Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Lodgesafari und Sansibar ist eine perfekte Corona-Auszeit

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Auf Wunsch eines Teilnehmers wurde die Safari in der Serengeti auf fast zwölf Stunden ausgedehnt. Klar will man das Maximum sehen, aber das ist zu lange. Ich finde man sollte auf +/- 8 Stunden begrenzen. Zum Beispiel früh morgens starten, dafür dann nachmittags noch etwas Zeit haben, die schönen Unterkünfte zu geniessen. Schade eigentlich, wenn man kaum sieht, wo man übernachtet, weil man bei Dunkelheit ankommt und abfährt. Anscheinend wurden Teilnehmer von Ihnen auch etwas falsch informiert, so z.B. dass es eben möglich wäre, extra frühmorgens schon eine Morgenpirschfahrt zu machen. Was ich etwas eine Zumutung finde für den Fahrer, wenn gewisse Leute dann meinen, sie könnten für 20 Dollar extra verlangen, dass der Fahrer zwölf Stunden oder noch mehr fährt. Jedenfalls hat der Kelvin sich immer sehr bemüht, es allen recht zu machen und ist dann später auch noch auf Wünsche anderer Teilnehmer eingegangen, so zum Beispiel haben wir noch ein Massaidorf besucht. Sonst war alles kurz gesagt einfach perfekt.

So, und jetzt noch ein kleiner Bericht zu den aktuellen Reiseumständen (dürfen Sie auch gerne veröffentlichen): Ich bin unendlich dankbar und glücklich, dass es jetzt Ende 2020 doch noch geklappt hat mit einer Reise. Wie ich mir das vorgestellt und erhofft hatte, war Corona schon bald nach Ankunft weit weg. Hatte das Gefühl, endlich wieder als Mensch wahrgenommen zu werden und nicht als wandelndes Virus. Die Maskenpflicht beim Hotelpersonal wird auf „afrikanische“ Art umgesetzt. Wer ängstlich oder pingelig ist, dem rate ich, zu Hause zu bleiben. Allen anderen sage ich einfach nur, geht und gönnt euch eine Corona-Auszeit! Ihr tut euch damit was Gutes und den Leuten dort auch. Genießt es, in halb leeren Flugzeugen zu reisen. Den Strand morgens um zehn für euch alleine zu haben. Fast das einzige Safarifahrzeug weit und breit zu sein. Mit ganz wenigen Gästen im Hotel zu verweilen, aber trotzdem alles zu bekommen, was man braucht. Für mich war es zu 100% die richtige Entscheidung zu verreisen. Ich habe mich überall sicher und gut aufgehoben gefühlt. Jetzt zu verreisen heißt, gegen den Strom zu schwimmen. Aber wenn ihr mutig seit und geht, werdet ihr es nicht bereuen.

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