Indien

Taj Mahal

Allgemeines

Namaste – Willkommen! Indien ist ein Staat in Südasien, der wegen seiner enormen Fläche oft als Subkontinent bezeichnet wird. Im Norden grenzt Indien an Pakistan, China, Nepal, Bhutan, Myanmar und Bangladesch und im Süden an die Nachbarstaaten Sri Lanka und Malediven im Indischen Ozean. So groß wie das Land ist, so vielfältig ist auch seine Landschaft. Während Nordindien vom Himalaya geprägt ist, findet man im Nordwesten ausgedehnte Wüstengebiete – die größte Sandwüste ist Thar, die sich bis nach Pakistan zieht. In Nordostindien liegen die berühmten Tee-Anbaugebiete von Darjeeling und Assam. Der Süden ist dagegen bekannt für seine farbigen Hindutempel, Tropenwälder und die berühmten Backwaters von Kerala. Wer nach Indien reist, entdeckt eine uralte Weltkultur mit vielen berühmten Tempelstädten und religiösen Ritualen sowie beeindruckenden Landschaftsbildern.

Klima:

Indien ist im Wesentlichen in eine subtropische Zone in Nord- und Zentralindien und eine tropische im Süden aufgeteilt. Nur in den Bergregionen herrschen gemäßigte bis alpine Wetterverhältnisse mit starken Schneefällen im Winter. Im Norden und Zentralindien schwanken die Temperaturen, wobei es in Zentralindien wesentlich heißer ist als an den Küstengebieten – hier sind Spitzenwerte von über 40 Grad in den Monaten März bis Mai keine Seltenheit. Anfang Juni zieht der Monsun von Südwesten in den Norden und geht etwa Mitte September zurück. Dagegen wird die Südostküste vom Nordostmonsun von Oktober bis Dezember berührt. Der Süden des Landes hat gleichmäßig warme Temperaturen bei durchschnittlich 25 -35°C. Das Klima in Indien ist stark vom Monsun geprägt, speziell zwischen Juni und Oktober bringt der Südwestwind den größten Teil des jährlichen Niederschlags ins Land, der sich aber auf die einzelnen Landesteile unterschiedlich verteilt.

Beste Reisezeit:

Die beste Reisezeit ist von der jeweiligen besuchten Region sowie dem Charakter der Reise abhängig.

Die angenehmste Reisezeit für den Norden Indiens, wie z.B. für Rajasthan, sind die Wintermonate von Oktober bis März. Die Temperaturen sind in dieser Zeit angenehm, es gibt viel Sonnenschein und kaum Regen. Ab April müssen Sie mit heißeren Temperaturen rechnen. Für Tierliebhaber sind die heißen Monate April und Mai besonders gut, da sich die Tiere vermehrt an den verbleibenden Wasserlöchern konzentrieren und somit gute Sichtungschancen bestehen. Kurz nach der Regenzeit, Ende September Anfang Oktober, erstrahlt die Natur in voller Blüte.

Für Trekking-Touren im Himalaya-Gebirge eignen sich die Monate von Juli bis Oktober.

Die beste Reisezeit den Süden zu besuchen, sind wie im Norden, die Monate Oktober bis April, wobei hier die Temperaturen nur bis an die 30 °C steigen. Es herrscht ein angenehmes Klima vor, mit wenigen Niederschlägen. Besonders nach der Regenzeit erscheint der tropische Süden noch grüner. Für den Besuch der Bergregionen, wie z.B. Munnar und Periyar, kann es im Dezember und Januar nachts kühl bis kalt werden. Die trockensten Monate im Süden sind die Monate von Januar bis März.

Nördliche Bergregion: März – Juli empfehlenswert (Juni – September während des Monsuns auch möglich, da Regenzeit schwächer ausgeprägt ist)
Ladakh: Juni – September empfehlenswert
Kaschmir: Mai – Oktober empfehlenswert (ab Januar viel Schnee – beliebtes Wintersportgebiet)
Nordindien: Oktober – Februar empfehlenswert
Sikkim: Februar – April sowie zur Trekkingzeit im Oktober und November empfehlenswert
Südindien: Südwesten Oktober – März und Südosten Januar – April empfehlenswert, Mai – Dezember zur Monsunzeit für Ayurvedakuren geeignet

Flugdauer/Ortszeit:

Nach Indien müssen etwa 8 Stunden Flugzeit eingeplant werden. Die indische Ortszeit beträgt MEZ +4,5 Stunden, daher muss die Uhr um 4,5 Stunden vorgestellt werden.

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