Kanada | Atlantik-Provinzen • Quebec

Durch die Wildnis Labradors

Abenteuerliche Mietwagenrundreise vom maritimen bis ins arktische Kanada mit mehreren Fährfahrten

Ihr Reisespezialist

Preis pro Person ab 2590 EUR
Dauer 20 Tage
Teilnehmer ab 1
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode KANMWL

Die große Halbinsel Labrador im Norden Kanadas wird erst seit den 90er Jahren von einer Straße erschlossen, dem sogenannten Trans-Labrador-Highway. Bis 2010 endete die Straße in Cartwright, dann wurde das letzte Teilstück eröffnet und man kann auch die Ostküste Labradors hinunterfahren und auf einer Mietwagenreise erkunden. Historische Orte wie die UNESCO-Weltkulturerbestätte Red Bay und das historische Battle Harbour lassen sich so besuchen. Abseits dieser Straße ist Labrador immer noch eine komplette Wildnis. Die größte Karibuherde der Welt zieht hier umher, unzählige Adler, Schwarzbären und Elche sind hier zu Hause. Vor der Küste lassen sich Eisberge und Wale beobachten.

Auf den Spuren der Wikinger und baskischer Fischer

Die Atlantikküste Kanadas besteht aus vielen Halbinseln und Inseln. Jede Region hat dabei ihren ganz eigenen Charakter, eigene Kultur und besonderen Sehenswürdigkeiten. Die Wikinger waren die ersten Europäer, die nach Nordamerika kamen, es folgten baskische und portugiesische Fischer, englische Pioniere und schottische, irische und deutsche Auswanderer. Alle haben ihre Spuren hinterlassen. Gerade die französischsprachigen Gemeinden in Quebec, aber auch in New Brunswick sowie die Iren in Nova Scotia und Neufundland leben ihre Traditionen weiter. In Labrador selbst trifft man neben den Company Towns der großen Energieversorger mit ihren gewaltigen Wasserkraftwerken auf Siedlungen der Inui und First Nations.

Höhepunkte

  • Einige der weltgrößten Staudämme in Quebec bewundern
  • Gros-Morne-Nationalpark (UNESCO)
  • Die Einsamkeit des Nordens und Natur pur erleben
  • Zur ersten Wikingersiedlung im Norden Neufundlands
  • Fossilienstätte Joggins an der Bay of Fundy (UNESCO)

Das Besondere dieser Mietwagenreise

  • Große Labrador-Durchquerung
  • Auf den Spuren baskischer Walfänger in Red Bay (UNESCO)

Zeiträume

von bis Preis p.P. Bemerkungen
01.06.2020 15.09.2020 ab 2590 EUR Tägliche Abreise möglich Anfragen

Zusatzkosten

Internationale Flüge ab 950 EUR
EZ-Zuschlag auf Anfrage

Reiseverlauf

  • 1. Tag: Ankunft in Halifax

    Individuelle Anreise nach Halifax, Übernahme Ihres Mietwagens und Fahrt in die Innenstadt von Halifax. Übernachtung im Hotel.

  • 2. Tag: Halifax – Moncton

    Die größten Tidenunterschiede der Welt werden an der Fundy Bay gemessen – über 16 Meter! Dort befindet sich auch Joggins, eine der neuesten die UNESCO-Weltnaturerbestätten, wo man entlang der Klippen eine große Zahl an Fossilien und versteinerten Fußabdrücken finden kann. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 300 km).

  • 3. Tag: Moncton – Miramichi River

    Laufen Sie bei Ebbe durch die markanten Felsen der Hopewell Rocks, die wenige Stunden später von der Flut beinahe komplett unter Wasser gesetzt werden. Fahren Sie weiter zum Miramichi-Fluss, dem bedeutendsten Lachsfluss Ostkanadas. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 330 km).

  • 4. Tag: Miramichi River – Dalhousie

    Alte, überdachte Holzbrücken säumen den Weg entlang des Miramichi. An seiner Mündung erreichen Sie das Gebiet der französischsprachigen Akadier, Nachkommen der ersten europäischen Siedler in dieser Region. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 260 km).

  • 5. Tag: Dalhousie – Baie Comeau

    Sie erreichen die Provinz Quebec und durchqueren die Gaspé-Halbinsel bis zum St.-Lorenz-Strom. Die Fährfahrt über den kurz vor seiner Mündung sehr breiten Fluss ans Nordufer dauert ca. zweieinhalb Stunden! Schauen Sie unterwegs nach Walen, Belugas und Seevögeln. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 350 km).

  • 6. Tag: Baie Comeau – Labrador City

    Heute beginnt die Tour in die weite Wildnis Labradors. Sie folgen dem Manicougan River, vorbei an einigen der größten Wasserkraftwerke und größten Staudämme der Welt. Labrador City ist eine typische Stadt des Nordens, die Bewohner sind Minen- und Bahnarbeiter, Glücksritter und Goldsucher. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 620 km).

  • 7. Tag: Labrador City – Churchill Falls

    Die heutige Etappe führt durch gänzlich unbewohntes Gebiet und ist ein Paradies für Outdoor-Fans. An jeder Biegung erwartet Sie ein Ausblick auf einen einsamen See, einen Fluss oder weite Täler mit nichts als Natur. Verpassen Sie nicht die Churchill-Wasserfälle, die der Stadt ihren Namen gaben. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 240 km).

  • 8. Tag: Churchill Falls – Goose Bay

    Hinter Churchill Falls gibt es auf 300 km keine Siedlung, keine Tankstelle, kein Haus. Dies ist das Land der größten Karibuherde der Welt. Bis zu 700.000 Tiere zählt die Herde, die zwischen Zentral-Labrador und dem nördlichen Quebec umherzieht. Im Juli können Sie die Tiere manchmal sehen. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke 300 km).

  • 9. Tag: Goose Bay

    Goose Bay wurde während des zweiten Weltkriegs als Luftwaffenstützpunkt gegründet und ist heute das Versorgungszentrum für die Siedlungen an der Küste. Machen Sie einen Ausflug nach Northwest River – das dortige Museum veranschaulicht die Zeit der ersten Pioniere. Zudem kann man Kunsthandwerk aus dem lokalen Schmuckstein Labradorit erwerben. Übernachtung wie am Vortag.

  • 10. Tag: Goose Bay – Port Hope Simpson

    Erst seit 2010 besteht die Straßenverbindung von Goose Bay nach Port Hope Simpson – zuvor war man im Sommer auf eine gelegentlich verkehrende Fähre und im Winter auf Schneemobile angewiesen. Auf der Strecke haben Sie gute Chancen auf Wildtiersichtungen, u.a. auf Schwarzbären. Port Hope Simpson war Standort eines der ersten Missionshospitäler in der gesamten Region. Übernachtung im Hotel. (Fahrtstrecke 400 km).

  • 11. Tag: Port Hope Simpson – Red Bay

    Weiter geht es nach Süden. Unterwegs empfiehlt sich der eine oder andere Abstecher an die Küste, um eine der kleinen pittoresken Siedlungen wie St. Lewis zu besuchen oder Eisberge zu beobachten. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 140 km).

  • 12. Tag: Red Bay – L’Anse-au Clair

    Vom Frühsommer bis manchmal in den August hinein ziehen Eisberge an der Küste Labradors vorbei nach Süden. Auch Wale lassen sich häufig hier sehen. Red Bay, eine ehemalige Walfängerstation aus dem 15. Jh. ist UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als erste industrielle Produktionsstätte in Amerika. Der Point-Amour-Leuchtturm ist mit 33 m der zweithöchste in ganz Kanada und gibt ein schönes Fotomotiv. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 80 km).

  • 13. Tag: L'Anse-au-Clair – St. Anthony

    Eine kurze Fährfahrt bringt Sie nach Neufundland. Besuchen Sie die L‘Anse aux Meadows National Historic Site, die einzige Wikingersiedlung in Nordamerika, und den naheliegenden restaurierten Hafen. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 150 km).

  • 14. Tag: St. Anthony – Gros-Morne-Nationalpark

    Folgen Sie dem Wikinger-Pfad südlich entlang der großen Halbinsel Neufundlands. Unterwegs liegt mit Port aux Choix eine interessante archäologische Stätte und eine Ausstellung über die Dorset-Eskimos, die einst hier lebten. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke 370 km).

  • 15. Tag: Gros-Morne-Nationalpark

    Majestätische Berge, eindrucksvolle Fjorde und die einzigartigen Tablelands – der Gros-Morne-Nationalpark, ebenfalls eine UNESCO-Weltnaturerbestätte, ist wunderschön. Unternehmen Sie eine Wanderung auf dem Green Gardens Trail oder eine Bootsfahrt auf dem Western Brook Pond. Übernachtung wie am Vortag.

  • 16. Tag: Gros Morne NP – Port aux Basques

    Durchqueren Sie die Long Range Mountains und halten Sie an schönen Stränden und Provinzparks. Bei Port aux Basques waren schon vor Kolumbus baskische Fischer unterwegs. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 350 km).

  • 17. Tag: Port-aux-Basques – Sydney

    Eine 5- bis 6-stündige Fährüberfahrt bringt Sie zurück nach Nova Scotia. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 25 km).

  • 18. Tag: Sydney – Cheticamp

    Der Cabot Trail, der den Nationalpark Cape Breton Highlands umrundet, gilt als eine der schönsten Panoramastraßen Kanadas. Von Meeresebene bis auf 500 m hinauf windet sich die Straße und erlaubt Ausblicke auf Wasserfälle, Bergbäche und die dramatische Küstenlandschaft. Oft lassen sich von hier auch Wale vor der Küste beobachten. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 220 km).

  • 19. Tag: Cheticamp – Halifax

    Machen Sie morgens noch einen Ausflug zur Walbeobachtung, bevor Sie über den Bras D’Or Lake zum kleinen Meereskanal fahren, der die Insel Cape Breton vom Festland trennt. Durch die hübsche Landschaft Nova Scotias fahren Sie dann zurück nach Halifax. Übernachtung im Hotel. (Fahrstrecke ca. 430 km).

  • 20. Tag: Abreise

    Rückgabe Ihres Mietwagens am Flughafen und individuelle Heim- oder Weiterreise.

Enthaltene Leistungen ab/an Halifax

  • 20 Tage Mietwagen der Kategorie Intermediate inkl. unbegrenzter Freikilometer, Vollkaskoversicherung (1500 CA$ Selbstbehalt) und Haftpflichtversicherung (1 Mio CA$) plus Zusatzhaftpflichtversicherung der HanseMerkur (Deckung max. 1 Mio. €)
  • Selbstbehaltausschlussversicherung
  • Fährüberfahrten laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 19 Ü: Hotel im DZ

Nicht in den Leistungen enthalten

An-/Abreise; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Benzinkosten, Parkgebühren; eTA-Registrierung (ca. 7 CA$); Nationalparkgebühren, optionale Ausflüge, Eintritte; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Einige der weltgrößten Staudämme in Quebec bewundern
  • Gros-Morne-Nationalpark (UNESCO)
  • Die Einsamkeit des Nordens und Natur pur erleben
  • Zur ersten Wikingersiedlung im Norden Neufundlands
  • Fossilienstätte Joggins an der Bay of Fundy (UNESCO)

Das Besondere dieser Mietwagenreise

  • Große Labrador-Durchquerung
  • Auf den Spuren baskischer Walfänger in Red Bay (UNESCO)

Hinweise

Individueller Reiseverlauf und andere Mietwagenkategorien gegen Preisänderung auf Anfrage möglich.

Für die Anmietung des Fahrzeuges sind eine Kreditkarte und ein gültiger Führerschein notwendig.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Selbstfahrerreise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.