• Per MTB im Pamir
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  • Pik Lenin Basislager
  • Unendliche Weiten im Pamir
  • Räder bei Rast am Homestay
  • Piste querfeldein
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  • Auf dem Weg ins Pik Lenin Basislager
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  • Pamiri-Kinder mit Obst
  • Snacks nach einer anstrengenden Etappe
  • Schnee am Kysyl-Art-Pass
  • Einzelfahrer im Pamir
  • Männergruppe im Pamir
  • Fahrradguide Pamir
  • Jurte am Pik Lenin
  • Begleitfahrzeug

Tadschikistan

 

Pamir-Durchquerung mit dem Mountainbike

14 Tage Mountainbike-Trekking

    
Dauer 14 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2390 EUR   drucken
Tourcode TADMTB   zum Filter
Teilnehmer min. 5 – max. 12    
 
 
 
 

Der Pamir ist eine der spektakulärsten und zugleich einsamsten Hochgebirgsgegenden dieser Welt. Auf weit über 7000 Meter erhebt sich der Pamir im Osten Tadschikistans. Den Reisenden erwartet eine einzigartige Kulturlandschaft und grenzenlose Gastfreundschaft.

Diese Reise führt Sie per Geländewagen von Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans, über den legendären Pamir-Highway nach Khorog. Hier steigen Sie auf Fahrräder um und fahren in acht Etappen durch das Bartang-Tal, hinauf an den 4020m hoch gelegenen Karakol-See. Über die Grenze geht es weiter nach Kirgistan, wo Sie Ihre Bike-Tour am Fuße des Pik Lenin (7134m) beenden. Per Transfer geht es in die geschichtsträchtige Stadt Osch an der alten Seidenstraße. Ihr lokales Begleitpersonal übernimmt während der Tour mit Allradfahrzeugen den Gepäcktransport und versorgt Sie mit köstlichem Essen. Sie fahren die Etappen mit einem leichten Tagesrucksack und bei Bedarf können Teilstücke mit dem Auto zurückgelegt werden.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • 8 Etappen, 500 km, 5900 Hm, mittel-schwer

  • Pamir Durchquerung mit eigenem MTB

  • Spektakuläre Route durch das Bartang-Tal

  • Gepäcktransport und technische Unterstützung durch Begleitfahrzeug

  • Begleitung durch den erfahrenen MTB-Guide Stefan Ebert

  • Großes Finale: per MTB zum Pik Lenin Basislager

Tourenverlauf

1. Tag: Ankunft Duschanbe – Stadtbesichtigung (F)

Ankunft am frühen Morgen in Duschanbe. Transfer ins Hotel und Zeit zum Ausruhen. Am frühen Nachmittag besichtigen Sie die Hauptstadt. Duschanbe ist das persische Wort für Montag, angelehnt an den montäglichen Wochenmarkt, an dem die Stadt gegründet wurde. Heutzutage hat der Basar täglich geöffnet und Sie werden ihn gemeinsam erkunden. Mit einem Abendessen lassen Sie den Tag zusammen ausklingen. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Duschanbe – Kalaikum (F)

Die Anreise nach Khorog, dem Ausgangspunkt Ihrer Radreise, führt Sie zwei Tage in Geländewägen über den legendären Pamir-Highway. Heute fahren Sie ein erstes 380 km langes Teilstück bis nach Kalaikum. Sie kommen vorbei am Nurek Stausee und essen Mittag in einer landestypischen Gasthaus. Nach dem Mittagessen erreichen Sie dann die ersten Ausläufer des Pamirs und tauchen ein in die spektakulären Gebirgswelt. Übernachtung im Homestay.

3. Tag: Kalaikum – Khorog (F)

Weitere 250 km auf dem größtenteils unbefestigten Pamir-Highway liegen vor Ihnen. Der Weg führt durch die tiefe Schlucht, die der Panj, der Grenzfluss zu Afghanistan, in das Gebirge geschnitten hat. Am Nachmittag erreichen Sie Khorog und bereiten Ihre Bikes für den Start am nächsten Tag vor. Übernachtung im Homestay.

4. Tag: 1. Etappe: Khorog – Yemts (F/M/A)

Zu Beginn Ihrer Pamir-Durchquerung folgen Sie dem Pamir-Highway von Khorog aus flussabwärts entlang des Panj, also ein Stück zurück bis Rushon. Bei größtenteils geteerter Straße, wenig Verkehr und Höhenmetern genießen Sie die immer wieder spektakulären Ausblicke über das Panjtal. Nach einem Picknick am Fluss erreichen Sie nach ca. 63 km das Bartang-Tal, welchem Sie von nun an 5 Tage quer durch das Hochgebirge folgen werden. Landschaftlich ist das Bartang-Tal eine der spektakulärsten Ecken des Pamirs: bar (weit) und tang (eng) wechseln sich hier ab und lassen Sie durch tief eingeschnittene Schluchten und weite Hochebenen fahren. Ihre erste Zeltnacht verbringen Sie in der Nähe von Yemts. Die Zeltlager sind komfortabel ausgestattet: Zweimannzelte zur Einzelnutzung, Duschzelt, Toilettenzelt, Gemeinschaftszelt mit Stühlen und Tischen. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke ca. 73 km).

5. Tag: 2. Etappe: Yemts – Rasuj (F/M/A)

Nach der ersten Nacht im Freien und einem reichhaltigen Frühstück fahren Sie bis zum Mittag weiter nach Siponj. Dort haben Sie die Möglichkeit nach der Mittagspause einen Ausflug in die Vergangenheit zu machen: hunderte Felsmalereien warten darauf von Ihnen mit einem lokalen Guide entdeckt zu werden. Die Gastfreundschaft in Siponj wird Ihnen den Abschied schwer machen, doch Sie müssen weiterradeln, auf unbefestigter Schotterstraße, um bis zum späten Nachmittag das Camp nahe der Ortschaft Rasuj zu erreichen. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke ca. 52 km).

6. Tag: 3. Etappe: Rasuj – Savnob (F/M/A)

Ein langer Tag steht Ihnen bevor. Ihr Ziel, Savnob, wo Sie in einem traditionellen Pamiri-Haus schlafen werden, müssen Sie sich heute hart erarbeiten. Es liegen mehrere Flussdurchquerungen und ein Pass (ca. 400 Höhenmeter) vor Ihnen. Überwältigt von dem Farbspiel der Natur, den schneebedeckten Gipfeln und den herzlichen Gesichtern am Wegrand, sind die Anstrengungen aber reine Nebensache. Übernachtung im Homestay. (Fahrstrecke ca. 68 km).

7. Tag: 4. Etappe: Savnob – Gudara (F/M/A)

Heute gönnen Sie sich einen entspannten Vormittag. Nach einem ausgedehnten Frühstück erkunden Sie mit einem lokalen Guide die Überreste der antiken Wehranlage, den Schrein und die Höhlen von Savnob und fahren anschließend weiter nach Gudara. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke ca. 33 km).

8. Tag: 5. Etappe: Gudara – Shurali (F/M/A)

Mit Gudara lassen Sie heute das letzte Dorf im Bartang-Tal hinter sich und betreten den Berg-Badachschan Nationalpark. Auf den nächsten 150 km werden Sie nur einzelnen Hirten begegnen. Der von nun an zunehmend schlechter werdende Weg, mit losem Geröll, Sanddünen und kleineren Flussdurchquerungen, führt Sie durch das breite Tal des Tanimas Flusses bis nach Kök Jar, einer Wald- und Wiesenoase in der sonst kargen Steinlandschaft. Bei Kök Jar biegen Sie ab nach Osten zum gleichnamigen Pass hinauf auf 3760 m. Nach einer kurzen Abfahrt über die Schotterpiste gelangen Sie bei Shurali zu Ihrem Campspot. Übernachtung Im Zelt. (Fahrstrecke ca. 47 km).

9. Tag: 6. Etappe: Shurali – Karakul (F/M/A)

Nach wenigen Kilometern öffnet sich vor Ihnen heute das Pamir-Hochplateau. Der atemberaubende Anblick der über 6000 m hohen Muzkol Kette wird Sie den ganzen Tag begleiten. Sie fahren auf meist ebenen Pisten durch die schier unendlichen Weiten. Die Mittagspause verbringen Sie am Kokuibel Fluss, der sich mit seinen umliegenden Wiesenflächen wie ein grünes Band durch die Landschaft zieht. Nach fünf Tagen und knapp 300 km Schotterpisten erreichen Sie am Nachmittag nun wieder den Pamir-Highway. Unüblich für Mountainbiker, aber nach fünf Tagen Schotter- und Geröllpiste werden Sie sich über die auf diesem Abschnitt gut asphaltierte Straße freuen. Nach weiteren 20 km erreichen Sie dann Karakul, ein kleines von Kirgisen bewohntes Dorf am 3923 m hoch gelegenen Karakol-See. Heute schlafen Sie in einem typisch kirgisischen Homestay mit einer kleinen Banja (ein lokal typischer, saunaähnlicher Baderaum). Übernachtung im Homestay. (Fahrstrecke ca. 95 km).

10. Tag: 7. Etappe: Karakul – Bordobö (F/M/A)

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Homestay fahren Sie weiter auf dem Pamir-Highway Richtung Osch. Die Straße führt immer entlang an der chinesischen Grenze und führt Sie über den Uy-Buloq-Pass hinauf zum tadschikischen Grenzposten. Nach der Ausreise aus Tadschikistan geht es hinauf zum Kyzyl-Art-Pass, dem höchsten Punkt der Reise auf 4250 m. Das schwerste ist geschafft – Zeit für ein Passfoto. Ihre Beine können sich nun entspannen auf der Abfahrt zum 20 km entfernten kirgisischen Grenzposten. Nach der Einreise nach Kirgistan treten Sie nun noch weitere 10 km leicht bergab, hinein in die kirgisische Grassteppe zu Ihrem heutigen Camp. Übernachtung im Zelt. (Fahrstrecke ca. 85 km).

11. Tag: 8. Etappe: Bordobö – Pik Lenin (F/M/A)

Die letzte Etappe führt Sie an den Fuß des 7134 m hohen Pik Lenin. Sie fahren durch das weitgezogene Alai Hochtal, begrenzt durch den Pamir im Süden und das Alai Gebirge im Norden. Mit seinen zahllosen 5000er und 6000er Gipfeln, bietet es eine atemberaubende Kulisse für die heutige Etappe. Am frühen Nachmittag eröffnet sich dann der Blick auf den Pik Lenin, den Sie auf Ihrer Fahrt zum Jurten-Camp nicht mehr aus den Augen verlieren. Im Camp am Fuße des Pik Lenin sind Sie bestens versorgt: große beheizte Jurten und sogar eine Banja sorgen für einen kleinen Campingkomfort. Übernachtung in einer Jurte. (Fahrtstrecke ca. 50 km).

12. Tag: Jurten-Camp am Pik Lenin (F/M/A)

„Entspannen und genießen“ heißt das Motto des heutigen Tages. Sie haben die Möglichkeit, die Umgebung zu Fuß oder auch mit dem Pferd zu erkunden oder einfach nur im Camp den Tag zu genießen. Heute verpacken Sie auch Ihre Räder in die Kartons und Koffer, die während der Tour auf den Fahrzeugen transportiert wurden. Bei einem guten kirgisischen Abendessen in der beheizten Jurte lassen Sie den letzten Abend in der Natur ausklingen. Übernachtung in einer Jurte.

13. Tag: Transfer nach Osch / Flug nach Bischkek (F)

Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen vom Pik Lenin. Sie fahren mit den Fahrzeugen zurück Richtung Pamir-Highway und dann weiter nach Osch durch das Alai Gebirge. Mit seinen roten Sandsteinfelsen, Wiesen und Waldflächen bietet es noch einmal eine herrliche Kulisse auf Ihrer Fahrt. Von Osch fliegen Sie nach Bischkek (50 Minuten Flugzeit). Bei einem gemeinsamen Abendessen können Sie die gewonnenen Eindrücke noch einmal in Ruhe Revue passieren lassen. Übernachtung im Hotel.

14. Tag: Rückflug nach Deutschland (F)

Zeitiger Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland oder Anschlussprogramm.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
27.08.2018 09.09.2018 2390 EUR Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 185 EUR
Internationale Flüge ab 520 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab Duschanbe / an Osch

  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Alle Transfers, Eintrittsgelder und Genehmigungen laut Programm
  • Gepäcktransport durch Begleitfahrzeug
  • Lokales Begleitpersonal während der Tour (Guides, Koch, Fahrer)
  • Campingausrüstung (Duschzelt, Campingtoilette, komfortable Isomatten, Gemeinschaftszelt)
  • Technischer Support bei Pannen sowie ein Ersatzfahrrad pro Gruppe
  • Nationalparkgebühr
  • Reiseliteratur (Kartenmaterial u.ä. – wird vor Ort zur Verfügung gestellt)
  • 5 Ü: Zelt
  • 4 Ü: Gästehaus im MBZ
  • 2 Ü: Jurte (Gemeinschafts-WC/Dusche)
  • 2 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 14×F, 9×M, 9×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise (gern buchen wir Ihnen den Flug; bitte fragen Sie uns einfach); Inlandsflug Osch-Bischkek (60 EUR inklusive Bike-Transport); nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafengebühren im Reiseland; Visum Tadschikistan (ca. 70 EUR, abweichend für Österreicher und Schweizer); Fahrrad (eigenes Fahrrad muss mitgebracht werden); evtl. zusätzliche Unterwegsverpflegung (z.B. Schokolade u. Energieriegel) für die Radetappen; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.17; optionale Ausflüge; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Die Durchquerung des Pamir, des zweithöchsten Gebirges der Welt, ist ein Highlight, erfordert aber auch eine sehr gute Kondition.

Ausdauer: mittel bis schwer
Die Tour ist durch die klimatischen Bedingungen und insbesondere die Höhe konditionell sehr anspruchsvoll. Voraussetzung sind gute Kondition für Etappen mit bis zu 100 km. Wir sind an mehreren Tagen auf über 4.000 Metern unterwegs. Durch die Höhe und das extreme Klima sind die Tagesetappen fordernd und werden von unseren Teilnehmern oft als anstrengender empfunden als vergleichbare Etappen in den Alpen. Der Tour-Verlauf gewährt eine schrittweise Höhenanpassung. Diese Tour ist keine Sportveranstaltung. Es ist genug Zeit zum Fotografieren oder Schieben, sollte es mal zu steil werden.

Fahrtechnik: leicht
Die Tour ist fahrtechnisch einfach zu bewältigen. Sie fahren zu 30% auf dem zumeist asphaltierten Pamir-Highway. Zu 70% sind Sie auf Fahrwegen mit Schotter sowie teilweise Geröll und Sand unterwegs. Im Bartang-Tal müssen einige Flüsse durchquert werden.

In den meisten Gruppen herrscht ein unterschiedliches sportliches Niveau unter den Teilnehmer/innen. Das ist kein Problem, wir passen uns dem an. Die Touren sind so konzipieren, dass jede Etappe auch bei langsamer Fahrweise pünktlich zum Abendessen geschafft wird. Ambitionierte Fahrer können an vielen Teilstücken voraus fahren.

Hinweise

Diese Reise wird von einem DIAMIR-Partner veranstaltet. Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten ausschließlich die AGB unseres Partner-Veranstalters, welche wir Ihnen auf Anfrage gern zusenden.

Turkish Airlines Flugplanänderung
Turkish Airlines hat den Flug TK 361 von Osch nach Istanbul leider dauerhaft aus dem Flugplan gestrichen. Damit kann der Rückflug ab Osch nicht, wie im Reiseplan vorgeschlagen angetreten werden. Um die Rückreise am 09.07./17.09.17 zu gewährleisten haben wir den Reiseablauf für den Vortrag 08.07./16.09 entsprechend angepasst. Geplant ist, dass die Reiseteilnehmer am Samstag 08.07./16.09. abends mit einem Inlandsflug von Osch nach Bischkek fliegen, dort im Hotel untergebracht sind und am 09.07./17.09 morgens von Bischkek aus die Heimreise antreten.
Durch die geänderte Heimreise entstehen für Sie Mehrkosten in Höhe des Inlandsfluges Osch-Bischkek. Diese betragen ca. 60 € inklusive Bike-Transport. Wir übernehmen für die Sie die Buchung des Fluges vor Ort, da dieser oft nicht von deutschen Reisebüros gebucht werden kann. Den Flug-Voucher schicken wir Ihnen ca. 8 Wochen vor Abreise per Email zu. Sollten Sie Interesse haben Ihren Aufenthalt in Osch oder Bischkek individuell zu verlängern, lassen Sie uns das bitte wissen.

Der Inlandflug von Osch nach Bischkek wird überwiegend durch Air Manas bedient. Als Reiseveranstalter sind wir verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, dass alle Luftfahrtunternehmen Kirgistans auf der Liste derjenigen Fluggesellschaften stehen, die keine Betriebserlaubnis für Langstreckenflüge in die EU haben. Die kirgisischen Behörden arbeiten intensiv an der Verbesserung und haben große Summen zur Verfügung gestellt, um von dieser Liste gestrichen zu werden. Air Manas ist eine sehr gute Airline, die zu 95 % die Strecke Bischkek-Osch-Bischkek bedient. Sie zählt nach einheimischen Vorgaben zu einer sicheren Airline.

Homestays (private Gästehäuser) sind teilweise recht einfach, bestehend aus einem oder mehreren Schlafräumen und einem Aufenthaltsraum. Die Unterbringung erfolgt oft direkt im Haus oder im Anbau der gastgebenden Familie. Zudem gibt es oft nur einfachste Außentoiletten und nur eingeschränkte Wasch- bzw. Duschmöglichkeiten.

Service

Tadschikistan

Allgemeines

Allgemeines

Geographie
Mehr als 70% der Fläche des Landes besteht aus Hochgebirge. Fast 50% des Staatsgebietes liegen auf einer Höhe von 3.000 m über NN oder höher. Der Osten des Landes wird vom Gebirge Pamir und dem größten Teil des Pamirhochlandes geprägt. Dort befindet sich auch der höchste Berg des Landes, der 7.495 m hohe Pik Ismoil Somoni (früher Pik Kommunismus). Im Norden des Landes erstreckt sich die Gebirgskette des Alai. Nur im äußersten Norden besitzt Tadschikistan mit dem Ferganatal, das durch den größten Fluss des Landes, den Syrdarja, bewässert wird, Tiefland, das intensiv ackerbaulich genutzt wird. Der größte Teil des Landes kann wegen der Höhenlagen nur extensiv viehwirtschaftlich genutzt werden. Der größte See ist der Kara-Kul mit 380 Quadratkilometern und liegt im Osten des Landes. Weitere große Seen sind der Saressee (~ 80 km²) und der Zorkulsee (39 km²). Der größte Stausee ist der Kairakkum-Stausee (520 km²) am eben genannten Syrdarja.

Politik und Gesellschaft
Die Tadschiken sind ein iranisches Volk in Zentralasien. Sie bilden 80% der Bevölkerung. Die Tadschiken sind sprachlich, kulturell und ethnisch sehr eng mit den Persern verwandt und stellen auch im Nachbarland Afghanistan einen bedeutenden Bevölkerungsanteil. Im Ferganatal leben verschiedene Minderheiten von Usbeken (15,3% der Bevölkerung) und Kirgisen, ebenso im Osten des Landes. Weitere Minderheiten sind Russen (1,1%), Tataren (0,3%), Ukrainer, Deutsche und andere.

Viele Nicht-Tadschiken, insbesondere ethnische Russen, haben das Land inzwischen ver-lassen. Lebten 1989 noch fast 400.000 Russen in Tadschikistan, 2005 noch knapp 140.000. Der Anteil der Tadschiken stieg von 62% im Jahr 1989 auf fast 80% im Jahr 2000. In Tad-schikistan lebt auch heute noch eine kleine Minderheit von Deutschstämmigen. Ihre Zahl ist jedoch stark zurückgegangen, insbesondere nach dem Zerfall der Sowjetunion. Größtenteils lebten die Deutschen in eigenen Dörfern, die im ganzen Land verstreut waren, oder auch in der Hauptstadt Duschanbe. Inzwischen werden ehemalige deutsche Siedlungen von Tadschiken bewohnt. Eine deutsch-tadschikische Stiftung, die sich „Wiedergeburt“ nennt, kümmert sich um den Erhalt von deutschen Gotteshäusern und Friedhöfen, die teilweise von den Tadschiken nicht gepflegt werden und in miserablem Zustand sind. Selten werden auch Veranstaltungen der Deutschen Botschaft in Duschanbe für die deutsche Bevölkerung veranstaltet. Die Deutschen gehören heute zur ärmsten Bevölkerungsschicht Tadschikistans.

Religionen
Tadschiken sind zu über 90% Anhänger des Islams, vorwiegend in sunnitischer Ausprägung. Lediglich im Osten gibt es wenige Anhänger des schiitischen Islams. Es gibt jedoch auch ca. 230.000 Christen im Land. Außerdem leben in Tadschikistan noch Bahais, Anhänger von Hare Krishna, Zoroastrier, Juden und Siebenten-Tags-Adventisten. Baptisten zeichnen sich durch zum Teil hartnäckige Missionierung aber auch Katastrophenhilfe aus. Trotz Religionsfreiheit und Trennung von Staat und Kirche, die in Tadschikistan gesetzlich gewährleistet sind strebt die islamistische Opposition die Errichtung eines islamischen Gottesstaates an.

Sprache
Die Tadschiken sind, wie bereits erwähnt, ein iranisches Volk in Zentralasien und gehören damit der indoeuropäischen Sprachfamilie an. Die Amtssprache ist Tadschikisch, eine dem Persischen ähnliche bis identische Sprache. Weitere wichtige Umgangssprachen sind Russisch, als Sprache der internationalen Politik und Wirtschaft und Usbekisch. Im Pamir existieren noch viele untergehende iranische Sprachen, wie z. B. Jagnobisch.

Geschichte
Das Gebiet Tadschikistans war abwechselnd unter der Herrschaft der Perser, Hunnen und gehörte auch zum Reich Alexanders des Großen. Im 8. Jh. erreichte der Islam die Region. Während des Mittelalters gehörte Tadschikistan zum Kaiserreich Persien. 1868 wurde Tad-schikistan eine Kolonie Russlands, später Sowjetrepublik. 1991 erklärte sich Tadschikistan unabhängig und versank sofort in einem Bürgerkrieg zwischen islamischen Fundamenta-listen und der Regierung von Emomalij Rahmonow. 1989 verließen ca. 15.000 Menschen, bucharische Juden und Aschkenasen, das Land aufgrund von Verfolgungen, so dass sich die Juden Tadschikistans auf rund 1000 reduzierten. Der Bürgerkrieg endete mit einer Regierungsbeteiligung der Fundamentalisten. Nach dem Terroranschlag am 11. September 2001 in New York wurden US-Truppen in Khorog und Duschanbe sowie Soldaten Frank-reichs in Duschanbe stationiert. Trotzdem spielt Russland nach wie vor durch seine Truppenpräsenz die Rolle einer wichtigen Ordnungsmacht der Region, so erfolgt die Grenzsicherung nach Afghanistan bis zum Sommer 2005 durch russische Truppen.

Politik
Tadschikistan ist laut Verfassung eine demokratische Präsidialrepublik. Nationalfeiertag ist der 9. September, der Tag der Unabhängigkeit. Zu Tadschikistan gehört die Autonome Provinz Berg-Badachschan im Osten des Landes, die 44,5% der Fläche des Landes umfasst. Präsident Tadschikistans ist der 2006 wiedergewählte Emomalij Rahmonow, der bei der Wahl im November 79,3% alle Stimmen erhielt. Es ist zu bezweifeln, dass dieses Ergebnis wirklich demokratisch zustande gekommen ist, da drei ernsthafte Gegenkandidaten ihre Kandidatur zurückzogen, was nicht zuletzt daran liegt, dass Rachmonow rigoros gegen die Opposition vorgeht.

Landwirtschaft
Nach wie vor ist die Bedeutung der Landwirtschaft sehr groß. Sie trug 2001 mit 29 % zum BIP bei, während 67,2 % der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft arbeiteten. Nur etwa 7 % des Landes sind landwirtschaftlich intensiv nutzbar. Einen Schwerpunkt der Landwirtschaft bildet der Anbau von Baumwolle. Die Anpflanzung von Getreide, Gemüse, Obst und Tabak ist sekundär. Die extensive Bewässerung trägt dabei massiv zur Bodenversalzung und zum Austrocknen des Flusses Panj bei. Daneben werden Rinder, Schafe und Ziegen gehalten sowie Seidenraupen gezüchtet.

Bodenschätze
Das Land verfügt über Reserven an Erdöl, Erdgas und Braunkohle. Wichtigstes Exportgut mit einem Anteil von 50% an den Exporterlösen ist Aluminium; 23% werden durch den Export von Elektrizität, die durch Wasserkraft erzeugt wird, erzielt. Derzeit sind weitere Wasserkraftwerke u. a. mit russischer und chinesischer Unterstützung in Bau oder in Planung. Zusätzlich kommen in Tadschikistan weitere Erze einschließlich Zinn, Blei, Antimon, Seltene Erden, Quecksilber, Silber, Gold und Uran vor, die zum Teil abgebaut und verhüttet werden.

Infrastruktur
Die Verkehrserschließung Tadschikistans ist aufgrund der Oberflächengestalt des Landes sehr schwierig. Der Verkehr stützt sich v. a. auf das nur mangelhaft ausgebaute Straßen-netz. Das Land verfügt über einzelne Eisenbahnstrecken von insgesamt 470 km Länge. Die Hauptstadt Duschanbe ist durch die Transkaspische Eisenbahn an das internationale Eisenbahnnetz angeschlossen. Verbindungen bestehen über Taschkent bis nach Moskau. Seit 2007 gibt es bei Nischnij Pjandsch an der Grenze zu Afghanistan eine weitere Brücke über den Grenzfluss Pjandsch. Die 670 m lange Konstruktion wurde von den USA unter Beteiligung Norwegens finanziert. Sie verkürzt die Transportwege in der Region erheblich.

Sicherheit
Tadschikistan ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme von denen im Internet oder in Zeitungen berichtet wird. Oftmals geht es dabei um die Region Berg Badachschan/Pamir. 

Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:
·         Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen vermeiden.
·         Niemals die Wertsachen offen zeigen. Geldscheine nur in kleinen Mengen mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.
·         Teure Uhren, wertvollen Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, kann man am besten zu Hause lassen.
·         Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z. B. Brustbeutel, Beintasche, Gürteltasche, Geldgürtel aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Situation in Berg Badachschan – Region Pamir – speziell Khorog
Nach den Ereignissen in Khorog, Autonomer Oblast Gorno Badakhshan (GBAO) im Mai 2014 hat sich die Lage dort wieder normalisiert. Alle unsere Fahrten auf dem Pamir Highway im Sommer 2014 haben wie geplant stattgefunden und wurden auch von lokalen Kontrollposten nicht behindert. Unsere Partner sowie unsere Gäste beschreiben die Situation als sehr ruhig und aufgeräumt. 

Klima
Tadschikistan befindet sich in der trockenen subtropischen Klimazone. Das Klima ist ein extrem kontinentales mit kalten Wintern und heißen Sommern. Außer in den Tal- und Beckenländern, wo ein subtropisches feuchtes Klima herrscht, so werden in den Sommer-monaten Temperaturen von bis zu 45° C erreicht. Es bestehen große Temperaturunterschiede zwischen den tiefer und den höher gelegenen Regionen des Landes. Die

Jahresniederschlagsmengen sind relativ niedrig, so dass Steppenvegetation vorherrscht. Im Ferganabecken beträgt die Niederschlagsmenge gerade einmal 140 mm Niederschlag im Jahr. Nur die Südhänge des Hissargebirges sind mit 1700 mm im Jahr sehr niederschlagsreich.

In den Gebirgen ist man tagsüber einer enormen Sonneneinstrahlung ausgesetzt (sunlotion und guter Sonnenhut notwendig!). Sobald allerdings die Sonne untergeht, kann es empfindlich kühl werden. Durch das „Aufladen“ von der Sonne tagsüber, empfindet man die Kühle und den Wechsel als besonders streng. 

Zeitverschiebung
Der Zeitunterschied zu Tadschikistan beträgt +5 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Tadschikistan 17 Uhr am Abend. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Duschanbe daher um 5 Stunden vorstellen. Wenn Sie in die Region Murghab gelangen, müssen Sie die Uhr nochmals eine Stunde vorstellen, denn hier herrscht bereits kirgisische Zeit. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Tadschikistan benötigen deutsche Staatsangehörige einen bei Ausreise noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass, sowie ein Visum, welches vor Einreise bei der zuständigen Botschaft oder mit Hilfe eines Visadienstes beantragt werden muss. Die für die Einreise nach Tadschikistan nötige Visumerteilung erfolgt durch die Botschaft von Tadschikistan in Berlin oder in Verbindung mit dem beauftragten Visadienst.

Geht die Reise in Tadschikistan zusätzlich in die Region Berg Badachschan (GBAO) bedarf es einem Extrastempel im Pass. Entsprechende Einladungsschreiben (falls überhaupt notwendig) erhalten Sie von uns. 

Visum
Bitte beantragen Sie das Visum ca. 4 – 5 Wochen vor Abreise, wenn sicher ist, dass Ihre Reise wie geplant stattfindet. Die Beantragung kann ca. 12-14 Tage in Anspruch nehmen. Details zum Visaantrag und einen Leitfaden zur Beantragung erhalten Sie ca. 5-6 Wochen vor Abreise von uns.

Zur Beantragung bieten sich zwei Möglichkeiten: Die direkte Beantragung bei der tadschikischen Botschaft (Adresse siehe Visaformular) oder die Zuhilfenahme eines Visadienstes, welches die sicherste und komfortabelste Möglichkeit ist. Wir empfehlen dazu den Visadienst Bonn GmbH à Außenstelle Berlin (Agricolastraße 24, 10555 Berlin, Tel.: (030) 3101160, Fax: (030) 31011659, E-Mail: info@visum.de). Weitere Informationen zu Ihrer Visumbeantragung finden Sie auch unter www.visum.de/partner/diamir/. Sollte die Erteilung der Visa aus irgendwelchen Gründen verweigert werden oder Sie Probleme damit haben, wenden Sie sich bitte umgehend an uns.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage des Pamirgebirges und des damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie eines sehr großen Temperaturgefälles zwischen Tag und Nacht von ca. 20 °C, unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:
·         CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
·         Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)
·         Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp
·         Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Gästehäusern Ihrer Reise durch Tadschikistan können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Mittelasien wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit
Durch die unterschiedlichen Landesregionen Tadschikistans und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.

Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut man die Höhe vertragen wird. Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungs-schwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie eventuell ihr Tempo zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.

Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. Die Anwendung von sog. „Höhenmitteln“ wie z.B. Diamox etc. ist für eine Reise in diese Höhen völlig unnötig und unter Umständen sogar gefährlich. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Medikamenten dieser Art von unserer Seite her strikt abgelehnt.

Höhenkrankheit, die sogenannte “Acute Mountain Sickness” oder kurz AMS genannt, kann in ihrer schwersten Form zum Tod führen. Ursache der Höhenkrankheit ist eine ungenügende Anpassung (Adaption) des Körpers an große Höhen, meist bedingt durch zu schnelles Aufsteigen in Höhen über 3000m. Am häufigsten und gefährlichsten ist ein Auftreten in Höhen zwischen 3000 und 5000m.

Der Körper stellt sich auf die entsprechende Höhe dadurch ein, dass er die Frequenz und die Intensität der Atmung steigert. Untersuchungen haben gezeigt, dass diejenigen, die sich schnell an die neue Höhe anpassen können, ihre Atemfrequenz und -stärke schnell den veränderten Umständen anpassen, wohingegen diejenigen, die relativ schnell von dieser Krankheit erfasst werden können, ihre Atemfrequenz langsamer anpassen. Der Grund der schnellen oder langsameren Anpassung ist nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse höchstwahrscheinlich genetisch bedingt. Weitere Symptome für eine gute Höhenanpassung sind eine gesteigerte Herzfrequenz und ein Anstieg der roten Blutkörperchen (Hämatokritwert). Innerhalb weniger Tage passt sich der gesunde Körper an eine neue (größere) Höhe an, so dass dann Höhenkrankheit normalerweise nicht mehr auftritt. Diese Anpassung des Körpers gibt aber keine Garantie dafür, dass im Falle eines weiteren Aufstiegs nicht doch noch eine Höhenkrankheit auftreten kann.

Unsere Trekkingtouren sind normalerweise so ausgelegt, dass das Risiko, an einer Höhenkrankheit zu erkranken, möglichst gering ist. Langsamer Aufstieg, vernünftige Tagesetappen sowie schrittweise Erhöhung der Schlafhöhe sind die Kernpunkte einer Strategie zur Vermeidung von Höhenproblemen. Völlig ausgeschlossen kann das Risiko jedoch nie hundertprozentig werden.

Der niedrigere Luftdruck in der Höhe sowie das damit verbundene geringere Sauerstoffangebot führen bereits ohne körperliche Anstrengungen, also auch im Ruhezustand, zu einer Erhöhung von Herzfrequenz, Atemzeitvolumen sowie Herzzeitvolumen. Außerdem vergrößert sich durch die zusätzliche Bildung von roten Blutkörperchen die Blutdichte. Dies kann fatale Folgen haben, so dass eine der wichtigsten Regeln beim Aufstieg in die Höhe lautet, viel zu trinken! Um der Bluteindickung entgegenzuwirken und auch die gesamte körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unabdingbar. Dies bedeutet, täglich (!) mindestens 4-5 Liter zu trinken, bei großer körperlicher Anstrengung sogar noch mehr!

Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und manchmal Erbrechen, Schwindelgefühl und Gleichgewichtsstörungen. Je nach Schwere und Symptomen unterscheidet man vier Formen der Höhenkrankheit:
-       Milde Höhenkrankheit („Mild Acute Mountain Sickness“ – MAMS)
ist die leichteste Form, von der bis zu drei Viertel aller Bergsteiger, die den Aconcagua besteigen, betroffen sind. Meist klingen die Symptome nach Abstieg, Ruhepause oder reichlich Flüssigkeitszufuhr schnell wieder ab.
-       Akute Höhenkrankheit („Severe Acute Mountain Sickness“ – SAMS)
ist die schwerere und unter Umständen lebensbedrohliche Form der Höhenkrankheit. Schnellstmöglicher Abstieg und bestenfalls umgehende medizinische Betreuung können lebenswichtig sein! Die physische und psychische Leistungsfähigkeit sind bereits deutlich reduziert und solcherart Erkrankte sollten auf keinen Fall mehr allein unterwegs sein bzw. allein gelassen werden!
-       Das Höhenlungenödem („High Altitude Pulmonary Edema” – HAPE)
gehört bereits zu den akut lebensbedrohlichen Zuständen und wird gekennzeichnet durch die Ansammlung von Wasser bzw. Gewebsflüssigkeit in der Lunge. Die ersten Anzeichen sind Husten, erst trocken, dann mit pinkfarbenem und schaumigem Speichel. Rasselnde Atmung und blasig-schaumiger Auswurf sind deutliche Alarmzeichen, die nur eine Konsequenz haben dürfen: Der/die Betroffene muss unter allen Umständen so schnell wie möglich auf eine geringere Höhe gebracht werden!

Das Höhenhirnödem („High Altitude Cerebral Edema” – HACE) ist die schwerste und gefährlichste Form der Höhenkrankheit, die mit Flüssigkeitsansammlung im Gehirn einhergeht. Der/die Betroffene fühlt sich äußerst erschöpft und entwickelt ein starkes Ruhebedürfnis, bekommt zunehmend Gleichgewichtsprobleme, Schwindelgefühl, Übelkeit und allgemeine Mattigkeit zu spüren. Sicherstes und alarmierendes Alarmzeichen ist der Verlust des klaren Denkens, der sich bei Betroffenen in wirren und unsinnigen Antworten auf gestellte Fragen äußert. Letztendlich fällt der Kranke ins Koma und im Falle eines Nichtabstiegs auf geringere Höhen tritt der Tod ein. Einsofortiger Abstieg/Abtransport in tiefere Lagen kann deshalb bereits bei ersten Anzeichen lebensrettend sein!

Für alle vier Formen der Höhenkrankheit gilt, dass sie vollständig unabhängig von Alter und körperlicher Fitness sind! Und auch ein vorheriges (problemloses) Erreichen einer größeren Höhe auf einer früheren Tour gibt keine Garantie für die Reaktion des Körpers bei erneuter Beanspruchung.

Allgemeine Hinweise beim Auftreten von Höhenkrankheit:
Unsere nachfolgenden Ratschläge erteilen wir zunächst mit dem Ziel, dass niemand eine Höhenkrankheit erleiden wird (was sich leider nie 100%ig ausschließen lässt), vor allem aber mit dem Ziel, dass niemand daran sterben soll!

1. „Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen.“ Dies gilt umso mehr unter körperlicher Belastung, wie bei einer Trekkingtour und erst recht in großer Höhe! Trinken Sie täglich mindestens 4-5 Liter, in großer Höhe, bei starker Sonneneinstrahlung und unter Anstrengung bis zu 6-7 Liter!
2. Es ist wichtig, die Anzeichen einer Höhenkrankheit zu kennen und sie sich vor allem auch einzugestehen! Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schwindelgefühle und Gleichgewichtsstörungen deuten auf Höhenkrankheit hin. Trekkingtouristen und Bergsteiger sind oft sehr zielorientiert und ehrgeizig und tendieren dazu, diese Anzeichen nicht wahrnehmen zu wollen.
3. Sollten Anzeichen auftreten und das geplante Nachtlager noch höher als der momentane Aufenthaltsort liegen, sollte man auf keinen Fall weiter aufsteigen. Beim Auftreten der ersten Symptome ist es nicht unbedingt notwendig, sofort auf niedrigere Höhen abzusteigen, aber sehr wichtig, zunächst einmal nicht weiter aufzusteigen! Mehr oder weniger alle schweren bis tödlichren Fälle von Höhenkrankheit passieren bei denen, die trotz der erwähnten Anzeichen unbeirrt weitergestiegen sind. In manchen Fällen kann es notwendig sein, erst einen Aufstieg in Kauf zu nehmen, bevor ein Abstieg möglich ist. Vorrang sollte dann stets der sicherste und schnellste Weg in Richtung Tal haben.
4. Wenn die Symptome sich trotz Befolgung all dieser Regeln verschlechtern, ist ein sofortiger Abstieg oder Transport in niedrigere Lagen unabdinglich. Ein weiterer (auch längerer) Aufenthalt in der Höhe, in der die Höhenkrankheit verstärkt aufgetreten ist, wird nicht zu einer Verbesserung führen! Sie müssen sich deshalb unverzüglich unterhalb der Höhe begeben, in der die Symptome begannen. Ist Ihnen die Höhe, in der die ersten Anzeichen aufgetreten sind, nicht bekannt, müssen sie solange absteigen, bis eine Verbesserung Ihres Gesundheitszustandes auftritt. Sobald sie sich besser fühlen, können Sie sich unbedenklich auf dieser Höhe erholen und akklimatisieren.
5. Medikamentöse Behandlung kann niemals einen Abstieg oder zumindest eine Ruhepause auf der gleichen Höhe ersetzen! Nehmen Sie Medikamente im Zusammenhang mit der Höhenkrankheit nur nach ärztlicher Beratung oder genauester persönlicher Sachkenntnis ein! Die prophylaktische Medikamenteneinnahme sowie Doping jeglicher Art sind keinesfalls ein sinnvolles Mittel zur besseren Höhenverträglichkeit und bergen nicht unerhebliche Gefahren und Risiken für Leib und Leben! Auf unseren Touren ist eine derartige Medikation ohne ausdrückliche Zustimmung von Arzt und Expeditionsleiter verboten und führt den sofortigen Ausschluss aus der Expeditionsmannschaft nach sich.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Die tadschikische Küche ist kräftig und beginnt meist mit einer Süßspeise und Tee, gefolgt von einer Suppe. Der grüne Tee wird eigentlich zu jeder Mahlzeit gereicht.

Beliebt sind Gerichte aus Schaf- oder Hammelfleisch. Typische Gerichte sind Hammelfleisch mit Reis, Schaschlik, gekochtes Hammelfleisch mit dünnen Teigfladen und gedämpfte Teigtaschen mit Fleisch und Gemüse. Manty sind kleine Teigtaschen mit Fleisch und/oder Gemüse, Samsa sind scharf gewürzte Teigtaschen mit Fleisch und/oder Gemüse. Allgegenwärtig ist der Plov, ein Gericht aus gebratenem Reis mit Hammel-stückchen und Steckrüben. Je nach Region wird der Plov auch mit Hühner- oder Rindfleisch zubereitet. Das wichtigste Getränk in Tadschikistan ist Tee, gefolgt von Kefir.

Auch Suppen und Eintöpfe (Laghman, Borschtsch, etc.) sind äußerst beliebt und bei großer Hitze sehr bekömmlich.

In Restaurants in den Städten von Tadschikistan findet man Bier, Wein, Wodka, russischen Sekt und verschiedene Erfrischungsgetränke. An den Straßenständen am Wegesrand finden sich meist nur alkoholfreie Getränke. Bier und andere Alkoholika gibt es fast nur in Restaurants. Das tadschikische Bier sollte unbedingt probiert werden – sehr schmackhaft und würzig.  

Trinkwasser
Leitungswasser zu trinken, ist nicht empfehlenswert. Wasser in Plastikflaschen gibt es fast überall zu kaufen.

Vegetarier
Vegetarier müssen im Restaurant speziell und ausdrücklich auf ihren Wunsch hinweisen, da es außer ein paar Beilagen gewöhnlich kein vegetarisches Essen gibt. Auf den Märkten gibt es ein reichhaltiges Angebot an sehr gutem frischem Obst und Gemüse.

Kaffee
Im Gegensatz zu Tee ist Kaffee in Tadschikistan nicht sehr populär. Hier bestimmt der grüne und auch schwarze Tee die Getränkekarte. Nehmen Sie sich evtl. etwas (löslichen) Kaffee mit, wenn Sie darauf nicht verzichten wollen. An manchen Orten gibt es gar keinen Kaffee zu kaufen. Echter Bohnenkaffe ist selten, Instantkaffee ist eher verbreitet.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen usw. 

Foto & Film
Nur in den großen Städten kann man die gängigsten Speicherkarten kaufen. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Filmmaterial und /oder Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé oder mit dem Suchen von Fotoläden verbringen.

Bekleidung
Im Allgemeinen gibt es keine strenge Kleiderordnung, besonders nicht in Duschanbe oder anderen großen Städten, wo gerade junge Leute großzügige Kleidungsfreiheiten genießen. Oft trifft man Frauen, die Kopftücher tragen, doch das geschieht freiwillig und ist keinesfalls Vorschrift. Trotzdem gibt es einige ländliche Provinzen, wo man das Tragen von Shorts besser unterlassen sollte. Dasselbe gilt für den Besuch von religiösen Stätten wie Moscheen oder Mausoleen. An diesen Orten sollten Frauen ihre Schultern und den Ausschnitt bedeckt halten und am besten einen Hut oder ein Kopftuch tragen. Letzteres ist gerade im Sommer sehr leicht zu befolgen, da die Sonne unbarmherzig vom Himmel sticht… Leichte Baumwollkleidung ist für Reisen in den Sommermonaten empfehlenswert. Sonnenbrille nicht vergessen! Lange Hosen und langärmelige Hemden und Pullover verhindern Sonnenbrand und respektieren die moslemische Weltanschauung. Festes Schuhwerk kommt mit Hitze, Staub und Unebenheiten besser klar als leichte Schuhe. In Moscheen und vielen privaten Restaurants müssen die Schuhe ausgezogen werden - das bedeutet, dass man saubere Füße und/oder heile Socken haben muss. Generell gilt auch in Tadschikistan, dass man als Reisender eher zweckmäßig als aufsehenerregend angezogen sein sollte. Teuren Schmuck sollte man zu Hause lassen, da die Hotels nur selten über einen Safe verfügen und es wenig Gelegenheit gibt, ihn effektvoll in Szene zu setzen. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Landeswährung von Tadschikistan ist seit dem 30. Oktober 2000 der Somoni (TJS). Der Name ist von den Samaniden abgeleitet, die eine persische Dynastie Zentralasiens waren. Die Währung wurde nach dem tadschikischen Vater der Nation, dem Samanidenherrscher Ismail I. benannt. Die Banknoten sind auf einer Seite in tadschikischer, auf der anderen in englischer Sprache bedruckt.

Wechselkurse
1 EUR             =   ca. 8,9 TJS
1 CHF             =   ca. 8,1 TJS
1 US$             =   ca. 7,9 TJS        (Stand Mai 2016) 

Zur Mitnahme aus Deutschland empfehlen wir unbedingt US$ oder EUR in Form von Bargeld, verschiedener Stückelung, neuerem Druckdatums und in unbeschädigtem Zustand! Mittlerweile setzt sich in den größeren Städten wie Duschanbe immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Bitte erfragen Sie im Voraus bei Ihrer Bank die evtl. anfallenden Gebühren. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kredit-karten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene Geldreserve einplanen. Als weitere Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Tauschen Sie Geld unbedingt in Duschanbe. Bitte fragen Sie Ihren Reiseleiter nach geeigneten Tauschstellen. In den Provinzen wird es nur schwer möglich sein auf offiziellem Wege zu tauschen. 

Stromversorgung 
Wie in allen Ländern der ehemaligen Sowjetunion erfolgt die Stromversorgung in Tadschikistan mit 220 V/50 Hz. Wechselstrom. Allerdings unterscheiden sich die Steckdosen von den deutschen zweipoligen Rundsteckern, deswegen sollte ein Adapter für dreipolige Stecker oder sogar ein Weltadapter im Gepäck sein und für alle batteriebetriebenen Geräte genügend Batterien.
Eine ausführliche Übersicht über die verschiedenen Steckerarten und in welchem Land Sie welche Adapter benötigen finden Sie hier: http://www.marcopolo.de/magazin/reportagen/reisetipps/reise-adapter.html#.VR0Yc_msVlw

Telefonieren
Die Vorwahl für Tadschikistan ist 00 992. Deutsche Mobiltelefone funktionieren in aller Regel ebenfalls, decken aber nicht alle Regionen ab. Daher sollten Sie sich im Falle, dass Sie Ihr Telefon täglich nutzen müssen eine einheimische SIM-Karte kaufen. Zum Telefonieren nach Europa empfiehlt sich der Kauf einer dieser Karten an einem der vielen Kioske. Ihr Reiseleiter wird Sie dabei gern beraten. Vorwahl nach Deutschland: 0049/+49. 

Literatur über Tadschikistan

Literatur über Tadschikistan

Es gibt nur eine überschaubare Anzahl von Büchern über Tadschikistan. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

· Sonja Bill: Tadschikistan: Zwischen Duschanbe und dem Dach der Welt. Trescher Verlag

· Sonja Bill: Unterwegs in Tadschikistan. Reiseimpressionen

· Peter Franke & Britta Wollenweber: Tadschikistan: Politik, Gesellschaft, Kultur Verlag

· Christian Funk und Aglaya Sintschenko: Usbekistan und Kirgisistan mit Tadschikistan. Reise Know-How

· Robert Middleton, Huw Thomas and Monica Whitlock: Tajikistan and the High Pamirs: A Companion and Guide (Odyssey Tajikistan & the High Pamirs), Taschenbuch Verlag

· Michail Korotkow: Tadschikisch Wort für Wort. Kauderwelsch. Reise Know-How

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Karte

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Ihr Ansprechpartner 

Stefan Hilger

Stefan Hilger

Produktmanager Zentral- & Südasien, Russland, Expeditionen

 
+49 (0)351 31 20 7 - 322

E-Mail:
s.hilger@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 322

 
 

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