiegelt. Genießen Sie köstliche Meeresfrüchte in einem der einheimischen Restaurants (optional). Übernachtung im Catembe Gallery Hotel.

8.–10. Tag: Maputo – Inhambane (3×F/3×M/2×A)

8.–10. Tag: Maputo – Inhambane (3×F/3×M/2×A) 1

Mango- und Cashew-Plantagen säumen den Weg nach Inhambane, Ihrem nächsten Reiseziel. In Inhambane herrschen starke arabische Einflüsse, welche an eine Zeit erinnern, als dort noch mit Sklaven, Elfenbein, Gold und Gewürzen gehandelt wurde. Entdecken Sie die Stadt und seine 200 Jahre alte Kirche „Nossa Senhora de Conceicão“ auf eigene Faust. Danach brechen Sie nach Praia de Barra auf. Ihr Domizil für die nächsten drei Tage sind Schilfgrashütten am Palmenstrand mit einem atemberaubenden Blick über die Küste und den Indischen Ozean. Genießen Sie Ihre Zeit je nach Lust und Laune mit Entspannen am Strand (Praia do Tofo/ Barra) und mit Schnorcheln oder Tauchen zwischen den Korallenriffen. Eine Safari in die Unterwasserwelt birgt ganz besondere Momente. Oder unternehmen Sie eine Ausfahrt mit der Dhau, dem traditionellen Holzsegelboot (alles optional). 3 Übernachtungen in der Palm Grove Lodge.

11. Tag: Inhambane – Bilene (F/M)

11. Tag: Inhambane – Bilene (F/M) 1

Sie setzen Ihre Reise entlang der Küste nach Bilene fort, einem kleinen Ort an den Ufern der Uembje-Lagune. Hier erwarten Sie klares Wasser und weiße Strände. Den Nachmittag verbringen Sie mit der Erkundung der Lagune. Wer mag, kann auch aktiv werden: beim Kajakfahren und Schnorcheln (beides optional) oder beim Schwimmen im flachen, ruhigen Wasser. Übernachtung im Laguna Camp (geteiltes Badezimmer).

12.–13. Tag: Bilene – Krüger-Nationalpark 2×(F/M/A)

12.–13. Tag: Bilene – Krüger-Nationalpark 2×(F/M/A) 1

Heute steht ein weiterer Höhepunkt der Reise auf dem Programm: Sie fahren durch den Limpopo-Transfrontier-Nationalpark und erreichen den Krüger-Nationalpark in Südafrika. Im Land der „Big Five" begeben Sie sich morgens und nachmittags auf Pirschfahrten, um Löwen, Giraffen und Elefanten aufzuspüren. Das Gefühl der echten afrikanischen Wildnis ist allgegenwärtig. 2 Übernachtungen im Letaba Camp.

14. Tag: Krüger-Nationalpark – Johannesburg (F)

14. Tag: Krüger-Nationalpark – Johannesburg (F) 1

Nach einer letzten frühmorgendlichen Pirschfahrt im Krüger-Nationalpark kehren Sie voller Eindrücke nach Johannesburg zurück, wo die Tour gegen 17 Uhr am Flughafen oder gegen 18 Uhr am Hotel endet.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
24.09.2017 07.10.2017 1680 EUR Anfragen
01.10.2017 14.10.2017 1680 EUR Anfragen
15.10.2017 28.10.2017 1680 EUR
22.10.2017 04.11.2017 1680 EUR Anfragen
05.11.2017 18.11.2017 1680 EUR Anfragen
12.11.2017 25.11.2017 1680 EUR Anfragen
17.12.2017 30.12.2017 1680 EUR Anfragen
04.03.2018 17.03.2018 1980 EUR Anfragen
25.03.2018 07.04.2018 1980 EUR Anfragen
06.05.2018 19.05.2018 1980 EUR Anfragen
10.06.2018 23.06.2018 1980 EUR Anfragen
01.07.2018 14.07.2018 1980 EUR Anfragen
15.07.2018 28.07.2018 1980 EUR Anfragen
22.07.2018 04.08.2018 1980 EUR Anfragen
29.07.2018 11.08.2018 1980 EUR Anfragen
05.08.2018 18.08.2018 1980 EUR Anfragen
12.08.2018 25.08.2018 1980 EUR Anfragen
26.08.2018 08.09.2018 1980 EUR Anfragen
02.09.2018 15.09.2018 1980 EUR Anfragen
23.09.2018 06.10.2018 1980 EUR Anfragen
30.09.2018 13.10.2018 1980 EUR Anfragen
14.10.2018 27.10.2018 1980 EUR Anfragen
21.10.2018 03.11.2018 1980 EUR Anfragen
04.11.2018 17.11.2018 1980 EUR Anfragen
11.11.2018 24.11.2018 1980 EUR Anfragen
16.12.2018 29.12.2018 1980 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 890 EUR
EZ-Zuschlag 2017: 330 EUR
EZ-Zuschlag 2018: 430 EUR
Transferkosten 30 EUR
Zusatzübernachtung vor der Reise ab 28 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
englischsprachige Reiseleitung
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab/an Johannesburg

  • Deutsch- oder englischsprachige Tourenleitung (s. Termin)
  • Flughafentransfer bei Abreise passend zum Reisetermin
  • Wechselnde lokale Guides
  • Alle Fahrten im Safaritruck
  • Alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.16)
  • Reiseliteratur
  • 3 Ü: Tented Camp (geräumiges Hauszelt mit eigenem Bad)
  • 5 Ü: Gästehaus im DZ
  • 1 Ü: Gästehaus im DZ (Gemeinschaftsbad)
  • 1 Ü: Gästehaus (Gemeinschaftsbad)
  • 3 Ü: Lodge im DZ
  • Mahlzeiten: 13×F, 13×M, 10×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafentransfer bei Anreise (30 € p.P./Transfer); Visum Mosambik (ca. 45 €, einmalige Einreise); optionale Aktivitäten und Ausflüge; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.16; Zusatzübernachtung in Johannesburg vor Reisebeginn; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Für diese Tour sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich. Sie sollten sich aber auf zum Teil etwas längere Fahrtstrecken einstellen. Bitte bringen Sie Flexibilität und Teamgeist sowie Toleranz und Interesse für andere Kulturen mit.

Hinweise

Diese Tour ist eine aktive Mitmach-Safari, bei der Sie von zwei qualifizierten Reiseleitern begleitet werden. Die Unterstützung der Teilnehmer bei allen anfallenden Arbeiten wie Be- und Entladen des Fahrzeugs, Hilfe bei der Essenszubereitung, beim Abwaschen, Aufräumen etc. trägt zum Gelingen der Reise ganz wesentlich bei. Der Reiseleiter übernimmt das Einkaufen und die Zubereitung aller inkludierten Mahlzeiten. Das Mittagessen wird im Picknick-Stil und das Abendessen meist am Lagerfeuer eingenommen.

Sie übernachten in gemütlichen einfachen Chalets, Bungalows und Strand- bzw. Schilfgrashütten. Die im Reiseverlauf benannten Unterkünfte werden vorrangig genutzt. Sollte in Ausnahmefällen dennoch eine Alternative in Frage kommen, weist diese einen ähnlichen Standard auf.

Anreise: Hinflug nach Johannesburg mit Ankunft am Tag vor Reisebeginn. Wir buchen Ihnen gern eine Übernachtung in der Rivonia Road Lodge, an der die Reise beginnt sowie den Transfer vom Flughafen zur Road Lodge.
Abreise: Am letzten Reisetag werden Sie direkt zum Flughafen gefahren. Es entstehen keine zusätzlichen Transferkosten. Wir empfehlen den Rückflug ab ca. 20:30 Uhr.

Gäste über 65 Jahren benötigen eine ärztliche Bescheinigung, dass sie diese Reise ohne gesundheitliche Einschränkungen durchführen können.
Die Fußpirsch (in Swasiland und im Krüger-Nationalpark) ist Gästen ab 12 Jahren gestattet.

Zubuchertour (internationale Gruppe)

Service

Südafrika

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Südafrika liegt am südlichsten Rand des afrikanischen Kontinents und hat eine Küstenlinie, die sich über mehr als 2.500 km ausdehnt und an zwei Ozeanen liegt (dem Atlantischen und dem Indischen Ozean). Das Land grenzt im Nordwesten an Namibia, im Norden an Botswana und Simbabwe, im Nordosten an Mosambik und Swasiland. Lesotho wird komplett von Südafrika umschlossen. Mit 1.219.912 km² ist Südafrika drei- bis viermal so groß wie Deutschland. Das Zentralplateau, auch Highveld genannt, liegt in einer Höhe zwischen 900 und 2.000 m. Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten, wo sie mit dem Thabana Ntlenyana ihren höchsten Punkt (3.482 m) erreichen. Die meisten Flüsse in Südafrika entspringen in den Drakensbergen und fließen nach Osten in Richtung Indischer Ozean. Der längste Fluss, der Oranje, mit einer Länge von 1.860 km entspringt auch in den Drakensbergen, fließt aber nach Westen und mündet in den Atlantischen Ozean. Weitere wichtige Flüsse sind der Limpopo, der als Grenzfluss in Nordostrichtung nach ca. 1.600 km in den Indischen Ozean mündet, und der Vaal, ein Nebenfluss des Oranje. Am Kap Agulhas, der äußersten Südspitze des Kontinents, treffen sich Atlantik und Indischer Ozean. Westlich davon liegt das Kap der Guten Hoffnung (Kaap van die Goeie Hoop). 

Klima
Das Land ist ganzjährig hervorragend zu bereisen. Da Südafrika in der südlichen Hemisphäre liegt, sind die Jahreszeiten unseren entgegengesetzt.

Der südafrikanische Frühling (Mitte September bis Mitte Dezember) lockt mit milden Temperaturen und einer Blütenpracht in den halbariden Zonen entlang der Westküste und blühendem Fynbos an der Garden Route.

Im Sommer (Mitte Dezember bis Mitte März) ist Hochsaison. Es kann sehr heiß werden, besonders an der Ostküste und im Krügerpark. Von Januar bis Anfang März treten leichte Schauer bis hin zu schweren Regenfällen im gesamten Land auf.

Der Herbst (Mitte März bis Mitte Juni) ist beschaulich, es kühlt ab.

Ideal für Tierbeobachtungen ist der südafrikanische Winter (Mitte Juni bis Mitte September) mit seinen klaren, meist trockenen und warmen Tagen. Jedoch kann es nachts kühl bis sehr kalt (in den Gebirgen) werden. 

Politik und Gesellschaft
In der Regenbogennation leben etwa 52 Mio. Menschen. Der Name Rainbow Nation bezieht sich in erster Linie auf die Menschen unterschiedlichster Hautfarben und die vielen verschiedenen Kulturen, die das Land mit ihren Einflüssen prägen und bereichern. Die Bevölkerung setzt sich aus vier Hauptgruppen zusammen: die Schwarzafrikaner, die 79,4% der Gesamtbevölkerung ausmachen, 9% Weiße (zum großen Teil Buren), 9% Mischlinge und 2,5% Asiaten. Südafrika weist in Afrika die größte europäisch-stämmige Bevölkerung und die größte Einwohnerzahl mit indischer Herkunft auf und ist damit eines der ethnisch vielfältigsten auf dem afrikanischen Kontinent. Etwa 1 Mio. Einwohner Südafrikas sind deutschstämmig, ca. 100.000 haben einen deutschen Pass. Südafrika hat elf amtliche Landessprachen: Englisch, Afrikaans, isiZulu, Siswati, isiNdebele, Sesotho, Nördliches Sotho, Xitsonga, Setswana, Tshivenda und isiXhosa. Englisch bildet sich jedoch als führende Sprache heraus. Bei aller Schönheit und Vielfalt des Landes darf man allerdings auch die Probleme nicht verschweigen, denn die Kriminalität ist hoch, Rassenkonflikte schwelen und die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer noch erschreckend weit auseinander.

Südafrika hat eine moderne und vielseitige Wirtschaft, die sich auf eine effiziente und sehr gut ausgebaute Infrastruktur stützt. In Südafrika gibt es derzeit drei große Parteien, namentlich ANC (African National Congress), DA (Democratic Alliance) und COPE (Congress of the People). Daneben existiert eine Reihe von kleinen Parteien, die ohne 5%-Hürde ebenfalls im 400-Sitze-Parlament vertreten sind. Die südafrikanische Regierung wurde zuletzt im Mai 2014 neu gewählt. Für eine Amtsperiode von 5 Jahren wurde der ANC Vorsitzende Jacob Zuma gewählt.

Sicherheit
Südafrika ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland. Leider ist in einigen Landesteilen eine erhöhte Kriminalität zu beobachten, sodass vor allem Individualreisende die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beherzigen sollten. Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihre Fragen gern beantworten. Unterwegs wird Ihnen Ihr Tourenleiter darüber hinaus mit vielen Tipps zur Seite stehen.

- Meiden Sie nach Geschäftsschluss und an Sonntagen die Innenstädte von Johannesburg, Pretoria, Durban und Kapstadt

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form unter ortskundiger Führung stattfinden

- Meiden Sie bei Ausflügen in Nationalparks abgelegene Wanderwege und laufen Sie wenn möglich in kleinen Gruppen

- Abgeraten wird vom Benutzen der Vorortzüge in Johannesburg, Pretoria, Durban und z.T. in Kapstadt (allenfalls 1. Klasse, nur zu Hauptverkehrszeiten)

- Taxis sollten Sie möglichst bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reservieren

- Von Fahrten per Anhalter und mit sog. Minibustaxis wird dringend abgeraten

- Lehnen Sie von Fremden angebotene Getränke in Bars oder Restaurants wegen eventuell beigemischten „K.O.-Tropfen“ dankend ab

- Wegen der Gefahr von Fahrzeugentführungen und so genannten „smash-and-grab“-Überfällen sollten im Auto die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein

- Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld im Safe. Sie sollten alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass, im Safe bzw. der Unterkunft aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat (ATM) abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit.

- Wir raten Ihnen, unter Ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen.

- Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Es wird empfohlen, bei Fahrten in zentrale ländliche Teile der Provinz Kwazulu-Natal und durch die so genannte Transkei in der Provinz Eastern Cape möglichst Hauptverkehrsstraßen zu nutzen

- In den übrigen Landesteilen sollten Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr unternommen werden, da Autopannen nach Einbruch der Dunkelheit ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen

- Es wird davon abgeraten, an Aussichtspunkten oder Rastplätzen Halt zu machen, wenn dort keine anderen Touristen in Sichtweite sind

- Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, für die Dauer des Aufenthaltes ein Mobiltelefon zu benutzen.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhanden gekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei.

- Wichtige Notfall-Nummern:

§   Polizei-Notruf (SAPS) vom Festnetz/Münztelefon: 10111

§   Notruf vom Mobiltelefon: 112

§   Krankenwagen: 10177

§   Allgemeine Notruf-Nummer: 107

§   Sperr-Notruf für Deutschland (EC-, Kreditkarten): 0049 116 116

Zeitverschiebung
Während der mitteleuropäischen Sommerzeit gibt es keine Zeitverschiebung, in unserer Winterzeit ist uns Südafrika um eine Stunde voraus (also MEZ + 1 Stunde). 

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen/Visa
Reisende aus Deutschland benötigen derzeit kein Visum für einen Urlaubsaufenthalt bis maximal 90 Tage. Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich: Reisepass oder vorläufiger Reisepass.

Die Reisedokumente müssen maschinenlesbar und mindestens 30 Tage über die Reise hinaus gültig sein. Sie sollten auch bei Ausreise noch über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen. Auch bei Weiterreise von Südafrika in andere Länder mit anschließender Rückkehr nach Südafrika sollten Reisende daher darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben.

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit 2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Bitte beachten Sie: maschinenlesbare Pässe, die manuell verlängert wurden, werden bei Einreise nicht akzeptiert.

Einreise von Minderjährigen
Maschinenlesbare Pässe, die verlängert wurden, werden nicht akzeptiert. Unseren Kenntnissen zufolge betrifft dies ausschließlich Kinderreisepässe, die nach Ablauf der ursprünglichen Gültigkeitsdauer von sechs Jahren einmalig verlängert werden können, jedoch maximal bis zur Vollendung des 12. Lebensjahrs. Wir empfehlen dringend allen Südafrika-Reisenden mit Kindern, die Gültigkeit des Kinderreisepasses zu überprüfen. Wurde dieser manuell verlängert, berechtigt dieser Pass fortan nicht mehr zur Einreise nach Südafrika. Bei kurzfristig anstehenden Abreisen ist daher ein neuer, vorläufiger Reisepass für das Kind zu beantragen.

Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine internationale Geburtsurkunde vorweisen (beim Standesamt anzufordern). Diese können nach jüngsten Auskünften des südafrikanischen Innenministeriums auch in anderen Sprachen als Englisch abgefasst sein. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden, wird daher bis auf weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen. Wenn vorhanden, können Sie auch eine Kopie Ihres Stammbuches mitnehmen

Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung („affidavit“), beglaubigte Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).

Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine beglaubigte Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche Versicherungen („affidavit“), beglaubigte Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.

Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Fragen in diesem Zusammenhang kann nur das Department of Home Affairs www.dha.gov.za bzw. die südafrikanischen Auslandsvertretungen verbindlich beantworten.

Mehr Informationen finden Sie in den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts unter www.auswaertiges-amt.de

Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen ausschließlich für deutsche Staatsbürger gelten.

 

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden ist medizinische Hilft oft schwierig zu erhalten. Es gibt keine Impfvorschriften für Besucher aus Europa. Sinnvolle Impfungen sind derzeit: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis A und B.

Besonders im Norden und Osten des Landes ist es in der Regenzeit (Dezember bis März) ratsam, sich effektiv vor Moskitostichen zu schützen. In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme, z.B. No Bite oder Anti Brumm Forte regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf. Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite. Nächtigen Sie unter einem Moskitonetz bzw. halten Sie das Zelt stets geschlossen. Sie können sich auch in einer Apotheke vor Ort beraten lassen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich.

Die medizinische Infrastruktur ist ausgezeichnet. Dennoch ist es ratsam, vom Arzt verschriebene Medikamente in ausreichender Menge mitzubringen. Das Wasser aus dem Hahn ist sauber und Gesundheitsregularien kontrollieren Essensverkäufer auf der Straße.

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nicht lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (u.a. Insektenschutzmittel, Mückennetz, bedeckende Kleidung) können die meisten z.T. auch gefährlichen Infektionserkrankungen wie Malaria und Durchfälle vermieden werden.

Um das Risiko des häufig auftretenden Zeckenfiebers einzudämmen, empfiehlt es sich, bei Wanderungen ein spezielles Antizeckenmittel auf die Schuhe und die Kleidung aufzutragen (z.B. Bayticol). Durch das Tragen knöchelhoher Schuhe können Sie das Risiko eines Schlangenbisses weitestgehend ausschließen. Bilharziose-Gefahr besteht in stehenden Gewässern mit niedrigem Wasserstand. Tuberkulose gehört zwar zu den Hauptkrankheiten des Landes, als Tourist kommen Sie aber nur selten damit in Kontakt. AIDS ist weit verbreitet.

Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de

Oftmals wird die Stärke der afrikanischen Sonne unterschätzt – besonders, wenn man gerade mit Besichtigungen beschäftigt ist. Bevor man sich nicht vollständig akklimatisiert hat, sollte sich nicht allzu lange der Sonne direkt aussetzt werden. Gerade während der heißen Tageszeit sollte der Kopf am besten mit einem Hut bedeckt werden. Natürlich sollte auch eine Sonnencreme genutzt und wiederholt auf die Haut aufgetragen werden. Dabei sollte ständig viel Flüssigkeit zu sich genommen werden – weit mehr als man von zu Hause gewohnt ist. Die UV-Strahlung ist in hochgelegenen Städten (z.B. Johannesburg) und am Meer besonders intensiv, daher ist Vorsicht immer angebracht. 

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Gourmets schwärmen von der exquisiten Vielfalt der südafrikanischen Küche, die durch ihren multikulturellen Einschlag jeden Tag Abwechslung bieten kann. Die heimische Küche verdient besonders viel Aufmerksamkeit. Kap-holländische Gerichte zeichnen sich durch eine gelungene Mischung aus europäischer Hausmannskost mit Kräutern und Gewürzen von den ehemaligen Gewürzkolonien aus. Der asiatische Einfluss spiegelt sich wider in Bredies (Eintöpfen), in der Spezialität Bobotie, einem raffinierten Hackfleischgericht, in Kürbisleckereien mit Zimt oder Ingwertörtchen. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Kingklip-Fisch und Austern. Fleisch gibt es in vielen Variationen und in bester Qualität. Unbedingt sollten Sie Wild wie Kudu, Nyala, Impala oder Strauß probieren. Besondere Spezialitäten sind Masonja (Mopana-Würmer), Xi Fu Fu Nu Nu, so nennt sich die größte Larve des Scarabäus-Käfers, oder etwas für den europäischen Gaumen wie Ngwiri (wilde Süßkartoffel) oder Nkaanyi (zerkleinerte, geröstete Nüsse des Marulabaumes). Bekannte Nachspeisen sind die Koeksisters (Siruptörtchen), Souskluitjies (eine Art Krapfen) oder Melktert (ein cremiger Kuchen). Zu den Tee-Spezialitäten zählt der gesunde Rooibos-Tee. Zudem sind Südafrikas Weine weltberühmt. Das südafrikanische Bier ist auch nicht schlecht und die meist deutschstämmigen Braumeister verstehen ihr Handwerk. Als Snack zwischendurch empfiehlt sich Biltong, an der Luft getrocknetes Rind- oder Wildfleisch.

Fotografie und Film
Mit langer Sonnenscheindauer, trockener Luft, meist optimalen Lichtverhältnissen und großartigen Wolkenbildungen ist Südafrika ein ideales Land für alle, die Freude am Fotografieren haben. Das intensive Licht beschert der Landschaft kräftige, satte Farben und der Himmel beeindruckt durch strahlendes Blau oder eindrucksvolle Wolkenformationen. Die Sonnenuntergänge mit ihren tiefen Rot-, Ocker- und Lilafarben bleiben unvergessen. Fügen Sie die Vielfalt der Naturlandschaften, die reiche Tierwelt und die Menschen der Regenbogennation hinzu und Sie erhalten ein Land, das man einfach festhalten muss!

Aufgrund der großen Helligkeit genügen ASA 100-Filme oder eine entsprechende Einstellung bei Digitalkameras. Tagsüber ist ein UV-Filter ratsam. Höher empfindliche Filme (200 oder 400 ASA) sind für die längeren Belichtungszeiten des Teleobjektivs oder für Dämmerungsaufnahmen notwendig. Nehmen Sie ausreichend Filme bzw. Akkus und Speicherkapazität mit, um die unendliche Vielfalt des Landes festhalten zu können. Kamerazubehör gibt es zu kaufen, allerdings teurer als in Deutschland. Sie sollten wissen, dass Gebäude, unter anderem Einrichtungen, die der Verteidigung und Sicherheit dienen, in Südafrika nicht fotografiert werden dürfen. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Umwelteinwirkungen schützt. Gegen Sand und Staub helfen eine Bürste mit eingebautem Blasebalg, Reinigungsflüssigkeit und Linsentücher.

Bekleidung
Lockere, legere Freizeitkleidung gehört in jedes Gepäck. Für Wanderungen durch den Busch sind lange Hosen und feste Schuhe unverzichtbar, ebenso ein Sonnenhut oder eine Kappe. Zur Tierbeobachtung sind Naturtöne und sanfte Farben für die Kleidung am besten geeignet. Die Abende können durchaus kühl werden, besonders in den bergigen Regionen, deshalb sollten Sie eine warme Grundausstattung (Fleece-Jacke, Winterjacke) dabei haben. Während in den Wildparks eine legere Kleidung durchaus angebracht ist, wählen Sie für das Dinner in einem Hotel oder Restaurant eine feinere Garderobe. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die südafrikanische Währung heißt Rand (ZAR). Es gibt Scheine im Wert von 10, 20, 50, 100 und 200 Rand sowie Münzen im Wert von 5, 10, 20 und 50 Cents und 1, 2 und 5 Rand. Geldbeträge werden auf volle 5 Cent gerundet. Scheine zu 100 und 200 Rand können oft nicht gewechselt werden.

Es gibt in allen größeren Städten Banken und offizielle Wechselstuben. Der Schalter am Flughafen ist 24 Stunden geöffnet. Bei den meisten Banken können Sie bequem Bargeld am Automaten abheben. Unter den Kreditkarten sind VISA und Mastercard am meisten verbreitet. Jedoch werden auch American Express und Diners Club akzeptiert. Die EC-Karte kann zum Geldabheben an den sogenannten ATM-Bankautomaten (Automatic Teller Machine) verwendet werden. Vorausgesetzt, die Bank ist dem Maestro-System angeschlossen (einen entsprechenden Hinweis finden Sie auf dem ATM). In den meisten Restaurants und Geschäften kann man per Kreditkarte zahlen. Des Weiteren finden Sie Geldautomaten in Supermärkten, Einkaufszentren und an Tankstellen. Bitte beachten Sie, dass man im Gegensatz zu Deutschland an den meisten Tankstellen nur mit Bargeld bezahlen kann.

Für Ihre persönlichen Ausgaben während einer geführten Rundreise empfehlen wir die Mitnahme von Euro in Bargeld. Wir empfehlen, Geld bei der Ankunft in Südafrika am Flughafen zu tauschen. Tauschen Sie während der Rundreise, erkundigen Sie sich nach den Umtauschkursen in den Wechselstuben, da oft hohe Gebühren erhoben werden. Der Umtausch von Rand in Deutschland ist nicht zu empfehlen, denn es bestehen Einfuhrbeschränkungen, und der Umtauschkurs in Südafrika ist erheblich besser.

Strom
220 V, 50 Hz. Die Steckdosen in Südafrika sind meist 3-polige Rundstecker (Steckertyp D, M). Sie benötigen einen Reisestecker (Steckdosenadapter). Passende Adapter sind direkt vor Ort günstig in jedem Supermarkt zu erwerben. Zum Teil werden diese auch an Hotelrezeptionen verliehen.

Telefon/Internet
Mobiltelefone mit deutschen SIM-Karten und Roaming-Funktion können fast überall benutzt werden. Informieren Sie sich über die zurzeit gültigen Roamingverträge am besten vor Ihrer Abreise aus Deutschland bei Ihrem Netzbetreiber.

Öffentliche Telefonzellen arbeiten mit Münzgeld oder Telefonkarten, die in vielen Geschäften und Supermärkten, auf der Post, auf Flughäfen oder in Buchläden verkauft werden. Die Telefonzellen für Münzen sind blau, für Telefonkarten grün. Es ist empfehlenswert, sich eine WORLD-CALL-CARD zu besorgen, mit der Sie über eine Hotline von jedem Telefon aus anrufen können. Ebenfalls möglich ist der Kauf einer SIM-Karte vor Ort. Die SIM-Karte wird beim Kauf registriert. Hierzu benötigen Sie Ihren Reisepass und die Adresse Ihrer Unterkunft. Vorwahl von Europa nach Südafrika ist 00 27, von Südafrika nach Deutschland 00 49, nach Österreich 00 43, in die Schweiz 00 41.

Die meisten Städte und auch kleinere Orte sind mit mindestens einem Internet-Café oder Cyber-Shop ausgestattet. Der Zugang zum Internet ist schnell, die Kosten für die Benutzung preiswert. Nahezu alle Hotels sind mit Fax-Anschluss und einer Möglichkeit der Internetnutzung ausgestattet.

Südafrika.de

Südafrika.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Südafrika und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Südafrika.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Südafrika.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Südafrika. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

Swasiland

Allgemeines

Geografie
Das Königreich Swasiland ist mit einer Fläche von 17.363 Quadratkilometern der zweit kleinste Staat auf dem afrikanischen Kontinent. Die Nachbarländer des Binnenstaates sind Mosambik im Osten und die südafrikanischen Provinzen Mpumalanga im Norden und Westen sowie KwaZulu-Natal im Süden. Die Länge der Staatsgrenze beträgt insgesamt 535 Kilometer, wovon 105 Kilometer mit Mosambik und 430 Kilometer mit Südafrika geteilt werden. Der Lusutfu, auch Great Usutu River und im weiteren Verlauf Maputo genannt, ist der längste Fluss des Landes. Swasiland ist in die vier Distrikte Hhohho (im Norden und Nordwesten), Manzini im Westen und in der Mitte, Shiselweni im Süden und Lubombo im Osten aufgeteilt.

Swasiland gliedert sich von West nach Ost in vier Landschaftszonen. Im Westen des Landes liegt das Highveld (Hochland), das eine mittlere Höhe von 1.300 Metern aufweist und nach Westen in die südafrikanischen Drakensberge übergeht. Die höchste Erhebung innerhalb Swasilands ist der 1.862 Meter hohe Emlembe nahe der Westgrenze. Etwa ein Sechstel des Highvelds ist von Wäldern bedeckt. Die Hauptstadt Mbabane liegt in dieser Region (im Ezulwini Tal). Das Middleveld (Mittelland) liegt durchschnittlich etwa 700 Meter hoch und besteht aus fruchtbarem Hügelland. Hier liegt auch mit Manzini die größte Stadt Swasilands. Nach Osten hin schließt sich das Lowveld (Tiefland) an, das vor allem aus Buschland besteht und dessen niedrigster Punkt 21 Meter über dem Meeresspiegel am Lusutfu liegt. Das Lowfeld wird vor allem zum Zuckerrohr-Anbau genutzt. Entlang der Ostgrenze Swasilands liegt der südliche Teil der Lubombo-Berge (auch Lebombo-Berge), die dort bis 776 Meter hoch sind.

Klima

Die Klimazonen entsprechen den vier Landschaftszonen Swasilands und sind insgesamt subtropisch. Im Highveld fällt mit über 1.000 Millimeter der meiste Regen. Die meisten Niederschläge fallen im Sommer (Oktober bis März). Meistens sind es Schauer, länger anhaltende Regenfälle sind selten. Die Temperaturen sind überwiegend warm bzw. mild. Die Luftfeuchtigkeit ist meist hoch. In Mbabane erreichen die Durchschnittstemperaturen im Sommer 26 °C. Im Winter sinken sie auf rund 13 °C.
Im Lowveld fallen deutlich weniger Niederschläge. Das Klima ist hier am wärmsten. In den Lubombo-Bergen herrscht ebenfalls trockenes, subtropisches Klima mit etwas kühleren Temperaturen als im Lowveld.

Bevölkerung
Über 90 Prozent der Bevölkerung von Swasiland gehören dem Bantuvolk der Swasi an. Ferner leben dort Sotho, Zulu, Tsonga, Weiße und Coloureds (Mischlinge). Fast alle Swazi sprechen als Muttersprache siSwati, eine Nguni-Sprache. Wenige Einwohner sprechen als erste Sprache isiZulu bzw. Xitsonga. Englisch ist Bildungs- und zweite Amtssprache in Swasiland.
Die meisten Bewohner Swasilands sind Christen. Rund 35 Prozent der Bevölkerung sind Protestanten, etwa 30 Prozent gehören zionistischen Kirchen an, 25 Prozent der katholischen Kirche, die im Bistum Manzini zusammengefasst sind.

Wirtschaft

Swasiland gehört zu den ärmsten Staaten der Welt. Ein Großteil der Bevölkerung lebt von weniger als einem Euro pro Tag. Etwa 200.000 Menschen (rund ein Fünftel der Gesamtbevölkerung) waren 2005 auf Lebensmittelhilfe internationaler Organisationen angewiesen. 60 Prozent der Bevölkerung betreiben Subsistenzwirtschaft, das heißt, sie produzieren nur für sich und ihre Familien und nicht für den Verkauf auf dem Markt oder den Export. Zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnissen gehören Zuckerrohr, Baumwolle, Mais, Tabak, Reis, Zitrusfrüchte, Hirse und Erdnüsse. Außerdem werden Rinder, Schafe und Ziegen gezüchtet. Die Bedeutung des Bergbaus ist zurückgegangen, da seit 1978 die hochwertigen Eisenerzvorkommen erschöpft sind. Außerdem ist die Nachfrage nach dem gesundheitsschädlichen Asbest weltweit zurückgegangen. Die einst längste Materialseilbahn der Welt, die Asbest von Bulembu über die Grenze zum Bahnhof von Barberton in Südafrika beförderte, musste daher 2002 stillgelegt werden. Es werden heute nur noch Diamanten, Steinkohle und Kaolin gefördert.

Sicherheit
Swasiland ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Reiseland.Dennoch sollten Sie darauf achten, dass Schwierige soziale, wirtschaftliche und politische Verhältnisse im Königreich Swasiland  immer wieder zu Protestkundgebungen und Demonstrationsmärschen führen. Die swasiländischen Sicherheitsbehörden versuchen, zumeist durch präventive Straßenkontrollen auf den Zufahrtswegen zu größeren Siedlungen, Herr der Lage zu bleiben.Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihre Fragen gern beantworten. Unterwegs wird Ihnen Ihr Tourenleiter darüber hinaus mit vielen Tipps zur Seite stehen.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern. 

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Reisende aus Deutschland benötigen zurzeit kein Visum für einen Urlaubsaufenthalt bis maximal 90 Tage. Der Reisepass muss eine Gültigkeit von mindestens 6 Monaten über die Ausreise aus Swasiland hinaus besitzen. Dies gilt auch für Kinderreisepässe.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Swasiland geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte  trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen!

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen dabei die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) gelten. Also auch wenn es schwerfällt, Salate oder unschälbares Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Vor der Reise

Bitte besuchen sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt. Etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt  einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza wieder auffrischen müssen.

Während der Reise

Geld
Bargeld (Euro oder US-Dollar) kann in Swasiland gewechselt werden, sollte aber nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. Zweckmäßiger ist die Nutzung von Maestro- oder Kreditkarten. Wenn diese den gängigen internationalen Systemen angeschlossen sind, können Geldautomaten in der Hauptstadt Mbabane, in Manzini und einigen anderen Städten benutzt werden. Viele Restaurants und Hotels akzeptieren eine Zahlung mit Kreditkarten.

Die Währung Swasilands (1 Lilangeni, Mehrzahl: Emalangeni) ist im Verhältnis 1 zu 1 fest an die südafrikanische Währung Rand gekoppelt. Emalangeni und Rand sind in Swasiland gesetzliches Zahlungsmittel. Der Umtausch von Rand oder Emalangeni in Deutschland ist nicht zu empfehlen, da Einfuhrbeschränkungen bestehen und der Umtauschkurs vor Ort erheblich besser ist.

Telefon
Mobiltelefone mit deutschen SIM-Cards der meisten Anbieter können in Swasiland nicht benutzt werden. Es lässt sich bei deutschen Anbietern in Erfahrung bringen, ob Roaming-Abkommen mit Swasiland bestehen. Allerdings ist der Empfang in vielen Gegenden Swasiland schwach oder unzureichend und Gesprächsabbrüche ("dropped calls") sind häufig.

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Mosambik

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Mosambik erstreckt sich an der Südost-Küste Afrikas am Indischen Ozean und berührt die Nachbarländer Südafrika, Swasiland, Simbabwe, Sambia, Malawi und Tansania. Der lang gezogene Staat an der Südostküste Afrikas erreicht eine Nord-Süd-Ausdehnung von 1.900 km bei 60 bis 600 km Breite. Mosambiks Meeresküsten erreichen eine Länge von 2.700 km. Vom Tieflandbereich unter 200 Höhenmetern über Bergplateaus bis hin zu Höhen über 2.000 m mit der höchsten Erhebung, dem Monte Binga mit 2.436 m sind vielfältige Landschaftsformen vertreten. Offene Busch- und Strauchlandschaften sind die häufigste Vegetationsform Mosambiks. In Tieflandzonen und Küstennähe herrschen Trockenwälder vor. Die Meeresküsten werden von Palmenwäldern und Mangrovengürteln bestimmt.

Klima
Das Klima Mosambiks lässt sich in zwei Zeiten einteilen. Die Regenzeit von Oktober bis März ist geprägt von heftigen Regenfällen an der Küste und häufigen Zyklonen, die große Verwüstungen anrichten können. In der stärksten Regenperiode von Januar bis Februar sind in den südlichen Regionen des Landes Überschwemmungen möglich. Während der Trockenzeit von April bis September halten die Dürreperioden vor allem im Süden und in zentralen Regionen an. Die durchschnittlichen Temperaturen in der Hauptstadt Maputo liegen im Juli zwischen 13 und 24°C und im Februar zwischen 22 und 31°C. Im Jahr fallen durchschnittliche Niederschlagsmengen von 760 mm/Jahr. Die beste Reisezeit liegt in den Monaten April und Oktober. Das Klima wird im nördlichen und zentralen, tropischen Teil  vom NO-Monsun (Nov. bis April) und im subtropischen Süden (subtropisch) vom Südost-Passat (Mai bis Aug.) bestimmt.

Zeitverschiebung

In Mosambik gilt MEZ + 1 Stunde. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied, im Winterhalbjahr ist uns Mosambik um eine Stunde voraus. Da das Land an der Ostgrenze dieser Zeitzone liegt, bedeutet dies für Mosambik, dass es hier besonders früh hell und wieder dunkel wird. Tageslicht hat das Land im Juni/Juli zwischen 05.30 und 16.30 h, im Dezember von ca. 04.30 und 17.30h. 

Politik und Gesellschaft
Die Landes- und Amtssprache der Präsidialrepublik Mosambik ist Portugiesisch. Als Geschäftssprachen werden auch Englisch und Französisch sowie verschiedene Bantu-Sprachen wie u.a. Suaheli, Makua und Nyanja gesprochen. Seit 1975 ist die ehemals portugiesische Kolonie unabhängig. 1990 wurde eine neue Verfassung im Land eingeführt, welche den Menschen u.a. freie Wahlen und eine freie Marktwirtschaft ermöglicht hat. Heute werden alle fünf Jahre 250 Mitglieder ins Parlament gewählt. Seit Januar 2010 regiert Ministerpräsident Aires Ali das Land. Gemessen am Pro-Kopf-Einkommen zählt Mosambik nach wie vor zu den ärmsten Ländern der Welt. Nur ein geringer Teil der Staatsausgaben wird in das Gesundheitssystem investiert, was für das Land ein großes Problem darstellt. So hat die Bevölkerung mit der schnellen Ausbreitung von Aids und anderen Infektionskrankheiten zu kämpfen, welche in Zusammenhang mit mangelnder Hygiene stehen.

Sicherheit
Besonders innerhalb der Städte wird ein hohes Niveau an Gewaltkriminalität verzeichnet. Beachten Sie daher folgende Sicherheitshinweise:

- Überlandfahrten bei Dunkelheit sind gefährlich und sollten möglichst unterlassen werden

- Auf einigen wenigen Nebenstrecken, vor allem bei Brücken und Bahnübergängen, besteht noch ein Minenrisiko

- In Mosambik besteht Ausweispflicht, darum wird empfohlen, stets den Pass im Original und den Führerschein (bei Selbstfahrern) mit sich zu führen

- Bei Reisen über Land muss mit mangelndem Zustand der Infrastruktur gerechnet werden, was zu erhöhtem Unfallsrisiko führt

- In der Regenzeit können selbst Nationalstraßen aufgrund von Überschwemmungen unpassierbar sein

Sollten Sie weitere Fragen zu länderspezifischen Sicherheitsfragen haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen/Visa

Für die Einreise nach Mosambik benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss sowie ein Visum.  Sie erhalten das Visum entweder direkt vor Ort bei der Einreise oder bei der Botschaft in Berlin.

 

Visumbeantragung in Mosambik

Das Touristen-Visum wird bei Einreise an allen Grenzen/Flughäfen ausgestellt.
Das Visum kostet 2085,- MZN (Meticais) und kann in EUR, USD und ZAR bezahlt werden.
Der Preis ist wechselkursabhängig, Kosten ca. 35,- EUR
Bitte nehmen Sie kleine Scheine mit und zahlen Sie passend, da in der Regel kein Wechselgeld gegeben wird.
Bitte haben Sie die Adresse Ihrer Unterkunft in Mosambik dabei.

 

Aufenthaltsdauer: 30 Tage

 

Folgende Einreisestationen stellen das Touristenvisum aus:
Flughäfen: Maputo, Inhambane, Vilankulo, Beira, Tete, Nampula, Nacala, Pemba
Grenzposten: Südafrika – Ponta do Ouro, Giriyondo, Ressano Garcia; Swasiland – Goba, Namaacha; Simbabwe – Chicualacuala, Machipanda, Nyampanda; Sambia – Chimefusa; Malawi – Mandimba, Milange, Zobue

 

Da die Möglichkeit des Visumerwerbs bei Einreise erst seit März 2017 möglich ist, kann es zu Verzögerungen bei der Einreise kommen. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Abreise beim Auswärtigen Amt über eventuelle Änderungen dieser Regelung.

 


Visumbeantragung in Deutschland
Das Einfachvisum (einmalige Einreise) kostet 45 Euro, ist 60 Tage gültig und erlaubt eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen. Spätestens am letzten Gültigkeitstag des Visums muss die Ausreise erfolgen.

Es muss grundsätzlich vor der Abreise beantragt werden und kann z.B. bei der Botschaft der Republik Mosambik beantragt werden:

Botschaft der Republik Mosambik
Stromstraße 47
10551 Berlin
Tel: 030 / 39876500 / Fax: 030 / 39876503
Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 09.30 - 12.30 Uhr
www.embassy-of-mozambique.de/index.php/2015-10-08-06-52-19/visas

Gern schicken wir Ihnen alle zur Visabeantragung erforderlichen Informationen und/oder Visaformulare zu. Bitte beantragen Sie das Visum ca. 4 Wochen vor Abreise. Die Zeit zur Visabeantragung ist noch absolut ausreichend - es besteht also kein Grund zu unnötiger Eile. Bitte beachten Sie, dass wir im Falle einer Absage der Reise durch uns keinerlei Kosten für unnötigerweise vorzeitig beantragte Visa übernehmen können.

Um Ihnen die Visabesorgung möglichst einfach zu gestalten möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners Visa Dienst Bonn GmbH empfehlen. Dieser steht Ihnen auch bei weiteren Fragen in Sachen Visum jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen den Visa Dienst unter www.visum.de.

Für Mosambik-Visa ist zuständig:
Visa Dienst Bonn GmbH & Co. KG
Büro Berlin
Agricolastr. 24
10555 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 - 31 01 16 – 0
Telefax: +49 (0) 30 - 31 01 16 - 59
E-Mail: Berlin@visum.de
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 Uhr

Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn Sie den Visa Dienst nutzen möchten, denn dann lassen wir Ihnen das DIAMIR-Auftragsformular zukommen. Damit erhalten Sie einen vergünstigten Preis für die Ausstellungsgebühren. Visa- und sonstige Konsulargebühren sowie Versandkosten sind von der Vergünstigung nicht betroffen.

 

Unsere Visa Hinweise sind ohne Gewähr.

Unsere Gäste aus der Schweiz und Österreich möchten wir bitten, mit den zuständigen Behörden vor Ort Kontakt aufzunehmen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de.

 

 

Gesundheit

Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden kann eine sofortige medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden. Sollten Sie unter einer Krankheit leiden, die Ihre Reise in irgendeiner Form beeinträchtigen könnte, setzen Sie bitte am ersten Urlaubstag die Reiseleitung in Kenntnis. Dies ist sehr wichtig und liegt in Ihrem Interesse, damit Ihnen in Notfällen sofort angemessen und richtig geholfen werden kann.

Größte Gefährdung für Bevölkerung und Besucher stellt die landesweite und ganzjährige Malaria-Infektionsgefahr dar. Auch das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber und die Schlafkrankheit kommen landesweit vor. Eine medikamentöse Prophylaxe kann durchaus sinnvoll sein. Dafür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf (z.B. No Bite, Anti Brumm Forte). Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite oder Anti Brumm Forte. Weitere Informationen und ausführliche Testergebnisse zu Mückenschutzmitteln finden Sie in Test 05/2010 (Stiftung Warentest).

Als Impfschutz werden der Schutz vor Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B empfohlen.

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden.

Durch hygienisches, d.h. gekochtes bzw. gut durchgebratenes Essen und sterilisiertes Trinken und konsequenter Mückenschutz (Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten Infektionserkrankungen ganz vermieden werden.

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Im südeuropäisch geprägten Mosambik wird abwechslungsreicher, stärker gewürzt und oft in mehreren Gängen gegessen als in den ehemals britischen Nachbarländern. Vorspeisen heißen hier Entradas und bestehen gerne aus Salaten, Garnelen oder Suppen wie der berühmten Schellfischsuppe. Typische Hauptgerichte entlang der Küste sind Fisch und Meeresfrüchte, aber auch Huhn- oder Rindfleisch. Als Beilagen werden vor allem Reis, Pommes Frites und der afrikanische Maisbrei gereicht. Zu beliebten Speisen zählen scharfes Huhn, Bohneneintopf, Avocadosalat und gegrillte Tintenfischringe. Zahlreiche Früchte wie Ananas, Papaya, Melone, Mango oder Banane werden intensiv bei der Zubereitung von Hauptgerichten verarbeitet und verleihen den Speisen eine exotische Note.

Der einheimische Wein ist kräftig und hat fast schon sherryähnlichen Charakter. Beliebtes Volksgetränk ist das Bier. In Mosambik werden die lokalen Marken „Manica“, „Laurentina“ und „2M“ gebraut.

Fotografie und Film
Die besten Lichtverhältnisse zum Fotografieren bieten die Monate von Ende der Regenzeit bis in den August. Für die diesige Luft, die ab August/September einsetzt, empfiehlt sich der Einsatz eines Polfilters. Auch leisten UV-Filter gute Dienste, und bei Sonnenuntergang- oder Teleaufnahmen können Sie mit einem Stativ gute Ergebnisse erzielen. Aufnahmen von Menschen gelingen am Besten mit Blitzlicht. Die schönsten Aufnahmen entstehen morgens oder spät nachmittags, wenn die schräg stehende Sonne alles in ein sanftes Licht taucht.

Wir empfehlen, ausreichend Filmmaterial und Ersatzbatterien mitzubringen. Vor Ort sind diese Dinge nur in größeren Städten zu bekommen und darüber hinaus möglicherweise veraltet. Da Mosambik ein heißes, staubiges Reiseland ist, sollten Sie auch an entsprechenden Schutz für die Fotoausrüstung denken.

Bekleidung
Leichte Sommerkleidung, die atmungsaktiv und gut waschbar sein sollte, ist ganzjährig ausreichend. Abends und nachts sollte man langärmelige bzw. lange Kleidung tragen, da diese besser vor Mücken schützt. Bereist man Mosambik in der Regenzeit, sollte man unbedingt eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz mitnehmen.

Geld, Strom, Internet

Geld, Strom, Internet

Geld
An Geldautomaten kann in allen größeren Städten Bargeld mit EC- oder Kreditkarten abgehoben werden. Kreditkarten werden z.T. in Hotels, Restaurants und Supermärkten in Maputo und anderen größeren Städten akzeptiert. Es wird dennoch empfohlen, ausreichend Bargeld mitzuführen, insbesondere, wenn Reisen ins Landesinnere geplant sind. In Mosambik werden auch US-Dollar und insbesondere im südlichen Mosambik südafrikanische Rand akzeptiert. Euro werden außerhalb Maputos nur selten akzeptiert. Darüber hinaus sind telegrafische Bargeldüberweisungen nach Mosambik möglich

Stromversorgung
Mosambik hat 220/240 Volt Wechselstrom. Ein mitgebrachter universaler Adapter oder südafrikanischer Drei-Pol-Stecker, wie sie in Maputo verkauft werden, sind empfehlenswert. Teilweise gibt es auch Euro-Steckdosen. Viele Strandresorts haben keinen Stromanschluss, manchmal wird dort ein Generator für die Abendstunden eingesetzt.

Telefonieren
Inlandsgespräche kann man von Telefonzellen (telefone pública) tätigen. Internationale Ferngespräche müssen über die staatliche Telekomgesellschaft TDM abgewickelt werden, die in den Provinzhauptstädten Büros und im restlichen Land ein relativ dichtes Netz an Telefoncontainern unterhält. Ein 3-Minuten-Gespräch nach Europa kostet ca. 4 €. Telefonkarten und Kartentelefone können für regionale Gespräche in die Nachbarländer und sogar für Ferngespräche nach Europa verwendet werden. Für Mobiltelefone gibt es zwei lokale Anbieter, Mcell und Vodacom. Mit den deutschen Netzen von T-Mobile, D2, O2 und E-plus ist man in den Städten und entlang der EN 1 fast lückenlos erreichbar. Die Vorwahl für ein Telefonat von Mosambik nach Deutschland ist die 0049, umgekehrt die 00258.

Literatur über Mosambik

Literatur über Mosambik

Romane

Der Chronist der Winde von Henning Mankell, Paul Zsolnay Verlag in Wien, 1995

Wind der Apokalypse von Paulina Chiziana, Brandes&Apsel Verlag

Sprach- und Reiseführer

Reisen in Mosambik, von Ilona Hupe und Manfred Vachal, Ilona Hupe Verlag, 6. Aktualisierte Auflage 2010

Fauna und Flora im südlichen Afrika (2008) von Vincent Carruthers, Struik Verlag, Südafrika. 

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Bitte vergessen Sie nie, dass Sie durch Afrika reisen! Europäische Wertvorstellungen und afrikanische Mentalität sind dabei nicht immer zu vereinen. Üben Sie ein wenig Toleranz und Gelassenheit, wenn einmal nicht alles sofort und in der gewohnten Qualität erledigt wird.

VAZAHA, MORA MORA – „Langsam, langsam!“ wird die bei weiten häufigste Antwort auf etwaige Fragen sein. Es kann immer zu notwendigen Änderungen im Tourenverlauf kommen, bedingt durch Wetter, Behördenwillkür oder andere Probleme. Wir bitten dann um Ihr Verständnis!

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Karte

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Ihr Ansprechpartner 

Thomas Thadewaldt

Thomas Thadewaldt

Verkauf & Beratung Südliches Afrika

 
+49 (0)351 31 207 - 269

E-Mail:
t.thadewaldt@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 207 - 269

 
 

Reiseberichte 

 

 
 

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