Eine Viper sitzt auf einem Ast im Regenwald von Peru, umgeben von grünen Pflanzen und Blättern.
Zwei Männer beobachten aufmerksam die Natur im Amazonas-Regenwald in Ecuador. Grünes Blattwerk umgibt sie.
Eine Gruppe indigener Menschen in traditioneller Kleidung und bunten Federkopfschmuck, Brasilien.
Porträt eines Gelbbrustaras in Venezuela mit leuchtenden Farben im Regenwald.

Amazonas Reisen

Abenteuer im größten Regenwald der Erde

Warum sollten Sie in den Amazonas reisen?

  • Höchste Artenvielfalt der Erde vom Waldboden bis in die Baumwipfel
  • Expeditionen per Boot und Kanu durch schmale Urwald-Nebenflüsse
  • Direkter Austausch über Traditionen und Heilpflanzen mit indigenen Völkern
  • Übernachtungen in Regenwald-Lodges inmitten der nächtlichen Urwald-Kulisse

Wissenswertes und häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Amazonas auf einen Blick. Jetzt mehr erfahren.

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Marcus Gempp

Das grüne Herz der Erde: Reisen in den Amazonas

Das Erste, was Sie beim Betreten des Regenwaldes wahrnehmen, ist die Luft. Sie schlägt Ihnen mit einer Feuchte von 90 Prozent förmlich entgegen. Sie ist warm, schwer und erfüllt von den Gerüchen des Waldbodens, der vor Leben nur so strotzt, und den harzigen Aromen uralter Baumriesen. Mit einem Kanu gleiten Sie lautlos über das spiegelglatte Schwarzwasser und hören das markante Schnaufen der Rosa Flussdelfine – eine von unzähligen Stimmen, die das Leben in einem der mächtigsten Ökosysteme unseres Planeten prägen.

Der Amazonas ist kein Ort, den man einfach nur besucht. Er ist eine Welt, die alle Sinne fordert. Sein Zentrum bildet der Amazonasfluss. Mit über 6400 Kilometern Länge ist er der wasserreichste Fluss der Erde. Er transportiert mehr Wasser als die nächsten sieben größten Flüsse zusammen und prägt mit seinem gewaltigen Becken das Klima Südamerikas. Gleichzeitig ist er die Lebensader des Kontinents und ein sich stetig wandelndes Labyrinth aus tausenden Nebenflüssen, Kanälen und Lagunen.

Eingebettet in dieses gewaltige Stromsystem kennt der Regenwald keine Grenzen. Von den nebelverhangenen Andenausläufern in Ecuador über die isolierten Schwarzwasserflüsse in Peru bis hin zum gewaltigen Stromsystem in Brasilien spannt sich ein Lebensraum, der fast einen halben Kontinent umfasst. Als Spezialist für Amazonas-Reisen deckt DIAMIR Erlebnisreisen diese enorme Vielfalt in ihrer gesamten Breite ab. Mit über 30 verschiedenen Kleingruppenreisen, Privatreisen und Reisebausteinen in vier verschiedenen Ländern führen wir Sie tief in das Herz des Dschungels.

Amazonas Wildlife: Zwischen Rosa Delfinen und dem Echo der Brüllaffen

Wer den Regenwald verstehen will, muss lernen, genau hinzusehen. In diesem vertikalen Labyrinth aus gigantischen Baumriesen und verschlungenen Lianen ist die Biodiversität so hoch wie an keinem anderen Ort der Erde. Es ist eine Flora und Fauna, die Sie auf unseren Amazonas-Expeditionen ohne Filter erleben.

Im Amazonas sind die Tiere Teil eines perfekt getarnten Lebensraums. Der Regenwald ist dicht, tief und schützt seine Bewohner durch ein Meer aus Grün. Eine Amazonas-Reise ist daher weniger eine klassische Safari als vielmehr eine Schule der Wahrnehmung. Es geht um das Gefühl, von tausenden Augen beobachtet zu werden, während man selbst nur langsam die Geheimnisse des Dickichts entschlüsselt.

Häufige Begleiter Ihrer Reise sind jene Tiere, die das Licht und die Wasserwege suchen. In den Flüssen sind Rosa Flussdelfine erstaunlich präsent und oft neugierige Begleiter der Boote. Während in den Baumwipfeln unzählige Affen und hunderte Vogelarten ihren Alltag bestreiten. 

Es gibt aber auch viele Begegnungen, die im dichten Amazonasregenwald echte Geduld und ein Quäntchen Glück erfordern. Der Jaguar ist hier der „Unsichtbare“. Er ist da, doch er entscheidet selbst, ob er sich zeigt. Wer den Fokus seiner Reise primär auf die Sichtung der großen Raubkatzen legen möchte, dem empfehlen wir unsere Reisen ins Pantanal.

Luftaufnahme des mäandernden Tambopata-Flusses in Amazonien, Peru, umgeben von dichtem Wald und Naturlandschaft.

Wir schützen den Amazonas-Regenwald

Wir bewahren, was wir bereisen. Gemeinsam mit Wilderness International kompensieren wir bereits die Hälfte des CO2-Fußabducks unserer Reisen. Unterstützen Sie uns und übernehmen Sie den restlichen Anteil freiwillig.

Amazonas Kreuzfahrt oder Dschungel-Lodge: Zwei Wege den Regenwald zu entdecken

Der Amazonas lässt sich auf zwei Arten tiefgehend erkunden. Beide bieten Ihnen den direkten Kontakt zur Wildnis, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte in Ihrer täglichen Entdeckerreise.

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    Sie eine Region in all ihrer Tiefe durchdringen möchten. Lodges dienen als fester Ankerpunkt inmitten eines riesigen Reservates. „Stationär“ bedeutet aber nicht „Stillstand“. Das Kanu ist auch hier ein wichtiger Begleiter. Von der Lodge aus starten Sie täglich zu verzweigten Expeditionen. Mal gleiten Sie lautlos mit dem Paddelboot durch überflutete Wälder, mal wandern Sie auf festen Pfaden zu Aussichtstürmen. Sie werden Teil eines festen Reviers und lernen dessen Bewohner kennen.

  • Wählen Sie das Expeditionsschiff, wenn...

    Sie den Amazonas als pulsierende Lebensader begreifen wollen. An Bord unserer kleinen Schiffe (vor allem in Brasilien auf dem Rio Negro) sind Sie fast ausschließlich auf dem Wasser unterwegs. Ihr „Hotel“ gleitet lautlos in Gebiete vor, die für stationäre Lodges unerreichbar sind. Sie wachen jeden Morgen an einem anderen Flussabschnitt auf. Die Distanzen, die Sie zurücklegen, ermöglichen es, verschiedene Ökosysteme und isolierte Lagunen zu sehen, während das Panorama des Waldes bequem an Ihnen vorbeizieht.

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Amazonas-Regionen im Vergleich: Wo erleben Sie welche Highlights?

Es gibt kein „Bestes“, nur ein „Passendes“. Ob eine Expedition im Amazonas-Nationalpark in Peru, eine Flusskreuzfahrt in Brasilien, eine kompakte Naturreise in Ecuador oder die unberührte Wildnis in Bolivien – jede Amazonas-Reise in Südamerika hat ihren eigenen Charakter. Als Reiseexperten unterstützen wir Sie dabei, genau das Ziel zu finden, das zu Ihren Wünschen passt.

  • Brasilien: Bilderbuch-Amazonas und die großen Ströme

    Brasilien hält den größten Anteil am Amazonasbecken. Hier erleben Sie die gewaltigen Dimensionen der Flüsse am intensivsten – von endlosen Insel-Labyrinthen bis hin zum „Encontro das Águas“.An diesem berühmten Zusammenfluss fließen schwarzes und lehmgelbes Wasserkilometerweit nebeneinander, ohne sich zu vermischen.

    Vorteil: Perfekte Infrastruktur für Amazonas-Expeditionen ab Manaus. Einzigartige Phänomene wie das „Meeting of the Waters“ und das mückenarme Schwarzwasser des Rio Negro.

    Ideal für: Reisende, die den Amazonas vom Wasser aus entdecken möchten und Wert auf eine komfortable Logistik legen.

  • Peru: Die Artenvielfalt und die Lehmlecken 

    Hier finden Sie einen sehr artenreichen, „klassischen“ Tieflandregenwald mit vielen Trails. Dieser eignet sich besonders, wenn Sie den Dschungel intensiv zu Fuß erleben möchten. 

    Vorteil: Besonders hier sind die berühmten Lehmlecken (Colpas), an denen sich hunderte Papageien sammeln. Zudem lassen sich diese Amazonas-Abenteuer hervorragend mit einer Kulturreise in die Anden (Cusco/Machu Picchu) kombinieren.

    Ideal für: Wildlife-Fotografen, Vogelbeobachter und Entdecker, die eine Kombination aus Natur und Kultur suchen.

  • Ecuador: Der kompakte Hotspot

    Ecuador bietet den „schnellsten“ Zugang zum tiefen Regenwald mit Lagunen und Beobachtungstürmen.

    Vorteil: Die Distanzen sind kürzer. In Regionen wie dem Yasuni-Nationalpark finden Sie eine hohe Dichte an Primaten und Vögeln auf vergleichsweise kleinem Raum. Exzellente Eco-Lodges ermöglichen den direkten Zugang zur Wildnis über Baumkronenpfade und Aussichtstürme.

    Ideal für: Reisende mit etwas weniger Zeit, die dennoch tief in den unberührten Primärwald eintauchen möchten.

  • Bolivien: Die unberührte Wildnis 

    Bolivien ist das Ziel für Abenteurer, die den Massen entkommen wollen. Die Anreise über Rurrenabaque führt direkt in das Herz des Madidi-Nationalparks. 

    Vorteil: Die Pampas-Touren (offenes Sumpfland am Rand des Waldes) bieten eine hohe Tierdichte. Hier sehen Sie mit etwas Glück hunderte Kaimane, Wasserschweine und springende Affen oft auf einen Blick. Im tieferen Madidi-Nationalpark erwartet Sie purer, unberührter Primärwald.

    Ideal für: Entdecker und Reisende, die eine extrem hohe Tierdichte in den offenen Sumpfgebieten erleben wollen.

Land & RegionNatur & WildlifeKomfort & StilDIAMIR-Erlebnis
Brasilien (Zentral-Amazonas)breiter Hauptstrom, Flussdelfine und Kaimanebreites Angebot, von Lodge bis Flusskreuzfahrt Treffpunkt von Schwarz- und Weißwasser
Tour BRAAPI
Brasilien (Rio Negro & Anavilhanas)400 Inseln, Sandstrände in der Trockenzeit, mückenarmFlusskreuzfahrt, Fokus auf Ruhe und NaturSonnenuntergangs-Cruise durch das größte Süßwasser-Archipel
Tour BRATUC
Brasilien (Mamirauá-Reservat)saisonale abgelegene Flutwälder (Várzea), Uakari-Affenschwimmende Lodges mit Expeditions-CharakterTierbeobachtung auf Augenhöhe direkt vom Flusspegel aus
Tour BRAUAC
Peru (Madre de Dios & Tambopata)klassischer Urwald, Aras und Riesenotter komfortable Dschungel-Lodges, gut erreichbarExpeditionen auf Baumkronenpfaden und stille Kanutouren
Tour PERKUR
Peru (Manu / Alto Madre de Dios)Übergang Anden –Tiefland, Tapir-Leckeneinfache Lodges, Abenteuer-FokusÜbernachtung auf einer Tapir-Plattform
Tour PERMAB
Ecuador (Cuyabeno-Reservat)Lagunen-Labyrinth, Affen, Nachtsafarisrustikale Lodges, viel Zeit auf dem WasserAustausch mit Schamanen über Heilpflanzen
Tour ECCUY
Ecuador (Rio Napo & Yasuni-NationalparkPrimärwald-Hotspot, enorme Vogel- und Primatendichtegehobene Eco-Lodges Sonnenaufgang auf dem 36-Meter-Turm über dem Regenwald
Tour ECUYAS
Bolivien (Madidi-NationalparkUnberührte Wildnis, Papageienkliffseinfache Lodges für EntdeckerHunderte Vögel am entlegenen Papageienkliff
Tour BOLNAT

Abenteuer und Aktivitäten im Amazonas-Regenwald

Zwei Personen bei einer Wanderung durch den Amazonas-Regenwald in Peru, umgeben von üppiger Natur.

Dschungelwanderungen

An der Seite unserer erfahrenen Guides verlassen Sie die Pfade und dringen in den Primärwald vor. Hier lernen Sie die „Sprache des Waldes“ kennen. Welche Pflanzen dienen als natürliche Apotheke? Welche Spuren im weichen Boden verraten die Anwesenheit eines Tapirs? Diese geführten Dschungel-Trekkings und Wanderungen schärfen den Blick für die faszinierenden Details am Boden und im Unterholz.

Bootstouren

Viele Bereiche des Amazonas sind nur über das Wasser zugänglich. In lautlosen Kanus gleiten Sie durch schmale Igarapés (Waldkanäle) und überflutete Wälder. Fernab von Motorengeräuschen kommen Sie den Tieren am Ufer so nah wie möglich. Dies ist ein Erlebnis, das die enormen Dimensionen des Wassersystems greifbar macht.

Ein Mädchen hält ein Paddel, während eine Gruppe von fünf Personen in einem Boot auf einem Fluss im Regenwald von Peru fährt.
Sonnenuntergang über einem ruhigen See, mit orangefarbenem Himmel und silhouettierten Bäumen am Ufer.

Nachtsafaris

Sobald die Sonne untergeht, verändert sich die Geräuschkulisse dramatisch. Ausgerüstet mit Taschenlampen suchen wir vom Boot aus nach den rot leuchtenden Augen der Kaimane oder entdecken zu Fuß im Dickicht schlafende Vögel, riesige Insekten und nachtaktive Primaten. Die Nacht im Amazonas ist ein unvergleichliches Erlebnis für die Sinne.

Begegnungen mit indigenen Völkern und lokaler Kultur

Ein respektvoller Besuch bei den Gemeinschaften, die seit Generationen im Einklang mit dem Amazonas leben, ist oft das prägendste Erlebnis einer Amazonas-Reise. Ob beim gemeinsamen Zubereiten von Maniok über offenem Feuer, dem Kennenlernen der geheimnisvollen Welt der Heilpflanzen oder dem Beobachten traditioneller Fischfangtechniken mit Pfeil und Bogen – es ist die Chance, den Regenwald nicht nur als Ökosystem, sondern als Heimat und kulturelles Erbe zu verstehen.

Zwei Mitglieder der Yagua Community in Peru posieren lächelnd im Grünen, umgeben von üppiger Vegetation.
Eine Frau und ein Mann stehen im Wald in Peru. Der Mann zeigt der Frau etwas, während sie interagieren. Beide haben Kameras.

Survival-Wissen

Unsere Guides zeigen Ihnen die „Apotheke des Waldes“, von natürlichem Chinin bis hin zu Harzen, die als Insektenschutz dienen. Sie vermitteln Ihnen die essenziellen Techniken des Überlebens im Dschungel. Dieses Wissen macht die Komplexität des Regenwaldes greifbar und lässt Sie die Wildnis mit ganz anderen Augen sehen.

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Unser Serviceversprechen
Canopy-Walkway im Amazonas-Regenwald von Peru, umgeben von dichtem Grün und Bäumen.

Reiseberichte

Christian Rehse, 16.10.2018
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Markus Recknagel, 29.07.2013
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Praktische Informationen für Ihre Reise in den Amazonas Regenwald

  • Hinweis: Die hier verfassten Antworten und Informationen werden unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung angegeben. Vor Reiseantritt erhalten Sie speziell auf Ihre Tour abgestimmte Toureninformationen und Mitnahmeempfehlungen. Sollten Sie weitere Fragen haben, helfen wir Ihnen gern weiter.

Wann ist die beste Reisezeit für den Amazonas?

Den Amazonas kann man das ganze Jahr über bereisen. Da das Gebiet ein tropischer Regenwald ist, müssen Sie statistisch gesehen jeden Tag mit einem Schauer rechnen. Den entscheidenden Unterschied macht jedoch der Wasserstand, der um bis zu 12 bis 15 Meter schwankt:

  • Die Hochwasser-Zeit (ca. März bis August): Das ist „Die Zeit der schwimmenden Wälder“. Der Fluss tritt über die Ufer und flutet riesige Waldgebiete. Der Zeitraum ist am besten geeignet, wenn Sie den Regenwald vom Boot aus zu erkunden möchten.
  • Die Niedrigwasser-Zeit (ca. September bis Februar): Das Wasser zieht sich in die Hauptstrombecken zurück und gibt sandige Ufer und den Waldboden frei. Es ist die beste Zeit für Dschungelwanderungen zu Fuß. Kaimane und Fische konzentrieren sich in den verbleibenden Lagunen, was die Sichtungschancen erhöht. Am Rio Negro tauchen traumhafte Sandstrände auf.
  • Die „Übergangsmonate“ (Mai/Juni und Oktober/November): Diese Monate gelten oft als Geheimtipp, da sie das Beste aus beiden Welten bieten – moderates Wetter und ein spannendes Wechselspiel der Wasserstände.

Wie ist das Klima im Regenwald?

Das Klima im Amazonasbecken ist tropisch-hyperhumid. Das bedeutet, es ist das ganze Jahr über heiß, feucht und niederschlagsreich. Es gibt keine thermischen Jahreszeiten, sondern nur den Wechsel zwischen „regenreich“ und „weniger regenreich“. Die Temperaturen liegen konstant zwischen 25 und 33 °C. Was den Kreislauf jedoch fordert, ist die Luftfeuchtigkeit von oft über 80 bis 90 Prozent. Man schwitzt viel und die Verdunstung kühlt kaum. Die intensive Feuchtigkeit ist ein untrennbarer Teil der Lebenskraft des Dschungels und gehört zum authentischen Regenwald-Feeling dazu. Zudem regnet es fast täglich, meist in Form von heftigen, aber kurzen tropischen Güssen am Nachmittag. Danach bricht oft sofort wieder die Sonne durch. Diese Schauer sind warm und werden von vielen Reisenden als willkommene Erfrischung empfunden.

 

Welche Tiere kann ich im Amazonas sehen?

Der Amazonas ist kein „Zoo unter freiem Himmel“, sondern ein hochkomplexes Versteckspiel. Was Sie sehen, hängt stark von der Region (Schwarz- oder Weißwasser) und Ihrem eigenen Fokus ab:

  • Die „Sichtbaren“ (häufig): In den Uferzonen und Baumkronen beobachten Sie hier fast täglich Rosa und Graue Flussdelfine, verschiedene Affenarten (wie Brüllaffen, Totenkopfäffchen und Kapuziner), Kaimane, Faultiere sowie eine überwältigende Vogelwelt mit Tukanen, Aras und Eisvögeln.
  • Die „Heimlichen“ (mit Glück): Tiere wie der Jaguar, die Anakonda, der Tapir oder die majestätische Harpyie sind meisterhaft getarnt. Begegnungen mit ihnen sind exklusive Highlights, die Geduld, erstklassige Guides und oft den richtigen Zeitpunkt (Wasserstand) erfordern.
  • Das „Kleinvieh“ (faszinierend): Unterschätzen Sie nicht die Makro-Welt. Pfeilgiftfrösche, handtellergroße Schmetterlinge (Morphos) und bizarre Insektenformen sind oft die heimlichen Stars einer Dschungelwanderung.

Tipp von DIAMIR Erlebnisreisen: Im Amazonas geht es nicht nur um das „Was“, sondern um das „Wie“. Die Intensität des Erlebnisses liegt im Aufspüren. Das Rascheln im Gebüsch oder das plötzliche Abtauchen einer Rückenflosse machen den eigentlichen Reiz aus.

Wie gefährlich ist eine Amazonas-Reise?

Der Regenwald ein friedliches, wenn auch sensibles Ökosystem. Bei einer geführten Reise von DIAMIR Erlebnisreisen steht Ihre Sicherheit an oberster Stelle.

  • Mythos Raubtiere: Jaguare sind extrem scheu und meiden Menschen. Piranhas stellen für Badende im Schwarzwasser keine Gefahr dar. In vielen Regionen kann man völlig gefahrlos in den Lagunen baden. Die größte „Gefahr“ durch Tiere geht eher von winzigen Bewohnern wie Wespen oder Ameisen aus, die Sie überraschen können, wenn Sie unachtsam ins Gebüsch greifen.
  • Das eigentliche Risiko ist das Klima: Die größte Herausforderung für den Körper ist die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze. Dehydrierung und Kreislaufbelastung sind die häufigsten Themen vor Ort. Wir achten daher auf ein angemessenes Tempo und ausreichend Trinkwasserpausen.
  • Insekten und Krankheiten: Mücken sind lästig, aber kontrollierbar. Durch konsequente Vorsorge (lange Kleidung, Repellents) sowie Gelbfieberimpfung ist das gesundheitliche Risiko sehr gut kalkulierbar. In den Schwarzwasserregionen (z. B. am Rio Negro) gibt es aufgrund des Säuregehalts des Wassers ohnehin kaum Mücken.
  • Sicherheit durch Expertise: Unsere Guides wissen genau, welche Pfade sicher sind, welche Pflanzen man nicht berühren sollte und wie man sich im unwahrscheinlichen Fall einer Begegnung mit einer Schlange korrekt verhält.

Wie lange sollte man im Amazonas bleiben?

Um den Rhythmus des Regenwaldes zu spüren und die Chancen auf tiefgreifende Beobachtungen und Erlebnisse zu maximieren, empfehlen wir eine Aufenthaltsdauer von 4 bis 7 Tagen im Kerngebiet.

Braucht man spezielle Impfungen für den Amazonas?

Ja, ein gewisser Impfschutz ist für eine Amazonas-Reise unerlässlich, um sich selbst und die lokalen Gemeinschaften zu schützen. Die genauen Anforderungen hängen jedoch stark von Ihrem Reiseziel (Brasilien, Peru, Ecuador oder Bolivien) und der Art Ihrer Expedition ab.  Für eine persönliche reisemedizinische Beratung sollten Sie mindestens 6 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt zu Rate ziehen. In fast allen Amazonas-Regionen ist eine Gelbfieberimpfung dringend empfohlen und für die Einreise aus oder in bestimmte Gebiete oft sogar vorgeschrieben. Ihr Basis-Schutz (Tetanus, Diphtherie, Polio und Keuchhusten) sollte aktuell sein. Gegen durch Mücken übertragenen Krankheiten gibt es aktuell keine flächendeckende Standard-Impfung für Reisende. Hier setzen wir auf Prävention: Lange, helle Kleidung und hochwertige Repellents (mit hohem DEET-Anteil) sind Ihr bester Schutz.

Kann man im Amazonas baden?

Ja, das Baden im Amazonas-System ist an vielen Stellen möglich und gehört für viele Reisende zu den absoluten Highlights. Es ist jedoch kein klassischer „Badeurlaub“ möglich, sondern vielmehr ein Eintauchen in ein lebendiges Ökosystem. Am besten badet man im Schwarzwasser (z. B. im Rio Negro). Durch den hohen Säuregehalt gibt es hier kaum Insektenlarven und die Sicht unter Wasser ist oft besser. Im lehmigen Weißwasser ist die Sichtweite gleich null, was das Baden weniger attraktiv macht. Während der Niedrigwasserzeit (ca. Juli bis Oktober) tauchen am Rio Negro weiße Sandstrände auf.

Welche Kleidung ist sinnvoll?

Im Regenwald herrscht ein feuchtheißes Klima. Die ideale Kleidung folgt dem Prinzip „hell, lang und luftig“.

  • Lange Kleidung: Auch wenn es heiß ist: Lange Ärmel und lange Hosen sind Ihr effektivster Schutz gegen Moskitos und scharfkantige Gräser. Wählen Sie helle Farben (beige, hellgrau, oliv), da dunkle Farben stechende Insekten magisch anziehen.
  • Atmungsaktive Funktionsstoffe: Baumwolle trocknet im Dschungel fast nie und wird schwer, wenn sie feucht ist. Setzen Sie auf schnelltrocknende Kunstfasern oder spezielle Reise-Materialien. Diese leiten den Schweiß ab und sind nach einem Regenschauer schnell wieder einsatzbereit.
  • Kopfbedeckung: Eine Kappe oder ein Hut mit breiter Krempe schützt nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor herabfallenden Insekten oder Pflanzenteilen während der Waldwanderungen.
  • Richtiges Schuhwerk: Für Wanderungen im Regenwald empfehlen wir feste knöchelhohe Schuhe.
  • Regenschutz: Ein leichter, atmungsaktiver Regenponcho ist besser als eine schwere Regenjacke. Er lässt die Luft zirkulieren und schützt bei plötzlichen Güssen auch Ihren Tagesrucksack.

Wie nähert man sich den Tieren am besten?

Die Distanz zu den Tieren im Amazonas variiert stark nach Tierart und Lebensraum. Im Gegensatz zu den offenen Savannen Afrikas, wo man im Geländewagen oft direkt neben den Tieren steht, ist der Regenwald ein Ort der geschärften Sinne und des lautlosen Annäherns.

  • Vom Wasser aus: In kleinen, lautlosen Kanus kommen Sie den Tieren am Ufer oft erstaunlich nah. Flussdelfine tauchen nur wenige Meter neben dem Boot auf, und Kaimane lassen sich nachts aus nächster Nähe beobachten. Da viele Tiere das Wasser als Sicherheitszone betrachten, flüchten sie später als bei einer Begegnung an Land.
  • In den Baumkronen: Auf Canopy-Walks oder Aussichtstürmen befinden Sie sich im Stockwerk der Affen und Tukane. Hier erleben Sie das Leben im Urwald auf Augenhöhe, oft nur 10 bis 20 Meter entfernt.
  • Am Waldboden: Bei Dschungelwanderungen ist die Distanz oft größer. Die Tiere hören uns meist, bevor wir sie sehen. Hier liegt der Fokus auf der Makro-Welt: Bunte Frösche, bizarre Insekten und die Flora sind zum Greifen nah. Großsäuger wie Tapire oder Pekaris sieht man eher aus einer respektvollen Distanz.

Wie kommt man in den Amazonas?

Der Weg in das größte Regenwaldgebiet der Erde führt immer über die großen „Gateway-Städte“ Südamerikas. Von dort aus beginnt das eigentliche Abenteuer mit kleineren Flugzeugen, Booten oder motorisierten Kanus.

  • Das Tor zu Brasilien: Manaus

Die Millionenmetropole Manaus liegt mitten im Dschungel am Zusammenfluss von Rio Negro und Rio Solimões. Sie ist das logistische Zentrum für fast jede Amazonas Reise in Brasilien. Sie fliegen meist über São Paulo oder Rio de Janeiro direkt hierher. Von Manaus aus starten unsere Expeditionen direkt ab dem Hafen oder wir bringen Sie mit dem Schnellboot in ca. zwei bis vier Stunden zu den entlegenen Dschungel-Lodges.

  • Das Tor Perus: Iquitos oder Puerto Maldonado

Iquitos liegt im Norden Perus und ist die größte Stadt der Welt, die nicht über den Landweg erreichbar ist. Der Zugang erfolgt per Inlandsflug aus Lima oder mit dem Schiff. Von hier starten die Schiffe in das Pacaya-Samiria-Reservat. Eine weitere Möglichkeit ist der Zugang über Puerto Maldonado. Im Süden Perus fliegen Sie in nur 45 Minuten von Cusco hierher. Dies ist der ideale Zugang für die Lodges am Tambopata-Fluss.

  • Das Tor Ecuadors: Coca 

Von der Hauptstadt Quito fliegen Sie in ca. 30 Minuten über die Anden nach Coca. Dort steigen Sie auf motorisierte Kanus um, die Sie in einer zwei- bis dreistündigen Fahrt tief in den Yasuni-Nationalpark bringen.

  • Das Tor Boliviens: Rurrenabaque

    Ein spektakulärer Flug mit einer kleinen Maschine bringt Sie von La Paz über die Gipfel der Anden hinunter in das tropische Tiefland nach Rurrenabaque – dem Ausgangspunkt für den Madidi-Nationalpark und die Pampas.

 

Mehr Komfort mit DIAMIR Erlebnisreisen: Sie müssen sich nicht um die komplexen Flugpläne oder Bootstransfers kümmern.  Während unserer Reisen ist die gesamte Logistik ab dem internationalen Flughafen nahtlos organisiert. Ihr Guide erwartet Sie bereits bei der Ankunft in der Gateway-Stadt.

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Urlaubsziel Pantanal

In den weiten Savannen des Pantanals zeigen sich Jaguare und Hyazinth-Aras fast ohne Sichtschutz. Die ideale Wahl für Tierbeobachtungen in Brasilien.

Wasserfälle mit Regenbogen in einer üppigen, grünen Umgebung unter blauem Himmel.
Urlaubsziel Iguazu

Über 275 Wasserfälle, Atlantischer Regenwald und zwei Perspektiven. Iguazu verbindet Argentinien und Brasilien zu einem der beeindruckendsten Naturziele Südamerikas.

Ein Totenkopfäffchen im Regenwald von Kolumbien, das seinen Arm hebt und neugierig schaut.

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