Eine Person sitzt am Rand einer Klippe im Mondtal der Atacama-Wüste in Chile. Im Hintergrund sieht man eine weite, trockene Landschaft mit Hügeln und Bergen.
Bild von Vulkanen und Lagune Miscanti in Chile. Die schneebedeckten Berge reflektieren im ruhigen Wasser der Lagune im Atacama.
Lamas stehen in der Atacama-Wüste in Chile vor dem Vulkan Licancabur, der im Hintergrund sichtbar ist.
Dampfender Geysir mit Reisenden vor Bergen im Geothermalfeld El Tatio in Chile.

Lascar (5640 m), Socompa (6051 m) und Llullaillaco (6739 m)

Bergexpedition auf den Spuren der Inka durch die mystischste Atacama-Wüste – ein absoluter Geheimtipp!

Highlights

  • Höchstgelegener archäologischer Fundort der Welt
  • Akklimatisationstouren in der Atacama-Wüste
  • Tatio-Geysire, Salzlagunen und Flamingos
  • Entspannen in den Thermalquellen von Puritama
  • Museum für Hochgebirgsarchäologie und Inka-Mumien in Salta
Mit dieser Reise 81 m² Regenwald schützen und Urkunde erhalten
So einfach geht´s

Fakten

  • Reiseart: Gruppenreise
  • Dauer: 21 Tage
  • Teilnehmer: 6–12
  • Reiseleitung: deutsch
  • Schwierigkeit:
  • Übernachtung:
  • Tourcode: EXPLLU
  • ab 6550 EUR inkl. Flug
Reisedetails als PDF

Darum geht´s:

Obwohl es sich um einen der trockensten und unwirtlichsten Landstriche unserer Erde handelt, birgt die sagenumwobene Atacama-Wüste erstaunliche Naturwunder. Im Schatten der für die indigenen Völker heiligen Vulkane der Anden verzaubern smaragdgrüne Lagunen, weiß glänzende Salzseen und die wohl klarsten Sternenhimmel der Welt jeden Reisenden.

Akklimatisationstouren in der Atacama-Wüste

Von der Wüstenoase San Pedro de Atacama aus unternehmen Sie Ausflüge und Wanderungen zu den landschaftlichen Höhepunkten der Region, weitab der ausgetretenen Touristenpfade. Sie sind zu Besuch in abgelegenen Dörfern im Herzen der Wüste und können Kontakte mit der lokalen Bevölkerung knüpfen und tief in die Kultur und Natur dieser Region eintauchen.

Heilige Berge und Opferstätten der Inka

Aufgrund der schweren Zugänglichkeit werden die Gipfelziele dieser Bergexpedition nur extrem selten bestiegen und sind somit ein absoluter Geheimtipp für jeden Bergliebhaber, der an Archäologie, Geologie, Astronomie und den Geschichten und Mythen alter Kulturen interessiert ist. Beim Llullaillaco handelt es sich um den zweithöchsten Berg Chiles und die höchste archäologische Fundstätte der Welt. Nur wenige Meter unterhalb des Gipfels wurden die Körper dreier mumifizierter Inka-Kinder gefunden, die vor mehr als 500 Jahren dort den Göttern geopfert wurden. Ein unglaublicher Fund, den Sie am Ende Ihrer Expeditionsreise im Museum in Salta bestaunen können.

Sophie Ehret-Sander
Ein Auto fährt auf einer Straße durch eine weite, bergige Landschaft mit schneebedeckten Gipfeln im Hintergrund.

Das Besondere an dieser Reise

  • Expeditionsleitung durch Experten der Höhenarchäologie
  • Optimale Höhenanpassung in spektakulärer Landschaft

Termine und Preise

Heute buchen und 3% Frühbucherrabatt auf die Reisetermine ab dem 17.10.2027 erhalten!
Zeitraum:
Status Termin Bis Preis Details Informationen
Buchbar 17.10.27 – 06.11.27 6550 EUR EZZ: 490 EUR
de Deutsch sprechende Reiseleitung inklusive Flug

Optionale Zusatzkosten

  • Rail & Fly 1. Klasse: 170 EUR (ab 01.11.2026: 60 EUR)
  • Rail & Fly 2. Klasse: 90 EUR (ab 01.11.2026: 0 EUR)

CO₂ kompensieren, Regenwald schützen und Urkunde erhalten

Sie möchten auch Regenwald schützen und eine Urkunde über Ihr ganz persönliches Stück Regenwald erhalten?

Diese Reise verursacht 4831 kg CO2. Gemeinsam mit unseren Freunden von Wilderness International kompensieren wir bereits 50 Prozent der entstehenden Emissionen. Mit Ihrer Unterstützung können wir aus 50 Prozent 100 machen. Wie das geht? Im Verlauf einer Reisebuchung haben Sie die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis mit nur einem Mausklick aufzurunden und so selbst aktiv am Umweltschutz teilzunehmen.

Innerhalb von 5 Tagen nach Ihrer Buchung erhalten Sie dann per Mail eine Spendenurkunde über Ihr ganz persönliches Stück Regenwald inkl. Formular zur Beantragung einer Spendenbescheinigung.

So schützen wir Regenwald

Reiseverlauf und Karte

Reiseverlauf
1. Tag

Anreise

Flug von Frankfurt nach Santiago de Chile.

2. Tag

Ankunft in Santiago de Chile

Blick auf die Stadt mit modernen Gebäuden und den Anden im Hintergrund an einem klaren Tag.

Ankunft in Santiago de Chile am Morgen und Transfer zum Hotel. Auf einem geführten Stadtrundgang im historischen Stadtzentrum der Hauptstadt lernen Sie viel über die Geschickte und Kultur der pulsierenden Metropole kennen. Im berühmten Mercado Central genießen Sie ein gemeinsames, landestypisches Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

1×M
3. Tag

Flug nach Calama – San Pedro de Atacama (2450 m)

Eine Person sitzt am Rand einer Klippe im Mondtal der Atacama-Wüste in Chile. Im Hintergrund sieht man eine weite, trockene Landschaft mit Hügeln und Bergen.

Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Calama. Hier erwartet Sie bereits Ihr lokales Begleitteam und fährt Sie zu Ihrem Hotel in der Wüstenoase San Pedro de Atacama. Nach dem Mittagessen in einem typisch chilenischen Restaurant unternehmen Sie einen ersten Ausflug in die Salzkordillere, wo Sie im weltberühmten Valle de la Luna (Mondtal) einen unvergesslichen Sonnenuntergang erleben. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3h, Schlafhöhe ca. 2450 m).

1×(F/M)
4. Tag

Salar de Atacama, Lagunen und Flamingos

Drei Reisende gehen über helles Gestein vor einer Lagune und Bergen bei Piedras Rojas in Chile.

Mit dem Fahrzeug erkunden Sie mit dem Salar de Atacama den größten Salzsee Chiles und besuchen dabei sowohl die Lagunen Miscanti und Miñiques in einer Höhe von über 4000m als auch den Sektor Piedras Rojas. Bei einem Spaziergang in der traumhaften Umgebung der Lagunen bestaunen wir die atemberaubende Landschaft. Auf der anschließenden Rückfahrt nach San Pedro de Atacama können wir während eines Abstechers zu den Lagunen von Chaxa mit etwas Glück Flamingos in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Doch nicht nur die die Natur und die fantastische Landschaft ist das Ziel unserer Exkursion, auch in akklimatisationstechnischer Hinsicht hilft uns dieser Ausflug dabei, uns allmählich an größere Höhen anzupassen.

1×(F/M)
5. Tag

San Pedro de Atacama – Rio Grande (3220 m)

Mehrfarbiges Gebirgstal mit vier Reisenden im Regenbogental in Chile.

Sie verlassen die lieb gewonnene Oase von San Pedro de Atacama und fahren weiter in Richtung Norden nach Yerbas Buenas. Es handelt sich dabei um eine hochinteressante archäologische Fundstätte, die Sie erkunden werden. Im Anschluss besuchen Sie das faszinierende Regenbogental, das nur wenige Minuten entfernt liegt und seinen Namen aufgrund der extrem Mineralhaltigen, farbigen Felsformationen hat. Hier schnüren Sie die Wanderschuhe. Entlang eines alten Karawanenpfades wandern Sie in die kleine, ursprüngliche Ortschaft Rio Grande, die versteckt in den Tälern der Atacama-Wüste liegt. Im Ort angekommen, genießen Sie die angenehme und freundliche Atmosphäre und schlagen Ihr Lager für die Nacht im Garten des Gemeindehauses auf. Die Neugier der örtlichen Bevölkerung bringt Sie schnell in Kontakt zu der lokalen Bevölkerung. Übernachtung in einfacher Privatunterkunft. (Gehzeit ca. 3h, 10 km, 250 m↑, 110 m↓). (Schlafhöhe ca. 3220 m).

1×(F/M/A)
6. Tag

Rio Grande – Machuca (4010 m)

Reisende und mehrere Lamas auf einem steinigen Wanderweg in einer felsigen Schlucht in Chile.

Nach einem stärkenden Frühstück wandern Sie zunächst vorbei an den gepflegten Gärten und Feldern entlang des Rio Grande, bevor Sie einen kleinen Pass in einer Höhe von 3600 m erreichen. Von dort führt der Pfad weiter an alten, längst verlassenen Höfen vorbei. Riesige, bis zu 12 Meter hohe Kakteen säumen den Weg und wirken wie alte, mächtige Wächter der Täler, die die Landschaft durchziehen. Hier, weit abseits der Zivilisation, sind auch der Puma und die noch seltenere wilde Bergkatze zuhause. Eines dieser fabelhaften Tiere zu erblicken wäre allerdings riesiges Glück. Zu scheu sind diese, vom Menschen seit Jahrtausenden gejagten Raubkatzen und viel zu gut getarnt für das menschliche Auge. Am Nachmittag erreichen Sie die Ortschaft Machuca. Übernachtung in einfacher Privatunterkunft. (Gehzeit ca. 6-7h, 15 km, 720 m↑). (Schlafhöhe ca. 4010 m).

1×(F/M/A)
7. Tag

Tatio-Geysire – Thermen von Puritama – San Pedro de Atacama

Dampfende Geysire und Reisende im Gegenlicht bei El Tatio in Chile.

Noch im Morgengrauen besuchen Sie das magische Geysirfeld der Tatio-Geysire, das sich ganz in der Nähe befindet. Bei Sonnenaufgang ist die Aktivität der Wasserfontänen am stärksten und die herausschießenden Fumarolen bieten im Gegenlicht einmalige Fotomotive. Die Atmosphäre ist einzigartig. Es ist klirrend kalt, überall zischt und sprudelt es. Nachdem Sie das Spektakel ausgiebig genossen haben, fahren Sie wieder hinab in Richtung San Pedro de Atacama. Nach den anstrengenden Etappen der Vortage lassen Sie es heute ruhiger angehen. Eine kurze Wanderung führt Sie nach Puritama – in der Atacameño-Sprache „heißes Wasser“. Bei Ankunft wird Ihnen schnell klar, woher dieser Name kommt: Es erwartet Sie ein herrliches Bad in den Thermalquellen, das Ihnen Entspannung pur bietet. Frisch und erholt machen Sie sich im Anschluss auf den Rückweg nach San Pedro de Atacama. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 3h, 500 m↓).

1×(F/M)
8. Tag

Vulkan Lascar (5640 m) – Tilomonte (2300 m)

Drei Reisende steigen über einen steinigen Hang am Vulkan Láscar in Chile auf.

Heute ist der erste Gipfeltag der Tour! Nach einem zeitigen Frühstück fahren Sie noch bei Dunkelheit zur Basis des Vulkan Lascar bis auf eine Höhe von ca. 4700 m. Zu Fuß folgen Sie der Aufstiegsroute im Zickzack weiter bis zum Kraterrand, der sich in einer Höhe von 5490 m befindet. Der Blick in den mächtigen, dampfenden Krater ist faszinierend, doch noch ist das Ziel nicht ganz erreicht. Nach einer kurzen Pause geht es die letzten ca. 150 m weiter aufwärts zum Gipfel. Die Aussicht über die Hochwüste mit ihrer Vielzahl fantastischer, teils aktiver Vulkane wird Sie überwältigen. Nach dem Abstieg zum Fahrzeug fahren Sie weiter in die kleine, abgeschiedene Oase Tilomonte. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 2-3h, Gehzeit ca. 7-8h, 850 m↑↓). (Schlafhöhe ca. 2300 m).

1×(F/M (LB)/A)
9. Tag

Tilomonte – Basislager Socompa (4430 m)

Zwei Geländewagen und mehrere Reisende stehen vor dem Llullaillaco in der trockenen Hochebene Chiles.

Der heutige Tag dient zur Regeneration und zur Annäherung an Ihr nächstes Gipfelziel, den Vulkan Socompa. Der Anfahrtsweg führt über staubige Pisten vorbei an der verlassenen Bahnstation Monturaqui, wo die Zeit seit ca. 50 Jahren still zu stehen scheint. Schließlich erreichen Sie den alten Zollkomplex am Socompa-Pass (3850 m) auf der Grenze zwischen Chile und Argentinien. Von hieraus folgen Sie einer schmalen Fahrspur weiter bergauf. Wo der Weg endet, errichten Sie ihr Basislager und bereiten sich auf den morgigen Aufstieg zum Hochlager vor. Übernachtung im Zelt. (Schlafhöhe ca. 4430 m).

1×(F/M (LB)/A)
10. Tag

Hochlager Socompa (5150 m)

Der Aufstieg kann beginnen! Etwas über 700 Höhenmeter gilt es heute aufzusteigen. In Anbetracht der Tatsache, dass sowohl die persönliche Ausrüstung als auch die Zelte, Verpflegung und Trinkwasser nach oben gebracht werden müssen, ist dies kein leichtes Unterfangen. Das gesamte Material wird gleichmäßig auf alle Teilnehmer verteilt. Ca. 6 Stunden werden Sie benötigen, um den Lagerplatz in einer Höhe von 5150 m zu erreichen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 720 m↑, Schlafhöhe ca. 5150 m).

1×(F/M (LB)/A)
11. Tag

Gipfel Socompa (6051 m) – Basislager

Ein langer Gipfeltag steht bevor. Noch vor Sonnenaufgang steigen wir daher aus den Zelten. Der Aufstieg ist technisch nicht anspruchsvoll, doch die steilen Sand- und Schutthänge sind mühsam und erfordern einen starken Willen und Durchhaltevermögen. Nach ca. 6 Stunden erreichen wir den Gipfel, von dem Sie ein grandiose Aussicht genießen können. Besonders Ihr nächstes Gipfelziel, der 6739 m hohe Llullaillaco, sticht aus dem Meer der Vulkanberge heraus. Im Anschluss steigen Sie auf der gleichen Route ab. Am Hochlager legen Sie eine Pause ein und regenerieren sich etwas, bevor es weiter hinab zum Basislager geht. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 11-12h, 900 m↑, 1620 m↓).

1×(F/M (LB)/A)
12. Tag

Basislager Llullaillaco (5060 m)

Zelte, Geländewagen und Reisende in einem Basislager vor einem Berg in Chile.

Es beginnt die Fahrt zu Ihrem letzten und schwierigsten Gipfelziel der Reise: den sagenumwobenen Vulkan Llullaillaco. Seinen legendären Ruf verdankt er vor allem mehreren spektakulären archäologischen Funden in seinen Hängen und auf einer Plattform nur 30 Meter unterhalb des 6739 m hohen Gipfels. 1999 entdeckten hier Archäologen und Bergsteiger der National-Geographic-Expedition unter Dr. Johan Reinhard drei tiefgefrorene, ca. 500 Jahre alte Kindermumien und damit die höchstgelegene Inka- und archäologische Fundstätte der Welt – eine der bedeutendsten Entdeckungen der letzten Jahrzehnte. Das Team arbeitete 13 Tage unter widrigen Umständen, wie Schneestürmen und Kälte bis -37 °C, an der Bergung der Mumien. Zusätzlich legten die erfahrenen Spezialisten zahlreiche Artefakte frei: 20 bekleidete und 16 unbekleidete Kunstfiguren sowie Dutzende anderer Beigaben wie Statuetten, Töpferwaren, Beutel mit Lebensmitteln und Kokabeutel. Mit Geländewagen gelangen Sie zur Basis des Vulkans. An einer geschützten Stelle schlagen Sie Ihr Lager auf. Ehrfürchtig blicken Sie hoch hinauf zum Gipfel und ziehen sich früh in die Zelte zurück, denn am morgigen Tag wartet mit dem Materialtransport ins Hochlager ein anstrengender Tag auf Sie. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 8h. (Schlafhöhe ca. 5060 m).

1×(F/M (LB)/A)
13. Tag

Basislager – Hochlager (5850 m) – Basislager

Mehrere Bergsteiger steigen über ein Schneefeld am Llullaillaco in Chile auf.

Nach dem Frühstück werden Material und Verpflegung für das Hochlager auf die Expeditionsteilnehmer verteilt. Anschließend steigen Sie in teils tiefer Vulkanasche auf, um das Hochlager auf ca. 5850 m Höhe zu erreichen. Sie errichten das Lager und lassen die Verpflegung und Teile der Ausrüstung für den Gipfelaufstieg zurück, bevor Sie wieder zum Basislager absteigen. Ein weiterer Schritt zur optimalen Höhenanpassung ist getan. Übernachtung wie an Vortag. (Gehzeit ca. 8-9h, 790 m↑↓).

1×(F/M (LB)/A)
14. Tag

Basislager – Hochlager

Zwei orangefarbene Zelte stehen auf einem felsigen Hang mit Blick auf die weiten Landschaften Chiles und den Llullaillaco-Vulkan.

Erneuter Aufstieg zum bereits eingerichteten Hochlager. Nach einem zeitigen Abendessen geht es früh in die Schlafsäcke, da der bevorstehende Gipfeltag noch vor Sonnenaufgang startet. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 790 m↑). (Schlafhöhe ca. 5850 m).

1×(F/M (LB)/A)
15. Tag

Gipfel Llullaillaco (6739 m) – Basislager

Zwei Reisende sitzen auf einem felsigen, teils verschneiten Gipfel am Llullaillaco in Chile.

Gipfeltag am Llullaillaco! Noch vor Sonnenaufgang brechen Sie im Licht Ihrer Stirnlampen auf. Zunächst steigen Sie lange Geröllhänge und Schuttfelder auf. Später erleichtern grobe Felsblöcke den Aufstieg. Sie überqueren den vereisten Krater und steigen in eine Art Schlucht, die sie langsam weiter aufwärts führt. Der Gipfel scheint zum Greifen nahe, doch die Höhe macht ein schnelles Vorankommen unmöglich. Nach ca. 5-6h haben Sie den Gipfelbereich erreicht und nur noch ein paar Felsblöcke versperren Ihnen den Weg, die Sie jedoch leicht umklettern können. Am Gipfel angekommen liegen Ihnen nahezu die gesamten Anden zu Füßen. Die atemberaubende Fernsicht reicht bis zum Pissis (6790 m) und Ojos del Salado (6893 m). nweigerlich schweifen unsere Gedanken zu den Inka, die vor mehr als 500 Jahren ebenfalls diesen Punkt erreichten. Wie waren sie dazu in Ledersandalen und Lamawoll-Kleidung nur in der Lage?! Nach einer ausgedehnten Gipfelrast erfolgt der Abstieg zurück zum Basislager. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 9-10h, 890 m↑, 1680 m↓).

1×(F/M (LB)/A)
16. Tag

Reservetag

Blick auf den Vulkan Llullaillaco in Chile, umgeben von trockenen Wüstenlandschaften und Bergen.

Der heutige Tag dient als Reservetag. Sollten alle Teilnehmer bereits den Gipfel erreicht haben, können Sie das Basislager gegebenenfalls eher als vorgesehen verlassen und vorzeitig nach San Pedro de Atacama zurück fahren. Diese Variante ist mit weiteren Kosten verbunden (z.B. Zusatzübernachtung in San Pedro de Atacama), und erfolgt nur nach Absprache sowie mit Zustimmung der gesamten Gruppe und der Expeditionsleitung. Übernachtung wie am Vortag.

1×(F/M (LB)/A)
17. Tag

Rückfahrt nach San Pedro de Atacama

Weißer Kirchenbau in San Pedro de Atacama, Chile, mit blauen Himmel und angrenzenden Bäumen.

Mit den Allradfahrzeugen fahren Sie zurück nach San Pedro de Atacama. Hier beziehen Sie das bereits bekannte Hotel und genießen die erste heiße Dusche nach mehreren Tagen in der Wildnis der Atacama-Wüste. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 7h).

1×F
18. Tag

Busfahrt nach Salta

Eine kurvenreiche Straße durch ein grünes Tal in Nordargentinien, umgeben von Bergen.

Nach dem Frühstück werden Sie zum Busbahnhof der Wüstenoase San Pedro de Atacama gefahren. Fahrt mit einem öffentlichen Bus nach Salta. Diese Busfahrt gilt als eine der spektakulärsten Routen Südamerikas und besteht aus einer Überquerung der Hochanden über den Paso de Jama auf einer Höhe von 4200 Meter über dem Meeresspiegel und führt vorbei an zahlreichen Vulkanen und glitzernden Lagunen bis zur gewaltigen Salzfläche der Salinas Grandes in Argentinien und von dort über eine kurvenreiche Passstraße hinunter bis nach Salta. Am zentralen Busbahnhof werden Sie bereits erwartet und in ihr Hotel im Stadtzentrum gebracht. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 10-12h).

1×F
19. Tag

Salta – Museum für Hochgebirgsarchäologie

Salta ist mit seinen historisches Stadtzentrum und zahlreichen Kolonialgebäuden ohne Zweifel eine der schönsten Städte Argentiniens und Südamerikas. Die heutige ca. 4-stündige City Tour ist eine Reise in die spanische Kolonialvergangenheit kombiniert mit dem stolzen Erbe der indigenen Kulturen. Im Anschluss besuchen Sie das weltbekannte Museum für Hochgebirgsarchäologie. Hier schließt sich der Kreis Ihrer Expedition, befinden sich in diesem Museum doch die berühmten Kinder-Mumien und zahlreiche Fundstücke vom Llullaillaco, welche eine überaus beeindruckende Einsicht in die Inka-Kultur bieten. Der Rest des Tages steht Ihnen für eigene Erkundungen in Salta zur freien Verfügung. Übernachtung wie am Vortag.

1×F
20. Tag

Salta – Abreise

Am Vormittag Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Deutschland.

1×F
21. Tag

Ankunft in Deutschland

Ankunft in Frankfurt.

Weitere Informationen

Leistungen

  • Rail & Fly 2. Klasse (für Abreisen ab 01.11.2026)
  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Santiago de Chile und zurück von Salta mit LATAM oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprechende Expeditionsleitung ab Calama
  • Zusätzlich Englisch sprechende, lokale Bergführer ab Calama
  • Deutsch sprechende Kulturreiseleitung in Santiago de Chile
  • Inlandsflug Santiago de Chile – Calama in Economy Class
  • Alle Transfers und Fahrten laut Programm
  • Fahrt mit öffentlichen Bus von San Pedro de Atacama – Salta
  • Lokales Kochteam und Vollverpflegung während der Bergtouren
  • Expeditionszelte und einfache Isomatten
  • Aufenthaltszelt mit Tisch und Stühlen
  • Satelliten-Kommunikationsgerät, Funkgeräte und Notfallmedizin
  • Alle Eintritte und Gebühren laut Programm
  • Alle Gipfelgenehmigungen
  • 9 Ü: Zelt
  • 7 Ü: Hotel
  • 2 Ü: Privatunterkunft (Gemeinschaftsbad)
  • Mahlzeiten: 18×F, 6×M, 9×M (LB), 11×A

nicht in den Leistungen enthalten

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Optionale Ausflüge
  • Persönliche Bergsteigerausrüstung
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Das Erreichen der Gipfel kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige und unvorhersehbare Umstände sowohl erheblich erschwert werden als auch im Extremfall unmöglich sein. Die verantwortliche Expeditionsleitung ist in solch einem Fall berechtigt, Programmänderungen vorzunehmen oder die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Anforderungen

Für diese Bergexpedition brauchen sie eine gute physische und mentale Kondition sowie eine gewisse Akklimatisationsfähigkeit. Sie sollten fit sein für bis zu 12-stündige Tagesetappen und über Trittsicherheit in Geröll, Schnee und Eis mit bis zu 35° Steilheit verfügen. Das sichere Gehen mit Steigeisen ist Grundvoraussetzung zur Teilnahme. Touren mit schwerem Gepäck sollten für sie kein Neuland sein – dazu zählt das Tragen Ihrer persönlichen Ausrüstung in die Hochlager. Sie sollten teamfähig sein und auf Komfort verzichten können. Zudem erwarten wir im Ernstfall von Ihnen die Bereitschaft, Ihre persönlichen Ziele zugunsten von hilfsbedürftigen oder gar verletzten Bergsteigern zurückzustellen.

Bitte beachten Sie, dass bei unseren Bergexpeditionen besondere Bedingungen gelten, die Sie in unserem Merkblatt Bergexpeditionen finden. Als Nachweis der entsprechenden Eignung für die Reise benötigen wir mit Buchung von Ihnen eine mit relevanten Bergtouren ausgefüllte und unterschriebene Tourenliste.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Wissenswertes zu Ihrem Urlaubsland

Praktische Infos und Tipps erhalten Sie in unseren Länderinformationen sowie bei den jeweiligen Reisethemen.

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