Guyana

Ameisenbären in Südamerika

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Julia Grunwald

Julia Grunwald

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Allgemeines

In diesem relativ kleinen, dünn besiedelten, etwas in Vergessenheit geratenen Land im Nordosten Südamerikas können Sie sich immer noch als Entdecker fühlen. Es grenzt an Venezuela, Brasilien und Suriname und bietet seinen Besuchern eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und eine große Mannigfaltigkeit der Natur. Hier gibt es noch unberührte, vom Massentourismus verschonte Landschaften: riesige Tropenwälder, imposante Wasserfälle, mäandernde Flusssysteme und Graslandschafen voller wilder Tiere. Der tiefste Punkt befindet sich an der Atlantikküste, höchster Punkt ist der Berg Roraima mit 2835 m. Das Landesinnere besteht aus Hochländern wie dem Rupununi-Gebirge an der venezolanischen Grenze oder dem Kanaku-Gebirge im äußersten Südwesten und dichtem Regenwald, der 85% des Landes bedeckt. Die ursprüngliche Schreibweise „Guiana“ bedeutet „Land der vielen Wasser“, was durchaus zutrifft: Das Land ist von über 1600 km schiffbaren Wasserwegen durchzogen. Der Hauptfluss ist der Essequibo, der im Süden des Landes entspringt und im Norden in den Atlantik mündet. Der Nationalpark Potaro besticht durch seine Wasserfälle, u. a. die 225 m hohen imposanten Kaieteurfälle. Die Bevölkerung konzentriert sich an der atlantischen Küste, wo Reis und Zucker angebaut werden. Etwa 25% der Bevölkerung lebt in der Hauptstadt Georgetown.

Klima:

Aufgrund seiner Nähe zum Äquator bietet das südamerikanische Land Guyana typisches Tropenklima mit ganzjährig stabilen Temperaturen mit Höchstwerten von bis zu 32 Grad Celsius, wobei es in den Bergregionen kühler sein kann. An der Küste gibt es jedes Jahr zwei starke Regenperioden zwischen November und Januar sowie zwischen Mai und Juli, in der Savanne weichen die verregneten Monate etwas ab (April bis September). Die Niederschlagsmenge nimmt vom Nordwesten des Landes nach Südosten ab, dennoch sind Gewitterschauer keine Seltenheit. Dafür bedrohen keine Hurrikans das Land.

Beste Reisezeit:

Je nach geplanten Reiseaktivitäten sollte man unterschiedliche Reisezeiten in Betracht ziehen. Wer den Nationalpark Potaro besuchen möchte, um die Wasserfälle mit viel Wasser zu sehen, dem seien die Monate zum Ende der Regenperioden und dem Anfang der Trockenzeit empfohlen. Zwischen Mitte Februar und April sowie von Ende August bis Ende November herrschen trockenere Monate, die für Vogelbeobachtungen, Süßwasserfischen und Trekkingausflüge gut geeignet sind.

Flugdauer / Ortszeit:

Ins südamerikanische Guyana fliegt man ab Frankfurt innerhalb von 10,5 Stunden. Die Zeitverschiebung beträgt MEZ -5 Stunden.

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