Ankunft in Windhoek – Otjiwa Lodge
Nachdem Sie namibischen Boden betreten haben, geht es zur Otjiwa Lodge, ihrem Domizil für die nächsten beiden Tage. Hier wird das Erlebnis groß geschrieben und so können Sie zwischen zahlreichen Aktivitäten, wie Touren mit dem E-Bike, Pferdesafaris und Sternenbeobachtung wählen. Lohnenswert ist natürlich auch eine Pirsch mit dem offenen Allradfahrzeug oder zu Fuß. Otjiwa ist bekannt für seine Nashörner und mit etwas Glück sehen Sie bei der Nachtpirsch sogar Leoparden. Weitere empfehlenswerte Touren sind ein Besuch des Waterbergs, ein beeindruckender Tafelberg, der sowohl geologisch als auch geschichtlich interessant ist und ein Besuch des Cheetah Conservation Fund, eine gemeinnützige Organisation, die sich dem Schutz der Geparden verschrieben hat. Sie erleben hier nicht nur die Geparden hautnah, sondern können auch viel über den Schutz und das Zusammenleben von Tier und Mensch erfahren. Der CCF bietet verschiedene Touren und Pirschfahrten an. 2 Übernachtungen auf Otjiwa. (Fahrstrecke: ca. 260 km).
Fahrt in den Etosha-Nationalpark
Heute geht es durch die Minenstadt Tsumeb in Richtung Etosha-Nationalpark. Unterwegs ist der mystische, 76 m tiefe Otjikotosee zu entdecken. Hier versenkte die deutsche Schutztruppe während des ersten Weltkrieges ihre Waffen und Munition. Anschließend fahren Sie zum Onguma Bush Camp, welches sich an der östlichen Grenze des Etosha-Nationalparks befindet. Auf dem 20.000 ha großen Gelände wurden verschiedene Wildarten angesiedelt. Einige der Zimmer des Onguma Bush Camps befinden sich im renovierten ehemaligen Farmhaus. Außerdem gibt es einige Bungalows und zwei größere Einheiten für Familien. Der Swimmingpool ist von einer gepflegten Rasenfläche umgeben und lädt zur Entspannung ein. Von einer erhöhten Holzplattform mit gemütlichen Sofas bietet sich ein guter Blick auf die nahe gelegene Wasserstelle, die nachts beleuchtet ist. Je nach Ankunftszeit können Sie am Nachmittag zur ersten optionalen Tierbeobachtung in den Park fahren. Übernachtung im Onguma Bush Camp. (Fahrstrecke ca. 320 km).
Etosha-Nationalpark: Zeit zur Tierbeobachtung
Früh aufstehen lohnt sich, denn die Tierwelt Afrikas ruft. Freuen Sie sich auf den „großen, weiten Ort des trockenen Wassers", den Etosha-Nationalpark. Er gehört zu den größten Schutzgebieten weltweit. Unterwegs beobachten Sie Giraffen, Kudus, Zebras, Oryx-Antilopen, Schwarznasen-Impalas, Gnus, Springböcke, Strauße und mit etwas Glück Elefanten und Löwen an den verschiedenen Wasserlöchern. Sie fahren quer durch den Etosha-Nationalpark in Richtung Westen. Okaukuejo ist das Camp am südlichen Eingang (Andersson Tor) des Etosha-Nationalparks. Durch das beleuchtete Wasserloch hat Okaukuejo eine ganz besondere Stellung als touristische Attraktion. In den trockenen Monaten wird die Wasserstelle von allen Wildarten stark frequentiert. Eine der besten Möglichkeiten, Spitzmaulnashörner, Elefanten und Löwen zu beobachten. Übernachtung im Okaukuejo Restcamp. (Fahrstrecke ca. 205 km).
Etosha-Nationalpark: Zeit zur Tierbeobachtung
Heute fahren Sie zum Dolomite Camp, im touristisch wenig frequentierten westlichen Teil des Etosha-Nationalparks gelegen. Das Camp wurde umweltfreundlich, vorwiegend aus Naturmaterialien errichtet und fügt sich schmeichelnd in die Landschaft ein. Ausgestattet ist das Camp mit Restaurant, Bar, Lounge, Swimmingpool und Sonnendeck. Die Bush Chalets sind strohgedeckt, auf Holzdecke erbaut und verfügen über Dusche/WC, Fön, Kaffee-/Teezubereiter, Safe, Moskitonetz und Loungebereich. Alle Chalets bieten einen Blick in die umliegende Savanne. Übernachtung im Dolomite Camp. (Fahrstrecke ca. 235 km).
Etosha-Nationalpark – Epupa-Wasserfälle
Heute geht es hoch in den Norden zu den Epupa-Wasserfällen des Kunene, welcher den Grenzfluss zu Angola bildet. Der Streckenabschnitt zwischen Opuwo und Epupa ist relativ schwierig zu befahren, dafür aber noch ein Geheimtipp in Namibia. Planen Sie bitte genug Zeit ein. Ihr Camp befindet sich direkt am Kunene-Fluss. Dieses Gebiet verzaubert das sonst trockene Land in ein Wasserparadies der ganz besonderen Art. Die geräumigen Wohn-Zelte des Epupa Camp sind mit Doppelbetten und eigenem Badezimmer ausgestattet. Sie haben auch eine sehr schöne Terrasse mit Blick über den Kunene-Fluss. Genießen Sie einen privaten Sonnenuntergang von der eigenen Terrasse aus. Für den Komfort und Entspannung sorgen ein offenes Restaurant, eine Bibliothek und eine Bar. Ein Pool bietet zusätzlichen Wohlfühleffekt. Übernachtung im Epupa Camp. (Fahrstrecke ca. 415 km).
Epupa-Wasserfälle: Zeit zur freien Verfügung
Nehmen Sie sich etwas Zeit zum Ausspannen an den Fällen. Es werden unter anderem auch optionale Ausflüge mit einem Herero sprechenden Guide zu den umliegenden Ovahimba-Siedlungen angeboten. In einem Himba-Dorf können Sie viel über die Kultur, Lebensweise und alte Traditionen dieses Nomadenstammes erfahren. Die Traditionen der Himba werden z. B. in Kleidung, Schmuck und Haartracht deutlich. Dass die Himba bis heute an alten Traditionen festhalten konnten, liegt u. a. an der Abgeschiedenheit des Kaokoveldes. Bei ausreichendem Wasserstand wird eine optionale Raftingtour auf dem Kunene angeboten. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrstrecke je nach individuellen Fahrten).
Epupa-Wasserfälle – Opuwo
Am Morgen reisen Sie weiter gen Süden über die kurvenreiche Passstrasse der Joubert-Berge zur ersten Rast nach Opuwo, die Hauptstadt der Region Kunene. Das Aufeinanderprallen von Tradition und Moderne prägt die Stadt und auf den Straßen werden Sie vielen traditionell gekleideten Himbas und Herero-Frauen in ihren bunten Trachten begegnen. Das Herero-Wort „Opuwo“ bedeutet: bis hierher und nicht weiter. Und so lassen Sie sich heute auch in Opuwo nieder. Übernachtung in der Kaoko Mopane Lodge. (Fahrstrecke ca. 200 km).
Ausflug zu den Nashörnern der Wüste (optional)
Am 11. Tag tun Sie nicht nur Ihrer Seele gutes, sondern unterstützen auch noch den Safe the Rhino Trust. Der Tag startet früh, denn ein Ganztagesausflug zur Erkundung des atemberaubenden Kaokovelds steht auf dem Programm (optional). Mit den Experten des Safe the Rhino Trust erfüllen Sie sich heute einen langgehegten Traum. Sie spüren zu Fuß und mit dem Safarifahrzeug die seltenen Schwarzen Nashörner auf, die zu 90% im Norden Namibias vorkommen. Genießen Sie die vielfältigen Landschaften, die Geräusche von Hyänen und Elefanten während Sie die sandigen Flusstäler des Hoanibtals durchqueren oder über flaches Grasland sowie durch Geröllwüste fahren. Das Mittagessen wird als Picknick serviert. 2 Übernachtungen im Sesfontein Gästehaus. (Fahrstrecke ca. 150 km).
Sesfontein – Twyfelfontein
Szenenwechsel: karg erscheint das Land, rostrot flimmern die Berge und reflektieren die Hitze. Hier soll sich eines der größten Kunstwerke des südlichen Afrikas befinden? Aber ja, es heißt Twyfelfontein und beherbergt über 2500 Felsgravuren und Felsmalereien. Picasso wäre beeindruckt und so ist nicht nur der „Tanzende Kudu“ eine Augenweide. Mit einem örtlichen Reiseleiter besichtigen Sie auf einer ca. 2-stündigen Wanderung entlang eines Bergpfades einen Teil der historischen Funde. Anschließend reisen Sie zum Twyfelfontein Adventure Camp. Eingebettet in die typischen Felsen des Damaralandes ist das Camp der perfekte Ausgangsort für Unternehmungen. Fahrten zum Sonnenuntergang bieten sich an (optional). Übernachtung im Twyfelfontein Adventure Camp. (Fahrstrecke ca. 220 km).
Ausflug zu den seltenen Wüstenelefanten (optional) – Swakopmund
Bereit für ein Abenteuer, denn es geht auf Pirsch im Allradfahrzeug auf die Suche nach den in Namibia heimischen Wüstenelefanten (optional). Die Population zieht auf einer Fläche so groß wie Niedersachsen durch das Gebiet zwischen Huab- und Ugab-Trockenfluss. Der majestätische Brandberg, ein Lagerfeuer in der Höhle, Felszeichnungen, das Gebrüll der Wüstenlöwen in weiter Ferne, klarer Sternenhimmel und eine Herde lautloser Wüstenelefanten – so muss sich Namibia vor 10.000 Jahren angefühlt haben. Heute ein Abenteuer ohne Risiko. Zurück in der Lodge lohnt ein Bad im Pool, bevor die Reise vorbei am Brandberg, dem höchsten Berg Namibias, und durch die Namib, der ältesten Wüste der Welt, bis zur Atlantikküste nach Swakopmund führt. 2 Übernachtungen im Namib Guesthouse. (Fahrstrecke ca. 325 km zzgl. Pirschfahrten).
Swakopmund – Namib-Wüste
Am Morgen genießen Sie einen kurzen Bummel durch Swakopmund. Entdecken Sie zahlreiche Kolonialbauten, die nach wie vor das Stadtbild prägen, schlemmen Sie im Café Anton eine üppige Schwarzwälder Kirschtorte oder lassen Sie sich auf der Seebrücke den Wind um die Nase wehen. Am späten Vormittag geht die Fahrt quer durch die Namib in Richtung Sesriem. Im Kuiseb-Canyon lebte im Zweiten Weltkrieg zweieinhalb Jahre der Autor des Buches „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“, Dr. Henno Martin. Während Ihrer Fahrt in die berühmte Namib-Wüste sollten Sie in Solitaire den berühmten Apfelkuchen Namibias kosten. Im Anschluss fahren Sie weiter südlich. Das Desert Homestead bietet eine ungezwungene und natürliche Gastfreundschaft in toller Landschaft. Die Lodge ist bekannt für ihre Pferdesafaris durch die Namib-Wüste. Sie ist aber auch perfekter Ausgangspunkt für den Namib-Naukluft-Nationalpark, das Sossusvlei und den Sesriem-Canyon. Das Haupthaus steht erhöht auf einem Hügel und bietet einen herrlichen Panoramarundblick. Hier befindet sich das Restaurant mit Terrasse, die Bar, Lounge, ein kleiner Shop und der schöne Pool mit Sonnenterrasse und Schattendächern zum Entspannen und Erholen. Übernachtung in der Desert Homestead Lodge. (Fahrstrecke: ca. 350 km).
Sossusvlei – Sesriem-Canyon
Heute starten Sie noch vor Sonnenaufgang und fahren ins Herz der Namib-Wüste, zu den aprikotfarbenen Dünen beim Sossusvlei. Für die letzten 5 Kilometer wird ein Allrad-Shuttle benutzt. Sie haben die Möglichkeit, eine der höchsten Dünen der Welt zu besteigen, die Düne 45, und werden durch einen atemberaubenden Ausblick in die unendliche Sandwüste belohnt. Früh am Morgen ist das einmalige Licht- und Schattenspiel am intensivsten zu erleben. Bei einem Spaziergang durch das benachbarte Deadvlei bestaunen Sie eine bizarre Landschaft aus trockenen Ästen abgestorbener Kameldornbäume, die in den Himmel ragen. Bei der Rückfahrt besuchen Sie den 30 Meter tiefen Sesriem-Canyon und brechen zu einer kurzen Wanderung durch die enge schattige Schlucht auf. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrstrecke ca. 180 km).
Namib-Wüste – Biosphärenreservat Namtib
Fahrt in Richtung Helmeringhausen. Unterwegs können Sie optional das, inmitten der afrikanischen Dornbuschsavanne gelegene, Schloss Duwisib besichtigen. Das Namtib Biosphere Reserve (Biosphärenreservat Namtib) liegt in der malerischen Landschaft der Tirasberge am Rande der Namib. Ganzheitliche Farmerei und umweltfreundlicher Tourismus sind das Motto der Besitzerfamilie Theile. Teil des Reservats ist die Namtib Desert Lodge – eine traditionsreiche Lodge mit Gästefarm-Charakter. Die freundlichen Gastgeber legen großen Wert auf eine persönliche und familiäre Atmosphäre und integrieren ihre Gäste in den täglichen Ablauf des Farmlebens. Auf dem Farmgelände ziehen zahlreiche Tiere wie Oryx-Antilopen, Springböcke, Kudus, auch Schakale und Füchse und sogar Leoparden und Geparden umher. Auf verschiedenen Wanderwegen kann man sich die Beine nach langen Autofahrten vertreten. Auch anspruchsvollere Wanderungen sind auf dem bergigen Gelände möglich. Dabei lassen sich bizarr geformte Granitformationen und weite, gelbe Grasflächen bewundern – und immer leuchten im Hintergrund die roten Dünen der Namib, was vor allem zum Sonnenuntergang ein eindrucksvoller Anblick ist. Übernachtung in der Namtib Desert Lodge. (Fahrstrecke ca. 300 km).
Biosphärenreservat Namtib – Lüderitz
Was macht die Badewanne im Sandmeer, was hat es mit dem Kühlschrank in der Wüste auf sich und warum gibt es eine Schmalspurbahn im so kargen Gebiet? Die Antworten finden Sie in Kolmannskuppe, Paradies auf Zeit und heute eine der sogenannten Geisterstädte. Aufgrund eines Diamantenfundes entwickelte sich die Stadt damals schnell zu einer Siedlung mit einer gut ausgebauten Infrastruktur. Nachdem der Diamantenabbau eingestellt wurde, zerfielen die Häuser und die Wüste übernahm die Oberhand. Heute sind die Ruinen mit Sand gefüllt. Anziehungskraft übt dieser Ort aber nach wie vor aus. Sie haben die Möglichkeit, Interessantes bei einer Führung zu erfahren. Lohnenswert ist auch Lüderitz, das „Jugendstil open air Museum“ Namibias. Lüderitz, einst der Beginn des deutschen Schutzgebietes, stellt sich heute eher als Reise in die Vergangenheit dar. Sie befinden sich jetzt im Sperrgebiet, wo Sie mit etwas Glück in der trockenen Umgebung von Garub die Wildpferde der Namib beobachten können. Die „Desert Horses“ durchstreifen hier gewöhnlich die Namib und sind weltweit die einzigen ihrer Art, da sie sich den harschen Bedingungen der Wüste angepasst haben. 2 Übernachtungen im Klein-Aus Vista Desert Horse Inn. (Fahrstrecke: ca. 130 km).
Lüderitz – Fish-River-Canyon
Es geht weiter Richtung Süden, zum zweitgrößten Canyon der Welt, dem Fish-River-Canyon. Der Canyon, den Sie heute und morgen ausführlich kennenlernen werden, ist mit einer Länge von 170 km und einer Tiefe von 550 m der zweitgrößte Canyon der Welt. Wir empfehlen, den Canyon am Vormittag zu besichtigen. Bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang liegt er im Schatten, am Nachmittag herrscht Gegenlicht. Während einer ausgedehnten (oder auch kleinen) Wanderung am Ostrand des Canyons hat man einen wunderschönen Ausblick in die Schlucht und in die Ferne. Sie übernachten im Canyon Roadhouse. (Fahrstrecke: ca. 400 km)
Fish-River-Canyon – Keetmanshoop
Heute steht Ihnen der Vormittag am Fish-River-Canyon zur Verfügung. Bei Sonnenaufgang liegt der Canyon im Schatten. Im Anschluss reisen Sie nach Ketmanshoop. Übernachtung im Quiver Inn Guesthouse. (Fahrstrecke: ca. 150 km).
Keetmanshoop – Kalahari
Fahrt über Keetmanshoop zum Köcherbaumwald. Wobei Wald ein bisschen übertrieben scheint, denn die Aloen-Art kommt eher einzelstehend vor. Doch hier in Namibia ist ja nichts unmöglich. Vorbei am „Giants Playground“, dem Spielplatz der Riesen, einer bizarren Felslandschaft geht es in Richtung Mariental. Wer sich heute mal selbst im Braai (Grilen) üben möchte oder sogar im Potjie kochen mag, im Tented Camp gibt es das passende Equipment. Wer lieber in der Lodge essen mag, kann auch dies gern tun. Wie wäre es am Abend mit einer geführten Wanderung im Mondlicht, um Skorpione und andere nachtaktive Tiere aufzuspüren (optional)? 2 Übernachtungen in den rustikalen aber blitzsauberen Tented Camps der Kalahari Anib Camping2Go. (Fahrstrecke: ca. 260 km)
Kalahari – Windhoek
Das Erlebnis Namibia endet heute noch nicht, denn es geht nach Auas, kurz vor den Toren von Windhoek. Auf einer Pirsch zu Fuß oder mit dem offenen Allradfahrzeug laufen Ihnne sicher noch einmal Wasserböcke, Kudus, Impalas und Oryx vor die Linse. Übernachtung in der Auas Safari Lodge. (Fahrstrecke, 200 km).
Windhoek
Falls Sie möchten, bleibt Ihnen noch Zeit für letzte Souvenireinkäufe und einen Stadtbummel durch die Hauptstadt mit dem unverwechselbaren kolonialen Flair oder Sie fahren direkt zum Flughafen. (Fahrstrecke ca. 70 km).