Nepal Safari
Die wilde Seite vom Dach der Welt
Das erwartet Sie auf einer Nepal-Safari:
- Chitwan-Nationalpark: Nepals Goldstandard für Tierbeobachtungen
- Panzernashorn und Tiger im Fokus: Urzeit-Schwergewichte und Raubkatzen
- Begegnungen im Dschungel: zu Fuß, im Geländewagen und mit dem Einbaum
- Bardia-Nationalpark: authentische Safari-Erlebnisse fernab der Massen
- Kulturelle Einblicke: Begegnungen mit dem Volk der Tharu
Wissenswertes und häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Nepal-Safari auf einen Blick.Jetzt mehr erfahren.
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Nepals Tierwelt: Artenvielfalt im Schatten des Himalaya
Wer an Nepal denkt, hat meist sofort die schneebedeckten Gipfel des Himalaya vor Augen. Doch jenseits der Achttausender offenbart das Land eine völlig andere, fast mystische Welt. Das tiefgelegene Terai bildet den maximalen Kontrast zur kargen Hochgebirgswelt. Wo sonst Fels und Eis dominieren, weichen die Berge hier sattgrünem Urwald und weitläufigen Graslandschaften, die zu den artenreichsten Regionen Asiens zählen.
Eine Nepal-Safari in diesem subtropischen Paradies ist nicht nur der perfekte Gegenentwurf zum klassischen Trekking, sondern auch eine ideale Ergänzung zu den kulturellen Schätzen des Kathmandu-Tals. Statt Bergstiefeln sind Ferngläser gefragt, um die Tierwelt Nepals zu entdecken. Hier können seltene Panzernashörner, majestätische Bengalische Tiger oder lautlose Krokodile wie der stark gefährdete, fischfressende Gavial in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden. Neben den großen Ikonen der Wildnis beheimaten die dichten Wälder und Flusslandschaften auch asiatische Elefanten, scheue Lippenbären, verspielte Fischotter und vier verschiedene Hirscharten. Zudem ist die Region mit über 500 Vogelarten – von farbenprächtigen Eisvögeln bis hin zu riesigen Nashornvögeln – ein wahres Eldorado für Ornithologen. So beweist Nepal, dass das „Dach der Welt“ zu seinen Füßen ein wildes, grünes Paradies verbirgt, das jede Trekking- und Kulturreise um Naturmomente bereichert, die es nur hier gibt.
Nationalparks Nepal: Wildnis im Doppelpack
Obwohl das Land über mehrere Schutzgebiete verfügt, konzentriert sich das Nepal-Safari-Erlebnis auf zwei Nationalparks im südlichen Tiefland. Während beide Parks durch subtropisches Klima und eine beeindruckende Biodiversität überzeugen, bieten sie doch sehr unterschiedliche Erlebnisse für Naturreisende.
Chitwan-Safari: Im Herzen des Terai
Als UNESCO-Welterbe und Nepals erster Nationalpark überzeugt Chitwan durch eine perfekt abgestimmte Balance zwischen ursprünglicher Wildnis und einer exzellenten Infrastruktur. Die landschaftliche Vielfalt ist beeindruckend. Auf einer Chitwan-Safari wandeln Sie durch kathedralenartige Salwälder, durchqueren meterhohes Elefantengras und gleiten in der Morgendämmerung über spiegelglatte Flussläufe, während die Silhouette des Himalaya am Horizont langsam verblasst. Es ist die Symbiose aus dichter Urwaldatmosphäre und der herzlichen Gastfreundschaft der lokalen Tharu-Gemeinschaften, die diesen Nepal-Nationalpark zu einem kulturellen und landschaftlichen Gesamtkunstwerk macht.
Die weltweit höchste Dichte an Panzernashörnern ermöglicht äußerst gute Sichtungschancen für die charismatischen Dickhäuter.
Bei einer Chitwan-Safari begegnen Sie vor allem dem imposanten Indischen Panzernashorn, während in den Flussläufen die seltenen, schmalschnäuzigen Ganges-Gaviale und Sumpfkrokodile in der Sonne baden. Mit etwas Geduld lassen sich zudem Lippenbären beim Aufspüren von Termiten beobachten. Baumkronen bieten Lebensraum für über 500 Vogelarten sowie verspielte Rhesusaffen und Languren.
Beste Reisezeit für den Chitwan-Nationalpark:
Von Oktober bis März herrschen angenehme Temperaturen. Besonders im Januar und Februar ist die Sicht durch das von einheimischen Bauern frisch geschnittene Gras ideal für Tierbeobachtungen.
Bardia-Safari: Im unberührten Westen
Wer die Einsamkeit sucht und die Chance auf eine Begegnung mit dem Bengalischen Tiger maximieren möchte, findet im abgelegenen Bardia-Nationalpark sein Paradies. Fernab der klassischen Touristenpfade bietet eine Bardia-Safari eine raue, ursprüngliche Wildnis, die deutlich weniger frequentiert ist als der Osten des Landes. Durch die Lage am Karnali-Fluss ist der Park zudem die Heimat der seltenen Ganges-Delfine. Eine Safari im Bardia-Nationalpark ist ein echtes Abenteuer für Puristen, bei dem das Spurenlesen im tiefen Dschungel und das Warten an versteckten Wasserlöchern im Vordergrund stehen.
Die absolute Abgeschiedenheit des Parks ermöglicht es Reisenden, den majestätischen Bengalischen Tiger auf einer Nepal-Tiger-Safari mit etwas Glück in einer völlig ungestörten und authentischen Wildnis aufzuspüren.
Die Tierwelt im Bardia-Nationalpark:
Als eines der wichtigsten Schutzgebiete für den Bengalischen Tiger bietet Bardia exzellente Chancen, die Raubkatze an Flussufern oder Wasserlöchern zu sichten, oft in Gesellschaft von riesigen wilden Elefantenbullen und den seltenen Wilden Wasserbüffeln. Eine Besonderheit sind die flachen Gewässer des Karnali-Flusses, in denen mit viel Glück die gefährdeten Ganges-Delfine auftauchen, während in den Auenwäldern prächtige Sumpfhirsche und Pfauen ihre Kreise ziehen.
Beste Reisezeit für den Bardia-Nationalpark:
Für eine Bardia-Safari eigenen sich die trockenen Monate von März bis Mai, wenn sich die Tiere aufgrund der Hitze an den wenigen verbleibenden Wasserlöchern und Flussufern versammeln.
Was macht eine Nepal-Safari so besonders?
Ein Nepal-Safari-Erlebnis ist die ideale Ergänzung zu den klassischen Bergabenteuern und verleiht einer Reise in den Himalaya eine völlig neue, faszinierende Dimension. Es sind vor allem die Kontraste zwischen den schneebedeckten Gipfeln und dem tropischen Tiefland, die Nepal zu einem der vielseitigsten Safari-Ziele weltweit machen.
- Seltene Tierbeobachtungen: Nepal bietet eine der weltweit besten Möglichkeiten, das seltene Indische Panzernashorn in seinem natürlichen Lebensraum zu sehen,
- Auf Nepal-Tiger-Safari: In den dichten Wäldern des Bardia- und Chitwan-Nationalparks haben Sie reale Chancen, den Bengalischen Tiger aufzuspüren. Die aufregende Suche nach dem majestätischen König des Dschungels macht jede Pirschfahrt zu einem unvergesslichen Nervenkitzel.
- Safari zu Fuß: Anders als in vielen afrikanischen Safarigebieten können Sie hier die Wildnis bei geführten Dschungelwanderungen zu Fuß erkunden und die Natur dadurch viel intensiver und unmittelbarer wahrnehmen.
- Off the beaten track: Hier sind Sie ohne die großen Touristenmassen anderer Safariziele unterwegs.
- Perfekte Kombination der Reisearten und Klimazonen: Eine Safari in Nepal lässt sich hervorragend mit einem Trekking oder einer Kulturreise kombinieren, sodass Sie innerhalb weniger Tage von der alpinen Bergwelt in den subtropischen Urwald eintauchen können.
- Authentischer Artenschutz: Mit Ihrem Besuch unterstützen Sie direkt die vorbildlichen Schutzprojekte Nepals, die es geschafft haben, die Bestände von Tigern und Nashörnern über Jahre hinweg stabil zu halten oder sogar zu vergrößern.
Warum eine Nepal-Safari mit DIAMIR Erlebnisreisen?
Eine Nepal-Safari mit DIAMIR Erlebnisreisen bietet den entscheidenden Vorteil, dass Sie von der jahrzehntelangen Expertise eines Spezialisten profitieren, der tief in der Region verwurzelt ist und größten Wert auf authentische, nachhaltige Naturerlebnisse legt. Anstatt touristischer Standardprogramme erwarten Sie sorgfältig ausgewählte Lodges und hochqualifizierte, lokale Guides, die den Dschungel wie ihre eigene Westentasche kennen und Ihre Sicherheit bei Fußsafaris stets an erste Stelle setzen. Das Gute: In allen Kulturreisen nach Nepal mit DIAMIR Erlebnisreisen ist eine Safari im Programm enthalten.
Besonders lohnenswert ist es, die Safari als krönenden Abschluss an eine Trekkingreise in Nepal mit DIAMIR Erlebnisreisen anzuschließen, um Körper und Geist nach den Anstrengungen im Hochgebirge zu regenerieren. Während Sie in den Bergen an Ihre physischen Grenzen gehen, bietet das subtropische Tiefland die perfekte Kulisse, um bei milden Temperaturen und deutlich höherem Sauerstoffgehalt tief durchzuatmen und die Seele baumeln zu lassen. Dieser Kontrast macht Ihre Reise erst vollkommen. Sie erleben die gesamte vertikale Vielfalt Nepals – vom ewigen Eis der Achttausender bis hin zur pulsierenden Wildnis des Dschungels – und kehren mit einem ganzheitlichen Bild dieses faszinierenden Landes nach Hause zurück.
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Praktische Informationen für Ihre Nepal-Safari
- Hinweis: Die hier verfassten Antworten und Informationen werden unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung angegeben. Vor Reiseantritt erhalten Sie speziell auf Ihre Tour abgestimmte Toureninformationen und Mitnahmeempfehlungen. Sollten Sie weitere Fragen haben, helfen wir Ihnen gern weiter.
Wann ist die beste Reisezeit für eine Nepal-Safari?
Für eine Nepal-Safari gilt die Zeit von Oktober bis Mai als ideal, wobei sich die Erlebnisse je nach Monat leicht unterscheiden:
- Oktober bis März (angenehmste Zeit): Das Wetter ist trocken und mild. Die Sicht auf die Himalaya-Kette im Hintergrund ist oft kristallklar.
- Januar bis März (beste Sichtungen): In diesen Monaten wird das hohe Elefantengras von den Einheimischen gekürzt. Da die Vegetation niedriger ist, steigen die Chancen, Panzernashörner und andere Wildtiere deutlich schneller zu entdecken.
- April und Mai (für Tiger-Beobachtungen): Es wird sehr heiß, was die Tiere (besonders den Bengalischen Tiger) dazu zwingt, die wenigen verbliebenen Wasserstellen aufzusuchen. Dies ist die beste Zeit für gezielte Raubkatzen-Beobachtungen.
Hinweis: Während der Monsunzeit (Juni bis September) sind Safaris aufgrund von Regenfällen und unpassierbaren Wegen kaum möglich bzw. viele Lodges und Parkbereiche geschlossen.
Was unterscheidet eine Safari in Nepal von einer Afrika-Safari?
Eine Nepal-Safari unterscheidet sich vor allem durch ihre Intimität und die Art der Fortbewegung grundlegend vom afrikanischen Klassiker. Während man in Afrika meist weite, offene Savannen im Geländewagen durchquert, taucht man in Nepal in den dichten, subtropischen Dschungel ein. Das macht die Sichtung von Tieren zu einem spannenden Suchspiel aus nächster Nähe. Ein wesentlicher Unterschied ist zudem die Vielseitigkeit der Aktivitäten. In Nepal ist die Walking-Safari, d.h. das Erkunden der Wildnis zu Fuß, ein fester Bestandteil der Safarierfahrung. Das sorgt für ein deutlich naturnaheres Erleben und einen höheren Adrenalinspiegel als es das Beobachten aus einem geschützten Fahrzeug kann. Die Sicherheit hat dennoch oberste Priorität und so sind Sie auf einer Walking-Safari stets sicher unterwegs. Zudem ermöglichen lautlose Fahrten im traditionellen Einbaum-Kanu eine Perspektive, die man außer bei einer Botswana-Safari in der trockenen Savanne Afrikas kaum findet. Nicht zuletzt ist es die Kombination der Extreme, die den Unterschied macht. Nirgendwo sonst kann man morgens noch den Blick auf die höchsten Eisriesen der Erde genießen und sich nur wenig später im feuchtwarmen Tiefland auf die Spuren von Tigern und Nashörnern begeben.
Wie viel Zeit sollte ich für meine Nepal-Safari-Reise einplanen?
Für ein intensives Safari-Erlebnis in Nepal sollten Sie mindestens 2 bis 4 Tage pro Nationalpark einplanen. Diese Zeit ermöglicht es Ihnen, verschiedene Aktivitäten wie Geländewagen-Safaris, Einbaum-Fahrten und geführte Dschungelwanderungen in Ruhe zu erleben und erhöht die Chancen auf Tiersichtungen deutlich.
Wenn Sie die Safari in eine größere Nepal-Rundreise einbetten, ergibt sich meist folgendes Zeitfenster:
- Reine Safari-Ergänzung: Planen Sie inklusive der An- und Abreise aus Kathmandu oder Pokhara etwa 3 bis 6 Tage ein.
- Kombinationsreise (Kultur und Safari): Für eine Rundreise, die die kulturellen Highlights des Kathmandu-Tals mit einer Safari verbindet, sind 10 bis 12 Tage ideal.
- Große Abenteuerreise (Trekking und Safari): Möchten Sie nach einem Trekking (z. B. zum Annapurna Base Camp) im Dschungel entspannen, sollten Sie insgesamt ganze 3 Wochen für Ihr Nepal-Abenteuer vorsehen.
Berücksichtigen Sie bei der Planung auch die Anreise: Während der Chitwan-Nationalpark gut von Kathmandu oder Pokhara aus erreichbar ist, erfordert die Reise zum abgelegenen Bardia-Nationalpark im Westen meist einen Inlandsflug oder eine deutlich längere Fahrtzeit.
Wo befinden sich die Safari-Gebiete in Nepal?
Die bedeutendsten Safari-Gebiete Nepals befinden sich im Terai, einem fruchtbaren Tieflandstreifen im äußersten Süden des Landes entlang der indischen Grenze. Geografisch bildet das Terai den kompletten Gegenpol zum schneebedeckten Himalaya: Während der Norden von eisigen Gipfeln geprägt ist, liegt diese Region auf nur etwa 100 bis 300 Metern über dem Meeresspiegel. In diesem subtropischen „grünen Gürtel“ Nepals liegen auch die beiden bekanntesten Nationalparks: der Chitwan-Nationalpark im zentralen Süden und der etwas abgelegenere Bardia-Nationalpark im tiefen Westen. Statt karger Berglandschaften erwarten Sie hier dichte Dschungel, weite Savannen und ein feuchtwarmes Klima, das den idealen Lebensraum für Panzernashörner, Tiger und eine exotische Vogelwelt bietet.
Ist der Chitwan- oder der Bardia-Nationalpark besser für eine Safari geeignet?
Die Entscheidung zwischen Chitwan und Bardia hängt von Ihren Prioritäten ab: Der Chitwan-Nationalpark ist der leicht zugängliche Klassiker mit hervorragender Infrastruktur und einer fast garantierten Sichtung von Panzernashörnern. Allerdings teilen Sie dieses Erlebnis mit mehr Reisenden. Der abgelegene Bardia-Nationalpark im Westen hingegen ist ein unberührtes Abenteuer für Wildnis-Enthusiasten. Die Anreise ist zwar länger, dafür bietet der Park absolute Abgeschiedenheit und die weitaus besten Chancen, den majestätischen Bengalischen Tiger in einer authentischen Umgebung aufzuspüren.
Kombiniert DIAMIR Erlebnisreisen Chitwan und Bardia in einer Reise?
Ja, wir kombinieren beide Nationalparks auch in einer einzigen Reise. Die 14-tägige Natur- und Safari-Rundreise „Exklusive Erlebnisse auf der Pirsch nach Tieren und Tempeln“ führt Reisende sowohl in das bekannte grüne Herz von Chitwan als auch in den unberührten, abgelegenen Bardia-Nationalpark im tiefen Westen des Landes. Auf diese Weise lassen sich die hervorragenden Chancen auf Panzernashörner im Chitwan perfekt mit der intensiven Spurensuche nach dem Bengalischen Tiger in der Abgeschiedenheit Bardias verbinden, während das Programm durch die kulturellen Höhepunkte des Kathmandutals abgerundet wird. Die Tour wird sowohl als Kleingruppenreise als auch als individuell anpassbare Privatreise ab zwei Personen angeboten.
Welche Safari-Arten gibt es in Nepal?
In den nepalesischen Nationalparks (vor allem im Chitwan und Bardia) wird die Wildnis auf sehr unterschiedliche Weise erkundet. Es gibt drei Hauptarten von Safaris:
- Geländewagen-Safari: In offenen Geländewagen legen Sie größere Distanzen zurück und dringen tief in den Dschungel vor. Dies ist die komfortabelste Methode, um entlegene Wasserlöcher und Flussläufe zu erreichen und die Chancen auf Sichtungen von Tigern und Panzernashörnern zu maximieren.
- Dschungelwanderung (Walking Safari): Begleitet von mindestens zwei erfahrenen, einheimischen Rangern erkunden Sie die Wildnis zu Fuß. Ohne Motorengeräusche erleben Sie den Dschungel besonders intensiv, lernen Fährten zu lesen und lauschen den Warnrufen der Tiere.
- Kanu-/Boots-Safari: In traditionellen, aus einem einzigen Baumstamm gehauenen Einbäumen gleiten Sie lautlos über die Flüsse. Diese Safaris eignen sich hervorragend, um am Ufer sonnende Krokodile und Gaviale sowie die artenreiche Vogelwelt zu beobachten.
Wie sicher ist eine Safari in Nepal?
Eine Safari in Nepal ist ein sehr sicheres Abenteuer, sofern sie von erfahrenen Experten begleitet wird. Da Sie tief in den subtropischen Dschungel eintauchen, werden alle Touren von mindestens zwei staatlich geprüften Rangern geführt. Sie verfügen über jahrelange Erfahrung im Lesen von Fährten und kennen das instinktive Verhalten von Tigern und Nashörnern genau. Vor jedem Aufbruch sorgt ein ausführliches Sicherheitsbriefing dafür, dass Sie genau wissen, wie Sie sich respektvoll und sicher gegenüber der Tierwelt verhalten. In Kombination mit den hohen Standards der spezialisierten Lodges vor Ort bietet eine Nepal-Safari somit ein kontrolliertes und zugleich tief beeindruckendes Naturerlebnis, bei dem Ihr Schutz und der Respekt vor der Wildnis stets an erster Stelle stehen.
Was kostet eine Nepal-Safari bei DIAMIR Erlebnisreisen?
Die Kosten für eine Nepal-Safari hängen bei DIAMIR Erlebnisreisen von der Art Ihrer Hauptreise ab: Bei den klassischen Kulturreisen ist das Safari-Erlebnis in der Regel bereits komplett im Gesamtreisepreis inkludiert. Wenn Sie stattdessen eine Trekkingreise in den Himalaya oder eine Länderkombination gebucht haben, können Sie die Safari ganz flexibel als individuellen Baustein ergänzen. Der beliebte 4-tägige Reisebaustein „Safari im Chitwan-Nationalpark“ ist bereits ab zwei Teilnehmern buchbar. Enthalten sind alle Transfers ab und an Kathmandu, drei Übernachtungen in einem komfortablen Resort direkt an der Nationalparkgrenze inklusive Vollpension, alle Nationalparkgebühren sowie vier geführte Dschungel-Aktivitäten mit lokalem Guide und ein Tharu-Kulturprogramm Alle aktuellen Details und Buchungsmöglichkeiten finden Sie direkt unter www.diamir.de/NEPCHI.
Was gehört auf die Packliste für eine Nepal-Safari?
Im nepalesischen Terai gilt: Funktionalität trifft auf Tarnung. Da Sie sich oft zu Fuß durch den Dschungel bewegen, ist Kleidung in unauffälligen Erdtönen wie Khaki, Oliv oder Beige essenziell, um die Tiere nicht zu verschrecken. Lange Ärmel und Hosen schützen Sie dabei zuverlässig vor Insekten und dornigem Unterholz.
Neben festen, eingelaufenen Wanderschuhen für die Pirschgänge sollten ein leistungsstarkes Fernglas und eine Kamera mit gutem Zoom nicht fehlen, um die faszinierende Tierwelt auch aus der Distanz detailreich einzufangen. Denken Sie zudem an einen wirksamen Insektenschutz mit hohem DEET-Anteil sowie Sonnenschutz für die offenen Geländewagen-Fahrten. Wer die Safari mit einem Trekking kombiniert, kann schweres Hochgebirgs-Equipment meist bequem in Kathmandu zwischenlagern und so mit leichtem Gepäck in die subtropische Wärme des Dschungels starten.
Gibt es in Nepal ein Malariarisiko?
In Nepal besteht regional und saisonal unterschiedlich ein Risiko für Malaria, das jedoch im Vergleich zu vielen afrikanischen Safari-Zielen als deutlich geringer eingestuft wird. Auch wenn das Risiko nicht Null ist, sind die Malaria-Fallzahlen insgesamt seit Jahren sehr stark rückläufig und das geringe Restrisiko beschränkt sich auf wenige ländliche Tieflandregionen im Terai-Gürtel.
Wo besteht ein Risiko?
- Terai-Region: Ein Malariarisiko existiert vor allem im flachen Süden des Landes (dem Terai), wo sich auch die der Chitwan- und Bardia-Nationalpark befinden. Die Gebiete liegen unterhalb von 2000 m Höhe.
- Malariafrei: Die Hauptstadt Kathmandu, die Stadt Pokhara sowie alle höhergelegenen Trekking-Regionen im Himalaya gelten als malariafrei.
Welche Tiere kann man auf einer Nepal-Safari beobachten?
In den Nationalparks Nepals erwartet Sie eine beeindruckende Artenvielfalt: Die Hauptattraktionen sind das Indische Panzernashorn und der majestätische Bengalische Tiger. In den Wäldern und Grasebenen begegnen Sie zudem Lippenbären, wilden Elefanten, Wasserbüffeln sowie verschiedenen Hirscharten wie Sumpf- und Axishirschen. Die Flussläufe beherbergen seltene Ganges-Gaviale, Sumpfkrokodile und die gefährdeten Ganges-Delfine. Abgerundet wird die Tierwelt durch zahlreiche Primaten (Languren, Rhesusaffen) sowie über 500 Vogelarten, darunter Pfaue und Eisvögel.
Wie läuft ein typischer Tag auf einer Nepal-Safari mit DIAMIR Erlebnisreisen ab?
Ein typischer Tag auf Nepal-Safari ist geprägt vom Rhythmus der Natur und bietet eine Mischung aus spannenden Tierbeobachtungen und kulturellen Einblicken.
- Der frühe Morgen (Aufbruch in die Wildnis): Ihr Tag beginnt meist kurz nach Sonnenaufgang, da die Tiere zu dieser Zeit am aktivsten sind. Nach einem schnellen Tee oder Kaffee starten Sie entweder zu einer Dschungelwanderung (Walking Safari) oder einer Bootsfahrt im traditionellen Einbaum. Das sanfte Gleiten über den Fluss bei Nebel ist ideal, um Krokodile am Ufer und seltene Vögel beim Erwachen zu beobachten.
- Vormittag (Aktivität und Entdeckung): Nach dem ersten Abenteuer kehren Sie für ein ausgiebiges Frühstück in die Lodge zurück. Danach folgt oft ein weiterer Programmpunkt, wie etwa der Besuch eines Informationszentrums oder eine geführte Dorf-Tour mit dem Fahrrad, bei der Sie das traditionelle Leben der Tharu-Gemeinschaften kennenlernen.
- Mittagszeit (Siesta in der Hitze): Wenn die Mittagssonne am höchsten steht, ziehen sich die meisten Tiere in den tiefen Schatten zurück. Auch für Sie ist nun Zeit für ein Mittagessen und eine entspannte Pause in der Lodge oder im Garten.
- Nachmittag (Die große Pirsch): Gegen 15 Uhr, wenn es kühler wird, steht oft das Highlight an: eine mehrstündige Geländewagen-Safari. In offenen Fahrzeugen dringen Sie tief in den Nationalpark vor, um entlegenere Wasserlöcher zu erreichen und die Chancen auf Sichtungen von Panzernashörnern oder Tigern zu maximieren.
- Abends (Ausklang): Pünktlich zum Sonnenuntergang kehren Sie aus dem Dschungel zurück. Der Tag endet meist mit einem gemeinsamen Abendessen in der Lodge, oft begleitet von einer kulturellen Vorführung (wie dem berühmten Tharu-Stocktanz) oder einem Austausch über die Erlebnisse des Tages am Lagerfeuer.
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