• Gorilla zwischen Farnen
  • Berggorilla im Porträt
  • Sonnenuntergang am Wasserfall
  • Schuhschnabel
  • Elefantenbulle
  • Bwindi NP Abendstimmung
  • Schimpanse
  • Schimpanse nachdenklich
  • Schimpanse
  • Weg durch den Bigodi-Sumpf
  • Seerosenblüte im Bigodi-Sumpf
  • Hippo auf der Flucht
  • Elefant im Wasser
  • Büffel am Kazinga Kanal
  • Hauszelt des Kibale Forest Camps
  • Hauszelt des Kibale Forest Camps
  • Hauszelt des Kibale Forest Camps

Uganda • Ruanda

 

Berggorillas und Schimpansen

14 Tage Komfortsafari

    
Dauer 14 Tage  
Schwierigkeit  
Kosten p.P. ab 3690 EUR   drucken
Tourcode UGARUA   zum Filter
Teilnehmer min. 4 – max. 7    
   
 
 
 
 

Zwischen tiefblauem Victoria-See und mystischen Mondbergen, zwischen Ruandas Vulkanen und dem mächtigen Nil breiten sich zwei Länder aus, die Sie durch ihre Besonderheiten unweigerlich in den Bann ziehen. Immer wieder locken die Geheimnisse und einzigartigen Charakteristika, die die „Perlen Afrikas“ bereithalten. Staunen Sie über die gewaltigen Wassermassen des Nils, die sich durch die enge Schlucht der Murchison Falls zwängen. Morgendlicher Nebel senkt sich auf die leuchtend grünen Teeplantagen, während Sie zum Schimpansen-Tracking aufbrechen. Entdecken Sie ein scheues Dik-Dik im Gebüsch und erspähen Sie Löwen, die es sich in den ausladenden Feigenbäumen gemütlich machen. Elefanten, Büffel, Krokodile und Wasservögel bilden die Kulisse Ihrer Bootsafari zwischen Albert- und Edward-See. Der Höhepunkt der Reise erwartet Sie im dichten Bergregenwald des Bwindi NP und/oder im grünen Vulkanhochland Ruandas: hier ist die Begegnung mit den imposanten Berggorillas so nah und einfach großartig, dass Sie sich vielleicht für einen Moment fragen, ob das alles gerade wirklich passiert. Von erfahrenen Wildhütern geführt, bewegen Sie sich leise durch dichten Bergregenwald, bis plötzlich nur wenige Meter von Ihnen entfernt eine Gorillafamilie im Dickicht auftaucht! Die Präsenz der uns so nahen „Verwandten“ und ihre Ähnlichkeiten zu uns wird Sie mehr als nur einen Moment lang überraschen. Außerdem erfahren Sie sehr viel mehr von einem „Gorilla-Doktor“ in einer spezialisierten Klinik. Nach einem erlebnisreichen Safaritag kehren Sie zurück in komfortable, naturnahe Lodges und Camps. Genießen Sie mit allen Sinnen das gediegene Ambiente mit allabendlichen Konzerten von Zikaden und Baumfröschen bei einem Sundowner auf Ihrer Terrasse.

Höhepunkte

Höhepunkte

  • Komfortsafari durch 2 Länder Ostafrikas

  • Zwei Gorilla-Trackings möglich

  • Schimpansen-Tracking im Kibale NP

  • Besuch eines Gorilla-Doktors

  • Safaris zu Fuß, im Boot und im Fahrzeug

  • Übernachtung in komfortablen Lodges & Camps

Tourenverlauf

1. Tag: Anreise

Am Abend Flug nach Uganda.

2. Tag: Ankunft in Entebbe

2. Tag: Ankunft in Entebbe 1

Ankunft in Entebbe, dem „grünen“ Vorort der Hauptstadt Kampala auf einer Halbinsel im Victoria-See. Abholung und Transfer zur Unterkunft. Sie haben Gelegenheit Geld zu wechseln und kleine Einkäufe zu erledigen. Vielleicht bleibt sogar noch Zeit für einen optionalen Besuch des Botanischen Gartens. Übernachtung im Entebbe Airport Guesthouse.

3. Tag: Ziwa Rhino Sanctuary - Murchison Falls (F/M (LB)/A)

3. Tag: Ziwa Rhino Sanctuary - Murchison Falls (F/M (LB)/A) 1

Fahrt über Kampala zum Ziwa Rhino Sanctuary, in welchem Sie die in Uganda einmalige Gelegenheit haben, sich in Begleitung eines Wildhüters zu Fuß an seltene Nashörner heranzupirschen. Weiterfahrt zum Murchison Falls NP, dessen spektakuläre Wasserfälle Sie zum staunen bringen. Übernachtung in der Murchison River Lodge.

4. Tag: Safari im Murchison Falls NP (F/M (LB)/A)

4. Tag: Safari im Murchison Falls NP (F/M (LB)/A) 1

Safari im nördlichen Teil des Murchison Falls NP, der gute Chancen bietet, Rothschildgiraffen, Löwen oder die in dieser Gegend lebenden Schuhschnabelstörche aufzuspüren. Ihr auffälliger, großer Schnabel ist in der Vogelwelt einmalig. Am Nachmittag können Sie während einer Bootsfahrt auf dem Nil u.a. Flusspferde, Elefanten und Krokodile beobachten. Eine kleine Wanderung am Nilufer entlang, führt Sie zum Aussichtspunkt oberhalb der Fälle, wo sich die Wassermassen spektakulär durch einen 7 m breiten Spalt zwängen. (Gehzeit ca. 45 min.). Übernachtung wie am Vortag.

5. Tag: Murchison Falls NP – Kibale Forest NP (F/M (LB)/A)

5. Tag: Murchison Falls NP – Kibale Forest NP (F/M (LB)/A) 1

Sie fahren zum Kibale Forest NP entlang des Lake Albert und haben immer wieder beste Ausblicke über den See auf die Bergketten der DR Kongo. Danach wird die Landschaft immer hügeliger und grüner. Bananenstauden wechseln sich ab mit leuchtend grünen, sehr schön anzusehenden Teeplantagen, die oft terrassenartig angelegt sind. Bei klarem Wetter können Sie in der Ferne die „Mondberge“, die Ruwenzoris, sehen. Übernachtung im Kibale Forest Camp.

6. Tag: Schimpansen-Tracking & Bigodi-Sümpfe (F/M (LB)/A)

6. Tag: Schimpansen-Tracking & Bigodi-Sümpfe (F/M (LB)/A) 1

Am frühen Morgen gehen Sie im dichten Bergnebelwald des Kibale NP auf die aufregende Suche nach Schimpansen. Es wird eine Sichtungswahrscheinlichkeit von 95% angegeben. Die in Ihnen aufsteigende Euphorie, die Tiere tatsächlich zu sehen, entschädigt für den anstrengenden Fußmarsch durch den dichten Dschungel. Nachmittags Weiterfahrt zu den Bigodi-Sümpfen, wo sie auf einem Rundgang (ca. 5 km) auf hölzernen Stegen mitten durch den dichten Papyrus des Sumpfes z.B. den Riesenturako entdecken können. Es ist ein ideales Brutgebiet für die wunderbare Welt unzähliger Vogelarten. Übernachtung wie am Vortag.

7. Tag: Kasenda-Kraterseen – Queen Elizabeth NP (F/M (LB)/A)

7. Tag: Kasenda-Kraterseen – Queen Elizabeth NP (F/M (LB)/A) 1

Morgens Panoramafahrt durch die Region Kasenda. Die hügelige, fruchtbare Gegend ist übersät mit idyllischen Seen, die von türkis bis blauschwarz schillern. Ab der Kleinstadt Kasese ändert sich die Landschaft und geht über in die offene Savanne und das Buschland des Queen Elizabeth NP. Sie überqueren den Äquator, der mit einem Denkmal gekennzeichnet ist und fahren in den 1952 gegründeten Nationalpark. Einen großen Teil des Parks nehmen die Seen Lake Edward und Lake George ein, die durch den ca. 32 km langen natürlichen Kazinga-Kanal verbunden sind. Übernachtung in der Marafiki Safari Lodge.

8. Tag: Safari im Queen Elizabeth NP (F/M (LB)/A)

8. Tag: Safari im Queen Elizabeth NP (F/M (LB)/A) 1

Auf einer Morgenpirschfahrt können Sie Afrikas Tierwelt bewundern: Löwen, Zebras, Antilopen, Elefanten und mit etwas Glück sogar Leoparden, die Sie vom Fahrzeug aus entdecken. Am Nachmittag gleiten Sie mit einem Boot auf dem Kazinga-Kanal übers Wasser direkt in den Sonnenuntergang hinein. Zahlreiche Flusspferde, Büffel und Wasservögel sind am Ufer zu sehen. Übernachtung wie am Vortag.

9. Tag: Ishasha – auf der Suche nach Baumlöwen (F/M (LB)/A)

9. Tag: Ishasha – auf der Suche nach Baumlöwen (F/M (LB)/A) 1

Früh morgens starten Sie in Richtung Süden – zum Ishasha-Sektor des Nationalparks, wo es sich baumkletternde Löwen gerne in den Bäumen bequem machen. Mit etwas Glück können Sie diese in den ausladenden Ästen entdecken. Die Fahrt führt weiter in den, seinem Namen nach „undurchdringlichen“ Bwindi NP, die Heimat der noch immer bedrohten und schutzbedürftigen Berggorillas. Übernachtung in der Engagi Lodge.

10. Tag: Option zum Gorilla-Tracking im Bwindi NP (F/M (LB)/A)

10. Tag: Option zum Gorilla-Tracking im Bwindi NP (F/M (LB)/A) 1

Heute haben Sie die erste Chance auf ein Gorilla-Tracking (Gehzeit ca. 4-6h). Hier ins Dickicht des Bergregenwaldes haben sich die letzten Silberrücken Ugandas zurückgezogen. Wem das spätere Tracking in Ruanda genügt, der hat heute Zeit für eine Wanderung durch den märchenhaft anmutenden Bwindi-Wald. Nachmittags besuchen Sie eine spezialisierte Klinik, können Ihre Fragen stellen und erfahren sehr viel mehr von einem richtigen „Gorilla-Doktor“. Übernachtung wie am Vortag.

11. Tag: Fahrt in den Volcanoes NP (F/M (LB)/A)

11. Tag: Fahrt in den Volcanoes NP (F/M (LB)/A) 1

Abwechslungsreiche Fahrt durch das terrassenförmig angelegte Hügelland Ugandas hinüber nach Ruanda, das „Land der tausend Hügel“. Ruanda gilt als Afrikas Vorzeigebeispiel und fasziniert Besucher immer wieder aufs Neue. Ihr Ziel sind die majestätischen Virungaberge. Auch hier gibt es noch eine Heimat für Berggorillas im Grenzgebiet zwischen der DR Kongo, Uganda und Ruanda. Dank des unerschöpflichen Einsatzes von Dian Fossey gibt es sie heutzutage überhaupt noch. Übernachtung in der Mountain Gorilla View Lodge.

12. Tag: Option zum Gorilla-Tracking im Volcanoes NP (F/M (LB)/A)

12. Tag: Option zum Gorilla-Tracking im Volcanoes NP (F/M (LB)/A) 1

Heute haben Sie die zweite Chance zur Gorilla-Beobachtung. Sie begeben sich an den Hängen der ruandischen Vulkankette auf die Spuren der letzten Berggorillas unserer Erde. Die direkte Begegnung mit den sanften Riesen wird Sie tief bewegen. Der Anmarsch in die Reviere der Gorillas führt z.T. durch dichten Dschungel und kann daher recht beschwerlich sein (Gehzeit ca. 4-6h). Ist die Gorillagruppe erreicht, haben Sie eine Stunde Zeit, um ausgiebig zu fotografieren oder einfach das Miteinander in der Gorillafamilie zu beobachten. Übernachtung wie am Vortag.

13. Tag: Fahrt nach Kigali – Abreise (F/M (LB))

13. Tag: Fahrt nach Kigali – Abreise (F/M (LB)) 1

Sie fahren durch malerische Landschaft in die ruandische Hauptstadt Kigali. Auf einer Stadtrundfahrt besuchen Sie u.a. eine der bekanntesten Genozid-Gedenkstätten. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

14. Tag: Ankunft in Deutschland

Ankunft in Frankfurt.

Termine und Preise

  von bis Bemerkungen   Preis p.P.    
15.10.2017 28.10.2017 EZ-Zuschlag: 200 € 3890 EUR Anfragen
12.11.2017 25.11.2017 3690 EUR Anfragen
23.12.2017 05.01.2018 3990 EUR Anfragen
26.12.2017 08.01.2018 3990 EUR Anfragen
21.01.2018 03.02.2018 3750 EUR Anfragen
11.02.2018 24.02.2018 3750 EUR Anfragen
25.03.2018 07.04.2018 3990 EUR Anfragen
13.05.2018 26.05.2018 3790 EUR Anfragen
27.05.2018 09.06.2018 EZ-Zuschlag: 200 € 3790 EUR Anfragen
03.06.2018 16.06.2018 3790 EUR Anfragen
17.06.2018 30.06.2018 3790 EUR Anfragen
24.06.2018 07.07.2018 3790 EUR Anfragen
01.07.2018 14.07.2018 3990 EUR Anfragen
03.07.2018 16.07.2018 3990 EUR Anfragen
15.07.2018 28.07.2018 3990 EUR Anfragen
17.07.2018 30.07.2018 3990 EUR Anfragen
29.07.2018 11.08.2018 3990 EUR Anfragen
31.07.2018 13.08.2018 3990 EUR Anfragen
05.08.2018 18.08.2018 3990 EUR Anfragen
12.08.2018 25.08.2018 3990 EUR Anfragen
14.08.2018 27.08.2018 3990 EUR Anfragen
26.08.2018 08.09.2018 3990 EUR Anfragen
02.09.2018 15.09.2018 EZ-Zuschlag: 200 € 3990 EUR Anfragen
16.09.2018 29.09.2018 3990 EUR Anfragen
18.09.2018 01.10.2018 3990 EUR Anfragen
30.09.2018 13.10.2018 3990 EUR Anfragen
14.10.2018 27.10.2018 EZ-Zuschlag: 200 € 3990 EUR Anfragen
28.10.2018 10.11.2018 3790 EUR Anfragen
11.11.2018 24.11.2018 3790 EUR Anfragen
18.12.2018 31.12.2018 3990 EUR Anfragen
23.12.2018 05.01.2019 3990 EUR Anfragen
25.12.2018 07.01.2019 3990 EUR Anfragen
20.01.2019 02.02.2019 3790 EUR Anfragen
10.02.2019 23.02.2019 3790 EUR Anfragen
17.02.2019 02.03.2019 3790 EUR Anfragen
17.03.2019 30.03.2019 3790 EUR Anfragen
tt.mm.jjjj tt.mm.jjjj Ihr individueller Gruppentermin Termin vorschlagen
Diese Reise ist auch als DIAMIR-Privatreise buchbar ab 3890 EUR pro Person zzgl. Flug. Jetzt Anfragen

Zusatzkosten

EZ-Zuschlag 550 EUR
Schimpansen-Permit ca. 150 USD
Gorilla-Permit in Uganda ca. 600 USD
Gorilla-Permit in Ruanda ca. 1500 USD
Aufpreis Flüge in Business Class ab 1600 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
Gorilla-Permit in Uganda im November 2017 ca. 450 USD
Permits: werden bei Buchung zum aktuellen Euro - Dollarkurs in Rechnung gestellt! Umrechnungskurs auf Anfrage
freie Plätze
Restplätze: Bitte beachten Sie, daß bei Anfragen von Restplatzreisen das Kontingent bereits ausgebucht sein kann, während wir Ihre Anfrage bearbeiten!
ausgebuchte Reise: Bitte beachten Sie, daß Sie ausgebuchte Reisen nur angefragt werden können. Sollten kurzfristig noch Plätze frei werden, erfahren Sie es somit als erstes!
deutschsprachige Reiseleitung

Leistungen

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt mit Ethiopian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • Deutschsprachige Tourenleitung (Fahrer-Guide)
  • Zusätzlich wechselnde lokale Guides und Ranger (englischsprachig)
  • Safari im geländegängigen Safarifahrzeug mit Fensterplatzgarantie
  • Alle Fahrten und Transfers laut Programm
  • Reservierung je eines Schimpansen- und Gorilla-Permits
  • Alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.17)
  • Eine Flasche Mineralwasser pro Person und Tag
  • Reiseliteratur
  • 8 Ü: Lodge im DZ
  • 2 Ü: Tented Camp (geräumiges Hauszelt mit eigenem Bad)
  • 1 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 11×F, 11×M (LB), 10×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Uganda (ca. 50 US$), Ruanda (ca. 30 US$); Schimpansen-Permit (ca. 150 US$, mit der Anzahlung zu begleichen); Gorilla-Permit Uganda (ca. 600 US$, mit der Anzahlung zu begleichen); Gorilla-Permit Ruanda (ca. 1500 US$, mit der Anzahlung zu begleichen); optionale Ausflüge; evtl. Flughafen- und Ausreisegebühren in den Reiseländern; evtl. Erhöhung von Gebühren nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Infos

Anforderungen

Teamgeist, gute Ausdauer und Kondition. Das Mindestalter für Gorilla- und Schimpansen-Tracking beträgt 15 Jahre; die Teilnehmer dürfen nicht an infektiösen Krankheiten leiden.

Hinweise

Bitte beachten Sie die gesonderten Stornobedingungen für die Gorilla- und Schimpansen-Permits: Diese werden direkt nach Reiseanmeldung für Sie bestellt, auf Ihren Namen ausgestellt und ist nicht erstattungsfähig. Wir empfehlen deshalb den Abschluss einer Reise-Rücktrittsversicherung.

Sollten Unterkünfte zu Hochsaisonterminen nicht verfügbar sein, so buchen wir eine gleichwertige Alternative für Sie. Dies stellt keinen Minderungsgrund dar.

Zusatzinformationen

DIAMIR Privat

buchbar ab 3890 EUR zzgl. Flug, Täglich ab 2 Personen, deutschsprachige Tourenleitung

Service

Uganda

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Die Gesamtfläche des Landes umfasst 241.038 Quadratkilometer, also in etwa zwei Drittel der Fläche Deutschlands. Fast ein Sechstel des Landes wird von Wasserflächen eingenommen. Uganda grenzt im Südosten an den Viktoriasee, im Süden an Ruanda und Tansania, im Osten an Kenia, im Norden an den Sudan und im Westen an die Demokratische Republik Kongo.

In Nord-Süd-Ausrichtung durchzieht der zentralafrikanische Grabenbruch das Land. Dieser geht zurück auf die erdgeschichtlich jungen Krustenbewegungen in der afrikanischen Platte. Auf dem Boden des Grabenbruchs liegen der Edward- und der Albertsee. Die Murchison-Fälle im Westen des Landes stürzen sich mehrere hundert Meter von der oberen Stufe des Grabens hinab. Der höchste Punkt des Landes, die Margherita-Spitze (5110 m), liegt im schneebedeckten Ruwenzori-Bergmassiv, das sich an der westlichen Landesgrenze zur DR Kongo entlangzieht. Von den Ruwenzoris nach Süden gehend wechselt die Landschaft von Savannen zu terrassenartigen Hügeln, Teeplantagen und letztlich zu tropischen Bergwäldern, die schon an das Hochland von Ruanda und Burundi erinnern.

Der Norden des Landes ist semiarid und unfruchtbar. Aus dieser Region erhebt sich der 4321 m hohe Vulkan Mt. Elgon. Die fruchtbarste Region ist die dicht besiedelte Region Baganda.

Politik und Gesellschaft
Seit 1991 besteht in Uganda eine präsidiale Republik. Das Parlament setzt sich aus 276 Mitgliedern zusammen, von denen 214 gewählt und 62 vom Präsidenten ernannt werden. Seit der Absetzung des totalitären Systems im Jahr 1986 ist Yoweri Kaguta Museveni Präsident des Landes. Die Regierung ist sowohl von demokratischen, als auch von totalitären Zügen geprägt. Politisch wirksam ist faktisch nur Musevenis Partei. Jedoch plädierte 2005 eine große Mehrheit der Bevölkerung für die von Museveni vorgeschlagene schrittweise Entwicklung eines Mehrparteiensystems.

Die Bevölkerung, geschätzt auf ca. 31,4 Millionen Personen, weist ein jährliches Bevölkerungswachstum von 3,3 % auf. Der Altersdurchschnitt der Bevölkerung liegt bei 15 Jahren, zwei Drittel der über 15jährigen können lesen und schreiben, 98 % verfügen über Grundschulbildung. 40 % der Einwohner bekennen sich zum katholischen Glauben, 35 % zum anglikanischen, 12 % sind Muslime und ca. 12 % gehören lokalen, traditionellen Religionen an.

Neben Kisuaheli ist auch Englisch Landessprache. Ansonsten sind zahlreiche Bantusprachen wie Buganda, Banyoro sowie west- und ostnilotische Sprachen verbreitet.

Klima
Einer der Hauptgründe, weshalb Uganda von Europäern seit jeher geschätzt wurde, ist das nahezu mitteleuropäische Klima. Im Gegensatz zu den meisten afrikanischen Regionen hat Uganda ein ausgeglichenes, gemäßigtes Klima, das daraus resultiert, dass ein Großteil des  tropischen Landes auf einem Plateau von ca. 1000 m Höhe liegt. Die Tagestemperaturen bewegen sich in der Regel zwischen 25 °C und 35 °C, nachts fallen die Temperaturen auf 12 °C bis 18 °C.  Durch die spürbare Abkühlung während der Nacht ist ein erfrischender Schlaf gewährleistet. Dies soll und darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kraft der Sonne in dem am Äquator gelegenen Uganda während des Tages nicht unterschätzt werden darf. Europäische Besucher sind in jedem Fall gut beraten, für Aufenthalte im Freien ausreichenden Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnencreme etc.) mitzunehmen. Die Niederschläge (1000–1500 mm) fallen größtenteils in den Monaten April und Mai, aber auch Oktober und November sind regenreicher als der Rest des Jahres. Niederschläge fallen zumeist als kurze Platzregen. Mehrstündige Regenfälle kommen nur selten vor. Aus diesem Grund ist jede Jahreszeit für Reisen geeignet und bietet spezifische Reize.

Sicherheit
Uganda ist, von einigen Gebieten im Norden des Landes abgesehen, ein größtenteils sicheres und angenehm zu bereisendes Land. Doch wie in fast allen Ländern der Erde gibt es auch hier mitunter Kriminalitätsprobleme. Aufgrund der leider weit verbreiteten Armut und eines immensen sozialen Gefälles ist vor allem Diebstahl an der Tagesordnung. Man sollte sich einmal vor Augen halten, dass ein Großteil der Bevölkerung weit unter dem Existenzminimum lebt. In den Augen dieser Menschen ist jeder ausländische Tourist unermesslich reich – egal ob dies nach unseren Maßstäben tatsächlich der Fall ist oder nicht. Daher ist man vielerorts der Meinung, dass eine kleine Umverteilung zu Gunsten der ärmeren Bevölkerung nur gerecht ist. Dies ist in Uganda nicht anders als in vielen anderen Ländern der Welt, und mit einem umsichtigen Verhalten und der Beachtung allgemeingültiger Sicherheitsmaßnahmen können im Allgemeinen Sicherheitsprobleme verhindert werden.

Im Vorfeld hier einige bewährte Tipps und Tricks, wie man Diebstähle vermeidet:

- Nächtliche Stadtrundgänge, vor allem in dunklen Seitenstraßen und fragwürdigen Gegenden, vermeiden.

- Äußerste Achtsamkeit bei größeren Menschenansammlungen, z. B. auf Märkten, Flughäfen, in Bussen

- Niemals offen zeigen, was man an Wertsachen dabei hat: Geldscheine einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o. ä. mitführen, die Brieftasche gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe lassen.

- Teure Uhren, Schmuck und ähnliche Wertgegenstände, welche für die Reise nicht unbedingt von Nöten sind, zu Hause lassen.

- Während Fahrten, auf denen Dokumente und Geld nicht im Safe des Hotels hinterlassen werden können, diese möglichst am Körper unter der Kleidung tragen (z. B. Gürteltasche aus dem Ausrüstungsladen). Bitte denken Sie stets daran, dass Flugticket und Reisepass Ihre wichtigsten Reiseunterlagen sind! Deren Verlust ist mit einer langwierigen und teuren Wiederbeschaffungsaktion verbunden, welche unter Umständen das vorzeitige Ende Ihrer Rundreise bedeuten kann.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beantworten Ihre Fragen gern.

Zeitverschiebung
Die Lokalzeit in Uganda entspricht im Winter der Zeit in Deutschland + 2h. Während der europäischen Sommerzeit sind die ugandischen Uhren den deutschen nur um eine Stunde voraus.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen für den Aufenthalt in Uganda ein Visum. Kinderausweise werden nur mit Lichtbild anerkannt. Es ist möglich, sich bei Einreise nach Uganda ein Visum ausstellen zu lassen. Dies ist sowohl am Einreiseflughafen Entebbe möglich, als auch bei Überlandeinreisen, z. B. aus Ruanda. Die Gebühren in Höhe von 50 US$ sind in bar zu entrichten und sind (besonders bei der Einreise per Flug) im Handgepäck mitzuführen.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotelsafe lassen und nur die Kopie mit sich führen. Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus (potentiellen) Infektionsgebieten (z. B. Kenia, Äthiopien) einreisen – also auch bei Zwischenlandung in Addis Abeba mit Ethiopian Airlines. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren gelben Impfausweis bei der Einreise im Handgepäck mitführen müssen, um ihn bei eventuellen Impfkontrollen parat zu haben.

Wenn Sie Ihr Visum trotzdem bereits vor Abreise aus Europa erhalten möchten, möchten wir Ihnen die Dienste unseres Partners Visa Dienst Bonn GmbH empfehlen. Sie erreichen den Visa Dienst unter Tel. 030–3101160 oder im Internet unter www.visum.de. Bitte beachten Sie, dass die genannten Regelungen für deutsche Staatsbürger gelten. Staatsangehörige anderer Nationen wenden sich bitte direkt an die oben genannte Nummer des Visa Dienst Bonn oder an ein entsprechendes Unternehmen in ihrem Land bzw. direkt an die diplomatische Vertretung des Reiselandes.

Beachten Sie bitte, dass Sie jegliche Visa erst nach Erhalt der Restrechnung beantragen sollten.

Botschaft der Rep. Uganda
Axel-Springer-Str. 54a
D-10117 Berlin

Tel.: 030-24047556 / 030-24047556
Fax: 030-24047557

Generalkonsulat der Republik Uganda
Forchheimergasse 5
A-1230 Wien,

Bankverbindung: Creditanstalt, Konto Nr. 0160-33870/00, BLZ.: 11000
Tel.: 0043 1 863 11 40 0043 1 863 11 40
Fax.: 0043 1 863 11 43

Section consulaire de l'Ambassade
Ouganda (République de l'Ouganda)
1202 Genève
Rue Antoine Carteret 6bis

Tel.: 004122/339 88 10
Fax: 004122/340 70 30
E-Mail: mission.uganda@ties.itu.ch  


Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Gesundheit

Gesundheit


Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps zu gesundheitlichen Problemen und Risiken während Ihrer Reise nach Uganda geben. Diese Informationen beruhen auf der langjährigen Erfahrung unserer Reisespezialisten und sollen nur als erster Überblick gelten. Sie ersetzen keinesfalls den Besuch des Haus- oder Tropenarztes. Da sich die gesundheitliche Situation im Land sehr schnell ändern kann, und die persönliche Gesundheit des Einzelnen mitentscheidend ist, ist nur ein Arzt in der Lage, Sie umfassend und kompetent zu beraten. Bitte bedenken Sie bei Ihrer Terminplanung, dass einige Schutzimpfungen nur mit einem bestimmten Abstand zueinander verabreicht werden können bzw. einige Zeit von Nöten ist, bis die Immunisierung ihre volle Wirksamkeit erreicht hat. Sie sollten daher rechtzeitig einen Arzttermin vereinbaren.

Die medizinische Versorgung in Uganda ist mit mitteleuropäischem Standard nicht vergleichbar. Neben den Großstädten gibt es auch in ländlichen Gegenden staatliche oder private, z. T. kirchliche Krankenhäuser bzw. Gesundheitsstationen. In den staatlichen Krankenhäusern können Versorgungsengpässe in der Bereitstellung von Medikamenten, Verbands- und anderem medizinischen Verbrauchsmaterial vorkommen. Sowohl in den größeren als auch in kleineren Städten gibt es Apotheken, in denen Antibiotika, Durchfallmittel, Verbandsmaterial etc. erworben werden können.  

Vor der Reise

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz ist dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette).

Bitte besuchen Sie einige Wochen vor der Reise Ihren Zahnarzt, etwaige Zahnprobleme während der Reise führen nur zu unnötigen Komplikationen. Außerdem gibt es einige Orte, an denen ein Zahnarztbesuch sicher das letzte ist, was man sich wünscht. Außerdem besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei dauerhaften gesundheitlichen Problemen jedweder Art sollten Sie vor Antritt der Reise unbedingt Ihren Hausarzt konsultieren um mit ihm alles genau zu besprechen.

Impfungen

Bitte überprüfen Sie, ob sie die Üblichen und in Deutschland von den Krankenkassen finanzierten Immunisierungen gegen Diphtherie, Polio und Tetanus wieder auffrischen müssen. Weiterhin wäre eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch gegen Hepatitis B zu empfehlen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt beraten.

Des Weiteren werden derzeit folgende Impfungen empfohlen:

- Gelbfieber (vorgeschrieben)

- Typhus

- evtl. Tollwut

Um Ihrem Arzt die Gelegenheit zu geben einen Impfplan aufzustellen, sollten Sie rechtzeitig einen Termin vereinbaren.

Für weiterführende Informationen zum Thema Tropenkrankheiten und Gesundheitsrisiken auf Reisen empfehlen wir Ihnen, sich auf den folgenden Internetseiten zu informieren:

- CRM Centrum für Reisemedizin: www.crm.de

- Weltgesundheitsorganisation: www.who.int/countries/en (auf Englisch)

- Liste der Gelbfieberimpfstellen: www.fit-for-travel.de/index.jsp

- Robert Koch Institut: www.rki.de    

Die dort aufgeführten Informationen können allerdings nicht den Besuch beim Haus- oder Tropenarzt ersetzen. Und vergessen Sie nicht, Ihren Impfpass mit auf die Reise zu nehmen.

Malaria
Eine medikamentöse Vorbeugung gegen Malaria ist in der Regel zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Tragen Sie bitte zum Schutz außerdem lange, helle Kleidung, nutzen Sie Mückenspray!

Höhenkrankheit
Höhenlagen über 2.000 m sind grundsätzlich nur für Reisende ohne Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu empfehlen. Um dies zu überprüfen, ist ab 45 Jahren eine ärztliche Vorsorgeuntersuchung sinnvoll, u. U. mit Belastungs-EKG. Die Höhenkrankheit tritt bei fehlender Höhenanpassung auf. Sie ist gefährlich, wenn Frühzeichen der Erkrankung nicht beachtet werden. Dabei ist das Erkrankungsrisiko bei gesunden Erwachsenen etwa gleich (Raucher gleich Nichtraucher, Sportler gleich Untrainierte, Ältere gleich Jüngere). Bei Kindern und Kleinkindern besteht ein etwas höheres Risiko. Herz-Kreislauf- und Lungenkranke sollten sich nicht über 2.000 m Höhe aufhalten. Da vernünftiges Verhalten auch noch nach Beginn der Erkrankung Vielen helfen kann, ist die Beachtung helfender Maßnahmen wichtig.

Die Erkrankung

Akute milde Höhenkrankheit: Sie ist häufig (bei ca. 30 % der Bergwanderer über 3.000 m) und wird ausgelöst durch "höhentaktische Fehler" bei der Höhenanpassung: Überanstrengung und Eile beim Aufstieg, Alkohol, Flüssigkeitsdefizit durch Schwitzen, Infekte sowie Schlafmittel verschlimmern den Verlauf. Allgemeine Symptome wie Kopfschmerz, Schwindel, Schwäche, Sehstörungen und psychiatrische Störungen wie Kritiklosigkeit, Überaktivität, vernunftwidriges Verhalten werden oft noch toleriert, sind aber besonders gefährlich durch Auslösen schwerer Bergunfälle. Auch ohne Unfall fördert der weitere Anstieg unter Beschwerden die Verschlimmerung des Zustandes; dann beginnt häufig die schwere Höhenkrankheit: Wasser lagert sich in Lunge und/oder Gehirn ein und führt zu einer lebensbedrohlichen Situation: Lungen- und/oder Hirnödem. Nur schnelle Therapie durch raschen Abtransport unter 2.500 m Höhe, Sauerstoff und Medikamente können helfen.

Erkennen der Gefahr

1. Frühzeichen: Kopfschmerz, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, kurze nächtliche Atemstörung, Leistungsabfall, Wasserödeme unter der Haut, Sehstörungen, Herzschlag beschleunigt um über 20 %.

2. Warnzeichen: Rapider Leistungsabfall, konstante schwere Kopfschmerzen, Atemnot bei Anstrengung, nächtliche Atemnot in Ruhe, schnelle Atmung, Herzjagen, Schlaflosigkeit, schwere Übelkeit, Erbrechen, trockener Husten, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Benommenheit, Lichtempfindlichkeit, Gang-/ Stehunsicherheit, weniger als ½ Liter Urinausscheidung pro 24 Stunden. Der Patient darf nicht alleine absteigen!

3.Alarmzeichen: schwerkranker, bewusstloser oder "verrückter" Patient, Atemnot in Ruhe, schwerer Husten mit braunem Auswurf, Bewegungsstörungen, Druck auf der Brust, rasselnde Atmung.

Maßnahmen

1. bei Frühzeichen gilt: zumeist ist eine Nachtruhe auf gleicher Höhe verantwortbar. Verschwinden alle Probleme in Ruhe, kann der Betroffene möglicherweise langsam weiter aufsteigen. Bringen Sie sich in Ruhelage. Falls sich dadurch keine Besserung einstellt, steigen Sie nach einigen Stunden auf niedrigere Höhen ab (einzige wirk-same und sinnvolle Therapie).

2. Verschlimmert wird die Höhenkrankheit z. B. durch Verzögern der Therapie, sie kann dann sehr gefährlich werden. Wenn irgend möglich sollten Aktivitäten in den ersten zwei Tagen sehr reduziert werden. Leichte Mahlzeiten, kein Alkohol, viel Flüssigkeit trinken, keine kohlensäurehaltigen Getränke (Sprudel ausquirlen!), keine Nahrungsmittel, die Blähungen fördern.

3. Bei Warnzeichen gilt: nur der sofortige, auch nächtliche Abstieg kann helfen. Warten auf gleicher Höhe ist gefährlich.

4. Bei Alarmsymptomen gilt: aktuelle Lebensgefahr!

Ein Abtransport durch Träger ist meist möglich, dauert aber oft zu lange für den Patienten in Lebensgefahr. Die sichere Prophylaxe (langsame Höhenanpassung) ist bekannt und einfach, wird aber selten realisiert. Medikamente wie z. B. Diamox sind zur prophylaktischen Einnahme völlig ungeeignet und höchst umstritten, eine Einnahme kommt allenfalls unter ärztlicher Aufsicht beim Abstieg in Frage. Empfohlene, wirksame Medikamente zur Therapie im Falle einer schweren Erkrankung sind dem Arzt vorbehalten (Nifedipin, Lasix). Sauerstoff aus mitgeführten Flaschen hilft nur, Zeit für den Transport zu gewinnen.

Während der Reise

Während der Reise

Essen & Trinken
Die ugandische Küche ist im Allgemeinen gut und bekömmlich. Bessere Restaurants weisen durchaus in punkto Hygiene europäischen Standard auf, aber auch in den Garküchen lässt sich in der Regel unbedenklich essen. In Afrika nimmt man sich für das Essen viel Zeit, weshalb Sie Geduld für längere Wartezeiten mitbringen müssen.

Es ist nicht notwendig, für eine Reise nach Uganda Lebensmittelvorräte mitzubringen. Auf den Märkten gibt es ein großes Angebot an Früchten und Straßenhändler bieten preiswerte Lebensmittel und Snacks an.

Afrikaner trinken meistens Wasser und auch Reisende können unterwegs unproblematisch Mineralwasser in großen oder kleinen Plastikflaschen erwerben. Auch Fruchtsäfte und Softdrinks werden an Kiosks und von Straßenhändlern feilgeboten. Überall in Uganda wird schmackhaftes Bier verkauft, das vorwiegend aus den einheimischen Brauereien stammt und auf das die Ugander stolz sind.

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren. Manche lassen sich z. B. aus religiösen Gründen nie fotografieren, andere gestatten es nur gegen Bezahlung. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen, Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen, usw. Mit einigen freundlichen Worten gelingt in den allermeisten Fällen ein gelungener Schnappschuss.

Das sicherste ist natürlich, Sie planen von Anfang an mit ausreichend Speicherkapazität und Ersatzakkus. So müssen Sie auf Ihrer Reise nicht auf die vielleicht besten Fotos verzichten. Ihre Ersatzakkus können Sie problemlos in Hotels und Unterkünften mit Stromanschluss wieder aufladen. Für die ugandischen Steckdosen benötigen Sie einen Adapter für das britische, dreipolige System.

Bekleidung und Reisegepäck
Wir empfehlen für das feuchtheiße Klima leichte, weite und strapazierfähige Baumwollkleidung. Während des gesamten Jahres kann leichte Freizeitkleidung getragen werden, dazu eine (Fleece-)Jacke oder ein Pullover für den Morgen und Abend. Auch eine Regenjacke sollte im Gepäck sein. Für Abends empfiehlt sich zum Schutz gegen Malaria außerdem lange, helle Kleidung, zusätzlich eingesprüht mit Mückenspray. Bei Besuchen in Kirchen bzw. Moscheen sollte dezente Kleidung getragen werden. Kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung sollten in dieser Situation im Gepäck bleiben. Auf Safari sollten Sie die Menge der Kleidung den Transportkapazitäten anpassen und neutrale Farben wie zum Beispiel khaki, braun oder grün bevorzugen.

Um den Transport nicht unnötig zu komplizieren und die Menge des Gepäckes übersichtlich zu halten, empfehlen wir Ihnen, nur so viel Gepäck mitzuführen wie nötig. Bedenken Sie, dass Sie sich an einer Rundreise teilnehmen, während der Sie alle 1 bis 2 Tage den Übernachtungsort wechseln. Ein handliches Gepäckstück ist dabei von sehr großem Vorteil. Schon so mancher hat sich die schönsten Tage des Jahres  dadurch belastet, weil er viel mehr Gepäck mitgenommen hatte, als eigentlich von Nöten gewesen wäre. Bitte vergessen Sie auch nicht, dass sich einfache Gelegenheiten zum Waschen bieten.

Die beste und bequemste Form des Gepäcktransportes ist sicherlich eine robuste Reisetasche. Auf Grund der Besonderheiten des Gepäcktransportes in engen Gepäckabteilen oder oft auch auf dem Fahrzeugdach, möchten wir Sie dringend bitten von

der Benutzung von Koffern abzusehen. Aus gleichen Gründen hat sich der Gebrauch eines stabilen Plastiksackes (als Hülle) zum Schutz vor Staub und Regen sowie Langfingern als sehr praktisch erwiesen.

Ein komplettes Verzeichnis aller benötigten Ausrüstungsgegenstände und Gepäckstücke können Sie der beiliegenden Liste entnehmen. Sollten Sie zum Thema Reisegepäck noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an - wir beraten Sie gern.

Gesundheit

Während der Reise
Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind in aller Regel Magen-Darm-Infektionen durch verschmutztes Wasser und/oder schlechtes und vor allem ungewohntes Essen. Als kleine Eselsbrücke sollten Sie sich die alte Regel „Cook it, peel it or forget it“ (koch es, schäl es oder vergiss es) merken. Essen Sie nur gekochte oder richtig durchgebratene Speisen, auf das Steak medium sollte verzichtet werden, ebenso auf Eis (Getränke ohne Eis bestellen), offene Fruchtsäfte und Milch. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen oder vorbehandeltes, abgekochtes Wasser (z. B. auf Trekkingtouren). Dasselbe gilt auch für das Zähne putzen! Zur Desinfektion von Leitungswasser eignen sich die verschiedenen in Ausrüstungsläden oder Apotheken erhältlichen Mittel auf Silberionen- oder Chlorbasis.

Auch die Sonne ist für Mitteleuropäer ungewohnt – die Sonneneinstrahlung ist in Äquatornähe wesentlich höher als in Deutschland! Tragen Sie Hut und Sonnenbrille. Außerdem empfiehlt sich (auch bei bewölktem Himmel) die Benutzung von Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mind. 20, bei empfindlicher Haut sogar von 25 und mehr.

Durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können viele andere Tropen- und Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch das Denguefieber und die Malaria. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung der Reisenden. 

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Offizielles Zahlungsmittel in Uganda ist der Uganda Shilling (1 € = ca. 3000 USh). Es gibt Münzen zu 100, 200 und 500 USh und Banknoten zu 1000, 5000, 10.000, 20.000 und 50.000 USh. Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro und US$ in bar zu empfehlen, die Landeswährung ist in Deutschland nicht erhältlich. Beide Währungen können problemlos in Uganda Shilling gewechselt werden, allerdings nur in größeren Städten, z. B. Entebbe, Kampala und Fort Portal. Kleinere Wechselstuben haben in der Regel bessere Wechselkonditionen als Banken. US$ werden teilweise auch als direktes Zahlungsmittel akzeptiert.

Bitte beachten Sie, dass das Visum bei der Einreise in jedem Fall in US$ und bar bezahlt werden muss. Während Bargeld in der Regel ohne Gebühren getauscht wird, wird bei Reiseschecks eine manchmal ziemlich hohe Gebühr erhoben. (je nach Bank bis zu 5 % des Scheckwertes). Sollten Sie Reiseschecks verwenden, vergessen Sie bitte nicht die Umtauschbescheinigung dafür, da die problemlose Wiederbeschaffung nur bei deren Vorlage möglich ist. Außerdem sollte man eine gewisse Geldreserve einplanen. In den größeren Städten (Entebbe, Kampala, Fort Portal) stehen auch Geldautomaten zur Verfügung, an denen sie mit VISA oder Maestro (ec-Karte) Bargeld abheben können. Die Bezahlung mit Kreditkarte (am besten VISA) ist bisher nur in exklusiven Safarilodges und in größeren Städten möglich und auch da bei weitem nicht normal. Verlassen Sie sich also bitte nicht auf dieses Zahlungsmittel. Als Reserve ist eine Kreditkarte allerdings sehr zu empfehlen.

Stromversorgung
Die Spannung in Uganda beträgt 250 Volt/ 50 Hz. Für Steckdosen benötigen Sie einen Adapter für das britische, dreipolige System.

Telefonieren und Kommunikation
Soweit man sich in Gebieten mit Netzempfang befindet, ist es problemlos möglich mit deutschen Mobilfunktelefonen zu telefonieren oder SMS zu schreiben. Viel günstiger ist es allerdings, sich lokale Prepaid-Karten zu kaufen z. B. von MTN, welche in allen größeren Städten in offiziellen Läden verkauft werden. Aufladeguthaben können Sie auch in kleineren Orten und in kleinen Läden kaufen.

Internationale Anrufe nach Uganda erfordern die internationale Landesvorwahl 00256. Um nach Deutschland telefonieren zu können, müssen Sie die Vorwahl 0049 wählen, anschließend die gewünschte Ortsvorwahl ohne 0. Am Beispiel Berlin: 0049 30...

Email- und Internetzugang erhalten Sie in Entebbe, Kampala und Fort Portal. 

Literatur über Uganda

Literatur über Uganda

Informationsmaterial zu Uganda

Die Literatur über Uganda ist recht überschaubar, dennoch zieht sich die Bandbreite von Reiseführern und Reisebeschreibungen bis hin zu Romanen. Da Literatur natürlich auch immer eine Geschmacksfrage ist, versteht sich die folgende Liste lediglich als Empfehlung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Reiseführer

Uganda/Ruanda, Reise Know How 2010 (ISBN 3-8317-1909-8)

Kenia/Tansania/Uganda, Natur- und Tierverlag (ISBN 3-931-58786-4)

Uganda Landkarte 1:600.000, Verlag Reise-Know-How (ISBN 3-8317-7213-4)

Romane und Reiseberichte

Hey, Muzungu! Reisenotizen aus Uganda, N. Weber (ISBN 3-981-32751-9)

Die Schlangengrube – Moses Isegawa (ISBN 3-896-67160-X)

Der letzte König von Schottland – Giles Foden (ISBN 3-746-62337-5)

Abessinische Chronik – Moses Isegawa (ISBN 3-89667-100-6)

Bildbände 

Perle Afrikas: Impressionen aus Uganda (ISBN 3-981-29440-8)

Uganda.de

Uganda.de

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Länderinformationen und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Uganda und Ihrer vielleicht sogar bevorstehenden Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können. 

Weitere noch ausführlichere Informationen finden Sie zudem auf dem Informationsportal Uganda.de. Sie erfahren hier einige Details über die Regionen des Landes. Untermalt mit stimmungsvollen Bildern gibt Ihnen die Website Uganda.de einen ausführlichen Ein-und Ausblick auf das Land Uganda. Im Rahmen einer exklusiven Internet-Partnerschaft hat DIAMIR Erlebnisreisen die inhaltlichen Punkte für das Portal ausgearbeitet und das Bildmaterial zusammengestellt. 

Ruanda

Allgemeines

Allgemeines

Geografie
Ruanda liegt in Ost-Zentralafrika etwas südlich des Äquators. Der Binnenstaat grenzt an Burundi, die Demokratische Republik Kongo, an Uganda und Tansania. Das Staatsgebiet umfasst etwa 26.000 Quadratkilometer; damit ist Ruanda flächenmäßig etwas kleiner als das Land Brandenburg. Wegen seiner in weiten Teilen hügeligen Landschaft, vor allem im Zentrum des Landes, wird Ruanda auch das „Land der tausend Hügel“ genannt.

Auf ruandischem Territorium verläuft die Hauptwasserscheide des afrikanischen Kontinents zwischen den Einzugsgebieten des Nil und des Kongo.

Den Norden dominieren die Vulkane der Virungakette mit dem Volcanoes-Nationalpark und dem höchsten Gipfel Ruandas. Der Karisimbi (4507 m) ist ein schlafender Vulkan, und wie die gesamte Kette gehört er zum Ostafrikanischen Grabenbruch. Im Westen bildet der Kivusee mit seinen schönen Stränden und vielen kleinen Inseln die Grenze zur DR Kongo. In den Tiefländern im Osten Ruandas, an der Grenze zu Tansania, befindet sich der Akagera-Nationalpark mit dem gewundenen Lauf des Akagera-Flusses, einem Seen- und Sumpflabyrinth sowie typischer Savannenlandschaft. Der dritte Nationalpark des Landes ist der Nyungwe-Nationalpark im Südosten. Er schützt den größten zusammenhängenden Bergregenwald in Ost- und Zentralafrika und ist damit einen der ältesten Wälder überhaupt, dessen Ursprünge bis in die letzte Eiszeit reichen.

Klima
Im Gegensatz zu den meisten anderen afrikanischen Regionen hat Ruanda ein angenehm ausgeglichenes, gemäßigtes Klima. Das tropische Hochlandklima sorgt dafür, dass die Tageshöchsttemperaturen auf 1.500 m Höhe meist unter 30 °C liegen und die Nachttemperaturen selten unter 15°C sinken. Durch die spürbare Abkühlung während der Nacht ist ein erfrischender Schlaf gewährleistet.

Dennoch darf die Kraft der Sonne während des Tages nicht unterschätzt werden. Europäische Besucher sind in jedem Fall gut beraten, für Aufenthalte im Freien ausreichenden Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Sonnencreme etc.) mitzunehmen.

Das Klima ist vom Wechsel der Regen- und Trockenzeiten gekennzeichnet, die durch den ostafrikanischen Monsunregen beeinflusst werden, allerdings auch einige Unregelmäßigkeiten aufweisen. Als Anhaltspunkt kann gelten: Von März bis Mai ist die große Regenzeit, danach folgt von Juni bis Mitte September die große Trockenzeit. Im Oktober und November ist die kleine Regenzeit, anschließend folgt bis Januar die kleine Trockenzeit. Die Durchschnitts-Tagestemperaturen schwanken im jahreszeitlichen Wandel nur leicht; in Kigali auf etwa 1.500 m Höhe liegen sie ganzjährig bei rund 20°C.

Zeitverschiebung
Ruanda ist der mitteleuropäischen Zeit (MEZ) um eine Stunde voraus – wenn es hierzulande 14 Uhr ist, ist es in Ruanda 15 Uhr. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit gibt es gar keinen Zeitunterschied.

Politik und Gesellschaft
Ruanda ist eine präsidiale Republik. Die aktuelle Verfassung wurde 2003 per Volksabstimmung verabschiedet – bis 2003 waren politische Organisationen verboten.

Die meisten der insgesamt rund elf Millionen Einwohner Ruandas leben auf dem Land. Größte Stadt mit etwa 900.000 Bewohnern ist die Hauptstadt Kigali im Zentrum des Landes.

Die Bevölkerung setzt sich aus den Volksgruppen der Hutu (ca. 85 %), der Tutsi (ca. 14 %) und der Twa (ca. 1 %) zusammen. Ruanda gehört jedoch zu den wenigen afrikanischen Ländern, in denen die Bevölkerung eine gemeinsame Sprache und eine gemeinsame Kultur teilt. Landessprache ist Kinyarwanda, daneben wird zunehmend auch Englisch und Französisch gesprochen.

Sicherheit
Ruanda ist ein sicheres Reiseziel – die politische Lage ist stabil, die Sicherheit gewährleistet, Reisen im Land sind unbedenklich. Eine Ausnahme gilt für das unmittelbare Grenzgebiet zur DR Kongo, das nicht bereist werden sollte. Auch an der Grenze zu Burundi kann es kurzfristig zu vorübergehenden Schließungen von Grenzübergängen kommen.

Die auf Reisen generell anzuratende Vorsicht ist auch in Ruanda angebracht – auch hier gibt es – wie überall auf der Welt – Kriminalität. So rät das österreichische Außenministerium, bei Stadtrundgängen in Kigali sollten Reisende keine größeren Bargeldbeträge bei sich tragen; die Sicherheitslage gilt zwar in der Stadt generell als gut, doch können Überfälle nie gänzlich ausgeschlossen werden.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an uns. Wir beraten Sie gern.

Verantwortung
Bitte bedenken Sie immer, dass Sie Gast in diesem wunderschönen Land sind und dass dessen Einwohner Sie immer gebührend und respektvoll behandeln werden. Insofern ist es eines Jeden Pflicht, diesen Respekt auch gegenüber den Einheimischen zu erwidern.

 

Vor der Reise

Vor der Reise

Einreisebestimmungen
Deutsche Staatsangehörige benötigen für den Aufenthalt in Ruanda seit dem 01.11.2014 ein Visum. Dieses kann zum Preis von 30 US $ (zahlbar auch in Euro) bei Einreise beantragt und für die Dauer von 90 Tagen erteilt werden.


Österreicher und Schweizer erhalten das Visum ebenfalls bei der Einreise. Dazu ist eine vorherige Online-Registrierung nötig. Sie können die Registrierung hier vornehmen. Oder wenden Sie sich direkt an die diplomatische Vertretung des Reiselandes.


Seit Anfang 2014 besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit ein East African Visa (Ostafrika-Visa), gültig zur mehrfachen Einreise für die Länder Kenia, Uganda und Ruanda zu beantragen. Die Kosten betragen 100 US $. Das Visum wird am Flughafen erteilt.Oder wenden Sie sich direkt an die diplomatische Vertretung des Reiselandes.

Bitte achten Sie während der Reise stets auf Ihren Reisepass, da dessen Verlust größere Probleme mit sich bringen kann. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen. Beim Aufenthalt in Städten sollten Sie Ihren Reisepass besser im Hotelsafe lassen und nur die Kopie mit sich führen.

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt. Bitte beachten Sie, dass Sie Ihren  gelben Impfausweis im Handgepäck mitführen, um ihn bei eventuellen Impfkontrollen parat zu haben.

Reiseversicherung
Wir empfehlen Ihnen dringend den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Diese sollte neben den gewöhnlichen Behandlungskosten auch die Kosten für einen eventuellen Rettungsflug nach Deutschland mit einschließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher nötig wird, ist zwar äußerst gering, doch sollte dieser Fall eintreten, können dabei Kosten in sechsstelliger Höhe entstehen! Auch der Abschluss einer Reisegepäckversicherung zum Schutz gegen Diebstahl und Verlust ist anzuraten. Gern beraten wir Sie.

Wir empfehlen den Versicherungsschutz der HanseMerkur Reiseversicherung AG. Ihre Versicherung können Sie bequem online abschließen unter www.urlaubsschutz24.de

Geschenke
Sollten Sie den Menschen Geschenke mitbringen wollen, dann denken Sie immer daran, dass diese auch den dortigen Verhältnissen angepasst sein sollten. Die Menschen freuen sich am meisten über persönliche Dinge wie zum Beispiel selbst gemachte Fotos von der Familie aus Deutschland oder Karten von deutschen Fußballstars etc. Sämtlicher Schulbedarf wie z.B. Stifte sind auch immer willkommen. Bitte denken Sie jedoch daran, dass Geschenke, wenn Sie als „Muss“ verstanden werden, das Verhältnis von Reisenden und Bereisten auf lange Sicht eher korrumpiert. Kleine persönliche Geschenke, die von Herzen kommen sind besser als gut gemeinte Mitbringsel, die man zu Hause schon lange nicht mehr braucht…

Reisegepäck

Ein komplettes Verzeichnis aller benötigten Ausrüstungsgegenstände und Gepäckstücke können Sie der beiliegenden Liste entnehmen. Sollten Sie zum Thema Reisegepäck noch Fragen haben, rufen Sie uns bitte an – wir beraten Sie gern.

Um den Transport nicht unnötig zu komplizieren und die Menge des Gepäckes übersichtlich zu halten, empfehlen wir Ihnen, nur so viel Gepäck mitzuführen wie nötig.
Bedenken Sie, dass Sie an einer Rundreise teilnehmen, während der Sie nicht selten alle ein bis zwei Tage den Übernachtungsort wechseln. Ein handliches Gepäckstück ist dabei von sehr großem Vorteil – schon mancher hat sich die schönsten Tage des Jahres dadurch belastet, dass er viel mehr Gepäck mitgenommen hatte als eigentlich nötig gewesen wäre.

Die beste und bequemste Form des Gepäcktransportes ist sicherlich eine robuste Reisetasche. Auf Grund der Besonderheiten des Gepäcktransports in engen Gepäckabteilen oder oft auch auf dem Fahrzeugdach möchten wir Sie dringend bitten, von der Benutzung eines Koffers abzusehen. Aus den gleichen Gründen hat sich der Gebrauch eines stabilen Plastiksackes (als Hülle) zum Schutz vor Staub und Regen sowie Langfingern als sehr praktisch erwiesen.

 

 

Gesundheit

Gesundheit

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate oder bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Meningokokken-Krankheit (ACWY). Auch ein Impfschutz gegen Tollwut und Typhus kann sehr sinnvoll sein, ebenso eine Malaria-Chemoprophylaxe. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. einem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung können Sie sich näher informieren. Eine gültige Gelbfieberimpfung ist zur Einreise für alle Personen älter als ein Jahr vorgeschrieben!

HIV/Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen sowie Bluttransfusionen können ein erhebliches, lebensgefährliches Risiko bergen.

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur Abgekochtes, nichts lau Aufgewärmtes) können die meisten z. T. auch gefährlichen Durchfälle, durch konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Moskitonetz, körperbedeckende helle Kleidung, Verhalten) auch viele andere Tropen- und Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen Denguefieber und Malaria. Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen wie Schlafkrankheit oder Schistosomiasis (Bilharziose) kommen vor, allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung der Reisenden.

Medikamente zur Prophylaxe gegen Malaria, besonders gegen die vorherrschende Form Plasmodium falciparum, sind sinnvoll. Sie müssen vor der Reise im Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt individuell festgelegt werden, u. a. abhängig von der tatsächlichen Reiseroute im Lande.

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reise-rückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette). Auch hierzu ist eine individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.

Während der Reise

Während der Reise

Fotografie
Wir möchten Sie bitten, Menschen überhaupt nur mit deren Einverständnis zu fotografieren – bei Sprachschwierigkeiten hilft oft schon ein Lächeln oder eine freundliche Geste um das Eis zu brechen. Der Flughafen von Kigali, Brücken, Regierungsgebäude sowie militärische Einrichtungen dürfen nicht fotografiert werden.

Eine ausreichende Anzahl an Kamera-Akkus, Speicherkarten oder Filmen sollten Sie mitbringen.

Beim Gorillatracking kommt man relativ nahe an die Tiere heran; die Lichtverhältnisse können im Bergnebelwald durch die dichte Vegetation allerdings problematisch sein. Der Einsatz von Blitzgeräten ist nicht erlaubt.

Bekleidung
Angesichts der warmen Tagestemperaturen empfiehlt sich leichte Kleidung. Lange Ärmel und lange Hosenbeine sind wegen des besseren Schutzes vor Mückenstichen und Sonnenbrand vorzuziehen. Pullover oder Fleecejacke für kühle Abende ergänzen die Ausrüstung. Wenn die Reise in größere Höhen geht, sollte auch warme Kleidung nicht fehlen.

Beim Gorillatracking ist robuste, strapazierfähige Outdoor-Bekleidung (lange Hose, Oberteil mit langem Arm) samt stabilen Wanderschuhen von entscheidendem Vorteil. Aufgrund der Höhenlage kann es gerade im Volcanoes-Nationalpark empfindlich kühl oder sogar kalt werden.

Ein Hut oder eine Mütze schützen gleichermaßen vor Sonne, Regen und Kälte, und eine wasserdichte Jacke bietet Schutz vor Regenschauern. Für weitere Einzelheiten legen wir Ihnen unsere erprobte Ausrüstungsliste ans Herz, die Ihren Reiseunterlagen beigefügt ist. Weitere Informationen zum Thema Bekleidung erhalten Sie auch direkt bei uns.

Verpflegung
Auf der Reise erhalten Sie meistens Vollverpflegung, wobei das Mittagessen des Öfteren in Form von Lunchpaketen gereicht wird. Abends wird dann wieder warm gegessen. Die Preise für Mineralwasser liegen bei ca. 1,50 EUR (1,5 Liter), ein Bier kostet ca. 1,50 EUR, ein Abendessen im Hotel kostet ca. 8 EUR. Sie werden während Ihrer Tour auch die verschiedenen einheimischen Gerichte kennenlernen. Dazu bieten sich eine Vielzahl kleiner Restaurants an. Hier kann man oft zwischen verschiedenen einheimischen, aber auch bekannten Gerichten wählen. Für ein Essen in einem solchen Restaurant sollte man mit Kosten von ca. 3 bis 15 USD rechnen.

Safari
Wir möchten Sie hiermit noch einmal auch auf folgende Aspekte hinweisen: Die Straßenverhältnisse in und zwischen den Nationalparks sind sehr schlecht und besonders in der Trockenzeit ist mit Belastungen durch Staub und Hitze zu rechnen. Trotz guter Federung der Landrover und Minibusse sind die Transfers anstrengend. Die Entfernungen zwischen den Nationalparks sind zudem teilweise sehr groß, und durch Pannen oder Straßenschäden können Änderungen im Reiseverlauf notwendig werden. Sollten Sie eine Zeltsafari gebucht haben, stellen wir Doppelzelte inkl. Schaumstoffmatte. Sie sollten sich jedoch ein Bettlaken, Inlett o. ä. aus Deutschland mitbringen. Bitte beachten Sie, dass die Zeltplätze zum größten Teil sehr einfach ausgestattet sind und die sanitären Einrichtungen nicht dem europäischen Standard entsprechen.

Geld, Strom, Telefon

Geld, Strom, Telefon

Geld
Die Währung in Ruanda heißt Ruanda-Franc (Abkürzung: RWF). 1 RWF unterteilt sich in 100 Centimes. 1 EUR entspricht rund 827 RWF (Stand Februar 2012). Im Land kann man gegen USD oder EUR Ruanda-Franc eintauschen.

Zur Mitnahme aus Deutschland sind US-Dollar zu empfehlen, da Ruanda-Franc in Deutschland nicht erhältlich sind. Bitte achten Sie genau darauf, dass alle Ihre Dollarnoten im oder nach dem Jahr 2003 gedruckt wurden. Ältere Noten werden in Ruanda NICHT akzeptiert! Das Druckjahr ist in kleiner Schrift auf jedem Schein angegeben. Optische Neuwertigkeit ist keine Garantie für die Akzeptanz der Scheine. Sogar druckfrisch aussehende Banknoten können aus früheren Jahren stammen.

Reiseschecks bieten Ihnen, im Gegensatz zu Bargeld, bei Verlust die Sicherheit der Erstattung, Sie erhalten aber beim Umtausch vor Ort einen wesentlich schlechteren Kurs. Sowohl Schecks als auch Bargeld können vor Ort nach und nach in die Landeswährung umgetauscht werden. Ihr Tourenleiter wird Ihnen dabei selbstverständlich behilflich sei. Kalkulieren Sie Ihren Geldbedarf für die anfallenden Vorortausgaben (vgl. „nicht in den Leistungen enthalten“) und planen Sie dabei auch eine gewisse Reserve mit ein.

Überlegen Sie auch, ob für Ihre Zwecke überhaupt Schecks erforderlich sind, denn die Gebühren für den Umtausch der Schecks im Reiseland sind oft sehr hoch und der Umtauschkurs in jedem Fall schlechter. Darüber hinaus kann das Eintauschen von Schecks in Bargeld langwierig und umständlich sein. Möglicherweise lässt es sich nur in der Hauptstadt Kigali bewerkstelligen. Wenn Sie sich für Reiseschecks entscheiden, vergessen Sie nicht die Umtauschbescheinigung zu den Reiseschecks, da die problemlose Wiederbeschaffung nur bei Vorlage dieser Bescheinigung möglich ist. Kreditkarten sind in Ruanda nicht gebräuchlich und werden als Zahlungsmittel in den allermeisten Fällen nicht akzeptiert. Lediglich für den Notfall (etwa zum Abheben an den nur sehr spärlich vorhandenen Geldautomaten) ist eine Kreditkarte zu empfehlen.

Stromversorgung

Die Spannung beträgt 220 Volt. Ein Adapter ist empfehlenswert, denn in die dreipoligen Steckdosen passen europäische Flachstecker, aber nicht die Schuko- oder Konturenstecker. Generell ist das Stromnetz nicht so zuverlässig wie das europäische; es kann zu Stromausfällen kommen.

Telefonieren
Der Gebrauch von Handys ist in allen größeren Städten mit dem GSM900-Netz (D1 und D2) möglich. Auch O2 hat einen Roamingvertrag mit einem ruandischen Anbieter. Erkundigen Sie sich bitte auf jeden Fall vor der Abreise bei Ihrem Mobilfunkanbieter über Möglichkeiten, Modalitäten und Kosten – Handyanrufe und SMS aus dem Ausland nach Deutschland sind in der Regel teuer. Vor Ort gibt es lokale SIM-Karten. Die internationale Vorwahl für Ruanda ist +250. Internet-Cafés sind vorhanden und verfügen zumindest teilweise über WLAN/WiFi.

 

Ein letztes Wort

Ein letztes Wort

Bitte vergessen Sie nie, dass Sie durch Afrika reisen! Europäische Wertvorstellungen und afrikanische Mentalität sind dabei nicht immer zu vereinen. Üben Sie ein wenig Toleranz und Gelassenheit, wenn einmal nicht alles sofort und in der gewohnten Qualität erledigt wird.

VAZAHA, MORA MORA – „Langsam, langsam!“ wird die bei weiten häufigste Antwort auf etwaige Fragen sein. Es kann immer zu notwendigen Änderungen im Tourenverlauf kommen, bedingt durch Wetter, Behördenwillkür oder andere Probleme. Wir bitten dann um Ihr Verständnis!

Wir hoffen, Ihnen mit den vorstehenden Tipps und Empfehlungen die wichtigsten Fragen zu Ihrer Reise beantwortet zu haben. Bitte beachten Sie, dass bei Buchung einer Individualreise teilweise Abweichungen zu erwähnten Sachverhalten zutreffen können.

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Ihr Ansprechpartner 

Tilo Greiner

Tilo Greiner

Verkauf & Beratung Tansania, Uganda, Ruanda

 
+49 (0)351 31 20 7 - 251

E-Mail:
t.greiner@diamir.de

Telefon:
+49 (0)351 31 20 7 - 251

 
 

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