Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Merhaba Eritrea

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Haben Sie schon einmal etwas von Eritrea gehört? Nein? Das kleine Land am Horn von Afrika ähnelt in vielen Dingen seinem großen Nachbarn Äthiopien. Die Landessprache, Religion, Landschaft und Natur finden sich auch südlich der Landesgrenzen im Abessinischen Hochland wieder. Obwohl die beiden Länder geschichtlich seit jeher eng miteinander verwoben sind, gibt es doch auch eine Menge Unterschiede, die es lohnt sich einmal selbst aus der Nähe anzuschauen. Reisende, die sich für Architektur interessieren, kommen hier voll auf Ihre Kosten. Gut 450 weitestgehend original erhaltene Art Déco Gebäude allein in der Hauptstadt Asmara rechtfertigen schon jede Reise. Ein absolutes Highlight ist die spektakuläre Fahrt vom Hochland auf 2400 m üNN in zwei Stunden ans Rote Meer in die Hafenstadt Massawa. Die leider z.T. stark zerstörte Hafenstadt ist stolz auf ihr arabisch-jemenitisches Erbe. Ein Bummel durch die Altstadt offenbart immer wieder Einblicke in eine alte Kultur des Handels und des Austausches. Der stadtnahe Strand von Gurgussum lädt zur Abkühlung während der Mittagshitze ein.

Ein weiterer Höhepunkt einer Reise nach Eritrea ist die Fahrt mit einer alten Dampflok auf der von den Italienern gebauten Strecke zwischen der Hauptstadt und Nefasit. Auf unzähligen Brücken und Tunneln schlängelt sich die spektakuläre Strecke durch die Berge. Freuen Sie sich auf ein Land, das in vielerlei Hinsicht einzigartig ist.

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