Bergexpeditionen

Die wesentliche Besonderheit bei Expeditionsreisen besteht darin, dass sich der Reiseverlauf vorab nicht bis ins kleinste Detail planen lässt, sondern – in Abhängigkeit von Wetter, Schneeverhältnissen und anderen Faktoren – oft im Rahmen der zeitlichen Vorgaben vor Ort geplant, umgesetzt und mitunter auch improvisiert werden muss. Außerdem ist fast immer ein bestimmtes Können im Umgang mit Expeditionsequipment erforderlich, ohne das eine Teilnahme an den Bergexpeditionen nicht möglich ist. Dazu gehören unter anderem sicheres Gehen mit Steigeisen und Eispickel oder der Umgang mit der alpinen Seilsicherung bei Kletteraktivitäten.

Wir haben die Expeditionen aufgrund der Anforderungen, aber auch der möglichen Risiken, der maximalen Biwakhöhen und der Gesamtdauer der einzelnen Bergtouren in drei Gruppen eingeteilt:

Kategorie I

Leichte Expeditionen, die grundlegende technische Fähigkeiten erfordern, teilweise auf eine Tagesetappe konzentriert sind und keine größeren Gefahren aufweisen.

Kategorie II

Mittelschwere Expeditionen, bei denen technische Fähigkeiten und mentale Stärke im Team gefordert sind, und die über mehrere Tage hinweg große Anstrengungen und eine hohe konditionelle Leistung erfordern.

Kategorie III

Sehr anstrengende und/oder technisch anspruchsvolle Expeditionen, bei denen neben einer ausgezeichneten körperlichen Verfassung und sehr guter Kondition auch erhebliche mentale Stärke nötig ist, um auftretende Grenzsituationen zu meistern. Umfangreiche alpine Erfahrungen und Teamfähigkeit sind absolute Grundvoraussetzungen.

Wenn Ihre Kenntnisse oder Erfahrungen vielleicht noch nicht ganz für Ihre Traumtour ausreichen sollten, finden Sie in unserem Angebot ebenfalls Kletterkurse und Hochtouren in den Alpen, mit denen Sie sich für die ganz großen Ziele in unserem Expeditionsangebot fit machen können!

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