Mosambik

Perle am Indischen Ozean

Natur- und Kulturrundreise

Ihr Reisespezialist

Preis ab 6190 EUR
Dauer 24 Tage
Teilnehmer 8
Reiseleitung deutschsprachige Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode MOCSO2

Beschreibung

Es wird Zeit, Mosambik mit seiner faszinierenden Ursprünglichkeit, seiner sagenhaften Flora und Fauna und den unberührten Stränden eine eigene Reise zu widmen. Warmes Wasser umspült sacht Ihre Füße, die Palmenblätter wiegen sich leicht im Wind und Sie träumen bereits vom nächsten Schnorchelgang zu den unglaublichen Korallenriffen. Neben weißen und weiten Sandstränden und einer Vielzahl von Meeresschildkröten hat das Land am Indischen Ozean noch mehr zu bieten: bunte Märkte und portugiesisch geprägte Städte. Mosambik entfaltet erst langsam sein riesiges touristisches Potenzial. Als Reisender erleben Sie noch sehr viel Authentisches. Unterwegs sind Sie bei dieser Tour auch im Hinterland und spüren verborgene Höhepunkte auf. Tauchen Sie nicht nur in eine fantastische Unterwasserwelt, sondern auch in die mosambikanische Kultur ein.

Höhepunkte

  • Abenteuerreise zwischen Küste und Hinterland
  • Gorongosa, Chimanimani, Bazaruto NP: atemberaubende Landschaft & reiche Tier- und Pflanzenwelt
  • Game-Drives im Gorongosa-Nationalpark
  • Trekking in den Chimanimani-Bergen zum höchsten Berg Mosambiks (Monte Binga)
  • Wanderung in den Teeplantagen von Gurué
  • Schnorcheltour im Bazaruto-Archipel
  • Ozeansafari auf traditioneller Dhau in Inhambane
  • Spurensuche einer wechselhaften Siedlungs-, Handels- und Kolonialgeschichte an Originalschauplätzen (Mafalala, Inhambane, Manyikeni, Beira, Vila de Sena, UNESCO Weltkulturerbe Ilha de Moçambique)
  • Hautnahes Erleben mosambikanischer Lebenswirklichkeiten und kultureller Vielfalt bei Community-Touren, Wegbegegnungen und privaten Einladungen

Termine

  • B buchbar
von bis Preis p.P. weitere Informationen
B 03.08.2018 26.08.2018 6190 EUR EZZ: 690 EUR deutschsprachige Reiseleitung
Reiseleitung: Thomas Thadewaldt
Reiseverlauf kann etwas abweichen.
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Zusatzkosten

Rail & Fly 50 EUR

Reiseverlauf

  • 1. Tag: Anreise

    Am späten Abend fliegen Sie von Frankfurt nach Maputo

  • 2. Tag: Maputo (1×A)

    In der Mittagszeit landen Sie in Maputo und können erst einmal das Flair der lebensfrohen Hauptstadt auf sich wirken lassen. Angekommen und erfrischt, erkunden wir zu Fuß die Baixa, das historische Zentrum und den Ursprung Maputos. Auf breiten Avenidas und Plätzen, in verträumten Parks und vor alten und neuen Fassaden spüren wir den Lauf der Geschichte und erfahren, wie sich Maputo von einem Handelsposten im Land der Fumos, zu einer kolonialen Hafenstadt und später modernen afrikanischen Metropole entwickelt hat. Gegen Abend setzen wir mit der Fähre nach Katembe über. Bei einem fantastischen Blick über die Baía de Maputo auf die abendliche Skyline können Sie dort Ihr erstes Piripiri-Hähnchen oder Matapa genießen. Übernachtung im Palmeiras Gästehaus.

  • 3. Tag: Mafalala (1×(F/A))

    Der Morgen beginnt mit einer Tour durch Mafalala, einem der historischsten und sinnbildlichsten Bairros von Maputo. Mafala ist ein Ort der viele bedeutende mosambikanische Schriftsteller und Politiker geprägt hat und auch uns berühren wird. So tauchen wir ein in die Geschichte des Unabhängigkeitskampfes und erleben die Lebenswirklichkeit und multikulturelle Vielfalt abseits der großen Avenidas. Nach dem Mittag fahren wir zum Stadtstrand Costa do Sol, wo sich die Maputense zusammenfinden, um mit Freunden und Familie die Meeresbrise zu genießen. Dort können wir es den Leuten gleich tun, uns in die Wellen stürzen, entspannen und uns in das bunte sonntägliche Treiben von Krabbensammlern, Verliebten, badenden Kindern und Zion-Kirchgängern einreihen. Gegen Abend gehen wir zum nahen Fischmarkt, um unser Dinner zu ‚fangen‘ und es gleich in einem der kleinen Restaurants frisch zubereiten zu lassen. Übernachtung wie am Vortag.

  • 4. Tag: Maputo – Limpopo-Nationalpark (1×(F/A))

    Heute beginnt die Reise Richtung Norden. Die Strecke führt vorbei an Zuckerrohrplantagen durch das fruchtbare Schwemmland des Nkomatiflusses und geht hinter Chokwe in eine semiaride Savannenlandschaft über. Gegen Mittag erreichen wir den fisch- und vogelreichen Massingir-Stausee, der mit dem Rio Elefantes die südliche Grenze des Limpopo Nationalparks bildet. Das 2001 gegründete Naturschutzgebiet ist Teil des grenzüberschreitenden Great Limpopo Transfrontier Park und immer noch ein Projekt im Aufbau. Eine der ersten erfolgreichen touristischen Einrichtungen im Park ist das Machampane Camp. Dort angekommen, unternehmen wir einen Wilderness Walk, auf dem uns ein erfahrener Ranger zeigt die Savanne zu lesen und als komplexen und dynamischen Lebensraum zu verstehen. Übernachtung im Machampane Wilderness Camp.

  • Bootsanlegesteg der Naara Eco-Lodge, Chidenguele

    5. Tag: Limpopo-Nationalpark – Chidenguele (1×(F/A))

    Bei einer morgendlichen Walking-Safari haben Sie eine weitere Gelegenheit die Flora und Fauna des Limpopo Nationalparks zu erkunden. Danach fahren wir entlang des Limpopos und den seit der späten Kolonialzeit bestehenden Bewässerungsanlagen Richtung Küste. Die Strecke bietet Einblicke in das bäuerliche Leben in einem der Zentren der mosambikanischen Reisproduktion und führt durch eine sehr geschichtsträchtige Landschaft. In Chilembene passieren wir den Geburtsort des ersten mosambikanischen Präsidenten Samora Machel und in Chaimite, einem heiligen Ort der Shangana und dem Ort an dem ihr letzter Herrscher N’gungunhana 1895 von portugiesischen Truppen gefangengenommen wurde, wandeln wir auf den Spuren des ehemaligen Gaza Königreichs. Am späten Nachmittag erreichen wir Chidenguele und den Nhambavale-See unweit des Indischen Ozeans gelegen. Übernachtung in der Naara Eco Lodge.

  • Zimmerbeispiel, Corasiida Guesthouse, Praia do Tofo

    6. Tag: Chidenguele – Inhambane (1×(F/M/A))

    Bei der Weiterfahrt am Morgen befinden wir uns schon im „Land der guten Leute“, wie Vasco da Gama die Region Inhambane genannt haben soll. Die ausgedehnten Palmenwälder entlang der Küste, das azurblaue Wasser der Quissico- und Poelela-Lagune, oder Kleinstädte wie Inharrime, in denen Piri-Piri, Kokosöl und Wildhonig feilgeboten werden, machen die Fahrt kurzweilig. Nach drei Stunden erreichen wir mit der gleichnamigen Provinzhauptstadt Inhambane eine der ältesten Städte Mosambiks. Sie wurde früh von portugiesischen Seefahrern angelaufen und sollte sich später zu einem Zentrum des Elfenbein- und Sklavenhandels entwickeln. Nach einem kurzen Stadtrundgang unternehmen wir eine Sail & Walk Tour und bekommen hautnahe Eindrücke vom Leben der lokalen Tonga-Bevölkerung. Auf einer traditionellen Dhau kreuzen wir die Bucht zur Mocucune Halbinseln. Dort erleben wir den Alltag der Menschen zwischen Land und Meer, werden zum Mittag mit Nhangana und Krebsen verwöhnt und können das lokale Palmbier Surra probieren. Der Rückweg findet zu Fuß durch das Mangrovenwatt der Bucht statt. Am Nachmittag haben wir noch etwas Gelegenheit durch die alten Gassen und über den bunten Markt zu schlendern, bevor wir das nur wenige Kilometer entfernte Strand- und Aussteigeridyll Tofo erreichen. Übernachtung im Corasiida.

  • 7. Tag: Tofo (1×(F/A))

    Mit der heutigen Ozeansafari erwartet uns ein Schwimm- und Schnorchelerlebnis jenseits der Riffe, bei dem wir mit einigen Meeresriesen auf Tuchfühlung gehen. Die Ozeansafari zielt in erster Linie auf den größten Fisch der Welt ab, den neugierigen, bis 12 m langen, planktonfressenden Walhai (beste Zeit November bis April). Sie ist aber auch eine Suche nach den restlichen Tofo Big-Five – Mantarochen, Meeresschildkröte, Delfin und Buckelwal (beste Zeit Juni bis Oktober). Für dieses Meeresabenteuer muss man kein Taucher sein. Jeder Schwimmer kann sich Schnorchel und Flossen anlegen und von der tiefblauen See berühren lassen. Nach ca. 2 bis 3 Stunden kehren wir nach Tofo zurück. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Nutzen Sie das weitere touristische Angebot Tofos, entspannen Sie am Strand oder erkunden Sie den lokalen Alltag in den nahen Siedlungen. Übernachtung wie am Vortag.

  • 8. Tag: Inhambane – Vilankulo (1×(F/A))

    Heute setzen wir unsere abwechslungsreiche Fahrt durch die Provinz Inhambane gen Norden fort. Weitläufige Mango-, Cashew- und Kokoshaine und idyllische Dörfer prägen das Landschaftsbild und werden später von trockenerer Vegetation mit unzähligen Affenbrotbäumen abgelöst. In der Savannenlandschaft vor Vilankulo unternehmen wir eine Exkursion nach Manyikeni, einem regionalen Handelszentrum aus dem 12. Jahrhundert, das dem ehemaligen Mwene Mutapa Reich zugeordnet wird. Die archäologische Stätte mit ihrer Steinumfriedung im Stil der Zimbabwe-Tradition macht den langen Austausch zwischen Inland und Küste greifbar und wurde in die provisorische Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Am Nachmittag erreichen wir dann Vilankulo und haben Zeit das beschauliche Zentrum der Kleinstadt mit seinem Mercado Central zu erkunden. Übernachtung im Hotel Pescador.

  • 9. Tag: Bazaruto-Archipel (1×(F/M/A))

    Heute entdecken wir die atemberaubende Inselwelt des Bazaruto-Archipels, Heimat der berühmten Dugongs. Nach ca. 15 km Bootsfahrt erreichen wir Punta Oundo an der Südspitze der Hauptinsel Bazaruto. Dort können wir am Strand entspannen, von Land schnorcheln oder die gewaltigen Sanddünen erklimmen, um den Blick über das vogelreiche, innere Marschland der Insel schweifen zu lassen. Danach geht es weiter zum sogenannten ‚Aquarium‘, einem wahren Schnorchelparadies. Durch das massive Two Mile Reef vor den Wellen des Indischen Ozeans geschützt, kommt das Aquarium einem riesigen Pool mit bunten Korallen und über 200 tropischen Rifffischarten gleich. Mit etwas Glück begegnen Sie kleinen Haien, verschiedenen Rochenarten und Meeresschildkröten. Auf dem Rückweg nach Vilankulo stoppen wir auf der Insel Benguerra und ihren beeindruckenden Flamingokolonien. Übernachtung wie am Vortag.

  • 10. Tag: Vilankulo – Moribane-Waldreservat (1×(F/A))

    Sehr früh am Morgen beginnen wir unsere Fahrt ins Innere Zentralmosambiks. Während der Fahrt überqueren wir den Rio Save, einen weiteren großen Strom des Landes, und haben Gelegenheit die Dörfer und traditionelle Lebensweise der lokalen Ndau-Bevölkerung näher kennenzulernen. In der Mittagszeit erreichen wir das Moribane Waldreservat in der Pufferzone der Chimanimani-Berge. Dort befindet sich das Ndzou Eco-Camp, das Teil eines wegweisenden Naturschutz-, Ressourcennutzungs- und Tourismusprojekts ist. Der chiShona-Begriff Ndzou bedeutet Elefant und verweist auf die Waldelefanten des Reservats. Am Nachmittag unternehmen wir eine Wanderung in den immergrünen, lianendurchzogenen Feuchtwäldern aus Panga-Panga und Stinkholz und versuchen die Riesen des Waldes zu finden. Dabei werden wir eine Welt mysteriöser Lichtspiele und unzähliger kleiner und großer Entdeckungen betreten und uns von der beeindruckenden Pflanzen-, Vogel- und Insektenvielfalt verzaubern lassen. Übernachtung im Ndzou Camp.

  • 11. Tag: Chimanimani-Naturreservat (1×(F/M (LB)/A))

    Nach einer kurzen Fahrt befinden wir uns schon im Chimanimani-Naturreservat. In den „Geisterbergen“ der Shona erwarten uns rauschende Flüsse, dichte Bergregenwälder, grasbedeckte Hochebenen und schroffe Felsformationen. Touristisch wenig erschlossen und nur mit einfachen Infrastrukturen ausgestattet, finden derzeit lediglich 200 Besucher im Jahr ihren Weg in diese Gegend. Der von den engen Felsschluchten abgeleitete Name Chimanimani bedeutet „im Gänsemarsch gehen“ und ist heute unser Programm. Früh am Morgen brechen wir von Nhabawa zu einer Ganztageswanderung zum Monte Binga auf. Auf der ca. 14 km lange Strecke gilt es 1000 Höhenmeter zu überwinden. Der Weg führt uns aus dem Mussapa-Flußtal auf die Hochplateaus und weiter zum Gipfelanstieg. Leistungsabhängig erreichen wir den höchsten Punkt Mosambiks (2436m). Auf einer nahen Bergwiese richten wir unser Nachtlager ein und campieren – den Sternen nah – direkt in der Wildnis. Übernachtung im Zelt.

  • 12. Tag: Rückkehr nach Nhabawa (1×(F/M (LB)/A))

    Am Morgen treten wir den Rückweg nach Nhabawa an. Auf diesem können Sie die Berglandschaft in vollen Zügen genießen und mehr über das Chimanimani-Reservat erfahren. Die Gebirgsregion hat unzählige Geschichten zu erzählen. Sie handeln von bis heute verehrten heiligen Bächen, Bergen und Höhlen der Shona, von den Felsmalereien frühzeitlicher Jäger und Sammler, von der schmerzhaften Zwangsarbeit (Chibalo) bei kolonialen Straßenbauversuchen, von Schmuggelpfaden über die Pässe ins Nachbarland Simbabwe oder von den illegalen Goldsuchern im Park und ihrer Jagd nach dem großen Glück. Nach unserer Rückkehr besteht die Möglichkeit ein Familiengehöft in der Nhabawa-Gemeinde zu besuchen und Eindrücke vom schwierigen bäuerlichen Leben in dieser Bergregion zu gewinnen. Übernachtung im Zelt.

  • 13. Tag: Nhabawa – Gorongosa-Nationalpark (1×(F/A))

    Am Morgen fahren wir durch eine fantastische Inselberg-Landschaft nach Chimoio und weiter zum Gorongosa-Nationalpark. Der Gorongosa-Park wird von Biologen als einer der ökologisch reichsten Nationalparks der Welt angesehen. Das Cheringoma-Plateau als letzter Ausläufer des afrikanischen Grabenbruchs, der Urema-See und seine Schwemmebenen, die Gras- und Miombosavannen sowie die weiten Fieberbaum- und Ilalapalmenwälder bieten Lebensraum für eine Vielzahl von unterschiedlichen Tierarten. Anbetracht der jüngeren Vergangenheit wirkt diese Vielfalt wie ein Wunder. In den Bürgerkriegsjahren wurden die Tierbestände des Parks durch Jagd und Verminung stark reduziert, konnten jedoch durch hohen wissenschaftlichen, organisatorischen und finanziellen Einsatz neu aufgebaut werden. Bei unserem Game-Drive am Nachmittag können wir erleben was passiert, wenn man der Natur Raum gibt, sich neu zu entfalten. Übernachtung im Chitengo Camp.

  • 14. Tag: Gorongosa-Nationalpark (1×(F/A))

    Der Tag beginnt zeitig. Mit dem Sonnenaufgang fahren wir in den Busch hinaus und erleben die unvergessliche Morgenstimmung im Park. Ein Weckkonzert von Vogelgezwitscher begleitet uns und die ersten Sonnenstrahlen sind ein Traum für Fotografen. In den Schwemmebenen stehen große Wasserböcke im schwindenden Nebel und riesige Paviangruppen verlassen die Sicherheit der Bäume, um in der Savanne auf Nahrungssuche zu gehen. Wir versuchen die Elefanten zu finden, die sich nachts Schneisen durchs Gehölz geschlagen haben und mit viel Glück begegnen wir Löwen, die von der nächtlichen Jagd heimkehren und sich nun einen geeigneten Ruheplatz suchen. Nach der Safari genießen wir unser Frühstück und Entspannen im Chitengo Camp, bevor wir am Nachmittag zu einem weiteren spektakulären Game-Drive aufbrechen. Übernachtung wie am Vortag.

  • 15. Tag: Gorongosa-Nationalpark – Beira (1×(F/A))

    Unser heutiges Ziel ist Beira, die zweitgrößte Stadt Mosambiks. Zahlreiche mosambikanische Exportgüter, wie Steinkohle, Tropenhölzer, Garnelen oder Baumwolle, gehen aus Beiras Hafen in alle Welt. Im Handel mit Rohstoffen liegt auch der Ursprung der Stadt. Der Spekulant J. C. Paiva de Andrada bekam Ende des 19. Jahrhunderts Konzessionen in der Manica-Region zugesprochen und errichtete daraufhin ein Depot an der Mündung des Rio Pungoé. Aus diesem sollte innerhalb weniger Jahrzehnte eine bedeutende Handelsmetropole hervorgehen. Im Hafen mit der Manica-Frachtgesellschaft, auf dem Praça do Município mit seinen charmant-morbiden Gründerzeitbauten und vor der Ruine des ehemaligen Grande Hotels werden wir dieser Historie nachspüren. Am Nachmittag können Sie am ‚Sehen-und-gesehen-werden‘ von Estoril teilhaben. Der Stadtstrand Beiras liegt nur einen Steinwurf von unserem Hotel entfernt. Übernachtung im Rani’s Hotel.

  • 16. Tag: Beira – Vila de Sena (1×(F/A))

    Früh am Morgen beginnen wir unsere Fahrt nach Vila de Sena. Auf der langwierigen Fahrt durch eine spärlich besiedelte Waldgegend ist zunächst Abenteuergeist gefragt. Am Mittag erreichen wir Caia, wo unsere Exkursion in das Sambesi-Tiefland beginnt. Die Region steht wie keine andere für 500 Jahre kolonialer Einflussnahme in Mosambik. Entlang des Sambesi verlief eine frühe muslimische Handelsroute mit innerafrikanischen Reichen. Ab 1570 begannen die Portugiesen in Sena eine Garnison mit Faktorei und Flusshafen zu errichten, um den lukrativen Elfenbein- und Goldhandel zu kontrollieren. Dem Handel folgte die gewaltsame Zeit der königlichen Lehen(Prazos) und noch heute erinnert man sich an das menschliche Leid auf den Zuckerplantagen. Eine besondere Attraktion bietet die Dona Ana Brücke in Sena. Die 3,6 km lange, spätkoloniale Stahlkonstruktion über den Sambesi war 1934 die längste Eisenbahnbrücke der Welt. Übernachtung in sehr einfacher lokaler Pension.

  • 17. Tag: Vila de Sena – Quelimane (1×(F/A))

    Heute verlassen wir das Zentrum des Landes und unser Tagesziel ist Quelimane, die feuchtheiße, küstennahe Hauptstadt der Zambézia-Provinz. Unsere Strecke führt zunächst entlang des Sambesi zurück nach Caia, wo wir den viertgrößten Strom Afrikas überqueren werden. Danach kommen wir durch eine sehr fruchtbare Gegend, in der sich bevölkerungsreiche Reihendörfer und Ackerflächen mit einer ursprünglichen Vegetation von Tieflandwäldern abwechseln. Quelimane selbst liegt am Rio dos Bons Sinais (Qua Qua), der früher eine schiffbare Verbindung zum Sambesi bildete und den Ort zu einem bedeutenden arabischen und portugiesischen Handelsposten und Zentrum des Sklavenhandels machte. Später gewann der Ort für Missionare und Entdeckungsreisende an Bedeutung. Nicht zuletzt David Livingston brach von hier ins ‚unentdeckte‘ Innere des Kontinents auf. Übernachtung im Hotel Chuabo.

  • 18. Tag: Quelimane – Gurué (1×(F/A))

    Die heutige Fahrt zum mosambikanischen Planalto bildet einen scharfen Kontrast zur Hitze und Feuchtigkeit Quelimanes. In den höheren Lagen des Plateaus erwarten uns ein gemäßigtes Klima und eine beeindruckende Granitkuppen-Landschaft. Aufgrund ihrer hohen Regenmengen gilt die Region als eine der fruchtbarsten des Landes. In der Verwaltungsstadt Mocuba passieren wir ein historisches Zentrum des großflächigen Sisalagaven- und Baumwollanbaus und in Gurué kommen wir in das Herz der mosambikanischen Teeproduktion. Die Stadt Gurué und ihre leuchtend grünen Teeplantagen liegen am Fuß des Namuli-Massivs, das vom zweitgrößten Berg Mosambiks gekrönt wird. Der Monte Namuli (2419 m) ist der heilige Berg der Lomwe und wird noch heute von einer Priesterkönigin bewacht. Nach einem verbreiteten Schöpfungsmythos der Region soll das erste Menschenpaar aus diesem Berg gestiegen sein. Übernachtung in der Pensão Gurué.

  • 19. Tag: Gurué (1×(F/A))

    Die Modellkleinstadt Gurué wurde im 19. Jahrhundert gegründet und verdankt ihre Bedeutung den Teepflanzungen, die in den 1920er Jahren an den Hängen und in den Seitentälern des Namuli-Massivs angelegt wurden. In den 50er und 60er Jahren war die „Schweiz Afrikas“, wie die ehemaligen Gutsbesitzer Gurué nannten, eines der größten Teeanbaugebiete auf der Südhalbkugel. Heute sind von den ehemals 15 Teefabriken nur noch drei aktiv. Eine von ihnen können wir auf unserem heutigen Weg zum Namuli-Wasserfall (Cascata de Namuli) besichtigen. Am Morgen wandern wir durch eine bezaubernd grüne Landschaft von Teepflanzungen, kleinen Bächen und Wäldern zu der Stelle, an der sich der Licungo-Fluss über einen Granitfelsen stürzt. Vergessen Sie nicht ihre Badehose einzupacken! Nach ca. 2,5 Stunden Wegstrecke tut ein erfrischendes Bad am Oberlauf des Wasserfalls gut. Übernachtung wie am Vortag.

  • 20. Tag: Gurué – Ilha de Moçambique (1×(F/A))

    Heute liegt eine lange, aber kurzweilige Fahrtstrecke vor uns. Auf gut ausgebauter Straße fahren wir durch die Hügel der Nampula-Provinz, die vor allem vom Cashew-, Tabak- und Baumwollanbau lebt. In der Mittagszeit kommen wir nach Nampula, der drittgrößten Stadt des Landes und dem geschäftigen Wirtschaftszentrum Nordmosambiks. Am späten Nachmittag erreichen wir dann die alte Festungsstadt Ilha de Moçambique, die dem Land seinen heutigen Namen gab und seit 1992 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Bereits im 9. Jahrhundert haben muslimische Händler eine Handelssiedlung auf der Koralleninsel in der Bucht von Mossuril errichtet, um vom lukrativen Goldhandel mit dem Hinterland zu profitieren. Im Jahr 1498 erreichte Vasco da Gama das Eiland. Innerhalb von zehn Jahren sollten die Portugiesen ihre Herrschaft über die Insel etablieren und sie zum bedeutendsten Hafen südlich von Mombasa und zur wichtigsten Raststation auf dem Seeweg nach Indien ausbauen. Übernachtung in der Pensão Escondidinho.

  • 21. Tag: Ilha de Moçambique (1×(F/A))

    Bei unserer heutigen historischen Führung werden wir die Ilha in all ihren Facetten kennenlernen. Dabei besichtigen wir nicht nur die sogenannte Steinstadt (Cidade de Pedra e Cal), mit der Festung São Sebastião und dem ältesten portugiesischen Gebäude der südlichen Hemisphäre, der Kirche Nossa Senhora do Baluarte, sondern auch die Cidade de Macuti, den früheren afrikanischen Stadtteil der Insel. Die Ilha als ehemaliger Kreuzungspunkt zwischen der ostafrikanischen Küste, Westeuropa und dem indischen Subkontinent besticht durch ein bauliches Ensemble, das lokale Traditionen, portugiesische Einflüsse und arabische Stilelemente zusammenführt. Die alten Gemäuer und Plätze gerahmt von Kokospalmen, wilden Feigen und roten Akazien sowie die verschlafene Geschäftigkeit am Landungssteg oder in den engen Gassen geben einem nicht selten das Gefühl, sich in einer längst vergangenen Epoche zu verlieren. Übernachtung wie am Vortag.

  • 22. Tag: Flug nach Maputo (1×(F/A))

    Am Morgen können Sie das einmalige Flair der Ilha noch ein wenig genießen und die Stadt selbständig weitererkunden. In der Mittagszeit fahren wir zurück nach Nampula, wo wir die Kooperative der Makonde-Holzschnitzer besuchen und in einem kleinen Restaurant unser mosambikanisches Abschiedsdinner haben werden. Im Anschluß begeben wir uns zum Flughafen und fliegen am Abend zurück nach Maputo. Übernachtung im Palmeiras Gästehaus.

  • 23. Tag: Abreise (1×F)

    Am Morgen haben Sie Zeit für einen letzten Spaziergang und Einkäufe in Maputo. Besuchen Sie Gonçalo Mabundas Atelier in der Avenida Karl Marx, wo dieser alte Bürgerkriegswaffen in Kunst verwandelt, besorgen Sie noch einige Cashewnüsse bei Straßenverkäufern, oder gehen Sie zum Handwerksmarkt FEIMA, um noch einige Capulana-Tücher zu erstehen. Gegen Mittag fahren wir gemeinsam zum Flughafen.

  • 24. Tag: Ankunft in Deutschland

    Nach einem Nachtflug landen Sie am Morgen in Frankfurt.

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug mit Ethiopian Airlines in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen von Frankfurt nach Maputo und zurück von Maputo nach Frankfurt (Stand 1.8.17)
  • DIAMIR-Tourenleitung Thomas Thadewaldt
  • wechselnde lokale Guides
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • alle Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.17)
  • Reiseliteratur
  • 8 Ü: Gästehaus im DZ
  • 3 Ü: Lodge im DZ
  • 2 Ü: Zelt
  • 2 Ü: Pension
  • 2 Ü: Hotel im DZ
  • 2 Ü: Hotel
  • 1 Ü: Tented Camp (geräumiges Hauszelt mit eigenem Bad)
  • 1 Ü: Pension (einfach)
  • Mahlzeiten: 21×F, 2×M, 2×M (LB), 21×A

Nicht in den Leistungen enthalten

nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum Mosambik (ca. 55 €, einmalige Einreise); optionale Aktivitäten und Ausflüge; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Hinweise

Diese Tour ist eine aktive Mitmach-Safari. Die Unterstützung der Teilnehmer bei anfallenden Arbeiten wie Be- und Entladen des Fahrzeugs, Hilfe bei der Essenszubereitung, beim Abwaschen, Aufräumen etc. trägt zum Gelingen der Reise ganz wesentlich bei. Der Reiseleiter übernimmt an einigen Tagen das Einkaufen und die Zubereitung der inkludierten Mahlzeiten.


Die im Reiseverlauf benannten Unterkünfte werden vorrangig genutzt. Sollte in Ausnahmefällen dennoch eine Alternative in Frage kommen, weist diese einen ähnlichen Standard auf.

Anforderungen

Für diese Tour sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich. Für die Walking-Safaris und Wanderungen muss jedoch eine gute Trittsicherheit und Kondition für mehrstündige Etappen vorhanden sein.

Sie sollten sich auf zum Teil längere und schwierige Fahrtstrecken einstellen. Bitte bringen Sie Flexibilität und Teamgeist sowie Toleranz und Interesse für andere Kulturen mit.

Bitte bedenken Sie, dass sich die touristische Infrastruktur in Mosambik erst langsam verändert. Vor allem im Hinterland sowie im Norden stellt das Reisen nach wie vor eine Herausforderung dar. Ausdauer und Bereitschaft zum Komfortverzicht gehören von daher ebenso ins Gepäck wie Gelassenheit und Lust auf Überraschungen.