• Sonnenaufgang am Karakul See
  • Lagerplatz im Pamir
  • Kinder in Duschanbe
  • Zigen beim Paddeln Murghab-Madian
  • Grumm-Grzhimaylo Gletscher
  • Tümpel im Pamir
  • Einsam windet sich der Murghab
  • Hindernisse beim Trekking
  • Pferde am Ufer des Murghab
  • Paddelpause Murghab-Madian
  • Paddeln Murghab-Madian
  • Einstieg Paddeltour Murghab-Madian
  • Geysire in der Landschaft
  • Generationen auf Augenhöhe
  • Weite Piste im Pamir
  • Grumm-Grzhimaylo Gletscher
  • Auf dem Murghab-Fluss
  • Geradewegs auf die Regenfront zu
  • Enge Schlucht im Pamir

Tadschikistan

 

„Pamir-Triathlon“ – zu Fuß, per Boot und auf dem Mountainbike

23 Tage Multiaktive Naturrundreise – Pilotreise

    
Dauer 23 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 3990 EUR   drucken
Tourcode TADTRI   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 10    
 
 
 
 

Manch einer wird beim Lesen des Begriffs Triathlon an die Königsdisziplin des Ausdauersportes denken. Unser Pamir-Triathlon stellt den Bezug durch die Nutzung dreier unterschiedlicher Fortbewegungsmittel her, mit denen Sie verschiedene Aktivitäten bestreiten. Allerdings geht es hier nicht um grandiose Zielzeiten im Wettkampfmodus. Vielmehr haben wir für Sie drei Regionen herausgesucht, wo Sie zu Fuß, im Boot und mit den Mountainbikes selten besuchte Landstriche des Pamirs aktiv erkunden werden. Ob beim Trekken zum riesigen Fedtschenko-Gletschersystem, den Wasserfahrten auf dem Murghab und Alichur oder beim Radfahren am Yashikul und im Wakhankorridor – der Weg ist und bleibt das Ziel. Unser Team samt Begleitfahrzeugen wird stets zugegen sein und sich hervorragend um die Logistik dieser speziellen Multiaktivreise kümmern. Für Leute, die gern was Verrücktes unternehmen und taff genug sind, unseren Triathlon anzugehen, ist das genau die richtige Herausforderung!

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Zu Fuß: Zum Fedschenko Grumm-Grzhimaylo-Gletscher

  • Per Boot: auf den Flüssen Murghab und Alichur

  • Per MTB: zwischen Yashikul und Bulunkul

  • Durch das Bartang-Tal zum Karakol

  • Relikt des Great Game: Wakhan-Korridor mit seinen einsamen und farbenprächtigen Landschaften

  • Legendäre Gastfreundschaft der Pamiri

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Flug nach Duschanbe.

2. Tag: Ankunft Duschanbe – Stadtbesichtigung (F/M/A)

Ankunft am frühen Morgen in Duschanbe. Sie werden von Ihrem Reiseleiter abgeholt und ins Hotel gebracht. Dann haben Sie Zeit sich von der langen Reise etwas auszuruhen. Nach dem Mittag haben Sie die Möglichkeit, die Hauptstadt zu erkunden. Sie unternehmen eine Führung durch die Stadt, deren wortwörtliche Übersetzung des Namens „Montag“ bedeutet, weil früher im ehemaligen Dorfkern montags der Markt abgehalten wurde. Heutzutage können Sie den Basar an allen Wochentagen besuchen und werden bei der Stadtbesichtigung auch noch das tadschikische Nationalmuseum kennenlernen. Neben zahlreichen Artefakten aus der sogdischen und gräko-baktrischen Zeit findet sich dort die mit 14 m Höhe (seit der Zerstörung der Buddha-Figuren im afghanischen Bamian) größte erhaltene Buddha-Statue Zentralasiens aus der Kuschan-Periode. Bei aller Kultur wird die Entspannung aber nicht zu kurz kommen – und das am besten in einem der typischen zentralasiatischen Teehäuser! Begrüßungsessen. Übernachtung wie am Vortag.

3. Tag: Fahrt nach Kalaikum (F/M/A)

Fahrt nach Kalaikum. Es geht zunächst gen Osten, wo die Landschaft aus Hügeln und grünen Weiden besteht. Durch enge Schluchten windet sich die Straße entlang des Flusses Khingob und gipfelt am Pass Khaburabot (3252 m). Gegen Abend erreichen Sie den wichtigen Knotenpunkt Kalaikum. Heute sind Sie das erste Mal bei einer Pamiri-Familie zu Gast. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 8-9h, 300 km).

4. Tag: Fahrt ins Bartang-Tal (F/M/A)

Die Fahrt geht weiter, zunächst entlang des mächtigen Panj, der Tadschikistan von Afghanistan trennt. Nach der Ortschaft Rushon geht es etwas holpriger ins Bartang-Tal hinein. Wenn es zeitlich passt, können noch Abstecher in kleinere Seitentäler des riesigen Naturschutzgebietes unternommen werden. Ziel des Tages ist das Dorf Basid. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit: 5-6h, 270 km).

5. Tag: Ins Obere Bartang (F/M/A)

Die Geländewagen klettern weiter das Bartang-Tal hinauf. Nahe am Wegesrand finden sich immer wieder Trümmer und Überreste aus der Geschichte: Petroglyphen, Grabstätten und Sonnensteine. Ein kleiner Abstecher zur Siedlung von Roshorv lohnt, denn von hier hat man einen sagenhaft beeindruckenden Blick auf den monumentalen Pik Labnazar (5990 m). Auch ein Stopp in Savnob lohnt sich. Der kleine grüne Weiler mit seinen vielen kleinen Details passt so gar nicht in die karge Umgebung. Am Nachmittag erreichen Sie Pasor (2870 m). Vorbereitungen für das Grumm-Grzhimaylo-Trekking. Sie übernachten nahe des Dorfes in einem schönen Zeltlager. (Fahrzeit 4h, 90 km).

6. Tag: Grumm-Grzhimaylo-Trekking I (F/M (LB)/A)

Heute startet das Trekking zum Grumm-Grzhimaylo-Gletscher, einem der größeren Arme des legendären Fedtschenko-Gletscher-Systems. Das Hauptgepäck wird auf Tragetiere verteilt, Sie wandern mit Tagesgepäck. Gleich direkt nach der Ortschaft Pasor beginnt der Trek gen Norden. Von nun an folgen Sie dem Khafrazdara flußaufwärts. Nach ungefähr der Hälfte der Tagesstrecke erreichen Sie einen günstigen Rastplatz, der Schatten bietet und wo die Trinkflaschen mit frischem Wasser nachgefüllt werden können. Ihr Nachtlager werden Sie auf einer Wiese nahe einer Hirtenbehausung errichten. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 16 km, 940 m↑ 120 m↓).

7. Tag: Grumm-Grzhimaylo-Trek II (F/M (LB)/A)

Wenn der erste Trekkingtag noch über weitläufige, gar liebliche Grasflächen ging, wird es ab jetzt zunehmend felsiger und rauer. Gleich zu Beginn geht es etwas steiler durch ein Gelände bestehend aus großem Blockwerk. Die zu überwindenden Anhöhen sind teils vergletschert und mit Steinsbrocken und Erde überzogen. Orientieren Sie sich an den Steinmännchen, die von Hirten angelegt wurden. Den Weg hier nicht zu verlieren, ist die Crux des ersten Abschnitts, zumal es recht steil hinab geht, nachdem man die Felsblöcke hinter sich gelassen hat. Sobald der Khafrazdara-Gletschersee erreicht ist, geht es entspannter weiter. Nahe einer kleinen steinernen Hirtenbehausung errichten Sie Ihr Nachtlager, nun schon auf 4024 m, und genießen das Bergpanorama. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca.4-5h, 8 km, 410 m↑ 190 m↓).

8. Tag: Grumm-Grzhimaylo-Gletscher Erkundung (F/M (LB)/A)

Der ganze Tag steht zur Erkundung des Gletscher-Systems zur Verfügung. Ein kleiner Pfad führt zunächst nordwärts. An einer geeigneten Stelle überqueren Sie das weite Flußbett und laufen ab da in westliche Richtung. Nach weiteren 7-8 Kilometern erreichen Sie den Aussichtspunkt auf die mächtige Gletscherbahn. Fiktion oder Wirklichkeit? Sie fühlen sich in der Erdgeschichte weit zurück versetzt. Sollten es die Umstände zulassen, ist ein Herabsteigen direkt auf den Gletscher durchaus möglich. Auf mehr oder weniger gleichem Wege kehren Sie zum Lager zurück. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 7-9h, 20 km, 510 m↑↓).

9. Tag: Reservetag oder weitere Erkundung (F/M (LB)/A)

Der heutige Tag dient als Reservetag sollte es Verzögerungen, schlechtes Wetter oder sonstige Unwägbarkeiten gegeben haben. Sollte alles im Zeitplan liegen, steht dieser Tag für weitere Erkundungen in diesem Gebiet zur Verfügung. Übernachtung wie am Vortag.

10. Tag: Grumm-Grzhimaylo-Trek III (F/M (LB)/A)

Rückmarsch nach Pasor. Den Weg nach unten ziehen Sie in einem Ritt durch und kommen gegen Abend in Pasor. Übernachtung im bekannten Zeltlager. (Gehzeit ca. 8-9h, 25 km, 310 m↑ 1350 m↓).

11. Tag: Karakol (F/M/A)

Der Tag startet recht zeitig, denn ein gutes Stück Wegstrecke liegt vor Ihnen. Die alte Versorgungspiste entlang des Flusses Tanismas nach Kok Jar ist ziemlich ramponiert. Zu Sowjetzeiten wurde die Bevölkerung des Bartang vom Umschlagsdepot in Kok Jar aus versorgt, was wiederum aus Osch bestückt wurde. Wenn die Strecke frei und befahrbar ist, dann ist das Mittagessen in einem der Jurtencamps nahe Jalang geplant. Am Nachmittag erreichen Sie den knapp 4000 m hoch gelegenen Karakol, den größten See des Landes. Von der gleichnamigen Siedlung haben Sie einen wunderbaren Blick hinüber auf die Transalai-Kette mit dem 7134 m hohen Pik Lenin. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 5-6h, 130 km).

12. Tag: Murghab (F/M/A)

Am Morgen ist ein Spaziergang zum See noch einmal lohnend. Mit der Sonne im Rücken lassen sich die Bergspitzen noch einmal schön fotografieren. Am Vormittag Fahrt nach Murghab. Mit dem Akbaital-Pass (4655 m) überfahren Sie heute den höchsten Punkt dieser Reise. Die Stadt auf 3630 m ist eine wichtige Zwischenstation für den Gütertransport auf dem Pamir Highway. Highlight des Ortes ist der Blick zum ca. 200 km entfernten Muztagh Ata (7546 m). Die Einwohner (mehrheitlich Kirgisen) betreiben einen überschaubaren Basar. Vorbereitung auf die zweite Disziplin der Tour. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 1-2h, 130 km).

13. Tag: Bootsabenteuer Murghab I (F/M (LB)/A)

Auf geht´s zur zweiten Disziplin. Das Hauptgepäck wird mit den Jeeps zum Lager gebracht. Die notwendige Bootsausrüstung wird wasserdicht verstaut und die Schlauchboote an der Einsatzstelle nahe Murghab ins Wasser gelassen. Nach kurzer Instruktion und Probeläufen geht es dann auf dem Fluß Murghab zum Mittagspunkt. Jede Windung gibt Ihnen eine neue Perspektive in eine Szenerie aus grünen Wiesen und schroffen Schottergipfeln. Gegen Abend erreichen Sie das Lager in einsamer Berglandschaft. In Gemeinschaftsarbeit wird das Camp errichtet. Übernachtung im Zelt.

14. Tag: Bootsabenteuer Murghab II (F/M (LB)/A)

Nachdem das Lager abgebaut wurde, geht es weiter den Fluß hinab. Je nach Zeitbudget paddeln Sie bis zur kleinen Ortschaft Madian oder fahren noch etwas weiter, mit mehreren kleinen flotten Stellen, zum finalen Anlegepunkt. Mittagverpflegung. Das Fahrzeug nimmt Sie auf und bringt Sie nach Bash Gumbez. Sollten Sie gut in der Zeit liegen, unternehmen Sie noch einen Abstecher zum Oberservatorium von Shorbuloq, um bei günstigen Wetterverhältnissen noch einmal den Muztagh Ata (7546 m) in der Ferne zu bestaunen. In Bash Gumbez beziehen Sie zunächst Quartier in einem schönen Homestay und erkunden anschließend die Umgebung. Nicht selten kann man in dieser Region Marco Polo Schafe beobachten. Übernachtung im Homestay.

15. Tag: Bootsabenteuer Alichur (F/M (LB)/A)

Nach einem kurzen Transfer nach Alichur werden an einer geeigneten Stelle die Boote wiederum zu Wasser gelassen. Nun geht es flußabwärts in Richtung Yashikul-See. Der Fluß windet sich einsam durch die karge Hochgebirgslandschaft. Immer wieder finden sich am Ufer Überbleibsel, die auf eine Besiedlung in früherer Zeit hinweisen. Am späten Nachmittag erreichen Sie eine schöne Stelle zum Campen. Übernachtung im Zelt.

16. Tag: Wechsel vom Boot auf das Bike (F/M (LB)/A)

Die finale Halbtages-Etappe bringt Sie heute zur Mündung des Sees Yashikul. Die historische, friedhofsähnliche Stätte Suman Tash sollte kurz vor Ende auf jeden Fall noch besichtigt werden. Vom Boot wechseln Sie unmittelbar auf das Mountainbike und fahren unweit des Ufers zum etwas kleineren Bulunkul. An einem wunderschönen Campplatz werden Sie Ihr Lager bauen und sich für zwei Nächte einrichten. Übernachtung im Zelt.

17. Tag: Unterwegs auf dem Mountainbike (F/M (LB)/A)

Auf dem Mountainbike erkunden Sie heute das Westufer des Yashikul. Jeder Teilnehmer kann sich seinen Tag gern frei gestalten. Warme Quellen in der Umgebung laden zum Bad ein. Übernachtung wie am Vortag.

18. Tag: Per Moutainbike in den Wakhan-Korridor (F/M (LB)/A)

Heute verlassen Sie die Hochgebirgsseen und fahren in eine der interessantesten und schönsten Regionen des Pamir, den Wakhan-Korridor. Das erste Stück geht es im Geländewagen, denn der 4344 m hohe Kargush-Pass steht noch im Weg. Sobald der Hindukusch ins Bild rückt, steigen Sie auf die Bikes um und fahren größtenteils bergab in den Wakhan-Korridor. Am Nachmittag erkunden Sie die Petroglyphenfelsen nahe Langar. Die letzten Kilometer nach Jamg geht es wiederum per Geländewagen. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 4-5h 130 km davon ca. 40-50 km auf dem MTB).

19. Tag: Der Wakhan-Korridor (F/M/A)

Heute machen Sie zunächst einen Rundgang durch Jamg. Das liebevoll bemalte Museum wird eine Station sein. Eine alte Sonnenuhr aus Stein, bestimmt den Beginn von Navruz. Außerdem steht hier in Jamg das älteste Pamiridorf der Umgebung. Die Fahrt geht weiter ins nahe Vrang. Sie unternehmen eine Wanderung zur Steinpyramide (Stupa), wo der Fußabdruck Buddhas verewigt ist. Mittagspause in Vrang. Fahrt hinauf zu den heißen Quellen von Bibi Fatima. Auf einer Anhöhe jenseits der Straße thront die Festung Jamchun. Sie stammt, so sagt man, aus der Zeit Alexander des Großen. Über einen kleinen Pfad kann man die dreieckig angelegte Festung erklettern. Die 40 Grad warme Quelle Bibi Fatima, die wasserfallartig aus den Bergen austritt, zählt zu den schönsten im ganzen Land. Nach den Tagen mit eingeschränkten Waschmöglichkeiten ist ein Bad eine willkommene Abwechslung. Von hier oben (3200 m) haben Sie einen fantastischen Blick über das weite Tal und hinüber zu den weißen Gipfeln des Hindukusch. Abends Rückkehr ins Tal und Fahrt nach Jamg. Übernachtung wie am Vortag.

20. Tag: Fahrt nach Khorog (F/M/A)

Heute geht es für Sie zurück nach Khorog. Am Wegesrand besuchen Sie die Festung von Kachkacha, die aus dem 4.-7. Jh. stammt und an deren Bau 70.000 Menschen mitgewirkt haben. Zwei markante Gipfel des Korridors sind von hier bestens einzusehen: es sind der Pik Karl-Marx (6723 m) und Pik Friedrich-Engels (6507 m). In der Mittagszeit Ankunft in Khorog. Am Nachmittag fahren Sie zum Stolz der Pamiris. Ihr Botanischer Garten thront auf 2320 m über der Stadt. Nicht nur der Artenreichtum in dieser Höhe, auch der wundervolle Blick über Khorog wird Sie begeistern! Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3-4h, 160 km).

21. Tag: Fahrt nach Kalaikum (F/M/A)

Am Morgen lohnt der Besuch des Basars von Khorog. Auch ein kurzer Blick ins Stadtmuseum ist nicht verkehrt. Dann fahren Sie zurück nach Kalaikum und beziehen im bereits bekannten Homestay Quartier für die Nacht. Vielleicht ist noch Zeit für die Besichtigung einer Ausgrabungsstätte in Kalaikum. (Fahrzeit ca. 6h, ca. 220 km).

22. Tag: Fahrt nach Duschanbe (F/M/A)

Eine letzte lange Etappe erwartet Sie. Es heißt Abschied nehmen vom Pamir und den großartigen Menschen dieser Region. Am Nachmittag Ankunft in Duschanbe. Abschiedsessen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 8-9h, 370 km).

23. Tag: Heimreise

Transfer zum Flughafen und Rückflug.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
25.08.2017 16.09.2017 3990 EUR

Zusatzkosten

Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
EZ-/Einzelzeltzuschlag (nur Duschanbe) 250 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage) mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Lokale Bergführer und Begleiter
  • Alle Fahrten in privaten (Allrad)-Fahrzeugen
  • Sämtliches technisches Equipment: Fahrräder und Boote
  • Träger/Packtiere für max. 12 kg Trekkinggepäck
  • Alle Eintrittsgelder lt. Programm
  • Alle notwendigen Genehmigungen
  • Campingausrüstung (Zelte, Mannschaftszelt, Kochutensilien)
  • Trekkingsack
  • 1 Ü: Gästehaus
  • 7 Ü: Gästehaus im MBZ (Gemeinschaftsbad)
  • 3 Ü: Hotel im DZ
  • 10 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 21×F, 10×M, 11×M (LB), 21×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Tadschikistan (ca. 50 €, abweichend für Österreicher und Schweizer); Eintrittsgelder für Ausflüge zu den heißen Quellen; evtl. zusätzliche Unterwegsverpflegung (z.B. Schokolade u. Energieriegel) für die Trekkingtappen; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16; Übergepäck beim Gepäcktransport (1kg = ca. 20-30 USD für die Tour); Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Grundsätzlich ist der sogenannte Triathlon als anspruchsvoll einzustufen, da verschiedene Disziplinen in Höhen zwischen 3000-4000m zu bewältigen sind. Jedoch müssen keine sportlichen Höchstleistungen abgerufen und Zeitrekorde aufgestellt werden. Es geht bei dieser Tour darum, verschiedene Regionen zu Fuß, im Boot und mit dem Mountainbike zu erkunden. Jeder durchschnittlich trainierte Teilnehmer wird die Tour ohne Probleme meistern können. Die Flüsse werden mit Schlauchkanadiern gepaddelt. Sie weisen nahezu keinerlei Hindernisse oder Gefahrenstellen auf. Die Mountainbiketouren sind von jedem Teilnehmer flexibel gestaltbar. Das Teamfahrzeug kann Teilnehmer jederzeit aufsammeln. Die Abschnitte auf dem MTB können, müssen aber nicht geradelt werden. Fahrräder werden in gängigen Rahmengrößen und ausreichend zur Verfügung stehen. Für die Trekkingtour zum Grum-Grzimailo-Gletscher sind Trittsicherheit und sicheres Gehen in manchmal unwegsamem Gelände sowie gute Kondition für bis zu 8-stündige Wanderetappen mit max. 950 m Aufstieg erforderlich.
Teilweise sind Flusspassagen zu durchwaten. Ebenso unabdingbar für das Reisen im Pamir ist eine gute Portion Abenteuergeist, die Bereitschaft zur Mithilfe beim Lageraufbau, Kochen und sonstigen anfallenden Arbeiten im Lager. Flexibilität, Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen sowie Teamgeist sind unbedingt Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Reise!

Hinweise

Aufgrund der überaus speziellen topografischen Gegebenheiten und der Abgeschiedenheit einzelner Täler und Gebiete im Pamir muss immer mit Programmumstellungen gerechnet werden. Unvorhersehbaren Naturereignissen wie Geröll- und Schlammlawinen können vorkommen. Straßen und Pisten können kurzfristig verschüttet sein und ein Umweg muss in Kauf genommen werden. Das erfahrene Begleitpersonal wird besonnen und nach bestem Wissen und Gewissen auf mögliche Unwägbarkeiten reagieren.

Homestays (private Gästehäuser) sind teilweise recht einfach, bestehend aus einem oder mehreren Schlafräumen und einem Aufenthaltsraum. Die Unterbringung erfolgt oft direkt im Haus oder im Anbau der gastgebenden Familie. Zudem gibt es oft nur einfachste Außentoiletten und nur eingeschränkte Wasch- bzw. Duschmöglichkeiten.

Die Übernachtungen in den einzelnen Lagern finden in gestellten Doppelzelten statt. Gekocht und gegessen wird in einem Mannschaftszelt.

Wer beim Gepäcktransport die Gewichtsgrenze überschreitet muss mit einer Zuzahlung rechnen. Diese wird vor Ort bezahlt. Die Kosten dafür betragen ca. 20-30 USD für die gesamte Trekkingtour.

Service

Tadschikistan

Allgemeines

Allgemeines

Geographie
Mehr als 70% der Fläche des Landes besteht aus Hochgebirge. Fast 50% des Staatsgebietes liegen auf einer Höhe von 3.000 m über NN oder höher. Der Osten des Landes wird vom Gebirge Pamir und dem größten Teil des Pamirhochlandes geprägt. Dort befindet sich auch der höchste Berg des Landes, der 7.495 m hohe Pik Ismoil Somoni (früher Pik Kommunismus). Im Norden des Landes erstreckt sich die Gebirgskette des Alai. Nur im äußersten Norden besitzt Tadschikistan mit dem Ferganatal, das durch den größten Fluss des Landes, den Syrdarja, bewässert wird, Tiefland, das intensiv ackerbaulich genutzt wird. Der größte Teil des Landes kann wegen der Höhenlagen nur extensiv viehwirtschaftlich genutzt werden. Der größte See ist der Kara-Kul mit 380 Quadratkilometern und liegt im Osten des Landes. Weitere große Seen sind der Saressee (~ 80 km²) und der Zorkulsee (39 km²). Der größte Stausee ist der Kairakkum-Stausee (520 km²) am eben genannten Syrdarja.

Politik und Gesellschaft
Die Tadschiken sind ein iranisches Volk in Zentralasien. Sie bilden 80% der Bevölkerung. Die Tadschiken sind sprachlich, kulturell und ethnisch sehr eng mit den Persern verwandt und stellen auch im Nachbarland Afghanistan einen bedeutenden Bevölkerungsanteil. Im Ferganatal leben verschiedene Minderheiten von Usbeken (15,3% der Bevölkerung) und Kirgisen, ebenso im Osten des Landes. Weitere Minderheiten sind Russen (1,1%), Tataren (0,3%), Ukrainer, Deutsche und andere.

Viele Nicht-Tadschiken, insbesondere ethnische Russen, haben das Land inzwischen ver-lassen. Lebten 1989 noch fast 400.000 Russen in Tadschikistan, 2005 noch knapp 140.000. Der Anteil der Tadschiken stieg von 62% im Jahr 1989 auf fast 80% im Jahr 2000. In Tad-schikistan lebt auch heute noch eine kleine Minderheit von Deutschstämmigen. Ihre Zahl ist jedoch stark zurückgegangen, insbesondere nach dem Zerfall der Sowjetunion. Größtenteils lebten die Deutschen in eigenen Dörfern, die im ganzen Land verstreut waren, oder auch in der Hauptstadt Duschanbe. Inzwischen werden ehemalige deutsche Siedlungen von Tadschiken bewohnt. Eine deutsch-tadschikische Stiftung, die sich „Wiedergeburt“ nennt, kümmert sich um den Erhalt von deutschen Gotteshäusern und Friedhöfen, die teilweise von den Tadschiken nicht gepflegt werden und in miserablem Zustand sind. Selten werden auch Veranstaltungen der Deutschen Botschaft in Duschanbe für die deutsche Bevölkerung veranstaltet. Die Deutschen gehören heute zur ärmsten Bevölkerungsschicht Tadschikistans.

Religionen
Tadschiken sind zu über 90% Anhänger des Islams, vorwiegend in sunnitischer Ausprägung. Lediglich im Osten gibt es wenige Anhänger des schiitischen Islams. Es gibt jedoch auch ca. 230.000 Christen im Land. Außerdem leben in Tadschikistan noch Bahais, Anhänger von Hare Krishna, Zoroastrier, Juden und Siebenten-Tags-Adventisten. Baptisten zeichnen sich durch zum Teil hartnäckige Missionierung aber auch Katastrophenhilfe aus. Trotz Religionsfreiheit und Trennung von Staat und Kirche, die in Tadschikistan gesetzlich gewährleistet sind strebt die islamistische Opposition die Errichtung eines islamischen Gottesstaates an.

Sprache
Die Tadschiken sind, wie bereits erwähnt, ein iranisches Volk in Zentralasien und gehören damit der indoeuropäischen Sprachfamilie an. Die Amtssprache ist Tadschikisch, eine dem Persischen ähnliche bis identische Sprache. Weitere wichtige Umgangssprachen sind Russisch, als Sprache der internationalen Politik und Wirtschaft und Usbekisch. Im Pamir existieren noch viele untergehende iranische Sprachen, wie z. B. Jagnobisch.

Geschichte
Das Gebiet Tadschikistans war abwechselnd unter der Herrschaft der Perser, Hunnen und gehörte auch zum Reich Alexanders des Großen. Im 8. Jh. erreichte der Islam die Region. Während des Mittelalters gehörte Tadschikistan zum Kaiserreich Persien. 1868 wurde Tad-schikistan eine Kolonie Russlands, später Sowjetrepublik. 1991 erklärte sich Tadschikistan unabhängig und versank sofort in einem Bürgerkrieg zwischen islamischen Fundamenta-listen und der Regierung von Emomalij Rahmonow. 1989 verließen ca. 15.000 Menschen, bucharische Juden und Aschkenasen, das Land aufgrund von Verfolgungen, so dass sich die Juden Tadschikistans auf rund 1000 reduzierten. Der Bürgerkrieg endete mit einer Regierungsbeteiligung der Fundamentalisten. Nach dem Terroranschlag am 11. September 2001 in New York wurden US-Truppen in Khorog und Duschanbe sowie Soldaten Frank-reichs in Duschanbe stationiert. Trotzdem spielt Russland nach wie vor durch seine Truppenpräsenz die Rolle einer wichtigen Ordnungsmacht der Region, so erfolgt die Grenzsicherung nach Afghanistan bis zum Sommer 2005 durch russische Truppen.

Politik
Tadschikistan ist laut Verfassung eine demokratische Präsidialrepublik. Nationalfeiertag ist der 9. September, der Tag der Unabhängigkeit. Zu Tadschikistan gehört die Autonome Provinz Berg-Badachschan im Osten des Landes, die 44,5% der Fläche des Landes umfasst. Präsident Tadschikistans ist der 2006 wiedergewählte Emomalij Rahmonow, der bei der Wahl im November 79,3% alle Stimmen erhielt. Es ist zu bezweifeln, dass dieses Ergebnis wirklich demokratisch zustande gekommen ist, da drei ernsthafte Gegenkandidaten ihre Kandidatur zurückzogen, was nicht zuletzt daran liegt, dass Rachmonow rigoros gegen die Opposition vorgeht.

Landwirtschaft
Nach wie vor ist die Bedeutung der Landwirtschaft sehr groß. Sie trug 2001 mit 29 % zum BIP bei, während 67,2 % der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft arbeiteten. Nur etwa 7 % des Landes sind landwirtschaftlich intensiv nutzbar. Einen Schwerpunkt der Landwirtschaft bildet der Anbau von Baumwolle. Die Anpflanzung von Getreide, Gemüse, Obst und Tabak ist sekundär. Die extensive Bewässerung trägt dabei massiv zur Bodenversalzung und zum Austrocknen des Flusses Panj bei. Daneben werden Rinder, Schafe und Ziegen gehalten sowie Seidenraupen gezüchtet.

Bodenschätze
Das Land verfügt über Reserven an Erdöl, Erdgas und Braunkohle. Wichtigstes Exportgut mit einem Anteil von 50% an den Exporterlösen ist Aluminium; 23% werden durch den Export von Elektrizität, die durch Wasserkraft erzeugt wird, erzielt. Derzeit sind weitere Wasserkraftwerke u. a. mit russischer und chinesischer Unterstützung in Bau oder in Planung. Zusätzlich kommen in Tadschikistan weitere Erze einschließlich Zinn, Blei, Antimon, Seltene Erden, Quecksilber, Silber, Gold und Uran vor, die zum Teil abgebaut und verhüttet werden.

Infrastruktur
Die Verkehrserschließung Tadschikistans ist aufgrund der Oberflächengestalt des Landes sehr schwierig. Der Verkehr stützt sich v. a. auf das nur mangelhaft ausgebaute Straßen-netz. Das Land verfügt über einzelne Eisenbahnstrecken von insgesamt 470 km Länge. Die Hauptstadt Duschanbe ist durch die Transkaspische Eisenbahn an das internationale Eisenbahnnetz angeschlossen. Verbindungen bestehen über Taschkent bis nach Moskau. Seit 2007 gibt es bei Nischnij Pjandsch an der Grenze zu Afghanistan eine weitere Brücke über den Grenzfluss Pjandsch. Die 670 m lange Konstruktion wurde von den USA unter Beteiligung Norwegens finanziert. Sie verkürzt die Transportwege in der Region erheblich.

Sicherheit
Tadschikistan ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme von denen im Internet oder in Zeitungen berichtet wird. Oftmals geht es dabei um die Region Berg Badachschan/Pamir. 

Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:
·         Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen vermeiden.
·         Niemals die Wertsachen offen zeigen. Geldscheine nur in kleinen Mengen mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.
·         Teure Uhren, wertvollen Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, kann man am besten zu Hause lassen.
·         Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z. B. Brustbeutel, Beintasche, Gürteltasche, Geldgürtel aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Situation in Berg Badachschan – Region Pamir – speziell Khorog
Nach den Ereignissen in Khorog, Autonomer Oblast Gorno Badakhshan (GBAO) im Mai 2014 hat sich die Lage dort wieder normalisiert. Alle unsere Fahrten auf dem Pamir Highway im Sommer 2014 haben wie geplant stattgefunden und wurden auch von lokalen Kontrollposten nicht behindert. Unsere Partner sowie unsere Gäste beschreiben die Situation als sehr ruhig und aufgeräumt. 

Klima
Tadschikistan befindet sich in der trockenen subtropischen Klimazone. Das Klima ist ein extrem kontinentales mit kalten Wintern und heißen Sommern. Außer in den Tal- und Beckenländern, wo ein subtropisches feuchtes Klima herrscht, so werden in den Sommer-monaten Temperaturen von bis zu 45° C erreicht. Es bestehen große Temperaturunterschiede zwischen den tiefer und den höher gelegenen Regionen des Landes. Die

Jahresniederschlagsmengen sind relativ niedrig, so dass Steppenvegetation vorherrscht. Im Ferganabecken beträgt die Niederschlagsmenge gerade einmal 140 mm Niederschlag im Jahr. Nur die Südhänge des Hissargebirges sind mit 1700 mm im Jahr sehr niederschlagsreich.

In den Gebirgen ist man tagsüber einer enormen Sonneneinstrahlung ausgesetzt (sunlotion und guter Sonnenhut notwendig!). Sobald allerdings die Sonne untergeht, kann es empfindlich kühl werden. Durch das „Aufladen“ von der Sonne tagsüber, empfindet man die Kühle und den Wechsel als besonders streng. 

Zeitverschiebung
Der Zeitunterschied zu Tadschikistan beträgt +5 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Tadschikistan 17 Uhr am Abend. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Duschanbe daher um 5 Stunden vorstellen. Wenn Sie in die Region Murghab gelangen, müssen Sie die Uhr nochmals eine Stunde vorstellen, denn hier herrscht bereits kirgisische Zeit. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Tadschikistan benötigen deutsche Staatsangehörige einen bei Ausreise noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass, sowie ein Visum, welches vor Einreise bei der zuständigen Botschaft oder mit Hilfe eines Visadienstes beantragt werden muss. Die für die Einreise nach Tadschikistan nötige Visumerteilung erfolgt durch die Botschaft von Tadschikistan in Berlin oder in Verbindung mit dem beauftragten Visadienst.

Geht die Reise in Tadschikistan zusätzlich in die Region Berg Badachschan (GBAO) bedarf es einem Extrastempel im Pass. Entsprechende Einladungsschreiben (falls überhaupt notwendig) erhalten Sie von uns. 

Visum
Bitte beantragen Sie das Visum ca. 4 – 5 Wochen vor Abreise, wenn sicher ist, dass Ihre Reise wie geplant stattfindet. Die Beantragung kann ca. 12-14 Tage in Anspruch nehmen. Details zum Visaantrag und einen Leitfaden zur Beantragung erhalten Sie ca. 5-6 Wochen vor Abreise von uns.

Zur Beantragung bieten sich zwei Möglichkeiten: Die direkte Beantragung bei der tadschikischen Botschaft (Adresse siehe Visaformular) oder die Zuhilfenahme eines Visadienstes, welches die sicherste und komfortabelste Möglichkeit ist. Wir empfehlen dazu den Visadienst Bonn GmbH à Außenstelle Berlin (Agricolastraße 24, 10555 Berlin, Tel.: (030) 3101160, Fax: (030) 31011659, E-Mail: info@visum.de). Weitere Informationen zu Ihrer Visumbeantragung finden Sie auch unter www.visum.de/partner/diamir/. Sollte die Erteilung der Visa aus irgendwelchen Gründen verweigert werden oder Sie Probleme damit haben, wenden Sie sich bitte umgehend an uns.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Vor der Reise
Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage des Pamirgebirges und des damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie eines sehr großen Temperaturgefälles zwischen Tag und Nacht von ca. 20 °C, unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:
·         CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
·         Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)
·         Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp
·         Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Gästehäusern Ihrer Reise durch Tadschikistan können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Mittelasien wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit
Durch die unterschiedlichen Landesregionen Tadschikistans und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.

Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut man die Höhe vertragen wird. Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungs-schwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie eventuell ihr Tempo zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.

Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. Die Anwendung von sog. „Höhenmitteln“ wie z.B. Diamox etc. ist für eine Reise in diese Höhen völlig unnötig und unter Umständen sogar gefährlich. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Medikamenten dieser Art von unserer Seite her strikt abgelehnt.

Höhenkrankheit, die sogenannte “Acute Mountain Sickness” oder kurz AMS genannt, kann in ihrer schwersten Form zum Tod führen. Ursache der Höhenkrankheit ist eine ungenügende Anpassung (Adaption) des Körpers an große Höhen, meist bedingt durch zu schnelles Aufsteigen in Höhen über 3000m. Am häufigsten und gefährlichsten ist ein Auftreten in Höhen zwischen 3000 und 5000m.

Der Körper stellt sich auf die entsprechende Höhe dadurch ein, dass er die Frequenz und die Intensität der Atmung steigert. Untersuchungen haben gezeigt, dass diejenigen, die sich schnell an die neue Höhe anpassen können, ihre Atemfrequenz und -stärke schnell den veränderten Umständen anpassen, wohingegen diejenigen, die relativ schnell von dieser Krankheit erfasst werden können, ihre Atemfrequenz langsamer anpassen. Der Grund der schnellen oder langsameren Anpassung ist nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse höchstwahrscheinlich genetisch bedingt. Weitere Symptome für eine gute Höhenanpassung sind eine gesteigerte Herzfrequenz und ein Anstieg der roten Blutkörperchen (Hämatokritwert). Innerhalb weniger Tage passt sich der gesunde Körper an eine neue (größere) Höhe an, so dass dann Höhenkrankheit normalerweise nicht mehr auftritt. Diese Anpassung des Körpers gibt aber keine Garantie dafür, dass im Falle eines weiteren Aufstiegs nicht doch noch eine Höhenkrankheit auftreten kann.

Unsere Trekkingtouren sind normalerweise so ausgelegt, dass das Risiko, an einer Höhenkrankheit zu erkranken, möglichst gering ist. Langsamer Aufstieg, vernünftige Tagesetappen sowie schrittweise Erhöhung der Schlafhöhe sind die Kernpunkte einer Strategie zur Vermeidung von Höhenproblemen. Völlig ausgeschlossen kann das Risiko jedoch nie hundertprozentig werden.

Der niedrigere Luftdruck in der Höhe sowie das damit verbundene geringere Sauerstoffangebot führen bereits ohne körperliche Anstrengungen, also auch im Ruhezustand, zu einer Erhöhung von Herzfrequenz, Atemzeitvolumen sowie Herzzeitvolumen. Außerdem vergrößert sich durch die zusätzliche Bildung von roten Blutkörperchen die Blutdichte. Dies kann fatale Folgen haben, so dass eine der wichtigsten Regeln beim Aufstieg in die Höhe lautet, viel zu trinken! Um der Bluteindickung entgegenzuwirken und auch die gesamte körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unabdingbar. Dies bedeutet, täglich (!) mindestens 4-5 Liter zu trinken, bei großer körperlicher Anstrengung sogar noch mehr!

Erste Anzeichen der Höhenkrankheit sind Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und manchmal Erbrechen, Schwindelgefühl und Gleichgewichtsstörungen. Je nach Schwere und Symptomen unterscheidet man vier Formen der Höhenkrankheit:
-       Milde Höhenkrankheit („Mild Acute Mountain Sickness“ – MAMS)
ist die leichteste Form, von der bis zu drei Viertel aller Bergsteiger, die den Aconcagua besteigen, betroffen sind. Meist klingen die Symptome nach Abstieg, Ruhepause oder reichlich Flüssigkeitszufuhr schnell wieder ab.
-       Akute Höhenkrankheit („Severe Acute Mountain Sickness“ – SAMS)
ist die schwerere und unter Umständen lebensbedrohliche Form der Höhenkrankheit. Schnellstmöglicher Abstieg und bestenfalls umgehende medizinische Betreuung können lebenswichtig sein! Die physische und psychische Leistungsfähigkeit sind bereits deutlich reduziert und solcherart Erkrankte sollten auf keinen Fall mehr allein unterwegs sein bzw. allein gelassen werden!
-       Das Höhenlungenödem („High Altitude Pulmonary Edema” – HAPE)
gehört bereits zu den akut lebensbedrohlichen Zuständen und wird gekennzeichnet durch die Ansammlung von Wasser bzw. Gewebsflüssigkeit in der Lunge. Die ersten Anzeichen sind Husten, erst trocken, dann mit pinkfarbenem und schaumigem Speichel. Rasselnde Atmung und blasig-schaumiger Auswurf sind deutliche Alarmzeichen, die nur eine Konsequenz haben dürfen: Der/die Betroffene muss unter allen Umständen so schnell wie möglich auf eine geringere Höhe gebracht werden!

Das Höhenhirnödem („High Altitude Cerebral Edema” – HACE) ist die schwerste und gefährlichste Form der Höhenkrankheit, die mit Flüssigkeitsansammlung im Gehirn einhergeht. Der/die Betroffene fühlt sich äußerst erschöpft und entwickelt ein starkes Ruhebedürfnis, bekommt zunehmend Gleichgewichtsprobleme, Schwindelgefühl, Übelkeit und allgemeine Mattigkeit zu spüren. Sicherstes und alarmierendes Alarmzeichen ist der Verlust des klaren Denkens, der sich bei Betroffenen in wirren und unsinnigen Antworten auf gestellte Fragen äußert. Letztendlich fällt der Kranke ins Koma und im Falle eines Nichtabstiegs auf geringere Höhen tritt der Tod ein. Einsofortiger Abstieg/Abtransport in tiefere Lagen kann deshalb bereits bei ersten Anzeichen lebensrettend sein!

Für alle vier Formen der Höhenkrankheit gilt, dass sie vollständig unabhängig von Alter und körperlicher Fitness sind! Und auch ein vorheriges (problemloses) Erreichen einer größeren Höhe auf einer früheren Tour gibt keine Garantie für die Reaktion des Körpers bei erneuter Beanspruchung.

Allgemeine Hinweise beim Auftreten von Höhenkrankheit:
Unsere nachfolgenden Ratschläge erteilen wir zunächst mit dem Ziel, dass niemand eine Höhenkrankheit erleiden wird (was sich leider nie 100%ig ausschließen lässt), vor allem aber mit dem Ziel, dass niemand daran sterben soll!

1. „Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen.“ Dies gilt umso mehr unter körperlicher Belastung, wie bei einer Trekkingtour und erst recht in großer Höhe! Trinken Sie täglich mindestens 4-5 Liter, in großer Höhe, bei starker Sonneneinstrahlung und unter Anstrengung bis zu 6-7 Liter!
2. Es ist wichtig, die Anzeichen einer Höhenkrankheit zu kennen und sie sich vor allem auch einzugestehen! Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Schwindelgefühle und Gleichgewichtsstörungen deuten auf Höhenkrankheit hin. Trekkingtouristen und Bergsteiger sind oft sehr zielorientiert und ehrgeizig und tendieren dazu, diese Anzeichen nicht wahrnehmen zu wollen.
3. Sollten Anzeichen auftreten und das geplante Nachtlager noch höher als der momentane Aufenthaltsort liegen, sollte man auf keinen Fall weiter aufsteigen. Beim Auftreten der ersten Symptome ist es nicht unbedingt notwendig, sofort auf niedrigere Höhen abzusteigen, aber sehr wichtig, zunächst einmal nicht weiter aufzusteigen! Mehr oder weniger alle schweren bis tödlichren Fälle von Höhenkrankheit passieren bei denen, die trotz der erwähnten Anzeichen unbeirrt weitergestiegen sind. In manchen Fällen kann es notwendig sein, erst einen Aufstieg in Kauf zu nehmen, bevor ein Abstieg möglich ist. Vorrang sollte dann stets der sicherste und schnellste Weg in Richtung Tal haben.
4. Wenn die Symptome sich trotz Befolgung all dieser Regeln verschlechtern, ist ein sofortiger Abstieg oder Transport in niedrigere Lagen unabdinglich. Ein weiterer (auch längerer) Aufenthalt in der Höhe, in der die Höhenkrankheit verstärkt aufgetreten ist, wird nicht zu einer Verbesserung führen! Sie müssen sich deshalb unverzüglich unterhalb der Höhe begeben, in der die Symptome begannen. Ist Ihnen die Höhe, in der die ersten Anzeichen aufgetreten sind, nicht bekannt, müssen sie solange absteigen, bis eine Verbesserung Ihres Gesundheitszustandes auftritt. Sobald sie sich besser fühlen, können Sie sich unbedenklich auf dieser Höhe erholen und akklimatisieren.
5. Medikamentöse Behandlung kann niemals einen Abstieg oder zumindest eine Ruhepause auf der gleichen Höhe ersetzen! Nehmen Sie Medikamente im Zusammenhang mit der Höhenkrankheit nur nach ärztlicher Beratung oder genauester persönlicher Sachkenntnis ein! Die prophylaktische Medikamenteneinnahme sowie Doping jeglicher Art sind keinesfalls ein sinnvolles Mittel zur besseren Höhenverträglichkeit und bergen nicht unerhebliche Gefahren und Risiken für Leib und Leben! Auf unseren Touren ist eine derartige Medikation ohne ausdrückliche Zustimmung von Arzt und Expeditionsleiter verboten und führt den sofortigen Ausschluss aus der Expeditionsmannschaft nach sich.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Die tadschikische Küche ist kräftig und beginnt meist mit einer Süßspeise und Tee, gefolgt von einer Suppe. Der grüne Tee wird eigentlich zu jeder Mahlzeit gereicht.

Beliebt sind Gerichte aus Schaf- oder Hammelfleisch. Typische Gerichte sind Hammelfleisch mit Reis, Schaschlik, gekochtes Hammelfleisch mit dünnen Teigfladen und gedämpfte Teigtaschen mit Fleisch und Gemüse. Manty sind kleine Teigtaschen mit Fleisch und/oder Gemüse, Samsa sind scharf gewürzte Teigtaschen mit Fleisch und/oder Gemüse. Allgegenwärtig ist der Plov, ein Gericht aus gebratenem Reis mit Hammel-stückchen und Steckrüben. Je nach Region wird der Plov auch mit Hühner- oder Rindfleisch zubereitet. Das wichtigste Getränk in Tadschikistan ist Tee, gefolgt von Kefir.

Auch Suppen und Eintöpfe (Laghman, Borschtsch, etc.) sind äußerst beliebt und bei großer Hitze sehr bekömmlich.

In Restaurants in den Städten von Tadschikistan findet man Bier, Wein, Wodka, russischen Sekt und verschiedene Erfrischungsgetränke. An den Straßenständen am Wegesrand finden sich meist nur alkoholfreie Getränke. Bier und andere Alkoholika gibt es fast nur in Restaurants. Das tadschikische Bier sollte unbedingt probiert werden – sehr schmackhaft und würzig.  

Trinkwasser
Leitungswasser zu trinken, ist nicht empfehlenswert. Wasser in Plastikflaschen gibt es fast überall zu kaufen.

Vegetarier
Vegetarier müssen im Restaurant speziell und ausdrücklich auf ihren Wunsch hinweisen, da es außer ein paar Beilagen gewöhnlich kein vegetarisches Essen gibt. Auf den Märkten gibt es ein reichhaltiges Angebot an sehr gutem frischem Obst und Gemüse.

Kaffee
Im Gegensatz zu Tee ist Kaffee in Tadschikistan nicht sehr populär. Hier bestimmt der grüne und auch schwarze Tee die Getränkekarte. Nehmen Sie sich evtl. etwas (löslichen) Kaffee mit, wenn Sie darauf nicht verzichten wollen. An manchen Orten gibt es gar keinen Kaffee zu kaufen. Echter Bohnenkaffe ist selten, Instantkaffee ist eher verbreitet.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen usw. 

Foto & Film
Nur in den großen Städten kann man die gängigsten Speicherkarten kaufen. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Filmmaterial und /oder Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé oder mit dem Suchen von Fotoläden verbringen.

Bekleidung
Im Allgemeinen gibt es keine strenge Kleiderordnung, besonders nicht in Duschanbe oder anderen großen Städten, wo gerade junge Leute großzügige Kleidungsfreiheiten genießen. Oft trifft man Frauen, die Kopftücher tragen, doch das geschieht freiwillig und ist keinesfalls Vorschrift. Trotzdem gibt es einige ländliche Provinzen, wo man das Tragen von Shorts besser unterlassen sollte. Dasselbe gilt für den Besuch von religiösen Stätten wie Moscheen oder Mausoleen. An diesen Orten sollten Frauen ihre Schultern und den Ausschnitt bedeckt halten und am besten einen Hut oder ein Kopftuch tragen. Letzteres ist gerade im Sommer sehr leicht zu befolgen, da die Sonne unbarmherzig vom Himmel sticht… Leichte Baumwollkleidung ist für Reisen in den Sommermonaten empfehlenswert. Sonnenbrille nicht vergessen! Lange Hosen und langärmelige Hemden und Pullover verhindern Sonnenbrand und respektieren die moslemische Weltanschauung. Festes Schuhwerk kommt mit Hitze, Staub und Unebenheiten besser klar als leichte Schuhe. In Moscheen und vielen privaten Restaurants müssen die Schuhe ausgezogen werden - das bedeutet, dass man saubere Füße und/oder heile Socken haben muss. Generell gilt auch in Tadschikistan, dass man als Reisender eher zweckmäßig als aufsehenerregend angezogen sein sollte. Teuren Schmuck sollte man zu Hause lassen, da die Hotels nur selten über einen Safe verfügen und es wenig Gelegenheit gibt, ihn effektvoll in Szene zu setzen. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Landeswährung von Tadschikistan ist seit dem 30. Oktober 2000 der Somoni (TJS). Der Name ist von den Samaniden abgeleitet, die eine persische Dynastie Zentralasiens waren. Die Währung wurde nach dem tadschikischen Vater der Nation, dem Samanidenherrscher Ismail I. benannt. Die Banknoten sind auf einer Seite in tadschikischer, auf der anderen in englischer Sprache bedruckt.

Wechselkurse
1 EUR             =   ca. 8,9 TJS
1 CHF             =   ca. 8,1 TJS
1 US$             =   ca. 7,9 TJS        (Stand Mai 2016) 

Zur Mitnahme aus Deutschland empfehlen wir unbedingt US$ oder EUR in Form von Bargeld, verschiedener Stückelung, neuerem Druckdatums und in unbeschädigtem Zustand! Mittlerweile setzt sich in den größeren Städten wie Duschanbe immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Bitte erfragen Sie im Voraus bei Ihrer Bank die evtl. anfallenden Gebühren. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kredit-karten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene Geldreserve einplanen. Als weitere Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Tauschen Sie Geld unbedingt in Duschanbe. Bitte fragen Sie Ihren Reiseleiter nach geeigneten Tauschstellen. In den Provinzen wird es nur schwer möglich sein auf offiziellem Wege zu tauschen. 

Stromversorgung 
Wie in allen Ländern der ehemaligen Sowjetunion erfolgt die Stromversorgung in Tadschikistan mit 220 V/50 Hz. Wechselstrom. Allerdings unterscheiden sich die Steckdosen von den deutschen zweipoligen Rundsteckern, deswegen sollte ein Adapter für dreipolige Stecker oder sogar ein Weltadapter im Gepäck sein und für alle batteriebetriebenen Geräte genügend Batterien.
Eine ausführliche Übersicht über die verschiedenen Steckerarten und in welchem Land Sie welche Adapter benötigen finden Sie hier: http://www.marcopolo.de/magazin/reportagen/reisetipps/reise-adapter.html#.VR0Yc_msVlw

Telefonieren
Die Vorwahl für Tadschikistan ist 00 992. Deutsche Mobiltelefone funktionieren in aller Regel ebenfalls, decken aber nicht alle Regionen ab. Daher sollten Sie sich im Falle, dass Sie Ihr Telefon täglich nutzen müssen eine einheimische SIM-Karte kaufen. Zum Telefonieren nach Europa empfiehlt sich der Kauf einer dieser Karten an einem der vielen Kioske. Ihr Reiseleiter wird Sie dabei gern beraten. Vorwahl nach Deutschland: 0049/+49. 

Literatur über Tadschikistan

Literatur über Tadschikistan

Es gibt nur eine überschaubare Anzahl von Büchern über Tadschikistan. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

· Sonja Bill: Tadschikistan: Zwischen Duschanbe und dem Dach der Welt. Trescher Verlag

· Sonja Bill: Unterwegs in Tadschikistan. Reiseimpressionen

· Peter Franke & Britta Wollenweber: Tadschikistan: Politik, Gesellschaft, Kultur Verlag

· Christian Funk und Aglaya Sintschenko: Usbekistan und Kirgisistan mit Tadschikistan. Reise Know-How

· Robert Middleton, Huw Thomas and Monica Whitlock: Tajikistan and the High Pamirs: A Companion and Guide (Odyssey Tajikistan & the High Pamirs), Taschenbuch Verlag

· Michail Korotkow: Tadschikisch Wort für Wort. Kauderwelsch. Reise Know-How

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

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Stefan Hilger

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Produktmanager Zentral- & Südasien, Russland, Expeditionen

 
+49 (0)351 31 20 7 - 322

E-Mail:
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