• Tödlicher Blick...
  • African View Lodge, Ausblick
  • African View Lodge
  • Schimpanse im Gombe NP
  • Schimpanse im Gombe NP
  • Nilpferde am Fluss
  • Flusspferde sind in der Trockenzeit dicht gedrängt im Katavi NP
  • Flusspferde sind in der Trockenzeit dicht gedrängt im Katavi NP
  • Flusspferde im Katavi NP
  • Büffel
  • Elefant
  • Katavi Sonnenuntergang
  • Kapishya Hot Springs Lodge
  • Cottage der Kapishya Hot Springs Lodge
  • Pool der Kapishya Hot Springs Lodge
  • Kapishya Hot Springs Lodge
  • Buffalo Camp im North Luangwa NP
  • Buffalo Camp im North Luangwa NP
  • Zimmer im Buffalo Camp
  • Wandersafari am Mwaleshi River im North Luangwa NP
  • Safari im South Luangwa-Nationalpark
  • Leopard, South Luangwa-Nationalpark
  • Anilopenjunges beim Trinken, South Luangwa-Nationalpark
  • South Luangwa-Nationalpark

Tansania • Sambia • Malawi

 

Schimpansen, Safariabenteuer und Malawi-See

18 Tage Safari und Naturreise

    
Dauer 18 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 6590 EUR   drucken
Tourcode TANCHI   zum Filter
Teilnehmer min. 6 – max. 6    
 
 
 
 

In Westtansania gehört man als Reisender noch heute zu den wenigen, die sich aufmachen, um den Zauber der entlegenen Winkel zu spüren. Dabei versteckt das Land hier, weit entfernt vom touristischen Rummel im Norden, seine einzigartigen Schätze: Jane Goodalls Schimpansen in freier Wildbahn im Gombe NP und den Katavi NP, bekannt für seine großen Flusspferd- und Löwenpopulationen. Verlieben Sie sich wie Jane Goodall in das paradiesische Fleckchen Erde zwischen Tanganyika-See und Regenwald und vor allem auch in dessen Bewohner, die Schimpansen, welche Sie auf aufregenden Wanderungen aufspüren werden. Nach anspruchsvollen Überlandstrecken und Safaris im tierreichen Katavi NP wird es entspannend im angenehmen Klima des Kaffeehochlandes. Ganz in der Nähe lockt das Abenteuer Sambia! Offroad-Fahrten, Flussdurchquerungen und intensive Tiererlebnisse erwarten Sie. Im North Luangwa NP ist vieles möglich, woran in vielen anderen Nationalparks nicht einmal zu denken ist: ein erfahrener, qualifizierter Guide führt Sie auf einer spannenden Safari zu Fuß durch die Wildnis, erklärt Ihnen Spuren, Pflanzen und Sambias kleine Lebewesen. Auf einer Nachtpirschfahrt entdecken Sie im Scheinwerferkegel Tiere, welche Sie tagsüber nicht zu Gesicht bekämen. Am Ende der Reise lockt das blaue Juwel, der Malawi-See! Perfekt für Wassersport, aber mit glasklarem Wasser und feinem Sandstrand auch einfach Balsam für die Seele…

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Einzigartige Reise durch 3 Länder vom östlichen ins südliche Afrika

  • Schimpansen im Gombe NP am Tanganyika-See

  • Safaris im Katavi, North und South Luangwa NP

  • Tier- und Naturerlebnis für Entdeckernaturen

  • Offroad-Abenteuer, Safari zu Fuß und bei Nacht

  • Schnorcheln und Entspannung am Malawi-See

Tourenverlauf

1. Tag: Ankunft in Tansania (A)

1. Tag: Ankunft in Tansania (A) 1

Individuelle Anreise zum Kilimanjaro Airport (wir empfehlen Flüge mit Ethiopian Airlines mit der preislich und zeitlich besten Verbindung). Transfer zur kleinen, gemütlichen Lodge in der Nähe von Usa River bei Arusha. Entspannen Sie im weitläufigen Garten oder am Pool. Ein deutschsprachiger Ansprechpartner ist vor Ort. Übernachtung in der African View Lodge.

2. Tag: Flug nach Kigoma (F/M (LB))

2. Tag: Flug nach Kigoma (F/M (LB)) 1

Um voraussichtlich 8:00 Uhr fliegen Sie (ca. 4 h) im Kleinflugzeug nach Kigoma und erleben so den Teil des Landes aus der Vogelperspektive. Abholung am Flughafen und Fahrt zur Unterkunft. Übernachtung im Kigoma Hilltop Hotel.

3. Tag: Bootsfahrt in den Gombe Stream NP (F/M (LB)/A)

3. Tag: Bootsfahrt in den Gombe Stream NP (F/M (LB)/A) 1

Am Morgen geht es los zu einer aufregenden Bootsfahrt zum Gombe Stream NP mit Blick auf die wunderschöne Uferlandschaft des Sees. Tansanias kleinster Nationalpark, weltbekannt geworden durch die Forschungsarbeit von Jane Goodall, beherbergt eine Population von ca. 100 teilweise habituierten Schimpansen. Auch Paviane, Meerkatzen und Rote Colobusaffen leben hier in einem herrlichen Regenwald direkt am Tanganyika-See. Übernachtung in einem Banda (einfache, zweckmäßige Bungalows) der Nationalparkverwaltung.

4. Tag: Schimpansen-Tracking (F/M/A)

4. Tag: Schimpansen-Tracking (F/M/A) 1

Frühmorgens Aufbruch zur Wanderung in die weit oben gelegenen Bergwälder, um die lebhaften Schimpansen zu beobachten. Der Marsch kann anstrengend und mühsam sein, da die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und das Gelände mitunter sehr steil ist. Die Zeit mit den Schimpansen entschädigt jedoch für alle Mühsal! Die intelligenten Tiere leben in einem sehr gut organisierten Familiengefüge, und mit viel Glück kann man sie bei der Jagd auf Rote Colobusaffen oder beim „Termitenangeln“ beobachten. Nach dem Abendessen können Sie den Sonnenuntergang bei einem Sundowner am Sandstrand des Sees genießen. Übernachtung wie am Vortag.

5. Tag: Schimpansen-Tracking – Kigoma (F/M)

5. Tag: Schimpansen-Tracking – Kigoma (F/M) 1

In den frühen Morgenstunden brechen Sie nochmals auf, um Schimpansen in den hügeligen Wäldern aufzuspüren. Nach dem Frühstück fahren Sie per Motorboot (ca. 2-3h) zurück nach Kigoma. Transfer zum Hotel. Übernachtung im Kigoma Hilltop Hotel.

6. Tag: Offroad zum Katavi NP (F/M (LB)/A)

6. Tag: Offroad zum Katavi NP (F/M (LB)/A) 1

Eine lange, aber aufregende Offroad-Fahrt über eine wenig befahrene Piste bringt Sie südwärts zum wenig besuchten, sehr wildtierreichen Katavi-Nationalpark. Hier hat man den Eindruck, Zeuge einer Filmdokumentation über Afrikas wilde Tiere zu sein. Übernachtung in Bandas der Nationalparkverwaltung.

7. Tag: Safari im Katavi NP (F/M (LB)/A)

7. Tag: Safari im Katavi NP (F/M (LB)/A) 1

Die entlegenen Nationalparks im Süden und Westen Tansanias belohnen Neugierige mit einer enorm artenreichen Tier- und Pflanzenwelt sowie grandiosen Landschaftseindrücken. Der riesige Katavi NP ist noch ein Geheimtipp! In der ursprünglichen Wildnis leben u.a. Löwen, Leoparden, riesige Büffel- und Flusspferdherden sowie Krokodile. Ausgedehnte Pirschfahrten im Park. Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: Fahrt nach Mbeya (F/M (LB)/A)

8. Tag: Fahrt nach Mbeya (F/M (LB)/A) 1

Sie fahren von Katavi nach Mbeya und damit wieder zurück in die „Zivilisation“. Die Strecke ist recht lang, geht aber größtenteils über guten Asphalt. Es lohnt sich, denn die Coffee Lodge ist außerhalb der Stadt in ruhiger Lage, umgeben von Kaffeeplantagen, bietet angenehmen Komfort und einen Swimmingpool. Übernachtung in der Utengule Coffee Lodge.

9. Tag: Fahrt nach Sambia (F/M (LB)/A)

9. Tag: Fahrt nach Sambia (F/M (LB)/A) 1

Von Mbeya aus geht es nun nach Südwesten. Beim Grenzposten Tunduma herrscht fast immer lebendiges, geschäftiges Treiben vieler durchreisender Afrikaner. Hier wechseln Sie das Auto und passieren nach Erledigung der Formalitäten die Grenze zu Sambia. Fahrt ins waldige, kühle Hochland zur Kapishya Hot Springs Lodge: klein und urig mit Pool und Garten. Am Abend bleibt Zeit zum erholsamen Bad in der heißen Quelle. Übernachtung in der Lodge.

10. Tag: Offroadfahrt in den North Luangwa NP (F/M (LB)/A)

10. Tag: Offroadfahrt in den North Luangwa NP (F/M (LB)/A) 1

Sie setzen die Reise in den North-Luangwa-Nationalpark fort, an den westlich der große Strom des Luangwa-Flusses grenzt. Große Büffelherden sind besonders charakteristisch für den Nationalpark. Und wo Büffel sind, sind immer auch wachsam beobachtende Löwen. Im touristisch wenig erschlossenen Park sind fast nur Wandersafaris erlaubt. Daher erwarten Sie hier Safarierlebnisse, die Ihnen ganz andere, sehr detaillierte Einblicke in die Natur gewähren. Am späten Nachmittag auf dem Weg ins Camp erleben Sie erste Tierbeobachtungen vom Fahrzeug aus. Übernachtung im Buffalo Camp, herrlich gelegen direkt am Ufer des Mwaleshi-Flusses.

11. Tag: Safari im North Luangwa NP (F/M/A)

11. Tag: Safari im North Luangwa NP (F/M/A) 1

In den kühlen Morgenstunden erkunden Sie diese faszinierende, unberührte Wildnis zu Fuß, in Begleitung eines einheimischen Guides. Er erklärt Ihnen Tierspuren, Pflanzen und Sambias kleine Lebewesen. Am Nachmittag gehen Sie noch einmal auf Pirsch im Fahrzeug. Auf dem Rückweg ins Camp erleben so noch eine Safari in der alles umhüllenden Dunkelheit, um auch nachtaktive Tiere zu beobachten. Übernachtung im Buffalo Camp.

12. Tag: Offroadfahrt in den South Luangwa NP (F/M (LB)/A)

12. Tag: Offroadfahrt in den South Luangwa NP (F/M (LB)/A) 1

Die heutige Fahrt ist lang und anstrengend, aber ein echtes Abenteuer, denn sie führt durchgängig über Offroad-Pisten durch den Luambe NP in den South Luangwa NP. Flussbettdurchfahrten und Übersetzen per Ponton-Brücke, Sandpisten und Gefällestrecken gilt es zu meistern. Sie erreichen erst am späten Abend das Camp im South Luangwa NP. Übernachtung in der Marula Lodge.

13.–14. Tag: Safari im South Luangwa NP 2×(F/M (LB)/A)

13.–14. Tag: Safari im South Luangwa NP 2×(F/M (LB)/A) 1

Diese Tage sind für ausgiebige Safaris in dem auch bei Tierfilmern sehr beliebten Park reserviert, der als eines der schönsten Wildschutzgebiete Afrikas gilt. Hier gibt es einen Wildtierreichtum, wie er kaum in anderen Reservaten zu finden ist. Sie können eine Vielzahl an verschiedenen Antilopen, Zebras, Büffeln, Elefanten, Löwen und Leoparden mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Gesicht bekommen, der Luangwa-Fluss ist Lebensraum für unzählige Flusspferde und Krokodile. Genießen Sie die Zeit in Afrikas Wildnis! Zwei Übernachtungen wie am Vortag.

15. Tag: Fahrt zum Malawi-See (F/M (LB)/A)

15. Tag: Fahrt zum Malawi-See (F/M (LB)/A) 1

Nach einer letzten, langen Fahrtstrecke erreichen Sie heute Malawi, das „warme Herz Afrikas“. Der Lake Malawi, der längste und drittgrößte Süßwassersee Afrikas, bietet exzellente Wassersportmöglichkeiten. Sie verbringen die nächsten Tage wunderbar entspannt am oder im Wasser, immer mit Blick auf die herrliche Bergkulisse am gegenüberliegenden Ostufer des Sees. Sie übernachten in einer Lodge auf der kleinen Insel Nankoma Island, die Sie mit dem Boot erreichen. Übernachtung in der Blue Zebra Island Lodge.

16.–17. Tag: Erholung am Malawi-See 2×(F/M/A)

16.–17. Tag: Erholung am Malawi-See 2×(F/M/A) 1

Zum Ende der erlebnisreichen Reise verbringen Sie erholsame Tage am Malawi-See, der längste und drittgrößte Süßwassersee Afrikas, der exzellente Wassersportmöglichkeiten bietet. Zwei Übernachtungen wie am Vortag.

18. Tag: Abreise (F)

Fahrt zum Flughafen Lilongwe (wir empfehlen Flüge mit Ethiopian Airlines mit der preislich und zeitlich besten Verbindung).

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
06.08.2017 23.08.2017 6590 EUR Anfragen
17.09.2017 04.10.2017 6590 EUR Anfragen
08.10.2017 25.10.2017 6590 EUR Anfragen
17.06.2018 04.07.2018 6590 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge (wir empfehlen Ethiopian Airlines) ab 920 EUR
EZ-Zuschlag 760 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
englischsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab Arusha/ an Lilongwe

  • Wechselnde englischsprachige Tourenleitung (Fahrer-Guides)
  • Zusätzlich wechselnde lokale Guides und Ranger
  • Safari im Allradfahrzeug mit Fensterplatzgarantie
  • Inlandsflug Arusha - Kigoma im Kleinflugzeug
  • Alle Transfers und Fahrten laut Programm
  • Bootsfahrt Kigoma - Gombe und zurück
  • 2x Schimpansen-Tracking
  • Alle Ausflüge laut Programm
  • Alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.16)
  • Reiseliteratur
  • Eine Flasche Mineralwasser pro Person und Tag
  • 2 Ü: Hotel im DZ
  • 2 Ü: Tented Camp (geräumiges Hauszelt mit eigenem Bad)
  • 2 Ü: Herberge im DZ
  • 2 Ü: Herberge im MBZ
  • 9 Ü: Lodge im DZ
  • Mahlzeiten: 17×F, 5×M, 11×M (LB), 15×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise (die preislich und zeitlich beste Flugverbindung ist mit Ethiopian Airlines); nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Tansania (ca. 50 US$ bei Einreise), Visum Sambia (ca. 50 US$ bei Einreise), Visum Malawi (ca. 90 € vor Abreise zu beantragen); ggf. Flughafengebühren im Reiseland; optionale Ausflüge; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.16; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Die Reise besitzt Expeditionscharakter. Teamgeist, Bereitschaft zum Komfortverzicht während längerer Fahrten im nicht klimatisierten Geländefahrzeug auf teilweise schlechten Straßen und unebenen Pisten und in teilweise einfachen, landestypischen Unterkünften. Hitzeverträglichkeit.

Hinweise

Bei Flügen mit Kleinflugzeugen beträgt die Freigepäckgrenze max. 15 kg. Aufgrund des begrenzten Stauraumes können keine Hartschalenkoffer befördert werden. Wählen Sie daher unbedingt ein „weiches“ Gepäckstück, z.B. eine Reisetasche.

Zusatzinformationen

DIAMIR Privat

Täglich ab 2 Personen möglich, Preis auf Anfrage.

Service

Tansania

Allgemeines

Allgemeines

Geographie
Tansania (offizielle Hauptstadt Dodoma) liegt am Indischen Ozean und grenzt im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an Burundi, Ruanda und die Demokratische Republik Kongo und im Süden an Sambia, Malawi und Mosambik.

Der höchste Berg Tansanias/ Afrikas, ja sogar der höchste freistehende Berg der Welt, ist der Kilimanjaro, der „König der Berge“ mit seinen 5895 Metern.

Das tansanische Festland besteht aus der 16 - 64 km breiten Küstenebene mit üppiger tropischer Vegetation, der 213 - 1.067 m hoch gelegenen Maasai-Savanne im Norden und dem Hochplateau im Süden (900 - 1.200 m), das bis nach Sambia und zum Malawisee reicht. Der Zentralafrikanische Graben berührt Tansania nur im Westen, der Ostafrikanische Graben verläuft durch das Landeszentrum. Zeugen der geologischen Vorgänge in der tektonischen Bruchzone sind riesige Krater und Vulkane wie der Rungwe (3175 m), der Mount Meru (4566 m) oder der höchste Berg Afrikas, der Kilimanjaro.

Feucht- und Trockensavannen mit Schirmakazien und Baobab-Bäumen bestimmen den größten Teil des Landes, Halbwüsten und Küstenebenen (zum Teil von Mangrovensümpfen bedeckt) machen die verbleibende Landschaft aus.

Binnengewässer bedecken eine Fläche von über 53.000 km2, den größten Anteil haben die Seen des Rift Valleys, dem ostafrikanischen Grabenbruch wie der Tanganyikasee und Malawisee. Daneben ist der Viktoriasee zu nennen.

Sansibar liegt 37 km vor der Küste Tansanias und besteht aus zwei Inseln: Unguja mit der Hauptstadt Sansibar und Pemba, das 40 km nordöstlich von Unguja liegt. Zusammen bilden sie die Verwaltungseinheit Sansibar, einen weitgehend autonomen Teilstaat innerhalb Tansanias.

Politik und Gesellschaft
Tansania ist Präsidialrepublik, wobei Sansibar eine weitgehende Autonomie eingeräumt wird. Tansania (United Republic of Tanzania), mit einer Fläche von 945.087 km² und etwa 41 Millionen Einwohnern, entstand aus dem Zusammenschluss der ehemals deutschen Kolonie Tanganyika mit Sansibar. Die Amtssprache ist Kiswahili und als Verkehrssprache gilt Englisch. In Tansania leben über 120 Ethnien, die größeren davon sind die Sukuma, Gogo, Swahili und Chagga. Muslime, Christen, Anhänger verschiedener Naturreligionen sowie hinduistische Minderheiten leben hier friedlich zusammen. Über 90 % der Bevölkerung Sansibars gehören dem Islam an. Daneben sind noch Minderheiten von Christen und Hindus vertreten.

Sicherheit
Ostafrika ist relativ sicher zu bereisen. Doch natürlich gibt es auch hier Kriminalitätsprobleme. Auf Grund der leider weit verbreiteten Armut ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung. Ein Großteil der Bevölkerung lebt unter dem Existenzminimum. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist sehr reich, auch wenn dies nach unseren Maßstäben häufig nicht der Realität entspricht. Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr recht schnell, seiner Sachen entledigt zu werden. Niemals sollte man offen zeigen was man an Wertsachen besitzt, Geldscheine sollten besser einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitgeführt werden. Die Brieftasche sollte gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe bleiben. Bitte denken Sie stets daran, dass Ihr Reisepass das wichtigste Dokument ist, welches Sie mit sich führen. Der Verlust ist mit einer sehr langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden.

In Ihrem eigenen Interesse bitten wir Sie die folgenden Hinweise zu beachten:

- lassen Sie Ihr Gepäck niemals aus den Augen und achten Sie gegenseitig darauf

- bewahren Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände in Hand- oder

- Umhängetaschen auf

- verzichten Sie besonders in größeren Städten auf das offene Tragen von Schmuck, Uhren oder Fotoapparaten

- benutzen Sie für den Transport von Pass, Reiseschecks und Flugticket am besten einen verdeckt getragenen Geldgürtel, einen Brust- oder Beinbeutel oder eine flache einklappbare Gürteltasche. Führen Sie immer eine Kopie der wichtigsten Dokumente mit sich und bewahren Sie diese getrennt von den Originalen auf.

Klima
Tansania liegt südlich vom Äquator. Das Klima im Hochland ist sehr angenehm. Hier erwarten Sie Tagestemperaturen von ca. 22 bis 29 °C. Die Nächte können kühl werden. An der Küste zum Indischen Ozean herrscht tropisches Klima mit hoher Luftfeuchte und durchschnittlichen Temperaturen von 30 °C. Regenzeit herrscht in Nord-Tansania  üblicherweise im späten Oktober/ November und April/ Mai und in Süd-Tansania im April/ Mai. Somit liegt die „Hauptsaison“ für Bergbesteigungen im Januar und Februar sowie im  Juni bis September. Während des Bergtrekkings durchlaufen Sie verschiedene Klimazonen, von tropischer Wärme bis zu arktischer Kälte. In den Höhenlagen ist durchaus mit Schnee zu rechnen und am Kilimanjaro ist morgens am Gipfel u. U. eine Temperatur von bis zu -20 °C zu erwarten. Die äquatoriale Sonne ist sehr intensiv. Bitte verwenden Sie daher Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.

Die Niederschläge sind im Kilimanjaro-Gebiet stark höhenabhängig. Die Niederschlagsmenge auf dem Kilimanjaro ändert sich mit der Höhe und dem Einfluss des vorherrschenden Windes aus dem Indischen Ozean. Über der Massai-Steppe südlich des Kilimanjaro fallen jährlich 50 cm Regen. Die höchste Niederschlagsmenge ist mit 300 cm jährlich auf 2.100 Metern Höhe über dem zentralen Südhang zu verzeichnen.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Zeitverschiebung
Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Tansania +1 Stunde. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Tansania 13 Uhr. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung +2 Stunden. Die Zeitrechnung der Swahili-Kultur beginnt mit Sonnenaufgang. Ab Sonnenaufgang wird von 0 bis 12 Uhr durchgezählt.

  

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Tansania ist für Deutsche Staatsbürger ein Visum erforderlich. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre können mit dem Kinderausweis, sofern mit Lichtbild, einreisen. Sie können das Visum bereits in Deutschland (z. Zt. 50,- € zuzüglich Gebühren und Porto) beantragen oder problemlos bei Einreise (US$ 50,- in bar) ausstellen lassen. Wir empfehlen letztere Variante, sie ist unkomplizierter und preiswerter.

Bei Beantragung in Deutschland benötigen Sie folgende Unterlagen: Ihren Reisepass, der 6 Monate über den Rückreisetag hinaus gültig sein sollte, 1 Antragsformular (ausgefüllt – sonst kann es zu Verzögerungen bei der Bearbeitung kommen; das Hotel der ersten Übernachtung sollte namentlich und mit Adresse angegeben werden, erkundigen Sie sich im Zweifelsfalle bei uns), 1 Lichtbild und eine Buchungsbestätigung über den Rückflug. Bei Antragsstellung per Post sollte ein adressierter Rückumschlag per Einschreiben mit ausreichender Frankierung beigefügt werden. Bitte vergessen Sie nicht, das ganze mindestens 3 Wochen vor Reiseantritt zu beantragen. Die Visagebühren können per Verrechnungsscheck oder Postanweisung bzw. in bar entrichtet werden. Staatsangehörige anderer Länder erkundigen sich bitte bei der Tansanischen Botschaft ihres Landes.

Bei Einreise wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung kontrolliert. Bei Ankunft am Kilimanjaro Airport oder in Dar es Salaam begibt man sich zunächst zum Health Desk, wo der Eintrag der Gelbfieberimpfung im Internationalen Impfpass der WHO kontrolliert wird. Ohne einen entsprechenden Vermerk der Gesundheitsbehörde wird keine Einreisegenehmigung erteilt.

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr erforderlich - siehe auch  www.who.int. Das tansanische Gesundheitsministerium hat dazu folgende Regelung verbindlich festgelegt:

1. Reisende aus Endemiegebieten (Nachbarländer) benötigen eine Gelbfieberimpfung (wie oben festgehalten).

2. Reisende aus Nicht-Endemiegebieten (z. B. Europa) benötigen nur dann eine Gelbfieberimpfung, wenn sie in einem Gelbfiebergebiet den Flughafen beim Zwischenstopp verlassen oder mindestens 12 Stunden in diesem Flughafen auf ihren Anschlussflug warten. Da die Behörden auf Sansibar Einreisen vom Festland als Ankunft aus einem Endemiegebiet ansehen, wird für die Weiterreise auf die Insel der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich.

Jeder Tourist hat seinen Reisepass ständig mit sich zu führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Von Vorteil kann auch ein Scan wichtiger Unterlagen sein, welchen Sie sich auf Ihr Email-Konto speichern und so über einen Internetanschluss Zugriff haben. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Bei der Ausreise aus Tansania wird eine Ausreisekarte verlangt (liegt jeweils vor der Passkontrolle aus). Momentan wird am Flughafen ggf. von Ihnen eine Flugsicherheitsgebühr bzw. Ausreisesteuer (10,- US$ in bar) am Ckeck in Schalter verlangt (Stand: August 2012). Zahlen Sie die Steuer nur gegen Ausgabe einer Quittung. Die Höhe kann sich allerdings u. U. kurzfristig ändern. 

Botschaft von Tansania in Deutschland (Visa-Abteilung)
Eschenallee 11, 14050 Berlin
Tel: 030 – 3030800, www.Tanzania-gov.de

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Informationen zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Tansania geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, kann letztendlich nur ein Arzt Sie wirklich umfassend und kompetent beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen- und Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig gegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen dabei die alte Globetrotterregel  „cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl’ es oder vergiss es) helfen. Also, auch wenn es schwer fällt, Salate oder ungeschältes Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten, diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Die häufigsten Erkrankungen betreffen die Luftwege und den Magen-Darm-Trakt (Durchfälle). Es empfiehlt sich die Mitnahme von „nicht-Antibiotika-haltigen“ Halstabletten (Lutschtabletten) und Nasentropfen, so z.B. Emser Pastillen oder Nasivinetten. Elektrolyte in Pulverform (Saltadol), sowie für den schmerzlosen, nicht blutigen Durchfall Imodium. Erste Maßnahme ist in den Tropen immer Fieber zu messen und dafür gehört das eigene Fieberthermometer in die persönliche Reiseapotheke. Bitte in jedem Fall den Blutgruppenpass mitnehmen. Bei den vielerorts zweifelhaften Blutkonserven könnte eine gegenseitige Blutspende auch einmal lebensrettend sein! 

Bitte besuchen sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt; etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen und es gibt  einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Malaria
Insbesondere in den niedrigeren Höhenlagen ist das Risiko einer Malaria Erkrankung gegeben. Unabhängig von den Jahreszeiten existiert ein hohes Infektionsrisiko unterhalb von ca. 1800 Höhenmetern. Die Städte sind davon nicht ausgeschlossen. Als Folge der Erderwärmung ist in den letzten Jahren das Ansteckungsrisiko über diese Grenze hinweg  angestiegen und es wird zu entsprechende Schutzmaßnahmen geraten.

Eine Malariaprophylaxe wird empfohlen, wenngleich keines der Medikamente einen vollständigen Schutz bietet. Deswegen gilt es, sich vor allem in den Morgen- und Abendstunden vor Stechmücken zu schützen. Lange, helle Kleidung und die Benutzung von Mückenschutzmitteln in Form von Spray oder Creme sind zu empfehlen. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie persönlich geeignet sind.                                                                                          

Impfungen
Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen (als zweimalige Kombinations-Impfung, Kosten werden von einigen Krankenkassen ganz bzw. teilweise übernommen). Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren ist, wie oben schon erwähnt, eine Impfung gegen Gelbfieber bei der Einreise nachzuweisen. Die Immunisierung hält 10 Jahre und wird für nahezu alle Fernreisen in tropische Länder benötigt.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)
- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/Aerztesuche/Gelbfieberimpfstelle
- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Reiseapotheke:
Besprechen Sie diese bitte mit Ihrem Hausarzt.

Unsere Vorschläge:
- Breitbandantibiotikum
- Mittel gegen Übelkeit, Reisekrankheit
- Tabletten gegen Durchfall, Abführmittel
- Medikamente zur Wundbehandlung
- Mittel gegen Erkältung, Husten und Halsweh
- Medikamente gegen Magen- und Darmbeschwerden
- Augentropfen
- Halstabletten, Nasenöl
- beim Trekking zusätzlich Erste Hilfe Material- leichtes bis mittleres Schmerzmittel in ausreichenden Mengen (Paracetamol)

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Während der Safaris erhalten Sie oftmals Vollverpflegung, wobei das Mittagessen oft in Form von Lunchpaketen gereicht wird. Abends wird dann wieder warm gegessen. Preise im Hotel für Mineralwasser liegen bei ca. 1,- US$, ein Bier kostet ca. 2 bis 3,- US$, ein Abendessen im Hotelrestaurant kostet meist ca. 15,- bis 20,- US$, in Einzelfällen bis zu 35,- US$. Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen, aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man, je nach Standard und Gericht, mit Kosten von ca. 2,- bis 10,- US$ rechnen.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren (oft genügt eine Geste mit der Kamera). Manche lassen sich z. B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. So muss vor Aufnahmen der Massai meist ein finanzielles Entgelt ausgehandelt werden. Bitte fragen Sie prinzipiell um die Erlaubnis zum Fotografieren und akzeptieren Sie bitte ein „Nein“. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Fotospeicher
In den großen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Bitte nehmen Sie auch ausreichend Ersatz-Akkus mit.

Bekleidung
In der Öffentlichkeit sollte dezente Kleidung getragen werden. Zu kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten nicht getragen werden, auch wenn andere Reisende diese Regeln nicht praktizieren.

Auf Sansibar sollten Sie aus Respekt gegenüber Religion und Traditionen der Bevölkerung in der Öffentlichkeit ausreichend lange Hosen bzw. Röcke (die Knie sollten beim Sitzen bedeckt sein) und keine schulterfreie bzw. tief ausgeschnittene Oberbekleidung tragen.

Gesundheit
Man muss die Vorsichtsmaßnahmen nicht unnötig übertreiben, aber besonders zur Vorbeugung von Magen- und Darminfektionen und Sonnenbrand sollten Sie folgende Hinweise beachten:

- nur vorbehandeltes, abgekochtes oder in Flaschen gekauftes Wasser trinken und zum Zähneputzen verwenden, zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis (Mikropur, Romin etc.),

- nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen essen, auf das Steak medium sollte während der Reise verzichtet werden.

- keine Salate oder unschälbares Obst essen

- kein Eis essen und keine offenen Fruchtsäfte oder offene Milch trinken

- Schutz vor Sonnenbrand durch das Tragen eines Hutes und einer Sonnenbrille, es empfiehlt sich besonders im Gebirge die Benutzung von Sonnenschutzcremes oder -lotionen mit einem Sonnenschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung in Tansania der Tansanische Shilling. (1 TSH = 100 Cents). Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro und US-Dollar zu empfehlen. Man sollte US-Dollar in bar für die Zahlung von Visum, Ausreisesteuern und Flugsicherheitsgebühr mitführen. Auch Trinkgelder werden üblicherweise in USD überreicht. Es werden in Tansania nur Dollarnoten mit großem Präsidentenkopf, die ab 2006 gedruckt wurden, akzeptiert (nur Ein-Dollar-Noten mit kleinem Kopf sind ebenfalls zulässig). Bargeld kann dann vor Ort nach und nach in die Landeswährung umgetauscht werden. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Kalkulieren Sie Ihren Geldbedarf für die anfallenden Vorortausgaben (vgl. „nicht in den Leistungen enthalten“) und planen Sie dabei eine gewisse Reserve mit ein. Der Gebrauch von Kreditkarten ist bisher nur in den größeren Städten möglich und auch da bei weitem nicht normal. Außerdem werden oft relativ hohe Gebühren beim Einsatz der Karten verlangt. Verlassen Sie sich also bitte nicht auf dieses Zahlungsmittel. Als Reserve ist eine Kreditkarte allerdings sehr zu empfehlen. Man kann mittlerweile an einigen ATMs (Geldautomaten) mit VISA-Card und PIN-Nummer Landeswährung im Gegenwert von ca. 250 € pro Tag abheben. Allerdings funktionieren die Automaten nicht immer. Die Ausfuhr der tansanischen Währung ist untersagt.

Stromversorgung
Die Spannung ist 220 Volt und es wird ein Adapter (3-Loch)  für britische Dreifachkontakte (Flach-/ Rundkontakte) benötigt. Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind, passen bei den Rundkontakten auch ohne Adapter.

Telefonieren
Das  Mobilfunknetz Tansanias arbeitet auch überwiegend mit dem GSM-Netz (GSM 450, GSM 900, GSM 1800), so dass Sie Ihr heimisches Handy fast problemlos nutzen können. Günstiger ist es durchaus, sich vor Ort eine SIM-Card zu kaufen (ca. 1 USD) und dann für 1 USD pro Minute nach Hause zu telefonieren

Literatur über Tansania

Literatur über Tansania

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Tansania. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Rolf Ackermann – „Die weiße Jägerin“, ISBN: 3426631660 

Gianni Giansanti „Völker des Morgens. Vom Verschwinden der traditionellen Kulturen Afrikas“, ISBN: 3-89405-631-2

Tom Kunkler „Kilimanjaro - Tanzania - Safari - Sansibar. Trekking und Abenteuer am höchsten Berg Afrikas", ISBN: 3-00-028528-8

Jörg Gabriel „Tansania, Sansibar, Kilimanjaro: Das komplette Reisehandbuch“, ISBN: 3831719748

Christoph Friedrich „Sprachführer Kauderwelsch-Kisuaheli Wort für Wort“, ISBN: 3894160748

Bartholomäus Grill „Ach, Afrika: Berichte aus dem Inneren eines Kontinents“,  ISBN: 3442153379

Hardy Krüger „Eine Farm in Afrika. Wer stehend stirbt, lebt länger“, ISBN: 3404150716

Wolfgang Denzer „Kenia, Tansania und Uganda“, ISBN: 978-3-931587-86-4

 Bernhard Grzimek, DVD - „Serengeti darf nicht sterben / Kein Platz für wilde Tiere“

 Reinhard Radke, DVD - „Serengeti, so haben Sie Afrika noch nie gesehen“

Ein kleiner Sprachführer

Nachfolgend eine kleine Auswahl an nützlichen Vokabeln bzw. Redewendungen in Swahili:

jambo                     hallo

mambo vipi?           Wie geht’s, alles klar? (Antwort: „Poa!“ – „Spitze“)

karibu                     Willkommen bzw. „Bitte“ als Erwiderung auf „Danke“

habari gani             Wie geht es Ihnen?

mzuri (sana)           (Sehr) gut

si mbaya                  nicht schlecht


mzungu                    Weißer, Tourist

rafiki / dada             Freund / Schwester (umgangssprachl. Anreden)

watoto                       Kinder


asante (sana)           danke (sehr)

tafadhali                    bitte


choo wapi?                Wo ist eine Toilette?

kwa                            für                              

wanaume                   Männer

wanawake                 Frauen

maji                            Wasser

soda                           Limonaden (Coca Cola etc.)

moto / baridi              heiß / kalt

kahawa / chai            Kaffee / Tee

mkahawa                    Gaststätte

nataka kulipa              Ich möchte bezahlen

pombe / bia                Bier

chakula                       Essen

supu                            Suppe

matunda                      Früchte


sipendi                         ich möchte nicht

kwa heri                       Auf Wiedersehen

chai                              eigentl. „Tee“, meint: Trinkgeld

kitu kidogo                   eigentl. „etwas kleines“, meint: Trinkgeld

hapana, sina hela        Nein, ich habe kein Geld.

Tansania.de

Tansania.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Tansania und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Tansania.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Tansania.de einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf das Land Tansania. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Sambia

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Die Republik Sambia ist ein Binnenland im südlichen Afrika. Es grenzt im Norden an Tansania, im Osten an Malawi und Mosambik, im Süden an Simbabwe, Botswana und den Caprivi-Zipfel Namibias, im Westen an Angola und im Nordwesten an die Demokratische Republik Kongo. Sambia ist ein vorwiegend welliges Hochplateau in durchschnittlich 1000 bis 1400 m Höhe. In mehreren Gebirgsketten wie beispielsweise in dem Muchinga-Gebirge gibt es Erhebungen über 2000 m. Der Sambesi-Fluss bildet eine natürliche Grenze zu Simbabwe. Er ist nur über kurze Strecken schiffbar, da es im gesamten Flussverlauf viele Stromschnellen und Wasserfälle gibt, darunter eines der Naturwunder Afrikas, die weltberühmten Victoria-Fälle. In den neun Provinzen (Zentral, Copperbelt, Osten, Luapula, Lusaka, Norden, Nord-West, Süden, Westen) des 752.614 km² großen Landes finden 11,6 Millionen Menschen Ihre Heimat.

Die Savanne ist mit Laubbäumen, Sträuchern, Grasebenen und Sümpfen bedeckt und ist Lebensraum für die artenreiche Tierwelt. 

Klima
Sambia hat mildes tropisches Klima, das jedoch bedingt durch die Höhenlage des Landes für Europäer gut verträglich ist. Es gibt drei Jahreszeiten: eine kühle Trockenzeit von Mai bis September mit Temperaturen zwischen 15 und 27°C. In den Monaten Juni und Juli können die morgendlichen Temperaturen auf 10°C und die Nachttemperaturen auf 4°C fallen. Durch den jetzt fallenden Regen ist das Land sehr grün. Die heiße Trockenzeit ist im Oktober und November, mit Temperaturen zwischen 24 und 32°C. Von Dezember bis April herrscht die heiße, schwüle Regenzeit mit heftigen tropischen Stürmen und durchschnittlichen Temperaturen zwischen 27 und 38°C. Sonniges Wetter wechselt sich mit starken Regenfällen ab.

Die beste Reisezeit für Sambia liegt zwischen Mai und Oktober. Von Mai bis August ist die Landschaft grün und die Temperaturen sind etwas kühler. Der Zeitraum August bis Oktober ist ideal für Tierbeobachtungen.

Zeitverschiebung
In Sambia gilt MEZ + 1 Stunde. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit besteht also kein Zeitunterschied, im Winterhalbjahr ist uns Sambia um eine Stunde voraus.

Kultur, Politik und Gesellschaft
Sambia ist eine ehemalige britische Kolonie und erlangte 1964 unter Kenneth Kaunda als Nord-Rhodesien die Unabhängigkeit. Kenneth Kaunda regierte das Land 27 Jahre lang. Die meiste Zeit davon war seine United National Independence Party (UNIP) die einzige zugelassene Staatspartei. Politisch gilt das Land als eines der politisch stabileren Länder Afrikas, seit 1991 gibt es in Sambia wieder ein Mehrparteiensystem, das an das britische und amerikanische System angelehnt ist. Den Parteien mangelt es zwar noch an innerparteilicher Demokratie, trotzdem agieren viele Parteien seriös und strukturiert. Nach einer chaotischen und unfairen Wahl im Jahr 2002, die Lewy Mwanawasa für sich entschied, regiert seit November 2008 Präsident Rupiah Banda das Land. Die Legislative liegt bei der Nationalversammlung. Daneben besteht als beratendes Gremium das House of Chiefs. Chiefs sind die traditionellen Führer der 72 ethnischen Gruppen des Landes. Zu den wichtigsten zählen die Bemba, Nyanja und Tonga. Rund zwei Drittel der Bevölkerung bekennen sich zum Christentum, etwas weniger als ein Viertel sind Animisten. Daneben gibt es eine islamische und hinduistische Minderheit. In Sambia werden insgesamt mehr als 70 Sprachen gesprochen (v.a. Bantusprachen). Englisch dient als offizielle Amtssprache und wird von der sambischen Bevölkerung neben den lingua franca Bemba und Njanja zur völkerübergreifenden Verständigung genutzt.

Sicherheit
Lesen Sie bitte folgende Hinweise, um Begegnungen mit Kriminalität weitestgehend auszuschließen und selbst etwas zu einem reibungslosen Ablauf Ihrer Reise beizutragen:

- Für Fahrten von Sambia nach Namibia in und durch die Caprivi-Region sind unbedingt die Sicherheitshinweise zur Republik Namibia zu beachten

- Über Taschendiebstähle, Autoeinbrüche, "car-jacking" bis hin zu bewaffneten Überfällen wird vor allem aus der Innenstadt von Lusaka und den anderen Ballungsgebieten sowie von öffentlichen Verkehrsmitteln (Überlandbusse, Nachtzüge) und der Überlandstraße in der Region des Kupfergürtels (ca. 200 km nördlich von Lusaka) berichtet

- Überlandfahrten bei Dunkelheit sind wegen der Kriminalität, aber auch wegen hoher Unfallgefahren (liegen gebliebene Fahrzeuge, schlechter Straßenzustand, Freiwild) risikoreich

- Autotüren und -fenster sollten während der Fahrt durch städtische Gebiete verriegelt bzw. geschlossen bleiben, Handtaschen sollten nicht getragen oder im Auto sichtbar platziert werden

- Zudem ist bei Überlandreisen mit dem eigenen Fahrzeug mit häufigen Polizeikontrollen zu rechnen, dabei wird zu korrektem Verhalten gegenüber Polizeibeamten geraten

- Gehen Sie nicht alleine an offensichtlich menschenleere Orte. Versuchen Sie immer in Gruppen zu laufen und nehmen Sie sich nach Einbruch der Dunkelheit ein Taxi. Erhöhte Achtsamkeit ist vor allem in Großstädten und bei Menschenansammlungen gefragt.

- Taxis sollten bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen reserviert werden.

- Sowohl Stadtbesichtigungen als auch Township-Besuche sollten in organisierter Form und nur mit ortskundiger Führung stattfinden.

- Geldscheine sollten besser einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitgeführt werden. Bewahren Sie Bargeld und Kreditkarte immer getrennt voneinander auf. Überlegen Sie, wie viel Bargeld Sie an diesem Tag vermutlich benötigen und lassen Sie das übrige Geld in der Unterkunft/im Safe. Dort sollten Sie auch alle nicht benötigten Wertsachen und Dokumente, wie beispielsweise den Ausdruck Ihres eTickets und den Reisepass aufbewahren.

- Wenn Sie Geld am Bankautomat abheben, lassen Sie sich dabei nicht von Fremden helfen. Seien Sie hierbei besonders aufmerksam. Achten Sie darauf, dass Ihnen bei der Eingabe der Geheimzahl niemand über die Schulter blickt. Nehmen Sie sämtliche Quittungen mit, die der Automat Ihnen auswirft.

- Zeigen Sie sich nicht unnötig mit Wertgegenständen wie Schmuck oder teuren Uhren in der Öffentlichkeit. Am besten, Sie lassen wertvolle Gegenstände zu Hause.

- Wir raten Ihnen, unter ihrer Kleidung einen kleinen, eng anliegenden Brustbeutel zu tragen. Auf diese Weise kann man den meisten Taschendieben das Leben sehr schwer machen. Entsprechende Brustaschen, Gürteltaschen etc. werden im Ausrüstungshandel angeboten. Bitte denken Sie stets daran, dass Ihr Reisepass das wichtigste Dokument ist, welches Sie mit sich führen. Der Verlust ist mit einer sehr langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden.

- Stellen Sie im Restaurant Ihre Handtasche nicht unter dem Tisch ab, hängen Sie sie nicht an die Stuhllehne oder Garderobe, sondern behalten Sie sie in Körpernähe.

- Wenn Ihnen Ihr Reisepass oder Ihre Kreditkarte abhandengekommen sind, informieren Sie bitte unverzüglich die Polizei.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

  

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Sambia benötigen Sie einen mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültigen Reisepass. Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Reise nach Sambia ein Visum. Das Touristenvisum wird gebührenpflichtig bei der Einreise am Flughafen oder an den Landesgrenzen erteilt. Die Gebühr für die Ausstellung eines für eine Einreise gültigen Touristenvisums (Single Entry) beträgt für deutsche Staatsangehörige 50 US$ (Stand 1.8.12). Für mehrfache Einreise (Double/Multiple Entry) fallen Visagebühren in Höhe von 80 US$ (Stand 1.8.12) an. Die Gebühren sind in US-Dollar in bar zu entrichten. Wechselgeld ist nur bedingt vorhanden.

Ausreisegebühr:

Seit dem 1.Oktober 2012 verlangt Sambia von jedem Reisenden der das Land verlässt eine sogenannte Ausreisegebühr. Diese Gebühr ist vor Ort in bar und in der Landeswährung Sambesische Kwacha zu entrichten. Die Ausreisegebühr beträgt für Domestikflüge 28.000 Kwacha p.P. (ca. 5 €) bzw. internationale Flüge 56.000 Kwacha p.P. (ca. 10 €).

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden kann eine sofortige medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden.

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte. Man sollte auf jeden Fall eine Reiseapotheke mitnehmen, da Sie auf Safari oft keinen Zugang zu Apotheken haben. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine Impfbescheinigung einer gültigen Gelbfieberimpfung für die Weiter- oder Rückreise via Südafrika ist nun nicht mehr nötig. Ebenfalls besteht das Risiko einer Cholera Infektion in einzelnen Abschnitten. Die Erkrankungsgefahr bei Reisenden ist sehr gering. Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen.

Malariaschutz ist das ganze Jahr über in Sambia erforderlich. In einer malariagefährdeten Region sollten Sie es vermeiden, Parfum oder After Shave aufzutragen und Sie sollten in der Abenddämmerung und nachts lange Kleidung (Hose, Pullover, geschlossene Schuhe) tragen. Tragen Sie zusätzlich Anti-Moskito-Spray oder –Creme regelmäßig und sorgfältig auf die Haut auf (z.B. No Bite, Anti Brumm Forte). Es gibt inzwischen auch Produkte, die Sie auf die Kleidung aufsprühen, z.B. von No Bite oder Anti Brumm Forte. Weitere Informationen und ausführliche Testergebnisse zu Mückenschutzmitteln finden Sie in Test 05/2010 (Stiftung Warentest). Wir empfehlen Ihnen zusätzlich, unter dem Moskitonetz schlafen.

Wasser aus der Leitung sollte generell entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden. Der Verzehr von Milchprodukten und gut durchgebratenen bzw. –gekochten Fleischgerichten ist unbedenklich. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten, ungeschältem Gemüse und Mayonnaise sollte vermieden werden. Des Weiteren besteht hohes Tollwut-Risiko landesweit, auch in Städten, vor allem durch Hunde.

Lassen Sie sich bezüglich der Impfungen und Malaria-Prophylaxe unbedingt von Ihrem Hausarzt, einem Tropen- oder Reisemediziner im Tropeninstitut oder Gesundheitsamt beraten. Informieren können Sie sich parallel z.B. hier: www.crm.de oder www.fit-for-travel.de

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Die Küche Sambias ist reichhaltig und gut, aber keine ausgefeilte Spezialitätenküche. Gern wird gegrillt, was man im südlichen Afrika „Braai“ nennt (ein Afrikaans-Ausdruck). Das Fleisch ist meist von sehr guter Qualität. Kartoffeln und Reis werden häufig gegessen, Nudeln etwas seltener. An den großen sambischen Seen kommen Sie in den Genuss von frischem Fisch. Traditionelle Gerichte wie Nshima bzw. Shuma (Maisbrei), getrocknete Kapentafische aus dem Karibasee und geröstete Mopanewürmer werden manchmal als einheimische Spezialitäten in Lodges und Hotels angeboten. Biltong ist ein getrocknetes Wild- oder Rindfleisch, das als Zwischenmahlzeit sehr beliebt ist und eine Spezialität des südlichen Afrikas darstellt. Vereinzelt werden das schmackhafte Krokodilfleisch und Wildgerichte wie Impala Stew, Büffelbraten, Elen- und Zebrasteak angeboten. Bekannte Getränke sind der erfrischende, alkoholfreie Rock Shandy, die einheimischen Biersorten Castle, Mosi und Rhino sowie der süße Amarula Likör.

Fotografie und Film
Sambia bietet traumhafte Fotomotive. Begeistern Sie Ihre Freunde und Verwandten mit atemberaubenden Aufnahmen von Landschaften, Tieren und Einblicken in interessante Kulturen, beachten Sie jedoch auch einige Regeln bei der Fotopirsch. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen, denn hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Feiner Staub, Feuchtigkeit oder starke Hitzeeinwirkungen sind eine echte Gefahr für jede Fotoausrüstung. Befolgen Sie demnach unsere Tipps, um Ihre Ausrüstung bestmöglich vor Umwelteinwirkungen zu schützen. Lassen Sie die Kamera nie in der Sonne liegen, bewahren Sie die Kamera in einer gut gepolsterten und dicht verschlossenen Fototasche auf, die das Gehäuse vor Stößen und Staub schützt. Verschließen Sie nach der Aufnahme sofort den Objektivdeckel und reinigen Sie die Linse regelmäßig mit einem Foto Pinsel oder Blasebalg. Eine ausreichende Anzahl an Ersatzbatterien/-akkus und Speicherkarten in der Fotoausrüstung erspart Ihnen die Enttäuschung wegen entgangener Aufnahmen. Farblose UV Filter verbessern das Bild und schützen zusätzlich das Objektiv. Für analoge Kameras empfiehlt sich tagsüber ein Film mit 100 ASA, in der Dämmerung mindestens 200 bis 400 ASA. Ihre Kamera und andere Elektrogeräte können Sie mit passendem Adapter in den meisten Unterkünften am Netzstrom aufladen.

Bekleidung
Leichte, atmungsaktive Kleidung, die gut waschbar sein sollte, ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die kühlere Zeit von Mitte April bis August sowie für die Morgen- und Abendstunden sollte man jedoch auch etwas wärmere Kleidung mitnehmen. Ein Regenmantel, gutes Schuhwerk, eine gute Sonnenbrille und ein Sonnenhut sind unbedingt erforderlich. Lange Kleidung und hohe Schuhe schützen vor Insektenstichen. In den Safari-Lodges sollte man abends nicht allzu sportliche Kleidung tragen. In den großen Hotels ist abends etwas feinere Kleidung erwünscht.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung Sambias ist der Sambische Kwacha. US-Dollar ist die praktischste und beliebteste Währung. Bitte achten Sie darauf, dass es neue Noten sind, mit großen „Kopf“. Der Euro hat sich in Sambia noch nicht überall durchgesetzt, wird jedoch von vielen Banken und Wechselstuben inzwischen anerkannt. Tauschen Sie niemals Geld auf offener Straße bei fliegenden Händlern, Sie bekommen garantiert ungültige Scheine oder die Währungen anderer Länder mit untergeschoben. Tauschen Sie wegen des besseren Wechselkurses erst vor Ort in die Landeswährung.

Namhafte Kreditkarten werden von größeren Unternehmen zunehmend, aber nicht durchgehend angenommen. Einige Geldautomaten akzeptieren Visa- und/oder Master-Kreditkarten, vereinzelt ist an einigen Automaten inzwischen auch die Geldabhebung mit EC- (Maestro- bzw. Cirrus-) Karten möglich.

Wenn Sie planen, an den Victoria-Fällen an optionalen Aktivitäten teilzunehmen, können Sie diese in US-Dollar bezahlen. Bei Zahlung per Kreditkarte wird häufig ein Aufschlag von 3 bis 5 % erhoben.

Stromversorgung
Die Spannung in Sambia beträgt 220 bis 240 Volt Wechselstrom. Beachten Sie, dass für die weit verbreiteten dreipoligen Steckdosen ein gesonderter Adapter nötig ist (britischer Stecker). In vielen Lodges besteht kein Stromanschluss, manchmal wird abends nur für wenige Stunden ein Generator eingesetzt. Zum Aufladen von Akkus ist ein Ladegerät für den Anschluss ans Auto-Bordnetz vorteilhaft.

Telefonieren
Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Sambia ist 00260, von Sambia nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. In Sambia gibt es Telefonkarten, mit denen Ferngespräche weitaus preiswerter geführt werden können, als vom Hotel aus. Für Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr wählen Sie die 999.

Telefonieren über einen deutschen Mobilfunkanbieter ist in Sambia nur stellenweise möglich. Jedoch kann für einen Gegenwert von unter 1 € eine SIM-Karte eines lokalen Anbieters erworben werden, so dass nach dem Prepaid-System nach Deutschland telefoniert werden kann bzw. Sie aus Deutschland angerufen werden können. Der Versand/Empfang von SMS-/Textnachrichten nach/aus Deutschland ist nur eingeschränkt möglich.

Literatur über Sambia

Literatur über Sambia

Literatur über Sambia

Reisen in Zambia und Malawi von Ilona Hupe und Manfred Vachal, Ilona Hupe Verlag (Broschiert – 2012)

 

Sambia.eu

Sambia.eu

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Sambia und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Sambia.eu. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Sambia.eu einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf dieses Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Malawi

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Malawi grenzt im Norden und Nordosten an Tansania, im Osten, Süden und Südwesten an Mosambik und im Norden und Nordwesten an Sambia. Die Landesfläche umfasst etwa 118.484 km², davon 31% Wald- und Buschland, 25% Wasserfläche, 20% Ackerland, 15% Wiesen und Weiden. Malawi liegt nahezu vollständig im Bereich des ostafrikanischen Grabenbruchsystems. Die Landschaftsgestalt wird von Hochflächen, die von einzelnen Inselbergen überragt werden, weiten Ebenen und dem Malawisee bestimmt. Die nördliche Region ist bergig und die höchsten Gipfel steigen hier bis zu 3000 m über den Meeresspiegel an. Mit einer Fläche von etwa 29.600 km², 570 km Länge und einer Breite bis zu 80 km ist der Malawisee der größte See Malawis und zugleich das drittgrößte Binnengewässer Afrikas. Er gehört überwiegend zum malawischen Staatsgebiet und bildet die östliche Grenze zu Tansania und Mosambik. Südlich des Sees setzt sich der Grabenbruch fort. Das aus einer Ebene mit grünen Teeplantagen herausragende Mulanje-Massiv bildet die höchste Erhebung des Landes, der höchste Berg ist der Sapitwa mit 3.002 m Höhe. Im Norden liegen die Nyika- und die Viphya-Hochebene. Die zentrale Region wird landwirtschaftlich genutzt. Sie besteht zum großen Teil aus einer 1.000 m hohen Ebene. Flachland herrscht in der südlichen Region vor, im Süden des Malawi-Sees erstreckt sich die Zomba-Hochebene und im Südosten befindet sich das Mulanje-Gebirgsmassiv.

Klima
Das angenehme, subtropische Klima wird durch die Lage Malawis in den wechselfeuchten Tropen bestimmt und teilt sich in vier Jahreszeiten. Die kühle Saison liegt zwischen Mai und Mitte August. Zwischen Mitte August und November wird es heiß. In der Regenzeit zwischen November und April kann die Luftfeuchtigkeit in den Morgenstunden fast 100% betragen.

Am Malawisee ist es am wärmsten, jedoch weht meistens ein erfrischender Wind. Die durchschnittlichen Temperaturen in Malawi schwanken zwischen 14 und 24°C von November bis April und zwischen 19 und 32°C von Mai bis Oktober. Der Juli ist der kühlste Monat. Die Nächte können kalt sein, besonders im Bergland. Die beste Reisezeit ist die angenehm kühle Trockenzeit von Mai bis September. Diese ist für Tierbeobachtungen gut geeignet. In der wärmeren Regenzeit wirkt Malawi durch die sprießenden Pflanzen grüner. Eine gute Kombination aus beiden findet man in den Monaten Mai und Juni.

Zeitverschiebung
Während der mitteleuropäischen Sommerzeit besteht kein Zeitunterschied, im Winterhalbjahr ist uns Malawi um eine Stunde voraus.

Politik und Gesellschaft
Malawi ist seit 1966 eine Präsidialrepublik, die im Commonwealth vertreten ist. Die aktuelle Verfassung ist seit 1995 in Kraft. Malawi ist seit dem 6. Juli 1964 von Großbritannien unabhängig. Seit dem 24. Mai 2004 übernimmt Bingu wa Mutharika die Rolle des Regierungschefs und Staatsoberhauptes. In Malawi sind 15,44 Mio. Einwohner in insgesamt 28 Distrikten zuhause. Mit 130 Einwohnern pro km² gehört Malawi zu den am dichtesten bevölkerten Ländern Afrikas. Neben Englisch ist Chichewa, die Muttersprache über der Hälfte der Bevölkerung, Amtssprache. Außerdem werden regional Chinyanja, Chiyao, Chitumbuka, Chisena, Chilomwe, Chitonga und andere Sprachen gesprochen.

Sicherheit
Seitens des Auswärtigen Amts gibt es derzeit keine landesspezifischen Sicherheitshinweise für Malawi. Trotzdem verzeichnet das Land eine angestiegene Kriminalität mit vermehrten Diebstählen. Die gilt insbesondere für die Stadt Zomba, aber auch für Lilongwe, Blantyre, Mzuzu und die Touristenziele am Malawisee. Wir möchten Sie bitten, folgende Hinweise aufmerksam durchzulesen, um Begegnungen mit Kriminalität weitestgehend auszuschließen:

- Reisenden wird empfohlen, abendliche Spaziergänge, Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit und Nachtfahrten, insbesondere außerhalb von Städten, sowie Fahrten abseits der Hauptstraßen zu vermeiden

- Autofenster und –türen sollten immer verriegelt sein, da Diebe stehende Fahrzeuge an Ampeln und Kreuzungen ins Visier nehmen

- Öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht, dagegen privat betriebene Minibusse und die sog. "Stagecoaches" - Busse, die für Überlandfahrten eingesetzt werden und deren Sicherheitsstandards sowie die Fahrweise der Busfahrer bedenklich sind

- Vorsicht ist auch vor sogenannten „tour-guides“ geboten, die ihre fälschlichen Dienste als Reiseleiter anbieten

- Von Dezember bis April ist Regenzeit, was das Fortkommen auf den z.T. ungeteerten Straßen erschweren kann. Meist ist der Süden des Landes betroffen, bei Fahrten auf unbefestigten Straßen in der Regenzeit sollten unbedingt vorher Informationen zum Straßenzustand eingeholt werden

- Es wird geraten, jederzeit eine Kopie des Reisepasses und ggf. der gültigen malawischen Aufenthaltsgenehmigung bei sich zu führen, um für den Fall einer Personenkontrolle durch die malawische Einwanderungsbehörde gerüstet zu sein

Sollten Sie weitere Fragen zu länderspezifischen Sicherheitsfragen haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

 

 

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Sie benötigen einen Reisepass, der noch 6 Monate nach der Ausreise gültig sein muss.

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Malawi ein Visum. Das Visum sollte vor der Einreise bei der malawischen Botschaft in Berlin beantragt werden.

Embassy of the republic of Malawi

Westfälische Strasse 86

10709, Berlin

Tel: + 49(0)308431540

malawiberlin@aol.com

Weitere Informationen sowie Visum-Antrag: www.malawiembassy.de/content/?lang=en&pid=3#13

Folgende Visa werden ausgestellt:

Transit-Visum, sieben Tage gültig: 65 €

Visum zur einmaligen Einreise (Single-Entry-Visum), drei Monate gültig: 90 €

Visum zur mehrmaligen Einreise (Multiple-Entry-Visum), sechs Monate gültig: 200 €

Das Visum kann frühestens 50 Tage vor Einreise beantragt werden. Spätestens am letzten Gültigkeitstag des Visums muss die Ausreise erfolgen.

Ein elektronisches System zur Visaerteilung und Bezahlung wird vorbereitet. Zu einer Reihe wichtiger Einzelfragen im Zusammenhang mit der Einführung der Visumspflicht liegen noch keine schriftlichen Informationen vor. Reisenden wird empfohlen, sich direkt an die malawische Botschaft in Berlin zu wenden:

Visa-Angelegenheiten werden von Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr bearbeitet.

Um Ihnen die Visabesorgung möglichst einfach zu gestalten, möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners empfehlen:

Visa Dienst Bonn GmbH & Co. KG

Büro Berlin

Agricolastr. 24

10555 Berlin

Telefon: +49 (0) 30 – 31 01 16 – 0

Weitere Informationen finden Sie hier: www.visum.de

Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn Sie den Visa Dienst nutzen, denn dann lassen wir Ihnen das DIAMIR-Auftragsformular zukommen. Damit erhalten Sie einen vergünstigten Preis für die Ausstellungsgebühren. Visa- und sonstige Konsulargebühren sowie Versandkosten sind von der Vergünstigung nicht betroffen.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen

Alleinreisende Kinder sollten eine von beiden Elternteilen unterschriebene Reisegenehmigung bei sich führen (auf Englisch und mit Unterschriftsbeglaubigung).

Visaangaben ohne Gewähr

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit

Gesundheit
Alle Reisenden müssen in gutem Gesundheitszustand sein, denn in abgelegenen Gegenden kann eine sofortige medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden. Sollten Sie unter einer Krankheit leiden, die Ihre Reise in irgendeiner Form beeinträchtigen könnte, setzen Sie bitte am ersten Urlaubstag die Reiseleitung in Kenntnis. Dies ist sehr wichtig und liegt in Ihrem Interesse, damit Ihnen in Notfällen sofort angemessen geholfen werden kann.

Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt außerdem Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei längerem Aufenthalt auch gegen Hepatitis B, eventuell Meningokokken-Meningitis. Bei häufigeren oder längeren Reisen im Land unter einfachen Bedingungen ist eine Typhus-Impfung sinnvoll. Die vorbeugende Impfung gegen Tollwut wird bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Buschwanderungen, Jogging, Hundebesitzer u.a.) empfohlen.

Malaria-Risiko besteht ganzjährig in allen Landesteilen, insbesondere in der Nähe des Malawisees. Unbehandelt kann insbesondere die gefährliche Malaria tropica (über 85% der Fälle in Malawi) bei nicht-immunen Europäern tödlich verlaufen. Je nach Reiseprofil ist deshalb eine Prophylaxe (Tabletteneinnahme) notwendig. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden. Zusätzlich wird allen Reisenden empfohlen, körperbedeckte, helle Kleidung zu tragen, in den Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen aufzutragen und unter einem Moskitonetz zu schlafen.

Aids ist im Land leider weit verbreitet und sexuelle Kontakte mit Einheimischen, Berührungen mit unsauberen Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen bergen ein hohes Risiko. Zudem besteht die Gefahr eines Cholera-Ausbruchs, nicht zuletzt bedingt durch die schlechten sanitären Verhältnisse in den dicht besiedelten Slumbezirken Lilongwes. Weitere Infektionskrankheiten sind die bakterielle Hirnhautentzündung Meningitis und die Schlafkrankheit,  durch einen Stich der Tsetse-Fliegen ausgelöst.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Verwenden Sie kein Leitungswasser zum Trinken, Abwaschen oder Zähneputzen, sondern nur Flaschenwasser oder im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Eine regelmäßige Händedesinfektion und die Verwendung von Einmalhandtüchern schützen Sie vor Infektionen.

Die medizinische Versorgung in Malawi ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist technisch, apparativ und hygienisch hoch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Zudem sollte eine individuelle Reiseapotheke mitgenommen werden.

Während der Reise

Während der Reise

Essen und Trinken
Das Speiseangebot in Malawi ist sehr schlicht gehalten. Beinahe überall wird Nsima, ein Brei aus Maismehl, gereicht. Der Brei wird üblicherweise mit der rechten Hand gegessen, da die linke Hand für hygienische Aufgaben reserviert ist. In Restaurants wird dafür eine Schüssel mit warmem Wasser und Seife zum Händereinigen gereicht. Zum Nsima können Sie zwischen Hühnern, Rind oder Fisch und verschiedenem Gemüse wie Bohnen oder Kraut wählen. In Restaurants werden bevorzugt auch Kartoffeln, Reis oder Omelett angeboten. Trinkwasser in Flaschen ist fast überall erhältlich. Ein einheimisches Getränk ist Mahewu (auch: Maheu). Es hat eine Farbe und Konsistenz wie Trinkjoghurt und wird aus Maismehl hergestellt, weshalb es etwas körnig ist. Um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, sollten Sie nichts Ungekochtes oder Ungeschältes zu sich nehmen und darauf achten, dass das Fleisch gut durchgebraten ist und Eier sowie Milchprodukte frisch sind. 

Fotografie und Film
Die besten Lichtverhältnisse zum Fotografieren bieten die Monate von Ende der Regenzeit bis in den August. Ein UV Filter ist empfehlenswert für Aufnahmen von Sonnenuntergängen oder Teleaufnahmen. Portraits gelingen am Besten mit Blitzlicht. Die schönsten Aufnahmen entstehen jedoch morgens oder spät nachmittags, wenn die schräg stehende Sonne alles in ein sanftes Licht taucht. Ausreichend Filmmaterial, Ersatzbatterien und Speichermedien ersparen Ihnen die Enttäuschung entgangener Aufnahmen. Ferner sollten Sie an entsprechenden Staub- und Hitzeschutz für die Fotoausrüstung denken. Beachten Sie, dass das Fotografieren öffentlicher Einrichtungen wie Häfen, Bahnhöfe, Flughäfen, Regierungssitze sowie aller militärischen Fahrzeuge und Personen verboten ist. Im Zweifelsfalle sollten Sie immer um Erlaubnis fragen. Verhalten Sie sich rücksichtsvoll bei Fotoaufnahmen von Menschen und bitten Sie immer höflich um Erlaubnis.

Bekleidung
Generell ist in den Tropen angenehme Baumwollbekleidung angebracht. Für Safaris empfehlen wir naturfarbene, legere Kleidung und bequeme Lauf- oder Wanderschuhe. Am Strand des Malawisees sind bequeme Freizeitkleidung und Sandalen üblich. Auf alle Fälle sollten Sie neben der leichten Sommerkleidung auch einen wärmenden Pullover und eine Jacke für die kühlen Nächte und Morgenstunden einpacken. Regenschutz, Badesachen und Sonnenhut gehören ins Gepäck. In den Städten oder auf dem Land bilden nackte Frauenbeine eher einen ungewohnten Anblick. Shorts und Miniröcke sind in Malawi nicht üblich. Daher ist es geschickter, in der Öffentlichkeit jenseits von Strand und Safari knielange Hosen oder weite Röcke und Kleider zu tragen.

 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Malawi ist die Landeswährung Malawi Kwacha (MWK), unterteilt in 100 Tambala. US-Dollar, britische Pfund und südafrikanische Rand können ohne Probleme bei Tauschbüros und Banken in die Landeswährung gewechselt werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar und Rand in bar. In den großen Hotels und Restaurants der Hauptstadt werden die bekanntesten Kreditkarten wie Visa, MasterCard, Diners Club und American Express angenommen (meist jedoch mit einem hohen Aufschlag von 5 bis 10%). In der Stanbic und National Bank und in einigen Wechselstuben kann mit Kreditkarte Bargeld abgehoben werden.

Stromversorgung
220/240 Volt Wechselstrom (englische 3-Pol-Stecker werden benötigt; Adapter mitbringen). In vielen Lodges besteht kein Stromanschluss, manchmal wird nur in den Abendstunden ein Generator angeschaltet. Zum Aufladen von Video- und Fotoakkus ist ein Ladegerät für den Anschluss ans Auto-Bordnetz vorteilhaft.

Telefonieren
Für Gespräche von Europa nach Malawi lautet die Länderkennung 00265. Es gilt landesweit die Ortsvorwahl „01“ vor der sechsstelligen Teilnehmernummer (bei Auslandsgesprächen die Null weglassen). Sie empfangen in Malawi mit dem deutschen D1 und D2-Netz, E-Plus und O² in allen größeren Ortschaften. 

Literatur über Malawi

Literatur über Malawi


Reisen in Zambia und Malawi von Ilona Hupe und Manfred Vachal, Ilona Hupe Verlag (Broschiert – 2012)

Chichewa für Malawi – Wort for Wort. Kauderwelsch von Susanne Jordan, Helmut Jordan, und Niklas Gebert (Broschiert - Mai 2007)

Bradt Travel Guide Malawi (Taschenbuch) von Philip Briggs

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Bitte vergessen Sie nie, dass Sie durch Afrika reisen! Europäische Wertvorstellungen und afrikanische Mentalität sind dabei nicht immer zu vereinen. Üben Sie ein wenig Toleranz und Gelassenheit, wenn einmal nicht alles sofort und in der gewohnten Qualität erledigt wird.

VAZAHA, MORA MORA – „Langsam, langsam!“ wird die bei weiten häufigste Antwort auf etwaige Fragen sein. Es kann immer zu notwendigen Änderungen im Tourenverlauf kommen, bedingt durch Wetter, Behördenwillkür oder andere Probleme. Wir bitten dann um Ihr Verständnis!

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

 

 

Wir empfehlen für diese Reise die folgenden Vor- bzw. Nachprogramme

Tansania

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Hatari Lodge – Retro Chic auf Hardy Krügers Spuren
4 Tage Komfortsafari

  • Stilvolle Lodge mit historischem Hintergrund

  • Geheimtipp für Natur- und Trekkingfreunde

TANHAT 1
 
ab 1220 EUR
 
 
Tansania

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Tagesausflüge ab/an African View Lodge bei Arusha
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  • Massaidorf Olpopongi (Tagestour)

  • Marktbesuch & Kanufahren (Tagestour)

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ab 45 EUR
 
 
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  • Savannenwanderung mit Massai-Guide

  • Authentische Übernachtung im Massaidorf

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