• Chicken Bus
  • Maya-Tempel Tikal in Guatemala
  • Mädchen beim Baden
  • Panamakanal
  • Kathedrale Leon
  • Neugieriges Faultier
  • Pflanze
  • Tänzer in Masaya
  • Leguan
  • Tulum, historische Stätte am Meer
  • Hühnersuppe
  • Panama-Stadt bei Nacht
  • Indigenas
  • Leon

Panama • Costa Rica • Nicaragua • Honduras • Guatemala • Belize • Mexiko

 

Transzentralamerika

29 Tage Kultur- und Naturreise

    
Dauer 29 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 2990 EUR   drucken
Tourcode PANZEN29   zum Filter
Teilnehmer min. 4 – max. 12    
 
 
 
 

Kommen Sie mit uns auf eine Reise entlang der Panamericana durch Zentralamerika und erleben Sie Highlights und versteckte Schönheiten von acht Ländern auf dieser Strecke. Starten wird Ihre Tour in Panama, wo Sie die technische Meisterleistung des Panamakanals bestaunen und hautnah dabei sind, wenn einer der Ozeanriesen eine Schleuse passiert. Im Kontrast dazu gehen Sie auf Tuchfühlung mit der imposanten Tierwelt im Grünen Herzen Costa Ricas. In Nicaragua und Guatemala erwarten Sie majestätische Vulkane und der koloniale Hauch der Spanier in den schönsten Städten: Granada, Leon und Antigua. Das beeindruckende Erbe der Maya mit seiner magisch-mystischen Atmosphäre empfängt Sie in Honduras und Mexiko, bevor auf der paradiesischen Koralleninsel Caye Caulker in Belize ungeahntes Robinson-Crusoe-Feeling aufkommt. Die traumhaft schönen Strände, die Sie zudem unterwegs in Costa Rica, Nicaragua und Mexiko besuchen, runden das Erlebnis „Transzentralamerika“ perfekt ab. Dank des Abenteuercharakters kommen Sie auf dieser Reise Land und Leuten so nah wie sonst selten – egal ob im öffentlichen Bus, auf Märkten oder auch zu Fuß auf vielfältigen Wanderungen. Erleben Sie Zentralamerika authentisch und abwechslungsreich – in 16, 21 oder 29 Tagen!

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Die Vielfalt Mittelamerikas ursprünglich und hautnah

  • Faszinierendes UNESCO-Erbe: Mayatempel in Copan, Tikal und Chichen Itza

  • Aktive Vulkane und artenreiche Dschungel

  • Koloniales Flair entdecken in Granada und Leon

  • Besuch des spektakulären Panamakanals

  • Vulkanbesteigung im Nicaraguasee: Insel Ometepe

  • Robinson-Crusoe-Feeling auf der Insel Caye Caulker

Tourenverlauf

1. Tag: Panama-Stadt

1. Tag: Panama-Stadt 1

Ankunft am Flughafen von Panama-Stadt. Transfer zu Ihrem Hotel. Entsprechend Ihrer Ankunftszeit steht Ihnen der Rest des Tages zur freien Verfügung. Am Abend oder Folgemorgen lernen Sie Ihren Reiseleiter kennen, der Sie auf der gesamten Tour begleiten wird. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Panama-Stadt – Panamakanal (F/A)

2. Tag: Panama-Stadt – Panamakanal (F/A) 1

Am Vormittag lernen Sie Panama-Stadt bei einer Besichtigungstour kennen. Die Stadt befindet sich gerade im Aufbruch und in vielen der wunderschönen originalen Bauten aus der Zeit der Spanier kehrt die Geselligkeit zurück. Im Gegensatz dazu steht der moderne, von den höchsten Hochhäusern Lateinamerikas geprägte, neue Teil der Stadt. Im Anschluss besuchen Sie das wohl berühmteste Bauwerk der Neuzeit in Mittelamerika, den Panamakanal. Hier erleben Sie hautnah die Durchquerung der großen Ozeanriesen an den Schleusen zum Atlantik. Am Abend findet ein Willkommens-Abendessen statt. Übernachtung wie am Vortag.

3. Tag: Panama-Stadt – Bocas del Toro (F)

3. Tag: Panama-Stadt – Bocas del Toro (F) 1

Im modernen Linienbus starten Sie zeitig und fahren entlang der Panamericana nach David. Unterwegs nehmen Sie ein Frühstück ein. Nach einem kurzen Aufenthalt in David fahren Sie weiter nach Almirante, wo Sie in ein Boot umsteigen und zum Inselparadies Bocas del Toro gelangen. Hier haben Sie Zeit, das karibische Flair und Sonne satt zu genießen. Übernachtung im Hotel auf der Insel Careneo. (Fahrzeit ca. 9h, 620 km)

4. Tag: Isla Careneo (F)

4. Tag: Isla Careneo (F) 1

Tag zur freien Verfügung. Auf der schönen Insel genießen Sie traumhafte Sandstrände, türkisblaues Wasser und eine farbenprächtige Unterwasserwelt. Ausflüge zum Schnorcheln, Tauchen oder Angeln können vor Ort gebucht werden. Übernachtung wie am Vortag.

5. Tag: Bocas del Toro – Grenzübertritt – Puerto Viejo, Costa Rica (F)

5. Tag: Bocas del Toro – Grenzübertritt – Puerto Viejo, Costa Rica (F) 1

Von Bocas del Toro sind es weniger als 100 km bis nach Puerto Viejo in Costa Rica. Die Überquerung einer alten Eisenbahnbrücke zu Fuß ist das Highlight des heutigen Tages. Mit etwas Glück sehen Sie Krokodile, die am Flussufer ein Sonnenbad nehmen. Das kleine Fischerdorf Puerto Viejo liegt an der südlichen Karibikküste von Costa Rica und zählt als Paradies für Surfer und Aussteiger. Wer will, kann optional selbst probieren, auf den Wellen zu reiten. Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Fahrradtour nach Manzanillo (F)

6. Tag: Fahrradtour nach Manzanillo (F) 1

Heute unternehmen Sie einen ganz besonderen Ausflug: Eine Fahrradtour (ca. 6h) führt Sie entlang der Karibikküste bis zum kleinen Örtchen Manzanillo, bekannt für seine Beschaulichkeit und den gleichnamigen angrenzenden Nationalpark. Dabei passieren Sie traumhafte einsame Buchten, wo Sie Gelegenheit zum Schnorcheln haben. Übernachtung wie am Vortag.

7. Tag: Puerto Viejo – San Jose (F)

7. Tag: Puerto Viejo – San Jose (F) 1

Die Reise führt Sie in die Hauptstadt Costa Ricas, nach San Jose. Auf der Fahrt gewinnen Sie bereits einen guten Eindruck vom „grünen Paradies Lateinamerikas". Am späten Nachmittag können Sie das Stadtzentrum auf eigene Faust erkunden. Übernachtung im Hotel.

8. Tag: San Jose – Monteverde (F)

8. Tag: San Jose – Monteverde (F) 1

Heute fahren Sie (ca. 3h) mit einem öffentlichen Linienbus in das berühmte Reservat von Monteverde zu den schönsten Bergnebelwäldern Costa Ricas. Sie können im Hotel entspannen oder erste Erkungungen unternehmen. Übernachtung im Hotel.

9. Tag: Monteverde (F)

9. Tag: Monteverde (F) 1

Morgens empfehlen wir Ihnen den optionalen Besuch des Aventura-Parks. Hier haben Sie die Möglichkeit, die Regenwaldgiganten aus der Vogelperspektive bei einer Hängebrückentour zu erleben. Wer den Adrenalinkick liebt, rauscht auf einer Canopytour durch die Baumwipfel. Entspannter geht es bei einem Ausritt hoch zu Ross zu – entscheiden Sie selbst. Mittags besuchen Sie eine Kaffeeplantage, um mehr über den Prozess von der Frucht zum leckeren Heißgetränk zu erfahren. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung wie am Vortag.

10. Tag: Monteverde – La Fortuna (F)

10. Tag: Monteverde – La Fortuna (F) 1

Am Vormittag geht die Reise weiter nach La Fortuna, einem Städtchen am Fuße des Vulkans Arenal. Hier unternehmen Sie eine ca. 3-stündige Trekkingtour in dieser malerischen Gegend und bestaunen den Vulkan sowie die Überreste, die von seinem letzten Ausbruch übrig sind – die riesigen Lavafelder auf denen Sie unterwegs sind. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: La Fortuna – Grenzübertritt – San Juan del Sur, Nicaragua (F)

11. Tag: La Fortuna – Grenzübertritt – San Juan del Sur, Nicaragua (F) 1

Sie erreichen heute das dritte Land auf Ihrer Reise. Das im südlichen Teil der Pazifikküste Nicaraguas gelegene ruhige Fischerdorf San Juan del Sur befindet sich in einer traumhaften Bucht, wo Sie einen der schönsten Strände Nicaraguas vorfinden. Übernachtung im Hotel.

12. Tag: San Juan del Sur (F)

12. Tag: San Juan del Sur (F) 1

Den Tag am Strand haben Sie zur freien Verfügung. Ob Sie diesen zur Erholung nutzen oder mit einem der zahlreichen Surflehrer einen Kurs absolvieren, ist Ihnen überlassen. Übernachtung wie am Vortag.

13. Tag: San Juan del Sur – Insel Ometepe (F)

13. Tag: San Juan del Sur – Insel Ometepe (F) 1

Mit einer alten Bananenfähre fahren Sie über den Nicaraguasee zur berühmtesten Insel des Landes: Ometepe. Diese Insel besteht aus zwei zum Teil noch aktiven Vulkanen und bietet eine herrliche Fotosilhouette. Nach der Ankunft im Hotel können Sie die Umgebung erkunden und besprechen am Abend die Wandertour, die Sie am nächsten Tag auf den Gipfel des Vulkan Maderas führt. Übernachtung im Hotel.

14. Tag: Besteigung Vulkan Maderas (F)

14. Tag: Besteigung Vulkan Maderas (F) 1

Heute besteigen Sie den Vulkan Maderas auf Ometepe. Nach dem steilen und anstrengenden Aufstieg (ca. 6h) erreichen Sie den Gipfel und genießen bei guten Bedingungen eine herrliche Aussicht auf die Lagune und die Umgebung. Außerdem haben Sie Gelegenheit sich in der Lagune zu erfrischen. Wer den anspruchsvollen Aufstieg nicht angehen möchte, kann in den natürlichen Pools Ojo del Agua entspannen. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 10h, 1200 m↑↓)

15. Tag: Insel Ometepe – Granada (F)

15. Tag: Insel Ometepe – Granada (F) 1

Am Morgen verlassen Sie die Insel und begeben sich in eine der schönsten Städte ganz Mittelamerikas. Bei einem Stadtrundgang mit Besichtigung des historischen Zentrums erleben Sie die koloniale Stadt Granada und lassen sich von ihrem Charme verzaubern. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Granada – Leon (F)

16. Tag: Granada – Leon (F) 1

Ein weiterer Höhepunkt Ihrer Reise wartet heute auf Sie. Entdecken Sie im schönen Leon auf einem Stadtrundgang die Hinterlassenschaften der Spanier. Im Anschluss besichtigen Sie eine typische Hacienda. Übernachtung im Hotel.

17. Tag: Leon – Grenzübertritt – Santa Ana, El Salvador (F)

17. Tag: Leon – Grenzübertritt – Santa Ana, El Salvador (F) 1

Heute legen Sie die längste Strecke auf der Panamericana zurück. Von Leon geht es bis nach Santa Ana in El Salvador. Die 600 km werden mit Taxi, Vans und öffentlichen Bussen zurückgelegt. Übernachtung im Hotel.

18. Tag: Santa Ana – Grenzübertritt – Copan, Honduras (F)

18. Tag: Santa Ana – Grenzübertritt – Copan, Honduras (F) 1

Weiterfahrt zu den archäologischen Ausgrabungsstätten von Copan. Die Ruinen gehören zu den schönsten der Maya. Die Stadt stellt in ihrer Anordnung ein Abbild der Ordnung des Kosmos, aber auch der irdischen Welt dar. Sie besuchen die wichtigsten Strukturen, Gebäude und Monumente und erfahren viel über die Kultur der Maya. Übernachtung im Hotel.

19. Tag: Copan – Grenzübertritt – Antigua, Guatemala (F)

19. Tag: Copan – Grenzübertritt – Antigua, Guatemala (F) 1

Sie passieren die Grenze zu Guatemala und erreichen Antigua, die ehemalige Hauptstadt und eine der ältesten Städte Lateinamerikas. Sie besticht durch ihre Ursprünglichkeit und ihre schönen Klöster. Auf einem Stadtrundgang durchstreifen Sie die Gassen. Übernachtung in einer gemütlichen Posada mit Blick auf die Vulkane Agua und den erst kürzlich wieder aktiv gewordenen Vulkan Fuego.

20. Tag: Antigua (F)

20. Tag: Antigua (F) 1

Heute unternehmen Sie einen zweiten Stadtrundgang in Antigua mit Besichtigung des historischen Zentrums. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung wie am Vortag.

21. Tag: Antigua – Rio Dulce (F)

21. Tag: Antigua – Rio Dulce (F) 1

Ihre Fahrt führt Sie heute wieder in Richtung Karibik, hinunter in den Regenwald bis nach Rio Dulce. Übernachtung in einer Lodge.

22. Tag: Rio Dulce – Livingstone – Rio Dulce (F)

22. Tag: Rio Dulce – Livingstone – Rio Dulce (F) 1

Mit dem Schnellboot gelangen Sie zur alten Piratenstadt Livingston. Die Siedlung ist geprägt vom entspannten Leben der Garifunas, einer Volksgruppe, welche sich aus der Verschmelzung von Sklaven westafrikanischer Herkunft mit Kariben hervorgetan hat – lassen Sie sich vom karibisch-leichten Flair anstecken. Übernachtung wie am Vortag.

23. Tag: Rio Dulce – Flores (F)

Sie verlassen die Karibik und begeben sich in den Dschungel des Tieflandes von Peten. Später erreichen Sie die malerisch gelegene Stadt Flores auf der Insel San Andres inmitten des Peten-Itza-Sees. Genießen Sie den herrlichen Sonnenuntergang am See! Übernachtung im einfachen Hotel.

24. Tag: Tikal (F)

24. Tag: Tikal (F) 1

Ein weiteres Highlight steht heute auf dem Programm: Das sagenumwobene Tikal, eine der bedeutendsten und größten Städte der klassischen Mayaperiode. Der zentrale Bereich nimmt ca. 16 km² ein und weist über 3000 Bauten auf. Wer den steilen Aufstieg auf einen der Tempel wagt, wird mit einem grandiosen Ausblick belohnt. ​Übernachtung wie am Vortag.

25. Tag: Flores – Grenzübertritt – Caye Caulker, Belize (F)

25. Tag: Flores – Grenzübertritt – Caye Caulker, Belize (F) 1

Von Flores geht die Reise nach Belize zur kleinen Koralleninsel Caye Caulker. Zunächst legen Sie diese Strecke mit dem Fahrzeug (ca. 4h) und dann per Schnellboot (ca. 1h) zurück. Am Traumstrand angekommen, können Sie den Rest des Tages entspannen und einen herrlichen Sonnenuntergang genießen. Übernachtung im Hotel.

26. Tag: Caye Caulker (F)

26. Tag: Caye Caulker (F) 1

Heute lernen Sie die fast paradiesische Schönheit der Insel kennen. Bei einem optionalen Schnorchelausflug erleben Sie die bunte Unterwasserwelt im zweitgrößten Riffsystem der Welt. Übernachtung wie am Vortag.

27. Tag: Caye Caulker – Grenzübertritt – Tulum, Mexiko (F)

27. Tag: Caye Caulker – Grenzübertritt – Tulum, Mexiko (F) 1

Am Morgen verlassen Sie die Insel und passieren die mexikanische Grenze. Von Belize-Stadt aus nehmen Sie einen öffentlichen Bus nach Tulum auf der Yucatan-Halbinsel, wo Sie gegen Nachmittag ankommen. Nutzen Sie den Rest des Tages für einen kurzen Spaziergang am Strand. Übernachtung im Hotel.

28. Tag: Tulum – Chichen Itza – Playa del Carmen (F)

Fahrt nach Chichen Itza mit Besichtigung der wohl berühmtesten Tempelanlage der Maya. Die durch den Einfluss der Tolteken aus Zentralmexiko weiterentwickelte Kultur der Maya kommt hier in ihrer ganzen Pracht zum Ausdruck. El Castillo, das beeindruckendste Gebäude (30 m hoch), erhebt sich weit über die Anlage hinaus. Anschließend Fahrt nach Playa del Carmen und Übernachtung im Hotel.

29. Tag: Abreise (F)

29. Tag: Abreise (F) 1

Ihre erlebnisreiche Reise endet heute mit dem Transfer zum Flughafen in Cancun. Mit vielen Eindrücken treten Sie Ihren individuellen Heimflug an.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
01.10.2017 29.10.2017 2990 EUR Anfragen
12.11.2017 10.12.2017 Interessentin für 1/2 DZ vorhanden! 2990 EUR Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 1000 €
EZ-Zuschlag 970 EUR
Aufpreis 2-3 Teilnehmer 1600 EUR
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen ab Panama-Stadt/an Cancun

  • Deutschsprachige Tourenleitung
  • Alle Fahrten in öffentlichen Bussen, Booten, Taxis laut Programm
  • 28 Ü in Hotels/Lodges im DZ
  • Mahlzeiten: 28xF, 1xA
  • Landkarte
  • 26 Ü: Hotel im DZ
  • 2 Ü: Lodge im DZ
  • Mahlzeiten: 28×F, 1×A

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Flughafen- und Ausreisegebühren in den Reiseländern (ca. 70 US$); optionale Ausflüge und Aktivitäten; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Für diese Tour sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich, Sie müssen sich aber auf heißes, feuchtes Klima und lange Fahrtstrecken (im Boot oder Fahrzeug) einstellen. Flexibilität, Teamgeist und Komfortverzicht sind Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Reise! Die Unterkünfte sind mitunter einfach und entsprechen dem jeweiligen Landesstandard.

Hinweise

Die Reise hat Expeditionscharakter, Routen und Programmpunkte werden ggf. vor Ort den Gegebenheiten angepasst. Schwerpunkte dieser Reise sind es, landestypische Eigenheiten kennenzulernen und Zentralamerika hautnah zu erleben. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist mitunter unabdingbar und fester Bestandteil der Reiseplanung, um Land und Leuten intensiv zu begegnen. Ab einer Gruppengröße von ca. 8 Teilnehmern wird vermehrt auf private Fahrzeuge umgestiegen, die Planung obliegt Ihrem Reiseleiter vor Ort.

Wir empfehlen den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung für die Reise.

Service

Panama

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Panama grenzt im Nordwesten an Costa Rica und im Südosten an Kolumbien. Die Gesamtlänge der Grenzen beträgt ungefähr 555 km Die zentralamerikanische Kordillere, die Panama küstenparallel durchzieht, trägt im Westen mit dem Vulkankegel des Volcán Barú (3477 m) den höchsten Berg des Landes. Die nordöstliche, karibische Küste bietet mit den Traumstränden von Bocas del Toro ein beliebtes Touristisches Ziel. Die Halbinsel Azuero liegt etwa auf halber Strecke zwischen Panama-Stadt und David. Sie wird überwiegen Weideflächen geprägt. Nach und nach geht die Strecke in das Canajagua-Bergland über, in dem die Erosion eigenartige, kegelartige Hügel hinterlassen hat. Im südwestlichen Teil, dem trockensten Gebiet Panamas, liegt der etwa 8.000 ha große, halbwüstenartige Nationalpark Parque Nacional Sarigua. Die südliche Grenzregion wird hingegen vom tropischen Regenwald geprägt.

Klima

Dadurch das Panama unweit des Äquators liegt, herrscht das gesamte Jahr ein tropisches Klima vor. Die Tagestemperaturen liegen bei ca. 30 C tagsüber, nachts wird es ca. 20 C. Von Dezember bis April dauert die Trockenzeit. Die Regenzeit dauert von Mai bis November. 

Zeitverschiebung

Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Panama -7 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Perú 6 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Panama City daher um 7 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -6 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es in Panama nicht.

Politik und Gesellschaft

Panama ist eine Republik mit vom Volk frei gewähltem Parlament und Präsidenten, welcher praktisch die gesamte Macht in seinen Händen hält. Im südlichsten Land Mittelamerikas leben derzeit ca. 3 Mio. Menschen. Etwa 60 % sind Mestizen (Nachkommen von Weißen und  indianischer Bevölkerung). Die zweitgrößte Gruppe bilden Schwarze und Mulatten mit ca. 15 %. Die indigene Bevölkerung hat einen Anteil von ungefähr 8 %. Der Rest sind Einwanderer aus verschiedenen Teilen der Welt. Etwa 80 % der panamaischen Bevölkerung ist Römisch Katholisch. Landessprache ist Spanisch. Englisch ist nicht weit verbreitet und wird nur in besseren Hotels, Flughäfen und touristischen Zentren verstanden.

Sicherheit

Panama ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln. Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Teil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist.

Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben welche den Diebstahl, besonders von Touristen, zu ihrer Erwerbsgrundlage gemacht haben oder welchen auf Grund Ihrer persönlichen Situation nichts anderes übrig bleibt. Oft arbeiten diese in Gruppen zusammen und gehen dabei mit äußerster Geschicklichkeit vor. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren. 

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Busfahrten und Stadtrundgänge, vor allem dunkle Seitenstraßen und fragwürdige Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Kameraausrüstungen möglichst bedeckt halten, Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen. 

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Panama benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 180 Tagen nicht erforderlich. Es muss entweder ein Rückflugticket nach Deutschland oder ein gültiges Weiterreiseticket (Land-/Luftweg) und eine gültige Aufenthaltserlaubnis für das Land der Weiterreise (ein Touristenvisum allein ist nicht ausreichend) vorgelegt werden. Des Weiteren sollte man bei der Einreise nach Panama nachweisen können, ausreichend finanzielle Mittel für den Aufenthalt mit sich zu führen. Dies bedeutet entweder 500 US-Dollar in bar oder die Verfügbarkeit der entsprechenden Summe auf dem Kreditkartenkonto (per Kreditkartenkontoauszug nachweisbar). Für die Ein- und Ausreise aus Panama auf Schiffen jeglicher Art (Segelschiffe, Jachten, Katamarane etc.) gelten Sonderbestimmungen: Bei Einreise wird eine Einreisegebühr in Höhe von 100,- bis 200,- US-$ erhoben. Achtung: Touristisch Reisende erhalten bei Einreise per Schiff lediglich ein Visum für 72 Stunden. Wer länger als 72 Stunden in Panama bleiben möchten, sollte sich unmittelbar bei der zuständigen Migrationsbehörde am Anlandungshafen informieren, wie ein reguläres Touristenvisum erlangt werden kann.


Wichtiger Hinweis für Familien:

Bei der Ausreise aus Panama werden auch von ausländischen Reisenden regelmäßig die Geburtsurkunden der mitreisenden Kinder verlangt. Familien mit Kindern sollten daher (internationale) Geburtsurkunden aller Kinder mit sich führen. Will ein Elternteil allein mit einem/ mehreren Kindern aus Panama ausreisen, ist die Vorlage einer notariell beglaubigten Vollmacht des anderen Elternteils – in spanischer Sprache – zwingend notwendig.

 

Bei der Einreise von Costa Rica nach Panama auf dem Landweg sollte darauf geachtet werden, dass sowohl der costa-ricanische Ausreisestempel als auch der panamaische Einreisestempel im Reisepass angebracht werden. Achtung: Reisende müssen zuerst Steuermarken der Gemeindeverwaltung (Municipalidad) kaufen und sich dann an einem separaten Schalter der Einwanderungsbehörde (Migración) einen Einreisestempel geben lassen. Generell sollten Reisende stets kontrollieren ob sie einen Einreisestempel erhalten haben. Ohne Einreisestempel im Pass muss mit erheblichen Schwierigkeiten bei der Ausreise oder bei Straßenkontrollen gerechnet werden. Da es sich hierbei um einen Rechtsverstoß handelt, wird dieser mit Inhaftierung und Zahlung einer sehr hohen Geldbuße sowie Ausweisung aus Panama geahndet.

 

Die Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass DIAMIR Erlebnisreisen oder das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet werden. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach panamaischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen. 

Sollte Ihre Anreise per Flug mit einem Zwischenstopp in den USA stattfinden, ist die Teilnahme am US-Visa-Waiver-Verfahren notwendig und es muss daher eine elektronische Einreisegenehmigung eingeholt werden.

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise durch Panama geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie  sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Im Großen und Ganzen ist Panama in Sachen Gesundheit kein problematisches Land. Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten normalerweise sehr selten anzutreffen. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie trotzdem dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Bitte beachten Sie dazu auch die nachfolgenden Gesundheitsempfehlungen. Grundsätzlich ist es ratsam eine Reiseapotheke mitzunehmen: Durchfall- und Magenmedikamente, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, eine antibakterielle Wund- und Heilsalbe, sowie Erkältungsmittel sind empfehlenswert.

 

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria 

Falls Sie Zeit in den Dschungelregionen verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Panama eher unwirksam.

Impfungen

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren werden derzeit Impfungen gegen Gelbfieber (bei Einreise aus einem Risikoland, z.B. Bolivien, und Touren im Regenwald vorgeschrieben!) und Typhus empfohlen. Aktuell (Stand 13.07.16) wird der Nachweis für Einreisende aus Panama nach Costa Rica NICHT verlangt.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Auswärtiges Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/PanamaSicherheit_node.html

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 12 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Erwachsene Männer in kurzen Hosen (z.B. beim Stadtrundgang) werden von den meisten Panamaern als irgendetwas zwischen exotisch und peinlich eingestuft und der „Kurzehosenträger“ kann in aller Regel nicht erwarten, sonderlich respektvoll behandelt zu werden. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc. Generell empfiehlt sich luftige, lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Mücken einzupacken, sowie feste Schuhe für Wanderung dabei zu haben.

Gesundheit

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. 

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen und Abwaschen von Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse. Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 30, bei empfindlicher Haut sogar von 50 und mehr. Ratsam ist es diese bereits in Deutschland zu erwerben, da die Sonnencremen vor Ort meist sehr teuer und mit geringerer Wirkungskraft sind. Vergessen Sie nicht, sich besonders in den Dschungelregionen ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen.

Geld, Strom, Telefon, Internet

Geld, Strom, Telefon, Internet

Geld

Offizielles Zahlungsmittel in Panama ist der Balboa, welcher 1:1 an den US-Dollar gekoppelt ist. 1 Balboa unterteilt sich in 100 Centimos; ab 1 Balboa wird mit Dollarnoten bezahlt, als Münzen sind Centimosmünzen im Umlauf. Im Juni 2015 entsprach 1 EUR = 1,09 Panamaische Balboa.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind ausschließlich US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) oder gängigen Kreditkarten, Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Darüber hinaus kann man meist nur begrenzt Beträge an den Automaten abheben. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich bitte nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und verschiedenen Karten zusammensetzen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Das Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Dafür ist eine Bank- oder Kreditkarte sehr zu empfehlen. Wichtig ist auch, die Kreditkartenabrechnung genau zu kontrollieren, da die Karten dann und wann auch mal doppelt durchgezogen werden.

Stromversorgung   

Die Spannung in Panama beträgt 110 Volt (in Panama City 120 Volt) und es wird ein Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn).

Telefonieren

Panama verfügt über ein relativ modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine dieser Telefonzellen. Zu deren Nutzung benötigt man eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gern behilflich. Das Mobilfunknetz Panamas arbeitet mehr und mehr mit dem GSM-Netz, so dass Sie mittlerweile nicht nur in den Ballungszentren wie z.B. Panama City Ihr heimisches Handy problemlos nutzen können.

Internet

Viele Hotels in Panama stellen ihren Gästen einen oder mehrere Computer zur Verfügung, an denen man das Internet nutzen kann. In modernen Hotels wird oft schon kabelloses Internet (WiFi) angeboten. Dieses ist entweder im Preis inbegriffen oder muss separat bezahlt werden. Des Weiteren gibt es in den größeren Städten zahlreiche Internetcafés in denen Sie kostengünstig das Internet nutzen können. Hier ist bei der Verwendung von eigenen Datenträgern (USB-Sticks, SD-Karten) Vorsicht geboten, da sich viele Betreiber von Internetcafés oft keinen ausreichenden Virenschutz leisten können.

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Nicaragua

Allgemeines

Allgemeines

Geografie

Nicaragua grenzt im Norden an Honduras (Grenzlänge 922 km) und im Süden an Costa Rica (Grenzlänge 309 km), sowie im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik. Die gesamte Länge der Landesgrenzen beträgt 1.231 Kilometer. An der Pazifikküste befinden auch die Zentren und wichtigsten Siedlungsräume des Landes, die östlichen und südlichen Landesteile sind nur dünn besiedelt. Prägend im Landschaftsbild sind zwei große Binnenseen, der größere, im Südwesten gelegene  Nicaraguasee (Lago Cocibolca) und der kleinere Managuasee im Westen. Der höchste Berg Nicaraguas ist der Pico Mogotón mit 2.438 Metern.

Klima

Die Durchschnittstemperatur liegt bei 27 - 30° Celsius, die Jahresniederschläge erreichen in den Regenzeiten von Mai bis August und von September bis Oktober knapp 2.000 mm. Nicaragua hat unterschiedliche Trocken - und Regenzeiten, deren Zeiten von Küste zu Küste variieren. Zwischen Mai und November herrscht auf der pazifischen Seite die Regenzeit, am feuchtesten ist es im September und Oktober. Trockezeit ist von November bis April. Gegen Ende der Trockenzeit verlieren die Bäume in den pazifischen Wälder ihre Blätter und die Wasserstände in den Seen gehen zurück. Auf der Atlantikseite, vor allem entlang des Río San Juan, ist es im ganzen Jahr regnerisch.

Zeitverschiebung

Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Nicaragua -6 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Nicaragua 5 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Lima daher um 7 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -6 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es in Nicaragua nicht.

Politik und Gesellschaft

Nicaragua ist seit 1987 eine Präsidialrepublik. Aller fünf Jahre werden die 93 Mitglieder der Nationalversammlung (Asamblea Nacional) gewählt. Der Präsident wird ebenfalls direkt und auf fünf Jahre gewählt. Seit dem 10. Januar 2007 ist Daniel Ortega der Staatspräsident. Das Land ist in 15 Verwaltungsbezirke (Departamentos) und zwei Autonome Gebiete (Regiones Autónomas del Atlántico) gegliedert. In Nicaragua leben derzeit etwa 5,68 Millionen Menschen. Die Bevölkerung besteht zu 69,7 % aus Mestizen, die sich selber als Nicas bezeichnen und zu 17,6 % aus Weißen (beziehungsweise Spanier). 9,2 % sind afrikanischer Herkunft und 3,2 % sind Indígenas, mehrheitlich Miskito sowie die kleineren ethnischen Gruppen Sumo (Mayangna) und Rama. Außerdem leben in Nicaragua etwa 30.000 Araber (hauptsächlich Syrer und Libanesen).  

Rund 80 Prozent der Nicaraguaner sind heute römisch-katholisch. Zugleich gewinnen protestantische Freikirchen zunehmend an Einfluss. Spanisch ist die Amtssprache und wird von den meisten europäischstämmigen Mestizen sowie den meisten Indígenas als Zweitsprache gesprochen. Insgesamt 90% sprechen Spanisch als Muttersprache, gefolgt von Kreolisch (Karibisches Englisch), das besonders an der Ostküste Nicaraguas verbreitet ist.

Sicherheit

Nicaragua ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet: 

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Kameraausrüstungen möglichst bedeckt halten, Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Nicaragua benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, sie kostet derzeit etwa 10,00 US-Dollar, zuzüglich einer Einreisegebühr von 2,- USD. Bei der Ausreise wird die Gebühr von 2,-USD ebenfalls verlangt. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument aufzubewahren. Beim Aufenthalt in Städten lassen Sie Ihren Reisepass besser im Hotel. Eine solche Vorgehensweise wird seit langem auch von der Touristenpolizei empfohlen.

 

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Schwerwiegende Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten (außer Dschungel!) normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Grundsätzlich ist es ratsam eine Reiseapotheke mitzunehmen: Durchfall- und Magenmedikamente, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, eine antibakterielle Wund- und Heilsalbe, sowie Erkältungsmittel sind empfehlenswert.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. 

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage in den Anden und der damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie eines sehr großen Temperaturgefälles zwischen Tag und Nacht (ca. 20 °C), unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz- Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria

Falls Sie Zeit in Dschungelregionen verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Nicaragua eher unwirksam.

Impfungen

Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Wenn Reisende aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet kommen, müssen sie allerdings bei der Einreise nach Nicaragua einen gültigen Impfschutz nachweisen, im Land selbst besteht kein Ansteckungsrisiko. Das Auswärtige Amt empfiehlt für Reisen nach Nicaragua außerdem einen Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio und Diphtherie. Bei einem Langzeitaufenthalt sind auch Impfungen gegen Typhus , Hepatitis B, und Tollwut sinnvoll.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: http://www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

Auswärtiges Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/NicaraguaSicherheit_node.html

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 1 bis 8 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung.

Foto & Film

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc. Generell empfiehlt sich luftige, lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Mücken einzupacken, sowie feste Schuhe für Wanderung dabei zu haben.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel in Nicaragua ist der Córdoba Oro (Gold-Córdoba). Ein Córdoba Oro wird in 100 Centavos unterteilt. Im Juni 2015 entsprach 1 USD = 27,2 Córdoba Oro  bzw. 1 EUR = 30,6 Córdoba Oro.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind US-Dollar zu empfehlen, es sollte immer auch Bargeld - US-Dollar in kleiner Stückelung, auf mehrere Stellen verteilt - mitgeführt werden.  Kreditkarten (Visa und Mastercard) werden in vielen Hotels, Supermärkten und Lokalen akzeptiert, gelegentlich kann es jedoch zu Problemen bei der Liquiditätsabfrage kommen. Es ist wichtig die Kreditkarte immer im Auge zu behalten um eventuelle Kopien oder Diebstähle zu vermeiden. Es ist außerdem zu empfehlen, dass man die PIN-Nummer der mitgeführten Kreditkarte kennt. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Darüber hinaus kann man meist nur begrenzt Beträge an den Automaten abheben. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. 

Stromversorgung  

In Nicaragua kommen überwiegend Spannungen von 110 Volt aus der Steckdose. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn). Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen eventuell auch ohne Adapter. Ansonsten werden Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt.

Telefonieren

Enitel ist die nationale Telefon-Gesellschaft und hat in allen grösseren Städten Telefonzentren. Außerdem ist es möglich Telefonkarten zu kaufen, um lokale Telefongespräche von Telefonkabinen aus zu führen. Um nach Europa zu telefonieren, ist es am günstigsten, einen Internetshop aufzusuchen, in dem Telefonieren via Internet angeboten wird oder einfach Skype zu nutzen. Ein Anruf von 10 Minuten, nach Europa kostet hier rund 3 Euro. Die Vorwahl um nach Nicaragua zu telefonieren ist 505. Für Ihr deutsches Handy können Sie günstig Prepaid Karten kaufen (Movistar oder Claro) und relativ günstig innerhalb des Landes telefonieren und Kurznachrichten (SMS) versenden, Anrufe nach Deutschland mit dem Handy sind sehr teuer.

Literatur über Nicaragua

Natürlich gibt es eine große Anzahl von Büchern über Nicaragua. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Isabel Ramos, Miguel Ramos: Nicaragua – Ein Land mit Herz. Nicaragua Reiseführer. (ISBN 3-89841-294-6)  . 

Dieter Jungblut: Nicaragua Reise-Handbuch und Inselkunde. Unterwegs-Verlag, 1997, (ISBN 3-86112-052-6 )

Martin Kriele: Nicaragua – Das blutende Herz Amerikas. Piper, 1986. 

Sergio Ramírez: Die Spur der Caballeros., ISBN 3-423-10158-X. 

Lisa Luger, Bärbel Sulzbacher: SOMOS Nicaraguas Frauen zwischen Alltag und Befreiung. Berlin 1986, (ISBN 3923020082)

 

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Mexiko

Allgemeines

Allgemeines

„Bienvenido“ – herzlich willkommen! Mexiko ist eine Bundesrepublik in Nordamerika. Das Land ist nach der Hauptstadt der Azteken, „Mexico-Tenochtitlan“ (jetzt Mexiko-Stadt), benannt. Die Landeshauptstadt ist politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Mittelpunkt sowie größter Verkehrsknotenpunkt des Landes. Mit einer Gesamtfläche von fast zwei Millionen Quadratkilometern ist Mexiko das fünftgrößte Land auf dem amerikanischen Doppelkontinent. Mit einer Bevölkerungszahl von etwa 110 Millionen Menschen liegt Mexiko auf Platz elf.

Fakten

Hauptstadt:                             Mexiko-Stadt 
Einwohner:                             120 Millionen
Bevölkerungsdichte:               61 Einwohner pro km2
Sprachen:                              Spanisch
Währung:                               Mexikanischer Peso (MXN)
Unabhängigkeit:                     16. September 1810 (1821 anerkannt)

Geografie

Im Norden grenzt Mexiko an die Vereinigten Staaten von Amerika (USA), im Süden und Westen an den Pazifischen Ozean, im Südosten an Guatemala, Belize und an das Karibische Meer, sowie im Osten an den Golf von Mexiko. Der größte Teil von Mexiko (88 %) ist dem nordamerikanischen Kontinent zugeordnet, während der südliche Teil bereits zur Landbrücke Zentralamerikas zählt. Der höchste Punkt Mexikos ist mit 5636 m der auf der Grenze zwischen den Bundesstaaten Puebla und Veracruz liegende Vulkan Pico de Orizaba (auch Citlaltépetl genannt). Der tiefste Punkt ist mit zehn Metern unter dem Meeresspiegel Mexicali, die Hauptstadt des Bundesstaates Baja California.

Politik und Gesellschaft

Mexiko ist eine Republik mit einem Parlament und einem Präsidenten, welcher praktisch die gesamte Macht in seinen Händen hält. Beide werden vom Volk frei gewählt. Es leben dort derzeit ca. 110 Mio. Menschen. Etwa 80% davon sind Mestizen (Nachkommen von Weißen und  indianischer Bevölkerung). Ca. 10% gehören den verschiedenen Bevölkerungsgruppen der Indigenas an und weitere 10% werden von meist weißen Einwanderern gebildet. Etwa 90% der mexikanischen Bevölkerung ist römisch-katholisch. Englisch ist nicht weit verbreitet und wird nur in besseren Hotels und auf Flughäfen verstanden.

Klima

Durch seine große Nord-Südausdehnung verfügt Mexiko über viele verschiedene Klimazonen. Der Norden des Landes wird größtenteils von einer steppenartigen Pampa beherrscht, welche teilweise in einige sehr trockene Wüsten übergeht. Je weiter man in den Süden gelangt, desto feuchter wird das Klima und entsprechend dichter die Vegetation.

Die Baja California teilt sich klimatisch in Süden und Norden. Während es im Norden im Winter sehr kalt werden kann (Schnee in den Hochlagen der Sierras), der Niederschlag in der Regel im Frühjahr fällt und die Sommer heiß sind, liegen die Temperaturen im Südteil das ganze Jahr deutlich höher. Hier regnet es normalerweise im Herbst, was schwüle tropische Temperaturen zu Folge hat. Die Wassertemperaturen des Pazifik sind meist sehr niedrig, wobei der episodische Einfluss warmer Meeresströmungen durchaus auch schon im März baden ermöglichen kann. Der Golf von Kalifornien bietet in der Regel ab Mitte März frische Badetemperaturen und heizt sich im Verlauf des Sommers deutlich auf.

Zeitverschiebung

Mexiko unterteilt sich in drei Zeitzonen: Nordwestküste (Baja California) -9h, Nordwesten (Chihuahua) -8h und den größten Teil mit der Ostküste und dem Süden (Acapulco, Cancun, Monterrey, Mexiko-Stadt, Veracruz) -7h. Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Mexiko 7 Stunden in den östlich und südlichen Regionen Mexikos. Wenn es also in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Mexiko erst 5 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Mexiko daher um 7 Stunden zurückstellen. Während der mexikanischen Sommerzeit von April bis Oktober beträgt die Zeitverschiebung nur -6 Stunden.

Sicherheit

Mexiko ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Aufgrund der hier vorhandenen Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise an der Tagesordnung.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren. Ihr Tourenleiter wird Sie dazu am ersten Tag der Reise ausführlich beraten.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Mexiko benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Der untere Abschnitt dieser Karte wird bei Ihrer Einreise in Mexiko abgestempelt und an Sie zurückgegeben. Er muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach gültigem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument aufzubewahren. Beim Aufenthalt in Städten lassen Sie Ihren Reisepass besser im Hotel.

Sollte Ihre Anreise per Flug mit einem Zwischenstopp in den USA stattfinden, ist die Teilnahme am US-Visa-Waiver-Verfahren notwendig und es muss daher eine elektronische Einreisegenehmigung (Electronic System for Travel Authorization – ESTA) eingeholt werden.

Electronic System for Travel Authorization (ESTA)

Seit dem 12. Januar 2009 müssen alle Reisenden, die im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms (VWP) in die USA reisen, vor der beabsichtigten Einreise zwingend via Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov eine elektronische Einreiseerlaubnis („Electronic System for Travel Authorization“ – ESTA) einholen. Die Beantragung über Dritte (z.B. Reisebüro) ist möglich. Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.

Die ESTA-Beantragung ist seit dem 8. September 2010 gebührenpflichtig. Es werden 14 USD erhoben, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte (MasterCard, VISA, American Express, Discover) im Internet. Alternativ kann die Bezahlung auch über Dritte (z.B. Reisebüro) erfolgen.

Die Webseite mit dem elektronischen Antragsformular ist in deutscher und 20 weiteren Sprachen verfügbar. In aller Regel erhält der Antragsteller innerhalb kurzer Zeit eine Antwort. Es wird empfohlen, die Erlaubnis auszudrucken und bei Reisen mit sich zu führen. Im Falle einer Ablehnung durch ESTA kann die Reise zunächst nicht angetreten werden. Sie müssen sich in einem solchen Fall zur Beantragung eines Visums an die zuständige US-Auslandsvertretung wenden. Erst im Rahmen der Visumbeantragung werden Ihnen ggf. auch die Gründe für die Ablehnung der elektronischen Einreiseerlaubnis mitgeteilt. Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-Genehmigung versucht werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist in solchen Fällen mit einer Zurückweisung des Reisenden an der US-Grenze zu rechnen. Bitte beachten Sie, dass auch bei Vorliegen einer Einreiseerlaubnis nach diesem neuen elektronischen Verfahren (wie auch bei Vorliegen eines gültigen US-Einreisevisums) die abschließende Entscheidung über die Einreise weiterhin den US-Grenzbeamten vorbehalten bleibt. Die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer wird vom US-Grenzbeamten individuell festgelegt. Alle weitergehenden Fragen über Ihre Einreise in die USA sollten Sie rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen amerikanischen Auslandsvertretung klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Mexiko ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

Im Großen und Ganzen ist Mexiko in Sachen Gesundheit kein problematisches Land. Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten normalerweise sehr selten anzutreffen. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie trotzdem dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Bitte beachten Sie dazu auch die nachfolgenden Gesundheitsempfehlungen. Grundsätzlich ist es ratsam eine Reiseapotheke mitzunehmen: Durchfall- und Magenmedikamente, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, eine antibakterielle Wund- und Heilsalbe, sowie Erkältungsmittel sind empfehlenswert.

Die medizinische Versorgung in Mexiko ist gut, speziell in Privatkrankenhäusern. In nahezu jeder Stadt findet man heute ein gutes Krankenhaus. In den größeren Ortschaften erhalten Sie alle gängigen Medikamente in einer der zahlreichen Apotheken, von denen einige sogar 24 Stunden geöffnet sind. Falls Sie regelmäßig spezielle Medikamente benötigen, besuchen Sie vor der Abreise am besten Ihren Hausarzt und nehmen einen ausreichenden Vorrat mit.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Insbesondere bei Herz-Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Malaria

In gewissen Landesteilen besteht ein geringes bis minimales Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Mexiko eher unwirksam.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen.

Während der Reise

Während der Reise

Während der Reise sind folgende Aspekte zu beachten:

Magen-Darm-Infektion:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Schließlich sind dies ja die Köstlichkeiten des Landes.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Sonnenbrand:

Die Sonneneinstrahlung ist am Äquator wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Wichtiges zum Thema Höhenprobleme und Höhenkrankheit

Durch die unterschiedlichen Landesregionen Mexikos und den damit verbunden großen Höhenunterschieden im Land besteht natürlich ein gewisses Risiko, dass ab ca. 3000 m Höhe über dem Meeresspiegel Symptome der Höhenkrankheit auftreten können.

Bitte beachten Sie, dass es keine Möglichkeit gibt, die individuelle Höhenverträglichkeit durch Untersuchungen zuhause festzustellen und Vorhersagen zu treffen, wie gut der Einzelne die Höhe vertragen wird. Das Auftreten von stärkeren Höhenproblemen bzw. Anpassungsschwierigkeiten hat auch keinen Zusammenhang mit Alter oder Trainingszustand. Jüngere und konditionell Stärkere sind eher gefährdet, weil sie eventuell ihr Tempo zu schnell wählen oder sich vor allem am Anfang zu hektisch oder ruckartig bewegen.

Prinzipiell kann man gegen die beschriebenen Symptome der Höhenanpassung nicht viel tun. Man kann sicherlich Aspirin gegen die Kopfschmerzen ebenso einnehmen wie ein leichtes Mittel gegen die Übelkeit, sollten diese Symptome tatsächlich auftreten. Die Anwendung von sog. „Höhenmitteln“ wie z.B. Diamox etc. ist für eine Reise in diese Höhen völlig unnötig und unter Umständen sogar gefährlich. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Medikamenten dieser Art von unserer Seite her strikt abgelehnt.

Ihr Tourenleiter wird diese Probleme zu Beginn Ihrer Reise noch einmal mit Ihnen durchsprechen und Ihnen während der gesamten Tour behilflich sein.

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen sollte man mit Kosten von ca. 5-20 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante, Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der Sie sich kostenlos registrieren können.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc. Generell empfiehlt sich luftige, lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Mücken einzupacken, sowie feste Schuhe für Wanderung dabei zu haben. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Stromversorgung

In Mexiko kommen überwiegend Spannungen von 110 Volt aus der Steckdose. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn). Ansonsten werden Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt.

Telefonieren

Mexiko verfügt über ein relativ modernes Telefon(fest)netz, man kann von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine dieser Telefonzellen. Zu deren Nutzung benötigt man eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gern behilflich.

Das  Mobilfunknetz in Mexiko arbeitet mittlerweile großflächig auch mit dem europäischen GSM-Mobilfunkstandard und ist daher mit den meisten europäischen Handys kompatibel. Voraussetzung dafür ist aber, dass das Gerät in der Lage ist, GSM 1800 zu empfangen, was aber nahezu alle modernen Mobiltelefone können. Natürlich erstreckt sich die Netzabdeckung vor allem auf dichtbesiedelte Gebiete. Außerhalb dieser kann es durchaus zu Empfangsschwierigkeiten kommen.

Literatur über Mexiko

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Mexiko. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Historische Augenzeugenberichte

Bericht aus Yucatan – Diego de Landa (ISBN 978-3150205280)

Die Eroberung Mexicos. Drei Berichte an Kaiser Karl V – Hernan Cortes (ISBN 978-3458320937)

Die Maya. Geschichte, Kultur, Religion – Berthold Riese (ISBN 978-3406462641)

Die Entdeckung der alten Mayastätten. Ein Urwald gibt seine Geheimnisse preis – John L. Stephens (ISBN 978-3865032423)

Speziell über die Baja California gibt es verhältnismäßig wenig deutschsprachige Literatur.

Mexiko - Baja California - ZDF Reiselust von 2005 DVD - 43 Minuten

Mexiko.de

Mexiko.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Mexiko und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchungen einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsmaterial Mexiko.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Mexiko.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.  

Honduras

Allgemeines

Allgemeines

Honduras ist ein landschaftlich faszinierendes Land. Gelegen im Zentrum Amerikas bietet Mittelamerika seinem Besucher generell ein kulturelles Erbe, welches immens ist - und noch längst nicht vollständig erforscht. Jahr für Jahr werden neue Entdeckungen gemacht und es besteht immer die Möglichkeit, dass die Geschichte danach wieder ein wenig umgeschrieben werden muss.

Klima

Die Temperaturen in Honduras sind abhängig von der Höhenlage. Zwischen 600 bis 1800 m herrscht gemäßigtes Klima, die durchschnittliche Temperatur beträgt 16 – 20°C. An der Nordküste ist es heiß mit ganzjährigen Niederschlägen. Im Süden an der Pazifikküste herrscht feuchtwarmes, tropisches Klima mit einer ausgeprägten Trockenzeit. Die Regenzeit ist von Mai bis Oktober. In der Zeit von Juni bis September muß mit tropischen Stürmen gerechnet werden. 

Zeitverschiebung

Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Honduras -8 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Honduras 5 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach San Pedro Sula daher um 8 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -7 Stunden. 

Politik und Gesellschaft

Honduras ist seit 1982 eine Präsidialrepublik. Das Einkammerparlament umfasst 128 Mitglieder. Staatsoberhaupt und Regierungschef ist derzeit Porfirio Lobo. In Honduras leben insgesamt ca. 6,8 Millionen Menschen. Die Bevölkerung konzentriert sich auf das Hochland im Nordwesten, das Gebiet um Tegucigalpa sowie den pazifischen Süden. Anders als etwa in Guatemala gehört der überwiegende Teil der honduranischen Bevölkerung zu den Mestizen, Nachfahren von europäischen Einwanderern und den Ureinwohnern des Landes. Sie stellen etwa 90% der Bevölkerung dar. Der Rest der Bevölkerung sind Indigene (7%), Afrikaner (2%) und Europäer (1%).

 

Die Bevölkerung gehört überwiegend der römisch-katholischen Glaubensrichtung an, eine Minderheit bilden die Protestanten. Landessprache ist Spanisch. Die indigene Bevölkerung spricht jedoch meist in ihrer Muttersprache. Englisch ist nicht weit verbreitet und wird nur in besseren Hotels und auf Flughäfen verstanden. 

Sicherheit

Honduras ist größtenteils ein sicher und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Abendliche und nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Kameraausrüstungen möglichst bedeckt halten, Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Honduras benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden.

Einzelne Grenzübergänge verlangen eine Ausreisegebühr, die sehr unterschiedlich festgesetzt wird. Eine zentrale Gebührenregelung gibt es nicht. 

Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach Landesrecht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotel lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Schwerwiegende Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten (außer Dschungel!) normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage im Gebirge und des damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie die sehr großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht (ca. 20 °C), unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz-/Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria

Falls Sie Zeit in Dschungelregionen oder der Karibik verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Honduras eher unwirksam.

Impfungen

Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Bei Einreise aus sogenannten gelbfieberendemischen Gebieten sollte eine Gelbfieberschutzimpfung vorliegen.

Des Weiteren werden derzeit Impfungen gegen Typhus empfohlen.

Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

 Auswärtiges Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/Nodes/HondurasSicherheit_node.html 

 

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 12 USD rechnen.

Die Grundnahrungsmittel der Honduraner sind Mais, Reis und Bohnen. Der Mais wird v.a. in Form von flachen Tortillas zu so gut wie jeder Mahlzeit gereicht.

In einigen Restaurants bekommt man als Vorspeise ein so genanntes Anafre: Auf dem Tisch des Gastes wird ein spezielles Tongefäß platziert, in dem glühende Kohlestückchen Käsestreifen in Bohnenmus zerschmelzen lassen. Die entstehende Masse wird dann mithilfe von knusprig frittierten Tortilla-Stückchen („tostadas“) zum Mund geführt.

 

An der Nordküste, insbesondere in den afrohonduranischen Gemeinschaften, wird viel mit Kokos (-milch, -raspeln usw.) gekocht. Eine besondere Spezialität der Garífunas ist Casabe, eine Art Fladen aus Maniok.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Erwachsene Männer in kurzen Hosen (z.B. beim Stadtrundgang) werden von den meisten Peruanern als irgendetwas zwischen exotisch und peinlich eingestuft und der Kurzehosenträger kann in aller Regel nicht erwarten, sonderlich respektvoll behandelt zu werden. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc.

Gesundheit

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen und Abwaschen von Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse. Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 30, bei empfindlicher Haut sogar von 50 und mehr. Ratsam ist es diese bereits in Deutschland zu erwerben, da die Sonnencremen vor Ort meist sehr teuer und mit geringerer Wirkungskraft sind.

 

Vergessen Sie nicht, sich besonders in den Dschungelregionen ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen. Hierzu empfiehlt sich lange helle Kleidung.

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel in Honduras ist der Lempira, 100 Centavos sind ein Lempira. 1 USD = 22 Lempira und 1 EUR = 24,7 Lempira (Stand: Juni 2015).

 

 

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankkarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Darüber hinaus kann man meist nur begrenzt Beträge an den Automaten abheben. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sein. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Stromversorgung

In Honduras kommen überwiegend Spannungen von 110 Volt aus der Steckdose. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn). Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen eventuell auch ohne Adapter. Ansonsten werden Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt.

Telefonieren

Honduras verfügt über noch nicht über moderne Telefon(fest)netze. Jedoch ist es in fast jedem Internetcafé möglich recht günstig nach Europa zu telefonieren, z.B. via Skype. Das  Mobilfunknetz in diesem Land arbeitet mehr und mehr mit dem GSM-Standard, so dass Sie mittlerweile nicht nur in den großen Ballungszentren Ihr heimisches Handy problemlos nutzen können

 

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Guatemala

Allgemeines

Guatemala bietet ein dramatisches landschaftliches Profil, eine reiche indigene Kultur, dazu zahlreiche Zeugen der Mayakultur sowie eine bewegte Geschichte: Guatemala ist eines der beeindruckensten Länder Zentralamerikas. Gewaltige von Flusstälern zerfurchte und von Hochebenen durchzogene Gebirge fallen steil zur Pazifikküste und wie eine Rampe zum Lago Izabal und dem Bananenland der Karibikküste ab. 33 Vulkane, darunter der mit 4220m höchste Zentralamerikas, der erloschene Tajumulco, überragen die Sierras. Nordöstlich erheben sich die von Kaffeeplantagen, dichten Nadelwäldern und reißenden Flüssen geprägten Gebirge von Verapaz, um in eine Karstlandschaft der Kegelberge und schließlich den dichten Dschungel des Petén überzugehen. Im ganzen Land finden sich Ruinen der einst hier vorherrschenden alten Mayakultur, die berühmtesten freilich liegen im Petén: Tikal, Uaxactún, Dos Pilas oder Aguateca. Immer noch dominieren die Nachfahren der alten Maya das Land.  Sie sind im Straßenbild mit Ihren bunten Trachten unübersehbar. 

Geografie

Der geographische Mittelpunkt des amerikanischen Doppelkontinents befindet sich in Guatemala, im Herzen Zentralamerikas. Im Norden grenzt das Land an Mexico, im Osten an Belize und im Süden an Honduras und El Salvador. Guatemala besitzt einen kleinen Zugang zum karibischen Meer im Osten sowie eine Küstenlinie am Pazifik. Der nordöstliche Teil, Petén, ist Tiefland mit fast durchgehendem tropischem Regenwald. Im Zentrum Guatemalas liegt das Hochland mit zum Teil aktiven Vulkanen. Hier ist auch einer der höchsten Vulkane Mittelamerikas zu finden, der Tajumulco. Mit seinen 4.220 m überragt er das Hochland von Guatemala.

Klima

Das Klima in Guatemala variiert zwischen Hochland (1500-2500m) und der Tropischen Tiefebene (Meereshöhe - 500m). Die Küstenregionen und der Nordosten sind über das ganze Jahr durchschnittlich 25°C warm, manchmal steigt die Temperatur auf 37°C. Generell sind die Nächte das ganze Jahr hindurch klar. Im Hochland ist es täglich bis zu 25° warm, die Temperatur kann nachts (besonders von Dez. - Feb.) auf unter 5°C fallen. Die Regenzeit verläuft von Mai bis Oktober, im Tiefland bis Dezember.

Zeitverschiebung

Während der sog. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Guatemala -8 Stunden. Wenn es in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Guatemala 5 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach Guatemala Stadt daher um 8 Stunden zurückstellen. Während der sog. Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -7 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es in Guatemala nicht.

Politik und Gesellschaft

Guatemala wird in Form einer Präsidialdemokratie mit einem Ein-Kammer-Parlament regiert. Bei der letzten Wahl im Jahr 2011 ging dieses Mal die Partido Patriota als Sieger hervor. Seitdem ist Staatsoberhaupt und Regierungschef der Ex-General Otto Pérez Molina. Die Bevölkerung von ca. 14 Mio. Einwohner setzt sich hauptsächlich aus ca. 40% Mayas (indígenas) und ca. 58,3% Mestizen (ladinos) zusammen. Der Rest ist europäischer oder asiatischer Abstammung sowie ein kleiner Teil schwarzer Minderheit an der Atlantikküste. Das Hochland ist das kulturelle und bevölkerungsreichste Zentrum Guatemalas. In einem tiefer gelegenen Teil dieser Hochlandregion liegt die heutige Hauptstadt Guatemala-Stadt. Die vorherrschende Sprache ist Spanisch mit 65%, hinzukommen 53 verschieden indigene Sprachen und Idiome, darunter 21 Maya-Sprachen.

 

Sicherheit

Guatemala ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen <st1:time minute="0" hour="0" w:st="on">nachts</st1:time> in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich. Daher gilt die weit verbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben, die oft in Gruppen arbeiten. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen sowie während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt besonders in den Touristenzentren.

 

Ihr Tourenleiter wird Sie am ersten Tag der Reise ausführlich zu Sicherheitsmaßnahmen beraten. Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

 

- Abendliche und nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

 

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Kameraausrüstungen möglichst bedeckt halten, Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern. 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Guatemala benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach guatemaltekischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument aufzubewahren. Beim Aufenthalt in Städten lassen Sie Ihren Reisepass besser im Hotel.

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Schwerwiegende Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten (außer Dschungel!) normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Grundsätzlich ist es ratsam eine Reiseapotheke mitzunehmen: Durchfall- und Magenmedikamente, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, eine antibakterielle Wund- und Heilsalbe, sowie Erkältungsmittel sind empfehlenswert.

Vor der Reise

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Aufgrund der Höhenlage im Gebirge und des damit verbundenen geringen Sauerstoffgehaltes der Luft, sowie die sehr großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht (ca. 20 °C), unterliegt der menschliche Körper einer wesentlich höheren Belastung als normal. Insbesondere bei Herz-/Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Malaria

Falls Sie Zeit in den Dschungelregionen verbringen, besteht ein gewisses Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Guatemala eher unwirksam.

Impfungen

Bitte überprüfen Sie auch, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten. Des Weiteren werden derzeit Impfungen gegen Typhus empfohlen.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Robert Koch Institut: http://www.rki.de/

- Auswärtiges Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/GuatemalaSicherheit.html

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Um einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Während der Reise

Essen & Trinken

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 12 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc. Generell empfiehlt sich luftige, lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Mücken einzupacken, sowie feste Schuhe für Wanderung dabei zu haben.  

Gesundheit

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise können Sie jedoch Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen und Abwaschen von Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse. Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis. 

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 30, bei empfindlicher Haut sogar von 50 und mehr. Ratsam ist es diese bereits in Deutschland zu erwerben, da die Sonnencremen vor Ort meist sehr teuer und mit geringerer Wirkungskraft sind.

Vergessen Sie nicht, sich besonders in den Dschungelregionen ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Der Quetzal Guatemalas ist außerhalb  des Landes extrem schwer zu erhalten und nach einer Ausreise aus Guatemala schwer zurückzutauschen. Besuchern wird dringend empfohlen, die lokale Währung vor dem Abflug zu tauschen. Es kann schwierig sein, falsche Noten zu erkennen. Übrig gebliebene lokale Währung kann bei der Bank auf dem Flughafen umgetauscht werden. 1 Quetzal (GTQ; symbol Q) = 100 centavos. Die Noten werden in Stückelungen von Q 100, 50, 20, 10, 5 und 1 und 50 Cents ausgegeben, Münzen im Wert von Q 1, 50, 25, 10, 5 und 1 Cents. 1 USD = 7,7 Quetzales und 1 EUR = 8,6 Quetzales (Stand: Juni 2015).

 

Zur Mitnahme aus Deutschland sind sowohl Euro als auch US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankkarten) Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Mit Einschränkungen gilt dies auch für Kreditkarten. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Darüber hinaus kann man meist nur begrenzt Beträge an den Automaten abheben. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und Karten zusammenstellen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Als Reserve ist eine Bank-/Kreditkarte zu empfehlen.

Stromversorgung   

In Guatemala kommen überwiegend Spannungen von 110 Volt aus der Steckdose. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn). Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen eventuell auch ohne Adapter. Ansonsten werden Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt.

Telefonieren

Guatemala verfügt noch nicht über ein modernes Telefon(fest)netz. Jedoch ist es in fast jedem Internetcafé möglich recht günstig nach Europa zu telefonieren, z.B. via Skype.

Das  Mobilfunknetz Guatemalas arbeitet mehr und mehr mit dem GSM-Netz, so dass Sie mittlerweile nicht nur in den Ballungszentren wie z.B. Guatemala Stadt Ihr heimisches Handy problemlos nutzen können. 

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Costa Rica

Allgemeines

Allgemeines

„Bienvenido“ – herzlich willkommen! Costa Rica ist ein landschaftlich faszinierendes Land. Gelegen im Zentrum Amerikas bietet es seinem Besucher eine große Mannigfaltigkeit der Natur. Die natürliche Schönheit dieses faszinierenden Landes ist immens und noch längst nicht vollständig erforscht. Geprägt von Nebelwäldern, Regenwäldern im Hochland und Dschungel mit weitreichenden Mangroven-Landschaften an den Küsten der Karibik und des Pazifik steht die Natur hier völlig im Vordergrund. Costa Rica hat die höchste Dichte an Nationalparks mit 27% der Landesfläche.

Fakten

Hauptstadt:                           San Jose
Einwohner:                           4,3 Millionen
Bevölkerungsdichte:              84 Einwohner pro km2
Sprachen:                             Spanisch
Währung:                             Colon (CRC)
Unabhängigkeit:                   15. September 1821

Geografie

Costa Rica ist ein Staat in Zentralamerika. Er grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama. Begrenzt wird Costa Rica im Osten durch die Karibik und im Westen durch den Pazifik. Topografisch lässt sich Costa Rica in fünf Großräume gliedern: in die vulkanischen Bergketten der Cordilleras, das Valle Central mit der Hauptstadt San Jose, die Schwemm­landebenen der Karibikküste, die zentrale Pazifikküste und die trockene Halbinsel Nicoya im Nordwesten. In den Cordilleras gibt es eine Vielzahl noch aktiver und erloschener Vulkane, darunter der Turrialba. Die drei am meisten besuchten sind der Poas (2704 m), der Arenal (1633 m) und der Irazu (3432 m). Der Chirripo Grande (3820 m) ist der höchste Berg des Landes. Wie bei einem Großteil Mittelamerikas lässt sich auch Costa Ricas Erdgeschichte auf das Aufeinandertreffen der Cocos-Platte mit der karibischen Platte zurückverfolgen. Sichtbare und spürbare Folgen dieses Prozesses sind auch heute noch Erdbeben und vulkanische Aktivitäten.

Politik und Gesellschaft

Costa Rica ist eine Republik mit einem Parlament und einem Präsidenten, welcher praktisch die gesamte Macht in seinen Händen hält. Beide werden vom Volk frei gewählt. Etwa 96% der Bevölkerung sind spanischstämmig, ca. 2% sind afrikanischer Abstammung. Jeweils 1% sind chinesische Einwanderer sowie Nachkommen der indigenen Ureinwohner. Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist christlich (ca. 77% römisch-katholisch, 14% Protestanten). Die Landessprache ist Spanisch. An der Karibikküste wird auch Garifuna gesprochen. In den touristisch entwickelten Regionen des Landes ist Englisch weit verbreitet, in abgelegenen Regionen, z.B. Urwäldern hingegen nicht.

Zeitverschiebung

Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zwischen Ende März und Ende Oktober beträgt der Zeitunterschied -8 Stunden. Wenn es also in Deutschland 12 Uhr mittags ist, ist es in Costa Rica erst 4 Uhr am Morgen. Sie müssen Ihre Uhr während des Fluges nach San José daher um 8 Stunden zurückstellen. Während der Winterzeit (MEZ) zwischen Ende Oktober und Ende März beträgt die Zeitverschiebung nur -7 Stunden. Eine spezielle Sommerzeit wie in Europa gibt es nicht.

Klima

Durch seine Lage im Zentrum Mittelamerikas, eingegrenzt von Karibik auf der einen und Pazifik auf der anderen Seite, verfügt Costa Rica über ein sehr angenehmes Klima.

Im Zentrum des Landes, welches von vielen erloschenen wie auch aktiven Vulkanen sowie riesigen Regen- und Nebelwaldgebieten beherrscht wird, findet man ein je nach Höhenlage frühlingshaftes bis tropisch warmes Klima. An beiden Küsten ist mit sommerlich warmen bis tropisch heißen Temperaturen zu rechnen. Jedoch herrscht vor allem an der Pazifikküste eine erheblich geringere Luftfeuchtigkeit. Es gibt zwei Jahreszeiten in Costa Rica: die Trockenzeit von ca. Dezember bis April und die Regenzeit von ca. Mai bis November. Innerhalb der Regenzeit kommt es meistens nachmittags für 2-3 Stunden zu „Tropengüssen“, während es den Rest des Tages in der Regel sonnig ist. Innerhalb der Hurrikanzeit von ca. Juni bis November kann es vereinzelt zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommen.

Sicherheit

Costa Rica ist ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier Probleme mit Straßenkriminalität, angefangen von kleineren Taschendiebstählen über organisierte Banden auf Märkten und in Fußgängerzonen bis hin zu bewaffneten Überfällen nachts in dunklen Seitenstraßen oder fragwürdigen Vierteln.

Man sollte sich vor Augen halten, dass ein Teil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich, egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher gilt die weitverbreitete Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist.

Es gibt deshalb eine Vielzahl von außerordentlich geschickten Taschendieben welche den Diebstahl, besonders von Touristen, zu ihrer Erwerbsgrundlage gemacht haben oder welchen aufgrund Ihrer persönlichen Situation nichts anderes übrig bleibt. Oft arbeiten diese in Gruppen zusammen und gehen dabei mit äußerster Geschicklichkeit vor. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr einiger Dinge entledigt zu werden.

Dies gilt besonders in Zentren wie San Jose und Quepos. Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden, wird sich Ihr Tourenleiter am ersten Tag der Reise mit Ihnen zusammensetzen und dieses Problem besprechen.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Für die Einreise nach Costa Rica benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass. Ein Visum ist für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Ankunft muss lediglich eine Touristenkarte vorgelegt werden, welche in der Regel schon im Flugzeug ausgehändigt wird. Die Durchschrift dieser Karte muss während des gesamten Aufenthaltes mitgeführt, und bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Nach costa-ricanischem Recht muss jeder Tourist seinen Reisepass ständig mit sich führen. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument aufzubewahren. Beim Aufenthalt in Städten lassen Sie Ihren Reisepass besser im Hotel.

Sollte Ihre Anreise auf dem Landweg über Panama erfolgen, ist es zwingend erforderlich, zusätzlich zwei Passkopien sowie Ihr ausgedrucktes Flugticket für die Einreise bei sich zu führen.

Sollte Ihre Anreise per Flug mit einem Zwischenstopp in den USA stattfinden, ist die Teilnahme am US-Visa-Waiver-Verfahren notwendig und es muss daher eine elektronische Einreisegenehmigung (Electronic System for Travel Authorization – ESTA) eingeholt werden.

Electronic System for Travel Authorization (ESTA)

Seit dem 12. Januar 2009 müssen alle Reisenden, die im Rahmen des „Visa Waiver“ Programms (VWP) in die USA reisen, vor der beabsichtigten Einreise zwingend via Internet unter https://esta.cbp.dhs.gov eine elektronische Einreiseerlaubnis („Electronic System for Travel Authorization“ – ESTA) einholen. Die Beantragung über Dritte (z.B. Reisebüro) ist möglich. Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.

Die ESTA-Beantragung ist seit dem 8. September 2010 gebührenpflichtig. Es werden 14 USD erhoben, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte (MasterCard, VISA, American Express, Discover) im Internet. Alternativ kann die Bezahlung auch über Dritte (z.B. Reisebüro) erfolgen.

Die Webseite mit dem elektronischen Antragsformular ist in deutscher und 20 weiteren Sprachen verfügbar. In aller Regel erhält der Antragsteller innerhalb kurzer Zeit eine Antwort. Es wird empfohlen, die Erlaubnis auszudrucken und bei Reisen mit sich zu führen. Im Falle einer Ablehnung durch ESTA kann die Reise zunächst nicht angetreten werden. Sie müssen sich in einem solchen Fall zur Beantragung eines Visums an die zuständige US-Auslandsvertretung wenden. Erst im Rahmen der Visumbeantragung werden Ihnen ggf. auch die Gründe für die Ablehnung der elektronischen Einreiseerlaubnis mitgeteilt. Auf keinen Fall sollte nach einer Visumablehnung eine Einreise nur mit einer ESTA-Genehmigung versucht werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist in solchen Fällen mit einer Zurückweisung des Reisenden an der US-Grenze zu rechnen. Bitte beachten Sie, dass auch bei Vorliegen einer Einreiseerlaubnis nach diesem neuen elektronischen Verfahren (wie auch bei Vorliegen eines gültigen US-Einreisevisums) die abschließende Entscheidung über die Einreise weiterhin den US-Grenzbeamten vorbehalten bleibt. Die tatsächlich erlaubte Aufenthaltsdauer wird vom US-Grenzbeamten individuell festgelegt. Alle weitergehenden Fragen über Ihre Einreise in die USA sollten Sie rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen amerikanischen Auslandsvertretung klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Ausreise Costa Rica

Beim Verlassen von Costa Rica wird am Flughafen eine Ausreisesteuer von z.Zt. 29 USD sowie ggf. eine Sicherheitsgebühr von z.Zt. 6 USD erhoben. Falls diese nicht explizit in den Reiseunterlagen als inkludiert ausgewiesen sind, begleichen Sie diese vor Ort in USD oder Colon.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Gesundheit

Gesundheit

Eine Reise nach Costa Rica ist definitiv ein einmaliges Erlebnis. Bitte stellen Sie jedoch vor Ihrer Reise sicher, dass Sie sich ausführlich mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen, damit Sie Ihre Reise auch in vollen Zügen genießen können. Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während der Reise beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser ist in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten.

Im Großen und Ganzen ist Costa Rica in Sachen Gesundheit kein problematisches Land. Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten normalerweise sehr selten anzutreffen. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie trotzdem dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Bitte beachten Sie dazu auch die nachfolgenden Gesundheitsempfehlungen. Grundsätzlich ist es ratsam eine Reiseapotheke mitzunehmen: Durchfall- und Magenmedikamente, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, eine antibakterielle Wund- und Heilsalbe, sowie Erkältungsmittel sind empfehlenswert.

Die medizinische Versorgung in Costa Rica ist gut, speziell in Privatkrankenhäusern. In nahezu jeder Stadt findet man heute ein gutes Krankenhaus. In den größeren Ortschaften erhalten Sie alle gängigen Medikamente in einer der zahlreichen Apotheken, von denen einige sogar 24 Stunden geöffnet sind. Falls Sie regelmäßig spezielle Medikamente benötigen, besuchen Sie vor der Abreise am besten Ihren Hausarzt und nehmen einen ausreichenden Vorrat mit.

Vor der Reise sollten Sie folgende Maßnahmen ergreifen:

Gang zum Hausarzt:

Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jeder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren. Insbesondere bei Herz-Kreislaufproblemen oder Asthma empfehlen wir dringend, diese Probleme mit dem Hausarzt zu besprechen.

Zahngesundheit:

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das Letzte ist, was Sie sich wünschen würden. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Impfungen:

Bitte überprüfen Sie, ob Sie die üblichen, in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Tollwut, Hepatitis A, Typhus und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich - aktuell (Stand 13.07.16) wird der Nachweis für Einreisende aus Panama NICHT verlangt. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Malaria

In gewissen Landesteilen besteht ein geringes bis minimales Risiko, sich mit Malaria anzustecken. Bitte lassen Sie sich von einem Tropenarzt ausführlich über die verschiedenen Medikamente (Prophylaxe oder Stand-by-Therapie) beraten. Nur der Arzt kann Ihnen sagen, welche Medikamente für Sie geeignet sind.

Doch nicht nur Malaria, auch Dengue, Chikungunya, Leishmaniose und der derzeit in der Presse stehende Zika-Virus können durch Mückenstiche übertragen werden. Tragen Sie zum Schutz lange, helle Kleidung und nutzen Sie Mückenspray! Für die Tropen gibt es spezielle Repellents, überwiegend mit dem Wirkstoff Deet. Normale Mückensprays sind in Costa Rica eher unwirksam.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen.

Während der Reise

Während der Reise

Während der Reise sind folgende Aspekte zu beachten:

Magen-Darm-Infektion:

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Globetrotterregel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen. Schließlich sind dies ja die Köstlichkeiten des Landes.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Sonnenbrand:

Die Sonneneinstrahlung ist am Äquator wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Selbstverständlich werden Sie während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennen lernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner einheimischer Restaurants an. Hier kann man oft zwischen vielen verschiedenen einheimischen aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen sollte man mit Kosten von ca. 7-20 USD rechnen.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. Eine moderne Variante, Fotos sicher und einfach abzulegen, sind Online-Speicher wie zum Beispiel die Dropbox, bei der Sie sich kostenlos registrieren können.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht für Sport- oder Strandaktivitäten etc. Generell empfiehlt sich luftige, lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Mücken einzupacken sowie feste Schuhe für Wanderung dabei zu haben.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld

Offizielles Zahlungsmittel ist der Colon, unterteilt in 100 Centimos. 1 USD = 544 Colones (CRC) bzw. 1 EUR = 610 Colones (Stand Oktober 2015).

Zur Mitnahme aus Deutschland sind ausschließlich US-Dollar zu empfehlen. Darüber hinaus setzt sich in den größeren Städten immer mehr die Nutzung von Geldautomaten durch, an welchen mit jeder Geldkarte des Maestro-Verbundes (praktisch alle deutschen Bankarten) oder gängigen Kreditkarten, Bargeld in Landeswährung bezogen werden kann. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass Technik nicht immer und überall perfekt funktioniert und es daher sein kann, dass Sie trotz allem kein Geld aus den Automaten erhalten oder sogar Ihre Karte in diesem für immer verschwindet. Darüber hinaus kann man meist nur begrenzt Beträge an den Automaten abheben. Planen Sie also mit mehreren Geldquellen und verlassen Sie sich bitte nicht ausschließlich auf Bank- oder Kreditkarten! Die Reisekasse sollte sich aus einer gesunden Mischung aus Bargeld und verschiedenen Karten zusammensetzen. Hierbei sollte die Menge des mitgeführten Bargeldes 20% der gesamten Kasse nicht überschreiten. Das Bargeld wird dann vor Ort in die Landeswährung umgetauscht. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Außerdem sollte man eine gewisse, nicht gar zu knapp bemessene, Geldreserve einplanen. Dafür ist eine Bank- oder Kreditkarte sehr zu empfehlen. Wichtig ist auch, die Kreditkartenabrechnung genau zu kontrollieren, da die Karten dann und wann auch mal doppelt durchgezogen werden.

Stromversorgung

In Costa Rica kommen überwiegend Spannungen von 110 Volt aus der Steckdose. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn). Ansonsten werden Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt.

Telefonieren

Das  Mobilfunknetz Costa Rica arbeitet mittlerweile großflächig auch mit dem europäischen GSM-Mobilfunkstandard und ist daher mit unseren Handys kompatibel. Voraussetzung dafür ist, dass das Gerät in der Lage ist, GSM 1800 zu empfangen, was aber nahezu alle modernen Mobiltelefone können. Natürlich erstreckt sich die Netzabdeckung vor allem auf dichtbesiedelte Gebiete. Außerhalb dieser kann es zu Empfangsschwierigkeiten kommen.

Da Costa Rica über ein relativ modernes Telefon(fest)netz verfügt, kann man von allen öffentlichen Telefonzellen problemlos auch nach Hause telefonieren. In jeder größeren Ortschaft gibt es mind. eine dieser Telefonzellen. Zu deren Nutzung benötigt man allerdings eine Telefonkarte, welche meist an Zeitungs- und Tabakkiosken verkauft werden. Ihr Tourenleiter ist Ihnen beim Kauf gerne behilflich. Darüber hinaus besteht in vielen Internetcafés ebenfalls die Möglichkeit, Gespräche nach Europa zu führen, z.B. via Skype.

Literatur über Costa Rica

Literatur über Costa Rica

Natürlich gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von Büchern über Costa Rica. Die Bandbreite des Angebots erstreckt sich von Romanen über Reisebeschreibungen bis hin zu historischen Schriften. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Populärwissenschaftliche Abhandlungen

Nationalparks in Costa Rica: Der Naturguide für Nationalparks und Reservate – Jochen Fuchs (ISBN 978-3899302486)

Naturführer
A Guide to the Birds of Costa Rica – Stiles und Skutch(ISBN 978-0801496004)

The Birds of Costa Rica: A Field Guide – Garrigues und Dean (ISBN 978-0801473739)

Literaturwissenschaft

Mujeres Letradas: Fünf zentralamerikanische Autorinnen und ihr Beitrag zur modernen Literatur: Carmen Naranjo, Ana María Rodas, Gioconda Belli, Rosario Aguilar und Gloria Guardia (ISBN 978-3925867842)

Belletristik

Der Mönch, das Kind und die Stadt – Fernando Contreras Castro (ISBN 978-3875122664)

Sprachführer

Kauderwelsch, Spanisch für Costa Rica Wort für Wort – Reise Know-How Verlag (ISBN 978-3831764303)

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. 

Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen stehen wir Ihnen während unserer Geschäftszeiten gerne zur Verfügung.

Costarica.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Costa Rica und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal costarica.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt die Website Costa Rica.eu einen ausführlichen Ein- und Ausblick auf dieses wundervolle Land. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR-Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt.

Belize

Allgemeines

Belize ist ein Staat in Zentralamerika. Er grenzt im Norden an Mexiko und im Westen an Guatemala. Im Osten von Belize liegt die Karibik. Britisch-Honduras war der Name der ehemaligen britischen Kolonie. Es ist das einzige Land Zentralamerikas, das keinen Zugang zum Pazifik hat. Das Land von der Größe Hessens ist nach El Salvador der zweitkleinste Staat des amerikanischen Kontinents.

Geographie

Belize befindet sich im Südosten der Halbinsel Yucatán und ist bis auf die im Landesinnern gelegenen Maya Mountains mit bis zu 1.122 m (Victoria Peak) leicht hügelig bis eben. Belize besitzt trotz seiner kleinen Fläche sehr unterschiedliche Landschaften.

Die Nordhälfte des Festlands von Belize ist ebenes Gebiet, das vor langer Zeit einmal Meeresgrund war. Heute ist das Land mit einer dünnen Schicht Boden bedeckt. Hier finden sich Mangroven und Gras, und dort, wo festeres Gelände ist, wachsen Tussock-Gras, Zypressen und Ahorn.

Zentral-Belize besteht aus sandigem Boden, es ist das Land der Savannen. Rund 48 Kilometer südwestlich von Belize City steigt das Land auf 460 bis 1.120 Meter über dem Meeresspiegel an: Das Mountain Pine Ridge und die Maya Mountains liegen hier. Im Süden von Belize – mit den Maya Mountains als Wasserscheide Richtung Südosten – fließen Flüsse auf ihren kurzen Wegen zur Karibik, gesäumt von überhängenden Kliffs und Höhlen. Bei einem jährlichen Niederschlag von rund 4.320 Millimeter wartet der Süden von Belize mit echtem Regenwald auf, in dem vor allem Farne, Palmen, Lianen und tropische Harthölzer beheimatet sind.

Klima

Das Klima ist tropisch, mit vorherrschend wehenden Winden. Die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt 25,9 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit ist durch den Wind gut zu ertragen. Der meiste Regen fällt zwischen Juni und Oktober, in dieser Zeit ist auch die Luftfeuchtigkeit am höchsten.

 

Die regionalen Unterschiede beim Wetter, die differierenden Höhen und geologischen Bedingungen sorgen für verschiedenartige hochinteressante Lebensräume für Flora und Fauna. So lassen sich 49 verschiedene Arten von Wäldern klassifizieren. Die Höchsttemperaturen übersteigen im Sommer selten 36 Grad Celsius, im Winter fallen sie selbst nachts fast nie unter 16 Grad Celsius. Regelmäßig auftretende Naturkatastrophen sind Hurrikans und infolgedessen Überflutungen. Ein Wirbelsturm zerstörte 1961 die damalige Hauptstadt Belize City, daraufhin wurde Belmopan 1970 zur Hauptstadt.

 

Politik und Gesellschaft

Nach der am 21. September 1981 in Kraft getretenen Verfassung ist Belize eine parlamentarische Monarchie im Commonwealth. Staatsoberhaupt ist die britische Königin, die durch einen Generalgouverneur vertreten wird. Die Regierung wird vom Premierminister geführt. Abgeordnetenhaus und Senat bilden die Legislative. Die Abgeordneten werden alle fünf Jahre direkt gewählt, die Senatoren auf Vorschlag der Regierung, der Opposition sowie eines Beirats aus Unternehmern, Gewerkschaften und Klerus ernannt.

Die Bevölkerungsgruppen sind wie folgt verteilt: Mestizen 44 %, sogenannte Kreolen (meist überwiegend afrikanischer Herkunft) 30 %, Indigenas, überwiegend Maya, 11 %, Garifuna 7 %, deutschstämmige (plautdietsche) Mennoniten 4 %, Inder 2 %, andere 3 %.

Sicherheit

Die Kriminalität ist in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Dabei spielen Drogenhandel und –transit eine große Rolle. Auch Touristen können von Gewaltkriminalität, einschließlich bewaffneter Überfälle und Diebstähle, betroffen sein. Besonders in Belize City und nach Einbruch der Dunkelheit ist Vorsicht geboten. Auch in Touristenzentren ist es ratsam, Wertgegenstände im Hotelsafe zu verwahren, keinen Schmuck zu tragen und auch bei Tageslicht in Gruppen aufzutreten bzw. zu reisen. Im Notfall kann die belizische Touristenpolizei um Hilfe gebeten werden.

 

Es gibt eine Vielzahl von außerordentlich geübten und geschickten Taschendieben, welche das Bestehlen von Touristen zu Ihrer Erwerbsgrundlage gemacht haben oder welchen auf Grund Ihrer persönlichen Situation nichts anderes übrig bleibt. Oft arbeiten diese in Gruppen zusammen und gehen dabei mit äußerster Geschicklichkeit vor. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen, wie z.B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die große Gefahr, einiger Dinge entledigt zu werden. Dies gilt naturgemäß besonders in den Touristenzentren. Um eine solche Situation möglichst zu vermeiden bitten wir Sie, die dabei folgende Hinweise zu beachten:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden vermeiden.

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Kameraausrüstungen möglichst bedeckt halten, Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o.ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

 

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z.B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stet

 

- daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Vor der Reise

Einreisebestimmungen

Ein Visum zur Einreise nach Belize für einen Besuch bis zu einem Monat ist nicht erforderlich; bei einem darüber hinausgehenden Aufenthalt bis zu drei Monaten wird jedoch ein Visum benötigt, das beim Immigration Office für derzeitig USD 25,00 beantragt werden kann. Ein Rück- bzw. Weiterflugticket sowie der Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel (50 USD/Tag) müssen bei der Einreise vorgelegt werden. Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.

Die Ausreisegebühr beträgt derzeit USD 19,- für die Ausreise über Land und USD 37,50 für die Ausreise mit einem Flugzeug. Eine Einreisegebühr wird aktuell nicht verlangt. Bitte achten Sie während der Reise stets auf ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument aufzubewahren. Beim Aufenthalt in Städten lassen Sie Ihren Reisepass besser im Hotel.

 

Versicherungen

 

Wir empfehlen unseren Reisegästen dringend den Abschluss einer Krankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit dessen ist zwar sehr gering, es können dabei jedoch Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch eine Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Um einen optimalen Versicherungsschutz für Gepäck, Reiserücktritt, Abbruch, Krankheit und Unfall sowie Notfall zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen dringend den DIAMIR Premium-Schutz. Gerne beraten wir Sie dazu.

 

Gesundheit

Gesundheit

Die folgenden Tipps zu gesundheitlichen Risiken während der Reise sind nur ein erster Überblick. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Nur dieser kann Sie umfassend beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit nötig ist bis die Immunisierung ihre Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Schwerwiegende Tropenkrankheiten sind in den von uns bereisten Gebieten (außer Dschungel!) normalerweise nicht zu befürchten. Da sich die Gesundheitssituation jedoch schnell ändern kann, möchten wir Sie dringend bitten diese Fragen mit Ihrem Hausarzt oder besser noch mit einem Tropenarzt abzuklären. Grundsätzlich ist es ratsam eine Reiseapotheke mitzunehmen: Durchfall- und Magenmedikamente, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente, eine antibakterielle Wund- und Heilsalbe, sowie Erkältungsmittel sind empfehlenswert.

 

Während der Reise

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen!), offene Fruchtsäfte und Milch. In den Hotels oder Lodges einer Rundreise jedoch können Sie Salate, Obst und Säfte ohne Bedenken genießen.

Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser. Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen und Abwaschen von Nahrungsmitteln wie Obst und Gemüse. Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

 

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher ist als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 30, bei empfindlicher Haut sogar von 50 und mehr. Ratsam ist es diese bereits in Deutschland zu erwerben, da die Sonnencremen vor Ort meist sehr teuer und mit geringerer Wirkungskraft sind.

 

Vergessen Sie nicht, sich besonders in den Dschungelregionen ganztägig und auch nachts gegen Mücken zu schützen.

 

Essen & Trinken

Belizes Küche ist nicht besonders vielfältig. Üblicherweise stehen in Belize Reis, Bohnen und Huhn auf dem Speiseplan. Aber man kann dennoch einige interessante Gerichte ausprobieren.

Escabeche: Belizisches Escabeche unterscheidet sich vom Escabeche, wie man es im Rest der spanisch sprechenden Welt (gegrillter Fisch oder gegrilltes Fleisch eingelegt in Essig und Limetten) kennt. In Belize ist Escabeche eine Suppe aus Huhn und Zwiebel und Gewürzen, serviert mit einem hart gekochten Ei. Die schwarze Suppe sieht etwas merkwürdig aus, schmeckt aber sehr gut und ist sehr würzig.

Fotografie

Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z.B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw.

Foto & Film

In allen Städten kann man mittlerweile problemlos die gängigsten Speicherkarten kaufen. Darüber hinaus besteht oft auch die Möglichkeit, in Internetcafés Urlaubsbilder direkt von der Speicherkarte auf CD/DVD zu brennen oder auf einen USB-Stick zu kopieren. Das Beste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität. So müssen Sie Ihre wertvolle Reisezeit nicht im Internetcafé verbringen.

Bekleidung

Bei Besuchen in Kirchen bzw. Klosteranlagen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten im Gepäck bleiben. Dies gilt natürlich nicht bei Strand- bzw. Sportaktivitäten. Generell empfiehlt sich luftige, lange Kleidung zum Schutz vor Sonne und Mücken einzupacken, sowie feste Schuhe für Wanderung dabei zu haben.  

Geld, Strom, Telefon

Geld

Die Belizer Landeswährung ist der Belize-Dollar (BZD). Ein Belize Dollar entspricht 100 Cents. Banknoten werden im Wert von 100, 50, 20, 10, 5 sowie 2 BZD ausgegeben. Münzen sind im Wert von 1, 5, 10, 25 und 50 Cent sowie 1 BZD im Umlauf. Der Belize Dollar ist mit festem Wechselkurs an den US-Dollar gebunden.

 

Für den Geldwechsel ist die bei weitem gängigste Währung der US-Dollar. Banken wechseln US-Dollar, aber normalerweise keine Euro. Fremdwährungen dürfen nur bei offiziell zugelassenen Wechselstellen (z.B. Domestic Commercial Banks, Accountant General, Postmaster General sowie Belize Global Travel Services) in Belize-Dollar getauscht werden. Wenn Sie bei nicht zugelassenen Stellen tauschen, machen Sie sich strafbar (hohe Geld- und sogar Gefängnisstrafe ist möglich). (Wechselkurs Stand: Juni 2015: 1 US-Dollar = 2,0 BZD und 1 Euro = 2,3 BZD. Die meisten gängigen Kreditkarten (American Express, Visa, MasterCard) werden in großen Hotels, Tankstellen, Geschäften und großen Mietwagenunternehmen akzeptiert.

Stromversorgung   

In Belize kommen überwiegend Spannungen von 110 Volt aus der Steckdose. Die meisten elektronischen Geräte funktionieren mit dieser Spannung. Geräte, die jedoch nur für 220 Volt ausgelegt sind, arbeiten demzufolge schwacher (wie z.B. der Föhn). Deutsche Gerätestecker, wie sie an den meisten Rasierern oder Ladegeräten etc. zu finden sind passen eventuell auch ohne Adapter. Ansonsten werden Adapter für amerikanische Flachkontakte benötigt.

Telefonieren

Telefonieren von Belize nach Deutschland ist nicht billig. Sie müssen mit ca. 10 US-Dollar für 3 Minuten rechnen. Fragen Sie aber in den Hotels zuvor nach dem aktuellen Tarif und evtl. Servicezuschlägen. Für längere Telefonate empfiehlt es sich eventuell zurückrufen zu lassen. In manchen Internetcafés besteht ebenfalls die Möglichkeit zu günstigeren Konditionen zu telefonieren, z.B. via Skype.

Literatur

Vielfach ist Belize als Zusatz in Reiseführern für Zentralamerika enthalten. Dabei beschränkt sich dies dann auf wenige Highlights. Eigenständige Reiseführer bieten der Lonely Planet und Rough Trade an. Rough Trade hat sicherlich die ausführlichere Ausgabe, während der Lonely Planet übersichtlicher gestaltet ist. Beide Reiseführer haben einen kleines Kapitel für Tikal gelassen.

 

Ein letztes Wort

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

                                         

Eine schöne Reise wünscht Ihnen

DIAMIR

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E-Mail:
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