Geschichten von unterwegs

Reisebericht: AUSTRALIEN = Die große Selbstfahrer-Reisefreiheit

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Mit Kleinkind sicher von Sydney bis in den Dschungel

Über einen Monat in einem Camper leben, ob das wohl gut geht? Ja, es geht gut und man kann sich schnell daran gewöhnen. Die Infrastruktur, die Australien bietet, ist großartig. Die Zeltplätze sind exzellent ausgestattet, zum Beispiel mit modernen Sanitäranlagen, teilweise mit eigenen Stränden und es macht richtig Spaß, mit einem kleinen Kind durch Australien zu fahren. Wir hatten uns endlich über sieben Wochen Zeit nehmen können und sind auf der Strecke von Sydney bis in den tropischen Norden ohne Eile unterwegs gewesen. Links fahren kannten wir aus Afrika, englisch sprechen ist für uns kein Problem, die Supermärkte waren wie zu Hause sehr gut bestückt – es fehlte also an nichts.

Die große und bequeme Reisefreiheit – in Australien findet man sie nach wie vor. Die ersten drei Tage verbrachten wir noch ganz ohne Auto in Sydney und erkundeten diese wunderschöne Stadt zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Oper, Stadtstrand, Harbour-Brücke, diese Weltstadt zu erleben ist wirklich grandios. Wichtige Punkte unserer Reise nach Norden waren „vorgegeben“, für andere Höhepunkte haben wir uns viel Zeit gegönnt und so Neues kennenlernen können.

Na klar ist Fraser-Island mit einem eigenen 4x4-Auto zu erleben ein Höhepunkt, den ich jedem nur empfehlen kann. Zwei Nächte mal im Hotel waren für uns eine schöne Abwechslung. Mit einem Geländewagen geht es am Strand entlang. Herausragend. Wild. Mal so richtig freies Fahrvergnügen genießen. Und das direkt am Strand. Unbedingt empfehlenswert. Den Allradwagen muss man auf dem Festland buchen, aber das hat bei DIAMIR natürlich vorbereitet alles exzellent geklappt.

Ein kleiner Geheimtipp ist Bundaberg und die Möglichkeit, hier im März das Schlüpfen der Meeresschildkröten nachts live erleben zu können. Beeindruckend, wie die klitzekleinen Tiere ihren Weg ins Wasser finden. Die etwas größeren Artgenossen haben wir beim Schnorcheln am Great Barrier Riff wiedersehen können. Ein Tagesausflug von Airlie Beach zu den Whitsunday Islands und zum zentralen Riff war die Krönung unserer Urlaubsreise. Kostspielig aber absolut empfehlenswert. Weißer Traumstrand, eine Stunde für uns allein, dann ging es spektakulär mit dem Wasserflugzeug weiter bis zum Riff hinaus. Gerade der Blick von oben ist unbeschreiblich. Das darf bei keiner Australienreise fehlen!

Genauso wenig wie ein Besuch der Trauminsel Magnetic Island mit guten Chancen, Koalabären in freier Natur beobachten zu können. Das ist schon etwas Besonderes. Wohingegen eben in den Zoos Australiens ja schon Tiere anders beobachtet werden, als im Zoo in Deutschland zu Hause. Da kann man schnell ein Krokodil (mit zugebundenem Maul) in der eigenen Hand spüren oder das Füttern aus der Nähe als Spektakel erleben. Das gibt einen Einblick! Gute Erfahrung. Näher dran am Tiererlebnis. Auch wenn ich es mit gemischten Gefühlen empfinde. Ist schon ein Stück „Show“ dabei. Aber gut, auch das gehört in Australien dazu.

Extravagant sind die Erlebnisse, die wir in und um Cairns im wirklich tropischen Australien erleben durften. Üppig grüner Regenwald und das im strömenden Regen – bei 35 Grad Temperatur kein Problem… Tosende Wasserfälle und über 80 Meter hohe Dschungelriesen – ja die Tropen begeistern. Und auch unser Camper muss alles geben, denn hier im Norden läuft die Klimaanlage auch nachts, um mal ein wenig Abkühlung und Ruhe zu finden.

Unser nun vertrautes Heim, viel zu schnell sind die 37 Tage im Camper vorbei, noch drei Tage zum Erholen in Palm Cove, mit großartigen Palmenstrände, Gelegenheiten zum Genießen, Ruhe und Erholung, ehe es nach fast sieben Wochen in kurzer Hose und völlig entspannt wieder zurück nach Hause geht! Tolle Route, schöne Erlebnisse, Australien begeistert auf völlig eigene Art und Weise! „Have a nice day…“

Meine TOP-10 Fototipps zwischen Sydney und Cairns finden Sie hier!

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