Die 7 Top-Sehenswürdigkeiten einer Ostanatolien-Reise
Und warum der Osten der Türkei genau jetzt das perfekte Reiseziel ist
Die Möglichkeit einer Ostanatolien-Reise verdient gerade jetzt besondere Aufmerksamkeit. Aus guten Gründen. Die Region, lange ein kaum bereistes Randgebiet der Türkei, öffnet sich zunehmend und zeigt sich heute als eines der letzten wirklich authentischen Reiseziele des Landes. Während die Küsten der Türkei längst stark touristisch geprägt sind, bewahrt Ostanatolien seine ursprüngliche Kultur, herzliche Gastfreundschaft und Landschaften von archaischer Schönheit.
Dank modernisierter Flughäfen, besserer Straßen und einer stabileren Sicherheitslage ist die Region so gut erreichbar wie nie zuvor. Gleichzeitig wächst das Interesse an ihren archäologischen Schätzen – von Ani über den Ishak-Paşa-Palast bis zu urartäischen Stätten am Van-See. Auch Naturfreunde entdecken weite Hochebenen, tiefe Täler und mächtige Vulkane wie den Nemrut-Krater oder den Ararat neu für sich.
Kurz gesagt: Ostanatolien ist ein Reiseziel, dessen Zeit gekommen ist – unverfälscht, vielfältig und voller Geschichten. Im Folgenden stellen wir die aus unserer Sicht wichtigsten Sehenswürdigkeiten vor, die man auf einer Reise durch den Osten der Türkei nicht verpassen sollte.
Inhaltsverzeichnis
- Göbeklitepe: Das Rätsel der Menschheit
- Mardin: Wo Mesopotamien den Himmel berührt
- Midyat: Silber so fein wie ein Haar
- Berg Nemrut: Gänsehaut auf 2150 Metern
- Kloster Mor Gabriel: Im Schatten alter Mauern
- Akdamar: Die Kathedrale am türkisfarbenen Meer
- Vulkankrater Nemrut: Ein verstecktes Ökosystem im Vulkanschlund
1. Göbeklitepe: Das Rätsel der Menschheit
Auf einem Hügel bei Sanliurfa steht das älteste bekannte Großbauwerk der Welt. Die über 12.000 Jahre alten Steinpfeiler mit ihren kunstvollen Tierreliefs beweisen: Schon Jäger und Sammler verfügten über ein unglaubliches Organisationsgeschick, lange bevor die ersten Pyramiden gebaut wurden.
Mit DIAMIR Erlebnisreisen verstehen Sie den archäologischen Kontext hinter den Steinen und entdeckten spannende Details abseits der Hauptwege, die die Dimensionen dieser Anlage erst richtig greifbar machen. Da man die eigentliche Ausgrabungsstätte zum Schutz der Funde meist nur aus einer gewissen Distanz betrachten kann, führen wir Sie direkt in das erstklassige Archäologische Museum von Sanliurfa. Hier sind die Monumente beeindruckend originalgetreu nachgebaut, sodass Sie die Dimensionen und Details der Anlage hautnah und in Ruhe begreifen können.
In „Urfa“ gehen wir außerdem durch die verwinkelten Gassen der Altstadt zur Halil-Rahman-Moschee. Dort schwimmen die heiligen Karpfen im Teich des Abraham – ein spiritueller Ort voller Ruhe und echter orientalischer Gastfreundschaft. Ein Abend hier, umgeben von jahrtausendealten Legenden und dem Duft der lokalen Gewürzmärkte, ist der perfekte Abschluss für diesen Ausflug in die Steinzeit.
2. Mardin: Wo Mesopotamien den Himmel berührt
Sie stehen auf einer Terrasse aus honiggelbem Kalkstein, der Wind weht warm aus der Ebene herauf, und unter Ihnen erstreckt sich das endlose Grün Mesopotamiens. Genau so fühlt sich Mardin an. Die Stadt thront auf rund 1000 Metern Höhe und sieht nicht nur aus wie eine Filmkulisse. Sie ist ein lebendiges Geschichtsbuch.
Früher zogen hier die Karawanen der Seidenstraße entlang, heute ist Mardin als „Stadt der Toleranz“ bekannt. Hier ragen Minarette direkt neben christlichen Glockentürmen in den Himmel. Wenn wir gemeinsam durch die verwinkelten Gassen schlendern, landen Sie in verwunschenen Innenhöfen oder auf wuseligen Souks, wo es nach allem duftet, was die Region so besonders macht: frisch gebackenes Fladenbrot aus dem Tandur, würziger Kebab und natürlich sündhaft süßes Baklava.
Das Besondere auf einer Ostanatolien-Rundreise mit DIAMIR Erlebnisreisen: Sie erleben Mardin nicht nur als Touristen, sondern tauchen richtig tief ein. Unsere Guides kennen die besten Spots für den perfekten Panoramablick über die Ebene und führen Sie durch das Labyrinth der Altstadt bis zum beeindruckenden Kloster Deyrulzafaran. Hier ist die jahrtausendealte, multireligiöse Geschichte nicht nur in Stein gemeißelt, sondern in jeder Ecke spürbar.
3. Midyat: Silber so fein wie ein Haar
In den Gassen von Midyat scheint die Zeit stillzustehen. In einer kleinen Werkstatt sitzt ein alter Kunsthandwerker konzentriert über seinem Werkstück: Mit ruhigen Händen biegt er Silberdrähte, kaum dicker als ein Haar, zu den berühmten Telkari-Mustern. Während der Hammer leise auf das Metall schlägt, erzählt er die Geschichte seiner Stadt.
Auf einer DIAMIR-Reise nehmen wir uns bewusst die Zeit für diesen Blick hinter die Kulissen, wo aus einfachem Draht filigrane Kunst entsteht. Doch Midyat ist ein Erlebnis für alle Sinne. Zwischen uralten Kirchen, Klöstern und goldgelben Steinfassaden liegt der Duft von gegrilltem Kebab und frischen Mezze in der Luft. Urige Weinhandlungen laden dazu ein, die Tropfen der lokalen Weinberge zu verkosten.
Einmalig wird die Stadt durch ihre lebendigen Märkte. Neben dem filigranen Silberschmuck finden Sie handgewebte Teppiche und historische Textilien, die Midyat zu einem Paradies für Entdecker machen. Es ist diese feine Webkunst – im Silber, in der Kulinarik und in der Architektur, die für uns den besonderen Zauber dieses Ortes ausmacht.
4. Berg Nemrut: Gänsehaut auf 2150 Metern
Es gibt Orte, die man einmal im Leben gesehen haben muss. Und es gibt Wege, die einen nie wieder loslassen. Der Nemrut Dağı ist genau so ein Ort. Aber wer hier einfach nur für ein schnelles Foto aus dem Bus springt, verpasst die eigentliche Magie. Wenn wir uns am Nachmittag den Weg hinauf zum Gipfel bahnen, lassen wir den Trubel hinter uns. Während die Sonne langsam tiefer sinkt, stehen Sie vor den gigantischen Steinköpfen von Apollo, Zeus und König Antiochos. Wenn das Licht die Westterrasse in ein glühendes Orange taucht, spüren Sie die Ehrfurcht, die dieser Ort seit über 2000 Jahren ausstrahlt.
Das Besondere mit DIAMIR Erlebnisreisen: Ein Steinhaufen ist nur ein Steinhaufen. Bis einem jemand die Welt des vergessenen Königreichs Kommagene erklärt. Statt trockener Jahreszahlen erfahren Sie, wie dieser größenwahnsinnige, aber geniale König es schaffte, sein Grabmal buchstäblich in den Himmel zu bauen. Sie stehen vor der Cendere-Brücke oder am Karakus-Tumulus und verstehen plötzlich das komplexe Geflecht aus römischer Macht und östlicher Mythologie.
5. Kloster Mor Gabriel: Im Schatten alter Mauern
Wenn der Klang der altertümlichen Glocken die Stille der Morgendämmerung durchdringt, erwacht ein Ort, der die Zeit überdauert hat. Schon im Jahr 397 gegründet, gilt Mor Gabriel als eines der ältesten christlichen Klöster der Welt. Wenn die ersten Sonnenstrahlen die massiven Steinmauern in warmes Licht tauchen und die Mönche ihren Tag mit Gebeten beginnen, spürt man sofort: Das hier ist kein Museum, sondern ein lebendiges Stück Frühchristentum.
Das Besondere auf einer Ostanatolien-Reise mit DIAMIR Erlebnisreisen: In den meisten Reiseführern ist Mor Gabriel nur ein Häkchen auf der Liste. Gemeinsam erleben wir den Ort genau dann, wenn seine Atmosphäre am intensivsten ist: zur Gebetszeit. Während andere Gruppen oft nur durch die Hallen geschleust werden, nehmen wir uns den Raum für die stille Hingabe. Sie sehen die Mönche im Schatten der alten Mauern versunken und hören die Liturgie auf Aramäisch – der Sprache Jesu. Es ist dieser seltene Moment der echten Verbindung, der über das reine Anschauen von Fresken und Mosaiken hinausgeht. Unsere Reiseleitung schlägt dabei die Brücke von der Gründung im 4. Jahrhundert bis zur heutigen Bedeutung für die syrisch-orthodoxe Gemeinschaft. Zwischen massiven Mauern und kunstvollen Verzierungen finden Sie hier eine friedvolle Besinnung, die in unserer schnelllebigen Welt fast ausgestorben scheint.
6. Akdamar: Die Kathedrale am türkisfarbenen Meer
Während die Fähre langsam aus dem Hafen tuckert und das Wasser des Vansees in einem fast unwirklichen Türkis an den Rumpf schlägt, rückt die Insel Akdamar immer näher. Vor der Kulisse der schneebedeckten Gipfel des Taurusgebirges wirkt die armenische Heilig-Kreuz-Kirche aus dem 10. Jahrhundert wie aus der Zeit gefallen.
Mit DIAMIR Erlebnisreisen genießen Sie die Stille vor dem Ansturm. Der Zauber von Akdamar entfaltet sich am besten in der Ruhe. Deshalb legen wir Wert auf das richtige Timing. Wir setzen oft zu Zeiten über, in denen die großen Besucherströme noch nicht da sind. So gehört Ihnen die friedliche Insel fast allein. Sie spazieren entspannt durch die blühenden Mandelbäume, die im Frühjahr die gesamte Insel in ein zartrosa Blütenmeer verwandeln, und genießen den weiten Blick über den glitzernden Sodasee.
Die Kathedrale ist weltberühmt für ihre Fassade, aber ihre wahre Geschichte erschließt sich erst beim genauen Hinsehen. Unsere Reiseleitung hilft Ihnen, die beeindruckenden Reliefs und Mosaike zu „lesen“ – von biblischen Szenen wie David gegen Goliath bis hin zu exotischen Tieren und Ornamenten, die die Kirche wie ein steinernes Bilderbuch umschließen. Mit der richtigen Expertise vor Ort wird aus den kalten Mauern des einstigen kulturellen Zentrums der Region eine lebendige Erzählung über armenische Baukunst und Geschichte.
7. Vulkankrater Nemrut: Ein verstecktes Ökosystem im Vulkanschlund
Vergessen Sie für einen Moment alles, was Sie über trockene Steppen wissen. Wenn wir den Rand der gewaltigen Caldera des Vulkans Nemrut auf knapp 3000 Metern erreichen, blicken wir nicht in einen grauen Abgrund, sondern in eine völlig eigene Welt. Wo früher glühende Lava floss, funkelt heute ein tiefblauer Kratersee. Das Spektakel am Nemrut ist das Spiel der Farben: Das Türkis des Sees bildet einen scharfen Kontrast zu den schroffen, dunklen Felsformationen der Kraterwand.
Das DIAMIR-Erlebnis: Während viele Reisende diesen Ort nur aus der Ferne sehen, führt uns unsere Route behutsam mitten hinein in dieses geschützte Ökosystem. Wir folgen der kurvigen Zufahrt von Tatvan aus und genießen eine Natur, die für Ostanatolien fast unwirklich erscheint. Hier oben, isoliert im Kessel des Vulkans, hat sich ein eigenes kleines Paradies gebildet. Mit der nötigen Ruhe und ein wenig Geduld beobachten wir Wildziegen oder Füchse in ihrem Rückzugsort. Und wer weiß, vielleicht zeigt sich in der Ferne sogar einer der hier heimischen und scheuen Braunbären.
Reiseplanung
Wo liegt Ostanatolien?
Ostanatolien liegt im östlichen Teil der Türkei und grenzt an Armenien, Aserbaidschan, den Iran, den Irak und Syrien. Es umfasst vor allem die Region rund um Van, Kars, Erzurum, Ağrı und Tunceli.
Wann ist die beste Reisezeit für Ostanatolien?
Die beste Reisezeit für Ostanatolien liegt zwischen Mai und Oktober. Im späten Frühling und frühen Sommer zeigt sich die Region besonders grün, während die Temperaturen angenehm mild bleiben. In den Sommermonaten Juli bis September herrscht das stabilste Wetter. Der Oktober bietet klare Luft und eine farbenprächtige Herbststimmung. Im Winter hingegen kann es sehr kalt werden, und viele Straßen oder Bergregionen sind nur eingeschränkt zugänglich.
Wie sicher ist Reise nach Ostanatolien sicher?
Ostanatolien gilt aktuell als gut bereisbar, vor allem rund um die Städte Van, Kars, Erzurum, Doğubayazıt und am Van-See. Die touristisch relevanten Gebiete sind sicher, gut erschlossen und werden regelmäßig von internationalen Veranstaltern besucht. Gemieden werden sollten lediglich Grenzgebiete mit militärischer Präsenz, vor allem nahe der Grenzen zu Iran und Armenien abseits offizieller Übergänge sowie abgelegene Bergregionen, in denen sich Sicherheitslagen schnell ändern können. Mit einem erfahrenen Anbieter wie DIAMIR, der lokale Kontakte nutzt und Routen laufend überprüft, reist man in Ostanatolien in der Regel sehr sicher und gut informiert.
Wie bekommt man eine Genehmigung für eine Ararat-Besteigung?
Für eine Besteigung des Ararat benötigt man eine offizielle Genehmigung des türkischen Ministeriums. Diese kann nicht privat beantragt werden, sondern läuft immer über registrierte lokale Agenturen oder Reiseveranstalter wie DIAMIR Erlebnisreisen. Die Beantragung dauert in der Regel mindestens 30 Tage und erfordert Passdaten sowie die genaue Reisedauer.
Weitere Informationen zur Ararat-Besteigung mit DIAMIR Erlebnisreisen finden Sie hier.
Wandern und Natur
Was sind die schönsten Wandergebiete und Naturparks in Ostanatolien?
Zu den schönsten Wandergebieten und Naturparks in Ostanatolien zählen vor allem der Nemrut-Vulkankrater mit seinen beeindruckenden Kraterseen und weiten Panoramen sowie der Munzur-Nationalpark bei Tunceli, einer der artenreichsten und ursprünglichsten Nationalparks der Türkei. Beliebt sind außerdem die Hochebenen rund um den Van-See, etwa bei Gevaş oder Çatak, die sich ideal für leichte bis mittlere Wanderungen eignen. Anspruchsvollere Routen finden sich am Süphan Dağı, dem zweithöchsten Vulkan der Türkei. Ebenfalls lohnend sind die Narman Fairy Chimneys nahe Erzurum, die sich gut auf kurzen Wanderungen erkunden lassen.
Welche Tiere und Pflanzen sind typisch für die Naturlandschaften in Ostanatolien?
Typisch für die Naturlandschaften Ostanatoliens sind Arten, die an das raue Hochlandklima angepasst sind. In den weiten Steppen und Gebirgsregionen leben Wildziegen, Wölfe, Füchse, Steinadler, Bartgeier und in abgeschiedenen Gebieten sogar Braunbären. Rund um den Van-See ist der seltene Van-Kormoran heimisch, während die Feuchtgebiete Zugvögeln als Rastplatz dienen.
Die Pflanzenwelt wird von Steppe, alpiner Flora und Vulkanlandschaften geprägt: typisches Berggras, Artemisia (Beifuß), Wacholder, Kräuterpolster, im Frühjahr farbenfrohe Wildtulpen, Anemonen, Krokusse und robuste Alpenpflanzen. In höheren Lagen finden sich nur noch niedrig wachsende Polsterpflanzen – ideal angepasst an Wind, Kälte und kurze Vegetationszeiten.
Kultur
Wie unterscheidet sich Ostanatolien kulturell von Zentral- oder Westanatolien?
Ostanatolien unterscheidet sich kulturell deutlich von Zentral- und Westanatolien, weil hier verschiedene ethnische Gruppen, Sprachen und historische Einflüsse aufeinandertreffen. Während Westanatolien eher urban, touristisch geprägt und kulturell homogen wirkt, zeigt Ostanatolien eine stärkere Vielfalt aus kurdischen, türkischen, armenischen und teilweise jesidischen Traditionen.
Die Region ist konservativer, ländlicher strukturiert und pflegt Bräuche, die in Zentral- und Westanatolien teilweise verschwunden sind – etwa traditionelle Musik, Tänze und Handwerkskunst.
Sprachlich hört man neben Türkisch häufig Kurmandschi (Kurdisch) sowie regionale Dialekte. Historisch spürbar sind armenische und persische Einflüsse, die sich in Architektur, Ornamentik und Ortsbildern wiederfinden – ein kultureller Mix, der Ostanatolien einzigartig macht.
Welche traditionellen Gerichte aus Ostanatolien sollte man probieren und was zeichnet die Küche aus?
Die Küche Ostanatoliens ist deftig, aromatisch und stark von Berg- und Nomadenkultur geprägt. Typische Zutaten sind Lamm, Bulgur, Joghurt, Butter, Kräuter und Hülsenfrüchte. Probieren sollte man unbedingt:
• Keledoş (Van-Region): ein traditioneller Eintopf aus Lamm, Joghurt und Kräutern – herzhaft und sättigend.
• Kürt Köftesi: große Bulgurklöße, oft mit Fleisch oder Kräutern gefüllt.
• Cağ Kebabı (Erzurum): ein horizontal gegrillter Lammspieß, einer der Vorläufer des Döner.
• Hengel (Kars): teigige Nudeltaschen mit Joghurt und Butter, ähnlich Manti, aber rustikaler.
• Van-Breakfast: eines der berühmtesten Frühstücke der Türkei mit Kräuterquark, Honig, lokalen Käsesorten und Eiern.
• Eşgoş (Tunceli): würziger Kräutereintopf aus wilder Bergvegetation.
• Kars-Gravierkäse und Honig: regionale Spezialitäten mit geschütztem Ruf.
Die ostanatolische Küche zeichnet sich durch kräftige Aromen, lange Garzeiten, regionale Produkte und Einflüsse kurdischer, armenischer und türkischer Traditionen aus – perfekt für alle, die authentische, ursprüngliche Küche lieben.
Welche Stadt bietet das beste Gesamtpaket für Kulturreisen: Erzurum, Kars oder Van?
Alle drei Städte haben ihren Reiz, doch Kars bietet das ausgewogenste Gesamtpaket für Kulturreisen.
Kars überzeugt durch die direkte Nähe zur UNESCO-Welterbestätte Ani, eine spannende Mischung aus russischer Kolonialarchitektur, osmanischem Erbe und armenischer Geschichte sowie gute Erreichbarkeit über den Flughafen und den Doğu-Express. Die Stadt ist kompakt, atmosphärisch und kulturell äußerst vielfältig.
Erzurum punktet mit seldschukischen Bauten wie der Çifte Minareli Medrese, seiner lebendigen Universitätsstadt-Atmosphäre und einem starken religiösen und historischen Erbe – ideal für alle, die islamische Kunst und Architektur schätzen.
Van bietet den besten Zugang zu Naturlandschaften und urartäischen Stätten, dazu die Akdamar-Kirche und das berühmte Van-Frühstück – perfekt für Kultur und Naturerlebnisse, aber etwas weniger städtisch geprägt.
Fazit:
Für eine reine Kulturreise mit vielen geschichtlichen Highlights liegt Kars vorn, gefolgt von Erzurum. Wer Kultur mit Natur verbinden möchte, ist in Van am besten aufgehoben.
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