Nepal

Kanchenjunga-Trekking

Trekkingrundreise

Ihr Reisespezialist

Preis ab 3990 EUR
Dauer 26 Tage
Teilnehmer 6–12
Reiseleitung deutschsprachige Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode NEPKAN

Beschreibung

Der mit 8586 m dritthöchste Berg der Erde, der gewaltige Kanchenjunga, steht genau auf der Grenze zwischen Nepal und Indien (Sikkim). Zu seinen Füßen, im östlichsten Zipfel Nepals, verläuft zwischen Reisterrassen und Rhododendronwäldern eine der schönsten und einsamsten Trekkingtouren Nepals. Früher waren es hauptsächlich die großen Expeditionen, die in die entlegenen Täler aufbrachen, um zum Basislager vorzudringen. Heute ist diese Tour durch atemberaubend schöne Landschaften auch für den erfahrenen und ausdauernden Trekker ein einmaliges Erlebnis. Das Basislager des „Kantsch“ ist ein wahres Eldorado für Fotobegeisterte – das Panorama der eisgepanzerten Nordwand sucht seinesgleichen! Die abgeschiedene Lage mit ihrer noch unverfälschten nepalesischen Gebirgskultur macht den Reiz dieser anspruchsvollen Zelttrekkingtour aus, die besonders empfehlenswert ist, wenn man die bekannteren Trekkinggebiete im nepalesischen Himalaya schon kennengelernt hat.

Höhepunkte

  • Anspruchsvolles Zelttrekking zum abgelegenen Kanchenjunga-Basislager (5140 m)
  • 19-tägiges Trekking durch atemberaubende Landschaften und einsame Täler
  • Spektakuläre Blicke auf den Kanchenjunga (8586 m), Jannu (7710 m), Kabru (7338 m) u.v.m.
  • 4000er-Pässe Sinion La, Mirgin La und Sinelapcha La
  • Unverfälschte nepalesische Gebirgskultur
  • Zwei Panoramaflüge entlang des Himalaya

Termine

  • B buchbar
  • garantierte Durchführung
von bis Preis p.P. weitere Informationen
garantierte DurchführungB 19.10.2017 13.11.2017 3990 EUR EZZ: 240 EUR deutschsprachige Reiseleitung
Tihar-Fest
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B 29.03.2018 23.04.2018 4190 EUR EZZ: 240 EUR deutschsprachige Reiseleitung
Nepalesisches Neujahr
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B 17.10.2018 11.11.2018 4290 EUR EZZ: 240 EUR deutschsprachige Reiseleitung
Dashain-Fest, Tihar-Fest
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B 02.04.2019 27.04.2019 4190 EUR EZZ: 240 EUR deutschsprachige Reiseleitung
Nepalesisches Neujahr
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Zusatzkosten

EZ-/Einzelzeltzuschlag 240 EUR
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage

Reiseverlauf

  • 1. Tag: Anreise

    Flug nach Kathmandu.

  • 2. Tag: Kathmandu (1×A)

    Ankunft in der Hauptstadt Kathmandu und Transfer ins Hotel im Zentrum der quirligen Großstadt. Am Abend treffen Sie sich zu einem traditionellen Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

  • Teeplantagen mit Kanchenjunga-Massiv im Hintergrund

    3. Tag: Flug nach Bhadrapur und Fahrt nach Suketar (2425 m) (1×F/1×M/1×A)

    Am Morgen fliegen Sie von Kathmandu in ca. 60 min nach Bhadrapur nahe der Grenze zu Indien. Anschließend fahren Sie durch die subtropischen Himalaya-Vorberge auf Serpentinenstraßen nach Suketar (2400 m). Übernachtung in einer Lodge. (Fahrzeit ca. 9h).

    Bei schlechtem Wetter bzw. schlechten Straßenverhältnissen (z. B. nach dem Monsun) verlängert sich die Fahrzeit, so dass eine Zwischenübernachtung in einer Lodge in Phidim notwendig ist.

  • Dorf auf dem Weg zum Kanchenjunga-Basislager

    4. Tag: Trekking bis Phurumbu (1650 m) (1×F/1×M/1×A)

    Nach dem Kennenlernen der Träger- und Küchenmannschaft beginnen Sie Ihre Trekkingtour mit einer kurzen Etappe bis nach Phurumbu (1800 m). Ca. 1 Stunde nach Suketar kommen Sie an einem kleinen Kloster vorbei, welches gern besichtigt werden kann. Bei der Wanderung durch die noch ursprünglichen Limbu-Dörfer gibt es auf dieser Tour immer wieder interessante Begegnungen mit den sehr freundlichen Einheimischen. Besonders im Frühling können Sie heute und in den nächsten Tagen die schöne und üppige Vegetation genießen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4h, 100 m↑, 700 m↓).

    Falls gestern eine Zwischenübernachtung in Phidim nötig war, fahren Sie heute nach Suketar und wandern am Nachmittag nach Phurumbu.

  • Treffen am Weg vor Chiruwa

    5. Tag: Phurumbu (1800 m) – Chiruwa (1270 m) (1×F/1×M/1×A)

    Obwohl es heute insgesamt weiter bergab geht, bringen der Weg und die Landschaft ein ständiges Auf und Ab sowie die Querung von einigen Hängebrücken mit sich. Nach reichlich 3 Stunden können Sie sich während der Mittagspause in Lingkhim (1700 m) erholen und ggf. Kindern beim Schulunterricht zusehen. Weitere knapp 4 Stunden später erreichen Sie den Fluss Tamor und Ihren Zeltplatz in Chiruwa (1270 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7h, 200 m↑, 730 m↓).

  • 6. Tag: Chiruwa (1270 m) – Sukathum (1570 m) (1×F/1×M/1×A)

    Auf einem mit Steinen gesäumten, auf- und absteigenden Pfad wandern Sie flussaufwärts und queren dabei erneut mehrere Hängebrücken. In Taplethok passieren Sie den Checkpoint für den Kanchenjunga NP und laufen dann auf der westlichen Seite des Flusses Tamor bis zum Rastplatz nach Phembu (1490 m). Bei Sukathum (1570 m) überqueren Sie den Tamor und erreichen kurze Zeit später Ihren Zeltplatz am Ghunsa Khola. Der Fluss bietet bei warmen Temperaturen eine gute Waschmöglichkeit für Körper und Kleidung. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 550 m↑, 250 m↓).

  • 7. Tag: Sukathum (1570 m) – Amjilosa (2400 m) (1×F/1×M/1×A)

    Am Vormittag verläuft Ihre Trekkingroute weiterhin in der Nähe des Flusses, was wieder Querungen von Hänge- und Holzbrücken mit sich bringt. Nach der Mittagsrast in Lamotar (ca. 1900 m) wechseln Sie auf die andere Flussseite und steigen dann für ca. 30 Minuten zunächst recht steil und danach etwas sanfter nach oben. Von Ihrem Tagesziel Amjilosa (2400 m) aus bieten sich die ersten Blicke auf die später bevorstehenden Pässe zwischen Ghunsa und Cheram. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 930 m↑, 100 m↓).

  • Yak auf dem Weg nach Gyabla

    8. Tag: Amjilosa (2400 m) – Gyabla (2730 m) (1×F/1×M/1×A)

    Eine Mischung aus Nadel- und Laubbäumen sowie Bambusgewächsen beherrscht inzwischen das Landschaftsbild, aber die Bäume auf den links und rechts aufsteigenden Hängen werden langsam weniger. Herunterhängende Äste, bemooste Baumstämme, eine Vielfalt an Farnen und im Frühjahr rote oder rosafarbene Rhododendronblüten machen den Reiz des ursprünglichen Trekkingabschnittes der nächsten zwei Tage aus. Der Weg wird schmaler und ist bei Hangrutsch-Querungen teilweise etwas ausgesetzt. Nach dem gewohnten Auf und Ab erreichen Sie nach einem sehr steilen Anstieg schließlich das Dorf Gyabla (2730 m) sowie Ihren Zeltplatz mit Aussicht. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 480 m↑, 150 m↓).

  • Mönche im Kloster von Phole

    9. Tag: Gyabla (2715 m) – Ghunsa (3420 m) (1×F/1×M/1×A)

    Sie folgen weiter dem Flusslauf und queren dabei mehrere Erd- und Schuttgänge, bis Sie hinauf nach Phole (Phale, 3250 m) gelangen. Das reizvolle Sherpa-Dorf mit einem kleinen Kloster lädt zu einer Rast ein, wo man mit den freundlichen Bewohnern und Mönchen in Kontakt treten kann. Der anschließende Weg bringt Sie, den Fluss querend, nach Ghunsa (3430 m). Im tibetisch geprägten Dorf gibt es einige Shops und es besteht die Möglichkeit, gegen eine kleine Gebühr zu duschen, Batterien aufzuladen oder in der Heimat anzurufen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 880 m↑, 270 m↓).

  • 10. Tag: Ruhetag in Ghunsa (3420 m) (1×F/1×M/1×A)

    Akklimatisations- und Ruhetag in Ghunsa. Bei gutem Wetter lohnt sich der sehr steile Aufstieg zu einem mit Gebetsfahnen geschmückten Aussichtspunkt. Auf ca. 3950 m Höhe haben Sie einen hervorragenden Blick hinüber zum Gipfel des Jannu (7710 m) und zu den davor liegenden 6000ern. Wer heute nicht mit möchte, kann sich den Tag über auch im Dorf und in dessen Umgebung aufhalten. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3h, 550 m↑, 550 m↓).

    Hinweis: Gepäck, welches man für die nächsten 5 Tage nicht benötigt, sollte man als Erleichterung für die Träger in Ghunsa deponieren.

  • 11. Tag: Ghunsa (3420 m) – Kambachen (4085 m) (1×F/1×M/1×A)

    Anfangs noch durch märchenhafte Lärchenwälder geht es entlang des Flusses allmählich weiter aufwärts. Nach der Mittagspause bei Rambuk Kharka (ca. 3800 m) queren Sie den Fluss Ghunsa Khola und erreichen nach einem steilen Anstieg die Baumgrenze. Der letzte Abschnitt des Weges führt auf einem zum Teil leicht ausgesetzten Pfad über einen Hangrutsch. Vor dem Abstieg zur Kambachen-Alm (4050 m) und Ihrem Zeltplatz scheinen der Jannu (7710 m) und seine Gletscherzunge bei gutem Wetter zum Greifen nah. Ihr Lagerplatz für die nächsten 2 Nächte bietet Ihnen ein besonders schönes Bergpanorama! Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 820 m↑, 190 m↓).

  • Blick von Kambachen auf Jannu (7710 m)

    12. Tag: Ruhetag in Kambachen (4085 m) (1×F/1×M/1×A)

    Akklimatisations- und Ruhetag in Kambachen. Ein Ausflug auf die Gletschermoräne in Richtung Jannu-Basislager (4400 m) ist optional möglich. Bis zum Basislager und den kurz dahinter liegenden Überresten eines Hindu-Schreins läuft man ca. 4 Stunden, aber das Bergpanorama und die Aussicht auf den Gletscher sind bereits nach ca. 2-3 Stunden beeindruckend und dem Ruhetag dienlicher. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit bis zum Basislager und zurück ca. 5h, 530 m↑, 530 m↓; Alternative ca. 4h).

  • Lhonak und rechts davon der Wedge Peak

    13. Tag: Kambachen (4085 m) – Lhonak-Lagerplatz (4760 m) (1×F/1×M (LB)/1×A)

    Von Kambachen aus führt der Weg zunächst angenehm flach und später über Geröll und Moränen ansteigend nach Ramtang (4370 m), wo Sie bei den Überresten eines kleinen Klosters eine Mittagsrast einlegen. Auf dem weiteren Abschnitt können Sie mit etwas Wetterglück den „Kantsch“ das erste Mal sehen. Über den Lhonak-Gletscher erreichen Sie den gleichnamigen Lagerplatz auf ca. 4760 m mit einem grandiosen Panorama in alle Richtungen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 870 m↑, 180 m↓).

  • Pang Pema (Kanchenjunga-Basislager, 5050 m)

    14. Tag: Lhonak-Lagerplatz (4760 m) – Kanchenjunga-Basislager (5140 m) (1×F/1×M/1×A)

    Die heutige Etappe bringt Sie zum Höhepunkt dieser Tour, zum nördlichen Kanchenjunga-Basislager Pang Pema (5140 m). Wer möchte, kann noch bis zum 5420 m hohen Aussichtspunkt aufsteigen. Der Weg entlang des Gletschers ist steinig und zehrt an den Kräften. Jedoch entschädigt der grandiose Blick auf das beeindruckende Massiv des Kanchenjunga, auch wenn der mit 8586 m dritthöchste Berg der Erde oft ab dem späten Vormittag in Wolken gehüllt ist. Die Übernachtung im Basislager kann zwar sehr kalt werden, bietet dafür aber die Gelegenheit für klare Sicht und Gipfelblicke am nächsten Morgen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit bis Basislager ca. 4-5h, 550 m↑, 220 m↓; Gehzeit zum Aussichtspunkt und zurück ca. 2h, 250 m↑, 250 m↓ ).

  • Kanchenjunga (8586 m)

    15. Tag: Kanchenjunga-Basislager (5140 m) – Lhonak (4760 m) (1×F/1×M/1×A)

    Nutzen Sie den Morgen für spektakuläre Fotos vom Basislager zu den Gipfeln des „Kantsch“! Er ist der einzige Achttausender, bei dem außer dem Hauptgipfel noch drei weitere Gipfel eine Höhe von mehr als 8000 m erreichen. Bei gutem Wetter sind neben dem Kanchenjunga-Gipfel aber nur der Westgipfel Yalung Kang (8505 m) und der Kangbachen (ca. 7902 m) sehr gut zu sehen. Um das Massiv frontal in seiner ganzen Schönheit zu sehen, empfehlen wir, dem Kanchenjunga-Gletscher ein Stück in höhere Lagen zu folgen. Sie haben den ganzen Vormittag Zeit, das Panorama sowie die herrliche Natur zu genießen – mit etwas Glück sehen Sie heute einige der seltenen Blauschafe. Am Nachmittag wandern Sie zurück zum bekannten Lagerplatz nach Lhonak (4760 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h, 200 m↑, 380 m↓).

  • Thongba in Ghunsa

    16. Tag: Lhonak (4760 m) – Ghunsa (3420 m) (1×F/1×M/1×A)

    Auf bekanntem Weg, aber mit völlig neuen Blickwinkeln, geht es wieder das Tal hinab, vorbei an der Kambachen-Alm, wo Sie eine kurze Mittagsrast einlegen. Schließlich steigen Sie noch bis Ghunsa (3420 m) ab. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 8h, 300 m↑, 1250 m↓).

  • 17. Tag: Ghunsa (3420 m) – Camp hinter dem Sele-La-Pass (4215 m) (1×F/1×M (LB)/1×A)

    Hinter Ghunsa verläuft der Weg zunächst allmählich ansteigend durch einen Wald aus Rhododendren und Wacholder. Ca. 1 Stunde lang steigen Sie dann sehr steil zum Tamo-La-Pass (3940 m) hinauf. Einmal auf dieser Höhe angelangt, führt der Weg im leichten Auf und Ab über den zweiten Pass, den Sele La (4290 m) bis zum Zeltcamp auf ca. 4215 m. Hier oben kann man die Gipfelketten der Sarphu-Berge und ggf. auch der Syamdo-Kangri-Berge gut betrachten. Je nach Wetter können die Anstiege zu den Pässen mit Schnee bedeckt und teilweise rutschig sein. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 920 m↑, 135 m↓).

  • Blick vom Sinelapcha-Pass

    18. Tag: Camp hinter dem Sele-La-Pass (4215 m) – Cheram (3885 m) (1×F/1×M/1×A)

    Die heutige Überquerung von drei bzw. vier weiteren Pässen ist zwar anstrengend, besonders wenn Schnee liegt, jedoch werden Sie bei gutem Wetter mit weiten Panoramablicken belohnt. Der erste, ca. 4440 m hohe Sinion-La-Pass ist aufgrund von fehlenden Gebetsfahnen nicht deutlich erkennbar. In ständigem Auf und Ab und über weite Flächen mit Geröll und Schnee erreichen Sie den markanten Mirgin-La-Pass (4620 m). In Richtung Nordwesten können Sie in der Ferne u.a. den Makalu (8463 m) sehen und bei klarer Sicht sogar den Mount Everest (8848 m) erkennen. Schließlich gelangen Sie an zwei Seen vorbei zum Sinelapcha La (4705 m). Falls sich der Südgipfel des Kanchenjunga in den Wolken versteckt, ist das Panorama aus Kabru-Gipfeln, Rathong und Kokthang nicht weniger beeindruckend. Nach einer Rast steigen Sie sehr steil ab bis nach Cheram (ca. 3870 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h, 720 m↑, 1000 m↓).

  • 19. Tag: Cheram (3885 m) – Lamite-Bhanjyang-Camp (ca. 3400 m) (1×F/1×M/1×A)

    Dem Simbuwa-Khola-Fluss durch Rhododendronwälder folgend steigen Sie ab bis Tortong (ca. 3000 m) und können sich unterwegs an der nun wieder vielfältigen Flora und Fauna sowie den wärmeren Temperaturen erfreuen. Der weitere Weg verläuft zunächst leicht auf- und absteigend, ehe Sie auf einem sehr steilen Pfad bis auf ca. 3500 m und zum Pass von Lamite (Lasiya) Bhanjyang (ca. 3400 m) gelangen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7h, 720 m↑, 1120 m↓).

  • 20. Tag: Lamite-Bhanjyang-Camp (ca. 3400 m) – Yamphudin (2045 m) (1×F/1×M (LB)/1×A)

    In den ersten beiden Stunden führen Treppenstufen und ein oft mit Blättern bedeckter Weg recht steil nach unten. Bei Nässe bilden sich schnell rutschige und lehmige Stellen. Hier ist Vorsicht geboten. Über eine Holz- bzw. Hängebrücke queren Sie einmal den Fluss Amji Khola und erreichen auf einem schönen Weg den oberen Teil von Yamphudin (2045 m) – auch Sherpagaon (Sherpa-Dorf) genannt. Am Nachmittag können Sie sich ausruhen oder durch die üppigen Reis- und Gemüseterrassen spazieren und den Alltag der Dorfbewohner kennenlernen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4h, 155 m↑, 1470 m↓).

  • 21. Tag: Yamphudin (2080 m) – Doban bei Sibudin (1340 m) (1×F/1×M/1×A)

    Durch Reis-, Getreide- und Hirsefelder steigen Sie gemütlich ab zum Kabeli-Khola-Fluss. Zwei recht steile Pässe müssen Sie heute aber noch überwinden. Letzterer (Ekchana Bhanjyang, 2070 m) bietet einen idealen Platz für eine ausgiebige Mittagspause mit Kontaktmöglichkeit zu den Einheimischen und einem schönen Rundumblick. Danach geht es wieder bergab durch die an den grünen Hängen idyllisch gelegenen Dörfer bis nach Doban (bei Sibudin, 1340 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 750 m↑, 1490 m↓).

  • 22. Tag: Doban (1340 m) – Panchami (800 m) (1×F/1×M/1×A)

    Auf Ihrer letzten kurzen Trekkingetappe nach Panchami (800 m) können Sie sich von dieser schönen und noch ursprünglichen Bergregion in Ostnepal verabschieden. Das Zeltlager bietet mit seiner attraktiven Lage am Kabeli-Khola-Fluss die Möglichkeit zum Baden und Erholen. Am Abend feiern Sie Abschied mit der Träger- und Küchenmannschaft, ohne die Ihre Trekkingtour so nicht durchführbar gewesen wäre. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4h, 540 m↓).

  • Die Nepalis sitzen nicht nur im Bus, sondern gern auch auf dem Dach.

    23. Tag: Fahrt nach Birtamod (bei Bhadrapur) (1×F/1×M/1×A)

    Zusammen mit der Mannschaft fahren Sie durch die subtropischen Himalaya-Vorberge, vorbei an den Teeplantagen von Ilam, zurück in die Tiefebene bis kurz vor Bhadrapur. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 9-10h).

  • 24. Tag: Flug Bhadrapur – Kathmandu (1×F/1×A)

    Fahrt zum Flughafen nach Bhadrapur, Flug nach Kathmandu und Transfer ins Hotel. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Am Abend erwartet Sie ein gemeinsames Abschiedsessen. Übernachtung im Hotel.

  • 25. Tag: Freizeit & Abreise (1×F)

    Je nach Flugplan steht noch einmal ein halber oder ganzer Tag zu Ihrer freien Verfügung. Anschließend oder spätestens am nächsten Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

  • 26. Tag: Abreise

    Rückflug nach Deutschland.

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Qatar Airways oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • deutschsprachige Tourenleitung
  • DIAMIR-Tourenleitung ab 10 Teilnehmern
  • Inlandsflüge Kathmandu – Bhadrapur und zurück in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Träger während des Trekkings für max. 15 kg persönliches Gepäck
  • Campingausrüstung (Zelte, Mannschaftszelt, Kochutensilien)
  • Satellitentelefon
  • alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 3 Ü: Hotel im DZ
  • 19 Ü: Zelt
  • 1 Ü: Lodge im DZ
  • Mahlzeiten: 23×F, 18×M, 3×M (LB), 23×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; Visum (ca. 36 €); zusätzliche Unterwegsverpflegung (z. B. Energieriegel und Schokolade) während des Trekkings; evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17; Trinkgelder; Persönliches

Hinweise

Da alle Inlandsflüge in Nepal Sichtflüge sind, kann es bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programms ist von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig. DIAMIR übernimmt keine Verantwortung für Wetterprobleme und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten.
Als Ihr Reiseveranstalter sind wir verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, dass sämtliche Luftfahrtunternehmen Nepals auf der Liste derjenigen Fluggesellschaften stehen, die keine Betriebserlaubnis für Langstreckenflüge in die EU haben. Wir nutzen für die Langstreckenflüge definitiv keine dieser Fluglinien.

Anforderungen

Interesse und Toleranz gegenüber fremden Kulturen und Religionen, die Bereitschaft zum Komfortverzicht (einfache Unterkünfte!) sowie Teamgeist und Freude am Wandern, Trittsicherheit und ausreichend Kondition für tägliche Wanderungen mit Gehzeiten von 4-8 Stunden, bei Passüberschreitungen auch mal 8-10 Stunden. Man sollte sich sicher und selbständig in unterschiedlichem Terrain wie Grashänge, Moränenschutt, Blockwerk oder Schneefelder und auf flachen mit Geröll bedeckten Gletschern sowie schmalen Pfaden fortbewegen können. Kletterpassagen sind bei dieser Tour nicht zu überwinden, an einzelnen, kurzen Stellen kann es maximal passieren, dass Sie die Hände zu Hilfe nehmen müssen. Für die Passquerungen sind Trekkingstöcke wichtig, besonders wenn Schnee liegt. Bitte stellen Sie sich auf lange Fahrten in einfachen Fahrzeugen vor und nach dem Trekking ein.

Zusatzinformationen

Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist diese Tour auch als Lodgetrekking in Kleingruppe (2-4 Teilnehmer) und mit englischsprachiger Tourenleitung durchführbar.

Vor- und Nachprogramme