Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Südafrika – Individuellen Selbstfahrertour in Familie

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Erlebnisreich, abwechslungsreich, ein schönes Reiseprogramm, moderate Fahrdistanzen, top Unterkünfte und keine negativen Zwischenfälle … einfach eine fantastische, unvergessliche Zeit!

Wir sind immer noch total begeistert von unserer individuellen Südafrika-Selbstfahrertour mit DIAMIR Erlebnisreisen im März 2017. Gemeinsam mit unseren beiden Mädchen (5 und 6 Jahre) wollten wir noch einmal schulferienunabhängig verreisen. Im südafrikanischen Spätsommer ging es für uns von Frankfurt über Johannesburg nach Port Elisabeth, wo wir unsere 18-tägige Reise im Addo Elephant Nationalpark starteten. Bei unserer Safari in Eigenregie mit dem Mietwagen begegneten uns bereits nach kurzer Zeit unzählige Elefanten, Zebras und Antilopen. Die Löwen suchten wir leider vergeblich, dafür bekamen wir die scheuen Erdmännchen und den Kapfuchs vor die Linse.

Voller Eindrücke reisten wir nach zwei Übernachtungen weiter zum Tsitsikamma Nationalpark, wo wir den Tag bei einem gemütlichen Braai (Grillen) bei Sonnenuntergang mit Blick aufs Meer vor unserer Unterkunft ausklingen ließen. Die üppige, nahezu tropische Vegetation des Tsitsikamma („wasserreicher Platz“), die zerklüfteten Felsen, das rauschende Meer und die romantischen kleinen Badebuchten machten unsere Wanderung zur Hängebrücke über den Storms River Mouth einmalig.

Unser nächster Reisestopp war eine gemütliche Lodge in Plettenberg Bay direkt am Strand. Wir verbrachten drei entspannte Tage an einem der schönste Strände der Garden Route, badeten oft im warmen Indischen Ozean, sammelten Muscheln und bauten Sandburgen. Zwischendurch besuchten wir die nahegelegenen und sehr lohnenswerten Parks Monkeyland, eine Anlage zum Schutz verschiedenster Affenarten, sowie Birds of Eden, das größte Fluggehege der Welt.

Kontrastreich ging unsere Reise dann weiter ins Landesinnere nach Oudtshoorn, der bedeutendsten Stadt der Kleinen Karoo (Halbwüste) und Zentrum der südafrikanischen Straußenzucht. Das weite, trockene Land, die nahezu blutrote Erde und das einzigartige Farbenspiel faszinierten uns sehr und erinnerten an ein ursprüngliches Afrika. Im Nachhinein sicherlich eines der Höhepunkte unserer Reise! Unsere beiden Übernachtungen im Zeltcamp, eingerichtet im kolonialen Stil mit Blick auf grasende Gnu-Herden und einem klaren Sternenhimmel, verstärkten dabei unser afrikanisches Erlebnis. Tagsüber ging es auf Safari, wo wir Giraffen und Nashörner zu sehen bekamen und als Zusatzprogrammpunkt fütterten und streichelten wir für uns immer noch riesige Elefantenjungtiere. Der Besuch einer Straußen-Erlebnisfarm durfte natürlich nicht fehlen, wo es neben dem Einblick in die Produktion von Straußenerzeugnissen auch die Möglichkeit gab, Straußenküken auf den Arm zu nehmen.

Unser nächster Zwischenstopp auf dem Weg in Richtung „Kap der Guten Hoffnung“ war eine weitere Game Lodge direkt an der Garden Route. Neben einem tollen Kinderprogramm gab es dort Schlagen zum Anfassen, Krokodile zum Bestaunen und auf „Sundowner-Safari“ endlich die ersehnten Löwen und Geparden sowie Nilpferde vor die Kamera.

Es folgte unsere längste Etappe, die knapp vierstündige Weiterfahrt in Südafrikas Weinregion nach Stellenbosch. Unterwegs besuchten wir das Weingut Vergelegen Estate mit seiner einzigartigen Gartenanlage und den etwa 300 Jahre alten Eichen. Einem Insider-Tipp folgend fuhren wir am nächsten Tag das Weingut Boschendal bei Franschhoek. Auf dem ursprünglichen Anwesen mit Baumallee und retrochicen Charme konnten wir ausgezeichnete Weine verkosten, hervorragend Essen und im Hofladen mit eigener Fleischerei nach Herzenslust Spezialitäten einkaufen. Das Highlight der Mädchen war sicherlich das Reiten vor Panorama-Kulisse.

Zum Abschluss unserer Reise waren wir vier Tage in Kapstadt in einer gemütlichen Lodge direkt am Fuße des Tafelbergs. Eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Tafelberg durfte natürlich nicht fehlen, ebenso wie ein Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung und zum Leuchtturm am Cape Point – wo die frechen Kap-Paviane für zusätzliche Unterhaltung der Touristen sorgten. Eine spektakuläre Aussicht genossen wir auf der Küstenstraße zwischen Hout Bay und Noordhoek und leckeren frischen Fisch sowie Langusten gab es in den zahlreichen Hafen-Restaurants der Ortschaften rund ums Kap. Niedlichen verträumten Pinguinen ganz nah kamen wir am Strand bei Simon‘s Town und in eine farbenfrohe Welt „abtauchen“ konnten wir im Two Oceans Aquarium an der Waterfront, wo Rochen, Haie, Schildkröten, Clownfische und Quallen nahezu schwerelos durchs Wasser schwebten. Souvenire sammelten wir auf unserer gesamten Reise, den meisten Spaß hatten die Kinder jedoch im Scratch Patch, wo wir unter tausenden kunterbunten, glitzernden Halbedelsteinen unsere Schätze selbst zusammensuchten. Neben den zahlreichen Fotos und Andenken – von Straußenei über Springbock-Fell bis hin zur Trommel und Glasperlenkette – nehmen wir vor allem eines mit nach Hause: Einmalige Erinnerungen an eine unvergessliche Reise die uns noch lange begleiten werden!

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