• Am Ruhetag Wanderung am Fuße der Kulikalonmauer
  • Iskanderkul
  • Trekking im Vanchtal zum Bärengletscher
  • Gleich ist der Gipfel Energie erreicht
  • Menschen in Tadschikistan
  • Der Mathematiker Al-Khorezmi vor der Altstadt von Chiwa
  • Menschen in Tadschikistan
  • Aufstieg zum Kasnokpass

Tadschikistan

 

Durch die Goldenen Fan-Berge

16 Tage Trekking- und Naturrundreise

    
Dauer 16 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2790 EUR   drucken
Tourcode TADFAN   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 12    
 
 
 
 

Wer schon immer ein spezielles Interesse für selten besuchte Regionen und besonders reizvolle Ziele verspürte, für den ist diese Reise genau die richtige Wahl. Von Insidern als eines der schönsten Gebirge Asiens bezeichnet, beeindruckt das Fan durch die gewaltigen Kontraste der schneebedeckten 5000er, fast senkrechten Felswände und in verschiedenen Blautönen schimmernden Gebirgsseen. In den Tälern schmücken Wacholdergewächse mit ihrem Grün und dem typischen Duft die idyllischen Plätze an den Seen. Die Gipfel des Fan-Gebirges bieten ein unvergessliches Panorama! Während die Besteigung von einem 4000er oder gar dem 5000er Pik Energie den Trekkinghöhepunkt darstellen, sind die Besuche des alten Pendschikent sowie der Hauptstadt Duschanbe zweifellos die kulturellen Glanzpunkte dieser Reise. Auch haben Sie nach dem Trekking die Möglichkeit, sich während einer optionalen Verlängerung die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der jahrhundertealten Architektur sowie die pulsierenden Märkte in Usbekistan entlang der Seidenstraße anzusehen.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Für jeden Trekker dieser Welt ein „Must have!“

  • Durch das Fan-Gebirge mit Lasttieren und Trägern

  • 2 Passüberschreitungen bis über 4000 m Höhe

  • Farbenprächtige Hochgebirgsseen Kulikalon, Alaudin, „Trüber See“ und Stippvisite am Iskanderkul

  • Optional: Pik Energie (5113 m)

  • Optional: Verlängerung in Usbekistan

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug nach Duschanbe.

2. Tag: Duschanbe (F/A)

Ankunft am frühen Morgen in Duschanbe. Abholung durch den örtlichen Reiseleiter und Transfer ins Hotel. Vormittags haben Sie Zeit zum Ausruhen. Treff gegen Mittag im Hotel. Heute haben Sie die Möglichkeit die Hauptstadt zu erkunden. Sie unternehmen eine Führung durch die Stadt, deren wortwörtliche Übersetzung des Namens „Montag“ bedeutet, weil früher im ehemaligen Dorfkern montags der Markt abgehalten wurde. Heutzutage können Sie den Basar an allen Wochentagen besuchen und werden bei der Stadtbesichtigung auch noch das tadschikische Nationalmuseum kennenlernen. Neben zahlreichen Artefakten aus der sogdischen und gräko-baktrischen Zeit findet sich dort die mit 14 m Höhe (seit der Zerstörung der Buddha-Figuren im afghanischen Bamian) größte erhaltene Buddha-Statue Zentralasiens aus der Kuschan-Periode. Bei aller Kultur wird die Entspannung aber nicht zu kurz kommen – und das am besten in einem der typischen zentralasiatischen Teehäuser! Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Pendschikent (F)

Fahrt am Morgen nach Pendschikent. Während einer Stadtbesichtigung werden Sie die Stadt näher kennenlernen. Die nahezu vollständig erhaltene sogdische Ruinenstadt von Pendschikent gilt als das „Pompeji Zentralasiens“. Besuch des Rudaki-Museums, des berühmten Dichterfürsten, sowie der Altstadt von Pendschikent. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 4-5h, 250 km).

4. Tag: Die Sieben Seen (F/M/A)

Heute unternehmen Sie einen Ausflug zu den Sieben Seen. Sie alle bestechen durch ihre unterschiedliche Form und Farbe, die von türkisblau bis schwarz reicht. Sie liegen eingebettet in herrlicher Landschaft, im Schingtal, was so viel wie „grüner Garten“ bedeutet. Am Nachmittag bleibt noch etwas Zeit für individuelle Erkundungen der Umgebung. Die Nacht verbringen Sie in einem schön gelegenen Gästehaus in der Siedlung Nofin. (Fahrzeit ca. 2h, 60 km, Gehzeit ca. 2-3h).

5. Tag: Artutsch im Fan-Gebirge (F/M/A)

Heute brechen Sie auf zum wichtigsten Punkt dieser Reise – zum Ausgangpunkt der Fandurchquerung. Von Nofin geht es über Dashtikazy zunächst nach Pandschrud, wo Sie das Mausoleum des tadschikisch-persischen Poeten Abuabdullo Rudaki besuchen. Von hier ist es nicht mehr weit bis nach Artutsch (2200 m). Den Nachmittag verbringen Sie mit Vorbereitungen für die Trekkingtour. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 2-3h, 90 km)

6. Tag: Duschoch-See (2900 m) (F/M (LB)/A)

Die Trekkingtour beginnt. Hauptgepäck, Campingausrüstung sowie sämtliche Verpflegung werden auf Packesel geladen – Sie wandern lediglich mit Tagesgepäck. Heute geht es zum Alpinistenlager „Artutsch“ auf 2000 m und weiter zum Ufer des Duschoch-Sees (2900 m). Unterwegs bieten sich Ihnen fantastische Panoramen zur majestätischen Kulikalon-Mauer. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit: ca. 8h, 900 m↑, 200m↓, 16 km).

7. Tag: Kulikalon-See (2900 m) (F/M (LB)/A)

Akklimatisation: Entweder Sie unternehmen eine Tagestour zum Tschukarak-Pass (3180 m) oder eine Wanderung zu den Kulikalon-Seen (2900 m). Vierzehn verschiedene Seen in Farbtönen von hellblau bis aquamarin laden zum Baden und Verweilen ein. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6-8h).

8. Tag: Alaudin-See (2800 m) (F/M (LB)/A)

Die Passhöhe des Alaudin-Passes (3860 m) stellt die Herausforderung dieses Tages dar: Der Weg ist technisch einfach, jedoch lang. Der Blick zum schneebedeckten Tschapdara (5137 m) gegenüber entschädigt für die Mühen des Aufstiegs. Tagesziel ist der wunderschön in die Bergwelt des Tschapdara-Tales eingebettete Alaudin-See (2800 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h, 960 m↑, 1060 m↓, 13 km).

9. Tag: „Der trübe See“ (3600 m) (F/M (LB)/A)

Geruhsame Wanderung entlang des Tschapdara-Tales aufwärts zum „Mutnoye“ (trüben) See (3600 m), an dessen Ufer Sie das Basislager für die nächsten Tage aufschlagen. Die Bergriesen Tschimtarga (5487 m), Samok (5070 m), Energie (5113 m) und Miraly (5120 m) umschließen spektakulär das Schwemm- und Schotterbett des trüben Sees. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit 5h, 800 m↑, 8 km).

10. Tag: Tschimtarga Pass (4750 m) oder Hochlager (4500 m) zur Gipfelbesteigung Pik Energie (F/M (LB)/A)

Für zwei Tage bieten sich unterschiedlich anspruchsvolle Optionen, je nach Interesse jeder/s Einzelnen:
Die Bergwanderer erklimmen mit ihrem Reiseleiter den Tschimtarga-Pass (4750 m), von dem Sie die Aussicht auf das Bergpanorama des Fan-Gebirges genießen können. Anschließend kehren Sie ins bekannte Lager am trüben See zurück. Übernachtung wie am Vortag.
Gemeinsam mit einem lizensierten und sehr erfahren Bergführer steigen die Bergsteiger bis ca. 4500 m auf und errichten dort das Hochlager für den Gipfelsturm am nächsten Morgen. Übernachtung in Zelten. (Gehzeit Wanderer 7-8h, 1150 m↑↓; Gehzeit Bergsteiger ca. 5-6h, 900 m↑).

11. Tag: Ruhetag oder Gipfelsturm Pik Energie (5113 m) (F/M (LB)/A)

Die Bergwanderer unternehmen entweder eine Wanderung in der Umgebung oder nutzen den Tag zum Ausruhen und Entspannen. Übernachtung wie am Vortag.
Für die Gipfelstürmer geht es heute zum Pik Energie (5113 m). Sie steigen über die flache Zunge des Energie-Gletschers in die felsdurchzogenen Hänge des Ostgrates der Tschimtarga ein. Der Pfad quert diese Hänge auf Schotter – oder im Frühsommer Firn – und schwingt sich auf zum Tschimtarga-Pass. Weiter geht es Richtung Gipfel. An besonders exponierten Stellen werden, je nach Witterung und falls erforderlich, Fixseile eingerichtet. Mit der Schwierigkeit von 2B/3A auf der russischen Skala ist der Pik Energie zu vergleichen mit einer alpinen Schwierigkeit von PD+/AD-. Von seinem höchsten Punkt aus bietet sich ein atemberaubendes Bergpanorama mit allen Gipfeln des Fan, des Hissar und weiter nach Osten schweift der Blick zu Serawschan und Pamir. Von hier oben wird auch deutlich, warum viele das Fan-Gebirge wahlweise als „alpine Parklandschaft“ oder auch „kleinstes und schönstes Hochgebirge der Erde“ bezeichnen: Auf engstem Raum von gerade einmal 40x40 Kilometern kontrastieren schneebedeckte Gipfel, senkrechte Felswände, blaue Seen und grüner Wacholder. Die Bergwanderer genießen vom Tschimtarga-Pass aus die grandiose Aussicht nach Westen in die Schlucht des Sindon. Gegenüber erhebt sich mit 4800 m der Pik Sindon mit einer Nordwand, wie mancher sie so vielleicht nur einmal im Leben erblickt: Eine breite senkrechte Felsbastion ist mit riesigen Gardinen aus blauem und grünem Eis verhängt! Rückkehr zum trüben See. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit Pik Energie ca. 8-9h, 600 m ↑, 1513 m ↓).

12. Tag: Ins Tal des Arg über den Kasnok-Pass (4040 m) (F/M (LB)/A)

Heute wird das Gemeinschaftsgepäck auf Träger verteilt, da der Aufstieg zum Pass für die Tragetiere zu steil ist. Gemeinsam steigen Sie steil auf zum Kasnok-Pass (4040 m). Von hier aus können Sie die benachbarten Gipfel Smeja (4140 m) oder Fiskultur (4090 m) besteigen und den wunderbaren Rundblick über das Fan-Gebirge erleben. Vom Kasnok-Pass aus erfolgt ein steiler Abstieg ins Tal des Arg zu den Almen auf 2750 m, wo Sie die Zelte aufschlagen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 670 m↑, 1520 m↓, 12 km).

13. Tag: Abstieg zur Siedlung Sarytag (2400 m) (F/M (LB)/A)

Beim weiteren Abstieg ragen rechts von Ihnen, in der Talmitte des Arg, die gewaltigen Kalkwände auf – ein wahres Kletterparadies! Weiter talwärts erreichen Sie auf 2400 m Höhe die Bergarbeitersiedlung Sarytag. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 350 m↓, 15 km).

14. Tag: Reservetag oder Exkursion am Iskanderkul (F/M (LB)/A)

Dieser Tag dient als Reservetag, falls während der Bergtour wegen schlechten Wetters Ausflüge vereitelt wurden oder Sie wegen Wetterkapriolen den Zeitplan nicht halten können. Oder Sie erholen sich von den Anstrengungen der letzten Tage. Ansonsten brechen Sie noch einmal auf zu einer wunderbaren Exkursion zum Iskanderkul auf. Die Umgebung ist sagenhaft schön. Die schneebedeckten 4000er und 5000er flankieren den malerischen Iskanderkul (2200 m), einen der schönsten Seen Zentralasiens. Übernachtung im Zelt.

15. Tag: Durch die Warsob-Schlucht zurück nach Duschanbe (F/M/A)

Nun heißt es Abschied nehmen von den Bergen. Sie fahren von Sarytag zunächst zum Iskanderkul, wo Sie sich etwas entspannen oder eine kleine Wanderung zum Wasserfall unternehmen können. Außerdem legen Sie hier das Mittagspicknick ein. Am Nachmittag Rückfahrt nach Duschanbe. Unterwegs Abendessen in einem der für ihre Schaschliks berühmten Teehäuser der Warsob-Schlucht. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, 160 km).

16. Tag: Rückflug

Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
30.08.2017 14.09.2017 2790 EUR
15.06.2018 30.06.2018 2790 EUR Anfragen
06.07.2018 21.07.2018 2890 EUR Anfragen
25.07.2018 09.08.2018 2890 EUR Anfragen
10.08.2018 25.08.2018 2890 EUR Anfragen
29.08.2018 13.09.2018 2790 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag (Duschanbe) + Einzelzeltzuschlag 280 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage) mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Alle Transfers und Eintrittsgelder laut Programm
  • Träger/Packtiere für max. 12 kg Trekkinggepäck
  • Campingausrüstung (Zelte, Mannschaftszelt, Kochutensilien)
  • 9 Ü: Zelt
  • 3 Ü: Gästehaus im MBZ
  • 2 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 14×F, 3×M, 9×M (LB), 13×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 50 €); optionale Ausflüge; evtl. zusätzliche Unterwegsverpflegung (z.B. Schokolade u. Energieriegel) für die Bergetappen; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Anforderung Trekking
Für diese Trekkingtour sind Trittsicherheit und sicheres Gehen in manchmal unwegsamem Gelände sowie gute Kondition für bis zu 9-stündige Wanderetappen mit max. 1150 m Aufstieg erforderlich. Ebenso unabdingbar für das Reisen und Wandern im Fan ist eine gute Portion Abenteuergeist.

Anforderungen Gipfeloptionen
Für die optional mögliche Gipfelbesteigung ist sicheres seilfreies Gehen in Schnee und Eis bis max. 35° Steilheit erforderlich, steilere Passagen werden mit Fixseilen gesichert. In den Fixseilpassagen ist eine sichere und zügige Seilarbeit unabdingbar. Für die Gletscherquerungen werden grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Eispickel, Steigeisen, Seil und Gletscherausrüstung vorausgesetzt.

Schwierigkeit Pik Energie-Besteigung: 2 von 3 Schwierigkeitsgraden

Hinweise

Wer beim Gepäcktransport die Gewichtsgrenze überschreitet muss mit einer Zuzahlung rechnen. Zahlung direkt vor Ort. Die Kosten dafür betragen ca. 15-20 USD für die gesamte Trekkingtour.

Zusatzinformationen

Homestays (private Gästehäuser) sind teilweise recht einfach, bestehend aus einem oder mehreren Schlafräumen und einem Aufenthaltsraum. Die Unterbringung erfolgt oft direkt im Haus oder im Anbau der gastgebenden Familie. Zudem gibt es oft nur einfachste Außentoiletten und nur eingeschränkte Wasch- bzw. Duschmöglichkeiten

Service

Tadschikistan

Allgemeines

Allgemeines

Geographie
Mehr als 70% der Fläche des Landes besteht aus Hochgebirge. Fast 50% des Staatsgebietes liegen auf einer Höhe von 3.000 m über NN oder höher. Der Osten des Landes wird vom Gebirge Pamir und dem größten Teil des Pamirhochlandes geprägt. Dort befindet sich auch der höchste Berg des Landes, der 7.495 m hohe Pik Ismoil Somoni (früher Pik Kommunismus). Im Norden des Landes erstreckt sich die Gebirgskette des Alai. Nur im äußersten Norden besitzt Tadschikistan mit dem Ferganatal, das durch den größten Fluss des Landes, den Syrdarja, bewässert wird, Tiefland, das intensiv ackerbaulich genutzt wird. Der größte Teil des Landes kann wegen der Höhenlagen nur extensiv viehwirtschaftlich genutzt werden. Der größte See ist der Kara-Kul mit 380 Quadratkilometern und liegt im Osten des Landes. Weitere große Seen sind der Saressee (~ 80 km²) und der Zorkulsee (39 km²). Der größte Stausee ist der Kairakkum-Stausee (520 km²) am eben genannten Syrdarja.

Politik und Gesellschaft
Die Tadschiken sind ein iranisches Volk in Zentralasien. Sie bilden 80% der Bevölkerung. Die Tadschiken sind sprachlich, kulturell und ethnisch sehr eng mit den Persern verwandt und stellen auch im Nachbarland Afghanistan einen bedeutenden Bevölkerungsanteil. Im Ferganatal leben verschiedene Minderheiten von Usbeken (15,3% der Bevölkerung) und Kirgisen, ebenso im Osten des Landes. Weitere Minderheiten sind Russen (1,1%), Tataren (0,3%), Ukrainer, Deutsche und andere.

Viele Nicht-Tadschiken, insbesondere ethnische Russen, haben das Land inzwischen ver-lassen. Lebten 1989 noch fast 400.000 Russen in Tadschikistan, 2005 noch knapp 140.000. Der Anteil der Tadschiken stieg von 62% im Jahr 1989 auf fast 80% im Jahr 2000. In Tad-schikistan lebt auch heute noch eine kleine Minderheit von Deutschstämmigen. Ihre Zahl ist jedoch stark zurückgegangen, insbesondere nach dem Zerfall der Sowjetunion. Größtenteils lebten die Deutschen in eigenen Dörfern, die im ganzen Land verstreut waren, oder auch in der Hauptstadt Duschanbe. Inzwischen werden ehemalige deutsche Siedlungen von Tadschiken bewohnt. Eine deutsch-tadschikische Stiftung, die sich „Wiedergeburt“ nennt, kümmert sich um den Erhalt von deutschen Gotteshäusern und Friedhöfen, die teilweise von den Tadschiken nicht gepflegt werden und in miserablem Zustand sind. Selten werden auch Veranstaltungen der Deutschen Botschaft in Duschanbe für die deutsche Bevölkerung veranstaltet. Die Deutschen gehören heute zur ärmsten Bevölkerungsschicht Tadschikistans.

Religionen
Tadschiken sind zu über 90% Anhänger des Islams, vorwiegend in sunnitischer Ausprägung. Lediglich im Osten gibt es wenige Anhänger des schiitischen Islams. Es gibt jedoch auch ca. 230.000 Christen im Land. Außerdem leben in Tadschikistan noch Bahais, Anhänger von Hare Krishna, Zoroastrier, Juden und Siebenten-Tags-Adventisten. Baptisten zeichnen sich durch zum Teil hartnäckige Missionierung aber auch Katastrophenhilfe aus. Trotz Religionsfreiheit und Trennung von Staat und Kirche, die in Tadschikistan gesetzlich gewährleistet sind strebt die islamistische Opposition die Errichtung eines islamischen Gottesstaates an.

Sprache
Die Tadschiken sind, wie bereits erwähnt, ein iranisches Volk in Zentralasien und gehören damit der indoeuropäischen Sprachfamilie an. Die Amtssprache ist Tadschikisch, eine dem Persischen ähnliche bis identische Sprache. Weitere wichtige Umgangssprachen sind Russisch, als Sprache der internationalen Politik und Wirtschaft und Usbekisch. Im Pamir existieren noch viele untergehende iranische Sprachen, wie z. B. Jagnobisch.

Geschichte
Das Gebiet Tadschikistans war abwechselnd unter der Herrschaft der Perser, Hunnen und gehörte auch zum Reich Alexanders des Großen. Im 8. Jh. erreichte der Islam die Region. Während des Mittelalters gehörte Tadschikistan zum Kaiserreich Persien. 1868 wurde Tad-schikistan eine Kolonie Russlands, später Sowjetrepublik. 1991 erklärte sich Tadschikistan unabhängig und versank sofort in einem Bürgerkrieg zwischen islamischen Fundamenta-listen und der Regierung von Emomalij Rahmonow. 1989 verließen ca. 15.000 Menschen, bucharische Juden und Aschkenasen, das Land aufgrund von Verfolgungen, so dass sich die Juden Tadschikistans auf rund 1000 reduzierten. Der Bürgerkrieg endete mit einer Regierungsbeteiligung der Fundamentalisten. Nach dem Terroranschlag am 11. September 2001 in New York wurden US-Truppen in Khorog und Duschanbe sowie Soldaten Frank-reichs in Duschanbe stationiert. Trotzdem spielt Russland nach wie vor durch seine Truppenpräsenz die Rolle einer wichtigen Ordnungsmacht der Region, so erfolgt die Grenzsicherung nach Afghanistan bis zum Sommer 2005 durch russische Truppen.

Politik
Tadschikistan ist laut Verfassung eine demokratische Präsidialrepublik. Nationalfeiertag ist der 9. September, der Tag der Unabhängigkeit. Zu Tadschikistan gehört die Autonome Provinz Berg-Badachschan im Osten des Landes, die 44,5% der Fläche des Landes umfasst. Präsident Tadschikistans ist der 2006 wiedergewählte Emomalij Rahmonow, der bei der Wahl im November 79,3% alle Stimmen erhielt. Es ist zu bezweifeln, dass dieses Ergebnis wirklich demokratisch zustande gekommen ist, da drei ernsthafte Gegenkandidaten ihre Kandidatur zurückzogen, was nicht zuletzt daran liegt, dass Rachmonow rigoros gegen die Opposition vorgeht.

Landwirtschaft
Nach wie vor ist die Bedeutung der Landwirtschaft sehr groß. Sie trug 2001 mit 29 % zum BIP bei, während 67,2 % der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft arbeiteten. Nur etwa 7 % des Landes sind landwirtschaftlich intensiv nutzbar. Einen Schwerpunkt der Landwirtschaft bildet der Anbau von Baumwolle. Die Anpflanzung von Getreide, Gemüse, Obst und Tabak ist sekundär. Die extensive Bewässerung trägt dabei massiv zur Bodenversalzung und zum Austrocknen des Flusses Panj bei. Daneben werden Rinder, Schafe und Ziegen gehalten sowie Seidenraupen gezüchtet.

Bodenschätze
Das Land verfügt über Reserven an Erdöl, Erdgas und Braunkohle. Wichtigstes Exportgut mit einem Anteil von 50% an den Exporterlösen ist Aluminium; 23% werden durch den Export von Elektrizität, die durch Wasserkraft erzeugt wird, erzielt. Derzeit sind weitere Wasserkraftwerke u. a. mit russischer und chinesischer Unterstützung in Bau oder in Planung. Zusätzlich kommen in Tadschikistan weitere Erze einschließlich Zinn, Blei, Antimon, Seltene Erden, Quecksilber, Silber, Gold und Uran vor, die zum Teil abgebaut und verhüttet werden.

Infrastruktur
Die Verkehrserschließung Tadschikistans ist aufgrund der Oberflächengestalt des Landes sehr schwierig. Der Verkehr stützt sich v. a. auf das nur mangelhaft ausgebaute Straßen-netz. Das Land verfügt über einzelne Eisenbahnstrecken von insgesamt 470 km Länge. Die Hauptstadt Duschanbe ist durch die Transkaspische Eisenbahn an das internationale Eisenbahnnetz angeschlossen. Verbindungen bestehen über Taschkent bis nach Moskau. Seit 2007 gibt es bei Nischnij Pjandsch an der Grenze zu Afghanistan eine weitere Brücke über den Grenzfluss Pjandsch. Die 670 m lange Konstruktion wurde von den USA unter Beteiligung Norwegens finanziert. Sie verkürzt die Transportwege in der Region erheblich.

Sicherheit
Tadschikistan ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme von denen im Internet oder in Zeitungen berichtet wird. Oftmals geht es dabei um die Region Berg Badachschan/Pamir. 

Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:
·         Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen vermeiden.
·         Niemals die Wertsachen offen zeigen. Geldscheine nur in kleinen Mengen mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.
·         Teure Uhren, wertvollen Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, kann man am besten zu Hause lassen.
·         Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z. B. Brustbeutel, Beintasche, Gürteltasche, Geldgürtel aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Situation in Berg Badachschan – Region Pamir – speziell Khorog
Nach den Ereignissen in Khorog, Autonomer Oblast Gorno Badakhshan (GBAO) im Mai 2014 hat sich die Lage dort wieder normalisiert. Alle unsere Fahrten auf dem Pamir Highway im Sommer 2014 haben wie geplant stattgefunden und wurden auch von lokalen Kontrollposten nicht behindert. Unsere Partner sowie unsere Gäste beschreiben die Situation als sehr ruhig und aufgeräumt. 

Klima
Tadschikistan befindet sich in der trockenen subtropischen Klimazone. Das Klima ist ein extrem kontinentales mit kalten Wintern und heißen Sommern. Außer in den Tal- und Beckenländern, wo ein subtropisches feuchtes Klima herrscht, so werden in den Sommer-monaten Temperaturen von bis zu 45° C erreicht. Es bestehen große Temperaturunterschiede zwischen den tiefer und den höher gelegenen Regionen des Landes. Die

Jahresniederschlagsmengen sind relativ niedrig, so dass Steppenvegetation vorherrscht. Im Ferganabecken beträgt die Niederschlagsmenge gerade einmal 140 mm Niederschlag im Jahr. Nur die Südhänge des Hissargebirges sind mit 1700 mm im Jahr sehr niederschlagsreich.

In den Gebirgen ist man tagsüber einer enormen Sonneneinstrahlung ausgesetzt (sunlotion und guter Sonnenhut notwendig!). Sobald allerdings die Sonne untergeht, kann es empfindlich kühl werden. Durch das „Aufladen“ von der Sonne tagsüber, empfindet man die Kühle und den Wechsel als besonders streng. 

Zeitverschiebung
Der Zeitunterschied zu Tadschikistan beträgt +5 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Tadschikistan 17 Uhr am Abend. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Duschanbe daher um 5 Stunden vorstellen. Wenn Sie in die Region Murghab gelangen, müssen Sie die Uhr nochmals eine Stunde vorstellen, denn hier herrscht bereits kirgisische Zeit. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Tadschikistan benötigen deutsche Staatsangehörige einen bei Ausreise noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass, sowie ein Visum, welches vor Einreise bei der zuständigen Botschaft oder mit Hilfe eines Visadienstes beantragt werden muss. Die für die Einreise nach Tadschikistan nötige Visumerteilung erfolgt durch die Botschaft von Tadschikistan in Berlin oder in Verbindung mit dem beauftragten Visadienst.

Geht die Reise in Tadschikistan zusätzlich in die Region Berg Badachschan (GBAO) bedarf es einem Extrastempel im Pass. Entsprechende Einladungsschreiben (falls überhaupt notwendig) erhalten Sie von uns. 

Visum
Bitte beantragen Sie das Visum ca. 4 – 5 Wochen vor Abreise, wenn sicher ist, dass Ihre Reise wie geplant stattfindet. Die Beantragung kann ca. 12-14 Tage in Anspruch nehmen. Details zum Visaantrag und einen Leitfaden zur Beantragung erhalten Sie ca. 5-6 Wochen vor Abreise von uns.

Zur Beantragung bieten sich zwei Möglichkeiten: Die direkte Beantragung bei der tadschikischen Botschaft (Adresse siehe Visaformular) oder die Zuhilfenahme eines Visadienstes, welches die sicherste und komfortabelste Möglichkeit ist. Wir empfehlen dazu den Visadienst Bonn GmbH à Außenstelle Berlin (Agricolastraße 24, 10555 Berlin, Tel.: (030) 3101160, Fax: (030) 31011659, E-Mail: info@visum.de). Weitere Informationen zu Ihrer Visumbeantragung finden Sie auch unter www.visum.de/partner/diamir/. Sollte die Erteilung der Visa aus irgendwelchen Gründen verweigert werden oder Sie Probleme damit haben, wenden Sie sich bitte umgehend an uns.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage des Pamirgebirges und des damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie eines sehr großen Temperaturgefälles zwischen Tag und Nacht von ca. 20 °C, unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:
·         CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
·         Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)
·         Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp
·         Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Gästehäusern Ihrer Reise durch Tadschikistan können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Mittelasien wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit
Durch die unterschiedlichen Landesregionen Tadschikistans und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.

Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut man die Höhe vertragen wird. Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungs-schwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie eventuell ihr Tempo zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.

Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. Die Anwendung von sog. „Höhenmitteln“ wie z.B. Diamox etc. ist für eine Reise in diese Höhen völlig unnötig und unter Umständen sogar gefährlich. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Medikamenten dieser Art von unserer Seite her strikt abgelehnt.

Höhenkrankheit, die sogenannte “Acute Mountain Sickness” oder kurz AMS genannt, kann in ihrer schwersten Form zum Tod führen. Ursache der Höhenkrankheit ist eine ungenügende Anpassung (Adaption) des Körpers an große Höhen, meist bedingt durch zu schnelles Aufsteigen in Höhen über 3000m. Am häufigsten und gefährlichsten ist ein Auftreten in Höhen zwischen 3000 und 5000m.

Der Körper stellt sich auf die entsprechende Höhe dadurch ein, dass er die Frequenz und die Intensität der Atmung steigert. Untersuchungen haben gezeigt, dass diejenigen, die sich schnell an die neue Höhe anpassen können, ihre Atemfrequenz und -stärke schnell den veränderten Umständen anpassen, wohingegen diejenigen, die relativ schnell von dieser Krankheit erfasst werden können, ihre Atemfrequenz langsamer anpassen. Der Grund der schnellen oder langsameren Anpassung ist nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse höchstwahrscheinlich genetisch bedingt. Weitere Symptome für eine gute Höhenanpassung sind eine gesteigerte Herzfrequenz und ein Anstieg der roten Blutkörperchen (Hämatokritwert). Innerhalb weniger Tage passt sich der gesunde Körper an eine neue (größere) Höhe an, so dass dann Höhenkrankheit normalerweise nicht mehr auftritt. Diese Anpassung des Körpers gibt aber keine Garantie dafür, dass im Falle eines weiteren Aufstiegs nicht doch noch eine Höhenkrankheit auftreten kann.

Unsere Trekkingtouren sind normalerweise so ausgelegt, dass das Risiko, an einer Höhenkrankheit zu erkranken, möglichst gering ist. Langsamer Aufstieg, vernünftige Tagesetappen sowie schrittweise Erhöhung der Schlafhöhe sind die Kernpunkte einer Strategie zur Vermeidung von Höhenproblemen. Völlig ausgeschlossen kann das Risiko jedoch nie hundertprozentig werden.

Der niedrigere Luftdruck in der Höhe sowie das damit verbundene geringere Sauerstoffangebot führen bereits ohne körperliche Anstrengungen, also auch im Ruhezustand, zu einer Erhöhung von Herzfrequenz, Atemzeitvolumen sowie Herzzeitvolumen. Außerdem vergrößert sich durch die zusätzliche Bildung von roten Blutkörperchen die Blutdichte. Dies kann fatale Folgen haben, so dass eine der wichtigsten Regeln beim Aufstieg in die Höhe lautet, viel zu trinken! Um der Bluteindickung entgegenzuwirken und auch die gesamte körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unabdingbar. Dies bedeutet, täglich (!) mindestens 4-5 Liter zu trinken, bei großer körperlicher Anstrengung sogar noch mehr!

Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und manchmal Erbrechen, Schwindelgefühl und Gleichgewichtsstörungen. Je nach Schwere und Symptomen unterscheidet man vier Formen der Höhenkrankheit:
-       Milde Höhenkrankheit („Mild Acute Mountain Sickness“ – MAMS)
ist die leichteste Form, von der bis zu drei Viertel aller Bergsteiger, die den Aconcagua besteigen, betroffen sind. Meist klingen die Symptome nach Abstieg, Ruhepause oder reichlich Flüssigkeitszufuhr schnell wieder ab.
-       Akute Höhenkrankheit („Severe Acute Mountain Sickness“ – SAMS)
ist die schwerere und unter Umständen lebensbedrohliche Form der Höhenkrankheit. Schnellstmöglicher Abstieg und bestenfalls umgehende medizinische Betreuung können lebenswichtig sein! Die physische und psychische Leistungsfähigkeit sind bereits deutlich reduziert und solcherart Erkrankte sollten auf keinen Fall mehr allein unterwegs sein bzw. allein gelassen werden!
-       Das Höhenlungenödem („High Altitude Pulmonary Edema” – HAPE)
gehört bereits zu den akut lebensbedrohlichen Zuständen und wird gekennzeichnet durch die Ansammlung von Wasser bzw. Gewebsflüssigkeit in der Lunge. Die ersten Anzeichen sind Husten, erst trocken, dann mit pinkfarbenem und schaumigem Speichel. Rasselnde Atmung und blasig-schaumiger Auswurf sind deutliche Alarmzeichen, die nur eine Konsequenz haben dürfen: Der/die Betroffene muss unter allen Umständen so schnell wie möglich auf eine geringere Höhe gebracht werden!

Das Höhenhirnödem („High Altitude Cerebral Edema” – HACE) ist die schwerste und gefährlichste Form der Höhenkrankheit, die mit Flüssigkeitsansammlung im Gehirn einhergeht. Der/die Betroffene fühlt sich äußerst erschöpft und entwickelt ein starkes Ruhebedürfnis, bekommt zunehmend Gleichgewichtsprobleme, Schwindelgefühl, Übelkeit und allgemeine Mattigkeit zu spüren. Sicherstes und alarmierendes Alarmzeichen ist der Verlust des klaren Denkens, der sich bei Betroffenen in wirren und unsinnigen Antworten auf gestellte Fragen äußert. Letztendlich fällt der Kranke ins Koma und im Falle eines Nichtabstiegs auf geringere Höhen tritt der Tod ein. Einsofortiger Abstieg/Abtransport in tiefere Lagen kann deshalb bereits bei ersten Anzeichen lebensrettend sein!

Für alle vier Formen der Höhenkrankheit gilt, dass sie vollständig unabhängig von Alter und körperlicher Fitness sind! Und auch ein vorheriges (problemloses) Erreichen einer größeren Höhe auf einer früheren Tour gibt keine Garantie für die Reaktion des Körpers bei erneuter Beanspruchung.

Allgemeine Hinweise beim Auftreten von Höhenkrankheit:
Unsere nachfolgenden Ratschläge erteilen wir zunächst mit dem Ziel, dass niemand eine Höhenkrankheit erleiden wird (was sich leider nie 100%ig ausschließen lässt), vor allem aber mit dem Ziel, dass niemand daran sterben soll!

1. „Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen.“ Dies gilt umso mehr unter körperlicher Belastung, wie bei einer Trekkingtour und erst recht in großer Höhe! Trinken Sie täglich mindestens 4-5 Liter, in großer Höhe, bei starker Sonneneinstrahlung und unter Anstrengung bis zu 6-7 Liter!
2. Es ist wichtig, die Anzeichen einer Höhenkrankheit zu kennen und sie sich vor allem auch einzugestehen! Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schwindelgefühle und Gleichgewichtsstörungen deuten auf Höhenkrankheit hin. Trekkingtouristen und Bergsteiger sind oft sehr zielorientiert und ehrgeizig und tendieren dazu, diese Anzeichen nicht wahrnehmen zu wollen.
3. Sollten Anzeichen auftreten und das geplante Nachtlager noch höher als der momentane Aufenthaltsort liegen, sollte man auf keinen Fall weiter aufsteigen. Beim Auftreten der ersten Symptome ist es nicht unbedingt notwendig, sofort auf niedrigere Höhen abzusteigen, aber sehr wichtig, zunächst einmal nicht weiter aufzusteigen! Mehr oder weniger alle schweren bis tödlichren Fälle von Höhenkrankheit passieren bei denen, die trotz der erwähnten Anzeichen unbeirrt weitergestiegen sind. In manchen Fällen kann es notwendig sein, erst einen Aufstieg in Kauf zu nehmen, bevor ein Abstieg möglich ist. Vorrang sollte dann stets der sicherste und schnellste Weg in Richtung Tal haben.
4. Wenn die Symptome sich trotz Befolgung all dieser Regeln verschlechtern, ist ein sofortiger Abstieg oder Transport in niedrigere Lagen unabdinglich. Ein weiterer (auch längerer) Aufenthalt in der Höhe, in der die Höhenkrankheit verstärkt aufgetreten ist, wird nicht zu einer Verbesserung führen! Sie müssen sich deshalb unverzüglich unterhalb der Höhe begeben, in der die Symptome begannen. Ist Ihnen die Höhe, in der die ersten Anzeichen aufgetreten sind, nicht bekannt, müssen sie solange absteigen, bis eine Verbesserung Ihres Gesundheitszustandes auftritt. Sobald sie sich besser fühlen, können Sie sich unbedenklich auf dieser Höhe erholen und akklimatisieren.
5. Medikamentöse Behandlung kann niemals einen Abstieg oder zumindest eine Ruhepause auf der gleichen Höhe ersetzen! Nehmen Sie Medikamente im Zusammenhang mit der Höhenkrankheit nur nach ärztlicher Beratung oder genauester persönlicher Sachkenntnis ein! Die prophylaktische Medikamenteneinnahme sowie Doping jeglicher Art sind keinesfalls ein sinnvolles Mittel zur besseren Höhenverträglichkeit und bergen nicht unerhebliche Gefahren und Risiken für Leib und Leben! Auf unseren Touren ist eine derartige Medikation ohne ausdrückliche Zustimmung von Arzt und Expeditionsleiter verboten und führt den sofortigen Ausschluss aus der Expeditionsmannschaft nach sich.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Die tadschikische Küche ist kräftig und beginnt meist mit einer Süßspeise und Tee, gefolgt von einer Suppe. Der grüne Tee wird eigentlich zu jeder Mahlzeit gereicht.

Beliebt sind Gerichte aus Schaf- oder Hammelfleisch. Typische Gerichte sind Hammelfleisch mit Reis, Schaschlik, gekochtes Hammelfleisch mit dünnen Teigfladen und gedämpfte Teigtaschen mit Fleisch und Gemüse. Manty sind kleine Teigtaschen mit Fleisch und/oder Gemüse, Samsa sind scharf gewürzte Teigtaschen mit Fleisch und/oder Gemüse. Allgegenwärtig ist der Plov, ein Gericht aus gebratenem Reis mit Hammel-stückchen und Steckrüben. Je nach Region wird der Plov auch mit Hühner- oder Rindfleisch zubereitet. Das wichtigste Getränk in Tadschikistan ist Tee, gefolgt von Kefir.

Auch Suppen und Eintöpfe (Laghman, Borschtsch, etc.) sind äußerst beliebt und bei großer Hitze sehr bekömmlich.

In Restaurants in den Städten von Tadschikistan findet man Bier, Wein, Wodka, russischen Sekt und verschiedene Erfrischungsgetränke. An den Straßenständen am Wegesrand finden sich meist nur alkoholfreie Getränke. Bier und andere Alkoholika gibt es fast nur in Restaurants. Das tadschikische Bier sollte unbedingt probiert werden – sehr schmackhaft und würzig.  

Trinkwasser
Leitungswasser zu trinken, ist nicht empfehlenswert. Wasser in Plastikflaschen gibt es fast überall zu kaufen.

Vegetarier
Vegetarier müssen im Restaurant speziell und ausdrücklich auf ihren Wunsch hinweisen, da es außer ein paar Beilagen gewöhnlich kein vegetarisches Essen gibt. Auf den Märkten gibt es ein reichhaltiges Angebot an sehr gutem frischem Obst und Gemüse.

Kaffee
Im Gegensatz zu Tee ist Kaffee in Tadschikistan nicht sehr populär. Hier bestimmt der grüne und auch schwarze Tee die Getränkekarte. Nehmen Sie sich evtl. etwas (löslichen) Kaffee mit, wenn Sie darauf nicht verzichten wollen. An manchen Orten gibt es gar keinen Kaffee zu kaufen. Echter Bohnenkaffe ist selten, Instantkaffee ist eher verbreitet.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen usw. 

Foto & Film
Nur in den großen Städten kann man die gängigsten Speicherkarten kaufen. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Filmmaterial und /oder Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé oder mit dem Suchen von Fotoläden verbringen.

Bekleidung
Im Allgemeinen gibt es keine strenge Kleiderordnung, besonders nicht in Duschanbe oder anderen großen Städten, wo gerade junge Leute großzügige Kleidungsfreiheiten genießen. Oft trifft man Frauen, die Kopftücher tragen, doch das geschieht freiwillig und ist keinesfalls Vorschrift. Trotzdem gibt es einige ländliche Provinzen, wo man das Tragen von Shorts besser unterlassen sollte. Dasselbe gilt für den Besuch von religiösen Stätten wie Moscheen oder Mausoleen. An diesen Orten sollten Frauen ihre Schultern und den Ausschnitt bedeckt halten und am besten einen Hut oder ein Kopftuch tragen. Letzteres ist gerade im Sommer sehr leicht zu befolgen, da die Sonne unbarmherzig vom Himmel sticht… Leichte Baumwollkleidung ist für Reisen in den Sommermonaten empfehlenswert. Sonnenbrille nicht vergessen! Lange Hosen und langärmelige Hemden und Pullover verhindern Sonnenbrand und respektieren die moslemische Weltanschauung. Festes Schuhwerk kommt mit Hitze, Staub und Unebenheiten besser klar als leichte Schuhe. In Moscheen und vielen privaten Restaurants müssen die Schuhe ausgezogen werden - das bedeutet, dass man saubere Füße und/oder heile Socken haben muss. Generell gilt auch in Tadschikistan, dass man als Reisender eher zweckmäßig als aufsehenerregend angezogen sein sollte. Teuren Schmuck sollte man zu Hause lassen, da die Hotels nur selten über einen Safe verfügen und es wenig Gelegenheit gibt, ihn effektvoll in Szene zu setzen. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Landeswährung von Tadschikistan ist seit dem 30. Oktober 2000 der Somoni (TJS). Der Name ist von den Samaniden abgeleitet, die eine persische Dynastie Zentralasiens waren. Die Währung wurde nach dem tadschikischen Vater der Nation, dem Samanidenherrscher Ismail I. benannt. Die Banknoten sind auf einer Seite in tadschikischer, auf der anderen in englischer Sprache bedruckt.

Wechselkurse
1 EUR             =   ca. 8,9 TJS
1 CHF             =   ca. 8,1 TJS
1 US$             =   ca. 7,9 TJS        (Stand Mai 2016) 

Zur Mitnahme aus Deutschland empfehlen wir unbedingt US$ oder EUR in Form von Bargeld, verschiedener Stückelung, neuerem Druckdatums und in unbeschädigtem Zustand! Mittlerweile setzt sich in den größeren Städten wie Duschanbe immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Bitte erfragen Sie im Voraus bei Ihrer Bank die evtl. anfallenden Gebühren. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kredit-karten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene Geldreserve einplanen. Als weitere Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Tauschen Sie Geld unbedingt in Duschanbe. Bitte fragen Sie Ihren Reiseleiter nach geeigneten Tauschstellen. In den Provinzen wird es nur schwer möglich sein auf offiziellem Wege zu tauschen. 

Stromversorgung 
Wie in allen Ländern der ehemaligen Sowjetunion erfolgt die Stromversorgung in Tadschikistan mit 220 V/50 Hz. Wechselstrom. Allerdings unterscheiden sich die Steckdosen von den deutschen zweipoligen Rundsteckern, deswegen sollte ein Adapter für dreipolige Stecker oder sogar ein Weltadapter im Gepäck sein und für alle batteriebetriebenen Geräte genügend Batterien.
Eine ausführliche Übersicht über die verschiedenen Steckerarten und in welchem Land Sie welche Adapter benötigen finden Sie hier: http://www.marcopolo.de/magazin/reportagen/reisetipps/reise-adapter.html#.VR0Yc_msVlw

Telefonieren
Die Vorwahl für Tadschikistan ist 00 992. Deutsche Mobiltelefone funktionieren in aller Regel ebenfalls, decken aber nicht alle Regionen ab. Daher sollten Sie sich im Falle, dass Sie Ihr Telefon täglich nutzen müssen eine einheimische SIM-Karte kaufen. Zum Telefonieren nach Europa empfiehlt sich der Kauf einer dieser Karten an einem der vielen Kioske. Ihr Reiseleiter wird Sie dabei gern beraten. Vorwahl nach Deutschland: 0049/+49. 

Literatur über Tadschikistan

Literatur über Tadschikistan

Es gibt nur eine überschaubare Anzahl von Büchern über Tadschikistan. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

· Sonja Bill: Tadschikistan: Zwischen Duschanbe und dem Dach der Welt. Trescher Verlag

· Sonja Bill: Unterwegs in Tadschikistan. Reiseimpressionen

· Peter Franke & Britta Wollenweber: Tadschikistan: Politik, Gesellschaft, Kultur Verlag

· Christian Funk und Aglaya Sintschenko: Usbekistan und Kirgisistan mit Tadschikistan. Reise Know-How

· Robert Middleton, Huw Thomas and Monica Whitlock: Tajikistan and the High Pamirs: A Companion and Guide (Odyssey Tajikistan & the High Pamirs), Taschenbuch Verlag

· Michail Korotkow: Tadschikisch Wort für Wort. Kauderwelsch. Reise Know-How

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Karte

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Ihr Ansprechpartner 

Dirk Dannecker

Dirk Dannecker

Verkauf und Beratung Zentralasien

 
+49 (0)351 31 20 7 - 333

E-Mail:
d.dannecker@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 333

 
 

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