Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Namibia und Botswana als Selbstfahrer unterwegs

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Guten Morgen Herr Vetési,

ich wollte mir die Zeit nehmen und Ihnen ein Feedback zu unserer Reise geben.

Zusammengefasst war die Reise großartig, jeder Tag war erlebnisreich und einzigartig. Die Zusammenstellung der Route war ideal. Wir sind zwar gegen den Uhrzeigersinn gefahren, was keiner gemacht hat, aber ich würde es immer wieder so machen. Die Strecke Richtung Botswana ist für den Anfang sehr gut zum „gewöhnen“, weil man noch lange befestigte und gut ausgebaute Straßen hat. Die Übernachtung auf der Bushmen Farm ist ein Erlebnis gewesen. Ich möchte es nicht missen, jedoch muss man wissen, dass die Zimmer sehr einfach sind. Wir hatten leider auch sehr viele Mücken auf dem Zimmer. Sicherlich nicht für jeden etwas, für eine Nacht war es aber eine schöne, spannende Erfahrung und völlig in Ordnung für uns. Das Essen war übrigens auch sehr gut und traditionell.

Danach ging es weiter nach Maun. Die Lodge dort war ebenfalls schön und zweckmäßig mit gutem und günstigem Essen und ideal als Ausgangspunkt für das Okavango-Delta. Das Okavango-Delta war in jederlei Hinsicht das absolute Highlight. Die Lodge war wunderschön, das Personal unglaublich, besonderes Lob geht an die Managerin und an unseren Guide (Grass). Wir haben von vielen Gästen gehört, die einige Lodges im Delta besucht haben, dass diese die Schönste sei. Das liegt vor allem wahrscheinlich daran, dass sie neu ist und gerade eröffnet hat (noch nicht abgewohnt), aber auch an dem Personal. Wie ich finde, ist die Lage ideal, man hat sowohl das Feeling vom Moremi als auch vom Delta.

Ich weiß nicht, ob Sie das organisiert haben, jedoch hatten wir an unserem zweiten Abend ein privates Dinner am Lagerfeuer vom Camp. Es war einfach phänomenal und ich möchte mich dafür gerne herzlichst Bedanken. Der Aufenthalt ist für uns so oder so unvergesslich gewesen und wurde dadurch noch unvergesslicher.

Danach waren wir im Planet Baobab, was auch unglaublich toll war. Auch eines meiner Highlights war die Übernachtung in der Salzwüste. Viele übernachten dann noch im Elephants Sands, das hätte mich persönlich auch nochmal gereizt, weil auch die Fahrt nach Kasane sehr lang war und wir nicht sehr viel in der Salzwüste geschlafen haben.

In Kasane haben wir allerdings dafür drei Nächte verbracht, was sehr erholsam war und schön, da wir bis dahin fast jede Nacht das Zimmer „gewechselt“ haben. Besonders schön war die abendliche Bootsfahrt, die wir Gott sei Dank auf einen anderen Tag verschieben konnten, da wir aufgrund von Reifenpannen am Safari Auto in der Salzwüste sehr spät waren (großes Lob und Dank an unseren Guide Robert). Die Fahrt im Chobe morgens ist erstmal gewöhnungsbedürftig, weil wirklich sehr viele Guides morgens reinfahren und wir bis zu diesem Zeitpunkt absolut keine Menschenmassen gewöhnt waren. Dennoch wieder ein tolles Erlebnis.

Die Tour zu den Victoria Falls war auch super und für mich ein fester Bestandteil der Reise. Manche waren enttäuscht, weil der Wasserfall in der Trockenzeit nicht so „spektakulär“ ist, aber diesen Eindruck teile ich nicht. Ich war schon an den Iguazu Wasserfällen, die tatsächlich viel spektakulärer sind, aber meiner Meinung nach sollte man das nicht vergleichen. Darüber hinaus ist die Höhe der Victoriafälle spektakulär.

Generell hat uns sehr gut gefallen, dass wir meistens zu zweit und/oder in sehr kleinen Gruppen unterwegs waren. Im Vergleich zu Namibia ist Botswana absolut gar nicht touristisch, wobei in Namibia der Tourismus auch sehr verhalten ist im Vergleich, was man vom Rest der Welt kennt.

In Namibia haben uns die Gondwana Lodges super gefallen, obwohl sie im Verhältnis zu allen anderen großen Lodges viele Gäste aufnehmen konnte. Aber das muss man auch in Relation zum Rest sehen, da alle anderen Lodge nur eine Hand voll Gäste beherbergen können. Dennoch waren sie immer schön gelegen, tolle und große Zimmer und das Essen ist dort wirklich sehr gut. Im Vergleich dazu hat uns noch die Shametu River Lodge sehr gut gefallen, wenige Gäste, super schön und sehr erholsame Atmosphäre.

Der Etosha Park war ein weiteres Highlight unserer Reise und rangiert direkt hinter dem Okavango-Delta. Einfach unglaublich wie viele Tiere man auf einem Fleck beobachten kann, gerade zur Trockenzeit einfach unbeschreiblich schön. Das einzige, was ich nicht weiterempfehlen würde ist die Sachsenheim Farm. Das hat einen einfachen Grund: Im Zimmer gab es keine Klimaanlage und kein richtiges Mückennetz, was dazu führte, dass man trotz Mückenschutz so oder so zerstochen wird. In anderen Lodges gab es dann Insektenspray zum Töten der Mücken. Hier leider nicht der Fall. Das ist sehr schade, weil das Zimmer an sich schön ist und die Nähe zum Park ideal und es eine gute Alternative ist, wenn man nicht im Park übernachtet.

Nach dem Etosha jagte ein landschaftliches Highlight das andere und wir haben aufregende Fahrten auf den Schotter/Wüstenstraßen erlebt und hatten immer genug Zeit, uns unterwegs noch Einiges anzugucken. Zeitlich und streckenmäßig war die Planung ideal. Wir konnten morgens in Ruhe frühstücken und es reichte völlig aus, zwischen 9h und 9:30h manchmal auch 10h loszufahren und wir hatten immer Zeit, uns etwas anzugucken oder uns in der nächsten Lodge auszuruhen. Auch hier wirklich eine optimale Planung.

Ich habe vielen von unserer Reise erzählt und empfehle Sie als herausragenden Veranstalter. Ich hoffe, dass sie dadurch weitere Buchungen generieren können. Eins ist sicher, wir werden definitiv Wiederholungstäter.

Zu guter Letzt: Wir hatten das Glück, ein Upgrade auf einen Ford Ranger zu bekommen und wir waren mit unserem Auto hoch zufrieden und hatten KEINE Reifenpanne oder Ähnliches.

Ich habe Ihren Online Feedbackbogen ausfüllen wollen, jedoch passte dieser nicht zu unserer „Selbstfahrerreise“, deshalb hoffe ich, dass ich vermitteln konnte, dass ich Ihnen 5/5 Sternen gebe.

Vielen Dank und viele Grüße

Elena Ross

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